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Infos zur Pflanze Jakobskreuzkraut (Gelesen: 10861 mal)
Pony
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13. Juli 2010 um 09:31
 
In Deutschland gibt es ca. 25 definierte Arten von Kreuzkraut. Alle sind mehr oder weniger stark giftig. JKK ist am  giftigsten und soll deshalb auf diesen Seiten näher beschrieben werden. Weitere Bezeichnungen: Jakobs-Greiskraut, Spinnenkraut, Krötenkraut, Zehrkraut

Beschreibung
30-120 cm hohe zweijährige und ausdauernde Pflanze. Einzelne Pflanzen können durchaus Höhen von bis zu 180cm erreichen

Blütezeit: Juni – September. Zweijährig bedeutet, dass die Pflanze erst im zweiten Vegetationsjahr blüht, nicht, dass sie nur zwei Jahre alt wird
Blätter: fiederteilig, die Seitenzipfel rechtwinklig abstehend

Blüten: immer gelb, Zungen- und Röhrenblüten in 15 - 20 mm breiten Körbchen. Zerriebene Blätter riechen unangenehm

Verwandte, stark giftige Arten: Fuchskreuzkraut, Frühlings- Kreuzkraut, Alpen-Kreuzkraut (Senecio alpinus), Raukenblättriges Kreuzkraut (Senecio erucifolius), Wasserkreuzkraut (Senecio aquaticus), Gemeines Kreuzkraut (S.vulgaris), welches oft mit der wilden Kamille verwechselt wird. Das Gemeine Greiskraut ist ein häufiges Ackerunkraut  ohne Zungenblüten, nur 10 - 30 cm hoch und blüht von Februar bis November. Link zu einer Abbildung: http://flora.nhm-wien.ac.at/Seiten-Arten/Senecio-vulgaris.htm

Haltbarkeit der Samen: 16 - 20 Jahre, Vernichtung durch Vergärung oder Verrottung (Kompost, Mist) nicht möglich!
   
Bei Schnitt zum Vorblüte- oder Blütezeitpunkt entwickelt Kreuzkraut eine sog. Notreife: innerhalb von wenigen Stunden bis einigen Tagen kommt es zur Samenbildung
   
Jede Pflanze kann bis zu 150.000 Samen bilden, die mit dem Wind  oder durch landwirtschaftliche Maschinen, Autos etc. weit verbreitet werden. Das Absamen der Pflanze in der Nähe von Futtermittelgewinnungsflächen (Wiesen, Weiden) ist unbedingt zu verhindern!

Die ganze Pflanze ist stark giftig. Ihre Giftstoffe (Alkaloide) sind auch in Heu und Silage wirksam. Die Blüten weisen die höchste Konzentrationen an Alkaloiden auf; junge Pflanzen sind am giftigsten.

Auf der Weide wird älteres Jakobskreuzkraut normalerweise gemieden, jedoch wenn das Vorkommen hoch und / oder die Pflanze im Rosettenstadium ist, wird sie insbesondere von jungen Tieren oder bei wenig Grasbestand (Futterknappheit) häufig aufgenommen. Mehrere Todesfälle beim Pferd bestätigen die Aufnahme von Frischpflanzen.

In Heu und Silage werden die Pflanzen immer (!) gefressen, da sie ihren typischen Eigengeruch und ihre Bitterkeit verlieren. Ausgerissene oder abgemähte Pflanzen nicht liegenlassen!
     
Über die Gefährlichkeit der Jungpflanzen

Vorsicht bei Jungpflanzen im Rosettenstadium und bei starkem Auftreten. Die jungen Triebe enthalten für 6 - 7 Wochen noch keine Bitter- und Geruchsstoffe, sind aber schon giftig und können somit vor allem von unerfahrenen Jungtieren und / oder in dichteren Beständen bzw. bei Überweidung / Futtermangel durchaus gefressen werden.

Nachwachsende Pflanzen

Auf Schnitt reagiert Jakobskreuzkraut mit stärkerem Austreiben. Zudem steigt der PA-Gehalt innerhalb kürzester Zeit um das Hundertfache. Es ist also der falsche Weg, durch Mähen während des Weidegangs diese Pflanzen eindämmen zu wollen, denn der Neuaustrieb wird gefördert und die Vergiftungsgefahr steigt. Pflanzen ausstechen!  Nicht blühende, nicht samentragende Pflanzen können auf dem Misthaufen entsorgt werden. Nach Erkenntnisse der Landwirtschaftskammer Niedersachsen sollte aber kein Wurzelwerk auf dem Kompost entsorgt werden. Gefahr der Neuwurzelung!
     
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Pony
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Antwort #1 - 13. Juli 2010 um 09:31
 
Letale Dosis Tier   (Jacobskreuzkraut)

Pferd: 40 bis 80 g Frischgewicht (FG) je kg Körpergewicht

Das entspricht bei einem 350 kg schweren Islandpferd 14 bis 28 kg FG  bzw. 2 bis 4 kg getrocknetes JKK im Heu

Rind: 140 g Frischgewicht je kg Körpergewicht

Bei 1% im Heu in drei Monaten erreicht, bei 10% in 20 Tagen

(Angaben www.strickhof.ch , eine Abteilung des Amtes für Landwirtschaft und Natur, ALN, der Baudirektion Kanton Zürich)

Mehr zum Thema: Wirkungsweise / Toxizität von Dr. Helmut Wiedenfeld, Uni Bonn
Letale Dosis Mensch

Eine unzureichende Gesamtdatenlage erlaubt derzeit keine exakten Angaben. In den Untersuchungen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) über eine 2007 in Handel geratene Salatmischung (kontaminiert mit dem weniger stark giftigen „Gemeinen Greiskraut“) wurden Schätzungen angenommen. Diese erfolgten aufgrund von Kräuterteegaben an Kleinkinder und ergaben eine grobe Orientierung. Die Kräutertees enthielten eine PA-haltige Pflanze:

    Die geschätzte Aufnahme (...) führte bei einem zwei Monate alten Jungen in Dosen von 3 – 4,25 mg/kg KG/d über vier Tage zum Tode. Bei einem sechs Monate alten Mädchen führte sie in Dosen von 0,5 – 1,7 mg/kg KG/d über 14 Tage zu Aszites und Pleuraerguss, nach zwei Monaten zu einer Leberfibrose, die nach sechs Monaten in Leberzirrhose überging.

(Quelle BfR, pdf  „Salatmischung mit PA-haltigem Greiskraut verunreinigt“, Seite 7 ff, 16, detaillierte Angabe S. 15)

Mehr zum Thema: Wirkungsweise / Toxizität , Humangefährdung
     
Fütterungsversuche

Rind: 1) Einem 180 kg schweren Tier wurden täglich 180 g Senecio jacobea über 38 Tage verfüttert, das heißt insgesamt 6.9 kg. Nach 54 Tagen erkrankte das Tier und starb am 55. Tag.
2) Einem 180 kg Tier wurden über 128 Tage insgesamt 23 kg Senecio jacobea verfüttert. Dieses Tier erkrankte nach 166 Tagen und starb am 167. Tag.

Wer weiterlesen möchte, klicke hier auf die Originalseiten der Veterinärpharmakologie und -toxikologie Zürich      Anmerkung: die Fütterungsversuche wurden nicht ausschließlich mit Senicio jacobea (Jakobskreuzkraut) durchführt, sondern auch mit weniger stark giftigen Kreuzkrautarten.

Quelle
http://www.jacobskreuzkraut.de/index.htm
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Antwort #2 - 13. Juli 2010 um 09:42
 
Meine Nachbarn sind seit Jahren im Umkreis von ca.10 Kilometern  unterwegs und bekämpfen die Pflanzen (rausziehen, ausbuddeln...etc.)danach werden die Pfanzen verbrannt. Bei uns werden regelmäßig in den umliegenden Dörfern, Gruppen gebildet, um das JKK zu vernichten. Hier wird sehr darauf geachtet. Probleme gibt es allerdings, wenn man weiß, dass die Pflanze wissentlich ausgesäät wird, wenn zB. Bahndämme, Autobahnböschungen usw. neu angelegt werden.
Somit werden wir wohl kaum dagegen ankommen  Ärgerlich
Allerdings habe ich gehört, dass 30%ige Essigsäure dem JKK den Garaus machen kann....
Man kann nur hoffen und ständig auf der Hut sein...ich habe mittlerweile schon eine Manie gegen das Mistzeug entwickelt....jede gelbblühende Pflanze wird ersteinmal untersucht und wenns dann JKK ist, sofort vernichtet!
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Lieber Gruß Karin und ihre Möhrchenkonsumenten
 
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Laute
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Antwort #3 - 13. Juli 2010 um 10:17
 
Bitte achtet (wenn ihr es nicht selbst macht) unbedingt darauf von wem und von welcher Weide ihr Euer Winterfutter bezieht. Wenn möglich solltet ihr von der Weide eine Begehung machen um zu prüfen, ob JKK drauf ist.

Bei Heucobs wird die Prüfung schon deutlich schwerer.  Ärgerlich
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Pony
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Antwort #4 - 13. Juli 2010 um 10:26
 
genau dieses Gespräch hatte ich gestern mit einem Bauern der entsetzt war wieviele seiner Kollegen nichts über JKK wissen oder einfach verkaufen weil sie es nicht weiter kümmert was danach passiert
oder auch an Bauern mit Rindvieh verkaufen denn da wäre das ja nicht sooo schlimm

Schluck  Traurig

daher auch meine Idee diesen Bereich zu eröffnen
lg
Petra
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Pony
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Antwort #5 - 13. Juli 2010 um 10:41
 
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Hufrehe-Info


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Hinter den sieben Bergen, Nordrhein-Westfalen, Germany
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Antwort #6 - 13. Juli 2010 um 10:42
 
Ist doch klar, dass viele Landwirte so reagieren. Es geht schließlich um viel Geld.

Am Niederrhein muss es ganz schlimm sein, sagte uns der Profi von der Landwirtschaftskammer. Dort gibt es wohl Weiden die quasi so gelb sind wie Rapsfelder. Schrecklich.

Traurige Grüße
Birgit
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skeiti
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Antwort #7 - 13. Juli 2010 um 19:05
 
Wenn ich das richtig verstanden habe, ist die Pflanze doch aber gar nicht so giftig und wird doch ungetrocknet auch nicht gefressen. Damit es im Heu wirklich toxisch wirkt muss die Wiese doch schon ganz schön mit JKK durchsetzt sein oder???
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Debbie
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Antwort #8 - 13. Juli 2010 um 19:23
 
Das Problem hierbei ist, daß sich diese Toxine in der Leber des Pferdes sammeln.
Und irgendwann läuft das Fass über.
Sicher hast du ja die Zahlen der Tage gelesen.
Da war ein Beispiel (hab die Zahlen gerade nicht exakt im Kopf - sorry) wo es hieß, dass man Tieren über einen Zeitraum von (nur als Beispiel gedacht!!)
50 Tagen JKK gefüttert hat. Am 51. Tag dann waren die Tiere tot.
Das zeigt, daß sich die Gifte sammeln.
Diese Gifte werden auch nicht mit der Zeit abgebaut!
Also ist immer aller höchste Vorsicht geboten.

Ich hoffe, ich habe das verständlich rüber gebracht - die Sonne zermartert mir mein Hirn  Durchgedreht
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L eander
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Antwort #9 - 13. Juli 2010 um 19:45
 
Dieses Kraut vermehrt sich wie der Teufel. Wir haben in diesem Jahr eine Weide von Bekannten übernommen, die im vergangenen Jahr auf dieser Wiese Heu gemacht haben. Ich kenne die Wiese schon seit Jahren und dort stand nie dieses Zeug. Und in diesem Jahr, ich kann euch nicht sagen wieviel Tausend es sind, einfach grausam  unentschlossen. Und nach den Infos im Netz sind sie im ersten Jahr, auch nicht an ihrer Blüte zu erkennen. Wir haben jetzt das ganze Stück gemäht und der Dreck wird jetzt aufgeladen und weggefahren. Im nächsten Frühjahr wird die Weide gespritzt. GSD gibt es ja wenigsten hierfür etwas zum Spritzen im Gegensatz zu der Herbstzeitlose, die sich in unserer Gegend auch in Riesenschritten verbreitet  unentschlossen.

Achtet genau auf Euer Heu, im getrockneten Zustand sind sie nicht wirklich mehr gut zu erkennen.

LG
Marion
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Lomi




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Antwort #10 - 13. Juli 2010 um 21:28
 
Gut dass dazu ein Thema gestartet wurde.  In der Nähe unseres Stalls wächst das Zeug auch leider Smiley, daher sind alle im Stall alarmiert.  Wir haben im Stall Bilder der Pflanze aufgehangen damit alle sie besser erkennen können.
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asci72
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Benjamin


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Antwort #11 - 13. Juli 2010 um 22:00
 
[quote author=7D54505F555443310 link=1279006085/9#9 date=1279042962]
Im nächsten Frühjahr wird die Weide gespritzt. GSD gibt es ja wenigsten hierfür [quote]

Hi Marion,

leider hilft die Giftsprittze hier auch nur begrenzt, und die entsprechenden Mittel haben extrem strenge Sicherheitsauflagen (nicht ohne Grund..). Zudem bleiben die eingehenden Pflanzen giftig, so dass ihr die Weide auch nach dem Spritzen wieder lange nicht nutzen könnt. Ausreißen macht zwar kurzfristig mehr Arbeit, hat aber den schnelleren und nachhaltigeren Effekt. (bei uns am Reitplatz nach konsequentem Ausrupfen letztes Jahr in diesem Sommer nur 1 Pflanze!)

und egal wie: Konsequente Weidepflege und regelmäßige Übersaat nicht vergessen!!

LG
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Slimfast




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Antwort #12 - 14. Juli 2010 um 21:47
 
Hallo Skeiti,

ich kenne drei Pferde, die eine Vergiftung dadurch hatten - eines ist leider daran gestorben, die anderen hatten wohl nicht soviel davon gefressen. Es handelte sich ausnahmslos um Pferde zwischen 3 Monaten - 4 Jahren.
Die Pflanzen waren im ersten Jahr und haben nicht geblüht und wurden daher aufgenommen...

Also ich würde jede Pflanze auf meiner Weide bekämpfen.

LG Slim
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L eander
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Antwort #13 - 14. Juli 2010 um 22:07
 
Ich habe diese Weide nur diesen Sommer und der Eigentümer hat nur gesagt, das er sie im Frühjahr spritzen lassen will. Was danach mit der Weide passiert, keine Ahnung. Aber Hauptsache er macht etwas, damit das Zeug sich nicht weiter ausbreitet.
Ich habe genug zu tun mit Herbstzeilosen rupfen, brauch nicht jetzt auch noch das JK
LG
Marion
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Ayra
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Antwort #14 - 23. Mai 2021 um 15:07
 
Ist das Jakobskreuzkraut?
Habe ich heute am Wegrand bei der Hunderunde entdeckt...

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bei 0,5 mg - ACTH-Wert 23,5 (TiHo Hannover >50 ) aber trotzdem noch Symptome, seit Mitte Oktober auf 0,625mg mit Besserung der Symptome, Mitte Dez. auf 0,6825 mg, dann auf 0,75 mg - Ergebnis> kühle Hufe, lustiges Pony, die Locken werden weniger... aktuell 1 mg mit einem ACTH-Wert von 16, seit 7/2012 1,25 mg, seit 4/2013 wieder auf 1 mg gesenkt, seit 6/2013 auf 0,75 mg

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Antwort #15 - 23. Mai 2021 um 23:25
 
Mein App sagt „Waldkreuzkraut“. Könnte das sein?

Bei uns ist das Jakobskreuzkraut inzwischen nebensächlich. Wir kämpfen ganz massiv gegen die Graukresse an. Sehr hübsch anzusehen (weiße Blüten), vermehrt sich aber krass und die Pferde fressen es und es ist natürlich auch giftig. Es hilft nur rupfen und das Aussamen verhindern. Hat teilweise lange Pfahlwurzeln, was das Rupfen schwer macht.
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Ayra
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Antwort #16 - 24. Mai 2021 um 10:46
 
Ich habe mir schon so viele Bilder angeschaut, aber kriege es nicht raus.
Es wächst halt dieses Jahr an meinen gewohnten Spazierwegen und ich könnte schwören, es ist neu. Es ist eine Durchgangsstraße und genau da verbreitet es sich ja gerne.  Meine Weiden habe ich ja ziemlich unter Kontrolle, aber die Weiden von denen unser Heu kommt leider nicht
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Antwort #17 - 27. Mai 2021 um 07:28
 
Eigentlich ist es egal welche Art von Kreuzkraut es ist, es gibt 30 verschiedene und alle sind hoch giftig. Bitte immer Handschuhe anziehen weil sie auch über die Haut toxisch sind.

LG Karin
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Antwort #18 - 27. Mai 2021 um 17:13
 
Echt ? Alle giftig?
Und es ist ganz sicher eine Kreuzkrautart?
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Antwort #19 - 28. Mai 2021 um 06:21
 
Ja. Wenn du die Blätter zerreibst riechen sie unangenehm.
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