Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Birtingur hat jetzt auch Cushing (Gelesen: 18708 mal)
Lugi
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Antwort #20 - 20. Oktober 2014 um 07:07
 
Na, dann kannst Du Dich ja wieder entspannen. Wie gut, dass Dein Hübscher das weggesteckt hat!
Mein Lugi hat wohl in seinem Vorleben (bevor ich ihn kannte) einen extrem stümperhaften Einfahrversuch hinter sich, der mir heute noch die Haare zu Berge stehen lässt: Er war nicht mal drei, als seine Vorbesitzerin ihn bei einem Bauer gegen eine Koppel eintauschte. Denn der suchte nach dem Tod eines seiner Fjordponys ein zweites Fahrpferd und sie hatte zu viele Ponys bei zuwenig Weide. Tja, und zu längerem Training hatte der Bauer aber keine Zeit und Lust, bei seinen Norwegern hat er auch immer direkt eingespannt. Also, das unerfahrene, jugendliche-nervige Welshpony zur Eingewöhnung zwei Wochen in die Box gesperrt (er kam aus Offentsallhaltung) und dann mal eben neben das alte Fjordpferd gespannt und ab in den Wald. Lugi gallopierte wohl knappe drei Stunden ("der hört schon wieder auf, wenn er müde ist!") durch den Wald - das alte Fjordi konnte nicht anders, als mit zu rennen. Danach waren beide am Ende und der Bauer hat den Kleinen wutentbrannt zurückgebracht.
Lugis Vorbesitzerin hätte ich aber auch zu gerne mal ordentlich Bescheid gestoßen! Sie hat sich zwar über den Bauern aufgeregt, dass sie aber mindestens ebenso viel Schuld daran trägt, dass mein Pony nun für alle Zeiten  den größten Horror vor Kutschen hat, sieht sie gar nicht ein.
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DRP, * 1996, Wallach, 146 cm, 430 kg (noch etwas zu dünn)

Versteckte Reheschübe: Mai u. Oktober 2011; Hufgeschwüre Juli, September, Oktober 2011
EMS-Diagnose 2013

Er wird regelmäßig 3-4 mal/ Woche bewegt. Meist 1 bis 2 Stunden Ausritte entweder geritten oder als Handpferd in allen Gangarten und ein bis zweimal/ Woche Equikinetic

Aktuelle Fütterung:
z.Zt rund um die Uhr Heu unter engmaschigen Netzen ,
zudem ca. 200g Hafer, 200g getreidefreies Müsli v. Agrobs +  wechselnde Kräuter-Mischung, 50 g Mineral plus v. NHC, 25 ml Omega-Öl-Mischung (NHC) + unterschiedl. Kräuter v. pernaturam

Pony ist barhuf, hat harte, kernige Hufe, geht nicht fühlig - bei Bedarf mit Hufschuhen.
 
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Antwort #21 - 23. Oktober 2014 um 08:40
 
Ich fände es nicht schlimm, wenn Birtingur mal für einige Zeit keinen Unterstand hätte. Die Bäume, zumindest wenn es keine Laubbäume sind, werden zwar keinen großartigen Schutz bieten, doch du willst ihn ja eindecken. Wichtig finde ich Windschutz. Von meiner Isistute weiß ich, dass das Fell extrem gut isoliert und die Haut so gut wie nie nass wird.

Die Islandpferdeherden, die ich kenne, stehen auch ohne Decken und Unterstand draußen - bzw. wenn sie einen Unterstand haben, nutzen sie ihn fast nicht. Allerdings können sie sich auch gegenseitig Schutz geben, indem sie bei Bedarf eng zusammen stehen. Dazu muss das Wetter aber wirklich extrem sein. Solltest du feststellen, dass Birtingur ohne Unterstand unglücklich ist, könntest du dir ja eine Übergangslösung überlegen - evtl. ein kleines Weidezelt? Das hat man schnell auf- und wieder abgebaut.

LG
Kerstin
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Bjalla ist am 10. Februar 2018 gestorben. Ihre Krankengeschichte:
Ataxie, 3. Reheschub innerhalb von 6 Jahren im Juni/Juli 2010, daraufhin Diagnose EMS, IR.
September 2015 Diagnose Cushing, ACTH: 257, Prascend 1 Tablette, später reduziert auf ¾ Tablette (ACTH: 6,2)
November 2016 Hufrehe/Huf zu kurz ausgeschnitten, Juli 2017 noch ein Reheschub (Bjalla ist aufgeschwemmt, wurde wegen des Schubs im November vermutlich zu lange geschont)
Bjalla lebte zusammen mit Larry/Shetty im Offenstall, Holzpellets als Einstreu. Gemeinsam bekamen sie 12 kg Heu über 24 h verteilt aus engmaschigen Heunetzen, zusätzlich je 1 – 2 Handvoll Heucobs, kurweise Bierhefe ohne Treber/diverse Stoffwechselkräuter. Ab August 2017: N-Sulin als Ergänzungsfutter. Keine Weide.
tägliche Bewegung (Longieren/Intervalltraining ganze Bahn, Equikinetik im Schritt, Spaziergänge)


Larry - Bjallas neuer Freund
 
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Lugi
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Antwort #22 - 23. Oktober 2014 um 11:10
 
Ich finde auch, dass Dein Plan nicht schlecht ist. Ich denke, so wie Du Birtingur beschreibst und als hartgesottener Isi, der zur Not eine Decke aufbekommt, wird er nicht unbedingt einen Unterstand brauchen, wie Bjalla schon schrieb.
Wir haben ein ähnliches Problem, Paddock nur mit etwas Schutz von Bäumen, die jetzt bald ganz kahl sind. Unsere Ponys sind allerdings keine zähen Isländer, ihr Fell ist nicht ganz so dick und die beiden stellen sich bei Regen schon gern unter - im letzten Stall hatten sie einen schönen Unterstand, den sie auch rege nutzten. Also habe ich ein Weidezelt bestellt, das innerhalb von zwei Tagen geliefert wurde!
Am Samstag bauen wir es auf, dann weiß ich wie aufwendig das ist.  Zwinkernd.
Es gibt die Zelte in sehr unterschiedlicher Preislage, wir wollen es als Offenstall nutzen, eventuell auch für 3 oder vier Ponys, und es soll ein paar Jahre halten, deshalb habe ich die teurere und größere Variante gewählt (1300 €). Es gibt die Dinger aber auch schon für ca. 500 €.
z.B. hier: http://www.horseboss.de/html/weidezelte-ubersicht.html
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Antwort #23 - 23. Oktober 2014 um 11:52
 
An so ein Weidezelt habe ich auch schon mal gedacht. Allerdings ist es ja nicht unsere eigene Anlage, wo die Ponys stehen, deshalb kann ich nicht einfach eins hinstellen  unentschlossen

Der Landwirt, der uns Stall und Paddock zur Verfügung stellt, hat vor zwei Jahren noch zwei Maschinenhallen gebaut und deshalb gerade sowieso schon Ärger mit den Anwohnern, weil angeblich das "Landschaftsbild" dadurch verschandelt wird  Augenrollen

Er hat schon massig Bäume drum herum gepflanzt und zieht noch eine Hecke heran (Auflagen vom Amt  hä? ). Wenn ich da jetzt noch mit nem Weidezelt ankomme...  Schockiert/Erstaunt

Wenn es aber tatsächlich nicht funktionieren sollte mit Birtingur, dann werden wir die Plätze abwechseln, so dass jedes Pferd mal unters Dach kommt  Smiley
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Antwort #24 - 23. Oktober 2014 um 14:03
 
Also, so ein Weidezelt ist genehmigungsfrei! Weil es eben mobil ist.Da kann ihm eigentlich niemand was.
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Antwort #25 - 26. Oktober 2014 um 06:36
 
"Und wie ihr schon sagt:  auch reiten, Autofahren etc. ist gefährlich"

.... und selbst Fußgänger leben gefährlich!  Zwinkernd Straße überqueren kann einem das Leben kosten. Und wenn man sich nur an den Hauswänden entlang drückt, fällt einem garantiert ein Blumentopf auf den Kopf.  Laut lachend

Das ist toll, dass Du Dich wieder ran trauen willst. Guter Plan, noch ein paar Reitstunden zu nehmen. Ich kann Dich sehr gut verstehen, dass die Angst Dir in den Knochen sitzt. Mit meinem Pony gab es desöfteren Situationen beim Reiten, da habe ich anschließend auch gesagt: "Nie wieder!" - Aber wenn ich dann drüber nachgedacht habe und mir sein Verhalten erklären und mein eigenes analysieren konnte, dann haben wir es doch immer wieder miteinander versucht - und auch immer wieder Spaß zusammen gehabt.
Schön auf jeden Fall, dass es Birtingur gut geht und er das Prascend gut verträgt.

Was heißt eigentlich "Birtingur"?
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Antwort #26 - 26. Oktober 2014 um 09:13
 
Birtingur heißt "der Helle, der Tag kommt" Smiley
Ich finde die Bedeutung total schön, aber den Namen an sich hätte ich wohl so nicht ausgewählt Augenrollen
Ich rufe natürlich auch nicht jedes mal "Birtingur" sondern in der Regel wird er "Birt" oder "Eumel" von mir genannt Zwinkernd
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Antwort #27 - 26. Oktober 2014 um 19:12
 
Noch ein paar Fahrstunden mit Lehrer finde ich super....
Und die Rollen "Beifahrer" und "Fahrer" müssen eh nicht so streng getrennt sein....
So halte ich das auch... ich gebe ganz gerne auch mal die Leinen ab...
Und oft zur Freude meiner Beifahrer.  Die Ponys merken  aber sofort, wer die Leinen in der Hand hat. Schon lustig ... meine Zwerge.
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das Pony wird gearbeitet: läuft nun wieder gerne und fleissig vor der Kutsche

ACTH Wert im Oktober 2009 von 124 darauf hin 0,5 mg- wg, des Schubs auf 0,75 mg gesteigert - ACTH-Test 9,04 (20 - 50 Laboklin) guter Zustand
bei 0,5 mg - ACTH-Wert 23,5 (TiHo Hannover >50 ) aber trotzdem noch Symptome, seit Mitte Oktober auf 0,625mg mit Besserung der Symptome, Mitte Dez. auf 0,6825 mg, dann auf 0,75 mg - Ergebnis> kühle Hufe, lustiges Pony, die Locken werden weniger... aktuell 1 mg mit einem ACTH-Wert von 16, seit 7/2012 1,25 mg, seit 4/2013 wieder auf 1 mg gesenkt, seit 6/2013 auf 0,75 mg

Fütterung: 4-5 kg altes Heu am Tag,  125 gr. Heucobs mit Chromhefe, Kräutern,  Vit E, Hagebutten 


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Antwort #28 - 26. Oktober 2014 um 19:47
 
Du fährst Shettys? Ooooh das ist mein Traum für später, wenn ich mal nicht mehr reiten kann/möchte  Durchgedreht
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Antwort #29 - 28. Oktober 2014 um 12:45
 
Eumel ist ein sehr netter Name für ein so freundliches Pferd!
Auf den Kutschfotos sieht man richtig, wie gut er arbeitet und wie elastisch er geht.

Zum Thema Unterstand möchte ich auch kurz etwas anmerken:

Wie viele Pferde werden immer noch in Boxen gehalten und wenn man überlegt, daß Pferde genau solche Herdentiere sind wie wir,
dann muß man sich nur vorstellen, daß wir einzeln 23 h am Tag in ein Zimmer eingesperrt würden....
Wir messen die Tiere nach unseren Maßstäben und denken, daß sie nachts ein Dach über dem Kopf brauchen, weil wir das gerne so mögen.
Pferde sind aber Steppenbewohner und brauchen keine Höhlen.
Unsere Isis mißachten ihren Unterstand die meiste Zeit des Jahres... Smiley
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Antwort #30 - 03. November 2014 um 07:15
 
Wie schön, dass Du Dich getraut hast und alles gut gelaufen ist.
Natürlich habst Ihr Euch wahrscheinlich gegenseitig etwas nervös gemacht. Verständlich nach dem gemeinsamen scxhlechten Erlebnis. Aber prima, dass das Eumelchen so brav war!! Freut mich.

Zum Schwitzen: Mein nicht-Cushi schwitzt in den letzten Tagen wie noch nie in seinem Leben! (und ist sehr bewegungsfreudig!!) - das liegt am Wetter, würde ich sagen. Ich habe noch nie einen November erlebt, der 17 Grad hatte!! Nachts 11 Grad! Und das Pony hat ein Fell für Minustemperaturen! Schon nach wenigen Metern Schritt schwitzt der Kleine, ich muss ihn regelmäßig nach dem Reiten waschen.
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Antwort #31 - 03. November 2014 um 09:45
 
Ich finde auch toll, dass Du wieder gefahren bist! Das Zweispännig-Fahren kann ja erstmal warten bis ihr wieder richtig sicher seid.

Zum Schwitzen: Meine gesund Stute schwitzt auch wie wild und hat kein uriges Pony-Winterfell (sie ist ein Traber). Ich denke auch, dass das warme Wetter damit zu tun hat. Bei uns im Stall hat die Rasier-Phase wieder angefangen... Smiley
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Birtingur
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Antwort #32 - 03. November 2014 um 12:38
 
Das beruhigt mich, dass auch gesunde Pferde zur Zeit wohl auch schon ohne Bewegung schwitzen.
Unsere Stuten schwitzen nämlich nur bei Bewegung, allerdings haben sie auch noch ein viel dünneres Fell als Birtingur.

Bezüglich Scheren bin ich noch zurückhaltend. Weil der Eumel ja derzeit noch ohne Unterstand steht und ich ungern komplett eindecken möchte. Heute hat es hier die ganze Nacht geregnet. Da war ich froh, dass er sein Fell hat Zwinkernd

Gestern haben wir dann auch die Stute einspännig gefahren. Nach Rücksprache mit unserem FL haben wir sie auf Kandare gefahren und das hat sich auch bewährt.

Ich war so unglaublich aufgeregt  Schockiert/Erstaunt
Meyla war mindestens genau so nervös, ließ sich aber artig zurückhalten Smiley Wir sind überwiegend Schritt gefahren, nur zweimal kurz getrabt. Meine Mutter ist mit ihrer Stute neben uns her geritten, was Meyla auch deutlich Sicherheit gegeben hat.
Als wir zurück kamen, war sie komplett durchgeschwitzt - ich sag euch: SO ein nassgeschwitztes Pferd habe ich noch NIE gesehen  Schockiert/Erstaunt
Schon während der Fahrt liegen ihr Tropfen über die Kruppe  hä?
Sie tropfte später überall  Schockiert/Erstaunt
Für mich ein klares Zeichen, WIE aufgeregt sie tatsächlich war... Denn es war zwar recht warm, aber wie schon geschrieben, waren wir überwiegend im Schritt unterwegs.
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Antwort #33 - 03. November 2014 um 14:46
 
Auch ich finde es großartig, daß Du die Herausforderung angenommen hast. Und ich finde es auch goldrichtig, langsam anzufangen und den Tieren Sicherheit zu geben.
Ich finde auch gut, daß Du auf Deinen Bauch hörst, was das Scheren anbetrifft. Du weißt ja, wie sein Fell ist und ich denke, eine bessere Isolation als ein gutes Fell gibt es nicht.
Schert man das Pferd und deckt es dann bei miesem Wetter ein, wird zwar vielleicht nicht nass.
Aber weil die Haare sich nicht so sträubend und isolierend aufstellen können, ist ihnen evtl. sogar kühler...
Ich habe meinen Cushi nie im Winter geschoren, ich habe dann eher auf das Reiten verzichtet.
Allerdings, kommt es auch auf die Qualität des Fells an.
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Antwort #34 - 11. November 2014 um 23:19
 
Gute Entscheidung, den FL noch mal mit einzubeziehen...   Smiley

Ich drücke ganz dolle die Daumen, dass ihr doch noch Ruhe und Angstfreiheit reinkriegt.
Die Fotos sind super.... sehr hübsch seid ihr als St. Martin mit Pferd... Smiley
Toll, dass er da so cool ist.
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Antwort #35 - 12. November 2014 um 13:23
 
Ayra schrieb am 11. November 2014 um 23:19:
Toll, dass er da so cool ist.

Wenn das nicht die besten Voraussetzungen für ein Kutschpferd sind... Smiley

Ich denke mit der Kandarre kriegst Du auch noch mehr "Sicherheit".
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Antwort #36 - 19. November 2014 um 16:27
 
Das hört sich wunderbar an! Die Therapie scheint gut zu sein!
Warum sollen sie eigentlich zweispännig gehen? Ist die Stute entspannter, wenn sie alleine zieht?
Ich frage mich, ob die Pferde sich vielleicht überhaupt nicht leiden können und dann werden sie in ein enges Korsett gezwungen, müssen sich aushalten, obwohl sie sich auf der Weide nur aus dem Weg gehen würden...
Und wenn auch Du Dich nicht wohlfühlst dabei, warum das?
Wenn Dein Eumel cool bleibt und es ihn nicht aufregt, dann ist das vielleicht gut für die Stute, so langfristig.
Regt er sich aber auch auf, dann wäre es für ihn auf Dauer nicht so gesund, denke ich.
Aber ich bewundere sehr, daß Du die Zähne zusammenbeißt und Dich das traust.
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Antwort #37 - 19. November 2014 um 20:29
 
Unser Gelände ist ziemlich bergig und mit dem Eumel kann ich einspännig nur ausgewählte Wege fahren, damit es ihm nicht zu schwer wird. Daher war die Überlegung, langfristig zweispännig zu fahren, um auch mal woanders hin fahren zu können  Zwinkernd

Außerdem soll die Stute was zu tun haben und da ihr Besitzer nicht reiten mag, haben wir sie einfahren lassen.
Unser FL sagt, dass die beiden sich vorm Wagen gut ergänzen. Die Stute findet Ruhe, wenn Birtingur daneben läuft und er hat Erleichterung beim Ziehen. Und damit hat er auch recht, ich habe es ja beim letzten Mal gesehen.

Alles in allem also eigentlich perfekt. Wenn wir Menschen nicht wären und es durch unsere Unerfahrenheit verbockt hätten  Traurig
Wir hätten nicht schon direkt beim dritten Mal ohne FL fahren sollen. Dazu sind wir im zweispännig fahren noch zu unerfahren und der Fahrkurs schon zu lange her  unentschlossen

Der Besitzer der Stute möchte sehr gerne zukünftig zweispännig fahren. Wenn es nach mir ginge, würde ich auch beide einspännig fahren und in Kauf nehmen, dass ich mit Birtingur eben nur bestimmte Wege fahren kann. Die Stute schafft locker auch die steileren Wege. Die ist im besten Alter und gut trainiert.

Aber die letzten Jahre hat mich der Besitzer immer unterstützt und war mein Beifahrer. Da will ich zumindest versuchen, ob es nicht doch zweispännig geht. Ehrlich gesagt, bin ich aber erstmal super froh, dass es nächsten Sonntag in die Winterpause geht und dann erst im Frühjahr wieder zweispännig gefahren wird  Augenrollen
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Antwort #38 - 20. November 2014 um 14:16
 
Verstehe!
Fressen die zwei manchmal zusammen? Vielleicht kann man auch mit beiden zusammen Bodenarbeit machen, daß sie einfach oft zusammen sind. Das könnte zumindest den Druck nehmen, den die Tiere untereinander ausdiskutieren wollen... Zwinkernd
Dann ist das Nebeneinanderlaufen bald kein Thema mehr.
Ligrüs,
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Antwort #39 - 20. November 2014 um 19:55
 
Sie stehen ja zusammen im Paddock und kommen auch einigermaßen miteinander aus. Sie ist eben eine Zicke und ranghoch und hat eine rechtlose Hinterhand  Augenrollen Daran werden wir wohl nichts ändern können, das ist jetzt schon seit 3 Jahren so  hä?
Generell haben die auch kein Problem nebeneinander. Nur wenn man als Fahrer nicht aufpasst, zündet sie schon mal los und er zieht dann eben mit - wie sich das für einen Mann in der Beziehung gehört  Laut lachend
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Wenn man in der falschen Richtung läuft, macht es keinen Sinn, das Tempo zu erhöhen.

(Ludwig Wittgenstein)
 
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