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Tagebuch Araber "Blacky" - Eperythrozoon (Gelesen: 12246 mal)
Kirstin
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Antwort #180 - 24. Mai 2007 um 20:50
 
Do. 24. 5.07
Morgens :  sonnig, sehr warm, windstill
Pu(lsation):  obB,  Gallen weicher, werden schwammig
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 1 Hong Hua, O2
Sonstiges:abgedeckt, kleine Koppel 1/2

Do.24.5.07
Nachmittags/Abends: sehr, sehr warm, neine, heiss!!!, sonnig, windstill
Pulsation obB, Gallen weicher als morgens, keine weiteren Schwellungen
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  etwas müde
Sonstiges: .-.
Therapie 1,5 Hong Hua, Gingko Biloba  800mg,  H1,2,3, O3,6,7 
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  1/2 kl. Koppel, 60  Min ganze kleine Koppel, 30 Min. lange Koppel mit Maulkorb
Arbeit/Gangbild
Blacky ist heute etwas kurz gekommen, weil ich wenig Zeit hatte. Jule hat begonnen ihn zu reiten. Schritt war okay, aber Trab war er vorne rechts heute deutlich lahm. Habe dann den vorderen Nagel vo re innen gezogen. Danach ging er deutlich besser, aber noch nicht lahmfrei. Darum haben wir es für heute gut sein lassen. Eventuell lässt Ina ihn heute abend, wenn sie reitet noch von irgendjemandem, der Zeit und Lust hat im Schritt mit bewegen.
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Antwort #181 - 26. Mai 2007 um 00:19
 
Fr. 25. 5.07
Morgens :  Regenschauer, bedeckt, manchmal klar, extrem schwül und warm, windstill - tropisch!!!...Bananen pflanzen!
Pu(lsation):  obB,  Gallen hi. re weicher als gestern, hi li unverändert
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 1 Hong Hua, O2
Sonstiges:kleine Koppel 1/2
Vor re (wo wir den Nagel gezogen haben) machte Blacky vom freien Gangbild auf der Koppel einen entspannteren Eindruck. Ob sich das beim Reiten bestätigt sehe ich heute abend. Habe jedenfalls jetzt vo li den inneren Nagel vorne auch gezogen. 

Fr.25.5.07
Nachmittags/Abends: sehr,  warm, sehr schwül, bedeckt, trocken, windstill
Pulsation obB, Gallen wie morgens
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  etwas müde
Sonstiges: .-.
Therapie 1,5 Hong Hua, Gingko Biloba  800mg,  H1,2,3, O3,6,7 
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  1/2 kl. Koppel, 60 Min. lange Koppel mit Maulkorb
Arbeit/Gangbild
Clara hat Blacky Schritt geritten, etwas Trab versucht, dann wieder Schritt, später hat Carola noch Schritt Boden gemacht und ebenfalls nochmal Schritt geritten. Den geplanten Ausritt haben wir für heute gestrichen. Vorne ging Blacky deutlich besser, aber er tickt immernoch leicht. Im Schritt ist er auf allen vieren eigentlich okay, ausser dass er hinten links ganz geringgradig kürzer tritt - muss man schon genau hinschauen. Im Trab geht er allerdings auf weichem Boden absolut unklar. Die Kruppe sackt wieder mehr. Beine sind okay. Sowohl alle Gelenke kühl, nichts schmerzhaft, keine Pulsation. Auf hartem Boden ist es deutlich besser aber nicht weg.
Also ich gehe mal von 2 Dingen aus, die sich überschneiden: 1. haben wir ja fast 2 Wochen wegen des Beschlagsdesasters das vorher konsequent betriebene  Aufbautraining unterbrechen müssen - ich glaube nicht, dass das für die Hinterhand gut war - die Bemuskelung der Kruppe, die gerade wieder rund wurde, ist wieder etwas uneben/kantig geworden - also neues Aufbautraining Griesgrämig
Als 2. Punkt denke ich, dass der Beschlag noch nicht ideal ist. Das habe ich ja schon fast erwartet, dass wir nach der Einlaufphase die Schwächen zu sehen bekommen. Ich vermute, dass wir wohl damit leben müssen, dass wir noch ein bis zwei Beschlagsperioden brauchen, bis der neue Schmied sich an Blacky "rangetastet" hat. Kann ich aber voll verstehen und so ist es eben.
Da Blacky im Schritt gut ist, werden wir also wieder da anfangen, wo wir vor ein paar Wochen waren: Aufbautraining mit viel und lange Schritt vorwärtsreiten. Trab werden wir lassen, bis Blacky es von sich aus wieder anbietet. Also lange, ausgedehnte Schrittausritte und die Kids nachmittags Schritt bis zum Umfallen….
Da es Blacky ansonsten gut geht, ist es zwar ärgerlich, dass wir so weit zurückgeworfen wurden, aber damit haben wir ja schon viel Übung….haut uns also nicht um Zwinkernd
Ärgerlich ist natürlich, dass mir soetwas mal wieder pünktlich zum Lehrgang passiert Griesgrämig
Ich werde Blacky beim Refinement und Bosalkurs vorraussichtlich nur da mit reinnehmen, wo wir Schrittsachen machen. Ansonsten werde ich mich dann wohl auf Tanny schwingen. Den Cow-Working werde ich dann weitestgehend mit Blacky mitmachen können, denn der ist als Einsteigerkurs sehr ruhig und den kann ich wenn ich es will praktisch komplett im Schritt machen.
Mal schauen wie es wird Smiley
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Antwort #182 - 26. Mai 2007 um 23:45
 
Sa.26. 5.07
Morgens :  Regenschauer, bedeckt, manchmal klar, Wind, kühler
Pu(lsation):  obB,  Gallen wie gestern
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 1,5  Hong Hua, O2
Sonstiges:kleine Koppel 1/2


Sa.26.5.07
Nachmittags/Abends: ab frühem Nachmittag trocken, zunehmend besseres Wetter, abends fast klar, kühl, windstill
Pulsation obB, Gallen interressant: hi li fast komplett weg, hi re deutlich dünner und
               weicher - nach dem Reiten wieder etwas fester und bds. wieder etwas mehr
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  gut drauf
Sonstiges: leichter Infekt? Lymphknoten etwas geschwollen, ganz leicht beschlagener, leichter Nasenausfluss - ausserdem hielt er den Rücken, der klatschnass war, etwas fest und Nase und Ohren waren kalt  - das Wetter war wohl etwas heftig mit Wind und Regenschauern... war aber abends wieder okay - abends eingedeckt
Therapie 1,5 Hong Hua, Gingko Biloba  800mg,  Engystol 1 Amp, R1
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  1/2 kl. Koppel, 60 Min. lange Koppel mit Maulkorb
Arbeit/Gangbild
Nachmittags hat Clara ihn ihne Sattel im Bosal in unserer Schrittstunde geritten. Haben da Beckenhilfen und Schenkelhilfen geübt.
Blacky ging Anfangs etwas latschig und unmotiviert - denke aber, das lag auch an Clara - sie war auch etwas unmotiviert Zwinkernd. Als sie sich mehr auf Blacky konzentrierte, ging es besser. Später sind wir (Ina und ich) noch an den Hafen/Strand) geritten. Das war überraschend gut. Die Pferde waren schön ausgeglichen und sind richtig gut vorwärts gegangen. Blacky stolpert gelegentlich vorne - als ob er ab und an hängenbleibt an der Zehe - ist aber selten. Hinten ging er besser, als die Tage zuvor. Habe aber das Gefühl, wir müssen in der Unterstützung was ändern. Tiefer Boden (halle) strengt ihn sichtbar an und die Fesselköpfe schwellen wieder deutlicher an. Auf Asphalt läuft er deutlich leichter und weniger angestengt. Ich vermute, dass das mit seiner Durchtrittigkeit zusammenhängt. Vielleicht den Schenkel hinten etwas breiter, damit er auf weichem Boden nicht so einsackt???....
Mal schauen wie es morgen geht. Auf jeden Fall war es heute deutlich besser als gestern und der Ausritt hat viel Spass gebracht.
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Antwort #183 - 27. Mai 2007 um 21:50
 
So.27. 5.07
Morgens :  Regenschauer, bedeckt, manchmal klar, wenig Wind, schwülwarm
Pu(lsation):  obB,  Gallen wie gestern
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 1,5  Hong Hua, R1
Sonstiges:abgedeckt, kleine Koppel 1/2


So.27.5.07
Nachmittags/Abends: Schauer, später Gewitter, sehr schwül, windstill
Pulsation obB, Gallen hi li fast komplett weg, hi re deutlich dünner und
               weicher - nach dem Reiten wieder fest und bds. wieder etwas mehr
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  gut drauf
Sonstiges: Lymphknotenschwellung weg, ganz leicht beschlagener, leichter Nasenausfluss - Rücken noch etwas festgehalten, nach dem Reiten wieder gut, eingedeckt
Therapie 1,5 Hong Hua, Gingko Biloba  600mg,  Engystol 1 Amp, R1
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  1/2 kl. Koppel, 60 Min. lange Koppel ohne Maulkorb
Arbeit/Gangbild
Wir waren im Klövensteen für einen Schrittausritt. Das war extrem merkwürdig: Blacky kam vom hänger, alles okay. Wir aufgetrenst, alles okay, ein paar Schritte geführt, alles okay. Aufgesessen, ich will losreiten, da humpelt Blacky auf drei beinen und hält hinten links ganz hoch in die Luft, als könne er überhaupt nicht auftreten. Ich wieder runter, bein immernoch in der Luft. Alles abgetastet - keine Auffälligkeiten, keine empfindlichen Reaktionen auf Druck. Dann hat Blacky wieder abgesetzt, ein paar Schritte geführt, alles okay - aufgestiegen, losgeritten alles okay. Keine Ahnung was das war.
Dann sind wir los. Blacky ging anfangs aus dem Rücken etwas kantig und war vom Schrittempo etwas langsam. Der Boden war allerdings auch schwer, weil patschnass. Auf der Strasse Richtung Schenke lief er flüssiger und zügiger. An der Schenke haben wir Pause gemacht, dann rueück. Blacky ging deutlich flüssiger. Es fing an leicht zu regnen, der Himmel zog zu - in der Ferne Donner. Ich versuchte ein Antraben, aber Blacky sackte hinten so ein, dass ich es gleich wieder liess - dann lieber nass werden. Als wir zur letzten langen Galoppstrecke kamen, baute Blacky sich plötzlich auf, ging unter hoher Aufrichtung und trabte glasklar an -e r wollte vorwärts. Ich liess ihn, wie er wollte, achtete aber darauf, dass er sehr hoch versammelt blieb. Dann galoppierte er an und galoppierte rund und flüssig, zügig aber versammelt  die gesamte Galoppstrecke runter.  Am Ende sind wir wegen des nahenden Gewitters abgestiegen und haben die Abkürzung über den Wanderweg zum parkplatz geführt. Blacky ging sauber, raumgreifend und entspannt.
Zurück am Stall war auch alles okay. Dann liessen wir die drei nochmal auf die lange Koppel. Blacky machte drei Trabtritte bevor er flüssig angaloppierte - die Trabtritte waren wieder stocklahm. Mir ist da allerdings etwas aufgefallen: das Einsacken kommt immer direkt in die Lastaufnahme rein während er tief durchtritt. Die Gallen an den Fesselköpfen sind nach Belastung immer wieder hart und dick und anch Ruhe wieder besser. Ich habe mir alte Fotos von Blacky rausgesucht - von vor 6 bis 8 Jahren. Damals stand er um einiges steiler hinten - schon so vom nackten Huf her….und zusätzlich hatten wir ihn noch immer unterstützend mit Keilen beschlagen. Damals hatte er nie Probleme hinten. Jertzt hatten wir erst die unerklärliche Fesselträgergeschichte und jetzt immer diese ominösen Belastungsauffälligkeiten. Vielleicht steht er einfach hinten mittlerweile deutlich zu flach für seine Verhältnisse und Bänder und Sehnen sind ständig am Anschlag, weil sie sich vermutlich nicht so umfangreich anpassen können nach über 10 Jahren  deutlich steilerer Stellung. Dafür würde auch sprechen, dass es weniger ist, wenn Blacky wirklich hoch unter Spannung steht, weil er dann ja viel mehr mit der Muskulatur arbeitet und unterstützt.  Ist nur eine Idee - muss ich dringend mit dem Schmied besprechen, was er dazu meint. Auf jeden fallg eht es mit dieser Überbelastung hinten so nicht weiter.
Ansonsten war es ein absolut super Tag.
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Antwort #184 - 28. Mai 2007 um 22:32
 
Mo.28. 5.07
Morgens :  wenige Regenschauer, bedeckt, manchmal klar, wenig Wind, schwülwarm
Pu(lsation):  obB,  Gallen wie gestern
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 1,5  Hong Hua, R1
Sonstiges:abgedeckt, kleine Koppel 1/2


Mo.28.5.07
Nachmittags/Abends: wenige Schauer, schwülwarm, windstill
Pulsation obB, Fesselköpfe hinten bedstg (links mehr) mittags
              wieder mehr angeschwollen,  li auch geringgradig wärmer,
               schmerzhaft bei Druck - vermutlich tiefe Beugesehne
              
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  gut drauf
Sonstiges: Lymphknotenschwellung weg, Nasenausfluss weg, Rücken wieder besser
Therapie 1,5 Hong Hua, Gingko Biloba  600mg,  Engystol 1 Amp, R1, Arnica Kügelchen
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt, 
           1/2 kl. Koppel, 60 Min. zweite Hälfte kurze Koppel
Arbeit/Gangbild
Heute hatten wir einen Strassenschrittausritt geplant, aber nachmittags verworfen. Vormittags waren Blacky s Beine noch wie am Vortag vormittags. Mittags sahen die Hinterbeine schlecht aus. Beide Fesselköpfe stark angelaufen, linke Seite dicke Schwellungen, teilweise hart, schmerzhaft auf Druck im Bereich tiefe Beugesehne. Etwas wärmer als rechts.
Auf der Koppel waren tiefe Bremsspuren - also die Pferde haben offensichtlich getobt.
Da ich heute noch mehr als gestern daran glaube, dass Blacky einfach zu flach steht und darum alle Sehnen/Bänder ständig überfordert sind, haben wir heute beschlossen, zunächst einmal zu probieren, ob ein Höherstellen die Sache entlastet, bevor ich das vom Schmied ändern lasse und sich das wohlmöglich als falsch rausstellt. Wir können schliesslich nicht alle drei tage die Eisen abnehmen. Habe also mit einem Scotchcastgips hinten eine leichte Erhöhung und Unterstützung in Stegform angelegt. (Gegen 13 Uhr haben wir die Gipse gemacht. Gegen 17 Uhr habe ich nach dem Ringreiten wieder nach Blacky geschaut. Hi rechts war er deutlich abgeschwollen. Hi li waren alle flächigen Schwellungen runter, aber an der tiefen Beugesehne im unteren Fesselkopfbereich ist eine ganz dicke, schmerzhafte und leicht warme Schwellung nun, wo alles andere zurück ist, deutlich sicht- und fühlbar. Insgesamt wirkte Blacky aber entspannter, Rücken wieder losgelassen. Also nichts mit Bewegen, statt dessen Kühlgamasche. Wenn die Gipse sich bewähren und es morgen weiterhin besser aussieht, werde ich versuchen, einen Schmied zu finden, der mir morgen noch eben hinten einen Steg oder Keile - je nachdem, was der Schmied für sinnvoller hält, unterzusetzen.
So, und hier jetzt noch die Fotos von unseren Gipsen:
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Antwort #185 - 28. Mai 2007 um 22:34
 
Gipse hinten:
...

Gips hi li unten:
...

Gips hi re unten:
...

Gips hi seite re:
...
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Antwort #186 - 30. Mai 2007 um 00:24
 
Di.29. 5.07
Morgens :  fast durchgehend Nieselregen, bedeckt, manchmal klar, wenig Wind, ganz schön kühl, ungemütlich
Pu(lsation):  obB,  Schwellungen an der Hiha re weg, li weniger aber lange nicht weg, li immernoch wärmer, auf Druck schmerzhaft
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Therapie: 1,5  Hong Hua, R1
Sonstiges:eingedeckt gelassen, kleine Koppel 1/2


Di.29.5.07
Nachmittags/Abends: Dauernieselregen, manchmal mehr Regen, ungemütlich kalt, Wind
Pulsation obB, Fesselköpfe wie morgens
                 li schmerzhaft bei Druck - vermutlich tiefe Beugesehne
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  gut drauf
Sonstiges: TA, eingedeckt
Therapie 1,5 Hong Hua, Gingko Biloba  600mg, R1, Metacam, Tensolvet auf Fesselkopf hi li
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt, 
           1/2 kl. Koppel, 60 Min. zweite Hälfte kurze Koppel
Arbeit/Gangbild
Hi re war immernoch warm und schmerzhaft auf seitlichen Druck. Hatte darum meinen TA angerufen. Es sind vermutlich drei Sachen parallel: Fesselringband eindeutig dick, überlastete Beugesehne (vielleicht vom zu flachen Stand) und vermutlich stumpfes Trauma - evtl. irgendwo angeschlagen oder so. Das Gipsen war eindeutig sinnvoll. Soll versuchen, so schnell wie möglich hinten länger rausgehende Eiereisen oder ähnliches drauf zu bekommen (um ihn besser zu unterstützen - die Durchtrittigkeit ist eindeutig und in verbindung mit dem für ihn recht flachen Stand eine sehr starke Belastung) evtl. mit leichter Erhöhung - aber die Unterstützung ist wichtiger. Ausserdem kühlen, kühlen, kühlen, Tensolvet drauf und Metacam geben. Wenn ich Glück habe ist es in drei/vier Tagen durch, wenn nicht, sollten wir nächste Woche einen Schall machen. Solange er noch irgendwie schmerzhaft auf Druck reagiert ist Pause, wenn er nicht mehr reagiert, können wir wieder reiten. Wenn ich Glück habe und das vermutete Trauma die Hauptschmerzhaftigkeit auslöst, dann ist die Sache in 3/4 Tagen erledigt.
Insofern hatte Blacky ansonsten heute Pause. Habe ihn nachmittags zum "Auslüften" mal 3 Stunden abgedeckt
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Antwort #187 - 30. Mai 2007 um 23:51
 
Mi. 30.5.07
Morgens :  sonnig, noch kühl, fast windstill, trocken Smiley
Pu(lsation):  obB,  Schwellungen an der Hiha re weg, li weniger nicht mehr wärmer, nur leicht druckempfindlich
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Therapie: 1,5  Hong Hua, R1
Sonstiges:abgedeckt, kleine Koppel 1/2


Mi.30.5.07
Nachmittags/Abends: sonnig, warm, windstill, trocken
Pulsation obB, Fesselköpfe wie morgens
                 keine Druckreaktion mehr vor erneueter Gabe Metacam
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  gut drauf
Sonstiges: eingedeckt
Therapie 1,5 Hong Hua, Gingko Biloba  600mg, R1, Metacam, Tensolvet auf Fesselkopf hi li
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt, 
           1/2 kl. Koppel, 60 Min. lange Koppel mit Maulkorb
Arbeit/Gangbild
Fesselköpfe siehe oben - sah alles besser aus, Blacky war etwas maulig, weil er nichts tun durfte - nützt aber ja nichts. Spätnachmittag hat Barbara ihn nochmal eine halbe Stunde Strassenspaziergang geführt…..der Schritt war wohl sehr, sehr forsch - sie musste sich anstrengen um mitzuhalten. Anschliessend noch putzen, etwas Spielchen im Stand, dann war er wieder zufriedener Smiley - dafür bin ich tod!!!...was gäbe ich darum, mit Blacky den lehrgang zu reiten…wusste gar nicht, dass reiten auch so anstrengend sein kann Zwinkernd
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Antwort #188 - 01. Juni 2007 um 00:04
 
Do.31.5.07
Morgens :  sonnig, warm, fast windstill, trocken Smiley
Pu(lsation):  obB,  Schwellungen hi li kaum noch, keine Empfindlichkeiten mehr
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Therapie: 1,5  Hong Hua, R1
Sonstiges:abgedeckt, kleine Koppel 1/2


Do.31.5.07
Nachmittags/Abends: sonnig, warm, windstill, trocken
Pulsation obB, Fesselköpfe wie morgens
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  gut drauf
Sonstiges: abgedeckt gelassen
Therapie 1,5 Hong Hua, Gingko Biloba  600mg, R1, Metacam, Tensolvet auf Fesselkopf hi li
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt, 
           1/2 kl. Koppel ganz, 90 Min. lange Koppel mit Maulkorb
Arbeit/Gangbild
Blacky war genervt, weil er nichts mit tut und die Stuten ständig zur Arbeit geholt werden. Sind dann nach dem Kurs ca 30 Minuten mit ihm zügig spazieren gegangen, geputzt, Spielchen etc. Danach war er mal wieder besänftigt Smiley
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Antwort #189 - 02. Juni 2007 um 00:44
 
Fr.1.6.07
Morgens :  sonnig, warm, fast windstill, trocken Smiley
Pu(lsation):  vorne li + re sehr leicht,  Schwellungen hi li kaum noch, keine Empfindlichkeiten mehr
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Therapie: 1,5  Hong Hua, R1
Sonstiges:abgedeckt, kleine Koppel 1/2


Fr.1.6.07
Nachmittags/Abends: sonnig, warm, windstill, trocken
Pulsation vor Bewegung wie morgens, nach Bewegung obB, Fesselköpfe wie morgens
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  gut drauf
Sonstiges: abgedeckt gelassen,
Therapie 1,5 Hong Hua, Gingko Biloba  600mg, R1, Metacam, Tensolvet auf Fesselkopf hi li
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt, 
           1/2 kl. Koppel, 30 Min. lange Koppel mit Maulkorb
Arbeit/Gangbild
Blacky hatte heute morgen ganz leicht fühlbaren Puls vorne. Nachmittags immernoch. Habe ihn darum nach dem Kurs ca. 20 Min. Schritt vorwärts in der Halle ganze Bahn geritten. Danach Puls obB. Hi gab es durch das Reiten keine Veränderungen. Anschliessend ca 30 Minuten Bodenarbeit an der Hand und ca 20 Minuten Strassenspaziergang.
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Antwort #190 - 02. Juni 2007 um 21:31
 
Sa.2.6.07
Morgens :  bedeckt, warm, windstill, trocken Smiley
Pu(lsation):  obB,  Schwellungen hi li leicht wie gestern, keine Empfindlichkeiten mehr
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Therapie: 1,5  Hong Hua, R1
Sonstiges:abgedeckt, kleine Koppel 1/2


Sa.2.6.07
Nachmittags/Abends: sonnig, warm, leicht wind, trocken
Pulsation obB, Fesselköpfe wie morgens
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  gut drauf
Sonstiges: eingedeckt, Schmied
Therapie 1,5 Hong Hua, Gingko Biloba  600mg, R1,
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt, 
           1/2 kl. Koppel, 60 Min. lange Koppel mit Maulkorb
Arbeit/Gangbild
Heute nachmittag war der Schmied da, der die meisten Pferde bei uns im Stall macht. Habe ihn gebeten, Blacky ausser der reihe die Hintereisen so umzubauen, wie er es für sinnvoll hält aufgrund des TA Befundes und des TA Rates.
Er hat Blacky an die Hintereisen verlängert und einen Steg eingeschweisst, der ausserdem 5 mm erhöht. Jetzt sind es weit hinten rausstehende Eiereisen.
Offensichtlich sind die gut, denn Blacky trat deutlich weniger durch und lief gleich gut damit los.
Abends habe ich Lara gebeten, während wir die Halle für den morgigen Kuhkurs "Rindersicher" gemacht haben, Blacky im Schritt zu reiten. Das sah sehr gut aus und Blacky hat vor allem hinten richtig Last aufgenommen, ohne so weit durchzutreten. Dann ahbe ich ihn nochmal übernommen, zwei Runden Schritt und dann nochmal auf jeder Hand eine lange Seite Galopp. Es fühlte sich super an und es fühlte sich vor allem leicht an. Danach haben wir Blacky mit Maulkorb auf die lange Koppel geführt, da ich nicht wollte, dass er mit dem neuen, ungewohnten Beschlag so unkontrolliert die Koppel runterheizt. Fesselköpfe waren sowohl nach dem Reiten als auch nach der Koppel ich würde sagen genauso wie morgens, Ina meinte weniger.
Sah alles klasse aus und ich glaube,d er Schmied hat uns da gerade "gerettet". Mal schauen, ob die Eisen jetzt auch a) drauf bleiben und er sie  nicht über Nacht irgendwie verliert und b., dass sie so entlasten, dass endlich auch die letzten kleinen schwellungen schwinden.
Und hier noch zwei Fotos von dem neuen Beschlag:
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Antwort #191 - 02. Juni 2007 um 21:33
 
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Antwort #192 - 04. Juni 2007 um 01:35
 
So3.6.07
Morgens :  bedeckt, warm, windstill, trocken Smiley
Pu(lsation):  obB,  hi nur noch ganz minimal angelaufen, nicht warm, nicht empfindlich
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Therapie: 1,5  Hong Hua, R1
Sonstiges:abgedeckt, kleine Koppel 1/2


So.3.6.07
Nachmittags/Abends: sonnig, warm, leicht wind, trocken
Pulsation obB, Fesselköpfe wie morgens
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  gut drauf
Sonstiges: eingedeckt,
Therapie 1,5 Hong Hua, Gingko Biloba  600mg, R1,
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt, 
           1/2 kl. Koppel, 30 Min. lange Koppel ohne Maulkorb
Arbeit/Gangbild
Heute war Cow-Working Kurs Einsteiger 1. Tag. Da der TA grünes Licht gegeben hatte für wieder bewegen, habe ich entschieden, Blacky mit in den Kurs zu nehmen und zu sehen, ob es geht. Hätte er irgendwelche Auffälligkeiten gezeigt, hätte ich aufgehört.
Vormittags war erst Theorie, dann Pferde rein und etwas "Trockenarbeit" ohne Rinder. Aqnfangs ging Blacky hinten noch etwas steif und breitbeinig - ich vermute, dass das aber eher mit den ungewohnten Eisen zu tun hatte, denn während des Kurses besserte sich das kontinuierlich. Nach der Dry Work Mittagspause, dann kamen die Kühe rein. Als ich mit Blacky in die Halle kam und er die Rinder sah, war er plötzlich hellwach. Der Nachmittag hat ihm sichtlich Spass gebracht. Dreimal waren wir dran, eine Kuh aus der Herde zu holen (bzw. einen Bullen, wir hatten überwiegend junge Bullen dabei) Jedesmal wurde Blacky besser und konzentrierter.
In der Linie, wo wir uns aufhielten, wenn wir nicht dran waren, arbeitete er die ganze Zeit konzentriert und selbständig daran, das Rind an seiner Stelle nicht durch die Reihe zu lassen. Man merkte richtig, dass er sich noch an seinen Job erinnerte (dabei sit es rund 8 Jahre her, dass wir das letzte Mal Cowworking gemacht haben). Der Spass an der Sache stand ihm förmlich ins Gesicht geschrieben.
Nach der Arbeit haben wir die drei noch 30 Minuten ohne Maulkorb aufs lange Gras gestellt.
Abends beim Füttern waren Blacky s Beine noch genauso, wie morgens, also keine Verschlechterungen - und seine Stimmung war einfach Spitze.
Videos gibt’s vorraussichtlich morgen.
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Antwort #193 - 05. Juni 2007 um 00:20
 
Mo. 4.6.07
Morgens :  bedeckt, warm, windstill, trocken Smiley
Pu(lsation):  obB,  hi wie gestern
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Therapie: 1,5  Hong Hua, R1
Sonstiges:abgedeckt, kleine Koppel 1/2


Mo.4.6.07
Nachmittags/Abends: sonnig, warm, windstill, trocken
Pulsation obB, Fesselköpfe wie morgens
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  sehr gut drauf
Sonstiges: eingedeckt,
Therapie 1,5 Hong Hua, Gingko Biloba  600mg, R1,
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt, 
           1/2 kl. Koppel, 60 Min. lange Koppel ohne Maulkorb
Arbeit/Gangbild
Blacky geht klar, keine Auffälligkeiten im Schritt, Trab, Galopp - er kommt mit den Eisen prima zurecht und er war den ganzen Tag bester Stimmung.....
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Antwort #194 - 06. Juni 2007 um 01:53
 
6.6.07

Da ich weder Lust noch Zeit habe, jede Nacht auf irgendwelche Vorwürfe zu antworten, werde ich ab sofort dieses Tagebuch in dieser Form wieder so auf Papier führen, wie ich es vor meiner Zeit im Forum tat. Hier im Tagebuch werde ich künftig sporadisch einen allgemeinen Zustandsbericht meines Pferdes geben und sollte ich Probleme haben, bei denen ich mir Rat oder Anregungen erhoffe, diese hier aufführen.

8.6.07
Durch ähnliche Vorwürfe wie hier in Justy s Tagebuch und durch die nachfrage eines Mitglieds ist mir klar geworden, dass es offensichtlich bei einigen Darlegungen im Tagebuch vielleicht einfach "nur" zu Fehlinterpretationen dessen, was wir therapeutisch verfolgen gekommen ist.
In Justy s Tagebuch habe ich darumv ersucht, nochmal den Grundsatz des Therapieansatzes anders darzulegen. Da dieser Ansatz genauso bei Blacky gilt, kopiere ich meinen letzten beitrag von Justy hier auch nochmal zum besseren Verständnis rein auch wenn es primär am Beispiel von Juty s Lungenerkrankung erklärt ist:

Hallo , 
ich versuche nochmal eine Zusammenfassung dessen, was wir mit Justy "veranstalten" und warum - hoffe mir gelingt es diesmal besser   

Also: ich lernte Justy kennen, als er von der Vorbesitzerin quasi als "letzte Bestätigung" dass nichts mehr geht unserem TCVM TA vorgestellt wurde. Zuvor ist er schon über Jahre bei mehreren TA s und in mehreren Kliniken auf den Kopf gestellt worden. ALle Therapieversuche schlugen fehl - er wurde immer schlechter statt besser. 
Am Vorstellungstag stand er bereits unter 400 mg täglich Cortison (wohl seit ca einem halben Jahr), ohne, dass es etwas bewirkte. 
Das Pony klang, als es auf den Hof kam, als würde es den Weg zur halle nicht mehr schaffen. Es war jeder einzelne Atemzug ein lautes Keuchen und Röcheln, was durch einen Hustenanfall abgeschlossen wurde. Bauchatmung war gigantisch. Optisch sah er allerdings zwar sichtbar lungenkrank aus, aber nicht annähernd so, dass es zu der grausamen Atmung passen würde. Ausserdem strotzte er vor Kraft und Bewegungsdrang. Optik und Ton passten absolut nicht zusammen. 

Unser TA checkte das Pony durch und erklärte, dass er zum derzeitigen Zeitpunkt nicht sagen könne, wie umfangreich und nachhaltig die Lunge bereits irreparabel geschädigt sei, da die Lunge so verkrampft war, dass er im gesamten oberen Lungenfeld absolut nichts mehr hören konnte. 
Aufgrund der TCVM Diagnostik resümierte er schliesslich, dass er - auch abhängig davon, was sich dann zukünftig bei der Lunge zeigen würde - dem Pony eine Überlebenschance von 50% einräumen würde, vorausgesetzt seine Lebensumstände ändern sich dahingehend, dass er Arbeit bekommt. 
Er hat die ersten 10 jahre seines Lebens als Beistellpony in einer kleinen, sehr nett und artgerecht gehaltenen herde verbracht. Hatte aber keine Aufgabe ausser da zu sein. War auch nicht angeritten. 
Der Verdacht lag nahe, dass das schwere Asthma aus einem ankonditionierten Fehlverhalten (Husten um Aufmerksamkeit zu erregen) entstanden ist. 

Die Besitzerin sagte, dass sie keine Möglichkeit hätte, dem Pony diese tägliche Arbeit zu verschaffen. 
Da mir Justy auf Anhieb sympatisch war, bot ich ihr an, dass ich ihn übernehmen könne und wir es versuchen könnten, behielt mir aber vor, ihn jederzeit einschläfern zu dürfen, wenn sich abzeichnete, dass dieses Konzept nicht greift. 
3 tage später rief mich die Besitzerin an und fragte, ob ich das erst meinte. Dann brachte sie uns Justy. 
Zunächst einmal kam er in unsere Herde (Blacky, Hazel, Tanny), die ihn, wenn er frech wurde gleich mal eine Nacht vor die Tür beförderten. Also die erste Zeit war lediglich die Erziehung durch unsere Herde da. Ich habe ihn lediglich täglich rausgeholt, geputzt und an der Hand ein wenig Grunderziehung gemacht, da er a) nur dahin lief (mit Mensch hinterhergezogen) wohin er wollte und b) wenn ihm was nicht passte auch schonmal fröhlich ausschlagend rückwärts auf einen zulief (mit Ohren nach vorne - also nicht bös gemeint, aber eben auch nicht sonderlich angenehm). 

Ausserdem haben wir über 3 Wochen das Cortison ausgeschlichen. 

Parallel haben wir und alle anderen auf dem Hof angefangen, Justy s Atemgeräusche kategorisch zu missachten - also wegzugehen und absolut keine Beachtung zu schenken und ihn mit AUfmerksamkeit zu überschütten, wenn er ohne Husten dastand oder durch WIehern auf sich aufmerksam machte. 

Es dauerte ca eine Woche, da hustete er in der Herde nur noch selten und auch die Bauchatmung hatte sich deutlich reduziert. Im Umgang mit Menschen verstärkte es sich aber sofort immer wieder. 

Langsam, immer so, wie seine Atmung es erlaubte haben wir dann in Bodenarbeit an der Hand und in freier Bodenarbeit angefangen, ihn etwas anzutrainieren und gleichzeitig zu erziehen. 

Dann Bodenarbeit mit Sattel, dann Anreiten, dann langsam gesteigertes Aufbautraining. ANfangs mehr spielerisches Rumgedödel der Kinder im Sattel, später ernsthafteres Reiten. 

Alles, was wir machten war immer an den jeweiligen Stand seiner Atmung angepasst. Es gab Tage, da war er schlechter und wir gingen evtl. nur spazieren und Tage, da war er besser, wo er mehr machen konnte. 

Zunehmend wurden die schlechten tage weniger und die guten mehr - entsprechend wurde die Leistung gesteigert. 

Ausserdem hatte ich ihm dann eine Kutsche zugelegt, um ihn selbst auch an den tagen arbeiten zu lassen, an denen die Kinder nicht konnten oder an denen er mit Sätteln nicht klarkam. 

In der gesamten zeit bis heute - und auch in Zukunft ist er unter absolut regelmässiger Kontrolle durch unseren TA - er wird unabhängig davon, ob was auffällig ist oder nicht alle 4-6 Wochen, also wenn der TA da ist vorgestellt. Ist zwischendurch etwas, wird er auch öfter vorgestellt. 

Zwischendurch hatten wir noch das Problem, dass wir seine Therapieresistenz und die Tatsache, dass sein Immunsystem nicht mehr reaktiv war, beides hatte er schon mitgebracht (war ja schon bei dem wirkungslosen Cortison sichtbar und erkennbar, weil er keinen einzigen Infekt im Stall mitmachte was unnormal ist) in den Griff bekommen mussten. 

Das haben wir nach einigen erfolglosen Versuchen schliesslich mit Zinnober geschaft, wo wir eine richtig heftige Bronchitis auslösten. 
nach dieser Bronchitis war das Keuchen plötzlich wie weggeblasen, der Husten tritt nur noch sehr selten auf - immer dann, wenn er sich ärgert und die Bauchatmung ist minimal (im Vergleich zu dem, was er mal hatte) oder zunehmend häufiger und längerfristiger auch gar nicht mehr vorhanden. 
Ausserdem spricht er seither wieder auf Therapien an und macht normale Infekte mit. 

Arbeitstechnisch haben wir ihn wirklich jeden Tag bewegt, aber immer peinlichst darauf geachtet, nie an seine körperliche Leistungsgrenze zu kommen. 
Anfangs mussten wir aufpassen, dass wir nicht an seine Grenzen kommen. Im Moment ist es so, dass wir seine körperlichen Grenzen nicht erreichen können, da die Kids weit vorher an ihren Grenzen sind. 

Gleichzeitig haben wir ihn bewusst aber immer wieder an seine psychische Leistungsgrenze geführt. 
Soll heissen: anfangs war es oft so, dass er, ´wenn die Kids was gemacht hatten und ihn wieder weggestellt hatten er ständig, wenn jemand sein Pferd holte am Tor stand und drängelte "nimm mich, nimm mich, nimm mich" - es war wie ein übersteigertes Geltungsbedürfnis. Wenn er dann nicht genommen wurde, steigerte er sich in einen Asthmaanfall. WIr haben dann gezielt mal daran gearbeitet, ihn so oft immer wieder zu holen (einmal waren es glaube ich an einem Tag 10 mal) bis er, als wieder eines der Kids kam, ihn zu holen er sich umdrehte, wegging und sagte: "nimm bloss jemanden anderes" - und kein Asthmaanfall folgte....
Heute ist das bewusste "an die psychische Grenze führen" nicht mehr notwendig, da Justy mittlerweile sehr ausgeglichen geworden ist. 

Diagnostisch/prognostisch sah es so aus, dass der TA anfangs sagte, er könne nicht sagen, wie umfangreich die Lunge irreparabel geschädigt sei. 
Später konnte er das gesamte Lungenfeld wieder hören und es war und es waren sehr umfangreiche pathologische Lungengeräusche über grosse Bereiche hörbar. 
Es war klar, dass ein grosser Bereich der Lunge betroffen war, es war unklar, wieviel davon regenerierbar ist und wieviel irreparabel. Über die Zeit wurden die Auskultationsbefunde immer besser. 
Es haben sich grosse Bereiche der Lunge regeneriert. Trotzdem ist es unumstösslich, dass bleibende Schäden an der Lunge sind und auch mit Sicherheit niemals wieder weggehen werden. 
Allerdings räumte mein TA beim letzten Besuch (das war der erste nach der komplett ausgeheilten Bronchitis) erstmals strahlend ein, dass er nun guter Hoffnung sei, dass wir Justy noch soweit hinbekommen, dass der Lungenschaden irgendwann auskultatorisch vielleicht nicht mehr feststellbar sein wird. Das heisst aber nicht, dass da nicht einer vorhanden ist - bei einer Obduktion würde man mit Sicherheit immer einen Schaden nachweisen können. 

Zur Zeit sieht es so aus, dass wir nicht in der Lage sind, Justy s körperlichen Belastbarkeitsgrenzen zu erreichen. Sicherlich wird er mit der Vorgeschichte nie ein Distanzpferd auf einem 100 Meiler oder ein galopprennpferd oder so. Aber alles das, was man als "freizeitreiter" - egal ob jetzt Dressur, Springen, Western, Wanderreiten etc. von seinem gesunden Pferd so fordern kann, kann Justy zur Zeit auch locker leisten. 
Man darf nicht vergessen: ein gesundes Freizeitpferd wird in aller Regel weit unter seinen Belastungsgrenzen "genutzt". 

Man kann sich natürlich jetzt streiten, was für ein gesundes Pferd eine zumutbare Belastung ist. Und an dieser Einschätzung wird man dann festmachen, was eine verminderte Belastung ist. 
Ich selbst habe früher viele, viele Jahre die Stunde am Tag arbeiten für eine ausreichende Belastung eines gesunden Pferdes gehalten. Diese Überzeugung habe ich bzw. noch mehr meine Pferde teuer bezahlt, denn ich habe sie "krank gestanden" (wobei ich mit "gestanden" eine Bewegungshaltung, also Offenstall meine). Die gesündesten Pferde, die ich in den letzten 15 Jahren erlebt habe - hier in Deutschland und in Amerika waren Pferde, die viele Stunden am Tag gearbeitet haben - täglich. Und auffälligerweise haben genau diese Pferde die wenigsten Ausfälle gezeigt, sind bis ins sehr hohe Alter belastbar geblieben und 28 oder 30 Jahre alt zu werden und immernoch leicht reitbar zu sein war bei diesen Pferden auffallend häufiger zu beobachten als ein früheres ABleben. 

Nachdem ich dann darüber hinaus bei Blacky mehrfach die Beobachtung machte, dass er bei Schonung bzw. nur ein wenig spazieren gehen immer mal wieder leichte Pulsationen bekam, die sich sofort wieder einstellten, wenn ich anfing ihn konsequent täglich richtig zu fordern (im Rahmen seiner Möglichkeiten, also nicht eine Stunde Galopp durch die Pampa sondern 3 oder 4 Stunden Schritt durch die Pampa), habe ich begonnen, meine ANsichten über die "normale Belastbarkeit" eines Pferdes deutlich zu überdenken. 
Bitte versteht das jetzt nicht falsch: ich rede nicht von der Zeit in einem akuten Reheschub oder direkt danach - da stand er. 

Mittlerweile bin ich überzeugt, dass Bewegung und Kopfarbeit bei einem kranken Pferd essentiell wichtig sind und massiv zur Genesung beitragen. Wobei ich dazu sage: unter genauester  und vor allem lückenloser Beobachtung durch denjenigen, der das Pferd betreut und den TA. Das bedeutet auch: regelmässigen vet check egal, ob gerade etwas ist oder ob das Pferd gerade einen unauffälligen Eindruck macht. Die meisten rufen den TA nur dann, wenn wieder etwas ist. Die wenigsten lassen ihr Pferd 1,5 Jahre nach der Rehe immernoch regelmässig (also fast monatlich) durch den TA durchchecken, wenn sie nicht glauben, dass da irgendeine AUffälligkeite ist. 
Mit Justy und Blacky werde ich das sein leben lang machen - gerade weil ich weiss, dass Justy einen bleibenden Lungenschaden hat und Blacky bleibende Schäden an den Hufen hat - auch wenn beide irgendwann vielleicht äusserlich nicht  mehr als solche ersichtlich ist. 

Also um die Therapiekonzepte in einigen wenigen Sätzen zusammenzufassen würde ich sagen: 
Pferde sind Bewegungs- und Fluchttiere. Ihr gesamter Organismus (Knochen, Gelenke, Muskeln, herz und Lunge etc. )  ist auf stetige Bewegung und auf ein extrem hohes Mass an Verarbeitung äusserer Reize angepasst. 
Diese zwei Faktoren sind erforderlich, um ein gesundes Pferd gesund zu erhalten. 
Bei unseren kranken Pferde versuchen wir so weit wie es geht diese zwei Grundbedürfnisse ihrer Körper abzudecken. Dabei ist es wichtig, möglichst weit an die jeweils krankheitsbedingte  Grenze heranzukommen, aber sie niemals zu erreichen und sie auf gar keinen Fall zu überschreiten. 

...ich hoffe, dass das jetzt ein wenig verständlich war und nicht noch mehr Verwirrung stiftet.... 

LG
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Antwort #195 - 10. Juni 2007 um 22:30
 
So., 10.6.07
Der Tag fing mit einem Desaster an und endete ganz vielversprechend:-)
…erstmal vorweg: Blacky s Hinterhand hat sich super erholt. Beide Hinterbeine sind klar, keine Probleme mehr  - Mit den verlängerten Eisen läuft er super und auch ansonsten ist Blacky stabil super drauf Smiley

..aber die Vordereisen:
Eigentlich wollten wir heute nach St. Peter.
Als ich Blacky zum Putzen holte, musste ich feststellen, dass am rechten Vorderhuf ein Stück Wand schon halb weggeplatzt war - genau in den einen Nagel rein, der innen das Eisen hielt Griesgrämig
Ich vermute, dass der Druck auf die innere Wand zu hoch geworden war. Dort wächst die Wand schneller.
Wie auch immer, es war nur noch eine Frage der Zeit, wann heute oder heute nacht die Wand ganz ausgebrochen und das Eisen runtergetreten wäre. Also habe ich mich mit gemischten Gefühlen entschlossen, die Eisen abzunehmen. Damit beim Nägel ziehen die Wand nicht noch weiter reisst (Hufe waren sehr trocken), habe ich Blacky erstmal eine Stunde in ein Resolutio Hufbad gestellt. Danach dann Nagel für Nagel gezogen. Dann die Wand noch etwas nachgeraspelt und rechts innen ca 2 mm Millimeter runtergenommen.
Da Blacky so ganz gut stand, entschied ich mich, ihn erstmal ohne alles in den Offenstall zu stellen und zu schauen, was sich den Nachmittag über tut. Alternativen waren dann noch, falls es nicht geht: Davis Schuh mit den Glasfasereinlagen in Eisenform drin anziehen oder Gipse mit künstlichem Tragrand.
Als ich mir Blacky 4 Stunden später anschaute, lief er immernoch absolut sauber, keine Pulsation, keine Fühligkeit - auch auf der knüppelharten, leicht unenbenen  Koppel nicht. Also entschied ich, dass ich versuche, ob er auf den Krämer-Hufschuhen, die ich vor einem viertel Jahr mal versuchsweise bestellt hatte (fand sie damals ganz interessant, und da Blacky mit herkömmlichen Hufschuhen nie klarkam, hatte ich die mal bestellt, aber noch nie probiert) laufen kann. Wenn ja und wenn er im Offenstall ohne Schutz klarkommt, würde ich das so probieren.
Abends habe ich ihm also die Schuhe angezogen - er lief beim Führen von Anfang an erstaunlich gut drauf - und wir sind dann an den Strand geritten. 2 Stunden Ausritt (Schritt) - Blacky lief einwandfrei, hatte überhaupt keine Probleme weder auf dem Asphalt, noch auf dem unebenen, harten Strandweg noch am Strand im tiefen Sand. Auch im Wasser war alles kein Problem.
Zurück am Stall Schuhe aus: keine Scheuer- oder Druckstellen, keine angelaufenen Beine, keine Pulsation - also es sah so alles sehr gut aus.
Jetzt hoffe ich nur, dass Blacky nach einigen Tagen barhuf immernoch keine Probleme zeigt. Wäre sehr schön, denn ich wüsste im Moment nicht wirklich, wo ein Schmied vorne rechts innen zur Zeit nageln sollte. Da muss erstmal die Wand nachkommen....und last not least habe ich immernoch mein Schmiedproblem nicht gelöst Griesgrämig
Smiley also der Ausritt war super und sonst sieht auch alles gut aus Smiley
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Antwort #196 - 11. Juni 2007 um 23:41
 
11.6.07
Smiley Blacky war heute immernoch ohne jede Fühligkeit und ohne Pulsation. Er lief so barhuf einwandfrei (die Koppel ist knüppelhart) und auch auf dem Betonboden waren keine Auffälligkeiten. Ausserdem fusst er plan auf und bügelt vorne rechts nicht mehr Smiley ...zumindest im Moment.
Wir haben heute wieder unseren 2-Std. Ritt an den Strand gemacht und sind viel im Wasser geritten - die Pferde haben die Plantscherei genossen.
Smiley die Hufschuhe hatte ich am Sattel!...hatte eigentlich erwartet, dass ich sie brauche - aber Blacky ist absolut sauber und ohne jede Empfindlichkeit gegangen. Also habe ich sie weggelassen....


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Antwort #197 - 13. Juni 2007 um 11:43
 
13.6.07
....ich werde noch wahnsinnig!!!
kaum ist ein Problem im Griff kommt das nächste:
Blacky mault mit seiner Schulter Griesgrämig
Ich vermute, dass der Masssattel zur Zeit nicht mehr passt Griesgrämig
Blacky hat ja extrem um- und abgebaut (vor allem in der Muskulatur) und ich fürchte, dass der Sattel jetzt vorne etwas tiefer kommt und damit auf der Schulter Druck macht Griesgrämig
Einen klitzekleinen Hoffnungsschimmer habe ich zwar noch, dass es eine Blockade im Widerristbereich ist…aber ehrlich gesagt, wirklich dran glauben tue ich nicht. Am Freitag ist Kai da - der wird mir dann wohl sagen können, dass Blacky mal wider nen neuen Sattel braucht  - wäre ja auch erst Sattel Nr 15 Griesgrämig
Ich werde heute auf jeden Fall erstmal ein paar Dressursättel mitnehmen (mal schauen, ob ich da Chancen hätte, einen als Übergang einzusetzen bis der Masssattel wieder passt). Würde mich allerdings wundern. Wir haben es in der Vergangenheit ja schon öfter mit Dressursätteln als Übergang probiert. Einen Passier hatte die Sattlerin sogar extra passend mit diversen Änderungen bestellt - Blacky hat bei Dressursätteln immer schnell ein Gesicht gezogen. Ich vermute, dass er mit der Schwerpunktzenrierung bei engl. Sätteln nicht so gut klar kommt. Die Gewichtsverteilung bei Westernsätteln scheint ihm mehr zu liegen.
Alternativ werde ich dann nochmal diverse Sattelunterlagen für den Western mitnehmen, die allesamt eine Veränderung unterschiedlicher Auflagebereiche zulassen. Und dann wird getüftelt.

…eines ist mal sicher: man erspart sich viel Ärger, wenn man beim Kauf eines Pferdes am besten erst den Sattel kauft und das Pferd passend dazu sucht - am besten mit 08/15 Sattellage…ist definitiv einfacher als umgekehrt ;-(……

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Antwort #198 - 15. Juni 2007 um 22:41
 
15.6.07
Also, heute war ja Kai da und hatte bei usneren Pferden "Grossbaustelle" wie schon lange nicht mehr:
Blacky hat ein Trauma - wobei wir nicht wissen woher - oben im Kruppenbereich, von wo eine  schmerzhafte Schwellung zwischen die Innenschenkeln abgesackt ist. Ausserdem nach wie vor das Trauma auf der Rückseite des Fesselkopfes.
Der Sattel ist wie erwartet zu weit geworden und macht extrem Druck hinter der Schulter. Wir haben ihn dann mit einem mittig aufgedoppelten Pad aufgelegt, was deutlich besser aussah und nun muss ich schauen, ob das reicht. Blacky wird’s mir schon sagen.
Ansonsten - also bis auf diese lokalen Probleme macht Blacky einen super Eindruck und die Hufe entwickeln sich ebenfalls in die richtige Richtung. Irgendwelche Fussprobleme zeigt er zur Zeit nicht an.
Kai hat die Traumata genadelt, was sichtlich Besserung hervorrief - Schwellung ging ebenfalls deutlich zurück - aber 3 - 4 Wochen wird es wohl noch dauern, bis das ausgeheilt ist. Bis dahin schön viel Schritt  - viel geradeaus - bewegen, möglichst nicht zu weichen Boden und natürlich nicht unbedingt "Pirouetten" drehen, also keine Übungen, die zu sehr die HiHa belasten.
Ansonsten aber wie gesagt alles im grünen Bereich Smiley

Irgendwie muss auf der Koppel etwas vorgefallen sein, denn Hazel war heute auch dran und die war von vorne bis hinten soetwas von verrenkt, dass es schon fast ohne Überschlag unmöglich ist, das hinzubekommen. Also auch hazel wieder gerade genadelt. nebenbei hat Kai noch festgestellt, dass hazel besonders im bereich der Eckzähne "Parodontose" hat und Ina muss jetzt regelmässig Zähne mit ihr putzen...  Laut lachend ..auf den Spass freue ich mich schon...  Augenrollen

Jetzt haben unsere zwei also erstmal die Schonzeit verlägert bekommen - soll heissen, viel Schritt Gelände…..Smiley …hoffentlich wird das Wetter wieder besser…...
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Antwort #199 - 20. Juni 2007 um 01:04
 
20.6.07
Heute waren wir mal wieder am Strand zusammen mit Justy, Paula, Tanny und Blacky.
Blacky läuft mittlerweile super rundum ohne Eisen. Auf Asphalt hat er Hufschuhe an, sowei der Boden weich wird, ziehe ich sie ihm aus. Geht besser, als jemals vorher mit Eisen:-)
Ausser dass Blacky einen satten Infekt hat, den er aber ganz normal auslebt ohne Komplikationen geht es ihm blendend.
Videos zu unserem Strandausritt sind bei Justy im Tagebuch.
http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1168687471/149#149

Allerdings ist von Blacky kaum etwas zu sehen, da ich ja auf ihm sass, als ich filmte.

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