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Beitrag begonnen von Kirstin am 11. Januar 2007 um 12:21

Titel: Tagebuch Araber "Blacky" - Eperythrozoon
Beitrag von Kirstin am 11. Januar 2007 um 12:21
So, jetzt mache Blackys Einträge auch mal zum Tagebuch:-)....ob ich s nun hier in den Compi schreibe oder im Stall ins Buch - hier haben wenigstens alle was davon;-)

Also Blacky ist jetzt 17 Jahre. Habe ihn 3 jährig in USA als Rettungskauf mehr tod als lebendig aus dem Urlaub mitgebracht - halb verhungert nach 8 Monaten Sonderurlaub in USA zum Auffuettern, damit der den Transport ueberlebt.  
Dann bis er 7 war "Therapie"  Bockhuf re, aufgerissene Spalten bis ins empfindliche Gewebe, Rueckenprobleme, (obwohl nie geritten), Psychotherapie - panische Angst vor Menschen und Laerm - taeglich Stresskoliken etc.  
Mit 7 war er dann soweit okay und konnte angeritten werden. Wurde ein super Pferd  
Mit 10 bekam er eine nicht identifizierbare Erkrankung, die mit wechselnden Symptomen einherging: Kreislaufzusammenbrueche, Lahmheiten, Laehmungen, Fieber und Untertemperatur, Harnverhalt etc. Symptome wechselten taeglich. Wir haben fuer ca 15000 DM diagnostik gemacht - saemtliche Seuchen aus De und USA getestet - teilweise mehrfach - alles negativ. Blutbilder wechseltenj von Stunde zu Stunde, Labor zu Labor, Tag zu Tag - TA hat mehr bei mir als in seiner Klinik gelebt.  
Ein halbes Jahr verdachtstherapie erbrachte nichts. Am Ende war das ZNS teilweise ausgefallen und Blacky konnte die Beine nicht mehr bewegen - Befehle vom Kopf kamen nicht an. Er war aber guter Dinge und hatte keine Schmerzen - ich allerdings viel Arbeit mit der Beschaetigungstherapie. Nach einem halben Jahr beendete er den Krankheitsschub von einem auf den anderen Tag mit einer Hufrehe. Innerhalb einer Woche war er wieder gesund.  
Ein jahr spaeter kam ein neuer Schub dieser Krankheit. Ich behandelte anders, da die Schulmedizin damals keinen Erfolg hatte, sondern nur Stress fuers Pferd war. Wechselte einen einen TA, der TCVM betreibt - mit Erfolg. Der Kranheitsschub dauerte genauso lange, wie beim ersten, hatte aber die wechselnden Begleitsymotme nicht. Lediglich das ZNS war wieder gestoert - also beine konnten nicht gehen.  
Nach ca 4 Monaten wieder Hufrehe als Abschluss und alles war gut.  
Das wiederholte sich noch einige Male in den folgenden Jahren.  
Die Krankheit verhaelt sich irgendwie wie Lippenherpes beim Menschen: unter negativem Dauerstress (z.B. falsches Pferd in der Herde o.ae.) tritt sie auf und zieht sich dann wieder zurueck. Leider leitet sie sich ueber Hufrehe aus.  
Wir vermuten einen latent schlummernden, nicht ansteckenden Virus im ZNS, der unter bestimmten Umstaenden aktiv wird.  
Die letzte wirklich schwere Rehe war vor ca 3 - 4 Jahren - damals starb durch Unfall seine Lieblingsstute - sie hat sich ein Bein abgerissen und Blacky hat sie gestuetzt, bis der TA sie eingeschlaefert hatte. Aus dieser Trauer wollte er nicht raus und der Reheschub liess sich mit nichts einbremsen.  
Schliesslich habe ich ihn mit Rehe auf den Haenger gezogen, bin zu einem Zuechter und er hat sich eine neue Stute ausgesucht. Die habe ich gleich gekauft und mitgenommen. Von dem Tag an wollte er wieder gesund werden und qwir bekamen die Rehe in den Griff. Allerdings mit massiver Hufbeinabsenkung und Rotation. Ein Jahr lang war die Sohle tiefer, als der Tragrand, weisse Linie ueber 2,5 cm verbreitert, jede Form von beschlag oder Klebeschuh unmoeglich, Hufbein, ca 1,5 mm ueber dem Boden - udn genau so dick war auch nur die Sohle. Ich habe mit Gipsverbaenden, Krankenhufschuhen mit Spezialeinlagen (in der Bootswerft nach meinen Vorgaben fertigen lassen) die Zeit rumgebracht. Mittlerweile haben wir einen Alubeschlag li mit Keil, rechts ohne angepasst an die Absenkung - als naechstes muessen wir noch die Rotation korrigieren. Vor ca 4 Wochen ist er dann dummerweise durch ein halb geschlossenes Rolltor gelaufen und hat sich den Kopf aufgehauen und die HWS stark gestaucht. Es folgte wie sollte es anders sein ein Reheschub, den wir aber einbremsen konnten, bevor es zu einblutungen kam - also angehender Schub ohne Folgen. Chiro da zu "einrenken" - HWS ist wieder gut, ausserdem AKU und chin Tees.  
Alles in allem geht es Blacky mittlerweile super und er ist seit 1,5 Jahren stabil - oder was man als stabil bezeichnen kann. Aber es wird wohl noch ca ein halbes Jahr dauern, bis wir die alten Rehefolgen  wirklich so i.O. haben, dass er wieder richtig laufen kann.  

Fotos Blacky geboren 1985

Fotos vom Foto abgelichtet, darum leider nicht so gut

Blacky 1995


Blacky 2000


Blacky 4/2007 links im Bild

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 11. Januar 2007 um 12:25








Die Bilder sind vom 16.12.06  - je einmal mit und einmal ohne Keil und danach haben wir ihn dann endgueltig hingestellt rechts keinen Keil, links die Haelfte von dem Keil, der auf dem Bild ist.

Die Keile sind zum Schrauben und austauschen - ziemlich gute Sache, da man so mit den Hoehen schnell variieren kann, ohne jedes mal die Eisen aus der eh schlechten Wand zu nehmen.


Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 11. Januar 2007 um 12:26
Die Fotos sind von September 2006 Sie sind aus einem Alfonso Kurs. Blacky hat da mehr fuer den Kopf mitgemacht. Er hat vorher also seit dem schweren Reheschub mehr "gestanden" (Offenstall) , als gearbeitet und ist entsprechend abgemuskelt und etwas festgehalten und wackelig.

Man sieht auch, wie der Ruecken haengt. Das ist wenn er im Training ist nicht der Fall. Ausserdem ist er dann etwas gleichmaessiger bemuskelt unbd durchlaessiger in der Bewegung. Hier haelt er sich immer etwas fest - auch um die Vorderfuesse zu schonen. Andererseits braucht er diese Abwechselung fuer den Kopf, da er mir ohne Action und "dabeisein" schnell im Kopf schlapp macht und mit Kolik, ZNS Stoerungen oder erneuter Rehe seinem Stress Luft macht.








Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 11. Januar 2007 um 12:27
Auffaellig war, ich hatte schulmedizinisch waehrend der Schuebe zeitweise geringfuegig veraenderte Leberwerte, die aber in Zusammenhang mit Medikamentengaben stehen konnten - schulmedizinisch.  
Chinesisch diagnostisch hatte mein TA starke Befunde auf der (chin.) Leber und hat mir seit Jahren in den Ohren gelegen, dass irgendeine Form von Vergiftung vorliegen muss. Daraufhin haben wir (ebenfalls ueber Jahre) Bodenproben, Wasserproben, Futterproben untersuchen lassen, den Stall gewechselt (20 km entfernt also Luftwechsel), einen neuen Stall gebaut und nur noch mit Biooelen behandelt (das Holz) und alle moeglichen Futtermittel gewechselt. Die schlechten Leberwerte blieben.  
Das ging ueber einige Jahre.  
Dann hoerte ich im Dezember 2005 einen Bericht im Fernsehen ueber Oekotest und seine verheerenden Ergebnisse bei der Untersuchung antibakteriell ausgestatteter Herrenanzuege. Triclosan (wird bei der antibakteriellen Ausstattung verwendet) wird ueber die Haut aufgenommen und ist hochgiftig und lebergaengig.  
Erst am naechsten Tag ging mir ein Licht auf - die Bucasdecke, die mein Pferd natuerlich immer aufbekam, wenn es ihm besonders schlecht ging, koennte Probleme machen. Ich habe zunaechst die Bucas abgenommen und gegen eine andere Decke getauscht. Bereits nach einer Woche besserten sich die chin. Leberbefunde.  
Daraufhin wollte ich es genau wissen und habe eine neue Bucas zur Untersuchung in das ECO Umweltinstitut in Koeln geschickt (von Oekotest empfohlene Adresse fuer Textiluntersuchungen) der Befund war niederschmetternd. Die Decke war eine wandelde Sondermuelldeponie!!!Neben Triclosan (25 mg / kg) wurden Ester, Nitrobenzolderivat, div. Saeureamide, aromatische Carbonylverbindungen, Stickstoffverbindung vermutlich Amin, und vermutlich Benzoat in z.T. sehr hohen Konzentrationen nachgewiesen.  
Und ich habe Blacky gerade wenn es ihm schlecht ging damit eingedeckt - und er hzat das Zeug schoen rund um die Uhr aufgenommen.  

Das Problem habe ich nicht mehr. Ich habe jetzt schadstofffreie Decken - und Blackys Leberwerte sind auch chin seither in Ordnung.  


Zur Haltung: Offenstall mit 2 Stuten. Liegebereich (stroh), Fressstaende Beton mit Teppich, Paddock Kies in Strandqualitaet, Weide Marsch portioniert. Er war noch nie in seinem Leben - zumindest seit ich ihn besitze -  in Einzelhaft - keinen Tag.  

zur Fuetterung:  

morgens und abends je ca 2,5 kg Heu je nach Witterung und allgemeinzustand mehr oder weniger -  
Heu sehr grob strukturiert, relativ Kraeuterreich, keine Schadstoffe (wird untersucht)

2 x taeglich mind. abaeppeln, abends Einstreu - frisches Weizenstroh ca. 3 Rippen Grossballen - 1 a Qualitaet - gefressen wird von den 3 Pferden aber nur ein Teil.

Abends ausserdem Krippenfutter (also nur 1 x taeglich) : ca 150 g Heucobs, ca 50 g Biomuesli v. Eggersmann, 1 - 2 Essloeffel Reisschalenkleie von natusat, ca 50 g Wiesenkraeuter.  
Das ganze zur Zeit uebergossen mit einem chin Tee, der je nach Befund in der Zusammenstellung und zubereitung wechselt. (Die TA checkt das ca alle 3 - 4 Tage.  
Ausserhalb der Fuetterungen mit Tee wird die obige Mischung mit Wasser aufgegossen und eingeweicht bis die Heucobs aufgegangen sind und ausserdem kommen dann noch Zink fluessig (Sanat) oder Biotin/Zinkchelat von Natusat dazu.
Als Leckerli gibts kleine Kraeuterchen von Natusat (getreidefrei)  
Im Jauar werde ich Blacky nochmal durch besagten hausarzt nachtesten, zumal mein kleines psychoasthma Pony dann sowieso auch ausgetestet werden soll (den habe ich letzten November fuer 1 € erstanden)

Last not lest gibts Aeste und Zweige zum knabbern - hauptsaechlich Weide und etwas ungespritzte Obstgehoelze.  

Die Reheschuebe scheinen Ausleitung zu sein. Sie kommen prinzipiell als Abschluss einer Primaererkrankung. Manchmal bekommen wir das umkanalisiert.  

Die Primaererkrankung - also die merkwuerdigen ZNS Stoerungen werden ausgeloest durch negativen Dauerstress (dominatnes Pferd in der Herde, die tote Lieblingsstute, Frust, wenn seine Lebensumstaende nicht stimmen (psychisch) und einmal durch Vergiftung: in dem Sommer hat Blacky gezielt Hahnenfuss gefressen - frisch und ausgesucht. Als wir es gemerkt haben, war er schon wie besoffen - seither jaeten wir alljaehrlich im Sommer einen Hektar koppel taeglich von Hand ab - ganz toller Spass

Tja soweit zu Deinen Fragen - wie gesagt Ergebnisse, Labors etc. muss ich erst raussuchen. Das muss warten bis ich einen Tag frei habe)

Viele Gruesse
Kirstin

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 11. Januar 2007 um 12:28
Blacky hatte waerend der Krankheitsschuebe nie Schmerzen und keine Laehmungen im klassischen Sinne.  
Ihm ging es eigentlich sogar richtig gut - er war immer super drauf und konnte einfach nur die Beine nicht "bewusst" kontrollieren. Schwer zu erklaeren. Ich versuchs trotzdem:  

Der Muskeltonus hat waerend des gesamten Krankheitsverlaufs immer optimal reagiert/funktioniert.  
Unueberlegte, tief verankerte Gewohnheitsbewegungen, also reflexartige Bewegungen  waren problemlos moeglich z.B. kann er eine Menge Kunststuecke. u.A. auch auf bestimmte Signale hin im Stand die Beine vorne rausstrecken oder anheben und oben halten etc.  

Das ging genauso gut waehrend der Krankheit. Was nicht funktionierte - bzw. immer erst nach mehreren Anlaeufen waren "bewusste" Bewegungen. Wenn ich ihn aufforderte, z.B. loszugehen, dann sah man, wie der Oberkoerper sich bewegte - der Kopf also sagte: Beine bewegt Euch und die Beine einfach stehen blieben. Der Befehl aus dem Gehirn kam irgendwie nicht an.  

Nach mehreren erfolglosen Anlaeufen reagierte dann immer mal ein Bein. Also 50 Meter fuehren war dann eine Sache von 2 Stunden. Je "bewusster" die Bewegung war, desto schwieriger wurde es. Also wenn ich ein paar Stangen unregelmaessig hinlegte und er sollte sich ueberlegen, wie er die Fuesse setzen muss, damit er da rueber gehen kann- im gesunden Zustand eine seiner leichtesten Uebungen - dann ging nichts mehr.  
Stellte ich ihn vor soeine Stange und liess ihn das Bein ueber ein Kunststuecksignal anheben, konnte er es druebersetzen.  
Aber es hat Blacky nie gestoert. Im Gegenteil. Als Blacky eigentlich wieder gesund war, mussten wir ihn erstmal wieder "einlaufen" - ihn ueberzeugen, dass es wieder geht, da er einfach nur froehlich dastand und zu sagen schien: noe - bring mir mal mein Futter hierher - laufen geht ja gar nicht und Standspiele sind sowieso viel schoener.  

Wie gesagt, es ist schwer zu erklaeren. Aber Blacky war eigentlich immer super gut drauf, kernig, beweglich im Kopf, zu Bloedsinn aufgelegt und einfach "froehlich"  

Haette er gelitten, haette ich ihn sofort eingeschlaefert.  

Der einzige Grund warum ich gesagt habe: von mir aus bekommt er die Chance und soviel Zeit, wie  
er braucht ist, dass es ihm bei der ganzen Sache gut ging.  

Schmerzen hatte er bei solchen Schueben (ausser beim Tod der Stute) in der Regel nur einen Tag: am letzten, wenn er die Krankheit ausleitete und eine Rehe schob - die haben wir dann aber immer sofort eingebremst bekommen.  

Die sichersten Indikatoren fuer Blacky s Zustand waren uebrigends immer die Stuten. Insbesondere die aeltere, Hazel.  
Mit der verbindet ihn so eine Art Hassliebe. Sie koennen nicht miteinander und sie koennen nicht ohneeinander.  

Wenn alles okay ist gehen sie sich aus dem Weg. Wenn aber irgendetwas nicht stimmt, dann sind sie unzertrennlich. Hazel zeigt sehr genau an, wie es Blacky geht. Wenn es ihm schlecht geht weicht sie nicht von seiner Seite und verteidigt ihn gegen alles und jeden, der nicht zur "Herde" gehoert.  

Vor vielen Jahren, wir waren im Urlaub mit den Pferden bekam Blacky eine Kolik und wir mussten einen dortigen TA rufen. Als er zu Blacky wollte hat Hazel ihn angegriffen und es brauchte zwei Leute, die Hazel wegfuehrten und auf der anderen Seite des Hofes baendigten. (zugegeben ich fand den TA auch unsympathisch  )    

Waehrend Blackys Krankheitsschueben haben die Stuten es ueberhaupt nicht beachtet, ob jemand zu Blacky ging - sie haben sich lediglich - wenn Blacky Tage hatte, wo er es auch langsam nicht auf die Weide schaffte, mit dem Grasen abgewechselt - eine blieb dann immer mit Blacky im Stallbereich.  
Wenn die Abschlussrehe kam, dann verhielt sich das ganz anders. Dann wich Hazel gar nicht von Blacky s Seite und es durfte auch niemand mehr an ihn ran, es sei denn meine Freundin oder ich waren dabei. Der Stallbesitzer hat das lange nicht geglaubt und unsere diesbezueglichen Aussagen fuer etwas ueberspitzt und "vermenschlicht" gehalten - bis er es eines Tages mal selbst am eigenen Leib erfahren hat - er achtet jetzt auch sehr genau darauf, was die Stuten sagen, wenn er sich bei Blacky mal nicht sicher ist......

Wenn Blacky Schmerzen hat - und sei es nur ein Mueckenstich (er ist eine Mimose) - dann leidet er - und wenn Blacky leidet, dann ist Hazel unberechenbar und verteidigt ihn wie eine Loewin ihr Junges.

lg Kirstin

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 11. Januar 2007 um 12:28
So, jetzt habe ich wie versprochen alle alten Unterlagen rausgesucht und eine riesen Tuete voll Laborberichte, Rechnungen etc. mit.  
Vieles ist nicht mehr oder nur noch teilweise lesbar, da auf Thermofaxpapier. Ich wusste ja nicht, dass ich 10 Jahre spaeter nochmal was daraus nachschlagen will - sonst haette ich es abgeschrieben.  
Ich schreibe hier mal raus, was noch lesbar ist.  
Erstmal zu den ganzen Antikoerpertests alle von 1997:  

Laboklin  
Borelliose titer 1 : 23    Titer von 1: 64 wird als schwach pos gewertet, Titer von 1 : 128 als positiv
Babesien equi IFAT negativ
EIA Coggins Test negativ
Herpes EHV1 + 4 positiv vermutlich Impftiter Unterscheidung nur durch Untersuchung Serumpaaren mögl. Wurde noch gemacht (unterlagen nicht mehr lesbar, war aber neg.)
Infekt. Arteriitis negativ

Weitere tests - alle negativ Einzelbefunde nicht mehr lesbar - also nur die Infos von der Rechnung:  
Cogginstest Veterinaeramt Neumuenster  neg.  
Piroplasmose Uni Hannover neg.  
Borelliose und Leptospirose Vet med Labor Ludwigsburg beide neg.  
Equine Arteri8itis Prof Kaaden, Muenchen neg.  
Borna Landesuntersuchungsanstalt Schleissheim neg.  
Listerose Vet med Labor Ludwigsburg neg.  
Cushing Uni Berlin neg.  

Einige der Tests liefen mehrmals im Abstand einiger Wochen.  
Darueber hinaus wurden div. Nierenfunktionstests in Hannover gemacht (ohne Befund), Parasitologische Untersuchungen (Klinik und LUFA) inkl. Leberegel - alles neg.  
div. Harnstati, Tupferorben mit bakteriologischen Untersuchungen, und Berge an Blutbildern aller Art. Lasst mich wissen, welche Werte Euch interessieren und ich sehe durch, was da noch lesbar ist und gebe sie auf.  
Was uebrigends 97 sehr spannend war und unser groesstes Problem war der wechselhafte Haematokrit, der innerhalb weniger Stunden hoch und runter ging wie eine Achterbahn - und dasn ueber Wochen.  

lg.  
Kirstin

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 11. Januar 2007 um 12:29
Hallo allerseits,  
vielen Dank fuer die vielen Beitraege.  
Also was die Labors anbelangt: Immerhin haben wir die Tests vor knapp 10 jahren gemacht. Vielleicht waren da noch andere Labors ueblich, als heute.  
Ich gehe davon aus, dass die Klinik Fister, die damals mein Pferd betreute und die Tests veranlasste sehr akkurat gearbeitet hat und die jeweils besten Labors fuer die Tests gewaehlt hat. Ich hatte und habe keinen keinen Grund, Zweifel an den testergebissen zu haben. Zumal viele der Tests wiederholt gemacht wurden.

Was prinzipiell Tests anbelangt: Blacky geht es seit rund 1,5 Jahren richtig gut und er ist stabil. Das einzige Problem, was wir haben und was nur die Zeit heilen kann, ist, dass die alten Reheschaeden rauswachsen und korrigiert werden muessen.  
Wie ich schonmal eingangs schrieb ich bin schon vor geraumer Zeit an den Punkt gelangt, wo ich gesagt habe: ich muss nicht unbedingt wissen, welchen Namen die Erkrankung hat - ich muss nur wissen, wie ich Blacky gesund und stabil fit erhalten kann. Den Weg haben wir scheints gefunden.  
Darum habe ich zur Zeit ueberhaupt nicht vor, irgendwelche Tests zu machen.  
Das hat keine finanziellen Gruende, sondern der Grund ist ganz einfach, dass ich mit dieser ewigen Testerei  meinem Pferd keine Freude mache und mich imemr nur verrueckt mache. Das ist einem heilungsprozess auch nicht sonderlich dienlich (diese Erfahrung habe ich 1997 nur zu gut gemacht).  

Natuerlich koennte sich das morgen aendern (hoffentlich nicht klopf auf Holz...), falls irgendetwas eintritt, wo es Blacky schlecht geht und wir Antworten brauchen - aber solange das nicht der Fall ist, lass ichs wie es ist.  

Zur Zeit steht "nur" sehr haeufiges Roentgen auf dem Programm, damit mir die Stelolung des Hufbeins wieder in den Griff bekommen.  

Ich habe hier Blacky s Geschichte auch nicht reingesetzt, weil ich zur Zeit akut ganz dringend Hilfe suche - zur Zeit sind wir diesbezueglich fit - ich habe die Geschichte nur erzaehlt, nachdem Ihr mich gefragt habt, um die Erfahrungs- und Beobachtungssammlung hier um einen weiteren langwierigen Fall zu ergaenzen.  

Ich finde es toll, dass Ihr alle sofort so hilfsbereit und kreativ mit Vorschlaegen seid und ich werde mit Sicherheit, wenn ein akutes Problem auftritt sofort und gerne offen fuer alles Euren Rat suchen - soetwas wie hier haette ich mir vor 10 jahren schon gewuenscht - dann waere uns sicher viel erspart geblieben.  
AQber wie gesagt: im Moment ruehre ich an nichts.  

Ich werde Euch jetzt aus eben diesem grund hier auch die Blutergebnisse soweit vorhanden nochmal reinschreiben - rein zur Information und zur Diskussion - aber wie gesagt - ich werde mit Sicherheit zur Zeit keine weiteren tests machen.  
Aus den alten Blutbildern soweit lesbar schreibe ich hier mal die veraenderten Werte.  
Das letzte, neueste Blutbild (13.Mai 2005) war rundum ohne Befund. Alle Werte lagen ca mittig im Sollwertbereich. Untersucht wurden  
Leukos, Erys, HGBGP, HBGG, HK, MCV, MCH/HBE, MCHC
neutroph. G., eosinoph. G., basoph. G. Lymphz., Monozy., Segmentkernige, Stabkernige, Hypochromasie, Anisozytose, Thrombos.
Gesamteiweiss, Harmstoff, harnsaeure, Kreatinin, Glucose, Billirubin, Cholesterin, Triglyzeride, Na, Ca, K, Mg, Cl, P, Fe, Ku, Zn, Se
CK, AST/GOT, LDH, GLDH, ALT/SGPD, GGT, AP, SP,  
Cholinesterase, Thiocyanat, Albumin
ausserdem wurden o.bB. gemacht: bakt. Harnuntersuchung und bakteriologische Harnuntersuchung.

2000 haben wir eine klin Cemie und Blutstatus gemacht, da waren nur die Leukos runter (4,8) sonst alles im gruenen Bereich.  

1998 - Sollbereiche in Klammern - veraenderte Werte - alles andere obB:
Mg 2,1 (2,2-2,8)
Cu 172 (110 - 170)
Zn 109 (120 - 170)
AST 515 (240 - 430)
LDH 503 (275 - 430)
Cholinesterase 5455 (2000 - 5000)
Creatinin 0,7 (1,3 - 2,0)
Segmentkernige 34 (45 - 70 %)
Lymphozyten 51 (25 - 45 %)


1997:
Amylasenergebnis Fobrinogen obB

Blutbild aus einer einzigen Entnahme einmal eine Probe nach München und eine Probe nach Hannover  

Zeile 1 ist jeweils Ergebnis München, Zeile 2 jeweils Ergebnis Hannover

27.5.97

Erys  obB
       6,6 abnorm. Erys (6-10)
HK     29% (32-46)
       0,33  (6-10)
Harnstoff 7,12 (12-18)
            7,2 (6,2 - 7,2)
alles andere bei beiden obB

2.7.97
Leukos 11,2 (5-10)
Erys 5,41 (6-10)
HK 24,4 (32-46)
MCHC 38,5 (31-36)
Thrombos 99 (100-300)
TPP 7,5 (6,2-7,2)
Kreatinin 0,8 (1,3-2,0)
Bilirubin 1,04 (1,3 - 2,6)
MG 1,6 (2,2 - 2,8)
Cu 202 (110-170)
ZN 79 (120-170)
CK 105 (140-250)
AP 89 (130-210)
Thiozyanat 22 (0-20)

alle anderen Werte obB


so, soweit erstmal zu den Blutbildern, die ich noch habe.  
ueber alles andere habe ich nur noch Rechnungen ohne lesbare Befunde - auf jeden Fall haben wir 97 fast taeglich irgendetwas am Blut untersucht und ebenfalls fast taeglich drastische Veraenderungen gehabt.  

lg Kirstin

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 11. Januar 2007 um 12:30
Aufnahmen von vorne geröngt am 5.1.07.
Beide Hufbeine weisen immer noch eine leichte Rotation auf. Wegen der Stellungsfehler im Fesselgelenk (VR stärker als VL) und des fortgeschrittenen Alters des Pferdes, kann eine Korrektur nur begrenzt erfolgen, da sonst die Gelenkspalten blockiert würden.  
Konkret werden wir nächste Woche aufgrund dieses Befundes vorne rechts an der Außenwand ca 1 mm und vorne links an der Außenwand ca 1,5 mm einkürzen. Vorne rechts wäre von der Hufbeinstellung her mehr wünschenswert, da aber an der Gelenkspalte im Fesselgelenk auf der linken Seite diese "Nase" hochwuchert, würde sie bei stärkerer Veränderung dort scheuern und Entzündungen mit allen Folgen hervorrufen.






Seitenaufnahme der Vorderhufe vom 5.1.07. Diese Aufnahmen zeigen die Hufbeine nach der Stellungskorrektur aufgrund der Bilder vom 16.12.07
Wie man sieht haben wir beim rechten Vorderhuf den Keil ganz weggelassen und beim linken Vorderhuf die Hoehe des Keils halbiert. Die Stellung ist fuer die jetzigen Möglichkeiten optimal und die Gelenkspalten sind frei.
Die alte, kaputte Kapsel ist bei beiden Bildern noch deutlich sichtbar, laesst sich aber zur Zeit nicht weiter korrigieren, da wir sonst eine so instabile Wand bekämen, dass wir Probleme mit den Beschlägen hätten. Von oben sieht man bereits die neue Wande steiler nachwachsen. Wenn sie weiter runter ist, werden wir das alte Kapselhorn entfernen



Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 11. Januar 2007 um 12:31
Dies sind Aufnahmen von Februar, Juli und August 2006. Diese Bilder zeigen an den Vorderhufen deutlich abgesenkte und rotierte Hufbeine über einer zum Teil extrem dünnen Sohle. Ausserdem erkennt man deutlich, dass die Gelenkspalten durch die Absenkung und Rotation im Hufgelenk nahezu vollständig zu sind. An den Hinterhandaufnahmen erkennt man eine ganz leichte Absenkung, an der wir nur durch Ausschneiden korrigieren mussten. Die Vorhandaufnahmen zeigen, wie nahe Blacky zeitweise einem Hufbeindurchbruch war. Bis August 2006 war das Hauptproblem, dass die Wand keinen mm gewachsen ist, aber die Sohle immer wie wild wucherte und oft innerhalb weniger Tage weit über den Tragrand rausstand. Zeitweise hatte ich alle 4 - 5 Tage den Schmied da, weil da bereits die Eisen begannen auf die Sohle zu drücken.





















Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 11. Januar 2007 um 13:43
So, dann fangen wir also mal an,. Das tägliche Stalltagebuch hier weiter zu machen:-):

Mi, 10.1.07
Abends starker Wind, Regen, Temperatursturz  auf ca 5 Grad (Vortag waren 10 - 12)
Extrem ungemütlich

Pu(lsation):
   vo re: sehr leicht (unverändert)
   sonst obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: übermütig, gut drauf
Muskulatur: vo li + re Schulter hart - nach Massage obB, Rest obB
Vo re tiefe Beugesehne oberer Ansatz: immernoch leicht angelaufen, nicht warm, nicht  
   druckempfindlich, nach Arbeit/Bandage Sehne dünn, gekühlt
Gangbild: Schritt harter und weicher  Boden klar, raumgreifend (2 Fuss über), Trab weicher Boden  
   lahm vo re - deutlich verkürzter Tritt, festgehalten aus der Schulter, Galopp li Hand klar. In der
   Drehung immernoch abgekantetes Auffussen von innen nach aussen, re deutlicher als li
Therapie: Hong Hua 1 TL, Silicea     2Tr    2 halbe Walnüsse, 2 Paranüsse
TA: Zwischencheck. TCVM Befund alles obB bis auf Ma/Le sehr leichte Leere (hätte
   ich auch, wenn ich um 21 h noch kein Abendbrot gehabt hätte, weil ich auf den TA warte;-)))
Sonstiges: - abends eingedeckt (Regendecke mit Fleecefutter)
                - mal wieder im Schlauch stark verklebt (ist er immer zum Abschluss einer Erkrankung
                   verstärkt - Reinigung dann bis zu 3 x pro Woche nötig - sonst nur max. 1 x pro Monat)

Arbeit/Beschäftigung:
Massage, Putzen/Schlauch reinigen, Gymnastik, Standspiele ca 1 Std.
Mit Bandage vo re   frei Schritt mit Herde in der Halle (mitteltiefer Boden) ca 20 Min.   - nach Aufwärmphase ohne Anlass (von mir ungewollt) eigenständig durch die Halle galoppiert (ca 5-6 Runden Zirkel) und eine lange Seite durchgebuckelt (linke Hand) Danach Feierabend, damit Blacky nicht noch weiter tobt.

Kondition gleich Null: nach dem Abspacker schon feucht an der Brust. Aber Atmung war zumindest gut:-))


Do, 11.1.07
Morgens  Sturm, Regen, kalt, extrem ungemütlich

Pu(lsation):
vo re: sehr leicht (unverändert)
sonst obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  hat Bärenhunger - also gut drauf
Sehne: am Ansatz leicht angelaufen wie gestern vor der Arbeit
Gangbild: Schritt im Stall flüssig, locker, ohne Auffälligkeiten
Sonstiges: - für den Tag eingedeckt gelassen (Regendecke mit Fleecefutter)

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 12. Januar 2007 um 10:40
Do, 11.1.07
Abends Sturm, Orkanböen, trocken, wärmer und angenehmer als morgens
Pu(lsation):
     alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: übermütig, gut drauf, bewegungslustig
Muskulatur: vo li + re Schulter leicht verhärtet, nach kurzer Massage obB, Rest obB
Vo re tiefe Beugesehne oberer Ansatz: kaum noch angelaufen
Gangbild: Schritt willig, entspannt, eigentlich raumgreifend aber vo etwas stumpf dadurch einhauen der HiHa. Zehe wirkt zu lang
Sonstiges: - eingedeckt gelassen
               - satter Infekt mit Husten, Fressunlust, geschwollenen Lymphknoten und
                   teilweise Fieber geht durch den Stall.
                  Blacky hatte nur einmal kurz gehustet - könnte auch verschluckt sein.
                  Lymphknoten obB,  keine Temperatur, prophylaktisch Engystol

Therapie: Hong Hua 1 TL, Silicea     2Tr    2 halbe Walnüsse, 2 Paranüsse, 1 Amp.
           Engystol

Arbeit/Beschäftigung:
Massage, Putzen, Gymnastik, Standspiele ca 15 Min.
Mit Bandage vo re   frei Schritt spazieren gehen in der Halle - Bahnfiguren, Vorw, rückw, seitw ca. 30 Min.



Fr, 12.1.07
Morgens  trocken, sonnig, kühl, starkwer Wind-kein Sturm - relativ angenehm
Pu(lsation):
     alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: müde (um die Zeit schlafen wir normal noch)
Vo re tiefe Beugesehne oberer Ansatz: kaum noch angelaufen
Gangbild: Schmied war da - Photos folgen
Infekt: obB  
Sonstiges: - abgedeckt.

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 12. Januar 2007 um 11:08
Zustand der vier Hufe von Blacky nach dem Ausschneiden am 12.1.07

Vo Li



Hi Re



Vo Re



HiLi


Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 13. Januar 2007 um 11:01
So, hier jetzt die letzten Schmiedbilder:

Vorhand vor der Schmiedbearbeitung am 12.1.07 (letzter Schmiedtermin war 21.12.06)
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/12107vorher.jpg


Vorhand nach der Bearbeitung am 12.1.07 (unter Einbeziehung der Röntgenbilder vom 5.1.07)
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/12107VoHanachher.jpg

Hinterhand nachher
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/Hufe%20Blacky/120107HiHanachher.jpg


linke Vorhand nachher
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/Hufe%20Blacky/12107liVoHanachher.jpg


vorne rechts unten vor Beschlag:
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/Hufe%20Blacky/12107VoRe.jpg


rechte Vorhand nachher
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/Hufe%20Blacky/12107reVoHanachher.jpg


hinten rechts:
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/Hufe%20Blacky/12107HiRe.jpg


hinten links:
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/Hufe%20Blacky/12107Hili.jpg


um die Bilder größer zu sehen Link anklicken

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 13. Januar 2007 um 11:50
Freitag, 12.1.07 abends

Heute hatten wir unseren ca 4 - 6 wöchentlichen Check up Termin mit unserem TCVM TA aus Niedersachsen.
Eigentlich war ich guter Dinge und ich konnte  meinem TA endlich mal wieder nach langer Zeit sagen:
"mit Blacky ist alles super und bis auf die Sehnenscheide, die fast wieder okay ist und der daraus resultierenden leichten Lahmheit vorne wirst Du nichts finden". :)
Mein TA freute sich auch schon auf diesen langersehnten Anblick.
Nach diversen anderen Patienten kam dann Blacky dran. Ich holte ihn raus und der TA begrüsste ihn erstmal. Blacky war fröhlich drauf.  ;D
Die Sehne war so gut wie total dünn und alles sah super aus - der Beschlag und der Hufzustand riefen ebenfalls Begeisterung hervor:-))
Dann in die Halle und vorführen: Schritt und Trab - und mir fiel der Kiefer runter - und meiner ebenfalls anwesenden TÄ auch - immerhin hatte sie ihn noch am Vortag gesehen und alles war toll.  :-[
Blacky ging hinten links stocklahm!!! - Die Kruppe sackte bei jedem Schritt endlos in die Tiefe und Blacky tat offensichtlich richtig was weh - Schock!!!

Mein TA checkte ihn durch und dann: fühl mal hier - ich sollte mit der Hand von Hinten mal zwischen die Hinterbeine fassen und auf der Innenseite der Kniegelenke hochfahren: das war unglaublich: eine riesige, heisse Schwellung auf der linken Seite, die gegen die rechte Seite drückte.
Befund: eine saftige Aduktorenzerrung!
Blacky hat der neue Beschlag  und die letzte Stellungskorrektur wohl zu gut getan:-(
…er muss tagsüber im Offenstall richtig getobt haben und hat vermutlich irgendwo eine Grätsche mit der Hinterhand gemacht und sich dabei die Muskeln gezerrt - dieser alte Esel!!!! >:(

Erstmal wurde er akupunktiert - nach der Akupunktur war zumindest die Schwellung komplett weg und die Schmerzen waren offensichtlich auch runter.
Nun bekommt Blacky 4 Tage Traumeel plus 7 Tage Arnika.
Die Zerrung wird wohl einige Tage wehtun, aber in einer Woche sollte sie vergessen sein.
Gelbe Zettel gibt’s fuer soviel Dummheit aber nicht… >:(

Ansonsten waren aber wie erwartet sämtliche Befunde okay und mein TA war genauso zufrieden, wie meine TÄ und ich. :)

Tagebucheintrag:
12.1.07 abends Starkwind, feuchtkalt, ungemütlich
Pu(lsation): alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: gut drauf
Muskulatur: s.o., rest obB
Vo re tiefe Beugesehne oberer Ansatz: praktisch nicht mehr angelaufen - mit etwas Einbildung vielleicht noch minimal fühlbar
Gangbild: s.o. Vorhand aber endlich gut - kein stumpfes Abfussen mehr
Sonstiges: - abends eingedeckt
                - kein Hinweis auf den Infekt

Therapie: Hong Hua 1 TL, Silicea     2Tr    2 halbe Walnüsse, 2 Paranüsse, 1 Amp. Traumeel, 6 Kügelchen Arnica



Sa, 13.1.07
Morgens  trocken, bedeckt, frisch, noch etwas Wind - relativ angenehm
Pu(lsation):
     alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Sehne: obB
Infekt: obB
Zerrung: nicht wieder dick geworden
Sonstiges: - abgedeckt.

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 15. Januar 2007 um 11:24
Sa, 13.1.07
abends  feuchte Luft, bedeckt, sehr starker Wind, unangenehm/"Kopfschmerzwetter"
Pu(lsation): alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Sehne: obB
Infekt: obB
Zerrung: nicht wieder dick geworden, noch schmerzhaft
Sonstiges: - eingedeckt
               - etwas bewegungsunlustig, also Standspiele, wälzen lassen, Gymnastik,
                  Massage da alle anderen Pferde auch etwas müde wirkten und
                  bewegungsunlustig waren, scheit es eher am Wetter zu liegen also keine
                   Sorge:-))
               - werde Hong Hua versuchsweise weglassen, da jetzt schon mehrere Tage
                 keine Pulsation
Therapie:  Silicea,    2 halbe Walnüsse, 2 Paranüsse, Traumeel, Arnica



So, 14.1.07
Ganztags sonnig und trocken, aber Sturm - gegen abend legt sich der Sturm, dafür deutlich kälter
Pu(lsation):alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: zu gut drauf
Zerrung: nicht wieder dick geworden, noch etwas schmerzhaft

Sonstiges: - tagsüber abgedeckt,  abends eingedeckt
               - nachmittags 30 Minuten Koppelzugang
               - abends Teilnahme am Bodenarbeitskurs Einsteiger - sehr beweglich, nur  
                 dummes Zeug im Kopf war ihm alles zu langweilig, weil zu einfach
               
Therapie:   Silicea , 2 halbe Walnüsse, 2 Paranüsse, Traumeel, Arnica

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 15. Januar 2007 um 12:49

Mo, 15.1.07
morgens  bedeckt, bedeckt, trocken, Wind mittel, kühl
Pu(lsation):  vo obB, hinten leicht fühlbar???
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Zerrung: nicht wieder dick geworden, noch etwas schmerzhaft
Stimmung: alles normal für die Tageszeit, bewegt sich normal, frisst normal
Sonstiges: - war warm unter der Decke, aber kein schwitzen, abgedeckt.

Mal abwarten, ob die Pulsation hinten heute abend immernoch ist. Wenn ja, werde ich Hong Hua wieder in die Therapie aufnehmen. Wenn nein war es vielleicht auch nur eine leichte Überlastung durch die Zerrung und daraus resultierender Andersbelastung beim Dösen?
Ausserdem habe wir für das Geschäft heute die Futtermittel von Jumanji bekommen.
Eigentlich will ich Blacky diesbezüglich mal mit dem Krippenfutter umstellen - auch als
kleinenTest und um zu wissen, was ich hier eigentlich berate;-)
….werde das aber nur anfangen, wenn die Pulsation heute abend wieder unten ist und
sonst warten, bis PU okay ist. Sonst lässt sich so schwer sagen, auf was denn nun Veränderungen zurückzuführen sind.

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 16. Januar 2007 um 12:15
Mo, 15.1.07
abends  trocken, sternenklar, kaum Wind, sehr kühl - angenehm
Pu(lsation):  rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Zerrung: nicht wieder dick geworden, bei Seitwärtsbewegung und beim Aufstehen
              (wälzen) noch sichtbar schmerzhaft
Stimmung: gut drauf, alles okay
Sonstiges: - eingedeckt
Therapie: LM Potenz Silicea, 2 halbe Walnüsse, 2 Paranüsse,  1 Amp. Traumeel,  
              Mittelpotenz Arnica

Da Pulsation komplett wieder weg war, weiter kein Hong Hua.
Ausserdem habe ich abends dann den Futtertest begonnen.
Eine kleine Handvoll der Heucobs habe ich durch Fibre Plus Nuggets ersetzt. Ausserdem eine Handvoll von den Speedi Beets dazugegeben plus 5 g von dem Balancer.
Auf jeden Fall mochte Blacky das sehr gerne:-))

(Tanny habe ich das Biomüsli gegen das At grass mix ausgetauscht - mochte sie ebenfalls und Justy bekam die Hälfte der Heucobs durch Alfalfa ersetzt - auch lecker)


Di, 16.1.07
Morgens, bedeckt, trocken, kaum Wind - etwas wärmer als abends
Pu(lsation):  alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Sonstiges: - abgedeckt
               - alles bestens                

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 17. Januar 2007 um 11:57
Di, 16.1.07  :-)))
abends  Regen, windstill, ungemütlich kalt
Pu(lsation):  rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Zerrung: unauffällig
Stimmung: gut drauf, alles okay
Sonstiges: - eingedeckt
Infekt: liegt wohl noch unterschwellig vor - leicht geschwollene Lymphknoten, beim
         Laufen zweimal  kurzer Husten sonst keien Auffälligkeiten - also Engystol
Therapie: LM Potenz Silicea, 2 halbe Walnüsse, 2 Paranüsse,  1 Amp. Engystol,  Mittelpotenz Arnica
Futter: Heucobs/Fibre Plus halb und halb (je ca 100 g), Handvoll Speedi Beets, ca. 5 g Balancer, Handvoll E. Bio Müsli
          Heu und Stroh wie gehabt

Hurra, Hurra, Hurra  ;D
Heute war ein Sterntag!!! Also, von vorne: Holte Blacky raus, putzen, gymnastik, Massage - das übliche eben.
Da es schon spät war und wir noch 4 Pferde bewegen mussten plus Stalldienste, entschieden wir, Blacky, tanny und Hazel zusammen in die grosse Halle zu nehmen. Ina bewegte sie im Schritt, während ich den Offenstall fertig machte. (Ca. 25 Minuten).
Dann bin ich in die Halle und rief Blacky in die Mitte (wie immer), damit Ina die Stuten schneller arbeiten konnte.
Blacky wollte allerdings nicht in der Mitte rumstehen und ging raus, um mit zu traben - völlig freiwillig und ohne jeden Zwang.
Das an sich war ein toller Anblick - aber das "wie" war unschön. Das ganze Pferd wirkte steif und unkoordiniert und die li Kruppe  sackte nach wie vor bei jedem Vorfussen ab. Dann galoppierte er an - Runde um Runde ruhig und versammelt - aber extrem holprig (die Stuten machten da nicht mit). Ich war hin- und hergerissen zwischen Freude darüber, dass Blacky sich hochmotiviert und offensichtlich fröhlich bewegte und dem "Bedauern" über diesen ungelenken Anblick - wenn man sich mal überlegt, dass er vor dem Mist mit der Hufbeinabsenkung wie ein junger Gott durch die Halle schwebte und wieviel Arbeit darin gesteckt hatte, ihn so weit auszubilden……Egal, es war toll zu sehen, dass er wieder freiwillig lief.
Ich wandte mich von diesem Anblick kurz ab und sprach mit Ina, da hörte ich hinter mir ein lautstarkes Wiehern, einen Buckler und dann raste ein völlig veränderter Blacky in einem Affenzahn Zirkelrunde um Zirkelrunde absolut gleichmässig, rund, nach innen gestellt und gebogen mit hoch erhobenem Schweif - dabei wieherte er drei oder vier mal lautstark und herausfordernd, mein Hund rannte fröhlich bellend mit (das haben die zwei früher immer gemacht, aber im letzten halben Jahr ist Pollo nie mehr mit Blacky gelaufen) und die zwei Stuten standen bewegungslos in der Mitte.
Was für ein Anblick!!! - Wie lange habe ich das vermisst!!!
Gleichzeitig über die unbändige Freude, das zu sehen bekam ich wirklich Angst um Blacky s Gesundheit: die Halle war zu nass gesprengt, er legte da Tempi vor, wo einem Angst und Bange wurde und ich sah ihn schon vor meinem inneren Auge ausrutschen und lang liegen. Aber er hatte eine Balance wie in seinen besten Tagen!!!
Vorsichtig versuchte ich ihn über Körpersprache einzuladen - und er kam mit leuchtenden Augen auf mich zugeprescht, blieb einen Schritt vor mir stehen und ich konnte nur mit Mühe und einer riesen handvoll Leckerli verhindern, dass er mir auch noch das Steigen anbot (hätte ich mit der Zerrung nicht so toll gefunden).
Dann steckte ich ein Leckerli nach dem anderen rein und bat Ina, mir vorsichtig das Halfter zu holen. Blacky stand so unter Strom, die kleinste Bewegung hätte ihn vermutlich veranlasst, wieder loszupreschen um mir die nächste Übung anzubieten.
Als das Halfter drauf war, führte ich ihn ein paar Runden. Er schwebte förmlich im Schritt und Trab mit weit ausholenden, taktreinen Tritten, erhobenen Hauptes und Schweifes neben mir her und es war ein traumhafter Anblick:-)) - keine Taktfehler, keine Lahmheiten, kein schiefer Schweif :) :) :)
Irgendwie war das ganze so, als hätte man einen Schalter umgelegt: erst lief Blacky verhaltend, noch lahm und dann merkte er plötzlich: da ziept ja gar nichts mehr - hurra, ich kann wieder laufen - und dann legte er los udn wieherte sich die Freude darüber lautstark von der Seele!

Als er sich wieder beruhigt hatte, führte ich ihn zurück zum Stall und checkte nochmal alles durch. Er ging nach wie vor klar und alles andere war auch obB.
Er wirkte soooo zufrieden und ich hätte heulen können vor Freude:-))
Mal schauen, wie er morgen früh aussieht. Hoffentlich hat er sich nicht übernommen…..  


Mi, 17.1.07
Morgens, bedeckt, feucht, kaum Wind - etwas wärmer als abends
Pu(lsation):  alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Sonstiges: - abgedeckt
               -
Blacky ist bester Stimmung und scheint am Abend keinen Schaden genommen zu haben. Lediglich die Zerrung scheint ihm das nicht ganz verziehen zu haben. Er sackte hinten wieder etwas ein und war offensichtlich im Bereich der Zerrung etwas schmerzhaft, was ihn aber nicht daran hinderte, sich freiwillig zu bewegen. Also sooo schmerzhaft kanns nicht sein. Geschwollen war auch nichts, heiss auch nicht - also eigentlich alles gut.
Ich vermute, nach längerem Aufwärmen würde der Zerrungsschmerz auch wieder nachlassen und die Lahmheit wieder weg sein.
Heute abend werde ich es ja sehen.
Ich bin wirklich happy!!!

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 18. Januar 2007 um 11:23
Mi, 17.1.07  
Abends extrem starker Wind, sintflutartige, schwere Regenfälle, relativ mild - super eklig - halber Liegebereich stand unter Wasser
Pu(lsation):  rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Zerrung: unauffällig
Stimmung: gut drauf, alles okay
Sonstiges: - eingedeckt
Infekt: liegt wohl noch unterschwellig vor - leicht geschwollene Lymphknoten
         aber kein Drama
Therapie: LM Potenz Silicea, 2 halbe Walnüsse, 2 Paranüsse,  1 Amp. Engystol,  
              Mittelpotenz Arnica
Futter: Heucobs/Fibre Plus halb und halb (je ca 100 g), Handvoll Speedi Beets, ca. 5 g
         Balancer, Handvoll E. Bio Müsli
          Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild: Putzen, Massage, Gymnastik, Standspiele, ca. 45 Min. Arbeit an der Hand im Schritt. Schritt absolut einwandfrei, Blacky war hochmotiviert, kasperte viel rum und hätte gerne deutlich mehr gemacht. Ich war froh, dass ich ihn an der Hand hatte:-))
Trab habe ich heute nicht probiert.
Sonstiges: eingedeckt und wegen des Wassers fast 30 cm mehr Stroh eingestreut - nun ist alles schön trocken…..



Do, 18.1.07
Morgens, Nieselregen, etwas kühler, windstill - Ruhe vor dem Sturm
Pu(lsation):  alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Sonstiges: - abgedeckt

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 19. Januar 2007 um 11:21
Do, 18.1.07  
Der angesagte Orkan kam als Sturm mit Orkanböen daher - siehe Quasselecke
Pu(lsation):  rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Zerrung: unauffällig
Stimmung: gut drauf, alles okay
Sonstiges: - eingedeckt
Infekt: kein Husten mehr, aber leicht weisslicher Nasenausfluss, lockerer Schleim, keine weiteren Beschwerden
Therapie: LM Potenz Silicea, 2 halbe Walnüsse, 2 Paranüsse,  1 Amp. Engystol,  Mittelpotenz Arnica
Futter: Heucobs/Fibre Plus halb und halb (je ca 100 g), Handvoll Speedi Beets, ca. 5 g Balancer, Handvoll E. Bio Müsli
          Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild: wegen des Sturms alle 3 in die grosse Halle, 30 Minuten Schritt zum warmmachen, dann laufen lassen, wie sie wollten - Blacky hat wieder mal schön locker getobt und seine Stuten mit wahrer Begeisterung getrieben…und wenn eine überholen wollte, wurde er sauer und wirklich schnell…und etwas "bissig" - also ihm geht’s rundum gut….
Sonstiges: der Stall stand noch weiter unter Wasser, also nochmal halben Grossballen Stroh - jetzt stehen die Pferde auf nem Hügel;-)….sollte der Deich brechen, haben sie eine Warft  ;)


Fr, 19.1.07
Morgens, starker Wind, in Böen Sturm, etwas nieselig, etwas kühler als gestern
Pu(lsation):  alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Sonstiges: - abgedeckt

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 20. Januar 2007 um 11:03
Fr, 19.1.07  
Abends - absolute Windstille, Nieselregen, kühler
Pu(lsation):  rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Zerrung: unauffällig
Stimmung: gut drauf, alles okay
Sonstiges: - eingedeckt
Infekt: kein Husten mehr, aber leicht weisslicher Nasenausfluss und  lockerer Schleim
          bei Bewegung, keine weiteren Beschwerden
Therapie: LM Potenz Silicea, 2 halbe Walnüsse, 2 Paranüsse,  1 Amp. Engystol,  
              Mittelpotenz Arnica
Futter: Heucobs/Fibre Plus halb und halb (je ca 100 g), Handvoll Speedi Beets, ca. 5 g
          Balancer, Handvoll E. Bio Müsli Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild: habe heute Doppellonge Schritt und Trab gemacht. Schritt überhaupt kein Problem. Trab zunächst etwas steif und hinten li. Wieder deutliches Einsinken der Kruppe. Es schien aber Blacky nicht so zu stören, dass ich aufgehört hätte (Bauchgefühl).
Nach einigen Runden Trab/Schritt Wechseln auf beiden Händen besserte sich das. Zum Schluss lief er locker gedehnt und sackte kaum noch ein - man musste da schon genau hinschauen. Für mich ist das noch ein Nachbleibsel aus der Aduktorenzerrung. Meine TÄ vermutet das auch.
Mein SchulTA hat ihn vor einigen Tagen quasi im Vorbeigehen (ohne weitere Untersuchung) gesehen und äußerte die Möglichkeit, dass es unter Umständen auch vom Fesselträger ausgehen könnte. Das müssten wir dann aber bei Bedarf erst genauer ansehen.
Ich habe aufgrund dieses Hinweises gestern mal mit und ohne Bandage an der HIHa longiert. Bei Fesselträgerbeteiligung müsste eine feste Bandage zumindest ja eine Gangbildveränderung hervorrufen. Tat sie aber absolut nicht. Insofern halte ich Fesselträger für unwahrscheinlicher - zumal das Einlaufen ja auch mehr für den Muskel als für den Fesselträger spricht.
Und so dick, wie die Zerrung letzte Woche war, werden da auch Muskelfasern gerissen sein - und dann kann es wohl durchaus sein, dass er noch etwas länger sackt.


Sa, 20.1.07
Morgens, wieder stärkerer  Wind, etwas nieselig, ziemlich warm :-( Lancelot ist im Anmarsch - son Mist und ich wollte endlich Schrittausritte anfangen:-(
Pu(lsation):  alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Sonstiges: - abgedeckt

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 22. Januar 2007 um 11:36
Sa, 20.1.07  
Nachmittags/abends - sehr starker Wind/Sturmböen zunehmend, manchmal regen, relativ warm
Pu(lsation):  rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Zerrung: unauffällig
Stimmung: gut drauf, alles okay
Sonstiges: - eingedeckt
Infekt: kein Husten mehr, aber leicht weisslicher Nasenausfluss und  lockerer Schleim später satt gelber Nasenausfluss in Strömen
Therapie: LM Potenz Silicea, 2 halbe Walnüsse, 2 Paranüsse,  Mittelpotenz Arnica
Futter: Heucobs/Fibre Plus halb und halb (je ca 100 g), Handvoll Speedi Beets, ca. 5 g Balancer, Handvoll E. Bio Müsli
          Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild heute sind wir nachmittags an der Dorfstrasse spazieren gegangen. Es windete gewaltig, die Bäume bogen sich, am Strassenrand wurden diverse umgefallene Bäume vom letzten Sturm zersägt (für den Kamin;-)) und vor und hinter den Sägestellen flatterten große Warnfahnen im Wind.
Blacky und Hazel standen etwas unter Strom und vor den Flaggen blähte Blacky die Nüstern, baute sich auf wie ein Hengst, der zur Stute geführt wurde und tänzelte an der Hand hin und her (aber wirklich dabei am Bindfaden händelbar). Wirklich Angst hatte er nicht, denn wenn wir die Fahnen erreichten, konnte ich ihn nur mit Mühe dran hindern, reinzubeissen um sie mir zu apportieren. Aber die Aufregung und Spannung und tiefe Durchatmung bewirkte, dass plötzlich schwallweise der gelbe Nasenausfluss anfing. Leider wurde ich damit auch berieselt, weil Blacky dann immer den Kopf schüttelte :-( igitt!!!
Dafür lief das Zeug schön raus - in einer Stunde voller Bewegung in der Halle hätte ich nicht halb soviel erreicht. Also in Zukunft bei Infekt für Spannung und Adrenalin sorgen;-)
Wie auch immer - der Spaziergang war ein voller Erfolg - und Blacky lief im Schritt und in dem Tänzeltrab absolut glasklar mit gradem, hocherhobenem Schweif!
Engystol heute ausgesetzt, da alles in Gange ist.
Abends hat meine kleine RB ihn im Schritt für ca 30 Minuten geritten. Da ging er absolut klar und motiviert.

S0, 21.1.07
Vormittags starker Wind, nieselig, kühler - bis abends wurde es immer kälter und windstiller,l trocken
Pu(lsation):  alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: zu hell, also relativ blass
Infekt: Nasenausfluss tagsüber keiner, abends etwas immernoch locker, Schleim bei der Atmung in den oberen Atemwegen locker hörbar
Sonstiges: - eingedeckt gelassen
Therapie: 2 halbe Walnüsse, 2 Paranüsse,  Mittelpotenz Arnica, 1 Amp Engystol, "Hustentee"
Futter: Heucobs/Fibre Plus halb und halb (je ca 100 g), Handvoll Speedi Beets, ca. 5 g Balancer, Handvoll At grass mix
          Heu und Stroh wie gehabt

Heute hat Blacky gleich dreimal sein gesamtes Krankenprogramm durchgemacht - zum Zeigen. Also Standspielchen, Kunststückchen, Stretches, freie Bodenarbeit im Schritt, Kopfspielchen, Fussball etc. Bei der freien Bodenarbeit habe ich ein paar Tritte Trab abgefragt, da sackte nach wie vor die li Kruppe deutlich. Das haette sich erst nach längerer Aufwärmphase gelegt, darauf haben wir aber diesmal verzichtet - also ein Schritttag. Ausserdem nachmittags putzen und massage und abends hat meine kleine RB ihn im gerittenen Trailkurs mitgeritten. Es war die 3. Stunde, also Einsteigerkram im Schritt und Blacky kann das im Schlaf. Er hat schön und motiviert mitgemacht und war im Schritt klar. Heute wieder Engystol, weil mir der Nasenausfluss zu wenig war. Ausserdem hat er zum Abendbrot heissen "Hustentee" bekommen, weil mir die Schleimhäute noch zu hell waren.

Mo 22.1.07 morgens, wieder stärkerer Wind, bedeckt, recht kalt geworden, trocken
Pu(lsation):  alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: wieder etwas rosiger, aber noch nicht optimal
Infekt: Nasenausfluss muss nachts gelaufen sein, da verklebte Nase, sonst alles im grünen Bereich
Sonstiges abgedeckt
               da für die Woche Frost angesagt ist, und wir die Hoffnung haben, dass wir dann die Weiden aufmachen können, werde ich heute abend wieder mit Hong Hua anfangen.

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 23. Januar 2007 um 12:28
Mo.22.1.07  
Abends - Frost - schw….kalt, Wasserbottich war schon zugefroren, sternenklar, absolut windstill
Pu(lsation):  rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: wieder völlig normal
Zerrung: unauffällig
Stimmung: etwas ungnädig und träge
Sonstiges: - mit 100g Thermo mit Halsteil eingedeckt
Infekt: kein Husten, kein Nasenausfluss, aber noch Schleim hörbar - vermutlich etwas verfestigt.
Therapie: 2 halbe Walnüsse, 2 Paranüsse,  1 Amp Engystol, 1 TL Hong Hua, Hustentee
Futter: Heucobs/Fibre Plus halb und halb (je ca 100 g), Handvoll Speedi Beets, ca. 5 g Balancer, Handvoll At grass mix, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild Blacky war ziemlich durchgefroren. Kalter Nasenrücken, kalte Ohren, leicht aufgestelltes Fell, aber noch keinen eingeklemmten Schweif.
Das erklärt vermutlich seine miese Stimmung (er mag es nicht, kalt am Kopf zu werden).
Haben die drei Pferde in die Halle geholt zum warmlaufen. Nach 30 Minuten Schritt, die bei Blacky insgesamt etwas unmotiviert und steif aussahen, haben wir die Stuten im Trab und Galopp gearbeitet. Blacky hatte immernoch alles am Kopf kalt und wollte auch nicht schneller. Er war insgesamt wohl immernoch "zu kalt". Habe also mit dem Schritt aufgehört und ihm die 100g Thermo mit Halsteil aufgelegt und einen heissen Tee serviert:-)….danach wirkte er deutlich fröhlicher.

Di, 23.1.07
Eiskalt, windstill, klar
Pu(lsation):  alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Sonstiges: - Blacky war schön warm unter der Decke und wirkte wieder fröhlich und entspannt
                - mit 100g Thermo eingedeckt gelassen, aber Halsteil abgenommen
Therapie: 1 TL Hong Hua
Gangbild: Haben die Pferde für ca. 1 Stunde auf die vordere Koppel gelassen. Blacky ging locker und absolut elastisch raus - keine Verspanntheit mehr - alle Pferde super gut drauf:-)

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 24. Januar 2007 um 09:44
Di.23.1.07  
Abends - Frost - sternenklar, absolut windstill, eiskalt
Pu(lsation):  rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: wieder völlig normal
Zerrung: unauffällig
Stimmung: top
Sonstiges: - mit 100g Thermo mit Halsteil eingedeckt
Infekt: nichts mehr äusserlich festzustellen, Lymphknoten normal
Therapie: 2 halbe Walnüsse, 2 Paranüsse, 1 TL Hong Hua
Futter: Heucobs/Fibre Plus halb und halb (je ca 100 g), Handvoll Speedi Beets, ca. 5 g Balancer, Handvoll At grass mix, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild Die 100g Thermodecke war goldrichtig. Blacky war wieder fröhlich, rundum warm und richtig locker. Haben die Pferde erstmal knapp 2 Std. auf die vordere Koppel gelassen. Blacky ging locker flockig raus. Selbst im Graben das Bergauf und Bergab - keine Lahmheit (war sonst mit der Vorhand auffällig). Da ich abends noch mit einer Gruppe den Kurs  "Bosalreiten/Einsteiger" anfing, entschied ich, Blacky im praktischen Teil mit rein zu nehmen. Die Einführung findet ja vom Boden statt. Blacky hat wunderbar mitgemacht und alles klappte wie am Schnürchen. Da die Gruppe die Bodenübungen sehr gut hinbekam, sollten sie die ersten Grundhilfen im Stand und Schritt auch nochmal die letzten 15 Minuten aus dem Sattel probieren. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass ich es wagen könnte, es (ohne Sattel) auch auf Blacky vorzumachen. Also kletterte ich rauf und probierte:-) …es ging super!!! Blacky ging locker und glasklar im Schritt und zeigte keinerlei Probleme oder Auffälligkeiten.

Mi, 24.1.07
Immernoch Frost, aber wärmer als gestern, windstill, leicht bedeckt - Luft ist "feuchter"
Pu(lsation):  alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Sonstiges:  - mit 100g Thermo eingedeckt gelassen, aber Halsteil abgenommen
Therapie:    -  1 TL Hong Hua
Gangbild: Haben den Pferden die vordere Koppel aufgemacht und aufgelassen. Sie können jetzt quasi rund um die Uhr raus.

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 25. Januar 2007 um 15:02
Mi.24.1.07  
Abends - Frost - sternenklar, absolut windstill, eiskalt
Pu(lsation):  rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: schön durchblutet
Stimmung: todmüde
Sonstiges: - mit 100g Thermo mit Halsteil eingedeckt, Weide offen gelassen
Infekt: Lymphknoten normal, Triefnase
Therapie: 1 TL Hong Hua, Nuc Vomica Tiefpotenz
Futter: Heucobs/Fibre Plus halb und halb (je ca 100 g), Handvoll Speedi Beets, ca. 5 g Balancer, Handvoll At grass mix, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild Heute waren die Pferde den ganzen Tag auf der kleinen Koppel und haben vermutlich auch den ganzen Tag gefressen:-)
Alle 3 waren todmüde, aber urzufrieden. Blacky machte rundum einen guten Eindruck und Pulsation war trotz der Koppel nicht - also gutes Zeichen. Trotzdem habe ich ihm vorsichtshalber Nux gegeben, damit er nicht doch noch mit irgendetwas kommt. Arbeit haben wir ausfallen lassen - war bestimmt auch so genug.

Do, 25.1.07
Immernoch Frost, glasklare, eiskalte Luft, windstill, Sonne
Pu(lsation):  alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Sonstiges:  - mit 100g Thermo eingedeckt gelassen, aber Halsteil abgenommen
Therapie:    -  1 TL Hong Hua
Gangbild: Heute war - eigentlich für Tanny - Dr Breiling (Tierarzt für Chiropraktik) da und hat Blacky gleich nochmal mitgecheckt wegen der immernoch sackenden linken Kruppe. Eigentlich spricht  das Gangbild im Trab für ein Fesselträgerproblem. Aber abgesehen davon, dass am Fesselträger absolut nichts fühl- oder sonstwie feststellbar ist, spricht dagegen auch das Einlaufen. Dr. B. hat auch keine Idee mehr, weil sonst wirklich alles top ist.
Wir warten jetzt mal den Thermografietermin ab (irgendwann in den nächsten 3 Wochen) und schauen, ob das Bild uns irgendeine nähre Lokalisation der Ursache liefert.
Ansonsten war alles super okay. Habe die Pferde für 2 Stunden auf das lange Stück gelassen….:-)….und ein paar Fotos gemacht:-)

So, und nun die Fotos - auch gleich was von der Koppel, damit Ihr wisst, wovon ich rede, wenn ich "kleines" oder "grosses" Stück schreibe...

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 25. Januar 2007 um 15:08
Blacky auf dem grossen Stück Jan 07


das "lange Stück" Jan 07 - hinter mir gehts ungefähr nochmal so lang weiter:


das "kurze Stück" geht vom Zaun bis etwa Mitte Halle


so sieht das Gras zur Zeit (Jan 07) aus:

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 26. Januar 2007 um 10:47
Do.25.1.07  
Abends - Frost - sternenklar, absolut windstill, eiskalt
Pu(lsation):  rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: schön durchblutet
Stimmung: ausgeglichen, sehr zufrieden
Sonstiges: - mit 100g Thermo mit Halsteil eingedeckt, kurze Weide offen gelassen
Infekt: Lymphknoten normal, alles im grünen Bereich
Therapie: 1 TL Hong Hua, Nuc Vomica Tiefpotenz
Futter: Heucobs/Fibre Plus halb und halb (je ca 100 g), Handvoll Speedi Beets, ca. 5 g Balancer, Handvoll At grass mix, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild Schritt locker, flockig, klar. Angesichts der offenen Koppel - die laut Wettervorhersage wohl irgendwann am WE wieder zu geht :-(, haben wir nichts ausser Decke ab, wälzen lassen und überputzen gemacht. Die Pferde waren sooo zufrieden - da konnten wir uns eine Pause gönnen;-)

Fr, 26.1.07
Morgens Temperatur verm. Um den Gefrierpunkt, bedeckt, leichter Schneegrieselfall, feucht, windig,  ungemütlich
Pu(lsation):  alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Sonstiges:  - mit 100g Thermo eingedeckt gelassen,  Halsteil drangelassen
Therapie:    -  1 TL Hong Hua
Gangbild:  zwei Stunden lange Koppel, dann wieder kurze offen gelassen

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 27. Januar 2007 um 10:44
Fr.26.1.07  
Abends - über 0 Grad - fast warm:-(, Nieselregen, alles getaut:-( , windig - absolut ungemütlich
Pu(lsation):  eigentlich rundum obB, nur Vo  rechts mit gaanz viel Nachfühlen offenbar etwas Pulsation - mal weiter beobachten
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: schön durchblutet
Stimmung: lustlos, träge
Sonstiges: - mit Fleeceregendecke eingedeckt, Weide leider zugemacht:-(
Therapie: 1 TL Hong Hua
Futter: Heucobs/Fibre Plus halb und halb (je ca 100 g), Handvoll Speedi Beets, ca. 5 g Balancer, Handvoll At grass mix, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild Wir haben versucht, die drei in der Halle zu bewegen, aber nach 20 Minuten Schritt, wo wir uns mehr bewegt haben, als die Pferde haben wir aufgegeben. Sie waren alle 3 absolut lustlos und bewegungsunfreudig. Wir vermuten, dass der schnelle Temperaturwechsel daran Schuld ist.
Die Minipulsation vo re macht mir noch keine Sorge. Das haben wir manchmal, wenn Blacky vorher den Huf (der ist ja am schlimmsten betroffen) etwas uneben belastet hat, was ja auch der Koppel vorkommen kann.

Sa, 27.1.07
Morgens wieder Frost:-), strahlender Sonnenschein, trocken, windstill - einfach schön
Pu(lsation):  alles obB - vo re ist auch alles wieder weg
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Sonstiges:  - mit Fleeceregendecke  eingedeckt gelassen,  kurze Koppel wieder auf
Therapie:    -  1 TL Hong Hua
Gangbild:  Pferde gingen fröhlich und locker auf die Weide und waren guter Dinge :-)

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 27. Januar 2007 um 20:02
Sa.27.1.07  
Nachmittags/Abends - um 0 Grad , eisig windig, sonnig, glasklar und trocken -
Pu(lsation):  eigentlich rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: schön durchblutet
Stimmung: super drauf - Dynamit…;-)
Sonstiges: - abends mit Thermo 100g  eingedeckt, kleine Weide aufgelassen
Therapie: 1 TL Hong Hua
Futter: Heucobs/Fibre Plus halb und halb (je ca 100 g), Handvoll Speedi Beets, ca. 5 g Balancer, Handvoll At grass mix, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild Hurra! - wir haben heute einen Schrittausritt ums Dorf gemacht (ca 1 Std.) Anfangs stand Blacky total unter Strom er war richtig Klasse drauf. Da Ina Tanny als Handpferd hatte und ein Mädel Justy ritt und noch 2 andere mit waren, war beim Losritt etwas Unruhe.

Ich sagte den anderen sie sollten losreiten, während ich aufsteige, damit da nicht alle Pferde abdrehen. Da habe ich mich aber in Blacky gründlich verkalkuliert.

Er wollte SOFORT mit. Er baute sich auf wie ein spanischer Hengst und trabte fast auf der Stelle - am durchhängenden Zügel - bis ich sass.
Dann gings hinterher. An entspannten Schritt war nicht zu denken. Fast im langsamen Schrittempo ging er in allerhöchster Versammlung und ohne Zügeleinwirkung einen butterweichen, runden Trab und Galopp - alles in Zeitlupe, rund und so weich wie ein Sofa(ca 200 meter). Dann erreichten wir glücklicherweise die Gruppe, die durch einige Holzfäller am Straßenrand eingebremst waren - kein Pferd wollte vorbei. Blacky tänzelte an der Gruppe vorbei und ging obermachomässig an den Leuten und Fahnen vorbei - die Gruppe folgte und einige 100 Meter weiter entspannte er endlich und ging einen raumgreifenden Schritt, wie in seinen besten Zeiten. Die Gruppe hielt da nicht mit und fiel schnell zurück - ausser Justy - der trabte fröhlich nebenher:-)
Nach ca 30 Minuten merkte ich, dass Blacky müde wurde (Kondition fehlt eben doch und wenn man dann gleich alles am Anfang verpulvert….)
Sein Schritt wurde kürzer und die Gruppe holte auf und sie gingen alle gleich. 10 weitere Minuten später entschied ich mich, den Rest zu führen, denn ich konnte merken, dass Blacky anfing Probleme damit zu haben, den Rücken noch wirklich zu tragen - und ich wollte ihn schliesslich auch nicht überfordern.
Beim Führen kam er müde, aber absolut zufrieden mitgestiefelt.
Zurück am Stall waren alle Pferde sehr entspannt und keines (auch Blacky nicht) war auch nur übermassig warm - von Schweiss sowieso absolut keine Spur. Blacky hatte lediglich vo re gaanz leicht Pulsation.
Als wir die drei rausliessen, haben wir nochmal für eine Stunde die lange Koppel aufgemacht. Immerhin waren sie noch so fit, dass alle drei im Galopp runterheizen konnten:-))
Als wir abends fütterten, war alles okay und die Pulsation vo re war auch wieder weg.
Was für ein herrlicher Tag! - Endlich habe ich meinen alten Blacky wieder unter dem Sattel gehabt:-)))

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 28. Januar 2007 um 14:37
So, 28.1.07
Morgens :-( ..mind. Plus 5 Grad - oder mehr :-) , strömender Regen, böiger Wind - alles getaut
Pu(lsation):  alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Sonstiges:  - abgedeckt
Therapie:    -  1 TL Hong Hua
Gangbild:  Blacky bewegte sich locker und es gab null Auffälligkeiten - ausser, dass alle Pferde sauer waren, als wir die kleine Koppel zu machten, statt - wie eigentlich von den Rössern erwartet - die grosse auf :-(  wann entscheidet sich das Wetter endlich??? :-/  Es ist ja nicht zum aushalten, diese täglichen Temperaturschwankungen von manchmal 10 Grad - jetzt 3 Pullover und Lage Thermounterwäsche - 3 Std. später T Shirt noch zu warm beim Stalldienst - wie soll man da erst die Ein- und Umdeckerei regeln  >:(

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 29. Januar 2007 um 12:29
So.28.1.07  
Nachmittags/Abends - strömender Regen, warm, Sturm :-((
Pu(lsation: rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: super drauf
Sonstiges: - abends mit Fleece - Regendecke eingedeckt
Therapie: 1/2  TL Hong Hua
Futter: Heucobs/Fibre Plus halb und halb (je ca 100 g), Handvoll Speedi Beets, ca. 5 g Balancer, Handvoll At grass mix, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild Meine kleine RB hat Blacky heute abend wieder in unserer Trailstunde geritten. Alles lief bestens - Blacky hat alles hochmotiviert und etwas gelangweilt (weil alles zu einfach und zu langsam) gemacht, sein Schritt war perfekt. Um die Langeweile etwas abzukürzen ist er dann aus der Ecke gleich mal freudig buckelnd abgespackt:-))…aber nichts dramatisches. Das macht er eigentlich immer einmal, wenn er warm ist und wenn es ihm richtig gut geht:-))



Mo, 29.1.07
Morgens : warm, strahlender Sonnenschein, starker WInd
Pu(lsation):  alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Sonstiges:  - abgedeckt
Therapie:    -  1/2 TL Hong Hua

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 30. Januar 2007 um 10:35
Mo.29.1.07  
Abends- Regen, warm, wind, ungemütlich
Pu(lsation: rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: gut drauf
Sonstiges: - abends mit Fleece - Regendecke eingedeckt
Therapie: 1 1/2  TL Hong Hua, Nux Vomica Mittelpotenz
Futter: Heucobs/Fibre Plus halb und halb (je ca 100 g), Handvoll Speedi Beets, ca. 5 g Balancer, Handvoll At grass mix, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild heute haben wir nur die drei in der kleinen Halle mal wieder laufen lassen. Gangbild war super im Schritt - Trab nur kurz - li Kruppe sackt immernoch und keiner weiss wieso - hoffe, der Thermografietermin kommt bald. ….und dann hat irgendein Idiot auf der Bande eine Tüte Brötchen liegen lassen - und Blacky hat sie gefunden:-(  - ein Brötchen hat er verspeist, bevor ich eingreifen konnte. Nun hoffe ich nur, dass das nicht genug für nen Reheschub war! Die nächsten 2 Tage werdens zeigen. Habe auf jeden Fall Hong Hua erhöht und Nux gegeben.



Di, 30.1.07
Morgens : bedeckt, nieselig, warm, windig
Pu(lsation):  alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Sonstiges:  - abgedeckt
Therapie:    -  1 1/2 TL Hong Hua

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 31. Januar 2007 um 10:04
Di.30.1.07  
Abends- trocken, mild, ein wenig Wind
Pu(lsation: rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: leicht heller als normal - aber noch unbedeutend
Stimmung: gut drauf
Sonstiges: - abends mit Fleece - Regendecke eingedeckt
Therapie: 1/2  TL Hong Hua, Silicea Mittelpotenz, Arnica Tiefpotenz, lokal Arnica Mineralpack
Futter: Heucobs/Fibre Plus halb und halb (je ca 100 g), Handvoll Speedi Beets, ca. 5 g Balancer, Handvoll At grass mix, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild heute habe ich wieder den Bosalkurs Einsteiger gegeben und Blacky wieder ohne Sattel mit reingenommen. Da wir nur Schrittübungen machten, um die Bosalhilfen einzeln zu üben, habe ich Blacky wie letzte Woche wieder mitgeritten. Das ging wunderbar, sein Schritt war taktrein und seine Mitarbeit toll:-))
Hinterher haben wir dann noch ausgiebig geputzt und rumgespielt. Beim routinemässigen "check up" hatte ich dann erstmals seit Auftreten seines Kruppeabsenkens im Trab tatsächlich einen angelaufenen Fesselträger hinten links, der leicht warm war. :-)  :-( - einerseits natürlich blöd - andererseits: etwas besseres könnte ich mir eigentlich nicht wünschen - nun habe ich endlich etwas, wo ich anfangen kann.
Sowohl Dr Thiesen (schul TA), als auch Dr Breiling (Chiro) hatten in der Vergangenheit ja schon geäussert, dass das Gangbild ganz nach Fesselträger aussieht. Aber beide haben bei äusserer Untersuchung absolut keine Hinweise auf Fesselträger gefunden (keine Schwellung, keine tastbaren Veränderungen, kein Druckschmerz, keine Temperaturveränderung, kein TCVM Diagnostischer Befund) - und da auch der Versuch, bandagiert zu bewegen keine Veränderung brachte, haben wir Fesselträger ja wieder verworfen. Nun scheint es, dass vielleicht da doch die Ursache liegt? Würde natürlich auch insofern passen, weil Blacky angesichts der deutlich schlimmeren Rehefolgen vo re sicher hi li stärker belastet hat.
Ich habe jetzt erstmal hom. angefangen  und Arnica Mineralpack aufs Bein geschmiert.
Dann muss jetzt mein Schmied ran (der muss sowieso kommen) und schauen, was wir am besten tun können, um den Fesselträger etwas zu entlasten.
Mal schauen, wies wird. Wäre ja toll, wenn der Fesselträger doch die Wurzel des Bewegungsübels ist:-))



Mi, 31.1.07
Morgens : bedeckt, trocken, leichter wind, mild
Pu(lsation):  alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Sonstiges:  - abgedeckt
Schmied kommt Freitag morgen um 8 Uhr

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 01. Februar 2007 um 09:57
Mi.31.1.07  
Abends- leicht regnerisch, nasskalt,  Wind
Pu(lsation: rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: zu hell, leichter Gelbstich - Zunge auch
Stimmung: wach, aber nicht besonders aufgedreht, "Gesamteindruck: aufgedunsen"
Fesselträger: beidseitig angelaufen, nicht warm, nicht schmerzhaft
Sonstiges: - abends mit Fleece - Regendecke eingedeckt
Therapie: 1/2  TL Hong Hua, Silicea Mittelpotenz, Arnica Mittelpotenz
Futter: Heucobs/Fibre Plus halb und halb (je ca 100 g), Handvoll Speedi Beets, ca. 5 g Balancer, Handvoll At grass mix, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild Als ich kam stand Blacky am Offenstalleingang und Ina und ich sagten fast gleichzeitig: er sieht irgendwie schon wieder ganz schön rund aus. Weniger Futter? Dann die Schleimhäute: viel zu hell, leichter Gelbstich. Auf der Kruppe deutliche Unebenheiten, beide Fesselträger waren schwammig angelaufen. Ich holte ihn raus und entschied, ihn mit den Fesselträgern nicht in die Halle zu nehmen, sondern einen Putzabend zu machen.
Als ich begann, ihn mit dem Gummistriegel von Kopf bis Fuss zu bearbeiten, fiel mir fast sofort auf, dass Blacky ganz extrem schimpfte, wenn ich mit dem Striegel nicht an die Stellen ging, die er wollte. Also achtete ich sehr genau drauf, welche Punkte bei ihm eine "da mach weiter Reaktion" hervorriefen.
Folgende chin. Punkte/Bereiche kristallisierten sich heraus: Am Widerrist im Bereich Blase 11, hinter der Schulter Bereich GB 23, zwischen den Hinterbeinen Bereich Niere 11/12 und das gesamte Konzeptionsgefäss von 4/5 bis 17.
Der Widerristbereich und die Bereiche zwischen den Hinterbeinen waren auch normale "Wohlfühlmassagepunkte", die Blacky immer genoss - aber hier war seine Reaktion deutlich drastischer. Alle anderen Punkte, besonders Konzeptionsgefäß waren absolut unnormal.
Für mich deutete alles auf eine massive Meriadianstörung hin, die in irgendeiner Form was staute.
Ich rief meine TÄ, die ich aber nicht erreichte - sprach ihr auf den AB.
Also entschied ich, Akupressur auf den reaktiven Punkten zu machen. Blacky zeigte mir, was ebenfalls in dieser Heftigkeit ungewöhnloich war, genau an, welcher Punkt mit welchem Druck und welcher Bewegung zu behandeln war - machte ich alles richtig, legte er sich vor Hochgenuss fast hin.
Ca 1 Stunde bearbeitete ich alle Pubkte im Wechsel - dann liessen Blackys heftigen Reaktionen nach und wichen mehr Spielangeboten.
Dann kam der Clou: Blackys Schleimhäute waren wieder normal, seine Kruppenunebenheiten waren weg und er wirklte wieder normalgewichtig. Er bwar nicht mehr so aufgeschwemmt…und der Hit: alle beiden Fesselträger waren dünn!!!
Ich war ziemlich platt. Zwar habe ich absolut keine Ahnung, was ich (chin diagnostisch) da genau bearbeitet und gemacht habe, aber es hat funktioniert. Ob es hält, sit eine andere Frage. Vermutlich habe ich nur einiges angelöst, was u.U. sich wieder aufbaut. Dann muss noch prof. Aku her:-)
Ich rief meine TA nochmal an und hinterliess eine Nachricht, dass sich das für den Abend erledigt hat.
Dann versorgten wir die Pferde und nach hause gings.
Nachts rief meine TA noch an und wir unterhielten uns drüber. Unser Verdacht: entweder (wäre die bessere Alternative) sind die Fesselträger die eigentliche Ursache aufgrund der Umstellungen und es hat sich auf das Problem alles andere AUFGEBAUT: Dann müsste sich das nach dem Schmiedtermin Fr morgen erledigen.
Aufgrund der Punkte und der Schleimhäute könnte es sich aber auch um eine allergische Reaktion handeln. Dann wird es sich auf jeden Fall wieder aufbauen. Dann muss ich wohl an die leidige Geschichte gehen und alle neuen Futtermittel absetzen und eins nach dem anderen wieder aufnehmen, um zu sehen, wer der Übeltäter ist. Mal schauen, was es nun ist.

Do 1.2.07
Morgens : stark bedeckt, noch trocken, manchmal Sonne, kühl - es wird noch schütten
Pu(lsation):  alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: ganz leicht zu hell, kein Gelb
Sonstiges:  - abgedeckt, Gesamteindruck  okay.
Fesselträger: links ganz leicht wieder geschwollen, rechts noch obB
Evtl. sind die Schleimhäute und die Fesselträger hinweis darauf, dass sich alles wieder aufbaut - könnte sich aber bis heute nachmittag auch erledigt haben - mal schauen….

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 01. Februar 2007 um 21:53
Do.1.2.07  
Abends- leicht regnerisch, nasskalt,  windstill
Pu(lsation: rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: wie morgens
Stimmung: gut drauf
Fesselträger: gaaanz leicht li angelaufen, re obB
Sonstiges: mit Fleece - Regendecke eingedeckt
Therapie: 1/2  TL Hong Hua, Silicea Mittelpotenz
Futter: Heucobs/Fibre Plus (je ca 150/50 g), 2 Handvoll Speedi Beets, Handvoll E. Bio, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild Blacky war super drauf und hat sich massiv beschwert, weil er was tun wollte. Da ich ihn vor dem Schmiedtermin morgen nicht wirklich bewegen wollte, habe ich meine kleine Rb gebeten, ihn zu putzen, zu betüddeln und 15 Minuten in der Halle Schritt am Halfter ohne Sattel und ohne Anforderung etwas "rumzujuxen" - also mehr für die Seele. Das ging gut. Schritt war für "nichts gefordert" recht raumgreifend, Schweif immernoch nach li.
Habe dann noch die Fotos der Hufe von "vor dem Schmied" gemacht. Stelle ich jetzt schon mal rein.
Die Aufnahmen nach dem Schmied folgen morgen.

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 01. Februar 2007 um 22:00
Hier jetzt die Huf-Fotos vom 1.2.07 vor dem Schmiedtermin. Der letzte Schmiedtermin liegt genau 3 Wochen zurück.

* zum Bilder vergrößern Link anklicken

1. Vorhand von vorne - man sieht, dass die Wand schon wieder leicht gestaucht wird

http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/120207Vofrontvorher.jpg


2. Vorhand von der Seite

http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/120207Voseite2vorher.jpg


3. Vorhand von der anderen Seite

http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/120207Voliseitevorher.jpg


4.Hinterhand von vorne

http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/120207Hifrontvorher.jpg


5. Hinterhand von der Seite - vor den letzten 3 Korrekturen stand er sein Leben lang hinten etwas zu steil - wir mussten ihn runter nehmen, da er sich sonst vorne die Korrekturbeschläge abgetreten hätte. Evtl. verursacht uns das jetzt das Problem mit dem Fesselträger. Nun werden wir morgen versuchen ein Mittelding von früher und jetzt zu schaffen....

http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/120207Hiseitevorher.jpg


6. Hinterhand andere Seite

http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/120207HiSeite2vorher.jpg



Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 02. Februar 2007 um 12:21
Fr 2.2.07
Morgens :  bedeckt,  trocken, mild
Pu(lsation):  alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: schön normal
Sonstiges:  - abgedeckt, Gesamteindruck  okay.
Fesselträger: links ganz leicht wieder geschwollen, rechts noch obB
Blacky war eigentlich gerade bereit für seinen morgendlichen Verdauungsschlaf, als der Schmied kam. So stand er vorbildlich und schlief vor sich hin;-).
Vorne hat der Schmied andere Eisen (NBS) draufgemacht und die Keilplatte weggelassen. Er ist sich nicht sicher, ob Blacky damit gehen kann, wollte es aber gerne ausprobieren, weil er sehr stark vermutet, dass wir mit den Eisen bei Blacky richtig liegen. Die NBS sind in der Fachwelt umstritten. Die anderen Eisen und die Keilplatten (waren noch i.O.) haben wir aufbewahrt. Falls Blacky wider Erwarten damit nicht klar kommt, werden wir kurzfristig zurück wechseln.
Hinten haben wir ihn gaanz leicht flacher gestellt (nur durch ausschneiden). Es war ja so, dass Blacky lebenslang eigentlich immer steiler stand, aber noch deutlich durchtrittiger lief, als zur Zeit. Da der Fesselträgerverdacht vorliegt, haben wir Blacky hinten nur erstmal leicht tiefer gestellt, weil mein Schmied ungern gleich mit Fesselträgereisen arbeiten wollte. Das war ihm zu heftig - zumal dann die tiefe Beugesehne entsprechend stärker belastet wird und uns dann u.U. das nächste Problem erwartet. Bei Blacky reichen ja oft schon mm Stellungsveränderung, um was drastisch zu verbessern oder zu verschlechtern.
Nach dem Beschlag fusste er plan ab ohne Trachtenfussung, bewegte sich aber etwas vorsichtig. Er muss sich an das andere Abrollen der NBS jetzt erstmal gewöhnen. Mal schauen, wie er heute abend läuft. So sah alles vielversprechend aus.
Und nun die Bilder:

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 02. Februar 2007 um 12:26
Schmiedtermin 2.2.07

1. Vorne links Sohle:


2. Vorne links Seite:


3. Vorne links Beschlag:


4. Vo rechts Sohle:


5. Vo rechts Seite:


6. Vorne rechts Eisen:


7. Vorne alles neu:

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 02. Februar 2007 um 12:29
1. Hinten rechts Sohle:


2. Hi re Seite:


3. Hi links Sohle:


4. Hi links Seite:


5. Hinten neu:

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 03. Februar 2007 um 10:56

Fr.2.2.07  
Abends- leicht regnerisch, milder,  wind
Pu(lsation: rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: gut drauf
Fesselträger: obB, vo li ganz leicht tiefe Beugesehne angelaufen
Sonstiges: mit Fleece - Regendecke eingedeckt
Therapie: 1/2  TL Hong Hua
Futter: Heucobs/Fibre Plus (je ca 150/50 g), 2 Handvoll Speedi Beets, Handvoll E. Bio, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild Blacky war super drauf meine kleine RB hat ihn ca 1 Stunde Schritt mit den anderen Kids "Trail" in der grossen Halle geritten - mehr spielerisch mit vielen Pausen. Alle hatten viel Spass - Pferde wie Menschen, Blacky hätte gerne schnellere Gangarten eingelegt - wollten wir aber nicht am ersten Tag des neuen beschlags. ES sieht gut aus!!!


Sa 3.2.07
Morgens :  sonnig, klar,  trocken, mild
Pu(lsation):  alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: schön normal
Sonstiges:  - abgedeckt, Gesamteindruck  okay.
Beine: alle klar :-)

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 04. Februar 2007 um 13:48
Sa.3.2.07  
Abends- leicht regnerisch, mild,  wind
Pu(lsation: rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: sehr gut drauf
Fesselträger: obB
Sonstiges: abgedeckt gelassen
Therapie: ./.
Futter: Heucobs/Fibre Plus (je ca 150/50 g), 2 Handvoll Speedi Beets, Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild Haben die 3 in der Halle laufen lassen. Ca 20 Min Schritt, dann ist Blacky abgespackt. Er war extrem bewegungslustig und buckelte, galoppierte und trabte durch die Halle. Im Trab sackt er hinten immernoch auffällig, sowie die Spannung nachlässt. Solange er total unter "Adrenalin" steht, geht er klar.
Ausserdem fällt auf, dass er gelegentlich, wenn er nicht unter hoher Spannung steht,  beim Durchparieren zum Schritt auf der linken Hand hinten kurz einsackt. Irgendwie kann ich immernoch nicht recht an Fesselträger glauben.
Habe eher das Gefühl, es kommt von der Muskulatur oder den Nerven. Kanns aber nicht besser beschreiben. Wir werden wohl zur Vorsicht nochmal einen Schall draufhalten und die Thermo steht auch noch aus. Hoffentlich kommt das Gerät bald. Bin wirklich ratlos mit der HiHa Lahmheit - zumal sie ihn nicht sonderlich zu stören scheint - also schmerztechnisch. Habe mal die Kamera aus dem Auto geholt (leider war das "Feuer" dann schon vorbei) und Ina gebeten, Blacky nochmal anzuschieben ;) Bin gerade dabei, die Videos ins Photobucket zu laden und hoffe es klappt. Wenn ja, setze ich Euch dann den Link hier rein, damit Ihr schauen könnt - vielleicht hat ja noch jemand eine Idee, auf die wir bisher noch nicht gekommen sind.


So 4.2.07
Morgens :  bedeckt,  trocken, mild, relativ windstill
Pu(lsation):  alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: schön normal
Blacky muss bewegungstechnisch vom Kopf her sehr gut drauf sein, denn Hazel nimmt sich im Moment sehr vor ihm in acht. Wenn er auftaucht, sieht sie zu, dass sie Platz macht. Das spricht dafür, dass sie damit rechnet, dass er schnell reagiert, wenn sie nicht schnell genug weicht.

http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/Blacky%20Videos/th_MVI_0284.jpg

http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/Blacky%20Videos/th_MVI_0283.jpg

http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/Blacky%20Videos/th_MVI_0278.jpg

http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/Blacky%20Videos/th_MVI_0277.jpg

Hoffe das klappt....

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 04. Februar 2007 um 22:36
So.4.2.07  
Abends- trocken, kalt, klar, windstill wird evtl. heute nacht frieren
Pu(lsation: rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: sehr gut drauf
Sonstiges: 100g Thermo eingedeckt
Therapie: ./.
Futter: Heucobs/Fibre Plus (je ca 150/50 g), 2 Handvoll Speedi Beets, Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild Blacky hat heute abend mit meiner RB wieder den Trail mitgemacht (Schritt). Gangbild und Motivation waren okay.
Siehe auch Video:

http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/Blacky%20Videos/th_MVI_0290.jpg

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 05. Februar 2007 um 11:53
Mo 5.2.07
Morgens :  Regen,  kühl, ungemütlich, relativ windstill
Pu(lsation):  alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: schön normal
Abgedeckt - alles gut

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 06. Februar 2007 um 10:57
Mo.5.2.07  
Abends- Hagel/Schneeschauer, feucht, kalt, klar, windstill gibt Frost/Schnee
Pu(lsation: rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: sehr gut drauf
Sonstiges: 100g Thermo eingedeckt
Therapie: 1 TL HongHua (falls es friert und wir die Weide aufmachen können)
Futter: Heucobs/Fibre Plus (je ca 150/50 g), 2 Handvoll Speedi Beets, Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
Habe heute nach Besprechung mit meiner TÄ  mit Doppellonge angefangen (s. Diskussion zu Tagebuch Antwort an Fib). Anfangs ging Blacky sehr steif und unausbalanciert. Nach dem 3. Handwechsel (noch Schritt) begann Blacky sich im Rücken loszulassen und in die Dehnungshaltung zu gehen. Dann 2 Stangen hingelegt. Er ging flüssig und mit deutlicher Beinaktion rüber. Nach ca 20 Minuten Trab angefangen. Rechte Hand war zunächst grausam. Steif, verhaltend, festgehalten, völlig unausbalanciert. Dann linke Hand - etwas besser - mit zunehmender Arbeit lief er sich deutlich ein. Auch hier schliesslich Dehungshaltung und die HiHa kam etwas mehr von hinten. Aber Übertreten war noch gar nicht. Rechte Hand war dann besser als vorher, aber schlechter als linke Hand. Dann Stangen: links gleich sehr gut und flüssig, re erster Anlauf kantig und angestossen. Beim 2. Anlauf hat Blacky sich gedehnt, genauer hingeschaut, losgelassen und es flüssiger hinbekommen. Dann noch einmal Galopp auf jeder Hand. Re rum fiel ihm das sehr schwer, dabei loszulassen und nach 1 Runde ging Blacky die Kraft aus - Übergang in den Trab, da ging er dann deutlich flüssiger, weit gedehnt und trat sogar geradeben ein. Links ging der Galopp gut, Übergang und Trab auch gut, entspannte Dehnungshaltung - Feierabend.
Blacky sah zufrieden aus, es machte von der Entwicklung her einen guten Eindruck und ich glaube/hoffe, dass das der richtige Weg ist. Mal schauen, wies die nächsten tage weitergeht.

Di 6.2.07
Morgens :  Schneeregen,  kühl, ungemütlich, relativ windstill
Pu(lsation):  alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: schön normal
Abgedeckt - alles gut

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 06. Februar 2007 um 15:05
Di 6.2.07
Gerade hat mein (schulmed) TA angerufen. Er hat sich gestern abend die Videos intensiv angeschaut. Und hält nach wie vor den Fesselträger für sehr denkbar.
Da ich sehr viel von diesem TA halte, würde ich seinen Verdacht nicht einfach so ausschliessen wollen. Und es wäre wohl fatal, wenn er Recht hat und wir arbeiten fleissig "über den Punkt", um eine vermeintliche Schonhaltung rauszubekommen.
Er schlug vor, das einmal abzuklären - und genau das machen wir jetzt.
Am Donnerstag werden wir einmal unterhalb des Sprunggelenks abspritzen, damit wir es genau wissen, ob s oberhalb oder unterhalb liegt.
...und sei es nur, dass ich hinterher ruhigen Gewissens mit Blacky arbeiten kann, falls sich Fesselträger nicht bestätigt.

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 07. Februar 2007 um 11:42
Mo.6.2.07  
Abends:klar, kalt (Gefrierpunkt), windstill
Pu(lsation: rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: sehr gut drauf
Sonstiges: 100g Thermo mit Halsteil eingedeckt
Therapie: 1 TL HongHua , Hustentee, 1 Amp Engystol
Futter: Heucobs(je ca 150 g), 2 Handvoll Speedi Beets, Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
Habe heute Bosalstunde gegeben. Blacky im Schritt ohne Sattel mitgeritten. Schritt vorwärts, geradeaus war sehr gut, raumgreifend, motiviert. Ich konnte aber fühlen, dass es Blacky anstrengte. Jede Form von Kurve (grosse Zirkel z.B.) fielen ihm aber schwer. Er war hinten dabei irgendwie "wackelig/unausbalanciert". Rückwärts dasselbe. Geradeaus ging ganz gut, rückwärts mit Richtungswechsel bekam Blacky massive Probleme. Hinterher habe ich ihn frei in die Halle gelassen zum wälzen. Da schwankte die HiHa etwas. Es wirkte fast wie ein Koordinationsproblem und/oder eine allgemeine HiHa Schwäche. Blacky hat sich auch nicht gewälzt. Am Bauch war etwas auffällig: bereits gestern hatte er zwei Finger links neben der Bauchnaht eine kahle Stelle - etwa so gross wie 2 zwei € Stücke nebeneinander. Ich hielt es schlicht für eine Fellabschürfung, weil auch absolut sonst nichts war.
Heute war die Stelle wärmer und geschwollen:-(…Keine Ahnung, was das ist. Da muss meine TÄ wohl mal raufschauen - und die HiHa Koordination auch gleich mitchecken. So fingen damals die Krankehitsschübe mit den partiellen ZNS Ausfällen immer an (aber ohne kahle Stellen - das hängt glaube ich nicht zusammen). Ich hoffe, dass es morgen wieder besser ist und ich mich irre. Andernfalls müssen wir morgen da unbedingt ran, bevor sich ein neuer Krankheits-Schub entwickelt.
Habe noch Hustentee mitgegeben, da Tanny einen satten Infekt mit schwerem Husten hat. Da haben gleich alle den Tee bekommen.

Mi 7.2.07
Morgens :  Frost, sonnig, windstill - tolles Wetter
Pu(lsation):  alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: etwas hell
Abgedeckt - eingedeckt gelassen, Halsteil ab, ca 2 Std. Koppel
Blacky ging flüssig und trittsicher raus. Heute morgen kein Schwanken:-) …vielleicht wars ja nur ein "schlechter Tag"……..Bauchstelle normale Temperatur, etwas abgeschwollen.
Ausserdem war er super drauf. Hoffe das hält sich alles:-)

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 08. Februar 2007 um 09:46
Mi.7.2.07  
Abends:klar, Frost, windstill
Pu(lsation: rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: sehr gut drauf
Sonstiges: 100g Thermo mit Halsteil eingedeckt, Schwellung am Bauch immernoch dick, nicht warm
Therapie: 1 TL HongHua , Hustentee,
Futter: Heucobs(je ca 150 g), 2 Handvoll Speedi Beets, Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
Kein Schwanken mehr. :-)…war wohl zum Glück doch eine "Eintagsfliege". Erst zum Aufwärmen über Stangen geführt. 5 Stk am Boden. Kein Problem. Dann eine zwischendrin auf Cavalettihöhe erhöht. Beim ersten Führanlauf ist Blacky sauber hängengeblieben - aber wohl eher aus Unachtsamkeit. Danach hat er alle 4 Füsse ordentlich gehoben und ging auch flüssig drüber. Dann Doppellonge erst ohne Stangen, später über die 5 Stangen (am Boden). Schritt war auch wieder sauber und flüssig.(ca 20 Min)  Im Trab zuerst auf beiden Händen total steif und festgehalten. Wirklich losgelassen hat er auch nach 15 Minuten noch nicht. Deann Trab über die Stangen gemacht. Dort fing Blacky an, sich loszulassen, weil er sich dehnen musste, um rüber zu kommen. Die ersten zwei Anläufe auch wieder kantig, weil er es nicht ernst nahm. Beim dritten Anlauf hat er überhaupt nicht aufgepasst und ist total durch die Stangen gestolpert. Dahinter blieb er stehen und wollte auch noch gelobt werden….Spinner. Als ich ihn dann statt Lob mit der Peitsche antickte, war er zutiefst empört :-)…und ging wütend, locker die nächste Runde, passte genau auf und schwebte im scfhönsten Trab über die Stangen, blieb stehen, schaute mich an nach dem Motto: und? Was willst Du eigentlich?
Gab natürlich erstmal viel Lob, dann weiter. Von da ab kam er gut über die Stangen und anch jedem Stangendurchgang war sein Trab losgelassener und etwas sauberer. Haben dann Schluss gemacht, weil ich erst das Abspritzen heute abwarten will.

Do 8.2.07
Morgens :  Frost, sonnig, windstill - tolles Wetter
Pu(lsation):  alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: normal
Abgedeckt - eingedeckt gelassen, Halsteil ab, Koppel
Bewegung klar und flüssig im Schritt

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 08. Februar 2007 um 18:33
Do.8.2.07  
Nachmittags/Abends:klar, Frost, windstill
Pu(lsation: rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: sehr gut drauf
Sonstiges: 100g Thermo mit Halsteil eingedeckt, Schwellung am Bauch immernoch dick, nicht warm
Therapie: 1 TL HongHua , Hustentee,
Futter: Heucobs(je ca 150 g), 2 Handvoll Speedi Beets, Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
Kein Schwanken, hinten li. Nach wie vor lahm. Haben heute abgespritzt. Fesselträger ist eindeutig negativ.
Beugeprobe Sprunggelenk und Kniegelenk wenn, dann ganz schwach positiv - erklärt jedenfalls nicht diese starke Lahmheit.
Morgen werden wir das komplette Bein bis zum Knie einmal rundum durchröntgen.
Evtl. ausserdem nochmal einen Schall auf die Furche im Muskel und ggf. auf einzelne Sehnen/Bänder halten.
Ich gehe davon aus, dass auch diese Befunde negativ oder nur schwach positiv sein werden. Wenn ich damit recht habe, hat Blacky am Samstag Einzelstunde Stangentreten, damit er sich mal langsam wieder eintaktet - dann hat er keine Ausrede mehr;-))

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 09. Februar 2007 um 15:09
Fr. 9.2.07
Morgens :  Frost, sonnig, windstill - endlich etwas Schnee:-)
Pu(lsation):  alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: normal
eingedeckt gelassen, Halsteil ab, Koppel
Bewegung klar und flüssig im Schritt. Heute war Großkampftag in Sachen TA. Wir haben bei Blacky die gesamte linke HiHa durchgeröngt und das rechte Sprunggelenk auch gleich noch mit. Alle Bilder waren soweit okay. Einige Gelenkspalten sind etwas schmal und können mal das eine oder andere leichte Problem verursachen, aber diese deutliche Lahmheit erklärten die Bilder nicht.
Dann haben wir zur letzten Sicherheit nochmal den linken Fesselträger geschallt - und siehe da: ganz oben am Knochenansatz - oberhalb der Stelle, wo abgespritzt wird, hatten wir auf dem Ultraschall eine deutlich sichtbare Auffaserung am Fesselträgeransatz, was eine schmerzhafte Angelegenheit ist.
Also hatten Dr Breiling und Dr Thiesen doch Recht mit Ihrem Verdacht - wie gut, dass ich ihre Bedenken so ernst genommen habe, dass ich nach dem negativen Abspritzen trotzdem nochmal habe schallen lassen.
Jetzt hat Blacky erstmal 6 Wochen ausschliesslich Schritt verordnet bekommen, ausserdem bekommt er oral was mit Schwefel und etwas mit Glycosamiden. Ich muss nochmal nachschauen, was genau - steht im Stall. Auf jeden Fall sind das jawohl die Stoffe, die der Fesselträger braucht, um sich wieder zu regenerieren.
In ca 2 - 3 Wochen sollte er schmerzfrei laufen - dann wird’s haarig, weil Blacky trotzdem noch drei weitere Wochen nur Schritt gehen soll, damit nicht alles wieder kaputt geht. In 6 Wochen werden wir nochmal schallen und schauen, ob alles abgeheilt ist.
Die Blutbilder, die wir ja eigentlich im Vollpack auch nochmal machen wollten, haben wir jetzt erstmal wieder gestrichen. Da Blacky ja zur Zeit eigentlich ausser dieser Lahmheit nichts hat - und das stabil, warten wir erstmal die Heilung des Fesselträgers ab. Wenn dann immernoch irgendetwas "schräges" ist, dann werden wir die Blutgeschichten nochmal aufrollen.
:-)…so, jetzt heisst es warten, aber endlich habe ich mal was, was ich benennen kann und wo ich weiss, worauf ich warte:-))
....Manomann, bin ich froh, dass wir alles so akribisch nochmal untersucht haben, bevor wir "über den Punkt" gearbeitet haben. Soeinen Fesselträgerabriss möchte ich mir in meinen schlimmsten Albträumen nicht vorstellen...... :-?

So, und jetzt die Bilder:

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 09. Februar 2007 um 15:12
Hinten links Fessel


Hinten links Fessel Seite


Hinten links Sprunggelenk


Hinten links Sprunggelenk:


Hinten links Knie


Hinten rechts Sprunggelenk


Hinten rechts Sprunggelenk

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 09. Februar 2007 um 17:46
So, jetzt habe ich nochmal genau rausgesucht, was Blacky jetzt bekommt:

OrthoHyl
http://www.vetvital.com/index.php?selproduct=9      

Zusatzinfo:
http://www.vetvital.com/pdf/viequo_orthohyl.pdf

Organo Flex Liquid
http://www.vetvital.com/index.php?selproduct=8  

Zusatzinfo:
http://www.vetvital.com/pdf/viequo_organo-flex-liquid.pdf

Was ich übrigends - unabhängig von Blacky - interessant fand (und noch nicht wusste) war das Zusatzinfo unter Orthohyl. Dort beschreiben sie den Zusammenhang von Insulinmangel und der daraus folgenden körpereigenen Mangelproduktion an Hyarolonsäure.....

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 10. Februar 2007 um 10:48
Fr.9.2.07  
Abends:klar, Frost, kalter Wind
Pu(lsation: rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: sehr gut drauf
Sonstiges: 100g Thermo mit Halsteil eingedeckt, Koppel, Schwellung am Bauch weg
Therapie: 1 TL HongHua , 30 ml Organo Flex Liquid, 5 mg Muschelperna
Futter: Heucobs(ca 200 g), 1 Handvoll Speedi Beets, Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter (neue Mischung), Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
Schritt klar. 10 Minuten Schritt geritten, 20 Minuten Schritt geführt, Putzen, Massage, Spielchen

Sa 10.2.07
Morgens :  Frost, sonnig, windig
Pu(lsation):  alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: normal
eingedeckt gelassen, Halsteil ab, Koppel

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 10. Februar 2007 um 21:18
Sa.10.2.07  
Nachmittags/Abends:klar, sonnig, Frost, eisiger Wind
Pu(lsation: rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: sehr gut drauf
Sonstiges: 100g Thermo mit Halsteil eingedeckt, Koppel
Therapie: 2 TL HongHua , 30 ml Organo Flex Liquid, 5 mg Muschelperna
Futter: Heucobs(ca 200 g), 1 Handvoll Speedi Beets, Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter (neue Mischung), Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
Spätnachmittag haben wir die 3 für 2,5 Std auf das lange Koppelstück gelassen (geführt, damit sie nicht runterheizen). Dort haben sie sich gemächlich grasend amüsiert:-). Danach nur nochmal abgedeckt, wälzen lassen, übergeputzt, Verband hinten endgültig abgenommen (fand Blacky blöd - war wohl schön warm mit Verband) und wieder reingestellt. Pferde waren müde, zufrieden und satt:-)

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 12. Februar 2007 um 10:05
S0.11.2.07  
Tagsüber:klar, sonnig, Frost, gegen Abend wärmer, Eisregen, Tauwetter
Pu(lsation: rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: morgens hell, nachmittags fast weiss, abends normal
Juckreiz: verstärkt
Stimmung: sehr gut drauf
Sonstiges: 100g Thermo, Koppel, abends Koppel zu
Therapie: 2 TL HongHua , 30 ml Organo Flex Liquid, 5 mg Muschelperna
Futter: Heucobs(ca 200 g), 1 Handvoll Speedi Beets, Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter (neue Mischung), Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
Spätnachmittag haben wir die 3 für 2 Std auf das lange Koppelstück gelassen. Ansonsten Blacky geführt, putzen, Massage, Standspiele.
In der großen Halle führen ist schwierig, da er eigentlich super drauf ist und gerne abspacken würde - wenn er dürfte;-).
Die hellen Schleimhäute und der verstärkte Juckreiz im Verlauf des GB Meridians sind auffällig. Vielleicht lags ja nur am Wetterwechsel und dem starken Fellwechsel. Aber evtl. kann er die Medikamente auch nicht ab. Habe vorsichtshalber mit meiner TCVM TÄ telefoniert. Sie schaut ihn sich heute nochmal an und macht dann einen chin. Tee fertig, der ggf. die Medikamente ablösen kann.  

Mo 12.2.07
Morgens :  bedeckt, mild, Regen, ungemütlich
Pu(lsation):  alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: zu hell
Juckreiz: wie gestern
Abgedeckt, Koppel zu gelassen

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 13. Februar 2007 um 10:51
Mo.12.2.07  
Abends:warm, windstill, regnerisch
Pu(lsation: rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: nachmittags lilastich, abends geringgradig zu hell, rosa
Juckreiz: immernoch verstärkt
Stimmung: etwas mau
Sonstiges: abgedeckt gelassen
Therapie: 1 TL HongHua , frischer Ingwer, Bärlauch, AloeVera Saft
Futter: Heucobs(ca 200 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
Nachmittags war meine TCVM TÄ bei Blacky. Er stand ziemlich neben sich, Juckreiz insbesondere auf dem GB Meridian heftig, Schleimhäute lilastich, TCVM Pulsbefund insgesamt schwach, GB, L und N reagierten auffallend.
Da Blacky schon am Vortag die Medikamente nur noch sehr widerwillig nahm und aufgrund des Gesamtbildes gehen wir davon aus, dass er die Medikamente nicht verträgt. Ich habe es befürchtet:-(. Vermutlich ist mal wieder irgendetwas drin, was nicht deklariert ist und was er nicht ab kann.
(ich beneide keinen Allergiker, der sich in unseren Landen ernähren muss bei unserer löchrigen Deklarationspflicht :-(  )
Wie auch immer, meine TCVM TÄ macht Blacky jetzt einen Tee fertig, der zu seinem TCVM Befund passt. Parallel haben wir im Bereich Gemüse und Kräuter eine Reihe rausgesucht, die westl. medizinisch und/oder TCVM mässig zum Bild passen könnten, ich in den Biomarkt, alles frisch in Kleinstmengen gekauft und Blacky alles nacheinander einzeln angeboten, um rauszufinden, was er gerne nimmt/mag/braucht.
Absolut nein ist Knoblauch und Meerettich pur oder in Mischung mit Heucobs. Nein pur aber okay mit ein paar Heucobs sind (alles frisch und roh): weisse Zwiebeln, rote Zwiebeln, Gemüsezwiebeln, Oregano, rote Paprika, Rettich. Ja pur und direkt aus der Hand sind: Ingwer, Bärlauch und AloeVera Saft 99,9 % plus o,1 % Citronensäure OHNE Honig oder andere Zusätze.
Diese 3 Sachen wird Blacky jetzt täglich pur solange angeboten bekommen, wie er es nimmt. Die anderen Sachen biete ich ihm täglich mit ner Handvoll Heucobs an, solange er es will (alles getrennt vom Futter, so dass er verweigern kann).
Ansonsten kommt heute sein chin. Tee.
Ansonsten haben wir 20 Minuten Strasse geführt (fand er toll), dann Putzen, Massage, Standspielchen. Abends wirkte Blacky wieder besser drauf, die Schleimhäute sahen ebenfalls wieder besser aus. Ach ja: und mein Schul TA war gestern noch hier im Laden und teilte mir "vorsichtig" mit, dass soeine Fesselträgersache hinten wie bei Blacky eine relativ schlechte Prognose hat. "Vorne wäre deutlich besser" sagt er....  Ich habe ihm gesagt, dass ich Prognosen gar nicht hören will ;-)..... Prognosen sind was "Allgemeines" und nicht Blacky spezifisch....  Blacky läuft in 6 Wochen wieder :-)).... ob er s mir geglaubt hat???

Di 13.2.07
Morgens :  bedeckt, mild, Regen
Pu(lsation):  alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: sahen eigentlich ganz gut aus, evtl. ganz wenig zu hell
Juckreiz: noch etwas, aber weniger auffällig auf dem GB Meridian

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 13. Februar 2007 um 22:08
Di.13.2.07  
Abends:warm, windstill, trocken, angenehm
Pu(lsation: rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: nur noch etwas blass
Juckreiz: kaum noch
Stimmung: gut drauf
Sonstiges: abgedeckt gelassen
Therapie: 1 TL HongHua , frischer Ingwer, Bärlauch, AloeVera Saft, Silicea LM Potenz
Futter: Heucobs(ca 200 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
20 Minuten führen auf hartem Boden, Putzen, Massage, Standspiele - alles war in Ordnung:-))
Heute nachmittag war ich bei meiner Homöopathin, wo wir Blacky s hom. Therapie besprachen. Das Silicea hatte ich noch da und heute wieder angefangen - Rest bestelle ich morgen und fange an, sowie es da ist.

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 14. Februar 2007 um 12:44
Mi 14.2.07
Morgens :  bedeckt, mild, absolut windstill, trocken - wie Frühling….
Pu(lsation):  alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: etwas hell, aber trotzdem super Stimmung
Juckreiz: keiner

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 15. Februar 2007 um 09:48
Mi.14.2.07  
Abends:kühl, windstill, Regen, ungemütlich
Pu(lsation: rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: fast wieder normal
Juckreiz: deutlich, aber nicht mehr auf den Meridianen, sondern nur fellwechselbedingt da, wo gerade viel Fell ausgeht
Stimmung: sehr gut drauf
Sonstiges: abgedeckt gelassen
Therapie: 1 TL HongHua , frischer Ingwer, Bärlauch, AloeVera Saft, Silicea LM Potenz, chin. Tee
Futter: Heucobs(ca 200 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
20 Minuten führen Halle (wegen Regen), Putzen, Massage, Standspiele - alles super. Ingwer, Bärlauch, Aloe frisst er immernoch pur.
Den Tee nahm er zögerlich. Mal morgen abwarten. Wenn Tee immernoch zögerlich, stimmt die Rezeptur wohl noch nicht. Dann müssen wir was ändern.


Do 15.2.07
Morgens :  bedeckt, mild,  windstill, feucht
Pu(lsation):  alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB super Stimmung
Juckreiz: keiner

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 15. Februar 2007 um 19:32
Do.15.2.07  
Nachmittags/Abends: sonnig, warm, windstill, trocken
Pu(lsation: rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: anfangs sehr hell, nach Spaziergang normal, abends leicht zu hell
Juckreiz: kein
Stimmung: sehr gut drauf
Sonstiges: abgedeckt gelassen
Therapie: frischer Ingwer, Bärlauch, AloeVera Saft, Silicea LM Potenz, chin. Tee
Futter: Heucobs(ca 200 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
30 Minuten Strassenspaziergang,  Putzen, Massage, Standspiele - alles super. Ingwer, Bärlauch, Aloe frisst er immernoch pur.
Den Tee nahm er heute normal.

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 16. Februar 2007 um 12:42
Fr. 16.2.07
Morgens :  kühl, klar, sogar etwas Sonne manchmal,  windstill, trocken
Pu(lsation):  alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: minimal zu hell
Juckreiz: keiner

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 17. Februar 2007 um 09:19
Fr.16.2.07  
Abends: wind, kühl, trocken
Pu(lsation: rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: anfangs etwas  hell, bei Beschäftigung normal, danach wieder wie vorher
Juckreiz: kein
Stimmung: sehr gut drauf
Sonstiges: abgedeckt gelassen
Therapie: frischer Ingwer, Bärlauch, AloeVera Saft, Silicea LM Potenz, chin. Tee
TCVM TÄ Zwischencheck: Puls insgesamt deutlich besser - insbesondere Le wieder okay.
Futter: Heucobs(ca 200 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
20 Minuten Spaziergang Halle,  Putzen, Massage, Standspiele - Blacky wird übermütig - er würde gerne mehr machen…wie soll das bloss 6 Wochen funktionieren.... Ingwer, Bärlauch, Aloe frisst er immernoch pur und gerne. Den Tee hat er wenn auch etwas unmotiviert, so doch gefressen.

Sa. 17.2.07
Morgens :  kühl, klar, sogar etwas Sonne manchmal,  windstill, trocken
Pu(lsation):  alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: minimal zu hell
Juckreiz: keiner

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 17. Februar 2007 um 19:33
Sa.17.2.07  
Nachmittags/Abends: windstill, kühl, trocken, sonnig
Pu(lsation: rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Juckreiz: kein
Stimmung: sehr gut drauf
Sonstiges: abgedeckt gelassen
Therapie: frischer Ingwer, Bärlauch, AloeVera Saft, Silicea LM Potenz, chin. Tee
Futter: Heucobs(ca 200 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
20 Minuten Spaziergang Straße,  Putzen, Massage, Standspiele - alles Spitze - Blacky gut drauf, Schleimhäute endlich wieder normal
Ingwer, Bärlauch, Aloe frisst er immernoch , aber heute nicht mehr ganz so begeistert - kann sein, dass ich in den nächsten Tagen die 3 Sachen trennen muss, um zu sehen, was er nicht mehr braucht.Den Tee hat er wie gestern genommen - war die letzte Portion. Weiss noch nicht, ob und welcher Anschlusstee kommt.

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 18. Februar 2007 um 10:43
So. 18.2.07
Morgens :  warml, klar, strahlender Sonnenschein,  windstill, trocken - ein Frülingstag
Pu(lsation):  alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Juckreiz: keiner

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 18. Februar 2007 um 21:57
So. 18.2.07  
Nachmittags/Abends: windstill, sehr kalt, trocken, bedeckt
Pu(lsation: rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: zu hell
Juckreiz: kein
Stimmung: etwas schlecht gelaunt
Sonstiges: Fleeceregendecke eingedeckt
Therapie: frischer Ingwer, Bärlauch, AloeVera Saft, Silicea LM Potenz,
Futter: Heucobs(ca 200 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
20 Minuten Spaziergang Straße,  Putzen, Massage, Standspiele - Blacky war etwas miesepetrig - er fängt an sich zu langweilen und ich habe keine Ahnung, wie ich ihn noch 5 Wochen beschäftigen soll ohne rückwärts, seitwärts, reiten, weicher Boden und irgendetwas, was die hinterhand belastet……ich glaube, ich muss mal wieder die alten Eimerspiele auskramen….
Ingwer und co hat er heute wieder mit richtig gutem Appetit gefressen. Tee wird gewechselt - ab Di bekommt er eine andere Mischung

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 19. Februar 2007 um 14:53
Mo. 19.2.07
Morgens :  kalt, bedeckt,  windstill, trocken
Pu(lsation):  alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: erst Schneeweiss, nach 2. Heumahlzeit etwas besser aber immernoch zu hell

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 19. Februar 2007 um 23:46
Mo. 19.2.07  
Abends: windstill, sehr kalt, trocken
Pu(lsation: rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: besser als morgens, aber immernoch sehr hell
Stimmung: zu "unmotiviert"
Sonstiges: , Blacky wirkte "aufgeschwemmt/aufgedunsen" , Fleeceregendecke eingedeckt
Therapie: AloeVera Saft, Silicea LM Potenz, Rhus Tox LM Potenz, Symphythum LM Potenz alles im Abstand von je 1 Std, chin. Tee
Futter: Heucobs(ca 200 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
Ingwer und Bärlauch wollte Blacky nicht mehr. Aloe Saft frass er mit ungebremster Begeisterung

Hatte meine TCVM TÄ abends noch da. Blacky s Schleimhäute machten mir etwas Sorgen und das "aufgeschwemmte" schien mir eine
Weitere Steigerung zu sein. Der (chin.) Puls war genauso "schwammig", wie das gesamte äussere Erscheinungsbild.
Die TÄ stellte "Nässe" fest. Blacky wurde genadelt. Schon während der Akupunktur bekam er auffällig starke Blähungen und gleichzeitig
Bekam er wieder klarere Konturen. Besonders auf den Rippen sichtbar. Vorher waren die Rippen (die sonst gut sichtbar sind) kaum zu erkennen. Wärend der Akku wurden sie wieder sichbar und zunächst bildeten sich über den Rippen verschiedene weiche Beulen, die dann schliesslich auch verschwanden.
Nach der Aku war das "schwammige" Äussere nicht mehr da, der Pulsbefund war auch okay, Schleimhäute hatten wieder eine deutlich normalere Farbe und Blacky war wieder gut drauf und alberte wieder rum.
Parallel hatte mir die TÄ einen chin Tee fertig gekocht mitgebracht, um Blacky s Grundprobleme (chin) etwas zu stützen, bis die eigentlichen Teezutaten, die er haben soll morgen oder übermorgen da sind.
Ausserdem sind heute seine hom. Medikamente gekommen, mit denen wir auch angefangen haben.
Jetzt hoffe ich mal, dass die Akku halten wird und Blacky morgen noch so gut aussieht. Auf jeden Fall geht’s im jetzt wieder deutlich besser:-))


Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 20. Februar 2007 um 12:12
Di. 20.2.07
Morgens :  kalt, bedeckt,  windstill, trocken
Pu(lsation):  alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: sehen immernoch absolut normal aus:-))
Ina war heute früh bei den Pferden. Habe sie gefragt, wie s mit Blacky aussieht. Antwort:"er frisst"  ich. "wie er frisst"
Antwort "er frisst - als ich kam stand er im Stroh und hat gefressen, 2. heumahlzeit im Fresstand gefrssen, als ich ging stand er wieder im Stroh und hat gefressen"….
….also irgendwie hat die Aku im Moment seinen Appetit angeregt :-(. Normalerweise schläft er morgens im Liegen, wenn wir kommen, kommt dann zur 2. Heumahlzeit und geht dann ins Paddock oder ins Stroh zum dösen. Insofern ist sein heutiges Verhalten auffällig. Aber er wirkt sonst rundum gut, zufrieden und ist nicht "aufgedunsen".

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 20. Februar 2007 um 23:36
Di.20.07  
Abends: windstill, sehr kalt, trocken
Pu(lsation: rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: völlig obB
Stimmung: richtig gut drauf
Sonstiges: Fleeceregendecke eingedeckt
Therapie AloeVera Saft, Silicea LM Potenz, Rhus Tox LM Potenz, Symphythum LM Potenz alles im Abstand von je 1 Std, chin. Tee
Futter: Heucobs(ca 200 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
Haben putzen, Massage,Standspiele und 15 Min. spazieren gehen gemacht. Blacky ist wieder "der Alte"  :-)

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 21. Februar 2007 um 12:26
Mi. 21.2.07
Morgens :  warm, vereinzelt sonnig,  windstill, trocken
Pu(lsation):  alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute:  obB
Blacky s Fressverhalten hat sich wieder normalisiert, er ist gut drauf und alles ist schön:-))….Schmied wird wieder fällig - Vorderhufe werden schon wieder zu lang. Habe mich gleich mal für Anfang nächster Woche angemeldet…..

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 21. Februar 2007 um 22:54
Mi.21.07  
Abends: leichter Wind,  kalt, Regen, ungemütlich
Pu(lsation: rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: völlig obB
Stimmung: richtig gut drauf
Sonstiges: Lymphknoten leicht geschwollen, Fleeceregendecke eingedeckt
Therapie Silicea LM Potenz, Rhus Tox LM Potenz, Symphythum LM Potenz alles im Abstand von je 1 Std
Futter: Heucobs(ca 200 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
Putzen, Massage,Standspiele und 15 Min. spazieren . Alles gut:-) Aloe wollte Blacky nicht mehr, der neue Tee kommt morgen.
Lymphknoten sind etwas geschwollen - vielleicht wehrt er ja gerade einen Infekt ab…mal beobachten

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 22. Februar 2007 um 13:27
Do. 22.2.07
Morgens :  ich sag kalt, Ina sagt warm, bedeckt,  windstill, trocken
Pu(lsation):  alles obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute:  obB
Decke drauf gelassen, alles gut

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 23. Februar 2007 um 00:21
Do.22.07  
Abends: warm,  windstill, trocken
Pu(lsation: vo li und hi re obB, hi re Fesselkopf geschwollen und deutliche Pulsation tief, laut, pochend, nach Bewegung fein, "leise"
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: völlig obB
Stimmung: etwas maulig, sonst okay
Sonstiges: Lymphknoten noch leicht geschwollen, weniger als gestern, Fleeceregendecke eingedeckt
Therapie Silicea LM Potenz, Rhus Tox LM Potenz, Symphythum LM Potenz alles im Abstand von je 1 Std, Hong Hua, chin Tee
Futter: Heucobs(ca 200 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
"Schnelldurchgang" Putzen, Massage,Standspiele alles kurz, ca. 5 Minuten Schritt harter Boden. Schwellung Nässe? Puls. Vorne verm.
Überbelastung wegen Entlastung hinten? Morgen ist mein TA da, mal sehen, was der sagt.  


Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 23. Februar 2007 um 10:46
Fr. 23.2.07
Morgens :  kalt, bedeckt, windstill, feucht
Pu(lsation):  vo re, hi re Pulsation, vo li, hi li keine Pulsation
            hinten links Fesselkopf abgeschwollen, vorne rechts Fessel warm ???
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute:  obB
Decke drauf gelassen, sehr merkwürdig die wehcselnden beschwerden:-(…nacher ist mein TA da mal schauen…..

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 24. Februar 2007 um 01:09
Fr. 23.2.07
Abends: kalt, Wind trocken, ungemütlich
Pu(lsation: rundum obB - Vorführeffekt… :-(  
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: völlig obB
Stimmung: sehr gut drauf
Sonstiges: Ohrspeicheldrüsen und Unterzungenspeicheldrüse leicht geschwollen
Therapie Silicea LM Potenz, Rhus Tox LM Potenz, Symphythum LM Potenz alles im Abstand von je 1 Std, Hong Hua, chin Tee
Futter: Heucobs(ca 200 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
Meine 2 TCVM TÄ waren da. Blacky war soweit rundum gut. Allerdings an allen vieren in den Sehnenbereichen oberhalb der Fesselköpfe schwammig. Hinten mehr als vorne, aber deutlich weniger, als gestern hi li. Ich vermute, dass die letzte Akupunktur die Nässe abgeleitet hat und der Tee, den er gestern in dieser Mischung erstmalig bekam, die Nässe umleitet und nun langsam ausleitet. Wenn das stimmt, müssten sich die Schwellungen täglich etwas bessern. Mal abwarten. Mein TCVM TA schätzt bis zur Ausheilung auf mind. 3 Monate. Mal sehen, wo wir bei den Prognosen zwischen 6 Wo, 3 Monate und fraglich letztendlich landen…. Aber Blacky ging es sonst so sehr gut.


Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 24. Februar 2007 um 10:47
Sa, 24..2.07
Morgens :  eiskalt, bedeckt, viel Wind, feucht
Pu(lsation):  rundum obB. Schwllungen Fesselköpfe weiter zurück
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute:  gaaanz leicht heller
Decke drauf gelassen, etwas Juckreiz auf Lenkergefäss und Gallenblasenmeridian - kann aber auch von Decke/Fellwechsel kommen

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 24. Februar 2007 um 21:14
Sa.24.2.07
Nachmittags/Abends: tags eiskalt, abends nicht mehr ganz so kalt, tags starker Wind, abends windstill, tags regnerisch, abends trocken
Pu(lsation: rundum obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: vor der Beschäftigung leicht zu hell, hinterher alles obB
Stimmung: sehr gut drauf
Sonstiges: Fesselköpfe vorne wieder klar, hi weniger als gestern, aber mehr als vorne angelaufen, Fleece Regendecke
Therapie Silicea LM Potenz, Rhus Tox LM Potenz, Symphythum LM Potenz alles im Abstand von je 1 Std, Hong Hua, chin Tee
Futter: Heucobs(ca 200 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
Haben heute den ganzen Nachmittag Basis Bodenarbeitssachen gemacht - Pony mit Justy und Tanny im Wechsel, ich mit Blacky.
Ging super und Blacky hat es offensichtlich genauso viel Spass gemacht wie Pony:-).


Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 25. Februar 2007 um 22:27
So.25.07
Morgens Sonne, trocken klar, warm, tagsüber Regen, kühler, etwas wind, abends Regen, kühl windstill
Pu(lsation: morgens vo re und hi li gaanz leicht, vo li obB hi re etwas mehr
                nachmittags rundum, hi etwas mehr als vorne
                abends rundum obB
Fesselköpfe: morgens wieder etwas mehr angelaufen, hi mehr als vorne, nachmittags wie morgens, abends wieder deutlich weniger als morgens
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: morgens obB, mittags/nachmittags gaanz leichter Gelbstich, abends absolut obB
Stimmung: gut drauf, abends Hochstimmung
Sonstiges: , Fleece Regendecke. Ina hat morgens 4 Maiskörner in Blacky s Fresstand gefunden. Vielleicht sind die aus dem heu gefallen - kann ja sein, dass irgendwo in der Zwischenlagerung des Heus Mais draufgefallen ist. Habe aber jetzt den ganzen Ballen akribisch untersucht und keinen weiteren Mais gefunden. Hoffe nicht, dass die Pulsation daher kam.

Therapie Silicea LM Potenz, Rhus Tox LM Potenz, Symphythum LM Potenz alles im Abstand von je 1 Std, Hong Hua, chin Tee
Futter: Heucobs(ca 200 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
Nachmittags Putzen, Standspielchen, dann Bodenarbeit mit den Kindern an der Hand. Abends habe ich entschieden, dass Jule ihn im Schritt im Trail  mitreitet, damit wir ihn im Kopf wieder etwas mehr motiviert bekommen. Blacky war plötzlich wie ausgewechselt und in Hochstimmung. Hat alles super mitgemacht (haben Stangensachen, Rückwärts, seitwärts ausgelassen) Hinterher waren alle auffälligen Befunde weg und es ging ihm wieder rundum gut.


Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 26. Februar 2007 um 13:27
Mo, 26.2.07
Morgens :  feucht-kalt, bedeckt, bisschen Wind - ungemütlich
Pu(lsation):  alles rundum wieder obB. Schwllungen an den Fesselköpfen sind wieder komplett weg.
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute:  obB
Decke drauf gelassen. Blacky scheint die "Trailstunde" gestern ja zumindest kopftechnisch sehr gut getan zu haben :-))

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 26. Februar 2007 um 23:40
Mo.26.07
Abends eiskalter Wind, ungemütlich feuchtkalt
Pu(lsation: alles obB
Fesselköpfe: alle wieder fast klar - nur noch ganz wenig schwammig, Sehnen obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: gut drauf
Sonstiges: , Fleece Regendecke
Therapie Silicea LM Potenz, Rhus Tox LM Potenz, Symphythum LM Potenz alles im Abstand von je 1 Std, Hong Hua, chin Tee
Futter: Heucobs(ca 200 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
Ca 1,5 Std. Putzen, Massage, Standspiele. Kein Führen, mir scheint der rechte Vorderhuf zu schief und die Zehen zu lang.
Ich habe das Gefühl, dass das anfängt, ihm Probleme zu machen
Morgen früh um 7 Uhr kommt der Schmied. Ausserdem machen wir morgen früh die Thermografie - das warte ich erstmal ab.

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 27. Februar 2007 um 11:29
Di, 27.2.07
Morgens :  sonnig, trocken, kühl, windstill
Pu(lsation):  vor Schmied re leicht, nach Schmied obB, alles andere obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute:  obB
Decke drauf gelassen.
Heute morgen um 7 Uhr hatten wir Thermografietermin und Schmiedtermin (letzter Schmiedtermin war vor 3 Wochen und 3 Tagen).
Huffotos vorher habe ich leider nicht mehr geschafft zu machen, weil die alle zu überpünktlich da waren.
Auf jeden Fall war vo re die Wand schonmal wieder etwas zu schnell gewachsen und fing leicht an zu stauchen (ca 1 mm länger als die andere Wand)
Ausserdem waren die Zehen etwas lang geworden und mussten ca 2 mm eingekürzt werden.
Hinten haben wir die ganz leicht das Abrollen erleichtert - das wars aber auch.
Vorher hatte Blacky wieder vo re leichte Pulsation. Als ich ca 1/2 Stunde nach dem neuen Beschlag gefühlt habe, war die Pulsation komplett weg.

Thermografie war sehr interessant. Der Fesselträgerschaden war deutlich sichtbar. Ansonsten hatten wir noch wärmere Bereiche vor und hinter der Schulter, die ich aber auf Muskulatur zurückführe. Ich vermute, dass er sich in dem Bereich auch durch die wenige Bewegung etwas festhält, denn da habe ich auch oft mit Massage gut zu tun;-)
Im oberen (Kronrand) Bereich der Hufe (ca oberstes Viertel) hatten wir rundum höhere Temperaturen. Genaues werde ich erst morgen wissen, wenn wir die Bilder nachbearbeitet und ausgewertet haben. Generell ist der obere Teil des Hufes ja wärmer, als der untere Teil.
Erst nach der Nachbearbeitung werden wir sicher sehen können, ob es sich jetzt um physiologische Wärme handelt, oder ob einzelne Bereiche unphysiologisch stark wärmer sind. Das wäre dann entweder ein Hinweis auf die ja immernoch nicht optimale Belastung durch die rauswachsenden Schäden oder auf unterschwellig immernoch leicht verlaufende Reheprozesse - wobei ich ehrlich gesagt aufgrund meines Gesamteindruckes von Blacky nicht an letzteres glaube. Sowie die Thermo Bilder da sind, stelle ich sie auch ein.
Jetzt erstmal die Schmiedbilder nachher.

Schmiedtermin 27.2.07

Beide Vorne neu:


Vorne links neu seite:


Vorne links neu unten:


Vorne rechts neu seite:


Vorne rechts neu unten:

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 27. Februar 2007 um 23:40
Di 02.07
Abends Regen, kalter, starker  Wind - Mistwetter
Pu(lsation: vo re und hi li sehr leicht, vo li und hi re obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: anfangs etwas maulig, später Topstimmung
Sonstiges: , Fleece Regendecke
Therapie Silicea LM Potenz, Rhus Tox LM Potenz, Symphythum LM Potenz alles im Abstand von je 1 Std,
Futter: Heucobs(ca 200 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
Als ich zum Stall kam hat Blacky gewaltig gemault, die Stuten sind etwas zerbissen und der Liegebereich aufgewühlt - Blacky ist angenervt vom nichts tun :-( .  Da ich Dienstags die Bosalstunde gebe, wo beide Stuten teilnehmen, wäre Blacky wieder alleine geblieben. Das war mir bei seiner Stimmung zu riskant - darum entschied ich trotz der leichten Pulsation, ihn mit rein zu nehmen und ohne Sattel mitzumachen. Hi li habe ich eine PC Fesselkopfgamasche benutzt, um den Fesselträger etwas zu unterstützen.
Die Reitstunde haben wir passend auch für Blacky gemacht - alles auf der rechten Hand, alles auf der Geraden: alle haben zunächst Übergänge Schritt, Halt, Schritt geübt - und zwar ausschliesslich über das Becken geritten und dabei dieDurchlässigkeit und später Versammlung über den Schenkel auch im Übergang erhalten, ohne,dass die Hand hier eingreifen muss. Danach im Schritt Schritte verkürzen und verlängern - ebenfalls über das Becken durchlässig und später unter Erhalt der Versammlung auch in den Übergängen und in der Verlängerung. Beim 2. Durchgang war Blacky dann so unter positiver Spannung dass sich das in einem Minihüpfer entlud. Da bin ich abgestiegen, da ich damit rechnen musste, dass sonst einige Freudenbuckler folgen würden - und das genau soll er ja nun nicht mit dem Fesselträger. Die anderen haben dann in der 2. Hälfte der Stunde alles noch im Trab/Schritt bzw Trab gemacht. Blacky stand die ganze Zeit bestens gelaunt und sehr zufrieden neben mir. So, wie er "strahlte", war es wohl genau die richtige Entscheidung, ihn mitzunehmen. ...und zu den Stuten war er danach auch wieder netter ;-)

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 28. Februar 2007 um 15:13
Mi.28.2.07
Morgens :  Regen, starker Wind, eklig
Pu(lsation):  hi li und vo re leicht
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute:  obB
Blacky war gut drauf. Habe heute die Thermografiebilder bekommen. Stelle jetzt erstmal nur die Bilder ein und hoffe, dass Falk es hinbekommt, sie gegen die PDF s auszutauschen, da dort auch die Skalen für die Auswertung mit drauf sind.
Leider fehlt genau die AUfnahme von der Hinterhand, wo der Fesselträgerschaden deutlich sichtbar war. Ich hoffe, dass das Bild noch nachkommt.
Ansonsten sieht man, die Hufe hinten li und vo re deutlich wärmer sind (äusserlich nicht fühlbar). AUf diesen beiden Hufen habe ich ja auch immer am ehensten wieder die leichte Pulsation.  Für klassische Rehe finde ich es persönlich ja doch etwas untypisch, dass es diagonal auftritt - insofern denke ich, hängt es mit Belastung zusammen. Mal schauen.
Die wärmeren Schulterbereiche schätze ich sind Muskelsachen, denn da habe ich häufiger mal Verspannungen, die wir dann massieren.
...mal schauen, was die Fachleute sagen - werde jetzt in die Bilder mal meine TÄ s einsehen lassen.

Alle Bilder vom 27.2.07 -
Farbskala Regenbogen von heiss zu kalt: weiss, rot, gelb, grün, türkis, dklblau, lila

Blacky rechte Seite ganz


Blacky rechts schräg von vorne


Blacky links Seite ganz


Blacky links schräg von vorne


Blacky von vorne


Blacky Kruppe


Blacky Rücken


Blacky Vorhand rechte Seite



die kompletten pdf Dateien inkl. der Auswertungsskala findet Ihr hier:

http://www.hufreheforum.de/bilder/blacky-01.pdf
 
http://www.hufreheforum.de/bilder/blacky-02.pdf
 
http://www.hufreheforum.de/bilder/blacky-03.pdf
 
http://www.hufreheforum.de/bilder/blacky-04.pdf


Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 28. Februar 2007 um 23:36
Mi. 28.2.07
Abends Regen, windstill, etwas milder
Pu(lsation: vo re und hi li sehr leicht, vo li und hi re obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: sehr gut drauf
Sonstiges: , Fleece Regendecke
Therapie Silicea LM Potenz, Rhus Tox LM Potenz, Symphythum LM Potenz alles im Abstand von je 1 Std, Hong Hua
Futter: Heucobs(ca 200 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, 5 g Biotin Zink Chelat, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
Putzen, Massage, Standspiele, 20 Minuten Schritt ohne Sattel geritten (PC Fesselkopfgamasche) - ging super und hat uns beiden Spass gebracht
Beim Putzen habe ich das Fell mit den Thermo-Bildern verglichen und festgestellt, dass das Unterhaar in den Bereichen Brust, Unterhals und Kruppe bereits am stärksten ausgedünnt ist und am Rumpf noch am dichtesten vorhanden. Passt also gut zu den Bildern.

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 01. März 2007 um 12:24
Do. 1.3.07
Morgens :  Regen, Wind, relativ mild aber trotzdem eklig
Pu(lsation):  hi li und vo re leicht
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute:  obB
Blacky war gut drauf. Werde wegen der Pulsation ab heute abend mal auf 2 x tägl Hong Hua gehen - mal schauen, obs besser wird.

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 01. März 2007 um 19:50
Do. 1.3.07
Abends sonnig, windstill, kühl
Pu(lsation: vo re und hi li immernoch sehr leicht, vo li und hi re obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: besser als gut drauf
Sonstiges: , Fleece Regendecke
Therapie Silicea LM Potenz, Rhus Tox LM Potenz, Symphythum LM Potenz alles im Abstand von je 1 Std, Hong Hua
Futter: Heucobs(ca 200 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, 5 g Biotin Zink Chelat, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
Bin heute mit Blacky zu Fuss einen Strassenspaziergang gegangen - das war Schwerstarbeit! Blacky war super gut drauf und es war extrem schwer, ihn in entspanntem Schritt zu führen. Manchmal gelang es nicht wirklich - dann tänzelte er wie ein junger Gott dahin…und einige Fussgänger schlugen sich respektvoll in die Büsche, als sie uns kommen sahen, weil "der Hengst doch sehr feurig aussieht"… ;-). Es hat uns auf jeden Fall sehr viel Spass gebracht

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 02. März 2007 um 12:06
Fr. 2.3..07
Morgens :  relativ trocken, Wind, kalt
Pu(lsation):  hi li und vo re kaum noch, dafür jetzt hi rechts etwas mehr, vo li gar nicht
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute:  gaaanz leicht zu hell
Sonstiges: etwas "aufgedunsen" im Rumpfbereich, abgedeckt
Therapie: Hong Hua
Der Stall ist heute nacht bei sintflutartigen Regenfällen wieder mal "abgesoffen" - sprich der gesamte Liegebereich war etwas durchgeweicht.
Ina hat heute morgen alles rausgenommen, trockengelegt und fast einen halben Großballen Stroh eingestreut.
Vermute, dass Blacky heute nacht viel gestanden hat und dass das "Aufgedunsene" wieder eine Nässeproblematik ist. Legt sich hoffentlich im Laufe des Tages heute von selbst.

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 02. März 2007 um 23:27
Fr. 2.3.07
Abends kühl, Regen, etwas Wind
Pu(lsation: rundum KEINE! :-)
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: anfangs ganz leicht zu hell, später normal
Stimmung: gut drauf
Sonstiges: anfangs noch leicht "schwammig" (wneiger als morgens) über den Rippen und über den Fesselköpfen (wie angelaufen), später alles normal,  Fleece Regendecke
Therapie Silicea LM Potenz, Rhus Tox LM Potenz, Symphythum LM Potenz alles im Abstand von je 1 Std, Hong Hua, Yogi Tee
Futter: Heucobs(ca 200 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, 5 g Biotin Zink Chelat, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
Als ich kam war Blacky s Pulsation von morgens komplett weg. Ich vermute fast, dass es damit zusammenhängt, dass wir Hong Hua wieder 2 x tägl. Gegeben haben.
Ich hatte Yogi Tee besorgt wegen der Nässegeschichte und habe den als allererstes gekocht und Blacky mit ein paar Heucobs angeboten. Er hat ihn mit Begeisterung gefressen.
Anschliessend putzen, Massage, dann gesattelt und  ca 20 Minuten Schritt geritten. Danach noch ein paar Standspielchen. Als ich Blacky dann in den Stall brachte, war absolut alles wieder okay und auch die anfgedunsene Optik und die leichten "Schwammigkeiten" über den Rippen und an den Fesselköpfen waren weg.

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 03. März 2007 um 11:14
Sa. 3.3..07
Morgens :  sehr kalt, windstill, klar - drastischer Wetterwechsel - Ina hat Migräne
Pu(lsation):  vo li und hi li obB - vo re und hi re gut fühlbar
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute:  obB
Sonstiges: nicht aufgeschwemmt, abgedeckt
Therapie: Hong Hua
Warum Blacky jetzt im Moment offensichtlich morgens etwas mehr Pulsation hat, als abends und jetzt plötzlich alles rechts und nicht mehr diagonal ist uns zur Zeit noch schleierhaft. Werde heute nachmittag mal vor und nach dem Yogi-Tee Pulsation fühlen. Mal schauen ob s damit zusammenhängt. Alternativ fällt mir noch ein Wetterwechsel? Oder aber dass er nachts irgendwie beim Schlafen anders belastet?...wenn ich die ersten 2 Sachen nicht geklärt bekomme, muss ich mich wohl mal eine Nacht im Stall aufhalten und schauen, was da passiert…... Ansonsten geht’s Blacky sehr gut.

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 03. März 2007 um 21:27
Sa.3.3.07
Nachmittags/Abends kalt, klar, windstill
Pu(lsation: als ich nachmittags kam vo li und hi li obB, vo re und hi re noch etwas (weniger als morgens), später alle 4 obB
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: sehr gut drauf
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie Silicea LM Potenz, Rhus Tox LM Potenz, Symphythum LM Potenz alles im Abstand von je 1 Std, Hong Hua, Yogi Tee
Futter: Heucobs(ca 200 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, 5 g Biotin Zink Chelat, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
Als ich kam war Blacky s Pulsation von morgens nur noch leicht. Habe zunächst den Yogi Tee gefüttert und sonst erstmal nichts gemacht. 1 Stunde später war sämtliche Pulsation weg. Putzen, Massage, 30 Minuten Schrittarbeit ohne Sattel, Standspiele - alles super, abends alles obB


Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 04. März 2007 um 10:36
So. 4.3..07
Morgens :  strahlender Sonnenschein, etwas neblig, kühl, tolles Wetter
Pu(lsation):  rundum keine:-))
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute:  obB
Sonstiges: wegen der Feuchtigkeit (Nebel) noch eingedeckt gelassen - werden heute nachmittag erst abdecken
Therapie: Hong Hua

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 04. März 2007 um 23:25
So.4.3.07
Nachmittags/Abends sonnig, warm, windstill
Pu(lsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: sehr gut drauf
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie Silicea LM Potenz, Rhus Tox LM Potenz, Symphythum LM Potenz alles im Abstand von je 1 Std, Hong Hua, Yogi Tee
Futter: Heucobs(ca 200 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, 5 g Biotin-Zink Chelat, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
Habe Blacky heute im Schritt in der Trailstunde geritten (mit Sattel), vorwärts, Slalom, Plane, Vorhang, Rückwärtssachen nur 2-3 Tritte. Kein seitwärts, keine Stangen. Blacky war hochmotiviert und hätte gerne mehr gemacht, als er durfte. Sehr ungewöhnlich für Blacky und zeigt seinen Übermut: ich musste mich von den Hallenwänden fernhalten. Das kleinste Geräusch nahm er zum Anlass, um einen kleinen Scheuer anzubieten. Liess sich aber jedes mal daran hindern. Am liebsten wäre er fröhlich durch die Halle gebuckelt. Bin ich froh, wenn wir wieder mehr machen können….so langsam wird es anstrengend.

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 05. März 2007 um 15:05
Mo. 5.3..07
Morgens :  Regen, kalt, Wind, ungemütlich
Pu(lsation):  rundum keine:-))
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute:  obB
Sonstiges: abgedeckt, alles gut
Therapie: Hong Hua

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 05. März 2007 um 22:27
Mo.5.3.07
Abends regnerisch, kühl, windstill
Pu(lsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: sehr gut drauf und sehr unternehmnungslustig:-)
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie Silicea LM Potenz, Rhus Tox LM Potenz, Symphythum LM Potenz alles im Abstand von je 1 Std, Hong Hua, Yogi Tee
Futter: Heucobs(ca 200 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, 5 g Biotin-Zink Chelat, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
Putzen, Massage, Standspiele, Reiten 20 Minuten mit Sattel Schritt - haben dran gearbeitet, langsam auf der Geraden mal wieder geradegerichtet zu gehen und geschlossen halten - wir müssen uns ja jetzt ein paar Aufgaben für unsere Schrittzeit einfallen lassen, damit es nicht zu langweilig wird ;-))
Alles klasse - die Therapie scheint im Moment perfekt zu passen.

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 07. März 2007 um 00:38
Di.6.3..07
Morgens :  Regen, kalt, Wind, ungemütlich
Pu(lsation):  rundum keine:-))
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute:  obB
Sonstiges: abgedeckt, alles gut
Therapie: Hong Hua


Di.6.3.07
Abends regnerisch, warm, windstill
Pu(lsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  :-)
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie Silicea LM Potenz, Rhus Tox LM Potenz, Symphythum LM Potenz alles im Abstand von je 1 Std, Hong Hua, Yogi Tee
Futter: Heucobs(ca 200 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, 5 g Biotin-Zink Chelat, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
Putzen, Massage, Standspiele, Reiten 45 Minuten mit Sattel Schritt - Bosalkurs/Tor

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 07. März 2007 um 23:54
Mi.7.3.07
Morgens :  warm, windstill, bedeckt
Pu(lsation):  rundum keine:-))
Huftemperatur: rundum obB
Schleimhäute:  obB
Sonstiges: abgedeckt, alles gut
Therapie: Hong Hua


Mi.7.3.07
Abends regnerisch, warm, windstill
Pu(lsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: extrem übermütig :-)
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie Silicea LM Potenz, Rhus Tox LM Potenz, Symphythum LM Potenz alles im Abstand von je 1 Std, Hong Hua, Yogi Tee
Futter: Heucobs(ca 200 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, 5 g Biotin-Zink Chelat, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
Putzen, Massage, Standspiele, Reiten 30 Minuten mit Sattel Schritt


Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 08. März 2007 um 20:00
Do.8.3.07
Morgens :  warm, windstill, bedeckt - ab und an ein paar Regentropfen
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Sonstiges: abgedeckt, alles gut
Therapie: Hong Hua


Do.8.3.07
Abends trocken, warm, windstill
Pu(lsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: gut drauf
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie Silicea LM Potenz, Rhus Tox LM Potenz, Symphythum LM Potenz alles im Abstand von je 1 Std, Hong Hua, Yogi Tee
Futter: Heucobs(ca 200 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, 5 g Biotin-Zink Chelat, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
Putzen, Massage, Standspiele, Reiten 30 Minuten mit Sattel Schritt - alles gut :-)


Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 09. März 2007 um 23:59
Fr.9.3.07
Morgens :  warm, windstill, bedeckt - vereinzelt Sonne
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Sonstiges: abgedeckt, alles gut
Therapie: Hong Hua


Fr.9.3.07
Abends Regen, leichter Wind, kälter, ungemütlich
Pu(lsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: gut drauf
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie Silicea LM Potenz, Rhus Tox LM Potenz, Symphythum LM Potenz alles im Abstand von je 1 Std, Hong Hua, Yogi Tee
Futter: Heucobs(ca 200 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, 5 g Biotin-Zink Chelat, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
Putzen, Massage, Standspiele, Reiten 30 Minuten ohne Sattel/Halfter Schritt - etwas Stellung und Biegung geübt. Li Ha sehr gut für die lange Pause, re Ha etwas schwerfällig, fällt leicht über die Schulter aus - vermute, dass der rechte Huf da noch Probleme macht - ist ja noch etwas unförmig….sonst alles gut:-))

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 10. März 2007 um 22:37
Sa.10.3.07
Morgens :  warm, windstill, strahlender Sonnenschein
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Sonstiges: abgedeckt, alles gut
Therapie: Hong Hua
:-)…wenn das Wetter sich hält, ist heute ein Schrittausritt fällig! :-)


Sa 10.3.07
Nachmittags/Abends zunehmend regnerisch, zunehmender Wind, kälter, ungemütlich
Pu(lsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: gut drauf
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie Silicea LM Potenz, Rhus Tox LM Potenz, Symphythum LM Potenz alles im Abstand von je 1 Std, Hong Hua, Yogi Tee
Futter: Heucobs(ca 200 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, 5 g Biotin-Zink Chelat, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
:-) einen ca. 30 minütigen Schrittausritt gemacht. Blacky war kernig, ging problemlos und mit viel Motivation. Zeitweise musste ich Anflüge von "Kapriolen" abstellen -der Übermut steht Blacky im Moment wirklich ins Gesicht geschrieben.  

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 11. März 2007 um 22:54
So.11.3.07
Morgens :  warm, windstill, strahlender Sonnenschein - ein Frühlingstag!
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Sonstiges: abgedeckt, alles gut
Therapie: Hong Hua


So.11.3.07
Nachmittags/Abends unglaublich aber wahr: es war immernoch wie morgens - Traumwetter!
Pu(lsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: gut drauf, etwas "müde"
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie Silicea LM Potenz, Rhus Tox LM Potenz, Symphythum LM Potenz alles im Abstand von je 1 Std, Hong Hua, Yogi Tee
Futter: Heucobs(ca 200 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, 5 g Biotin-Zink Chelat, Heu und Stroh wie gehabt, 5 min. Grasen an der Hand
Arbeit/Gangbild
:-)…putzen, Standspiele, Schrittausritt ca. 30 Min. Blacky war etwas "Träge" drauf - vermutlich Frühjahrsmüdigkeit ;-) …es hat ihn aber nicht dran gehindert, auf dem Rückweg doch nochmal wach zu werden und einen Hüpfer zu probieren :-)  es geht ihm gut

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 12. März 2007 um 23:28
Mo.12.3.07
Morgens :  warm, leichte Briese, strahlender Sonnenschein, ganz schön warm!
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Sonstiges: abgedeckt, alles gut
Therapie: Hong Hua


Mo. 12.3.07
Abends immernoch Traumwetter, nach Sonnenuntergang etwas kühler aber klar, windstill
Pu(lsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: gut drauf
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie Silicea LM Potenz, Rhus Tox LM Potenz, Symphythum LM Potenz alles im Abstand von je 1 Std, Hong Hua
Futter: Heucobs(ca 200 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, 5 g Biotin-Zink Chelat, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
:-)…fast 2 Std. geputzt - Blacky haart wie irre..., Standspiele, 5 Minuten grasen an der Hand

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 14. März 2007 um 01:21
Di.13.3.07
Morgens :  warm, leichte Briese, strahlender Sonnenschein
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Sonstiges: abgedeckt, alles gut
Therapie: Hong Hua


Di 13.3.07
Abends immernoch Traumwetter, nach Sonnenuntergang noch kalt aber klar
Pu(lsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: extrem gut drauf
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie Hong Hua, B5, S7,  O 2 - 3,6,7
Futter: Heucobs(ca 100 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, 2,5 g Biotin-Zink Chelat, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
:-)…Blacky war super drauf :-) Im Bosalkurs alle Schrittaufgaben super mitgemacht, anschliessend ca 5 Min grasen an der Hand.
Schmied wird langsam fällig, Huf wird vo re etwas lang.

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 15. März 2007 um 00:23
Mi. 14.3.07
Morgens :  kalt, leichte Briese, strahlender Sonnenschein
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Sonstiges: abgedeckt, alles gut
Therapie: Hong Hua, B5, S7


Mi. 14.3.07
Abends immernoch Traumwetter,  kalt aber klar
Pu(lsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: extrem gut drauf
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie Hong Hua, B5, S7,  O 2 - 3,6,7
Futter: Heucobs(ca 100 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, 2,5 g Biotin-Zink Chelat, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
10 Minuten angrasen an der Hand, Putzen, Standspiele, Spaziergang - alles super

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 15. März 2007 um 21:55
Do.15.3.07
Morgens :  kalt, erst Nebel, dann strahlender Sonnenschein mit kühlem Wind
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Sonstiges: abgedeckt, alles gut
Therapie: Hong Hua, B5, S7


Do.15.3.07
Abends immernoch Traumwetter,  kalt und klar
Pu(lsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: extrem gut drauf
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie Hong Hua, B5, S7,  O 2 - 3,6,7
Futter: Heucobs(ca 100 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, 2,5 g Biotin-Zink Chelat, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
30 Minuten Schrittarbeit Halle, 10 angrasen an der Hand, Putzen - alles super

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 16. März 2007 um 22:54
Fr.16.3.07
Morgens :  kalt, nieselig, bedeckt unangenehm
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Sonstiges: abgedeckt, alles gut
Therapie: Hong Hua, B5, S7


Fr. 16.3.07
Abends trocken, kühl, stärkerer Wind
Pu(lsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: sehr übermütig
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie Hong Hua, B5, S7,  O 3,6,7
Futter: Heucobs(ca 100 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, 2,5 g Biotin-Zink Chelat, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
30 Minuten Schrittarbeit Halle, 5 Min angrasen an der Hand - mehr ging nicht - Blacky war so übermütig/elektrifiziert an der Hand, dass ich Angst um seinen Fesselträger hatte, Putzen - alles super

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 17. März 2007 um 22:48
Sa.17.3.07
Morgens :  nicht sooo kalt, trocken, bedeckt, recht starker Wind - Wetter scheint umzuschlagen haben auch Tief mit Sturm angesagt
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Sonstiges: abgedeckt, alles gut
Therapie: Hong Hua


Sa. 17.3.07
Nachmittags/Abends starker Wind, nachmittags sonnig und relativ warm, dann windstill, dann Nieselregen, kalt
Pu(lsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: etwas träge
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie Hong Hua, B5, S7,  O 3,6,7
Futter: Heucobs(ca 100 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, 2,5 g Biotin-Zink Chelat, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
30 Minuten Schrittarbeit Halle, Putzen, Massage, Standspiele - alles gut

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 18. März 2007 um 23:09
So.18.3.07
Morgens :  sehr windig, regnerisch, kalt
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Sonstiges: eingedeckt gelassen
Therapie: Hong Hua


So. 18.3.07
Nachmittags/Abends stürmisch und kalt zunehmend, Hagel
Pu(lsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: gut drauf
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie Hong Hua, B5, S7,  O 9,2,1,3
Futter: Heucobs(ca 100 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, 2,5 g Biotin-Zink Chelat, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
30 Minuten Schritt/Trailarbeit Halle, Putzen, Massage, Standspiele - Blacky wurde mal wieder üebrmütig, als er warm war - musste also nach 30 Minuten aufhören - alles gut.

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 20. März 2007 um 00:58
Mo.19.3.07
Morgens :  etwas windig, richtig viel Schnee, kalt
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Sonstiges: eingedeckt gelassen
Therapie: Hong Hua


Mo.19.3.07
Nachmittags/Abends leichter Wind, ziemlich kalt, feucht - später Hagelschauer
Pu(lsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: extrem kernig drauf
Sonstiges: 100 g Thermo
Therapie Hong Hua, B5   S2,7  K2  O2
Futter: Heucobs(ca 100 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, 2,5 g Biotin-Zink Chelat, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
Reiten ging gar nicht - Blacky stand viel zu doll unter Strom. Also ausgiebig geputzt (Massen an Fell runter), dann fast 1 Std. Schritt-Spielchen in der Halle. Dann zurück in den Stall, vorm Fressstand (Heu war schon drin) wollte ich die normale Decke auflegen. Als ich sie auflegte, drehte er den Kopf und zog sie wieder runter. ( Ungewöhnlich - das hat er vor einigen Jahren zuletzt gemacht, als er sich gar nicht bewegen konnte. Damals hatte ich ihm beigebracht, sich die Decke selbst auszuzsuchen, weil ich oft unschlüssig war, welche Dicke er brauchte)
Ich also erstmal nach vorne: Ohren und Nasenrücken waren für Blacky ungewöhnlich kalt. Also Decke wieder runter und die 100 g Thermo dazugeholt. Habe ihm dann beide auf den Boden gelegt. Blacky hat beide beschnuppert und mir dann die Thermo hochgegeben. Die liess er sich anstandslos auflegen und ging dann in den zügig Richtung Heu :-)

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 21. März 2007 um 00:39
Di.20.3.07
Morgens :  etwas windig, sonnig, kühl, im Laufe des Tages starker Wind, abends kein Wind mehr
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Therapie: B5, S2,7, Hong Hua
Sonstiges: Regen-Fleecedecke
Therapie: Hong Hua


Di. 20.3.07
Abends glasklarer Himmel, windstill, eiskalt, trocken
Pu(lsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: gut drauf
Sonstiges: 100 g Thermo
Therapie Hong Hua, B5   S2,7  K2  O2
Futter: Heucobs(ca 100 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, 2,5 g Biotin-Zink Chelat, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
Ca 30 Minuten Schritt, putzen, Massage, Standspiele - alles obB. Morgen kommt der Schmied -darum hier schonmal die "vorher"-Fotos.

20.3.07 Vorderhufe vor Schmiedbesuch (3 Wochen nach letztem Schmiedtermin)


Vorne li vor Schmied:


Vorne re vor Schmied:

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 21. März 2007 um 23:53
Mi 21.3.07
Morgens :  sehr kalt, windig, wechselhaft - oft Regen - Ina hat Migräne
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Therapie: B5, S2,7, Hong Hua
Sonstiges: 100 g Thermo


Mi 21.3.07
Abends Regen, sehr kalt, windig, ungemütlich
Pu(lsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: sehr gut drauf
Sonstiges: 100 g Thermo
Therapie Hong Hua, B5   S2,7  K1,2  O2
Futter: Heucobs(ca 100 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, 2,5 g Biotin-Zink Chelat, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
Schmied (Fotos im Anschluss) , Putzen, massage, Ca. 1 Std Schrittarbeit.
Blacky s Hufe sind einfach nur toll nachgewachsen und werden immer besser :-) Nach dem neuen Beschlag ging er wieder richtig klasse

Schmiedtermin 21.3.07 - Nachher- Fotos

vorne links Seite


vorne links Sohle


vorne links Beschlag


vorne rechts Seite


vorne rechts Sohle


vorne rechts Beschlag


vorne gesamt


hinten gesamt


Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 22. März 2007 um 20:12
Do.22.3.07
Morgens :  sehr kalt, feucht, bedeckt, ungemütlich, wechselhaft
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Therapie: B5, S2,7, Hong Hua
Sonstiges: 100 g Thermo, Ina sagt, Blacky hat einmal gehustet (Tanny vorgestern schon, Hazel seit 2 Tagen gelegentlich)


Do 22.3.07
Abends immernoch sehr ungemütlich, viel Wind, feuchtkalt
Pu(lsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: sehr gut drauf
Sonstiges: 100 g Thermo
Therapie Hong Hua, B5   S2,7  K1,2  O2
Futter: Heucobs(ca 100 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, 2,5 g Biotin-Zink Chelat, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
Heute haben wir Kurzprogramm gemacht, weil ich mich intensiver um Justy kümmern musste. Blacky geputzt, ein paar Spielchen, ca. 20 Minuten Schritt ohne Sattel. Blacky war super drauf und lief wie auf Wolken - der neue Beschlag "sitzt" also ;-)
…achja, die TÄ, die heute Schall und Röntgen machen sollte, hat angerufen, ob sie morgen früh kommen kann. Sie liegt mit schwerer Migräne flach.
Also noch auf morgen warten … hoffentlich sagt der Schall endlich: Ihr dürft Euch wieder bewegen ;-)

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 23. März 2007 um 15:09
Fr.23.07
Morgens :  sehr windig, trocken, strahlender Sonnenschein, recht warm!
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Therapie: B5, S2,7, Hong Hua
Sonstiges: abgedeckt
Heute morgen war die Tä da zum Schall und röntgen :-)
Also erstmal Ultraschall: der Fesselträgeransatz ist "glasklar" :-) …es ist alles absolut verheilt, schön gleichmässig und nichts mehr zu sehen!!!
Die Schalldatei bekomme ich die nächsten Tage via e-mail und werde sie dann hier nachfügen.
Weiteres Programm jetzt:
täglich nach der mind. halben Stunde Schritt-AUfwärmarbeit kleine Trabreprisen einbauen. Anfangen mit einer Minute, dann langsam steigern bis wir nach ca 3 Wochen bei 20 Minuten sind. Nur auf den Geraden, keine Ecken austraben. Natürlich bei kleinsten Negativ-Veränderungen sofort aufhalten.

Boden für diese Aufbauarbeit: Für den Fesselträger wäre harter Boden gut, aber für die Rehehufe ist weicher Boden besser. Also haben wir uns auf "festgetrampelten Hufschlag" als Kompromiss geeinigt.

Zum Röntgen:
die Rotation ist geringfügig besser geworden, an der Absenkung kann ich im Bildvergleich nicht wirklich eine nennenswerte Veränderung feststellen. Meiner TÄ fiel auf, dass besonders rechts die Sohle unter der Hufbeinspitze dünner ist, als im Januar, was sie nicht so gut fand.

Ich selbst sehe das auch etwas als Ergebnis der Korrekturen und empfinde das aus folgenden Gründen nicht als dramatsisch: 1. die Januar Rö-Bilder waren zu einem Zeitpunkt gemacht worden, wo die Sohle im Rahmen der Korrekturen wegen des überschiessenden Wachstums aufgrund der Dauerreizung gar nicht bearbeitet wurde, also quasi 2 Monate total unangefasst war, während die jetzigen Bilder direkt nach dem Schmiedtermin gemacht wurden. 2. Blacky geht absolut super, hat null Fühligkeit - weder auf hartem, noch auf weichem Boden - und er bewegt sich unheimlich viel im Stall - auch auf den harten Flächen, was er bisher nie getan hat, wenn auch nur geringfügig Probleme mit Erschütterungen waren. Ausserdem hat er praktisch keine Trachtenfussung mehr.

Meine TÄ schlug dann noch vor, dass wir beim übernächsten Schmiedtermin (also in ca 6 Wochen) Schmied und Röntgen gleichzeitig machen. ALso Eisen ab, Röntgen, Hufbearbeitung direkt nach Bild, Kontrollröntgen. Fand ich eine gute Idee, habe meinen Schmied angerufen, ihm die Befunde mitgeteilt und er ist von dem Vorschlag ebenfalls sehr angetan.
Also ich finde: alles im grünen Bereich :-))

So, und hier jetzt die zwei Bilder:

Vo links 23.3.07


Vo rechts 23.3.07

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 23. März 2007 um 23:56
Fr. 23.3.07
Abends kühler, windig, Regen
Pu(lsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: sehr gut drauf
Sonstiges: 100 g Thermo
Therapie Hong Hua, B5   S2,7  K1,2  O2
Futter: Heucobs(ca 100 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt
Arbeit/Gangbild
Die Kids haben den halben Nachmittag mit Justy und Blacky putzen, Spielchen und Massage gemacht.
Ich bin abends geritten: ca 20-25 Minuten Schritt - Blacky war super drauf, dann auf jeder Hand einmal kurz für eine 3/4 lange Seite angetrabt. Das war lustig: die ersten Tritte wurde Blacky ganz schief, der Schweif ging zur Seite und er sackte leicht ein…dann ging er jeweils plötzlich klar, Schweif gerade, Pferd gerade. Es war, als ob er einen Schmerz erwartete, schonmal Schonhaltung einnahm und dann merkte: och, da ist ja gar nichts.
Mal schauen, wie es die nächsten Tage wird. Heute war super :-)

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 24. März 2007 um 22:02
Sa.24.07
Morgens :  sehr windig, trocken, wechselhaft bedeckt, relativ warm!
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Therapie: B5, S2,7, Hong Hua
Sonstiges: abgedeckt


Sa. 24.3.07
Nachmittags/Abends sehr windig, strahlender Sonnenschein, kühl, trocken
Pu(lsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: sehr gut drauf
Sonstiges: 100 g Thermo
Therapie Hong Hua, B5   S2,7  K1,2  O2
Futter: Heucobs(ca 100 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt, 10 Minuten grasen
Arbeit/Gangbild
Wir haben einen Schrittausritt gemacht. Blacky war super drauf. Anfangs ging s schön entspannt fleissig vorwärts. Dann fing Blacky an, Lust auf Bewegung zu bekommen. Er liess sich gut handeln aber ich konnte fühlen, dass er geladen war. Zwischendurch tänzelte er immer mal wieder einige Tritte. Auf dem Rückweg - der Wind war noch stärker geworden - war Blacky richtig unter Strom. Da ich nicht riskieren wollte, dass er sich überlastet, habe ich dann geführt. Er trabte fast den kompletten Weg hochversammelt an der Hand am durchhängenden Führstrick in meinem Schritttempo nebenher.
Vorm Hof liessen wir noch 10 Minuten grasen. Da lief allen drei Pferden schön der Schleim aus der Nase (Blacky durchsichtig, Hazel weisslich, Jusy schwachgelblich) - es war ein super nachmittag

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 25. März 2007 um 22:25
Morgens :  sehr windig, sonnig, warm, trocken, Frühling!!!...und eine Stunde zu früh ;-)
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Therapie: B5, S2,7, Hong Hua
Sonstiges: abgedeckt


So. 25.3.07
Nachmittags/Abends sehr windig, sonnig, warm, trocken - gegen 19 Uhr schläft der Wind ein, kühl
Pu(lsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: sehr gut drauf
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie Hong Hua, B5   S2,7  K1,2  Sa 7,11
Futter: Heucobs(ca 100 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt, 10 Minuten grasen
Arbeit/Gangbild
Wir haben wieder einen Schrittausritt gemacht. Es war extrem windig und Blacky sass schon beim Putzen der Schalk im Nacken. Insofern habe ich eigentlich damit gerechnet, dass wir nicht sehr weit kommen, bevor ich absteigen muss. (ich freue mich schon auf den Tag, wo Blacky wieder gefahrlos seine Faxen ausleben darf und wir nicht mehr auf seinen Fesselträger aufpassen müssen).
Unerwarteterweise ging Blacky zwar hochgradig unter Strom, machte aber nur ein paar kleine Sätze, die sich gut kontrollieren liessen. Da er aber extrem energiegeladen war, beschlossen wir kurzerhand, doch die grosse Schrittrunde zu machen (ca 1-1,5 Stunden) in der Erwartung, dass er ca nach der Hälfte ziemlich kaputt ist und ich den Rest dann ein hoffentlich lammfrommes, entspanntes Pferd führe. So würden wir dann hoffentlich kontrolliert endlich mal Blacky s überschüssige Energien in den Griff kriegen. Wir erwarteten nicht wirklich dass er nach diesem mehr als einem Jahr mehr oder weniger nichts tun irgendwelche Kondition hat…..weit gefehlt: er lief diese Runde von Anfang bis Ende so energiegeladen und motiviert, dass er vermutlich dieselbe Strecke auch locker nochmal gemacht hätte. Es war ein toller Ausritt und alle 3 Pferde waren am Ende richtig zufrieden und gut drauf :-)

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 27. März 2007 um 00:15
Mo.26.3.07
Morgens :  etwas windig, sonnig, warm, trocken
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Therapie: B5, S2,7, Hong Hua
Sonstiges: abgedeckt


Mo. 26.3.07
Abends windstill, kalt, klar
Pu(lsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: sehr übermütig
Sonstiges: 100g Thermo
Therapie Hong Hua, B5   S2,7  K1,2  Sa 7,11
Futter: Heucobs(ca 100 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,
Arbeit/Gangbild
20 Minuten Halle geführt…..puh war das anstrengend - Blacky s Schritt ist zur Zeit so, dass ich locker traben muss, um mitzuhalten :-(
Dann haben wir noch ein paar Spielchen an der Hand im Stand gemacht und natürlich geputzt und Massage.
Ich werde wohl anfangen müssen, Blacky abends erst zu füttern und dann was mit ihm zu machen, damit er etwas ruhiger bleibt. Er weiss überhaupt nicht mehr wohin mit seinem Bewegungsdrang.

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 28. März 2007 um 00:01
Di.27.3.07
Morgens :  etwas windig, sonnig, warm, trocken
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Therapie: B5, S2,7, Sa7, Hong Hua
Sonstiges: abgedeckt


Di.27.3.07
Abends windstill, kalt, klar
Pu(lsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: etwas müde
Sonstiges: 100g Thermo
Therapie Hong Hua, B5   S2,7  K1,2  Sa11
Futter: Heucobs(ca 100 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,
Arbeit/Gangbild
Bosalstunde mitgeritten - Schritt, rückwärts, seitwärts, 2 x kurz lange Seite Trab.
Im Trab ist Blacky wieder wie vor der 6-wöchigen Pause hinten li in der Kruppe eingesackt. Er machte aber trotzdem keinen schmerzhaften Eindruck. Wenn er abgelenkt ist, geht er klar, im Gelände auch. Wir vermuten im Moment noch, dass Blacky eher "antrainiert" sofort die Schonhaltung einnimmt, wenn er merkt es geht an Trab und wenn er nicht abgelenkt ist. Mal abwarten, wie sich das weiter entwickelt. Werden am WE nochmal ein paar Schrittausritte machen.

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 29. März 2007 um 00:02
Mi.28.3.07
Morgens :  wenig Wind, sonnig, warm, trocken
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Therapie: B5, S2,7, Sa7, Hong Hua
Sonstiges: abgedeckt


Mi.28.07
Abends windstill, kalt, klar
Pu(lsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: etwas müde
Sonstiges: 100g Thermo
Therapie doppelt Hong Hua, Gingko Biloba Hom., B5   S2,7  K2,   O2;3,6,7
Futter: Heucobs(ca 100 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt, Angrasweide
Arbeit/Gangbild
Putzen, 20 Minuten Schritt ohne Sattel - alles okay.
Wir können jetzt die Pferde auf die Koppeln lassen zum Angrasen. Da ich, wenn wir die Pferde da täglich rauslassen würden,kaumverhindern könnte, dass Blacky rausheizt, was er ja mit dem Fesselträger noch nicht darf, haben wir ein Miniangrasstück abgezäunt, das für die Pferde ab sofort rund um die Uhr zugänglich ist. Wir werden dann nur je nach Wetter- und "Blacky"situation den Zaun cm-weise weiterstecken. So verhindern wir die Aufheizerei.
Die Pferde waren natürlich happy :-) So sieht´s jetzt aus mit unserem "Anweidestück":


Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 29. März 2007 um 19:16
D0.29.3.07
Morgens :  Wind, sonnig, aber schon leicht am Zuziehen, kühler, trocken
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Therapie: B5, S2,7, Sa7, Hong Hua doppelt
Sonstiges: abgedeckt - alles im grünen Bereich trotz Anweide :-)


Do.29.3.07
Nachmittags/Abends windstill, kalt, sonnig, warm
Pu(lsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: ausgeglichen und guter Stimmung
Sonstiges: 100g Thermo
Therapie doppelt Hong Hua, Gingko Biloba Hom., Gingko Biloba Pulver 400 mg, B5   S2,7  K2,   O2;3,6,7
Futter: Heucobs(ca 100 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt, Angrasweide
Arbeit/Gangbild
Putzen, 20 Minuten Schritt ohne Sattel - alles okay.
Abgrasweide ca 1/2 Meter weiter gesteckt - alles gut



Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 30. März 2007 um 21:08
Fr.30.3.07
Morgens :  windstill, sonnig, trocken, warm
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Therapie: B5, S2,7, Sa7, Hong Hua doppelt
Sonstiges: abgedeckt - alles im grünen Bereich trotz Anweide :-)…und dann kam der Klopper :-( Ina war gerade dabei, Blacky s Tropfen anzurühren, da fangen die vom Stall doch tatsaächlich ohne Vorwarnung an, direkt neben unserem Paddock zu SCHREDDERN!!!
Ohrenbetäubender Lärm, unsere Pferde wie die Geisteskranken rein und raus. Ina bekam sie irgendwie zu fassen und hielt sie erstmal, bis sie meckern konnte.
Was an Blacky s Fesselträger jetzt wieder kaputt gegangen ist, wissen wir nicht. So geht er klar, aber die TA meinte am Telefon, die Wahrscheinlichkeit, dass wieder Fasern gerissen sind ist hoch. Anfang nächster Woche werden wir das nochmal schallen müssen. Bis dahin wieder zurück zum Schrittprogramm - Aufbau ist ausgesetzt.
Heute ist Kai da. Mal schauen was er heute abend sagt.


Fr. 30.3.07
Nachmittags/Abends windstill, warm, sonnig
Pu(lsation: mittel auf allen vieren
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: so ganz gut, im Maulbereich etwas verkrampft
Sonstiges: 100g Thermo
Therapie doppelt Hong Hua, Gingko Biloba Hom., Gingko Biloba Pulver 800 mg, B5   S2,7  K2,   O2;3,6,7, Akupunktur
Futter: Heucobs(ca 100 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt, Angrasweide
Arbeit/Gangbild
Ich könnte heulen - und ich bin stocksauer!!!!
Blacky hatte als wir kamen BEIDE Fesselträger dick UND auf allen vieren Pulsation :-(
Eine Futterstagnation liegt definitiv nicht vor. Die Pulsation ist Folge der Überlastung von heute morgen. Tiefe Schleifspuren auf der harten Koppel, eine komplett aufgerissene Matte im Liegebereich mit blankem Boden und Spuren im Betonbereich zeugten noch heute abend von den harten Stops und Wendungen, die die Pferde heute morgen bei der Schredderaktion vollführt haben müssen.
Kai hat Blacky erstmal rundum genadelt - zurück zum Schonprogramm - eine Hufrehe wird vermutlich nicht draus werden - den Druck konnte er ablassen.
Was die Fesselträger anbelangt: er hofft, dass es nur eine Überreizung ist. Genaueres, insbesondere, ob wieder Fasern gerissen sind, kann aber erst der Schall sagen. …ich kann es einfach nicht glauben, wie man so gedankenlos sein kann….. Hoffe nur, dass wir Glück hatten und der Schall Anfang der Woche gut ausgeht.




Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 31. März 2007 um 21:37
Sa.31.3.07
Morgens :  windstill, sonnig, trocken, etwas kühler als gestern
Pu(lsation):  im Moment rundum obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  etwas hell
Fesselträger: zur Zeit beide abgeschwollen
Therapie: B5, S2,7, Sa7, Hong Hua doppelt
Sonstiges: abgedeckt -


Sa., 31.3.07
Nachmittags/Abends windstill, warm, sonnig, abends kalt
Pu(lsation: keine
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: gut drauf
Sonstiges: 100g Thermo
Therapie doppelt Hong Hua, Gingko Biloba Pulver 800 mg, B5   S2,7  K2,   O2;3,6,7
Futter: Heucobs(ca 100 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt, Angrasweide
Arbeit/Gangbild
Heute nachmittag sah alles sehr gut aus. Habe aber mit Blacky ausser Putzen vorsichtshalber nichts gemacht. Hoffe, dass es so bleibt




Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 01. April 2007 um 23:01
So.1.4.07
Morgens :  windstill, sonnig, trocken, kühl
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: B5, S2,7, Sa7, Hong Hua doppelt
Sonstiges: abgedeckt -


So.1.4.07
Nachmittags/Abends windstill, warm, sonnig, abends kalt
Pu(lsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: gut drauf
Sonstiges: 100g Thermo
Therapie doppelt Hong Hua, Gingko Biloba Pulver 800 mg, B5   S2,7  K2,   O2;3,6,7
Futter: Heucobs(ca 100 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt, Angrasweide weitergesteckt
Arbeit/Gangbild
Putzen, Standspiele - Blacky ist super gut drauf, alles sieht toll aus
Ich habe ein sehr gutes Gefühl.....ich glaube alles ist nochmal gut gegangen. Hoffe, die Bilder werden es bestätigen

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 02. April 2007 um 23:21
Mo.2.4.07
Morgens :  windstill, sonnig, trocken, kühl
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: B5, S2,7, Sa7, Hong Hua doppelt
Sonstiges: abgedeckt -


Mo.2.4.07
Nachmittags/Abends windstill, warm, sonnig, abends kalt
Pu(lsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: gut drauf
Sonstiges: 100g Thermo
Therapie doppelt Hong Hua, Gingko Biloba Pulver 800 mg, B5   S2,7  K2,   O2;3,6,7
Futter: Heucobs(ca 100 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt, einen Schuss von Justy s Tee,
Angrasweide weitergesteckt
Arbeit/Gangbild
Putzen, Standspiele - alles gut :-)

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 03. April 2007 um 23:55
Di.3.4.07
Morgens :  etwas Wind, bedeckt, nieselig, kalt, ungemütlich
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: B5, S2,7, Sa7, O2,  Hong Hua doppelt
Sonstiges: Fleece Regendecke - heute abend machen wir Ultraschall


Di.3.4.07
Abends: sehr starker Wind, eisig kalt, trocken, ungemütlich
Pu(lsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: sehr gut drauf
Sonstiges: 100g Thermo mit Halsteil
Therapie doppelt Hong Hua, Gingko Biloba Pulver 800 mg, B5   S2,7  K2,   O3,6,7
Futter: Heucobs(ca 100 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  Angrasweide weitergesteckt
Arbeit/Gangbild
Heute haben wir geschallt: :-) der Fesselträger ist absolut UNBESCHADET aus der Sache rausgekommen :-)
…oh mann, bin ich froh !!!   Danach putzen, 1 Std. reiten: Bosalkurs - diverse Schrittsachen, 1 halbe lange Seite  Trab. Blacky hat super mitgemacht. Hochmotiviert und wirklich gut. Rechts rum hat er noch deutliche Balanceprobleme auf der vergrößerten Volte (natürlich Schritt). Da fusst er mit dem rechten Vorderbein leicht nach aussen und ist etwas instabil in der Schulter. Das war aber nach der langen Pause auch zu erwarten, da die rechte Hand schon immer schwieriger für ihn war wegen seiner schiefen rechten Vorderbeinstellung. Ohne Training ist das natürlich noch instabiler. Ausserdem weiss ich nicht, inwieweit sein rechter Vorderhuf ihm in der Biegung vielleicht noch Probleme macht. Darum habe ich den Kreis solange vergrössert, bis es ihm leicht fiel, die Balance zu halten. (ca Zirkel 3. Hufschlag). Auf dieser Kreisgrösse werden wir die rechte Hand dann erstmal weiter üben.
Ausserdem hat Blacky gut abgenommen - er hat glasklare Beine/Gelenke  und ich hatte den Sattelgurt 2,5 Löcher (Western - grössere Abstände der Löcher) kürzer. Und das, obwohl wir angrasen - also wirklich alles im grünen Bereich  :-)


Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 04. April 2007 um 23:33
Mi.4.4.07
Morgens :  etwas Wind, strahlender Sonnenschein, wärmer
Pu(lsation):  eigentlich obB (siehe Text unten)
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: B5, S4,7, Sa11, Hong Hua doppelt
Sonstiges: abgedeckt
Als Ina kam stand Blacky in tiefster Dösephase mit ruhendem Hinterbein hinter den Fressständen. Sie fühlte Pulsation: vo li und hi re leichte Pulsation (Blacky hat hi li geruht). Dann hat Ina Stalldienst gemacht, Medis an all unsere Patienten verteilt, ihr Pferd geritten usw. In der Zwischenzeit sind Tanny und Blacky ein paar mal rein und raus gewandert und dann zum 2. (Heu) Frühstück erschienen. Ina nochmal Pulsation gefühlt (ca 2 Std. später) - alles absolut obB.
Das hatte ich schon häufiger mal auch bei unseren gesunden Pferden, dass wir nach einer längeren Dösephase (auf 2 diagonalen Beinen) oder nach einem anstrengenden, längeren Ritt (auf allen vieren) eine leichte Pulsation fühlen konnten, die sonst nicht fühlbar ist und die auch innerhalb kürzester Zeit wieder weg ist. Ich denke also, dass das unter bestimmten Umständen normal ist.

Mi. 4.4.07
Abends: sehr kalt, sonnig, trocken
Pulsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: sehr gut drauf
Sonstiges: 100g Thermo
Therapie doppelt Hong Hua, Gingko Biloba Pulver 800 mg, B5   S4,7  K2,1   O2;3,6,7 SA 10
Futter: Heucobs(ca 100 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  Angrasweide weitergesteckt
Arbeit/Gangbild
Viel geputzt, ohne Sattel am Halfter ca. 30 Minuten Schrittarbeit: Biegung und seitwärts um die Balance wieder etwas aufzubauen. Rechte Biegung war heute deutlich stabiler als gestern. Alles gut :-)


Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 05. April 2007 um 19:46
Do.5.4.07
Morgens :  bedeckt, Wind, kühl - ungemütlich
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: B5, S4,7, Sa11, Hong Hua doppelt
Sonstiges: 100 g Thermo

Do.5.4.07
Nachmittags/Abends: sehr kalt, bedeckt, trocken, starker WInd
Pulsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: sehr gut drauf
Sonstiges: 100g Thermo
Therapie doppelt Hong Hua, Gingko Biloba Pulver 800 mg, B5   S4,7  K2,1   O2;3,6,7 SA 10
Futter: Heucobs(ca 100 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  Angrasweide weitergesteckt
Arbeit/Gangbild
1/2 Stunde Schritt (Biegung, Stellung, Seitwärts - gymnastikmässig), eine lange Seite Trab. Blacky hat schön mitgemacht. Trab ist wie erwartet noch sehr kantig - werden wir hoffentlich am WE im Gelände etwas "aufarbeiten" können. Alles war gut :-)

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 06. April 2007 um 23:55
Fr.6.4.07
Morgens :  bedeckt, Wind, kühl,trocken
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: B5, S4,7, Sa10, Hong Hua doppelt
Sonstiges: 100 g Thermo

Fr. 6.4.07
Nachmittags/Abends: wechselhaft - sonnig/bedeckt, trocken, WInd
Pulsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: zu gut drauf
Sonstiges: 100g Thermo
Therapie doppelt Hong Hua, Gingko Biloba Pulver 800 mg, B5   S4,7  K2,1   O2;3,6,7
Futter: Heucobs(ca 100 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  Angrasweide
Arbeit/Gangbild
Sind nach Bokel ins Gelände gefahren für einen kurzen Schrittausritt (Blacky s erste Ausfahrt seit Ewigkeiten). Als Blacky in Bokel vom Hänger kam, "strahlte" er förmlich. Er stand da und konnte es kaum erwarten, dass es losgeht. Dann gings zunächst einen breiten, sehr harten, befahrbaren und mit Schlaglöchern übersäten, steinigen Sandweg längs. Blacky ging in zügigem Schritt vorwärts (Hazel konnte den Schritt nicht mithalten.) Als wir mal wieder durch ein (relativ kleines, steiniges) Schlagloch ritten, trat Blacky vo re quasi ins Leere, stolperte und landete auf dem Vorderfußwurzelgelenk. Er war mindestens so erschrocken, wie ich, hat sich aber glücklicherweise nichts getan.
Danach achtete er mehr auf seine Füsse und den Weg. Dann bogen wir in die Waldwege ab. Nach ca 10 minuten, als Blacky warm war, fing er an, faxen zu machen: er fing an zu tänzeln, da ich ihn nicht schneller als Schritt gehen lassen wollte, baute er immer mehr Spannung auf und schliesslich gab s mal wieder ein paar Buckler mit Ausschlagen. Mir war es auf dem unebenen Boden nach dem Hinfallerlebnis zu gefährlich, das zu klären, darum habe ich den grössten Teil des Weges - überall, wo die Wege nicht eben waren, geführt. Das letzte Stück konnte ich wieder reiten, da wurde Blacky etwas ausgeglichener. Insgesamt waren es nur 6 oder 7 Kilometer, die wir geritten sind (bzw. die ich größtenteils geführet habe), aber ich denke, dass es für s erste mal mehr als genug war für Blacky. Hatte das Gefühl, er wäre vom Kopf her locker nochmal die Strecke gegangen, hääte sich aber dann glaube ich körperlich übernommen. Ich konnte deutlich fühlen, dass er zur Zeit nicht annähernd die Trittsicherheit hat, die ich von ihm gewohlt war und dass er doch etwas wackelig mit der Balance ist. Da steht eine Menge Training ins Haus.
Sonntag wollen wir in den Klövensteen (da sind breite, sandige ebene Reitwege), damit ich mit Blacky diese übermütigen Buckler endlich mal klären kann, denn ich fürchte sonst wird es ein wenig doll zur Gewohnheit. Alles in allem ein toller Tag und Blacky wirkte heute abend wie ausgewechselt - wie ich schon oben schrieb: er "strahlte" richtig von innen - das war pures Feuer :-)



Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 08. April 2007 um 00:55
Sa.7.4.07
Morgens :  sonnig, Wind, kühl,trocken
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: B5, S4,7, Sa10, Hong Hua doppelt
Sonstiges: abgedeckt

Sa.7.4.07
Nachmittags/Abends: wechselhaft - sonnig/bedeckt, trocken, Wind, kälter
Pulsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: zu gut drauf
Sonstiges: 100g Thermo
Therapie doppelt Hong Hua, Gingko Biloba Pulver 800 mg, B5   S4,7  K2,1   O2;3,6,7
Futter: Heucobs(ca 100 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  Angrasweide weitergesteckt
Arbeit/Gangbild
Blacky hatte heute "Pause", weil ich meine RB s mit den Stuten zur Osterralley chauffiert habe und eigentlich mehr tod als lebendig bin mit meiner Grippe. Hatte nach der Rückkehr keine Lust auch nur noch einen Handgreiff zu machen - habe noch gerade eben Füttern durchgestanden - Ina hatte zum Glück schon alles andere fertig. Blacky hat den Tag allein super cool genommen. Erst als er uns wiederkommen sah, fing er an, nach den Stuten zu wiehern - das Wiedersehen war dann stürmisch :-)
Blacky ist super drauf - morgen geht’s wieder ausreiten

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 08. April 2007 um 22:42
So.8.4.07
Morgens :  bedeckt, Wind, kühl,trocken
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: B5, S4,7, Sa10, Hong Hua doppelt
Sonstiges: abgedeckt

So.8.4.07
Nachmittags/Abends: bedeckt, trocken, Wind zunehmend, kühl
Pulsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: zu gut drauf
Sonstiges: 100g Thermo
Therapie doppelt Hong Hua, Gingko Biloba Pulver 800 mg, B5   S4,7  K2,1   O2;3,6,7
Futter: Heucobs(ca 100 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  Angrasweide weitergesteckt
Arbeit/Gangbild
Waren 1,5 Std. im Klövensteen ausreiten. Es war super! Viel Schritt, drei mal Trab. 1. Trab war festgehalten, schlecht zu sitzen, zackelig.
Dann hat es bei Blacky "klick" gemacht, er hat im Rücken losgelassen und trabte in schönster Dehnungshaltung locker flockig :-)
…und absolut glasklar!!! Es war einfach ein super Tag!

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 09. April 2007 um 22:57
Mo.9.4.07
Morgens :  bedeckt, Wind, kühl,trocken
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: B5, S4,7,  O2 Hong Hua doppelt
Sonstiges: abgedeckt

Mo.9.4.07
Nachmittags/Abends: bedeckt, trocken, Wind zunehmend, kühl, abends windstill
Pulsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: zu gut drauf
Sonstiges: 100g Thermo
Therapie doppelt Hong Hua, Gingko Biloba Pulver 800 mg, B5   S4,7  K2,1   O 3,6,7  Sa 11
Futter: Heucobs(ca 100 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  Angrasweide weitergesteckt
Arbeit/Gangbild
1 Std reiten. Ca. 30 Minuten Schritt Aussenplatz, dann 30 Minuten "Feld" - Schritt und Trab. Erstes Antraben wie gestern hinten stakelig. Danach alles flüssig. Abends fiel mir im Stall, als Blacky rückwärts aus dem Fresstand kam auf, dass Blacky im hinteren Fesselgelenk immer leicht einsackt - wie wenn da eine Instabilität ist - nicht dramatisch, aber auffällig. Werde morgen einen Termin mit dem Schmied machen und schauen, ob sich da mehr Halt durch einen Beschlag reinbringen liesse. Ansonsten alles super.

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 11. April 2007 um 00:17
Di.10.4.07
Morgens :  bedeckt, Wind, kühl,trocken
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: B5, S4,7,  K2  Hong Hua doppelt
Sonstiges: Fleece Regendecke

Di 10.4.07
Abends: bedeckt, trocken, kühl,  windstill
Pulsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: zu gut drauf
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie doppelt Hong Hua, Gingko Biloba Pulver 800 mg, B5   S4,7  K2   O 3,6,7  Sa 11
Futter: Heucobs(ca 100 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  Angrasweide
Arbeit/Gangbild
1 Std reiten, Halle. Alles obB

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 11. April 2007 um 23:46
Mi.11.4.07
Morgens :  wechselhaft sonnig, wärmer, trocken, wenig Wind
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: B5, S4,7,  K2  Hong Hua doppelt
Sonstiges: abgedeckt

Mi.11.4.07
Abends:  trocken, kühl,  windstill
Pulsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: zu gut drauf
Sonstiges: 100 g Thermo
Therapie doppelt Hong Hua, Gingko Biloba Pulver 800 mg, B5   S4,7  K2   O 3,6,7  Sa 11
Futter: Heucobs(ca 100 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  Angrasweide  weitergesteckt
Arbeit/Gangbild
Heute nichts gemacht - Blacky fand das Koppel weiterstecken spannender ;-) also heute "Pause"

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 12. April 2007 um 21:26
Do.12.4.07
Morgens :  sonnig, warm, trocken, windstill
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: B5, S4,7,  K2  O2  Hong Hua doppelt
Sonstiges: abgedeckt

Do.12.4.07
Abends:  trocken, warm,  windstill
Pulsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: müde, etwas maddelig/wackelig
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie doppelt Hong Hua, Gingko Biloba Pulver 800 mg, B5   S4,7  K2   O 3,6,7  Sa 11
Futter: Heucobs(ca 100 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  Angrasweide  
Arbeit/Gangbild
Da Blacky ziemlich müde und träge war, sind wir heute nur die Dorfstrasse einmal hoch und runter geritten - Schritt, etwas gedehnter Trab.
Die Müdigkeit/Wackeligkeit hat mich nicht beunruhigt, weil heute über 50 % aller Pferde im Stall so drauf waren. Denke es hängt mit dem gewaltigen Wetter/Luftdruckwechsel zusammen. Beim Trab auf Asphalt (deswegen habe ich es dort gemacht) hat sich am Ton bestätigt, was ich schon die letzte Zeit manchmal geahnt habe, aber auf weichem Boden nicht wirklich fühlen konnte: Blacky schleift beide Hinterhufe (Zehenspitzen) beim Vorfussen leicht über den Boden. Es wird höchste Zeit, dass der Schmied kommt (wollte sich eigentlich schon gemeldet haben), damit wir ihn da optimieren können. Ich vermute, dass wir an der Zehe was machen müssen und ggf. einen unterstützenden Beschlag. Mal schauen. Sonst alles klasse.

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 12. April 2007 um 22:51
Hier mal wieder 2 aktuelle Fotos - die "Angrasweide" ist seit dem letzten Foto schon ein Stückchen gewachsen (flächentechnisch - nicht wirklich grasmässig - das hat keine wirkliche Chance  - da wir ja in der Anweidezeit sind, wird besonders auf "Figur" geachtet ;-)

Blacky und Tanny 12.4.07



Blacky - heute todmüde und etwas neben sich - Wetterwechsel.....

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 14. April 2007 um 00:27
Fr.13.4.07
Morgens :  sonnig, warm, trocken, Wind
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: B5, S4,7,  K2  O2  Hong Hua doppelt
Sonstiges: abgedeckt

Fr.13.4.07
Abends:  trocken, kühl,  wind
Pulsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: gut drauf
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie doppelt Hong Hua, Gingko Biloba Pulver 800 mg, B5   S4,7  K2   O 3,6,7  Sa 11
Futter: Heucobs(ca 100 g), 2 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  Angrasweide  
Arbeit/Gangbild
Heute nachmittag war der Schmied da. Er war der Meinung, dass es nicht an den Hufen sondern irgendwo an den Gelenken liegt, dass Blacky hinten nicht weg kommt und die Zehen der Hinterfüsse über den Boden schleift. Insofern war er auch der Ansicht, dass sich mit einem Beschlag nichts ändern lässt. Ich war in diesem Fall anderer Ansicht - insbesondere, da meine TA s beide die Röntgenbilder der Gelenke überhaupt nicht so eingestuft haben und es eher für unwahrscheinlich hielten, dass die eigentlich relativ geringen Auffälligkeiten an den Gelenken diese heftige Gangproblematik verursachen. Ich selbst ahlte es auch eher für unwahrscheinlich zumal Blacky eindeutig auf hartem Boden deutlich lieber und auch besser geht und ihm weicher Boden schwer fällt. Das spricht m.E. ebenfalls eher gegen eine massive Gelenkproblematik. Ich hatte in letzter Zeit eher das Gefühl, dass er hinten zu schlecht wegkommt und zu tief durchtritt und er da etwas Unterstützung braucht.
Letztendlich hat mein HS ihn hinten beschlagen - ebenfalls mit NBS  - mit leicht verlängerten Schenkeln. Vorne haben wir die Zehen etwas eingekürzt und ebenfalls neue Eisen drauf. Diesmal haben wir wegen der jetzt verstärkt anstehenden Geländeritte mit leider auch Strasse keine Alu Eisen mehr genommen.
Nach dem Beschlag habe ich Blacky erstmal wieder in den Offenstall entlassen, damit er sich an die neuen Hinterschuhe gewöhnen kann.
Heute abend habe ich einen kleinen Schrittausritt gemacht (erst Strasse, dann "Feld" (trittfeste, bereitbare Koppel ca 500 Meter lang))
Blacky ging sehr motiviert und raumgreifend. Ausserdem hat der die Hinterhand endlich wieder richtig gut angehoben. Es schien ihn hinten deutlich weniger anzustrengen, als vorher. Vorne ging er ebenfalls super. Kein Stolpern mehr auf dem rechten Vorderhuf (kam in den letzten Tagen verstärkt vor - ich denke, weil die Zehe zu lang geworden war). Auf dem Rückweg bin ich auf der Strasse nochmal einige Meter getrabt. Blacky hat die zehenspitzen hinten nicht mehr über den Boden gezogen, sondern eine ganz normale, geschwungene Vorfussphase mit gut angehobenen Beinen gehabt.
Alles in allem scheint es mir super zu gehen :-)  mal schauen, ob sich das die nächsten Tage bestätigt. Ich vermute das eigentlich, aber eine minimale Möglichkeit besteht natürlich auch, dass es im Moment nur durch das zusätzliche Gewicht der Eisen zu einem höheren Anheben der Hufe kommt - dann würde Blacky wohl morgen wieder in den alten trott verfallen. Ich glaube es aber eher nicht.
Fotos habe ich heute über unsere Hufdiskussion völlig vergessen :-(
Werde aber am WE zumindest die Nachheraufnahmen nachholen.

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 14. April 2007 um 23:04
Sa.14.4.07
Morgens :  sonnig, warm, trocken, windstill
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: Hong Hua doppelt
Sonstiges: abgedeckt

Sa. 14.4.07
Abends:  trocken, warm,  windstill
Pulsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: gut drauf, ausgeglichen
Sonstiges: keine Decke
Therapie doppelt Hong Hua, Gingko Biloba Pulver 800 mg, Sa 11
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  Angrasweide  
Arbeit/Gangbild
1,5 Stunden Schritt Dorfrunde (Strasse). Blacky war gut drauf, aber ausgeglichen. Ein sehr entspannter Ausritt :-)
Hinten ging er wie gestern deutlich besser, hat die Beine gehoben und schien im Vergleich zu vor dem Beschlag keine Mühe mehr zu haben.
Vorne auch alles klasse. Auf dem Rückweg haben wir noch einen kleinen Abstecher aufs "Feld" gemacht und sind noch ein kleines Stück getrabt. Auch da keine Probleme :-)

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 15. April 2007 um 22:15
So.15.4.07
Morgens :  sonnig, warm, trocken, windstill
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: Hong Hua doppelt
Sonstiges: -

So.15.4.07
Abends:  trocken, warm,  windstill
Pulsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: sehr gut drauf
Sonstiges: keine Decke
Therapie doppelt Hong Hua, Gingko Biloba Pulver 800 mg, Sa 11
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  Angrasweide weitergesteckt
Arbeit/Gangbild
Waren im Klövensteen (Anna Lena mit Paula und ich) und sind die "kleine Schänkenrunde" geritten. Ca 1,5 Stunden überwiegend Schritt.
Nach der Einkehr in die Waldschänke sind wir einige kleinere Abschnitte getrabt. Blacky war super motiviert, lief aber schön ausgeglichen und schwungvoll vorwärts/abwärts mit gut angehobenem Rücken. Zweimal bin ich ein kleines Stück neben Paula hergaloppiert, weil Paulas Reab für Blacky einfach zu schnell war. Auch der Galopp ging super :-) danach wieder den Rest entpannter Schritt. 200 Meter vorm Hänger musste Blacky nochmal einen gewaltigen Buckler mit Showeinlage machen, dann war alles wieder ruhig und gelassen. Ich denke, ihm war die Rückenmuskulatur ermüdet und mit dem Buckler hat er angehende Verspannungen gelöst. Ist ja auch anstrengend, nach sooo langer Pause wieder anzufangen. Es war ein toller Tag :-)

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 17. April 2007 um 00:10
Mo.16.4.07
Morgens :  sonnig, warm, trocken, windstill
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: Hong Hua doppelt
Sonstiges: -

Mo.16.4.07
Abends:  trocken, kühl,  windstill
Pulsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: sehr gut drauf
Sonstiges: Regendecke Fleece
Therapie doppelt Hong Hua, Gingko Biloba Pulver 800 mg, Sa 11
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  Angrasweide weitergesteckt
Arbeit/Gangbild
Heute hatten Blacky und ich Pause :-) …also nur ein wenig rumtüddeln und Leckerli. Blacky ist super drauf, alles ist bestens und er hat sich heute offensichtlich den ganzen Tag gut bewegt. Die drei sind ständig rein und raus gewandert, wie wir am Strohbereich, der Koppel und den Laufwegen sehen konnten.

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 17. April 2007 um 23:57
Di.17.4.07
Morgens :  bedeckt, kühler, trocken, windig
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: Hong Hua doppelt
Sonstiges: -

Di.17.4.07
Abends:  trocken, kühl,  windig
Pulsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: sehr gut drauf
Sonstiges: Regendecke Fleece
Therapie doppelt Hong Hua, Gingko Biloba Pulver 800 mg, Sa 11
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  Angrasweide weitergesteckt
Arbeit/Gangbild
Heute hatten wir "Spiele- und Fun Abend". Haben einen Minitrail (3 Hindernisse an einer langen Seite) spiegelbildlich aufgebaut und sind ihn in 2-er Gruppen geritten. Die anderen mussten dann jedem für jedes Hindernis Punkte verteilen/beurteilen - der Sieger musste dann eine Runde Kaffee ausgeben. Alles ohne Sattel am Halfter. Pferde und wir hatten viel Spass, Blacky war super und ich musste einen ausgeben….
Wir werden das jetzt jeden Dienstag machen, aber ab nächsten Dienstag einzeln mit zwei Durchläufen: einmal mit dem eigenen Pferd, einmal mit Fremdpferd (wird ausgelost) - auch alles ohne Sattel am Halfter. Das wird bestimmt witzig.

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 19. April 2007 um 01:14
Mi.18.4.07
Morgens :  bedeckt, regnerisch, eiskalter Wind - Temperatursturz!!!
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: Hong Hua doppelt
Sonstiges: abgedeckt

Mi.18.4.07
Abends:  regnerisch, kühl,  windig
Pulsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: sehr gut drauf
Sonstiges: 100 g Thermo
Therapie doppelt Hong Hua, Gingko Biloba Pulver 800 mg, H 1, 2, 3
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  Angrasweide weitergesteckt, 20 Min. lange Koppel mit Maulkorb
Arbeit/Gangbild
Heute haben wir unsere Rösser glücklich gemacht (und uns auch ;-) ) Nachdem ich Blacky am Boden etwas aufgewärmt habe, haben wir Blacky und Tanny den maulkorb aufgemacht (da wussten sie genau was kommt und waren entsprechend heiss) und die lange Koppel aufgemacht: Die drei sind im rasenden Galopp die 500 Meter runter und wieder zu uns zurück geheizt. Es war eine wahre Freude, das zu sehen. Blacky lief glasklar und hat locker das Tempo der Stuten mitgehalten. Das war einfach Lebensfreude pur. Danach habe sie begeistert gegrast. Die lange Koppel sieht klasse aus - hochgewachsen und VOLLER KRÄUTER! Seit drei Jahren haben wir immer wieder vergeblich Pferdewiesenkräuter zwischengesäht - ohne Erfolg. Das Weidelgras hatte immer alles verdrängt und das einzige was sonst noch überlebte waren Hahnefuss und Brennessel. Dieses Jahr sind grosse Flächen erstmals voller Gänseblümchen…und endlich auch lauter verschiedene Kräuter - der Boden scheint sich also langsam in Richtung kalkarm zu entwickeln :-) und den Kräutern eine Chance zu geben.
Nach den 20 Minuten haben wir die Pferde zurück auf die weitergesteckte Angrasweide gestellt. Werde morgen mal schauen, ob ich den wilden Lauf fotografiert bekomme.

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 19. April 2007 um 01:20
...so, und dann noch-diesmal etwas verspätet, weil immer vergessen die Huffotos von nach dem letzten Schmiedbesuch (aber erst heute gemacht).
Ausserdem vorab nochmal ein Foto von Blacky s Tagesgesamtration Krippenfutter.

gesamte Tagesration Krippenfutter Blacky (Der Löffel steht am Boden):


Hufbilder:
Vorne


Hinten


Vorne links


Vorne rechts


Hinten links


Hinten rechts

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 19. April 2007 um 21:12
Do.19.4.07
Morgens :  bedeckt, trocken, eiskalter Wind -
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: Hong Hua doppelt
Sonstiges: abgedeckt

Do. 19.4.07
Abends:  regen,kalt, stürmisch
Pulsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung: sehr gut drauf
Sonstiges: 100 g Thermo
Therapie doppelt Hong Hua, Gingko Biloba Pulver 800 mg, H 1, 2, 3
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  Angrasweide weitergesteckt, 15 Min. lange Koppel mit Maulkorb
Arbeit/Gangbild
Eine Stunde in der Halle geritten - viel Schritt, rückwärts, seitwärts, biegen, dann 6 x lange Seite Trab gedehnt :-) endlich! Er läuft auch in der Halle wieder klar! Danach habe ich die drei noch auf die lange Koppel gelassen…und gefilmt…….


"Ab auf die Koppel" - Blacky ist vorne und wird etwa auf meiner Höhe von Tanny überholt:
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_MVI_0458.jpg

...und hier der "Rücklauf, nachdem ich die 3 gerufen habe - das Wiehern ist Blacky - diesmal läuft er hinten:
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_MVI_0460.jpg

und hier noch 3 Grasfotos:
Dauerweide (immer Zugang):


das Weitersteckstück zum Angrasen:


und das lange Stück mit den vielen tollen Kräutern :-)

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 21. April 2007 um 10:03
Fr.20.4.07
Morgens :  bedeckt, trocken, eiskalter Wind -
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: Hong Hua doppelt
Sonstiges: eingedeckt gelassen

Fr.20.4.07
Abends: bedeckt, trocken, windig, noch kälter :-(
Pulsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  müde
Sonstiges: 100 g Thermo
Therapie Gingko Biloba Pulver 800 mg, H 1, 2, 3
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  Angrasweide weitergesteckt,
Arbeit/Gangbild
Ausgiebig putzen, Bodenspielchen, Massage. Die Pferde waren heute alle etwas müde und unmotiviert. So wie es im paddock aussah haben sie  sich viel bewegt. Denke das Wetter hat die Pferde alle etwas fertig gemacht. Ansonsten aber alles gut.
Habe heute vergessen, eine neue Dose Hong Hua mitzunehmen. Heute abend und morgen früh bekommt Blacky diesmal also keines. Hoffe mal es geht gut und er kriegt nicht in den nächsten Tagen Pulsation. Morgen früh kriegt er vorsichtshalber nochmal 600 mg Gingko biloba .

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 21. April 2007 um 21:20
Sa.21.4.07
Morgens :  bedeckt, trocken, windstill, eiskalt
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 600 mg Gingko Biloba
Sonstiges: abgedeckt

Sa.21.4.07
Nachmittags/Abends: sonnig, trocken, windstill, super warm
Pulsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  müde
Sonstiges: abgedeckt gelassen
Therapie 1,5 Hong Hua, Gingko Biloba Pulver 800 mg, H 1, 2, 3
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  kl. Koppel, 20 Min lange Koppel mit Maulkorb
Arbeit/Gangbild
Erst Strassenrunde, dann Feld Schritt und Trab zusammen mit Hazel, Tanny, Justy und noch einem anderen Pferd aus dem Stall.
Alle Pferde waren etwas träge - ist aber auch schnell ganz schön wrm geworden - ansonsten alles klasse.

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 22. April 2007 um 22:26
So.22.4.07
Morgens :  sonnig, trocken, windstill, warm
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 1,5 Hong Hua
Sonstiges: -

So.22.4.07
Nachmittags/Abends: sonnig, trocken, windstill, super warm
Pulsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  klasse
Sonstiges: -
Therapie 1 Hong Hua, Gingko Biloba Pulver 600 mg, H 1, 2, 3
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  kl. Koppel, 30 Min lange Koppel mit Maulkorb
Arbeit/Gangbild
Wir (mit Jule und Justy) waren heute im Klövensteen zum 2 stündigen Ausritt. Blacky war super gut drauf. Er wäre wohl gerne auch geheizt, und einmal ziemlich zum Schluss beim letzte Galopp konnte er seine obligatorischen Buckler auch nicht lassen, aber ansonsten liess er sich trotz seiner Hochstimmung leicht und locker kontrollieren. Das war umso netter von ihm, weil ich etwas "behindert" war. Ich musste alles am hingegebenen Zügel einhändig reiten, weil ich Pollo (mein Hund) diesmal nicht unterbringen konnte und er mit war. Im Klövensteen muss er leider an der Leine laufen. Da gibt es einen zeimlich radikalen Förster, der bei freilaufenden Hunden wohl in der Vergangenheit schon des öfteren von seinem Abschussrecht gebrauch gemacht hat. Man erzählt sich im Klövensteen, dass es sogar schon Klagen gegen ihn gegeben haben soll, weil er auch keine Hemmungen hatte, Hunde nur wenige Meter entfernt von deren Besitzern abzuknallen. Weiss nicht, wieviel von den Stories wahr ist - möchte es aber auch mit meinem Hund nicht ausprobieren. Darum also Pollo an der leine bei Fuss.
Es ging gigantisch klasse - viel besser als erwartet. Alle Gangarte, Blacky lief schön rund und kontrolliert und Pollo benahm sich auch super. Habe heute den Eindruck gehabt, dass es Blacky schon wieder viel leichter fällt, sich auch über längere Zeiträume zu tragen. Seine Muskulatur entwickelt sich langsam auch schon wieder sicht- und spürbar :-))

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 23. April 2007 um 23:27
Mo.23.4.07
Morgens :  sonnig, trocken, windstill, warm
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 1 Hong Hua
Sonstiges: Fesselköpfe waren ganz leicht angelaufen. Da aber sonst alles okay und Blacky gut drauf denke ich, dass das undramatisch ist. Mal abwarten.

Mo.23.4.07
Nachmittags/Abends: sonnig, trocken, etwas schwül, windstill, super warm
Pulsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: etwas heller als sonst - vorsorglich Therapie gewechselt
Stimmung:  sehr gut
Sonstiges: Fesselköpfe vorne wieder normal, hinten noch ganz leicht angelaufen (deutlich weniger als morgens)
Therapie 1 Hong Hua, Gingko Biloba Pulver 600 mg, O 3,6,7
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  kl. Koppel, 60 Min lange Koppel mit Maulkorb
Arbeit/Gangbild
Die Pferde waren gut drauf und haben sich tagsüber sehr viel bewegt. Geputzt, etwas massiert, lange Koppel.

Titel: Re: Tagebuch Blacky
Beitrag von Kirstin am 25. April 2007 um 00:04
Di.24.4.07
Morgens :  warmer Regen, windstill, warm
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 1 Hong Hua
Sonstiges: -

Di 24.4.07
Nachmittags/Abends: sonnig, schwül, windstill, super warm
Pulsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  sehr gut
Sonstiges: -
Therapie 1 Hong Hua, Gingko Biloba Pulver 400 mg, H 1,2,3
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  kl. Koppel, 45 Min lange Koppel mit Maulkorb
Arbeit/Gangbild
2 Std. Schrittausritt, am Ende Trab auf dem Feld. :-) Blacky fängt wieder an zu "tragen". Er hat fast den gesamten Ritt hindurch richtig dran gearbeitet, den Rücken anzuheben :-) - schönste Dehnung auch im Trab. Langsam baut sich die Muskulatur auch sichtbar wieder auf.

Titel: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 25. April 2007 um 23:51
Mi.25.4.07
Morgens :  warm, winsatill, sonnig, trocken
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 1 Hong Hua
Sonstiges: -

Mi.25.4.07
Nachmittags/Abends: sonnig, trocken, windstill, super warm
Pulsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  gut
Sonstiges: -
Therapie 1 Hong Hua, Gingko Biloba Pulver 400 mg, O 3,6,7
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  kl. Koppel
Arbeit/Gangbild
1,5 Std. Ausritt - erst Strassenrunde Schritt, dann Feld runter ca 500 meter Trab - etwas kantig, aber klar, dann ca 250 m Galopp - rund, gesetzt, war anstrengend für Blacky, dann Schritt bis zum Ende, dann die ca 800 Meter Trab zurück - Blacky ging schön gedehnt und kam sauber von hinten. Dabei hat er die ganze Zeit den Rücken deutlich spürbar gehoben :-) Der Trab war einfach ein traum…..und für Blacky ganz schön anstrengend ;-)
Grasen auf der langen Koppel habe ich heute ausgelassen. Ich glaube, dass das Gras auch auf dem Anweidestück heute einen kleinen Schub gemacht hat (ein/zwei mm) und unsere Pferde waren offensichtlich heute den ganzen Tag nur draussen und überhaupt nicht drinnen zum Stroh knabbern. Denke das war dann auch genug.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 26. April 2007 um 20:00
Do. 26.4.07
Morgens :  sehr warm, winsatill, sonnig, trocken
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 1 Hong Hua, O 2
Sonstiges: -

Do.26.4.07
Nachmittags/Abends: sonnig, trocken, windstill, super warm
Pulsation: vo re etwas, vo li und bd. Hinten  evtl ganz wenig - kann aber auch Puls sein und nur eingebildet
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  gut
Sonstiges: -
Therapie 2 Hong Hua, Gingko Biloba Pulver 200 mg + 800 mg, O 3,6,7
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  kl. Koppel, 10 Min lange Koppel mit Maulkorb
Arbeit/Gangbild
Blacky hatte heute ganz leichte Pulsation vorne rechts und vo li und hi bdstg. habe ich einen Puls gefühlt - aber so fein, könnte auch der normale gewesen sein. Die anderen (gesunden) hatten alle auch leicht fühlbaren Puls - etwas mehr als Blacky vorne li+hi  und etwas weniger als Blacky vo re. Ich gehe darum eigentlich davon aus, dass es mit dem heissen Wetter zusammenhängt.
Allerdings will ich bei Blacky da auch kein Risiko eingehen. Habe ja in den letzten tagen das Gingko und Hong Hua runtergefahren, da er stabil gut war. Könnte natürlich auch damit zusammenhängen. Habe heute vorsichtshalber also sofort 200 mg Gingko gegeben und für abends wieder beide Dosen auf die alte Variante erhöht. Ansonsten machte Blacky einen guten Eindruck, bewegte sich einwandtfrei - keine Auffälligkeiten.
Da ich ja zu dem Schluss gekommen bin, dass er sich mehr bewegen muss und ich die Kids bitten will, ihn häufiger auch nochmal zwischendurch zu reiten, habe ich heute gleich mal angefangen:
Habe Jule heute auf Blacky gesetzt. Sie ist erst eine knappe halbe Stunde Schritt geritten, dann einige Runden Trab. Da ging Blacky wie gestern auf dem feld erst etwas steif (rundum). Dann hat Jule ihn ein paar Runden galoppiert, dannhat Blacky zum 2. Mal geäppelt und danach ging er einfach nur super - locker, gleichmässig alles schön. Jule hat ihn dann noch ausgiebig Trab und Galopp gearbeitet und beide waren hinterher ganz schön verschwitzt und aus der Puste (…würde mal behaupten, Jule war deutlich mehr geschafft, als Blacky ;-) , - es ist grottenheiss…)
Nach dem Reiten war Blacky s Puls(ation??) rundum gleichmässig wie bei den anderen (gesunden) Pferden auch und er wirkte sehr zufrieden.
Ina wird die Pferde heute abend ja noch aufs lange Stück durchlassen. Blacky und Tanny dürfen mit Maulkorb mit runterheizen (für den Adrenalinschub ;-) ) aber die zwei werden dann nach 10 minuten wieder reingeholt…sicher ist sicher….

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 27. April 2007 um 23:57
Fr. 27.4.07
Morgens :  sehr warm, windstill, sonnig, trocken
Pu(lsation):  wie gestern vorm Reiten
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 2 Hong Hua, O 2
Sonstiges: wir haben das kleine Koppelstück jetzt wieder komplett zurückgesteckt auf das allererste kleine Angrasstück, so dass die Pferde tagsüber nur noch direkt hinter der Halle in den Schatten können. Das komplette Angrasstück machen wir jetzt erstmal nur noch über Nacht auf, wenn es nicht so heiss ist.

Fr.27.4.07
Nachmittags/Abends: sonnig, trocken, windstill, super warm
Pulsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  gut
Sonstiges: -
Therapie 2 Hong Hua, Gingko Biloba Pulver 800 mg, O 3,6,7,  H1,2,3
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  kl. Koppel aufgemacht, 30 Min lange Koppel mit Maulkorb
Arbeit/Gangbild
Die Pulsation ist bei allen 3 Pferden komplett verschwunden. Alle drei fühlten sich von der Hauttemperatur ausserdem wieder deutlich kühler an.
Beim Stalldienst konnte ich sehen, dass die Pferde sich sehr viel rein und raus bewegt haben müssen. Als ich um 18 Uhr kam habe ich die komplette kleine Koppel aufgemacht. Später waren wir ausreiten (ca 1,5 Std. erst Strasse Schritt, dann feld ca 800 Meter Trab und ca 800 Meter Galopp - alles super:-). Nach dem Ausritt haben wir die drei noch 30 Minuten auf das lange Stück gelassen.

….ich glaube, das wir eine plausible Erklärung für das plötzliche Auftreten der Pulsation bei allen drei Pferden gefunden haben:
Seit wir mit dem Angrasstück angefangen haben, haben sich die Pferde immer sehr viel rein und rausbewegt. Das war an der Verteilung der Haufen gut zu sehen. Bis wir etwa die Hälfte der "kleinen Koppel" mit dem Weiterstecken erreicht hatten, hatten wir nie einen Äppelhaufen auf der Koppel. Dann sammelten  wir zunehmend mehr Haufen auf der Koppel ein und entsprechend weniger auf dem Weg in den Stall.
In Relation zu der steigenden Äppelverteilung auf der Koppel (je weiter der Weg in den Stall wurde), sank der Wasserverbrauch an der Tränke.
In den letzten tagen, wo es so sehr heiss war, hatten wir praktisch alle haufen hinten auf der Koppel. (ich schrieb da auch mal, dass die Pferde sich offensichtlich wenig bewegt haben bzw. nur draussen in der Sonne waren). Mit anderen Worten sie sind auch selten oder gar nicht trinken gegangen.
Heute hatten wir einen doppelt so hohen Wasserverbrauch aus der Tränke im vergleich zu den letzten zwei Tagen. Gleichzeitig waren praktisch alle Äppelhaufen auf dem Weg zwischen Koppel und Tränke im Stall - die Pferde sind also häufig trinken gegangen.
Beim Menschen sagt man, dass man bei Hitze sehr viel trinken soll, weil sonst die Viskosität des Blutes abnimmt. Das wird beim Pferd nicht anders sein und dürfte bei zu wenig Wasseraufnahme gerade einem rehegefährdeten Pferd gefährlich werden und muss zu Pulsation führen.
Unsere Rösser waren schlicht und ergreifend bei der Hitze zu faul, den "weiten" Weg von der Koppel zur Tränke zu machen - dafür war der Durst nicht gross genug. Heute, wo der Weg durch die Abtrennung viel kürzer war, haben die drei sich des öfteren auf den Weg gemacht und abends waren alle drei pulsationsfrei und sie hatten eine deutlich kühlere Hautoberfläche.
Heute nacht haben wir die kleine Koppel ganz offen.
Wenn morgen alles immernoch obB ist, werden wir die Abtrennung tagsüber auf der kleinen Koppel auf "halbe Koppel" vergrössern. Das war der Abstand zum Stall, bis zu dem sich die Pferde noch regelmässig auf den Weg in den Stall machten. Mal schauen, ob das so klappt.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 28. April 2007 um 21:45
Sa.28.4.07
Morgens :  sehr warm, wind, sonnig, trocken
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 2 Hong Hua, O 2
Sonstiges: kleine Koppel auf die Hälfte gestellt.

Sa.28.4.07
Nachmittags/Abends: sonnig, trocken, wind, super warm
Pulsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  gut
Sonstiges: -
Therapie 2 Hong Hua, Gingko Biloba Pulver 800 mg, O 3,6,7,  H1,2,3
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  kl. Koppel aufgemacht, 30 Min lange Koppel mit Maulkorb
Arbeit/Gangbild
Alle Pferde obB, haben viel getrunken. Nachmittags Schrittausritt - alle drei waren todmüde und unmotiviert. Wollten dann noch etwas auf dem Aussenplatz arbeiten, da hatte Blacky aber überhaupt keine Lust zu. Habe darum abgesattelt und stattdessen ca. 45 Minuten Doppellonge gemacht. Viel Trab und Galopp. Nach anfänglichem Unmut hat Blacky schön mitgemacht und ging schliesslich gut und locker vorwärts.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 29. April 2007 um 23:10
So.29.4.07
Morgens :  kühler, wind, sonnig, trocken
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 2 Hong Hua, O 2
Sonstiges: kleine Koppel auf die Hälfte gestellt.

So.29.4.07
Nachmittags/Abends: sonnig, trocken, wind, kühl, abends sehr kalt
Pulsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  gut
Sonstiges: 100 g Thermo
Therapie 2 Hong Hua, Gingko Biloba Pulver 800 mg, O 3,6,7,  H1,2,3
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  kl. Koppel aufgemacht, 30 Min lange Koppel mit Maulkorb
Arbeit/Gangbild
Heute waren Birgit und Norbert (es war ein super netter Tag :-))) da und wir waren schon gegen 12 Uhr im Stall. Die drei lagen im Paddock in der Sonne mitten im Mittagsschlaf.
Haben dann erstmal Stallbesichtigung gemacht und uns dann nach beendetem Mittagsschlaf Tanny und Blacky für ein paar kleine Bodensachen geholt. Blacky war erstmal noch total müde/verschlafen und auch etwas steif. Freie Zirkelarbeit habe ich sehr schnell wieder beendet, da Blacky beim Trab hinten wieder total einsackte. Das war das erste Mal, dass ich ihn seit seiner Genesung vor einer langen Schritt- Ausrittrunde in die Halle genommen habe - sonst war er immer mindestens eine halbe Stunde aufgewärmt im Gelände gewesen. Da er keinen leidenden Eindruck machte, habe ich beschlossen, ihn liebr auf die Schrittrunde mitzunehmen. Entweder braucht er wirklich diese extremen Aufwärmphasen oder er hatte von gestern deftigen Muskelkater.
Wir haben also dann die Pferde fertig gemacht: Ina hat mit Norbert die Fahrt mit Justy in der Kutsche gemacht (s. Tagebuch Justy) und Birgit ist auf Hazel (okay, Birgit war nicht wirklich auf Reiten vorbereitet, hat es aber phantastisch gemeistert auch ohne Reitsachen ;-)), ich auf Blacky geritten. Wir haben die grosse Dorfrunde im Schritt gemacht (ca 1 - 1,5 Std). Ging super :-)…uns klasse unterhalten und den schönen Nachmittaqg genossen. Blacky ging auch schlagartig wieder normal. Einmal schwächelte er ein kurzes Stück: er stolperte vorne 2x (Zehe wird wieder zu lang - Schmied ist in ca einer Woche fällig) und ging dann insgesamt einige Schritte etwas "holzig". Bin dann ein paar Meter getrabt, da Strasse aber nur sehr langsam, wobei er wieder etwas sackte - allerdings weniger als vorher in der Halle -es hätte sich vermutlich bei einem zügigeren Trab komplett gelegt.  
Danach ging Blacky wieder völlig normal und klar. Wir hatten einen tollen Ausritt und die Pferde waren alle zufrieden. Abends haben wir die drei nochmal auf die Koppel durchgelassen. Da sind sie im vollen Galopp runtergetzt - keine Spur mehr von schwächeln oder sacken :-))

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 30. April 2007 um 23:38
Mo.30.4.07
Morgens :  kühl, wind, sonnig, trocken
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 2 Hong Hua, O 2
Sonstiges:abgedeckt,  kleine Koppel auf die Hälfte gestellt.

Mo.30.4.07
Nachmittags/Abends: sonnig, trocken, nachmittags windig und warm, abends windstill und kühl
Pulsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  gut
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie 2 Hong Hua, Gingko Biloba Pulver 800 mg, O 3,6,7,  H1,2,3
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  kl. Koppel aufgemacht, 30 Min lange Koppel mit Maulkorb
Arbeit/Gangbild
Wir hatten einen klasse Tag in St. Peter! 13.30 war Hochwasser, darum sind wir zu ca 16 Uhr hingefahren. Der Strand war schon so gut wie menschenleer, die Priele noch am Ablaufen. Sind 1,5 bis 2 Std. am Strand geritten. Schritt und Trab - es war ein Traum:-)  Blacky ist gut und flüssig gegangen, hatte sichtlich Spass und wollte noch nichteinmal wieder zurück! Ca 30 Minuten sind wir insgesamt im Wasser zügig Schritt geritten (Konditions- und Muskeltraining ;-)) - Blacky hat viel rumgeplanscht und meine Hose war am Ende komplett durchgeweicht. Ausserdem konnte ich meine Schlappen ausgiessen, weil Blacky mir so viel Wasser in die Schuhe geschippt hatte :-)
Auf dem Rückweg haben wir ca 15 Minuten einen ganz gesetzten, hochversammelten Trab geritten. Blacky war glasklar im Takt, hat sich getragen und lief dabei am Bindfaden - ein einziger Traum…..zur Piaffe hätte zeitweise nicht mehr viel gefehlt.
Hazel ging genauso traumhaft und wir haben nur so zum Spass Renvers und Travers gegeneinander eingebaut - die Pferde haben so fein nur auf Gewicht reagiert - es war der perfekte Pas de Deux….. Wir haben dann lieber wieder Schritt gemacht, damit die Pferde sich nicht übernehmen…aber es war wirklich wie auf Wolken schweben…so hätten wir ewig weitermachen können.
Zurück am Hänger fielen Blacky und Hazel über das satte, lange Gras auf der Hängerparkwiese her. Blacky hat es genossen, einmal 15 Minuten ohne Maulkorb aus den vollen schöpfen zu dürfen ;-)….danach sind sie ohne zu murren wieder in den Hänger und es ging die 1,5 Std Fahrt wieder nach Hause. Beide Pferde kamen absolut unverschwitzt und bester Laune, aber etwas müde vom Strand zurück. AM Stall haben wir sie nochmal mit Maulkorb auf das lange Stück gelassen. Es ging in rasantem Galopp runter…..ein rundum gelungener Tag!

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 02. Mai 2007 um 00:36
Di.1.5.07
Morgens :  warm, etwas wind, sonnig, trocken
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 2 Hong Hua, O 2
Sonstiges:abgedeckt,  kleine Koppel auf die Hälfte gestellt.

Di. 1.5.07
Nachmittags/Abends: sonnig, trocken, windstill, warm
Pulsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  gut
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie 1 Hong Hua, Gingko Biloba Pulver 800 mg, O 3,6,7,  H1,2,3
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  kl. Koppel aufgemacht, 45 Min lange Koppel mit Maulkorb
Arbeit/Gangbild
Haben eine Dorfrunde mit Abstecher an den Elbstrand und Einkehr bei der Würstchenbude gemacht.
:-) Blacky war SPITZE! Er ging vom allerersten Schritt an zügig und locker - kein Einlaufen war diesmal nötig :-)
Den gesamten Ritt durch ist er einfach nur motiviert und fröhlich gegangen. Selbst wenn Paula oder Hazel mal etwas nervös oder spackig wurden oder z.B. bei den Wellen nicht weiter wollten - Blacky ist locker und willig vorausmaschiert :-)
Am Strand sind wir erst ein wenig durchs Wasser geritten bis Paula im Schlick plötzlich bis zum Bauch verschwand und sich mit zwei riesen Sprüngen aus dem Schlamassel befreite (vermutlich hatten Strandtouri s am Nachmittag da irgendwelche Burgen gegraben, die vom auflaufenden Wasser noch nicht wieder richtig zugespült worden waren :-( . Annalena und ich waren durch die Sätze ziemlich mit Schlick besprenkelt - aber sonst ist alles gut gegangen und Paula ist auch anstandslos gleich wieder ins Wasser rein. Sie war jedenfalls nicht geschockt - ihre Reiterin schon ;-)  Danach sind wir neben dem Wasser weiter geritten und haben auch noch einen schönen, versammelten Trab eingelegt. Es war ein toller Ausritt mit super zufriedenen Pferden :-)

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 03. Mai 2007 um 00:08
Mi.2.5.07
Morgens :  warm, windstill, sonnig, trocken
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 2 Hong Hua, O 2
Sonstiges:abgedeckt,  kleine Koppel auf die Hälfte gestellt.

Mi.2.5.07
Nachmittags/Abends: sonnig, trocken, windstill, kühl
Pulsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  gut
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie 1 Hong Hua, Gingko Biloba Pulver 800 mg, O 3,6,7,  H1,2,3
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  kl. Koppel aufgemacht, 30 Min lange Koppel mit Maulkorb
Arbeit/Gangbild
Heute und morgen muss Blacky mit Kurzprogramm leben, weil ich nicht früher aus dem Geschäft weg kann. Sind heute 30 Minuten Strasse Schritt zum Aufwärmen geritten bevor wir die Pferde für eine halbe Stunde auf die lange Koppel durchgelassen haben. Beim Strassenritt war Blacky von Anfang an locker und ging gut vorwärts. Auf die Koppel sind die 3 dann im wilden Galopp gerannt. Alle sind gut drauf.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 04. Mai 2007 um 00:18
Do.3.5.07
Morgens :  warm, windstill, sonnig, trocken
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 1 Hong Hua, O 2
Sonstiges:abgedeckt,  kleine Koppel ganz.

Do.3.5.07
Nachmittags/Abends: sonnig, trocken, windstill, kühl
Pulsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  sehr gut drauf
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie 1 Hong Hua, Gingko Biloba Pulver 800 mg, O 3,6,7,  H1,2,3
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  kl. Koppel, 90 Min lange Koppel mit Maulkorb
Arbeit/Gangbild
Heute hatten wir keine Zeit, weil wir bis 22 Uhr den Laden aufhatten. Ich bin erst gegen 21, Uhr zum Stall gefahren. Darum hat Jule Blacky heute nachmittag 45 Min geritten. Sie schrieb, dass Blacky gut gegangen ist und es keine Probleme gab. Ordentlich arbeiten musste er offensichtlich auch: Gaby erzählte, dass Jule ihn schön viel galoppiert hat und an den Schwitzstellen war abends noch gut zu sehen, dass er gut zu tun hatte:-) Offensichtlich ist es ihm super bekommen, denn er lief heute abend in sehr fröhlichem Galopp auf die Koppel raus und kam in ebensolchem auch wieder rein, als wir die Pferde nach dem Stalldienst gegen 23.30 h  wieder reinriefen.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 05. Mai 2007 um 01:15
Fr.4.5.07
Morgens :  warm, windstill, sonnig, trocken
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 1 Hong Hua, O 2
Sonstiges:abgedeckt,  kleine Koppel ganz.

Fr.4.5.07
Nachmittags/Abends: sonnig, trocken, windstill, kühl
Pulsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  sehr gut drauf
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie 1 Hong Hua, Gingko Biloba Pulver 800 mg, O 3,6,7,  H1,2,3
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  kl. Koppel, ca 60 Min lange Koppel mit Maulkorb
Arbeit/Gangbild
Haben heute Schrittrunde an den Hafen gemacht und dort mal wieder eine Pause an der Würstchenbude :-) Waren ca. 2 Stunden unterwegs (ca 15 Min Pause) Blacky war einfach spitze!!!
Er ging vom ersten Schritt an zügig, locker und raumgreifend los - er ging zum allerersten Mal wieder einen Schritt, wie ich ihn  von vor ca 8 Jahren kannte - einfach gigantisch! Der Rücken war schön angehoben und Blacky trat locker 3!!! Huf über ohne sich vorne zu greifen - also vorne schneller weg als er von hinten kam - das funktioniert bei ihm nur, wenn er wirklich absolut korrekt über den Rücken geht - es war irre.
Jetzt ist nur mein Schmied gefragt: bei dem Raumgriff fängt er jetzt hinten mit den Eisen auf dem Asphalt an wegzurutschen - an der schrägen Überfahrt durch den Deich war es zweimal wirklich kritisch. Da muss mein Schmied ihm wohl irgendwie einen "Rutschstopp" einbauen - sonst liegen wir irgendwann lang. Anschliessend wie gehabt noch lange Koppel mit Maulkorb - ein toller Abend.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 06. Mai 2007 um 00:53
Sa.5.5.07
Morgens :  warm, windstill, sonnig, trocken
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 1 Hong Hua, O 2
Sonstiges:abgedeckt,  kleine Koppel ganz.

Sa 5..5.07
Nachmittags/Abends: sonnig, trocken, wind, kühl
Pulsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  müde
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie 1 Hong Hua, Gingko Biloba Pulver 800 mg, O 3,6,7,  H1,2,3
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  kl. Koppel, ca 60 Min lange Koppel mit Maulkorb
Arbeit/Gangbild
Schrittrunde 2 Stunden, davon ca 15 Min Trab/Galopp auf dem Feld. Die Pferde waren genauso müde und etwas lustlos, wie wir auch. War wohl der Wetterwechsel. Entsprechend gemächlich war der Ausritt. Selbst der Hund war am Ende total fertig. Auf die grosse Koppel bewegten sich die drei heute im eher langsamen Schaukelgalopp.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 06. Mai 2007 um 22:28
So.6.5.07
Morgens :  warm, windstill, sonnig, trocken
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 1 Hong Hua, O 2
Sonstiges:abgedeckt,  kleine Koppel ganz.

So 6.5.07
Nachmittags/Abends: sonnig, trocken, wind, kühl
Pulsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  super drauf, am Ende müde;-)
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie 1 Hong Hua, Gingko Biloba Pulver 800 mg, O 3,6,7,  H1,2,3
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu (doppelt)  und Stroh wie gehabt,  kl. Koppel
Arbeit/Gangbild
Waren heute ausreiten gefahren. Da die Tiede nicht passte, sind wir nach Bokel statt nach St. Peter. Ich wusste gar nicht, dass Bokel ein so traumhaftes Reitgelände hat - das übertrifft absolut alles, was wir hier oben sonst noch so haben.
Eigentlich sollte es seo eine ca. 2 Std. Schritt Runde werden. Am Ende waren es 4-5 Std, über 30 km und zwischendurch auch Trab und Galopp (denn bei nur Schritt wären wir vermutlich immernoch nicht wieder da). Ich würde sagen, wir haben uns mit der unbekannten Strecke total verschätzt…
Blacky ist einfach nur super gegangen - und er hat problemlos durchgehalten! Eine Graspause von ca 15 Minuten haben wir auf einer grünen Lichtung eingelegt.Blacky hat es sichtlich genossen, ohne Maulkorb aus dem Vollen schöpfen zu dürfen :-)
Blacky ging alle Gangarten klar, ausgeglichen und sauber. Es war ein tolles Gefühl :-)
Als wir endlich wieder am Hänger ankamen, tat mir der Hintern weh, Ina und ich waren total geschafft  und Blacky und Hazel wirkten richtig zufrieden. Der Hammer war: beide hatten nicht ein feuchtes Härchen am ganzen Leib ausgenommen unter dem Sattel - und das, obwohl wir seit Jahren nicht mehr so lange Trab- und Galoppstrecken am Stück gemacht haben. Es scheint, als hätten unsere konsequenten, täglichen  Schritt- Aufbauritte der letzten Wochen mehr erreicht, als wir uns beide hätten träumen lassen.
Zweimal mussten wir ein kleines Stück Strasse reiten. Da musste ich führen, denn Blacky s Eisen sind mittlerweile so spiegelglatt, dass er sogar beim Führen auf allen vieren rutschte :-( . Da muss dringend etwas passieren. Er kann ja nichtmal mehr bei uns über den Hof gehen, ohne dass er ausrutscht. Morgen werde ich ihm die Hintereisen abnehmen, damit wir unsere Schrittrunden in der Woche (ist ja nur Strasse) nicht unterbrechen müssen - Ende der Woche kommt ja der Schmied - hoffentlich hat der eine Lösung.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 08. Mai 2007 um 01:23
Mo.7.5.07
Morgens :  kühl, windstill, bedeckt, zeitweise Nieselregen
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 1 Hong Hua, O 2
Sonstiges:abgedeckt,  kleine Koppel ganz.

Mo.7.5.07
Nachmittags/Abends: kühl, zeitweise leichter Landregen, sonst trocken, windstill
Pulsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  super Stimmung
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie 1 Hong Hua, Gingko Biloba Pulver 800 mg, O 3,6,7,  H1,2,3
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu (doppelt)  und Stroh wie gehabt,  kl. Koppel
Arbeit/Gangbild
Waren heute spät dran, deswegen nur noch eine knappe Stunde Schritt Strasse zum Aussichtspunkt am Deich. Die Strasse war feucht und da konnte Blacky ohne auszurutschen gehen. Also habe ich die Hintereisen noch nicht abgenommen - Donnerstag kommt der Schmied - vielleicht bleibt es ja bis dahin regnerisch. Blacky ging phantastisch. Vom ersten bis zum letzten Schritt raumgreifend, locker und hochmotiviert. Ich habe es nicht wirklich erwartet, da ich eigentlich nach gestern mit einem Muskelkater gerechnet habe - aber nichts, im Gegenteil. Es ist schon fast beängstigend, wie schnell er Fortschritte macht - unbeschreiblich!

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 09. Mai 2007 um 00:02
Di.8.5.07
Morgens :  kühl, wind, bedeckt, zeitweise heftige Regenschauer
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 1 Hong Hua, O 2
Sonstiges:abgedeckt,  kleine Koppel ganz.

Di.8.5.07
Nachmittags/Abends: kühl, trocken, wind
Pulsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  sehr gut
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie 1 Hong Hua, Gingko Biloba Pulver 800 mg, O 3,6,7,  H1,2,3
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu (doppelt)  und Stroh wie gehabt,  kl. Koppel
Arbeit/Gangbild
Heute war ich vormittags bei den Pferden, weil ich abends keine Zeit hatte. Habe Jule gebeten, Blacky nachmittags gut zu bewegen. Sie hat Blacky 1 Std. geritten und begeistert berichtet, "dass er von mal zu mal, wo sie ihn reitet besser wird. Er sei heute einfach toll gegangen :-) "
Eventuell haben Ina, AnnaLena, maggie und Anke ihn heute abend nochmal mit in den Bosal Kurs genommen. Da werde ich ja dann morgen Bericht erhalten, wie es war. Wird aber schon gut gewesen sein, denn wenn was gewesen wäre,  hätten sie mich heute noch informiert.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 10. Mai 2007 um 00:20
Mi.9.5.07
Morgens :  kalt, wind, bedeckt, trocken
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 1 Hong Hua, O 2
Sonstiges:abgedeckt,  kleine Koppel ganz.

Mi.9.5.07
Nachmittags/Abends: sehr kalt, trocken, leicht windig
Pulsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  sehr gut
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie 1 Hong Hua, O 3,6,7,  H1,2,3
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu (doppelt)  und Stroh wie gehabt,  kl. Koppel, lange Koppel weitergesteckt
Arbeit/Gangbild
Waren ca eine 3/4 Stunde im Gelände Schritt Strasse. Blacky kam schon wirklich kernig aus dem Stall. Er wirkte schon beim putzen, als ob er richtig Lust auf Bewegung hatte. Nehme an, die Kälte hat alle Pferde etwas "aufgeweckt". Entsprechend raumgreifend und zügig ging es kaum, dass ich im Sattel sass los auf die Strasse. Das war spannend: vor jedem 2. Haus türmten sich Sofas, Eckbänke, alte Fenster und Matratzen und was man sonst noch so im Sperrmüll findet. Blacky ging mit grossen Augen und gespitzten Ohren an den Ungetümen vorbei…und dann kam schon wieder das nächste ;-). Ich konnte fühlen, dass das ganze Pferd unter einer gewissen Spannung stand - aber irgendwie positiv. Er fing dabei nicht an rumzutänzeln, er machte sich nicht verrückt und ging zwar gespannt, aber völlig gleichmässig an allem vorbei. Hazel war da diesmal ganz anders: sie tänzelte und stellte sich bei jedem kleinsten Geräusch und Windstoss an. Normalerweise sind die Rollen da eher umgekehrt verteilt. Heute hatte ich eindeutig den entspannteren Ausritt :-). Anschliessend sind wir noch auf den Aussenplatz. Dort habe ich Blacky noch auf beiden Händen auf dem Mittelzirkel einige Runden galoppiert. Das erste Angaloppieren habe ich abgebrochen - er versuchte über Trab in den Galopp reinzurennen. Beim 2. Anlauf ist er sauber aus dem Schritt durchgesprungen und hat eine richtig schön von hinten durchgesprungene Galoppade gezeigt und auch gehalten. Das erste mal seit Ewigkeiten, dass wir wieder wirklich einen kraftvollen Galopp in der Bahn hinbekommen haben :-) Im Rücken muss er noch wieder etwas geschmeidiger und runder im Galopp werden - aber ich war total zufrieden, wie es heute war. Alles andere wird denke ich von selbst kommen, je mehr die Kondition sich aufbaut.
Nach dem reiten habe ich die Koppel weitergesteckt und den Stall aufgemacht: es ging in rasantem Galopp mit Buckeln und Ausschlagen zum weitergesteckten Stück. Als wir die Pferde ca 20 Minuten zum Abendbrot reinriefen, kamen sie in ebenso freudigen Galopp zurück und aus Blackys Augen sprühte förmlich das Feuer. ….es ist fast zu schön um wahr zu sein, wenn ich sehe, was für Fortschritte er macht :-)

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 11. Mai 2007 um 01:01
Do.10.5.07
Morgens :  kalt, wind, bedeckt, teilweise Regenschauer
Pu(lsation):  minimaler Puls fühlbar
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 1 Hong Hua, O 2
Sonstiges:abgedeckt,  kleine Koppel ganz.

Do.10.5.07
Nachmittags/Abends: sehr kalt, trocken, leicht windig
Pulsation: vorm Reiten minimaler Puls, hinterher obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  nachmittags müde, gegen abend gut drauf
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie 1 Hong Hua, O 3,6,7, Gingko Biloba 200 + 800mg,  H1,2,3
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu (doppelt)  und Stroh wie gehabt,  kl. Koppel, lange Koppel weitergesteckt
Arbeit/Gangbild
Das Einfache zuerst: Blacky hatte morgens und abends einen minimalen Puls fühlbar - war aber so fein, dass ich es nicht wirklich als Pulsation bezeichnen würde. Könnte gut daran gelegen haben, dass ich gestern kein Gingko mehr hatte weil das neue noch nicht da war. Habe heute mittag dann erstmal gleich 400 mg gegeben und abends nochmal die normale Dosis von 800 mg. Jule hat ihn ca. 1 Std. nach dem Schmied leicht geritten, danach war der Puls weg.

Der Schmied und meine TÄ zum Röntgen waren da. Ehrlich gesagt, ich weiss noch nicht wirklich, was ich davon halten soll. Ich werde mal versuchen, die wichtigsten Inhalte dessen, was mein Schmied mir in Diskolautstärke um die Ohren gehauen hat, wiederzugeben. (Die Lautstärke kenne ich von vorherigen Besuchen schon, habe aber versucht sie zu ignorieren und bin erfogreich nicht drauf eingestiegen.
Also ich versuchs mal:
1. Habe geäussert, dass Blacky mit dem beschlag deutlich besser geht, als vorher ohne und dass die Fesselkopfschwellungen stabil zurückgegangen sind. Seine Antwort (sinngemäss): Das ist jawohl klar, schliesslich hat er einen abgeschwächten Spatbeschlag - muss ja besser sein. (um die Aussage zu verstehen, lest seine Äusserung zum Beschlag vom letzten Besuch)
2. Habe erklärt, dass Blacky in letzter Zeit zunehmend anfing auf der Strasse auszurutschen. Zunächst nur am Deichübergang, dann auch auf ebener Strasse, dann beim Führen und zuletzt sogar beim Führen über den Hof. Habe auch erklärt, dass das Ausrutschen immer schlimmer wurde und zweimal zu einem Beinahesturz geführt hat - einmal ohne Reiter. Habe dann noch erklärt, dass ich Blacky jeden tag mindestens eine Stunde, möglichst mehr zügig Schritt geradeaus im gelände reite, um Muskulatur und Kondition wieder aufzubauen, was sich als sehr erfolgreich erwiesen hat. Wollte noch erklären, kam aber nicht dazu, weil ich in einem schreienden Redeschwall platgewalzt wurde, dass Blacky zunehmend mehr rutscht, je raumgreifender seine Gänge werden. Habe dann wörtlich gesagt:
Wir müssen uns etwas überlegen, wie wir das Rutschen verhindert bekommen, hast Du eine Idee.
Der Schmied schrie mich an, dass er keine Vidiastifte setzen werde, weil das für das Sprunggelenk Gift sei (ich habe nicht um Vidiastifte gebeten, sondern um eine Lösung des Problems). Man könne da nichts machen, er müsse wegen des Gelenks rutschen. Ich: aber wenn er dabei zu Boden geht und sich die Vorderfusswurzelgelenke bricht ist das sicher schlechter als eine suboptimale Belastung der Sprunggelenke
Er (schreit): wer ist hier der Schmied, diese sch…..Pferdebesitzer, die immer alles besser wissen, das Problem sei nicht das Rutschen sondern die Strasse ich solle mir gefälligst ein anderes Gelände suchen…  ich: aber hier gibt es kein Gelände und ich muss ihn arbeiten und das geht nicht, wenn er rutscht  Er: wieder die sch….Pferdebesitzer bla, bla, und er macht jedenfalls nichts am Fuss, was gegen die Gelenke geht.
So ging es Ewigkeiten weiter - er wiederholte sich diverse mal (habe übrigends keinen Satz wirklich zu Ende gebracht, weil er mir bereits bei jedem Ansatz sofort ins Wort fiel und wieder das gleiche schrie)
Dann schrie er irgendwann, es läge sowieso daran, dass Blacky so schlurft und dreht im Huf. (er hat sich Blacky nicht vorführen lassen und ich hatte keine Gelegenheit, ihm zu erklären, dass Blacky gangbild sich durch das Training der letzten Wochen komplett verändert hat und er durch den weiten Raumgriff nach hinten wegrutscht, nicht zur Seite) - ich solle gefälligst Muskeln aufbauen, damit das Schlurfen besser wird.
Ich: das versuche ich ja, dafür muss ich ins Gelände und da rutscht Blacky und kommt zu Fall….
So ging es dann wieder endlos….es kam noch mehrmals ich solle nicht meine Probleme auf den Schmied abwälzen - das sei ein problem des fehlenden geländes, nicht des Schmiedes und ich solle da ein andere Gelände suchen, das sei nicht sein Problem…
Ich: aber wir müssen das Rutschen wegbekommen, sonst kann ich ihn nicht bewegen. Er: das geht nicht, das schadet dem Spat (er ist der Ansicht, dass Blacky schwersten Spat im Sprunggelenk hat - er habe die Röntgenbilder schliesslich eine halbe Nacht lang zusammen mit meiner TCVM TÄ  intensiv studiert)
Ich: aber gerade wegen der Arthrose muss er bewegt werden. Er: das ist keine Arthrose, das ist Spat! ..     ???na denn…….
Ich: Arthrose im Sprunggelenk nennt man Spat……dann kam irgendwann die Aussage, dass die sch…. Pferdebeistzer immer irgendwelches Modezeugs haben wollen und der Schmied solls machen, das wäre wie wenn meine Mutter, weil sie es schön findet, mich auf Stöckelschuhe stellt, mir einen Sack Steine auf den Rücken bindet und mich die Strasse hoch und runter jagd….das würde auch weh tun….
Den vergleich habe ich übrigends überhaupt nicht mehr verstanden….
Zwischendurch kam dann noch mehrmals, dass ihm das Pferd nur bitter leid tut, weil ich meine Probleme nicht gelöst bekomme und Blacky das alles ausbaden müsse….. Ach ja und mehrfach die Äusserung, dass das Pferd eh komplett auf sei, man nur noch Schadensbegrenzung machen könne und Gelenke und Hufe sind völlig hin…es sei im übrigen unmöglich, irgendetwas davon zu verbessern, was kaputt ist ist kaputt etc. etc. ….
Das alles schrie er mir ohne Punkt und Komma rund eine Stunde um die Ohren, während er meine beiden anderen ausschnitt und bis die TÄ eintraf.  
Ich habe eigentlich seit seiner Ankunft bis zum Eintreffen der TÄ nicht ein normallautes Wort von ihm gehört, das in einem normalen Gesprächston gesprochen war.
Dann kam meine TÄ zum Röntgen. Schlagartig war der Schmied nett, freundlich, verbindlich - respektvoll, eben so, wie man eigentlich unter erwachsenen Menschen miteinander umgeht. (Ich meine, der Mann ist vielleicht etwas mehr als halb so alt wie ich und vergreift sich schlimmer im Ton, als ich es je bei egal welchem menschen welchen Alters tun würde. Der hatte sich überhaupt nicht mehr im Griff.....)
Wir haben geröngt (letzte Bilder siehe unten)
Zunächst vor dem Ausschneiden. Da hat meine Tä dann besprochen, dass die Zehe ein ganzes Stück eingekürzt werden sollte.
Der Schmied hats gemacht wie besprochen (soweit ich es mitbekommen habe diskussionslos). Dann wurde nochmal geröngt, das sind die Bilder, die unten drinstehen - also der aktuelle Stand.
Dann haben wir hinten links das Fesselgelenk nochmal geröngt, weil es auf den letzten Hinterhandbildern das Gelenk mit der engsten Gelenkspalte war. Dann hat meine TÄ dem Schmied erklärt, dass wir etwas gegen das Rutschen machen müssen. Der Schmied (in verbindlichem, normalen Ton: aber Vidiastifte sind für das Sprunggelenk kontraproduktiv, er müsse rutschen können. Sie hat ihm mit den Stiften Recht gegeben, aber gleichzeitig klargestellt, dass Blacky auf keinen Fall rutschen darf, höchstens drehen, weil er einen fesselträgerschaden hatte. Es gäbe doch Eisen, wo eine Gummieinlage drin sei - hätte sie für ihre alte Stute auch…  Der Schmied ging zum Auto, kam mit genau soeinem Eisen wieder, die TÄ sagte: ist doch klasse und der Schmied beschlug mein Pferd damit…ohne Diskussion, ohne Murren.
Ich war etwas perplex: ich frage nach einer Idee/Lösung, er hat sie im Auto und erzählt mir die ganze Zeit nur was von der Schädlichkeit von Vidiastiften…..  Was die Röntgenbilder hinten anbelangt: vor der Hufbearbeitung war der Spalt etwas schief, hinterher gerade (siehe Bild).
Die TÄ sagte, dass der Spalt sich zwar geringfügig, aber bereits verbessert habe und wieder gleichmässiger wird. So habe ich es auch gesehen:-)

Als die Tä weg war sprach ich den HS nochmal auf den verbesserten gelenkspalt an: Ja, im Hufgelenk sei das ja kein Problem, das käme vom Beschlag. Das Problem sei das Sprunggelenk und da ist nichts regenerierbar/verbesserbar.

Nachdem der Schmied weg war, sprach mich eine Einstellerin, die den Spass verfolgt hatte an und sagte ganz trocken: "hättest ihn mal fragen sollen, ob er seine Tage hat"...  
Ich habe mich erstmal hingesetzt und das ganze Ding Revue passieren lassen.
Nachdem er bereits beim letzten mal mir gegenüber so unverschämt und respektlos rumgeschrien hat, hatte ich mir vorgenommen, erstens auf das Geschrei nicht einzugehen und ruhig zu bleiben und zweitens: ihm nichts zu sagen, wie er es zu machen hat, sondern lediglich mein problem zu schildern und ihn um eine fachmännische Lösung zu bitten.
Ich bin stolz auf mich, dass ich das tatsächlich konsequent ausgehalten habe :-)…. Hat aber auch nichts genutzt. Ich hätte sagen können, was ich wollte, es hätte seinen Schreischwall nicht unterbrochen - er hätte vermutlich nichtmal gehört, wenn ich gesagt hätte Du hast recht.

Wenn es nicht um Blacky s Wohl gegangen wäre und er auf den beschlag angewiesen wäre, hätte ich so keine Minute mit mir in dem Ton reden lassen. Ich hätte ihn gebeten zu gehen.

Ich weiss nicht wirklich, was der Schmied gegen mich hat - vielleicht ist es einfach, dass ich keine TÄ bin? Da war er ja plötzlich sehr nett und respektvoll….obwohl er vorher in seinen Schreitiraden genau wie beim letzten Mal auch mehrfach auf die sch….. TÄ s die alles besser wissen geschimpft hatte.
Und ich bin nicht wirklich sicher, was ich jetzt machen soll.
Einerseits glaube ich, dass er ein guter Schmied mit phantastischen ideen und Lösungen ist, wenn er Lösungen finden WILL. Andererseits habe ich das Gefühl aufgrund seiner Äusserungen, dass er bei Blacky keine Lösungen mehr sucht, weil er ja offensichtlich ohnehin bei Blacky nur noch Schadensbegrenzung bei einem absolut kaputten Pferd als möglich sieht. (Das kaputte Pferd läuft immerhin wirklich super)….
Die Frage ist, wie gut ist ein Schmied, egal, welche Qualitäten er bei der richtigen Motivation hat, wenn er so zu dem Pferd steht?
Wenn es gut für Blacky ist, dann bin ich auch gerne bereit, sein unverschämtes Rumgeschreie über mich ergehen zu lassen….tut mir schliesslich nicht weh…und wenn er sich dabei besser fühlt? Allerdings frage ich mich, ob er wirklich bei dieser Einstellung gut arbeiten kann…???

Was mir erst, als er weg war auffiel: er hat vorne diesmal mit seitlichen Aufzügen beschlagen. Bisher sind bei Blacky seitliche Aufzüge vorne immer schief gegangen - er hat immer innerhalb von zwei bis drei tagen gelahmt. Der HS weiss das - hatten das Thema schon in der Vergangenheit. Ob er das über seinen ganzen Frust vergessen hatte? ..oder ob er sich dabei was gedacht hat?
Keine Ahnung. Ich werde ja in den nächsten 2 tagen sehen, ob Blacky mit den Aufzügen Probleme bekommt.
Das zweite was wir wohl abwarten müssen ist, ob das in der Tracht tiefer stellen vorne okay ist. Das haben Schmied und TÄ allerdings abgesprochen. Ich habe bei betrachtung des Rö Bildes das Gefühl, dass sich die Hufgelenkspalten vorne jeweils durch das Runterstellen etwas zu sehr geschlossen haben. Bin aber ja kein Fachmann und mag mich irren. Werden die nächsten Tage zeigen.

Eine Stunde, nachdem der Schmied weg war hat Jule Blacky eine knappe Stunde auf dem Aussenplatz leciht geritten, da er ja eine komplett neue Stellung hat. Da muss Blacky sich ja erstmal einlaufen.

Morgen ist Kai da :-) er wird mir dann sicher seine Ansichten zu den Röntgenbildern nicht vorenthalten und sich auch Blacky samt Beschlag anschauen…und er lässt sich das Pferd wenigstens auch vorführen. Warten wir das mal ab.

Hier jetzt die Röntgenbilder und die Schmiedbilder:

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 11. Mai 2007 um 01:05
..und hier die Bilder:
rö vo re:


vorne links:


Hinten links:



vorne vorher:


vorne nachher:


vorne nachher seite:


hinten nachher:


hinten unten:

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 12. Mai 2007 um 01:03
Fr.11.5.07
Morgens :  kalt, wind, bedeckt, häufig Regen
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 1 Hong Hua, O 2
Sonstiges:abgedeckt,  kleine Koppel ganz.

Fr.11.5.07
Nachmittags/Abends: sehr kalt, trocken, leicht windig
Pulsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  super toll drauf
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie 1 Hong Hua, O 3,6,7, Gingko Biloba  800mg,  H1,2,3
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu (doppelt)  und Stroh wie gehabt,  kl. Koppel, 1 Std lange Koppel mit Maulkorb
Arbeit/Gangbild
Heute war Kai da und hat sich meine ganzen gesunden Pferde angeschaut :-)
Der Reihe nach: zunächst mal haben wir uns mittags im Büro ganz genau Blacky s Röntgenbilder vorgenommen und jeweils bei den Vorderhufen die Bilder von März neben die von gestern gestellt und in allen möglichen Vergrösserungen gegenüber gestellt. Kai stellte erstmal fest, dass die neuen Bilder schärfer geschossen sind - das müsse man bei der vergleichenden Beurteilung berücksichtigen. Besonders links konnte man zwar im Minimalbereich, aber immerhin bereits erkennbar sehen, dass Knochen und Gelenken Regenarationsprozesse stattfinden. Nach nur knapp 3 Monaten bereits ein schöner Erfolg :-)…nun hoffe ich mal, dass das weitergehen wird :-)
Dann haben wir uns nochmal genau das Sprunggelenk von Februar in diversen Vergrösserungen angeschaut. Es sind verschiedene leichte Veränderungen erkennbar, die aber minimal sind. Auf einem konventionell gemachten Röntgenbild würde man diese veränderungen wohl gar nicht sehen. Insgesamt weder dramatisch, noch besorgniserregend. "Wertnote" 2-3 ;-)
Ich werde in ca 2 Monaten das Sprunggelenk nochmal mitmachen lassen, wenn wir wieder die Vorderhufe machen, um auch hier einen Vergleich zu bekommen.
Abends waren wir dann bei den Pferden. Blacky war unglaublich gut drauf und kernig. Er wirkte hellwach. Kai checkte ihn durch, liess ihn sich vorführen untersuchte die Beine/Fesselköpfe etc und sah sich die Hufe von allen Seiten an:
Die Beschläge vorne haben mit den Aufzügen bisher zu keinen Auffälligkeiten geführt. Kai merkte an, dass er es gut fände, dass die Aufzüge nicht so eng angelegt seien, so dass der Huf keinen Druck bekommt. Insofern kann ich wohl damit rechnen, dass Blacky damit klarkommen wird.
Der Beschlag hinten war eigentlich auch gut und Blacky lief auch gut damit, aber wir mussten ihn abnehmen: Hinten rechts stakte etwas spitz schräg nach oben zur Mitte. Sah aus, wie ein kleines Stöckchen, was sich da eingeklemmt hatte. Bei genauem Hinsehen sah man, dass es ein komplett nach unten durch die Wand gezogener, gerade nach innen stehender Hufnagel war. Aussen war ein Hufnagel ebenfalls durch die Wand runtergezogen und zwischen Tragrand und Sohle platt getreten. Das Eisen war insgesamt einen mm verschoben und der Aufzug hatte sich zwischen Wand und Leben in die weisse Linie gerammt. Glücklicherweise ist nichts passiert. So wie der Nagel innen stand, hätte er bei einer ungünstigen Bewegung die Sehne am anderen bein verletzen oder durchtrennen können.
So haben wir alles vor einem Schaden entdeckt und erstmal beide Eisen abgenommen. Kai meinte, dass die beiden Nägel wohl etwas tief genagelt waren so wie der Ausriss aussah.
Wir versuchen jetzt erstmal, ob er wieder ohne Eisen hinten klar kommt, da er ja insgesamt seinen Bewegungsablauf deutlich verbessert und einiges an Muskulatur aufgebaut hat. Eventuell hat die eine unterstützende Beschlagsperiode schon gereicht. Ansonsten war Blacky rundum super, Gangbild gut und Pferd ohne Befund ausser, dass er einen Muskelkater hat (was Kai nur diagnostisch aufgespürt hat - ich habe es so nicht gemerkt) Kai´s Therapieanweisung für den Muskelkater und die weitere genesung: weitermachen wie bisher, arbeiten, ausreiten :-)
Clara hat Blacky dann als wir weg waren abends noch beschäftigt mit Bodenspielchen und Schrittarbeit. Ina hat berichtet dass es sehr gut ausgesehen hat und Clara es toll gemacht hat. Anschliessend hat Ina die Pferde noch auf das lange Stück Koppel gelassen.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 12. Mai 2007 um 22:42
Sa.12.5.07
Morgens :  kalt, wind, bedeckt, häufig Regen
Pu(lsation):  obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 1 Hong Hua, O 2
Sonstiges:abgedeckt,  kleine Koppel ganz.

Sa.12.5.07
Nachmittags/Abends: relativ warm, Gewitter und Sonne im Wechsel, fast windstill
Pulsation: obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  super toll drauf
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie 1 Hong Hua, O 3,6,7, Gingko Biloba  800mg,  H1,2,3
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu (doppelt)  und Stroh wie gehabt,  kl. Koppel, 2 m ca weitergesteckt
Arbeit/Gangbild
Wegen der ständigen Gewitter sind wir nicht ausgeritten. Jule und Clara haben stattdessen Hazel und Blacky ca 1,5 Stunden in der Halle geritten. Clara hatte Blacky. Die zwei haben das sehr schön hinbekommen. Anfangs ging Blacky hinten noch wieder mit einsackender Kruppe. Nachdem die zwei sich eingespielt hatten und Clara Blacky flüssiger vorwärts ritt und auch den Rücken "hoch bekam", ging Blacky hinten klar. Vorne bin ich mir noch nicht ganz sicher. Er tritt manchmal vorne rechts extremer nach innen als sonst und manchmal hatte ich den Eindruck als ginge er minimal unsauber. Werde da mal die nächsten Tage abwarten. Vielleicht muss er sich einfach neu einlaufen, weil er ja in der Stellung verändert wurde. Wenn es schlechter werden sollte, dann muss ich nochmal einen Schmied haben - dann kommt er so nicht zurecht.
Hinten haben wir heute noch eine "Verletzung" festgestellt, die wir gestern übersehen haben. Auf der Innenseite des Fusses, wo gestern die Eisengeschichte war, hat er eine wundgescheuerte, geschwollene und etwas warme Stelle (nicht offen). Habe mir daraufhin nochmal das andere Eisen angeschaut - das, was in Ordnung war und was wir nur mit abgenommen haben. Das Eisen ist an der Innenseite angeschliffen und hat eine etwas schärfere Kante (minimal). Da beide Eisen auch auf der Innenseite etwas überstehend angebracht waren, nehme ich an, dass Blacky sich mit dieser Eisenkante beim Gehen dort am Bein mehrfach gestreift hat. An der Eisenkante waren ein paar Härchen und etwas grauer "Gries", was für diese Theorie sprechen würde. Wir haben zwar gestern genau das dem rausstehenden nagel gegenüber liegende Bein auf Verletzungen untersucht, aber nicht das, wo der Nagel rausstand. Eigentlich ein Glück, dass er sich sorum gestreift hat. Andersrum hätte er die Nagelspitze im bein gehabt.
Nach dem reiten haben wir die Weide noch weitergesteckt und drei glückliche Pferde gehabt :-)
Hier noch ein paar Fotos und ein Video:

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 12. Mai 2007 um 22:45
Weitergesteckte Wiese - glückliche Pferde ;-)


Die wunde Stelle innen am Hitnerfuss:


Eisen von gestern mit dem aussen eingetretenen Nagel (der innere Nagel, der schräg in die Mitte stand ist natürlich nicht mehr sichtbar, weil wir den ja ziehen mussten beim Abnehmen:


Unsere Pferde heute auf dem Weg durchs Paddock zur weitergesteckten Koppel - so gesittet sind sie nur, weil sie noch nicht wissen, dass weitergesteckt ist ;-)
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_120507BlackySchrittPaddock.jpg

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 13. Mai 2007 um 22:01
So.13.5.07
Morgens :  warm, sonnig, etwas windig
Pu(lsation):  hinten minimal, Fesselköpfe hinten etwas angelaufen, vorne leicht schwammig
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 1 Hong Hua, O 2
Sonstiges:abgedeckt,  kleine Koppel ganz.

So.13.5.07
Nachmittags/Abends: ganz schön warm gegen gestern, windstill, Sonne abends leichter Nieselregen
Pulsation: rundum leicht, Fesselköpfe hinten deutlich angelaufen, vorne schwammig
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  gut drauf, etwas müde
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie 1 Hong Hua, O 3,6,7, Gingko Biloba  800mg,  H1,2,3
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu (doppelt)  und Stroh wie gehabt,  kl. Koppel
Arbeit/Gangbild
Wir waren heute in Bokel zum Ausreiten. Sind die Runde geritten, die man normalerweise in ca 2 Std im Schritt macht.
Blacky ging holprig los und trat deutlich kürzer, als vor dem Schmiedtermin. Ausserdem hat er ein leichtes Ticken vorne rechts im Schritt.
Nach ca. einer viertel Stunde war er etwas eingelaufen, das Ticken blieb aber und der kürzere Schritt auch. Lediglich den Rücken liess er besser los.
Hinten knickte Blacky im Fesselgelenk ein paar mal ein. Wir haben zweimal einen Trab versucht, aber sofort wieder abgebrochen, weil Blacky laufend über die eigene Zehe stolperte. Ausserdem schlug er mit der Hinterhand die Vordereisen an :-(
Insgesamt machte er den Eindruck, als ob es für ihn deutlich anstrengender war mit der Vorhand wegzukommen, als mit den NBS Eisen, die er vorher hatte. Hinten fehlt eindeutig der unterstützende Beschlag.
Ansonsten hat der Ausritt aber trotzdem Spass gemacht und die Pferde waren auch zufrieden.
Ich bin jetzt richtig sauer!!! …und werde mich morgen ans Telefon hängen und einen Schmied suchen, der in der Lage ist, den Pfusch, der hier verzapft wurde zu beseitigen.
Hätte mein Schmied sich in seinem cholerischen Anfall weniger den Kopf heiss geredet und mehr auf seine Arbeit konzentriert, dann hätte das alles nicht sein müssen. Mir wird vermutlich ewig schleierhaft bleiben, warum er plötzlich simple Hintereisen auf die Vorhand gekloppt hat, obwohl er selbst die Idee mit NBS hatte und Blacky damit super lief. …und hätte er daran gedacht, sich Blacky nach dem Beschlag nochmal vorführen zu lassen, dann wäre ihm vermutlich nicht nur aufgefallen, dass er schlechter weg kommt, sondern auch, dass er rechts deutlich weiter nach innen gedreht abfusst, als vorher.
Hinten ohne unterstützende Eisen kann ich vergessen. Er tritt im Fesselgelenk zu weit durch und ist dort instabil. Heute konnte man eindeutig sehen, dass es kein Sprunggelenksproblem sondern ein Problem weiter unten ist, was auf jeden Fall durch den vorherigen beschlag behoben war und ohne Eisen jetzt wieder da ist.
Im Nachhinein ärgere ich mich über mich selbst, dass ich den Schmied in seinem Zustand überhaupt habe weiter arbeiten lassen in der Annahme, dass er seinen Job trotzdem gut genug beherrscht, um keine Fehler zu machen. Habe gerade dazugelernt: Wenn jemand so in Rage ist, dass er sich nur noch auf sein "Reden schwingen" konzentriert, dann kann er seine Arbeit nicht mehr mit klarem Kopf machen. Zu dumm für Blacky - in der Tat - da hatte mein Schmied dann also doch recht - badet Blacky hier meinen  Fehler aus :-(
Werde zusehen, dass ich morgen einen Schmied finde.
Ich gehe davon aus, dass die Pulsation eine Folge der Überbelastung der Gelenke war, habe aber sicherheitshalber heute die lange Koppel und weiterstecken lieber ausgelassen - sicher ist sicher…..

Also: falls irgendwer hier im Nord Westen Hamburgs / rund um Elmshorn einen guten HS empfehlen kann, der sich a) mit Hufrehe auskennt und b) WICHTIG: NBS Beschläge richtig beschlagen kann oder falls jemand weiss, wo man soetwas rausfinden kann, bitte dringende Info an mich...DANKE!

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 15. Mai 2007 um 00:31
Mo.14.5.07
Morgens :  warm, sonnig, feucht, starker Wind
Pu(lsation):  hinten rechts etwas, sonst obB, Fesselköpfe hinten etwas angelaufen, vorne obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 1 Hong Hua, O 2
Sonstiges:abgedeckt,  kleine Koppel ganz.

Mo.14.5.07
Nachmittags/Abends: feuchtkalt, windig, Regenschauer
Pulsation: vorm Reiten rundum obB, nach dem Reiten rundum leicht, Fesselköpfe hinten deutlich angelaufen und warm, vorne keine Schwellung und warm.
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  gut drauf
Sonstiges: Fleece Regendecke, Ganaschen angelaufen (bei allen Pferden)
Therapie 1 Hong Hua, O 3,6,7, Gingko Biloba  800mg,  H1,2,3
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu (doppelt)  und Stroh wie gehabt,  kl. Koppel, ca 1. Meter lange Koppel weitergesteckt
Arbeit/Gangbild
Alle drei Pferde hatten heute Schwellungen auf beiden Seiten auf den Ganaschen. Tanny am heftigsten - sieh hatte einen richtig unförmigen Kopf. Blacky hatte die Schwellungen zwar deutlich, aber weniger dick etwa handtellergross beidseitig. Hazel hatte sie am unauffälligsten ca 3 cm breit den gesamten Ganaschenrand runter. Da die Schwellungen nicht schmerzhaft waren und auch sonst nicht zu behindern schienen (Fieber haben die Pferde auch nicht), schätzen wir, dass es eine Folge des Windes und des kurzen Grases ist. ;-) strengt eben an, so kurze Strunken zu knabbern ;-)
Wir gehen davon aus, dass die Schwellungen morgen von selbst wieder verschwunden sind.
Haben etwa 40 Minuten Schritt Strasse gemacht. Blacky ging motiviert, aber "unrund" los, lief sich aber nach ca 5 Minuten ein. Vorne tickte er nach wie vor. Ina hat sich das angeschaut (sieh sieht Blacky s Schritt ja auf den Ausritten täglich und kann "sehen", was ich nur fühle). Er "bügelt" vorne deutlich, was er mit dem letzten Beschlag nicht gemacht hat. Das scheint auch das Ticken zu verursachen, da er rechts beim Bügeln weiter ausholt, als links. Hinten sah es laut Ina unauffällig aus. Insgesamt ging Blacky so auch ganz okay, allerdings nach wie vor deutlich weniger raumgreifend und nicht so "fliessend" in der Bewegung, wie letzte Woche.
Nach Rückkehr am Hof waren die Fesselköpfe hinten deutlich angelaufen, vorne okay. Rundum waren die Fesselköpfe warm und rundum hatte ich leichte Pulsation. Ich denke, dass ihn die Bewegung deutlich mehr anstrengt, als vor dem Beschlagwechsel. Ansonsten ist Blacky aber gut drauf und er bewegt sich auch im Stall und auf der Weide freiwillig - also ist es wohl zwar anstrengend, aber nicht schmerzhaft.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 15. Mai 2007 um 23:51
Di.15.5.07
Morgens :  Temperatur so mittel, sonnig + bedeckt im Wechsel, trocken, recht windig
Pu(lsation):  hinten rechts etwas, sonst obB, Fesselköpfe hinten etwas angelaufen, vorne obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 1 Hong Hua,
Sonstiges:abgedeckt,  kleine Koppel, Schwellungen an den Ganaschen bei allen Pferden wieder weg

Di.15.5.07
Abends: relativ warm, einschlafender Wind, Regenschauer
Pulsation: vorm Reiten rundum leicht, nach dem Reiten hi ganz leicht, weniger als vorher, Fesselköpfe hinten angelaufen, kein warmer Fesselkopf.
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  gut drauf
Sonstiges: Fleece Regendecke, Ganaschen wieder angelaufen (bei allen Pferden)
Therapie 1 Hong Hua, Gingko Biloba  800mg,  H1,2,3
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu (doppelt)  und Stroh wie gehabt,  kl. Koppel
Arbeit/Gangbild
Alle drei Pferde hatten heute abend wieder die  Schwellungen auf beiden Seiten auf den Ganaschen, aber weniger als gestern. Morgens waren sie völlig weg. Es hängt also wohl tatsächlich mit dem emsigen knabbern auf der kurzen Koppel im Wind zusammen ;-) Fressmuskelkater quasi ;-)
Wegen Blacky s leichter Pulsation wollte ich die Beine nicht durch einen Ausritt weiter belasten, bevor der Beschlag nicht wieder stimmt. Darum haben wir kurzerhand zu dritt (Tanny, Blacky, Hazel) drei Trailhindernisse aufgebaut (L rückwärts, Stange seitwärts, Tor) und sind diese drei Hindernisse (alle Pferde ohne Sattel, Blacky am Halfter) alle 3 einzeln durchritten. Die anderen zwei Reiter hatten einen Bewertungsbogen, wo sie jedes Hindernis hinsichtlich Bewältigung, Manier des Pferdes und Hilfengebung des Reiters bewerten mussten. Danach war Pferdewechsel, selbes Spiel und dann nochmal, so dass jeder jedes Pferd einmal durch den Miniparcours geritten hat. Es war super :-) Hatten viel Spass und die Pferde haben toll mitgemacht - der Spass dauerte rund 2 Stunden.
Für Blacky war das genau das Richtige: er musste anders als beim Schritttraining ja nicht raumgreifend arbeiten, sondern eher präzise, kleine Schritte machen. Das fiel ihm deutlich leichter, weil das Abrollen nicht so anstrengend ist. Gleichzeitig war es gutes Training für die Bauchmuskulatur, denn es ist erheblich anstrengender, den Rücken im Stand und in diesen Minibewegungen oben zu behalten, als im zügigen Schritt. Nach dem "Trail" war die Pulsation vorne weg und hinten weniger.
Mit Chance wird Blacky noch vor dem Wochenende von diesem Dilemma mit seinen Füssen erlöst - drückt die Daumen, dass es klappt und der Schmied es zeitlich eingerichtet bekommt :-)


Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 17. Mai 2007 um 01:31
Mi.16.07
Morgens :  kühl, bedeckt im Wechsel heftige Schauer und Niesel, recht windig
Pu(lsation):  hinten rechts gaanz wenig, sonst obB, Fesselköpfe hinten etwas angelaufen, vorne obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 1 Hong Hua, O2
Sonstiges:abgedeckt,  kleine Koppel, Schwellungen an den Ganaschen bei allen Pferden wieder weg

Mi.16.5.07
Abends: kalt, nieselig, sehr starker, unangenehmer Wind
Pulsation: rundum obB, Fesselköpfe hinten nur noch leicht angelaufen
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  sehr aufgekratzt
Sonstiges: Fleece Regendecke, Ganaschen bei allen Pferden obB
Therapie 1 Hong Hua, Gingko Biloba  800mg,  H1,2,3   O3,6,7
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu (doppelt)  und Stroh wie gehabt,  kl. Koppel, 0,5 Meter weitergesteckt
Arbeit/Gangbild
Alle Pferde auf der Anlage waren ziemlich aufgedreht (kalt und starker Wind) und so standen auch unsere etwas unter Strom. Hatten uns entschieden trotz des schlechten Wetters eine kleine Strassenrunde zu reiten. Blacky ging hochmotiviert los und lief überraschend locker vorwärts. Auffallend war lediglich, dass er nach wie vor vorne bügelt und wenn er mal gerade vorfusst, dann stösst er mit der Zehe beim vorfussen am Boden an - es fühlt sich ein wenig so an, als würde er da kurz "festhaken". Wenn er bügelt ist das weg - vermute deswegen bügelt er auch. Hinten fusst er locker, hebt auch die Beine, tritt aber auffallend weniger unter, als er es mit den Eisen gemacht hat. Ich vermute das liegt daran, dass beim letzten Beschlag , je weiter er untertrat desto mehr die Unterstützung der Eisen zum Tragen kam, die ihm jetzt fehlt.
Aber ich hatte heute zumindest zum ersten mal den Eindruck, dass Blacky einen Weg gefunden hat, sich mit der neuen Situation so zu bewegen, dass es nicht zu überbelastungen kommt. Allerdings ist es vom reiterlichen gefühl und wohl auch von der Optik her (sagt Ina) schon ein deutlicher Unterschied, ob er so flüssig geht, wie vor dem Beschlagswechsel oder eben in diesem "Schongang".
Auf der Strasse waren wir nur ca 20 minuten unterwegs. Die Hälfte des Rückwegs mussten wir führen - die Pferde waren irre unter Strom: der Wind von vorne, links neben uns eine fröhlich galoppierende Jungvieherde und dahinter auf den Koppeln donnerten die ganzen herden des Stalls die Wiesen rauf und runter….unsere zwei schienen mir hoch motiviert, da mitzumachen ;-)..haben dann die zwei zurück geführt und sind noch in die Halle. Beide sind dort immernoch mit sehr hoher Motivation gelaufen. Hinten ist Blacky genauso gelaufen wie auf der Strasse (also verkürzter Vortritt). Vorne schien ihm das Laufen im weichen Boden etwas leichter zu fallen als auf der Strasse - er bügelte etwas weniger.
Wenn Blacky morgen früh nach dieser ganzen Aufregung noch klare Beine hat und keine Pulsation, werde ich nächste Woche abwarten, denn da habe ich mehrere Möglichkeiten Schmiedtermine zu bekommen. Wenn er morgen früh Befunde hat, werde ich noch morgen oder Samstag zu einem Schmied fahren (würde ich aber gerne vermeiden, denn das wären ganz schön lange Fahrtzeiten). SO bin ich aber heute abend ganz zuversichtlich :-)

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 17. Mai 2007 um 22:50
Do.17.5.07
Morgens :  kühl, bedeckt,  recht windig
Pu(lsation):  obB, Fesselköpfe obB
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 1 Hong Hua
Sonstiges:abgedeckt

Do. 17.5.07
Abends: sonnig, Wind, kühl
Pulsation obB, Fesselköpfe obB
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  etwas müde
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie 1 Hong Hua, Gingko Biloba  800mg,  H1,2,3  
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu (doppelt)  und Stroh wie gehabt,  kl. Koppel, 0,5 Meter weitergesteckt, gr Koppel mit Maulkorb 30 Min.
Arbeit/Gangbild
Ausreiten war nicht wegen Himmelfahrt und der vielen Treckerkaravanen voller Betrunkener…..
Hatten Besuch und haben nachmittags ca 3-4 Stunden Einblicke in die Bodenarbeit und Übungen rund um "Reiten über den Sitz", Becken- und Gewichtshilfen mit Blacky und Hazel gemacht. Unser Gast war auf jeden Fall ziemlich begeistert, dass man Pferde in alle Richtungen ohne Strick und Halfter führen kann und wie schön sich auch ohne Kopfzeug nur über Körperhilfen sogar durch Trail - Hindernisse reiten lässt :-)
Blacky hat schön mitgemacht und vermutlich die vielen kleinen Leckerli-Belohnungen aus vollen Zügen genossen. Er hat sich jetzt (auch auf der Weide sichtbar) angewöhnt, deutlich kürzer abzufussen und vorne nichtwirklich über die Zehe zu rollen, sondern eher etwas "platschig" zu gehen. Das scheint die Beine immerhin soweit zu schonen, dass er keine Schwellungen und keine Pulsation mehr hat. Beschlag wird wohl vorm WE doch nichts mehr sondern erst nächste Woche. Aber ich denke, dass das kein Problem wird, solange wir keinen grösseren Raumgriff bis dahin forcieren.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 18. Mai 2007 um 23:53
Fr.18.5.07
Morgens :  sonnig,windig, wärmer
Pu(lsation):  obB, Fesselköpfe obB, hinten leichte, weiche Schwellung
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 1 Hong Hua
Sonstiges:abgedeckt

Fr.18.5.07
Abends: sonnig, Wind eingeschlafen, sehr warm
Pulsation obB, Fesselköpfe vorm Reiten hitnen weich angeschwollen, hinterher hart
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  etwas müde
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie 1 Hong Hua, Gingko Biloba  800mg,  H1,2,3  
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu (doppelt)  und Stroh wie gehabt,  kl. Koppel, 0,5 Meter weitergesteckt
Arbeit/Gangbild
Sind heute ca 1,5 Std Strasse Schritt geritten. Die Pferde gingen flüssig, etwas müde, aber nicht triebig. Schritt war okay, Blacky tritt nach wie vor kürzer, Schritt Strasse vorwärts strengt ihn fühlbar an. Einige Trabtritte habe ich gleich wieder abgebrióchen, da vorne deutliches Ticken unter heftigem Bügeln, hinten Einsacken links. Schritt war aber okay.


Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 20. Mai 2007 um 01:02
Sa.19.5.07
Morgens :  sonnig, sehr warm, windstill
Pu(lsation):  obB, Fesselköpfe obB, hinten leichte, weiche Schwellung
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 1 Hong Hua
Sonstiges:abgedeckt, kleine Koppel halbiert

Sa. 19.5.07
Abends: extrem warm, sonnig, windstill
Pulsation obB, Fesselköpfe hinten wie morgens
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  etwas müde
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie 1 Hong Hua, Gingko Biloba  800mg,  H1,2,3  
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  kl. Koppel ganz, lange Koppel 1 Meter weitergesteckt
Arbeit/Gangbild
Blacky musste m.E. dringend wieder richtig bewegt werden. Da ich mit meinem Gewicht da doch etwas Bedenken habe, solange Blacky hinten nicht wieder einen beschlag hat, habe ich Clara gebeten, ihn zu reiten. Clara ist ein echtes Leichtgewicht und sie hat Blacky kanpp 1,5 Stunden in der Halle gearbeitet. Erst 20 Minuten Schritt schön vorwärts und nachgeben lassen. Sah sehr gut aus und Blacky hat gut mitgemacht. Dann ist Clara ca eine halbe Stunde am Stück getrabt - schön flüssig vorwärts, dabei immer wieder nachgeben lassen und Rücken hoch. Die ersten 10 Minunten Trab ging Blacky etwas kantig, dann wurde er locker. Ausser dass er nach wie vor kürzer tritt und vorne sehr bügelt, war der Trab hervorragend und er ging schön locker. Anschliessend kurze Schrittpause, dann Galopp einige Runden, dann wieder Trab, dann Schrittpause, dasselbe auf der anderen Hand. Clara war am Ende ganz schön aus der Puste ;-)…und Blacky fing zum Schluss wenigstens an, ein wenig warm zu werden - das wars aber auch. Die zwei haben das richtig toll gemacht und Blacky hat die Bewegung gut getan. Ich muss das unbedingt morgen oder übermorgen nochmal auf Video aufnehmen .


Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 20. Mai 2007 um 21:35
So.20. 5.07
Morgens :  sonnig, sehr schwül-warm, windstill
Pu(lsation):  hi bdstg. leicht, geschwollene Fesselköpfe
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 1 Hong Hua
Sonstiges:abgedeckt, kleine Koppel halbiert

So.20.5.07
Nachmittags/Abends: extrem warm, sonnig, windstill
Pulsation nachmittags wie morgens, abends vo li leichte Puls, warmes Röhrbein, leicfht geschwollen
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  etwas angespannt
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie 2 Hong Hua, Gingko Biloba  800mg,  H1,2,3, O2  
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  kl. Koppel auf 1/3 reduziert, Weidenzweige
Arbeit/Gangbild
Blacky wirkte heute leicht festgehalten, ansonsten aber guter Stimmung. Habe Clara nochmal gebeten, dass sie ihn reitet, weil ich den Eindruck hatte, dass es ihn zunehmend anstrengt ohne Unterstützung hinten - ausserdem sind die Fesseln hinten deutlich mehr geschwollen.
Clara hat ihn also geritten. 20 Minuten Schritt - unauffällig, dann Trab. Blacky´s Trab war festgehalten und wirkte etwas angestrengt. Ausserdem hat er vorne noch stärker gebügelt, ging unklarer, als die letzten Tage und hinten ist er wieder ganz leicht in der Kruppe gesackt. Hinten schien er stärker zu versuchen zu entlasten, denn er lief vermehrt auf der Vorhand (bergab). Ausserdem war er bereits nach den ersten Runden recht warm - was bei Blacky ein deutliches Zeichen dafür ist, dass ihn etwas sehr anstrengt. Darum haben wir nur noch zwei Runden Trab für s Video rangehängt und es dann sein lassen. Was das Bügeln anbelangt, so ging es einigermassen, solange Clara ihn deutlich vorwärtstrabte und nachgeben liess. Sowie sie ihn quasi im Trab allein liess war es katastrophal. Auch das "kürzer Treten" war noch deutlicher, als die Vortage.

Nachdem wir aufgehört haben, konnte ich den Salat dann sehen: Blacky bügelt jetzt, wenn er nicht richtig vorwärtsgetrieben wird,  so stark, dass er sich das linke Bein innen anhaut!!!
Am Röhrbein und am Fesselkopf hat er sich verletzt. Einen so miserablen Beschlag hat wirklich noch kein Schmied bei Blacky zustande gebracht :-( .
Ich habe Blacky jetzt die RecoolX Kühlgamaschen drauf gemacht, weil es einerseits das angeschlagene und leicht warme Röhrbein kühlt und andererseits die Beine durch das Gel in der Gamasche vor weiteren Schlägen schützt.
Ausserdem haben wir die kurze Koppel jetzt auf ganz mini zurückgesteckt und Blacky gar nicht auf das lange Stück gelassen (er bekam Weidenzweige, während die Stuten auf dem langen Stück waren), weil es mir zu riskant ist, dass er Gras bekommt, solange wir ihn praktisch nicht bewegen können. Ausserdem ist das Gras durch das schwülwarme Wetter sowieso ziemlich heiss jetzt.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 20. Mai 2007 um 21:39
Clara und Blacky im Trab - heute auffallend angestrengt und "festgehalten" - ausserdem schont Blacky die HiHa zu lasten der Vorhand :-(
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_200507claraBlackyTrab.jpg

Das Bügeln - hier etwas weniger, weil Clara ordentlich vorwärts reitet:
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_200507claraBlackyvonvornebgeln.jpg

die Verletzungen am Röhrbein und Fesselkopf vorne links - auch leicht geschwollen und warm:


stark angelaufene Fessel hi re:


stark angelaufene Fessel hi li:

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 21. Mai 2007 um 19:14
;D :D ;D :D ;D :D ;D :D Hurra !!!! ich habe einen Schmied gefunden, der uns tatsächlich morgen sofort in die Fahrt mit einbauen kann ... :D ;D :D ;D :D

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 21. Mai 2007 um 23:48
Mo.21. 5.07
Morgens :  sonnig, sehr warm, windstill
Pu(lsation):  hi bdstg. Mittel,  geschwollene Fesselköpfe - etwas besser als gestern
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 1 Hong Hua, O2
Sonstiges:abgedeckt, kleine Koppel 1/3

Mo.21.5.07
Nachmittags/Abends: extrem warm, sonnig, windstill
Pulsation nachmittags wie morgens, abends vo keine Puls., Röhrbein abgeschwollen, Fesselköpfe hinten wie morgens
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  sehr gut drauf
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie 2 Hong Hua, Gingko Biloba  800mg,  H1,2,3, O3,6,7  
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  kl. Koppel auf 1/3 reduziert, 45 Min lange Koppel mit Maulkorb
Arbeit/Gangbild
Wir haben einen langsamen, gemütlichen Schrittausritt ca 40 Min. gemacht, damit Blacky sich mit den Beinen zwar nicht anstrengen muss, aber die Durchblutung wenigstens etwas in Gange kommt. Blacky fusst im Schritt jetzt vorne fast über kreuz ab. Die Kühlgamaschen habe ich jetzt entfernt, weil mir die Beine sonst zu sehr aufweichen. Habe ihm statt dessen für die Nacht die Prof.Ch. Fesselkopfgamaschen drauf gemacht. Man konnte bei jedem Schritt mit den Kühlgamaschen hören, wie er mit dem jeweils anderen huf daran längsstreifte.
Ansonsten war Blacky aber guter Dinge :-) und ich denke, es war gut, dass wir mit der eingeschränkten Arbeit so drastisch die kurze Koppel eingekürzt haben. Dadurch sind unsere "verhungerten" Rösser hinten zwar etwas eingefallen, aber dafür hat Blacky die verminderte Bewegung nicht in Pulsation oder Schwellungen umgesetzt.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 23. Mai 2007 um 01:22
Di.22. 5.07
Morgens :  sonnig, sehr warm, windstill
Pu(lsation):  hi bdstg. Mittel,  geschwollene Fesselköpfe wie gestern
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 1 Hong Hua, O2
Sonstiges:abgedeckt, kleine Koppel 1/3

Di.22.5.07
Nachmittags/Abends: sehr warm, sonnig, windstill
Pulsation nachmittags wie morgens, abends nach Ausritt alles obB
Fesselköpfe: vor Schmied wie morgens, eine Std. nach Schmied deutlich weniger
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  sehr gut drauf
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie 1,5 Hong Hua, Gingko Biloba  800mg,  H1,2,3, O3,6,7  
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  kl. Koppel auf 1/2 erweitert, 45 Min lange Koppel mit Maulkorb
Arbeit/Gangbild
Heute war der Schmied da :-)
Sie waren zu zweit und auf Anhieb sympathisch. Sehr ruhig, ausgeglichen und wir konnten uns sehr nett unterhalten. Besonders erfreulich: der Schmied reitet ebenfalls und er hat offensichtlich rund um Reiten und Bodenarbeit gleiche Ansichten, wie wir.
Zunächst einmal hat er sich Blacky s Röntgenbilder und die alten vorher/nachher Schmiedfotos genau angeschaut und ich habe ihm versucht, in Kurzfassung zu erzählen, was wir bei  Blacky vor 13/14 Jahren mit meinem damaligen Schmied so ausprobiert hatten, bis Blacky lief, womit er nicht klar kam und was funktionierte. Dasselbe was nach den Reheschüben alles so war, was funktionierte, was nicht funktionierte, wo es positive und wo es negative Entwicklungen gab.
Dann zeigte ich ihm die Fotos von dem vorletzten Beschlag und wie super Blacky damit gelaufen ist, dass er allerdings mit zunehmendem Raumgriff anfing immer mehr auszurutschen. Da ich dieses Rutschen ja nicht mehr live vorführen konnte, habe ich ein altes Foto mitgebracht, auf dem man recht gut sehen kann, wie er genau läuft/abfusst, wenn er wirklich raumgreifend geht. Darauf konnte man dann auch genau sehen, wie und warum das Rutschen dann abläuft.
Daraufhin bat mich der Schmied Blacky vorzuführen. Erst Schritt von ihm weg/auf ihn zu, dann Trab.
Man konnte deutlich sehen, dass Blacky vorne nicht wegkam und deswegen soweit zur Seite ausholte.

NBS - das hatte der Schmied  mir schon Tags zuvor am Telefon gesagt, kannte er nicht und hatte ergo auch keine entsprechenden Eisen. Allerdings hat er schon viel mit Hufrehe zu tun gehabt, und also entsprechend Erfahrung.
Ich hatte ihm da aber schon gesagt, dass es mir im Prinzip auch egal ist ob NBS oder anders - solange Blacky damit gut klar kommt.
Soweit ich das begriffen habe und erklären kann, habe ich dem Schmied erklärt, was an NBS anders ist und wie sie funktionieren sollen.  
Anschliessend erklärte er mir sehr genau, was er wie und warum ausprobieren möchte und schlug mir vor, falls wir hiermit keinen ausreichenden Erfolg haben sollten, würde er sich über NBS schlau machen und die Eisen entsprechend besorgen.
Ausserdem sagte er mir gleich, dass er natürlich versuchen würde, Blacky das Laufen zu erleichtern, dass er aber nicht versprechen könne, dass er jetzt gleich auf Anhieb perfekt geht.
Aber das war mir auch klar. Immerhin kennt er das Pferd noch gar nicht und bisher haben noch alle neuen Schmiede (waren ja erst 3 (Nr. 1 hatte ich 15 Jahre, dann kurz einen anderen und dann den letzten) beim ersten Beschlag  entweder sofort nach dem Vorführen aber auf jeden Fall ein bis 4  Tage später nochmal etwas verändern müssen, weil erst nach dem Einlaufen auffiel, wo es noch "hakte". Ich denke zwei bis drei Beschlagsperioden sind normal zum Kennenlernen des Pferdes.
Wie auch immer, der Schmied beschlug Blacky so, wie er es mir zuvor erklärt hatte.
Dann führte ich ihn im Schritt vor. Was sofort auffiel war, dass Blacky hinten richtig zutrat und dass er vorne leicht wegkam. Er trat immernoch - besonders links deutlicher nach innen, aber es war kein bügeln mehr um wegzukommen.
Da ich Blacky eher selten von unten sehe sondern eher von oben fühlen kann, wie er geht, habe ich mich noch einmal raufgesetzt und bin einmal den Weg Schritt hoch und ein paar Trabtritte zurück geritten. Hinten war es eigentlich sofort ein super Gefühl. Vorne kam er fühlbar flüssiger weg, das Ticken war aber noch deutlich zu merken. Im Trab ging er vorne genauso unklar wie vorher, hatte aber das seitliche Bügeln um wegzukommen nicht mehr.
Allerdings war ich mir nicht sicher, ob es einfach nur eine Frage des Einlaufens ist oder ob die inneren vorderen Nägel stören 8da hat Blacky ja schon öfter mal Probleme gemacht).
Wir sind so verblieben, dass ich Blacyk sich erstmal zwei bis drei tage einlaufen lasse. Sollte die Unklarheit nicht besser oder schlechter werden, ziehe ich den jeweils inneren, vorderen Nagel und schaue, obs dann besser ist. Wenn irgendwelche Probleme sind, soll ich mich melden - ansonsten haben wir schonmal den nächsten Termin gemacht.
Also ich hatte einen wirklich sehr, sehr guten Eindruck von dem wie der Schmied arbeitete und was er machte :-)

Ca eine Stunde, nachdem der Schmied weg war, habe ich die Fotos gemacht…und was wirklich beeindruckend war: die Fesselkopfschwellungen waren bereits deutlich zurück gegangen - noch lange nicht weg, aber viel weniger.

Abends wollten wir dann zum Einlaufen einen Schrittausritt machen. Die Länge wollten wir daran fest machen, wie gut Blacky mit dem beschlag klar kommt.
Als wir im Stall ankamen erstmal erste positive Feststellung: die Pulsation war rundum absolut weg - nichts mehr!...und alle vier Beine fühlten sich richtig, richtig kühl an.
Dann gesattelt und los: Auffallend war, dass Blacky hinten vom ersten Schritt an Last aufnahm und richtig vorfusste. Er zeigte noch nicht den Raumgriff, den ich vor 1,5 Wochen schon erreicht hatte, aber deutlich mehr, als ich mir erhofft hatte. Vorne fühlte sich alles flüssiger und leichter an, aber ein feines Ticken war spürbar, weil Blacky mit dem linken Bein nach wie vor nach innen fiel (ist ein Stellungsfehler, der das begünstigt). Wir sind zum Hafen geritten. Blacky s Bewegungen wurden zunehmend flüssiger.
Am Hafen dann die Überraschung: wir hatten Hochwasser, die Elbe stand ungewöhnlich hoch und die Wellen platschten laut an die Böschung an der wir entlangritten. Unsere Pferde machten grosse Augen und ebenso grosse Nüstern, bauten sich auf, als müssten sie einem Feind imponieren und tanzten den Weg entlang. Als wir am Strand ankamen, das nächste Ding: kein Strand mehr ….wir mussten rein in die Fluten - pferdefressende, kurze Wellen, die bis zum gebüsch plätscherten und dann noch dieser Steinwall, den man normalerweise trockenen Fusses überreiten kann und der jetzt überspült war.
Unsere Pferde: nie im leben - da gehen wir nicht rein - nie……
Blacky stand vor dem schmalen Durchlass an den Steinen und wippte vor und zurück - hin und hergerissen zwischen "da will ich nicht rein" und "naja, wenn Du sagst wir gehen, dann vielleicht doch?" …nach einigen Minuten holte er tief Luft und machte einen todesmutigen Schritt in die plätschernden Wellen……und mutierte zu einem Shetty….wusste gar nicht, dass er so klein werden kann ;-)). Dann ritten wir im Wasser an der Gebüschkante längs. Hazel weigerte sich ebenfalls, aber als Blacky um die Ecke ausser Sicht war, sah sie zu, dass sie hinterher kam. Nur Tanny blieb entsetzt am Rand stehen und fing an zu schreien.
Wir also zurück, unsere Pferde grasen lassen und Anke hat ca 20 Minuten mit Tanny vorm Wasser gestanden. Sie hatte sichtbar richtig Angst - wo sie doch sowieso kein Wasser an den beinen haben mag und dann solche Wellenmonster (hat sie vorher noch nie gesehen). Schliesslich ist Anke abgestiegen und bis zu den Knien in die Elbe gewandert - nach weiteren 5 Minuten stand Tanny zitternd neben ihr im Wasser mit grossen Augen und wollte am liebsten auf den Arm, ging dann aber ganz kontrolliert neben Anke wieder raus.
Nach einer kurzen Belohnungsgraspause gings dann zurück.
Blacky lief wie ausgewechselt. Ich konnte es nicht wirklich glauben, dass es so schnell ging: er schritt aus, da kamen die Stuten nicht mehr hinterher. Im Schritt war das Ticken komplett weg und er bewegte sich absolut rund. Als ob er bei der Aufregung am Wasser vergessen hatte, seine "Schonhaltung" einzunehmen und dann merkte: oh, das geht ja alles wieder". Einmal ist er mir kurz angetrabt - auch da war die Fussung noch nicht ganz sauber, aber um Längen besser, als beim Vorführen.
:-) ich war sooo happy…und hoffe nur, dass sich das jetzt die nächsten Tage so bestätigt :-)
Zurück am Stall - Blacky Null Pulsation auf allen vieren. Ich konnte das nicht so wirklich glauben, darum habe ich Ina auch nochmal kontrollieren lassen - sie hat auch nichts gefühlt. Dann haben wir die Pferde noch auf die lange Koppel gelassen. Blacky ist locker mit den Stuten runtergaloppiert und später, als wir sie wieder reinholten ebenso locker zurück gekommen.
Also ich muss sagen, ganz egal, ob sich dieser Beschlag jetzt in den nächsten Tagen wirklich als gut für Blacky erweist oder nicht - der Schmied hat eine spitzen Arbeit geleistet, denn dafür, dass er Blacky mit all seinen Wehwechen überhaupt nicht kennt, ist es für mich schon ein kleines Wunder, dass er gleich heute abend sooo gut gegangen ist :-) ich bin echt glücklich!
So und jetzt die Fotos. Am Wochenende werde ich dann auch nochmal ein Vergleichsvideo in Bewegung machen. Habe beschossen sowieso in Zukunft nach jedem Beschlag ein kurzes Bewegungsvideo zu machen, damit ich künftig bessere Vergleiche habe, woran es liegt, wenn sich was pos. oder neg. im Gang verändert.


Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 23. Mai 2007 um 01:28
so, und hier die Fotos:

Vorne - die waagerechten Linien, die sich da abzeichnen,w aren vor dem beschlag schon da. Nach dem Ausritt waren sie verschwunden:


Hinten:


Vo li unten:


vo re unten:


hi li unten:


hi re unten:


vo re seite:


hi li seite:


hi re seite:


hi re fesselkopf:

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 23. Mai 2007 um 23:52
Mi.23. 5.07
Morgens :  sonnig, sehr warm, wind
Pu(lsation):  obB,  Schwellungen weg, Gallen hart
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 1 Hong Hua, O2
Sonstiges:abgedeckt, kleine Koppel 1/2

Mi. 23.5.07
Nachmittags/Abends: sehr warm, sonnig, einschlafender Wind
Pulsation obB, Gallen weicher als morgens, keine weiteren Schwellungen
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  sehr gut drauf
Sonstiges: Fleece Regendecke
Therapie 1,5 Hong Hua, Gingko Biloba  800mg,  H1,2,3, O3,6,7  
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  1/2 kl. Koppel, 60  Min lange Koppel mit Maulkorb
Arbeit/Gangbild
Als wir in den Stall kamen,s tand Blacky noch mit Abschwitzdecke vor der Sattelkammer. Clara war gerade mit ihm fertig geworden. Sie hat ihn 20 minuten Schritt, dann 40 Minuten Trab gearbeitet. Sie berichtet: Schritt, sehr schön, erste Runde Trab leicht getickt (weniger als Sonntag), dann sei alles gut gewesen und Blacky sei schön vorwärts gegangen.
Blacyk war gut warm, aber kein schwitzen. Sah zufrieden aus.
Ich habe ihn dann gleich übernommen für unseren Ausritt. Waren nochmal am Elbstrand. Hinweg beide Pferde sehr träge und müde - aber Schritt trotzdem einwandtfrei. Am Strand sind wir ins diesmal fast wellenfreie Wasser geritten. Blacyk hat ordentlich geplantscht und wir haben ca 30 Minuten Wasserreiten gemacht ;-) gut für die Muskulatur ;-)
Dann kam Ina auf die Idee, dass wir durch den vollen Priel, der von einer Art Minisee  an den Strand führt,  reiten. Als Hazel bis kurz übr die Sprunggelenke weg war, klatschte Blacky das Wasser an den bauch, meine Schlappen waren vollgelaufen, meine Jeans bis kurz unter das Knie klatschnass……und Blacky? …fands toll und machte Anstalten, sich endgültig in die Fluten zu werfen…. Ich konnte ihng erade noch umdrehen und zusehen, dass wir rauskamen…ich glaube fast, er hätte sich da auch gerne niedergelassen…..
Also mit anderen Worten, wir hatten viel Spass und die Pferde waren dann hellwach und gingen flüssig und zügig wieder Richtung Heimat.
Als Blacky zwischendurch mal ein paar Tritte antrabte, tickte er vorne rechts allerdings deutlich - links fusste er völlig gerade auf, rechts machte er soeine Wellenbewegung mit dem Huf. Schien ihn aber nicht massiv zu stören und verursachte keine Pulsation oder Wärme. Ich habe den starken verdacht, dass es tatsächlich der vordere, innere Nagel ist, der drückt. Insbesondere, wenn er auf weichem Boden nachmittags tatsächlich klar gegangen ist. Ich habe beschlossen morgen nochmal abzuwarten und wenn es dann nicht besser ist, den Nagel rechts zu ziehen. Ansonsten: es war ein rundum toller Ausritt und Blacky wirkte sehr zufrieden.
Auf die Koppel gings im Galopp und zurück mussten wir sie holen…sie wollten nicht wirklich wieder von der Koppel runter :-)



Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 24. Mai 2007 um 20:50
Do. 24. 5.07
Morgens :  sonnig, sehr warm, windstill
Pu(lsation):  obB,  Gallen weicher, werden schwammig
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 1 Hong Hua, O2
Sonstiges:abgedeckt, kleine Koppel 1/2

Do.24.5.07
Nachmittags/Abends: sehr, sehr warm, neine, heiss!!!, sonnig, windstill
Pulsation obB, Gallen weicher als morgens, keine weiteren Schwellungen
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  etwas müde
Sonstiges: .-.
Therapie 1,5 Hong Hua, Gingko Biloba  800mg,  H1,2,3, O3,6,7  
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  1/2 kl. Koppel, 60  Min ganze kleine Koppel, 30 Min. lange Koppel mit Maulkorb
Arbeit/Gangbild
Blacky ist heute etwas kurz gekommen, weil ich wenig Zeit hatte. Jule hat begonnen ihn zu reiten. Schritt war okay, aber Trab war er vorne rechts heute deutlich lahm. Habe dann den vorderen Nagel vo re innen gezogen. Danach ging er deutlich besser, aber noch nicht lahmfrei. Darum haben wir es für heute gut sein lassen. Eventuell lässt Ina ihn heute abend, wenn sie reitet noch von irgendjemandem, der Zeit und Lust hat im Schritt mit bewegen.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 26. Mai 2007 um 00:19
Fr. 25. 5.07
Morgens :  Regenschauer, bedeckt, manchmal klar, extrem schwül und warm, windstill - tropisch!!!...Bananen pflanzen!
Pu(lsation):  obB,  Gallen hi. re weicher als gestern, hi li unverändert
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 1 Hong Hua, O2
Sonstiges:kleine Koppel 1/2
Vor re (wo wir den Nagel gezogen haben) machte Blacky vom freien Gangbild auf der Koppel einen entspannteren Eindruck. Ob sich das beim Reiten bestätigt sehe ich heute abend. Habe jedenfalls jetzt vo li den inneren Nagel vorne auch gezogen.  

Fr.25.5.07
Nachmittags/Abends: sehr,  warm, sehr schwül, bedeckt, trocken, windstill
Pulsation obB, Gallen wie morgens
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  etwas müde
Sonstiges: .-.
Therapie 1,5 Hong Hua, Gingko Biloba  800mg,  H1,2,3, O3,6,7  
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  1/2 kl. Koppel, 60 Min. lange Koppel mit Maulkorb
Arbeit/Gangbild
Clara hat Blacky Schritt geritten, etwas Trab versucht, dann wieder Schritt, später hat Carola noch Schritt Boden gemacht und ebenfalls nochmal Schritt geritten. Den geplanten Ausritt haben wir für heute gestrichen. Vorne ging Blacky deutlich besser, aber er tickt immernoch leicht. Im Schritt ist er auf allen vieren eigentlich okay, ausser dass er hinten links ganz geringgradig kürzer tritt - muss man schon genau hinschauen. Im Trab geht er allerdings auf weichem Boden absolut unklar. Die Kruppe sackt wieder mehr. Beine sind okay. Sowohl alle Gelenke kühl, nichts schmerzhaft, keine Pulsation. Auf hartem Boden ist es deutlich besser aber nicht weg.
Also ich gehe mal von 2 Dingen aus, die sich überschneiden: 1. haben wir ja fast 2 Wochen wegen des Beschlagsdesasters das vorher konsequent betriebene  Aufbautraining unterbrechen müssen - ich glaube nicht, dass das für die Hinterhand gut war - die Bemuskelung der Kruppe, die gerade wieder rund wurde, ist wieder etwas uneben/kantig geworden - also neues Aufbautraining :-(
Als 2. Punkt denke ich, dass der Beschlag noch nicht ideal ist. Das habe ich ja schon fast erwartet, dass wir nach der Einlaufphase die Schwächen zu sehen bekommen. Ich vermute, dass wir wohl damit leben müssen, dass wir noch ein bis zwei Beschlagsperioden brauchen, bis der neue Schmied sich an Blacky "rangetastet" hat. Kann ich aber voll verstehen und so ist es eben.
Da Blacky im Schritt gut ist, werden wir also wieder da anfangen, wo wir vor ein paar Wochen waren: Aufbautraining mit viel und lange Schritt vorwärtsreiten. Trab werden wir lassen, bis Blacky es von sich aus wieder anbietet. Also lange, ausgedehnte Schrittausritte und die Kids nachmittags Schritt bis zum Umfallen….
Da es Blacky ansonsten gut geht, ist es zwar ärgerlich, dass wir so weit zurückgeworfen wurden, aber damit haben wir ja schon viel Übung….haut uns also nicht um ;-)
Ärgerlich ist natürlich, dass mir soetwas mal wieder pünktlich zum Lehrgang passiert :-(
Ich werde Blacky beim Refinement und Bosalkurs vorraussichtlich nur da mit reinnehmen, wo wir Schrittsachen machen. Ansonsten werde ich mich dann wohl auf Tanny schwingen. Den Cow-Working werde ich dann weitestgehend mit Blacky mitmachen können, denn der ist als Einsteigerkurs sehr ruhig und den kann ich wenn ich es will praktisch komplett im Schritt machen.
Mal schauen wie es wird :-)

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 26. Mai 2007 um 23:45
Sa.26. 5.07
Morgens :  Regenschauer, bedeckt, manchmal klar, Wind, kühler
Pu(lsation):  obB,  Gallen wie gestern
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 1,5  Hong Hua, O2
Sonstiges:kleine Koppel 1/2


Sa.26.5.07
Nachmittags/Abends: ab frühem Nachmittag trocken, zunehmend besseres Wetter, abends fast klar, kühl, windstill
Pulsation obB, Gallen interressant: hi li fast komplett weg, hi re deutlich dünner und
               weicher - nach dem Reiten wieder etwas fester und bds. wieder etwas mehr
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  gut drauf
Sonstiges: leichter Infekt? Lymphknoten etwas geschwollen, ganz leicht beschlagener, leichter Nasenausfluss - ausserdem hielt er den Rücken, der klatschnass war, etwas fest und Nase und Ohren waren kalt  - das Wetter war wohl etwas heftig mit Wind und Regenschauern... war aber abends wieder okay - abends eingedeckt
Therapie 1,5 Hong Hua, Gingko Biloba  800mg,  Engystol 1 Amp, R1
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  1/2 kl. Koppel, 60 Min. lange Koppel mit Maulkorb
Arbeit/Gangbild
Nachmittags hat Clara ihn ihne Sattel im Bosal in unserer Schrittstunde geritten. Haben da Beckenhilfen und Schenkelhilfen geübt.
Blacky ging Anfangs etwas latschig und unmotiviert - denke aber, das lag auch an Clara - sie war auch etwas unmotiviert ;-). Als sie sich mehr auf Blacky konzentrierte, ging es besser. Später sind wir (Ina und ich) noch an den Hafen/Strand) geritten. Das war überraschend gut. Die Pferde waren schön ausgeglichen und sind richtig gut vorwärts gegangen. Blacky stolpert gelegentlich vorne - als ob er ab und an hängenbleibt an der Zehe - ist aber selten. Hinten ging er besser, als die Tage zuvor. Habe aber das Gefühl, wir müssen in der Unterstützung was ändern. Tiefer Boden (halle) strengt ihn sichtbar an und die Fesselköpfe schwellen wieder deutlicher an. Auf Asphalt läuft er deutlich leichter und weniger angestengt. Ich vermute, dass das mit seiner Durchtrittigkeit zusammenhängt. Vielleicht den Schenkel hinten etwas breiter, damit er auf weichem Boden nicht so einsackt???....
Mal schauen wie es morgen geht. Auf jeden Fall war es heute deutlich besser als gestern und der Ausritt hat viel Spass gebracht.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 27. Mai 2007 um 21:50
So.27. 5.07
Morgens :  Regenschauer, bedeckt, manchmal klar, wenig Wind, schwülwarm
Pu(lsation):  obB,  Gallen wie gestern
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 1,5  Hong Hua, R1
Sonstiges:abgedeckt, kleine Koppel 1/2


So.27.5.07
Nachmittags/Abends: Schauer, später Gewitter, sehr schwül, windstill
Pulsation obB, Gallen hi li fast komplett weg, hi re deutlich dünner und
               weicher - nach dem Reiten wieder fest und bds. wieder etwas mehr
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  gut drauf
Sonstiges: Lymphknotenschwellung weg, ganz leicht beschlagener, leichter Nasenausfluss - Rücken noch etwas festgehalten, nach dem Reiten wieder gut, eingedeckt
Therapie 1,5 Hong Hua, Gingko Biloba  600mg,  Engystol 1 Amp, R1
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  1/2 kl. Koppel, 60 Min. lange Koppel ohne Maulkorb
Arbeit/Gangbild
Wir waren im Klövensteen für einen Schrittausritt. Das war extrem merkwürdig: Blacky kam vom hänger, alles okay. Wir aufgetrenst, alles okay, ein paar Schritte geführt, alles okay. Aufgesessen, ich will losreiten, da humpelt Blacky auf drei beinen und hält hinten links ganz hoch in die Luft, als könne er überhaupt nicht auftreten. Ich wieder runter, bein immernoch in der Luft. Alles abgetastet - keine Auffälligkeiten, keine empfindlichen Reaktionen auf Druck. Dann hat Blacky wieder abgesetzt, ein paar Schritte geführt, alles okay - aufgestiegen, losgeritten alles okay. Keine Ahnung was das war.
Dann sind wir los. Blacky ging anfangs aus dem Rücken etwas kantig und war vom Schrittempo etwas langsam. Der Boden war allerdings auch schwer, weil patschnass. Auf der Strasse Richtung Schenke lief er flüssiger und zügiger. An der Schenke haben wir Pause gemacht, dann rueück. Blacky ging deutlich flüssiger. Es fing an leicht zu regnen, der Himmel zog zu - in der Ferne Donner. Ich versuchte ein Antraben, aber Blacky sackte hinten so ein, dass ich es gleich wieder liess - dann lieber nass werden. Als wir zur letzten langen Galoppstrecke kamen, baute Blacky sich plötzlich auf, ging unter hoher Aufrichtung und trabte glasklar an -e r wollte vorwärts. Ich liess ihn, wie er wollte, achtete aber darauf, dass er sehr hoch versammelt blieb. Dann galoppierte er an und galoppierte rund und flüssig, zügig aber versammelt  die gesamte Galoppstrecke runter.  Am Ende sind wir wegen des nahenden Gewitters abgestiegen und haben die Abkürzung über den Wanderweg zum parkplatz geführt. Blacky ging sauber, raumgreifend und entspannt.
Zurück am Stall war auch alles okay. Dann liessen wir die drei nochmal auf die lange Koppel. Blacky machte drei Trabtritte bevor er flüssig angaloppierte - die Trabtritte waren wieder stocklahm. Mir ist da allerdings etwas aufgefallen: das Einsacken kommt immer direkt in die Lastaufnahme rein während er tief durchtritt. Die Gallen an den Fesselköpfen sind nach Belastung immer wieder hart und dick und anch Ruhe wieder besser. Ich habe mir alte Fotos von Blacky rausgesucht - von vor 6 bis 8 Jahren. Damals stand er um einiges steiler hinten - schon so vom nackten Huf her….und zusätzlich hatten wir ihn noch immer unterstützend mit Keilen beschlagen. Damals hatte er nie Probleme hinten. Jertzt hatten wir erst die unerklärliche Fesselträgergeschichte und jetzt immer diese ominösen Belastungsauffälligkeiten. Vielleicht steht er einfach hinten mittlerweile deutlich zu flach für seine Verhältnisse und Bänder und Sehnen sind ständig am Anschlag, weil sie sich vermutlich nicht so umfangreich anpassen können nach über 10 Jahren  deutlich steilerer Stellung. Dafür würde auch sprechen, dass es weniger ist, wenn Blacky wirklich hoch unter Spannung steht, weil er dann ja viel mehr mit der Muskulatur arbeitet und unterstützt.  Ist nur eine Idee - muss ich dringend mit dem Schmied besprechen, was er dazu meint. Auf jeden fallg eht es mit dieser Überbelastung hinten so nicht weiter.
Ansonsten war es ein absolut super Tag.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 28. Mai 2007 um 22:32
Mo.28. 5.07
Morgens :  wenige Regenschauer, bedeckt, manchmal klar, wenig Wind, schwülwarm
Pu(lsation):  obB,  Gallen wie gestern
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Fesselträger: obB
Therapie: 1,5  Hong Hua, R1
Sonstiges:abgedeckt, kleine Koppel 1/2


Mo.28.5.07
Nachmittags/Abends: wenige Schauer, schwülwarm, windstill
Pulsation obB, Fesselköpfe hinten bedstg (links mehr) mittags
              wieder mehr angeschwollen,  li auch geringgradig wärmer,
               schmerzhaft bei Druck - vermutlich tiefe Beugesehne
               
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  gut drauf
Sonstiges: Lymphknotenschwellung weg, Nasenausfluss weg, Rücken wieder besser
Therapie 1,5 Hong Hua, Gingko Biloba  600mg,  Engystol 1 Amp, R1, Arnica Kügelchen
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  
           1/2 kl. Koppel, 60 Min. zweite Hälfte kurze Koppel
Arbeit/Gangbild
Heute hatten wir einen Strassenschrittausritt geplant, aber nachmittags verworfen. Vormittags waren Blacky s Beine noch wie am Vortag vormittags. Mittags sahen die Hinterbeine schlecht aus. Beide Fesselköpfe stark angelaufen, linke Seite dicke Schwellungen, teilweise hart, schmerzhaft auf Druck im Bereich tiefe Beugesehne. Etwas wärmer als rechts.
Auf der Koppel waren tiefe Bremsspuren - also die Pferde haben offensichtlich getobt.
Da ich heute noch mehr als gestern daran glaube, dass Blacky einfach zu flach steht und darum alle Sehnen/Bänder ständig überfordert sind, haben wir heute beschlossen, zunächst einmal zu probieren, ob ein Höherstellen die Sache entlastet, bevor ich das vom Schmied ändern lasse und sich das wohlmöglich als falsch rausstellt. Wir können schliesslich nicht alle drei tage die Eisen abnehmen. Habe also mit einem Scotchcastgips hinten eine leichte Erhöhung und Unterstützung in Stegform angelegt. (Gegen 13 Uhr haben wir die Gipse gemacht. Gegen 17 Uhr habe ich nach dem Ringreiten wieder nach Blacky geschaut. Hi rechts war er deutlich abgeschwollen. Hi li waren alle flächigen Schwellungen runter, aber an der tiefen Beugesehne im unteren Fesselkopfbereich ist eine ganz dicke, schmerzhafte und leicht warme Schwellung nun, wo alles andere zurück ist, deutlich sicht- und fühlbar. Insgesamt wirkte Blacky aber entspannter, Rücken wieder losgelassen. Also nichts mit Bewegen, statt dessen Kühlgamasche. Wenn die Gipse sich bewähren und es morgen weiterhin besser aussieht, werde ich versuchen, einen Schmied zu finden, der mir morgen noch eben hinten einen Steg oder Keile - je nachdem, was der Schmied für sinnvoller hält, unterzusetzen.
So, und hier jetzt noch die Fotos von unseren Gipsen:

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 28. Mai 2007 um 22:34
Gipse hinten:


Gips hi li unten:


Gips hi re unten:


Gips hi seite re:

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 30. Mai 2007 um 00:24
Di.29. 5.07
Morgens :  fast durchgehend Nieselregen, bedeckt, manchmal klar, wenig Wind, ganz schön kühl, ungemütlich
Pu(lsation):  obB,  Schwellungen an der Hiha re weg, li weniger aber lange nicht weg, li immernoch wärmer, auf Druck schmerzhaft
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Therapie: 1,5  Hong Hua, R1
Sonstiges:eingedeckt gelassen, kleine Koppel 1/2


Di.29.5.07
Nachmittags/Abends: Dauernieselregen, manchmal mehr Regen, ungemütlich kalt, Wind
Pulsation obB, Fesselköpfe wie morgens
                 li schmerzhaft bei Druck - vermutlich tiefe Beugesehne
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  gut drauf
Sonstiges: TA, eingedeckt
Therapie 1,5 Hong Hua, Gingko Biloba  600mg, R1, Metacam, Tensolvet auf Fesselkopf hi li
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  
           1/2 kl. Koppel, 60 Min. zweite Hälfte kurze Koppel
Arbeit/Gangbild
Hi re war immernoch warm und schmerzhaft auf seitlichen Druck. Hatte darum meinen TA angerufen. Es sind vermutlich drei Sachen parallel: Fesselringband eindeutig dick, überlastete Beugesehne (vielleicht vom zu flachen Stand) und vermutlich stumpfes Trauma - evtl. irgendwo angeschlagen oder so. Das Gipsen war eindeutig sinnvoll. Soll versuchen, so schnell wie möglich hinten länger rausgehende Eiereisen oder ähnliches drauf zu bekommen (um ihn besser zu unterstützen - die Durchtrittigkeit ist eindeutig und in verbindung mit dem für ihn recht flachen Stand eine sehr starke Belastung) evtl. mit leichter Erhöhung - aber die Unterstützung ist wichtiger. Ausserdem kühlen, kühlen, kühlen, Tensolvet drauf und Metacam geben. Wenn ich Glück habe ist es in drei/vier Tagen durch, wenn nicht, sollten wir nächste Woche einen Schall machen. Solange er noch irgendwie schmerzhaft auf Druck reagiert ist Pause, wenn er nicht mehr reagiert, können wir wieder reiten. Wenn ich Glück habe und das vermutete Trauma die Hauptschmerzhaftigkeit auslöst, dann ist die Sache in 3/4 Tagen erledigt.
Insofern hatte Blacky ansonsten heute Pause. Habe ihn nachmittags zum "Auslüften" mal 3 Stunden abgedeckt

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 30. Mai 2007 um 23:51
Mi. 30.5.07
Morgens :  sonnig, noch kühl, fast windstill, trocken :-)
Pu(lsation):  obB,  Schwellungen an der Hiha re weg, li weniger nicht mehr wärmer, nur leicht druckempfindlich
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Therapie: 1,5  Hong Hua, R1
Sonstiges:abgedeckt, kleine Koppel 1/2


Mi.30.5.07
Nachmittags/Abends: sonnig, warm, windstill, trocken
Pulsation obB, Fesselköpfe wie morgens
                 keine Druckreaktion mehr vor erneueter Gabe Metacam
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  gut drauf
Sonstiges: eingedeckt
Therapie 1,5 Hong Hua, Gingko Biloba  600mg, R1, Metacam, Tensolvet auf Fesselkopf hi li
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  
           1/2 kl. Koppel, 60 Min. lange Koppel mit Maulkorb
Arbeit/Gangbild
Fesselköpfe siehe oben - sah alles besser aus, Blacky war etwas maulig, weil er nichts tun durfte - nützt aber ja nichts. Spätnachmittag hat Barbara ihn nochmal eine halbe Stunde Strassenspaziergang geführt…..der Schritt war wohl sehr, sehr forsch - sie musste sich anstrengen um mitzuhalten. Anschliessend noch putzen, etwas Spielchen im Stand, dann war er wieder zufriedener :-) - dafür bin ich tod!!!...was gäbe ich darum, mit Blacky den lehrgang zu reiten…wusste gar nicht, dass reiten auch so anstrengend sein kann ;-)

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 01. Juni 2007 um 00:04
Do.31.5.07
Morgens :  sonnig, warm, fast windstill, trocken :-)
Pu(lsation):  obB,  Schwellungen hi li kaum noch, keine Empfindlichkeiten mehr
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Therapie: 1,5  Hong Hua, R1
Sonstiges:abgedeckt, kleine Koppel 1/2


Do.31.5.07
Nachmittags/Abends: sonnig, warm, windstill, trocken
Pulsation obB, Fesselköpfe wie morgens
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  gut drauf
Sonstiges: abgedeckt gelassen
Therapie 1,5 Hong Hua, Gingko Biloba  600mg, R1, Metacam, Tensolvet auf Fesselkopf hi li
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  
           1/2 kl. Koppel ganz, 90 Min. lange Koppel mit Maulkorb
Arbeit/Gangbild
Blacky war genervt, weil er nichts mit tut und die Stuten ständig zur Arbeit geholt werden. Sind dann nach dem Kurs ca 30 Minuten mit ihm zügig spazieren gegangen, geputzt, Spielchen etc. Danach war er mal wieder besänftigt :-)

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 02. Juni 2007 um 00:44
Fr.1.6.07
Morgens :  sonnig, warm, fast windstill, trocken :-)
Pu(lsation):  vorne li + re sehr leicht,  Schwellungen hi li kaum noch, keine Empfindlichkeiten mehr
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Therapie: 1,5  Hong Hua, R1
Sonstiges:abgedeckt, kleine Koppel 1/2


Fr.1.6.07
Nachmittags/Abends: sonnig, warm, windstill, trocken
Pulsation vor Bewegung wie morgens, nach Bewegung obB, Fesselköpfe wie morgens
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  gut drauf
Sonstiges: abgedeckt gelassen,
Therapie 1,5 Hong Hua, Gingko Biloba  600mg, R1, Metacam, Tensolvet auf Fesselkopf hi li
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  
           1/2 kl. Koppel, 30 Min. lange Koppel mit Maulkorb
Arbeit/Gangbild
Blacky hatte heute morgen ganz leicht fühlbaren Puls vorne. Nachmittags immernoch. Habe ihn darum nach dem Kurs ca. 20 Min. Schritt vorwärts in der Halle ganze Bahn geritten. Danach Puls obB. Hi gab es durch das Reiten keine Veränderungen. Anschliessend ca 30 Minuten Bodenarbeit an der Hand und ca 20 Minuten Strassenspaziergang.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 02. Juni 2007 um 21:31
Sa.2.6.07
Morgens :  bedeckt, warm, windstill, trocken :-)
Pu(lsation):  obB,  Schwellungen hi li leicht wie gestern, keine Empfindlichkeiten mehr
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Therapie: 1,5  Hong Hua, R1
Sonstiges:abgedeckt, kleine Koppel 1/2


Sa.2.6.07
Nachmittags/Abends: sonnig, warm, leicht wind, trocken
Pulsation obB, Fesselköpfe wie morgens
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  gut drauf
Sonstiges: eingedeckt, Schmied
Therapie 1,5 Hong Hua, Gingko Biloba  600mg, R1,
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  
           1/2 kl. Koppel, 60 Min. lange Koppel mit Maulkorb
Arbeit/Gangbild
Heute nachmittag war der Schmied da, der die meisten Pferde bei uns im Stall macht. Habe ihn gebeten, Blacky ausser der reihe die Hintereisen so umzubauen, wie er es für sinnvoll hält aufgrund des TA Befundes und des TA Rates.
Er hat Blacky an die Hintereisen verlängert und einen Steg eingeschweisst, der ausserdem 5 mm erhöht. Jetzt sind es weit hinten rausstehende Eiereisen.
Offensichtlich sind die gut, denn Blacky trat deutlich weniger durch und lief gleich gut damit los.
Abends habe ich Lara gebeten, während wir die Halle für den morgigen Kuhkurs "Rindersicher" gemacht haben, Blacky im Schritt zu reiten. Das sah sehr gut aus und Blacky hat vor allem hinten richtig Last aufgenommen, ohne so weit durchzutreten. Dann ahbe ich ihn nochmal übernommen, zwei Runden Schritt und dann nochmal auf jeder Hand eine lange Seite Galopp. Es fühlte sich super an und es fühlte sich vor allem leicht an. Danach haben wir Blacky mit Maulkorb auf die lange Koppel geführt, da ich nicht wollte, dass er mit dem neuen, ungewohnten Beschlag so unkontrolliert die Koppel runterheizt. Fesselköpfe waren sowohl nach dem Reiten als auch nach der Koppel ich würde sagen genauso wie morgens, Ina meinte weniger.
Sah alles klasse aus und ich glaube,d er Schmied hat uns da gerade "gerettet". Mal schauen, ob die Eisen jetzt auch a) drauf bleiben und er sie  nicht über Nacht irgendwie verliert und b., dass sie so entlasten, dass endlich auch die letzten kleinen schwellungen schwinden.
Und hier noch zwei Fotos von dem neuen Beschlag:  

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 02. Juni 2007 um 21:33
Hinterhand unten 2.6.07


Hinterhand Seite 2.6.07

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 04. Juni 2007 um 01:35
So3.6.07
Morgens :  bedeckt, warm, windstill, trocken :-)
Pu(lsation):  obB,  hi nur noch ganz minimal angelaufen, nicht warm, nicht empfindlich
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Therapie: 1,5  Hong Hua, R1
Sonstiges:abgedeckt, kleine Koppel 1/2


So.3.6.07
Nachmittags/Abends: sonnig, warm, leicht wind, trocken
Pulsation obB, Fesselköpfe wie morgens
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  gut drauf
Sonstiges: eingedeckt,
Therapie 1,5 Hong Hua, Gingko Biloba  600mg, R1,
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  
           1/2 kl. Koppel, 30 Min. lange Koppel ohne Maulkorb
Arbeit/Gangbild
Heute war Cow-Working Kurs Einsteiger 1. Tag. Da der TA grünes Licht gegeben hatte für wieder bewegen, habe ich entschieden, Blacky mit in den Kurs zu nehmen und zu sehen, ob es geht. Hätte er irgendwelche Auffälligkeiten gezeigt, hätte ich aufgehört.
Vormittags war erst Theorie, dann Pferde rein und etwas "Trockenarbeit" ohne Rinder. Aqnfangs ging Blacky hinten noch etwas steif und breitbeinig - ich vermute, dass das aber eher mit den ungewohnten Eisen zu tun hatte, denn während des Kurses besserte sich das kontinuierlich. Nach der Dry Work Mittagspause, dann kamen die Kühe rein. Als ich mit Blacky in die Halle kam und er die Rinder sah, war er plötzlich hellwach. Der Nachmittag hat ihm sichtlich Spass gebracht. Dreimal waren wir dran, eine Kuh aus der Herde zu holen (bzw. einen Bullen, wir hatten überwiegend junge Bullen dabei) Jedesmal wurde Blacky besser und konzentrierter.
In der Linie, wo wir uns aufhielten, wenn wir nicht dran waren, arbeitete er die ganze Zeit konzentriert und selbständig daran, das Rind an seiner Stelle nicht durch die Reihe zu lassen. Man merkte richtig, dass er sich noch an seinen Job erinnerte (dabei sit es rund 8 Jahre her, dass wir das letzte Mal Cowworking gemacht haben). Der Spass an der Sache stand ihm förmlich ins Gesicht geschrieben.
Nach der Arbeit haben wir die drei noch 30 Minuten ohne Maulkorb aufs lange Gras gestellt.
Abends beim Füttern waren Blacky s Beine noch genauso, wie morgens, also keine Verschlechterungen - und seine Stimmung war einfach Spitze.
Videos gibt’s vorraussichtlich morgen.  

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 05. Juni 2007 um 00:20
Mo. 4.6.07
Morgens :  bedeckt, warm, windstill, trocken :-)
Pu(lsation):  obB,  hi wie gestern
Huftemperatur:  obB
Schleimhäute:  obB
Therapie: 1,5  Hong Hua, R1
Sonstiges:abgedeckt, kleine Koppel 1/2


Mo.4.6.07
Nachmittags/Abends: sonnig, warm, windstill, trocken
Pulsation obB, Fesselköpfe wie morgens
Huftemperatur: obB
Schleimhäute: obB
Stimmung:  sehr gut drauf
Sonstiges: eingedeckt,
Therapie 1,5 Hong Hua, Gingko Biloba  600mg, R1,
Futter: Heucobs(ca 100 g), 1 Handvoll E. Bio, Handvoll Wiesenkräuter, Heu und Stroh wie gehabt,  
           1/2 kl. Koppel, 60 Min. lange Koppel ohne Maulkorb
Arbeit/Gangbild
Blacky geht klar, keine Auffälligkeiten im Schritt, Trab, Galopp - er kommt mit den Eisen prima zurecht und er war den ganzen Tag bester Stimmung.....

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 06. Juni 2007 um 01:53
6.6.07

Da ich weder Lust noch Zeit habe, jede Nacht auf irgendwelche Vorwürfe zu antworten, werde ich ab sofort dieses Tagebuch in dieser Form wieder so auf Papier führen, wie ich es vor meiner Zeit im Forum tat. Hier im Tagebuch werde ich künftig sporadisch einen allgemeinen Zustandsbericht meines Pferdes geben und sollte ich Probleme haben, bei denen ich mir Rat oder Anregungen erhoffe, diese hier aufführen.

8.6.07
Durch ähnliche Vorwürfe wie hier in Justy s Tagebuch und durch die nachfrage eines Mitglieds ist mir klar geworden, dass es offensichtlich bei einigen Darlegungen im Tagebuch vielleicht einfach "nur" zu Fehlinterpretationen dessen, was wir therapeutisch verfolgen gekommen ist.
In Justy s Tagebuch habe ich darumv ersucht, nochmal den Grundsatz des Therapieansatzes anders darzulegen. Da dieser Ansatz genauso bei Blacky gilt, kopiere ich meinen letzten beitrag von Justy hier auch nochmal zum besseren Verständnis rein auch wenn es primär am Beispiel von Juty s Lungenerkrankung erklärt ist:

Hallo ,  
ich versuche nochmal eine Zusammenfassung dessen, was wir mit Justy "veranstalten" und warum - hoffe mir gelingt es diesmal besser  

Also: ich lernte Justy kennen, als er von der Vorbesitzerin quasi als "letzte Bestätigung" dass nichts mehr geht unserem TCVM TA vorgestellt wurde. Zuvor ist er schon über Jahre bei mehreren TA s und in mehreren Kliniken auf den Kopf gestellt worden. ALle Therapieversuche schlugen fehl - er wurde immer schlechter statt besser.  
Am Vorstellungstag stand er bereits unter 400 mg täglich Cortison (wohl seit ca einem halben Jahr), ohne, dass es etwas bewirkte.  
Das Pony klang, als es auf den Hof kam, als würde es den Weg zur halle nicht mehr schaffen. Es war jeder einzelne Atemzug ein lautes Keuchen und Röcheln, was durch einen Hustenanfall abgeschlossen wurde. Bauchatmung war gigantisch. Optisch sah er allerdings zwar sichtbar lungenkrank aus, aber nicht annähernd so, dass es zu der grausamen Atmung passen würde. Ausserdem strotzte er vor Kraft und Bewegungsdrang. Optik und Ton passten absolut nicht zusammen.  

Unser TA checkte das Pony durch und erklärte, dass er zum derzeitigen Zeitpunkt nicht sagen könne, wie umfangreich und nachhaltig die Lunge bereits irreparabel geschädigt sei, da die Lunge so verkrampft war, dass er im gesamten oberen Lungenfeld absolut nichts mehr hören konnte.  
Aufgrund der TCVM Diagnostik resümierte er schliesslich, dass er - auch abhängig davon, was sich dann zukünftig bei der Lunge zeigen würde - dem Pony eine Überlebenschance von 50% einräumen würde, vorausgesetzt seine Lebensumstände ändern sich dahingehend, dass er Arbeit bekommt.  
Er hat die ersten 10 jahre seines Lebens als Beistellpony in einer kleinen, sehr nett und artgerecht gehaltenen herde verbracht. Hatte aber keine Aufgabe ausser da zu sein. War auch nicht angeritten.  
Der Verdacht lag nahe, dass das schwere Asthma aus einem ankonditionierten Fehlverhalten (Husten um Aufmerksamkeit zu erregen) entstanden ist.  

Die Besitzerin sagte, dass sie keine Möglichkeit hätte, dem Pony diese tägliche Arbeit zu verschaffen.  
Da mir Justy auf Anhieb sympatisch war, bot ich ihr an, dass ich ihn übernehmen könne und wir es versuchen könnten, behielt mir aber vor, ihn jederzeit einschläfern zu dürfen, wenn sich abzeichnete, dass dieses Konzept nicht greift.  
3 tage später rief mich die Besitzerin an und fragte, ob ich das erst meinte. Dann brachte sie uns Justy.  
Zunächst einmal kam er in unsere Herde (Blacky, Hazel, Tanny), die ihn, wenn er frech wurde gleich mal eine Nacht vor die Tür beförderten. Also die erste Zeit war lediglich die Erziehung durch unsere Herde da. Ich habe ihn lediglich täglich rausgeholt, geputzt und an der Hand ein wenig Grunderziehung gemacht, da er a) nur dahin lief (mit Mensch hinterhergezogen) wohin er wollte und b) wenn ihm was nicht passte auch schonmal fröhlich ausschlagend rückwärts auf einen zulief (mit Ohren nach vorne - also nicht bös gemeint, aber eben auch nicht sonderlich angenehm).  

Ausserdem haben wir über 3 Wochen das Cortison ausgeschlichen.  

Parallel haben wir und alle anderen auf dem Hof angefangen, Justy s Atemgeräusche kategorisch zu missachten - also wegzugehen und absolut keine Beachtung zu schenken und ihn mit AUfmerksamkeit zu überschütten, wenn er ohne Husten dastand oder durch WIehern auf sich aufmerksam machte.  

Es dauerte ca eine Woche, da hustete er in der Herde nur noch selten und auch die Bauchatmung hatte sich deutlich reduziert. Im Umgang mit Menschen verstärkte es sich aber sofort immer wieder.  

Langsam, immer so, wie seine Atmung es erlaubte haben wir dann in Bodenarbeit an der Hand und in freier Bodenarbeit angefangen, ihn etwas anzutrainieren und gleichzeitig zu erziehen.  

Dann Bodenarbeit mit Sattel, dann Anreiten, dann langsam gesteigertes Aufbautraining. ANfangs mehr spielerisches Rumgedödel der Kinder im Sattel, später ernsthafteres Reiten.  

Alles, was wir machten war immer an den jeweiligen Stand seiner Atmung angepasst. Es gab Tage, da war er schlechter und wir gingen evtl. nur spazieren und Tage, da war er besser, wo er mehr machen konnte.  

Zunehmend wurden die schlechten tage weniger und die guten mehr - entsprechend wurde die Leistung gesteigert.  

Ausserdem hatte ich ihm dann eine Kutsche zugelegt, um ihn selbst auch an den tagen arbeiten zu lassen, an denen die Kinder nicht konnten oder an denen er mit Sätteln nicht klarkam.  

In der gesamten zeit bis heute - und auch in Zukunft ist er unter absolut regelmässiger Kontrolle durch unseren TA - er wird unabhängig davon, ob was auffällig ist oder nicht alle 4-6 Wochen, also wenn der TA da ist vorgestellt. Ist zwischendurch etwas, wird er auch öfter vorgestellt.  

Zwischendurch hatten wir noch das Problem, dass wir seine Therapieresistenz und die Tatsache, dass sein Immunsystem nicht mehr reaktiv war, beides hatte er schon mitgebracht (war ja schon bei dem wirkungslosen Cortison sichtbar und erkennbar, weil er keinen einzigen Infekt im Stall mitmachte was unnormal ist) in den Griff bekommen mussten.  

Das haben wir nach einigen erfolglosen Versuchen schliesslich mit Zinnober geschaft, wo wir eine richtig heftige Bronchitis auslösten.  
nach dieser Bronchitis war das Keuchen plötzlich wie weggeblasen, der Husten tritt nur noch sehr selten auf - immer dann, wenn er sich ärgert und die Bauchatmung ist minimal (im Vergleich zu dem, was er mal hatte) oder zunehmend häufiger und längerfristiger auch gar nicht mehr vorhanden.  
Ausserdem spricht er seither wieder auf Therapien an und macht normale Infekte mit.  

Arbeitstechnisch haben wir ihn wirklich jeden Tag bewegt, aber immer peinlichst darauf geachtet, nie an seine körperliche Leistungsgrenze zu kommen.  
Anfangs mussten wir aufpassen, dass wir nicht an seine Grenzen kommen. Im Moment ist es so, dass wir seine körperlichen Grenzen nicht erreichen können, da die Kids weit vorher an ihren Grenzen sind.  

Gleichzeitig haben wir ihn bewusst aber immer wieder an seine psychische Leistungsgrenze geführt.  
Soll heissen: anfangs war es oft so, dass er, ´wenn die Kids was gemacht hatten und ihn wieder weggestellt hatten er ständig, wenn jemand sein Pferd holte am Tor stand und drängelte "nimm mich, nimm mich, nimm mich" - es war wie ein übersteigertes Geltungsbedürfnis. Wenn er dann nicht genommen wurde, steigerte er sich in einen Asthmaanfall. WIr haben dann gezielt mal daran gearbeitet, ihn so oft immer wieder zu holen (einmal waren es glaube ich an einem Tag 10 mal) bis er, als wieder eines der Kids kam, ihn zu holen er sich umdrehte, wegging und sagte: "nimm bloss jemanden anderes" - und kein Asthmaanfall folgte....
Heute ist das bewusste "an die psychische Grenze führen" nicht mehr notwendig, da Justy mittlerweile sehr ausgeglichen geworden ist.  

Diagnostisch/prognostisch sah es so aus, dass der TA anfangs sagte, er könne nicht sagen, wie umfangreich die Lunge irreparabel geschädigt sei.  
Später konnte er das gesamte Lungenfeld wieder hören und es war und es waren sehr umfangreiche pathologische Lungengeräusche über grosse Bereiche hörbar.  
Es war klar, dass ein grosser Bereich der Lunge betroffen war, es war unklar, wieviel davon regenerierbar ist und wieviel irreparabel. Über die Zeit wurden die Auskultationsbefunde immer besser.  
Es haben sich grosse Bereiche der Lunge regeneriert. Trotzdem ist es unumstösslich, dass bleibende Schäden an der Lunge sind und auch mit Sicherheit niemals wieder weggehen werden.  
Allerdings räumte mein TA beim letzten Besuch (das war der erste nach der komplett ausgeheilten Bronchitis) erstmals strahlend ein, dass er nun guter Hoffnung sei, dass wir Justy noch soweit hinbekommen, dass der Lungenschaden irgendwann auskultatorisch vielleicht nicht mehr feststellbar sein wird. Das heisst aber nicht, dass da nicht einer vorhanden ist - bei einer Obduktion würde man mit Sicherheit immer einen Schaden nachweisen können.  

Zur Zeit sieht es so aus, dass wir nicht in der Lage sind, Justy s körperlichen Belastbarkeitsgrenzen zu erreichen. Sicherlich wird er mit der Vorgeschichte nie ein Distanzpferd auf einem 100 Meiler oder ein galopprennpferd oder so. Aber alles das, was man als "freizeitreiter" - egal ob jetzt Dressur, Springen, Western, Wanderreiten etc. von seinem gesunden Pferd so fordern kann, kann Justy zur Zeit auch locker leisten.  
Man darf nicht vergessen: ein gesundes Freizeitpferd wird in aller Regel weit unter seinen Belastungsgrenzen "genutzt".  

Man kann sich natürlich jetzt streiten, was für ein gesundes Pferd eine zumutbare Belastung ist. Und an dieser Einschätzung wird man dann festmachen, was eine verminderte Belastung ist.  
Ich selbst habe früher viele, viele Jahre die Stunde am Tag arbeiten für eine ausreichende Belastung eines gesunden Pferdes gehalten. Diese Überzeugung habe ich bzw. noch mehr meine Pferde teuer bezahlt, denn ich habe sie "krank gestanden" (wobei ich mit "gestanden" eine Bewegungshaltung, also Offenstall meine). Die gesündesten Pferde, die ich in den letzten 15 Jahren erlebt habe - hier in Deutschland und in Amerika waren Pferde, die viele Stunden am Tag gearbeitet haben - täglich. Und auffälligerweise haben genau diese Pferde die wenigsten Ausfälle gezeigt, sind bis ins sehr hohe Alter belastbar geblieben und 28 oder 30 Jahre alt zu werden und immernoch leicht reitbar zu sein war bei diesen Pferden auffallend häufiger zu beobachten als ein früheres ABleben.  

Nachdem ich dann darüber hinaus bei Blacky mehrfach die Beobachtung machte, dass er bei Schonung bzw. nur ein wenig spazieren gehen immer mal wieder leichte Pulsationen bekam, die sich sofort wieder einstellten, wenn ich anfing ihn konsequent täglich richtig zu fordern (im Rahmen seiner Möglichkeiten, also nicht eine Stunde Galopp durch die Pampa sondern 3 oder 4 Stunden Schritt durch die Pampa), habe ich begonnen, meine ANsichten über die "normale Belastbarkeit" eines Pferdes deutlich zu überdenken.  
Bitte versteht das jetzt nicht falsch: ich rede nicht von der Zeit in einem akuten Reheschub oder direkt danach - da stand er.  

Mittlerweile bin ich überzeugt, dass Bewegung und Kopfarbeit bei einem kranken Pferd essentiell wichtig sind und massiv zur Genesung beitragen. Wobei ich dazu sage: unter genauester  und vor allem lückenloser Beobachtung durch denjenigen, der das Pferd betreut und den TA. Das bedeutet auch: regelmässigen vet check egal, ob gerade etwas ist oder ob das Pferd gerade einen unauffälligen Eindruck macht. Die meisten rufen den TA nur dann, wenn wieder etwas ist. Die wenigsten lassen ihr Pferd 1,5 Jahre nach der Rehe immernoch regelmässig (also fast monatlich) durch den TA durchchecken, wenn sie nicht glauben, dass da irgendeine AUffälligkeite ist.  
Mit Justy und Blacky werde ich das sein leben lang machen - gerade weil ich weiss, dass Justy einen bleibenden Lungenschaden hat und Blacky bleibende Schäden an den Hufen hat - auch wenn beide irgendwann vielleicht äusserlich nicht  mehr als solche ersichtlich ist.  

Also um die Therapiekonzepte in einigen wenigen Sätzen zusammenzufassen würde ich sagen:  
Pferde sind Bewegungs- und Fluchttiere. Ihr gesamter Organismus (Knochen, Gelenke, Muskeln, herz und Lunge etc. )  ist auf stetige Bewegung und auf ein extrem hohes Mass an Verarbeitung äusserer Reize angepasst.  
Diese zwei Faktoren sind erforderlich, um ein gesundes Pferd gesund zu erhalten.  
Bei unseren kranken Pferde versuchen wir so weit wie es geht diese zwei Grundbedürfnisse ihrer Körper abzudecken. Dabei ist es wichtig, möglichst weit an die jeweils krankheitsbedingte  Grenze heranzukommen, aber sie niemals zu erreichen und sie auf gar keinen Fall zu überschreiten.  

...ich hoffe, dass das jetzt ein wenig verständlich war und nicht noch mehr Verwirrung stiftet....  

LG
Kirstin


Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 10. Juni 2007 um 22:30
So., 10.6.07
Der Tag fing mit einem Desaster an und endete ganz vielversprechend:-)
…erstmal vorweg: Blacky s Hinterhand hat sich super erholt. Beide Hinterbeine sind klar, keine Probleme mehr  - Mit den verlängerten Eisen läuft er super und auch ansonsten ist Blacky stabil super drauf :-)

..aber die Vordereisen:
Eigentlich wollten wir heute nach St. Peter.
Als ich Blacky zum Putzen holte, musste ich feststellen, dass am rechten Vorderhuf ein Stück Wand schon halb weggeplatzt war - genau in den einen Nagel rein, der innen das Eisen hielt :-(
Ich vermute, dass der Druck auf die innere Wand zu hoch geworden war. Dort wächst die Wand schneller.
Wie auch immer, es war nur noch eine Frage der Zeit, wann heute oder heute nacht die Wand ganz ausgebrochen und das Eisen runtergetreten wäre. Also habe ich mich mit gemischten Gefühlen entschlossen, die Eisen abzunehmen. Damit beim Nägel ziehen die Wand nicht noch weiter reisst (Hufe waren sehr trocken), habe ich Blacky erstmal eine Stunde in ein Resolutio Hufbad gestellt. Danach dann Nagel für Nagel gezogen. Dann die Wand noch etwas nachgeraspelt und rechts innen ca 2 mm Millimeter runtergenommen.
Da Blacky so ganz gut stand, entschied ich mich, ihn erstmal ohne alles in den Offenstall zu stellen und zu schauen, was sich den Nachmittag über tut. Alternativen waren dann noch, falls es nicht geht: Davis Schuh mit den Glasfasereinlagen in Eisenform drin anziehen oder Gipse mit künstlichem Tragrand.
Als ich mir Blacky 4 Stunden später anschaute, lief er immernoch absolut sauber, keine Pulsation, keine Fühligkeit - auch auf der knüppelharten, leicht unenbenen  Koppel nicht. Also entschied ich, dass ich versuche, ob er auf den Krämer-Hufschuhen, die ich vor einem viertel Jahr mal versuchsweise bestellt hatte (fand sie damals ganz interessant, und da Blacky mit herkömmlichen Hufschuhen nie klarkam, hatte ich die mal bestellt, aber noch nie probiert) laufen kann. Wenn ja und wenn er im Offenstall ohne Schutz klarkommt, würde ich das so probieren.
Abends habe ich ihm also die Schuhe angezogen - er lief beim Führen von Anfang an erstaunlich gut drauf - und wir sind dann an den Strand geritten. 2 Stunden Ausritt (Schritt) - Blacky lief einwandfrei, hatte überhaupt keine Probleme weder auf dem Asphalt, noch auf dem unebenen, harten Strandweg noch am Strand im tiefen Sand. Auch im Wasser war alles kein Problem.
Zurück am Stall Schuhe aus: keine Scheuer- oder Druckstellen, keine angelaufenen Beine, keine Pulsation - also es sah so alles sehr gut aus.
Jetzt hoffe ich nur, dass Blacky nach einigen Tagen barhuf immernoch keine Probleme zeigt. Wäre sehr schön, denn ich wüsste im Moment nicht wirklich, wo ein Schmied vorne rechts innen zur Zeit nageln sollte. Da muss erstmal die Wand nachkommen....und last not least habe ich immernoch mein Schmiedproblem nicht gelöst :-(
:-) also der Ausritt war super und sonst sieht auch alles gut aus :-)…

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 11. Juni 2007 um 23:41
11.6.07
:-) Blacky war heute immernoch ohne jede Fühligkeit und ohne Pulsation. Er lief so barhuf einwandfrei (die Koppel ist knüppelhart) und auch auf dem Betonboden waren keine Auffälligkeiten. Ausserdem fusst er plan auf und bügelt vorne rechts nicht mehr :-) ...zumindest im Moment.
Wir haben heute wieder unseren 2-Std. Ritt an den Strand gemacht und sind viel im Wasser geritten - die Pferde haben die Plantscherei genossen.
:-) die Hufschuhe hatte ich am Sattel!...hatte eigentlich erwartet, dass ich sie brauche - aber Blacky ist absolut sauber und ohne jede Empfindlichkeit gegangen. Also habe ich sie weggelassen....



Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 13. Juni 2007 um 11:43
13.6.07
....ich werde noch wahnsinnig!!!
kaum ist ein Problem im Griff kommt das nächste:
Blacky mault mit seiner Schulter :-(
Ich vermute, dass der Masssattel zur Zeit nicht mehr passt :-(
Blacky hat ja extrem um- und abgebaut (vor allem in der Muskulatur) und ich fürchte, dass der Sattel jetzt vorne etwas tiefer kommt und damit auf der Schulter Druck macht :-(
Einen klitzekleinen Hoffnungsschimmer habe ich zwar noch, dass es eine Blockade im Widerristbereich ist…aber ehrlich gesagt, wirklich dran glauben tue ich nicht. Am Freitag ist Kai da - der wird mir dann wohl sagen können, dass Blacky mal wider nen neuen Sattel braucht  - wäre ja auch erst Sattel Nr 15 :-(
Ich werde heute auf jeden Fall erstmal ein paar Dressursättel mitnehmen (mal schauen, ob ich da Chancen hätte, einen als Übergang einzusetzen bis der Masssattel wieder passt). Würde mich allerdings wundern. Wir haben es in der Vergangenheit ja schon öfter mit Dressursätteln als Übergang probiert. Einen Passier hatte die Sattlerin sogar extra passend mit diversen Änderungen bestellt - Blacky hat bei Dressursätteln immer schnell ein Gesicht gezogen. Ich vermute, dass er mit der Schwerpunktzenrierung bei engl. Sätteln nicht so gut klar kommt. Die Gewichtsverteilung bei Westernsätteln scheint ihm mehr zu liegen.
Alternativ werde ich dann nochmal diverse Sattelunterlagen für den Western mitnehmen, die allesamt eine Veränderung unterschiedlicher Auflagebereiche zulassen. Und dann wird getüftelt.

…eines ist mal sicher: man erspart sich viel Ärger, wenn man beim Kauf eines Pferdes am besten erst den Sattel kauft und das Pferd passend dazu sucht - am besten mit 08/15 Sattellage…ist definitiv einfacher als umgekehrt ;-(……


Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 15. Juni 2007 um 22:41
15.6.07
Also, heute war ja Kai da und hatte bei usneren Pferden "Grossbaustelle" wie schon lange nicht mehr:
Blacky hat ein Trauma - wobei wir nicht wissen woher - oben im Kruppenbereich, von wo eine  schmerzhafte Schwellung zwischen die Innenschenkeln abgesackt ist. Ausserdem nach wie vor das Trauma auf der Rückseite des Fesselkopfes.
Der Sattel ist wie erwartet zu weit geworden und macht extrem Druck hinter der Schulter. Wir haben ihn dann mit einem mittig aufgedoppelten Pad aufgelegt, was deutlich besser aussah und nun muss ich schauen, ob das reicht. Blacky wird’s mir schon sagen.
Ansonsten - also bis auf diese lokalen Probleme macht Blacky einen super Eindruck und die Hufe entwickeln sich ebenfalls in die richtige Richtung. Irgendwelche Fussprobleme zeigt er zur Zeit nicht an.
Kai hat die Traumata genadelt, was sichtlich Besserung hervorrief - Schwellung ging ebenfalls deutlich zurück - aber 3 - 4 Wochen wird es wohl noch dauern, bis das ausgeheilt ist. Bis dahin schön viel Schritt  - viel geradeaus - bewegen, möglichst nicht zu weichen Boden und natürlich nicht unbedingt "Pirouetten" drehen, also keine Übungen, die zu sehr die HiHa belasten.
Ansonsten aber wie gesagt alles im grünen Bereich :-)

Irgendwie muss auf der Koppel etwas vorgefallen sein, denn Hazel war heute auch dran und die war von vorne bis hinten soetwas von verrenkt, dass es schon fast ohne Überschlag unmöglich ist, das hinzubekommen. Also auch hazel wieder gerade genadelt. nebenbei hat Kai noch festgestellt, dass hazel besonders im bereich der Eckzähne "Parodontose" hat und Ina muss jetzt regelmässig Zähne mit ihr putzen...  ;D ..auf den Spass freue ich mich schon...  ::)

Jetzt haben unsere zwei also erstmal die Schonzeit verlägert bekommen - soll heissen, viel Schritt Gelände…..:-) …hoffentlich wird das Wetter wieder besser…...

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 20. Juni 2007 um 01:04
20.6.07
Heute waren wir mal wieder am Strand zusammen mit Justy, Paula, Tanny und Blacky.
Blacky läuft mittlerweile super rundum ohne Eisen. Auf Asphalt hat er Hufschuhe an, sowei der Boden weich wird, ziehe ich sie ihm aus. Geht besser, als jemals vorher mit Eisen:-)
Ausser dass Blacky einen satten Infekt hat, den er aber ganz normal auslebt ohne Komplikationen geht es ihm blendend.
Videos zu unserem Strandausritt sind bei Justy im Tagebuch.
http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1168687471/149#149

Allerdings ist von Blacky kaum etwas zu sehen, da ich ja auf ihm sass, als ich filmte.


Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 22. Juni 2007 um 10:55
22.6.07
Gestern hatte ich Reitstunde mit Blacky. Angesichts der Tatsache, dass wir ja zur Zeit wegen der Traumata unbekannter Ursache hinten, die Kai letzten Freitag behandelt hat, nur Schritt machen, haben mein Reitlehrer und ich erstmal zum Aufwärmen ein wenig "Viehtrieb" gemacht, sprich wir haben für den nachbarbauern die Milchkühe zum Melken reingeholt.
Da die Milchkühe das Prozedere und auch die Zeiten ja kennen, gehen sie ja praktisch von selbst und so treibt man wirklich nur entspannt im Schritt die herde von hinten nach vorne durch und sammelt die verstreuten Kühe einfach ruhig im Schritt mit ein. Der perfekte Job für Blacky im Moment.
Das hat richtig Spass gemacht und Blacky war voll bei der Sache :-)

Danach sind wir zurück auf den Hof und ins Viereck. Dort haben wir an Stellung und Biegung auf der Geraden sowie an Seitwärtsverschiebung gearbeitet - alles natürlich nur im Schritt. Auch da kommt Blacky s Beweglichkeit recht gut zurück.
Eigentlich habe ich gerade festgestellt, ist diese "Zwangspause Schritt" für die Ausbildung eine tolle Sache. Wir nehmen uns sehr viel mehr Zeit, auch ganz, ganz differenziert auf die allerkleinsten Feinheiten in sachen Sitzfehler einzugehen. Früher war es ja im Unterricht so, dass man eher im Schritt ein/zweimal gemacht hat, wenn es einigermassen klappte ging es in den Trab und dort wurde intensiver geübt.
Auf jeden fall sind diese Schrittstunden sowohl für den Reitlehrer als auch für mich eine echte Herausforderung, weil sie sollen ja auch effektiv und abwechselungsreich sein.
Blacky s Füsse sind immernoch wirklich klasse. Mittlerweile ist er im Stall/Koppel etc. sowie bei Ausritten auf weichen Böden komplett barhuf und auf Asphalt ziehe ich die Hufschuhe an. Er ist, obwohl er vorne auf der Sohle steht weder fühlig, noch hat er Pulsation oder Entlastungshaltungen und hinten wird er immer stabiler. Auch da absolut keine Probleme.
Donnerstags habe ich Reitstunde, ansonsten reiten wir soweit das Wetter es zulässt täglich unter der WOche an den Strand (Strasse mit Schuhe vorne, am Strand barhuf) (ca 2 Stunden unterwegs) und an Schlechtwettertagen mache ich Schrittarbeit in der Halle und zusätzliche bewegen die Kids Blacky nachmittags noch einige Male in der WOche im Schritt noch für 1-2 Stunden. AM Wochenende versuchen wir - saolange das Wetter mitspielt - soviel wie möglich ins Gelände zu fahren. SOnntag wird es vermutlich St Peter.
Insgesamt habe ich ein extrem gutes Gefühl und irgendwie bin ich fast dankbar, dass ich diese ganze Schmiedproblematik so heftig hatte, dass es sich so sehr zuspitzte, dass ich schliesslich den Mut hatte zu sagen: jetzt reichts, ich wage mich selbst ran......

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 27. Juni 2007 um 00:33
26.6.07
Heute ist bei uns Weltuntergang - schon den ganzen Tag. Temperaturen um 6-8 Grad gefallen, Sturm mit Orkanböen und sintflutartige Regenfälle - echtes Sch…Wetter.
Als ich heute abend zum Stall kam dachte ich mich trifft der Schlag. Blacky sah aus, als hätte er 50 kg abgenommen, wirkte verspannt, bewegte sich völlig steif. Erster Griff zum Fesselkopf - keine Pulsation, keine warmen Hufe. Schleimhäute auch okay.
Nasenrücken und Ohren eiskalt. Habe ihn dann erstmal rausgeholt und eingedeckt.
Dann vorsichtshalber gepolsterte Schuhe angezogen - dachte nicht mehr wirklich an Hufe, aber zumindest zur Sicherheit. Dann erstmal eine Extraportion Heu. Danach wirkte Blacky etwas entspannter und etwas wärmer.
Wir haben dann gesattelt, da die Pferde sich dringend bewegen mussten. (die anderen sahen auch verfroren aus). Dann in die Halle.
Ich sass auf und ritt los. Blacky trat vorne rechts etwas kürzer, hatte die Nase gekräuselt und den Schweif eingeklemmt.
Ich also wieder runter, Sattel ab und geführt. Der eingeklemmte Schweif passt bei ihm nicht zu Fussproblemen, sondern eher zu Kolik. Blacky äppelte beim Führen aber 2 x, Darmgeräusche waren normal, Puls und Atmung auch. Aber Schweif war eingeklemmt. Da er mehrfach so aussah, als wolle er sich wälzen, habe ich ihn losgelassen und sich selbst bewegen lassen. Ca 15 Minuten schlenderte er mit tiefem Kopf durch die Halle und suchte nach dem richtigen Wälzplatz. Dann endlich liess er sich nieder und wälzte sich ausgiebig hin und her. Danach stand er auf, schüttelte sich ausgiebig und kam mit getragenem Schweif!!! zu mir. Insgesamt wirkte er gelöster.
Offensichtlich hatte sich, was immer es war (Verspannungen, Bauchweh, Kälte …) beim Wälzen und vorherigen Herumschlendern gelöst.
Ich bin dann ohne Satteöl aufgestiegen und habe ihn ca 45 Minuten Schritt geritten mit viel Stellung und Biegung an der langen Seite und Unterschiede langsamer Schritt - verstärkter Schritt. Der Schweif war wieder getragen und er fusste vorne wieder gleichmässig. Als ich aufhörte war er wieder warm.
Nach dem Reiten habe ich ihn noch ca eine Stunde mit der 100g Thermo mit Halsteil eingedeckt. Als auch nasenrücken und Ohren wieder gut durchgewärmt waren, haben wir dann auf die normale Regendecke mit Fleece gewechselt.
Dann ahben wir gefüttert - Blacky war wieder ganz der Alte und alles war gut :-)
…ich glaube, da ist ein Kelch an uns vorüber gegangen. Die Heuration haben wir jetzt solange es so kalt ist erstmal deutlich erhöht.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 27. Juni 2007 um 23:51
27.6.07
Heute ging es Blacky trotz des wirklich miesen Wetters wieder sichtbar gut. Die Decke und die erhöhte Heuration haben Wunder bewirkt:-)
Allerdings hatte er als ich kam vorne ganz, ganz leicht fühlbaren Puls. Ich vermute das kam, weil er zuviel rumsteht. Gestern haben wir ja in der Halle nicht wirklich richtig für ausgiebige Bewegung gesorgt  und seither haben die Pferde ihren Hintern wegen des Wetters praktisch nicht aus dem Stall bewegt :-(
Also heute MUSSTEN wir unbedingt wieder los. Ina war nicht wirklich begeistert von der Idee, hat aber dann ganz kollegial mitgemacht ;-)
Also Pferde gesattelt, von Kopf bis Schlappe in Regenanzug gehüllt, Hut auf dem Kopf mit Hundeleine festgebunden und dann gings los. Wir hatten starken Wind mit orkanartigen Böen, die Regenschauer die fast im 10 Minutentakt runterkamen glichen einer voll aufgedrehten Dusche und insgesamt wirkte die Umgebung wie vor einem Weltuntergang….
Blacky und Hazel zogen erstmal ein Gesicht und versuchten es anfangs mit Seitwärtsgängen, Rückwärtsgang etc. wie man am besten gegen den Wind ankommt. Schliesslich streckten sie die Köpfe einfach schön tief runter und stapften durch den Sturm.
Eigentlich war es sehr lustig. Ich schätze mal, zuletzt bin ich bei so miesem Wetter vor 20 - 25 Jahren ausgeritten - damals war ich noch hart im Nehmen….
Immerhin ein Gutes hatte es: wir hatten das gesamte Dorf für uns alleine. Wir sind absolut keiner Menschenseele und keinem Auto begegnet. Nichtmal ein einsamer Hund liess sich sehen. Irgendwie hatte das alles soetwas von einer Filmszene, wo ein einsamer Überlebender durch ein ausgestorbenes Dorf trottet ;-)
Nach ca 25 Minuten sind wir dann umgedreht. Plötzlich konnten die Pferde einen doppelt so langen Schritt vorlegen, wie zuvor und es war überhaupt gar kein Problem mehr, dass es stürmte und goss. In der Strasse, die zum Stall führt wächst haufenweise Schilf in der Weddern. Dort wo keine Bäume am Rand waren (die fallen bei solchem Wetter nämlich gerne mal um), haben wir den Pferden dann angeboten noch etwas zu fressen…und prompt war das ganze schlechte Wetter vergessen und die zwei machten sich heisshungrig über das Schilf her, während Ina und ich uns diese wahnsinns Himmelgebilde anschauten, die aus den Wolken entstanden und in einer irren Geschwindigkeit dahinzogen. Sah wirklich toll aus. Nach ca 20 Minuten hatten wir aber dann wirklich genug (zum Leidwesen der Pferde, die gerne länger im Schilf geblieben wären) und ritten endgültig nach Hause. Wieder zurück habe ich erstmal Pulsation gefühlt und wie erwartet:
:-) alles absolut ohne Befund - kein Pulsieren mehr tastbar….
Die Pferde sahen zufrieden aus, uns ging es richtig gut, unsere Regenklamotten haben den absoluten Härtetest überstanden….da blieb nur noch Füttern und nach Hause….
…ehrlich gesagt: ich habe im Leben nicht erwartet, dass ein Ausritt bei so einem Wetter so viel Spass machen kann :-)

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 05. Juli 2007 um 00:14
4.5.07
Blacky hat heute den Chiro (FTA für Chiropraktik) da gehabt.
Er hat es offensichtlich sehr genossen :-)
Wie ich schon vermutet hatte, hatte er Blockaden im unteren HWS Bereich  und im Schulterbereich. Dafür war das Kopfgelenk völlig frei.
Wie auch immer, bereits während der Behandlung konnte man sehen, wie sich die Schulter schön entspannte und Blacky schlief bei der Behandlung zunehmend weg.
Hinterher wankte er etwas benommen aber sichtlich zufrieden in den Stall und hat jetzt erstmal Pause bis morgen.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 07. Juli 2007 um 11:32
7.7.07

Mittwoch war ja Dr Breiling da und hat Blacky chiropraktisch behandelt, was ihm sehr gut tat.
Clara hatte Blacky zwar vor der Behandlung noch eine Stunde Schritt in der Halle geritten, aber das ist offensichtlich nicht dasselbe, wie Ausritt.
Nach der Behandlung und am Donnerstag war dann "kein Reiten" angesagt.
Donnerstag ging Blacky bereits etwas fühlig auf härterem Boden, lief sich aber ein, wenn er ein paar Schritte gemacht hatte.
Puls war minimal fühlbar - noch nichts, was ich als Pulsation bezeichnen würde, aber eben tastbarer Puls.
Aus diesem Grund habe ich mit Blacky zwei Stunden Strassenspaziergang (zu Fuss!!!...ich….. :-( ) gemacht (auf Hufschuhen).
Danach ging er wieder normal, Puls war wirklich nur noch erahnbar, also so, wie er normal ist.
Gestern war dann der Puls stärker - ich würde sagen am Übergang zu echter Puslation - und Blacky ging auf hartem Boden stocksteif - auf weichem Boden alles gut.
Also war gestern dringend wieder ein Ausritt erforderlich. Es stürmte und regnete in Strömen - aber was solls, Blacky musste los.
Also gesattelt, Hufschuhe ran und raus in die "Fluten". Wir waren ca 1,5 Stunden unterwegs. Angesichts des sehr, sehr heftigen Windes allerdings nicht am Strand, sondern Dorfrunde.
Blacky ging anfangs sehr steif und rechts sogar etwas trachtenfussig :-(  Nach ca 200 Metern lief er sich ein, wurde sehr locker und fusste dann für den Rest des Rittes absolut normal.
Zurück am Stall war alles im grünen Bereich. Clara hat Blacky dann noch eine weitere Stunde im Schritt in der Halle gearbeitet.
Alles war gut.
Da wir schon seit Tagen - wegen der abgesoffenen Koppeln - den Offenstall zu haben, also keinen Weidezugang, können die Pferde nur ins Paddock und im Stallbereich sein - also leider auch da weniger Bewegung.
Ausserdem verbringt Blacky dadurch ja viel mehr Zeit auf härterem Boden.
Ich habe ihm dann gestern vorsichtshalber im Stall seine Davis Krankenhufschueh angezogen, die wir mit einer Neopreneinlage (aus einem dicken Wetsernpad ausgeschnitten) ausgepolstert haben.
Heute morgen war alles immernoch im grünen Bereich, Blacky war ganz der Alte :-)

Ich vermute, dass die verminderte Bewegung der letzten Tage und die fehlenden Schrittausritte bereits wieder dazu geführt haben, dass der Stoffwechsel in den Hufen stockt. Der längere Aufenthalt auf dem härteren Boden (er steht ja auf der blanken Sohle) hat vermutlich zusätzlich gereizt.

Da die Pferde jetzt zur Zeit keinen Koppelzugang haben wegen des Regens (wir lassen sie lediglich täglich 2 Stunden auf das lange Stück, wobei Blacky nur eine halbe Stunde mit Maulkorb und dann ohne Schuhe dazu kommt - vorher machen wir zur Ablenkung ein wenig Intensivpflege - wenigstens sauber ist er immer ;-) ), kann ich die Koppel als Verursacher ausschliessen.

habe das Gingko, was er schon eine Weile nicht mehr bekam wieder aufgenommen (vorsichtshalber)
ich fürchte, noch zwei Tage weiter mit verminderter Bewegung und ich hätte einen Reheschub gehabt....

Fazit aus der Geschichte:
1. Ich habe excellentes Regenzeug, was absolut alles aushält - ist also empfehlenswert!
2. egal wie das Wetter ist - ich werde jetzt wohl wirklich IMMER und täglich  mindestens für 1-2 Stunden mit ihm los müssen - möglichst Richtung Strand, damit er da auch mal die Schuhe aus bekommt. Ausserdem werden die Kids insbesondere jetzt, wo die Koppeln zu sind und die Bewegung entsprechend noch eingeschränkter, ihn nachmittags noch verstärkter und länger in die Halle holen und dort Schrittarbeit machen.
3. ich glaube das Beste wäre für Blacky täglich 8 Stunden reiten………schade, dass ich auch noch arbeiten muss…..
4. …..ich brauche einen Lottogewinn und werde dann Privatier ...bzw. Blacky´s "Full-Time Personal Trainer" für sein tägliches "workout" !!!

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 07. Juli 2007 um 12:07
7.7.07
Noch was anderes:
Blacky hat ja seit der leidigen Schmied-Geschichte mit dem verschobenen Hintereisen einen dicken Fesselkopf hinten links. Es war wohl in der Tat ein stumpfes Trauma - vielleicht hat er sich das verschobene Eisen dagegen geknallt.
Der Verdacht Fesselringband hat sich nicht bestätigt - zumindest nicht als allein verantwortlich, denn das ist ebenso wie Bänder und Sehnen wieder okay.
Trotzdem ist ide hintere, untere Fesselkopfspitze  unverändert knochenhart und dick, aber nicht warm.
Wir vermuten, dass die Gleichbeine betroffen sind.
Da Blacky mit der Sache soweit keine Probleme hat und im Schritt einwandtfrei geht, haben wir bisher keine weiterführende Diagnostik gemacht, sondern warten erstmal ab, ob es so heilt.
Sollte tatsächlich ein Bruch drauf sein, gäbe es schulmedizinisch sowieso nur die OP und die kann ich bei Blacky angesichts der anschliessend langen Stehzeit vergessen. Also abwarten und hoffen....

Wie auch immer, ich habe seither täglich Arnica-Mineralpack draufgeschmiert - auf jeden Fall aht es nicht geschadet - aber die Umfangvermehrung ist auch nicht weniger geworden.

Jetzt hatte ich vor ein paar Tagen ein paar sehr interessante Therapieberichte über die ANwendung von Matiga Öl gelesen, die mich veranlassten, das Öl mal zu besorgen und zu probieren.

Seit gestern abend schmiere ich also statt Arnica Mineralpack Matiga Öl aufs Bein. Ausserdem massiere ich es auch noch gleich auf den alten Griffelbeinbruch und in die Muskulatur an Schulter und Kreuzdarmbein, weil das ja seit Blacky aus dem Training ist seine Schwachstellen für Verspannungen sind....ach ja und über dem Kronrand der Vorderhufe habe ich es auch einmassiert.

EIne zweite Flasche hatte ich mitbestellt und meiner Mutter zum Testen in die Hand gedrückt: sie hat seit Jahren (seit einem Unfall mit massiver Knieverletzung) schwerste Schmerzen im Knie - sie soll dann auch mal berichten, ob das Öl hält, was der Hersteller verspricht......bisher hat es noch nichts gegeben, was ihrem Knie auch nur etwas Linderung verschafft hat.

Ich werde hier im Tagebuch dann mal weiter berichten, ob und was das Öl taugt.
Für die, die es näher interessiert: www.matiga.de

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 08. Juli 2007 um 01:01
8.7.07
...uups, heute ist es ja schon gestern...
also gestern (Samstag) ging es Balcky glücklicherweise nach wie vor gut. Er hatte keinen tastbaren Puls und bewegte sich normal. Auch nachdem ich ihm die Schuhe ausgezogen hatte, ging er die paar Meter zum Putzplatz auf Beton gut.
Zunächst hat Isi ihn eine Stunde Schritt in der Halle geritten - er hat ordentlich mitgemacht.
Dann haben Ina und ich beschlossen, dass wir unbedingt noch an die Elbe müssen, da Blacky die Hufbäder dort wirklich gut tun und wir ja jetzt schon einige Tage nicht da waren.
Etwas gezweifelt an der Durchführbarkeit des Unternehmens haben wir angesichts des Wetters schon...aber was tun wir nicht alles für Blacky.....
also los: Regensachen an, Hüte gut festgebunden und ab gings.
Am Hafen war die Hölle los - nicht menschenmässig, sondern sturmmässig.
WIr hatten Hochwasser - weit höher, als Normal. Die Mole war bereits überspült. Der Wind pfiff uns um die Ohren und trotz Hutband unterm Kinn mussten wir die Hüte noch festhalten. Man konnte sein eigenes Wort nicht verstehen. Die Pferde bekamen überhaupt nicht die Ohren hochgeklappt, so wehte es;-) ... aber sie stapften mutig über die überspülte Mole Richtung Schilfgürtel.
Direkt neben uns brachen sich im Sekundentakt riesige Wellen am Steinwall des Ufers und die Gischt spritzte uns um die Ohren...es war echtes Weltuntergangswetter.
Am Schilfgürtel waren alle Wege bereits unter Wasser....wir mutig weiter...unsere Pferde erstaunlich cool.
ALs wir dahin kamen, was normalerweise der Strand ist: da tobte die See. Die Pferde stapften durch Wellen, die ca kniehoch waren und da, wo wir normalerweise bei Hochwasser gerade mal die Fesselköpfe unter Wasser haben, stand das Wasser bis zu den Vorderfusswurzelgelenken und jede Welle brach sich am Bauch der Pferde und spritzte uns dann  um die Ohren....
Nachdem wir den Strand passiert hatten sind wir dann zu unserer kleinen Bucht geritten. Da stand das Wasser auch sehr hoch, aber wir hatten dort keinen Wellengang. Blacky zog es gleich an seinen Stammplatz zum Schilf fressen. Dabei störte es ihn wenig, dass anders als sonst an diesem Platz diesmal meine Füsse bis über die Knöchel im Wasser hingen....Hauptsache essen.
Dass Hazel in der Zwischenzeit mehrfach Richtung Heimat um die Ecke verschwand, störte Blacky dabei überhaupt nicht. Er stand da ganz entspannt sein Schilf fressend als hätten wir den schönsten Sommertag....und um uns herum tobte die Hölle.
Nach ca 20 Minuten wurden mir die Füsse wirklich kalt, also ging es zurück Richtung Heimat.
Diesmal hatten wir den Sturm schräg von vorne und entsprechend spritzte uns die Gischt mitten ins Gesicht. Hazel wurde 2 Meter kürzer und versteckte ihren Kopf hinter Blackys rechter Flanke, damit sie ja kein Wasser ab bekommt. Ich glaube, sie hat sich da gerade sehnlichst gewünscht, dass wir den Stall wechseln und irgendwo hinziehen, wo es weit und breit kein Wasser gibt ;.)

Als wir wieder aus dem Hafen raus waren auf dem Rückweg, war es fast schon "windstill" gegen das am Hafen, weil die Häuser uns schützten. Die Pferde schritten locker und fleissig gen Heimat, als Blacky plötzlich stolperte und von einem Schritt zum anderen vorne links stocklahm war.
ich runter, Schuh aus, nachschauen: durch den Wasserablaufspalt am Schuh hatte sich ein kleines Steinchen ins Innere verirrt. Da Blacky vorne auf der Sohle steht, hat dieser Stein natürlich fürchterlich gedrückt. Steinchen raus, Schuh an, alles wieder okay.
Dann ging es ohne weitere Zwischenfälle nach Hause.
Die Pferde waren todmüde (wir auch), sahen aber sehr zufrieden aus. Und Blacky s Beine und Füsse machten einen hervorragenden Eindruck.
Für die Nacht hat er wieder die Polsterschuhe anbekommen.
Mit den Cavalloschuhen muss ich mir etwas überlegen, wie ich vorne die Löcher so abdichte, dass da keine Steinchen reinrutschen können. Das ist mit der Sohle einfach zu gefährlich, denn eine Sohlenprellung muss ich jetzt nicht wirklich haben.
Es war ein super Ausritt, der wirklich Spass gemacht hat und einem kleinen Abenteuer glich :-)

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 09. Juli 2007 um 12:37
9.7.07
gestern war es den ganzen Tag Sonne, super warm - hochsommerlich.
Entsprechend ist die Koppel abgedrocknet und zwar noch schön weich (gut für Blacky s Hufe), aber trittfest.
Wir haben also gestern den weitergesteckten zaun wieder zurück gesteckt auf unser allererstes Angrasstück (ganz klein) und die Koppel wieder offengelassen.
Dafür hat Blacky die Polsterschuhe wieder aus bekommen, da er auf dem Koppelstück wieder weicher steht.
Bisher sieht alles sehr gut aus.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 14. Juli 2007 um 01:11
14.07.07
Ab heute haben die Kids Ferien und wollten darum natürlich gleich mit zum abendlichen Strandausritt....
also sind wir in grosser Besetzung los.
Blacky geht es nach wie vor gut und er kommt mit der Barhufvariante weit besser klar, als erwartet.
Auf harten Böden ist er fühlig, aber mit den Hufschuhen tritt er normal zu und läuft flüssig. Auf weichen Böden/am Strand hat er auch barhuf absolut keine Probleme, obwohl er komplett auf der Sohle läuft.
AM Strand haben wir heute, da Ebbe war ein paar einfache Dressurversuche unternommen (Blacky nach wie vor nur im Schritt). Es ist alles noch etwas steif, aber es wird langsam wieder.
Erstmals seit ca 2 Jahren haben wir auch mal wieder traverartige Verschiebungen versucht, was aber noch wirklich kantig aussieht. Bis da der Gleichtakt zwiachen Vor- und Hinterhand wieder da ist, das wird wohl noch duaern. Aber immerhin beginnt er vorne schon mal wieder leicht zu kreuzen :-)
so, und hier nochmal ein paar Fotos:

Die vier am Hafen auf dem Weg zum Strand:


Auf dem Weg zum Schilfgürtel:


am Strand:


Blacky, Kusty, Brandon und Hazel:


Blacky:


Blacky im Schilf:

Blacky, Hazel und Pollo


Blackys noch etwas misslungene Seitwärtsversuche:

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 16. Juli 2007 um 11:30
16.7.07
Seit zwei Tagen hatte ich bereits das Gefühl, dass Blacky anfängt etwas fühliger vorne zu gehen. Pulsation allerdings nichts.
Habe das auf den wegen des Wetters wieder härteren Weideboden geschoben, da Blacky sonst zufrieden aussah.
Gestern morgen dann stand er auf der "Auslaufkoppel" und mochte sich gar nicht bewegen. Ausserdem entlastete er vorne und die Hinterbeine waren angelaufen.
Ausserdem hatte er hinten Pulsation.
Also haben wir ihm erstmal seine Polsterschuhe angezpgen. Schlagartig trat er vorne wieder zu und entlastete hinten. Nach einigen Stunden waren die Hinterbeine wieder abgeschwollen, die Pulsation war runter. Es war also vermutlich wirklich Druck.
Trotzdem gefiel mir noch nicht wirklich, wie er lief. Es war minimal - Ina fand ihn ziemlich normal - aber irgendwie……
Als wir abends unseren Strandausritt machten, habe ich ihm in die Cavallohufschuhe gleich neue, zugeschnittene Neoprenpolster gelegt.
Blacky ging klar mit, aber etwas langsamer - und es sah gaaanz minimal trachtenfussig aus. Am Strand dann ohne Schuhe glasklar, alles gut, zügig vorausgeschritten.
Als ich dann auf dem Rückweg die Schuhe wieder anzog sah ich, dass nur vom Hinweg die Neopreneinlage im Bereich der Trachten und hinten Seite auf beiden Hufen messerscharf durchgeschnitten waren.
Bei mir keimte zunehmend der Verdacht, dass ich beim Ausschneiden in letzter Zeit zu sparsam an den Trachten war. Die Hufe wachsen wirklich excellent und ich fürchte, ich habe hinten zu wenig weggenommen, da auf der weichen regenkoppel ja kein Abrieb ist.
Also habe ich wieder zu hause erstmal die Trachten satt eingekürzt.
Praktisch von jetzt auf gleich lief Blacky wieder absolut normal und druckfrei vorne.
Offensichtlich waren es also wirklich die zu lang gewordenen Trachten. Das erklärt auch, warum Blacky mit den dicken Polstern und vor allem am weichen Sandstrand gleich wieder super ging - da sind die Hufe im Trachtenbereich gut eingesunken….
…also alles wieder im grünen Bereich :-)
PS: trotzdem sind wir seit drei Tagen wieder auf Mini-Weideauslauf, da die plötzliche Umstellung auf heiss und sonnig auf den gut durchfeuchteten Böden natürlich wieder mal extremst gute Gras-Wachstumsschübe versprechen…...

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 16. Juli 2007 um 23:33
17.7.07
Es scheint, dass die Trachteneinkürzung gestern genau richtig war :-)  Blacky ging heute wie ausgewechselt bei unserem Strandausritt….und er lief im Schritt allen anderen davon, so raumgreifend ging er wieder….obwohl, am Strand habe ich heute manchmal überlegt, ob es so eine gute Idee war mit den Trachten…
…..gestern war er eindeutig bequemer zu handeln……
Wir hatten viel Spass aber ich musste auch wirklich ununterbrochen aufmerksam bleiben. Blacky machte sich einen Spass daraus, wie ein Obermatcho rumzutänzeln, gelegentlich mal einen riesen Satz zur Seite zu machen wenn eine der nicht vorhandenen Wellen angespült kam oder aber einfach eine kleine Rodeoeinlage, die vor Lebensfreude nur so sprühte, einzulegen…..zum Amüsement aller anderen, die nicht auf ihm drauf sitzen mussten…..
…also eines ist sicher: mit den höheren Trachten waren die Ausritte beschaulicher….
:-) aber so gefällt mir Blacky dann doch irgendwie besser :-)

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 18. Juli 2007 um 23:50
18.7.07
Heute abend habe ich eine sehr interessante Beobachtung gemacht:
Nachdem ich gestern ja die Trachten weiter runter gestellt habe, ist Blacky ja schlagartig besser und entspannter gelaufen.
heute morgen ging er in seinen Davis Hufschuhen wieder absolut klar über die Koppel und vor allem bewegte er sich wieder viel auf der Weide.
Ausserdem sind die beiden Stuten wieder "zerbissen" - soll heissen, sie haben ein paar kleine Schrammen: untrügliches Zeichen dafür, dass Blacky die zwei wieder gut in Bewegung hält ;-)

Egal, worum es eigentlich geht: heute abend wollten wir ja wieder los zum Strandritt. Als ich Blacky aus dem Offenstall holte, ging er auch auf dem Beton wieder flüssig und ohne Schonhaltung.
Erst, als ich in der Bahn ein Stück geharkt und ihn drübergeführt habe und dann die Hufspuren ausgemessen habe, konnte ich feststellen, dass Blacky rechts immernoch ganz geringfügig (ca 1,5 cm) kürzer tritt als links - zu sehen war das so nicht mehr.

Aber da er, wenn er richtig klar geht absolut gleichmässig fusst, war da noch irgendetwas nicht ideal.
Gestern abend nach dem Raspeln habe ich in Blackys Davis-Krankenhufschuhe ja neu ausgeschnittene Neopren-Einlagen reingetan. Die habe ich heute dann aus den Schuhe genommen und mir angeschaut. Links war ein rundum gleichmässiger Hufabdruck auf der Einlage - und keine Einschnitte mehr - auch nicht im Trachtenbereich. Rechts waren die Trachten ebenfalls okay - ebenso wie Zehe und Sohle. Aber auf der Innenseite des rechten Hufs hat der Tragrand das Neopren bis nach unten über etwas mehr als einen cm durchgeschnitten.
Das heisst, dass genau da ein extrem höherer Druck als auf dem Rest des Hufes liegen musste.
Ich habe dann genau da den Huf deutlich runtergeraspelt.
Danach sind wir ausreiten gegangen.
Blacky lief vom ersten Schritt an locker und vor allem wieder gleichmässig.
Es war ein super Ausritt mit einem sehr kernigen Blacky :-)

Nach dem Ausritt habe ich wieder neue Neopreneinlagen ausgeschnitten. mal schauen, wie die Abdrücke morgen aussehen.

Eigentlich waren die Einlagen ja nur als Polster gedacht - aber es scheint, dass sie absolut hervorragend geeignet sind, die tatsächliche Druckverteilung in der Bewegung wiederzuspiegeln, was das Bearbeiten natürlich enorm erleichtert.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 19. Juli 2007 um 21:00
19.7.07

So, jetzt habe ich heute mal einen Rundumfototag eingelegt.
Hier die Bilder mit Kurzkommentaren - ach ja, Blacky ist nach wie vor gut drauf, bewegt sich viel auf der Koppel, hat keine Pulsation und ärgert die Stuten ;-) :

190707 Vorne links von vorne:


190707 vorne rechts von vorne - die grausame Innenwand haben mir die Schmiede hinterlassen....kommt aber jetzt schön nach finde ich:


vorne links Seite:


Vorne rechts Seite:


Vorne rechts Seite "Einschnitt" durch die besagte Stauchung wegen falscher Bearbeitung:


Vorne links unten:


Vorne rechts unten:


Hinterfüsse zusammen von vorne:


Hinten rechts unten:


Hinten links unten:


Hinten links der Fesselkopf - Umfangvermehrung ist deutlich weniger, aber noch lange nicht weg


Stellung barhuf auf dem Neoprenpad - Blacky schläft, weil ich ihn aus der Mittagspause geholt habe:


Stellung barhuf auf blankem Beton - man sieht deutlich, dass es ihm unangenehm ist:


Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 19. Juli 2007 um 21:06
So, und hier jetzt ein paar Fotos von den Neopreneinlagen, die ich in die Hufschuhe baue - je nachdem, wie fühlig Blacky ist, bekommt er dickere oder dünnere oder keine Einlagen. Prinzip: zwar immer etwas "Reizung" für den Huf, damit er sich auch weiter auf die Belastung einstellt, aber nie soviel, dass es zu entzündungen wegen Überbelastung kommt:





und hier das ausgeschnittene Teil einmal so und einmal im Schuh:

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 19. Juli 2007 um 21:13
So und jetzt nochmal 4 Videos - dabei musste ich aber die auf hartem Boden wirklich sehr kurz machen, weil das für Blacky echt unangenehm ist barhuf.
Normalerweise bekommt er auf hartem Boden immer mindestens den Hufschuh ohne EInlage an.
Aber so kann man mal im direkten vergleich die Veränderungen in der Bewegung sehen:

Barhuf auf Beton:
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_1ddf2639.jpg

Barhuf auf Teppich:
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_d7ca566b.jpg

Mit Cavallo Hufschuhen auf Beton:
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_3adce487.jpg

Barhuf im Sandpaddock:
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_5556aa94.jpg

Auf den Davis Schuhen mit Neopreneinlagen geht er genau wie Barhuf im Sandpaddocke auch auf hartem Boden - hatte ich leider vergessen, das Video noch zu machen.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 20. Juli 2007 um 22:38
20.7.07

heute war Kai Schäfers, mein TCVM TA wieder da.
Hinten links der Fesselkopf hat sich verbessert...einfach weiter abwarten.
Vorne rechts hat er eindeutig Schmerzen im Kronrand innen. Vermutlich eine ENtzündung, die aufgrund der stark gestauchten Wand entstanden ist. Diese Einschnürung, die ich ja gestern im Foto schon gezeigt habe, ist wirklich heftig und jede Belastung auf diesen Wandteil von unten, staucht immer mehr in diese Einschnürung und drückt dann über die Wand weiter in den Kronrand.
Kai hat jetzt mittels Hufmesser die Wand innen noch sehr viel deutlicher weggeschnitten, so dass unter der Einschnürung null Belastung auf die Wand kommt. Die Einschnürung muss jetzt rauswachsen.
Kai vermutet noch ca 8 Wochen, dann ist das behoben.
Die Sohle vorne ist immernoch etwas weich, weshalb er auf hartem Boden so fühlig geht, aber das wird die Zeit heilen.
ANsonsten ist Kai mit Blacky zufrieden - keine weiteren Befunde, weder Hufe noch Rest des Pferdes.
Die Hufe wachsen übrigends schön nach - das lässt doch hoffen :-) und die weisse Linie schliesst sich zunehmend.
Akupunktur war keine nötig, da Blacky ausser dem Problem mit den Hufen nichts hat.
Gegen seine "Fussschmerzen" soll er jetzt Hypericum kriegen - ansonsten alles so witermachen wie bisher, denn es scheint ihm ja gut zu tun:-)
Werde morgen nochmal aktuelle Fotos machen.


Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 24. Juli 2007 um 01:16
23.7.07
Auf Wunsch einer einzelnen Dame ;-) hier nochmal je éine Aufnahme der Vorderhufe von der Seite von unten für Mambo. leider nicht so ganz in der gewohnten Schärfe, aber irgendwie ging es nicht besser.
Ansonsten: Blacky geht es besser, die Entzündung im rechten Kronrand scheint zurück zu gehen, zur Zeit geht Blacky wieder ohne Hufschuhe, also barfuss auf die Koppel. Hoffenwir mal, dass es so bleibt :-)

Hier die Fotos:
Rechts:


Links:


LG
Kirstin

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 27. Juli 2007 um 15:38
27.07.07

So, mal wieder ein Zwischenbericht:
Die Entzündung im Kronrand innen rechts war gut abgeheilt. Wir hatten kein Hufgeschwür - es war wirklich lediglich der Wanddruck, aber die Entlastung der Wand hat offensichtlich Wunder gewirkt und die Entzündung ging super zurück.
Da Blacky allerdings nun wegen der weggeschnittenen Wand innen immer etwas nach innen kippte, habe ich vor 3 Tagen vorübergehend einen dünnen Gipsverband nur um den Tragrand gemacht, damit der hochgeschnittene Wandbereich unten unterstützt ist und Blacky unten eine plane Auffussfläche hat.
Das ging spitze. Blacky lief damit absolut beschwerdefreivom ersten Moment an und galoppierte mit den Stuten sogar fröhlich über die Koppel - bzw. die Matschwege, die wir auf der Koppel als Laufwege abgesteckt haben und die nur noch aus Wasser und Lehm bestehen.
Gestern und vorgestern hat Blacky dann auch auf unseren Schrittausritten am Strand wieder "Matcho" gespielt und ihm war seine Lebensfreude anzumerken.
…und dann das:  :( :( :( :(
Ina rief mich heute morgen an und sagt nur: Komm Du mal in den Stall, ich fahre los und mache den Laden auf.
Vermutlich der Sturm hat heute nacht (oder die Pferde sind durchgegangen) den E-Zaun (3 reihig)  zur langen Koppel  umgelegt und unsere 3 haben sich über Nacht vollgefressen - und Blacky natürlich genau in dem einzigen Kleefeld, was es da gibt  :'(

Heute morgen als Ina in den Stall kam bewegte Blacky sich freiwillig, aber mühsam und sehr schwankend.
Die Hufe waren allerdings kühl und die Pulsation keine.
Blacky lief eher wie "besoffen" - er hob immer nur einen Fuss zur Zeit und setzte ihn weiter und wankte dabei hin und her.
Sowie er in Zaunnähe kam und quasi optisch eine Führung hatte, lief er besser. Im "freien Feld" bekam er seine Füsse nicht mehr sortiert.
Rücken komplett festgehalten, aber nicht wie bei Verschlag steinhart. Ausserdem einige Pinkelversuche mit mässigem Erfolg.

Es war exakt dasselbe Bild, wie wir es damals bei der Hahnenfussvergiftung hatten.

Ich also erstmal hin. Als ich ankam, stand Blacky dösend da. Komplett entspannt, die Vorderbeine untergestellt wie immer im gesunden Zustand, hinten ruhend. Er sah wirklich in keinster Weise krank aus.
Dann ich hin, Pulsation keine. Dann habe ich Blacky aufgefordert (ohne Halfter frei) mit zum Stall zu kommen. Da wölbt sich der Rücken auf, alles wird fest und Blacky weiss nicht, wie er sich in Bewegung setzen soll. Dann endlich wankt er den ersten Schritt los :-(  SCHEISSE!!!

An der Wand entlang geht er dann etwas flüssiger. Am Putzplatz angekommen stellt er sich dann wieder entspannt hin zum dösen und man sieht NICHTS mehr…..nur wenn er anfängt sich zu bewegen ist es höllisch.
Aber immerhin, er hat sich absolut freiwillig und ohne Druck bewegt. Spricht nicht für Schmerzen in den Hufen.

Also erstmal die Gipse runter, dann alle 4 Füsse in Hufschuhe mit kaltem Wasser - vorsichtshalber - wir müssen ja nicht noch ne Rehe nachschieben.

Dann Gingko Kügelchen, Nux Vomica, Engystol und HongHua - alles im Abstand von einer halben Stunde.
Und Akupressur Magen 36  - zudem Massage Rücken, Kruppe und Wärme (eingedeckt) und natürlich absolut nichts essbares bis auf Stroh. Die Kids werden ihn heute tagsüber immer mal für 5 Minuten in der Halle führen so, wie er freiwillig mit macht, damit die Durchblutung in den Hufen in Gange bleibt und wir uns da nicht durch den Stillstand noch nen Schub einhandeln.


Ausserdem hat er die volle Dröhnung Metacam bekommen - weniger wegen Schmerzmittel (hat eh nichts am Bild verändert, also Schmerzen hat er offensichtlich nicht wirklich) sondern mehr, wegen der entzündungshemmenden Wirkung, um einer Entzündung aufgrund eines Stoffwechselstaus im Huf vorzubeugen.

Das Problem ist, dass exakt dieses Bild bei zwei verschiedenen Ursachen bei Blacky schon in der Vergangenheit aufgetreten ist:  

1. bei dem aktiven unbekannten, stressausgelösten  Infekt, der sich jeweils nach mehreren Wochen erst durch eine Abschluss-Hufrehe wieder verabschiedete
und
2. bei der Hahnenfussvergiftung, welche sich genauso symptomatisch äusserte, und sich - allerdings bereits innerhalb von 2 Tagen nach Hahnenfussentzug durch eine Abschluss-Hufrehe verabschiedete.

Welches von beidem es nun wirklich ist, weiss ich in zwei Tagen. Nr 1 dauert länger - Nr 2 müsste dann durch sein.
Eigentlich vermute ich eher Nr 2 - ich denke, er hat sich im Klee "vergiftet".

Darum auch diese etwas sonderbare Zusammenstellung der Therapeutika.
Nux, Hong Hua und Magen 36 haben damals die Vergiftung erfolgreich in den Griff bekommen,
Mit Engystol kamen wir damals jedes mal an den Infekt ran
Und mit Metacam habe ich bereits in der Vergangenheit zweimal einen Reheschug verhindern können, bevor er richtig losbrach.

So und jetzt heisst es abwarten, wie Blacky heute abend bzw in den nächsten Tagen ist.
Auf jeden Fall werde ich in der Zwischenzeit schonmal hinter den bestehenden Zaun zur langen Koppel noch einen zweiten bauen, damit, wenn Blacky wieder fit ist und wieder raus kann, soetwas nicht nochmal passiert.
Drückt mal alle schön die Daumen……...

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 28. Juli 2007 um 00:53
27.07.07 abends

Heute  abend war der Hammer.
Also von vorne: den Nachmittag über habe ich mir den Kopf zerbrochen, was da bei Blacky wohl gerade ablaufen könnte. Letztendlich entschied ich mich für die Annahme, dass durch den übermässigen Kleegenuss eine Chelatbildung bestimmter Spurenelemente stattgefunden haben könnte, was widerrum dazu führte, dass bestimmte enzymatische Reaktionen nicht mehr ablaufen können.
Das würde diese grosse Problematik bei der Bewegung erklären.
Sollte das so sein, müsste ich über die Oligotherapie da ran kommen - reine Theorie natürlich…aber Versuch macht klug…

Also habe ich den Rest des nachmittags damit verbracht, eine passende Oligotherapie für Blacky s Anamnese zusammenzustellen.

Gegen 18 Uhr kam ich in den Stall. Blacky war absolut unverändert. Er stand wie morgens entspannt, sowie er laufen wollte, verkrampfte sich alles und Blacky wankte dahin. Ausserdem hob er immer nur ein Bein zur Zeit - als ob er bei zwei Beinen gleichzeitig umfallen würde.
Ich brauchte 5 Minuten für die paar Schritte vom Stall zum Putzplatz.
Dort angekommen stand er sofort wieder entspannt und hatte null Probleme. Keine abnormale Stellung, kühle Hufe, keine Pulsation - aber die Hinterbeine angelaufen.

Erstmal habe ich ihm die 5 ml Spritze mit den Oligotherapeutika ins Maul gespritzt. Dann die Schuhe ausgezogen und ein paar Davis ohne Polster mit Wasser gefüllt und Blacky reingestellt.
Obwohl er darin hart stand, stand er normal und entspannt. Dann hat er einen Arm voll Heu vorgelegt bekommen und stand dort ca 1 Stunde in seinem Wasserbad.
Danach habe ich ihn noch ca 1 Stunde barhuf ohne irgendetwas auf dem Neoprenpolster stehen lassen, damit die Hufe abtrocknen können und Blacky solange geputzt.
Die Stuten waren in der Zwischenzeit auf der langen Koppel.

So und dann kam der Hammer: ich habe Blacky seine Polsterschuhe wieder angezogen und wollte ihn in den Stall bringen. Ausser der Spritze vor 2 Stunden hat er absolut nichts bekommen (ausser Heu und Fussbad). Ich war eigentlich drauf eingestellt, dass Blacky genauso mies wieder in den Stall geht, wie er rausgekommen ist. Aber Pustekuchen: er ging flüssig los - und zügig, als wäre nie etwas gewesen und lief wie wenn alles nur ein böser Spuk war!
Hätte ich das nicht mit eigenen Augen erlebt, ich hätte es nicht geglaubt….und zum Glück haben das mehrere Leute dort miterlebt…sonst hätte ich an meinem Verstand gezweifelt….

Es scheint fast so, dass meine Vermutung mit der Chelatierung richtig war. Wenn das so ist, dann haben die Mittel ähnlich gewirkt, wie Magnesium bei bestimmten Formen von Wadenkrämpfen sofort greift.

Mal schauen, wie Blacky morgen ist. Ich wage es ja kaum zu hoffen, aber denke fast, wir haben das Übel abgewandt und es scheint nicht zu einem Reheschub gekommen zu sein…...

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 29. Juli 2007 um 22:40
29.07.07

Also Blacky geht es wieder gut. Gestern bewegte er sich schon wieder unbeschwert (barhuf) über die AUslaufkoppel und heute ist er im Galopp buckelnd über die Koppel gefegt.
Gestern habe ich ihn eine Stunde spazieren geführt und heute hat Clara ihn eine Stunde in der Halle Schritt geritten.
Wenn es morgen immernoch stabil ist, geht es wieder los mit unseren Ausritten. Wird auch höchste Zeit.
Blacky ist stocksauer, weil ich ihm natürlich solange er nicht richtig bewegt wurde seine eh schon kleine Futterration weiter gekürzt hatte. Man merkt ihm an, dass er das alles andere als toll findet.
Im Stall ist er wieder barhuf, auf hartem Boden ziehe ich ihm wie gehabt seine Schuhe an.

Hier ein paar Videos und ein Foto von heute mit Clara:


http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_d979b525.jpg

http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_eac459d4.jpg

http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_394a079c.jpg

http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_680c1d98.jpg

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 07. August 2007 um 23:17
7.8.07
So mal wieder ein Zwischenstand:
nach dem letzten Drama Ende Juli war Blacky ja wieder okay...dachte ich...er lief immerhin wieder völlig klar und war gut drauf. Dann von vormittag auf nachmittag (mit einem drastischen Wetterwechsel) hatte ich innerhalb weniger Stunden wieder dasselbe Gangbild, wienach der unfreiwilligen Weidenacht. Nur dass diesmal absolut kein Auslöser die Sache erklären konnte.
Diesmal habe ich gleich oligotherapeutisch reagiert und eine Stundespäter war der Spuk vorbei und Clara hat Blacky wieder ganz normal in der Halle geritten....klasse...nur, das ist natürlich kein Dauerzustand....und vor allem ich habe für diese drastischen Schwankungen im Moment absolut keine Erklärung.
Zusätzlich habe ich am Samstag die gepolsterten Schuhe erstmal vorübergehend gegen einen Cellacast Gips (mit offener Sohle) getauscht, weil mir der Kronrand an beiden Füssen empfindlich wurde und die Ballen Scheuerstellen bekamen. Seit Samstag läuft Blacky also ausschliesslich mit dem Gips. Erstmal werde ich ihn wenn sich nichts verschlechtert bis Samstag drauflassen...dann abnehmen und dann entscheiden, was wir weiter machen.
Seit dem erneuten "Zusammenbruch" bleibt Blacky erstmal auf Oligotherapie. Seither ist er absolut stabil und unglaublich bewegungsfreudig....er tobt wie ein junges Pferd im Galopp über die knüppelharte Koppel und ist gut drauf. Der Ausritt an den Strand heute war ein ziemlich gut gelauntes Unterfangen..besonders bei Blacky ;-)

Da ich für die letzte Schwankung seines Zustandes überhaupt keine plausible Erklärung habe, ist morgen mein TA da, um Blut abzunehmen. Ich werde ein grosses Profi (inkl. grossen Blutbild zuzüglich Zink, Kupfer, Eisen, mangan undSelen machen sowie Borreliose / Westernblot nochmal testen. Vor 10 Jahren beim ersten Schub war es negativ, aber seither hat sich bei den Tests ja viel getan und Borreliose ist so ziemlich das einzige, was mir zur Zeit noch einfällt, was dieses diffuse hochs und runter erklärt.

Mal schauen, was bei den Tests rauskommt. Heute war Blacky wieder so oberspitze, als wäre er nie krank gewesen.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 08. August 2007 um 14:05
8.8.07
So heute morgen war mein TA da und hat Blacky "zur Ader gelassen", sprich ein paar Röhrchen Blut abgenommen.
Bin mal gespannt, was daei rauskommt.
Habe jetzt Rundumschlag gemacht.

Grosses Screening beinhaltet:

Albumin, Bilirubin gesamt, Cholesterin, Triglyzeride, Gesamteiweiß,
Glukose, Harnstoff, Kreatinin, AP, AST, GLDH, γ-GT, Amylase, CK,
LDH, Na, K, Ca, PO4, Mg, Chlorid
und Großes BB mit Leukozyten, Erythrozyten, Hämoglobin, Hämatokrit,
Erythrozytenparameter MCV, MCH, MCHC, Thrombozyten und  Differentialblutbild mit
segmentkernige, stabkernige, eosinophile und basophile Granulozyten,
Lymphozyten, Monozyten, pathologische Zellformen
+ Zink, Kupfer, Selen

Mangan
Eisen


Borrelia burgdorferi-IgG-AK
Borrelia burgdorferi-IgG, Immunoblot



Damit sollten wir dann eigentlich zumindest mal in irgendeine Richtung hoffentlich Hinweise erhalten.
Immerhin waren es nicht mehr Röhrchen mit Blut, als Platz in der Zentrifuge war ;-)

Ansonsten geht es Blacky wieder stabil blendend und die Kis sind den halben Tag am Rumtüddeln und Reiten.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 15. August 2007 um 15:05
15.8.08
So, jetzt habe ich die Blutbefunde vorliegen...und muss erstmal Luft holen....

Also: vorab das Einfache: Der Immunoblot zeigt Reaktion gegen Borrelia burgdorferi Antigene.
Was ja noch nichts zu sagen hat.
Da wir mit den 3 Röhrchen nicht genug Serum für alle angeforderten tests gliefert hatten, konnte der Westernblot nicht gemacht werden, den werden wir aber nachholen - also morgen nochmal Blut abnehmen.

Viel blöder ist, dass im Differenzialblutbild Eperythrozoon nachgewiesen wurde.
Mein TA informiert mich kurz am telefon (schlecht zuv erstehen), dass eine da vermutlich eine "hämatrophe Mycoplasmeninfektion" vorläge. Hatte mit dem Labor nochma gesprochen. Jetzt will er heute abend erstmal sich an Telefon hängen und schlau machen über diese Infektion, Behandlungsmöglichkeiten usw.
Sämtliche "unerklärlichen Symptome", die Blacky immer mal wider schubweise zeigt passen dazu....inkl. Hufrehe, schwankender Gang, Hämoglobin und Hämatokrit runter (Schleimhäute blass), Stoffwechselblockaden, zentralnervöse Ausfälle - eben alles, was Blacky so seit Jahren immer wieder hat.
Früher wurde das in den BB s allerdings nie im Differenzialblutbild festgestellt. Fragt sich obs da noch nicht da war oder die Testmethoden heute besser sind. Ist jedenfalls sch..... :-(

Wie auch immer, ich habe von dieser Infektion bis heute noch nie gehört und versuche jetzt erstmal was drüber rauszufinden.
Das weiss ich schon:
Ist eigentlich als typische Bestandskrankehit bei Schweinen bekannt, schulmed. wird antibiotisch behandelt, kann aber wie bei Borrelien nur eindämmen, nicht alle Bakterien vernichten und sind schwer zu fassen.
Übertragungswege sind wohl Schweine an sich (haben wir am Stall schon immer gehabt), Sexualkontakte, Parasiten inkl. Zecken, unsaubere Instrumente etc.

...also alles ganz toll :-(
Vorgehen ist jetzt wie folgt:
mein SchulTA macht sich heute abend schlau über die Schultheraie.
Meinem TCVM TA habe ich auf die Mailbox gesprochen, was er dazu meint und was er fürt eine Therapie vorschlägt.

Morgen werden wir noch Blut nehmen wegen Westernblot (wobei Borreliose würde mir nicht wirklich Sorge bereiten)
und wenn ich alle Infos zusammen habe, entscheide ich, wie ich das angehen will und wir werden einen Schlachtplan aufstellen

So und hier nochmal das BB:
Leukos 5,3 (5-10)
Erys 6,0 (6-11)
Hämoglobin 10.6 (11-17)
Hämatokrit 31,4 (32-46)
MCH 17,6 (13-19)
MCHC 33,8 (31-36)
MCV 52,2 (37-55)
Thrombos 155 (100-300)

Mikroskopisch:
Stabkernige 0 (0-6)
Segmentkernige 69 (40-78)
Lymphozyten 29 (16-50)
Monos 1 (0-5)
Eos. 1 (0-4)
Basos 0 (0-2)
Sonst. -
Eperythrozoon erkennbar

abs(RW)
Stabk 0 (o-0,06)
Segmentk. 3,66 (3-7)
Lymphos 1,54 (1,5 - 4,0)
Monos 0,05 (0,04-0,49
Eos 0,05 (0,04-0,35)
Basos 0 (0-0,15)



Ca 3,02 (2,4-3,7)
Eisen 29,9 (17,9-64,5
Kalium 3,88 (2,8-4,5)
Natrium 137 (125-150)
anorg. Phos 1,07 (0,41-1,66)
alk. Phosphatase 90 (kleiner 183)
Gamma GT 16 (-31)
LDH 369 (-822)
AST 320 (-393)
ALT 11 (-10)
GLDH 5,3 (4,8)
Triglyceride 31 (-50)
Cholesterin 81 (70-180)
Bilirubin gs. 1,58 (0,5-2,8)
Glucose 88 (80-120)
Harnstoff 36 (20-40)
Creatinin 1,01 (-2)
Gesamteiweiss 68,1 (58-80)
Albumin 35,7 (29-44)
Chlorid 103 (90-100)
Kupfer  21,58 (18,8 - 21,2)
Mg 0,83 (0,7-0,9)
Selen 89 (71 - 166)
Zink 610 (400-1000)
CK 242 (-305)
Mangan 2,02 (-2,0)


Borrelia Burgdorferi sensu lato Gruppe
KELA (kinetic ELISA,IgG-AK)      88,2 KELA Einheiten
245,9 Hoch positives Kontrollserum





Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 03. September 2007 um 13:09
3.9.07
so, mal wieder einen Zwischenbericht:
Blacky ist eigentlich ser stabil gewesen die letzte Zeit. Gestern allerdings hatte er wieder mal aus absolut heiterem Himmel eine massive Koordinationsstörung. Morgens alles bestens - er galoppierte sogar über den AUslauf. Nachmittags holen wir ihn raus, da kreuzt er wie betrunken vorne die Füsse beim gehen und schwankt hin und her. Keine Pulsation, keine heissen Hufe, keine hellen Schleimhäute - aber wieder mal besoffener Gang.
45 Minuten nach 4 ml Mangangabe war der Spuk wie letztes mal auch komplett vorbei.
Keine Ahnung, warum das jetzt wieder war. Hoffe sehr, dass wir die nächsten Tage endlich mit der Therapie anfangen können.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 19. September 2007 um 16:06
19.9.07
So, dann will ich mal wieder berichten:
Blacky geht es stabil gut. Letzte Woche Mittwoch haben wir ja mit der Therapie begonnen und zeitgleich habe ich alle anderen Mittel, die ich so gegeben habe, um ihn stabil zu halten, abgesetzt. Er bekommt also jetzt ausschließlich: Koppel, Heu, Stroh, eine handvoll Heucobs mit einer Handvoll Biomüsli – sonst nichts. Es geht ihm absolut stabil gut. Schön gleichmäßig rosa Schleimhäute, keine Pulsation, kühle Hufe und Beine, beste Stimmung und viel Bewegungsfreude. Also alles im grünen Bereich.
Seit ca 2 -3 Wochen hat Blacky ja vorne rechts leicht gelahmt. Es war aber eigentlich die ganze Zeit undramatisch. Er war trotzdem bester Stimmung, bewegte sich viel und freiwillig, lahmte eigentlich auf der Koppel immer nur leicht, wenn er nichts wichtiges vor hatte, also sowie es in Richtung Koppel ging oder zur Fütterung konnte er glasklar und absolut taktrein alle Gangarten zeigen. Auf Beton war er vorne rechts die ganze Zeit etwas vorsichtig – also leicht unklar. Da er aber ansonsten super drauf war habe ich dem keine Bedeutung beigemessen und es eher als Fühligkeit aufgrund des Druckes auf die ja noch immer vorstehende Sohle interpretiert.
Gestern beim Hufeauskratzen merkte ich dann, als ich mit dem Finger über die Sohle strich, dass da eine nadelkopfgrosse Erhöhung war. Vielleicht drückt die? Bin dann einmal mit der raskel drüber, da erschien da ein ganz, ganz kleines Loch. Habe das dann mit dem Hufmesser ebenfalls ganz klein ausgeschnitten und dann wurde ein Kanal sichtbar. Es scheint, dass dort ein hufgeschwür sass, welches allerdings offensichtlich in der Abheilung begriffen ist, denn richtig was raus kam nicht mehr und es gab auch null Reaktion auf die Abdrückzange. Mehr schneiden wollte ich auch nicht, weil genau in dem Bereich auch irgendwo die Hufbeinspitze sein dürfte…….man muss ja nichts herausfordern… ;-)
Habe dann den Kanal noch mal mit Rivanol gespült und für die Nacht eine Socke und den rechten Cavallohufschuh angezogen, damit kein Dreck reinwandert. Heute lief Blacky absolut klar.
Sieht so aus, als sei das der Verursacher der Lahmheit gewesen. Werde vorsichtshalber morgen noch mal meinen TA raufschauen lassen, da er sowieso wegen eines anderen Einstellers kommt, aber ich denke, es ist alles okay.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 23. September 2007 um 00:58
22.9.07
:-)  mit Blacky geht es zur Zeit steil bergauf :-)
heute ging er erstmals sogar auf Beton absolut ohne die allerkleinste Fühligkeit. Auf der Koppel läuft er ja schon etwas länger wieder klar und in der Halle hat er bis auf die Zeit, wo sich dieses Hufgeschwür offensichtlich ausgetobt hat und er vorne rechts leicht tickte, auch keine Probleme gezeigt.
Ausserdm stehen seine Sohlen lange nicht mehr so weit vor, wie noch vor ein paar Wochen. Es ist noch ein Stück Weg vor uns, aber insgesamt bin ich sehr zufriedenmit der ENtwicklung der Hufe.
Und hier mal wieder ein paar aktuelle Fotos von heute - noch nass, da frisch gewaschen bzw. vom Schlamm befreit:

Vorne:


vorne links Seite:


vorne links unten:


vorne rechts seite:


vorne rechts unten:


Hinten:

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 27. September 2007 um 12:39
27.9.07
Heute morgen hatte ich also Dr Breiling (FTA für Chiropraktik) mal wieder da.
Am 20.9. war mein SchulTA ja sowieso auf dem Hof und htte nochmal auf das ehemalige Hufgeschwür von Blacky geschaut mein Eintrag 19.9.) Ausserdem habe ich ihm Blacky nochmal vorgeführt, weil er die linke Hinterhand etwas steif setzte. Mein TA sah das mit dem Hufgeschwür und der Lahmheit vorne rechts genauso wie ich und vermutete, dass die steife HiHa hinten links aufgrund der Schonhaltung wegen vorne rechts zu erklären sei. Er meinte, wenn Du Blacky was gutes tun willst, lässt Du den Kollegen Breiling nochmal kommen, damit sich das gar nicht erst festsetzt. Die Lahmheit war ja schon weg, habe den Termin abe trotzdem gemacht.
Blacky hat die Behandlung mal wieder sehr genossen. Er hatte   leichte Blockaden im Kreuzdarmbei/Hüftbereich und ebenso leichte Gegenblockaden in der unteren HWS. Ansonsten alles super. Also wirklich nur Kleinkram als Folge dr Lahmheitsphase. Alles andere und besonders den Rücken und den Gesamteinruck hatte Dr Breiling sehr gelobt - wird ie Kids sicher sehr freuen, wenn ich ihnen das Lob weitergebe, denn letztendlich bedeutet diese Aussage vom Doc auch, dass sie ihn hervorragend reiten :-)

Also alles weiter im grünen Bereich - und Blacky sagt, dass wir das gerne öfter machen können....er geniesst die Therapie in vollen Zügen....und mein Schul TA war auch gerade zufäälig auf dem Hof und hat Blacky beneidet... "...das hätte ich auch gerne ab und an.... ;-) ) ....
...war ein sehr lustiger Morgen....
...ach ja und als ANmekung: im Moment (seit gestern ) hat Blacky weisslichen nasenausfluss bei hervorragendem Allgemeinzustand.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 28. September 2007 um 23:39
28.9.07
Heute habe ich es bedauert, am Nachmittag nicht da gewesen zu sein. Clara kam mir heute abend freudestrahlend entgegen und redete schneller, als ich folgen konnte....letztendlich sagte sie mir dasselb, was sie schon in Blackys Tagebuch in der Sattelkammer geschrieben hatte..ich zitiere:
Blacky eine Stunde 40 Min Dressur geritten Schritt - Trab - kurz Galopp gaaaanz viele verschiedene Lektionen alles mit Pausen.
Es war ALLES PERFEKT!!!!! (eigentlich 3 x unterstrichen) Zitat Ende
Blacky ist wohl super durchlässig, biegsam in alle Richtungen, locker schwingend in schönster Anlehnung mit feinsten Reaktionen auf alle Hilfen gegangen und hat am laufenden Band zufrieden abgeschnaubt.

Clara schwebte im 7. Himmel - zumal sie mit Justy nahezu dasselbe Erfogserlebnis hatten - dazu in seinem tagebuch mehr.

Hoffe, dass die Pferde sich morgen genauso zeigen - werde versuchen morgen oder Sonntag mal wieder kurze Videos zu machen....
...warum verpasse ich solche "Hocherlebnisse" eigentlich immer.......


Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 01. Oktober 2007 um 01:04
30.9.07
habe heute aktuelle Vieos gemacht. Hier Clara auf Blacky im Trab. Man beachte - er läuft ohne Hufschutz!
Das ganz leichte Ticken vo re wird vermutlich bleiben, bis die Stellung und die Sohle wieder ganz okay sin. Auf der matschigen Koppel ist nicht mal mehr das Ticken zu sehen :-)

http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_300907BlackyTrab.jpg

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 05. Oktober 2007 um 00:33
4.10.07
Heute warBlacky etwas übellaunig und nichtmal motiviert auf die Wiese zu gehen - Alarm - Heu hat er aber genommen. hatte zunächst den Verdacht, dass er villeicht leichte Bauchweh hat. Darum habe ih ihn mir erstmal rausgeholt, Fieber gemessen (38,5 - erhöhte Temperatur) und dann Tanny gesattelt und mit Blacky als Handpferd eine Stunde Runden gedreht. Blacky hat mitgemacht, wie immer mehrfach geäppelt und ging eigentlich auch locker, aber völlig unmotiviert und lustlos.
Danach habe ich ihn mir dann nochmal rundum genau angeschaut, weil irgendwie passte es nicht mit Kolik zusammen, aber es war auch klar, dass er was hatte. Dann habe ich es entdeckt: seine rechte Kauleiste ist doppeltso dick, wie die linke und steinhart, aber von aussen nicht druckempfindlich und glücklicherweise noch kein Mundgeruch. Blacky hat Zahnschmerzen!
Da es alles recht eit hinten liegt und ich da ohne Maulgatter nicht rankomme, habe ich ihm einfach erstmal mit Thymiantee und ner langen Zahnbürste auf der Seite die Zahnreihen bearbeitet, was er sich gut gefallen liess. Scheintauch etwas geholfen zu haben, denn er wirkte zumindest hinterher etwas entspannter.
Dann habe ich ihm noch das Maul mit Thymiantee gespült (was er dann auch gleich fleissig getrunken hat) und Arnica Kügelchen verpasst. Parallel dann von aussen Arnica Mineralpack auf de geschwollenen Bereich. Das muss für heute reichen. Morgen ist Kai da und kann dann gleich nachschauen.
Mit Chance sind es "nur" die Zahnhaken. Blacky ist mit Zahnarzt seit einem halben Jahr überfällig. Da unser Zahnarzt mit Sedation arbeitet und immer dann, wenn ich gerade einen Termin machen wollte wieder irgendetwas war mit Infekt oder Pulsation etc. habe ich es immer wieder verschoben :-( ...
Eine ältere Entzündung scheint zumindest nicht vorzuliegen, denn dann müsste wenistens etwas Mundgeruch da sein.
ALso mal abwarten, was Kai morgen sagt. Auf jedenFall hat Blacky sein abendbrot zufrieden gefressen und wirkte nachher schon wieder recht fröhlich....
.... ;-) vielleicht war er ja auch nur fröhlich, weil ich endlich mit meiner Zahnbürste abzog  ;D

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 07. Oktober 2007 um 22:47
7.10.07
:-( immer, wenn man DIE Gelegenheit für DAS Video des Jahres hat, liegt die Camera mit SIchereit unerreichbar weit eg im Auto... :-(

Heute war der Hammer: Ina hatte unsere drei Rösser auf das lange Koppelstück durchgelassen. Nach einer halben Stunde hat sie sie zurück nach vorne getrieben. Tanny und Hazel waren schon fast vorne, während Ina noch ganz nach hinten ging, um Blacky zu holen, da rannten Hazel und Tanny wiehern wieder zurück Richtung lange Koppel und Blacky kam ihnen ebenso wiehern von hinten entgegen. In der Mitte trafen sie sich und preschten gemeinsam ganz nach unten. Ina also umgekehrt, weil sie die Drei wieder zurück schicken wollte. Sie war noch gar nicht ganz unten (ich habe in der Mitte am Querzaun gewartet, um rechtzeitig zu zu machen), da preschten die drei plötzlich von unten wieder hoch - Ina konnte sich gerade noch Richtung Zaun retten - der Boden bebte, der Dreck flog nur so und die drei rasten in einem Affenzahn alle dicht beieinander ganz runter zum Stall. Ich habe fast die Augen zu gemacht, weil ich vor meinem inneren Auge schon ausrutschende Pferde sah - aber nichts - unten am Stall blieben sie prustend hocherhobenen Schweifes stehen, schauten sich an und...preschten wieder los - zurück....aber ich hatte den Querzaun schon zu......eine Sekunde habe ich befürchtet, dass sie drüber springen - aber sie bogen gerade noch ab und galoppierten noch ein paar Runden auf dem vorderen Stück. So vel bewegungsdrang und pure Lebensfreude bei allen dreien habe ich schon ewig nicht mehr an einem Tag gesehen - es war das pure Glück:-)...und wir haben eine halbe Stunde damit zugebracht, die Löcher auf der Koppel zu zumachen....
....ich brauche wohl nicht mehr zu schreiben, dass es Blacky super geht :-)

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 12. Oktober 2007 um 15:55
Blacky am 8.10.7
wollte eigentlich dieselbe tolle Jagd wie einen Tag zuvor aufnehmen - aber wie es so ist, wenn man eine AUfnahme plant, geht alles gemächlicher ab....trotzdem:
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_081007Blacky.jpg

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 13. Oktober 2007 um 23:13
13.10.07
...:-)
ganz links /vorne ist Tanny, Mitte Blacky, rechts/hinten ist Hazel.....
...heute nachmittag........Attacke.....

http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_131007Attacke.jpg

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 14. Oktober 2007 um 22:28
14.1007
Heute war ein traumhafter Tag und alle Pferde sind super wohlauf :-)
EIgentlich wollten wir Kutsche fahren, aber dannhaben die Kids irgendwie den gesamten nachmittag auf dem Ausseplatz verbracht und sich eine Quadrille ausgedacht.
Hier Blacky mit Isi (man bachte den traumhafte, niegelnagelneuen, Donnerstag erst gelieferten, 2 Kammerweite engeren Masssattel :-) ):
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_141007IsiBlacky.jpg


und nach dem Reitnachmittag die "Theapiegruppe" - Blacky, Justy, und Pollo stehen an für die niederfrequente Schwingungstherapie - Tanny macht gerade ihren 3. Durchlauf:


Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 15. Oktober 2007 um 23:49
15.10.07
heute war ein toller Abend :-( ....ein altes Problem, was ich mangels vielen Reitens mit Blacky längst verdrängt habe, hat uns wieder eingeholt..... :-/

Also, fang ich mal von vorne an:
ich komme heute abend in den Stall, unsere Pferde begrüßen mich laut wiehernd, unruhig hin und her tänzelnd (auch Blacky) in Erwartung auf den Durchlass zur langen Koppel. Also lles wie immer an guten Tagen.
Ich erstmal in die Sattelkammer und die Tagesberichte der Kids gelesen.
Da steht dann:
Tanny 4 Stunden geritten - ging spitze
Justy 4 Std. geritten Atmung absolut supper!!! (kein Tippfehler ;-))
Blacky: 5 min. geritten, dann lahm, weggestellt....

ich stutzte etwas - immerhin sah er nicht nach Probleme aus, als ich eben kam - und dann schwante mir was....
....als ich in den Stall rüber will, kommen die Kids um die Ecke: "Blacky ging die ersten 5 Min sooo super und dann mochte er gar niht mehr vorwärts gehen und kreuzte die Vorderbeine so komisch"
Ich gefragt: hast Du nachgegurtet? Ja, genau - nach dem Nachgurten ging nichts mehr.....
......das bestätigte schon meine Befürchtungen und ein Blick auf Blacky reichte dann auch für den endgültigen Beweis:
Blacky hatte vom tag zuvor vom Sattelgurt links und rechts jeweils genau hinter dem Ellenbogen je eine 2 Euro grosse offene Stelle :-(  Mist...nicht schooon wieder :-(

Langsam weiss ich nicht mehr, was ich noch probieren soll. Blacky s Gurtlage ist unter aller Kanone. Seit ich ihn reite, konnte ich noch nie mit einem normal angezogenen Gurt reiten, ohne dass er sich aufscheuerte. Ich bin eigentlich IMMER nur ohne Scheuerstellen ausgekommen, wenn ich zwischen Sattelgurt und Pferd mindestens eine aufrechte Hand bekam.
Und ich habe in den vergangenen Jahren schon eine menge Gurte probiert:
verschiedene Materialien: Gel, Neopren, verschiedene Leder, Baumwolle, Schurwolle, gewachsenes Lamfell, Synthetik
verschiedene Schnitte: gerade, im Ellenbogen ausgeschnitten, S-förmig zurückgescnitten, mit schrägen Seiten und gewölbten Seiten
und verschiedene Sättel mit unterschiedlichen Gurtungen. Sehr fest gegurtet und leicht angegurtet, mit Bein vorne rausziehen und ohne Bein rausziehen - ach ja und das bese (und teuerste) war ein maßangefertigter Gurt mit besonders grosszügigem AUsschnitt.....
Ich kann mir kaum noch was vorstellen, was wir nicht probiert haben.....Schnurengurte noch nicht fällt mir gerade ein - werde ich wenn das hier verheilt ist gleich mal nachholen.....
Najha, wie auch immer - alles was wir probiert haben, führte spätestens, wenn wir versammelte Lektionen ritten zu offenen Stellen es sei denn der Gurt hing richtig durch - und genau so bin ich die letzten Jahre geritten.....

Naja, ich habe also erstmal Isi gebeen, Blacky nochmal in die Bahn zu holen und zunächst mal ohne Sattel zu reiten. Prompt war alles bestens und Blacky ging hervorragend.
Ich hatte noch einen STS Dressursattel mit 31 ger Kammer im AUto. Der ist in der Schulter für Blacky miniminimal zu eng, wodurch er ganz leicht zurück liegt. Den habe ich dann mal aufgelegt. Er sass ansonsten sehr gut und dieser mm in der Kammerweite reichte, um ihn weit genug hinten zu halten, damit der Gurt einen cm vom Ellenbogen weg bleibt (wenn man ihn nicht zu fest gurtet). Isi ist dann mit dem Sattel geritten und Blacky lief oh WUnder klar.
Isi ist dann noch 1 Stunde Dressur in allen Gangarten geritten und Blacky ging schön locker, flockig. Keine Probleme und keine weiteren Spuren in der Gurtlage.
Jetzt habe ich den Kids den Dressursattel da gelassen. Sie sollen probieren, ob und wie lange es damit geht. ich denke bei dem Leichtgewicht der Kinder ist die Kammer kein Problem - hauptsache der Gurt kommt nicht zu nahe an den Ellenbogen wenn  Blacky sich bewegt. Das Problem ist, im Stand sieht alles toll aus und es ist genug Platz zwischen Ellenbogen und Gurt. Aber sowie Blacky anfängt etwas schwungvoller zu gehen, bewegen sich Schulter und Ellenbogen so weit zurück, dass sie voll im Gurt hängen :-( ....wenn man sonst keine Probleme hat...  
Sollte Blacky die nächsten Tage wieder vorne stocken oder der Gurt zu dicht an den Ellenbogen kommen oder neue Verletzungen auftreten, dann müssen die Kids Blacky endgültig ohne Sattel weiterreiten, denn es ist mir ehrlich gesagt zu riskant, die Kids mit einem durchhängenden Gurt reiten zu lassen.
......

:-) aber immerhin geht es Blacky sonst blendend...und er ist auch wieder im fröhlich rasenden Galopp hinterher auf die Koppel entschwunden.....
;-) wenn er man nicht nur nach nem neuen gelben Zettel sucht ;-).....gibt s aber nicht!!! >:(

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 22. Oktober 2007 um 23:55
22.10.07
als ich heute abend in den Stall kam, waren die Kids noch in der Halle am Reiten. Blacky lief klar, gut gelaunt und schwungvoll :-)

Anschliessend ging es nochmal auf die Koppel...wie gehabt im vollen Galopp :-)

Als ich Blacky später zur Therapie holte, ging er auf dem Beton auffallend fühlig. Als er dann zur Therapie stand, wechselte er auffallend oft das Gewicht von li nach re und zurück. Anfangs war er pulsationsfrei, nach ca. 15 Minuten hatte er leichte Pulsation. Da er aber ansonsten zuvor absolut keine AUffälligkeiten zeigte und auch auf den weichen Böden völlig lebenslustig und gut gelaunt rumlief, habe ich eigentlich von Anfang an nicht wirklich an einen Reheschub geglaubt.
Ich hatte eher die Trachten in Verdacht, etwas zu stark nachgewachsen zu sein, was erklären würde, warum weiche Böden überhaupt keine Probleme machen - da sinkt er ja ein.
Habe also zunächst mal meine Neoprenpad-Unterlage geschnappt und Blacky nur mit den Zehen draufgestellt, so dass er praktisch mit der Tracht tiefer stand. Sofort entspannte er, liess den Kopf hängen, gähnte und hörte auf, das Gewicht hin und her zu verlagern. Er stand wieder völlig entspannt. Ein wenig später war die Pulsation komplett wieder weg.
Damit sah ich mich in meinem Verdacht bestätigt, dass die Trachten vermutlich etwas zu lang geworden waren und Blacky etwas zu steil stand, wodurch vermutlich die Hufbeinspitze bgann, auf hartem Boden zu drücken.
Ich habe also die Raspel gegriffen und zunächst einmal nur ca die Hälfte von dem, was er durch das Pad unter der Zehe tiefgestellt war, von den Trachten weggenommen. Danach stand er auch ohne Pad wieder ruhig und ging später ohne Pulsation und nur noch minimalst fühlig zurück in den Stall, wo er wieder ganz klar war.
Je nachdem, wie sich die Sache morgen zeigt, werde ich morgen nochmal etwas nachlegen mit runterraspeln.
Ansonsten geht es Blacky genau wie den anderen dreien blendend und sie sind unglaublich gut gelaunt und kernig.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 28. Oktober 2007 um 20:58
28.10.07
mal wieder ein kurzer Zwischenbericht :-)
Blacky geht es blendend. Am Donnerstag war der letzte Gladiator-Tag des zweiten Intervalls. Kommenden Mittwoch werden wir wieder Blut nehmen (mein TA ist gerade im Urlaub, darum ein paar Tage Verzug) und dann werde ich auch neue Videos machen.
Zur Zeit gibt es absolut keine Auffälligkeiten:
die Schleimhäute sehen stabil super schön rosig aus, Blacky läuft glasklar und auch auf Beton (ohne Reiter - mit haben wir nicht probiert) absolut nicht mehr fühlig, die Hufe wachsen und gedeihen un sein Stimmung ist umwerfend gut.
Was mir besonders auffällt: Blacky ist nicht mehr so kälteempfindlich und seine Ohren und Nasenrücken sind gleichmäßig warm auch wenn es draussen ungemütlich wird. Sonst waren sie ja immer eiskalt.
Ans Zähne putzen hat er sich auch super gewöhnt - geht schon genauso rotiniert wie Hufe auskratzen. Hole täglich aus der Zahnspalte ein grosses Gras/Heuknäul raus - kauen geht aber ganz normal.
Also absolut alles im grünen Bereich :-)

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 30. Oktober 2007 um 00:19
29.10.07
Die Heu- und Strohbefunde von der LUFA sind da. Sie stehen bei Justy im tagebuch am 29.10.07 drin.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 03. November 2007 um 12:38
3.11.07
Die Blutbilder (Blutentnahme 1.11.07) sind da:
Blacky ist nach wie vor E. positiv. Aber alle anderen Werte haben sich bei ihm so verbessert, dass sie erstmals alle im Soll sind!!!

Blacky ist nach wie vor sehr gut drauf und er ist stabil. Allerdings war mir ca 6 Tage nach dem 2. Gladiator-Intervall aufgefallen, dass er minimal heller Schleimhäute morgens hatte und ich bildete mir zumindest ein, dass er ganz leicht schlaffer wirkte...wusste aber nicht, ob das Einbildung war, weil alle anderen haben es nicht beobachtet. Es war mehr so ein Gefühl. Habe daraufhin bereits vor 3 Tagen mit einem 3. Gladiatorintervall angefangen, (Niederfrequenz mache ich ja noch), allerdings jetzt Niederfrequenz und Gladiator im Wechsel...also beides jeweils nur jeden 2. Tag.
Mal schauen, wie das läuft. Nächste Woche Freitag ist Kai da - mal sehen, was er feststellt.
Auf jeden Fall habe ich das Gefühl, dass wir auf dem richtigen Weg sind, denn die Pferde sind wirklich super gut drauf.
Und hier jetzt die BB Übersicht:


Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 07. November 2007 um 00:42
7.11.07
...und jetzt noch was Lustiges:

Da wir leider jetzt wohl endgültig die Koppeln zu machen mussten, weil sonst alles im matsch versinkt, haben wir überlegt, womit wir unseren Pferden den Tag noch etwas mehr ausfüllen können....
....und da ich hier immer so viel gutes über die engmaschigen Heunetze gelesen habe, haben wir mal eines angebaut:
SUPER!!!
Jetzt werden wir noch 3 weitere im Stall verteilen...damit die Rösser auch etwas wandern...und dann gibts Heu nur noch so....

...Interessanterweise haben die drei in nur einer Nacht rausgefunden, dass es besser geht, wenn sie zu dritt fressen und das heunetz "in Stellung" halten.....wenn einer alleine dran ist, fliegt es ja immer weg.....
...normalerweise sind die drei wenn es um Futter geht wie Feuer und Wasser....
...was lernen wir draus: Pferde sind auch nur Menschen: wenn es um den eigenen Vorteil geht, kann man auch teilen ;-)





http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_071107Heunetz1-1.jpg

http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_071107Heunetz2-1.jpg

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 07. November 2007 um 18:20
7.11.07
So, vorab: Blacky und den anderen geht es nach wie vor stabil super und sie sind sehr gut drauf.
Allerdings finde ich, dass Blacky in der Hinterhand immernoch minimal steif geht...zumindest wenn ich den Vergleich ziehe zu dem, wie er früher ging, wenn er voll leistungsfähig war und problemlos L/M Lektionen meisterte.
Habe das im Stall schon mehrmals so geäussert, aber die anderen finden, dass er super geht und nichts auffällig ist - aber vielleicht haben sie auch mehr die schlechten Gangbilder der letzten 2 Jare vor Augen und in dem Vergleich ist er wirklich spitze.

Wie auch immer, ich hatte mein "Gefühl" in Blacky s Therapiedokumentation erwähnt und Dr. Steingassner empfahl mir daraufhin bereits, die Borrelien nochmal zusätzlich anzugehen, was Kai (mein TCVM TA) genauso sieht.
Da ich heute sowieso da war, haben wir darüber gesprochen.

Ich werde jetzt ab heute bei Blacky die Therapie folgendermassen umstellen/ergänzen:
jeden 2. Tag Gladiator 3. Intervall (wie gehabt)

Niederfrequente Schwingungstherapie:
jeden 2. Tag Mykoplasmen Chip (wie gehabt)
und im wechsel dazu neu ebenfalls jeden 2. Tag einen speziellen Borrelien-Chip

dazu Ausleitung wie gehabt.

Mal schauen, was geschieht......

LG
Kirstin

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 09. November 2007 um 21:40
9.11.07
Heute war mein TCVM TA da und hat alle 4 Pferde gecheckt:-)
Blacky geht es auch aus TCVM SIcht sehr gut :-)
Stimmung gut, energetisch stabil, keine nennenswerten Störungen...ausser: eine satte Verspannung im Bereich der oberen Halswirbelsäule.....übrigends genau dort, wo auch Hazel und Tanny satt verspannt sind: alle drei haben an derselben Stelle (nur einer links, eine rechts und eine beidseitig) einen satten Muskelkater.......ich würde sagen, unsere Pferde haben das klassische: "ich muss jetzt mein Futter aus dem Heunetz erarbeiten Syndrom" ;-))
die immernoch vorhandene leichte Steifheit der Hinterhand, die sich erst nach Warmreitphase bessert, könnte auf Borrelien zurückzuführen sein. Sie sollte sich dann allerdings in der nächsten zeit unter der neuen Therapie deutlich bessern und verschwinden.
Ansonsten alles im grünen Bereich :-)

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 21. November 2007 um 01:00
20.11.07
Unseren Rössern geht es nach wie vor supr :-) - zur Zeit bei keinem der 4 irgendwelche Therapien und allen 4 en geht es spitze.
Heute haben wir Blacky, tanny und Hazel zusammen laufen lassen. Hier ein paar Videos nach ca 30 Minuten Aufwärmarbeit. Die reihenfolge der Namen in der Überschrift ist die !Aufstellung" der Pferde am Videoanfang. Hazel trägt hinten eine Gamasche wegen leichter Sehnenzerrung:

die 3 im Trab  Blacky, Hazel, Tanny
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_201107Laufen1.jpg

Tanny, Hazel, Blacky
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_201107Laufen2.jpg

Blacky....und wenn man genau hinhört, hört man ihn "sabbeln" ;-)
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_201107Laufen3.jpg

Hazel, Blacky, Tanny
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_201107Laufen4.jpg

Blacky, Hazel, Tanny (die Mädels haben keine Lust mehr ... ;-) )
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_201107Laufen5.jpg

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 22. November 2007 um 14:09
22.11.07
So, nachdem ich in letzter Zeit hier nicht wirklich viel dokumentiert hatte,
weil wir hier mit dem Weihnachtsgeschäft zu tun haben, habe ich heute mal meine Therapietagebücher
durchgeackert und stelle nun eine kurze Zusammenfassung aus den Therapiedokumentationen der letzten Zeit hier ein:

 In der ersten Therapiepause war Blacky ja absolut super drauf.
Dann kam das zweite Therapieintervall (Niederfrequenz Mykoplasmen, Gladiator, Regena)
– auch da ging es Blacky hervorragend und alles ging bergauf. Mitte der 7. Woche seit Beginn der Therapie war ja dann das zweite Intervall durch.
Blacky ging es nach wie vor gut.
Was nur auffiel war, dass er nach wie vor die Steifigkeit auf der Hinterhand hatte.
Nach Abschluss des zweiten Intervalls hatte ich nach zwei Tagen bereits den Eindruck,
dass Blacky s Schleimhäute wieder heller werden und die Nase minimal kühler ist – zumindest morgens.
Nach Arbeit war alles wieder okay. Wir haben wegen des Borreliose Verdachts dann den Borreliosechip in die Niederfrequenz eingebaut.
Es sah soweit alles ganz gut aus bis Ende der 9. Woche ging es dann bezüglich seiner Motivation zurück, er wurde etwas steifer und war antriebslos. Das steigerte sich bis Mitte 10.Woche und endete Mitte 10. Woche erstmals wieder in zwei kurzen Phasen bei der Arbeit, wo ich den Eindruck hatte, er würde kurz schwanken - all diese genannten Auffälligkeiten waren allerdings sehr minimal im Vergleich zu früher - aber man wird ja mit der Zeit immer hysterischer mitseinem "Tunnelblick" ;-)
Ich habe natürlich sofort mein „Therapeutenteam“ kontaktiert, da ich etwas ratlos war.

Dr Steingassner (der ja alle täglichen Dokumentationen der Therapie und die Blutbefunde erhält) äußerte den Verdacht, dass Blacky „übertherapiert“ ist und der Körper jetzt mit Rückfälligkeit reagiert.

Er empfahl mir erstmal absolut alles einzustellen und den Körper sich mit dem, was er über die Therapien bekommen hat, auseinandersetzen zu lassen. Vermutlich hätte er bereits Mitte des 2. Therapieintervalls genug gehabt, um den Rest allein zu schaffen.

Ich bin diesem Rat nach Rücksprache mit meinem TCVM TA (der der Empfehlung von Dr Stingassner zustimmte) mit gemischten Gefühlen  gefolgt, weil ich große Angst hatte, dass Blacky mir dann wie früher total zusammenbricht.
In der Vergangenheit war immerhin dieses kurze Schwanken der erste Vorbote für den Supergau.

Egal, ich habe mich getraut…und mit Argusaugen und schlechtem Schlaf (was bei mir selten ist) beobachtet und siehe da, Mittwochs habe ich absolut alle Therapien  eingestellt Donnerstag waren die Schleimhäute wieder etwas besser durchblutet, der Gang wurde besser und Freitag war Blacky wieder bester Stimmung – absolut komplett ohne irgendwelche Therapien, Futterzusätze oder sonstige Hilfsmittel.

Montag stellte ich tiefer werdende Löcher in den Mittelstrahlfurchen fest. Noch nicht nässend und nicht stinkend – aber eindeutig so, wie auch eine satte Strahlfäule anfängt. Nun hatte Blacky noch nie in seinem ganzen Leben auch nur ansatzweise Probleme mit dem Strahl oder mit Mauke.

Es ist davon auszugehen, dass hier eine Ausleitung stattfindet. Die Problematik sollte sich von selbst beheben, wenn der Körper die Ausleitung erledigt hat. Insofern beobachte ich die Löcher genau, spüle sie täglich mit Wasser durch und trockne sie ab, unser Hofschmied hat mir freundlicherweise am Montag (vor dem Video) die Strahlmittelfurchen soweit es geht frei geschnitten (da habe ich mich nicht wirklich rangetraut) und mir auch gleich erklärt, worauf ich beim selbst machen da achten muss, und ansonsten lasse ich den Körper ausleiten.

Bisher sieht es gut aus, die Strahlfurchen werden nicht schlechter und Blacky ist bester Stimmung und bewegt sich so gut und gerne , wie schon seit Ewigkeiten nicht mehr (siehe Video von vorgestern).

Der weitere Plan bei Blacky: wir müssen schauen, ob sich der Borrelioseverdacht bestätigt (letztendlich ist es ja nur ein Verdacht, dass Borrelien wegen des positiven Titers mit beteiligt sind). Wenn ja, wird er ja spätestens in 28 Tagen wieder eine Verschlechterung bekommen - zumindest was die HiHa Steifigkeit anbelangt.

Solange Blacky stabil so gut ist, behält er absolute Therapiepause. Sollte sich irgendetwas zum Negativen ändern, werden wir gezielt die Borrelien angehen mit einem 3. Therapieintervall. Wie das genau aussehen wird, werden wir dann planen, wenn es akut werden sollt.
Zur Zeit sieht alles so gut aus...so darf es auch ohne weitere Therapie bleiben :-)

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 22. November 2007 um 23:54
22.11.07
Blacky hat heute des öfteren gehustet (lockerer, ergiebiger Husten) und dabei kam klarer, tiefgelber, flüssiger Nasenausfluss in rauhen Mengen raus. Dabei geht es ihm aber gut, er ist fröhlich drauf, keine weiteren Auffälligkeiten, kein Fieber, Reiten ebenfalls sehr gut. Mache also bzgl. des Hustens gar nichts ausser bewegen und beobachten. Denke, dass er jetzt auch über die Lunge irgendetwas ausleitet.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 02. Dezember 2007 um 22:49
2.12.07
Eigentlich wollte ic mit Blacky heute endlich mal wieder ausreiten...leider hat mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht (Regn, WInd...einfach bäh....).
Also haben wir einen Rundumwellness-Nachmittag mit abschliessendem Spassreiten gemacht:
erst Hufe gemacht, also ausschneiden, raspeln etc., dann Schlauch reinigen (war überfällig) und dann putzen und Massage (Blacky war hin und weg...hätte ich weiter machen können, meine Arme wurden aber dann lahm. Dann musste ich Blacky ja noch irgendwie bewegen. AUf richtig Dressur reiten hatte ich keine Lust, laufen lassen/Bodenarbeit ging nicht, weil die Hallen voll waren, also habe ich mir gedacht, ich probiere mal, ob es immernoch klappt, ohne alles zu reiten (liegt ja jetzt auch schon rund 3 Jahre zurück, wo wir das zuletzt gemacht haben).
ALso ab in die Halle, aufsteigen, halter runter....und hoffen, dass Blacky noch auf mich hört ;-)
Es war eine Sternstunde!!!
Ich habe nicht wirklich damit gerechnet, dass Blacky soooo aufmerksam und motiviert mitmacht!. Wir haben Zirkel und Volten fast vollständig rund, Hinterhandwendung, Vorhandwendung, seitwärts, rückwärts etc. im Schritt bzw. Stand gemacht, kleine und grosse Zirkel und ganze Bahn im Trab und Galopp....er hat einfach nur super hingehört und genau gemacht, was ich wollte....und ausweichen war auch kein Problem (immerhin waren noch 4 andere Reiter in der Bahn). ...es hat richtig Spass gemacht...und Blacky offensichtlich auch...er war schon lange nicht mehr so konzentriert und aufmerksam in der Halle.
...und zum krönenden ABschluss habe ich nochmal angetestet, ob es noch klappt, dass er sich hinlegt zum Absteigen...es hat geklappt!!! ...ganz entspannt........
ALso Blacky geht es bestens...und mir nach dem Reitrlebnis auch :-)

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 15. Dezember 2007 um 11:50
15.12.07
So mal wieder zum Stand der Dinge.
Blacky ist seit dem letzten Eintrag ja "therapiefrei". Es ging ihm die ganze Zeit gleichbleibend gut und er machte nicht den Eindruck, als hätte er irgendwelche gesundheitlichen Beschwerden. Muskulatur locker, Hufe ohne Befunde, keine Auffälligkeiten.
Das einzige, was wirklich nervte und auch auffiel war, dass er immer etwas "träge" und lustlos wirkt und es wirklich anstrengend ist, ihn beim Reiten dahin zu bekommen, dass er anfängt von hinten zu arbeiten. Irgendwie lief er immer (egal ob mit oder ohne Reiter) etwas "bergab", wirkte vorne schwerer als hinten, aber dabei schwingt er trotzdem und irgendwie hatte ich nie das Gefühl, dass ihn irgendetwas "behindert".
Ich hatte schon den Verdacht, dass es eine Art "Hallenkoller" ist....Langeweile etc. Wir konnten die ganze Zeit nicht raus (Plätze unter Wasser, am Hof nur Strasse als Reitgelände (mit den Hufen nicht so der Hit) und Wegfahren ging nicht, da es ja immer schon um 4 dunkel ist und wir bis 19 oder 20 Uhr arbeiten (Weihnchtsgeschäft).

Gestern war mein TCVM TA mal wieder zum check up da.
Als wir kamen, hat ISi Blacky gerade geritten. So konnte Kai ihn in Aktion sehen. Aufgrund des Gangbildes hatte er zunächst den Verdacht, dass Blacky irgendwie steif ist und die Borreliose vermutlich ein Problem darstellt, wir also da therapieren müssen.
Nach dem Reiten hat er Blacky dann durchgecheckt und war sehr überrascht: Blacky war absolut locker, kein einziger Muskel verspannt, keine Befunde auf Knochen und Gelenken- alles, aber auch absolut alles gut. Für Borreliose nicht der kleinste Hinweis....

Das einzige, was ihm fehlt ist....LICHT!!!.... er lässt sich "hängen" ....so eine Art Winterdepression...  chin diagnostisch ist es "sinkendes Milzqi" - und das ist auch der absolut einzige Befund bei Blacky. Alles andere ist Top.
(übrigends hat Hazel das absolut gleiche Problem , wenn auch mit anderem cin. Befund - sie ist etwas energielos....auch Lichtmangel).

Blacky wurde akupunktiert und jetzt werde ich Montag eine Lampe besorgen. Am besten mit gelbem und orangem Licht mit sehr hoher Lux Zahl. Es sollte reichen, wenn wir die Pferde abends beim Putzen eine halbe Stunde davor stellen.

Die billigere Alternative wäre, dass wir endlich Eis und Schneee kriegen und strahlenden Sonnenschein...und die Pferde den ganzen Tag draussen im Schnee sehen....aber das ist hier oben ja eher unwahrscheinlich :-(.... vielleicht sollte ich Blacky zu denn hier im Süden in die "Winterfrische" verschicken.....)

Ich war auf jeden Fall froh, dass Blacky sonst so top ist :-)....ich glaube, einen so absolut einwandtfreien Befund hatten wir die letzten 10 Jahre noch nie....insofern also eigentlich alles spitze :-)

Mal schauen, was die Lichttherapie bringt....


Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 26. Dezember 2007 um 23:12
26.12.07
:-) heute war ich mit Blacky zum ertsen mal wieder zu einem kompletten Ausritt ohne Hufschuhe los!!!
Da Blacky ja so ein wenig hallenmüd ist und ausserdem unter Lichtmangel "leidet" (wie wir alle ;-) ) dachte ich mir, ich biete ihm mal wieder etwas Abwechselung und wir reiten an en Elbstrand. Das sind ca 30 Minuten Asphaltstrasse hin und 30 Min Asphaltstrasse zurück. Angesichts des höchst ungemütlichen Wetters eisiger, starker Wind, leichter Niesel, fand sich kein Mitreiter. Also sind Blacky, mein Hund un ich mutig allein losgezogen. Dachte mir, wir versuchen es mal ohne Hufschuhe und ich ziehe sie ihm an, falls er anfängt komisch zu gehen - also Hufschuhe in die Satteltasche.
Dann ging es los. Blacky ging hin zwar etwas langsam, aber gleichmässig, von hinten und freiwillig - also ohne, dass ich ihn treiben musste. Am Strand angekmmen machte er grosse AUgen: wir hatten Hochwasser, die Wellen peitschten schäumend an den Strand, es war grau und viel Wind und überall knackte es im vertrockneten Schilf. Trotzdem zog er mutig durch die eiskalten Fluten - meine Schlappen sind jedenfalls voll Wasser gelaufen :-( ...und Blacky war bis zum Bauch nass (immerhin ist sein Schweif jetzt wieder weiss ;-) )
Dann ging es zurück...und plötzlich hatte ich ein tänzelndes, hoch aufgerichtetes, kaum zu bändigendes "Wilpferd" unter dem Hintern. Vom Hafenvorplatz bis zur ersten Querstrase hatte er sich dann etwas beruhigt. Vor der Häuserreihe, wo wir parallel zu einem sehr breiten Graben (Weddern) reiten musste, ging der Tanz dann wieder los: jde Ente auf dem Wasser war Grund für grosse Augen...und als auf einmal zwei ENten erschienen, da machte Blacky einen roll back, wo ich fast nicht mitkam......das war dann der Zeitpunkt, wo ich erstmal abgestiegen bin und entschied, an der Häuserreihe zu führen. Irgendwie hatte ich dann doch etwas Angstum seine Füsse, wenn wir auf dem Asphalt ausdiskutieren, obman da längs gehen kann. Also zu Fuss weiter....Blacky tänzelte an der Hand mit geblähten Nüstern wie ein Youngster....so kenne ich ihn überhaupt nicht...und dass er wirklich ANgst vor ENten hat, wäre auch mal was neues.
Ich glaube, er hatte einfach nur Lust, sich aufzuspielen...pure Lebensfreude.
Nachdem wir die Querstrasse hinter uns hatten hat Blacky sich wieder beruhigt und ich konnte wieder aufsitzen und gemütlich in einem schönen, raumgreifenden Schritt nach Hause reiten.
Es war ein absolut toller Tag, Blacky ist klasse drauf und SEINE HUFE HABEN GEHALTEN!!!!!!!!!!!


Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 18. Januar 2008 um 12:16
18.1.07
...und mal wieder kurzer Zwischenstand :-)

...unseren Pferden geht es allen 4en blendend!
Ich reite Blacky wieder regelmässig - er macht gewaltige Fortschritte und endlich macht das Reiten wieder Spass :-)
Gestern haben wir erstmal wieder Sachen wie aus dem Stand angaloppieren und aus dem Galopp halten gemacht - Kraft ist wieder da, Schwung von hinten auch :-)
Renvers/Traver etc. fängt auch wieder an zu klappen - er kann sich wieder besser biegen!!!
Wegen immernoch nicht sichtbarer, aber bei einigen Lektionen leicht spürbaren Steifigkeiten der Hinterhand habe ich nach Rücksprache mit meinem TCVM TA bei Blacky nochmal angefangen, jeden 2. Tag den Borreliose-Chip mit der Niederfrequenz durchlaufen zu lassen (für ca 4 - 6 Wochen). Seither gehen auch diese minimalen Steifigkeiten weg.
Es ist zur zeit einfach nur alles SUPER!!!!!

....und als Nachschlag mein neues Avatar (Pony sagt, das muss unbedingt gross ins Tagebuch, weil es so schön ist....)

"Blacky in Öl" (hängt in meiner Küche):


Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 26. Januar 2008 um 11:26
25.2.07
So, mal wieder ein update :-)

gestern war mein TCVM TA wieder mal da und hat meine Rösser durchgecheckt.
Blacky ist top!
Den hatrtnäckigen Infekt, der ja zur Zeit in unserem Stall grassiert, hat er nicht bzw. schnell und leicht überwunden (als er letzte Woche ein paar mal hüstelte, habe ich ihm 3 Tage hintereinander Gladiator gegeben. Danach legte sich ds Hüsteln ANfang dieser Woche und seither ist er super drauf.
Beim Checkup gab es keinerlei Hinweise auf irgendeinen Infekt.
Mit den Hufen ist mein TA sehr, sehr zufrieden. Er hat mir noch gezeigt, wo ich an der Eckstrebe einen Minischnitt machen soll, dait die Innenwand an dr Trachte noch ein wenig mehr rauswächst - ansonsten alles bestens.
Dann hatte ich erwähnt, dass Blacky sich zur Zeit nach rechts etwas schlechter biegt (Blockade?) Beim Blick von Hinten auf die Schultern zeigte mein TA mir, dass die Muskulatur unterschiedlich wirkte - Unterpolstern des Sattels?
Dann hat Kai zwei Akupunkturnadeln gesetzt, etwas am Widerrist "gezogen" und oh wunder, die Schultern waren wieder gleichmässig bemuskelt. Mein kleiner Blacky hatte sich minimals festgezogen - absolut lächerlich, dass er bei so einer Kleinigkeit gleich so ein Fass aufmacht - und jetzt habe ich wiede ein gerades Pferd ;-)

Dann Vorführen: Der rechte Vorderhuf gefiel Kai sehr gut, beim linken fand er, dass er minimal schräg abrollt. Er machte am Huf mit dem Hufmesser einen Minischnitt (ein Stück Horn so gross, wie mein Mittelfingernagel und dünner als ein Blatt Papier hat er abgemacht. Wieder vorführen - Blacky fusste komplett verändert und rollte ordentlich ab.
Kai sagte nur kopfschüttelnd: soetwas gibts auch nur bei Blacky - Prinzessin auf der Erbse
...naja, jedenfalls war das Kinderkram!!!

...und Blacky ist TOP!


Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 27. Januar 2008 um 22:24
27.1.08
Habe heute mal wieder ein paar kurze Blacky Fotos gemacht. Werde hier mal alte Fotos mit den neuen gegenüberstellen:

Blacky im Juli 2007 - das war, nachdem ich mich 1,5 Monate vorher von meinem Schmied trennte, die Eisen abgenommen hatte, Blacky immernoch gelegentlich Pulsation hatte und ohne Hufschutz noch überhaupt nicht laufen konnte:


...und das ist von heute:


das die Sohle vorne links im März 07 damals noch unter Scmiedbearbeitung:


das die Sohle vorne links heute:


das die Sohle vorne rechts im März 2007:



und das vorne rechts von heute:


...und so verbogen waren die Hufe noch immer ca 1,5  Monat nachdem ich die Schmiedbearbetung abgebrochen habe:


...und so sehen die Hufe heute aus:

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 07. Februar 2008 um 00:25
6.2.08
Blacky geht es sehr gut zur Zeit. Bin jetzt gerade dabei, mit Hilfe vieler Ratschläge hier aus dem Forum an den Hufen noch etwas bei den Feinheiten zu "basteln". Die Dokumentation zur Hufentwicklung und dem, was ich da zur Zeit unternehme steht hier im Thread "Blacky s Hufbilder":
http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1201970510/10

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 17. Februar 2008 um 11:28
17.2.08
Blacky geht es blendend. Er ist bester Stimmung, galoppiert fröhlich über die Koppel und hat genau wie die anderen Pferde keine Probleme. Zur aktuellen Hufsituation stehen Bilder unter Hufe:
http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1201970510/20#20

:-) :-)

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 08. März 2008 um 00:44
7.3.08
Heute war mal wieder Kai Tag und eigentlich ist Blacky (endlich :-) !!!! )fit und insofern nicht wirklich vorstellungsbedürfig gewesen. Ich habe ihn aber trotzdem mal vorgestellt, um Kai den ANblick eines topfitten Blacky s nicht vorzuenthalten - immerhin haben wir 10 Jahre auf den ANblick gewartet ;-)

Kai s Urteil nach dem Check up und Vorführen:
die Gänge sind schwungvoll und elastisch wie schon ewig nicht mehr und er hatte noch nie seit er ihn kennt eine so gute und harmonische Konstitution - Blacky ist rundum absolut topfit :-) .....
...habe ich aber auch nicht anders erwartet, so wie er sich in letzter Zeit stabil zeigt :-)


Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 16. März 2008 um 00:26
15.3.08
Heute hatten wir die Pferdewaage da.
Blacky wiegt genau 438 kg (geschätzt hatte ich ihn auf ca 430 Stockmss 3. messung Pferdestammbuch 8 jährig 1,48 mit Eisen und Messung heute Pferdwaage 1,52 ohne Eisen ??? - die 1,48 halte ich für wahrscheinlicher, da er mehr als 1 cm kleiner ist als Tanny) und hat einen BCS von 4,75 , also leicht unter dem Optimum von ca 5. Bin damit aber sehr zufrieden, denn 1. haben wir Winterende und stehen kurz vor Beginn der Weidezeit - da sollen sie ja eher etwas weniger haben also zuviel und zweitens ist Blacky in top Stimmung und in super Kondition - also denke ich ist das so für ihn optimal. Ich bin sehr zufrieden  

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 21. März 2008 um 22:17
21.3.08
Heute hatten wir bei absoluter Windstille und recht milden Temperaturen einen wunderschönen  Ausritt an den hafen (vorher und hinterher hat es geschüttet, war kalt und windig - wir haben genau das "Loch" in der Wetterfront erwischt).
Die Pferde waren super drauf und Blacky ist raumgreifend und locker über Stock und Stein :-)
Endlich!!! ist er mal wiedr allen anderen im Schritt locker davongezogen :-)
An der Elbe haben dann alle 3 "die Sau rausgelassen" - sie waren spitzenmässig drauf und kaum zu bändigen - Araber pur mit jeder Faser ihres Körpers :-)

Naja, wir sind dann vorsichtshalber abgestiegen und haben ein Stückchen geführt, bis sich die Gemüter wieder beruhigt hatten - es war eine wahnsinns Freude für mich, Blacky mal wieder so zu erleben :-)

...und dann habe ich mir selbst den tollen Tag versaut  >:( >:(
Blacky kaute beim Abendbrot etwas komisch und da fiel mir ein, dass ich vergessenhatte, seine Lücke am Backenzahn zu putzen. Da ich zu faul war, noch die Zahnbürste zu holen, habe ich eben mal so mit dem Finger reingelangt, um das Futter da rauszupulen (habe ich schon öfter gemacht - wenn man schön aussen an den oberen Backenzähnen längsfährt, passiert normalerweise nichts) ...normalerweise! ....diesmal war ich unachtsam und mein linker Zeigefinger landete zwischen dem jeweils ersten oberen und unteren Backenzahn und machte ekanntschaft mit den gerade sehr aktiven Mühlsteinen im Maul meines Pferdes. Jetzt ist der linke Zeigefinger Matsch und ich könnte mir in den Hintern beissen, dass ich so blöd war :-(
....aber Blacky hatte wenigstens keine Kauprobleme mehr......

...tja und morgen gehts zur Osterralley....wenn wir erträgliches Wetter haben...sonst schlafe ich lieber aus....

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 22. März 2008 um 16:15
22.3.08
...ein Unglück kommt selten allein...oder wie war das?
jedenfalls das mit dem Finger hätte ich mir ersparen können: es war wohl nicht Blacky s Zahn gestern abend...ich hätte nochmal auf die Füsse schauen sollen :-(

Heute morgen war Blacky so stocklahm, dass er auf drei Beinen lief. Vorne links ist Huf bis Fesselkopf heiss und Pulsation :-(
Habe dann erstmal mit der Abdrückzange hantiert und leider eine deutliche Reaktion exakt auf der Hufbeinspitze.

Ich vermute (und habe die Hoffnung), dass er gestern auf irgndetwas blöde raufgetreten ist und jetzt eine Prellung hat - wobei, gestern auf dem Ausritt wa absolut nichts und ich habe Blacky auch noch klar in den Stall geführt. Erst beim Füttern war er so komisch, weshalb ich ja dachte, da sei wieder was am Zahn (weil er so komisch kaute).  War wohl eher eine Reaktion auf irgendene Unannehmlichkeit im Fuss :-(

Habe dann heute morgen erstmal eine volle Ladung Metacam gegeben, um die Schmerzen erstmal so abzulindern, dass Blacky wieder etwas entspannter steht, denn er war ziemlich verkrampft und ich habe keine Lust auf einen Belastungsreheschub auf dem anderen Huf.

Dann Davis Krankenhufschuh mit Neopreneinlage und den mit eiskaltem Wasser aufgefüllt. Darüber eine Kühlgamasche. Danach hat Blacky zumindest wieder etwas entspannt und dann im Liegebereich gestanden und sein Frühstück gemümmelt.

Da ich jetzt erstmal wissen muss, ob da wirklich nur eine Prellung vorliegt oder ob sich auch irgendetwas am Hufbein getan hat, habe ich dann erstmal nach einem TA gesucht, der mir die Füsse röngt. Mein Schul TA ist ja leider nicht mehr da, weil jetzt im Safaripark tätig :-( ....und ich stehe jetzt ohne ihn da. Wie auch immer, habe keinen ausfindig machen können, der heute Dienst macht UND digitales Röntgen macht. Um eins war dann einer, den ich früher schon hatte mit normalem Röntgen da und hat die Aufnahmen gemacht.
Jetzt sitze ich zu hause und warte auf seinen Anruf, dass er die Bilder entwickelt hat (er musste gleich erstmal weiter zu ner Kolik) damit ich dann aufgrund der Bilder entscheiden kann, ob ich nur auf Prellung weiterbehandel oder ob ich auch gipsen muss und wenn ja wie.
Sollte das Hufbein irgendeine Verlagerung mitgemacht haben, werde ich heute noch erstmal gipsen, um den Hufmechanismus erstmal auszuschalten.
Also ich hoffe mal, dass der TA jetzt irgendwann anruft, dass ich mir die Bilder abholen kann.
Blacky steht jetzt jedenfalls erstmal entspannt Heu mümmelnd im Liegebereich und scheint nicht sonderlich zu leiden mit dem Metacam.

Ralley ist jedenfalls ausgefallen - bei dem Wetter aber auch kein Drama.....

Jetzt drückt mal alle die Daumen, dass Blacky einfach eine Prellung hat....

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 22. März 2008 um 22:29
So, war jetzt heute abend bei dem TA um die Bilder anzuschauen (er hat versprochen sie mir noch zu mailen - werde sie dann noch hier einstellen).
ALso vorab: die Bilder sehen gut aus :-)
...ist ganz schön schwierig, wieder so "dunkle" RöBi zu beurteilen, wenn man jahrelang durch die Digitalbilder verwöhnt wurde......
Wie auch immer: dieser TA kannte ja die vorigen Bilder nicht.
Als ich so fragte, wie sehen denn die Hufbeinspitzen (die Krempen) aus fragt er: welche Krempen???
....die sind tatsächlich weg!!!!!

Ausserdem haben sich die Gelenkspalten wieder verbreitert! und die Sohle ist wieder einen knappen cm dick. ALso alles eigentlich sehr schön. Die Rotationen sind noch sichtbar, aber Gelenkspalten offen, Rotationen duetlich weniger, als noch letztes Jahr und Blacky läuft ja normalerweise gut, also alles im grünen Bereich.

Jetzt zur Lahmheit: es ist also zu vermuten, dass es eine heftige Prellung ist. Hatte den TA dann gefragt, was er mir empfehlen würde:

Er: ich würde einen ANgussverband machen und falls Blacky es mit dem magen verträgt statt Metacam Phenylbutazon geben....

Ich: ANguss geht nicht, muss ihn heute abend noch trocken stellen, weil sich schon durch das Kühlen nur von heute der Kronrand aufweicht. Pheylbutazon verträgt er nicht (habe mir erspart, einen Vortrag über die Zusammenhänge Hufrehe und Buta anzufangen) - mit Metacam kommt er klasse zurecht

Er: dann bleiben Sie bei Metacam....und weichen Hufverband.

Habe dann mal gefragt, was er davon hielte, wenn ich den Huf gipse, um den Hufmechanismus für zwei oder drei Tage auszuschalten, damit der Huf zur Ruhe kommt: das ginge natürlich auch gut :-)

Bin dann also von der TA Praxis in den Stall. Blacky stand entspannt und zufrieden mit seinem wassergefüllten Hufschuh auf der Koppel im Matsch und machte keinen leidenden Eindruck mehr. Er kam auch fast klar in den Stall und auf den Putzplatz. Habe dann erstmal Schuhe ausgezogen und Hufe ordentlich trocknen lassen. Dann die tiefe Strahlmittelfurche gut ausgetrocknet (die wird ja leider mangels Bewegung des Hufes nun unter dem Gips wieder etwas leiden) und das horsessentials reingeträufelt. Dann haben wir einen sohlenoffenen Gips gemacht. Und was soll ich sagen: Blacky ist locker und elastisch ohne die kleinste Unebenheit im Schritt zurück in den Stall spaziert und hat erstmal seine Stuten lang gemacht so nach dem Motto: "ich bin wieder da!!!" Habe für diese Nacht nochmal die Kühlgamasche dran gelassen, da der Huf doch noch etwas wärmer war damit die Wärme nicht wieder im Bein hochzieht.
Ansonsten sah alles gut aus.
Heute abend habe ich nochmal für 150 kg Metacam nachgegeben - ausserdem Hypericum.

Morgen früh wird die Kühlgamasche ganz weg gehen falls er dann noch so ist wie heute abend.
Morgen früh gibts dann für 250 kg Metacam, morgen abend wenn er nach wie vor gut ist für 100 kg. Morgen abend entscheidet sich dann, ob ich für übermorgen früh auch nur noch für 100 kg hinlege oder nochmal höher muss.
Ausserdem 3 x täglich Hypericum.

Blacky war übrigends heute abend stimmungstechnisch wieder super drauf und hatte nur Blödsinn im Kopf.

Ina meinte ja:   ;-) der hat heute morgen nur aus zwei Gründen krank gemacht: 1. weil er bei dem sch.... Wetter keinen Bock auf Ralley hatte und 2. weil es ihm überhaupt nicht passte, dass Du (also ich) mal (mit Deinem Finger) mehr bedauert und beachtet wirst als er.....das wollte er dann gleich mal wieder ins Lot bringen ;-)


Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 23. März 2008 um 09:55
Ina hat gerade angerufen:
Blacky geht es offensichtlich super :-)
Die Weiden sind über Nacht knüppelhart gefroren und wir haben strahlenden Sonnenschein. Unsere Pferde wissen genau: Frost = ein Stündchen gesamte Koppel auf.
Entsprechend haben die drei Ina heute morgen bereis mit ungeduldigem Wiehern begrüsst und Blacky traversiert vor dem Zaun hin und her. Ina wird ihn dann mal vorsichtshalber an der Hand die Koppel runter führen, damit er nicht volle Kanne runterheizt, da er ja noch unter Metacam steht. Auf jeden Fall sieht alles wieder sehr gut aus, Kühlgamasce ist ab, weil alles normal von der Temperatur.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 23. März 2008 um 21:21
23.3.08
Blacky geht es wiedr so, als wäre nichts gewesen :-)
Er war heute hellwach und zu allerlei dummen Zeugs aufgelegt.
Nicht die kleinste Unklarheit im Gangbild zu sehen.
Habe ihn heute 30 Minuten im Schritt geritten (Halle), damit er seine tägliche Bewegung iweder hat. Mehr war mir dann doch zu unsicher, da er ja noch nicht ganz vom Metacam runter ist. Er hat aber heute abend nur noch für 100 kg bekommen und morgen früh nochmal für 100 kg. Wenn er dann weiterhin gut ist, bekommt er kein Metacam mehr und ein oder zwei tage später werde ich dann den Gips auch wieder entfernen.
Also irgendwie konnte man sich bei den Bewegunen heute wirklich fragen, ob wir gestern alle geträumt haben....aber war nicht so:
eine andre Besitzerin, die Blacky früher in den schlechten Phasen nie gesehen hat, sa Blacky gestern früh "laufen" und hatte nach dem Anblick Angst, dass ich Blacky wohlmöglich einschläfern muss. Deswegen hatte sie extra nochmal nachgefragt, wie die RöBi ausgefallen sind. Also das Gangbild muss für einen Aussenstehenden gestern wirklich sehr schlimm ausgesehen haben.....

Also Blacky wieder gut :-)

...dafür ich ein Obertrottel: seit vorgesternabend laufe ich ja mit meinem dick verbundenen linken Zeigefinger rum, den Blacky mir zerkaut hat - Verbandfarbe blau.
Seit einer Stunde ist ein roter Verband auf dem linken Mittelfinger dazugekommen.....habe mir mit dem Brotmesser ein Stück von der Kruppe wegesäbelt....l.. :-(
...jetzt sind noch drei Finger an der linken Hand nach......

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 24. März 2008 um 22:20
Blacky geht es nach wie vor super. Er hatte heute morgen nochmal für 100 kg Metacam und, da er den ganzn Tag super zu Fuss war und auch im Galopp die Koppel runtergelaufen ist und spitze drauf war, hat er heute abend kein metacam mehr bekommen. Sollte er so gut bleiben, ist er damit durch. Morgen abend entscheide ich, ob wir den Gips morgen oder übermorgen abnehmen. Dann wird sich endgültig zeigen, ob alles wieder gut ist.
Meinen Fingern gehts auch gut - die restlichen 3 sind heute heile geblieben ;-) - Rest heilt gut - dafür habe ich jetzt einen sattemn grippalen Infekt so mit Husten, dichter Nase, Niesen und allem was dazu gehört....mal schauen, wie gut der Gladiator wirklich ist ;-)

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 26. März 2008 um 11:48
Blacky war gestern ohne Metacam gut geblieben :-)
keine Unklarheit, keine Wärme - alles gut.
Also habe ich gestern abend gewagt, auch die Gipse wieder runter zu nehmen, da es für die Strahlmittelfurche besser wäre, wieder Luft ran zu bekommen.
Nach Gipsabnahme stand Blacky immernoch normal und ging auch im Schritt auf weichem Boden klar. Im Trab lahmte er - darum habe ich Blacky nur im Schritt mit laufen lassen und ihn aus der Halle genommen, bevor Ina die Stuten schneller bewegt hat.

Heute morgen waren die Hufe/Beine nach wie vor kühl, keine Pulsatin, Blacky stand auf dem linken Fuss voll belastet unter - also so nichts auffälliges. Allerdings beim Führen auf hartem Boden leicht fühlig - wie gesagt, mit Gips war das nicht so.
Solange sich das nicht verschlechtert, werde ich ihn jetzt erstmal so lassen.
Eindeutig ist, dass wenn der Hufmechanismus ausgeschaltet ist, keine Probleme da sind und wenn der Huf wieder arbeitet, irgendetwas reagiert.
Nicht ganz eindeutig ist nach wie vor für mich, ob es nun wirklich eine Prellung ist oder aber doch irgendetwas am Hufbein.

Ich warte immernoch händeringend auf die Röntgenbilder. Der TA htte mir ja am Samstag schon zugesagt, dass er sie mir am selben Abend mailen würde. Das geschah nicht. Habe gestern morgen mit der Praxis telefoniert, und man sagte mir zu, die Bilder sofort zu mailen - geschah wieder nicht. Heute morgen habe ich nochmal mit dem TA telefoniert und ihm die Dringlichkeit erklärt (ich muss endlich die neuen mit den alten Bildern direkt vergleichen können) und er versprach, mir die Bilder sofort, also heute vormittag noch rauszuschicken.....bisher immer noch nichts.
Ich fange langsam ernsthaft n, mich zu fragen, ob es eine Grund gibt, warum ich die Bilder nicht bekomme.
Die Bilder, die ich in der Praxis zu sehen bekam, waren ja überraschend gut: Gelenkspalten doppelt so breit, Hutkrempen komplett weg, Rotation kaum noch und einen cm Sohle unter der Hufbeinspitze....
......ich frag mich langsam, ob ich wirklich Blacky s Bilder zu sehen bekam.......

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 27. März 2008 um 14:25
Blacky ging gestern abend ohne Gips klamm an und lief sich erst nach einigen Schritten ein, ausserdem war der Huf wieder wärmer als rechts.
Aus diesem grund haben wir gestern den Gips wieder neu gemacht.
Sofort nachdem der Gips drauf war, lief Blacky klar und war auch sofort rotzfrech.
Wir hatten die drei in der Halle zum Schritt bewegen. Erstmal tobte Blacky im trab und Galopp hinter den Stuten her um dise zu triezen und dann senkte er den Kopf und "schlängelte" sich so schnell unter der Hallenausgangsabtrennung durch, dass wir überhaupt nicht reagieren konnten - und dann  ging es im fröhlichen, entspannten Galopp direkt in den Offenstall in seinen Fressstand - und das ganze auch noch mit einem fröhlichen "ich habe Hunger" wiehern. Natürlich kam er dann erstmal zurück in die Halle, wo er sich noch etwas bewegen durfte :-) Also mit Gips wieder alles okay :-)
Ganz nebenbei habe ich gestern vor/beim Gipsen einen "Hufaderlass" gemacht (klingt doch gut, oder?)
Da der Strahl in der Mitte etwas feucht und matschig war, habe ich da ein ganz wenig von dem Matsch weggeschnitten und es fing prompt an zu bluten. Den Gips hatte ich etwas über dem Kronrand, musste ihn also, damit es da nicht zu scheuerstellen kommt dort wieder runter schneiden - das geht normalerweise sehr einfach und super mit einem Teppichmesser. Leider bekam ich genau, als ich schnitt einen heftigen Hustenanfall und ritzte Blacky über 2 cm den Kronrand auf - auch Blut.....
Insofern hat er mit Sicherheit keinen "Blutüberdruck" mehr im Huf....
War aber alles nicht schlimm...also es hat halt geblutet und das wars. Keine weiteren Probleme und heute auch alles schon wieder sauber verschlossen - das nur am Rande....
Ina s trockener Kommentar gestern, als ich den Kronand erwischt hatte: wenn Du so weiter machst, dann hat er zumindest am Ende wieder weisse Schleimhäute.....


Gestern abend bekam ich dann per e-mail vom TAdie Röntgenbilder. Die waren aber von der QIalität nicht sonderlich...und irgendwie abgeschnitten - et war keine Sohle zu erkennen, kein Vermerk, wo rechts ist und wo links und die Gelenkspalten waren auch zu - also sah alles völlig anders aus als das,w as ich auf den Originalen gesehen habe.
ALso hat Ina mir heute morgen die Original Bilder aus der Praxis geholt. Diese sehen sehr gut aus - genau so, wie ich sie auch in der Praxis gesehen habe. Werde nachher mal versuchen, sie abzufotografieren und hier einzustellen.
Jetzt kommt aber noch der Hammer :-)
aaalso: Bei einem von Inas Reitschülern war (über unsere Vermittlung) heute Termin für die Shetties zum Hufe machen bei Gröning (unserem neuen Hufheilpraktiker).
Ich hatte Ina, die dabei war, gebeten, Gröning mal die Sache mit Blacky zu schildern und ihn zu fragen, ob die Ursache einen zusammenhang haben könnte mit dem jetzt ja deutlich stärkeren Hufmechanismus.
Dann kam Ina gegen 12 in den laden (nachdem die Shetties fertig waren) und sagte mir, Gröning wollte sowieso gleich noch im Laden rumkommen.
Dann verging eine ganze Zeit und ich rechnete nicht mehr damit, dass er noch kommt, als er dann doch kam. Ich sag: Hallo, schon gehört von Blacky?
Er: "ja, das ist eindeutig beidseitig eine Lederhautentzündung - links mehr als rechts"
Mir klappte der Kiefer runter. Er war von den Shetties "mal eben" erst zu Blacky gefahren (immerhin fast 20 km einfache Fahrt) um sich das anzuschauen - einfach so. Ich war ziemlich begeistert.

Den Gips fand er sehr schön und er würde noch ein paar Tage Entzündungshemmer geben - ansonsten leicht bewegen und abwarten, bis sich das beruhigt hat.
Am Hufbein ist nichts und Geschwür auch nicht.
Ausserdem ist Blacky nach wie vor gut drauf.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 27. März 2008 um 15:43
...und hier jetzt die Röntgenbilder....zum direkten Vergleich stelle ich dann auch nochmal die von August 07 mit ein - man beachte die Veränderung an der Hufbeinspitze bes. vorne rechts :-) und die Gelenkspalten :-):

1. Das, was ich per e-mail bekommen hatte:


so, und jetzt erkennbare Bilder;-) - habe die Originale abfotografiert:
Vorne rechts 22.3.08


vorne rechts 21.8.07 (also alt) ohne Gips:


vorne links 22.3.08


vorne links 21.8.07 (alt) mit Gips:


und das Hufbein 22.3.08 vorne links:


Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 30. März 2008 um 12:23
Blacky eht es soweit offensichtlich gut. Seine Lederhautsache ist mit Sicherheit noch nicht durch, denn er ist auf hartem Boden extrem fühlig, aber er ist allerbester Stimmung und im Stall bewegt er sich viel, schnell und freiwillig. Scheint also nicht so heftig zu sein, wie er uns glauben machen will.

Er fing an, mit dem Gips schlecht zu gehen. Gestern habe ich den Gips abgemacht und beschlossen, ihn solange er im Stall gut drauf ist, ihn einfach die Sache mit Hilfe von hypericum ausleben zu lassen und erstmal ausser zum Putzen nicht mehr raus zu holen.

ALs der Gips ab war, konnte ich feststellen, dass unter dem Gips der Ballen wund gewrden war - vermutlich, weil er sich viel und ausgiebig auf der Matschkoppel bewegt und die Suppe unter den Gips geraten ist.
Da er ohne Gips im Stall ebenfalls klar läuft, haben wir jetzt alles weg gelassen. Wenn ich ihn raus hole, ziehe ich ihm die Davis mit Neopreneinlage an, damit er ein weiches Polster hat,a uf dem er läuft.
Jutta erzählte mir darüber hianus sie wollte unseren Stall schon machen und war zu jedem Pferd gegangen, um ihm je ein Leckerli (Black s "Reheleckerli" zu geben). Blacky stand da, das linke Bein in Schonhaltung und zeigte ihr, dass er Aua hat. Jutta hatte richtig Mitleid. Als sie dann nach verabreichung des Leckerlis Richtung Ausgang ging und Blacky merkte, dass es kein zweites gab, raste er in Affenzahn und völlig lahmfrei ´hinter ihr her - scheuchte die zwei Stuten noch zur Seite und verlangte nach weiteren leckerli. Er war fast etwas sauer, als da nicht mehr kam. ...sowiet dazu, dass Blacky die Füsse weh tun;-)

Pulsation hat er keine, warm sind die Hufe auch nicht mehr - ich denke, in einigen tagen ist der Spuk vorbei.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 05. April 2008 um 22:15
5.4.08
Seit dem letzten Eintrag bis vorgestern hatte sich wenig verändert. Blacky blieb fühlig auf hartem Boden, stellte aber immer unter und war extrem gut drauf. Darum habe ich das einfach mal so hingenommen und der Sache einfach Zeit gegeben. Auffallend war, dass der linke Huf immer etwas wärmer blieb.
Dann stellte ich hinten links vor einigen Tagen eine beginnende Mauke fest (genau über der Stelle, wo letztes Jahr der Nagel des versauten Beschlags die Haut gereizt hatte und seither eine Art Pigmentstörung vorliegt). Gleichzeitig veränderte sich ebenfalls hinten links der Strahl langsam. DIe Strahlmittelfurche wurde immer tiefer und der Strahl insgesamt "baut ab". Vorne links der Huf blieb wärmer, zeitweise eine wechselnde, leichte Pulsation - aber nicht zu vergleichen mit der QUalität der Pulsation bei den Reheschüben. Die ganze Sache gefiel mir nicht wirklich. ANsonsten war aber alles beim alten und Blacky immernoch stimmungstechnisch super drauf und immer viel im Stall in (frewilliger) Bewegung.
Also habe ich ausser die Mauke zu behandeln und den Strahl zu pflegen nichts weiter unternommen.
Gestern ging Blacky dann deutlich fühliger und er hatte deutlichere Pulsation - Mauke wurde eher immer etwas mehr und wandertebereits in die Fesselbeuge.
Gestern kam dann die nächste Steigerung: als ich auf dem Blasenmeridian die Punkte abtastete, reagierte Blacky extrem auf Bl 15 links (rechts nur minimal) - er brach mir schon bei leichtem Druck fast unter dem Finger zusammen - da war ich ziemlich geschockt.
Habe ihn gestern nochmal minimal in der Tracht runtergestellt in der Hoffnung, dass sich der Vorderhuf dann wenigstens bessert. AUsserdem habe ich ihn vorsichtshalber gestern nochmal an den Borreliose-Chip gehängt, obwohl ich nicht wirklich an eine Borreliosesache glaube.
Was die Sache so sonderbar macht und für mich neu ist, ist, dass alle Symptome sich langsam immer mehr aufbauen und absolut alles auf der linken Seite passiert.
Heute war alles noch schlechter. Erstmals war Blacky nicht mehr gut gelaunt, lief nicht mehr hin und her und wirkte irgendwie neben sich - dabei aber normale Schleimhäute. Ausserdem hatte er die "Backen"  eingezogen (seine Stresskuhlen). Ausserdem war hinten links die gesamte Fessel angeschwollen und jetzt ebenfalls warm und die Mauke war schmerzhaft :-(
Irgendwie steigert sich die rein linksseitige Geschichte von Tag zu Tag.

Ich glaube immer weniger daran, dass die Sache in einem Zusammenhand mit den bisherigen Sachen steht oder dass es einen Zusammenhang mit der Hufbearbeitung gibt. Ich habe den Verdacht, dass da irgendeine Störung auf irgendeinem Meridian oder Organ vorliegt, die neu ist.
Habe Kai kontaktiert. Er hat mir zunächst einmal einige Akupressurpunkte genannt und ein Homöopathicum empfohlen.
Soll dann ANfang der Woche berichten. Freitag kommt er sowieso....reicht mir schon, wenn ich bis dahin keine weiteren Verschlimmerungen bekomme.
Habe alles umgesetzt, ausserdem Hufbad hinten links und anschliessend Calendula auf die Mauke.

Heute abend waren die Vorderhufe nahezu gleich kühl, Blacky s Stimmung war wieder besser, die Reaktion auf den Punkt Bl 15 war verschwunden und die hintere Fessel war bereits abgeschwollen. Insgesamt trat Blacky wieder besser zu und bewegte sich wieder freiwillig im Stall. Hoffe, dass sich das jetzt mindestens so hält bis Freitag.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 06. April 2008 um 21:55
Blacky eht es unverändert "gut" - also so, wie ich ihn gestern abend verlassen habe. ALle vier Hufe und Fesselköpfe gleiche, normale Temperatur, nur normaler, ganz feiner Puls, hinten Bein noch dünn, Strahl nicht wieter fortgeschritten, Mauke weniger schmerzempfindlich bei Berührung, sieht zwar "offener", aber irgendwie besser aus.
AUf hartem Boden vo li leicht fühlig, in der Halle normal (ht Bodenarbeitskurs mitgemacht).
Stimmung toll, Tanny im Stall mit einem ziemlichen Satz verjagt.
Bl 15 re völlig ohne Reaktion, li nocht ein weni aber kein vergleich zu gestern. Also ich denke schon, dass die Ursache noch irgendwie da schlummert, aber offensichtlich haben wir das, was sich da aufgestaut hat erstmal abgebaut. Habe also die Hoffnung, dass es bis Freitag Zeit hat :-)


Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 08. April 2008 um 00:26
7.4.08
Heute war Blacky klasse :-) Super Stimmung, niht mehr fühlig im Schritt (weder auf hart, noch auf weich), alle 4 Beine dünn und kühl, Mauke sieht besser aus und ist bei Berührung nicht mehr schmerzhaft. kein Puls rechts, links nur ganz fein und minimal....könnte man eher als Puls als als Pulsation bezeichnen.
AUsserdem hat Blacky die Stuten massiv getrietzt...ich glaube er ist unausgelastet ;-)
Habe heute aber trotzdem nur Schritt/Boden gemacht. Trab gar nicht ausprobiert.
Auf dem Blasenpunkt reagiert er überhaupt nicht mehr auf Druck. Habe das mal versucht in einem Kurzvideo festzuhalten. An dem 3. Punkt an dem ich drücke, ist er mir am Wochenende förmlich zusammengebrochen unter dem Finger. Am 4. Punkt hatte ich noch etwas Reaktion. Heute nichts mehr :-)

http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_070408RckenBlasenmeridian.jpg

Die aktuellen Huffotos und Maukeaufnahme etc. stelle ich gleich in Blacky s Huftagebuch - damit es nicht doppelt das Forum belastet, gibts die Bilder dann hier:
http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1207567151

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 11. April 2008 um 00:28
11.4.08
Was ich von Blacky halten soll weiss ich gerade gar nicht. Mal schauen, was Kai morgen sagt.
Heute morgen war er unverändert gut - Hufe kühl, lief absolut normal und klar, sehr gute Stimmung, keine Pulsation, rosige Schleimhäute.

Heute abend komme ich in den Stall - Blacky kann fast nicht gehen - läuft auf drei Beinen, vorne links kann er kaum auftreten.
Schleimhäute rosa, keine Pulsation, linker Huf hätte ich als normal bezeichnet, wenn nicht die anderen 3 Hufe dagegen eiskalt gewesen wären - also Temperaturunterschied.

Habe dann Blacky 6 ml Mangan gegeben und auf 3 Beinen aus dem Stall gezogen und die verschlammten Hufe abgespritzt.
Danach auf den Putzplatz - ABdrückzange negativ.
Stimmung sehr wach und bewegungsfreudig??? ALs Blacky nochmal ein paar Schritte geführt - glasklar!!!! und zügig - auf hartem Boden. Habe ihn dann zu den anderen auf die Koppel durchgelassen: er ging erst im flüssigen Schritt, dann in ganz leicht unebenem trab und dann fröhlich buckelnd im Galopp zu den anderen.
Nach 15 Minuten wieder rein geholt. Schritt auf der Koppel total klar, im Paddock auch, auf dem teppich auch, auf dem beton minimals gebunden.
Dann geputzt, Hufe sauber gemacht etc.
Nach einer halben Stunde will ich ihn in den Stall bringen, da schwankt er wie betrunken und setzt einen Fuss nach dem anderen!!!
Keine Pulsation, keine Fühligkeit, gute Laune, rosa Schleimhäute im Stand voll untergestellte Füsse.....hellwacher Gesichtsausdruck - keine Anzeichen von Schmerzen oder Unpässlichkeit....
Was zum henker ist das jetzt wieder????

...ein Glück kommt Kai morgen....

...habe Blacky jetzt erstmal einfach wieder weggestellt und normal die Herde gefüttert - alles wie immer und da er sonst gut drauf ist und ich auch nicht wüsste, was ich machen soll, warte ich jetzt mal morgen ab.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 12. April 2008 um 00:01
11.4.08

Heute war Kai da und Blacky hat mir den Gefallen getan und kam schön lahm und ganz langsam und dabei sehr gut gelaunt aus dem Stall....und einige Minuten später konnte er glasklar durch die Halle ziehen zum wälzen und in eiligstem Schritt Richtung "Kloecke" ziehen.
Kai checkte Blacky von Kopf bis Fuss durch, untersuchte die Füsse, ABdrückzange, nochmal checkup - und dann ein paar Nadeln.
Fazit: vorne links liegt mit 95%tiger Wahrscheinlichkeit eine Lederhautentzündung vor. Sicher ist die etwas unangenehm, aber offensichtlich nicht so schlimm, wie Blacky uns glauben machen will. Er ist bester Stimmung, fröhlich und sehr bewegungsfreudig, wenn er irgendetwas will. Das alles wäre er nicht, wenn er richtig satt Schmerzen hätte. Gegendie Lederhautentzündung bekommt er jetzt nur 2 x am Tag Hypericum und Arnika.
Ausserdem hatte er eine Störung auf dem Lebermeridian, die die restlichen Probleme (mauke, Strahl, heute auch noch Leckauge links etc.) aufgebaut hat. Entweder weil der Lebermeridian selbst gestaut war, oder weil es einen Rückstau vom Herzmeridian gegeben hat.
WIe auch immer, Kai hat Blacky akupunktiert und das alles behoben. Jetzt sollte die Mauke schnell abheilen, das Leckauge aufhören und auch sonst alles wieder gut sein :-)
Mit der Lederhaut - soetwas ist langwiriger und braucht einfach etwas Zeit. Da brauche ich mir aber keinen Kopf zu machen, sondern Blacky bekommt jetzt einfach noch ein wenig Zeit. Insgesamt machte Blacky einen  rundum guten Eindruck und es geht ihm eigentlich sehr gut...was ja auch aufgrund seiner Stimmung mein Eindruck war.
EIne Hufrehe hält Kai für sehr, sehr unwahrscheinlich - er hat in der Diagnostik nicht das kleinste ANzeichen, was das stützen würde.

:-) also alles im grünen Bereich :-)

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 18. April 2008 um 00:11
17.4.08

Heute war mal wieder der Tag der Hochs und Tiefs.
Heute morgen war noch alles bestens. Blacky ging wie schon seit einigen Tagen glasklar und bewegte sich viel und fröhlich.
Heute abend dann vorne links wieder stocklahm und warm - keiner weiss wieso - gut drauf ist Blacky trotzdem.

Da wir keine Ursache ausmachen können, haben wir versuchsweise gegipst. Danach ging er deutlich weniger lahm - aber immernoch unklar.
Jetzt mal abwarten, wie er morgen geht. Wenn er morgen immernoch so stark lahmt, werde ich doch nochmal digital röntgen lassen. Ich werde den Verdacht nicht los, dass da vielleicht doch eine Fissur oder soetwas hinter steckt und wir das auf den normalen Röntgenbildern nur nicht sehen.
Habe heute vor und nach dem Gipsen zwei ganz kurze Videos gemacht und noch diverse Fotos:

so holte ich Blacky aus dem Stall:
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_170408volilahm.jpg

so lief er nach dem Gipsen:
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_170408volimitGips.jpg

SO sehen die Gipse aus:




Blacky komplett - nach dem Gipsen hat er vo li wieder voll belastet und untergestellt. Vorher hat er vo li voll entlaste und vorne rausgestellt:


... ;-) und Schnee haben wir auch täglich seit Wochen:


genüssliches Wälzen geht noch:
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_170408wlzen.jpg

und am Leben interessiert ist er auch:

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 18. April 2008 um 22:51
18.4.08 abends
Heute abend ging Blacky klar. Ina hatte Sorge, ihn beim Rausbringen im Schritt zu führen - er wollte losheizen (obwohl die Stuten hinter ihm ganz gemütlich im Schritt folgten und auch keine Anstalten machten, schneller gehen zu wollen - nur Blacky wollte gerne ;-) )
Das Bein war absolut kühl - Temperatur genau wie die anderen Beine - keine Pulsation, Stimmung hervorragend.
Habe nochmal ein kurzes Führvideo gemacht - auch wenn er maulig war, weil wir ihn für das Video vom frischen Stroh weggeholt haben:

http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_180408BlackySchritt.jpg

Hier eine Nahaufnahme, des "Weidestücks", auf das die Pferde rund um die Uhr Zugang haben - es ist der vom Winter zermatschte Bereich, den wir gleichzeitig in der ANweidezeit nutzen:



...und hier eine Gesamtaufnahme:



Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 20. April 2008 um 22:17
20.4.08
Seit Blacky den Gips hat, läuft er wie ausgewechselt - nichts mehr nach von den Beschwerden, die er seit Ostern mal mehr, mal weniger mal gar nicht voli gezeigt hatte. Er ist super drauf, bewegt sich irre viel, ght glasklar und es gibt null Temperaturunterschied zu den anderen Beinen/Hufen.  Da er auch im Stallpaddock und auf dm kleinen AUslaufstück so für sich oder mit den Stuten rumgaloppiert, haben wir es aufgegeben, uns die Mühe zu machen, ihn auf die Koppel zu führen - wir lassen ihn wieder durch und er läuft in allen Gangarten klar die Koppel runter. Über den graben, der im kleinen AUslauf verläuft, springt er mit schöner Regelmässigkeit rüber - also der Gips scheint genau das richtige zu sein.

Da Blacky wirklich übermütig ist, wollte ich heute Nessi (weil sie so leicht ist) bitten, ihn eine halbe Stunde Schritt zu reiten. Leider war Nessi krank. Darum beschloss ich, es selbst zu versuchen. Hatte geplant, sollte er auch nur die kleinste Unklarheit oder Fühligkeit zeigen, sofort abzusteigen - aber kein Spur: Blacky ging auf dm AUssenplatz einen schwungvollen, lockeren Schritt, Stellung, Biegung alles klappte wunderbar, Anhalten und stehen bleiben fiel ihm schwer - er wollte eigentlich immer recht schnell wieder los. Ich hatte den Eindruck, dass er richtig Spass dran hatte.
Habe nach einer halben Stunde Schluss gemacht. Blacky war super drauf. Als ich ihn in den Stall brachte, zog er anders als gewohnt nicht gleich in den Fressstand, sondern preschte im Galopp raus zum Zaun, um zu schauen, ob die Koppel auf ist (was sie nicht war). Dann kam vom zaun ein entrüstetes Wiehern und noch eines und als er merkte, dass sich da nichts tut, kam er zurück in den Stall galoppiert und ging dann in den Fressstand, seine handvoll heu fressen.

Mit anderen Worten: Blacky geht es blendend. Ich werde ihn jetzt solange er so gut geht, weiterhin täglich erstmal ca 30 Minuten Schritt arbeiten. Den Gips behäkt er mindestens zwei bis drei Intervalle (also mit Gipswechsel einmal pro Woche). Danach werden wir weitersehen.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 23. April 2008 um 10:51
23.4.08
seit Blacky den Gips hat, hat sich der Huf rapide erholt. Alles stabil super und Blacky steht unter Strom. Er tobt und buckelt über die Koppel und ist allerbester Stimmung.
Reite ihn täglich Schritt - und er ist SUPER drauf. Gestern habe ich ihn gesattelt und zum Aussenplatz geführt (über den Beton). Er ging tänzeld und hoch aufgerichtet an der Hand und ich hatte Mühe, Schritt zu halten. Als ich auf dn Blatz einbiege, reitet da eine "uralte" Stallkollegin:
Hallo Kirstin. Was für ein Pferd reitest Du denn da heute????
Ich (etwas erstaunt) Blacky????
Sie: DAS ist Blacky???? Den habe ich ja gar nicht erkant! - WIe ist der denn drauf? Unglaublich!

Blacky sah aus, wie ein spanischer Hengst vor einer Herde rossiger Stuten!
Beim Reiten ging er einen Schritt, als ob er einen Marathon gewinnen wollte und richtete sich dabei so klasse auf, dass ich dachte ich träume. Jede kleinste Hilfe wurde perfekt und sofort umgesetzt - ich musste nur denken, was ich will und schon geschah es!
Ich hätte ewig weiterreiten können!
Aber da Blacky sich so viel Mühe gegeben hat, habe ich schon nach 15 Minuten Schluss gemacht und ihn auf die Koppel entlassen - da ging die Post ab! er raste buckelnd und quiekend die ganze Koppel runter und wieder zurück und wieder runer - Tanny konnte nichtmal mithalten!
Das war einfach nur irre!

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 29. April 2008 um 23:10
29.4.08
Blacky geht es soweit gut. Gestern hat er auf der Koppel seinen Gips abgetreten. Da er heute noch auf weichen Böden absolut klar und nur auf Beton minimal fühlig ging und ansonsten super drauf ist - alle Füsse kühl, keine Pulsation, freiwillige Bewegung in allen Gangarten - haben wir nicht neu gegipst.
Heute haben wir die neuen, verbesserten Greenguards ausprobiert:
die ENtrüstung unserer Pferde war zunächst mal gross - immerhin gibt es mit dem Greenguard viel weniger Gras, als mit den alten Maulkörben.
Aber anders als mit den alten Modellen haben sowohl Blacky als auch Tanny die Greenguards zähneknirschend akzeptiert und dann auch langsam herausgefunden, wie es geht ;-)

Hier Fotos und Videos von Blacky:


Blacky hat herausgefunden, dass man das platt gedrückte Gras nur aufkratzen muss, um wieder ran zu kommen:

http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_290408BlackyGreenguard1.jpg

http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_290408Blackygreenguard2.jpg

Also ich bin wirklich begeistert von den neuen Greenguards - die Pferde weniger.
Nach ca einer Stunde hatten sie die Nase voll und kamen freiwillig von der Koppel in den Stall um zu schauen, ob s schon ABendbrot gibt - sah sehr lustig aus, als die zwei versuchten, mit den Maulkörben und dem Heunetz PingPong zu spielen ;-)

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 02. Mai 2008 um 23:42
2.5.08
Blacky geht es zur Zeit supe :-) langsam werden auch die Füsse wieder - heute war Fototermin ;-)
die vier unter sich - von links nach rechts:
Hazel, Blacky, Justy, Tanny:


Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 04. Mai 2008 um 10:25
4.5.08
bei uns ist seit ein paar Tagen strahlender Sonnenschein, tagsüber dabei sehr warm (16 - 20 Grad) und nachts sehr kalt (bis 3 Grad runter). Dabei immer mal ein paar Tropfen Regen.
Die Wiesen wachsen wie Hölle und die kürzeren Bereiche sind giftgrün.
Gestern haben wir den klein abgesteckten Koppelauslauf, den wir rund um die Uhr offen hatten (ca 10 x 3,5  qm) komplett geschlossen - die Pferde haben also erstmal nur noch Stall und Sandpaddock. Morgens und abends lassen wir sie durch auf das ganz lange Stück (wo noch Gras vom Vorjahr steht) Blacky mit Malkorb und nach 15 Minuten hole ich ihn schon wieder rein.

Die Entscheidung ist gefallen, weil es mir im Moment einfach zu riskant ist mit Blacky. Das Gras ist so heiss und ich habe keine Lust, nachher wieder mit einem Schub und seinen Folgen für den Rest des Sommers beschäftigt zu sein. Blacky ist eigentlich super drauf, bewegungsfreudig, keine Pulsation und kühle Hufe. ABer irgendwie hatte ich gestern beim Führen auf Beton das Gefühl, als würde er minimal vorsichtiger vorne zutreten - die anderen haben nichts gesehen - ich hatte aber irgendwie dieses "Gefühl" - vielleicht bin ich ja auch nur etwas hysterisch - egal...lieber auf Nummer sicher - sonst ärgere ich mich hinterher. Also ist unsere Herde jetzt erstmal wieder ohne zusätzlichen Koppelauslauf.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 06. Mai 2008 um 11:02
6.5.08
ich bin bedient: Blacky hat seine undefinierbare "Himmelfahrtskrankheit" wieder :-(
Gestern abend stand er nahezu fest, als ich kam. Es ist definitiv keine Hufrehe. (keine Empfindlichkeit in den Hufen, keine Pulsation, kühle Hufe, gute Stimmung, keine offensichtliche Schmerzhaftigkeit). Solange er einfach nur dastand (Beine schön untergestellt, keine Entlastungshaltung alles auf hartem Boden) war absolut nichts zu sehen. Wenn er versuchte zu gehen, dann bekam er Koordinationsprobleme mit allen vier Beinen. Mal wieder das alte Bild: es sieht aus, als ob er die Beine nicht richtig vom Kopf aus befehligt bekommt. Er macht sich dann bretthart im Rücken und in der Schulter und schwankt wie ein Besoffener irgendwie vorwärts. Sowie er stehen bleibt, entspannt alles und er ist bester Stimmung.
Was zum Henker ist das?
Auffallend: gestern morgen war er absolut in Ordnung und bewegte sich einwandtfrei. Isi hat ihn mittags 1 Stunde Schritt geritten - alles absolut in Ordnung. Ich komme gegen 17 Uhr - Blacky steht fest.
Gegen 20 Uhr (es dämmert langsam) wird er besser - gegen 21 Uhr gaoppiert er glasklar durchs Pddock und trabt ebenso klar in den Stall!!!???

Wir haben gestern mal Brainstorming gemacht: diese ominösen Krankheitsschübe sind all die Jahre wenn, dann immer um Himmelfahrt angefangen (egal, auf welches Datum Himmelfahrt fällt) und zwar nur, wenn der Mai schön un d sonnig war. In den Jahren, wo der Mai verregnet und bedeckt war, war nichts.
Blacky ist IMMER in diesen Krankheitsschüben morgens sehr gut, tagsübe scheisse und abends, wenn es dunkel wird wieder besser.
Futtergründe kann ich jetzt definitiv ausschliessen, da er dieses Jahr wirklich Tag und Nacht bzw abends und morgen exakt dasselbe bekommt - und WIese bekommt er zur Zeit gar nicht. Heute morgen war er wieder total gut.
Problem was ich auf mich zukommen sehe: bisher sind IMMER  diese krankheitsschüben, die unterschiedlich lange dauerten am Ende durch einen Hufreheschub beendet worden.....das muss ich nicht wieder haben.

Wir sind jetzt am Überlegen, o es einen Zusammenhang mit dem Licht bzw. der Sonne gibt. Rein theoretisch müsse es ja möglich sein, denn umgekehrt, zu wenig Licht führt ja auch zu Problemen bei Pferden - also warum nicht auch zu viel Sonne?
Ab heute bekommt er versuchsweise eine medizinische Augenmaske auf (tagsüber), die 77% der UV Strahlen ausfiltert. Mal schauen, ob das die Situation verbessert.
Im Moment bin ich mal wieder ratlos.....

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 06. Mai 2008 um 23:42
6.5.08
Heute am späten nachmittag empfing Blacky mich deutlich besser. Er ging nicht völlig unkoordiniert, sondern lediglich ein wenig festgehalten. Anders als gestern hatten wir heute den ganzen Tag eine relativ dunkle (aber normale) Fliegenmaske drauf (morgen bekommt er die mit dem 77 Prozent UV Schutz). Ausserdem hatten wir die "Jalousien" vom Offenstall wieder runter gemacht, so dass der Offenstall selbst stärker abgedunkelt und kühler war. Als ich heute spät nachmittag kam, waren alle drei Pferde drinnen hinter dem Vorhang. Später abends, als es fast dunkel war, ging Blacky normal und ich habe ihn 20 Minuten ohne Sattel im Schritt in der Halle geritten und er ging klar und locker im Rücken - kein Festhalten mehr.
Leider rief mich die Tierärztin noch an, dass sie sich mit dem Termin vertan hat - sie meinte Donnerstag, nicht Mittwoch. Sie wird also nicht morgen, sondern übermorgen wegen der Blutproben kommen.....blöd, aber nicht zu ändern.
Jetzt bin ich gespannt auf morgen, ob und wie sich die andere Fliegenmaske auswirkt.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 08. Mai 2008 um 22:32
8.5.08
So, heute haben wir Blut abgenommen. - Aber von vorne: Heute morgen lief Blacky klar. Dann stand er den Vormittag zusammen mit den anderen im Sandpaddock in der prallen Sonne (mit AUgemaske). Ina hat dann gegen Mittag nochmal geschaut. Ihr fielen folgende Dinge auf: Pulsation war auf allen vieren fühlbar, Blacky ging wieder steif und schwankend, er fühlte sich am ganzen Körper im vergleich zu den beiden Stuten sehr warm an, während die Stuten eher kühl wirkten. Als ich nachmittags kam, standen alle drei im Offenstall im Schatten. Blacky war wärmer als die Stuten. Die Hufe waren kühl. Er stand untergestellt, Pulsation leicht aber vorhanden, und er stand auf hartem Boden (wenn er echte Reheschübe hatte, stand er immer auf weich) - ausserdem bewegte er sich freiwillig und ohne irgendwelche "Zugpferde" wie Futter durch den Stall. Der gang wirkte etwas festgehalten/gebunden ansonsten war Blacky aber gut drauf.
Abends gegen 19.30 lief er wieder völlig locker durch den Stall und mischte die Stuten auf. Pulsation war deutlich zurück - nur noch ein ganz fein fühlbarer Puls. Soweit zum Laufverhalten.

Spätnachmittag kam Fr. Dr. Becker - die Tierärztin, die ich ausfindig gemacht hatte. Vom ersten Eindruck her machte sie auf mich in jeder Hinsicht einen sehr gutenEindruck. Abgesehen davon, dass sie mir auf ANhieb sympathisch war, fiel mir auf, dass sie Blacky von ANfang an "als Ganzes" betrachtete. Also nicht mit diesem "Tunnelblick", der vielen TA s zu eigen ist, wo das Augenmerk nur auf das genannte Symptom gerichtet ist. Sie hat offensichtlich eine sehr feine Beobachtung und einen guten Blick für Körpersprache. Ihr sind auch allerkleinste Kleinigkeiten aufgefallen, obwohl Blacky nicht in typisch nach vorne rausgestellter Entlastungsstellung sondern sogar untergestellt stand. Außerdem gefiel mir, dass sie sofort und von Anfang an in erster Linie die Ursachensuche und nicht die Symptombehandlung im AUge hatte - etwas was ich in 10 jahren noch bei keinem schulmedizinich therapierenden TA erlebt habe.

Besonders angenehm überrascht hat mich, dass sie ganz offensichtlich sehr up to date ist, was auch ungewöhnliche oder seltene Erkrankungen anbelangt. Also nicht ala "Hufrehe kann nur falsche Fütterung oder Überbelastung sein", sondern Denkansätze in Richtung Diagnostik bzgl. Störungen des Nervensystems (wo, was), Stoffwechsel, Muskulatur, Lokalisation von irgendwelchen Keimen etc.

Bei den Hufen war ich hocherfreut: Endlich, endlich jemand, der mir nicht erzählte, das Blacky dringend flacher stehen müsse, weil sein hufbein ja zu steil steht, sondern jemand, der spontan sagt: "der muss höher gestellt werden" - mit dieser ANsicht stand ich ja immer relativ allein auf weiter Flur und hat mir jahrelang mit den Hufbeabeitern Diskussionen beschert. Ich konnte es ja nie wirklich begründen, aber ich habe ja immer wieder beobachten könne, dass ein flacher stellen Blacky Probleme machte und er höher gestellt besser gehen konnte.

Nun habe ich Blacky erstmal versuchsweise mit den Cavallohufschuhen ausgestattet und in die Hufschuhe hinten erhöhte und vorne gefederte Einlagen eingelegt. Damit werde ich die nächsten tage erstmal testen, ob er mit der Erhöhung besser klar kommt. So zwei bis drei Tage kann er auf den Hufschuhen laufen ohne dass Scheuerstellen entstehen. Sollte sich zeigen, dass die Erhöhung sich positiv auswirkt, werde ich ihn nochmal wieder hochgipsen.

Zur Blutabnahme: alles ohne Probleme. Nachdem Frau Dr Becker wieder zurück in der Praxis war, rief sie mich nochmal an und fragte, ob es okay sei, wenn sie bei Synlab noch eine Elektrophorese mitmachen könne. Ihr fiel auf, dass das Blut nicht normal gerinnt, sondern sich irgendwie geleeartig absetzt. Das kann viele Ursachen haben. Die Epho wird da ja vielleicht etwas mehr Klarheit schaffen. Parallel werde ich am Dienstag dann noch eine Urinprobe in die Praxis bringen.

Soweit der Stand de Dinge. Heute hat Blacky ausserdem seine Sonne reflektierende, kühlende Fliegendecke bekommen. Mal sehen, ob er morgen weniger heiss wird bei Sonne. Heute abend war er wider ganz der Alte, hellwach und rotzfrech und seine Stutenhat er auch wieder durch die Gegend geschickt.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 10. Mai 2008 um 11:00
10.5.08
also mit den Keilerhöhungen lief Blacky schlechter und sah auch nicht sonderlich glücklich damit aus. Als ich dann die Keile/Polster wieder entfernt hatte, ging er sofort besser, aber trotzdem leicht fühlig.
Nach wie vor habe ich tagsüber das Problem, dass er, wenn er gestanden hat nicht wirklich losgehen kann und fast torkelt und sich dann von Schritt zu Schritt etwas mehr einläuft.
Wir haben dann gestern entschieden, dass wir beide Vorderhufe nochmal gipsen - aber nicht mit Keilerhöhung, sondern unsere altbewährten sohlenoffenen Gipse mit künstlichem Tragrand. Damit lief er auch heute morgen sehr gut. Mal schauen, wie es dann tagsüber ist mit der Sonne.
Mir fällt ausserdem auf, dass er tagsüber immer deutlich wärmere Haut hat, als die anderen Pferde. Wenn ich ih kalt abdusche, geht er anschliessend koordinierter. Trinken tut er normal.
Vielleicht sollte ich ihm eine Dusche bauen, wo er sich immer mal drunter stellen kann ;-)

Gestern bekam ich die Ergebnisse von Laboklin (ACTH und Insulin).
ACTH ist 25,7 pg/ml (soll ist 20 - 50)

Insulin ist 2,3 uU/ml  (soll 11-105)
ich hoffe sehr, dass bei Insulin irgendetwas mit der Probe falsch gelaufen ist - wenn der Wert richtig ist, habe ich glaube ich ein echtes Problem.....
Erstmal warte ich noch die anderen BB s ab, um diese im Zusammenhang mit dem Insulin beurteilen zu können. Dann werde ich am Dienstag nochmal mit Frau Dr Becker sprechen, ob evtl. bei der Probe doch was schief gegangen sein kann und dann werde ich Insulin auf jeden Fall nochmal Anfang Juni wiederholen, wenn wir sowieso dieselben Tests für ein anderes Pferd machen werden.

Die übigen BB sind noch nicht da. Was mich besonders wundert, dass ich Synlab noch nicht habe, denn das Screening war normalerweise, wenn das Blut Fr morgen im Labor war nachmittags auf meinem Fax.
Vielleicht hat Fr Dr Becker es mir nur noch nicht weitergeleitet - will nur nicht über Pfingsten stören, darum werde ich Di. anrufen.

Soweit also erstmal zum Blut.

Am 6. Mai habe ich noch drei ganz kurze Videos gemacht, wo ich aufgenommen habe, wie Blacky läuft. Auf dem ersten Video sieht es aus wie typisch Hufrehe...aber schon zwei drei Schritte später (2. Video) läuft er sich ein und dann (3. Video) ist er klar. Wenn er dann wieder einen Moment stehen bleibt, geht alles von vorne los. Von dem völlig unkoordinierten, besoffenen Gang einen Tag vorher habe ich leider mal wieder keine Aufnahmen:

Video 1:
http://i204.photobucket.com/albums/bb191/Blacky_2007_album/Therapie%20Blacky%202007/th_060508BlackyGang1.jpg

Video 2
http://i204.photobucket.com/albums/bb191/Blacky_2007_album/Therapie%20Blacky%202007/th_060508BlackyGang2.jpg

Video 3:
http://i204.photobucket.com/albums/bb191/Blacky_2007_album/Therapie%20Blacky%202007/th_060508BlackyGang3.jpg

Sowie die Sonne weg ist, läuft er nicht mehr so schlecht an, sondern ist von Anfang an klar. Mittlerweile läuft er aber auch bei Sonne insgesamt besser - also seit er die 77% UV SchutzMaske und die Sonnenreflektierende Decke trägt.


Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 10. Mai 2008 um 22:44
10.5.08
Eigentlich war Blacky heute recht gut drauf. Allerdings das nachmittägliche Schwanken war nach wie vor da, wenn auch nicht so heftig, wie ohne Fliegenmaske und Fliegendecke.
Da ich ja schon nachmittags da war und wir einen heissen, sehr sonnigen Tag hatten, habe ich mal versucht, all die Veränderungen einzeln auf Video festzuhalten:
1. Foto von Blacky - so stand er dösend in der prallen Sonne als ich um 15 Uhr kam:


2. Video: das waren um 15 Uhr seine rsten Schritte:
http://i204.photobucket.com/albums/bb191/Blacky_2007_album/Therapie%20Blacky%202007/th_100508Blacky15Uhr1.jpg

3. Video - so bewegte er sich auf Beton vor dem Duschen - Haut war sehr warm:
http://i204.photobucket.com/albums/bb191/Blacky_2007_album/Therapie%20Blacky%202007/th_Film.jpg

4. Video - so bewegte er sich direkt nachdem ich ihn von Kopf bis Fuss abgeduscht hatte gegen 15.30 - er wollte allerdings in die andere Richtung um sich zu wälzen:
http://i204.photobucket.com/albums/bb191/Blacky_2007_album/Therapie%20Blacky%202007/th_100508Blacky1530nass1.jpg

5. Video - habe Blacky klatschnass gegen 15.30 Uhr in den Offenstall gelassen - so lief er also, nachdem ich ihn runtergekühlt hatte:
http://i204.photobucket.com/albums/bb191/Blacky_2007_album/Therapie%20Blacky%202007/th_100508Blacky1530Uhrnass2.jpg

6. Video und das ganze dann auf der knüppelharten Koppel auch noch nass und kühl:
http://i204.photobucket.com/albums/bb191/Blacky_2007_album/Therapie%20Blacky%202007/th_100508Blacky1530Uhrnass3.jpg

7. Video auf der Koppel im total ausgetrockneten, steinharten Graben, wo teilweise 30 cm tiefe Trittlöcher aus der Matschzeit drin sind:
http://i204.photobucket.com/albums/bb191/Blacky_2007_album/Therapie%20Blacky%202007/th_100508Blacky1530Uhrnass4.jpg

8. Video: und hier wälzen wir uns mal schnell:
http://i204.photobucket.com/albums/bb191/Blacky_2007_album/Therapie%20Blacky%202007/th_100508Blacky1530Uhrwlzen.jpg

das alles spielte sich in etwas mehr als einer halben Stunde ab......

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 10. Mai 2008 um 22:47
...und das eine eher zufällige Aufnahme von heute nachmittag, weil ich den falschen Knopf und damit auf Aufnahme gedrückt hatte :-)

http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_100508Lustig.jpg

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 11. Mai 2008 um 20:39
11.5.08
Blacky ging es heute sehr gut. Ich habe ihn gegen mittag - also bevor er in letzter Zeit immer schlechter wurde - mal versuchsweise mitsamt Fliegendecke abgeduscht nach dem Motto: wenn die Decke mit nass ist, hält die Kühlung länger. Hat funktioniert. Blacky hat sich nicht gewälzt, dafür war er genauso viel unterwegs wie die Stuten und ist sage und schreibe heute abend auf die Koppel getrabt und später auf Zuruf im Galopp zum Füttern reingekommen :-)
Jetzt werden wir ihn an den heissen Tagen mittags nochmal in voller Montur duschen.... wenns hilft.....

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 13. Mai 2008 um 10:08
13.5.08
nur kurz, weil muss gleich erstmal weg -g anzes BB später.
Das Screening von Synlab ist da:
Keine Epis mehr nachgewiesen :-)
Klin. Chemie, Leber, Muskulatur, Niere, Elektrolyte - alles absolut blitzsauber - nicht ein Wert aus dem Runder
Selen, Kupfer, Zink, Mangan folgt noch.
Erys, Hämoglobin und Hämatokrit geringfügig im Minus - finde ich aber für Blacky relativ normal.
Differentialblutbild alles 1 a
Elektrophorese: Beta Globuline im Minus und Gamma Globuline ganz gering im Plus.

Alles andre super. Als ich vermute, bei der Insulinprobe ist was schief gelaufen.

Heute morgen war es sehr bedeckt und recht kalt - Blacky hellwach und im vollen Galopp auf die Koppel und eenso unter Strom wieder in den Stall - im Moment geht es ihm TOP :-)

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 13. Mai 2008 um 13:14
13.5.08
So, jetzt im Detail:
1. Die Blutproben für ACTH und Insulin wurden sofort gekühlt und aber erst in der Praxis nach 25 Min zentrifugiert.
Lt. Frau Dr Becker entspricht der Abfall des Wertes etwa dem, was durch die Hämolyse bei dem Zeitrahmen verloren geht. Sie beurteilt den Wert als normal - ebenso wie den ACTH.
Das ganze zusammen mit dem Ergebnis des großen Screenings sieht sie Ihre EInschätzung als bestätigt und hält eine Wiederholung nicht für notwendig.

Ich werde das mit Kai besprechen - wenn er es genauso sieht, werde ich es bei diesen Ergebnissen belassen.

Dann habe ich heute die Ergebnisse der Bluteiweissanalyse erfahren: es wurden wieder mal Veränderungen der nervlicen Strukturen festgestellt und darüber hinaus "Viper Viren" nachgewiesen.
Keine Ahnung, was das ist - finde praktisch nichts drüber, sie sind wohl sehr selten und kaum erforscht. Passt aber soweit ich überhaupt was dazu gefunden habe  zu den abgesenkten Beta Globulinen und dem roten Blutbild (wie Uli ja in den ANtworten schon schreibt - danke dafür). Auch da, mal schauen ob Kai das schonmal gehört hat und mehr drüber weiss....

Hier jetzt die aktuellen Blutergebnisse:



Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 16. Mai 2008 um 15:53
16.5.08
Blacky geht es nach wie vor gut, seit er die Decke und die Lichtschutzmaske hat.
Er ist gut drauf, keine Bewegungsstörungen mehr und er ärgert seine Stuten wieder.
Der Hufheilpraktiker war heute da, hat ein wenig begradigt und bereinigt - aber es war fast nichts zu machen :-) .....alles im grünen Bereich.
Gestern haben wir wegen es Virus mit einer Gladiatortherapie angefangen und ich werde mal wieder minutiös den Therapieverlauf dokumentieren und wir werden durch regelmässige Blutuntersuchungen schauen, wie die Therapie anschlägt.

Zwischenzeitlich sind wieder Laborergebnisse eingetrudelt - im BB schon ergänzt.
Zink und Selen sind mal wieder runter - wie bei jedem von Blacky s Krankheitsschüben. Passiert jedes mal, wenn er einen Krankheitsschub bekommt und reguliert sich nach ABschluss des Schubes wieder von selbst.
Ich vermute aber, dass er während des Krankheitsschubes einen höheren Bedarf hat. Also habe ich ihm ein paar zink und/oder Selenhaltige Nahrungsmittel extra angeboten.
Jetzt gibts keine Kräuter-Leckerli mehr, sondern täglich:
Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Walnüsse, Erdnüsse, Paranüsse, Kokosflocken (ist er verrückt nach), Lapachorinde - als Leckerli.  Spirulina und Salatgurke fand er so eklig, dass ihm fast schlecht wurde ;-), die gibt s also nicht. Mal schauen, was er wie lange nimmt und wie sich die Werte entwickeln. ANdere Substitutionen nehme ich nicht vor.

Urinlabor habe ich heute die Ergebnisse bkommn: Hemmstofftest negativ, Kultur aerob kein Wachstum pathogener Keime, Pilzkultur: kein Wachstum

Soweit dazu - also alles in allem: Blacky ist zur Zeit fit.




Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 19. Mai 2008 um 23:30
19.5.08
Eigentlich geht es Blacky sehr gut. Er läuft absolut klar und bewegt sich gerne und viel. Seine Stimmung ist spitze. Dabei macht er gerade ienen sehr, sehr satten Infekt durch. Er hustet am laufenden Band (tiefer, lockerer, sehr ergiebiger Husten, der nicht anzustrengen scheint) und alle paar Minuten schnaubt er und mir fliegen gelbe, zähe Rotzplacken um die Ohren. Verklebte Nase mit warm Wasser "entkleben" und anschliessend dick mit Ringelblumensalbe einschmieren ist im Moment die Tätigkeit, die er am meisten geniesst.
Es husten noch einge andere Pferde auf der ANlage - insofern schenen wir gerade einen Infekt zu haben.
Hazel hustet auch, ist aber auch gut drauf dabei und hat keinen AUswurf.

Heute habe ich das Ergebnis von Zeck-Lab bekommen: Recomblot (IgM) keine Banden feststellbar...
Ich bin absolut sicher, dass wir Westernblot (IgG) in Auftrag gegeben haben! Was zum T. soll ich mit dem Immunoblot....dass wir keine akute Borrliose haben weiss ich selbst. Jetzt muss ich morgen erstmal telefonieren, was da los ist.
Ansonsten alles im grünen Bereich :-)

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 25. Mai 2008 um 21:36
25.5.08
Blacky geht es zur Ziet stabil hervorragend, obwohl er mit dem Infekt noch nicht durch ist.
Allerdings ist es nicht mehr schlimm. Damit der Schleim sich nicht festsetzt habe ich Isi  gebeten, ihn zu reiten und vor allem auch etwas zu traben, damit er mit der Atmung etwas in Gange kommt. Blacky war dabei so bewegungsfreudig, dass er es sich auch nicht nehmen liess, an der Hecke total abzuspacken. Also ist Isi auch etwas galoppiert. Der Galopp ist noch etwas steif, aber willig.
Ich war doch überrascht, wie gut und willig Blacky ging, obwohl er ja quasi seit Ostern "gestanden" hat. Habe heute zwei kurze Videos gemacht.
Erster Trab und Galopp unter dem Reiter seit Ostern - Isi reitet Blacky ohne Sattel mit Lammfellschabracke und Longiergurt quasi nur geradeaus am hingegebenen Zügel, damit Blacky schön durchatmen und abhusten kann:
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_250508TrabGalopp.jpg

http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_250508TrabGalopp2.jpg

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 26. Mai 2008 um 12:42
26.5.08
Heute habe ich das Ahaerlebnis derbesonderen Art gehabt:
ZeckLab......
AAlso, wie ich ja schrieb, habe ich bei Blacky einen Westernblot machen wollen - um zu sehen, ob mir eine chronische Borreliose aktiv ist.
Also hae ich den "Westernblot" in AUftrag gegeben.
Als Befund bekam ich den RecomBlot mit folgendem Text drunter:
Zitat:......Keine Befunde nachweisbar. Bei den vorberichtlichen Symptomen....ist an ein  chron. Geschehen einer Borreliose zu denken. Bei einem chron. Geschehen muss es nicht unbedingt zu einer -Zellstimulierung ud damit verbunden einem IgM Titer ANstieg kommen. Daher empfehlen wir eine Untersuchung der IgG Antikörper mittels Westernblot oder aber eine kulturelle ANzüchtung der Borrelien aus einer Hautbiopsie.
Zitat ENde.

Für mich bedeutet das eindeutig, dass der RecomBlot die IgM Titerbestimmung ist und der Westernblot die IgG Titerbestimmung.

Weit gefehlt.
Letzte Woche bekam ich die Rechnung für den RecomBlot über 33,38 €, den ich überwiesen habe. Gleichzeitig habe ich meine TÄ angerufen, dass ich eigentlich den Westernblot haben wollt (den wir auch gemeinsam auf dem Formular angkreuzt haben).
Heute kriege ich eine zweite Rechnung über einen RecomBlot. Gleicher Betrag.
Habe Fax an ZeckLab geschickt mit Bitte um Storno der Rechnung. Da ruft ZeckLab zurück und sagt: nein, dieser RecomBlot ist die IgG Bestimmung. Ihr TÄ hat angerufen und den IgG nachbauftragt.
Ich: aber wir haben den Westernblot in Auftrag gegeben. Sie: ja, aber den Westernblot IgM  ich: und wieso steht da RecomBlot? Das ist alles dasselbe - egal ob man das Westernblot oder RecomBlaot nennt wichtig ist IgG oder IgM.
Ich: und wieso dann der Text im Befund so komisch formulier?
Sie: das ist nicht komisch...und wenn ihre TÄ nicht sicher war, hätte sie ja anrufen können.
Ich: meine TÄ war sich genauso sicher wie ich, weil Ihre Unterlagen das zumindest suggerieren, dass eine Unterscheidung durch die Begriffe RecomBlot und Westernblot bereits eindeutig machen, was man will.....
Sie nein, da steht ja in Klammern deutlich IgM und IgG......

Ich habe es aufgegeben und wenn mir der zweite Befund vorliegt, werde ich die zweite Rechnung bezahlen. Aber unverschämt ist das schon. Für mich wirkt es fast, als hätte es System, solche Verwirrungen zu stiften, weil sich so mehr Tests verkaufen lassen.

...ich wette, meine TÄ fühlt sich auch veräppelt......

ALso für alle: niemals mit den Begriffen WesternBlot und RecomBlot arbeiten. Immer nur angeben:
IgM wenn man eine akute Borreliose nachweisen will und IgG, wenn man eine chronische Borreliose checken will.

Soweit zu meinem heutigen Aha-Erlebnis.....

LG
Kirstin

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 26. Mai 2008 um 14:43
26.5.08
Jetzt habe ich auch die Ergebnisse des IgG von Zecklab. Positiv....
Stelle alle Befunde mal nachfolgend ein (als Foto).
Bei Synlab haben beide male die IgG s einen Antigenkontakt nachgewiesen, waren aber nicht irgendwie dramatisch positiv....???
Mal abwarten, was meine TA s dazu sagen....

Hier die Befunde:
IgM Befund 14.5.08 (Probe vom 9.5.08)


IgG Befund 1. Seite 26.5.08 )Probe vom 9.5.08)


IgG Befund 2. Seite 26.5.08 (Prob vom 9.5.08)


Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 06. Juni 2008 um 23:19
6.6.08
Heute war kai da - Blacky durchgecheckt :-)
Blacky ist absolut in Ordnung - nichts gefunden....und frech ist er auch. Vor dem Check up war Isi noch mit ihm auf dem Feld reiten...und Blacky ist mal ein wenig mit Isi durchgegangen ;-)... es geht ihm also blendend :-)

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 09. Juni 2008 um 17:25
9.6.08
Kleiner Zwischenstand: Blacky geht es klasse. Er ist stabil gut drauf und er war jetzt einige Tage hintereinander mit Isi auf dem Feld (knüppelharte Koppel ca 800 Meter lang) ausreiten. Er ist wohl jedes mal etwas durchgegangen mit Isi, wenn es an den Galopp ging. Es scheint ihm also sehr gut zu gehen :-)
Außerdem habe ich heute noch den letzten offenen Blutwert (Mangan) bekommen - auch okay.
Hier jetzt die aktualisierte und vollständige Ergebnisübersicht der BBs:


Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 11. Juni 2008 um 00:08
10.6.08
Blacky geht es nach wie vor gut.
Da ich heute nachmittag in dem anderen Thread
( Equine Cushing Syndrom - Hufrehe / Blutbilder und Umfragen Equine Cushing Syndrom / Re: Freßverhalten eures ECS Pferdes)
über die Grasansammlungen in Blackys Zahnspalten berichtete, die dann zu Kaustörungen und Heuröllchenbildung führen, habe ich heute abend mal versucht das inkl. Zähne putzen aufzunehmen.

Ist allerdings im Vergleich zu gestern nur minimal, weil ich Blacky nur 5 Minuten auf das lange Gras gelassen habe, damit sich da ein enig zu Demonstrationszwecken festsetzt:

So sah das von außen aus, nachdem er 5 Minuten lanfaseriges Gras gefressen hat (nach einer viertel Stunde oder mehr, ist die Schwellung fast faustgross:

links:


rechts:



Kurzvideo:
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_100608dickeBacke.jpg

Backenzähne putzen (feste Zanbürste):
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_100608Zhneputzenlinks.jpg

und hier Schneidezähne und Hakenzähne (mit Blacky s brandneur, elektrischer Zahnbürste :-) ) Habe festgestellt, dass er vorne die elektrische Zahnbürste viel besser findet, als die manuelle. Vorne mache ich mit, weil Blacky vorne Zahnspalten hat, wo Futterreste sich drin festsetzen. Ein zahnarzt hatte mir vor Jahren geraten, die Spalten weiten zu lassen, damit es da nicht zu Fäulnis und Zahnsteinbildung kommt. Habe nichts weiten lassen, sondern putze stattdessen vorne schon seit Jahren - Blacky hat nichtmal Zahnstein :-)

http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_100608Zhneputzenvorne.jpg

...und so sahen die Grasplacken aus, die aus der Backenzahnsalte stammen. Sind allerdings um ein vielfacheskleiner, als das Teil gestern:







Sollte ich nochmal so ein Teil haben, wie gestern, werde ich hoffentlich dran denken, es zu fotorafieren :-)

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 21. Juni 2008 um 22:40
21.6.08
Blacky geht es hervorragend :-)
Die letzten Male beim "Feldausritt" ist er wohl schon immer richtig mit Isi abgegangen. Vorgestern war es dann wohl ganz heftig. Eine andere Reiterin ist im Galopp auf Blacky aufgeritten, was ihn schon wütend machte und dann ist sie an ihm vorbeigezogen in vollem Tempo. Blacky lässt sich nicht gerne überholen - und wenn es ihm gut geht schon gar nicht. Er ist wohl abggangen wie Schmidts Katze und am Ende hat er im Stand dann noch diverse Freudenkapriolen gesprungen - Isi ist dann schnellstens runter, bevor Blacky an derHand tänzelte, Kapriolen sprang und stieg - alles aber weder panisch noch bockig, sondern voller purer Lebensfreudé :-) die, die es sahen, haben Blacky wohl nicht wiedererkannt so sprühte er. Isi hat ihn tänzelnd nach hause geführt und dann noch 45 Min Dressur in der Bahn geritten und das war wohl traumhaft :-)

Jedenfalls habe ich dann heute Isi mit Blacky in Begleitung von Ina mit Hazel aufs Feld geschickt, damit die zwei einen ruhigen, kontrollierten Ritt in allen Gangarten machen, damit Isi ihre vorgestern doch etwas entstandene Angst (immerhin konnte sie sich bis dahin nicht vorstellen, WIE hiss Blacky werden kann) wieder verliert und damit Blacky nicht erst denkt, dass es so immer auf dem Feld läuft.
Das klappte heute ganz super und Isi konnte Blacky völlig entspannt in allen Gangarten reiten. Habe natürlich gleich ein paar Kurzvideos gemacht - das funkensprühende Energiebündel von vorgestern habe ich leider nicht auf Film festhalten können ;-(

Hier die Videos:

Strasse zum Feld:
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_210608StrassezumFeld.jpg

Schritt auf dem Feld:
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_210608SchrittaufdemFeld.jpg

http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_210608Schritt2.jpg

http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_210608Schritt3.jpg

Trab Feld:
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_210608TrabFeld.jpg

und zum Abschluss ein enig Belohnung ;-)


http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_210608FeldEssen.jpg


Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 18. Juli 2008 um 13:30
Nach dem Serverabsturz habe ich jetzt keine Zeit, alle Texte nochmal zu schreiben - darum setze ich jetzt relativ kommentarlos einfach der Vollständigkeit halber die aktuellen Bilder/Videos  nochmal ein.
Allgemeine Info: Blacky ist sipitzenmässig drauf, läuft absolut einwandtfrei und ist auch nicht mehr fühlig. Bie letzten Blutuntersuchungen waren einwandtfrei:

11.7.08

Schritt zur Koppel:
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_110708GangaufdieWiese.jpg

Schritt zur Koppel 2:
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_110708GangaufdieWiese2.jpg

Galopp auf die Koppel:
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_110708GaloppaufdieWiese.jpg

Galopp von der Koppel:
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_110708GaloppvonderWiese.jpg

auf der Kräuterwiese:
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_110708BlackyKruterkoppel.jpg

Foto Kräuterwiese:


Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 18. Juli 2008 um 13:33
Das hier hatte ich in den ANtworten zum Tagebuch auf diverse Fragen geschrieben, was leider auch durch den Abstur weg is. . Zufällig hatte ich es noch auf dem Rechner, darum kopiere ich die zwei Antworten hier mal so kommentarlos ein :

Zitat:......……..Ina und ich mit Hazel und Blacky in der Halle. Wir alle vier irgendwie etwas unmotiviert und lustlos - vermutlich Wetterwechsel - es war wieder schwül und warm.
Ideen für ernsthafte Arbeit kamen mir auch nicht wirklich beim "Warmreiten" - obwohl warm war s ja schon....
....also könnte man ja auch mal wieder "juxen".....

In der Halle stand noch Jan s neueste Konstruktion: ein grosses Blechfass mit einem mittels Gurtband draufgeschnallten Strohballen. Darin steckten zwei ...wie nennt man die Teile, die die Stierkämpfer in Spanien in die armen Stiere pieksen? - naja, jedenfalls solche Teile.
Nachmittags hatte Jan mit seinen spanischen Reitschülern "erstich den Stier" geübt. Habe mir so gedacht, das können wir bestimmt auch. Also so einen Piekser gegriffen, dann schöne enge Kreise um den Strohstier galoppiert (alles einhändig) und dann über das Bein eine viertel Drehung auf den Stier zu und Attacke
Es war zum Schiessen: Blacky gab Gas, legte, als wir am Stier vorbeipreschten die Ohren an und fletschte die Zähne und ich durchstach das Gurtband......

Das dann auf beiden Händen - kein Problem... wurde dann langweilig.....
ALso mal schauen, ob wir auch Garocha (richtig geschrieben?) können. Die langen Stecken standen noch in der Ecke.
habe dann einen genommen, in den Boden gepieckst und schöne runde Galoppvolten da rum ohne den Stecken loszulassen - ging spitze - auf beiden Händen - lediglich den Richtungswechsel unter dem Stecken durch haben wir nicht im Galopp hinbekommen - da sind wir in den Trab gefallen.

Da das dann auch langweilig wurde, habe ich Ina gefragt, ob wir noch ein kleines Rennen machen wollen. Ina: okay.......

Wir uns also an der Kurzen Seite jeweils auf dem 3. Hufschlag aufgestellt. Aufgabe war: einmal die lange Seite runter, umdrehen und zurück - wer zuerst wieder am Ausgangspunkt ankommt.
Eine andere Reiterin gab das Startkommando. Hazel und Blacky zogen los, liessen sich etwas treiben, aber es ging. Am Ende Stop, roll back und plötzlich ging der Turbo bei beiden an, weil sie kapiert hatten, dass sie ein Rennen laufen: ich fühlte, wie Blacky s Hinterhand in die Tiefe ging und dann ging es richtig ab. Mitte der langen Seite kam ein riesen Buckler - ich glaube, ich befand mich so ca 2 Meter über dem Sattel - aber Blacky war so nett, unter meinem Hintern zu bleiben, wodurch ich wieder sanft im Sattel landete, während Blacky zum Ende der Halle heizte und dort brav über Stimme und Sitz durchparierte (Zügel ging eh nicht, denn die hatte ich verloren) und sein leckerli verlangte.
Hazel hat es Blacky wohl zeitgleich nachgemacht mit dem Buckler - nur, dass Hazel das noch nie gemacht hat und ich mit einem Buckler bei Blacky immer rechne - jedenfalls, Ina verlor das Rennen, denn ihr Pferdchen achtete nicht drauf, dass es unter Ina blieb und Ina fand sich mitte der langen Seite auf dem Boden wieder - es war zum Schreien ....und ich hatte gewonnen    

Auf jeden Fall, wir hatten Spass wie schon lange nicht mehr und unsere Pferde mindestens ebensoviel.
Hinterher heizten Blacky und Hazel  full speed auf die Koppel - ich hatte schon ANgst, dass sie die Bremse am Ende nicht reinkriegen.... es war einfach nur toll...

………..



naja, Ina fand das nicht ganz so witzig....zumal ich sie noch ganz unschuldig fragte, ob es ihr denn gar nicht peinlich sein, im einfachen Galopp in der Halle an der langen Seite von einer 24 jährigen Oma abgeworfen zu werden?
...zur Erklärung: ich hatte noch eine Retourkutsche offen:
Vor etwas 2 Wochen sind wir ja täglich zum Reiten aufs Feld. Dort, wo es von der Strasse auf s Feld geht, liegen 2 Meter breit sehr grobe Steine. Darum habe ich Blacky zum Schutz seiner Hufe da immer rüber geführt. Einmal nach einem Feldritt - ich abgestiegen, rüber geführt, auf der Strasse angehalten um wieder aufzusteigen.
Just in der Sekunde, wo ich mich auf s Pferd schwinge, macht Blacky einen Schritt zur Seite auf mich zu - und ich habe so viel Schwung, dass ich in Zeitlupe gleichmässig auf der anderen Seite wieder zu Boden gehe. Da mein linker Fuss dabei noch im Bügel hing, kam der Bügel von links nach rechts gleich mit, ich umarmte den Hals meines Rosses und liess mich langsam und gleichmässig zu Boden gleiten (mein mit Schlappe bekleideter Fuss rutschte glücklicherweise locker aus der Schlappe) landete sanft exakt vor Blacky s Füssen auf dem Hosenboden mit den Zügeln in der Hand.
...Blacky spitzte die Ohren, riss die Augen auf, prustete mich an und ging erstmal erschrocken einen Schritt zurück und konnte nicht wirklich glauben, dass ich da unten vor ihm sass

Naja, den Spott kann man sich vorstellen....ich musste mir von Ina anhören, dass ich wie ein Anfänger aufsteige und ob ich nicht lieber nen Gehwagen kaufen will oder so......

...tja, gestern hat sie dann die Retoure gehabt  
....und ein paar kids, die das gesehen hatten, haben wohl abends noch bei unseren Reitkids angerufen: "stellt Euch vor, Ina und Kirstin haben ein rennen gemacht und sind prompt runtergefallen" (dabei meinten sie mich aber wohl dann doch nicht ) ...und Ina musste sich dann heute morgen auch gleich wieder mit lästigen Fragen rumschlagen - also Spass pur  

….



Zitat Ende


Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 25. Juli 2008 um 23:30
25.07.08
Blacky geht es nach wie vor stabil super :-)

Als ich ihn gestern auf die Koppel liess, ging er ab wie eine Rakete und rannte noch mindestens 5 Minuten schwebend mit erhobenem Schweif und erhobenem Kopf zwischen den anderen rum - es war ein herrlicher ANblick!!!! :-( und ich hatte die Kamera nicht zur Hand :-(

Also dachte ich: heute filmst Du das..... Pustekuchen.....entweder war es die Hitze oder Blacky hat mitgekriegt, dass Beweismittel für seine Gesundheit produziert werden...jedenfalls ging es heute eher gemächlich auf die Koppel im Vergleich zu gestern. Irgendwann erwische ich ihn noch......

Hier also die eher gemütlichen Videos von heute:

Galopp auf die Koppel mit Minisprung über den Graben - vorne Tanny, hinten Blacky:
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_250708GaloppzurKoppel.jpg


Erst Galopp, dann Trab von der Koppel anfangs ist Blacky ganz rechts, dann vorne - daneben Tanny, links mit Maske Hazel:
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_250708GaloppvonderKoppel.jpg

Auf der Koppel 1:
im Vordergrund Blacky, links im Hintergrund Tanny, verdeckt Hazel:
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_250708grasen1.jpg


Auf der Koppel 2:
hinten rechts Blacky, vorne Mitte Tanny, Mitte links Hazel:
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_250708grasen2.jpg






Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 27. Juli 2008 um 23:03
27.07.08

:-) wir waren heute im Klövensteen zum Ausreiten!!! :-) Es war einfach unbeshreiblich herrlich!!!!! Ich weiss gar nicht, wie lange es her ist, das wir mit Blacky da hin konnten - ewig! Heute war es dann soweit....obwohl brütend heiss..... wir waren reitend ca 1 Std unterwegs (mit Pause an der Schenke) - also kleine Runde....
Viel Schritt (im "Affenzahn" - raumgreifend und locker wie schon ewig nicht mehr), ein wenig Trab und ein wirklich fetziger Galopp
:-) und Blacky war genauso zufrieden und todmüde, wie ich....aber für einen Galopp uf die Koppel reichte es noch ;-)

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 08. September 2008 um 11:32
8.9.08
So mal wieder wenigstens schnell ein Zwischenstand:
Blacky geht es hervorragend, er ist nach wie vor stabil - mittlerweile kann ich kleine Strassenausritte auch wieder auf der blanken Spohle machen und auf weichen Böden ind Ausritte sowieso kein Problem.
Stimmungstechnisch ist Blacky super drauf und die Kids werden am kommenden Wochenende einige Prüfungen beim Hausturnier mit ihm starten.
Nach unserem Umzug Ende Oktober kommen dann auch wieder ausführlichere Berichte und ein paar Fotos und Videos :-)

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 14. September 2008 um 21:36
14.9.08
mal wieder ein kurzer Zwischenbericht :-)
Heute war bei uns Hausturnier und ich hatte als "TT" für die Kids viel zu tun - bin total geschafft, aber die Pferde waren der Hit :-)

Isi hat mit Blacky den Gelassenheitswettbewerb mit Blacky geführt und geritten mitgemacht und beide Prüfungen gewonnen :-)  ....Blacky ist nach wie vor topfit drauf - so darf es weiter gehen :-)

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 25. September 2008 um 00:44
25.09.08
Eigentlich wollte ich heute endlich mal ein "Heizvideo" von der freien Bodenarbeit unserer Schimmelherde machen, weil es einfach zu schön ist, zu sehen, wie super alle 3 drauf sind.
....aber wie es meistens so ist: unsere 3 leiden mehr oder minder unter einem kleinen Infekt, der gerade durch den Stall geht.
Blacky ist am wenigsten anzumerken - er ist eigentlich trotz allem sehr gut drauf und dass er auch mit dem Infekt kämpft, merkt man in erster Linie daran, dass er schnell pustig und warm wird und nicht wirklich Lust auf "heizen" hat.
Weitere Symptome hat er aber im Gegensatz zu den Stuten (dicke Lymphknoten, Nasenausfluss etc.) nicht.

Also gibt es heute eher gemächliche Videos im Trab - und Tanny´s "Absturz"....

Ganze Bahn - "Abteilung":
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_240908Abteilung.jpg

Durch die ganze Bahn wechseln:
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_240908durchdieganzeBahn.jpg

Auf dem Zirkel:
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_240908Zirkel.jpg

Aufmarschiert 1 - hier klappt das AUfmarschieren besser, dafür ist das Losgehen ein kleines Durcheinander:
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_240908Aufmarschiert.jpg

Aufmarschiert 2 - hier ist es umgekehrt:
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_240908Aufmarschiert2.jpg


...und last not least: Galopp. Blacky schimpft erst mit Hazel, weil sie ihn überholt, dann droht er Tanny massiv, weil sie vor ihm geht. Tanny versucht auszuweichen - und weil unser neuer Reitboden leider spiegelglatt ist, ist Tanny ausgerutscht und zu Boden gegangen - sie hat sich aber nichts getan. ALs wir die Rutschstelle anschliessend in Augenschein nahmen, war da der Reitboden komplett weg (nur wenige cm tief) und es war der blanke, steinharte und spiegelglatte Boden (Lehm? Marschboden?)  darunter sichtbar. Wir können wohl nur von Glück reden, dass die Pferde heute nicht so heiss drauf waren - sonst wären sie wohl alle zu Boden gegangen und hätten sich wohlmöglich doch noch verletzt:
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/th_240908Absturz.jpg

Im ANschluss an die "Arbeit" haben wir die Pferde noch auf die lange Koppel gelassen (ohne Video, weil schon stockdunkel), wo alle drei im vollen Tempo abgingen - also so krank sind sie dann doch nicht ;-) - wir konnten sie die gesamte Koppel runterheizen hören.


Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 08. Oktober 2008 um 10:11
8.10.08
Kurzer Zwischenbericht: Blacky geht es nach wie vor gut - zur Zeit ist er etwas träge, was aber wohl mit den extremen Wetterwechseln und dem heftigen Fellschub zusammenhängt - er sieht schon wieder etwas kuschelig aus ;-)
Gestern hatten wir eine TÄ da, die eine Zusatzausbildung für ähne hat und sich unsere Rösser alle angeschaut hat, um zu checken, welche mit den Zähnen fällig sind.
Am schlimmsten war Hazel - sie ist mehr als überfällig, hat ein Stufengebiss und die fehlerhaften Zähne fangen schon an, die gesunden Zähne zu beeinträchtigen. Dann kam Blacky, einige kleinere Haken und zwei zu lange Backenzähne - noch nicht super dramatisch, wäre aber sinnvoll, das zu korrigieren. Justy hat einige Haken, die noch nicht sofort therapiebedürftig sind, aber über kurz oder lang dran sind. Tanny hat Minihaken, die noch nicht fällig sind, falls sie beim Reiten keine Probleme hat (was nicht der Fall ist) und Oakley hat mit ABstand das beste Gebiss (wenn man mal die kaum noch vorhandenen Schneidezähne ausblendet). Er hat keine Haken und noch alle Zähne. Für ein 30 jähriges Pferd ein Wunder.....bei ihm ist nichts zu machen.
Jetzt haben wir für nächste Woche Freitag morgen für Hazel, Blacky und Justy einen Zahntermin. ...und diese Woche Freitag ist Kai da un kann alle nochmal durchchecken, damit sie für den Umzug fit sind.

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 11. Oktober 2008 um 08:53
11.10.08
Kai war gestern da, und hat nochmal alle Pferde durchgecheckt.
Blacky hat, wie ich bereits vermutete noch die alerletzten Ausläufer des Infektes der bei uns durchging zu bekämpfen - ist aber nicht schlimm.
Ausserdem - und ich schätze das ist der Grund für seine leichte Trägheit - hat Kai eine Magenstagnation festgestellt.
Ich denke, dass kommt von dem zuviel an Stroh. Da wir die Gummimatten im Liegebereich ja bereits rausgenommen und zum Hof gefahren haben, steht das Wasser vom Regen im Liegebereich jetzt deutlich höher. Entsprechend müssen wir im Moment eine sehr dicke Matte vorhalten und täglich sehr viel einstreuen, damit die Pferde trocken und geruchsfrei stehen. Da zieht Blacky sich natürlich viel Stroh rein.
Kai hat die Stagnation genadelt und Blacky bekommt jetzt bis zu unserem Umzug estmal wieder täglich Hong Hua (beseitigt Nahrungsstagnation). Das sollte eigentlich reichen, um zu verhindern, dass die Stagnation sich so steigert, das sie wieder in einem Reheschub endet.


Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 21. Oktober 2008 um 12:00
21.10.08
jetzt mal schnell den Zahnarzt -Bericht:
die TÄ war ja am Freitag morgen da und hat Hazel, Blacky und Justy gemacht.
Wir hatten sie zum ersten mal - sie hat eine umfangreiche Zusatzausbildung für Pferde und einen guten Ruf.
Das hat sich bei uns bestätigt.
SIe nahm sich 1. sehr viel Zeit, sedierte Blacky und Hazel ganz minimal - gerade so, dass sie entspannen und hat sehr, sehr sauber gearbeitet.
Was mir besonders positiv auffiel war, dass sie von sich aus zwischendurch immer mal wieder Pausen einbaute, wo sie das Maulgatter löste und den Kopf von der Stütze nahm "damit die Pferde kurz entspannen können - zu langes Maulaufsperren führt zu späteren Schmerzen (Muskelkater) und Verspannungen.
Ausserdem hat sie klar differenziert zwischen den Pferden - also auch am Alter und Allgemeinzustand fest gemacht, wieiviel man überhaupt machen kann, ohne dass es später zu Problemen kommt, weil je älter das Pferd, desto riskanter wird es, dass man durch Veränderungen am Gebiss mittel- oder langfristig die Kiefergelenke schädigt.

Unsere Pferde haben alle super gut mitgemacht, keine Unruhe, kein Stress.
Sowohl Hazel als auch Blacky konnte ich direkt hinterher zum "Ausschlafen" allein quer über den Hof auf die Koppel führen und bereits 15 Minuten später wren sie wieder hellwach und schrieen nach Frühstück.
Die ersten Maulvoll Heu waren wohl befremdlich. Blacky drehte Röllchen und sah etwas angewidert aus. Aber bereits nach wenigen Minuten hat er voll reingehauen und gekaut, als sei nie was gewesen.
Hazel war etwas länger beleidigt. Sie frass erst gar nicht (versuchte es überhaupt nicht), aber als wir da kein Mitleid hatten, probierte sie doch - und siehe da, es ging - problemlos.
Insofern, super Leistung der TÄ

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky"
Beitrag von Kirstin am 11. Dezember 2008 um 11:42
11.12.08
So, jetzt endlich mal wieder ein "update":
Also: Blacky hat den Umzug absolut klasse überstanden.
Wie alle anderen scheint er sich im neuen Domizil pudelwohl zu fühlen. Die Pferde haben dort sehr große, aber extrem unebene und zur Zeit auch lehmig/matschige Auslaufflächen, die dazu führen, dass sie des öfteren aussehen wie die reinsten Trüffelschweine ;-)

Erstaunlich war, dass Blackys Hufe sich vom Tag des Umzugs in rasantem Tempo regeneriert haben. Abgesehen davon, dass ich nur noch in ganz normalen Rythmen alle 4 - 5 Wochen raspeln muss und die Hufe trotzdem absolut schier aussehen, läuft er ohne die geringste Fühligkeit über absolut jeden Boden - sogar Schotter und Kopfsteinpflaster.
Seine Strahlprobleme haben sich innerhalb von 2 Wochen! seit er in dem lehmigen Modder rumläuft in Luft aufgelöst.
Stoffwechseltechnisch, Schleimhäute, Stimmung - alles ist völlig stabil und ich habe erstmals seit Ewigkeiten ein absolut "normales" Pferd....

Das einzig Auffällige war eine Weile, dass Blacky 4 Tage vor dem Umzug nochmal eine Wurmkur bekam und dann nahezu 5 Wochen lang danach matschige Haufen behielt und etwas Kotwasser bekam. Das hat sich aber jetzt mit Hilfe von etwas Moxa wieder normalisiert.
Ich denke mal, dass er die Wurmkur nicht abkonnte - eine extreme Verwurmung als Ursache haben eigentlich meine beiden TA s für sehr ausgeschlossen gehalten.

Ansonsten reite ich im Moment praktisch täglich - sehr entspannt, denn unser Reiplatz ist wirklich klasse geowrden und die Beleuchtung ist ebenfalls taghell, so dass man auch abends noch hervorragend arbeiten kann - ja, und Ausritte sind auch möglich :-) am Sonntag waren wir 2 Stunden unterwegs - davon über eine Stunde Spurbahnen - und da wo Strasse ist, sind so breite Banketten, dass man ebenfalls die Wahl hat .....gegen vorher eine 100 % tige Verbesserung des Reitgeländes.....und Blacky gefällt es.



Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky" - Eperythrozoon
Beitrag von Pony am 18. Oktober 2009 um 13:13
neues von Blacky

Blacky hält mich dafür mal wieder auf Trab – er war wohl der Meinung, dass es nach
einem ganzen Jahr der Problemlosigkeit unbedingt Zeit würde, mal wieder mit Krankheit
aufzuwarten. Eines Tages fing er leicht an zu ticken, was sich innerhalb weniger Tage
verschlimmerte. Verdacht auf Hufgeschwür.
Der Tierarzt schnitt den Huf auf – es kam nicht wirklich was raus, aber Blacky war danach
lahmfrei. Dafür hatte er ein Loch im Huf,
bekam also erst einen Hufverband, später einen Davis Hufschuh.
Als das Loch zu war, nahm ich den Hufschuh wieder ab. Blacky ging klar und galoppierte
fröhlich mit den anderen über die Koppel – bis er wohl auf einen
Stein trat – wieder lahm – Prellung. Wieder Hufschuh – mit Sohlenpolster. Das Polster
scheint so angenehm gewesen zu sein,
dass Blacky prompt mit dem Hufschuh
Auf der regennassen Koppel galoppierte, mit dem Schuh wegrutschte und vorne eine
Grätsche machte.
Das Ergebnis: eine Zerrung zwischen der Vorderbeinen im Bereich des Brustbeins…….
Die damit einhergegangenen Blockaden sind behoben – die Zerrung braucht wohl etwas,
bis sie auskuriert ist.

Jetzt geht mein Blacky oben und unten lahm – aber nicht immer – er kann durchaus
glasklar losgehen und sogar galoppieren und nach den anderen
aushauen……aber nur, wenn es etwas gibt, was ihm wichtig ist.
Wenn er im Stall ist und wir sind auch da, dann demonstriert er sehr deutlich, wie sehr er
rechts behindert ist und kann kaum auftreten –
aber nur, bis das erste Heunetz hängt – dann kann er plötzlich fast lahmfrei hineilen, um
vor den anderen am Netz zu sein.
Positiv an dieser Sache war sicherlich, dass ich wegen Blacky s Vorschädigungen an den
Hufbeinen zur Sicherheit hier habe
Röntgenbilder machen lassen, wobei heraus kam, dass die Hufbeine, die ja seit der Rehe
damals rotiert sind,
durch die dauernde Fehlbelastung degenerieren.
Noch machen sie offensichtlich keine Probleme, das würde sich aber sich irgendwann
ändern.
Jetzt wird die Zerrung therapiert durch „abwarten – die Zeit wird’s heilen“,
die Fühligkeit des Hufes durch die Prellung haben wir homöopathisch und mit Blutegeln
behandelt – hier ist alles wieder okay
und wegen der Hufbeine haben wir eine langwierigere alternative Therapie begonnen, die
letztendlich darauf abzielt,
den Stoffwechsel so zu beeinflussen, dass der Degenerationsprozess gestoppt und was
regenerierbar ist, regeneriert wird.
Die Lahmheit sollte sich mit Abheilung der Zerrung in den nächsten Tagen legen.
Den Erfolg bei den Hufbeinen werden wir dann wohl frühestens in einem halben Jahr auf
einem erneuten Röntgenbild überprüfen können.
Tja, Blacky ist eben immer für Überraschungen gut……aber eines ist die Hauptsache:
ihm geht es trotz der „Behinderung“ offensichtlich sehr gut – er ist einfach nur
hervorragend drauf
…….vielleicht, weil er mal wieder um die Arbeit rum kommt und nur beputzt und bedauert
wird??? ;-)

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky" - Eperythrozoon
Beitrag von Pony am 18. August 2010 um 19:33
wir waren dann heute Spontan in Elmshorn

ich soll allen ausrichten das es allen bestens geht und alle Wohl auf sind

http://i260.photobucket.com/albums/ii31/Pony_01333/Hufreheforum1/th_IMG_0001.jpg


Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky" - Eperythrozoon
Beitrag von Kirstin am 24. Februar 2013 um 13:26
24.2.13

Juhu, seit einem Monat habe ich nen neuen Rechner und jetzt geht’s auch wieder mit dem Forum  - darum also ein update:

Blacky ist jetzt 24 und es geht ihm seit ca 3 Jahren absolut stabil super. Seine Hufe sind äußerlich nur noch von einem Fachmann als ehemalige Rehehufe auszumachen. Er läuft sicher auf jedem Boden (galoppiert sogar im Paddock über die durchgefrorenen Buckelpisten), macht rasante Bodenarbeitssachen mit seiner Reitbeteiligung Janine und geht unter dem Sattel wie ein Youngster.  Dass er auf senkrecht stehenden Hufbeinen mit komplett athrophierter Spitze läuft sieht man ihm wirklich nicht an.
Futtertechnisch bekommt er im Winter  ca 6 - 8 kg Heu am Tag, und als Müsli (er wurde mir in den letzten 2 Jahren einfach zu dünn) morgens ca 200 g Mühlendorfer Revital Klinicum  oder das Bio - Sportmix  in abgewandelter Form (ohne jegliche Zusatzstoffe) im Wechsel und abends ca 150 g von demselben Müsli plus ca 250 g Mühlendorfer Bio Heucobs plus eine handvoll Wiesenkräuter und einmal täglich einen Esslöffel Weissdornfrischsaft.
Im Sommer bekommt er ca 3-4 kg Heu pro Tag plus Koppel 2-4 Std mit Maulkorb (greenguard) und das Revitalmüsli von Mühlendorfer nur nach der Arbeit.

Stroh bekommen unsere Pferde seit 2 Jahren alle gar nicht mehr, da wir festgestellt haben, dass es gerade den stoffwechselempfindlichen Pferden  (Blacky, Justy, und ein paar Einsteller, die mit Rehe, Ekzem oder Asthma kamen) ohne Stroh stabil deutlich besser geht.

Seit ca 2 Jahren hat Blacky einen diagnostizierten Herzfehler, der ihm aber in keiner Hinsicht Probleme bereitet, seit er den Weissdornsaft bekommt.

Ich werde die nächsten Tage mal schauen, dass ich aktuelle Fotos oder Videos machen kann.
Heute geht nicht, weil die Mädels zu einem Tagesritt mit Blacky, Justy und Funny  aufgebrochen sind …..und das bei der Kälte!....naja, als ich noch jung war hab ich so etwas ja vielleicht auch gemacht ;-)

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky" - Eperythrozoon
Beitrag von Kirstin am 07. April 2013 um 21:38
7.4.13

Heute war Alfonso Kurs und ich habe aktuelle Videos gemacht.
Janine mit Blacky:

http://s141.photobucket.com/user/Kirstin_2007/media/MVI_Blacky1.mp4.html

http://s141.photobucket.com/user/Kirstin_2007/media/MVI_Blacky2.mp4.html

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky" - Eperythrozoon
Beitrag von Kirstin am 10. Mai 2013 um 17:46
:-)  ....wer im Garten schwitzt ist selber Schuld...

Videos:

http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/Blacky%20Videos/th_Blacky_3228.jpg

http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/Blacky%20Videos/th_Blacky_3227.jpg

http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/Blacky%20Videos/th_Blacky_3226.jpg

...mein motivierter Gartenarbeiter - Blacky geht es weiterhin super gut

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky" - Eperythrozoon
Beitrag von Kirstin am 05. September 2014 um 14:22
Jetzt ist schon wieder mehr als ein Jahr vergangen seit meinem letzten Eintrag und ich sollte doch mal wieder ein update machen  ;)

Letzten Sommer ging es Blacky super.

Seine Zähne bedurften schon seit geraumer Zeit besonderer Kontrolle.

Ich habe einen Zahntierarzt aus Delingsdorf, mit dem ich sehr zufrieden bin.
Blacky hatte schon lange mehrere Wackelzähne im Backenzahnbereich,
die wir aber solange, wie möglich erhalten haben.

Im Herbst musste aber ein Zahn dann endgültig dran glauben.
Beim Ziehen zeigte sich, dass der Zahn nur noch ein ganz kleiner Stumpen war.

Die Wellen im Gebiss beließ der TA, wie sie waren:
"damit Blacky überhaupt noch irgendwo Kontakt hat zum Kauen, denn die Zähne sind "aufgebraucht" und werden nicht mehr nachschieben"

Von Wurzel keine Spur mehr.

http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/10BlackygezogeneBackenzaumlhnea.jpg

Nach dem Ziehen ging es kurzfristig besser mit dem Kauen.

Dann bekam Blacky wieder Probleme.
Da der TA kurzfristig keine Zeit hatte, hier rauszukommen, ließ ich Anfang Dezember eine Spezialistin von hier vor Ort kommen.

Sie raspelte die Zähne - und kommentierte das dann schulbuchmäßig glatt geschliffene Gebiss erst hinterher.....

Nach dieser Behandlung mochte Blacky gar nicht mehr fressen :(

Also bekniete ich den anderen Spezialisten, der dann auch postwendend kam.....und das Weinen bekam:

Blackys Zähne waren wie aus dem Lehrbuch glatt geraspelt.
" für ein normal altes Pferd mit gesundem Gebiss wäre das eine absolut perfekte Arbeit gewesen"...

....nur, leider nicht für Blacky :(

Abgesehen davon, dass sich die zwei verbliebenen Wackelzähne nun auch soweit gelöst hatten, dass sie ebenfalls gezogen werden mussten, hatten die Backenzähne gar keinen Kontakt mehr.

Soviel irgendwie ging, hat der TA dann die Schneidezähne eingekürzt und dann in die restlichen Zahnstumpen soweit möglich eine kleine Welle wieder reingefräst.

Jetzt hat Blacky wenigstens an 2 Stellen etwas Kontakt gehabt.

Zu dem Zeitpunkt bekam er schon 8 kg täglich Heuhäcksel (pre Alpin Senior) und ca 1 kg Horse Alpin Senior und eine handvoll Puritan. (Heucobs konnte er schon längst nicht mehr ab - sie führten immer zu Kotwasser).

Blacky hatte erbärmlich abgebaut und sah aus, wie ein wandelndes Skelett.

http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/BlackyWinter2014.jpg

Einige Tage vor Weihnachten begann er dann mit einer Nebenhöhlenentzündung - ihm lief der stinkende Eiter nur so aus Maul und Nase.

Außerdem wirkte er sehr müde und abwesend - aber überhaupt nicht leidend.

Futter interessierte ihn nicht mehr.
Das war der Moment, wo ich das Gefühl hatte:
Blacky will gehen....

Da er nicht wirkte, als ob er leiden würde, entschied ich - zumal jetzt gerade sein Kotwasser endlich aufgehört hatte, nicht mit einer Antibiose gegen die Entzündung vorzugehen.

Wir haben täglich mit äth Ölen inhaliert und mit Homöopathie unterstützt.

Da ich davon ausging, dass Blacky "gehen will", sah ich die Gefahr einer Hufrehe nicht mehr wirklich.

Es war ganz klar so: entweder, er verhungert oder ich lass ihn auf Koppel und riskiere eine Rehe - dann würde ich ihn einschläfern....

Also durfte Blacky sich fortan völlig frei auf dem ganzen Grundstück bewegen (die Koppeln sind im Winter nicht eingezäunt).

Er wanderte im Schneckentempo nach vorne zur Weide, graste da ein Stündchen, schlich zurück in den Stall, frass ein paar Heuhäcksel aus seiner immer gefüllten Krippe, wanderte dann auf den Trailplatz, wo er sich flach hinlegte und geschlagene 3 - 4 Stunden bewegungslos im Tiefschlaf verbrachte.....
...manchmal ging ich hin, um zu schauen, ob er überhaupt noch lebt.....

Das ging jeden Tag von morgens bis abends so.

2 Tage vor Weihnachten war er so wackelig, dass ich der RB sagte, sie solle sich verabschieden - es könne sein, dass er am nächsten Morgen nicht mehr lebt....

(Hätte ich nicht selbst ganz fest daran geglaubt, hätte ich dem Mädel das sicher nicht zwei Tage vor Weihnachten aufgetischt…..)

Das alles ging so weiter bis zum 6. Januar (ab 3. Januar war die Vereiterung weg).

Am 6 Januar dann schlich Blacky morgens wieder auf die Koppel.....und eine Stunde später hörte ich ein Pferd die Auffahrt hoch galoppieren - Blacky kam mit leuchtenden Augen über den Hof galoppiert!!!

Es war, als ob ein Schalter umgelegt war und er sagte:

Hurra, ich bin wieder da, ich habe mich entschieden noch ein Weilchen zu bleiben!

Tja, das war dann der Tag, wo die Freiheit wieder ein Ende hatte ;)

Ich habe ihm eine Koppel mit Weg zum Stall eingezäunt, wo er fortan den Winter durch eigenständig hingehen konnte.

Er verbrachte täglich rund 6 - 8 Stunden auf der Koppel.

http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/210214morgens.jpg

Außer, dass er jetzt für knapp 300 Euro im Monat im Winter Futter bekommt - seine komplette Heuration ist ja praktisch durch Häcksel ersetzt - ging es ihm von Tag zu Tag wieder besser und er hatte zunehmend Tage, wo er sich wie ein Youngster aufführte.

Seit dem Frühjahr geht es ihm so gut, wie nie:
er ist fit, macht alles mit, kein Kotwasser, keine sonstigen Beschwerden und:

er darf täglich mit den anderen die volle Weidezeit (8 - 13 Uhr) auf die Koppel - und das ohne Maulkorb - er hat keine Reheprobleme mehr.

Insofern hat der mangelnde Kontakt der Zähne auch sein Gutes:

Egal, was und egal wovon er frisst, seine Zähne haben so wenig Kontakt, dass er nicht genug verwertet, um in eine Hufrehe abzugleiten und die reifen Pflaumen kann er jetzt auch ad libitum unter den Bäumen wegsammeln, weil er die Kerne nicht mehr knacken kann ;)

Rippig ist er nach wie vor - aber das ist fehlende Muskelmasse - und die darf er mit seinen 25 Jahren denke ich haben.

Er steht mittlerweile in einer 6 köpfigen Herde und kommt mit allen super klar, galoppiert und tobt mit den anderen durch den Pflaumengarten und fühlt sich offensichtlich pudelwohl.

http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/Paddock040914.jpg

Seine Hufe sind nach wie vor absolut in Ordnung und er bewegt sich über die steinigen Böden oder das Kopfsteinpflaster genau so unempfindlich, wie auf weichem Boden.

Fotos von Gestern:
http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/Blacky050914.jpg

http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/BlackyHufe0409142.jpg

http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/BlackyHufe0409141.jpg

...und das ist Teddy: 18 Jahre - den habe ich letztes Jahr gekauft und er versteht sich super mit Blacky:

http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/Teddy050914.jpg




Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky" - Eperythrozoon
Beitrag von Kirstin am 15. September 2014 um 15:21
...und hier noch ein Video-Nachtrag.
Blacky heute morgen auf dem Weg auf die Koppel :)

http://i141.photobucket.com/albums/r79/Kirstin_2007/Blacky%20Videos/th_Blacky150914MVI_0302.mp4

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky" - Eperythrozoon
Beitrag von Kirstin am 14. Februar 2016 um 11:06
14. 2.2016

So, ich glaube, es wird mal wieder allerhöchste Zeit für ein update:

Blacky geht es nach wie vor den Umständen entsrechend sehr gut.

Er ist seit dem letzten Eintrag im Backenzahnbereich mehr oder weniger "zahnlos".

Zwar haben wir keine weiteren Zähne ziehen müssen, aber da auch die anderen Zähne ja praktisch "aufgebraucht" und damit nicht mehr in der Lage sind, nachzuwachsen, haben sämtliche Backenzähne keinen Kontakt mehr.

Entsprechend kaut Blacky zwar auf Heu rum, aber da er es nicht zerkleinert bekommt und irgendwann als Röllchen wieder ausspuckt, ist Heu absolut unergiebig, was die Ernährung anbelangt - für die Psyche allerdings und für die Speichelproduktion scheint die sinnlose Heukauerei gut zu sein.

Heucobs kann er überhaupt nicht mehr ab - ebenso wie Luzernehäcksel o.ä.
Da führt absolut alles zu Dauerkotwasser, gegen das auch nichts geholfen hat.

Was er perfekt ab kann und offensichtlich auch ohne, dass er es richtig zerkauen kann, verwertet, ist Gras!

Im Sommer gehen alle Pferde morgens auf die Wiese und kommen je nach bedarf bis mittags zurück in den Offenstall. Als Abendbrot gibt es ganzjährig Heu.
Blacky und ein weiterer Rentner, der hier steht, dürfen mittags, wenn das lezte Pferd von der Koppel kommt, draußen bleiben.

Die zwei werden erst rein geholt, wenn sie Bescheid sagen, dass sie rein wollen, was meist erst abends der Fall ist.

Nun ist es doch ein Segen, dass ich in der Marsch wohne und fette Koppeln mit viel Weidelgras habe - grobere Gräser könnte Blacky gar nicht ohne Zähne verwerten.

Da ich für Blacky die Koppel ganzjährig brauche, habe ich die Streuobstwiese komplett aus der Sommerbeweidung für die Pferde raus genommen.

Da kommen zum Einkürzen nur 2 x für jeweils 1-2 Wochen zwei Kühe rauf.

Im Herbst lasse ich die Wiese dann nochmal etwas wachsen und anschließend ist das Blacky s Winterweide, wo er nach der Morgenfütterung gegen 11 Uhr raus kommt und draußen bleibt, bis er Bescheid sagt (meist gegen 16 Uhr), dass er wieder rein will.

Außerdem bekommt er morgens und abends je 4 kg Futter wie folgt:

ca 2 kg Pre Alpin Senior (Heuhäcksel)
ca. 1 kg Horse Alpin Senior (Heuhäckselmüsli)
ca. 1 kg Pre Alpin Alpengrünmash
dazu eine handvoll wechselndes Gemüse oder Kräutermix von Natusat
und ein Stück klein geschnittene, frische Ingwerwurzel

das alles mit 3 Liter heissem (nicht kochendem) Wasser übergossen.

Mit dieser Fütterung habe ich stabil einen Zustand erreicht, wo er trotz seines Zahnproblems eine stabil funktionierende Verdauung hat (Äppel sind in Ordnung, keine Blähungen, kein Kotwasser, keine sonstigen Probleme).

Ab und an (ca 1-2 mal die Woche) wird er noch "geritten" von seinen zwei "Reitbeteiligungen". (die eine ist mittlerweile Stundentin und nur noch Wochenends da, die andere ein kleines Mädel, die sich rührend kümmert).

Beide machen eigentlich nur so viel, wie er Lust hat mitzumachen.
Meistens mal ein Schrittausritt (das mag er sehr gerne) und viel Trailhindernisse im Schritt und Stand.

Eher selten hat Blacky dann Tage, wo er richtig Lust auf mehr hat und sich wie ein Jungspund gebärdet.

Die Mädels nehmen da aber komplett Rücksicht auf ihn - es ist mehr Beschäftigungs als Arbeitsprogramm.

Die Muskulatur ist komplett abgebaut und der Fettansatz leider praktisch nicht mehr vorhanden.

Rein optisch sieht Blacky, wenn man die Decke abnimmt aus, wie ein wandelndes Skelett.

Aber er ist energetisch so gut drauf, kommt von der Koppel galoppiert, trabt über den befestigten Hof, meckert nachdrücklich, wenn ihm irgendetwas nicht schnell genug geht, setzt seine Position in der Herde durch.....

....eigentlich ist er stabil deutlich besser drauf, als in all den Jahren, wo es immer so auf und ab ging.

Ich glaube, er ist rundum zufrieden mit seinem Lebensabend.....und vor allem geniesst er es sichtlich, endlich das so lange er will tun zu dürfen, was er am liebsten tut: auf der Koppel aus dem Vollen schöpfen :)

Soweit der Stand zu Blacky :)

LG
Kirstin

Titel: Re: Tagebuch Araber "Blacky" - Eperythrozoon
Beitrag von Kirstin am 27. Januar 2021 um 15:28
Hallo allerseits,

ich habe gerade eine e-mail in meinem Postfach gehabt, mit der Bitte, die Tagebücher doch mal wieder zu aktualisieren :)

Dem komme ich doch gerne nach - zumal ich gerade sehe, dass mein letztes update schon wieder 5 Jahre her ist!!! ...wie die Zeit vergeht....

AAALSO:

Blacky wird dieses Jahr 32 - und es geht ihm blendend (klopf auf Holz.....)

Er hat schon seit Jahren keinerlei Probleme mehr mit Hufrehe und trotz seiner senkrecht stehenden Hufbeine mit den atrophierten Hufbeinspitzen läuft er immer noch wie ein Jungspund.

Auch all die anderen Krankheiten wie Epis, Borreliose, Viper Viren und womit wir uns sonst noch so rumgeschlagen haben, gehören einer fernen Vergangenheit an.

Blacky ist einfach nur topfit :)

Er läuft nach wie vor barfuß und er hat einen stabilen Vollhuf, womit er problemlos üebr jeden Boden geht, trabt und galoppiert - selbst die steinigen Paddocks oder die Betonplatte des Hofes halten ihn von einem Sprint nicht ab.

Seit einigen Jahren hat er keine Backenzähne mehr und bekommt entsprechend rentnergerechtes Futter:

2 x täglich: 1 Schaufel heucobs, 1 Schaufel Pre Alpin Senior, 1 Schaufel Horse Alpin Senior und eine Schaufel Haferflocken.

Außerdem ziemlich feines Heu ad libitum, auf dem er herumkaut und immer viele Röllchen macht.

Außerdem hat er ganzjährig ganztags Weide. (Marschweide)

Last not least machen "Seine Mädels" ihm regelmäßig die allerfeinsten Smoothies, die er liebt:
Ein ganzer Eimer voller leckerer Sachen
(z.B. Brennessel, Löwenzahn, Spitzwegerich, Diestelköpfe, Schafgabe, Beifuss, Gräser usw., Weiden-, Weißdorn-, Heckenrosen-, Brombeer- und Sanddornblätter und Früchte der verschiedenen Wildsträucher - also eigentlich immer: Cocktail der Saison) wird mittels Mixer in einen leckeren Smoothie verwandelt.
Fotos davon findet Ihr auf Facebook in meiner Chronik:
https://www.facebook.com/Kiri.Zoll/posts/782088332552005

Blacky wird nach wie vor geritten - 3 Mädels halten ihn gut beschäftigt mit Bodenarbeit, Reiten in der Bahn, Spaziergängen, Ausritten und Tagesausritten an den Elbstrand :)

Ich selbst reite ihn nicht mehr, da ich ihm mein Gewicht nicht mehr zumuten will.

Sein Alter sieht man ihm allerdings, wenn er seine lustigen Minuten hat überhaupt nicht an - da wird er auch noch mal gerne für ein junges Ross gehalten :)

Insofern: alles bestens :)

Wer von Euch Facebook hat, kann sich hier ein Video aus 2019 anschauen, wo Blacky (30 jährig) gerade von der Weide über den Hof galoppiert kommt:
https://www.facebook.com/Kiri.Zoll/posts/399193394174836

..und hier beim "Frühjaresputz"
https://www.facebook.com/Kiri.Zoll/posts/397644167663092


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