Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Nachweis der positiven Wirkung von Mönchspfeffer bei ECS (Gelesen: 5335 mal)
Toshi
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Tosh


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35576 Wetzlar, Germany
Zeige den Link zu diesem Beitrag Nachweis der positiven Wirkung von Mönchspfeffer bei ECS
16. Februar 2014 um 18:11
 
Hallo Leute,

ich habe grad in einer Tierärzte-Zeitschrift einen Artikel gelesen, die Uni in München hat eine Studie über die Wirksamkeit eines Mönchspfeffer-Präparates (Corticosal) bei ECS Pferden durchgeführt, die Ergebnisse waren durchaus positiv, da auch der Wirkstoff des Mönchpfeffers an die Rezeptoren in der Hypophyse binden.

Ich weiss nicht, ob ich den Artikel einfach einstellen darf, daher schreibe ich es hier.

In der Studie wurden 38 Pferde mit einem Durchschnittsalter von 24 Jahren mit ECS untersucht, es gab drei Gruppen.
1. bislang unbehandelte Tiere, diese erhielten ausschließlich Mönchspfeffer
2. Vorbehandelt mit Prascend, zusätzliche Gabe von Mönchspfeffer
3. erhielt in den ersten drei Monaten Pergolid und ein Placebo, dann Prascend und Mönchspfeffer.
(Aus Tierschutzgründen gab es keine Kontrollgruppe!)

In Gruppe 1 trat komplett eine signifikante Besserung der klinischen Symptome auf
2. hier waren die Erfolge weit weniger deutlich
in Gruppe 3 erfolgte die Besserung erst nach Zugabe von Mönchspfeffer statt Placebo, der Unterschied war jedoch auch wie in Gruppe zwei nur gering.

Generell wurde ein besseres Fell und ein agileres Verhalten der Pferde verzeichnet.

Interessant finde ich auch, dass die Besserung er klinischen Symptome in einem umgekehrt proportionalen Verhältnis zur ACTH-Konzentration stand, daher stellt sich die Frage, inwiefern eine Dosierung des Mönchspfeffers daran angepasst werden kann.

Ein Pferd hatte leider eine Hufrehe während der Untersuchung (Gruppe1), dies zeigt, dass auch der Mönchspfeffer eine Rehe nicht verhindern kann...
Eine positive Wirkung gab es aber auch bei der Insulinkonzentration, wobei diese natürlich auch vom Management und der Fütterung abhing.


Fazit:
Mönchspfeffer wirkte sich bei allen Pferden sehr positiv aus und zeigte bei allen eine Besserung der klinischen Symptome, eine Besserung der Laborwerte war nur beim Insulin zu erkennen, kaum beim ACTH-Wert.
Daher stellt Mönchspfeffer eine Alternative dar, für Pferde, die Prascend nicht vertragen. Oder natürlich zusätzlich zum Prascend.

Euch allen einen schönen Abend Smiley
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Teddy
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Antwort #1 - 27. Februar 2014 um 15:44
 
Ich gebe Jerziba Mönchspfeffer als Agnus castus Dxx zusätzlich zu Prascend. Es wirkt sehr gut. Man sieht ihr keine Cushing Symptome mehr an, außer daß ihr Fell nach dem Scheren wieder nachwächst. Auch das Immunsystem hat sich deutlich verbessert.
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