Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Fragen zu Tjargo (Gelesen: 5354 mal)
Arabella
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12. August 2016 um 08:51
 
Hallo Zusammen
Tjago ist ein 7 jähriger Norikerwallach. ich habe ihn als Fohlen gekauft.
Ich habe ihn in Eigenregie mit 2 Wamblütern. Sie sind von morgens 05.00 - je nach Witterung 18.00-20.00 uhr auf einem befestigten 500 m2 Paddock mit einem Weidezelt und bis jetzt Heu in Netzen zur freien Verfügung. Nachts sind sie in Einzelboxen. Im Winter sind sie, nicht auf der Weide oder sehr selten nur wenn es Schnee hat oder gefroren ist.
Im Frühling werden sie sehr sorgfältig angeweidet und sind bis im Hochsommer max. 2 h auf der Weide. Wenn das Gras überständig ist wird die Weidezeit langsam verlängert, entweder über Nacht oder über Tags immer mit Heu zu verfügung. Sie haben keine 24h Weide.
Da Tjago PSSM hat, habe ich ihn schon Zucker- und Stärkearm ernährt, das heisst viel Heu, angepasstes Mineralfutter und 2x 100 g Heucobs mit kurweise Kräuter oder eine handvoll Leichtgenuss von Agrobs, wenn er mehr bewegt wurde erhilt er 40 g Reiskleie pro Tag. Da er in beiden Vorderbeinen Schale hat, er hat leider eine Fehlstellung, hat er noch Glucosamin, MSM und Condroitin bekommen. Die Leckerlis habe ich selber gemacht aus Leinsamen, Sonnenblumenkerne mit Kräutern. Bewegt wurde er 6xpro Woche zwischen 1-2.5 h abwechselnd Ausreiten, Dressurarbeit, Handarbeit oder spazieren.
er war schon beim anreiten in engen Wendungen taktunrein, ich habe ihn röntgen lassen, da ist raus gekommen, dass er sehr flach steht, dementsprechend wurde er mit Keilen, Einlagen und Silikonpolstern beschlagen.
Die letzten 11/2 Jahre hatten wir mit einem immer wiederkehrendem Schweifrübenabszess zu kämpfen. 2 Klinikaufenthalt, immer wieder öffnen und spülen. Vor 3 Wochen hatte er wieder eine tennisballgrosse Höhle.
Darauf habe ich ihn an der Uniklinik in Zürich vorgestellt.
Die haben ihn stationär aufgenommen, den Schweif operativ göffnet total ausgekratzt und rausgefunden das es Fäkalbakterien waren. Das heisst starke Antibiotika, Entzündungshemmer etc intaravenös.
Dann 4 Tage später das Telefon: Tjago hat Rehe im Anfangsstadium!
Sofort in Eis gestellt, Entzündungshemmer, Blutverdünner.
Röntgenbilder zeigten keine Absekung oder Rotation. Nach 2 Tagen jetzt Verbände mit Entlastung. Die Medikamente schlagen im noch mehr auf den Darm, extreme Durchfall.
Für mich war dese Diagnose ein Schock, kam aus heiterem Himmel und zuerst hatte ich alle Hoffnung aufgegeben und mich schon mit dem einschläfern auseinandergesetzt, und dementsprechend überfordert.
Gestern der Anruf er läuft besser und der Schweif wird besser.(Wenigstens etwas)
Nach nächtelangem Studium des Forums habe ich wieder Hoffnung geschöpft, dass wir das schaffen und ich diese Herausforderung mit der Haltung Fütterung etc. schaffe.
Auch habe ich jetzt gesehen, dass seine Figur nicht über jeden Zweifel erhaben ist, er hat Fettpolster an Schulter Kruppe, in der Gurtlage und der Mähnenkamm ist auch nicht gut, also ist das Kind schon vorher in den Brunnen gefallen!
Sobald ich die Röntgenbilder habe und ich von Ihm Fotos machen kann, werde ich sie hier einstellen.
Jetzt hoffe ich das er über Sie Runden kommt.
Schon besten Dank im Voraus für eure Hilfe


Ich habe mich jetzt
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Bjalla
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Antwort #1 - 12. August 2016 um 13:02
 
Hallo und herzlich willkommen in unseren Reihen.

Der arme Tjago hat ja schon eine Menge mitgemacht - und du damit auch.
Positiv ist, dass der Schweif besser wird und dieses Problem hoffentlich bald dauerhaft behoben sein wird. Da gehe ich jetzt einfach mal von aus. Außerdem ist es gut, dass die Rehe gleich entdeckt und kompetent behandelt wurde. Also stehen die Chancen für dein Pferd doch gut. Wenn die Röntgenbilder keine Absenkung oder Rotation zeigen, ist das auch positiv.

Hinzu kommt, dass du dich gut informierst und mit der Haltung in Eigenregie alle Chancen hast, dein Pferd so zu halten, dass es zu einer guten Figur finden kann und in Zukunft keine Rehe mehr haben wird.

Nun muss er "nur" die Zeit mit den Medikamenten überstehen. Die Darmflora kann man nach Abschluss der Antibiotikagabe wieder aufbauen. Dann wird sich auch der Darm wieder erholen.

Wenn du dich weiter durchs Forum liest, wirst du viele gute Tipps finden. Fragen werden auch immer gerne beantwortet.

Ich wünsche Tjago gute und schnelle Besserung und freue mich auf Fotos von ihm.
Kopf hoch, das wird wieder. Es hört sich so an, als ob er mit dir die ideale Besitzerin gefunden hat, um wieder gesund zu werden.

LG
Kerstin
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Bjallas EMS-Tagebuch

Fragen zu Bjalla


Bjalla ist am 10. Februar 2018 gestorben. Ihre Krankengeschichte:
Ataxie, 3. Reheschub innerhalb von 6 Jahren im Juni/Juli 2010, daraufhin Diagnose EMS, IR.
September 2015 Diagnose Cushing, ACTH: 257, Prascend 1 Tablette, später reduziert auf ¾ Tablette (ACTH: 6,2)
November 2016 Hufrehe/Huf zu kurz ausgeschnitten, Juli 2017 noch ein Reheschub (Bjalla ist aufgeschwemmt, wurde wegen des Schubs im November vermutlich zu lange geschont)
Bjalla lebte zusammen mit Larry/Shetty im Offenstall, Holzpellets als Einstreu. Gemeinsam bekamen sie 12 kg Heu über 24 h verteilt aus engmaschigen Heunetzen, zusätzlich je 1 – 2 Handvoll Heucobs, kurweise Bierhefe ohne Treber/diverse Stoffwechselkräuter. Ab August 2017: N-Sulin als Ergänzungsfutter. Keine Weide.
tägliche Bewegung (Longieren/Intervalltraining ganze Bahn, Equikinetik im Schritt, Spaziergänge)


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Bjalla
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Antwort #2 - 16. August 2016 um 09:51
 
Ich antworte jetzt mal hier auf deine Frage im Tagebuch.

Sehr gut ist Hufrehe auf dieser Seite beschrieben: http://www.equivetinfo.de/html/was_ist_hufrehe.html
Dort ist alles gut erklärt und bebildert. Das hilft dir bestimmt weiter.

Ich verstehe sehr gut, wie schrecklich es für dich ist, dein Pferd so leiden zu sehen. Trotzdem hört es sich für mich so an, als ob alles gut werden wird. Es ist ganz furchtbar, ein Pferd mit Hufrehe leiden zu sehen. Aber wenn du dir die Tagebücher hier im Forum durchliest, dann macht es dir ganz bestimmt Mut. Viele Pferde hier waren schwer krank und führen jetzt ein schönes Leben. Kopf hoch! Ihr schafft das!
Natürlich ist es richtig, dass du dein Pferd nicht unnütz quälen möchtest. Aber ich glaube fest daran, dass ihr es schafft und der Kampf nicht umsonst ist.

LG
Kerstin
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Arabella
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Antwort #3 - 16. August 2016 um 16:08
 
Kerstin
Vielen Dank für deine aufmunternden Worte
Je mehr man Weiss, umso besser kann man in die Zukunft schauen.
Am Anfang hat man das Gefühl, man sieht nicht über den Berg.
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Lugi
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Antwort #4 - 16. August 2016 um 18:20
 
Ich schließe mich Kerstins Worten an. Viele hier haben ähnliches durchgemacht wie Du und Dein Tjago. Natürlich kommen jedem von uns dabei immer die Gedanken, ob man den letzten Schritt gehen muss oder wann es soweit ist. Es ist gut, dass wir diese Möglichkeit haben, es ist aber auch schwer, in dieser Verantwortung zu stehen. Dennoch denke ich, wenn es wirklich soweit ist, dann weiß man das, dann muss man nicht mehr zögern. (Ich habe das bisher nur bei meinen Hunden und Katzen erleben müssen, aber da war es so. Auch wenn dieser Schritt natürlich sehr weh tut, man geht ihn dann ohne weieter Zweifel.)
Solange sich Tjago aber mit Schmerzmitteln einstellen lässt und wieder munter aussieht, würde ich auf keinen Fall den Mut verlieren. Wenn die Entzündung zu schlimm wird, helfen auch die Schmerzmittel nicht so deutlich. Solange er sich nicht aufgibt, solltest Du auch an seine Heilung glauben.
Irgendwie kommt mir bei Eurer Geschichte schon der Gedanke, dass etwas ganzheitliches bei Tjago in Unordnung ist. Ich frage mich, warum sein Körper mit unterschiedlichen Entzündungsprozessen in diesem schwerwiegenden Verlauf reagiert - auch dieser wiederkehrende Abszess muss doch einen Grund haben. Hast Du dahingehend schon mal geforscht? Eventuell mit Hilfe eines Homöopathen z.B.?

Was ja bei den entzündlichen Prozessen auch sehr hilfreich ist, sind Blutegel. Habt Ihr das in der Klinik schon mal angedacht?

Alles Gute für Euch, die Daumen sind gedrückt!
Antje
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DRP, * 1996, Wallach, 146 cm, 430 kg (noch etwas zu dünn)

Versteckte Reheschübe: Mai u. Oktober 2011; Hufgeschwüre Juli, September, Oktober 2011
EMS-Diagnose 2013

Er wird regelmäßig 3-4 mal/ Woche bewegt. Meist 1 bis 2 Stunden Ausritte entweder geritten oder als Handpferd in allen Gangarten und ein bis zweimal/ Woche Equikinetic

Aktuelle Fütterung:
z.Zt rund um die Uhr Heu unter engmaschigen Netzen ,
zudem ca. 200g Hafer, 200g getreidefreies Müsli v. Agrobs +  wechselnde Kräuter-Mischung, 50 g Mineral plus v. NHC, 25 ml Omega-Öl-Mischung (NHC) + unterschiedl. Kräuter v. pernaturam

Pony ist barhuf, hat harte, kernige Hufe, geht nicht fühlig - bei Bedarf mit Hufschuhen.
 
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cheyenne
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Antwort #5 - 16. August 2016 um 19:49
 
Hallo,
mich würde sehr interessieren ob schon auf Cushing und EMS getestet wurde?  Das Immunsystem scheint auch ausser Rand und Band zu sein, denn immer wiederkehrende Abzesse deuten da schon drauf hin. Wurde denn auch ein Ultraschall rund um den Abzess gemacht? Es kann sein, das sich weiter oben am Abzessherd der eigentliche Übeltäter sitzt ( Stück Holz etc wo er sich mal reingeschubbert hat und verkapselt hat), dann kann sich u.a. gerne ein fistelgang bilden, der immer mal wieder aufflackert, sprich-sich füllt wenn er wieder "gereitzt" wird. Das kann man mit Sono gut feststellen. Mit der Rehe musst Du Geduld haben, es ist schwer sein Pferd leiden zu sehen, aber ich bin überzeugt, ihr schafft das. Es ist eine fiese, langwierige Erkrankung, wenn die Lederhaut hochgradig entzündet ist, kommt es zu Oedemen, da sich der Huf nicht dehnt, sind das höllische Schmerzen. Bis sich alles wieder "beruhigt" hat, dauert. Stell Dir vor, Du reißt Dir einen Fingernagel raus, bis die Schmerzen erträglich sind, und Du wieder mit dem Finger wo drann kommen kannst, dauert..auch mit Schmerzmitteln..mal so als Beispiel unentschlossen...super das Du Dich quer Beet durchliest, hier findest Du eine Menge Informationen. Bin auf fotos gespannt Smiley  lg Cheyenne
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Arabella
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Antwort #6 - 18. August 2016 um 11:09
 
Dass sein Imunsystem nicht gut und auch der Stoffwechsel drunter und drüber ist denke ich auch. 11/2 Jahre am Schweif doktern geht nicht spürlos vorüber. Auch ist er ja PSSM positive getestet, das hatten wir aber ziemlich übers Futter und Bewegung im Griff.
Cushing denke ich hat er eher nicht aber über EMS habe ich auch schon nachgedacht. Vor seinem Klinikaufenthalt hatte ich eine unabhängige  Futterberaterin bei mir im Stall, mit ihr habe ich auch Kontakt und sie wird auch das Thema EMS im neuen Futterplan berücksichtigen. Sie hat mich auch auf seine vorhandenen Fettpolster (ich habe diese nicht als das angesehen!) aufmerksam gemacht und hat auch gemeint, dass man daran etwas machen muss.
In der Klinik kam auch das Thema auf, dass ein Fremkörper den Abszess immer wieder aufflammen lässt, das konnte aber nach der kompletten Öffnung der Höhle verneint werden. Es wurden Fäkalbakterien (warum der vorherige Tierarzt trotz Gewewebuntersuch diese nicht gefunden hat weiss ich auch nicht)gefunden die mit sehr hochdosiertem Antibiotika behandelt werden müssen. Es wurde geröntgt und auch mit Ultraschall untersucht und dann zuletzt an der Schweifrübe einen Deckel aufgeschnitten, alles sehr sauber ausgekratzt und behandelt und wieder bis auf eine Öffnung zugenäht. Ich glaube da sind wir jetzt auf einem gutenWeg.
Seit gestern ist das Antibiotika, die Schmerzmittel(er hat noch Orale) per Infusion und die sonstige Infusion weg. Am Abend ist er zwar gelegen als ich kam, hat aber relative munter ausgeschaut, kein vergleich wie am Wochenende. Smiley
Wenn er wieder zu Hause ist, werde ich eine Homöophatin zuziehen.
Blutegel waren noch kein Thema, aber ich habe ein biesschen Angst vor einer Infektion, das wäre jetzt das Letzte dass wir brauchen könnten.
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Lugi
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Antwort #7 - 18. August 2016 um 17:36
 
Ich drücke Euch sehr die Daumen. Es tut mir leid, dass es ihm mit der Rehe schlechter zu gehen scheint.
Alles Gute!!!!
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Antwort #8 - 18. August 2016 um 18:25
 
Furchtbare Geschichte.....
Blutegel sind steril! Das sind gezüchtete und keine freilebenden.
Evtl eine antibiotikakette legen lassen? Du  machst alles Menschen mögliche, mehr fällt mir dazu auch nicht ein! 
Viel Glück
Gruß Karin
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Das Pony ist voll belastbar.


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cheyenne
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Antwort #9 - 18. August 2016 um 18:28
 
Wenn er liegt entlastet er die Hufe, was gut für sie ist. Wegen den Egeln würd ich mir keinen Kopp machen, wie Karin sagte, sie sind dafür gezüchtet..lg Cheyenne
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Arabella
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Antwort #10 - 20. August 2016 um 14:37
 
Habe mir überlegt, was ich mache wenn er nach Hause kommen kann.
Ich bin Selbstversorger, was ja gut ist, aber mit einem noch nicht gesunden Rehepferd schwierig. Normalerweise ist er in einer 3-er Gruppe den ganzen Tag auf einem Auslauf. Ich könnte diesen ohne Probleme abtrennen und auch eine grosse *Boxe* unter dem Weidezelt einrichten. Aber bis zum Auslauf geht es ein Stück bergauf, zuerst über Beton dann über einen Steinweg. Es ist nicht immer jemand im Stall der mal bei ihm vorbeischauen kann ob alles in Ordnung ist, so kann ich auch nicht in Ruhe arbeiten gehen. Ihn in der Nachtboxe behalten geht auch nicht, da wäre er den ganzen Tag alleine.
Darum habe ich mir überlegt ihn in die REHA zu geben.
Ich gebe ihn zwar nicht gerne aus den Händen, aber vielleicht ist es für ihn besser. Hat da jemand Erfahrung?
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cheyenne
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Antwort #11 - 20. August 2016 um 23:54
 
http://www.facebook.com/HufrehestationSandhorst
pin doch Elia hier im Forum mal an, sie kann Dich bestimmt gut beraten und weiterhelfen. LG Cheyenne Smiley
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Bjalla
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Antwort #12 - 02. September 2016 um 08:37
 
Da bin ich aber froh, dass es aufwärts geht!
Ich hatte mir schon Gedanken gemacht, weil es so still um euch geworden war.
Bestimmt wird jetzt langsam aber sicher alles gut. Und irgendwann ist es so weit, dass er wieder fit ist wie ein Turnschuh Smiley
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Bjalla ist am 10. Februar 2018 gestorben. Ihre Krankengeschichte:
Ataxie, 3. Reheschub innerhalb von 6 Jahren im Juni/Juli 2010, daraufhin Diagnose EMS, IR.
September 2015 Diagnose Cushing, ACTH: 257, Prascend 1 Tablette, später reduziert auf ¾ Tablette (ACTH: 6,2)
November 2016 Hufrehe/Huf zu kurz ausgeschnitten, Juli 2017 noch ein Reheschub (Bjalla ist aufgeschwemmt, wurde wegen des Schubs im November vermutlich zu lange geschont)
Bjalla lebte zusammen mit Larry/Shetty im Offenstall, Holzpellets als Einstreu. Gemeinsam bekamen sie 12 kg Heu über 24 h verteilt aus engmaschigen Heunetzen, zusätzlich je 1 – 2 Handvoll Heucobs, kurweise Bierhefe ohne Treber/diverse Stoffwechselkräuter. Ab August 2017: N-Sulin als Ergänzungsfutter. Keine Weide.
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Antwort #13 - 05. September 2016 um 08:14
 
News von Tjago......
Am Samstag konnten ich ihn aus der Klinik abholen. Smiley Ich habe ihn vorläufig bei einer Kollegin im Stall untergebracht, dort hat er eine grosse Box, Pferdegesellschaft und es sind Leute da, die ihn im Auge haben und ich kann jeden Tag zu ihm, da es nicht weit von mir weg ist. Es geht im relative gut, an einem Tag läuft er besser an manchen Tagen schlechter. Er hat immer noch Keile unter den Hufen und Verbände darum, das Schmerzmittel wird jetzt langsam ausgeschlichen.
In letzter zeit habe ich mir Gedanken gemacht, ob beschlagen oder barhuf. Bis jetzt war er beschlagen, vorn mit Keilen, da er sehr flach steht und immer mal in Wendungen tickte, und Silikoneinlagen. Auch hatte er zwei Stege drin um das Gewicht besser zu verteilen da er Aussenwandgänger ist und vorne rechts zeheneng ist. Aber in letzter Zeit haben die Eisen nicht gut gehalten und die Wände sind immer wieder ausgebrochen. Mir ist es vorgekommmen, wie wir nur immer geflickt haben um gröberes zu verhindern.
Die Klinik möchte ihm ein Rehebeschlag daraufmachen. Ich könnte mir auch Barhuf vorstellen, da ich Mühe habe, in die angeschlagenen Hufe Nägel einzuschlagen. Aber ich bin unsicher, funktioniert das, vorallem bei einem Kaltblüter mit 820 kg. Auch konnte er überhaupt nicht gut laufen, wenn er mal ein Eisen abgerissen hat.
Aber die Naturhufbearbeitung tönt für mich schlüssig und wenn es nicht klappt, wäre er ja eigentlich schnell wieder beschlagen. unentschlossen
Hat jemand Erfahrung?
Im Moment finde ich es sehr schwer solche Entscheidungen zu fällen, es ist ein so grosse Verantwortung, wie geht ihr mit dem um? : : Traurig
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Nucki Nuss
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† 19.08.2010 in Gedenken
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Antwort #14 - 05. September 2016 um 12:15
 
Bei der Vorgeschichte würde ich nicht auf barhuf umstellen!
Ein guter Schmied zaubert Dir die Eisen an den Huf. Das geht meist.
Gerade wenn die Klinik einen Rehebeschlag empfiehlt, würde ich das auch machen. Die kennen die Situation und sollten wissen, was sie sagen. Der Schmied sollte aber Erfahrung mit Rehehufen haben. Das ist m. E. wichtig.
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Bjalla
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Antwort #15 - 05. September 2016 um 14:45
 
Unter diesen Umständen würde ich auch nicht auf barhuf umsteigen. Wenn er schon immer problemlos barhuf unterwegs gewesen wäre, könnte man evtl. darüber nachdenken. Aber so wie du es beschreibst, wäre es nur Quälerei für ihn.
Wenn die Klinik einen Rehebeschlag empfiehlt, dann solltest du dich auch daran halten.
Ich habe damals meine Stute auch nach der Rehe beschlagen lassen, obwohl sie vorher barhuf gelaufen ist. Und es hat sich gezeigt, dass es für sie gut war. Es gibt sicherlich viele Pferde, für die ist es besser, barhuf zu laufen. Aber es gibt auch welche, den erleichtert ein guter Beschlag das Leben.
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Nucki Nuss
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Antwort #16 - 09. September 2016 um 09:34
 
Mein allerherzlichstes Beileid! weinend weinend

Der einzige Trost ist, dass er keine Schmerzen mehr hat und mit den Anderen auf einer immergrünen Wiese laufen kann...

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft für die kommende Zeit. Es wird schwer weinend
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Bjalla
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Antwort #17 - 09. September 2016 um 09:47
 
Das tut mir furchtbar leid  weinend weinend

Ich hatte euch beiden so gewünscht, dass alles gut wird. Nun kannst du dich nur noch damit trösten, dass du alles für Tjargo getan hast... und dass du den Mut hattest, ihm weitere Leiden zu ersparen als es nötig war.

Für die nächste Zeit wünsche ich dir liebe Menschen, die dich trösten. weinend
Tjargo wird dir dort, wo er jetzt ist, immer für deine Freundschaft und Fürsorge dankbar sein. 

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Antwort #18 - 09. September 2016 um 12:49
 
Oh wie traurig! Das tut mir so leid! Ihr habt beide so lange schon gekämpft! Aber - ja, jetzt ist er schmerzfrei und wieder ganz frei. Du wirst ihn vermissen und das ist schwer.  Ich stelle es mir so traurig vor, ein Pferd gehen lassen zu müssen, das man von klein auf geliebt hat. Aber Du bist nun auch von den vielen Sorgen um ihn befreit.

Ich wünsche Dir viel Kraft und verständnisvolle Menschen um Dich herum! Vielleicht können Dich Deine beiden anderen Pferde ein bißchen trösten?
Alles Liebe!
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Hufrehe Tagebuch

Fragen zum Tagebuch


DRP, * 1996, Wallach, 146 cm, 430 kg (noch etwas zu dünn)

Versteckte Reheschübe: Mai u. Oktober 2011; Hufgeschwüre Juli, September, Oktober 2011
EMS-Diagnose 2013

Er wird regelmäßig 3-4 mal/ Woche bewegt. Meist 1 bis 2 Stunden Ausritte entweder geritten oder als Handpferd in allen Gangarten und ein bis zweimal/ Woche Equikinetic

Aktuelle Fütterung:
z.Zt rund um die Uhr Heu unter engmaschigen Netzen ,
zudem ca. 200g Hafer, 200g getreidefreies Müsli v. Agrobs +  wechselnde Kräuter-Mischung, 50 g Mineral plus v. NHC, 25 ml Omega-Öl-Mischung (NHC) + unterschiedl. Kräuter v. pernaturam

Pony ist barhuf, hat harte, kernige Hufe, geht nicht fühlig - bei Bedarf mit Hufschuhen.
 
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