Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Amors Cushing-Tagebuch (Gelesen: 4245 mal)
HexeBibi
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01. November 2015 um 20:11
 
Bei meinem Welsh-Pony-Mix Amor wurde letzte Woche Cushing diagnostiziert.

Er läuft schon länger recht langsam, ist ganz ruhig, stellt sich auch mal abseits auf der Weide und macht "sein eigenes Ding".
Er hatte schon immer dickes, dichtes Winterfell, das die letzten 2 Jahre aber immer früher wuchs und immer früher (teils schon im Januar) begann auszufallen und dann aber bis Mai dauerte. Gegen Ende des Wechsels zum Sommerfell wurde das Fell dann irgendwie fleckig und struppig durch die Stellen an denen noch langes Winterfell hing.

Er war früher ziemlich moppelig, weil er durch seine aktive Initiative, seinen Reiter loszuwerden in Situationen in denen Meinungsverschiedenheiten auftraten, ein wenig schwierig zu reiten war Zwinkernd

Seit einem Umzug in einen neuen Stall (größere Herde, Wallach-Gruppe in die er sich eingliedern musste, steilere Weiden, steiles Ausreitgelände und zahlreiche Ausreitpartner, umgezogen vor ca 5 Jahren) wurde das aber viiel besser und Amor erschlankte auch im Sommer bei 24h Weide auf ein normales Pony-Maß.

Trotzdem bildeten sich die letzten Jahre ein zunehmender Speck-Kamm und Fett-Depots über den Augen. Ansonsten sah er sehr sportlich aus. Ich machte mit also keine großen Gedanken, er sollte nur weiter genug bewegt werden.

Anfang des Jahres fiel er mir zum ersten Mal um - er erschrak am Halfter/Strick, ging 3 Schritte rückwärts, verlor die Balance, ruderte und fiel dann rückwärts/seitwärts um.

Nun, ich dachte das kann mal passieren, es lag schließlich Schnee, es war dämmerig und der Boden recht uneben.

Im Sommer fiel er beim Reiten durch stolpern, vor allem Bergab auf- Ich schob es auf beginnende Arthrose und stieg öfter ab, bergab.

Zweimal (oder dreimal?) ist er mir aber auch so blöd gestolpert, dass er sprichwörtlich auf die "Knie" gefallen ist bergab. Besonders in unebenem Boden.

Vor 2 Jahren war das noch nicht so, allerdings fiel er da schon einmal auf, indem er beim Hufe auskratzen (völlig entspannt, im Offenstall stehend, nicht angebunden etc - mache das oft so) plötzlich wegsackte und beinah hin fiel. Wir dachten er sei eingeschlafen, denn es war sehr früh am Tag und alle noch verpennt.


Nun ist er diesen Monat, Oktober, schon 4 mal so blöd hinten weggeklappt und hingefallen, hat sich ein Auge dick gehauen, Lippe aufgebissen und zu guter Letzt bei einer Kollision mit einer Gartenbank einen gut 30cm langen Schnitt im Rücken ...

Nach den ersten 2 Stürzen diesen Monat hatte ich einen THP da, der Blut abnahm und ihm erst einmal Eisen und Vitamin B Komplex Paste da ließ.

Er hätte schwache Herztöne --> daher habe ich noch Crataegus D3 kaufen sollen und füttern.

Das Blutbild ergab dann folgendes:

schlechte Leberwerte
grenzwertiger Schilddrüsenwert (knapp an Unterfunktion)
erhöhter Muskelwert
erhöhter Blutglucosewert
Selen-Unterversorgung
ACTH: 91

Außerdem spuckte die Dunkelfeldanalyse noch Dinge wie Arthritis, Arthrose, .... etc aus.

Wirtschaftlicher Totalschaden also, mit 23.

Wir arbeiten seitdem dagegen an mit folgenden Dingen:

Hepar Hevert Lebertropfen
Sanuvis Tropfen
Citrokehl Tropfen

Eisen --> da er da keinen Mangel hat, gebe ich die Flasche bis sie leer ist und höre dann auf

Selen --> hab den Namen nicht parat, 2ml Gel/Paste pro Tag

Jodlösung

Crataegus D3

und natürlich
Prascend

habe am 28.10. eine Achtel Tablette gegeben.
am 29. 10. auch --> an diesem Tag fiel er aber auf besagte Gartenbank....also:
seit dem 30.10. eine Viertel Tablette.

Heute war er super gut drauf, wach und aufmerksamer als lange zuvor.
War auf dem Platz, im Schritt lustige Bahnfiguren ausdenken und ein kurzes Antraben wurde zum wilden anbuckeln mit Grunzen Smiley

Ich hoffe, dass das Prascend und der übrige Medikamente-Cocktail meinen kleinen Hopser noch ein bisschen fit halten.

Heute gab er jedenfalls Anlass zur Hoffnung.

Werde die Dosis von 1/4 Tablette noch eine Woche beibehalten. Wenn er dann weiter so munter und flott ist, könnte das wohl schon reichen?!

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HexeBibi
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Antwort #1 - 01. November 2015 um 20:15
 
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HexeBibi
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Antwort #2 - 01. November 2015 um 20:17
 
Das war diesen Sommer:

...

weitere Bilder und Neuigkeiten folgen natürlich Smiley
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HexeBibi
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Antwort #3 - 01. Dezember 2015 um 17:21
 
Puuuh, es ging bergauf und bergab.
Nach der Behandlung der Rückenwunde mit Antibiotika und Schmerzmittel lief er wie neu.

Das Prascend habe ich derweil auf 1/4 plus 1/8 Tablette pro Tag gesteigert.

Er lief aber zusehends schlechter, vor allem auf hartem Boden. Habe dann auf eine halbe Tablette gesteigert (nach 8 Tagen 1/4 plus 1/8) um zu sehen ob er dann wacher und fitter wird.
Mit dem Erfolg dass er tags drauf nur ruhiger und langsamer war und mit nach einem Erschreck - Hopser um mich herum auf dem Reitplatz (habe geführt, ca 10min) plötzlich wieder mal die Besinnung verlor und nach einnehmen einer Sägebock-Stellung, kompletter Muskel-Anspannung und Kopf hoch reißen einfach zur Seite um fiel.
Am Boden krampfte er kurz und dann rappelte er sich wieder auf die Beine und war ok.
Bin dann noch eine Runde Schritt mit ihm gegangen und dann gings in seine Nacht-Box. Er fing dann dort etwas an zu schwitzen.

Habe tags drauf dann die Prascend Dosis runter gesetzt (wieder zurück auf 1/4 plus 1/8)  weil ich das Gefühl hatte, es könnte damit zusammen gehangen haben.

Er lief aber weiter schlechter. Weil die Sohle mir einen recht dicken Eindruck machte und auch das Strahlhorn eine Korrektur vertragen konnte (durch die viele Steherei und das auch auf zunehmend feuchtem Untergund fing es da an zu faulen) habe ich also mal innendrin Hufe ausgeschnitten. (Ich mache die Hufe seit 5 Jahren etwa komplett selbst)

Nun bin ich im Urlaub (gebucht ist gebucht, er schien ja auch relativ stabil und einmal im Jahr muss Frau einfach auch mal raus aus doppelter Job-Belastung, Hausbau-Stress und Betriebsübernahme) und seine Füße sind schlimmer geworden.
Tierarzt diagnostizierte Hufrehe und hat ihn in Hufverbände gepackt.

In 2 Tagen bin ich wieder zurück, bis dahin hat meine liebe Stallbesitzerin ihn Medikamentös unter Kontrolle und ihm ein Extra-Bett mit Spänen gemacht, damit er Diät-Mäßig nicht mogeln kann.
Fett ist er allerdings nicht. Aber Rehe braucht nunmal Diät in gewisser Weise.

Er liegt wohl öfter, wegen Schmerzen. Und wehrt sich auch nicht gegen das "eingesperrt" sein - er ist ja aber auch nicht abgeschottet von den anderen, sondern steht quasi in einer großen Box im Paddock unter Dach.

Ich hatte so gehofft um einen richtig fiesen Reheschub herum zu kommen mit frühzeitigem Entdecken und Gabe von Pergolid und Lebertropfen etc etc. Aber dem war nicht so....

Ich hoffe nun dass es ihm bald wieder besser geht...
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HexeBibi
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Antwort #4 - 01. Dezember 2015 um 17:23
 
Oh, ganz vergessen vor lauter Hufrehe: Die Rückennarbe ist super verheilt, haben nach 10 Tagen die Klammern gezogen und nach einen ordentlichen Regenschutt war dann nach ca 15 Tagen die Kruste so weich, dass sie sich großteils einfach abziehen liess. Bzw von selbst abging.

So schlecht er auch da steht im Moment, sein Fleisch heilt also immer noch so gut wie eh und je.
Hoffen wir dass das auch auf die Füße zutrifft....
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Antwort #5 - 01. Dezember 2015 um 19:58
 
Sag mal hast du keinen Fragen tread eröffnet?
Ich lösche das hier dann wieder raus oder verschiebe es!

Kannst du bitte mal Bilder von den Hufen machen wenn du wieder da bist?

VG Karin
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Aktuelle Fütterung Myra : Das Pony ist verstorben

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Antwort #6 - 04. Dezember 2015 um 16:09
 
Hallo!
Nein hatte ich noch nicht. Ist jetzt vorhanden.

Tierarzt war heute nochmal da: Verbände ab. Test mit Hufzange ergab noch eindeutiges Zucken im Bereich der Hufbeinspitze.

Im harten Auslauf (ich hab ihn da von seinem Späne-Stroh-Areal mal reinlaufen lassen, einfach Band auf und gucken ob er raus will- gestern zB wollte er nicht freiwillig raus, heute ging er freudig) - lief er dann aber sehr langsam und mit deutlicher Trachtenfußung.

Im weichen Strohbett läuft er allerdings mit den Polsterverbänden sehr gut heute. Überhaupt wirkt er heute recht munter.

Dafür dass er während meines Urlaubs am Montag nichtmal aufstehen wollte und das Gehen die reinste Qual war (muss mich ja auch die Aussagen derer verlassen, die ihn da betreut haben) ist das schon wesentlich besser.

Er bekam in der Zeit und auch bis heute Mel--- ein Schmerzmittel, muss den Namen nochmal nachgucken. Ist aber offenbar nicht so stramm eingestellt, dass es ihn komplett schmerzfrei macht.

Ein, zweimal am Tag liegt er und schläft. Ansonsten mümmelt er Heu am Heunetz und guckt in die Runde.
Seine Kumpel können ja von zwei Seiten aus an ihn dran, wenn er denn mit ihnen kuscheln möchte.

Nächste Woche werden wir Blutegel setzen, wenn sie denn beißen bei der Kälte.
Der Tierarzt will gern Röntgen.
Ich telefoniere jetzt aber erst nochmal mit zwei Hufschmieden/Orthopäden und bespreche mit denen was wir tun können.

Brauche auf jeden Fall einen Hufschutz, wenn er wieder im Auslauf mit den anderen zwei Jungs stehen soll, denn da ist es betonhart und ohne Schutz macht er das nicht mit. Tendiere dazu erstmal was zu kleben oder kalt zu beschlagen, weil der Bursche ja noch nie Eisen hatte und ich nicht riskieren will dass er sich dabei aufregt, ins Halfter rennt und dann mit nem halb angenagelten Eisen umkippt.

Bilder etc später, jetzt ist, trotz aller Widrigkeiten, erstmal Stall- und Vereins Nikolausfeier Smiley
Das Leben geht weiter.



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HexeBibi
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Antwort #7 - 05. September 2016 um 12:07
 
Lang lang ists her...!

Zunächst einmal: dem Ponymann geht es gut und er läuft, ist gertenschlank und wohnt nun in einer WG mit einer Leidensgenossin, die wie er auch nicht mehr auf die Weide soll.

Was hat sich getan in der langen Zeit seit meinem letzten Beitrag (wenn man parallel zu einem kranken Pferd eine Wohnung fertig baut und umzieht, hat man eindeutig wenig Muße um Texte zu verfassen...):

Amors Röntgenbilder gaben eine Rotation von rund 15 Grad, wir hatten etwa 1mm Sohle bis zum Hufbeindurchbruch, der uns gottseidank erspart blieb. Der TA war geschockt und erstaunt dass mein Pony trotzdem noch langsam umherlief und nicht ständig lag. Er machte mit deutlich dass es für ihn an der Stelle auch ein Ende haben könnte- fand ich fair und ich habe lange überlegt.

Aber Amor wollte irgendwie weitermachen hatte ich das Gefühl.

Also wurden die Vorderhufe sehr sehr stark bearbeitet und unterpolstert in 24h am Tag Hufschuhe gesteckt. Ein jämmerliches Bild, immer noch, aber es sollte sich langsam bessern!

Und das tat es dann auch.
Wenige Wochen nach der ersten krassen Bearbeitung lief er besser.
Prascend hatte ich auf eine halbe Tablette am Tag eingependelt (nach 2 Tagen leichter "Abwesenheit" machte Amor wieder einen guten Eindruck). Das Schmerzmittel liess ich nach der Bearbeitung langsam ausschleichen, das klappte gut.

Es folgten weitere Bearbeitungen, mit dem Ziel, das Hufbein nach und nach in seine natürliche Position zurück zu bringen ohne die Beugesehne zu überlasten. Immer mit Polster unter Strahl/Trachtenbereich und mit dauerhaften Hufschuhen, die ich täglich auszog um Stroh zu entfernen und ggf die Bandage um den Huf zu tauschen, die das Polster zusammen mit Klebestreifen an seinem Platz hielt. Das Hufe geben war anfangs nicht so einfach, Amor war genervt von dieser Prozedur, aber es klappte von Woche zu Woche besser.

Ich muss nachschauen, aber ich denke im Juni hatten wir dann erneut Röntgenbilder machen lassen und hatten "nur" noch ca 10 Grad Rotation. Nach einer erneuten Bearbeitung, diesmal mit Polster und Cast (wegen des vielen Regens und mittlerweile auch wegen Scheuerstellen war die Methode mit den Hufschuhen erstmal nicht mehr zu gebrauchen, da Amor auch im kleinen Sandauslauf umherlief und so ständig nasse Schuhe und aufgeweichte Hufe hatte) sind wir umgezogen in einen anderen Stall.
Eine "weidefreie" Pferde Gruppe sollte es sein, er zusammen mit einer älteren Stute.

Transport mit Cast und schützenden Schuhen darüber klappte problemlos.

"Seine" Stute hat er auch direkt mal untergebuttert und den Chef markiert. Alles ohne viel Action, sehr souverän.
Den neuen Auslauf, den er mit ihr etwa eine Woche nach dem Umzug erkunden durfte, nutze er um mal zu zeigen, wie gut es ihm inzwischen wieder geht: er stieg und buckelte und war endlich wieder so, wie man ihn kennt!

Ende Juli haben wir dann nochmal Röntgenbilder gemacht. Noch ca 3-5 Grad Rotation, Amor lief gut und flott mit Cast und Polster.

Zähne mussten wir auch machen, mit Sedierung. Es hatten sich Fisteln am Zahnfleisch gebildet, über den Schneidezähnen. Glücklicherweise gingen die wieder zurück als eine andere Charge Heu in die Fütterung ging. Offenbar lag es an Stacheln/Dornen oder Grannen und nicht an einer Schneidezahnkrankheit...! Sedierung hat er top überstanden.

Seit 4 Tagen trägt er jetzt zum ersten Mal im Leben einen genagelten Beschlag: Rehe-Duplos.
Dieses Pony erstaunt einen immer wieder- Nageln- kein Problem.

Er brauchte einen Tag um sich an die neuen "Schuhe" zu gewöhnen, aber jetzt ist er wieder genauso gut unterwegs wie mit dem Cast.

Etwa der halbe Huf ist jetzt neu heruntergewachsen seit dem letzten Schub und wir haben Hoffnung, dass er ab Beginn des nächsten Jahres wieder Barhuf laufen kann und wieder etwas belastet werden kann. Derzeit gehen wir Gassi im Schritt, bergauf und bergab sind auch kein Problem.

Gefüttert wird Heu und Wasser.
Als Leckerli gibt es Kaninchen-Heupellets. Die sind schön klein.

Bilder habe ich natürlich, aber vom aktuellen Rechner aus bekomme ich die hier nicht hochgeladen.

Erstmal viele Grüße vom endlich wieder halbwegs fitten Amor!
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HexeBibi
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Antwort #8 - 14. Oktober 2016 um 15:11
 
Endlich, Bilder:
In Chronologischer Reihenfolge, hier Stand im Januar vor der ersten Bearbeitung und mit starken Schmerzen:
...
So sah es dann nach der Bearbeitung aus
...
Zwischenzeitlich formte sich ein kleines Knöllchen aus:
...
Das war Anfang September, zweite Runde Gipse und verstärkt mit Klebe-Beschlag sozusagen, weil er sich die Gipse schon nach einer Woche vorne durchgelaufen hatte (und sich den einen Gips dann 2 Tage vor Bearbeitungstermin ausgezogen hatte...)
...
Nach entfernen des 2. Gipses und Bearbeitung 2 Tage später sahen wir dann so aus:
...
und von unten:
...

- da kamen dann Rehe Duplos drauf, die trägt er seit 5 Wochen jetzt und läuft prima damit! von den Duplos hab ich noch gar keine Bilder... ich muss unbedingt welche machen...
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HexeBibi
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Antwort #9 - 14. Oktober 2016 um 15:21
 
Der ACTH Wert wurde am 28. September getestet. 67. Hm. Es geht ihm gut, dachte ich. Ich weiß noch nicht ob ich Prascend jetzt mal um ein Viertel erhöhen soll oder nicht.
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HexeBibi
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Antwort #10 - 11. November 2016 um 10:49
 
Amor läuft auch mit der zweiten Beschlagsperiode Rehe-Duplos prima.
Letzten Sonntag waren wie eine Stunde spazieren!

Leider hat er auch seit 3 Tagen hinten angelaufene Beine. Rund ums Fellgelenk ist es dick, nach Bewegung dünner bis ganz weg.
Durch den vielen Regen die letzten Tage stehen er und seine Kollegin auch nur rum, man sieht es ja an den nicht vorhandenen Spuren im großen Sandauslauf. aber ich habe natürlich Angst dass noch etwas anderes reinspukt...
Seit Samstag bekommt er eine halbe plus eine viertel Prascend am Tag. Ob es damit zusammen hängt?

Haben andere EMS/Cushing Patienten im Winter auch öfter mal dicke Beine?? Außer Schlechtwetter und der viertel Prascend mehr hat sich nichts geändert (Futter, Bewegung etc gleich).
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HexeBibi
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Antwort #11 - 14. November 2016 um 21:55
 
Hallihallo.
Ja ich schreibe jetzt öfter. Unsere neue Wohnung ist ziemlich fertig gebaut, die Babykatzen haben sich hervorragend eingelebt und zu ganz lieben Mitbewohnern entwickelt und Amor geht es blendend.

Wegen der dicken Beine und weil er auch letztes Jahr um diese Zeit damit kämpfte und seine Leberwerte mies waren, habe ich ihn Mariendistel und Artischockenkraut sowie Weissdornkraut einer bekannten Futtermittelfirma mit N im Pferdeladen vor Ort eingekauft. Auf Mariendistel, die ich kurweise seit Jahren vorm Winter gefüttert habe VOR der Rehe-Aktion hat er immer schon super reagiert.
1 Tag mit dem Kräutermix plus Bewegung wie gehabt und die Beine sind und bleiben seit Freitag dünn! Juchuu!

Was mir aufgefallen ist: er hatte ja immer so Glubsch-Augen, das heisst die Umrandung der Augen war immer irgendwie "angeschwollen". Auch vor Rehe etc. Ich hielt das immer für typisch/charakteristisch bei meinem Pony.
Aber es verschwindet gerade...!
Ob das mit dem erhöhten Prascend zusammenhängt oder mit den Kräutern vermag ich nicht zu sagen derzeit. Die Kräuter werde ich sicher nicht dauerhaft füttern, also wird es sich weisen... wenn es ohne Kräuter so bleibt würde ich das mal auf etwas zurückführen, das durch Prascend ins "Lot" gebracht wurde.
Diese Augenringe haben sich nämlich stets verdickt, wenn er zu viel gefressen hat (zB ne riesen Portion gemähte Brennesseln verdrückt hatte) --> hatte sie also seit einigen Jahren als eine Art "Blutzucker-Anzeiger" im Verdacht.
Da ja nunmal alles irgendwie zusammenhängt mit Blutzucker, ACTH etc halte ich es schon für möglich, dass ihm diese Viertel Tablette mehr echt etwas bringt.
Und frage mich, wie lange dieser zähe Ponykörper sich schon unbemerkt mit "Diabetes" herumplagt, denn er kam vor über 10 Jahren mit diesen Augenringen ja schon zu mir...!

Ich beobachte weiter gespannt...
Jedenfalls ist er derzeit kaum zu bremsen und bockt beim Gassi gehen wie ein Jungspund. Obwohl wir regelmäßig und auch bis zu einer Stunde laufen!
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