Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Hufrehetagebuch "Nuts" (Gelesen: 4164 mal)
BlonderHans
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12. Oktober 2014 um 15:39
 
So,nachdem ich mit der Dokumentation des Verlaufs doch etwas ins schleudern komme,denke ich,es ist vielleicht doch eine ganz gute Idee,hier mal schriftlich einige Dinge zu fixieren.

Ich wiederhole hier nicht die angefangene Behandlung-die ist unter "Neue User" nachzulesen.

Nuts bekommt seit Freitag "Rhenalind Kräuter" von Pernaturam zum Ausleiten.Angefangen haben wir mit 2x tgl.80g,am darauffolgenden Tag 2x tgl.40g und ab heute bekommt er 2xtgl.25g.

Nuts steht heute seit 10.00 Uhr draußen bei trockenem Wetter im Matschauslauf oben.Er frisst sein Heu jetzt aus einem Maurerkübel,um den ich ein engmaschiges Heunetz geschlungen habe.Dadurch verlängert sich seine Freßzeit pro Tagesportion auf knapp 1,5 Stunden.Er hat also ca.5 Stunden Fresszeit auf 12 Stunden verteilt und die große Abendportion.
Stroh füttere ich ihm jetzt meist lose,entweder im Auslauf oder abends in der Box.

Weiterhin hat er einen großen Haufen Birkenzweige und Äste im Auslauf liegen,an dem er sich gerne bedient.
Die anderen besuchen ihn ab und zu-er kann sie aber auch teilweise von seinem erhöhten Platz sehen.
Er scheint trotzdem zufrieden,obwohl er jetzt schon seit fast vier Wochen alleine steht.
Vom Temperament her wirklich ein entspannter Vertreter.

Später am Abend werde ich ihn nochmal 5 Minuten raus,auf den Asphalt nehmen,um zu sehen,wie er jetzt dort läuft.

Vor ein paar Tagen,ich glaube am Dienstag und am Donnerstag,hatte ich ihn schon mal insgesamt 25 Minuten auf dem weichen Gras und auf dem Hof für weniger als 5 Minuten laufen.
Das hat sehr gut geklappt.Deshalb habe ich auch keine Bedenken gehabt,ihn auf den Matschauslauf zu stellen.

Ab heute Abend hole ich ihn erst so um 21.30 Uhr rein und morgen früh kommt er dann gleich um 6.30 Uhr wieder raus.
Im Matschauslauf ist keine vernünftige Stelle,an der er sich hinlegen könnte.Deshalb mag ich ihn nicht 24 h in der Pampe stehen lassen.

Für die anderen drei habe ich einen "Paddocktrail" angelegt.Ich wünsche Nuts sehr,das er davon auch noch profitieren kann.

Quatro ist sein Hufgeschwür los-gut ausgeheilt.Seit letztem wochenende ist er ohne Krankenschuh wieder 24 h draußen unterwegs.

Samira wünschte dann den TA für sich auch einmal in Anspruch zu nehmen.Sie lahmte etwas seit Sonntag letzter Woche. Sie bekommt noch 2xtgl. Equipalazone,wegen ihrer Schmerzen/Entzündung im Sprunggelenk hinten links bis Dienstag.Dann 2 Tage Pause und der TA kommt nochmal am Freitag nach ihr schauen.

Es reicht jetzt erstmal mit TA-ich mag keine kranken Pferde mehr!!!!

Claudia mit Nuts,Quatro,Samira und Speedy


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Antwort #1 - 13. Oktober 2014 um 12:49
 
Heute kam Nuts leider doch erst mit Verspätung raus.Ich musste noch meinen jüngsten Sohn und seine Klassenkameraden einsammeln und auf eine "Kennenlernfahrt" in ein benachbartes Jugendgästehaus fahren.

Nuts kommt jetzt freudig mit mir raus und rein.
Gestern Abend bin ich noch unsere Stichstraße zur Hauptstraße mit ihm hoch und runter marschiert.Das waren knapp 5 Minuten Asphalt.
Er ist weder fühlig noch lahmend mitgekommen.So wie ich das vom Probereiten her kannte.

Heute nachmittag werden meine Reitermädchen ihn ordentlich durchputzen und wir werden sicherlich wieder 5 Minuten mit ihm spazieren gehen.

Die Rhenalind-Kräuter frisst er sehr gerne-sogar ohne das ich ihm dazu irgendetwas an Heucobs drunter mogeln muss.

LG,Claudia mit Nuts
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Antwort #2 - 13. Oktober 2014 um 13:12
 
Habe gerade erst den anderen Thread gesehen:

also ich versuche mich da nochmal dran:

aktueller Gesundheitszustand:kein Lahmen oder fühlig gehen mehr.Hufe sind kalt.Pulsation kann ich nicht so sicher fühlen.Möchte ich mir am Freitag nochmal vom TA zeigen lassen,wie das genau geht.

Fütterung:1kg Stroh morgens,dann auf den Tag verteilt 3 kg gewässertes Heu;abends 1 kg Stroh und 3 kg gewässertes Heu.
Seit gestern 2x tgl. 25 g Rhenalind-Kräuter von Pernaturam.

Boxeneinstreu z.Zt. Späne

Bewegung:seit gestern 5 Minuten Asphalt.

Bis 28.9. Boxenruhe.

Ab 29.9 begonnen mit 5 Minuten spazieren auf weichem Gras.Gesteigert bis 9.10. 2xtgl.15 Minuten-mehr habe ich zeitlich bei den anderen kranken Pferden und der täglichen Arbeit nicht geschafft.

Seit 10.10. nachmittags Bewegung wie er mag im Matschauslauf-TA und Hufschmied meinen,das kühlt die Füße nochmal und er läuft erstmal auf weichem Boden.

Ab 11.10. ganztägig freie Bewegung im Matschauslauf.

1xtgl.-meist abends- mache ich ihm die Hufe ordentlich sauber und kontrolliere Huftemperatur und Pulsation.

Gewichtskontrolle 8-10 Tag:aktuell 480 kg

Longieren,Bodenarbeit,längere Spaziergänge z.Zt. natürlich noch nicht-so wie er mag im Auslauf.

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Antwort #3 - 16. Oktober 2014 um 18:41
 
Habe heute endlich mal die langersehnte Antwortmail von den Vorbesitzern bekommen.

Laut deren Angaben,sie hätten extra nochmal bei TÄ und Hufschmied nachgefragt,absolut keine früheren Rehesymptome geschweige denn Schübe.Absolut unauffälliges Pony-bis auf die Tatsache,das die Mutter vor drei Jahren einen Reheschub hatte.

Ich gehe schon davon aus,das die Disposition zur Rehe,wie bei fast allen Krankheiten vererbbar ist.Wie sind da Eure Erfahrungswerte?


Gesundheitszustand und Fütterung sind weiter unverändert.

Bei der Bewegung sind wir jetzt bei 10 Minuten Asphalttreten angelangt.Ansonsten steht er wie gehabt im Matschauslauf.

Seine Fressbremse kann ich morgen abholen von der Sattlerin.Sie hat einen anderen Verschluss dran gemacht.
Ich hoffe,das der dann nicht mehr scheuert und Nuts das Ding trotzdem dran lässt.

Mit dem Integrieren auf den Trail rund um die Hofweide habe ich mir gedacht,das ich dabei vorgehe,wie beim anweiden:
Ich fange immer ganz vorsichtig mit 10 Minuten an und steigere das dann immer in 2x2 Tagesabständen bis auf 30 Minuten.
Danach 2 Tage lang 45 Minuten,2 Tage lang 60 Minuten.
Danach dann jeden 2.Tag 1/2 Stunde mehr bis er dann irgendwann bei 12 Stunden wäre.
Sofern das alles gut geht,würde ich ihn dann nachts komplett draußen lassen und dazu übergehen ihn tagsüber noch solange weg zu sperren,bis dann nach gefühlt endlos langer Zeit auch tagsüber die 12 Stunden voll sind.
Natürlich bekommt er dabei die Fressbremse drauf.Kann ich das,so unerfahren wie ich bin durchziehen oder hättet ihr da Bedenken?

Ich denke,das ist so eine gute Lösung.Aber damit wird es erst übernächste Woche losgehen.

Bei dieser ganzen Geschichte macht es vielleicht auch noch Sinn auf den Fruktangehalt im Gras zu achten.

Ihr hattet da doch irgendwo einen link im Forum.Weiß den jemand auf Anhieb und kann mir den nochmal bitte reinstellen?

Unser Hufschmied meinte übrigens,das der Huf erstmal in Ruhe runterwachsen soll.Ich hatte ihn angerufen,weil ja jetzt der aktuellste Schub 4 Wochen her ist.Nach allem,was ich so landläufig mal über Rehe gehört habe und auch die Meinungen,die hier ja im Forum vorherrschen,ist das sicher nicht die Meinung,die hier alle mit ihm teilen.
Ich hatte "Pony" nochmal kontaktiert und sie hat mich freundlicherweise an ihren Hufschmied verwiesen.

Dieser hatte aber Verständnis für die Sichtweise meines Hufschmiedes.Riet mir aber dazu,das Intervall nicht ganz so lange auszudehnen,sondern einen Termin 8 Wochen nach dem letzten Ausschneiden zu vereinbaren.Das bedeutet für mich,meinen Schmied nach Woche 7 zu kontaktieren,damit er in Woche 8 vorbeikommt.

Auch diesbezüglich werde ich morgen nochmal mit dem TA Rücksprache halten.

Danke für euer Mitlesen und mit-Gedanken-machen,

Claudia mit Nuts
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Antwort #4 - 03. November 2014 um 18:38
 
Ja, Menno,ich komme ja vor lauter Arbeit bei den Pferden/mit den Pferden überhaupt nicht mehr rund...

Samira hat sich innerhalb einer Woche zwei Hufgeschwüre zugelegt.Nachdem ich einigermaßen mit Nuts auf Reihe war,kommt sie jetzt also dazu.

Immer noch hat sie einen Verband,den ich morgen das letzte Mal wechseln werde und dann Rücksprache mit dem TA halten werde.

Nuts hatte im Matschauslauf relativ gut abgenommen.Seit ca. 3 Wochen habe ich wegen der schlechten Füße und des Matschtretens im oberen Weidestück alle Pferde nachts aufgestallt.
Das bedeutet auch für Nuts jetzt nachts stehen auf Stroh.Natürlich mümmelt er wie ein Weltmeister,aber Späne kann ich mir auf Dauer nicht leisten.

Spazieren gehen habe ich in letzter Zeit auch nicht mehr geschafft und den Hammer hat er sich jetzt ausgedacht mit dem wegsperren unten auf dem Trail:ich habe ihn jetzt langsam unten auf einem Stück gehabt,das relativ durchgetreten war-also kein Gras.Dort hat er 3x tgl. sein eingeweichtes Heu bekommen,konnte die anderen gut sehen und alles war o.k.Seit letzter Woche habe ich ihn dann bis auf drei Stunden heute langsam steigernd zu den anderen gestellt-Isi entgegen Deinem Rat-ich habe es probiert und es hat auch geklappt.Mit Fressbremse natürlich.

Heute habe ich ihm dann seinen Auslauf etwas umgebaut,so das er vorne weiter um die Ecke laufen kann,aber hinten dafür etwas verkürzt.

Als ich dann heute nachmittag zu ihm schaute,nachdem er seine Ration nasses Heu bekommen hatte,war der kleine Teufel ohne Fressbremse auf dem Trail.Schöne Sch....ich ihn wieder eingefangen,wieder alles sicher aufgebaut,diesmal sogar mit Strom auf den kleineren Absperrungen-keine 10 Minuten hat es gedauert,da walzt er den E-Zaun nieder und läuft wieder ohne Fressbremse auf dem Trail rum.Ich werde noch affig mit ihm!

Macht im Moment echt keinen Spaß mit ihm und für meine anderen habe ich auch kaum noch Zeit und Kraft!

LG,Claudia
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Antwort #5 - 20. November 2014 um 08:03
 
So,GsD ist bei uns jetzt so etwas wie "Alltagsroutine" trotz/mit Hufreheschub eingetreten.

Alle,inklusive mir,fühlen sich wieder wohl mit der gegebenen Situation.

Nuts läuft mittlerweile von morgens bis abends mit Fressbremse draußen mit den anderen dreien auf dem abgesteckten Rundlauf.
Aufgrund der Wettersituation und des Lehmbodens ist auch hier jetzt wieder "Matschtreten" angesagt.
Für das nächste Jahr werde ich mir diesbezüglich Hilfe bei der LAG holen.

Futtertechnisch bekommt Nuts jetzt nach wie vor 6 kg gewaschenes Heu täglich:aufgeteilt in zwei Portionen tagsüber und abends 3 kg.
Die Portionen tagsüber bekommt er ohne Fressbremse,abgeteilt von den anderen mit der Variante nasses Heu in Maurerkübel,darüber Heunetz(damit er länger etwas davon hat).Für die Nacht bekommt er ein kleinmaschiges Heunetz in die Box gehängt.
Nachts steht er ja in seiner mit Stroh eingestreuten Box und mümmelt nebenher Stroh.Anfangs hat er sich drauf gestürzt.Mittlerweile ist es auf ein normales Maß reduziert.

Tagsüber frisst er bei den anderen zusätzlich von den trockenen Heuhaufen mit,was er durch die Fressbremse mitfressen kann.Deshalb belasse ich es bei den 6 kg nassem Heu.

Die Rhenalind-Kräuter von PerNaturam sind aufgegessen.Heute bekommt er noch ein letztes Mal die Globuli von der Pferdetherapeutin.

Die TÄ war am Montag nochmal da zum Nachröntgen und zur allgemeinen Nachkontrolle:weiterhin keine Hufbeinrotation oder-senkung.Eine leichte Tendenz zur "Schnabelbildung" vorne an der Zehe,was durch Hufbearbeitung ausgeglichen werden sollte.Sie hat auch schon mit dem Hufschmied telefoniert und ihn informiert.Bilder wird sie ihm noch zeigen.
Rehebeschlag nicht erforderlich.
Mein Haffi läuft so,wie ein Pony seines Alters laufen sollte-lahmfrei,keine warmen Hufe mehr,keine Pulsation,kein Schmerz mehr beim Abdrücken mit der Zange.Er rennt und buckelt freudig mit den anderen.Juchhu!!!So wie es sein soll.

Bis zum Beginn des neuen Jahres werde ich Connected Bodenarbeit  und Spaziergänge mit ihm machen.Danach sehen wir weiter.
Übrigens,falls jemand Interesse hat,was sich hinter den Methoden "Connected Bodenarbeit" und  "Connected riding" versteckt-auf der "Pferd&Jagd" in Hannover haben u.a. meine Trainerin und ich(ich mit der Tellington-Methode-Claudia McBriarty) einen Stand.Sie (Karen Wolf) hat auch vormittags kurz vor 11.00 Uhr eine Vorführung.Könnt´ihr gerne googeln.
Bei Interesse kommt doch gerne auf einen Kaffee vorbei.
Standnr. mag ich jetzt hier nicht so öffentlich reinsetzen-weiß nicht,ob das so gewünscht/erlaubt ist.Schicke ich euch aber gerne per PN oder schaut auf der Homepage im Ausstellerverzeichnis der " Pferd&Jagd" ganz offiziell nach unter unserer beider Namen...Das aber nur so am Rande.

Ja.In der Haltung hat es dieses Jahr leider eben auch die Umstellung auf im Winter nachts Boxenhaltung gegeben.Für die Füße meiner Stute und des alten Rappwallachs ist es  einfach zu nass gewesen.Die Pferde kommen so ab 8.00 Uhr morgens raus und zwischen 21.00 Uhr und 22.00 Uhr +/- 1/2 Stunde hole ich sie wieder rein.Geht nun mal nicht anders.Nächstes Jahr sind sie wieder rund um die Uhr draußen mit viel weniger Matsch im nassen Halbjahr.

Ich danke euch allen erstmal für die vielen Infos und Hilfestellungen,das Mut machen und Bestärken in der Suche nach einer individuellen Lösung.Ohne euch hätte ich das Pony sicher versucht,vorschnell zurückzugeben.

LG,Claudia mit Nuts


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Antwort #6 - 23. November 2014 um 18:26
 
Hatten heute unsere erste "richtige" Einheit Connected Bodenarbeit bei meiner Trainerin.
Nuts hat sich priiiiiima angestellt:angefangen beim mitkommen-weg von den anderen bis hin zum vorwärtsgehen.Das ging ja zu Beginn,als er gekommen ist,gar nicht.
Er hat auch gut knapp 20 Minuten mitgearbeitet.Wir haben förmlich alle die "Rauchzeichen" und Denkfalten aus /an seinem Köpfchen gesehen"...was soll ich denn jetzt machen?Bleib´ich erstmal stehen...abwarten,was passiert."Er hat zwischendurch so schön gekaut und kam fleißig mit.

Das ist das andere Extrem zu meinem Trakehnerstütchen,die ihrem Blüteranteil entsprechend sofort in Hektik verfällt und alles schnell,schnell hinter sich bringen will.

Wir haben mit Nuts und vorher schon mit Samira geübt:anhalten,Gewicht auf die HH bringen,durch Rückwärtstreten und Hals stellen linkes oder rechtes Vorderbein entlasten und dann Hinterbeine kreuzen lassen.
Danach andere Seite und dann losmarschieren:beide Pferde waren anschließend "b u t t e r w e i c h" und sind prima untergetreten.
Allerdings habe ICH nach wie vor Probleme,alle Hilfengebung dazu zu koordinieren und in Bewegung zu bleiben.Für mich ist es immer wieder schwierig,im Fluss zu bleiben.
Ich fühle mich an Schulzeiten erinnert:im Tischtennisunterricht war ich eine Niete,weil ich oft am Tisch während des Spiels stehen geblieben bin und dem Ball hinterhergeguckt habe ,ohne mich zu bewegen.

Trotzdem gebe ich natürlich nicht auf.Zu schön ist das Gefühl,wenn es denn tatsächlich klappt.Und mit so zwei unterschiedlichen Tieren zu arbeiten ist auch eine Herausforderung.

Fotos habe ich in der Zwischenzeit zwei von Nuts gemacht,aber mehr so,naja,damit man ihn mal gesehen hat.
Ich hatte meinen ältesten Sohn schon am PC,das er mir zeigt,wie ich die hochlade.Dann haben wir festgestellt,das die Kamera erstmal wieder aufgeladen werden muss.
Jetzt lädt und lädt und lädt sie und ich hoffe,wir schaffen das heute noch!

Am Dienstag kommt übrigens der Hufschmied.Dann möchte ich mal aktuelle Fotos von den Vorderfüßen machen und einstellen.

LG,Claudia mit Nuts
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Antwort #7 - 25. November 2014 um 07:36
 
Gestern war unsere Pferdetherapeutin nochmal da:sie war sehr zufrieden mit Nuts.
Er läuft ja jetzt nach wie vor prima ohne Kraüter oder Globuli.Freu,freu  Laut lachend Laut lachend Laut lachend

Sie hat sich die Vorderfüße nochmal angeschaut und ist auch für vooooorsichtig vorne Zehe kürzen.
Mit meinen Arbeitsvorstellungen für Nuts war sie auch einverstanden.Sie kennt ja die Methode.
Besonders bezüglich der Tatsache,das ja weiterhin keine Rotation oder Senkung des Hufbeins stattgefunden hat.

Ich bin ehrlich dankbar,das das ganze so abgegangen ist! Smiley

LG,Claudia
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Antwort #8 - 16. Dezember 2014 um 07:44
 
Dank der Regenfälle ist unser "Trail" jetzt komplett durchgematscht. Es steht absolut kein Gras mehr auf ihm. Griesgrämig

Allerdings inhaliert Nuts das trockene Heu der anderen weiterhin gut durch die Fressbremse. Zwinkernd Deshalb lasse ich ihm die weiterhin drauf. Er scheint sich damit abgefunden zu haben. Es ist kein Kampf mehr, sie ihm drauf zu machen, wenn er zwischendurch seine Fresspausen ohne Fressbremse hat. Er läuft auch nicht mehr fort.
Auch "stänkern" und spielen mit den anderen Jungs klappt trotzdem... Zwinkernd

Abnehmtechnisch habe ich jetzt mit Maßband nachgemessen und er ist bei ca. 450 kg angelangt. Innerhalb von zwei Monaten also ca. 30 kg runter. Mit diesem Gewicht möchte ich ihn eigentlich durch den Winter bringen.
Ich denke, das wird mit der Heumenge so klappen.

Bewegungstechnisch sind meine Vorsätze ja gut gewesen. Aber in der Praxis habe ich sie nicht so durchsetzen können Ärgerlich
Durch die " Pferd & Jagd " war natürlich in der ersten Dezemberwoche nichts an Training möglich. Letzte Woche hatte ich dann viel nachzuholen- schlaftechnisch, hatte einen Arzttermin, zwei Adventsfeiern meines Jüngsten. Am Samstag hatte ich vor- und nachmittags Kinder zum Ponyreiten und ruck zuck war die Woche wieder um.
Insgesamt 2x habe ich es geschafft, ihn in gymnastizierender Bodenarbeit auf der Wiese zu arbeiten.
Spaziergänge waren letzte Woche gar nicht drin. Traurig

In den Weihnachtsferien mache ich Pause mit dem Kinderreiten. Da habe ich dann mal zwei Wochen Zeit ausschließlich für meine Familie und meine Pferde. Da freue ich mich schon drauf- mein persönliches Weihnachtsgeschenk! Durchgedreht Durchgedreht Durchgedreht
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Antwort #9 - 16. Dezember 2014 um 07:49
 
Ach so , habe ich ganz vergessen: am 25. 11. war natürlich der Hufschmied da. Er hat die Zehe vorsichtig gekürzt und zu 6-8 wöchigen Intervallen geraten. Ich persönlich tendiere zu 6 wöchigen Abständen.

Das Schönste aber war, das mein Nutsi nach dem Ausschneiden nicht wieder gelahmt hat.  Smiley
Gut, hätte jetzt nicht unbedingt für den Schmied gesprochen, aber nach dem letzten Schmiedbesuch sah der Verlauf ja gaaaanz anders aus. Deshalb Freude pur Zwinkernd
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Antwort #10 - 30. Dezember 2014 um 22:39
 
So ein Winter bringt doch ganz andere Voraussetzungen und Veränderungen für ein Rehlein... Griesgrämig

Nach den paar Tagen Frost habe ich meine Rasselbande wieder getrennt: die drei Normalos durften auf ein weniger durchgetretenes Stück mit mehr Gras. Nuts musste auf der Buckelpiste ohne Gras bleiben. Er hat es brav ertragen. weinend   Meine Samira wäre ausgeflippt Durchgedreht

Ich habe mit der Heufütterung hin und her ausprobiert für Nuts:. Schön dachte ich mir, wenn er jetzt alleine auf der Buckelpiste läuft, braucht er ja dafür den doofen Freßkorb nicht mehr umhaben. Innerhalb von gut 1,5 Stunden war die Heuportion, die sonst für den ganzen Tag reichen sollte aufgemümmelt.
Heute habe ich ihm die Fressbremse wieder drauf gemacht, aber er war trotzdem relativ schnell. Ich habe nochmal nachgefüttert.

Vom Körpergewicht ist er z.Zt. bei 450 kg geblieben. Wenn ich davon 1,5% berechne sind das 6,75 kg Heu pro Tag- richtig? Stimmt die Menge noch oder darf er nach dem Reheschub schon mehr kg?

Mein Heu wird diesen Winter allerdings nicht reichen. Ich habe Heulage angeboten bekommen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich das Nuts auch füttern kann / darf?
Wer von euch füttert denn noch Heulage? Kann ich das genauso ad libitum verfüttern, wie Heu oder sollten da die Mengen schon relativ genau eingehalten werden?
Es geht auch um die anderen.
Wie lange kann man so einen Rundballen angefangen lagern?

LG, Claudia mit Nuts
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Antwort #11 - 20. Februar 2015 um 21:56
 
Upsala, sträflichst vernachlässigt hier das Tagebuch von Nuts.

So ist das, wenn alles gut geht!

Morgen kommt mein Bekannter, Arndt Deneke, von der Pferdewaage, alle Pferde durchwiegen. So der Plan- mal sehen, wer von den vieren sich traut...

Nuts trägt mittlerweile 1x pro 1 Mädel bis knapp 50 kg für eine 1/4 Stunde im Schritt spazieren. Das andere Mädel wiegt etwas über 30 kg. Auch sie wird 1/4 Stunde von ihm auf seinem Rücken spazieren getragen.
Alle 14 Tage kommen zwei Kinder, mit denen ich mit Nuts gemeinsam 1/2 Stunde spazieren gehe.
Dazwischen arbeite ich ihn so wie ich Zeit habe in Connected- Bodenarbeit. Aber mehr als maximal 3x die Woche schaffe ich nicht.
Ich selber habe jetzt insgesamt 11 kg abgenommen, mich aber noch nicht gewagt, drauf zu setzen.

Fresstechnisch ist er jetzt nicht mehr gar so hungrig unterwegs. Er bekommt morgens bevor alle raus kommen ein knappes Kilo Heu, damit er nicht so unterm E- Zaun gitterig auf das Gras losjappert.
Dann darf er für 2- max. 3 Stunden ohne Fressbremse aus engmaschigen Heunetzen mitfressen. Danach bekommt er die Fressbremse für 4 Stunden wieder drauf und dann nochmal für 2- 3 Stunden ab. Abends hole ich die Bande zwischen 20.00 Uhr und 22.00 Uhr irgendwann rein und dann bekommt er auch seine letzten 3 kg für die Nacht.
Er hat jetzt tagsüber sogar Phasen, in denen er offensichtlich satt gefressen ist und nicht mehr dauerfressend/ staubsaugend Heu einziehend unterwegs ist, sondern mal wie die anderen ganz normale Döse-Fress-Pausen einlegt. Heute hat er sich sogar mittags hingelegt zum Schlafen...

Unsere Pferdephysiotherapeutin war vor zwei Wochen auch da und meinte: " Jetzt ist er richtig angekommen- er hat einen ganz anderen Blick!"
Das hat mich natürlich gefreut. Der kleine Stinker tobt mittlerweile mit meiner Samira über den Paddocktrail, rangelt und rauft mit dem alten Speedy genauso wie mit dem älteren Quatro.
Es ist echt eine Freude zu sehen, wie sie " Männerspiele" spielen, raufen und balgen ,um dann mit dem Mädel Wettrennen zu veranstalten Zwinkernd
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