Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Was soll ich tun? Pferd wird schon wieder dicker.... (Gelesen: 10937 mal)
Apollo
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Zeige den Link zu diesem Beitrag Was soll ich tun? Pferd wird schon wieder dicker....
08. Januar 2016 um 09:22
 
Hallo!

Nachdem es nun fast 2 Jahre ruhig war bei uns und alles ganz gut lief, muss ich nun mal wieder über eine gravierende Veränderung nachdenken und ich hoffe auch diesmal wieder auf eure Hilfe und Form von Meinungen und Anregungen  Smiley

Kurz zur Situation: ich habe einen Haflinger, 15 Jahre alt, mit EMS und ein Warmblut, 27 Jahre alt, mit Cushing. Nach vielen Wechseln haben wir vor ca. 2 Jahren unseren persönlichen Traumstall gefunden: große Anlage mit Reithalle, tollem Gelände, Round Pens, Außenplatz usw. und vor allem: verschiedenen Einstellformen, von der normalen Innenbox über Luxuspaddockboxen und 2er Offenställen bis hin zum Gruppenoffenstall mit 15 Pferden ist alles dabei. Mein Warmblut habe ich in einem der 2 er Offenställe untergebracht und meinen EMS Hafi im großen Gruppenoffenstall. Beide Pferde fühlen sich total wohl, sind zufrieden und ausgeglichen wie nie.
Allerdings musste ich im Laufe der Zeit auch viele Schwachstellen im System entdecken: z.B. sind im Winter bei ganz schlechtem Wetter auch mal 4-6 Tage am Stück die Wiesen zu, so dass mein Rentner dann nur im 2er Offenstall steht, zwar immer noch besser als in einer Box, aber trotzdem für einen Rentner zu wenig Bewegungsmöglichkeiten. Da er aber auch schon mit Arthrose zu kämpfen hat und und nicht so wirklich gut läuft, mag ich ihn auch nicht longieren, wobei wir auch gleich zum nächsten Punkt kommen: vor 2 Jahren hatten wir ca. 55 Pferde auf dem Hof, mittlerweile sind es 70 und wir haben nur eine normale Reithalle. Die Plätze und Round Pens sind bie dem Wetter im Moment nicht nutzbar und man kommt eh kaum mal zum longieren dazwischen, weil die Halle von morgens bis spät abends voll ist.
Was mein EMS Pferd im Gruppenoffenstall angeht, ist die Fütterung dort für ihn nicht optimal, da ständig massenhaft Raufutter und Stroh zur Verfügung steht und sehr oft Heulage und auch immer öfter feuchte Silage gefüttert wird (und nein, der Stallbesitzer wird daran nichts ändern). Er ist einfach immer ein bisschen zu dick und immer echt grenzwertig. Wenn ich wirklich immer ganz intensiv mit ihm arbeite, geht es noch, aber im Moment haben wir eine Phase, in der wir mal nicht so viel tun können (Sattelprobleme) und da kann ich wirklich zugucken, wie er zunimmt. Meine RL hat mir vor ein paar Tagen dringend geraten, ihn aus dem Offenstall rauszunehmen, weil sie die Silagefütterung grundsätzlich als völlig ungeeignet betrachtet. Und jetzt kommt das eigentliche Problem:
Mein Pferd ist im Offenstall super, super happy und wenn ich ihn da raus nehme, könnte ich ihn derzeit nur in eine Einzelpaddockbox stellen. Dort könnte ich ihn natürlich auf Späne stellen und kontrolliert über Heunetze füttern, was für seine EMS Erkrankung natürlich super wäre, ABER er hätte dann kaum noch Auslauf. Im Winter sind halt immer mal wieder die Wiesen zu und im Sommer darf er nicht länger als 3 Stunden mit Fressbremse auf die Weide. Paddocks haben wir nicht. Er würde also mehr oder weniger nur noch rumstehen.
Vielleicht hätte ich die Möglichkeit, ihn einen halben Tag weiterhin mit in den Offenstall zu stellen, aber dann würde er natürlich auch wieder einen halben Tag lang Silage fressen.
Dafür könnte ich an dem Stall, an dem auch ich mich super wohl fühle und viele nette Kontakte habe, bleiben und für meinen Rentner, der mit seinen 27 Jahren halt auch schon ein bisschen alt und klapprig ist, würde sich auch nichts ändern.

Alternativ hätte ich nun aber auch einen Stall gefunden, der gut für die beiden passen könnte:
Kleiner Privatstall mit max. 8 Pferden. Offenstallhaltung auf einem wirklich sehr großen Areal, sehr große Paddockfläche mit altem Baumbestand, 3 Stallteilen zum unterstellen und anschließendem Rundlauf um die Weiden, alles so eingerichtet, dass die PFerde von den Tränken zu den Raufutterstationen immer laufen müssen, es gibt ausschließlich ungespritztes Heu in Rundballen, die mit Netzen abgedeckt sind und im Sommer nur stundenweise Weidegang, bzw. gäbe es für mein altes Warmblut auch die Möglichkeit, mit einem anderen Pferd 24 Stunden auf die Weide zu gehen. Alle anderen Pferde dort sind auch leichtfuttrige Ponies, die nur mit Fressbremse und nur stundenweise auf die Wiese dürfen.
Dazu gibt es für jedes Pferd eine eigene Box für den Notfall und für ganz schlechte Wetterverhältnisse.
Stalldienste werden gerecht unter den Einstellern aufgeteilt, der Hof liegt sehr schön in Alleinlage, hat allerdings nur einen recht kleinen Reitplatz.
Ich müsste mir also wohl für den Winter einen Hänger zulegen, damit ich regelmäßig irgendwo in die Halle fahren kann.
Von der Haltung her sicher ein absoluter Traum und total passend, aber meine Bedenken sind, ob ich mich da in dieser Einsamkeit so wohl fühle, denn ich wäre fast immer alleine am Stall, da ich wohl die einzige dort wäre, die tagsüber kommen würde. Außerdem weiß ich nicht, ob ich echt Lust habe, mein Pferd ständig aufzuladen und zu irgendeiner Halle zu juckeln und ich habe ein bisschen Angst, ob mein altes Pferd einen Stallwechsel so gut verkraften würde?? Das Mehr an Bewegung würde ihm einerseits sicherlich gut tun, andererseits habe ich ein bisschen Angst, er könnte sich auf diesem großen Areal vielleicht nicht mehr so gut zurecht finden (die Pferde leben da fast wie in freier Wildbahn, mit den ganzen Bäumen und den 3 verteilten Unterständen und haben da eine Riesenfläche um sich zu bewegen) und er klebt auch so an seiner jetzigen Stallpartnerin.
Andererseits möchte ich nicht so egoistisch sein und meine Wünsche über eine passende Haltung stellen und ich weiß nicht, ob mein EMS Hafi sich in einer Paddockbox mit nur 3 Stunden Auslauf täglich wohl fühlen würde, bzw. weiß ich ziemlich genau, dass ihm das gar nicht gefallen würde und das zerreisst mir das Herz.
Ein weiterer, wichtiger Aspekt ist, dass der Hof, auf dem wir jetzt stehen, eh schon teuer ist und ich brauche für meinen Rentner auch immer jede Menge an Zusatzfutter, eigenes Kraftfutter usw., d.h. wir liegen locker bei 600 Euro im Monat für alles....der neue Stall wäre erheblich günstiger, da es eben eine Stallgemeinschaft ist und alles selber gemacht wird.... ich denke, ich würde ca. 200-250 Euro im Monat einsparen, vielleicht sogar mehr, denn wenn ich meinen Hafi im jetzigen Stall in eine Paddockbox stellen würde, wäre die ja auch nochmal teurer als der Platz im Gruppenoffenstall, das wären sicher nochmal ca. 40 Euro Preisunterschied....

Bitte helft  mir bei meiner Entscheidung, ich tu mich da immer so schwer....

LG
Tina
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Bjalla
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Antwort #1 - 08. Januar 2016 um 11:25
 
Liebe Tina,

da hast du allerdings einige Aspekte, die zu beachten sind. Du hast dir ja schon sehr viele Gedanken gemacht. Meiner Meinung nach hilft in solchen Situationen eine Liste mit Pro und Contra für jeden Stall. Wenn du dir dann überlegst, welche Aspekte auf deiner Liste dir am wichtigsten sind, wird es vielleicht einfacher. Kompromisse eingehen muss man ja leider immer. Da hilft nur herauszufinden, worauf man auf keinen Fall verzichten kann/möchte und was man verschmerzen kann.

Ich persönlich tendiere eher zu den Ställen, in denen die Bedingungen für meine Ponys so nah wie möglich an meinen Vorstellungen sind und verzichte dafür auf Annehmlichkeiten. Aber das kann man ja nicht für jeden verallgemeinern, zumal du im Interesse beider Pferde entscheiden muss. Dass du Bedenken hast, in dem kleinen Stall oft allein zu sein, kann ich gut verstehen. In unserem (kleinen) Stall gab es auch eine Zeit, in der das für mich so war. Allerdings hat sich das geändert. Grundsätzlich ist nach meiner Erfahrung der Zusammenhalt in einer kleinen Stallgemeinschaft besser als in einem großen Stall, vorausgesetzt, die Pferdebesitzer passen zusammen. Das kann große Vorteile haben.

Du wirst sicherlich keine Lust haben, ständig mit dem Hänger in eine Halle zu fahren. Aber vielleicht an einigen festen Tagen?

Ob dein altes Pferd einen Umzug gut verkraften würde, kann man natürlich schlecht voraussehen. Ich denke, das hängt von den Bedingungen ab, die es dort vorfindet und ob man ihm sein Leben möglichst stressfrei gestalten kann. Letztes Jahr ist in unseren Stall ein 35jähriger Isländer gezogen, den der Umzug überhaupt nicht belastet hat. Er hat sich mit dem Umzug aber auch haltungstechnisch sehr verbessert. Würde das Pferd denn in der Herde stehen oder mit dem anderen Pferd zusammen, mit dem es evtl. 24 h auf die Weide könnte? Vielleicht könnte man es auch erst mit diesem Pferd vergesellschaften und sie später gemeinsam in die Herde stellen? Ich denke, wenn wirklich viel Platz da ist und die Herde generell harmonisch ist, dann kann man auch ein altes Pferd gut umziehen lassen. Aber ich würde kein altes Pferd in eine Herde stellen, in der viel Wechsel oder Unruhe ist.

Für dein EMS-Pferd wäre der Umzug sicherlich gut. Denn ein Leben in einer Box mit wenig Bewegung wäre für ihn ganz bestimmt nicht gut. Da ist die Gefahr groß, dass er unglücklich ist - und für seine Gesundheit wäre es auch schädlich, wenn er sich kaum noch bewegen kann.

Ich denke, an deiner Stelle würde ich mir den anderen Stall mehrmals angucken, die dortigen Pferde beobachten und versuchen zu beurteilen, wie die Menschen sind, mit denen ich dort zu tun hätte. Wenn ich dann den Eindruck hätte, die Herde ist friedlich und die Menschen unkompliziert, würde ich vermutlich umziehen. Sollte das nicht so sein, würde ich lieber versuchen, im jetzigen Stall eine Lösung zu finden.

Nicht zu vergessen: Du musst kein schlechtes Gewissen haben, weil du nicht nur an das Wohl deiner Pferde, sondern auch an dich denkst. Wenn du in einem Stall unglücklich bist, hilft das deinen Pferden auch nicht weiter. Hauptkriterium sollte meiner Meinung nach zwar das Wohl der Pferde sein, doch man selbst sollte auch gerne zu seinen Pferden fahren und nicht schon mit Grausen daran denken, dass man zum Stall "muss".

Vielleicht konnte ich dir damit etwas helfen.

LG
Kerstin

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Bjallas EMS-Tagebuch

Fragen zu Bjalla


Bjalla ist am 10. Februar 2018 gestorben. Ihre Krankengeschichte:
Ataxie, 3. Reheschub innerhalb von 6 Jahren im Juni/Juli 2010, daraufhin Diagnose EMS, IR.
September 2015 Diagnose Cushing, ACTH: 257, Prascend 1 Tablette, später reduziert auf ¾ Tablette (ACTH: 6,2)
November 2016 Hufrehe/Huf zu kurz ausgeschnitten, Juli 2017 noch ein Reheschub (Bjalla ist aufgeschwemmt, wurde wegen des Schubs im November vermutlich zu lange geschont)
Bjalla lebte zusammen mit Larry/Shetty im Offenstall, Holzpellets als Einstreu. Gemeinsam bekamen sie 12 kg Heu über 24 h verteilt aus engmaschigen Heunetzen, zusätzlich je 1 – 2 Handvoll Heucobs, kurweise Bierhefe ohne Treber/diverse Stoffwechselkräuter. Ab August 2017: N-Sulin als Ergänzungsfutter. Keine Weide.
tägliche Bewegung (Longieren/Intervalltraining ganze Bahn, Equikinetik im Schritt, Spaziergänge)


Larry - Bjallas neuer Freund
 
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Lugi
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Antwort #2 - 08. Januar 2016 um 12:04
 
Ich finde, Kerstin hat das perfekt analysiert und zusammengefasst.

Wenn Du meine persönliche Meinung hören willst: Nach einer pro und contra-Liste (wie Kerstin sie beschrieb) würde ich mich wahrscheinlich für den Umzug entscheiden.
Was bringt es Dir, wenn Dein EMSler irgendwann eine Rehe entwickelt wegen der Silage (tatsächlich ziemlich ungeiegnte für ihn!)? In der Paddockbox allein ohne Pferdegesellschaft und die damit verbundene Abwechslung wird sein Focus immer mehr auf "Fressen!" gerichtet sein - die Laune bei Hunger entsprechend schlecht.

Wie alte Pferde Umzug und Trennung von liebgewonnenen Partner verkraften, kann man im Vorfeld sicher nicht sagen, aber in der Natur bei Wildpferden sind auch immer mal wieder Wechsel natürlich und deshalb verkraftbar. Dort bleiben Pferde auch sehr selten ein Leben lang zusammen. Natürlich finden wir es schwierig, Pferdefreundschaften zu trennen. Lugi hatte auch jahrelang eine Freundin, an der er sehr hing. Beide waren wie ein altes Ehepaar. Mir fiel es wahsinnig schwer beide zu trennen. Aber nach unserem Umzug hatte ich nicht das Gefühl, dass er sie jetzt vermisst. Er hat einen Wallach als Spielpartner gefunden und das verdrängt jede mögliche Sehnsucht.
Auch dass ich jetzt am neuen Stall viel allein bin, macht mir weniger aus als befürchtet. Ich kann mich auf meine Pferde konzentrieren. Und wenn ich Probleme habe, dann tausche ich mich mit Pferdefreunden aus, die nicht am Stall sind - (gell Kerstin  Smiley).
Viel Glück bei der Entscheidung - aber ehrlich, von dem beschriebenen kleinen Privatstall kann unsereins hier nur träumen!!!!  Smiley
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DRP, * 1996, Wallach, 146 cm, 430 kg (noch etwas zu dünn)

Versteckte Reheschübe: Mai u. Oktober 2011; Hufgeschwüre Juli, September, Oktober 2011
EMS-Diagnose 2013

Er wird regelmäßig 3-4 mal/ Woche bewegt. Meist 1 bis 2 Stunden Ausritte entweder geritten oder als Handpferd in allen Gangarten und ein bis zweimal/ Woche Equikinetic

Aktuelle Fütterung:
z.Zt rund um die Uhr Heu unter engmaschigen Netzen ,
zudem ca. 200g Hafer, 200g getreidefreies Müsli v. Agrobs +  wechselnde Kräuter-Mischung, 50 g Mineral plus v. NHC, 25 ml Omega-Öl-Mischung (NHC) + unterschiedl. Kräuter v. pernaturam

Pony ist barhuf, hat harte, kernige Hufe, geht nicht fühlig - bei Bedarf mit Hufschuhen.
 
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Nucki Nuss
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† 19.08.2010 in Gedenken
an "Willy"


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Antwort #3 - 08. Januar 2016 um 14:12
 
Ich habe mir damals auch so eine Liste gemacht Smiley

Mein Oldie musste mit 28 Jahren auch noch umziehen. Ich dachte es wird der letzte Umzug... aber bis wir etwas passendes gefunden hatten, musste er noch drei weitere Male umziehen. Es wird zu viel versprochen und dann doch nicht eingehalten Traurig Der letzte Stall war dann zum Schluss super für ihn aber wir mussten ein bisschen probieren. In die große Herde wollte er gar nicht (stand stundenlang wie angewurzelt auf einer Stelle, sobald ein Pferd zum Schnuppern kam, ist er sofort weggegangen). Es ergab sich dann, dass eine uralte Shetty-Stute einen Partner brauchte und die beiden kamen dann auf eine extra Koppel und schwups hatten wir ein altes unzertrennliches Ehepaar  Kuss Ich würde es aber immer wieder so machen. Die Zustände im alten Stall waren nicht tragbar (Cushi-Tabletten wurden nicht regelmäßig gegeben).

Das Alleinsein im Stall hatte ich auch schon einmal. Es war allerdings ein kleiner Stall mit insgesamt 4 Personen. Immer alleine ausreiten, ausmisten, beim Pferd sein, war mir irgendwann auch viel zu ruhig und langweilig.

In einem weiteren Stall waren 11 Einsteller, die meist alle nachmittags mit mir zusammen da waren. Das war schon wieder etwas ganz anderes und oft sehr lustig. Dazu muss man sagen, dass ich nicht andauern jemanden um mich herum haben muss. Smiley

Unser jetzige Stall ist riesig (60 Pferde). Das hat aber wiederum die Vorteile, dass ich mir meine Leute aussuchen kann. Ich muss mich nicht zwangsweise arangieren, kann aber auch alleine mein Ding machen. Für mich perfekt  Smiley

Toll wäre es, wenn man etwas Insiderwissen vom neuen Stall hätte aber das ist leider nicht immer möglich.

Viel Glück! Ich bin gespannt und wünsche euch das Beste!
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Apollo
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Antwort #4 - 08. Januar 2016 um 14:28
 
Hallo,

ich danke euch vielmals für eure ausführlichen Antworten!

Mein Mann ist auch für einen Umzug, er findet die Haltung im neuen Stall ganz toll, genau wie die Fütterung und er meint, dass man in so einer kleinen Stallgemeinschaft einfach besser die Dinge so umsetzen kann, wie sie am besten für die Pferde sind.
Und er sieht natürlich auch die Kosten, die bei besserer Haltung und Fütterung sicher ca. 250,- Euro niedriger liegen als im jetzigen Stall. Auch findet er es toll, dass dort täglich abgeäppelt wird und die Ställe gesäubert werden und dass für jedes Pferd eine Box zur Verfügung steht usw...

Im jetzigen Stall habe ich mich schon oft über schimmlige Stellen in der Silage geärgert und darüber, dass der größte Teil des Paddocks im Offenstall nie gesäubert wird und fast alle Pferde dort mit Strahlfäule zu kämpfen haben...auch wird dort zwar gut entwurmt, aber ganz oft danach gar nicht gemistet  Traurig Klar, wenn ich meinen EMS´ler da in eine Paddockbox stellen würde, hätte ich damit keine Last mehr, denn dann könnte ich das selber machen, aber der neue Stall bietet eben von vornherein ganz tolle und pferdegerechte Bedingungen...wenn z.B. die Eichen auf dem Paddock dort die Eicheln verlieren, wird das abgesperrt und die Eicheln werden weggeharkt wegen der Blausäure....am jetzigen Stall interessiert das keinen und die Pferde futtern sich schön die Eicheln rein....im Grunde ist es mehr oder weniger nur die mangelnde Trainingsmöglichkeit, die mich am neuen Stall stört, ich bin halt ein bisschen faul in der Richtung und weiß nicht, ob ich da so Lust drauf habe, regelmäßig zur Halle zu fahren, wo man dann ja auch wieder niemanden kennt usw....zum Glück muss ich mich nicht sofort entscheiden, sondern habe noch ein paar Tage Zeit Smiley)
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Lugi
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Antwort #5 - 08. Januar 2016 um 16:57
 
Apollo schrieb am 08. Januar 2016 um 14:28:
Im jetzigen Stall habe ich mich schon oft über schimmlige Stellen in der Silage geärgert und darüber, dass der größte Teil des Paddocks im Offenstall nie gesäubert wird und fast alle Pferde dort mit Strahlfäule zu kämpfen haben...auch wird dort zwar gut entwurmt, aber ganz oft danach gar nicht gemistetTraurig



...Oh jee! Das wäre für mich Grund genug zum Wechseln. Auf kranken Pferden kann man dann die besseren Trainingsmöglichkeiten auch nicht nutzen  Griesgrämig
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EMS-Diagnose 2013

Er wird regelmäßig 3-4 mal/ Woche bewegt. Meist 1 bis 2 Stunden Ausritte entweder geritten oder als Handpferd in allen Gangarten und ein bis zweimal/ Woche Equikinetic

Aktuelle Fütterung:
z.Zt rund um die Uhr Heu unter engmaschigen Netzen ,
zudem ca. 200g Hafer, 200g getreidefreies Müsli v. Agrobs +  wechselnde Kräuter-Mischung, 50 g Mineral plus v. NHC, 25 ml Omega-Öl-Mischung (NHC) + unterschiedl. Kräuter v. pernaturam

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Antwort #6 - 08. Januar 2016 um 17:36
 
So traurig es aber ist: in den anderen großen Reitställen in der Umgebung ist die Haltung/Fütterung noch viel schlechter...unsere Anlage ist schon so ziemlich das Beste, was weit und breit zu bekommen ist....nicht umsonst haben wir innerhalb kürzester Zeit von 55 auf 70 Pferd aufgestockt und es gibt für manche Plätze Wartelisten.....ich hab noch Glück, dass ich überhaupt zu März/April in eine Paddockbox ziehen könnte....aber wenn ich ehrlich bin, tue ich meinem Pferd damit sicher keinen Gefallen, denn er ist das absolute Offenstallpferd und mir würde es in der Seele weh tun, wenn er dann mehr oder weniger nur  noch in der Box stünde...aber bei unseren hochgedüngten Weiden könnte ich es auch nicht riskieren, ihn länger als 2-3 Stunden auf der Wiese zu lassen im Sommer...im neuen Stall sind die Wiesen ungedüngt, da käme es vielleicht auf eine Stunde mehr oder weniger nicht so an....
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Antwort #7 - 02. Februar 2016 um 22:44
 
Ich kann mich den Vorschreibern nur anschließen und hinzufügen: meiner Erfahrung nach verkraften auch ältere Pferde Umzüge ziemlich gut, wenn sich die Bedingungen und die Stimmung der Bezugspersonen anschließend bessern  Zwinkernd denn das wichtigste, "Ihren" Menschen, nehmen sie in diesem Fall ja mit.
Wir müssten auch zur Halle fahren, aber unser Gelände hat sich als so ideal rausgestellt, dass wir jetzt dort trainieren. Die meisten Dinge kann man auch unterwegs üben. Und im Sommer/bei gutem Wetter haben wir einen Wiesenreitplatz.

Nach meinen Erfahrungen in den letzten paar Jahren  Lippen versiegelt und der prima Entwicklung in den letzten Monaten seit meinem letzten Umzug würde ich auch immer zum Umzug zugunsten der Haltungsbedingungen tendieren.
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Apollo
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Antwort #8 - 15. September 2016 um 14:17
 
Hallo Leute!

Hier ist ja leider im Moment nicht mehr viel los, aber ich schreibe trotzdem mal, wie es uns nun seit Februar im neuen Stall so ergangen ist, vielleicht liest ja doch noch jemand mit und hat eine Meinung Zwinkernd)

Seit Februar stehen wir ja in einem kleinen, privaten Selbstversorgerstall (mein EMS Pferd, mein fast 28 Jahre alter Rentner mit Cushing und ich) und als wir dort eingezogen sind, war dort noch die Gründerin dieser Stallgemeinschaft mit 3 Pferden und eine weitere Einstellerin mit einem Pferd....der Umzug war nicht so einfach, da die Stuten der Stallchefin insbesondere meinen älteren Wallach am Anfang ziemlich fies gemobbt haben, einmal ist er sogar auf der Betonfläche gestürzt als er attackiert wurde.....3 Monate hat es gedauert, bis sich das eingespielt hatte und das war keine leichte Zeit, aber dann beruhigte die Lage sich endlich...als wir dort einzogen, war Stand der Dinge, dass 24 Stunden Heu über engmaschige Heunetze gefüttert wurde und mein Rentner sollte im Sommer eigentlich mit dem Pferd der weiteren Einstellerin 24 Stunden auf die Wiese (die beiden waren die einzigen schwerfuttrigen Pferde in der Gruppe, alle anderen sind super leichtfuttrig und/oder haben EMS oder Rehe), doch leider zog diese Einstellerin Anfang Mai überraschend aus und somit stand kein passender Weidepartner mehr zur Verfügung...mein Oldie hatte durch den Umzug und die anfänglichen Schwierigkeiten bei der Integration auch etwas abgebaut und ich musste ihn immer im Stall separat zufüttern, da er aber nicht alleine im Stall bleiben wollte, habe ich dann noch ein älteres Shetty übernommen, das seitdem jeden Morgen den Job als Beisteller während der Zufütterung meines Oldies übernimmt und ansonsten dort ein ziemlich angenehmes Leben hat Zwinkernd Er nahm dann im Frühjahr auch wieder gut zu, obwohl er - wie die Ponies auch - nur 3 Stunden auf der Weide stand, aber leider entpuppte sich die 24 stündige Heufütterung trotz der engmaschigen Netze als zu reichhaltig für die Ponies und der TA der Stallchefin hatte empfohlen, die Pferde rationiert zu füttern....also haben wir die Fütterung entsprechend umgestellt und die Ponies haben super abgenommen, aber leider mein Oldie halt auch  Schockiert/Erstaunt
Ich musste mir also etwas einfallen lassen und trenne meine Pferde seitdem über Nacht immer ab von den anderen und füttere ihnen über Nacht deutlich mehr Heu...für mein EMS Pferd ist das allerdings schon wieder viel zuviel und alles, was er so schön abgespeckt hatte, hat er auch schnell wieder zugenommen Griesgrämig( Aber leider muss ich ihn über Nacht mit dazu stellen, da mein Oldie total an ihm hängt und ein bisschen an ihm klebt und nicht zur Ruhe kommt, wenn man die beiden über Nacht trennt.

Außerdem stehen auf dem ganzen Gelände Unmengen an Obstbäumen (es war Winter als ich mir den Stall das erste Mal angeschaut hatte und da hatte ich das nicht so gesehen) und die kann man beim besten Willen leider nicht alle absperren und somit futtert mein EMS Pferd munter seit 3 Wochen das Fallobst (Äpfel, Birnen und Pflaumen), was ja für ihn nun wirklich überhaupt nicht gut ist....außerdem stehen dort viele große Eichen und so langsam kommen auch die Eicheln runter und ich sammle schon immer soviel ich kann weg, aber alles schaffe ich gar nicht....dazu kommt, dass wir keine vernünftigen Einsteller finden und seit Monaten die 6 Pferde dort nur noch zu zweit versorgen, d.h. ich verbringe JEDEN TAG zwischen 3 und 6 Stunden am Stall, da wir eben alles selber machen und alles auch täglich abäppeln usw.....das hat natürlich viele Vorteile, aber es ist eine Wahnsinnsarbeit und ich gehe oft genug am Stock, denn ich muss ja auch noch arbeiten (arbeite zwar nur stundenweise, aber trotzdem....), habe selber Zuhause auch noch viele Tiere zu versorgen und zu bespaßen, Haushalt, usw.....mein ganzes Leben richtet sich nur noch nach den Pferden und es hat seit Februar noch nicht einen einzigen Tag gegeben, an dem ich nicht am Stall war....mir macht das auch alles echt Spaß und ich mache das auch gerne, aber es ist einfach zuviel und ich bin körperlich echt am Limit.
Dazu kommt, dass ich durch die viele Arbeit kaum noch zum reiten komme, dabei wäre es für mein EMS Pferd ja eigentlich wichtig, regelmäßig bewegt zu werden... wir haben ja eh keine Halle und ich muss im Winter dann auch immer noch zur Halle fahren, was sich auch als relativ lästig und nervig erwiesen hat und öfter als 1-2 mal in der Woche kriege ich das eh nicht hin....

Nun hat mich eine Bekannte angetickert, die steht seit etwas über einem Jahr in ihrem Stall und ist dort super gut zufrieden und schwärmt immer total, wie schön und toll da alles ist und die hat mir erzählt, dass eine Einstellerin ausgezogen ist und deshalb nun 3 Plätze frei sind und sie meinte, ich sollte mir das doch zumindest mal anschauen...es ist allerdings kein Offenstall, so wie bei uns, sondern es wären 3 recht großzügige Paddockboxen, die Pferde kommen aber ganzjährig von morgens bis abends raus und im Winter wird auf den Paddocks auch Heu gefüttert....es gibt eh nur Heu und das auf Wunsch auch über Netze und die Anlage hat eine Reithalle und einen großen Außenplatz und schönes Gelände und ist eher klein und familiär.....einziger Knackpunkt: die Entfernung beträgt über 30 km!!! Meine Bekannte nimmt das halt in Kauf, weil es bei uns in der Nähe nichts vergleichbares gibt und sie dort halt sehr, sehr zufrieden ist....
Im Grunde finde ich es bei mir am Stall ja auch total schön, vor allem haben dort 6 Pferde super, super viel Platz, viele Bewegungsanreize durch den Paddocktrail, es ist eine reine Offenstallhaltung und ich kann dort viele Dinge sehr individuell handhaben, aber die Reitmöglichkeiten sind halt nicht dolle, die Arbeit wächst mir über den Kopf und für meinen Oldie ist die rationierte Fütterung nicht optimal und ich muss sehr, sehr viel Aufwand betreiben um das auszugleichen und für mein EMS Pferd ist dieses ganze Fallobst echt Gift....in dem anderen Stall hätte ich wieder eine Reithalle, Vollpension und somit ausreichend Zeit für andere Dinge und das Training und durch die Paddockboxen könnte ich einfacher und  mit weniger Aufwand individuell füttern, aber dafür hätten die Pferde eben keinen reinen Offenstall mehr und ich hätte diese wahnsinnig weite Anfahrt und natürlich auch wieder höhere Kosten als jetzt.....

Ich bin ja eigentlich der totale Offenstallfan, frage mich aber auch immer öfter, ob nicht vielleicht eine gute Haltung in Paddockboxen, wo die Pferde wirklich gleich morgens um 7.30 raus kommen und abends um 19 Uhr wieder rein kommen, nicht vielleicht sogar auch angenehm ist, weil halt jedes Pferd dann phasenweise seinen eigenen Bereich hat und auch mal richtig zur Ruhe kommen kann....meinen Oldie z.B. habe ich im jetzigen Stall noch nie liegen sehen....im alten Stall dagegen hatte er fast jeden Tag den Schweif voll Stroh und meine Miteinsteller haben auch immer erzählt, dass er schön im Stroh gelegen und geschlafen hat (da stand er in einem 2er Offenlaufstall mit einer Stute zusammen)....

LG
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Bjalla
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Antwort #9 - 15. September 2016 um 15:30
 
Na, da hast du aber einen Roman geschrieben  Zwinkernd

Ich bin auch der Meinung, dass grundsätzlich ein Offenstall besser ist als jegliche Paddockhaltung. Wenn dann noch ein guter Paddocktrail dabei ist, ist das ein Traum. Aber auch nicht für jeden. Es ist immer blöd, wenn ein Pferd in der Herde andere Bedürfnisse hat als die anderen, wie das bei deinem Oldie der Fall ist. Für solche Pferde ist es sicherlich entspannter, wenn sie eine schöne Paddockbox haben - unter der Voraussetzung, dass sie tagsüber raus können. Ich habe den Eindruck, gerade ältere Pferde finden es ganz gut, wenn sie zwischendurch mal ihre Ruhe haben.

Dein Dilemma kann ich gut verstehen. Entweder der Oldie nimmt ab oder das EMS-Pony nimmt zu.  Augenrollen
Fütterungstechnisch ist die Paddockbox-Variante da natürlich für beide eine super Sache.

30 km Anfahrt sind natürlich einerseits teuer und andererseits zeitraubend. Andererseits verbringst du im jetzigen Stall sehr viel Zeit mit Zusatzaufgaben, die in dem anderen Stall wohl wegfallen würden. Vermutlich würdest du also eher Zeit einsparen.

Ich weiß, wie das ist, wenn man im Stall arbeitstechnisch auf dem Zahnfleisch geht. Besonders in der dunklen Jahreszeit wächst einem alles schnell mal über den Kopf. Dann trägt man sich gerne mit Umzugsgedanken.

Es bleibt dir nichts anderes übrig, als die Vor- und Nachteile abzuwägen. Aber schlecht klingt der andere Stall auf jeden Fall nicht.

LG
Kerstin



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Fragen zu Bjalla


Bjalla ist am 10. Februar 2018 gestorben. Ihre Krankengeschichte:
Ataxie, 3. Reheschub innerhalb von 6 Jahren im Juni/Juli 2010, daraufhin Diagnose EMS, IR.
September 2015 Diagnose Cushing, ACTH: 257, Prascend 1 Tablette, später reduziert auf ¾ Tablette (ACTH: 6,2)
November 2016 Hufrehe/Huf zu kurz ausgeschnitten, Juli 2017 noch ein Reheschub (Bjalla ist aufgeschwemmt, wurde wegen des Schubs im November vermutlich zu lange geschont)
Bjalla lebte zusammen mit Larry/Shetty im Offenstall, Holzpellets als Einstreu. Gemeinsam bekamen sie 12 kg Heu über 24 h verteilt aus engmaschigen Heunetzen, zusätzlich je 1 – 2 Handvoll Heucobs, kurweise Bierhefe ohne Treber/diverse Stoffwechselkräuter. Ab August 2017: N-Sulin als Ergänzungsfutter. Keine Weide.
tägliche Bewegung (Longieren/Intervalltraining ganze Bahn, Equikinetik im Schritt, Spaziergänge)


Larry - Bjallas neuer Freund
 
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Karisa
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Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: Was soll ich tun? Pferd wird schon wieder dicker....
Antwort #10 - 15. September 2016 um 18:04
 
Sind die Paddockboxen solche mit 5x5 m oder gibt es ein richtiges Paddock auf dem die Pferde auch mal Buckel können ?
Grundsätzlich finde ich von 7:30-19:00 Uhr ist schon echt lange. Woanderst kommen die Pferde nur 2 Std oder so raus. Unsere Pferde stehen unter Tags in der Herde und in der Nacht in der Box. Aber sogar die sind nicht so lange draußen  Zwinkernd.Gefüttert wird bei dem neuen Stall auf dem Paddock auch vor allem wenn dein Oldi mehr an Heu braucht ist das toll wenn das individuell geregelt werden kann.
Okay die 30 km sind jetzt schn weit aber du musst auch nicht mehr jeden Tag hinfahren wenn der Stall wirklich so gut ist und findest mehr Zeit für dich.
Auch wenn du die Arbeit gerne machst, ist es schon sehr viel. Alleine das Obst und die Eicheln absammeln. Ich persönlich hätte hier große Angst wegen Kolik und Rehe bzw Vergifftung durch die Eicheln da Eiche in allen Teilen giftig ist. Lippen versiegelt
Mein Oldi z.B. war  genau 1 Jahr im Offenstall und er fand es überhaupt nicht toll.
Er war immer grummelig u. schlecht gelaunt.
Er mag seine Box, die Ruhe beim Fressen und auch das hinlegen wann und wie er möchte. Die anderen Pferde stehen in Sichtweite und das findet er gut.
Er hat keine Hektik beim Fressen sondern frisst seinen Napf erst leer wann Ehr meint. Laut lachend
Ich kann natürlich nur für uns sprechen.
Meine Kleine stand vorher auch das ganze Jahr draußen und steht jetzt seit zwei Wochen in einer Box.
Sie findet es aber schon toll das jetzt der Heuhaufen ihr alleine gehört.
Der neue Stall klingt doch gut.
Sprich doch einfach mal mit anderen Leuten aus dem Stall ob sie irgend etwas zu bemängeln haben und dann lass es dir nochmal durch den Kopf gehen. Zwinkernd
Du bist auch wichtig das darfst du nicht vergessen.
Wenn du zusammenklappst oder krank wirst vor lauter Stress u. Arbeit ist dir und deinen Pferden nicht geholfen.
Ich finde es toll was du alles leistest aber 6 Std jeden Tag ist wirklich zu viel. Schockiert/Erstaunt
Du wirst sehen wie gut du diese Zeit beim Reiten und bewegen der Pferde oder für dich nutzen kannst.
Das wird dir ganz gut tun wirst sehn.
LG
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Lugi
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Antwort #11 - 15. September 2016 um 18:31
 
Ich verstehe ebenfalls Dein Dilemma sehr gut! Bin selbst mehr als 10 Jahre lang 34 km einfache Fahrt zum Stall gefahren - das möchte ich nie mehr! ich habe soviel Lebenszeit auf der Autobahn verbracht, das war wirklich verschenktze Zeit, die ich lieber abäppelnd genutzt hätte. Oftmals steckte ich im Stau und hatte dann gar keine Zeit mehr für's Pferd. Andererseits ist die momentane Situation im jetzigen Stall bei Dir wirklich alles andere als ideal. Z.B. die Obstbäume würden mir auch Sorgen machen. Da gibt es gar keinen Plan B?

Ich würde alle Vor- und Nachteile aufschreiben (so mache ich das immer) und dann abwägen. Und überlege mal, welche Nachteile, der neue Stall noch haben könnte, die Du jetzt noch nicht bedacht hast. Z.B. haben die Pferde auf der Tageskoppel einen Unterstand? Können sie sich bei schlechtem Wetter oder knallender Sonne reinstellen? Müssen sie ansonsten eingedeckt werden? Klappt das? Wie ist die Herdenstruktur? Hohe Fluktuation? (oder habe ich das falsch verstanden und die Pferde stehen immer in Einzelpaddocks? - das wäre für mich ein sehr großer Nachteil, weil dann der für EMS- oder Arthrosepferde so wichtige Bewegungsanreiz und der Sozialkontakt gänzlich fehlt).
Das ist wirklich eine schwere Entscheidung, zumal sich Dein alter Wallach ja mit dem letzten Wechsel schon so schwer getan hat.
Ich wünsche Dir da eine gutes Händchen bei dieser schweren Entscheidung. Vielleicht tut sich ja noch eine ganz andere Möglichkeit zu einer positiven Änderung auf.
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DRP, * 1996, Wallach, 146 cm, 430 kg (noch etwas zu dünn)

Versteckte Reheschübe: Mai u. Oktober 2011; Hufgeschwüre Juli, September, Oktober 2011
EMS-Diagnose 2013

Er wird regelmäßig 3-4 mal/ Woche bewegt. Meist 1 bis 2 Stunden Ausritte entweder geritten oder als Handpferd in allen Gangarten und ein bis zweimal/ Woche Equikinetic

Aktuelle Fütterung:
z.Zt rund um die Uhr Heu unter engmaschigen Netzen ,
zudem ca. 200g Hafer, 200g getreidefreies Müsli v. Agrobs +  wechselnde Kräuter-Mischung, 50 g Mineral plus v. NHC, 25 ml Omega-Öl-Mischung (NHC) + unterschiedl. Kräuter v. pernaturam

Pony ist barhuf, hat harte, kernige Hufe, geht nicht fühlig - bei Bedarf mit Hufschuhen.
 
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Apollo
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Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: Was soll ich tun? Pferd wird schon wieder dicker....
Antwort #12 - 16. September 2016 um 13:50
 
Hallo und erstmal vielen Dank für die schnellen Antworten.

Zu den offenen Fragen:

die Paddocks an den Boxen sind meines Wissens ca. 3x7 oder 3,50x7 und die Paddocks, wo die Pferde dann im Winter tagsüber drauf kommen, sind nicht so groß, wie unsere am jetzigen Stall, aber die Pferde können da auch mal toben und buckeln und galoppieren und kommen dort in Gruppen drauf....dort wird dann auch im Winter mittags nochmal Heu per Raufe gefüttert, die anderen beiden Heumahlzeiten gibt es dann in der Box.
Weidegang lässt sich dort auch relativ individuell regeln, von stundenweise bis 24 Stunden ist im Sommer alles möglich, ob es Unterstände oder schattige Plätze gibt, muss ich gucken wenn ich mir den Stall anschaue....
Laut meiner Bekannten, kümmert die Stallbesi sich sehr gut und deckt die Pferde auch ein oder um...
Stuten und Wallache stehen dort getrennt, was für meinen Oldie ganz gut wäre, da er gerade von ranghohen Stuten mittlerweile öfter mal gemobbt wird, er kann sich halt nicht mehr so durchsetzen und wehren...mit Wallachen dagegen hatte er noch nie Probleme und ist da super verträglich....
Zur Fluktuation kann ich im Moment auch noch nicht viel sagen, da muss ich meine Bekannte nochmal befragen, aber diese Bekannte ist noch viel, viel pingeliger als ich und wenn da irgendwas total im Argen wäre, würde sie garantiert nicht schon über ein Jahr da stehen, vor allem weil sie ja auch über 30 km Anfahrt hat....
Ich bin immer so hin und her gerissen, denn einerseits hätte ich ein schlechtes Gewissen dabei, die Pferde wieder umzustellen, denn mein EMS Pferd ist eigentlich das geborene Offenstallpferd, aber ich hab eben auch noch meinen Oldie und bei dem bin ich mir recht sicher, dass er es gar nicht so übel fände, auch mal wieder eine etwas längere Ruhephase in seinem eigenen Bereich zu haben (das Shetty käme m.E. nach in beiden Haltungen gut klar), aber abgesehen von der Sache mit den Obstbäumen und der umgestellten Fütterung, die für meinen Oldie nicht optimal ist, würde ich den Umzug ja hauptsächlich aus egoistischen Gründen in Erwägung ziehen, damit ICH es wieder einfacher und angenehmer habe und weniger Arbeit und bessere Trainingsbedingungen habe und es ist halt die Frage, ob ich bereit bin, den Pferden dafür ein Stückchen ihrer Freiheit zu nehmen, denn man ist durch diese Paddocktrailsache und das großzügige Areal, das wir dort haben sehr, sehr verwöhnt....ich muss allerdings auch ehrlich dazu sagen, dass die Pferde im Winterhalbjahr die Paddocks und auch den Trail nur sehr wenig nutzen, denn das ist denen da im Winter einfach auch zu matschig und zu tief....in der Regel stehen sie dann eh nur auf den - relativ - kleinen befestigten Flächen oder in den Offenställen....gerade im letzten Winter hat es ja nur geregnet und geregnet und geregnet und die Pferde ziehen es natürlich auch vor, dann nicht in der tiefen Pampe zu stehen...
Ich könnte mir allerdings auch vorstellen, dass mein EMS Pferd es sehr gut finden würde, in Zukunft wieder in einer Wallachherde zu stehen, denn er ist eigentlich sehr, sehr verspielt und döllmert gerne mit anderen Pferden herum, dies ist im jetzigen Stall allerdings gar nicht möglich, weil der passende Partner fehlt, mein Oldie spielt nicht mehr und das Shetty  auch nicht und sonst stehen da ja nur zickige Stuten.... Augenrollen Aber ich tue mich auch immer ein bisschen schwer damit, diese ganzen Aspekte dann zu gewichten und zu bewerten, denn fragen kann ich die Pferde leider nicht....ich weiß nur, dass ich immer öfter denke, dass ich das einfach langfristig nicht mehr schaffe mit der vielen Arbeit und dass mir diese Sache mit dem vielen Obst wirklich Bauchweh macht, aber die einzige Möglichkeit, dem aus dem Weg zu gehen, wäre, mein EMS Pferd über diese ca. 6 Wochen auf einem ganz kleinen Stück Paddock abzusperren und gleiches beim Weidegang, denn die Obstbäume stehen im Grunde fast überall und säumen fast die ganzen Paddocks und den Trail und es gibt auch nur eine Wiese ohne Obstbäume, da ist aber auch kein Schatten und die kann somit nur im Frühjahr und im Herbst genutzt werden....

LG
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Karisa
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Antwort #13 - 16. September 2016 um 20:34
 
Hallo,
also wenn ich deinen Text so lese, dann spürt man das du diesen Stall nehmen solltest.  ZwinkerndIch lese jetzt nichts negatives warum der neue Stall ungeeignet wäre.
Für alle drei wäre es für jeden einzelnen Ideal.
Der eine kann mit anderen Pferden spielen und hat Pferdekontakt was ja als Herdentier sehr wichtig ist und die anderen zwei könnten nach ihren Bedürfnissen versorgt und gefüttert werden. Vielleicht magst du dir ja noch eine " Tütttelbeteiligung" suchen die gerne putzt oder was mit den Pferdchen macht. So könntest du ruhigen Gewissens auch mal nichts mit den Pferden machen und jeder wäre beschäftigt.
Beim Shetty und Oldi reicht es ja wenn jemand putzt oder spazieren geht. Das freut die sicherlich auch sehr.
Du bist nicht egoistisch. Du müsst auch auf dich achten und wirst auch bald feststellen wie gut dir das tut. Dann ist sehr viel Druck von dir genommen.
Unsere Pferde stehen im Winter hier auch auf einem Paddock zusammen. Ist jetzt zwar nicht (gibt andere Gründe warum es nicht toll ist) der Hit aber sie kommen raus.
Ich finde der Stall klingt gut und du solltest ihn nehmen. Zwinkernd
LG
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Antwort #14 - 18. September 2016 um 13:30
 
Hallo,

also ich habe mir den Stall gestern angeschaut....so war alles ganz ok (Boxen, Reitplatz, Halle, Weiden, Paddocks)....was mir aber überhaupt nicht gefallen hat, war die Box für das Shetty: das war eine recht kleine Innenbox, die ein bisschen abseits lag und sehr dunkel war und dazu noch hoch verbrettert, so dass das Shetty da gar nicht  rausgucken könnte....das ging echt gar nicht Griesgrämig(( Ich kann aber andererseits für das Shetty nicht 250,- Euro für eine Paddockbox bezahlen Griesgrämig((
Da ich aber nunmal eine vernünftige Unterbringung für alle 3 Pferde möchte, kommt es wohl leider doch nicht in Frage...

LG
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Karisa
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Antwort #15 - 18. September 2016 um 18:53
 
Kann man das Shetty denn nicht mit dem Oldi zusammen stellen ? Dann steht es auch in der Padockbox. So groß ist es ja nicht. Zwinkernd
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Antwort #16 - 19. September 2016 um 13:33
 
Nee, das funktioniert leider nicht...soooo grün sind die sich dann auch nicht...meine anderen beiden, die könnte man auch zusammen stellen, aber dafür sind die Paddockboxen dann wieder zu klein und die haben natürlich auch einen sehr unterschiedlichen Futterbedarf....echt schade, aber die Plätze sind auch nicht soooo günstig, da muss für den Preis bei 3 Pferden dann schon alles passen Zwinkernd
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Antwort #17 - 17. Oktober 2016 um 08:46
 
Hallo mal wieder!

Nachdem ich mir nun noch einige Ställe angeschaut habe, und vieles so gar nicht in Frage kam, hatte ich gestern einen Stall dabei, der mir eigentlich wirklich gut gefallen hat, und der nur einen wirklichen Negativpunkt auf der Liste hat:
der Paddock dort ist natürlich um einiges kleiner als im jetzigen Stall....jetzt haben wir ja bestimmt um die 4000 qm Paddock mit einem Rundlauf  um die Wiesen und 3 Offenställe....dort hätte ich dann einen Offenstall, der für Notfälle teilbar wäre, und einen befestigten Sandpaddock, der ca. 250-300qm groß wäre....für insg. 3 normale Pferde und ein Shetty....dafür hätte man natürlich auch viel weniger Arbeit, weil man nicht mehr hunderte von Metern abäppeln müsste und die schweren Schubkarren durch die Matsche ziehen müsste, man müsste keine Heunetze mehr stopfen, weil dort 24 Stunden gewaschenes Heu aus Raufen gefüttert wird, man müsste keine Boxen mehr misten, weil die Pferde zum füttern nicht in Boxen gestellt werden, sondern im Offenstall direkt gefüttert werden und man hätte nur einen Offenstall zu säubern und nicht 3 und Paddock und Wiesen sind frei von Obstbäumen und Eicheln....mir hat der Stall sehr gut gefallen, ich mache mir halt nur Gedanken darüber, ob der Paddock im Winter ausreicht für die 4 Pferde....ich finde es ja auch schön, wenn ich zum aktuellen Stall komme und sehe, wie viel die Pferde sich dort doch bewegen und auch den Trail nutzen, sowas hätten sie da dann leider nicht mehr....aber das ist wirklich der einzige Punkt, der dort "schlechter" wäre, ansonsten wäre es für meinen EMS Hafi ohne diese ganze Obstbäume viel gesünder, mein Rentner, der ja immer Kloppe von der Stute meiner Miteinstellerin bekommt, hätte wieder eine reine Wallachherde und seine Ruhe und ich hätte viel, viel weniger Arbeit und dadurch auch wieder viel mehr Zeit zum reiten und die nächste Reithalle ist auch viel näher als jetzt, müsste nur noch abklären, ob ich die mitnutzen könnte....
Tue mich immer so schwer mit solchen Entscheidungen, weil ich ja nur das Beste für alle will und erst zuletzt an mich denke und wenn die Pferde dann ihren schönen großen Paddock nicht mehr haben, fände ich das schon traurig....
LG
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Antwort #18 - 18. Oktober 2016 um 21:31
 
Für mich überwiegen die Vorteile! Und wenn du dann wieder mehr zum reiten kommst ist ja auch mehr Bewegung da!  Zwinkernd

VG Karin
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Es ist nicht wichtig WOHIN du im Leben gehst...
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Aktuelle Fütterung Myra : Das Pony ist verstorben

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Antwort #19 - 22. Oktober 2016 um 13:16
 
Das stimmt natürlich, aber leider hat auch das sich zerschlagen....die Leute von der Reithalle wären nur recht widerwillig bereit gewesen, mich das als Gastreiter rein zu lassen und der Stall hatte auch keinen eigenen Reitplatz, sondern man hätte immer einen sehr, sehr kleinen Sandplatz in der Nachbarschaft mitnutzen müssen....fand ich auch nicht so prall...
Jetzt hab ich noch eine Hoffnung: morgen schaue ich mir nochmal einen Stall an, in den ich vor ein paar Jahren schonmal fast gegangen wäre, aber damals war es daran gescheitert, dass nur Boxen frei waren und man musste die Pferde dann abends selber rein holen und das hätte ich mit meinem damaligen Job nicht hinbekommen im Winter....jetzt sind dort auch Offenstallplätze in einer Wallachgruppe frei und der Stall hat eine Reithalle, 2 Außenplätze und einen Round Pen....ich bete wirklich, dass es mir noch so gut gefällt wie damals und falls wir uns dann noch bezüglich des eingeschränkten Weidegangs für meinen EMS´ler einig werden, bin ich fest entschlossen, umzuziehen....ich kann einfach nicht mehr...ich bin jeden Tag zwischen 3 und 5 Stunden am Stall und ackere mir einen Wolf, um meine Dienste zu erledigen, meine Pferde zu versorgen, das ganze Fallobst so gut wie eben möglich weg zu machen, die Eicheln weg zu machen und komme nur noch 1-2 mal in der Woche zum reiten, bzw. seitdem letzte Woche das Wetter umgeschlagen hat, gar nicht mehr, weil alles unter Wasser steht und ich ohne zweiten Mann nicht zur Reithalle fahren kann....ich bin mir seit gestern völlig sicher, dass ich das auf Dauer einfach nicht mehr möchte. Dazu kommt noch, dass mein älterer Wallach vor 3 Wochen plötzlich mit einer ganz schlimmen Wunde am Bein da stand, laut Tierarzt eine Trittverletzung und ich vermute, dass das die eine Stute war, die es eh immer so auf ihn abgesehen hat....die Wunde musste doppelt genäht werden und er hatte 2 Wochen Boxenhaft....ich denke, er wäre in einer reinen Wallachgruppe einfach besser aufgehoben, da hatten wir solche Probleme noch nie...mit Stuten dagegen leider schön öfter mal....

LG
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