Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Nina mit Belastungsrehe / EMS ?? (Gelesen: 16376 mal)
Ninettchen
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06. November 2012 um 18:24
 
Ich erlebe gerade meinen persönlichen Alptraum

Mein Name ist Claudia und habe vor 2 Jahren 2 Pferde von einem Bekannten übernommen, der leider wegziehen musste. Die Pferde stehen im Offenstall bei mir am Haus. Bis vor 6 Wochen ging alles soweit gut.
Dann begann mein Alptraum...

Aber von vorne: Nina, mein Problempferdchen, ist eine Quarter Stute , 13 Jahre , Stockmaß 1,50 m, und hat ein Gewicht (ich mag es gar nicht nennen) von 570 kg. Ich weiß es ist viel zu viel... Ich habe sie mit 560 kg bekommen und sie hat Anfang 2012 ein Gewicht gehabt von 540 kg. Dann kamen leider familiäre Probleme dazu und ich habe meine Pferde in diesem Sommer arbeitsmäßig vernachlässigt.

Haltung der Pferde vor der Rehe: Von 7-21 Uhr Weide ab 21 Uhr Sandpaddock
Fütterung: ab 21 Uhr je 2 kg Heu, 70 g Hafer und je 4 Weidebiggs von Masterhorse, 1 Möhre + 1 Apfel

Der Tag an der Der Alptraum begann...

Freitag der 21.09.2012, 7.00 Uhr morgens, es war sehr windig und die Pferde nervös...

Nina hat sich über irgendetwas erschreckt, ist ausgerutscht und gestürzt. Dann hat sie sich  wieder aufgerichtet und dabei das Gleichgewicht verloren und sich dabei rücklings überschlagen. Sie hat dabei den Zaun mitgerissen und sich teilweise darin verfangen. Ich habe alles wie in Trance wahrgenommen. Da lag sie nun und kam nicht mehr hoch. Ich bin zurück ins Haus und habe etwas zum Durchtrennen des Schafzaunes geholt. Als ich wieder zurück war, stand sie schon, der Zaun um die linke Vorhand gewickelt. Mein Mann war zum Glück noch da und hat mir geholfen.

Fazit: Schürfwunden, etwas verstört, aber keine Lahmheit !

Also habe ich keinen TA geholt, zumal Nina Tä nicht mag.

Nach ca. 1 Woche fiel mir auf, dass sie vorne links lahmte. Also doch Land-TA. Nr. 1

Am 26.09.12 lautet die Diagnose : Bluterguss in der Schulter. Weidegang wurde erlaubt.
           
Blutabnahme für großes Blutbild wurde vorgenommen. (Lt. TA aber OK)
Aber es wurde  von Tag zu Tag schlimmer.
Am 02.10.12 kam erneut der TA Nr. 1, Nina sollte Schmerzmittel (Metacam) bekommen.Es war immer noch nicht die Rede von einer Rehe.
Am 04.10.12 kam mein Hufschmied (Nina ist Barhufer) der erschrak und riet  mir  einen bekannten THP zu holen. Dieser kam am gleichen Tag undbehandelte Nina  mit Magnetfeld, Läserdusche, und Globolies.

Sein Rat: Bewegung, Bewegung , Bewegung !!!! Keine Schmerzmittel !
                    
Am Abend habe ich noch einen anderen TA Nr. 2 geholt und dieser meinte sofort "Belastungsrehe" sofort in die Box und keine Bewegung !!!!       
Wenn möglich Hufverband. Ich war fix und fertig, hatte ich Nina doch davor auf Anraten "Zwangsbewegt".

Ich war total verunsichert und habe für den nächsten Tag noch einen anderen TA Nr. 3  geholt.

Am 05.10.12 TA versucht Aderlass, aber Nina hat sich mit aller Macht gewehrt. Daraufhin bekam sie Heparin (bis zum 12.10.12 insgesamt 8x)

Am 08.10.12  TA und Hufschmied. Laut Hufschmied aber kein Rehebeschlag nötig.

Stand heute: 05.11.2012

Nina bekommt bis heute (24 Tage)  das Medikament Danilon equidos (Oraler nichtsteroidaler Entzündungshemmer. Analgetikum und Antipyretikum, soll magenverträglicher sein)

1 x am Tag Magnetfeldbehandlung an beiden Vorhänden

Keine Weide seit 6 Wochen. Nur Sandpaddock und Reitplatz.
Nachts in dick eingestreuter  Box.

Fütterung:
6 kg Heu im Heunetz (4 kg davon gewaschen) verteilt auf 5 mal am Tag.
2 x 25 g Semper Mineralfutter (ich weiß da sind Inhalte enthalten die nicht gut für sie sind, aber ich muss das Medikament (Pulver) verabreichen und das Mineralfutter Glucogard frisst sie nicht. Bierhefe übrigens auch nicht.

Sie läuft besser aber immer noch sehr verhalten, Wendungen sind ganz schlecht.

Röntgenbilder wurden keine gemacht, da kein Röntgengerät vorhanden.

Ich werde in den nächsten Tagen Bilder von Nina einstellen.


Ich hätte da noch ein paar Fragen:

1. Sandpaddock und Reitplatz ist ja schön und gut, aber im Moment ist Herbst und die Blätter fallen ohne Ende.
Sind die Blätter schädlich? Wenn Nina die Möglichkeit hat, frist sie Alles. Eine Sandkolik, wäre jetzt noch die Krönung !!!

2.  Nina frisst jetzt die Pferdeäppel ihrer Pferdefreundin. Warum?

3. Was kann ich zusätzlich zu Heu füttern? Welche Minerlastoffe/Vitamine?. Wie gesagt; Bierhefe frist sie nicht pur, Glucogard rührt sie selbst nach 8 Stunden ohne Futter nicht an.

Sollte ich Heucobs kaufen und damit die Medikamente bzw. Mineralstoffe/Vitamine vermischen?

Vielen Dank für eure Geduld beim Lesen, ich finde das Forum toll und es geht mir nicht mehr ganz so schlecht.

LG
Claudia
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Fayka
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Antwort #1 - 06. November 2012 um 18:59
 
Hallo Claudia,

herzlich willkommen (auch wenn der Anlaß wie bei fast allen neuen Usern hier nicht schön ist).


Wie hat TA Nr. 2 eine Belastungsrehe begründet? Wegen dem Unfal und dadurch Schonhaltung = Überlastung des anderen Beines? Ich weiß nicht, ob ich den Zaununfall unbedingt in Zusammenhang nun mit der Lahmheit bringen würde .....

Zu deinen Fragen:

Blätter/Laub auf dem Paddock: ist es bei Euch noch so viel? Hier ist fast alles runter. So lange es keine Eichen/Wallnuss bzw. ähnliche Blätter sind, dürfte es alleine wegen dem Laub nicht so schlimm sein. Meine hatte kurz nach dem akuten Reheschub vom TA die Erlaubnis frische Weideäste + Haselnuss (mit Blättern) zu fressen und auch angewelkte Brennesseln.
Natürlich besteht die Gefahr, dass die Pferde dabei Sand aufnehmen, wenn sie die Blätter vom Paddock fressen. Darum würde ich lieber schauen, dass Du das Laub so weit wie möglich zusammenrechst und vom Paddock holst.

Pferdeäppel fressen: Ja hat meine auch eine Zeitlang gemacht (die anderen Pferde durften aber auch stundenweise auf die Weide), da dachte ich mir, dass sie da noch ein bisserl das Gras schmeckt  Laut lachend.
Allgemein ist es ein Zeichen das den Pferden irgendetwas fehlt (Mineralien, Vitamine oder Darmbakterien (siehe Fohlen)). Da habe ich meiner mal vertraut und sie die 1-2 Wochen wo sie es getan hat, gewähren lassen.

Futter um Mineralien unterzujubeln: wie wäre es mit unmelassierten Rübenschnitzeln wie z.B. Kwik beet?
Meine hatte Rehe Vital von Atcom bekommen (aber auch nicht gerne gefressen  Ärgerlich)

An deiner Stelle würde ich schauen, dass Du Röntgenaufnahmen von den Hufen bekommst. Irgendein TA in deiner Gegende wird doch ein mobiles Gerät haben?! Ansonsten: einpacken und in die Klinik. Dann weißt Du wenigstens woran Du bist.

EMS? stand in der Überschrift -> da wäre auch ein Test nicht verkehrt bzw. bei dem Gewicht wäre eh eine strikte Diät (wie du es zur Zeit machst) angeraten  Zwinkernd.

Hat sie denn die typischen (zu kleinen und auch nicht unbedingt gute) Quarterhufe?

Freue mich auf Bilder!!

LG

Birgit

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Antwort #2 - 06. November 2012 um 19:11
 
Hallo Claudia,
herzlich Willkommen auch von mir. Gut das du das Heu wäscht, warum eigentlich nicht alles?
Meine Stute hat das glucogard pur auch nicht gefressen, ich hab es ihr in UNMELASSIERTEN Rübenschnitzeln gegeben, die erste zeit habe ich die mit Tee ausgegossen, damit sie das glucogard frisst. Meine liebt Fencheltee. Aber da sind dir kaum grenzen gesetzt, manche nehmen auch erdbeer Geschmack. Laut lachend
Ich habe schon oft gelesen das EMS Pferde Kot fressen, meine tut das auch immer wieder. Trotz Bierhefe oder glucogard und laut BB fehlt ihr nichts.
Ich denke das es einfach Langeweile oder kaulust ist, meine Stute hatt immer Hunger!
Habt ihr auf EMS getestet? Röbis würde ich die auch empfehlen, dann weißt du was im Huf passiert ist. Nun Wart ich erst einmal auf Bilder.
Wenn du fragen hast nur zu! Zwinkernd

Vg Karin
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cheyenne
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Antwort #3 - 06. November 2012 um 19:39
 
Hallo,
wegen was hat sich der THP denn so erschreckt?? Wegen den Hufen oder was anderem, denn warum wurde Laser-Magnetfeld etc ohne gesicherte Diagnose gemacht? Und wo? An der Schulter? Es "kann" natürlich auch vom Überschlag eine Folge sein, daß sich Dein Pferd (was ja eindeutig zu moppelig ist) Augenrollen am Rücken oder einem Gelenk Verletzungen zugezogen hat, durch den ersten Schock und viel Adrenalin im Blut muß es nicht gleich zur Lahmheit kommen. Das kann ein Pferdetierarzt mit Ultraschall und Röntgen feststellen (also die meisten TÄ für Pferde haben tragbare Geräte). Es kann aber auch eine Futterrehe sein, bei dem Gewicht, denn bei dem Unfall kann durch den Schreck auch mal der Stoffwechsel entgleisen wenn alles blöd zusammenkommt. Das ist aber aber sehr wichtig zu wissen, WAS es ist, erst dann kann man gezielt behandeln. Wenn das möglich ist, lad sie auf und ab in eine Klinik zum durchchecken. Das ist wohl der sicherste Weg eine fundierte Diagnose zu erhalten. Und mach Dir keine Vorwürfe wegen dem Bewegen, Du hast es ja gesagt bekommen und Dich darauf verlassen das es richtig ist. lg Cheyenne
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Ninettchen
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Antwort #4 - 06. November 2012 um 20:19
 
cheyenne schrieb am 06. November 2012 um 18:59:
Hallo Claudia,


Wie hat TA Nr. 2 eine Belastungsrehe begründet? Wegen dem Unfal und dadurch Schonhaltung = Überlastung des anderen Beines? Ich weiß nicht, ob ich den Zaununfall unbedingt in Zusammenhang nun mit der Lahmheit bringen würde .....

Genauso hat er argumentiert

Zu deinen Fragen:


An deiner Stelle würde ich schauen, dass Du Röntgenaufnahmen von den Hufen bekommst. Irgendein TA in deiner Gegende wird doch ein mobiles Gerät haben?!

Ich werde mich mal schlau machen. Smiley


EMS? stand in der Überschrift -> da wäre auch ein Test nicht verkehrt bzw. bei dem Gewicht wäre eh eine strikte Diät (wie du es zur Zeit machst) angeraten  Zwinkernd.

Meinem TA habe ich meinen Verdacht geäußert- Er sagte ich sollte mal abwarten.... ich glaube er traut sich die Prozedur  nicht zu. Habe ich erwähnt, dass ich mitten auf dem Land wohne? Zwinkernd Landtierärzte halt. Außerdem habe ich  ein bisschen Angst vor dem Test. Nina ist beim Impfen schon immer auf Hundertachtzig.... Und so wie ich diesen Vorgang verstanden habe, wird über ein längeren Zeitraum mehrmals gepiekst...  Aber wenn ich Gewissheit haben möchte müssen wir da wohl durch... weinend Wie schlimm ist das für die Pferde?/color]


Hat sie denn die typischen (zu kleinen und auch nicht unbedingt gute) Quarterhufe?

[color=#ff0000]Könnte ich jetzt nicht sagen. Lt. Hufschmied hat sie bis dato gute Hufe gehabt.


Freue mich auf Bilder!!

Werde ich bald machen.  Smiley


LG

Birgit

Ach und noch eine Frage: warum/worüber war dein Hufschmied bei dem ersten Besuch so erschrocken und riet zum THP?

Er war über den stiefen Gang erschrocken, Nina konnte kaum noch laufen. Der THP ist ein guter Bekannter von ihm und soll wohl schon ettliche Sportpferde erfolgreich behandelt.  Die Behandlung hat ihr auch gut getan, aber die Ratschläge ..... Schockiert/Erstaunt

[quote author=shiva link=1352222489/3#3 date=1352227012]wegen was hat sich der THP denn so erschreckt?? Wegen den Hufen oder was anderem, denn warum wurde Laser-Magnetfeld etc ohne gesicherte Diagnose gemacht? Und wo? An der Schulter?

Der THP hat sich nicht erschreckt, sondern der Hufschmied. Behandelt hat er den Rücken, die Schulter..
cheyenne schrieb am 06. November 2012 um 19:39:
am Rücken oder einem Gelenk Verletzungen zugezogen hat, durch den ersten Schock und viel Adrenalin im Blut muß es nicht gleich zur Lahmheit kommen


Das könnte natürlich ausch sein.... unentschlossen
ISI Rider schrieb am 06. November 2012 um 19:11:
Meine Stute hat das glucogard pur auch nicht gefressen, ich hab es ihr in UNMELASSIERTEN Rübenschnitzeln gegeben, die erste zeit habe ich die mit Tee ausgegossen, damit sie das glucogard frisst. Meine liebt Fencheltee. Aber da sind dir kaum grenzen gesetzt, manche nehmen auch erdbeer Geschmack.

[color=#ff0000]Werde ich mal ausprobieren..... Danke Smiley
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sandra80
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Antwort #5 - 07. November 2012 um 07:45
 
hallo und auch von mir noch herzlich willkommen Smiley

mensch, da habt ihr ja was mitgemacht Griesgrämig
ich denke auch, dass der unfall eine große rolle gespielt hat - belastungsrehe, aber natürlich auch ihr gewicht dazu beiträgt und eben der unfall sozusagen das fass zum überlaufen gebracht hat.. unentschlossen

die heumenge momentan finde ich ok! sie ist sozusagen schon auf diät Smiley
wie lange wässerst du das heu? es muss unbedingt zur entlastung des stoffwechsel mind. 1 std. gewässert werden!

so, ansonsten würd ich mich über bilder von deiner süßen freuen Smiley

fühl dich wohl bei uns und wenn du fragen hast - immer her damit Smiley

lg, sandra
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Ninettchen
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Antwort #6 - 07. November 2012 um 08:55
 
Vielen Dank an alle für eure Hilfe. Smiley.
Sandra, ich denke auch, dass Alles zusammen gekommen ist, Gewicht Unfall. Das hat mir total die Augen geöffnet. Nicht alle Pferde vertragen ganztägigen Weidegang, auch wenn das so schön bequem ist.  Traurig
Ich wohne an der Nordsee und hier oben gibt es Pferde aus ganz Deutschland, die stehen das halbe Jahr Tag und Nacht auf der Weide und werden nicht bewegt....

Ich wässere das Heu mindestens eine Stunde. Sie bekommt 4 x am Tag 1 kg und um 21 Uhr 2 kg für die Nacht... Mittlerweile wässere ich 5 kg. Das 1. kg am Morgen 6.30 Uhr bekommt sie ungewässert aber das Heu würde 45 Minuten mit einem Heubedampfer bedampft.

Im Moment bin ich unsicher ob ich das Medikament Danilon absetzen soll. Sie bekommt es jetzt 25 Tage. Sie verträgt es ganz gut. Ich habe die Absetzung vor einer Woche probiert und nach 2 Tagen konnte sie wieder kaum laufen.
Der TA meint, ich kann es weiter geben.

So bis demnächst, die Bilder folgen... Zwinkernd


Lg
Claudia
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Antwort #7 - 07. November 2012 um 09:22
 
huhu,

also danilon sagt mir garnichts.. unentschlossen
ich könnte mir vorstellen, dass es besser wäre das medikament langsam auszuschleichen.

ich würde dir raten einfach mal christina (sarotti) anzurufen (nr. steht oben!)
sie kann dir sicherlich gut weiterhelfen! ruf sie ruhig an - sie ist sehr, sehr nett!!!! Smiley

lg, sandra
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di78
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Antwort #8 - 07. November 2012 um 18:36
 
hallo,
hab grad mal tante google gefragt wegen dem danilon:
http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader.htm?tak/05000000/00053809.02?inhalt_c.htm

hm 25 tage sind schon recht lang, eigendlich sollte nach dieser zeit schon ein reduzieren/absetzen möglich sein (sagt mein gefühl) ohne allzugroße verschlechterung. es sei denn die ursache besteht immer noch. was sagt denn der ta dazu? nur einfach weitergeben? oder evtl. auf ein anderes ähnliches medikament umsteigen?
ich glaube auch christina/sarotti könnte dir vielleicht weiterhelfen wenn du sie anrufen magst. sie hat immer gute ideen und viel erfahrung grade auch bei etwas ungewöhnlichen fällen.
lg dina
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Ninettchen
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Antwort #9 - 07. November 2012 um 20:11
 
Habe heute für mich entschieden, dass ich Danilon langsam ausklingen lasse. Normalerweise hat Nina morgens und abends je  1 Tüte  (a 10g) bekommen. Jetzt werde ich ihr nur noch morgens eine geben.

Was meinst du mit Ursache Dina? Der schlechte Gang ist immer noch vorhanden, und die Wendungen macht sie manchmal indem sie  auf der Hinterhand dreht. Sonst sind diese für sie sehr mühsam.

Ich bin jetzt schon Stunden im Forum unterwegs und lese und lese... mir wird ganz schlecht.. Was hab ich meiner Dicken nur angetan weinend


Den EMS-Test würde ich gerne durchführen lassen. Aus mehreren Gründen kann ich Nina leider nicht in die Klinik fahren, das wäre nur meine allerletzte Option. Wie ich schon sagte , habe ich die Pferde aus reiner "Pferde-Liebe" übernommen und alles durch die rosarote Brille gesehen. Die Pferde haben nur einmal in ihrem Leben einen Hänger gesehen..... und so blöd wie ich bin....  habe ich keinen Hänger. Ich weiß, sehr, sehr dumm... Also müsste ich mir einen Fahrer organisieren... und ich müsste beide Pferde mitnehmen. Die kleben zusammen wie Pech und Schwefel.. Griesgrämig

DerEMS-Test müsste somit bei mir durchgeführt werden und da bin ich mir nicht sicher ob mein TA das kann...

Ich glaube ich werde euren Rat annehmen und morgen mal versuchen christina zu erreichen, heute bin ich zu erledigt Traurig
Lg Claudia

Ps. habe Bilder gemacht, aber die Qualität ist sehr schlecht (mit Blitzlicht, weil Wetter so mies) werde nochmal neue machen.
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Antwort #10 - 07. November 2012 um 20:29
 
Ninettchen schrieb am 07. November 2012 um 20:11:
Ich bin jetzt schon Stunden im Forum unterwegs und lese und lese... mir wird ganz schlecht.. Was hab ich meiner Dicken nur angetan weinend


Mach dir keine Vorwürfe, es ist uns fast allen so ergangen wie dir! Aus liebe krankgefüttert!

Aber du hast es ja jetzt erkannt und bist dabei neue Wege zu gehen! Alles wird gut!

Christina anrufen ist eine gute Idee! Smiley
Sie ist sehr nett und kompetent!

Du kannst ja auch mal die glucose bestimmen lassen, wenn möglich nüchtern. Da bekommt man auch einen langzeitwert des insulinhaushaltes, der nennt sich fructosamine an den kann man erkennen ob schon länger etwas falsch läuft. Das wird auch dein TA können! Das Blut muß halt gleich zentrifugiert und innerhalb von kurzer zeit eingefroren werden. Sonst sind die Werte nicht aussagekräftig.

Kopf hoch du schaffst das schon!

Vg Karin

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Antwort #11 - 07. November 2012 um 20:44
 
Hi,
naja, nicht jeder hat einen Hänger ( das ist nun mal auch eine echte Kostenfrage) hä? und absolut nachvollziehbar! Aber, ich lege Dir ans Herz, Verladetraining zu machen! Denn ich spreche da aus trauriger Erfahrung. Muß das Pferd wegen irgendwas sofort in eine Klinik, und geht dann in keinen Hänger..... Traurig...hast Du ganz schlechte Karten es in einem Ausnahmezustand dazu zu bewegen....wir mußten damals (natürlich Wo-ende und 22h) einen Pferde-LKW organisieren, wo er reinging(frag nicht nach den Kosten Schockiert/Erstaunt) wir haben dann einen Fachmann fürs verladen geholt (und das sollte wirklich ein Fachmann sein) und verladen und natürlich das fahren im Hänger geübt (denn im normalen Hänger hat sich der Bub 1.75 groß- hingeschmissen wenns losging)..in kleinen Schritten übten wir, fahren 10m waren eine Sensation! Ich hätte dafür ein Dorffest machen können vor Freude. Und mit dem Kleben aneinander, kann man auch trainieren, aber für Deinen Fall, beide drauf auf Hänger, dann ist er auch ruhiger. Blöd, das man immer erst merkt was man hätte trainieren können in der ganzen Zeit Lippen versiegelt Lippen versiegelt ich weiß, man könnte sich in den Bobbes (Hintern) beißen. Versuch es einfach mal, leih Dir ein Hänger, vielleicht ist ja alles viel einfacher als man denkt. Aber zur Diagnostik muß er Zwinkernd
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Antwort #12 - 07. November 2012 um 21:12
 
hi,

mach dir bitte keine vorwürfe! wie schon von meinen vorrednerinnen gesagt hatten die meisten von uns es vorher auch nur zu gut gemeint...
stöber gerne mal in meinem tagebuch und schau dir alte fotos von ninjo an.. der war kurz vorm platzen! ich hatte vorher nie etwas mit hufrehe zu tun...

dieses forum ist einfach spitze! du lernst soviel über haltung und fütterung etc.! nur leider stößt man meist erst darauf wenn "das kind schon in den brunnen gefallen ist" unentschlossen

und mach dir um hänger auch keine gedanken. ich hab auch keinen .... hatte auch noch nie einen - selbst als ich jahrelang turniere geritten bin  Laut lachend

ich denke dein ta schafft das schon mit dem bluttest! vielleicht druckst du dir hier das ein oder andere mal aus (vielleicht auch den bluttest ?) und legst ihm das mal vor?

wünsch euch weiterhin alles gute Smiley

lg, sandra
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Antwort #13 - 08. November 2012 um 08:13
 
Vielen Dank für eure netten Worte, ich bin so froh, dieses Forum gefunden zu haben...

Glg
Claudia
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Antwort #14 - 08. November 2012 um 13:33
 
Hallo,

so nun versuche ich es mal mit ein paar Bildern. Zwinkernd
...

...

...

...

...

...


Ich hoffe die Bilder sind aussagekräftig. Eine Frage hätte ich vorab, kann man anhand der Hufbilder erkennen , ob sie schon vor den besagten 6 Wochen einen Reheschub hatte? Mein Hufschmied hat jedenfalls nie etwas gesagt.

Lg
Claudia

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Antwort #15 - 08. November 2012 um 19:08
 
Hallo Claudia,

hey dein Stall schaut nett aus, was man auf den Bildern so sieht  Smiley.

Zu den Hufen: bin absolut kein Experte!!
Die Rille an den Vorderhufen könnte schon auf eine Rehe hindeuten (von der Höhe etwa 3-4 Monate her), man hat solche Rillen zwar auch bei Futterumstellung, aber ich finde den Huf darüber "anders" als den unteren Teil. Scheint deutlich steiler nach zu wachsen?!

Zuletzt hat der Schmied sie am 04.10 bearbeitet? Seit dem nicht mehr? Auch wenn kein Rehebeschlag notwenig ist, hätte ich mir eine Entlastung der Zehe gewünscht. Vor allem der linke Vorderhuf schaut ganz schön lang aus und unten so "ausladend" für nach guten 4 Wochen nach der Bearbeitung?! Oder aber das Photo/die Perspektive täuscht.

Der Maulkorb auf den Bildern wegen der Blätter? Brav  Zwinkernd

LG

Birgit
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Antwort #16 - 08. November 2012 um 19:49
 
hallo,
Zitat:
Was meinst du mit Ursache Dina?

bisher geht ihr ja davon aus das durch den unfall und die fütterung die rehe ausgelöst wurde. beide sachen sind aber inzwischen behoben, also unfall ohne schaden nur mit nem schreck überstanden und die fütterung hast du diättechnisch geändert.
als ursache scheint aber vielleicht auch noch was anderes mit rein zu spielen, wie eben z.b. ems (da hilft aber eh nur diät welche du schon machst) oder vielleicht sind die hufe noch nicht optimal bearbeitet, vielleicht bewegt sie sich zuviel, wer fremdes füttert heimlich...sowas halt? das muss aber auch alles nicht sein, vielleicht braucht sie nur noch etwas zeit, denn es verläuft echt jede rehe anders.
das du hier viel stöberst wird dich aber weiterbringen und auch christina anzurufen solltest du dir fest vornehmen.
keinen hänger ist doch oft so, mach dir da jetzt keinen kopf drüber. ich denke auch das dein ta das blut hinsichtlich allem gewünschtem untersuchen bzw. dafür abnehmen kann. wichtig ist, dass er sich bzw. sicherhaltshalber du dich auch darüber vorher informierst um fehler zu vermeiden.
und es sieht wirklich schön aus bei euch.
weiter gute besserung, das wird schon
lg dina
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Antwort #17 - 08. November 2012 um 19:53
 
Hallo Claudia,
Leider kann ich nur die ersten und letzten beiden Bilder sehen. Du lädst mit dem forumsuploader hoch oder? Dann hab ich öfter mal probleme wenn mehr al 4 Bilder in einem tread sind. Besser und einfacher geht's hier.
www.fotos-hochladen.de
Zu den Hufen, ich denke nicht das es eine reherille ist, aber um es genau zu sagen müßte ich sie noch mal von der Seite sehen. Die Aufnahmen sind glaub ich auch ungünstig aufgenommen. Allerdings sieht es so aus als ob die Ränder unten nach außen driften. Magst du vielleicht noch mal neue machen?

Vg Karin
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ISI Rider
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Antwort #18 - 08. November 2012 um 19:58
 
Ähhh, jetzt hat mein iPad doch alle Bilder geladen, zu dem kopfbild, da sind schon ganz schöne Beulen über den Augen sichtbar, das deutet daraufhin das der Stoffwechsel ganz schön aus den fugen geraten ist! Wie war das noch? Wässerst du dein Heu? Beim stallbild würde ich sagen ihre Figur ist Top, bei den draußen Bildern bin ich mir nicht so sicher, magst du noch mal ein Hals,Schulter Bild machen? Bitte ohne Mähne!  Smiley

Vg Karin
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cheyenne
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Antwort #19 - 08. November 2012 um 20:26
 
Kannst Du noch Fotos von den Hufeneinstellen, wenns geht parallel zueinder? Hier sehen sie mir schon auffällig aus, da war was im Busch so wie die aussehen, aber die Perspektive der Fotos kann mich auch täuschen. lg
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Ninettchen
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Antwort #20 - 08. November 2012 um 22:27
 
klar ich mach noch einmal neue und hoffentlich bessere Bilder Smiley

Fayka schrieb am 08. November 2012 um 19:08:
Zuletzt hat der Schmied sie am 04.10 bearbeitet? Seit dem nicht mehr? Auch wenn kein Rehebeschlag notwenig ist, hätte ich mir eine Entlastung der Zehe gewünscht.


Habe heute mit Christina gesprochen (sie ist wirklich eine ganz Nette Laut lachend) Auch sie hat mich darauf hingewiesen, das mein Hufschmied eigentlich alle 3 Wochen mal nachsehen und evtl. nacharbeiten sollte. Habe ihn sofort angerufen und er kann erst am Dienstag kommen (der ist immer total ausgebucht weil wir hier nur 3 Hufschiede in der Nähe haben und die anderen beiden ganz besch... sein sollen). Könnte mich aufregen.... warum muss man immer erst agieren, bevor manche reagieren??? Ärgerlich

ISI Rider schrieb am 08. November 2012 um 19:58:
Wässerst du dein Heu? Beim stallbild würde ich sagen ihre Figur ist Top, bei den draußen Bildern bin ich mir nicht so sicher, magst du noch mal ein Hals,Schulter Bild machen? Bitte ohne Mähne!


Ja, ich wässere das Heu. Das Stallbild ist mit Blitz und täuscht wohl.... Gemessenes Gewicht heute mit Maßband von Krämer (also nicht nach Formel) 560 kg  Traurig 60 kg müssen noch weg...
di78 schrieb am 08. November 2012 um 19:49:
ich denke auch das dein ta das blut hinsichtlich allem gewünschtem untersuchen bzw. dafür abnehmen kann. wichtig ist, dass er sich bzw. sicherhaltshalber du dich auch darüber vorher informierst um fehler zu vermeiden.


Auch hier bin ich heute aktiv geworden Smiley Nachdem Christina mir geraten hat, ich sollte den Insulin Test durchführen lassen, habe ich meinen TA angerufen und die Helferin hat gesagt ich sollte mich Montag noch einmal melden, weil man sich erst schlau machen wollte.

Frage: wie sollte der Insulin Test vorgenommen werden? Nur damit ich nachvollziehen kann was gemacht werden muss. Wäre das der kombienierte Glukose Insulin Test?
Oder werfe ich alles durcheinander? hä?

Wie schon gesagt, habe ich heute das Schmerzmittel reduziert..... leider merkt man schon jetzt die Auswirkung. Der Gang ist wieder ganz schwerfällig Griesgrämig Ich bin mir jetzt so unsicher, einseits ist der Schmerz ja dafür da, dass man sich schont, aber auf der anderen Seite will man das Tier nicht leiden sehen.... Ich habe heute ein paar homöopathische Mittel bestellt. Anica  Belladonna und Sulfur . Leider bekomme ich Sulfur erst in 10 Tagen  Griesgrämig Bis dahin behandel ich sie weiterhin mit Magnetfeld jeden Tag ca. 20 Minuten.

Hufschuhe will ich morgen bestellten. Habe mich für die von Engl entschieden. Oder sollte ich warten bis der Hufschmied da war? Da ändert sich sicher doch Größe, oder? Der größte Abstand ist jetzt 13,2 und bei dem Anderen fast 14 cm hä?

Zum Abschluss noch eine andere Frage. Mein Hufschmied ist begeisterter Anhänger vom sog. Aderlaß und ich weiß genau, dass er mich darauf wieder hinweisen wird. Wie ist eure Meinung dazu?

Mein TA hat es beim letzten Mal nicht geschafft, obwohl Nina ganz schlecht drauf war und owohl er eine Nasenbremse benutzt hat. Er hat es aber auch mit einer verdammt dicken Kanüle versucht...
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Bjalla
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Antwort #21 - 09. November 2012 um 08:23
 
Hallo,

ein Aderlass ist zu Beginn einer Hufrehe sehr hilfreich. Bei meinem Pony hat er einmal Wunder gewirkt. Wenn Nina aber aus lauter Aufregung zu verspannt ist, kann es schon sein, dass es mit dem Aderlass nicht klappen will. Mit Blutegeln könntest du es versuchen. Sie helfen bei Hufrehe sehr gut.

http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1346846177

LG
Kerstin
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Bjallas EMS-Tagebuch

Fragen zu Bjalla


Bjalla ist am 10. Februar 2018 gestorben. Ihre Krankengeschichte:
Ataxie, 3. Reheschub innerhalb von 6 Jahren im Juni/Juli 2010, daraufhin Diagnose EMS, IR.
September 2015 Diagnose Cushing, ACTH: 257, Prascend 1 Tablette, später reduziert auf ¾ Tablette (ACTH: 6,2)
November 2016 Hufrehe/Huf zu kurz ausgeschnitten, Juli 2017 noch ein Reheschub (Bjalla ist aufgeschwemmt, wurde wegen des Schubs im November vermutlich zu lange geschont)
Bjalla lebte zusammen mit Larry/Shetty im Offenstall, Holzpellets als Einstreu. Gemeinsam bekamen sie 12 kg Heu über 24 h verteilt aus engmaschigen Heunetzen, zusätzlich je 1 – 2 Handvoll Heucobs, kurweise Bierhefe ohne Treber/diverse Stoffwechselkräuter. Ab August 2017: N-Sulin als Ergänzungsfutter. Keine Weide.
tägliche Bewegung (Longieren/Intervalltraining ganze Bahn, Equikinetik im Schritt, Spaziergänge)


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di78
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Antwort #22 - 09. November 2012 um 17:20
 
hallo,
stimt blutegel wären einen versuch wert.
hier ist noch ein link aus dem forum zum stöbern bezüglich erfahrungen und fragen von usern dazu:
http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1312109282

die engl hufschuhe sind super, aber ich denke du musst den nächsten schmied termin abwarten und dann nochmal messen damit sie auch passen. du kannst aber auch bei denen anrufen (die sind auch sehr nett Zwinkernd) und einfach mal fragen was sie dazu meinen.
warum dauert das mit dem sulfur so lange? ist es da nicht einfacher und schneller es übers internet zu bestellen?

soweit ich weiß wird für einen insulin test nur einmal ganz normal blut abgenommen und zwar am bestens morgens bevor das pferd sein futter bekommt. das blut wird dann schnellstmöglich zentrifugiert und dann je nach labor (und eventuell abhängig von dem vorhandenen probenröhrchen) nur gekühlt oder eben gefrohren verschickt.
lg dina
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ISI Rider
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Altenboitzen, Niedersachsen, Germany
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Antwort #23 - 09. November 2012 um 20:30
 
di78 schrieb am 09. November 2012 um 17:20:
soweit ich weiß wird für einen insulin test nur einmal ganz normal blut abgenommen und zwar am bestens morgens bevor das pferd sein futter bekommt. das blut wird dann schnellstmöglich zentrifugiert und dann je nach labor (und eventuell abhängig von dem vorhandenen probenröhrchen) nur gekühlt oder eben gefrohren verschickt.
lg dina


Stimmt genau! Versand gefroren!

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Antwort #24 - 14. November 2012 um 08:35
 
dein TA sollte dieses Blut Profil machen da hast du EMS und ECS in einem Untersucht

Besonders in Anfangsstadien können sich die Symptome von ECS und EMS sehr ähneln:
Insulinresistenz, Hyperinsulinämie sowie klinische oder subklinische Hufrehe begleiten beide
Erkrankungen. Vor allem ältere Pferde und Ponies mit regionaler Adipositas und Hufrehe sollten darum
auf beide Syndrome getestet werden. Da jüngere Tiere, die an EMS erkrankt sind, ein ECS entwickeln
können, empfiehlt sich in diesen Fällen ein regelmäßiges Monitoring.
Das neue EMS/ECS-Profil von biocontrol umfasst die Bestimmung von ACTH, Insulin, Glukose,
Fruktosaminen, Triglyceriden und γ-GT. Nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft bietet diese
Kombination aus hormonellen und klinisch-chemischen Parametern bei einmaliger Blutentnahme die
größtmögliche Aussagekraft bzgl. einer Differenzierung zwischen EMS und ECS.
Dieses Profil ging aus einer Studie hervor, die an der Klinik für Pferde der Justus-Liebig-Universität
Giessen durchgeführt wurde. Im Rahmen dieser Studie wurden die Methoden validiert und ein Stabilisator
getestet, der es erlaubt, die ansonsten instabilen Peptidhormone ACTH und Insulin ungefroren an ein
Labor zu senden.
Bei der Bestimmung von ACTH gilt es allerdings zu beachten, dass es in den Wintermonaten auch bei
gesunden Pferden zu deutlichen Überschreitung des Normalwertbereiches kommen kann.
Untersuchungsmaterial: 1 ml stabilisiertes EDTA-Plasma und 1 ml Serum. Die Blutentnahmeröhrchen mit
Stabilisator sind vorab bei biocontrol erhältlich.
Die Untersuchungskosten belaufen sich auf EUR 42,00 zuzüglich MwSt.

42 Euro bei Rechnungstellung den 1,4fachen Satz.
42 x 1,4 =
58,80 Euro
.

Weitere Informationen bei:
biocontrol, Labor für veterinärmedizinische Untersuchungen, Postfach 1630, 55006 Mainz, Tel.:
06132/781234, Fax: 06132/781385, e-mail: info@biocontrol.de

Quelle
http://www.bioscientia.com/biocontrolDeDe/De/home.htm

bitte Preis beachten

http://www.bioscientia.de/biocontrolDeDe/De/abrechnung.htm
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Nucki Nuss
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† 19.08.2010 in Gedenken
an "Willy"


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Antwort #25 - 14. Oktober 2013 um 12:15
 
Happy Birthday!!
Viel Spaß und Freude an Deinem Tag! Laß Dich verwöhnen!
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madahn
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Arabitisinfizierte


Beiträge: 12356

Moseby/Pandrup, Denmark
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Antwort #26 - 15. Oktober 2013 um 10:59
 
...
Alles Gute zu deinem Geburtstag!!!


Ich habe gerade deinen thread gelesen, dahabt ihr ja ganz "schön" was hinter euch! Wie geht es Nina inzwischen? Ist ja nun schon fast 1 Jahr her...

Bei der Unfallgeschichte musste ich echt schlucken. Mein Araber hatte auch mal einen schweren Unfall. Ich dachte damals auch, dass er mit ein paar Schrammen davon gekommen sei und habe ausser Wundbehandlung nichts weiter unternommen. Seit 4 Jahren ist er ein Pferd mit schwerer Arthrose. Heute weiss ich, dass er leider nicht nur mit ein paar Schrammen davon gekommen war... Bei solchen Geschichten kann ich immer nur GANZ DRINGEND raten, einen Osteopathen/Chiropraktiker zu holen. Bei meinem Araber ist die Arthrose durch Schiefstellung des Skelettes entstanden!!!

Gruss Esther
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in Gedenken an Hicki


EMS Tagebuch Madahn
   
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Aktueller Gesundheitszustand: Figur okay aber kaum noch Rückenmuskulatur, geht lahm wegen Arthrose/Exostose in beiden Karpalgelenken
Fütterung: 2x täglich: 200g HorseLux Senior, 100g Lucerne Alfa Omega; über Nacht auf Gras, ca 6kg Heu auf 2-3 Mahlzeiten verteilt
das Pferd wird gearbeitet: gar nicht mehr


Laurelin & R.I.P. Telperion & Yavanna


Marzouq Noir & Anton & Oliver
 
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Nucki Nuss
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† 19.08.2010 in Gedenken
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Berlin, Berlin, Germany
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Antwort #27 - 14. Oktober 2014 um 08:59
 
Und schon wieder ein Jahr vorbei! Durchgedreht

Alles Liebe zu Deinem Geburtstag!
Wie geht es euch denn inzwischen? Eine kurze Nachrichth wäre schön! Cool
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