Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Plötzliches Einknicken/Umfallen/Muskelerschlaffen (Gelesen: 168 mal)
asci72
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Benjamin


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31. Januar 2007 um 00:36
 
Kataplexie bei Wikipedia:

"Kataplexie ist der medizinische Fachausdruck für den erregungsbedingt auftretenden kurzzeitigen Verlust des Muskeltonus. Das Krankheitsbild wurde erstmals 1902 von Leopold Loewenfeld (1847-1924) beschrieben.
Dieser Verlust der für die Körperhaltung notwendigen Muskelspannung tritt oft nach Affekterlebnissen auf.


Kataplexie gilt als eines der vier Leitsymptome der neuronal bedingten Schlafstörung Narkolepsie.
Dabei können sowohl die gesamte Skelettmuskulatur als auch nur einzelne Muskelgruppen betroffen sein. Häufig sind kurzzeitige Lähmungen der Gesichtsmuskulatur (auffällig an Zunge (Zungenvorfall bzw. schwerfälliges Sprechen) und Lid), der Haltekraft einer Hand oder der Knie (Knieschwäche) für einige Sekunden bis zu wenigen Minuten. In schweren Fällen kann sich die Person nicht auf den Beinen halten und bricht zusammen. Auslöser können neben (selbst schwachem) Erschrecken auch ein Lachreiz (bei Witzen), generell Überraschungen oder andere Affekte sein."

http://de.wikipedia.org/wiki/Kataplexie


"Tagesschläfrigkeit tritt aber auch bei chronischen Infektionskrankheiten, endokrinen Störungen
(z.B. Schilddrüsenfunktionsstörungen, Cushing Syndrom), Hepatitis, Alkohol- oder Drogenmißbrauch, multipler Sklerose, Morbus Parkinson, Epilepsie, Herzinsuffizienz, Refluxerkrankungen,
Lungenfibrose, COPD, rheumatoider Arthritis, postoperativen Zuständen, arterieller
Hypotonie, Tumorerkrankungen, Anämie (in der leichten Form umstritten als Ursache
von Schläfrigkeit) und fragmentarischem Myoklonus chronisch oder vorübergehend auf."

http://www.pfalzklinikum.de/fileadmin/pfalzklinikum/Dokumente/Handbuch_Schlafmed...



Bitte beachten, dass Narkolepsie = Tagesschläfrigkeit der Oberbegriff ist. Kataplexie ist eine Erscheinungsform davon. Das dabei auftretende plötzliche Erschlaffen der Muskeln ist aber kein "Einschlafen" !!!
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Teddy
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Versuch macht klug...


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Antwort #1 - 31. Januar 2007 um 18:26
 
Dies Umknicken ist mir bei Jerziba auch schon aufgefallen.  Ich habe es bemerkt, nachdem ich nach der Rehe angefangen hatte, sie wieder zu bewegen. Sie tat es immer, wenn wir anfingen. Egal, ob wir spazieren gingen oder oder in die Halle oder auf den Reitplatz. Es war meistens nur die ersten Runden, danach habe ich es nicht mehr so bemerkt. Sie war dabei äußerlich weder aufgeregt noch schreckhaft, draußen nur neugierig, in der Halle eher lustlos. Und sie knickte ausschließlich mit dem linken Vorderbein in der Stützbeinphase nach vorne weg, so, als ob sie plötzlich keine Kraft mehr hätte, das Gewicht zu halten. Dazu muß ich sagen, daß Jerzibas linkes Vorderbein das Bein ist, auf welchem sie gern vermehrt belastet, da sie Linkshändig ist. Seit einiger Zeit bemerke ich das Wegknicken gar nicht mehr bzw. nur selten. Ich kann mcih leider nciht erinnern, ob sie das vor der Rehe auch getan aht. Es sit möglich, aber auf jeden Fall war es danach auffällig oft, sodaß ich mir da schon Gedanken gemacht hatte.

LG
Maria
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asci72
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Benjamin


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Antwort #2 - 31. Januar 2007 um 20:50
 
Hi Maria,

danke für Deinen Bericht!

In der gängigen deutschen Literatur zum Cushing wird von gelegentlichem Auftreten solcher Symptome beim Cushing-Pferd geschrieben. Nach über 2 Jahren hier im Forum hab ich das Gefühl, dass es damit als Cushing-Symptom möglicherweise unterbewertet wird. Auf Anhieb fallen mir mindestens 3 Fälle ein, die hier sowas bei diagnostiziertem Cushing beschrieben haben (und ich wette, es waren noch viel mehr..)

Wäre schön, wenn andere Betroffene hier auch noch über ihre Erfahrungen berichten können!!

LG Anne
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asci72
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Benjamin


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Antwort #3 - 31. Januar 2007 um 21:01
 
Pony schrieb am 09. Dezember 2006 um 14:51:
Diagnose Narkolepsie...

Dies ist eine Nervenerkrankung die auch Menschen, Katzen und Hunde bekommen können. Beim Pferd ist sie relativ selten und leider auch noch nicht sehr erforscht. Es gibt für Narkolepsie keine Heilung. Medikamente können verabreicht werden, jedoch ist die Wirkung beim Pferd nicht ausreichend erforscht und die Medikamente sind leider extrem schwere und süchtigmachende Präparate.

Wie zeigt sich Narkolepsie:

Die leichte Form der Erkrankung ist meist beim Pferd im Ruhezustand zu beobachten. Das Pferd steht in der Box und döst, langsam sinkt der Kopf in Richtung Boden, die Augen sind halboffen oder geschlossen, das Pferd beginnt zu wanken, verliert die Muskelspannung und knickt weg. In diesem Moment erwachen die Pferde meist und fangen sich bevor sie umfallen. Dann ist ihr Blick oft etwas verwirrt, aber dann gleich wieder klar und das Pferd ist wieder voll bei Bewußtsein. Auffällig ist, dass das Pferd während dieses Zustands nicht ansprechbar ist und auch auf Berührung kaum reagiert. Es dürfte also wirklich im Stehen einschlafen.

Die Tierärzte sind sich einig, dass ein Pferd, das unter der leichten Form der Narkolepsie "leidet" nicht in seiner Lebensqualität beeinträchtigt wird und weiterhin normal eingesetzt werden kann. Diese "Aussetzer" passieren auch nicht beim Reiten, sondern nur, wenn das Pferd im Ruhezustand in der Box oder auf der Koppel verweilt. Behandelt wird das Pferd meist nicht, da die Nebenwirkungen der Medikamente in keiner Relation zu den Auswirkungen der Erkrankung stehen. Empfohlen wird dem Pferd regelmässige Ruhezeiten und eine stressfreie Umgebung zu bieten.

Vorsicht: Die selben Symptome können auch bei Pferden auftreten, die keine Zeit zum Ruhen haben und ständig unter Streß leiden. Daher ist eine tierärztliche Abklärung unumgänglich!

Die etwas schwerer Form dieser Erkrankung ist allerdings nicht zu verachten und bringt meist eine Pensionierung des Pferdes mit sich. Bei dieser Form fällt das Pferd beispielsweise in Streßsituationen in eine Art Bewußtlosigkeit, die nach 10 - 30 Minuten wieder vorbei ist und nach der das Pferd meist ziemlich benommen ist. Dieser Zustand kann auch unter dem Sattel eintreten und daher ist eine gefahrlose Nutzung des Pferdes nicht mehr möglich. Eine Tötung ist nicht erforderlich, die Pferde können weiterhin ein schönes Leben führen, jedoch ist zur Sicherheit des Reiters von einer sportlichen Nutzung abzusehen.

Beim Verdacht auf Narkolepsie ist die Hinzuziehung eines Tierarztes unumgänglich. Evt. Untersuchungen, die zur Absicherung der Diagnose führen, können vom Tierarzt bzw. auf der Tierklinik durchgeführt werden.

Weitere Informationen zu dieser Erkrankung finden Sie auch unter http://sleepdisorders.about.com/cs/sleepdeprivation/a/animalkingdom_5.htm

Artikel zum Thema:
Narcolepsy - the disease

Quelle
http://www.pferdenet.at/Krankheiten/narkolepsie.htm

---------------
auch bestimmte Neurotransmitter wie Adrenalin, Serotonin und Dopamine spielen eine große Rolle beim Schlafprozess, wie auch beim Equinen Cushing Syndrom.

Ein Neurotransmitter ist eine vom ZNS hergestellte und in den Nervenzellen des Körpers gespeicherte Chemikalie. Wenn eine Nervenzelle ein Neurotransmitter-Feuer freigibt, findet eine elektrochemische Reaktion statt. Bei der Narcolepsy arbeiten die Neurotransmitter unsachgemäß. Einige Theorien über die Ursache für Narcolepsy sind unzureichend arbeitende Neurotransmitter oder die Unfähigkeit des Körpers verantwortlich, um sie in ausreichende Maße zu produzieren."
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asci72
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Benjamin


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Antwort #4 - 31. Januar 2007 um 21:03
 
und hier noch ein Link zu einem verwandten Thema -
Umfallen mit zusätzlichen "Krämpfen":

http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1164361844/7#7

und ein Beispiel ( das Pferd ist aber Verstorben) :
http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1165426915
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Solissimo
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Antwort #5 - 31. Januar 2007 um 21:06
 
Habe gerade Eure Artikel über das Einknicken gelesen und möchte dazu auch noch etwas loswerden.
Also Solo war schon immer eher der bequeme Typ: bloss nicht die Füße heben.... Das ist mir auch schon vor 15 Jahren aufgefallen (z.Zt ist er 25) . Dadurch dass er ständig einknickte auch beim Reiten, hatten wir dann Röntgenbilder der Vorderbeine gemacht, bei denen Arthrose festgestellt wurde- Behandlung mit Gelantinepulver als "Kur" im Frühjahr und Herbst. Auch Wasseransammlungen in den Gelenken sind seither da und man riet uns ab diese zu punktieren, da so etwas wohl auch außer Entzündungen nur kurzfristig etwas bringt. Wie gesagt, das war früher- mittlerweile  haben wir ja durch den Nord- Süddeutschlandwechsel auch einen anderen TA. (Damals waren wir bei Schockemöhle/D.Genn in Mühlen, da Solo dort bei einem Bauern stand.)Und nun zum Thema- Je mehr ich mich mit Cushing beschäftige, desto mehr fällt mir auf, wie früh schon Anzeichen dafür auftauchten und ich denke inzwischen, dass das Stolpern auch dazu gehört. Es ist, als wenn er einschläft- Sekundenschlaf-(?)und durch das kurze Einknicken wieder aufmerksam wird. Es ist aber nicht schlimmer geworden und daher habe ich es bisher nicht unbedingt mit ECS sondern eher mit der Arthrose in Zusammenhang gebracht. "Gegen" diese bekommt er übrigens seit 3 Monaten Teufelskralle.
Gruß Michaela
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Antwort #6 - 07. März 2007 um 13:33
 
Das mit dem einknicken beim Laufen im Schritt hat meine Püp auch schon mindestens 3 Jahre, seit ihr Fell länger wurde, ob es mir davor schon aufgefallen ist kann ich mich nicht mehr errinnern. Dann ist sie letzten Herbst auf dem Paddock einfach auf die Karpalgelenke gefallen hat eine richtige Schleifspur aus Fell gemacht. Meine Boxennachbarin hat es grad gesehen.

LG Karina
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madahn
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Antwort #7 - 15. Januar 2008 um 14:07
 
Hej,
habe das gerade gelesen. Na, dann habe ich ja noch ein Symptom für Cushing mehr bei Hicki. Das Einknicken beim Laufen hat er nämlich auch schon seit längerem (auch nur mit dem linken Vorderbein). Am Sonntag habe ich einen Ausritt mit ihm alleine gemacht, und da ist er im Galopp 2x fast gestürzt. Es fühlte sich an, als wenn er für kurz die Balance verliert! Ist ja heftig, dass das auch zum Cushing gehört...

Gruss Esther
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Anna
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Antwort #8 - 24. Januar 2008 um 21:13
 
Hallo,das mit dem Einknicken ist mir beim reiten auch schon aufgefallen.Bei Keniana kam es aus dem Hinterbein.Sie knickte regelrecht hinten ein.Ich dachte schon das käme aus dem Rücken.Mir fiel auch auf das sie sich nach rechts nicht mehr biegen lassen wollte.Ich hatte schon die Nummer von Tamme Hanken rausgesucht(Knochenbrecher)
Übrigens ,jeden Dienstag kommt er jetzt im Fernsehen,auf NDR um 21.00Uhr,Der XXL Ostfriese,das ist voll interessant.In der nächsten Sendung wird ein Vollblut eingerenkt.
Gruß  Anna
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Sissi
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Antwort #9 - 09. Juni 2008 um 13:51
 
Interessanter thread!

Für die Statistik möcht ich noch mein Pony vermerken. Schon seit geraumer Zeit fiel mir hin und wieder ein stolpern vorne auf, in den letzten 3 - 4 Monaten ist sie auch beim putzen schon 2 mal vorne komplett eingeknickst als wäre sie weggedöst
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Faynah
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Antwort #10 - 11. September 2008 um 22:09
 
Hallo.

Bin durch Zufall auf diesen Tread gestoßen. Meine eine Stute hat übrigens auch Probleme, die sich zeigen, indem sie stolpert oder gar ganz hinfällt (2x bisher).

Allerdings ist mir dieses bis jetzt nur beim Reiten aufgefallen. Habe es dann aber bisher immer auf ihr Hufrollenproblem geschoben, doch nachdem ich immer mehr davon mitbekomme (bei einem kleinen Forunsteffen, hatte man mich auch schon mal darauf aufmerksam gemacht), könnte ihr mir auch gut vorstellen, dass sie tatsächlich ein Cushingproblem hat (sie hat zusätzlich immer sehr viel und langes, dichtes Winterfell) und vielleicht auch dadurch stolpert oder fällt.

Denn bei ihrem letzten Sturz (vor einigen Wochen) ist sie sogar einige Zeit liegen geblieben und ich hatte den Eindruck, als würde sie nicht ganz 'klar' im Kopf sein - mag aber auch ein kleiner Schock gewesen sein. Wer weiß?!

Na ja, aber wirklich interessant...

Lieben Gruß
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Kosima
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Antwort #11 - 12. September 2008 um 00:02
 
asci72 schrieb am 31. Januar 2007 um 21:01:
Pony schrieb am 09. Dezember 2006 um 14:51:
Wie zeigt sich Narkolepsie:

Die leichte Form der Erkrankung ist meist beim Pferd im Ruhezustand zu beobachten. Das Pferd steht in der Box und döst, langsam sinkt der Kopf in Richtung Boden, die Augen sind halboffen oder geschlossen, das Pferd beginnt zu wanken, verliert die Muskelspannung und knickt weg. In diesem Moment erwachen die Pferde meist und fangen sich bevor sie umfallen. Dann ist ihr Blick oft etwas verwirrt, aber dann gleich wieder klar und das Pferd ist wieder voll bei Bewußtsein. Auffällig ist, dass das Pferd während dieses Zustands nicht ansprechbar ist und auch auf Berührung kaum reagiert. Es dürfte also wirklich im Stehen einschlafen.

Ganz genau das beobachten wir seit längerem bei Cathys Pony Susi. Ob sie dabei ansprechbar ist oder nicht weiß ich so jetzt nicht, es fällt halt immer auf wenn ihr die Beine wegsacken und dann ist sie ja wieder "wach" gestürzt ist sie jetzt das wir es gesehen hätten noch nie. Leider wurde Susi immernoch nicht auf cushing getestet, aber ich finde sie zeigt immer deutlichere Sympthome, obwohl der Fellwechsel diesen Frühling etwas besser war.
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Antwort #12 - 12. September 2008 um 08:27
 
Hey Kosi,

auf was wartet Ihr denn noch bei dem Pony von Kathy ?
Damit hat Sie doch schon länger zu tun, lasst doch zumindest mal den ACTH Wert bestimmen.

LG
Conny
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Kosima
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Antwort #13 - 12. September 2008 um 09:43
 
Ach Conny, wie soll ich das erklären???
Eigentlich warten wir auf gar nichts, immer wieder weiße ich drauf hin. Aber es gestaltet sich echt kompliziert, Cathy hat mit Fenris ja noch so einen "besonderen" Fall. Ihre beiden haben ständig etwas und jedesmal ist es so das Cathy sagt wenn alle Rechnungen bezahlt sind dann kommt endlich der Test dran, doch meißtens macht Fenris vorher irgendwie nen Strich durch die Rechnung. Mal hat er ne Kolik weil er versehentlich bei einer jenseits Hitze ohne Wasser ausgesperrt wurde, dann hat er ne Lederhautentzündung weil der Schmied gepfuscht hat...
Eigentlich hätte der Test längst mal mitgemacht werden können, aber Cathy wird dann wieder von irgendwem eingeredet das Susi ja gar nicht nach cushing aussieht und es könne ja gar nicht sein sonst hätte sie längst ne Rehe gehabt...
Ich steck halt auch nicht drinne
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ronja-pony




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Antwort #14 - 12. September 2008 um 10:14
 
Huhu Kosi,

das mit den TA Kosten etc und anderen Katastrophen kenn ich nur zu gut.
Aber  Augenrollen ein ACTH Test kostest nun wirklich nicht die Welt,und falls es Cushing sein sollte ( Ronja hatte auch nie Rehe vorher) dann ist es so wichtig, das so schnell wie möglich eine Therapie gestartet wird.
Desto eher Cushing behandelt wird, desto besser ist es doch.
Aber da sag ich DIr ja nicht s neues,und Du kannst ja auch nur die Tipps weitergeben Zwinkernd ich weiss.

Liebe Grüße
Conny
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Antwort #15 - 12. September 2008 um 13:13
 
Hej,
interessant, dass der thread gerade mal wieder hochgeholt wurde (wo ich ihn doch so verzweifelt gesucht habe  Zwinkernd ). Hier im Forum war mal eine Biggi mit ihrem Araber Sherkan (schwere Hufrehe). Ich habe noch regelmässig Kontakt zu Biggi, und sie schrieb mir, dass Sherkan bereits 3x beim Satteln vorne eingeknickt ist. Ich habe ihr geraten, sich doch noch wieder im Forum anzumelden. Aber jetzt schicke ich ihr auch nochmal den Link hierzu!!!

Gruss Esther
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Antwort #16 - 12. September 2008 um 21:30
 
Hallo Zusammen!

Als Bonito damals den zweiten Reheschub hatte,ist er auch einmal umgefallen. Ich hatte es selber leider nicht gesehen.Hätte mich wahrscheinlich zu Tode erschreckt. Dann wurde auch die Diagnose sicher. Allerdings muß er auch zwischendurch getaumelt sein,als seine Dosierung noch 0,25 mg betrug.Der Tierarzt ordnete nach einer Blutentnahme die Halbierung der Dosis an, sprich o,125 mg.Seit dem geht es ihm gut, er ist auch sehr munter. Aber so ist halt jeder Patient anders. Liebe Grüße,Claudia!
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Farah
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Antwort #17 - 18. September 2008 um 18:10
 
Hallo,

habe dieses Thema mit großem Interesse und Aha-Effekt gelesen. Mein Shetty knickt gelegentlich auch mit der Vorhand ein. Nie so, dass sie fällt, sie fängt sich immer noch selbst ab, aber sie "stolpert " ohne ersichtlichen Grund auf absolut ebener Strecke. Ich habe immer angenommen dass sie wohl eine Blockade / Arthrose an der Halswirbelsäule hat, die manchmal auf einen Nerv drückt. Ich hatte auch schon einen Osteopathen dazu zu Rate gezogen, aber er wollte Nelly nicht mehr behandeln, weil sie mit 33 zu alt sei und er Angst hatte, er würde Verkalkungen lösen, so dass sie nachher eventuell Schmerzen haben könnte.
Mit dem Cushing habe ich das bisher gar nicht in Verbindung gebracht, aber das wäre ja eine Erklärung.

LG Maren   
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Nelly
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Benjamin


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Antwort #18 - 18. September 2008 um 18:51
 


Kann sich einer von Euch noch erinnern:
Irgendwann letztes Jahr gab es hier mal jemand mit einem Polnischen Kaltblut (?) - glaube ich - (sah aus wie ein Haflinger). Es gab ein Foto auf dem das Pferd "Knieschoner" anhatte. Mich würde interessieren, was daraus geworden ist, kann mich aber an den Usernamen nicht erinnern und finde auch das Foto nicht mehr..  Griesgrämig

Falls jemand einen Tipp hat..  Smiley

LG Anne
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Pony
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Antwort #19 - 18. September 2008 um 20:55
 
...

meinst du das Bild??   Zwinkernd

das ist von Leanga, und das Polnische Kaltblut, das
aussieht wie ein Haflinger, ist Titus  Laut lachend

mehr dazu gleich in seinem Tagebuch

lg
Petra
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