Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Edda hat zum ersten mal Hufrehe (Gelesen: 33 mal)
Therapiepferd
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Hufreheforum.de


Beiträge: 3

54570 Bleckhausen /Eifel, Rheinland-Pfalz, Germany
Zeige den Link zu diesem Beitrag Edda hat zum ersten mal Hufrehe
23. Mai 2020 um 14:02
 
Hallo,
ich möchte hier unser Problempferd Edda vorstellen.
Sie ist eine Norwegerstute ohne Papiere. Geb. 2004
Wir haben sie vergangenen Juli aus einem Therapiestall übernommen. Dort werden die Pferde, die dort gearbeitet haben, nach einigen Jahren in gute Hände abgegeben. Edda hatte eine Warze am Unterhals, die bevor sie zu uns kam, operiert worden war. Es stellte sich als Sarkom heraus und war großflächig (Tennisball groß) entfernt worden. Die Nachbehandlung bei uns lief problemlos. Hier leben die Pferde im Offenstall und Weide. (Haflinger geb 2005, Oldenburger geb 1990) Letztes Jahr waren die Pferde bis November auf der Wiese. Am Offenstall Winterweide 1,5 ha , Heu ad libidum. Kraftfutter keines. Morgens ca 200g Mash mit Mineralfutter Huf Regulator. Dazu oft 1 Möhre, Öl, manchmal 1 Stück trockenes Brot. Leckerli Möhrenstücke , Pferdeleckerli. Im Fellwechsel Leinsamen
Salzleckstein zur freien Verfügung, so wie Wasser. Beides wird sehr gut angenommen!
Im Juli 19 haben wir sie gegen Tollwut impfen lassen, wegen Nähe zum Wald und vielen Füchsen.

Im Winter hatte sie wahnsinnig viel Fell, genau wie bei cushing Pferden beschrieben. Wir haben das auf 1. mal im Offenstall, (sie steht fast immer draußen) geschoben.
Im Winter und Frühjahr haben wir wie immer alle Pferde entwurmt.

Ab April wurden die Pferde sehr vorsichtig angeweidet. Danach für ca 8 Std auf Portionsweide und über Nacht zum Stall, damit sie dort noch Heu fressen (Raufe).

Mitunter war sie beim reiten, ca 3 x pro Woche 1-2 Std Gelände fühlig. Allerdings ist es hier extrem trocken und hart! Allerdings haben wir tolle Wiesenwege, wo sie problemlos und gerne lief. Beim Rückweg Freitag den 16.5. trat sie auf einen Stein und humpelte direkt. Bin abgestiegen und habe sie noch 150m zum Stall geführt. Danach Weide OB. Samstag schlich sie von der Weide zum Stall zurück. Ich dachte, keine Lust! Sonntag Morgen ging sie in Trachtenfußung mit deutlichen Schmerzzeichen. Habe die Tierärztin gerufen, die die Diagnose Hufrehe stellte. Sie hat Inflacam und Heparin gespritzt. Inflacam bekommt sie seither oral. Ich mache Fußbäder mit Eiswasser. Gebe ihr Belladonna und Bryonia.

Nachdem ich nun einiges über Cushing gelesen habe, muss ich sagen, dass sie alle Symptome hat !!!!! Sie muss getestet werden. Nur geht das wohl nicht bei einem Reheschub? Kann man bei eindeutiger Symptomatik schon mit Pergolit anfangen und dadurch die Rehe günstig beeinflussen?

Mein 29 jähriger Wallach Bonji geht nun alleine auf die Weide. Viel Stress für alle beteiligten!

So, ist nun sehr lang geworden. Könnt ihr mir bitte sagen was ich tun kann um ihr möglichst gut zu helfen?

Lg Gundula
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