Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Fragen zu Samurai (Gelesen: 44043 mal)
Themen Beschreibung: Fragen
Lugi
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Antwort #20 - 05. Juni 2013 um 23:03
 
Der arme Kerl hat ja wirklich Fettpolster wie aus dem Lehrbuch!! Der Hals ist echt der Hammer, ebenso die Kruppe. Wahnsinn!
Ich wünsche Euch viel Glück und Erfolg beim  Abspecken und seeehr gute Besserung, denn das ist unter den Speckschichten offensichtlich ein sehr hübscher Kerl! Er sieht soo freundlich und aufgeweckt aus!!
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Hufrehe Tagebuch

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DRP, * 1996, Wallach, 146 cm, 430 kg (noch etwas zu dünn)

Versteckte Reheschübe: Mai u. Oktober 2011; Hufgeschwüre Juli, September, Oktober 2011
EMS-Diagnose 2013

Er wird regelmäßig 3-4 mal/ Woche bewegt. Meist 1 bis 2 Stunden Ausritte entweder geritten oder als Handpferd in allen Gangarten und ein bis zweimal/ Woche Equikinetic

Aktuelle Fütterung:
z.Zt rund um die Uhr Heu unter engmaschigen Netzen ,
zudem ca. 200g Hafer, 200g getreidefreies Müsli v. Agrobs +  wechselnde Kräuter-Mischung, 50 g Mineral plus v. NHC, 25 ml Omega-Öl-Mischung (NHC) + unterschiedl. Kräuter v. pernaturam

Pony ist barhuf, hat harte, kernige Hufe, geht nicht fühlig - bei Bedarf mit Hufschuhen.
 
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Christiane
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Antwort #21 - 05. Juni 2013 um 23:32
 
@Cheyenne: Das mit dem Zwicken war natürlich nicht ganz Ernst gemeint- die Lütte zwickt mich manchmal zart, sie weiß genau dass sie das nicht darf! Aber wenn sie z.b. nicht kommt zum Aufhalftern oder sich sogar wegdreht und weg läuft, dann nehme ich sie nicht zum Unterricht- die Kidis sollen was lernen und sind noch nicht so weit, ein Pony was lustlos oder übermütig ist zu erziehen! Sie ist reiterlich gesehen GARANTIERT unerzogen- finde mal jemanden der sie korrigiert - bei dem imposanten Stockmass von unter 90 cm  Laut lachend - dazu mächtig überbaut, was bisher jeden Sattel unmöglich gemacht hat UND ein wirklich lustiger Charakter  Zwinkernd.
Hassan - z.b. heute: Es war viel zu warm, und er hat noch soviel Winterfell dass er lieber im Offenstall vor sich hindösen wollte. Deswegen gab es einen Kompromiss: Ich habe Alex und Hassan geputzt/ putzen lassen und die zwei haben sich dann schön abgewechselt. Der Kumpel durfte derweil dösend im Schatten zugucken. Alles in allem 70 Minuten lang.
Ich habe ja nur wenig Reitkinder, so kann ich die Bande im Wechsel einsetzen.
Meine Ponys haben keine Schmerzen! Es sei denn, sie haben sich mal wieder gekloppt, dann werden sie aber kuriert, nicht geritten !
Übrigens gebisslos, ich mag es nicht wenn die Schnuten durch Anfängerhände geplagt werden. Ein waschechtes Shetty nutzt das natürlich schamlos aus  Laut lachend

@Lugi: Sam ist wirklich ein eigener Charakter, ich lerne ihn täglich besser kennen. Der ist total neugierig, es wird alles ganz genau inspiziert. Er unterscheidet auch sehr genau ob etwas nötig ist (z.b. die nervigen Maulspritzen mit Medis oder Hufe säubern) - das macht er brav mit. Aber wenn ich zwischendurch "mal so gucke" - dann wird er oft biestig und sagt deutlichst: "Lass mich doch in Ruhe". Anfassen einfach so? Nee, nur wenn der Herr es gerade wünscht. Dann aber bitteschön zärtlich schmusen  Kuss
Natürlich ist er durch die schmerzhafte Krankheit nicht gerade bester Laune, aber es geht ja deutlich besser. Wenn er bald regelmäßig spazieren gehen kann wird er garantiert auch weniger grantig sein.
LG von Christiane
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Nucki Nuss
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Antwort #22 - 06. Juni 2013 um 12:14
 
Vielleicht kannst Du die Hufe irgendwie kühlen? Ihn in den Matsch stellen oder so oder kühle Umschläge?
Das lindert ganz doll.
Echt gemein, ein Pferd so leiden zu sehen  Traurig Aber der erste Weg zur Besserung ist ja schon geschehen: er steht nun bei dir  Smiley
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ISI Rider
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Antwort #23 - 06. Juni 2013 um 22:10
 
Wenn er noch Schmerzen hat, LASS IHN STEHEN!
Keine zwangsbewegung! Warum fütterst du ungewaschenes Heu? Ich denke du willst ihm aus dem Schub helfen!..... unentschlossen

Vg Karin
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Christiane
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Antwort #24 - 07. Juni 2013 um 07:42
 
@Karin: Ich wässere es ja.
Allerdings bekomme ich ihn doch auch mit einer Erhaltungs- Ration ohne zu wässern aus dem Schub- nachdem er offenbar jahrelang gefressen hat bis zum Umfallen, oder nicht? Es ist ja eine extreme Diät, plötzlich so viel weniger zu füttern ...
Apropos: Ne Frage zur Technik: Wenn ich das gewässerte Heu im "Sud" lasse ohne abzugiessen ist ja viel Wasser nach dem Fressen im Bottich. Reicht das so? Oder muss ich das vor dem Fressen abgiessen? Weil das ist das Umständliche an der Sache ...
Und eine weitere Frage: Ist es nicht besser, das Heu eher kürzer zu wässern bei dieser Wärme? Ich habe Sorge dass es "angärt".
Im Moment mache ich es von Ration zu ration, also ca. 2 Std. lang.
Grüsse von Christiane  Smiley
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cheyenne
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Antwort #25 - 07. Juni 2013 um 07:57
 
Hallo,
also das Heu sollte mind. eine Stunde gewässert werden, und das Wasser wird dann weggeschüttet! Sicher macht das Arbeit und Umstände. Von einer Radikaldiät wurde Dir ja schon abgeraten, und zur Bewegung im Schub sowieso. (ich ging davon aus Du hattest schon Reheponys? Wie hast Du es denn damals gemacht? ) lg
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cheyenne
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Antwort #26 - 07. Juni 2013 um 08:00
 
Ach so, es gärt nur, wenn es lange im Wasser liegt bei der Hitze oder nicht alles gefressen wird. Wenn Du immer nur die nächste Portion wässerst und AUS dem Wasser holst, ist das gefressen und gärt nicht Zwinkernd
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Bjalla
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Antwort #27 - 07. Juni 2013 um 08:04
 
Du solltest das Heu nach dem Wässern abtropfen lassen. Am besten funktioniert das, wenn du das Heu im Heunetz zum Wässern in den Bottich stopfst. So kannst du das Heunetz einfach aus dem Wasser ziehen und für einige Minuten zum Abtropfen irgendwo aufhängen.

Wenn du das Heu 2 h lang im Wasser liegen hast, musst du dir wegen der Temperaturen keine Gedanken machen. Ich habe es damals immer so gemacht, dass ich z. B. morgens die Portion für abends 1 h gewässert und danach abtropfen lassen habe. Anschließend kam das Netz mit dem nassen Heu in einen Bottich, aus dem das Restwasser ablaufen konnte, oben drüber ein Handtuch gegen die Fliegen. Den Bottich habe ich an eine schattige Stelle in der Stallgasse abgestellt. Das Heu war abends immer in Ordnung.

LG
Kerstin
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Bjallas EMS-Tagebuch

Fragen zu Bjalla


Bjalla ist am 10. Februar 2018 gestorben. Ihre Krankengeschichte:
Ataxie, 3. Reheschub innerhalb von 6 Jahren im Juni/Juli 2010, daraufhin Diagnose EMS, IR.
September 2015 Diagnose Cushing, ACTH: 257, Prascend 1 Tablette, später reduziert auf ¾ Tablette (ACTH: 6,2)
November 2016 Hufrehe/Huf zu kurz ausgeschnitten, Juli 2017 noch ein Reheschub (Bjalla ist aufgeschwemmt, wurde wegen des Schubs im November vermutlich zu lange geschont)
Bjalla lebte zusammen mit Larry/Shetty im Offenstall, Holzpellets als Einstreu. Gemeinsam bekamen sie 12 kg Heu über 24 h verteilt aus engmaschigen Heunetzen, zusätzlich je 1 – 2 Handvoll Heucobs, kurweise Bierhefe ohne Treber/diverse Stoffwechselkräuter. Ab August 2017: N-Sulin als Ergänzungsfutter. Keine Weide.
tägliche Bewegung (Longieren/Intervalltraining ganze Bahn, Equikinetik im Schritt, Spaziergänge)


Larry - Bjallas neuer Freund
 
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ISI Rider
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Antwort #28 - 07. Juni 2013 um 08:41
 
Ja, schon klar!!!  Smiley wenn man Diabetes diagnostiziert bekommt, schraubt man den Bedarf an Schokolade auch von 5 auf 3 runter....
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Antwort #29 - 07. Juni 2013 um 09:28
 
also nee, was ist denn los ????? Sam wird genauso viel bewegt WIE ER MÖCHTE. Er kriegt sonst einen KOLLER in der Box und rennt hin und her- was schlimmer wäre durch die engen Wendungen als das Gerade-aus- Gehen in der Halle. Und wie bitteschön soll er selber merken wie er sich schonen muss wenn er es nicht ausprobiert??? 
Natürlich musste ich ihn das erste Mal zu seinem Glück zwingen- er konnte ja nicht ahnen dass in der Halle weicher Boden ist, oder? Er ist neu hier, her kennt weder mich noch die Gegebenheiten ... Seitdem er es einmal gemacht hat steht er an der Tür und wartet dass er rüber darf.
Früher oder später kommt er in den Auslauf, er würde explodieren wenn er nicht langsam dran gewöhnt wird. Das halte ich für wesentlich riskanter.
Er hat keinen akuten Schub mehr- die Pulsation ist nicht mehr fühlbar, Hufe sind kühler. Also, was spricht dagegen? Wie soll der Huf das Blut pumpen (und die Heilung beginnen) wenn er nur herumsteht bzw. sich herumdreht !!!???
@Karin: Sei doch nicht so genervt- ich kann einerseits nicht langsam abspecken, andrerseits radikal alles rauswaschen. Dann stimmt die Ration nämlich überhaupt nicht mehr. Ich kann nicht innerhalb kürzester Zeit jahrelange Fehler ausmerzen. Im übrigen sehe ich täglich klitzekleine Fortschritte.
Heu ist sehr verschieden zuckerhaltig, je nach Reife/ Schnittzeitpunkt etc. pp.
Das Wasser was ich unten im leergefressenen Bottich finde ist nur etwas weniger als das, was ich abgiessen würde (habe ich eben extra ausprobiert).
@Cheyenne: Ja, und die Shettys habe ich sehr früh bewegt- die waren so geschädigt (auch psychisch) dass sie am Liebsten auf der Stelle angewachsen wären, und kein Heu gewässert sondern einfach nur konsequente Diät gemacht. Sie sind beide gesund geworden.
Zu den Umständen: Ich mache mir SOWENIG Umstände wie es nur geht. Ist das so schlimm? Die Haltung von Sam wird LEBENSLANG aufwändig bleiben, da sehe ich doch zu dass ich so wenig Umstände wie möglich mache, oder ????
Mädels, seid bitte nicht so spitzfindig, es gibt NICHTS was dem armen Pony geschadet hat, und was ich hier mache ist, überflüssige Fütterungs- Fehler auszubügeln die irgendwelche Vorbesitzer gemacht haben.
Übrigens gibt es auch diverse andere Wege zum Ziel zu kommen, da streiten sich bereits etliche Gelehrte drüber  ... ich finde generell: Richtig ist, was hilft.
Jetzt mag ich aber nicht mehr dastehen wie jemand der ein Pony quält.
Grüsse von Christiane

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madahn
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Antwort #30 - 07. Juni 2013 um 13:30
 
Uiui, laaaangsam Mädels  Kuss Kuss Kuss

Es ist denke ich schon ein Balanceakt, zum einen keine Radikaldiät - zum anderen aber doch Diät... Ich könnte mir das jetzt so vorstellen, dass zwar die Menge an Heu (kg) erst noch höher ist und langsam runtergeschraubt wird, damit es keine Radikaldiät wird, aber waschen (ca 1 Std) im Wasser liegen) schon gut wäre, um so viel Zucker wie möglich rauszubekommen. Das Wasser sollte deshalb vorm Füttern entfernt werden, da ja der gelöste Zucker sich nun im Wasser befindet. Die Idee mit dem Heu im Heunetz in den Wasserbottich zu legen, kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen, ist wirklich viel einfacher. Wenn man keine Möglichkeit hat, es aufzuhängen, dann kann man es auch in eine Schubkarre legen, wo unten ein paar Löcher drinnen sind, damit das Wasser abtropfen kann.

Ja, da hast du auf jeden Fall Recht, dass es umständlich ist - ich hab's mit meinem EMSler auch lange gemacht. Aber ich denke auch, dass man schon konsequent sein mus, damit sich Erfolg einstellt. Mit der Zeit wird es dann ja auch wieder einfacher, wenn Samurai abgenommen hat und wieder eine gute Figur hat. Dann kann man auch irgendwann das Waschen wieder einstelen. Es braucht nur halt erst einmal seine Zeit....  unentschlossen

Gruss Esther
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in Gedenken an Hicki


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Aktueller Gesundheitszustand: Figur okay aber kaum noch Rückenmuskulatur, geht lahm wegen Arthrose/Exostose in beiden Karpalgelenken
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Christiane
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Antwort #31 - 07. Juni 2013 um 18:18
 
... sorry für meine etwas zickige Antwort, aber ich bin etwas überstrapaziert im Moment.
Nicht wegen Sam- ich hab ja nu noch andere Tiere zu versorgen, und grad kommt alles auf einmal: Meine Arabs werden grade radikal zu fett (später Winter???? sowas hab ich seit mehr als 10 Jahren nicht erlebt ...), dummerweise alle verschieden ... d.h. neben Sam- Pflege renne ich mir grade die Hacken wund um sie einzeln angepasst dosiert weiden zu lassen und die Ställe zu säubern, außerdem die blöde Heuernte (mein Vertrauens- Bauer hat eine Weide kurz vor Landkreis- Ende ausgesucht, ein großes logistisches Problem ...).
Als i- Tüpfelchen haben wir eine so schlimme Insektenplage dass ich mit dem sprayen/ Fliegendecken-Nähen und Fliegenmasken- Suchen nicht mehr hinterherkomme.

Ich hab jetzt was probiert wg. Heu einweichen/ Wasser abschütten: Ich lege ein offenes Heunetz über den Bottich, dann ist das ausdrücken und wegschütten leichter.
Ich hasse es, dieses Netz zu befüllen, das dauert und dauert und alles streuselt herum ...
Die Tagesration wiege ich vorher ab (Gartensack). Den Bottich stelle ich direkt zum Fressen in den Stall, ein zweiter wird währenddessen vorbereitet.
Sam futtert das gemächlich weg. Ich finde es so erträglich. Heute werde ich die erste Ration für morgen früh schon vorbereiten, sonst ist es zu kurz gewässert. Solange Sam keinen Heißhunger bekommt  werde ich an den 6 kg auch nicht rütteln, Zucker hin oder her.
Leider ist das bestellte Mineralfutter noch nicht angekommen, hoffentlich morgen ...
Grüsse und Danke für Eure Tips  Smiley
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cheyenne
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Antwort #32 - 07. Juni 2013 um 19:52
 
Hallo,
erst mal....wir sind nicht "spitzfindig", Ärgerlich sondern reden aus Erfahrung und wollten Deinem Neuzugang helfen. So, das er am schnellsten aus dem Schub kommt.
Er will sich vielleicht bewegen, und ist not amused über das Stehen, aber, er bekommt ja Schmerzmittel, und da merkt Pferd nicht, das dies gar nicht gut ist mit bewegen. Alles andere wurde ja schon gesagt. lg cheyenne
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Antwort #33 - 07. Juni 2013 um 20:34
 
Ruhig Mädels... so ist keinem geholfen, am wenigsten dem Pony  Zwinkernd alle mal durchatmen und neu anfangen.

Christiane, Du könntest auch (ist mir jetzt grade so eingefallen) einen kleineren schwarzen Kübel unten durchlöchern, dann in einen größeren stellen. Heu rein, Wasser rein und dann zum abtropfen den kleineren rausnehmen. Wie so eine Art Salatsieb in der Küche. Wenn Du mehrmals täglich fütterst, dann dürften die Portionen ja nicht so groß sein, daß der kleinere Kübel so schwer wird, daß man ihn nicht mehr heben kann...

Wenn Du Dir da drei kleine und drei große Kübel holst, dann könntest Du die gleichzeitig wässern und anschließend abtropfen lassen und hättest immer drei fertige Portionen. Dann kann das Heu auch schön komplett im Wasser liegen. Und vorher abgießen ist auch deshalb wichtig, weil es Kandidaten gibt, die die Brühe dann trinken...  Zunge wir haben so eine im Stall...  Augenrollen

LG Maus  Smiley
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cheyenne
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Antwort #34 - 07. Juni 2013 um 22:31
 
Natürlich soll dem Pferd geholfen werden! Aber "Maus" das Pferd hat Schmerzen und sollte jetzt überhaupt nicht bewegt werden, und ich gehe  davon aus das Du das genauso siehst.. hä?
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Antwort #35 - 07. Juni 2013 um 22:40
 
Grundsätzlich ja.

Aber ich kenne auch Pferde, die im Stall durchdrehen. Meine Stute müsste man in so einem Fall durchgängig sedieren, sonst würde sie die Box zerlegen.

Klar weiß ich um die Gefahr von Rotationen, SEnkungen und Nachrotationen. Aber ich weiß auch, daß man manches Mal nur die Wahl zwischen Pest und Cholera hat.

Bei voller Schmerzmitteldosis (mein TA dosiert bspw. immer sehr niedrig, damit der Schmerz nicht komplett ausgeschaltet wird) würde ich allerdings tatsächlich dann zum Sedativum greifen. Oder eben bewusst sehr niedrig dosieren, damit dem Pferd nicht der Sinn nach freier Bewegung steht. Das wäre evtl. auch noch eine Möglichkeit.

Letztlich muß das aber natürlich immer der Besitzer vor Ort entscheiden, der dann - wenn's schief geht - aber auch mit dem Wissen leben muß.

Einfach ist es nie... und persönliche Umstände spielen halt auch immer rein.  unentschlossen
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cheyenne
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Antwort #36 - 07. Juni 2013 um 22:50
 
Natürlich ist es nie einfach, da geb ich Dir recht! Aber holt man sich ein Pferd mit akutem Schub, sollte man gewisse Vorkenntnisse haben. Meine Meinung.... unentschlossen
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Antwort #37 - 08. Juni 2013 um 02:25
 
Mir wird das zu blöd mich zu rechtfertigen, Cheyenne. Sam macht Super Fortschritte. Alle anderen Ponys sind rehefrei (geworden). Mehr brauche ich nicht dazu schreiben.
@Maus: Ich schleiche das Schmerzmittel seit vorgestern aus- die Schmerzen sind dennoch deutlich weniger geworden.
Die Idee mit dem gelöcherten Kübel ist gut, ich habe sowieso noch einen kaputten herumliegen, damit probiere ich das mal aus.
Ich denke mit Entsetzen an den nächsten Winter: Das Einweichen kann ich im Frostfreien machen, aber das friert dann ja beim Fressen, ob Sam das überhaupt essen mag?
Grüsse von Christiane  Smiley

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Antwort #38 - 08. Juni 2013 um 06:52
 
In diesem Forum soll beraten werden! Was die User daraus machen, müssen sie für ihre Pferde entscheiden.
Keiner soll hier kritisiert oder verurteilt werden. Das finde ich ganz wichtig.

Wenn du das Heu nicht einweichen kannst, ist es so.
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Antwort #39 - 08. Juni 2013 um 09:36
 
Wir haben im Winter ab einer gewissen Temperatur auch trocken verfüttert. Dazu aber dann unmelassierte RÜbenschnitzel und den Speedi Balancer gegeben. Damit sind wir recht gut gefahren.
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