Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Geronimo´s Tagebuch (Gelesen: 18676 mal)
Themen Beschreibung: Cushing, EMS und Rehe mit Rotation
GeroViko
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19. März 2015 um 20:30
 
Hier stelle ich den Vollblutaraber Geronimo vor, geboren Mai 1993. Ich habe Gero 9-jährig gekauft von einer Frau, die nicht mit ihm zurecht kam, da er die Gangart Schritt nicht im Repertoire hatte. Sie berichtete mindestens die zweite Besitzerin zu sein. Er habe einem Typen gehört, der sich nur raufsetzte, durch den Wald hetzte und wieder verschwand. Sprich, Gero hat nur rennen gelernt. Sie versuchte wohl 2 Jahre lang mit Fahrrad zu fahren und gab mit den Worten auf, sie wolle auch mal wieder am langen Zügel Schritt reiten. Ich sah den Kerle und packte ihn ein, er war genau der Richtige. Ich wollte gerne Distanzen reiten und hatte ja noch mein Pony, der einen Bruder bekommen sollte. Die beiden waren 12 Jahre lang ein Herz und eine Seele, bis ich Viko letztes Jahr Ende März gehen lassen musste (Krebs). Ich hatte Viko fast 3 Jahrzehnte, aber auch Gero litt. Ich erzähle dies, da ich daran glaube, dass auch die Trauer ihren Teil dazu beigetragen hat, dass Geros Erkrankung ausgerechnet jetzt ausbricht...

Es fing schon letztes Jahr an, Gero ging mal klamm, mal lustlos, mal etwas lahm und dann immer mehr so, als hätte er einen Besen verschluckt. Er schwitzte abends plötzlich grundlos . Ich ließ Blut abnehmen. Selen und Zinkmangel stellte sich heraus, ich machte eine Kur. Was ich nicht wusste und die Ärztin null beachtet hat, waren die erhöhten Glukose und Triglyceride-Werte.
Ich veranlasste außerdem einen Cushing-Test. Was ich bis dato auch nicht wusste, dass für eine genaue Bestimmung ein sog. Stimulationstest gemacht werden muss. Die Ärztin machte auch das nicht und behauptete er hat kein Cushing. Am 3.3. platzte mir der Kragen mit der Ärztin und ich holte einen anderen Arzt. Der schlug die Hände über dem Kopf zusammen und wir fuhren sofort in die Klinik.  weinend

Ergebnis der falschen Behandlung beziehungsweise keiner Behandlung: Hufrehe mit Rotation. seit dem 3.3. steht er nun in der Klinik.
Er hat anfänglich die Verbände angegossen bekommen, nun steht er nur noch mit Hufverbänden und erhöht da.
Das ist für mich als Laie das Irritierendste: Er wurde laut Klinik hoch gestellt, um die tiefe Beugesehne zu entlasten. Aber ich lese überall, dass man genau das nicht machen sollte. unentschlossen unentschlossen unentschlossen Hier brauche ich dringend Erfahrungsberichte.  Schockiert/Erstaunt
Ich möchte ihn aus der Klinik rausholen, denn ich kann das nicht länger bezahlen. Aber ich habe Angst, dass es zu früh ist. Nur sind die Tests abgeschossen, es wird nichts weiter gemacht. Der Doc sagt, man gibt ein Pferd erst raus, wenn er besser läuft.... was mache ich nur. Transportfähig sei er aber. Stehen kann er auch zuhause. Der Transport könnte noch mal Stress bedeuten für 30 Minuten.

Ich habe vergessen zu sagen, dass auch eine Insulinresistenz festgestellt wurde, sprich EMS...

Gestern, am 18.3. wurde das Medikament begonnen, eine halbe Tablette. Ich hoffe so sehr, dass es sich bessert mit der Rehe. Meine Frage ist, ob sich dieses Medikament mit der Insulinresistenz verträgt. Die Klinikärztin, meinte ja, es sei eine andere Schiene ???

Wie werden die Hufe nun weiter behandelt????

Ich habe 1000 Fragezeichen im Kopf.

Eine kleine Vorgeschichte am Rande: Gero hat sich links und rechts hinten die Strahlbeine gebrochen, einfach so, das war ca. 2004 und 2008. Ob es dazu Zusammenhänge gibt?

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Antwort #1 - 19. März 2015 um 20:55
 
Ich möchte ergänzen:

Gero hat eine Selen und Zink Kur bekommen über 4 Monate, bevor die Rehe kam....

Aber vielleicht hatte er die ganze Zeit Rehe, der Schmied hat nichts gesehen, sagt aber, muss man auch nicht immer???
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Antwort #2 - 21. März 2015 um 10:29
 
Blutbild vom 12.11.2014

Niere:
Harnstoff-N 20 10 - 20 mg/dl
Kreatinin 0.7 < 2.0 mg/dl
Gesamteiweiß 6.6 5.5 - 7.5 g/dl
Natrium 135 125 - 150 mmol/l
Kalium 4.4 2.8 - 4.5 mmol/l
anorg.Phosphat 0.9 0.4 - 1.7 mmol/l
Leber:
Gesamt-Bilirubin 1.2 0.5 - 3.5 mg/dl
Alk. Phosphatase 131 < 450 U/l
y-GT 12 < 30 U/l
AST (GOT) 337 75 - 600 U/l
GLDH 4 < 12 U/l
Albumin im Serum 3.5 2.5 - 4.4 g/dl
Pankreas:
Glucose 135 + 63 - 101 mg/dl
Cholesterin 74 70 - 180 mg/dl
Muskel:
CK 435 + < 260 U/l
LDH 394 < 400 U/l
Calcium 3.0 2.3 - 3.4 mmol/l
Magnesium 0.7 0.7 - 0.9 mmol/l
Stoffwechsel:
Triglyceride gesamt 53 + < 50 mg/dl
Zink (ICP) 491 - 500 - 1300 ug/l 2),3)
Kupfer (ICP) 91 50 - 150 ug/dl 3)
Selen (ICP) 55 - 100 - 200 ug/l 3)
Blutbild
Leukozyten 8.4 5 - 10 G/l
Erythrozyten 6.8 6.0 - 12.0 T/l 4
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Antwort #3 - 21. März 2015 um 10:30
 
Blutbild vom 28.11.2014

Untersuchung Ergebnis Sign Normalwert Maßeinheit Anm
EMS/Cushing Profil 1
ACTH (CLIA) 31.4 pg/ml 1)
Insulin (CLIA) 10 mU/l 2)
Glucose 89 63 - 101 mg/dl
Triglyceride gesamt 58 + < 50 mg/dl
y-GT 13 < 30 U/l
Anmerkung:
1)
Wir möchten darauf hinweisen, dass die Resultate der ACTH-Bestimmung nur valide
sind, wenn eine korrekte Präanalytik eingehalten wurde:
Probeentnahme und -bearbeitung
. Vollblutentnahme in Plastik-EDTA-Röhrchen (keine Glasröhrchen
odervacutainer). Die Probe kann zu jedem beliebigen Tageszeitpunkt - vorzugsweise
aber zwischen 8:00 und 10:00 Uhr - entnommen werden.
. Abzentrifugieren der Probe (so schnell wie möglich - jedoch spätestens
8 Stunden nach Blutentnahme). Kann das Plasma nicht umgehend abzentrifugiert
werden, muss die Probe gekühlt gelagert werden.
. Überführen des Plasmas in ein unbeschichtetes Plastikröhrchen. Die Verwendung
von speziellen Stabilisatorröhrchen ist nicht notwendig.
. Versand der Probe gekühlt oder gefroren in speziellen Versandbehältern
. Die Probe muss innerhalb 24 Stunden im Labor eintreffen.
Bitte beachten Sie, dass Schmerzen (z. B. Hufrehe) oder Stresssituationen vor
oder während der Probenentnahme zu falsch hohen ACTH-Werten führen können.
Referenzwerte
Bitte beachten Sie die neuen Referenzwerte:
Aufgrund circannualen Schwankungen gelten folgende Referenzwerte für ACTH bei
gesunden Pferden:
. November bis Juli: <= 29 pg/ml (negativ)
. August bis Oktober: <= 47 pg/ml (negativ)
Im Allgemeinen zeigen Cushing Patienten deutlich höhere Werte in den jeweiligen
Zeiträumen. Die Werte müssen immer in Zusammenhang mit den klinischen Symptomen
interpretiert werden.
2)
Bitte beachten Sie den neuen Referenzbereich!
Insulinbestimmung beim Pferd
Probenentnahme und -bearbeitung
Wir möchten darauf hinweisen, dass die Resultate der Insulin-Bestimmung nur
valide sind, wenn eine korrekte Präanalytik eingehalten wurde:
Vollblutentnahme in ein Röhrchen zum Abseren; die Probe sollte idealerweise
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Antwort #4 - 21. März 2015 um 10:35
 
Blutbild vom 5.3.2015 in der Klinik

                    Ergebnis                  Referenzbereich
Leber
y-GT               17                         -45

Triglyceride       0,66                       < 0,57

Glukose             4,12                       4,4-6,7

T4gesamt           1,43                       1,00-4,10

ACTH                24,7                         <36

Insulin               23,5                          5-36
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Antwort #5 - 21. März 2015 um 10:42
 
Blutbild vom 11.3.2015 (Glukose-Insulin-Toleranztest)
9 Blutentnahmen

Ergebnis                 Referenzbereich
                                 4,4-6,7
5,26                      
12,50
10,30
9,27
8,91
8,12
7,39
6,62
6,01
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Antwort #6 - 21. März 2015 um 20:50
 
Ich habe mir heut ans Herz gefasst und den Süßen nach 19 Tagen Hause geholt. War ein wenig ambivalent. Dov meinte, er gibt halt erst ein Pferd gerne raus, wenn er besser geht und beschlagen ist. Aber das kann ja noch dauern. Tests sind abgeschlossen und nun steht er halt und soll gesund werden.

ASS habe ich mitbekommen. Soll er 2x täglich bekommen á 3 g,
also morgens und abends 6 Tabletten. Na toll, und das ohne Apfel und so. Habe mir eine Thermoskanne mit waremn Wasser und eine 20ml Spritze mitgenommen. Aber so richtig toll ist das nicht. Ich habe aber noch keine bessere Idee. Blöd ist, dass das morgens der Stalldienst machen muss, und da wäre eine weniger aufwendige Verabreichung besser.

Die Cushing-Tablette bekommt er abends von mir, da darf nichts schief gehen.

Na jedenfalls, hat sich Gero richtig gefreut, wieder zuhause zu sein. Er ist gleich auf sein Paddock und hat sich ausgiebig gesuhlt. Dann habe ich ihn in seinen Unterstand gebracht und nur ein Ministück davor zum Laufen abgetrennt.

Alle 4-5 Tage soll der Verband gewechselt werden und in 4-6 Wochen Blutkontrolle.

In der Klinik stand er nur auf Spänen. deshalb habe ich mein Stroh fast rausgeräumt, den Rest glatt verteilt und darauf Späne verteilt. Ist schön weich und er haut sich nicht gleich den Bauch so voll mit Stroh.

Das war ein aufregender Tag, leider alles bei Regen
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Antwort #7 - 25. März 2015 um 23:00
 
...

Ein Probefoto, ein paar Tage, bevor ich die Klinik anrief. Jetzt mit dem Wissen um die Rehe, kann man es sehen. Aber deutlicher hat er nie gestanden. Ich versuche morgen Bilder von den Hufen zu machen, zum Verbandswechsel.
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Antwort #8 - 26. März 2015 um 21:09
 
Leider ist der Tierarzt nicht gekommen, bzw, wollten sie 3 Stunden früher kommen, weil gerade in der Nähe. Ich möchte aber dabei sein. Ich habe die Hufe meines Pferdes seit 3.3. nicht mehr gesehen. Ich weiß nicht, wie der Hufverband gemacht wurde.
Ich wollte heute fragen, ob der Verband nicht mak ab kann und z.B, gegen Rehebekleb ausgetauscht werden kann.

So kann ich nichts neues berichten.
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Antwort #9 - 26. März 2015 um 21:25
 
...

...

...

Sommer 2014
...
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Antwort #10 - 27. März 2015 um 20:20
 
Heute war eine Klinikärztin da: Sie hat mit der Zange geprüft, kaum noch Reaktion. Insofern könnte Montag ein Rehebeschlag gemacht werden. Nun ist die große Frage nageln oder kleben ???????? Hilfe unentschlossen unentschlossen unentschlossen unentschlossen

nageln tut doch weh, wegen der Erschütterung und Kleber ist giftig ???????????????
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Antwort #11 - 28. März 2015 um 22:11
 
Nie wieder Weide? das macht mir Kopfzerbrechen.

Dann steht Gero den ganzen Tag alleine, weil alle anderen weg sind  weinend
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Antwort #12 - 30. März 2015 um 22:15
 
Ab wann bekommt ein Rehepferd seinen Beschlag????
Ab wann dürfen Eisen genagelt werden??????

Was ist am Hufschuh kleben schädlich????

Hatte heute Auseinandersetzung mit Hufschmied. Ich hätte lieber gerne geklebt, weil ich Angst habe, dass das Nageln weh tut und auch schadet.

Er entscheidet das vor Ort, nageln sei besser, er würde nur im Notfall kleben, das sei schädlicher....

Man ey, das macht mich echt irre

Was ist denn nun besser? Traurig
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Antwort #13 - 31. März 2015 um 18:19
 
Heute hat Geronimo seinen Rehebeschlag bekommen. Das bedeutet, dass er vom 4.3. bis heute, den 31.3. seine Hufverbände hatte, die die druntergeklebten Keile hielten, damit er höher steht. Sinn dieser Aktion war es, den Zug der tiefen Beugesehne rauszunehmen.

Heute also der Rehebeschlag. Dafür wurde die Zehe sehr gekürzt, was eigentlich schon hätte viel, viel früher passierenkönnen/ müssen, sagt der Schmied. unentschlossen
Sie wurde so gekürzt, dass die Wand wieder parallel zum Hufbein steht. Das bedeutet, bis zur weißen Linie.

Die übrigens nicht verbreitert war hä?

Es wurde ein Eisen genagelt, Nägel zwei links, zwei rechts, keiner vorne.
Eine Lochplatte, darunter blaue Sohle weiche Knetmasse, die dann hart wurde) Die Strahlspitze schaut ca. 2 Zentimeter raus, das heißt, ab da schwebt der Huf in der Luft.

Ergebnis: Gero läuft viel schlechter. Ich hoffe, dass es nur die Umstellung ist  weinend

irgendwie dachte ich, dass er dann sofort besser läuft ????????????

Kosten: zwei Reheeisen 150 Euro
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Antwort #14 - 01. April 2015 um 21:48
 
...

...

...

Geros Hufe sind warm und Pulsation vorhanden. Habe die Klinik angerufen und die Ärztin hat mir noch ein Schmerzmedi dagelassen, was ich noch 4 Tage weitergebe, zusätzlich zum ASS
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Antwort #15 - 02. April 2015 um 15:37
 
Das Medikament scheint geholfen zu haben, ich finde den Namen noch heraus. Gestern wurde es i.V. gespritzt und nun 4 Tage oral.

Er lief schon ein wenig entspannter.

Gero lässt mächtig Fell, seit Wochen wird es nicht weniger.

Heute gab es ein erstes Leckerlie, einen Heucop für PSSM-Pferde, den kann man trocken geben. Gero beißt nämlich die Zähne zusammen, damit er keine Spritze mehr ins Maul bekommt. Das ASS muss auch furchtbar eklig sein. Armer Bube
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Antwort #16 - 04. April 2015 um 22:08
 
Gero zeigte sich heute zum ersten Mal wieder hungrig. Vorher mochte er nicht wirklich fressen, heute fraß er fleißig sein Heu.

Bin gespannt wie es ihm ohne das Medikament geht. Morgen letztes Mal, dann weiter ASS. Aber ASS auf Dauer kann auch nicht gut sein Traurig

Vielleicht sollte ich mich nach einem Magenschoner umsehen
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Antwort #17 - 05. April 2015 um 09:44
 
Das Schmerzmittel ist, wie ich schon geschrieben habe, Phenylbutazon. Ich würde das nicht so ratz fatz absetzen, sondern nach und nach ausschleichen. ASS in der Dosierung ist für die Durchblutung gedacht, eine effektive Schmerzlinderung wird damit nicht erreicht.
Zu Deiner anderen Frage würde ich sagen, dass Du an den Hufen, auch an den Hinterhufen, nichts verändern solltest. Der Schuss kann nach hinten los gehen.
Ein Cushing hat eigentlich mit EMS nichts zu tun. Cushing ist ein reines, hormonelles, von der Hypophyse oder auch der NNR verursachte Erkrankung.

LG
Renate
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Antwort #18 - 05. April 2015 um 14:52
 
Liebe Renate, ich weiß,  dass Du schon geantwortet hast. Das hier habe ich nur für mich fest gehalten, weil ja mein Tagebuch  Zwinkernd

Gastrogard,  danke! Bestimmt über Apotheke zu bekommen. Weißt Du, welche Dosierung?
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Antwort #19 - 06. April 2015 um 20:39
 
Hier ein paar Bilder von heute

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Leider hat sich Geronimo einmal erschrocken und ist getrabt, danach hat er viel geflehmt, Mist Griesgrämig


Aus der Klinik habe ich noch mal eine 100er Packung ASS geholt.
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Futter: Heu tagsüber offen, abends ein Bottich, ergänzend Heucobs, Nach N-Sulin, nun Rehevital von Actom
Bewegung: 30 Minuten Schritt,
seit 18.3.2015 von 0,5, auf 0,375 Prascend
Rehebehandlung begonnen 4.3.2015

Hufrehe Tagebuch

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