Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Tagebuch Samurai (Gelesen: 9816 mal)
Christiane
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29. Mai 2013 um 22:54
 
Hallo zusammen!
Nachdem ich zum Glück seit längerem nur gesunde Pferde und Ponys halte kommt jetzt ein "neuer Fall" dazu: mein Tierarzt sollte mal wieder ein Pony einschläfern, welches durch Überfütterung an EMS sowie Hufrehe leidet weil die Besitzerin wohl nicht in der Lage war, sich darum zu kümmern. Egal, jetzt steht das Pony bei mir und wird kuriert. Röntgenbilder liegen vor, eine geringe Rotation und Senkung liegt vor, allerdings nicht dramatisch. Der letzte Schub war im März, aktuell angeblich ebenfalls einer, aber ich fühle keine Pulsation. Das Pony läuft trotz der vernachlässigten Hufe einigermaßen, ich habe noch vorhin notdürftig das Schlimmste weggemacht.
Cushing ist ausgeschlossen, EMS lt. Besitzerin nachgewiesen. Ebenfalls ein chronischer Husten. Pony ist jetzt auf Diät: Erhaltungsbedarf Heu (gewässert).
Hier die Bilder bei Ankunft. Mich macht es immer wieder traurig, dass ein Pferd aus purer Unwissenheit und Ignoranz in so einen Zustand kommen muss.
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Antwort #1 - 29. Mai 2013 um 23:02
 
Deutlicher "Specknacken" und Schnabelhufe
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Fettpolster wo es nur geht.
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Antwort #2 - 30. Mai 2013 um 00:15
 
Röntgenbilder vom 11. März
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Antwort #3 - 30. Mai 2013 um 08:46
 
Samurai geht es so lala- man sieht deutlich dass er nicht so wirklich weiß wie er stehen soll, er versucht alle Viere abwechselnd zu entlasten. HR ist meist untergeschoben (um VR zu entlasten?).
Die Hufe sind alle warm, keine Pulsation.

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Antwort #4 - 30. Mai 2013 um 16:59
 
Der Schmied war da:
vorne links
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vorne rechts
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Typische Schmerzhaltung (Sam liegt auch häufig)
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Antwort #5 - 01. Juni 2013 um 09:58
 
So ein Schietwetter- das Stroh musste ich aus dem Paddock entfernen weil es durch den Dauerregen glitschig wurde.
Weil Sam die Hufschuhe unangenehm findet (jucken?) und er ständig versucht, sie abzuknibbeln habe ich sie wieder ausgezogen und den gepflasterten Paddock dicht gemacht. Er liegt sehr viel, trotz Schmerzmittel.
Damit er das Heu einigermaßen gleichmäßig bekommt habe ich in der Nacht um 1 Uhr gefüttert. Jetzt bin ich totmüde (gääähn).
Heißhunger zeigt er nicht, und Stroh knabbert er manchmal bevorzugt (auch wenn er noch Heu liegen hat).
Das Fenster geht zum Shetty- Paddock, hier kann er die drei sehen wenn sie nicht gerade im Stall sind. Der sieht sehr dunkel aus, aber das ist ohne Blitz, und die Sonne ist sonstwo ...
Ich darf ihn immer so zwei Minuten lang betüddeln, dann scheucht er mich aus dem Stall  Augenrollen
Zum Glück ist er brav wenn ich mit der Maulspritze anrücke, ich bin momentan lädiert (Finger verletzt und Knöchel verknackst)- bei Unstimmigkeiten würde ich sicher den Kürzeren ziehen.
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Antwort #6 - 04. Juni 2013 um 07:39
 
Samurai geht es ein ganz klein wenig besser. Nachdem er offenbar verstanden hat dass immer irgendwelche Ponies oder Pferde drumherumstehen scheint er  sich in seinem Stall richtig wohl zu fühlen.
Ich habe die Hufschuhe wieder abgemacht weil sie nicht so gut sitzen, dafür hat er jetzt einen alten Teppich im Paddock liegen. VL ist schmerzhafter als rechts.
Der kann ziemlich biestig gucken, ich glaube, es ist ein Futterneider. Selten ist er mal schmusig, aber meistens möchte er nicht angefasst werden.
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Antwort #7 - 05. Juni 2013 um 13:28
 
Eine Woche ist jetzt rum- Sams erster Ausflug in die Reithalle. Der Weg dorthin (ca. 5 m) war noch schmerzhaft, wir haben uns vieeeel Zeit dafür genommen. Aber er hat es sichtlich genossen- zweimal rollern inklusive !
Hier ein paar Bilder:
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Auf dem letzten Bild erkennt man, dass sich die Fettpolster langsam absetzen- der erste Schritt Richtung Normalgewicht  Smiley
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Antwort #8 - 06. Juni 2013 um 12:00
 
Der arme Schimmel ist heute so richtig deprimiert, er wirkt lustlos und wiehert noch nichtmal nach den Shettys.
Ich habe jetzt Hassan neben ihn gestellt, dem ist eh zu warm draußen. Leider habe ich bis Sonntag wenig Zeit (Heuernte), danach könnte er täglich mehrfach in der Halle herumlaufen/- stehen.
Das Laufen ist immer noch sehr schmerzhaft (auch mit Hufschuhen mit Polster drin). Wenigstens steht er nicht mehr in dieser Rehe- Stellung, ein kleiner Fortschritt. Und ich sehe ihn immer öfter im Paddock auf seinem Teppich (Sonnenbad).
Heu ist jetzt immer nass, ein einziger (trockener) Versuch hat gezeigt dass er sofort hustet.
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Antwort #9 - 07. Juni 2013 um 21:57
 
keine Ahnung wieso- aber Sam geht es heute von Stunde zu Stunde besser. Ob es an meinem durchnässten Kühl- Teppich liegt ?
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Er hat sofort kapiert ab wo das harte Pflaster kommt- einen grösseren alten Teppich hatte ich leider nicht.
Ich lerne ihn ja erst kennen- es ist ein ganzschön sturer Kopp! Hinter der Bande liegt Heu, und das hat er sofort gesehen. Da konnte er auf einmal keinen Schritt mehr machen- festgewurzelt. Aber als er dann feststellen musste dass er nicht drankommt und Bernadette nach ihm gewiehert hat- oh Wunderheilung- ging es lahmfrei Richtung Ausgang  Laut lachend
...
Das Aufstehen nach dem Rollern geht schon vieeel besser. Ich habe die Halle unter Wasser gesetzt- das kühlt schön! Er darf zweimal täglich dorthin - er geht ungefähr einmal herum, also ca. 60 m, aber mit Pausen (um alles anzugucken). Die meiste Zeit steht er oder rollert wenigstens einmal. Ich führe ihn nicht, ich weiß ja nicht ob nicht will oder (noch) nicht kann.
...
So guckt ein verfressenes Pferd das nicht an das duftende Heu kommt !
...
Jetzt belastet Sam beide Beine- und steht nicht mehr in Rehe- Haltung.
Natürlich geht das alles auf hartem Boden noch garnicht, und auch das Hufe - Geben ist schwierig, besonders wenn ich vr aufnehmen möchte. Aber ich bin schon froh dass es aufwärts geht.
Das nasse Heu wird immer häufiger mit einer angewiderten Miene verteilt, aber was anderes gibts nicht mehr.
Was mich am meisten freut: Die Laune ist viel ausgeglichener! Er begrüsst mich, knibbelt an mir herum, ist nicht mehr so grätzig wenn ich mal abäpfeln will ...
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Antwort #10 - 12. Juni 2013 um 21:28
 
Sam geht es einigermaßen- seit er einen neuen Nachbarn hat scheint er sich in seinem Stall wohlzufühlen. Nachdem das PhenBut offenbar versagt hat (erinnerte fast an einen neuen Schub) habe ich auf Metacam umgestellt, jetzt geht es wieder besser. Er hat Stall und Paddock so dick eingestreut bekommen dass ich mich mit der Schubkarre kaum mehr durchquälen kann  Schockiert/Erstaunt
Aber das ist toll- er liegt oft in der Sonne, bald ist er ein Brauner  Laut lachend
Ich kenne ihn ja noch nicht so genau, aber ich habe den Eindruck dass er mit Hitze nicht so gut zurecht kommt, er wirkt immer sehr schlapp, sobald das Thermometer hochgeht. Meine Eispackungen auf den Hufen geniesst er ganz deutlich !
Hier ein Foto von heute
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Antwort #11 - 14. Juni 2013 um 07:47
 
Jetzt ist Sam gut zwei Wochen da.
Sein Zustand war zwischendurch etwas besser, einen Tag lang schlecht (nach ca. 7 Tagen), jetzt ist er deutlich auf dem Weg der Besserung.
Diesen "Rückschlag" am 7. Tag vermute ich in der langen Gabe von PhenylButazon, danach habe ich auf Metacam umgestellt.
Momentan sieht es so aus: Sam hat Box und Paddock dick mit Stroh eingestreut, außerdem trägt er Hufschuhe (OldMacs) mit Reheeinlage.
Er bekommt ca. 5 kg gewaschenes Heu, aufgeteilt auf   viele kleine Rationen. Er zeigt keinen Heißhunger, er säuft normal viel und strahl auch normal viel.
Ich kühle die Hufe wenigstens einmal am Tag mit Eisbeuteln. Sie sind endlich kühl, auch in den Hufschuhen!
Er darf den Stall nicht verlassen, leidet aber wenig darunter weil er einen Kollegen nebenan hat und die Shettys ab und zu einen Besuch abstatten.

Gestern war die Ex - Besiitzerin da, ich hab ein paar Infos bekommen:
Die RöBi vom 28. Mai (einen Tag bevor ich ihn geholt habe) sehen lt. TA BESSER aus als die vom März. D.h. er war schon wieder auf dem Weg der Heilung und bekam einen weiteren Schub weil keine Änderung der Fütterung vorgenommen wurde  Ärgerlich.
Cushing - Test im März negativ, EMS - Test wurde nicht gemacht.
Er wäre noch nie so dünn gewesen wie jetzt !!!
Leider bekam ich auch ein paar Infos die mir garnicht gefallen: Sam wäre schlecht zu führen (was dann zum Problem werden könnte wenn er seine ersten Spaziergänge unternehmen darf, fatal wenn er sich losreißt und tobt oder irgendwohin läuft und sich festfrisst ...). Ich werde also etwas vorbereiten müssen, z.b. eine "Führbahn" auf meiner extrem kargen Shetty- Weide oder sowas in der Art ...
Ausserdem sei er nicht E- Zaun- sicher. Ich habe allerdings ein sehr starkes Netzgerät für die Hofweiden, vielleicht geht das trotzdem gut ...

Ich habe das glucogard von st. hippolyt bereit stehen, wann ich das anfüttern sollte weiß ich jetzt nicht, da wäre ich um einen Rat von Euch ganz froh ... es soll ja die Stoffwechseltätigkeit unterstützen, aber es ist ein Mehr an Fütterung.

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Antwort #12 - 14. Juni 2013 um 11:37
 
Durchgedreht Durchgedreht Durchgedreht Durchgedreht Durchgedreht
Sams Kamm wird weich ! von oben und unten ausgehend- jetzt fühlt es sich an wie Speck, nicht mehr wie mit Überdruck gefüllt  Durchgedreht Durchgedreht Durchgedreht Durchgedreht Durchgedreht
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Antwort #13 - 17. Juni 2013 um 15:52
 
Seit 19 Tagen ist Sam auf Diät- der Kamm wird zwar wabbelig, aber wenn ich die Fotos sehe bin ich frustriert:
...
...
hier erkennt man dass direkt hinter den Ohren bis ca. 20 cm etwas weniger Kamm ist - oder nicht ???
...
Achtung: Die Hufpolster habe ich für zwei Stunden weggelassen- es stank darin (durch die Hitze). Außerdem hat Sam in einer Fessel eine wunde offene Stelle. Nachher bekommt er neue, aber eine Huffäule möchte ich nicht risikieren !

Sein Futter momentan: Maximal 5 kg gut gewaschenes Heu, oft etwas weniger wenn er spätabends keinen Hunger mehr zeigt.
glucogard nach Anweisung (ca. 100 g/ Tag)
Metacam nach Dosierung

Stroh knabbert er, aber nicht übermäßig.
Ansonsten nur Anteilnahme und Ansprache von mir und seinem pferdischen Nachbarn.
Die Hufe sind kühl, keine Pulsation, er belastet beide, geht allerdings noch sehr "steif".  Das linke schont er nach wie vor mehr (sieht man auch auf dem mittl. Foto)
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Antwort #14 - 20. Juni 2013 um 17:09
 
so ein Horrortag- erst war es ein echtes Kollaps- Wetter, und dann ein heftiges Unwetter ...
Ich war grad noch kurz Einkaufen, auf dem Rückweg gings los- eher eine Bootstour als Autofahren. Ich hab richtig Schiss vor Donnerwetter  Schockiert/Erstaunt. Jedenfalls musste ich zu Hause erstmal meinen panischen Hund beruhigen, und beim Kontrollieren der Pferde hinterher stand da ein pitschnasses, zitterndes Sammylein im Paddock --- er hatte Angst ! Alle anderen Pferde und Ponys haben kurz geduscht und sich die Sache angeguckt.
Der arme Kerl, ich kann ihn ja schlecht mit ins Haus aufs Sofa nehmen weinend
Hoffentlich wars das, sonst muss ich wohl mein Lager im Stall aufbauen.
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Antwort #15 - 21. Juni 2013 um 15:14
 
Sams Stall war abgesoffen !
Heute Nacht hat es wohl heftig gestürmt- jedenfalls war heute morgen eine seitliche Wellplatte lose - und der Stall pitschnass! Sam sah gelassen aus, der war vermutlich vom Gewitter am Nachmittag abgehärtet.
Jedenfalls musste er in der Halle warten bis alles wieder hergerichtet war. Und hier sind gleich Bilder von seinem kurzen Ausflug:
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Mit seinen Polsterverbänden kommt er gut zurecht, vor allem die fünf Meter bis in die Halle gingen problemlos- er bekommt keine Schmerzmittel mehr!
Stattdessen homöopathische Unterstützung.
Die Halle mag er gerne, er schreitet einmal herum und stellt sich dann an die Bande in meine Nähe. Verschmust ist er nicht gerade, aber er liebt offenbar Ansprache.
Wirklich gerne wollte er nicht in seinen Stall zurück, aber gleich kommen Reitschüler, da steht er nur im Weg!
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Antwort #16 - 27. Juni 2013 um 10:41
 
Sam musste gestern wieder in die Halle- der Mist wurde geholt, und ihm war das so unheimlich daß er in Sicherheit gebracht werden wollte  Laut lachend
Natürlich hab ich gleich ein paar Bilder gemacht:
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Morgen kommt endlich der Schmied, dann versuche ich mal vernünftige Bilder der Hufe hinzubekommen.
Mit den Polsterverbänden kommt Sam gut klar. Sorge macht mir v.l. - er steht auf dem Bein sehr schlecht beim Wechseln.
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Antwort #17 - 28. Juni 2013 um 10:59
 
Der Schmied war da- Sam wollte absolut nicht auf der weichen Decke stehen. Aber es ging dann gut trotz hartem Pflaster.
Es wurde nur die Wand nachgeraspelt- lt. Schmied auf keinen Fall etwas von unten wegmachen.

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Antwort #18 - 05. Juli 2013 um 11:36
 
Sam geht es wieder besser. Er hatte nur einmal Schmerzmittel bekommen. Dafür darf er in die Halle, ich muss den Stall mal richtig gründlich säubern. Er findet es ganz gut da weil er zu beiden Seiten gucken kann. Und auf dem Hof ist tagsüber viel los ...
Mit seinen Hufpolstern kommt er gut zurecht, auch das ab- und anlegen ist Routine geworden. Er zwickt mich nicht mehr dabei, sondern zerknuppelt meine Tasche hinten an der Jeans. Bisher hat er erst einmal eines verloren, vermutlich beim Aufstehen mit Schwung aus dem tiefen Einstreu.
Den Riss vorne im Huf habe ich etwas aufgeraspelt und mit Apfelessig (verdünnt) gespült.
Bernadette musste mal kurz neben Sam "abgestellt" werden. Was er von ihr hält sieht man deutlich auf dem Bild  Laut lachend MÄÄÄDCHEN, und dann auch noch ein quietschendes ...  unentschlossen
...
Er bekommt seit ein paar Tagen Obstessig ins Heu, es scheint ihm besser damit zu schmecken !
Ich habe eine Spezial- Samurai- Weide vorbereitet: Ein "L" mitten auf der Shetty- Weide, alles totgespritzt, alles Grün was hochstand weggemäht und weggefahren ... in ca. 14 Tagen wird das hoffentlich nur noch blanke Erde sein. Er hat ein Viertel des beliebten Unterstand- Ahorns als Sonnen- / Regenschutz (da kriegt er Stroh drunter gelegt), daneben halten sich die Shettys meist auf.
Wenn er bis dahin einigermaßen geht darf er endlich, endlich aus diesem öden Stall raus. Vorteil ist, dass nur an der Stirn-ECKE Fremde an ihn herankönnen. Es ist hochgradig elekrtifiziert  Cool


[url=http://www.uploadmyfile.de]...[/url
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Antwort #19 - 09. Juli 2013 um 18:53
 
Sam geht es so lala- er stokelt steif durch die Gegend wenn er überhaupt mal in die Halle darf.
Jetzt bekommt er täglich Fußbäder - kaltes Wasser mit Obstessig- damit die Hufe nicht noch faulen. Er mag das überhaupt nicht. Aber wenn ich nur Hufhornhöhe mit einem Lappen im Eimer auffülle erträgt er das während der Fütterung. Ich muss allerdings jede Fliege erwischen, logisch, sonst muss er ja die Vorderbeine zum Wegscheuchen benutzen.
Irgendwie finde ich wird Sam nicht dünner. Hm - der steht ja auch nur herum.
Auf den Erd- Paddock mag ich ihn noch nicht stellen, wegen der Hitze und Abends Insekten müsste er zweimal am Tag über Split und Pflaster zum Stall und zurück gelangen, das finde ich noch zu viel.
Hoffentlich gehts bald richtig bergauf !
Aber er ist brav geworden (zu mir). Sieht zwar manchmal kratzbürstig aus, mehr aber nicht.
Hier Fotos von heute (beim Fußbad und frischen Verbänden anschliessend)......


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