Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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EOTRH Equine Odontoclasic Tooth - Resorption and Hypercementosis (Gelesen: 8206 mal)
Pony
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Langelsheim, Niedersachsen, Germany
Zeige den Link zu diesem Beitrag EOTRH Equine Odontoclasic Tooth - Resorption and Hypercementosis
03. Dezember 2011 um 11:13
 
Leider erkranken manche Pferde an einer meist zu spät erkannten Veränderung der Schneidezähne, die EOTRH. Diese Abkürzung steht für Equine Odontoclasic Tooth - Resorption and Hypercementosis.

Das bedeutet zahnauflösende Prozesse bei der die Schneide- und Hengstzähne sowie der Kieferknochen zerstört werden. Es kommt zu massiven Umbauprozessen der Zähne und zu einem Rückzug des Zahnfleisches.

Aus noch ungeklärter Ursache kommt es zu einer verstärkten Aktivität der Odontoklasten, welche die Zahnsubstanz abbauen. Zahnzement wird zugebildet. Dadurch wirken die Zähne rau und Bakterien sammeln sich an, es kommt zu Entzündungen.

Als Reparaturmechanismus versucht der Körper, die geschädigten Zahnbereiche zu stabilisieren und lagert in zunehmender Dicke Zahnzement um die Wurzel ab. Da der Prozess unter dem Zahnfleischniveau abläuft und der sichtbare Zahnbereich meist noch gesund erscheint, wird er oft sehr spät diagnostiziert.

Im fortgeschrittenen Stadium lassen sich die Pferde aufgrund der Schmerzhaftigkeit nur sehr ungern am Maul anfassen. Desweiteren werden die Schneidezähne zunehmend locker und es setzt sich oft Futter zwischen die Zähne, was zu üblem Mundgeruch führt. Betroffen sind vor allem Pferde ab einem Alter von ca 15 Jahren und zu einem großen Teil Robustpferderassen wie z.B. Isländer.

Es ist besser, die Tiere haben keine Zähne als Dauerschmerzen!

Symptome:

°Probleme beim Abbeißen von hartem Brot oder Möhren
°Eiterbläschen oder kleine rote Punkte im Zahnfleisch
°verdicktes und wulstiges rotes Zahnfleisch, Zahnfleischrückgang
°vermehrte Zahnsteinbildung
° Widerwille gegen Anfassen des Mauls
°Lockerung der Schneidezähne
° Futter zwischen den Zähnen
° Mundgeruch
° Schwächung des Immunsystem
° Stoffwechselprobleme

Diagnostik:

Ansehen und Abtasten der Zähne, des Zahnfleisches und Beurteilung der Schleimhäute zur Feststellung von Umfangsvermehrungen, losen Zähnen oder Eiterbildung ( Fisteln)

Röntgen zur Beurteilung der Zahnwurzeln und der Kieferknochen

Verlauf:

Die Krankheit kann sich sehr schnell weiter entwickeln. Zunächst treten nur leichte Symptome auf (vermehrte Zahnsteinbildung, Verspannungen beim Reiten, wiederwilliges Auftrensen, im fortgeschrittenen Stadium lassen sich die Pferde aufgrund der Schmerzhaftigkeit nur sehr ungern am Maul anfassen )

Binnen weniger Monate können dann deutlich erkennbare Schwellungen entstehen und das Pferd wird von erheblichen Schmerzen geplagt.

Therapie:

Bei einer fortgeschrittenen Erkrankung hilft leider nur die Entfernung der kranken Zähne um die Schmerzen, welche durch chronische Entzündungen entstanden sind, zu beseitigen und dem schnelleren Fortschreiten der Erkrankung entgegen zu wirken. Da die Erkrankung die Schneide- und Eckzähne betrifft, kann es sein, dass alle Schneidezähne gezogen werden müssen!

°°°Bei früh diagnostizierter Erkrankung ist es jedoch in der Regel möglich, die vorhandene Zahnsubstanz vital zu erhalten, d.h. die Schneidezähne werden eingekürzt und die Druckbelastung wird minimiert. Für jeden Patienten wird eine Fotodokumentation angefertigt. In wenigen Fällen müssen die Zähne direkt entfernt werden, es wird immer zuerst versucht, Zahn erhaltend zu arbeiten, dies setzt eine Schmerzunempfindlichkeit des Pferdes voraus°°°



Für viele Pferdebesitzer ist dies zunächst eine erschreckende Vorstellung, aber es hat sich gezeigt, dass sich die behandelten Pferde nach der Entfernung der krankhaften Zähne schnell erholen und das  die Lebensqualität, Vitalität und das Wohlbefinden um ein vielfaches verbessert wird!!!

Glücklicherweise lassen sich dank guter Beruhigungsmittel und örtlicher Betäubung fast alle Zahnoperationen, wie auch die Extraktion aller Schneidezähne, am stehenden Pferd durchführen. Eine Narkose ist somit in der Regel nicht mehr erforderlich, was das Risiko dieser Eingriffe deutlich reduziert.

Mehr Infos unter:



http://www.pferdepraxis-stoll.de/zahnpraxis/19-kann-ihr-pferd-noch-kraftvoll-abb...

oder

http://www.lathamdvm.com/articles/eotrh.shtml



Die Zufütterung von speziellen Pilzextrakten mit Vitamin D scheint den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen.

Nahrungsergänzung zur Stoffwechselverbesserung bei Zahnproblemen

EquiSANO® ist ein natürliches Ergänzungsfuttermittel mit einer Rezeptur aus 5 verschiedenen Pilzarten. Diese enthalten potente Antioxidantien und bioaktive Inhaltsstoffe, wie L-Ergothionein, Polyphenole, Betaglycane, organisches Selenmethionin, Glycoproteine und diätetische Rohfaser. Equisano® wirkt in mikro-biologischen Gaben, das Gleichgewicht im Körperhaushalt wird aufgebaut. Positive Änderungen sind schon nach 3-4 Wochen festzustellen.

Analyse:
Rohprotein 24,3%
Rohasche 3,8%
Rohfett 4,82%
Rohfaser 2,17%
Restfeuchtigkeit 9,4%

Zusammensetzung:
20% Pilze getr.
(Agaricus blazei, White Beech, Brown Beech, Pleurotus eryngyii, & Cordyceps militaris)
40% Hafer gem.
40% Soja gem.

Zusatzstoffe/kg:
Vitamin D2 200000 IE

Fütterungsempfehlung:
Pferde: 10g (1Messlöffel)/Tag
Im ersten Monat: 15g/Tag
Gut unter das Futter mischen!

Quelle
http://pferde-dental-nrw.de/page2.php
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mambo
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Antwort #1 - 08. Dezember 2011 um 08:43
 
Hallo Petra,

ich wollte zur Frage aus der Facebook-Gruppe antworten.
nehme an, dass dies der Thread dazu ist.
Zum besseren Verständnis kopier ich die Frage von Elu von dort hier ein:

Neue Theorien?
Hab gehört, das der ACTH-Wert bei Pferden mit Zahnproblemen erhöht sei und deshalb Rehepferde mit Cushingverdacht (Bluttest) die Zähne gemacht bekommen und wenn diese abgeheilt sind, dann nochmals getestet wird, bevor man ein Medikament verordnet...
Bin jetzt nachdenklich, ob das so korrekt ist oder ob es ein "Test" am Tier ist...

Meine Antwort:
So, habe gestern dazu den Zahnspezialisten ( TA und Ausbilder IGFP ) zu dem Thema befragt. Er sagte, dass mal abgesehen davon, dass der ACTH-Wert selbst bei unterschiedlicher Witterung bereits stark erhöht sein kann, es logisch sei, dass er durch Zahnprobleme erhöht ist und daher oftmals fälschlicherweise Cushing vermutet wird. Er sagt, durch die Zahnproblematik kann das Fressen nicht so aufgenommen und verarbeitet werden, wie notwendig. Daher kommt es zu Mangelerscheinumgen und in der Folge zu Stoffwechselproblemen. Und dann zu erhöhten ACTH-Werten. Daher bei erhöhtem ACTH-Wert immer die Zähne checken lassen, ob alles in Ordnung ist damit.
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Odin
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Antwort #2 - 22. Januar 2013 um 12:06
 
Meine Cushi hatte vor 2Jahren auch aufgrund EOTRH die Schneidezähne komplett entfernt bekommen.

Laut Facharzt lässt sich eine sehr hohe Quote von Cushing Fällen bei einer EOTRH Erkrankung feststellen, warum dies so ist, ist aber wohl noch unklar (so wie die Ursache von Cushing ja nunmal auch)
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Jacky.x
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Antwort #3 - 23. Januar 2013 um 19:30
 
Hallo ihr lieben,

heute hat es mich auch erwischt  Ärgerlich ECS, EMS und nun auch noch EOTRH. Pferdchen geht nächste Woche in die Klinik. Die Zähne müssen raus.

Lg Jacky
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22Pferdchen
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Antwort #4 - 11. Februar 2013 um 11:59
 
Jacky, wie geht es Deinem Pferd jetzt?

@Alle, wisst Ihr ob man die Pilze auch vorsorglich geben kann?
Hat jemand Erfahrungen mit Equisano?
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Antwort #5 - 11. Februar 2013 um 20:49
 
Keine Ahnung!  Lippen versiegelt

Vg Karin
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Was du machst...
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Antwort #6 - 13. Februar 2013 um 19:18
 
22Pferdchen schrieb am 11. Februar 2013 um 11:59:
Jacky, wie geht es Deinem Pferd jetzt?

@Alle, wisst Ihr ob man die Pilze auch vorsorglich geben kann?
Hat jemand Erfahrungen mit Equisano?


Huhu Mandy geht es soweit gut. Habe jetzt ich erst mit den Vitalpilzen angefangen und deshalb noch keine Erfahrungswerte ...ich schreibe über Mandy unter den ECS Beiträgen...die Uhr tickt.... da kannst du ihren weiteren Werdegang weiter verfolgen  Augenrollen. Lg Jacky
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22Pferdchen
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Antwort #7 - 16. Februar 2013 um 17:43
 
Ich kopiere jetzt mal das rein, was zu Equident im Internet steht und ich gelesen habe, dass es wohl einige hier im Forum ihren Pferden geben.

Quelle: https://shop.mushroommatrix.com/ProductDetails.asp?ProductCode=B000EOC.

Ingredients: Contains proprietary, performance-tested strains of the following Certified Organically Grown Mushrooms:  Cordyceps militaris, Ganoderma lucidum (Reishi), Antrodia camphorata and Pleurotus eryngii (King Trumpet). Contains no added excipients, fillers or preservatives.

100% Organic • Gluten Free • Whole Food Product • Vegan • All Natural

All Matrix Products Naturally Contain:
Over 35 Naturally Chelated Minerals for Maximum Absorption
More than 12 Natural, Highly Bio-Available Vitamins for Overall Health and Well Being
Over 19 Essential and Non-Essential Amino Acids, the Building Blocks for Our Pet's Nutritional Health
Unique, Powerful, and Potent Antioxidants to Reduce the Damage from Free Radicals
Assists in Reducing Inflammation Due to Injury or Illness with Natural Anti-Inflammatory Properties
Source of Natural, Vegetarian Glucosamine and Natural Essential Fatty Acids
Provides Digestive Enzymes, Dietary Fiber and Pre-Biotics for Improved Digestive Health
Superior Immune Modulation through Complex Biochemistry Including Polyphenols & Beta Glucans

DIRECTIONS FOR USE:
Administer orally. Can be given during or after meal time. Safe to administer on a daily, on-going basis.
Maintenance Dosage: 10 grams (1 scoop to line) one time per day
Loading Dosage: If horse is not already receiving Matrix products, an initial loading dosage of 10 grams (1 scoop to line) two times per day for 7-10 days

Welche Erfahrungen habt Ihr damit gemacht?
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22Pferdchen
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Antwort #8 - 16. Februar 2013 um 18:47
 
Ich habe gerade noch ein Pilzprodukt gefunden. Was haltet ihr davon? Die schreiben sogar dass manche Pilze als Unterstützung gegen Cushing eingesetzt werden könnten? Habt Ihr davon schon was gehört?

Quelle: http://horse-dentist.de/de/onlineshop/product/view/1/2

Hilfe bei Zahnschmerzen:
zur Unterstützung der Regeneration der Maulschleimhaut und des Zahnfleisches (Parodontitis)
Zur unterstützenden Therapie bei verschiedenen Zahnerkrankungen, insbesondere bei (EOTRH).

Inhaltsstoffe:

Bio Ganoderma lucidum (Reishi) als Extrakt
Bio Cordyceps sinensis als Extrakt
Bio Agaricus blazei Murril als Extrakt
Bio Maitake als Pulver
Füllstoffe bzw. weitere Inhaltstoffe: KEINE

Warum Heilpilze als Extrakt verwenden?

Aus dem Pilzpulver wird ein Heisswasser-Auszug gemacht. Dies entspricht einer traditionellen Teezubereitung. Aus dem Überstand werden die Wirkstoffe ausgefällt.
Vorteile:

Extrakte haben eine ca. 20-fach höhere Konzentration an wichtigen Inhaltsstoffen
Sämtliche wissenschaftlichen Studien, die die Wirksamkeit der Heilpilze bestätigen, basieren auf der Verwendung von Extrakten.
Besser Akzeptanz, da geringere Dosierung
Warum auf Bio-Qualität achten?

Empfehlenswert ist BIO-Qualität, da bei konventionellem Pilzanbau Pestizide verwendet werden. Durch kontrolliert biologischen Anbau wird Pestizidfreiheit garantiert.
Fütterungsempfehlung:
10 Tage 4,5 g pro Pferd und Tag (1 Messlöffel= 1,5g)
Anschließend 3 g pro Pferd und Tag

Inhalt - Verpackungsgröße:

300 g reines Pilzextrakt/Pulver
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22Pferdchen
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Antwort #9 - 16. Februar 2013 um 18:48
 
Was mich nur gerade wundert, dass alle 3 Produkte unterschiedliche Pize enthalten. Komisch, oder? Welches ist wohl das beste?
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Odin
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Antwort #10 - 03. März 2013 um 18:38
 
Die Pilze, egal welche, wirken weder vorsorglich, noch verhindern sie, dass die Zähne raus müssen. Das einzige, was manchmal funktioniert, ist das der Zeitpunkt ein wenig nach hinten verschoben werden kann.
EOTRH ist hinsichtlich deren Ursache noch ungeklärt und kann nicht aufgehalten werden, ist es erst einmal aufgetreten.
Was mir immer wieder auffällt, ist dass sich sehr, sehr viele Tierärzte, wenn überhaupt, lediglich rudimentär auskennen und damit oftmals wahnsinnig lange warten, bevor erstmal verlässliche Röntgenbilder gemacht werden. Viel zu oft wird darauf gewartet, dass das Pferd "sichtbare" Probleme "äußert". Und wann ist das? wenn es schon nicht mehr erträglich ist. Von den gesundheitlichen Schäden aufgrund Entzündungsherden im Körper fange ich besser garnicht an.

Als ich meinen Wallach bekam, haben wir nach 4Monaten nach den Zähnen schauen lassen und ein Röntgenbild auf Vermutung erstellt und was hatten wir- bereits abgebrochene, vereiterte Zähne-ich habe dem Pferd nichts angemerkt und Schmerzen hatte er sicherlich genug. Sein Verhalten nach der Extraktion sprach Bände, er wirkte um Jahre verjüngt..
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Jacky.x
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Antwort #11 - 15. März 2013 um 14:37
 
Hallo Leute,

ich kann mich Odin nur anschließen Mandy geht es nun auch viel besser.
Wenn ich sie Trensen will macht sie auch ihr Maul freiwillig alleine direkt wieder auf. Nur gut dass ich direkt die TÄ geholt habe als sie sich anstellte.
Auch Mandy wird sicherlich schon Wochen zuvor Zahnweh gehabt haben, wenn man sieht was die Röntgenbilder so gezeigt haben.

Ich habe es leider auch nicht direkt bemerkt. Nun kann ich die Zähne nur engmaschig kontrollieren lassen. Ich hoffe viermal im Jahr reicht. Ich möchte das die Maus nie mehr so Zahnschmerzen hat. Weiß ja jeder selbst wie ätzend Zahnschmerzen sind.

Lg Jacky
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