Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Nur vorübergehende Therapie mit Prascend, Therapie mit Kräutern (Gelesen: 1387 mal)
Tosca
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Kräuterhexe


Beiträge: 109

Berlin, Brandenburg, Germany
Zeige den Link zu diesem Beitrag Nur vorübergehende Therapie mit Prascend, Therapie mit Kräutern
23. Oktober 2016 um 20:56
 
Hallo,
Ich habe schon des öfteren von Tieren gehört, deren ACTH Wert positiv durch Kräuter, wie Mönchspfeffer oder eben Kräuter-Ausleitungskuren (meistens von den bekannten Kräuterfirmen) beeinflusst wurde und bei den Pferde ganz auf Medikamente verzichtet werden konnte oder eben die Dosis niedriger gesetzt werden konnte.
Unter anderem habe Ich auch noch von Fällen gelesen, bei denen bei einem Wert unter 100 mirkro-Einheiten (weiß die genaue Einheit gerade nicht) gar nicht mit einer Tabletten-Therapie begonnen wurde, sondern auch hier mit Kräutern oder eben Produkten wie Corticosal positive Ergebnisse erzielt wurden.

Leider habe ich hier im Forum nicht so viel darüber gefunden und würde mich freuen, wenn jemand hier vielleicht so einen Fall hat und etwas dazu sagen kann, ob jemand mit seinem Patienten von der Tablette weggekommen ist?

Ich hoffe auf ein paar Antworten.

LG, Nicki
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Tagebuch von Tosca


Fragen zum Tagebuch


Gesundheitszustand: Momentan etwas schlapp...
Arbeit: alle 2 Tage 1h Ausritt, 1h Sulky fahren oder 30 Min Springen/Dressur
Futter: 50g Schwarzhafer, abends 40g Mariendistelsamen in etwas, das gerade schmeckt
Medikation: 0,75g Pergolid/Prascend
 
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cheyenne
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in der Ruhe liegt die
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Beiträge: 1792
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Antwort #1 - 24. Oktober 2016 um 05:58
 
Ist mir nicht bekannt das Prascend dadurch ersetzt werden konnte. lg Cheyenne
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Das mir mein Pferd das Liebste ist...sagst Du oh Mensch sei Sünde...mein Pferd blieb auch im Sturm mir treu...Du Mensch nicht mal im Winde..
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Bjalla
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Hufreheforum.de


Beiträge: 1787

Taunus, Germany
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Antwort #2 - 24. Oktober 2016 um 09:22
 
Ich beschäftige mich gerade mit dem Thema, um mein Pony zusätzlich so zu unterstützen, dass es mit einer möglichst niedrigen Pergolid-Dosis auskommt. Darauf bin ich gekommen, weil das Pony durch das Prascend derart mäkelig geworden ist, dass es nichts mehr außer Heu und Gras fressen wollte. Allerdings hatte es beim letzten Bluttest auch einen super guten ACTH-Wert, so dass ich es wagen kann, die Dosierung niedriger zu gestalten. Denn ich bin der Meinung, dass man sehr vorsichtig sein muss, um seinem Pferd nicht zu schaden und keine Hufrehe zu provozieren.

Erfahrungswerte in dieser Richtung habe ich noch nicht. Bisher habe ich nur Informationen gesammelt, die ich mit meiner in der Naturheilkunde sehr bewanderten Tierärztin durchsprechen will, um sie ggf. als sinnvolle oder unsinnige Methoden einzuordnen. Meiner Meinung nach ist es immer gut, sich umzusehen und für das Pferd passende Tipps umzusetzen. Aber pauschale Aussagen glaube ich so schnell nicht.

Du beziehst dich sicherlich auf die Aussagen zu Pseudo-Cushing, die vielfach sehr überzeugend klingen. Ich bin mir sicher, dass die Autoren dieser Artikel auf keinen Fall grundsätzlich unrecht haben und ihre Methoden eine Überlegung wert sind. Aber trotzdem glaube ich nicht, dass man so einfach auf Pergolid verzichten kann. Deshalb ist mein Weg der, mich informiert zu halten und das Pony naturheilkundlich zu unterstützen. Sollte sich irgendwann herausstellen, dass man doch ohne Pergolid auskommt, dann wäre das natürlich noch besser. Aber vorerst wäre ich in dieser Hinsicht sehr vorsichtig.
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Bjallas EMS-Tagebuch

Fragen zu Bjalla


Bjalla ist am 10. Februar 2018 gestorben. Ihre Krankengeschichte:
Ataxie, 3. Reheschub innerhalb von 6 Jahren im Juni/Juli 2010, daraufhin Diagnose EMS, IR.
September 2015 Diagnose Cushing, ACTH: 257, Prascend 1 Tablette, später reduziert auf ¾ Tablette (ACTH: 6,2)
November 2016 Hufrehe/Huf zu kurz ausgeschnitten, Juli 2017 noch ein Reheschub (Bjalla ist aufgeschwemmt, wurde wegen des Schubs im November vermutlich zu lange geschont)
Bjalla lebte zusammen mit Larry/Shetty im Offenstall, Holzpellets als Einstreu. Gemeinsam bekamen sie 12 kg Heu über 24 h verteilt aus engmaschigen Heunetzen, zusätzlich je 1 – 2 Handvoll Heucobs, kurweise Bierhefe ohne Treber/diverse Stoffwechselkräuter. Ab August 2017: N-Sulin als Ergänzungsfutter. Keine Weide.
tägliche Bewegung (Longieren/Intervalltraining ganze Bahn, Equikinetik im Schritt, Spaziergänge)


Larry - Bjallas neuer Freund
 
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