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Tagebuch Araber "Blacky" - Eperythrozoon (Gelesen: 12242 mal)
Kirstin
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Antwort #200 - 22. Juni 2007 um 10:55
 
22.6.07
Gestern hatte ich Reitstunde mit Blacky. Angesichts der Tatsache, dass wir ja zur Zeit wegen der Traumata unbekannter Ursache hinten, die Kai letzten Freitag behandelt hat, nur Schritt machen, haben mein Reitlehrer und ich erstmal zum Aufwärmen ein wenig "Viehtrieb" gemacht, sprich wir haben für den nachbarbauern die Milchkühe zum Melken reingeholt.
Da die Milchkühe das Prozedere und auch die Zeiten ja kennen, gehen sie ja praktisch von selbst und so treibt man wirklich nur entspannt im Schritt die herde von hinten nach vorne durch und sammelt die verstreuten Kühe einfach ruhig im Schritt mit ein. Der perfekte Job für Blacky im Moment.
Das hat richtig Spass gemacht und Blacky war voll bei der Sache Smiley

Danach sind wir zurück auf den Hof und ins Viereck. Dort haben wir an Stellung und Biegung auf der Geraden sowie an Seitwärtsverschiebung gearbeitet - alles natürlich nur im Schritt. Auch da kommt Blacky s Beweglichkeit recht gut zurück.
Eigentlich habe ich gerade festgestellt, ist diese "Zwangspause Schritt" für die Ausbildung eine tolle Sache. Wir nehmen uns sehr viel mehr Zeit, auch ganz, ganz differenziert auf die allerkleinsten Feinheiten in sachen Sitzfehler einzugehen. Früher war es ja im Unterricht so, dass man eher im Schritt ein/zweimal gemacht hat, wenn es einigermassen klappte ging es in den Trab und dort wurde intensiver geübt.
Auf jeden fall sind diese Schrittstunden sowohl für den Reitlehrer als auch für mich eine echte Herausforderung, weil sie sollen ja auch effektiv und abwechselungsreich sein.
Blacky s Füsse sind immernoch wirklich klasse. Mittlerweile ist er im Stall/Koppel etc. sowie bei Ausritten auf weichen Böden komplett barhuf und auf Asphalt ziehe ich die Hufschuhe an. Er ist, obwohl er vorne auf der Sohle steht weder fühlig, noch hat er Pulsation oder Entlastungshaltungen und hinten wird er immer stabiler. Auch da absolut keine Probleme.
Donnerstags habe ich Reitstunde, ansonsten reiten wir soweit das Wetter es zulässt täglich unter der WOche an den Strand (Strasse mit Schuhe vorne, am Strand barhuf) (ca 2 Stunden unterwegs) und an Schlechtwettertagen mache ich Schrittarbeit in der Halle und zusätzliche bewegen die Kids Blacky nachmittags noch einige Male in der WOche im Schritt noch für 1-2 Stunden. AM Wochenende versuchen wir - saolange das Wetter mitspielt - soviel wie möglich ins Gelände zu fahren. SOnntag wird es vermutlich St Peter.
Insgesamt habe ich ein extrem gutes Gefühl und irgendwie bin ich fast dankbar, dass ich diese ganze Schmiedproblematik so heftig hatte, dass es sich so sehr zuspitzte, dass ich schliesslich den Mut hatte zu sagen: jetzt reichts, ich wage mich selbst ran......
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Antwort #201 - 27. Juni 2007 um 00:33
 
26.6.07
Heute ist bei uns Weltuntergang - schon den ganzen Tag. Temperaturen um 6-8 Grad gefallen, Sturm mit Orkanböen und sintflutartige Regenfälle - echtes Sch…Wetter.
Als ich heute abend zum Stall kam dachte ich mich trifft der Schlag. Blacky sah aus, als hätte er 50 kg abgenommen, wirkte verspannt, bewegte sich völlig steif. Erster Griff zum Fesselkopf - keine Pulsation, keine warmen Hufe. Schleimhäute auch okay.
Nasenrücken und Ohren eiskalt. Habe ihn dann erstmal rausgeholt und eingedeckt.
Dann vorsichtshalber gepolsterte Schuhe angezogen - dachte nicht mehr wirklich an Hufe, aber zumindest zur Sicherheit. Dann erstmal eine Extraportion Heu. Danach wirkte Blacky etwas entspannter und etwas wärmer.
Wir haben dann gesattelt, da die Pferde sich dringend bewegen mussten. (die anderen sahen auch verfroren aus). Dann in die Halle.
Ich sass auf und ritt los. Blacky trat vorne rechts etwas kürzer, hatte die Nase gekräuselt und den Schweif eingeklemmt.
Ich also wieder runter, Sattel ab und geführt. Der eingeklemmte Schweif passt bei ihm nicht zu Fussproblemen, sondern eher zu Kolik. Blacky äppelte beim Führen aber 2 x, Darmgeräusche waren normal, Puls und Atmung auch. Aber Schweif war eingeklemmt. Da er mehrfach so aussah, als wolle er sich wälzen, habe ich ihn losgelassen und sich selbst bewegen lassen. Ca 15 Minuten schlenderte er mit tiefem Kopf durch die Halle und suchte nach dem richtigen Wälzplatz. Dann endlich liess er sich nieder und wälzte sich ausgiebig hin und her. Danach stand er auf, schüttelte sich ausgiebig und kam mit getragenem Schweif!!! zu mir. Insgesamt wirkte er gelöster.
Offensichtlich hatte sich, was immer es war (Verspannungen, Bauchweh, Kälte …) beim Wälzen und vorherigen Herumschlendern gelöst.
Ich bin dann ohne Satteöl aufgestiegen und habe ihn ca 45 Minuten Schritt geritten mit viel Stellung und Biegung an der langen Seite und Unterschiede langsamer Schritt - verstärkter Schritt. Der Schweif war wieder getragen und er fusste vorne wieder gleichmässig. Als ich aufhörte war er wieder warm.
Nach dem Reiten habe ich ihn noch ca eine Stunde mit der 100g Thermo mit Halsteil eingedeckt. Als auch nasenrücken und Ohren wieder gut durchgewärmt waren, haben wir dann auf die normale Regendecke mit Fleece gewechselt.
Dann ahben wir gefüttert - Blacky war wieder ganz der Alte und alles war gut Smiley
…ich glaube, da ist ein Kelch an uns vorüber gegangen. Die Heuration haben wir jetzt solange es so kalt ist erstmal deutlich erhöht.
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Antwort #202 - 27. Juni 2007 um 23:51
 
27.6.07
Heute ging es Blacky trotz des wirklich miesen Wetters wieder sichtbar gut. Die Decke und die erhöhte Heuration haben Wunder bewirkt:-)
Allerdings hatte er als ich kam vorne ganz, ganz leicht fühlbaren Puls. Ich vermute das kam, weil er zuviel rumsteht. Gestern haben wir ja in der Halle nicht wirklich richtig für ausgiebige Bewegung gesorgt  und seither haben die Pferde ihren Hintern wegen des Wetters praktisch nicht aus dem Stall bewegt Griesgrämig
Also heute MUSSTEN wir unbedingt wieder los. Ina war nicht wirklich begeistert von der Idee, hat aber dann ganz kollegial mitgemacht Zwinkernd
Also Pferde gesattelt, von Kopf bis Schlappe in Regenanzug gehüllt, Hut auf dem Kopf mit Hundeleine festgebunden und dann gings los. Wir hatten starken Wind mit orkanartigen Böen, die Regenschauer die fast im 10 Minutentakt runterkamen glichen einer voll aufgedrehten Dusche und insgesamt wirkte die Umgebung wie vor einem Weltuntergang….
Blacky und Hazel zogen erstmal ein Gesicht und versuchten es anfangs mit Seitwärtsgängen, Rückwärtsgang etc. wie man am besten gegen den Wind ankommt. Schliesslich streckten sie die Köpfe einfach schön tief runter und stapften durch den Sturm.
Eigentlich war es sehr lustig. Ich schätze mal, zuletzt bin ich bei so miesem Wetter vor 20 - 25 Jahren ausgeritten - damals war ich noch hart im Nehmen….
Immerhin ein Gutes hatte es: wir hatten das gesamte Dorf für uns alleine. Wir sind absolut keiner Menschenseele und keinem Auto begegnet. Nichtmal ein einsamer Hund liess sich sehen. Irgendwie hatte das alles soetwas von einer Filmszene, wo ein einsamer Überlebender durch ein ausgestorbenes Dorf trottet Zwinkernd
Nach ca 25 Minuten sind wir dann umgedreht. Plötzlich konnten die Pferde einen doppelt so langen Schritt vorlegen, wie zuvor und es war überhaupt gar kein Problem mehr, dass es stürmte und goss. In der Strasse, die zum Stall führt wächst haufenweise Schilf in der Weddern. Dort wo keine Bäume am Rand waren (die fallen bei solchem Wetter nämlich gerne mal um), haben wir den Pferden dann angeboten noch etwas zu fressen…und prompt war das ganze schlechte Wetter vergessen und die zwei machten sich heisshungrig über das Schilf her, während Ina und ich uns diese wahnsinns Himmelgebilde anschauten, die aus den Wolken entstanden und in einer irren Geschwindigkeit dahinzogen. Sah wirklich toll aus. Nach ca 20 Minuten hatten wir aber dann wirklich genug (zum Leidwesen der Pferde, die gerne länger im Schilf geblieben wären) und ritten endgültig nach Hause. Wieder zurück habe ich erstmal Pulsation gefühlt und wie erwartet:
Smiley alles absolut ohne Befund - kein Pulsieren mehr tastbar….
Die Pferde sahen zufrieden aus, uns ging es richtig gut, unsere Regenklamotten haben den absoluten Härtetest überstanden….da blieb nur noch Füttern und nach Hause….
…ehrlich gesagt: ich habe im Leben nicht erwartet, dass ein Ausritt bei so einem Wetter so viel Spass machen kann Smiley
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Antwort #203 - 05. Juli 2007 um 00:14
 
4.5.07
Blacky hat heute den Chiro (FTA für Chiropraktik) da gehabt.
Er hat es offensichtlich sehr genossen Smiley
Wie ich schon vermutet hatte, hatte er Blockaden im unteren HWS Bereich  und im Schulterbereich. Dafür war das Kopfgelenk völlig frei.
Wie auch immer, bereits während der Behandlung konnte man sehen, wie sich die Schulter schön entspannte und Blacky schlief bei der Behandlung zunehmend weg.
Hinterher wankte er etwas benommen aber sichtlich zufrieden in den Stall und hat jetzt erstmal Pause bis morgen.
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Antwort #204 - 07. Juli 2007 um 11:32
 
7.7.07

Mittwoch war ja Dr Breiling da und hat Blacky chiropraktisch behandelt, was ihm sehr gut tat.
Clara hatte Blacky zwar vor der Behandlung noch eine Stunde Schritt in der Halle geritten, aber das ist offensichtlich nicht dasselbe, wie Ausritt.
Nach der Behandlung und am Donnerstag war dann "kein Reiten" angesagt.
Donnerstag ging Blacky bereits etwas fühlig auf härterem Boden, lief sich aber ein, wenn er ein paar Schritte gemacht hatte.
Puls war minimal fühlbar - noch nichts, was ich als Pulsation bezeichnen würde, aber eben tastbarer Puls.
Aus diesem Grund habe ich mit Blacky zwei Stunden Strassenspaziergang (zu Fuss!!!...ich….. Griesgrämig ) gemacht (auf Hufschuhen).
Danach ging er wieder normal, Puls war wirklich nur noch erahnbar, also so, wie er normal ist.
Gestern war dann der Puls stärker - ich würde sagen am Übergang zu echter Puslation - und Blacky ging auf hartem Boden stocksteif - auf weichem Boden alles gut.
Also war gestern dringend wieder ein Ausritt erforderlich. Es stürmte und regnete in Strömen - aber was solls, Blacky musste los.
Also gesattelt, Hufschuhe ran und raus in die "Fluten". Wir waren ca 1,5 Stunden unterwegs. Angesichts des sehr, sehr heftigen Windes allerdings nicht am Strand, sondern Dorfrunde.
Blacky ging anfangs sehr steif und rechts sogar etwas trachtenfussig Griesgrämig  Nach ca 200 Metern lief er sich ein, wurde sehr locker und fusste dann für den Rest des Rittes absolut normal.
Zurück am Stall war alles im grünen Bereich. Clara hat Blacky dann noch eine weitere Stunde im Schritt in der Halle gearbeitet.
Alles war gut.
Da wir schon seit Tagen - wegen der abgesoffenen Koppeln - den Offenstall zu haben, also keinen Weidezugang, können die Pferde nur ins Paddock und im Stallbereich sein - also leider auch da weniger Bewegung.
Ausserdem verbringt Blacky dadurch ja viel mehr Zeit auf härterem Boden.
Ich habe ihm dann gestern vorsichtshalber im Stall seine Davis Krankenhufschueh angezogen, die wir mit einer Neopreneinlage (aus einem dicken Wetsernpad ausgeschnitten) ausgepolstert haben.
Heute morgen war alles immernoch im grünen Bereich, Blacky war ganz der Alte Smiley

Ich vermute, dass die verminderte Bewegung der letzten Tage und die fehlenden Schrittausritte bereits wieder dazu geführt haben, dass der Stoffwechsel in den Hufen stockt. Der längere Aufenthalt auf dem härteren Boden (er steht ja auf der blanken Sohle) hat vermutlich zusätzlich gereizt.

Da die Pferde jetzt zur Zeit keinen Koppelzugang haben wegen des Regens (wir lassen sie lediglich täglich 2 Stunden auf das lange Stück, wobei Blacky nur eine halbe Stunde mit Maulkorb und dann ohne Schuhe dazu kommt - vorher machen wir zur Ablenkung ein wenig Intensivpflege - wenigstens sauber ist er immer Zwinkernd ), kann ich die Koppel als Verursacher ausschliessen.

habe das Gingko, was er schon eine Weile nicht mehr bekam wieder aufgenommen (vorsichtshalber)
ich fürchte, noch zwei Tage weiter mit verminderter Bewegung und ich hätte einen Reheschub gehabt....

Fazit aus der Geschichte:
1. Ich habe excellentes Regenzeug, was absolut alles aushält - ist also empfehlenswert!
2. egal wie das Wetter ist - ich werde jetzt wohl wirklich IMMER und täglich  mindestens für 1-2 Stunden mit ihm los müssen - möglichst Richtung Strand, damit er da auch mal die Schuhe aus bekommt. Ausserdem werden die Kids insbesondere jetzt, wo die Koppeln zu sind und die Bewegung entsprechend noch eingeschränkter, ihn nachmittags noch verstärkter und länger in die Halle holen und dort Schrittarbeit machen.
3. ich glaube das Beste wäre für Blacky täglich 8 Stunden reiten………schade, dass ich auch noch arbeiten muss…..
4. …..ich brauche einen Lottogewinn und werde dann Privatier ...bzw. Blacky´s "Full-Time Personal Trainer" für sein tägliches "workout" !!!
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Antwort #205 - 07. Juli 2007 um 12:07
 
7.7.07
Noch was anderes:
Blacky hat ja seit der leidigen Schmied-Geschichte mit dem verschobenen Hintereisen einen dicken Fesselkopf hinten links. Es war wohl in der Tat ein stumpfes Trauma - vielleicht hat er sich das verschobene Eisen dagegen geknallt.
Der Verdacht Fesselringband hat sich nicht bestätigt - zumindest nicht als allein verantwortlich, denn das ist ebenso wie Bänder und Sehnen wieder okay.
Trotzdem ist ide hintere, untere Fesselkopfspitze  unverändert knochenhart und dick, aber nicht warm.
Wir vermuten, dass die Gleichbeine betroffen sind.
Da Blacky mit der Sache soweit keine Probleme hat und im Schritt einwandtfrei geht, haben wir bisher keine weiterführende Diagnostik gemacht, sondern warten erstmal ab, ob es so heilt.
Sollte tatsächlich ein Bruch drauf sein, gäbe es schulmedizinisch sowieso nur die OP und die kann ich bei Blacky angesichts der anschliessend langen Stehzeit vergessen. Also abwarten und hoffen....

Wie auch immer, ich habe seither täglich Arnica-Mineralpack draufgeschmiert - auf jeden Fall aht es nicht geschadet - aber die Umfangvermehrung ist auch nicht weniger geworden.

Jetzt hatte ich vor ein paar Tagen ein paar sehr interessante Therapieberichte über die ANwendung von Matiga Öl gelesen, die mich veranlassten, das Öl mal zu besorgen und zu probieren.

Seit gestern abend schmiere ich also statt Arnica Mineralpack Matiga Öl aufs Bein. Ausserdem massiere ich es auch noch gleich auf den alten Griffelbeinbruch und in die Muskulatur an Schulter und Kreuzdarmbein, weil das ja seit Blacky aus dem Training ist seine Schwachstellen für Verspannungen sind....ach ja und über dem Kronrand der Vorderhufe habe ich es auch einmassiert.

EIne zweite Flasche hatte ich mitbestellt und meiner Mutter zum Testen in die Hand gedrückt: sie hat seit Jahren (seit einem Unfall mit massiver Knieverletzung) schwerste Schmerzen im Knie - sie soll dann auch mal berichten, ob das Öl hält, was der Hersteller verspricht......bisher hat es noch nichts gegeben, was ihrem Knie auch nur etwas Linderung verschafft hat.

Ich werde hier im Tagebuch dann mal weiter berichten, ob und was das Öl taugt.
Für die, die es näher interessiert: www.matiga.de
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Antwort #206 - 08. Juli 2007 um 01:01
 
8.7.07
...uups, heute ist es ja schon gestern...
also gestern (Samstag) ging es Balcky glücklicherweise nach wie vor gut. Er hatte keinen tastbaren Puls und bewegte sich normal. Auch nachdem ich ihm die Schuhe ausgezogen hatte, ging er die paar Meter zum Putzplatz auf Beton gut.
Zunächst hat Isi ihn eine Stunde Schritt in der Halle geritten - er hat ordentlich mitgemacht.
Dann haben Ina und ich beschlossen, dass wir unbedingt noch an die Elbe müssen, da Blacky die Hufbäder dort wirklich gut tun und wir ja jetzt schon einige Tage nicht da waren.
Etwas gezweifelt an der Durchführbarkeit des Unternehmens haben wir angesichts des Wetters schon...aber was tun wir nicht alles für Blacky.....
also los: Regensachen an, Hüte gut festgebunden und ab gings.
Am Hafen war die Hölle los - nicht menschenmässig, sondern sturmmässig.
WIr hatten Hochwasser - weit höher, als Normal. Die Mole war bereits überspült. Der Wind pfiff uns um die Ohren und trotz Hutband unterm Kinn mussten wir die Hüte noch festhalten. Man konnte sein eigenes Wort nicht verstehen. Die Pferde bekamen überhaupt nicht die Ohren hochgeklappt, so wehte es;-) ... aber sie stapften mutig über die überspülte Mole Richtung Schilfgürtel.
Direkt neben uns brachen sich im Sekundentakt riesige Wellen am Steinwall des Ufers und die Gischt spritzte uns um die Ohren...es war echtes Weltuntergangswetter.
Am Schilfgürtel waren alle Wege bereits unter Wasser....wir mutig weiter...unsere Pferde erstaunlich cool.
ALs wir dahin kamen, was normalerweise der Strand ist: da tobte die See. Die Pferde stapften durch Wellen, die ca kniehoch waren und da, wo wir normalerweise bei Hochwasser gerade mal die Fesselköpfe unter Wasser haben, stand das Wasser bis zu den Vorderfusswurzelgelenken und jede Welle brach sich am Bauch der Pferde und spritzte uns dann  um die Ohren....
Nachdem wir den Strand passiert hatten sind wir dann zu unserer kleinen Bucht geritten. Da stand das Wasser auch sehr hoch, aber wir hatten dort keinen Wellengang. Blacky zog es gleich an seinen Stammplatz zum Schilf fressen. Dabei störte es ihn wenig, dass anders als sonst an diesem Platz diesmal meine Füsse bis über die Knöchel im Wasser hingen....Hauptsache essen.
Dass Hazel in der Zwischenzeit mehrfach Richtung Heimat um die Ecke verschwand, störte Blacky dabei überhaupt nicht. Er stand da ganz entspannt sein Schilf fressend als hätten wir den schönsten Sommertag....und um uns herum tobte die Hölle.
Nach ca 20 Minuten wurden mir die Füsse wirklich kalt, also ging es zurück Richtung Heimat.
Diesmal hatten wir den Sturm schräg von vorne und entsprechend spritzte uns die Gischt mitten ins Gesicht. Hazel wurde 2 Meter kürzer und versteckte ihren Kopf hinter Blackys rechter Flanke, damit sie ja kein Wasser ab bekommt. Ich glaube, sie hat sich da gerade sehnlichst gewünscht, dass wir den Stall wechseln und irgendwo hinziehen, wo es weit und breit kein Wasser gibt ;.)

Als wir wieder aus dem Hafen raus waren auf dem Rückweg, war es fast schon "windstill" gegen das am Hafen, weil die Häuser uns schützten. Die Pferde schritten locker und fleissig gen Heimat, als Blacky plötzlich stolperte und von einem Schritt zum anderen vorne links stocklahm war.
ich runter, Schuh aus, nachschauen: durch den Wasserablaufspalt am Schuh hatte sich ein kleines Steinchen ins Innere verirrt. Da Blacky vorne auf der Sohle steht, hat dieser Stein natürlich fürchterlich gedrückt. Steinchen raus, Schuh an, alles wieder okay.
Dann ging es ohne weitere Zwischenfälle nach Hause.
Die Pferde waren todmüde (wir auch), sahen aber sehr zufrieden aus. Und Blacky s Beine und Füsse machten einen hervorragenden Eindruck.
Für die Nacht hat er wieder die Polsterschuhe anbekommen.
Mit den Cavalloschuhen muss ich mir etwas überlegen, wie ich vorne die Löcher so abdichte, dass da keine Steinchen reinrutschen können. Das ist mit der Sohle einfach zu gefährlich, denn eine Sohlenprellung muss ich jetzt nicht wirklich haben.
Es war ein super Ausritt, der wirklich Spass gemacht hat und einem kleinen Abenteuer glich Smiley
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Antwort #207 - 09. Juli 2007 um 12:37
 
9.7.07
gestern war es den ganzen Tag Sonne, super warm - hochsommerlich.
Entsprechend ist die Koppel abgedrocknet und zwar noch schön weich (gut für Blacky s Hufe), aber trittfest.
Wir haben also gestern den weitergesteckten zaun wieder zurück gesteckt auf unser allererstes Angrasstück (ganz klein) und die Koppel wieder offengelassen.
Dafür hat Blacky die Polsterschuhe wieder aus bekommen, da er auf dem Koppelstück wieder weicher steht.
Bisher sieht alles sehr gut aus.
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Antwort #208 - 14. Juli 2007 um 01:11
 
14.07.07
Ab heute haben die Kids Ferien und wollten darum natürlich gleich mit zum abendlichen Strandausritt....
also sind wir in grosser Besetzung los.
Blacky geht es nach wie vor gut und er kommt mit der Barhufvariante weit besser klar, als erwartet.
Auf harten Böden ist er fühlig, aber mit den Hufschuhen tritt er normal zu und läuft flüssig. Auf weichen Böden/am Strand hat er auch barhuf absolut keine Probleme, obwohl er komplett auf der Sohle läuft.
AM Strand haben wir heute, da Ebbe war ein paar einfache Dressurversuche unternommen (Blacky nach wie vor nur im Schritt). Es ist alles noch etwas steif, aber es wird langsam wieder.
Erstmals seit ca 2 Jahren haben wir auch mal wieder traverartige Verschiebungen versucht, was aber noch wirklich kantig aussieht. Bis da der Gleichtakt zwiachen Vor- und Hinterhand wieder da ist, das wird wohl noch duaern. Aber immerhin beginnt er vorne schon mal wieder leicht zu kreuzen Smiley
so, und hier nochmal ein paar Fotos:

Die vier am Hafen auf dem Weg zum Strand:
...

Auf dem Weg zum Schilfgürtel:
...

am Strand:
...

Blacky, Kusty, Brandon und Hazel:
...

Blacky:
...

Blacky im Schilf: ...

Blacky, Hazel und Pollo
...

Blackys noch etwas misslungene Seitwärtsversuche:
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Antwort #209 - 16. Juli 2007 um 11:30
 
16.7.07
Seit zwei Tagen hatte ich bereits das Gefühl, dass Blacky anfängt etwas fühliger vorne zu gehen. Pulsation allerdings nichts.
Habe das auf den wegen des Wetters wieder härteren Weideboden geschoben, da Blacky sonst zufrieden aussah.
Gestern morgen dann stand er auf der "Auslaufkoppel" und mochte sich gar nicht bewegen. Ausserdem entlastete er vorne und die Hinterbeine waren angelaufen.
Ausserdem hatte er hinten Pulsation.
Also haben wir ihm erstmal seine Polsterschuhe angezpgen. Schlagartig trat er vorne wieder zu und entlastete hinten. Nach einigen Stunden waren die Hinterbeine wieder abgeschwollen, die Pulsation war runter. Es war also vermutlich wirklich Druck.
Trotzdem gefiel mir noch nicht wirklich, wie er lief. Es war minimal - Ina fand ihn ziemlich normal - aber irgendwie……
Als wir abends unseren Strandausritt machten, habe ich ihm in die Cavallohufschuhe gleich neue, zugeschnittene Neoprenpolster gelegt.
Blacky ging klar mit, aber etwas langsamer - und es sah gaaanz minimal trachtenfussig aus. Am Strand dann ohne Schuhe glasklar, alles gut, zügig vorausgeschritten.
Als ich dann auf dem Rückweg die Schuhe wieder anzog sah ich, dass nur vom Hinweg die Neopreneinlage im Bereich der Trachten und hinten Seite auf beiden Hufen messerscharf durchgeschnitten waren.
Bei mir keimte zunehmend der Verdacht, dass ich beim Ausschneiden in letzter Zeit zu sparsam an den Trachten war. Die Hufe wachsen wirklich excellent und ich fürchte, ich habe hinten zu wenig weggenommen, da auf der weichen regenkoppel ja kein Abrieb ist.
Also habe ich wieder zu hause erstmal die Trachten satt eingekürzt.
Praktisch von jetzt auf gleich lief Blacky wieder absolut normal und druckfrei vorne.
Offensichtlich waren es also wirklich die zu lang gewordenen Trachten. Das erklärt auch, warum Blacky mit den dicken Polstern und vor allem am weichen Sandstrand gleich wieder super ging - da sind die Hufe im Trachtenbereich gut eingesunken….
…also alles wieder im grünen Bereich Smiley
PS: trotzdem sind wir seit drei Tagen wieder auf Mini-Weideauslauf, da die plötzliche Umstellung auf heiss und sonnig auf den gut durchfeuchteten Böden natürlich wieder mal extremst gute Gras-Wachstumsschübe versprechen…...
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Antwort #210 - 16. Juli 2007 um 23:33
 
17.7.07
Es scheint, dass die Trachteneinkürzung gestern genau richtig war Smiley  Blacky ging heute wie ausgewechselt bei unserem Strandausritt….und er lief im Schritt allen anderen davon, so raumgreifend ging er wieder….obwohl, am Strand habe ich heute manchmal überlegt, ob es so eine gute Idee war mit den Trachten…
…..gestern war er eindeutig bequemer zu handeln……
Wir hatten viel Spass aber ich musste auch wirklich ununterbrochen aufmerksam bleiben. Blacky machte sich einen Spass daraus, wie ein Obermatcho rumzutänzeln, gelegentlich mal einen riesen Satz zur Seite zu machen wenn eine der nicht vorhandenen Wellen angespült kam oder aber einfach eine kleine Rodeoeinlage, die vor Lebensfreude nur so sprühte, einzulegen…..zum Amüsement aller anderen, die nicht auf ihm drauf sitzen mussten…..
…also eines ist sicher: mit den höheren Trachten waren die Ausritte beschaulicher….
Smiley aber so gefällt mir Blacky dann doch irgendwie besser Smiley
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Antwort #211 - 18. Juli 2007 um 23:50
 
18.7.07
Heute abend habe ich eine sehr interessante Beobachtung gemacht:
Nachdem ich gestern ja die Trachten weiter runter gestellt habe, ist Blacky ja schlagartig besser und entspannter gelaufen.
heute morgen ging er in seinen Davis Hufschuhen wieder absolut klar über die Koppel und vor allem bewegte er sich wieder viel auf der Weide.
Ausserdem sind die beiden Stuten wieder "zerbissen" - soll heissen, sie haben ein paar kleine Schrammen: untrügliches Zeichen dafür, dass Blacky die zwei wieder gut in Bewegung hält Zwinkernd

Egal, worum es eigentlich geht: heute abend wollten wir ja wieder los zum Strandritt. Als ich Blacky aus dem Offenstall holte, ging er auch auf dem Beton wieder flüssig und ohne Schonhaltung.
Erst, als ich in der Bahn ein Stück geharkt und ihn drübergeführt habe und dann die Hufspuren ausgemessen habe, konnte ich feststellen, dass Blacky rechts immernoch ganz geringfügig (ca 1,5 cm) kürzer tritt als links - zu sehen war das so nicht mehr.

Aber da er, wenn er richtig klar geht absolut gleichmässig fusst, war da noch irgendetwas nicht ideal.
Gestern abend nach dem Raspeln habe ich in Blackys Davis-Krankenhufschuhe ja neu ausgeschnittene Neopren-Einlagen reingetan. Die habe ich heute dann aus den Schuhe genommen und mir angeschaut. Links war ein rundum gleichmässiger Hufabdruck auf der Einlage - und keine Einschnitte mehr - auch nicht im Trachtenbereich. Rechts waren die Trachten ebenfalls okay - ebenso wie Zehe und Sohle. Aber auf der Innenseite des rechten Hufs hat der Tragrand das Neopren bis nach unten über etwas mehr als einen cm durchgeschnitten.
Das heisst, dass genau da ein extrem höherer Druck als auf dem Rest des Hufes liegen musste.
Ich habe dann genau da den Huf deutlich runtergeraspelt.
Danach sind wir ausreiten gegangen.
Blacky lief vom ersten Schritt an locker und vor allem wieder gleichmässig.
Es war ein super Ausritt mit einem sehr kernigen Blacky Smiley

Nach dem Ausritt habe ich wieder neue Neopreneinlagen ausgeschnitten. mal schauen, wie die Abdrücke morgen aussehen.

Eigentlich waren die Einlagen ja nur als Polster gedacht - aber es scheint, dass sie absolut hervorragend geeignet sind, die tatsächliche Druckverteilung in der Bewegung wiederzuspiegeln, was das Bearbeiten natürlich enorm erleichtert.
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Antwort #212 - 19. Juli 2007 um 21:00
 
19.7.07

So, jetzt habe ich heute mal einen Rundumfototag eingelegt.
Hier die Bilder mit Kurzkommentaren - ach ja, Blacky ist nach wie vor gut drauf, bewegt sich viel auf der Koppel, hat keine Pulsation und ärgert die Stuten Zwinkernd :

190707 Vorne links von vorne:
...

190707 vorne rechts von vorne - die grausame Innenwand haben mir die Schmiede hinterlassen....kommt aber jetzt schön nach finde ich:
...

vorne links Seite:
...

Vorne rechts Seite:
...

Vorne rechts Seite "Einschnitt" durch die besagte Stauchung wegen falscher Bearbeitung:
...

Vorne links unten:
...

Vorne rechts unten:
...

Hinterfüsse zusammen von vorne:
...

Hinten rechts unten:
...

Hinten links unten:
...

Hinten links der Fesselkopf - Umfangvermehrung ist deutlich weniger, aber noch lange nicht weg
...

Stellung barhuf auf dem Neoprenpad - Blacky schläft, weil ich ihn aus der Mittagspause geholt habe:
...

Stellung barhuf auf blankem Beton - man sieht deutlich, dass es ihm unangenehm ist:
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Antwort #213 - 19. Juli 2007 um 21:06
 
So, und hier jetzt ein paar Fotos von den Neopreneinlagen, die ich in die Hufschuhe baue - je nachdem, wie fühlig Blacky ist, bekommt er dickere oder dünnere oder keine Einlagen. Prinzip: zwar immer etwas "Reizung" für den Huf, damit er sich auch weiter auf die Belastung einstellt, aber nie soviel, dass es zu entzündungen wegen Überbelastung kommt:

...

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und hier das ausgeschnittene Teil einmal so und einmal im Schuh:
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Antwort #214 - 19. Juli 2007 um 21:13
 
So und jetzt nochmal 4 Videos - dabei musste ich aber die auf hartem Boden wirklich sehr kurz machen, weil das für Blacky echt unangenehm ist barhuf.
Normalerweise bekommt er auf hartem Boden immer mindestens den Hufschuh ohne EInlage an.
Aber so kann man mal im direkten vergleich die Veränderungen in der Bewegung sehen:

Barhuf auf Beton:
...

Barhuf auf Teppich:
...

Mit Cavallo Hufschuhen auf Beton:
...

Barhuf im Sandpaddock:
...

Auf den Davis Schuhen mit Neopreneinlagen geht er genau wie Barhuf im Sandpaddocke auch auf hartem Boden - hatte ich leider vergessen, das Video noch zu machen.
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Antwort #215 - 20. Juli 2007 um 22:38
 
20.7.07

heute war Kai Schäfers, mein TCVM TA wieder da.
Hinten links der Fesselkopf hat sich verbessert...einfach weiter abwarten.
Vorne rechts hat er eindeutig Schmerzen im Kronrand innen. Vermutlich eine ENtzündung, die aufgrund der stark gestauchten Wand entstanden ist. Diese Einschnürung, die ich ja gestern im Foto schon gezeigt habe, ist wirklich heftig und jede Belastung auf diesen Wandteil von unten, staucht immer mehr in diese Einschnürung und drückt dann über die Wand weiter in den Kronrand.
Kai hat jetzt mittels Hufmesser die Wand innen noch sehr viel deutlicher weggeschnitten, so dass unter der Einschnürung null Belastung auf die Wand kommt. Die Einschnürung muss jetzt rauswachsen.
Kai vermutet noch ca 8 Wochen, dann ist das behoben.
Die Sohle vorne ist immernoch etwas weich, weshalb er auf hartem Boden so fühlig geht, aber das wird die Zeit heilen.
ANsonsten ist Kai mit Blacky zufrieden - keine weiteren Befunde, weder Hufe noch Rest des Pferdes.
Die Hufe wachsen übrigends schön nach - das lässt doch hoffen Smiley und die weisse Linie schliesst sich zunehmend.
Akupunktur war keine nötig, da Blacky ausser dem Problem mit den Hufen nichts hat.
Gegen seine "Fussschmerzen" soll er jetzt Hypericum kriegen - ansonsten alles so witermachen wie bisher, denn es scheint ihm ja gut zu tun:-)
Werde morgen nochmal aktuelle Fotos machen.

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Antwort #216 - 24. Juli 2007 um 01:16
 
23.7.07
Auf Wunsch einer einzelnen Dame Zwinkernd hier nochmal je éine Aufnahme der Vorderhufe von der Seite von unten für Mambo. leider nicht so ganz in der gewohnten Schärfe, aber irgendwie ging es nicht besser.
Ansonsten: Blacky geht es besser, die Entzündung im rechten Kronrand scheint zurück zu gehen, zur Zeit geht Blacky wieder ohne Hufschuhe, also barfuss auf die Koppel. Hoffenwir mal, dass es so bleibt Smiley

Hier die Fotos:
Rechts:
...

Links:
...

LG
Kirstin
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Antwort #217 - 27. Juli 2007 um 15:38
 
27.07.07

So, mal wieder ein Zwischenbericht:
Die Entzündung im Kronrand innen rechts war gut abgeheilt. Wir hatten kein Hufgeschwür - es war wirklich lediglich der Wanddruck, aber die Entlastung der Wand hat offensichtlich Wunder gewirkt und die Entzündung ging super zurück.
Da Blacky allerdings nun wegen der weggeschnittenen Wand innen immer etwas nach innen kippte, habe ich vor 3 Tagen vorübergehend einen dünnen Gipsverband nur um den Tragrand gemacht, damit der hochgeschnittene Wandbereich unten unterstützt ist und Blacky unten eine plane Auffussfläche hat.
Das ging spitze. Blacky lief damit absolut beschwerdefreivom ersten Moment an und galoppierte mit den Stuten sogar fröhlich über die Koppel - bzw. die Matschwege, die wir auf der Koppel als Laufwege abgesteckt haben und die nur noch aus Wasser und Lehm bestehen.
Gestern und vorgestern hat Blacky dann auch auf unseren Schrittausritten am Strand wieder "Matcho" gespielt und ihm war seine Lebensfreude anzumerken.
…und dann das:  Griesgrämig Griesgrämig Griesgrämig Griesgrämig
Ina rief mich heute morgen an und sagt nur: Komm Du mal in den Stall, ich fahre los und mache den Laden auf.
Vermutlich der Sturm hat heute nacht (oder die Pferde sind durchgegangen) den E-Zaun (3 reihig)  zur langen Koppel  umgelegt und unsere 3 haben sich über Nacht vollgefressen - und Blacky natürlich genau in dem einzigen Kleefeld, was es da gibt  weinend

Heute morgen als Ina in den Stall kam bewegte Blacky sich freiwillig, aber mühsam und sehr schwankend.
Die Hufe waren allerdings kühl und die Pulsation keine.
Blacky lief eher wie "besoffen" - er hob immer nur einen Fuss zur Zeit und setzte ihn weiter und wankte dabei hin und her.
Sowie er in Zaunnähe kam und quasi optisch eine Führung hatte, lief er besser. Im "freien Feld" bekam er seine Füsse nicht mehr sortiert.
Rücken komplett festgehalten, aber nicht wie bei Verschlag steinhart. Ausserdem einige Pinkelversuche mit mässigem Erfolg.

Es war exakt dasselbe Bild, wie wir es damals bei der Hahnenfussvergiftung hatten.

Ich also erstmal hin. Als ich ankam, stand Blacky dösend da. Komplett entspannt, die Vorderbeine untergestellt wie immer im gesunden Zustand, hinten ruhend. Er sah wirklich in keinster Weise krank aus.
Dann ich hin, Pulsation keine. Dann habe ich Blacky aufgefordert (ohne Halfter frei) mit zum Stall zu kommen. Da wölbt sich der Rücken auf, alles wird fest und Blacky weiss nicht, wie er sich in Bewegung setzen soll. Dann endlich wankt er den ersten Schritt los Griesgrämig  SCHEISSE!!!

An der Wand entlang geht er dann etwas flüssiger. Am Putzplatz angekommen stellt er sich dann wieder entspannt hin zum dösen und man sieht NICHTS mehr…..nur wenn er anfängt sich zu bewegen ist es höllisch.
Aber immerhin, er hat sich absolut freiwillig und ohne Druck bewegt. Spricht nicht für Schmerzen in den Hufen.

Also erstmal die Gipse runter, dann alle 4 Füsse in Hufschuhe mit kaltem Wasser - vorsichtshalber - wir müssen ja nicht noch ne Rehe nachschieben.

Dann Gingko Kügelchen, Nux Vomica, Engystol und HongHua - alles im Abstand von einer halben Stunde.
Und Akupressur Magen 36  - zudem Massage Rücken, Kruppe und Wärme (eingedeckt) und natürlich absolut nichts essbares bis auf Stroh. Die Kids werden ihn heute tagsüber immer mal für 5 Minuten in der Halle führen so, wie er freiwillig mit macht, damit die Durchblutung in den Hufen in Gange bleibt und wir uns da nicht durch den Stillstand noch nen Schub einhandeln.


Ausserdem hat er die volle Dröhnung Metacam bekommen - weniger wegen Schmerzmittel (hat eh nichts am Bild verändert, also Schmerzen hat er offensichtlich nicht wirklich) sondern mehr, wegen der entzündungshemmenden Wirkung, um einer Entzündung aufgrund eines Stoffwechselstaus im Huf vorzubeugen.

Das Problem ist, dass exakt dieses Bild bei zwei verschiedenen Ursachen bei Blacky schon in der Vergangenheit aufgetreten ist: 

1. bei dem aktiven unbekannten, stressausgelösten  Infekt, der sich jeweils nach mehreren Wochen erst durch eine Abschluss-Hufrehe wieder verabschiedete
und
2. bei der Hahnenfussvergiftung, welche sich genauso symptomatisch äusserte, und sich - allerdings bereits innerhalb von 2 Tagen nach Hahnenfussentzug durch eine Abschluss-Hufrehe verabschiedete.

Welches von beidem es nun wirklich ist, weiss ich in zwei Tagen. Nr 1 dauert länger - Nr 2 müsste dann durch sein.
Eigentlich vermute ich eher Nr 2 - ich denke, er hat sich im Klee "vergiftet".

Darum auch diese etwas sonderbare Zusammenstellung der Therapeutika.
Nux, Hong Hua und Magen 36 haben damals die Vergiftung erfolgreich in den Griff bekommen,
Mit Engystol kamen wir damals jedes mal an den Infekt ran
Und mit Metacam habe ich bereits in der Vergangenheit zweimal einen Reheschug verhindern können, bevor er richtig losbrach.

So und jetzt heisst es abwarten, wie Blacky heute abend bzw in den nächsten Tagen ist.
Auf jeden Fall werde ich in der Zwischenzeit schonmal hinter den bestehenden Zaun zur langen Koppel noch einen zweiten bauen, damit, wenn Blacky wieder fit ist und wieder raus kann, soetwas nicht nochmal passiert.
Drückt mal alle schön die Daumen……...
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Antwort #218 - 28. Juli 2007 um 00:53
 
27.07.07 abends

Heute  abend war der Hammer.
Also von vorne: den Nachmittag über habe ich mir den Kopf zerbrochen, was da bei Blacky wohl gerade ablaufen könnte. Letztendlich entschied ich mich für die Annahme, dass durch den übermässigen Kleegenuss eine Chelatbildung bestimmter Spurenelemente stattgefunden haben könnte, was widerrum dazu führte, dass bestimmte enzymatische Reaktionen nicht mehr ablaufen können.
Das würde diese grosse Problematik bei der Bewegung erklären.
Sollte das so sein, müsste ich über die Oligotherapie da ran kommen - reine Theorie natürlich…aber Versuch macht klug…

Also habe ich den Rest des nachmittags damit verbracht, eine passende Oligotherapie für Blacky s Anamnese zusammenzustellen.

Gegen 18 Uhr kam ich in den Stall. Blacky war absolut unverändert. Er stand wie morgens entspannt, sowie er laufen wollte, verkrampfte sich alles und Blacky wankte dahin. Ausserdem hob er immer nur ein Bein zur Zeit - als ob er bei zwei Beinen gleichzeitig umfallen würde.
Ich brauchte 5 Minuten für die paar Schritte vom Stall zum Putzplatz.
Dort angekommen stand er sofort wieder entspannt und hatte null Probleme. Keine abnormale Stellung, kühle Hufe, keine Pulsation - aber die Hinterbeine angelaufen.

Erstmal habe ich ihm die 5 ml Spritze mit den Oligotherapeutika ins Maul gespritzt. Dann die Schuhe ausgezogen und ein paar Davis ohne Polster mit Wasser gefüllt und Blacky reingestellt.
Obwohl er darin hart stand, stand er normal und entspannt. Dann hat er einen Arm voll Heu vorgelegt bekommen und stand dort ca 1 Stunde in seinem Wasserbad.
Danach habe ich ihn noch ca 1 Stunde barhuf ohne irgendetwas auf dem Neoprenpolster stehen lassen, damit die Hufe abtrocknen können und Blacky solange geputzt.
Die Stuten waren in der Zwischenzeit auf der langen Koppel.

So und dann kam der Hammer: ich habe Blacky seine Polsterschuhe wieder angezogen und wollte ihn in den Stall bringen. Ausser der Spritze vor 2 Stunden hat er absolut nichts bekommen (ausser Heu und Fussbad). Ich war eigentlich drauf eingestellt, dass Blacky genauso mies wieder in den Stall geht, wie er rausgekommen ist. Aber Pustekuchen: er ging flüssig los - und zügig, als wäre nie etwas gewesen und lief wie wenn alles nur ein böser Spuk war!
Hätte ich das nicht mit eigenen Augen erlebt, ich hätte es nicht geglaubt….und zum Glück haben das mehrere Leute dort miterlebt…sonst hätte ich an meinem Verstand gezweifelt….

Es scheint fast so, dass meine Vermutung mit der Chelatierung richtig war. Wenn das so ist, dann haben die Mittel ähnlich gewirkt, wie Magnesium bei bestimmten Formen von Wadenkrämpfen sofort greift.

Mal schauen, wie Blacky morgen ist. Ich wage es ja kaum zu hoffen, aber denke fast, wir haben das Übel abgewandt und es scheint nicht zu einem Reheschub gekommen zu sein…...
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Antwort #219 - 29. Juli 2007 um 22:40
 
29.07.07

Also Blacky geht es wieder gut. Gestern bewegte er sich schon wieder unbeschwert (barhuf) über die AUslaufkoppel und heute ist er im Galopp buckelnd über die Koppel gefegt.
Gestern habe ich ihn eine Stunde spazieren geführt und heute hat Clara ihn eine Stunde in der Halle Schritt geritten.
Wenn es morgen immernoch stabil ist, geht es wieder los mit unseren Ausritten. Wird auch höchste Zeit.
Blacky ist stocksauer, weil ich ihm natürlich solange er nicht richtig bewegt wurde seine eh schon kleine Futterration weiter gekürzt hatte. Man merkt ihm an, dass er das alles andere als toll findet.
Im Stall ist er wieder barhuf, auf hartem Boden ziehe ich ihm wie gehabt seine Schuhe an.

Hier ein paar Videos und ein Foto von heute mit Clara:
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