Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Plötzliches Einknicken/Umfallen/Muskelerschlaffen (Gelesen: 170 mal)
asci72
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Benjamin


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31. Januar 2007 um 00:36
 
Kataplexie bei Wikipedia:

"Kataplexie ist der medizinische Fachausdruck für den erregungsbedingt auftretenden kurzzeitigen Verlust des Muskeltonus. Das Krankheitsbild wurde erstmals 1902 von Leopold Loewenfeld (1847-1924) beschrieben.
Dieser Verlust der für die Körperhaltung notwendigen Muskelspannung tritt oft nach Affekterlebnissen auf.


Kataplexie gilt als eines der vier Leitsymptome der neuronal bedingten Schlafstörung Narkolepsie.
Dabei können sowohl die gesamte Skelettmuskulatur als auch nur einzelne Muskelgruppen betroffen sein. Häufig sind kurzzeitige Lähmungen der Gesichtsmuskulatur (auffällig an Zunge (Zungenvorfall bzw. schwerfälliges Sprechen) und Lid), der Haltekraft einer Hand oder der Knie (Knieschwäche) für einige Sekunden bis zu wenigen Minuten. In schweren Fällen kann sich die Person nicht auf den Beinen halten und bricht zusammen. Auslöser können neben (selbst schwachem) Erschrecken auch ein Lachreiz (bei Witzen), generell Überraschungen oder andere Affekte sein."

http://de.wikipedia.org/wiki/Kataplexie


"Tagesschläfrigkeit tritt aber auch bei chronischen Infektionskrankheiten, endokrinen Störungen
(z.B. Schilddrüsenfunktionsstörungen, Cushing Syndrom), Hepatitis, Alkohol- oder Drogenmißbrauch, multipler Sklerose, Morbus Parkinson, Epilepsie, Herzinsuffizienz, Refluxerkrankungen,
Lungenfibrose, COPD, rheumatoider Arthritis, postoperativen Zuständen, arterieller
Hypotonie, Tumorerkrankungen, Anämie (in der leichten Form umstritten als Ursache
von Schläfrigkeit) und fragmentarischem Myoklonus chronisch oder vorübergehend auf."

http://www.pfalzklinikum.de/fileadmin/pfalzklinikum/Dokumente/Handbuch_Schlafmed...



Bitte beachten, dass Narkolepsie = Tagesschläfrigkeit der Oberbegriff ist. Kataplexie ist eine Erscheinungsform davon. Das dabei auftretende plötzliche Erschlaffen der Muskeln ist aber kein "Einschlafen" !!!
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Teddy
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Versuch macht klug...


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Antwort #1 - 31. Januar 2007 um 18:26
 
Dies Umknicken ist mir bei Jerziba auch schon aufgefallen.  Ich habe es bemerkt, nachdem ich nach der Rehe angefangen hatte, sie wieder zu bewegen. Sie tat es immer, wenn wir anfingen. Egal, ob wir spazieren gingen oder oder in die Halle oder auf den Reitplatz. Es war meistens nur die ersten Runden, danach habe ich es nicht mehr so bemerkt. Sie war dabei äußerlich weder aufgeregt noch schreckhaft, draußen nur neugierig, in der Halle eher lustlos. Und sie knickte ausschließlich mit dem linken Vorderbein in der Stützbeinphase nach vorne weg, so, als ob sie plötzlich keine Kraft mehr hätte, das Gewicht zu halten. Dazu muß ich sagen, daß Jerzibas linkes Vorderbein das Bein ist, auf welchem sie gern vermehrt belastet, da sie Linkshändig ist. Seit einiger Zeit bemerke ich das Wegknicken gar nicht mehr bzw. nur selten. Ich kann mcih leider nciht erinnern, ob sie das vor der Rehe auch getan aht. Es sit möglich, aber auf jeden Fall war es danach auffällig oft, sodaß ich mir da schon Gedanken gemacht hatte.

LG
Maria
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asci72
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Benjamin


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Antwort #2 - 31. Januar 2007 um 20:50
 
Hi Maria,

danke für Deinen Bericht!

In der gängigen deutschen Literatur zum Cushing wird von gelegentlichem Auftreten solcher Symptome beim Cushing-Pferd geschrieben. Nach über 2 Jahren hier im Forum hab ich das Gefühl, dass es damit als Cushing-Symptom möglicherweise unterbewertet wird. Auf Anhieb fallen mir mindestens 3 Fälle ein, die hier sowas bei diagnostiziertem Cushing beschrieben haben (und ich wette, es waren noch viel mehr..)

Wäre schön, wenn andere Betroffene hier auch noch über ihre Erfahrungen berichten können!!

LG Anne
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asci72
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Benjamin


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Antwort #3 - 31. Januar 2007 um 21:01
 
Pony schrieb am 09. Dezember 2006 um 14:51:
Diagnose Narkolepsie...

Dies ist eine Nervenerkrankung die auch Menschen, Katzen und Hunde bekommen können. Beim Pferd ist sie relativ selten und leider auch noch nicht sehr erforscht. Es gibt für Narkolepsie keine Heilung. Medikamente können verabreicht werden, jedoch ist die Wirkung beim Pferd nicht ausreichend erforscht und die Medikamente sind leider extrem schwere und süchtigmachende Präparate.

Wie zeigt sich Narkolepsie:

Die leichte Form der Erkrankung ist meist beim Pferd im Ruhezustand zu beobachten. Das Pferd steht in der Box und döst, langsam sinkt der Kopf in Richtung Boden, die Augen sind halboffen oder geschlossen, das Pferd beginnt zu wanken, verliert die Muskelspannung und knickt weg. In diesem Moment erwachen die Pferde meist und fangen sich bevor sie umfallen. Dann ist ihr Blick oft etwas verwirrt, aber dann gleich wieder klar und das Pferd ist wieder voll bei Bewußtsein. Auffällig ist, dass das Pferd während dieses Zustands nicht ansprechbar ist und auch auf Berührung kaum reagiert. Es dürfte also wirklich im Stehen einschlafen.

Die Tierärzte sind sich einig, dass ein Pferd, das unter der leichten Form der Narkolepsie "leidet" nicht in seiner Lebensqualität beeinträchtigt wird und weiterhin normal eingesetzt werden kann. Diese "Aussetzer" passieren auch nicht beim Reiten, sondern nur, wenn das Pferd im Ruhezustand in der Box oder auf der Koppel verweilt. Behandelt wird das Pferd meist nicht, da die Nebenwirkungen der Medikamente in keiner Relation zu den Auswirkungen der Erkrankung stehen. Empfohlen wird dem Pferd regelmässige Ruhezeiten und eine stressfreie Umgebung zu bieten.

Vorsicht: Die selben Symptome können auch bei Pferden auftreten, die keine Zeit zum Ruhen haben und ständig unter Streß leiden. Daher ist eine tierärztliche Abklärung unumgänglich!

Die etwas schwerer Form dieser Erkrankung ist allerdings nicht zu verachten und bringt meist eine Pensionierung des Pferdes mit sich. Bei dieser Form fällt das Pferd beispielsweise in Streßsituationen in eine Art Bewußtlosigkeit, die nach 10 - 30 Minuten wieder vorbei ist und nach der das Pferd meist ziemlich benommen ist. Dieser Zustand kann auch unter dem Sattel eintreten und daher ist eine gefahrlose Nutzung des Pferdes nicht mehr möglich. Eine Tötung ist nicht erforderlich, die Pferde können weiterhin ein schönes Leben führen, jedoch ist zur Sicherheit des Reiters von einer sportlichen Nutzung abzusehen.

Beim Verdacht auf Narkolepsie ist die Hinzuziehung eines Tierarztes unumgänglich. Evt. Untersuchungen, die zur Absicherung der Diagnose führen, können vom Tierarzt bzw. auf der Tierklinik durchgeführt werden.

Weitere Informationen zu dieser Erkrankung finden Sie auch unter http://sleepdisorders.about.com/cs/sleepdeprivation/a/animalkingdom_5.htm

Artikel zum Thema:
Narcolepsy - the disease

Quelle
http://www.pferdenet.at/Krankheiten/narkolepsie.htm

---------------
auch bestimmte Neurotransmitter wie Adrenalin, Serotonin und Dopamine spielen eine große Rolle beim Schlafprozess, wie auch beim Equinen Cushing Syndrom.

Ein Neurotransmitter ist eine vom ZNS hergestellte und in den Nervenzellen des Körpers gespeicherte Chemikalie. Wenn eine Nervenzelle ein Neurotransmitter-Feuer freigibt, findet eine elektrochemische Reaktion statt. Bei der Narcolepsy arbeiten die Neurotransmitter unsachgemäß. Einige Theorien über die Ursache für Narcolepsy sind unzureichend arbeitende Neurotransmitter oder die Unfähigkeit des Körpers verantwortlich, um sie in ausreichende Maße zu produzieren."
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asci72
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Benjamin


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Antwort #4 - 31. Januar 2007 um 21:03
 
und hier noch ein Link zu einem verwandten Thema -
Umfallen mit zusätzlichen "Krämpfen":

http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1164361844/7#7

und ein Beispiel ( das Pferd ist aber Verstorben) :
http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1165426915
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Solissimo
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Antwort #5 - 31. Januar 2007 um 21:06
 
Habe gerade Eure Artikel über das Einknicken gelesen und möchte dazu auch noch etwas loswerden.
Also Solo war schon immer eher der bequeme Typ: bloss nicht die Füße heben.... Das ist mir auch schon vor 15 Jahren aufgefallen (z.Zt ist er 25) . Dadurch dass er ständig einknickte auch beim Reiten, hatten wir dann Röntgenbilder der Vorderbeine gemacht, bei denen Arthrose festgestellt wurde- Behandlung mit Gelantinepulver als "Kur" im Frühjahr und Herbst. Auch Wasseransammlungen in den Gelenken sind seither da und man riet uns ab diese zu punktieren, da so etwas wohl auch außer Entzündungen nur kurzfristig etwas bringt. Wie gesagt, das war früher- mittlerweile  haben wir ja durch den Nord- Süddeutschlandwechsel auch einen anderen TA. (Damals waren wir bei Schockemöhle/D.Genn in Mühlen, da Solo dort bei einem Bauern stand.)Und nun zum Thema- Je mehr ich mich mit Cushing beschäftige, desto mehr fällt mir auf, wie früh schon Anzeichen dafür auftauchten und ich denke inzwischen, dass das Stolpern auch dazu gehört. Es ist, als wenn er einschläft- Sekundenschlaf-(?)und durch das kurze Einknicken wieder aufmerksam wird. Es ist aber nicht schlimmer geworden und daher habe ich es bisher nicht unbedingt mit ECS sondern eher mit der Arthrose in Zusammenhang gebracht. "Gegen" diese bekommt er übrigens seit 3 Monaten Teufelskralle.
Gruß Michaela
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Antwort #6 - 07. März 2007 um 13:33
 
Das mit dem einknicken beim Laufen im Schritt hat meine Püp auch schon mindestens 3 Jahre, seit ihr Fell länger wurde, ob es mir davor schon aufgefallen ist kann ich mich nicht mehr errinnern. Dann ist sie letzten Herbst auf dem Paddock einfach auf die Karpalgelenke gefallen hat eine richtige Schleifspur aus Fell gemacht. Meine Boxennachbarin hat es grad gesehen.

LG Karina
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madahn
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Antwort #7 - 15. Januar 2008 um 14:07
 
Hej,
habe das gerade gelesen. Na, dann habe ich ja noch ein Symptom für Cushing mehr bei Hicki. Das Einknicken beim Laufen hat er nämlich auch schon seit längerem (auch nur mit dem linken Vorderbein). Am Sonntag habe ich einen Ausritt mit ihm alleine gemacht, und da ist er im Galopp 2x fast gestürzt. Es fühlte sich an, als wenn er für kurz die Balance verliert! Ist ja heftig, dass das auch zum Cushing gehört...

Gruss Esther
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Anna
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Antwort #8 - 24. Januar 2008 um 21:13
 
Hallo,das mit dem Einknicken ist mir beim reiten auch schon aufgefallen.Bei Keniana kam es aus dem Hinterbein.Sie knickte regelrecht hinten ein.Ich dachte schon das käme aus dem Rücken.Mir fiel auch auf das sie sich nach rechts nicht mehr biegen lassen wollte.Ich hatte schon die Nummer von Tamme Hanken rausgesucht(Knochenbrecher)
Übrigens ,jeden Dienstag kommt er jetzt im Fernsehen,auf NDR um 21.00Uhr,Der XXL Ostfriese,das ist voll interessant.In der nächsten Sendung wird ein Vollblut eingerenkt.
Gruß  Anna
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Sissi
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Antwort #9 - 09. Juni 2008 um 13:51
 
Interessanter thread!

Für die Statistik möcht ich noch mein Pony vermerken. Schon seit geraumer Zeit fiel mir hin und wieder ein stolpern vorne auf, in den letzten 3 - 4 Monaten ist sie auch beim putzen schon 2 mal vorne komplett eingeknickst als wäre sie weggedöst
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Faynah
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Antwort #10 - 11. September 2008 um 22:09
 
Hallo.

Bin durch Zufall auf diesen Tread gestoßen. Meine eine Stute hat übrigens auch Probleme, die sich zeigen, indem sie stolpert oder gar ganz hinfällt (2x bisher).

Allerdings ist mir dieses bis jetzt nur beim Reiten aufgefallen. Habe es dann aber bisher immer auf ihr Hufrollenproblem geschoben, doch nachdem ich immer mehr davon mitbekomme (bei einem kleinen Forunsteffen, hatte man mich auch schon mal darauf aufmerksam gemacht), könnte ihr mir auch gut vorstellen, dass sie tatsächlich ein Cushingproblem hat (sie hat zusätzlich immer sehr viel und langes, dichtes Winterfell) und vielleicht auch dadurch stolpert oder fällt.

Denn bei ihrem letzten Sturz (vor einigen Wochen) ist sie sogar einige Zeit liegen geblieben und ich hatte den Eindruck, als würde sie nicht ganz 'klar' im Kopf sein - mag aber auch ein kleiner Schock gewesen sein. Wer weiß?!

Na ja, aber wirklich interessant...

Lieben Gruß
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Kosima
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Antwort #11 - 12. September 2008 um 00:02
 
asci72 schrieb am 31. Januar 2007 um 21:01:
Pony schrieb am 09. Dezember 2006 um 14:51:
Wie zeigt sich Narkolepsie:

Die leichte Form der Erkrankung ist meist beim Pferd im Ruhezustand zu beobachten. Das Pferd steht in der Box und döst, langsam sinkt der Kopf in Richtung Boden, die Augen sind halboffen oder geschlossen, das Pferd beginnt zu wanken, verliert die Muskelspannung und knickt weg. In diesem Moment erwachen die Pferde meist und fangen sich bevor sie umfallen. Dann ist ihr Blick oft etwas verwirrt, aber dann gleich wieder klar und das Pferd ist wieder voll bei Bewußtsein. Auffällig ist, dass das Pferd während dieses Zustands nicht ansprechbar ist und auch auf Berührung kaum reagiert. Es dürfte also wirklich im Stehen einschlafen.

Ganz genau das beobachten wir seit längerem bei Cathys Pony Susi. Ob sie dabei ansprechbar ist oder nicht weiß ich so jetzt nicht, es fällt halt immer auf wenn ihr die Beine wegsacken und dann ist sie ja wieder "wach" gestürzt ist sie jetzt das wir es gesehen hätten noch nie. Leider wurde Susi immernoch nicht auf cushing getestet, aber ich finde sie zeigt immer deutlichere Sympthome, obwohl der Fellwechsel diesen Frühling etwas besser war.
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Antwort #12 - 12. September 2008 um 08:27
 
Hey Kosi,

auf was wartet Ihr denn noch bei dem Pony von Kathy ?
Damit hat Sie doch schon länger zu tun, lasst doch zumindest mal den ACTH Wert bestimmen.

LG
Conny
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Antwort #13 - 12. September 2008 um 09:43
 
Ach Conny, wie soll ich das erklären???
Eigentlich warten wir auf gar nichts, immer wieder weiße ich drauf hin. Aber es gestaltet sich echt kompliziert, Cathy hat mit Fenris ja noch so einen "besonderen" Fall. Ihre beiden haben ständig etwas und jedesmal ist es so das Cathy sagt wenn alle Rechnungen bezahlt sind dann kommt endlich der Test dran, doch meißtens macht Fenris vorher irgendwie nen Strich durch die Rechnung. Mal hat er ne Kolik weil er versehentlich bei einer jenseits Hitze ohne Wasser ausgesperrt wurde, dann hat er ne Lederhautentzündung weil der Schmied gepfuscht hat...
Eigentlich hätte der Test längst mal mitgemacht werden können, aber Cathy wird dann wieder von irgendwem eingeredet das Susi ja gar nicht nach cushing aussieht und es könne ja gar nicht sein sonst hätte sie längst ne Rehe gehabt...
Ich steck halt auch nicht drinne
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ronja-pony




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Antwort #14 - 12. September 2008 um 10:14
 
Huhu Kosi,

das mit den TA Kosten etc und anderen Katastrophen kenn ich nur zu gut.
Aber  Augenrollen ein ACTH Test kostest nun wirklich nicht die Welt,und falls es Cushing sein sollte ( Ronja hatte auch nie Rehe vorher) dann ist es so wichtig, das so schnell wie möglich eine Therapie gestartet wird.
Desto eher Cushing behandelt wird, desto besser ist es doch.
Aber da sag ich DIr ja nicht s neues,und Du kannst ja auch nur die Tipps weitergeben Zwinkernd ich weiss.

Liebe Grüße
Conny
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Antwort #15 - 12. September 2008 um 13:13
 
Hej,
interessant, dass der thread gerade mal wieder hochgeholt wurde (wo ich ihn doch so verzweifelt gesucht habe  Zwinkernd ). Hier im Forum war mal eine Biggi mit ihrem Araber Sherkan (schwere Hufrehe). Ich habe noch regelmässig Kontakt zu Biggi, und sie schrieb mir, dass Sherkan bereits 3x beim Satteln vorne eingeknickt ist. Ich habe ihr geraten, sich doch noch wieder im Forum anzumelden. Aber jetzt schicke ich ihr auch nochmal den Link hierzu!!!

Gruss Esther
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Antwort #16 - 12. September 2008 um 21:30
 
Hallo Zusammen!

Als Bonito damals den zweiten Reheschub hatte,ist er auch einmal umgefallen. Ich hatte es selber leider nicht gesehen.Hätte mich wahrscheinlich zu Tode erschreckt. Dann wurde auch die Diagnose sicher. Allerdings muß er auch zwischendurch getaumelt sein,als seine Dosierung noch 0,25 mg betrug.Der Tierarzt ordnete nach einer Blutentnahme die Halbierung der Dosis an, sprich o,125 mg.Seit dem geht es ihm gut, er ist auch sehr munter. Aber so ist halt jeder Patient anders. Liebe Grüße,Claudia!
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Antwort #17 - 18. September 2008 um 18:10
 
Hallo,

habe dieses Thema mit großem Interesse und Aha-Effekt gelesen. Mein Shetty knickt gelegentlich auch mit der Vorhand ein. Nie so, dass sie fällt, sie fängt sich immer noch selbst ab, aber sie "stolpert " ohne ersichtlichen Grund auf absolut ebener Strecke. Ich habe immer angenommen dass sie wohl eine Blockade / Arthrose an der Halswirbelsäule hat, die manchmal auf einen Nerv drückt. Ich hatte auch schon einen Osteopathen dazu zu Rate gezogen, aber er wollte Nelly nicht mehr behandeln, weil sie mit 33 zu alt sei und er Angst hatte, er würde Verkalkungen lösen, so dass sie nachher eventuell Schmerzen haben könnte.
Mit dem Cushing habe ich das bisher gar nicht in Verbindung gebracht, aber das wäre ja eine Erklärung.

LG Maren   
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Nelly
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Benjamin


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Antwort #18 - 18. September 2008 um 18:51
 


Kann sich einer von Euch noch erinnern:
Irgendwann letztes Jahr gab es hier mal jemand mit einem Polnischen Kaltblut (?) - glaube ich - (sah aus wie ein Haflinger). Es gab ein Foto auf dem das Pferd "Knieschoner" anhatte. Mich würde interessieren, was daraus geworden ist, kann mich aber an den Usernamen nicht erinnern und finde auch das Foto nicht mehr..  Griesgrämig

Falls jemand einen Tipp hat..  Smiley

LG Anne
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Pony
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Antwort #19 - 18. September 2008 um 20:55
 
...

meinst du das Bild??   Zwinkernd

das ist von Leanga, und das Polnische Kaltblut, das
aussieht wie ein Haflinger, ist Titus  Laut lachend

mehr dazu gleich in seinem Tagebuch

lg
Petra
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Benjamin


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Antwort #20 - 18. September 2008 um 21:47
 

Danke Petra, natürlich meinte ich genau den  Smiley

sag mal, hast Du eigentlich ein Gedächtnis wie ein Elefant, das Dich hier so locker durch das Forums-Labyrinth lustwandeln lässt?  Augenrollen


Ich kopier mal hier rein, was zum Thema Zusammenklappen passte:

Pony schrieb am 18. September 2008 um 21:00:
...
Mit Pergolid hat uns Titus zunächst viel besser gefallen, er war wacher
und insgsamt munterer, sein Einknicken und Stürzen war sozusagen
verschwunden. ...


die ganze Geschichte unter
http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1192894758/4#4


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Antwort #21 - 18. September 2008 um 22:59
 
asci72 schrieb am 18. September 2008 um 21:47:
Danke Petra, natürlich meinte ich genau den  Smiley

sag mal, hast Du eigentlich ein Gedächtnis wie ein Elefant, das Dich hier so locker durch das Forums-Labyrinth lustwandeln lässt?  Augenrollen


nartürlich nicht,
vieles weiß ich wo es zu finden ist
aber in diesem Fall (der mir auch noch bekannt war) hab ich einfach eine Mail an alle User geschickt in der Hoffnung die richtige meldet sich  Zwinkernd

lg
Petra

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Antwort #22 - 25. Januar 2009 um 11:36
 
Ich hab auch ein Pferd für die Statistik: Fago, unser damals 29jähriger Wallach knickte immer wieder ein und fiel auch mehrmals um. Schließlich wurde Cushing diagnostiziert, nachdem eine Rehe dazu kam (langes, teilw. lockiges Fell hatte er schon lange). Leider kam die Diagnose zu spät, damals war Cushing noch nicht so sehr bekannt wie jetzt.
Bei meiner Stute war ein einmaliges, plötzliches Kopfabsacken in ihre Krippe hinein der endgültige Anlass für mich, jetzt Richtung Cushing zu denken. Test wird in 10Tagen gemacht...
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Antwort #23 - 26. Januar 2009 um 16:59
 
Ich hatte vor einiger Zeit auch mal eine Umfrage dazu:

http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1197323888

Willy bekommt seit November 2007 Pergolid. Der letzte Anfall war ca. im Dezember 2007.

Seine damalige TÄ meinte, dass es eine Folge des unbehandelten Cushings sein kann.

Seit Anfang 2008 hatte er einen solchen Anfall nicht mehr, so dass ich davon ausgehe, dass das Pergolid ihn positiv beeinflusst.

VG
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Antwort #24 - 27. Januar 2009 um 09:30
 
NAchdem Fago zunächst nach TCM wegen des Cushingverdachtes behandelt wurde, wurde es deutlich ´besser bzw. war zum Schluss ganz weg.
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Antwort #25 - 30. Januar 2009 um 17:40
 
Bin gerade auch auf den Thread gestoßen. Und wir haben das mit dem "einknicken" auch. Er macht es aber nur im Schritt. Passiert aber nicht wenn er fleißig geht (glaub ich - hüstel - muß ich mal genauer testen). Umfallen tut er nicht.
Konnte das bisher nur beim Schritt reiten feststellen ob das auch auf n Paddock passiert muß ich mal erforschen.

Da Mitte Februar eh ein TA-Termin geplant ist wird dann auch endlich nochmal der ACTH-Wert überprüft. (Wink zu Ronja-Pony)

Mit meinem TA habe ich schon über das Problem gesprochen - er erwähnte etwas von Hufrolle was ich mir aber überhaupt nicht vorstellen kann. Zumal die Abfußung nich für Hufrolle spricht sondern für Rehe halt (Wißt Ihr wie ich mein?!)

Knicken Eure Pferde nur beim reiten ein oder auch auf n Paddock/Auslauf/Wiese???

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Nucki Nuss
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Antwort #26 - 30. Januar 2009 um 21:10
 
@Nazgul
Bei meinem Pony ist es mir nur aufgefallen, wenn ich ihn geputzt habe. Auf der Koppel oder beim Laufen nicht. Er stand aber damals noch 70 km weit weg, so dass ich nur 1 x die Woche da war. Anderen Leuten ist es gar nicht aufgefallen.

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madahn
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Antwort #27 - 30. Januar 2009 um 22:42
 
@
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Bei Hicki ist es nur beim Laufen - egal ob geritten oder ohne Reiter als Handpferd. Es ist in allen 3 Gangarten, daher galoppiere ich nicht mehr mit ihm. Freilaufend auf der Koppel ist es mir noch nicht aufgefallen. Es ist auch "nur" ein Wegknicken, richtig umgefallen ist Hicki (noch) nicht. Jedenfalls noch von keinem beobachtet worden.

Gruss Esther
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Antwort #28 - 31. Januar 2009 um 13:51
 
madahn schrieb am 30. Januar 2009 um 22:42:
@
 [b]Es ist auch "nur" ein Wegknicken, richtig umgefallen ist Hicki (noch) nicht. Jedenfalls noch von keinem beobachtet worden.


Ja genau, nur ein wegknicken...tja Traben kann ich im Moment nur bedingt und Gallopp dauert bei uns noch ein wenig (was nicht am Pony liegt sondern an meinerwenigkeit...) daher kann ich zu den anderen Gangarten noch gar nichts sagen... unentschlossen
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Antwort #29 - 31. Januar 2009 um 14:55
 
Fago ist entweder auf dem Paddock/der Wiese oder am Putzplatz weggeknickt.
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Vivi
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Antwort #30 - 06. Februar 2009 um 20:55
 
Bei Charly stelle ich immer wieder ein leichtes Schwanken/Einknicken des rechten Hinterbeines fest, wenn ich nach einer Runde um die Weiden im Schritt (3km - 15min) wieder auf Asphalt gehe. Erst dachte ich immer der stolpert... aber worüber? und dann nach schon 2m Asphalt? Sind i.d.R. nur 1 oder zwei Tritte...
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Steffi84
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Antwort #31 - 07. März 2009 um 22:56
 
Hallo zusammen,

Luki schlürft zwar mit den Hufen knickt aber nicht ein und hat sonst auch keine Anzeichen.
(Bin ihn aber seid der Pergolidgabe (Oktober 2008) nicht mehr geritten also evtl. beim reiten anderst)

Grüße Steffi
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Kathrin
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Antwort #32 - 26. März 2009 um 10:47
 
Mein ECS-Blacky macht keine dieser Anstalten, aber meine Stute von der ich bisher immer annahm, dass sie gesund sei, knickt zu Beginn des Reitens im Schritt immer mal wieder um. Sieht aus, als würde sie die Hufe nicht richtig hinstellen. Sie fängt sich aber immer und mit der Zeit tritt es nicht mehr auf. Werde mir mal genau anschauen, ob sie noch mehr Symptome zeigt. unentschlossen
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Antwort #33 - 03. April 2009 um 08:01
 
Habt Ihr mal Eure TÄ oder Hufschmiede gefragt was die so zum einknicken sagen? (neugirig ich bin)

liebe Nazgulgrüße
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nici
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Antwort #34 - 08. April 2009 um 20:07
 
Hallo zusammen
unser Pensionspferd mit EMS - Verdacht, macht das genau auch so. Er kann im Schritt gehen und plötzlich sieht es aus, als ob er den Fuss nicht abstellt und somit einknickt.
Wir haben uns dabei noch nie viel gedacht, eher dass er etwas am schlafen sei oder so.
Liebe Grüsse
Nici
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disa
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Antwort #35 - 07. Mai 2009 um 14:16
 
Ich bin gerade selbst erst darauf gestoßen, weil mein Rehepferd auch einfach mal umknicken kann: Habt ihr mal auf Borreliose untersuchen lassen? Neuroborreliose? Nur so als Denkansatz...
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lovely dog
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Antwort #36 - 04. Juli 2009 um 10:42
 
Mein Wallach knickt eigentlich um seit dem ich ihn kenne (ca. seit 4Jahren) wurde immer erst damit abgetan das er sich nicht konzentriert. War selber noch unerfahren und habe das dann auch erst einmal geglaubt. Aber je mehr ich darüber nachdenke waren es wohl schon die Vorboten von ECS. Seit der Einnahme von Pergolid kam es nicht mehr vor, bis vor kurzen da knickte er immer wieder sehr stark ein auch das Gallopieren von achten klappte nicht mehr. Auf dem ersten Zirkel war er noch im Gleichgewicht und auf dem zweiten Zirkel drohte er fast umzufallen Traurig.

LG Lovely dog
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Nine192
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Antwort #37 - 23. September 2010 um 14:10
 
Ich hol das Thema mal wieder "hoch" Smiley

Filou knickt vorne auch öfter mal weg. Und er knickt auch hinten weg - da sogar noch öfter. Naja so ein richtiges weg knicken ist das nicht, weiß nicht wie ich das beschreiben soll. Wenn er den Fuß nach vorne tun will, dann "hängt" der hinten fest und macht nen halben Ausfallschritt, bis der Fuß dann "nach kommt". Wisst ihr wie ich mein??  Augenrollen

Das hat er schon die letzten Jahre und ich merke auch  keinen Unterschied seit er Pergolid bekommt...

Hinten weg knicken tut er meist nur, wenn er trödelt beim laufen. Wenn er richtig vorwärts geht passiert das nicht...
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Janina Schwarzmaier  
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Antwort #38 - 23. September 2010 um 22:50
 
Hm, hast du mal die Knie untersuchen lassen? Das klingt etwas nach Knie Problemen für mich. Ich denke das Einknicken beim Cushi kommt von der Muskulatur - also von einem unbehandelten Cushi. Wenn er behandelt ist, sollte dies nicht so ausfallen. Aber wenn ein Pferd trödelt, kann ein Stolperer gut mal kommen. Hinterhand ist manchmal auch ein Problem vom Rücken aus. Evtl. wenn der Sattel zu lang ist auf die Lendengegend kommt.
Wenn ich mit nem langsamen Pferd unterwegs bin und meiner langsam laufen muss, trägt er den Rücken mit der Zeit nicht mehr so schön. Wenn er vorwärts läuft schwingt er schön mit. So kann halt auch dies eine Ursache sein vom Stolpern denke ich.
Was meinst du dazu?
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Nine192
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Antwort #39 - 24. September 2010 um 19:54
 
Also es ist halt auffälllig, dass es zu 99 % nur auf dem Platz oder in der Halle ist. Da ist er immer recht triebig  Zwinkernd

Im Gelände geht er immer schön fleißig vorwärts, da passiert das nur ganz selten, da knickt er nur ab und zu mal vorne weg.

Ich glaube auch, dass es am schlurfen liegt...ich werds die nächsten Wochen mal etwas genauer beobachten und mal jedes mal aufschreiben, wenn er gestolpert o. ä. ist...dann hab ich auch mal nen Überblick wie oft das vorkommt...

wollte nur mal für die Statistik mitteilen, dass Filou vorne auch ab und zu weg knickt  Zwinkernd
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Janina Schwarzmaier  
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Manola
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Antwort #40 - 10. November 2010 um 16:15
 
Hallo,

dann reihe ich mich auch mal hier ein. Manola knickt ebenfalls vorne ein und zwar geht das jetzt schon jahrelang so. Ich habe das auch immer auf eine eventuelle Arthrose geschoben. Seit sie Pergolid bekommt ist das Einknicken so gut wie weg gewesen. Vor ein paar Wochen wurde es wieder intensiver, so dass ich die Pergodosis leicht erhöht habe. Jetzt hat es sich wieder gegeben, zum Glück! Übrigens hat sie das ausschließlich im Schritt, niemals im Trab oder Galopp und gefallen ist sie seit Beginn der Therapie überhaupt nicht mehr.

Gruß

Manola
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Gesundheitszustand: Es könnte nicht besser sein!

Letztes Testergebnis, Pergoliddosis: Reine Verdachtsbehandlung aufgrund optischer Symptome, bis heute kein Bluttest. 1mg Pergolid

Arbeit: Manola wird 2 x pro Woche in allen Gangarten für 1 1/2 - 2 Stunden freizeitmäßig im Gelände geritten.

Fütterung: 5 x täglich Heu aus engmaschingen Netzen, 1 x täglich Beets-Cobs-Gemisch mit Bierhefe, Ingwer und 20-30 Gramm Mönchspfeffer, gelegentlich 1 Stündchen auf der Koppel, knapp dosiert Karotten,  Äpfel, hartes Brot
 
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Hamingja




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Antwort #41 - 11. November 2010 um 07:31
 
Hi,

das ist ja interessant. Diagnose ist bei uns ja noch ganz frisch (auf Grund des vielen Fells getestet). Hotti hat es hin und wieder beim Reiten (auf der Weide hab ich es noch nicht gesehen), dass sie in allen drei Gangarten Hinten weg knickt. Im Gallopp fühlt sich das dann wie ein Slidingstop an, als ob sie sich auf den Po setzt. Aber nur für einen Sprung, danach läuft sie dann weiter, als wenn nichts gewesen wäre. "Normal" stolpern tut sie relativ viel, hab ich bisher auf Unachtsamkeit bzw. zu wenig Training (abwechselnde Krankheiten von Hotti und mir) geschoben und alte TA konnte mir nichts dazu sagen, neue hab ich noch nicht gefragt.
Hoffe das die Tabletten nächste Woche kommen und wir mit der Behandlung starten können. Und vielleicht tut sich dann ja auch was hinsichtlich des Wegknickens und des stolperns etwas (o:
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Ruuth
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Antwort #42 - 12. November 2010 um 19:05
 
hi,
hab das ganze thema hier gerade mit großem Interesse gelesen. Meine inzw. 27 jährige Arabo-Haflinger Stute knicken auch beim spazieren gehen des öftern ein doer auch beide Vorderbeine weg. Entweder sie fängt sich wieder, teilweise landet sie aber auch auf den Knien, so dass Fell weg ist und sie tweilweise auch kl Verletzungen hat. Hab mir schön öfter gedacht dass ich mir mal Gedanken üebr Knieschoner machen muss fals es schlimmer wird. Und hab mich über das Foto von Titus grad sehr gefreut. Ihr ist das auch schon ein zweimal beim Schmied bzw. Hufe auskratzen passiert. Der Schmied dachte sie sei einfach eingeschlafen  Laut lachend
sobald sie sich aufregt bzw. wir wenn wir gut drauf sind und mal traben oder galoppieren passiert ihr das aber nie.
dachte auch immer das hängt mit ihrem Alter zusammen,...
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Haukur
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Antwort #43 - 18. Oktober 2012 um 13:49
 
Die von Pony beschriebene Narkolepsie passt genau auf das, was Haukur am letzten Sonntag fabriziert hat...

Pony schrieb am 09. Dezember 2006 um 14:51:
Wie zeigt sich Narkolepsie:

Die leichte Form der Erkrankung ist meist beim Pferd im Ruhezustand zu beobachten. Das Pferd steht in der Box und döst, langsam sinkt der Kopf in Richtung Boden, die Augen sind halboffen oder geschlossen, das Pferd beginnt zu wanken, verliert die Muskelspannung und knickt weg. In diesem Moment erwachen die Pferde meist und fangen sich bevor sie umfallen. Dann ist ihr Blick oft etwas verwirrt, aber dann gleich wieder klar und das Pferd ist wieder voll bei Bewußtsein. Auffällig ist, dass das Pferd während dieses Zustands nicht ansprechbar ist und auch auf Berührung kaum reagiert. Es dürfte also wirklich im Stehen einschlafen.

Charly

Hier hat er beim ersten Mal schon einen leichten Ausfallschritt nach links gemacht, um sein Gleichgewicht zu behalten:
...

Beim zweiten Mal kurz darauf ist er richtig eingeknickt und hat sich kurz vor dem Boden wieder gefangen. Und er schien definitiv nicht ansprechbar während dem Zwischenfall und reagierte auch nicht darauf, dass neben ihm stand und an der Mähne gepackt hatte.
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Haukur, Isländer, 1982 - 2013.
Cushing 2011 diagnostiziert.  Letzte Prascend-Dosis: 0.5 mg/Tag (Okt. 2012 bis Juli 2013)

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Antwort #44 - 19. Oktober 2012 um 07:53
 
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Haukur
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Antwort #45 - 19. Oktober 2012 um 08:42
 
Danke, Karin - da passt auch einiges...
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Antwort #46 - 15. April 2015 um 10:24
 
Hallo zusammen, wie ergeht es euren Pferden? Habe grade die Berichte gelesen, weil meine Belli seit ein paar Monaten das gleiche Problem hat. im Januar stand sie auf dem Paddock und jemand aus dem Stall hat beobachtet, wie sie gedöst hat und auf einmal umgefalen ist. Gestern stand sie auf der Stallgasse und wurde auf einmal ganz schlimm müde, die Augen fielen zu und der Kopf wurde immer schwerer. Und plötzlich knickte sie weg, konnte sich aber grade noch fangen. hab sie dann zurück in den Stall gebracht, da war sie auf einmal wieder hellwach und hat ganz normal gefressen....
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Antwort #47 - 02. November 2015 um 22:49
 
Mein Pony zeigt ähnliche Symptome, vor der Behandlung mit Pergolid, ich hoffe es bessert sich mit der richtigen Dosis:
bisher wars immer eine Art "Erschrecken"/"Flucht": Kopf hoch, huch!! Ziel: Rückwärts (ggf Zug im Nacken durch Halfter, nicht super fest, aber was man halt so in der Hand hat wenn Pferd Kopf hoch reißt) - 1 Schritt Rückwärts, nicht ansprechbar, kurz innehalten, taumeln in der Hinterhand , ggf Versuch NICHT umzufallen von der Vorderhand und Umfallen.

Danach alles wieder ok, Pferd ruhig, etwas verdattert, aber ok.

Beim Hufe auskratzen (Vorderhuf) ist meiner auch schonmal fast umgekippt, hat irgendwie die Spannung im stehenden Vorderhuf verloren und ist weggeknickt, hat sich aber wieder gefangen, statt ganz umzufallen.

Ich habe heute gehört es könnte auch VOM Pergolid zu solchen Blackouts kommen.... ich hoffe nicht auch das noch  unentschlossen
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Ayra
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Antwort #48 - 03. November 2015 um 09:38
 
Ich kenne das als eines der selteneren Symptomen von Cushing.
Ich drücke euch heftig die Daumen, dass das mit der Pergolidbehandlung verschwindet.

Wenn man Pergolid einem gesunden Pony gibt, kann es alle Symptome von Cushing dadurch bekommen, also vermutlich auch dieses plötzliche Umfallen. Möglicherweise wurde das damit gemeint, dass das Umfallen "durch" das Pergolid kommen könne. Anders kann ich es mir nicht vorstellen..... es sei denn, man schleicht nicht ein, sondern schiebt dem Pony direkt eine sehr hohe Dosis rein.    Aber all da ist nicht normal und durch falsche Handhabung entstanden.
Mach dir da mal keine Sorgen....
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Beste Grüße
Suse
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Aktueller Gesundheitszustand:
Shetty, gutes Fell, immer noch lockige Mähne,

das Pony wird gearbeitet: läuft nun wieder gerne und fleissig vor der Kutsche

ACTH Wert im Oktober 2009 von 124 darauf hin 0,5 mg- wg, des Schubs auf 0,75 mg gesteigert - ACTH-Test 9,04 (20 - 50 Laboklin) guter Zustand
bei 0,5 mg - ACTH-Wert 23,5 (TiHo Hannover >50 ) aber trotzdem noch Symptome, seit Mitte Oktober auf 0,625mg mit Besserung der Symptome, Mitte Dez. auf 0,6825 mg, dann auf 0,75 mg - Ergebnis> kühle Hufe, lustiges Pony, die Locken werden weniger... aktuell 1 mg mit einem ACTH-Wert von 16, seit 7/2012 1,25 mg, seit 4/2013 wieder auf 1 mg gesenkt, seit 6/2013 auf 0,75 mg

Fütterung: 4-5 kg altes Heu am Tag,  125 gr. Heucobs mit Chromhefe, Kräutern,  Vit E, Hagebutten 


...
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Arco29
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Antwort #49 - 03. November 2015 um 15:15
 
Wolan hatte das mal ganz extrem nachdem Satteln, da fiel er plötzlich in sich zusammen, stand auf und stieg. Ich hatte den Sattel aber nur leicht angegurtet. Er war auch am dösen und im nächsten Moment ging es los.
Kam dann auch häufiger vor und war vor der Pergolidbehandlung
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Bjalla
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Antwort #50 - 04. November 2015 um 09:03
 
Bei Bjalla hat das Stolpern unter der Pergolidbehandlung auch wieder aufgehört.
Ich bin mir sicher, das wird bei deinem Pferd auch so sein.

LG
Kerstin
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Bjallas EMS-Tagebuch

Fragen zu Bjalla


Bjalla ist am 10. Februar 2018 gestorben. Ihre Krankengeschichte:
Ataxie, 3. Reheschub innerhalb von 6 Jahren im Juni/Juli 2010, daraufhin Diagnose EMS, IR.
September 2015 Diagnose Cushing, ACTH: 257, Prascend 1 Tablette, später reduziert auf ¾ Tablette (ACTH: 6,2)
November 2016 Hufrehe/Huf zu kurz ausgeschnitten, Juli 2017 noch ein Reheschub (Bjalla ist aufgeschwemmt, wurde wegen des Schubs im November vermutlich zu lange geschont)
Bjalla lebte zusammen mit Larry/Shetty im Offenstall, Holzpellets als Einstreu. Gemeinsam bekamen sie 12 kg Heu über 24 h verteilt aus engmaschigen Heunetzen, zusätzlich je 1 – 2 Handvoll Heucobs, kurweise Bierhefe ohne Treber/diverse Stoffwechselkräuter. Ab August 2017: N-Sulin als Ergänzungsfutter. Keine Weide.
tägliche Bewegung (Longieren/Intervalltraining ganze Bahn, Equikinetik im Schritt, Spaziergänge)


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Antwort #51 - 04. November 2015 um 10:22
 
Bjalla schrieb am 04. November 2015 um 09:03:
Bei Bjalla hat das Stolpern unter der Pergolidbehandlung auch wieder aufgehört.


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Antwort #52 - 04. November 2015 um 11:42
 
Mein Pony ist mit ECS auch unter Pergolid auch umgefallen und hatte sich immer bös die Karpale aufgeschlagen. Das hat aufgehört als ich sie nicht mehr geritten habe. Ob es einen Zusammenhang gibt oder nur Zufall...???
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