Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen???
 
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Hufseminar (Gelesen: 2630 mal)
Bonsaikaltblut
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Drebkau, Brandenburg, Germany
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06. März 2018 um 14:57
 
Am 07. und 8.April 2018 findet ein 2 tägiges Hufseminar in Spremberg statt. Es werden viele Fragen auch zu Hufrehe beantwortet, der Hufmechanismus erklärt und am 2.Tag kann man ein Präparat von einem Pferdehuf ausschneiden. Wer Werkzeug hat , sollte dies mitbringen. Handschuhe und feste Kleidung ist für den zweiten Tag auch empfehlenswert, da wir dann draußen sind.
Unser Dozent ist ein langjährig erfahrener Hufheilpraktiker und Osteopath.


Anmeldungen können unter der Website www.equine-institut.com erfolgen.
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Bjalla
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Taunus, Germany
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Antwort #1 - 07. März 2018 um 08:37
 
Ist es richtig, dass dort nach Frau Dr. Strasser gearbeitet wird?
Falls ja, sollte man das dazuschreiben.
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Bjallas EMS-Tagebuch

Fragen zu Bjalla


Bjalla ist am 10. Februar 2018 gestorben. Ihre Krankengeschichte:
Ataxie, 3. Reheschub innerhalb von 6 Jahren im Juni/Juli 2010, daraufhin Diagnose EMS, IR.
September 2015 Diagnose Cushing, ACTH: 257, Prascend 1 Tablette, später reduziert auf ¾ Tablette (ACTH: 6,2)
November 2016 Hufrehe/Huf zu kurz ausgeschnitten, Juli 2017 noch ein Reheschub (Bjalla ist aufgeschwemmt, wurde wegen des Schubs im November vermutlich zu lange geschont)
Bjalla lebte zusammen mit Larry/Shetty im Offenstall, Holzpellets als Einstreu. Gemeinsam bekamen sie 12 kg Heu über 24 h verteilt aus engmaschigen Heunetzen, zusätzlich je 1 – 2 Handvoll Heucobs, kurweise Bierhefe ohne Treber/diverse Stoffwechselkräuter. Ab August 2017: N-Sulin als Ergänzungsfutter. Keine Weide.
tägliche Bewegung (Longieren/Intervalltraining ganze Bahn, Equikinetik im Schritt, Spaziergänge)


Larry - Bjallas neuer Freund
 
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Bonsaikaltblut
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Drebkau, Brandenburg, Germany
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Antwort #2 - 08. März 2018 um 06:44
 
Hallo Bjalla,
vielleicht solltes du dich vorher richtig erkundigen.

Nein - wir haben nichts mit Frau Dr. Strasser zu tun, auch nicht mit Frau Dr. Rasch.

Melde dich doch zu einem Hufseminar an. Dann kannst du die Bearbeitungsweise kennenlernen.




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Lugi
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Antwort #3 - 08. März 2018 um 07:53
 
Na ja, wenn man sich auf der Seite des von Dir angegeben Instituts (E.I.P.P.) umschaut, stößt man eben doch auf den Namen Dr. Straßer und deshalb ist die Nachfrage von Bjalla doch sehr nachvollziehbar.

Der Direktor des Instituts, Chris Gehrmann, ist nach Dr. Straßers Methode ausgebildet und leitete bis 2015 Seminare nach dieser Methode. 2014 hat er allerdings die enge Zusammenarbeit mit ihr aufgekündigt - doch man kann dennoch annehmen,  dass seine Hufbearbeitung sich weiterhin an dieser Methode orientiert.
Zitat aus seinem Werdegang:

    Ausgebildet als Hufheilpraktiker nach Dr. med. vet. H. Strasser (2003)
    Langjährig lizenzierter Ausbilder D/F nach Dr. med. vet. H. Straßer bis 2015
    Langjährig lizenzierter Seminarleiter nach Dr. med. vet. H. Straßer bis 2015
    Vorsitzender des Berufsverbandes www.vdhp.de (Im Vorstand seit 2004)
    stationäre Behandlung von schwerst Hufkranken Pferden mit www.hufklinik-eifel.de seit 2003
    Langjährig exklusiver Lizenznehmer - Ausbildungsbetrieb nach Dr. med. vet. H. Straßer bis 2015
    seit 2013 Gastdozent an der Universität Göttingen "Pferdewissenschaften"


er schreibt weiter unten:
2014 - Im Oktober 2014 habe ich die Zusammenarbeit mit Dr. Straßer gekündigt und biete zusammen mit den unserer Meinung nach besten Hufheilpraktikern die Möglichkeit einen authentischen und natürlichen Weg für das Wohl der Pferde weiterzugehen. Täglich lernen wir in jeder Hinsicht etwas dazu und täglich stellen wir unser Können erneut auf den Prüfstand, hinterfragen uns, sind offen gegenüber anders Denkenden, hören zu und entwickeln uns weiter.

... ob das bedeutet, dass er auch die Hufbearbeitungsmethode geändert hat, lässt sich daraus eigentlich nicht entnehmen.



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Hufrehe Tagebuch

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DRP, * 1996, Wallach, 146 cm, 430 kg (noch etwas zu dünn)

Versteckte Reheschübe: Mai u. Oktober 2011; Hufgeschwüre Juli, September, Oktober 2011
EMS-Diagnose 2013

Er wird regelmäßig 3-4 mal/ Woche bewegt. Meist 1 bis 2 Stunden Ausritte entweder geritten oder als Handpferd in allen Gangarten und ein bis zweimal/ Woche Equikinetic

Aktuelle Fütterung:
z.Zt rund um die Uhr Heu unter engmaschigen Netzen ,
zudem ca. 200g Hafer, 200g getreidefreies Müsli v. Agrobs +  wechselnde Kräuter-Mischung, 50 g Mineral plus v. NHC, 25 ml Omega-Öl-Mischung (NHC) + unterschiedl. Kräuter v. pernaturam

Pony ist barhuf, hat harte, kernige Hufe, geht nicht fühlig - bei Bedarf mit Hufschuhen.
 
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Ayra
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Antwort #4 - 08. März 2018 um 10:28
 
Die arbeiten mit der “Hufklinik“ und der Academia liberti zusammen.
Da kann ich zum Wohle der Pferde nur warnen.
Bitte um größte Vorsicht
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Beste Grüße
Suse
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Aktueller Gesundheitszustand:
Shetty, gutes Fell, immer noch lockige Mähne,

das Pony wird gearbeitet: läuft nun wieder gerne und fleissig vor der Kutsche

ACTH Wert im Oktober 2009 von 124 darauf hin 0,5 mg- wg, des Schubs auf 0,75 mg gesteigert - ACTH-Test 9,04 (20 - 50 Laboklin) guter Zustand
bei 0,5 mg - ACTH-Wert 23,5 (TiHo Hannover >50 ) aber trotzdem noch Symptome, seit Mitte Oktober auf 0,625mg mit Besserung der Symptome, Mitte Dez. auf 0,6825 mg, dann auf 0,75 mg - Ergebnis> kühle Hufe, lustiges Pony, die Locken werden weniger... aktuell 1 mg mit einem ACTH-Wert von 16, seit 7/2012 1,25 mg, seit 4/2013 wieder auf 1 mg gesenkt, seit 6/2013 auf 0,75 mg

Fütterung: 4-5 kg altes Heu am Tag,  125 gr. Heucobs mit Chromhefe, Kräutern,  Vit E, Hagebutten 


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Bonsaikaltblut
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Antwort #5 - 08. März 2018 um 21:05
 
Hallo Suse,
leider liegst du vollkommen daneben. Die Hufklinik ist in Hellenthal und diese andere ... kenne ich absolut nicht.
Von dieser anderen Hufklinik habe ich auch schon im Internet gelesen, aber das ist nicht die von Herrn Gehrmann.
Übrigens war meine Lene auch in Hellenthal. Sie läuft wieder sehr gut,hat keine Hufreheschübe mehr und das Cushing ist auch weg. Die Werte sind super.
Herr Gehrmann hat sich wie im Artikel zu lesen von Frau Strasser getrennt, weil er nicht mit dieser Bearbeitunsgmethode einverstanden war.
Er hat eine eigene Strategie entwickelt, die viel schonender ist.

Ich kann eure Skepsis verstehen. Bevor ich meine Ausbildung begonnen habe, habe ich mir die Bücher von Frau Dr. Strasser gekauft um mir ein Urteil bilden zu können ob nach Strasser gearbeitet wird als Hufheilpraktiker, weil ich das auch nicht machen würde.

Ich kann wirklich allen nur raten, macht ein Hufseminar mit. Erst dann könnt ihr euch ein Urteil bilden. Ich würde mich freuen, wenn ich euch in Spremberg treffe.
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Antwort #6 - 08. März 2018 um 22:13
 
Ich spreche von  der Hufklinik Eifel und ich bleibe bei meiner Warnung davor.  Wenn du meinst, die hätten Cushing heilbar gemacht, dann halte ich das für eine erstaunliche Wirkung der Hufbehandlung. Wenn das so ist, sollte das unbedingt wissenschaftlich belegt werden.
Es gab schon so viele enttäuschende Falschmeldungen auf dem Gebiet.
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Antwort #7 - 09. März 2018 um 10:19
 
Cushing durch Hufbearbeitung zu heilen ist unmöglich, denn es beruht auf einem Tumor in der Hirnanhangdrüse.
Was ich mir vorstellen kann ist, dass man Pseudo-Cushing in den Griff bekommt, durch eine durchdachte Haltung und Fütterung, die den Stoffwechsel wieder ausbalancieren hilft.

Es wäre natürlich sehr hilfreich, wenn Herr Gehring auf seiner Seite oder bei einer Werbung für ein Hufseminar auch die Methode und Basis seiner Hufbearbeitung beschreiben würde. Vor allem dann, wenn er sich tatsächlich von der Methode Dr. Strassers distanziert  hat (was man nicht recht glauben mag, wenn sie nach wie vor noch so häufig namentlich auf seiner Seite auftaucht)
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