Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Kendi, 20jähriger Reitpony Wallach (Gelesen: 15671 mal)
Kendi
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22. September 2011 um 13:09
 
Hallo!

Ich habe mich bei euch angemeldet weil auch wir seit 4 Wochen ein Rehepony übernommen haben.

Er heißt Kendi und ist ein 20jähriger Reitpony-Wallach.
Wir haben uns vorher bereits 16 Jahre lang bei seinem Vorbesitzer um ihn gekümmert und als er vor 4 Wochen zum Schlachter gebracht werden sollte (nur weil sie keine Verwendung mehr für ihn hatten und ihnen ein Rehepony zu viel Arbeit machte) haben wir ihn übernommen.
Der Vorbesitzer hat ihn immer auf fetten Weiden zusammen mit Kendi's Vollschwester (die absolut Rehefrei ist) gehalten. Er hat ihm zwar meistens kleine Stücke der Weide abgesteckt, aber es war trotzdem meistens zu viel.

Kendi hatte schon vor langer Zeit den ersten Reheschub (das genaue Jahr weiss ich leider nicht mehr) und bekam dann eigentlich jedes Jahr mindestens ein mal im Frühjahr einen Schub, manchmal auch noch einen zweiten im Herbst.
Dieses Jahr (er stand dieses Jahr bei dem Sohn seines Vorbesitzers) ist er bis jetzt durch magere Weiden etc. Schubfrei geblieben.

Bei uns steht er jetzt bei einer Freundin von mir mit 3 anderen Pferden zusammen, ganzjährig auf der Weide bzw im Winter Offenstall. Ich weiss das diese Haltung für ihn nicht optimal ist, aber wir finden hier leider keinen anderen Platz für ihn. Er hat zusätzlich auch Arthrose und Spat, daher kann ich ihn einfach nicht in einen Pensionsstall hier bei uns stellen wo er maximal 3-4 Stunden pro Tag raus kommt und sonst den ganzen Tag in der Box steht, denn er muss sich frei bewegen können sonst wird seine Arthrose wieder schlimmer. Reiten kann ich ihn so gut wie gar nicht mehr wegen der Arthrose, spazieren gehen funktioniert nicht da er extrem an den anderen klebt und so sowohl mich als auch sich selbst mit dem Theater das er dann macht wenn er zu den anderen zurück will gefährdet (er steigt, tritt, etc.).

Er steht hier jetzt auf recht kargen Wiesen mit den 3 anderen Pferden. Am Montag wurden sie auf eine neue Weide mit mehr Gras umgestellt, ich habe versucht ihn mit Fressbremse laufen zu lassen, leider kommt er damit überhaupt nicht zurecht, er frisst damit gar nichts und trinkt damit auch nicht. Ich habe ihn jetzt also auf ein separat abgetrenntes Stück auf der Wiese gestellt und füttere ihm Heu. Ich hoffe das morgen der Greenguard ankommt den ich bestellt habe und er damit evtl. besser zurecht kommt.

Ich habe vor ihn von morgens bis zum späten Nachmittag mit Greenguard mit den Anderen auf die große Wiese zu lassen und ihn dann abends mit Heu in sein separates Stück zu stellen bis zum nächsten Morgen.


Also wäre die tägliche Fütterung:
- ca. 6-8 Stunden Weide mit Fressbremse (wo er so gut wie gar nichts frisst)
- ca. 7 kg Heu
- 3 Mineralbricks von Eggersmann
- ab und zu mal eine kleine Möhre oder ein Leckerlie
- eine halbe Banane täglich um die homöopatischen Tabletten zu verabreichen (Harpagophytum (Potenz aus rechtl. Gründen entfernt) gegen Arthrose und Spat)

Kendi ist ca. 1,50 m groß, Gewicht weiss ich leider nicht genau, schätze ihn auf 400 kg (?)


Kendi hat seit ein paar Jahren Probleme mit einem verzögerten Fellwechsel (dieses Jahr war es ganz schlimm, er hatte im Sommer noch sehr viel Winterfell), daher vermuten wir ECS... Weitere Symptome bei ihm sind: ständige Augenentzündung, häufiges Gähnen, Trägheit, steifer Gang (wobei wir da denken das es vom Spat kommt), ...

Der Vorbseitzer hat nie etwas untersuchen lassen, nur symptomatisch die Hufrehe behandelt wenn diese auftrat.
Bis jetzt haben wir auch noch nichts untersuchen lassen, da er in den 4 Wochen schon genug Stress hatte mit der Integration in die neue Herde, etc.
Für nächste Woche werden wir aber einen Termin mit der Tierärztin vereinbaren.
Ich möchte ihn gerne auf ECS testen lassen, habe aber sehr große Angst, weil ich gehört habe das dafür Cortison gespritzt werden muss und das ja auch Rehe auslösen könnte...

Hoffe auf ein paar Tipps von euch wie wir Kendi so gut wie möglich helfen könnten.

Hier mal ein paar Bilder von dem Dicken.

von der Seite
...

...

...

...

und noch vom Kopf
...
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Danni-Bär
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Antwort #1 - 22. September 2011 um 13:18
 
Hallo und Herzlich Willkommen bei uns!

finde ich super, dass ihr den Süßen übernommen habt  Smiley

Das er bisher jedes Jahr 1-2 Schübe hatte, ist natürlich nicht schön... Die Lösung mit stundenweise Wiese mit Fressbremse und den Rest im abgesteckten Paddock finde ich super! Das bekommt ihr hin.

Bei seinem Alter kann man durchaus an Cushing denken - ich finde, er sieht auch ein wenig so aus. Das würde ich auf jeden Fall schnellstmöglich testen lassen.

Auf den Bilder sehen die Hufe noch relativ lang aus. Kannst Du davon bitte nochmal Bilder machen? Am besten Kamera ganz nach unten parallel zum Boden halten!
Wenn ich es richtig verstehe, wurde nie etwas hinsichtlich der Reheursache untersucht udn auch keine Röntgenbilder gemacht?

ICh drück auf jeden Fall die Daumen, dass das mit dem Greenguard klappt!!!

Wenn Du Fragen hast, immer her damit, okay?!

LG Kerstin
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sandra80
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Antwort #2 - 22. September 2011 um 13:34
 
hallo und herzlich willkommen auch von mir  Smiley

ich finde es toll, dass du so ein großes herz hast und ein krankes pony, welches eigentlich ja auch nicht mehr reitbar ist, aufgenommen hast!  Kuss
er wird es dir bestimmt sehr danken!

wenn es wirklich nicht anders geht, und er mit auf die weide muss, dann ist es schon toll, dass du dich nach einer geeigneten fressbremse umschaust! ich bin überzeugt davon, dass er mit dem greenguard gut zurecht kommen wird, man hört ja nur gutes!

wie wäre es denn, wenn du seine portionen heu wässern würdest? d.h. mind. 1 stunde das heu in wasser legen. das würde ihm sicherlich etwas durch den schub helfen!

wurden denn schon mal röntgenbilder gemacht? wenn du sagst, dass es nicht sein 1. reheschub ist, dann kann es vielleicht auch nicht so gut im inneren aussehen....

ich drücke euch auf jeden fall alle daumen, dass ihr den richtigen weg findet!

lg, sandra
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Ayra
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Antwort #3 - 22. September 2011 um 13:52
 
Hallo und ganz herzlich Willkommen !  Smiley
Ich finde Euren Haltungsplan auch gut. Bei ihm könnte man leicht an ECS denken, also gut, dass ihr testen möchtet. Es gibt da 2 Arten zu testen. Einmal den Dexasupressionstest, bei dem Cortison gespritzt wird und zum anderen den einfachen ACTH-Test, für den nur Blut abgenommen werden muss.
Ich würde dir letzteren ACTH Test empfehlen. Er ist auch um einiges kostengünstiger als der Dexa-Test, für den 3 mal Blut abgenommen werden muss.
Evtl. würde ich sogar den Kombi-Test auf EMS und ECS machen, wenn ihr schon dabei seid. Das wird dann insgesamt um 20 oder 30 Euro teurer, aber dann weißt Du auch, wie es um seinen Insulinhaushalt bestellt ist. Für beides gibt es imprägnierte Röhrchen. Das Blut muss dann innerhalb von einer halben Std. in der Praxis zum Zentrifugieren sein.

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Suse
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Antwort #4 - 22. September 2011 um 15:17
 
Herzlich Willkommen auch von mir,

Tipps bzgl ECS-Test hast Du ja schon bekommen...

Mein EMS-Wallach steht auch im Offenstall, wir haben es so gelöst, dass die Pferde im Sommer getrennt werden. Zum einen die stoffwechselgeschädigten (meiner und eine ECS-Stute) und die anderen.. Die Stoffwechselgeschädigten gehen nur tagsüber auf eine Magerwiese und kommen abends auf den Paddock, die anderen bleiben draußen. Vielleicht findet sich noch ein Pony, was deinem Gesellschfaft leistet? Wäre vielleicht noch ne Idee..

Bzgl. der Hufe muss ich Kerstin Recht geben, auf dem ersten Foto sehen die sehr lang aus und auch ein wenig schnabelig.. kann natürlich auch am Foto liegen... Stell doch einfach ein paar Huffotos ein, dann können wir besser gucken  Zwinkernd

LG
Miriam
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di78
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Antwort #5 - 22. September 2011 um 19:20
 
hallo und willkommen auch von mir
..und super von dir das du den kleinen mann aufgenommen hast.
ich würde auch den einfachen acth test machen.
aber ganz wichtig ist deinen ta vorher darauf anzusprechen (und auch darauf zu bestehen, da viele tas meinen zu dieser jahreszeit wäre der nicht aussagekräftig, aber meißt ist er das eben doch!!! die tas haben nur nicht genug wissen /erfahrung damit Zwinkernd) damit er sich darauf vorbereiten kann (oder nochmal nachlesen Zwinkernd)
zur haltung: ich wäre sehr vorsichtig mit der wiese bei der vorgeschichte und vor allem grad um diese jahreszeit jetzt. und ich denke auch das er es mit dem greengard sehr schnell lernt doch ordentlich gras abzubekommen Zwinkernd. also vorsichtig sein und gut beobachten.
ich würde aber schauen das ich die zeit auf der weide so kurz wie möglich halte (wenns sich nicht ganz vermeiden läßt). wenn er aber dauerhaft dort stehen bleiben soll würde ich wirklich überlegen ob es nicht möglich wäre einen festen paddock auf den wiesen einzurichten wo er halt sein heu fressen kann wenn die anderen grasen.
lg dina
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Kendi
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Antwort #6 - 22. September 2011 um 23:08
 
Danke schon mal für die ganzen Antworten.

Leider versteht Kendi nicht das er mit dem Maulkorb fressen kann, er stand heute wieder stundenlang auf der Weide und hat in der Gegend rum geschaut... Aber wenigstens hat er sich mit den anderen Pferden ein bisschen bewegt, es bekommt ihm nicht wenn er mit seiner Arthrose so wenig Bewegung hat.

Ok, dann werde ich unsere Tierärztin um den ACTH Test bitten.

Momentan geht es ihm soweit gut, die Hufe waren heute morgen etwas warm, aber keine Pulsation, heute nachmitttag war alles wieder normal.

Könnt ihr mir sagen ob die Fütterung soweit ok ist?
Sind 7kg Heu ausreichend? Soll ich ihm evtl. noch Heucobs dazu geben? Wie mache ich das im Winter, sollte ich ihm Kraftfutter geben, wenn ja welches?


Hier ein Bild von heute Nachmittag von seinen Hufen.
Die Hufe wurden vor 4,5 Wochen erst gekürzt, aber die wachsen bei ihm seit seinem ersten Reheschub wie verrückt. Nächste Woche bekommt er die Hufe wieder gekürzt. Unser Schmied sagt das er nicht noch mehr weg nehmen kann vom Huf, er kürzt schon so weit wie möglich...  Traurig

...
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Danni-Bär
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Antwort #7 - 23. September 2011 um 09:03
 
Hm, wenn er kein Gras frisst, ist das aktuell schonmal gut. Bitte behalte das im Auge. Wie lange steht er denn dann mit Mauli auf der Wiese? Ich würde das dann lieber 2x am Tag für 2-3 Stunden oder so machen, wenn das möglich ist. Sonst wird seine Karenzzeit für Futter und Wasser zu lang...

7 kg Heu finde ich persönlich evtl. etwas wenig. Mein Pony ist 1,36 m groß und bekommt ca. 6-7 kg Heu am Tag... Wie sieht er denn aktuell Figurtechnisch aus? Welches der Bilder ist am aktuellsten? Kraftfutter würde ich nicht geben. Wenn er zu dünn ist, kann man mit Heucops, unmelassierten Rübenschnitzeln oder SES auffüttern.

Was die Hufe angeht - ganz ehrliche Meinung - die sehen furchtbar aus  unentschlossen Die Zehe sieht mir noch viel zu lang aus und schnabelt nach vorne, die Trachten sind auch sehr lang. Ich bin allerdings kein Hufmensch.... Vielleicht sagen die Experten noch etwas dazu und können Deinem Schmied Tipps geben. Die gute Hufbearbeitung ist das A und O und leider kennen sich da viel zu wenige Schmiede gut mit aus... Ich habe letztens mal ein schönes Beispiel gesehen, wieviel möglich ist bei einem Termin - ich schau mal, ob ich das finde...

VG Kerstin
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Danni-Bär
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Antwort #8 - 23. September 2011 um 09:07
 
Hier, ich hab´s gefunden - S 8 in der Mitte:

http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1283889026/150#150

Schreib Elu doch einfach direkt mal per PN an, ob sie Dir noch Tipps für den Schmiedetermin geben kann!!!
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Antwort #9 - 23. September 2011 um 09:15
 
Hallo und herzlich willkommen auch von mir!

Du hast ja schon viele Tipps bekommen und ich find es auch super, dass du den Süßen übernommen hast.  Smiley
7kg Heu und Weide finde ich mehr als ausreichend. Er schaut auf den Fotos gut aus.  Zwinkernd Vom Prinzip geht man davon aus, dass 2% des Körpergewichts an Heu ausreichend sind zum Erhalt.

Was mich interessieren würde, wie wurde denn der Spat diagnostiziert und wie wurde mit der Diagnose gearbeitet? Hab selber nen Spat-Pony. Wenn meine Süße nen akuten Schub hatte, dann war sie teilweise stocklahm. Wenn ich dazu noch Rehe und Arthrose rechnen... puh...

Hast du versucht ihm den Mauli begreiflich zu machen? Ich musste meiner Dicken am Anfang immer was durch das Loch stecken. Irgendwann hat sie dann begriffen wie es geht. Sie frisst wenig, aber dafür ist sie gut beschäftigt und vor allem in Bewegung.  Zwinkernd

Ich kenn das schnelle wachsen des Hufes durch Rehe auch.... Warum hat er eigentlich Eisen? Ist es ein orthopädischer Beschlag oder ein normaler? Er wird doch nicht mehr geritten oder hab ich das falsch verstanden?

LG
Danni
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Kendi
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Antwort #10 - 23. September 2011 um 11:54
 
@Danni-Bär: Da kommt ich bin nicht berechtigt diesen Bereich zu sehen...

@HanniAlisha
Er trägt vorne Eisen da seine Hufe durch die Hufrehe so geschädigt sind das sie sobald die Eisen runter sind extrem ausbrechen, hinten geht er barfuß... Außerdem wird er noch ab und zu kleine Runden im Gelände geritten. Bei dem Vorbesitzer ging der teilweise noch Tagesritte mit weil er immer der Meinung war das Kendi doch gar nichts hätte und kerngesund wäre, aber das tun wir ihm nicht mehr an.
Ich habe auch mit 2% vom Körpergewicht gerechnet, er bekommt also bei ca. 400 kg Gewicht 7-8 kg Heu pro Tag.
Er hat in den paar Tagen mit dem Heu auch schon wieder zugenommen, also ist es evtl. schon zu viel...  hä?
Den Spat hat damals der Tierarzt diagnostiziert, Röntgenbilder wurden aber wohl keine gemacht. Kendi hat so keine großen Probleme damit, ist zwar manchmal etwas steif aber sonst äußert sich der Spat nur beim Hufe auskratzen, da krampft er wenn ich den Huf wieder runter lasse. Aber mit den homöopatischen Tabletten ist es schon um einiges besser geworden.
Ja, habe ihm versucht zu erklären wie die Fressbremse funktioniert, habe ihm immer wieder Gras durch das Loch gesteckt, aber er versteht das Prinzip leider nicht...  Augenrollen


Zu seinen Hufen:
Er hat sein Leben lang schon so lange Trachten etc. Unser Schmied sagt er kann vorne nicht noch mehr weg nehmen, vor allem auch nicht direkt auf ein mal. Kendi fühlt sich sowieso schon nach dem Schmiedbesuch ein paar Tage unwohl, es tut ihm weh wenn der Schmied versucht die Stellung seines Hufes so radikal zu verändern, er geht dann teilweise fast lahm.  Traurig
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Zoey
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Antwort #11 - 23. September 2011 um 12:02
 
Hm,

wenn ich mir die Hufe so ansehe, bin ich mir da nicht sicher ob er wirklich nur 1 -2 mal pro Jahr einen Reheschub hatte. Ich finde das sieht eher nach einer schleichenden Rehe aus...
Ich würde mal die Hufe röntgen lassen, damit der Schmied sie richtig bearbeiten kann.
Ich glaube auch das die Zehe zu lang ist... aber da kann dir Elu bestimmt mehr dazu sagen Smiley
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Kendi
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Antwort #12 - 23. September 2011 um 13:14
 
Was ist eine schleichende Rehe?

Meinst du wegen den vielen Ringen im Huf? Das hat seine Schwester auch, genau wie ihr 1,5 Jahre altes Fohlen, aber die hatten beide noch nie Hufrehe. Das kommt durch die ständig wechselnden Weiden, er wurde bei seinem Vorbesitzer ca alle 10 Tage auf eine andere Weide gestellt, sobald die eine abgefressen war, kam er auf die nächste fette Weide. Da aber jede von der Gräserzusammenstellung, Standort, etc. anders war, war das sozusagen jedes Mal ein Futterwechsel.
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Antwort #13 - 23. September 2011 um 13:23
 
Mal eine ganz blöde Frage:
Wenn es bei Kendi Cushing sein sollte, wurde dann dadurch die Hufrehe ausgelöst?
Heißt das wenn wir das Cushing behandeln, dann bekommt er auch keine Hufrehe mehr?  hä?
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Antwort #14 - 23. September 2011 um 13:28
 
Hi, gibt keine blöden Fragen...

Schau mal hier, da ist beschrieben was im Pferd passiert und warum es bei EMS und ECS zu Reheschüben kommen kann...

http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1305812176

Wenn dein Pferd Cushing hat und es behandelt wird (hier ist die Dosierung manchmal etwas schwierig, aber funktioniert  Zwinkernd ) sollte dein Kendi keine Reheschübe mehr haben...

LG
Miriam
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Antwort #15 - 23. September 2011 um 13:40
 
Hallo!

Das schlimme an den Ringen ist, dass sie hinten an den Trachten weiter auseinanderstehen als vorn an der Zehenseite. Das deutet (lt. meinem Hufschmied) darauf hin, dass das Hufbein rotiert ist. Hast du mal beim Schmied beobachtet, wie Kendis weiße Linie ausschaut? Sie müßte eigentlich verbreitert sein.
Ist der Huf gesund und das Hufbein in der richtigen Position, wachsen die Ringe parallel zum Kronrand, das sind dann nur noch "Futterringe" (bei Weidewechsel oder Futterumstellung).

Aber am besten, du fragst einen Hufexperten hier aus dem Forum dazu.

LG, Tanja
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1-2x pro Woche: Longieren, Spazieren o. Ausritt
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Kendi
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Antwort #16 - 24. September 2011 um 15:33
 
Kann mir evtl. jemand ein paar Tipps geben wie ich ihn dazu bringen kann mit Maulkorb zu fressen?
Ich habe schon alles versucht, habe Ewigkeiten neben ihm gehockt und habe ihm Gras ganz tief am Boden durch die Schlitze gesteckt, habe ihm das Gras am Boden festgehalten so das er es selbst abbeißen musste, aber er versteht es einfach nicht...  Traurig

Bei dem Greenguard hat er doch so viele Schlitze wo er eigentlich genug Gras durch fressen könnte, aber er versteht das Prinzip einfach nicht... Oder was ich auch vermute: Es ist dem Dicken einfach zu anstrengend!
Er kommt jetzt ein bis zwei mal täglich mit Greenguard zu den anderen, jeweils für 2-3 Stunden. Wenn ich ihn dann in seinen Paddock stelle geht er aber auch nicht direkt an sein Heu, dabei müsste er doch dann Hunger haben wenn er so lange nichts gefressen hat... Er ist dann pampig und steht da rum und guckt in Richtung grünes Gras. Irgendwann geht er dann zwar Heu fressen wenn ich weg bin, aber glücklich ist er mit der Lösung nicht...  unentschlossen
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di78
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Antwort #17 - 24. September 2011 um 18:45
 
hallo,
hab geduld bei dem maulkorb und auch der geänderten haltung. du wirst sehen wenn du das noch ne woche genau so durchziehst, denkt der kleine es ist nie anders gewesen Zwinkernd. pferde sind gewohnheitstiere, es dauert nur etwas, aber je konsequenter und immer mit dem gleichen ablauf du das durchziehst je schneller ist er wieder zufrieden mit seiner situation. wenn er genug heu zu fressen hat brauch er doch erst mal nicht unbedingt gras zusätzlich, grad jetzt wos kälter und das gras gefährlicher wird ist es besser er frißt davon möglichst wenig. 2-3 stunden fresspause sind noch ok und du schreibst ja selbst wenn er hunger hätte würde ers zumindest versuchen gras zu fressen.
also nur geduld das wird.
lg dina
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Antwort #18 - 26. September 2011 um 07:20
 
Danni-Bär schrieb am 23. September 2011 um 09:03:
Hm, wenn er kein Gras frisst, ist das aktuell schonmal gut. Bitte behalte das im Auge. Wie lange steht er denn dann mit Mauli auf der Wiese? Ich würde das dann lieber 2x am Tag für 2-3 Stunden oder so machen, wenn das möglich ist. Sonst wird seine Karenzzeit für Futter und Wasser zu lang...



Hallo!

Also diese Idee finde ich als den am best gewähltesten übelsten Kompromis und würde ich mit
einem harten Gesichtsausdruck auch vorschlagen.

Ich ziehe meinen Hut und verbeuge mich, das Du solch ein Pony in Deine Obhut genommen hast. Das bedeutet ein Ponyleben lang sehr viel verantwortungsbewusste Arbeit und leider auch ein höherer finanzieller Aufwand als wie bei einem gesunden Pferd, sowie immer wieder die Selbstkontrolle über sich und seine Gefühle und die nüchterne Entscheidung betreffend der Lebensqualität des Tieres, was täglich auf Dich angewiesen ist (noch mehr als es ein gesundes Tier braucht).

Also von meiner Erfahrung her kann ich berichten, was ich so seit vielen Jahren draußen mit erlebe. es gibt eigentlich keine einseitig gefahrene Schiene bei Rehepferde. Man muss alles auf das einzelne Tier individuell abstimmen.

Da haben Dir schon viele hier sehr wichtige Tips gegeben, die nicht nur lebensnotwendig für das Pony sind, sondern für Dich überhaupt die Grundlage für eine gute Zukunft Deines Ponys bedeuten.

Ohne den EMS/Cushingtest tapst Du im Dunkeln. Das sollte unbedingt abgeklärt werden.
Genauso brauchst Du für einen guten Start ein paar aussagekräftige Röntgenbilder, wo - am besten - Kronenrand, Zehenwandverlauf und Strahlspitze markiert ist. Davon ein Seitenbild und eine Frontalaufnahme.

Diese Röntgenbilder sollten möglichst zeitnah zum nächsten Huftermin passieren. Mit solchen bildern kann der Hufmensch sehr genau die Lage des Hufbeines im Innern ermitteln und auch dessen Zustand erkennen (ob der Knochen noch komplett vorhanden ist, ob die Hufbeinspitze verbogen oder schon gar aufgelöst ist, ob schon bedingt durch die lange Zeit bestehenden schlechten Hufe sich schon Arthrosen - und vor allem wo sie sitzen - existieren usw.).

Die Hufe sind so nicht in Ordnung. Panikwachstum kann durch neue Reheschübe entstehen, kann aber auch durch die nicht korrekte Hufform resultieren (oder beides).
Bevor man eine adäquate Hufkorrektur nach Röntgenbildern anstrebt, wird der Zustand der tiefen Beugesehne mittels eines sog. Strecktestes gemacht. Das ist für das Pferd gar nicht schlimm. Das Bein wird nach vorn herausgezogen und dann die Zehe des Hufes angezogen. Daran erkennt der Hufmensch, ob noch Spielraum für die Korrektur vorhanden ist oder ob sich der Beugemuskel schon zu stark zurück gebildet hat, das man hier Kompromisse suchen muss...

Das Pony wird mit aller wahrscheinlichkeit einen Rehebeschlag brauchen. Also ein Beschlag, der dann den korrigierten Hufen angepasst ist und mit einer hohen Wahrscheinlichkeit einen Steg mit Polster hat, das der Huf die Möglichkeit bekommt in Ruhe gesund durchwachsen zu können. So, wie die Hufe auf den Bildern aussehen, kann man nur spekulieren. Es ist durchaus möglich, das das Pony mit solchen Schlappen keine neuen Reheschübe im Sinne von EMS oder Cushing hat, sondern es sich um mechanische Geschichten handelt, weil die Hufe einfach nicht ausheilen können...

Um all das abklären zu können, braucht man einen guten Tierarzt und einen superguten Hufmenschen. Sonst wirst Du Deinem Tier nicht richtig helfen können.

Hm... ich bin da seit längerer Zeit radikaler und muss dazu schreiben, das ich bei solchen Fällen grundlegend Weidegang verbiete. Bei mir wäre das Pony nicht mehr auf der Weide und ehrlich gesagt, stößt es mir dann bitter auf, denn man kann als Pferdebesitzer vieles möglich machen und gewisse Dinge, die einem Rehepferd schaden, abstellen. Man möchte es oft nur aus unerfindlichen Gründen nicht. Ich selbst hatte 1996 auch ein Rehepferd und kenne genau diese Problematik von mir selbst. Man muss sich immer bewusst machen, das alle Kompromisse unter Umständen dazu beitragen, das es einem Pferd weiterhin schlecht geht (weil man weiss im Grunde, was ein Rehepferd braucht und was nicht) oder gar daran verenden wird.
Die harte Konsequenz, die man bei der Haltung eines Rehepferdes aufbauen muss, beginnt nicht beim Tier, sondern beim Menschen. Und das muss man lernen, sonst werden immer wieder Probleme und Folgeschäden auftauchen und letztendlich viele Tränen, Kraft und Schmerzen als Tribut fordern...
Gleichermaßen ist es wichtig, das man den notwendigen Mumm besitzt, seinen Fachleuten vorort auch einmal die Stirn bieten zu können. Das sind auch nur Menschen, die manchmal automatisiert handeln und ihre Selbstkritik vergessen. Ein Rehepferd zu therapieren ist mal nicht eben einen Schnupfen zu behandeln oder von Hufseite aus ein Hufgeschwür ausheilen zu lassen, sondern erfordert emenses fachliches Wissen, was vielen fehlt...

Demnach bedeutet es für Dich eine gute Grundlage zu schaffen, auf der Du und Deine Fachleute aufbauen können. Wie das funktioniert, hast Du ja jetzt viele Tips und Anregungen bekommen.

Ich drücke die Daumen, das Ihr es schafft!

Alles Gute und Kraft!

Elu
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Antwort #19 - 11. Oktober 2011 um 08:07
 
Hallo,

gibt es etwas Neues bei Euch? Wie gehts dem kleinen Mann?

LG
Miriam
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Kendi
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Antwort #20 - 26. Oktober 2011 um 23:27
 
Kendi hat seit gestern abend einen leichten Reheschub (laut TA Stufe 1).  weinend

Der Tierarzt war heute morgen da und hat uns Phenylbutazon-Gel da gelassen. Da soll Kendi jetzt 3 Tage lang 30ml bekommen, dann 3 Tage 20ml und noch mal 3 Tage 10ml. Nach der ersten Dosis ging es ihm heute knapp 2 Std. später schon besser (kann das sein das es so schnell wirkt?).
Er steht auf seinem Paddock mit Heu, Mineralfutter und Wasser, sonst bekommt er gar nichts mehr.

Jedenfalls hoffe ich das er nichts mehr bekommt.
Die Rehe wurde durch Gras ausgelöst, mein Vater (es ist ja sein Pferd) war der Meinung in dem kurzen Gras wäre nichts mehr drin da könnte nichts passieren. Er wollte nicht auf mich hören bis gestern dann der neue Schub kam. Außerdem haben sich nicht alle Leute mit denen wir zusammen stehen dran gehalten das Kendi nicht gefüttert werden soll (außer max. 1 kleine Möhre pro Tag), er hat wohl von einer immer etwas Müsli bekommen wenn sie ihr Pferd gefüttert hat. Außerdem wurden mal wieder von den Anderen Äpfel und Möhren gefüttert... Es waren wohl mehrere Dinge die das Fass zum überlaufen gebracht haben.

Wir werden uns einen neuen Stall suchen in dem wir besser Kendis Ernährung in den Griff bekommen. Er soll definitiv nur noch auf Paddock mit Heu, evtl. ab und zu mit Greenguard (Pony frisst mit Greenguard nach wie vor nicht) stundenweise raus.

Am Montag geht es zu unserem TA in die Klinik zum Röntgen der Hufe und der TA wird unser Pferd dann direkt anhand der Bilder beschlagen (er hat auch Hufschmied gelernt) damit das Hufbein wieder parallel zur Hufwand steht und die Hufe nicht mehr so schnabeln. Danach wird unsere neue Hufschmiedin seine Arbeit weiter führen.

Wir hoffen das wir es so in den Griff bekommen werden.

Habt ihr noch weitere Ratschläge für mich?

Der TA meinte Bewegung wäre wichtig, aber ich dachte bei einem akuten Schub sollte das Pferd sich nicht viel bewegen?  hä?
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Antwort #21 - 27. Oktober 2011 um 07:57
 
Moin auch...
Das ist ja blöde mit dem Schub.  unentschlossen
Sag mal, ich habe jetzt nicht gefunden, wie der ECS Test ausgegangen ist und ob Kendi nun schon mit Pergolid behandelt wird. Auch das kann nämlich gerade um diese Jahreszeit der Auslöser für den Schub sein.
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bei 0,5 mg - ACTH-Wert 23,5 (TiHo Hannover >50 ) aber trotzdem noch Symptome, seit Mitte Oktober auf 0,625mg mit Besserung der Symptome, Mitte Dez. auf 0,6825 mg, dann auf 0,75 mg - Ergebnis> kühle Hufe, lustiges Pony, die Locken werden weniger... aktuell 1 mg mit einem ACTH-Wert von 16, seit 7/2012 1,25 mg, seit 4/2013 wieder auf 1 mg gesenkt, seit 6/2013 auf 0,75 mg

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Kendi
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Antwort #22 - 27. Oktober 2011 um 09:36
 
Unser TA hat von dem Test abgeraten da er meint die Wahrscheinlichkeit das er ECS hätte wäre sehr gering.

Es handelt sich wohl eher um EMS, laut TA.
Momentan im akuten Schub würde ein Test laut seiner Aussage aber sowieso nichts bringen.
Er stand Tag und Nacht auf der Weide, nachts Minus-Temperaturen und tags warm und Sonne. Also für mich sieht das auch eher nach einer klassischen Futterrehe aus...
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Antwort #23 - 27. Oktober 2011 um 09:44
 
Sorry, aber ich finde Dein Süßer sieht total nach Cushing aus (Fell, Figur) unentschlossen

EMS-Symptome kann ich auf die Schnelle nicht sehen. So ein Test kostet nicht viel und bringt wichtige Ergebnisse. Manche TÄ haben viell nicht die Lust, weil das Blut schnell ins Labor muss.

Kühlen der Hufe hilft dem Kleinen
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Antwort #24 - 27. Oktober 2011 um 10:29
 
Ich sehe das genau so wie Nucki....
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Antwort #25 - 27. Oktober 2011 um 12:20
 
also ich kann mich auch nur anschließen... für EMS sehe ich keine Anzeichen... (außer der Rehe halt)...

Ich kann Dir nur empfehlen den ECS-Test machen zu lassen...

LG
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Antwort #26 - 27. Oktober 2011 um 21:29
 
Kendi schrieb am 27. Oktober 2011 um 09:36:
Unser TA hat von dem Test abgeraten da er meint die Wahrscheinlichkeit das er ECS hätte wäre sehr gering.
...


dann ist Cushing anscheinend nicht das Spezialgebiet vom dem Tierarzt.

Kendi schrieb am 27. Oktober 2011 um 09:36:
Momentan im akuten Schub würde ein Test laut seiner Aussage aber sowieso nichts bringen.
...


was für ein Quatsch, viel schlimmer ist es, ein Cushing-Pferd erst gar nicht zu diagnostizieren und zu behandeln!!!

ich würde so ziemlich alles was ich habe auf Cushing wetten in diesem Fall. Lasst Euch nicht täuschen ("Sieht aus wie Futterrehe", "ein Test bringt eh nicht", "zu unwahrscheinlich" etc. pp) - das ist viel zu gefährlich. Und ein behandeltes Cushing-Pferd ist immer auch biliger als ein unbehandeltes. Der Cushing-Test wäre sicher billiger gewesen, als Euer jetzt anstehender Tierarzt-Termin wegen der Rehe (die er mit Cushing-Medikamenten vermutlich gar nie bekommen hätte!) - evtl. kannst Du den Herrn papa damit noch überzeugen.

LG


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Antwort #27 - 27. Oktober 2011 um 21:38
 
Ich kann nur das wieder geben was unser TA gesagt hat. Unser neuer TA ist auf Hufe und insbesondere Hufrehe spezialisiert, also eigentlich hat er schon Ahnung. Hat auch an der Uniklinik einige Zeit in dem Bereich gearbeitet, daher vertrauen wir seinem Urteil eigentlich. Er hat uns auch genau erklärt warum er denkt das es EMS ist und er hat uns die bei Kendi doch recht versteckten Fettpolster gezeigt.

Aber es ist doch richtig das ein Cushing Test im Moment unsinnig wäre solange er einen akuten Schub hat und Medikamente bekommt, oder?
Wir haben gestern schon entschieden das wir den Test sowieso machen lassen, egal was unser TA gesagt hat, aber momentan würde der Test doch kein eindeutiges Ergebnis bringen, oder doch?  hä?
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Nucki Nuss
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Antwort #28 - 16. März 2012 um 08:15
 
Alles Liebe & GUte zu Deinem Geburtstag! Genieße diesen wundervollen Tag und lass Dich feiern!

Habt Ihr den Winter gut überstanden?
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Kendi
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Antwort #29 - 16. März 2012 um 10:47
 
Dankeschön! Das ist ja lieb von Dir.  Smiley

Ja, Kendi geht es momentan sehr gut.
Wir haben ja von unserem Tierarzt eine Hufsanierung machen lassen, das Hufbein war sehr stark rotiert und abgesenkt, noch ein kleiner Schub und es wäre durchgebrochen. Er trägt jetzt den Rehebeschlag seit 3 Beschlagsperioden und läuft super damit. Das Pony zeigt sogar endlich mal wieder sowas wie raumgreifende Gänge und hat keine Trachtenfußung mehr. Er wird 3-4 mal pro Woche im Gelände geritten um den Stoffwechsel vernünftig in Gang zu halten und damit er nicht zu dick wird. Wann immer es geht läuft er beim Spaziergang mit mir und meinem Hund mit.

Er steht jetzt seit 2 Wochen wieder mit seiner Herde auf der Weide. Er hat da seinen eigenen Paddock mit fahrbarer Weidehütte und bekommt dort sein Heu. Kendi geht stundenweise mit Maulkorb raus zu den Anderen und stundenweise leistet ihm auch eine der Stuten Gesellschaft auf seinem Paddock. Er hat ständig die Möglichkeit seine Herde zu sehen.
Momentan scheint er sehr glücklich zu sein mit der Lösung.

Ich weiss gar nicht ob ich schon Bilder von der Hufsanierung eingestellt hatte?
Wenn nicht, hier mal zwei Bilder (aktuelle muss ich heute mal machen).

Das erste Bild zeigt seine Hufe schon mit Rehebeschlag drunter wenige Sekunden bevor die Zehen radikal gekürzt wurden.
...
...

Bild 2 zeigt die Hufe am Tag nach der Hufsanierung. (es wurde an einer Stelle ein kleines Gefäß getroffen, das fing dann bei Bewegung wieder leicht an zu bluten. Aber am zweiten Tag war alles verheilt)
...
...
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Antwort #30 - 16. März 2012 um 13:15
 
Schön von Dir zu hören!

Ehrlich gesagt - Dein Beitrag hat bei mri einige Fragezeichen aufgebracht... Die Hufbilder - ich bin kein Hufmensch, aber das sieht mir nach einer wirklich sehr brachialen Methode aus... aber wie gesagt, ich bin da kein Fachmann. Aktuelle Hufbilder wären schön und die Röntgenbilder dazu!

Ich habe gerade nochmal überflogen - der -letzte Schub war ende Oktober, richtig? das ist erst 5 Monat her. Ich würde definitiv noch nicht reiten, bis der huf einmal runtergewachsen ist udn Kontrollbilder gemacht wurden. Da scheint ja doch einiges im huf losgewesen zu sein...

Hast Du inzwischen Cushing testen lassen? Ich empfehle Dir das immer noch, die ersten bilder sprechen für sich...

Und bitte nciht falsch verstehen - sei bitte vorsichtig mit Gras - auch das wäre mir zu früh... Die Idee mit dem Paddock in Sichtkontakt zu den anderen finde ich hingegen super - so steht meiner im sommer auch  Smiley

Ich wünsche Euch alles Gute
Kerstin
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Antwort #31 - 18. März 2012 um 00:09
 
Kann da Danni-Bär nur recht geben. bei einem so schweren Schub braucht es mind. 1-2 jahre bis das Hufbein wieder stabil ist.Vom Prinzip sind die Hufe m. E. richtig bearbeitet, allerdings nur ein wenig grob!
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Antwort #32 - 19. März 2012 um 07:34
 
huhu,

schließe mich meinen beiden vorrednerinnen an - und bitte versteh das nicht falsch- es meint hier jeder nur gut!!!!
gerade wenn es bei euch so "kurz vor knapp" war und ihr gerade noch so die kurve bekommen habt, sei bitte sehr, sehr vorisichtig!!!!  unentschlossen
gerade das reiten würde ich sein lassen! wenn das hufbein kurz vorm durchbruch war würde ich jeder zusätzlichen belastung aus dem weg gehen....
wie du weißt, braucht der huf ca. 1 jahr um einmal komplett runterzuwachsen... und wenn das bei euch gerade 5 monate her ist, ist die sache noch nicht wirklich durchgestanden und deshalb auch noch sehr instabil... wäre mir zu riskant!  unentschlossen
spaziergänge im schritt wären jetzt super - gerade wenn kendi schmerzfrei läuft!  Zwinkernd die dauer der spaziergänge kannst du ja wöchentlich steigern und dann auch evtl. auf etwas bodenarbeit zurückgreifen? so kommt etwas abwechslung in den alltag  Zwinkernd
grad würde ich auch sein lassen, wenn du es vermeiden kannst! gerade nach so kurzer zeit wäre ein rückschlag fatal...  unentschlossen

drück euch ganz dolle die daumen, dass es weiterhin bergauf geht!
ps: bitte nicht ärgern, wenn wir hier den "spielverderber" spielen, aber wir meinen es nur gut!!!!  Kuss

lg, sandra
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Kendi
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Antwort #33 - 21. Juni 2012 um 21:19
 
Hallo!

Hier mal ein kleines Update von uns:

Kendi geht es sehr gut! Er steht auf seinem eigenen kleinen Paddock und bekommt dort morgens und abends sein Heu.
Mittags darf er mit Maulkorb raus zu den anderen.

Pulsation ist nicht spürbar, Hufe sind nicht warm. Er hat nach wie vor seinen Spezial-Beschlag und geht mit Hufglocken raus, da er sich sonst immer die Eisen abtritt.
Er läuft mit dem Beschlag sehr gut, hat richtig raumgreifende Gänge bekommen. Er wird ab und zu kleine Schrittrunden im Gelände geritten was ihm sehr gut bekommt, sonst geht er häufig mit spazieren. Er lässt sich jetzt auch brav von der Herde trennen (war extremer Kleber), alles unproblematisch.

Das Fell hat sich sehr verbessert! Es kam dieses Jahr viel besser durch den Fellwechsel und es sind keine alten Fellbüschel mehr stehen geblieben wie letztes Jahr wo wir ihn übernommen hatten.

Würde aber jetzt gerne mal von euch wissen was ihr zu seiner Figur sagt?
Ist es ok so oder muss er weiter abnehmen?

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Nucki Nuss
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Antwort #34 - 21. Juni 2012 um 21:36
 
Hey! Schön, dass Du Dich wieder meldest Smiley
Und toll, dass es Deinem Pferd so gut geht.

Ich finde ihn in keinem Fall zu dick. Er sieht eher schlank aus. Prima, dass Ihr das so gut hinbekommt. Smiley

Sind noch Rillen im Huf zu sehen oder sind die komplett rausgewachsen? Bist Du mit der Hornqualität zufrieden (oder Dein Schmied)? (frage nur interessehalber)
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Antwort #35 - 21. Juni 2012 um 21:58
 
Dankeschön! Wir sind auch glücklich das es momentan so gut läuft. Smiley

Das was neu runter wächst ist relativ glatt (ca.2/3 des Hufes ist neu gewachsen). Der Teil der noch von vor der Zehenkürzung vorhanden ist sieht natürlich im Vergleich dazu schlimm aus.  unentschlossen

Wir haben nur das Problem das die weisse Linie im Huf ja so verbreitert war und dadurch sehr porös/löcherig ist. Da setzt sich leider unter dem Beschlag immer wieder Dreck rein und es fängt an den Stellen an zu faulen.  unentschlossen
Unsere Hufschmiedin und wir bekommen es einfach nicht richtig in den Griff.
Er trägt momentan NBS Eisen mit eingeschweißtem Steg hinten und unterpolstertem Strahl.
Hat da evtl. jemand Tipps was man noch ausprobieren kann?
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Antwort #36 - 24. Juni 2012 um 23:02
 
Hallo, kannst Du mal Fotos von den Hufen reinstellen. So wie Du den Bechlag beschreibst, ist das ein guter Rehebeschlag.
Kendi finde ich keinesfalls zu dick! Kannst Du schon bewegen? Was machst Du mit ihm? ich finde er könnte ein wenig Oberhalsmuskulatur vertragen.
LG Jenny
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Antwort #37 - 16. November 2012 um 21:35
 
Hallo ihr Lieben,

nach längerer Zeit melden wir uns auch noch mal.

Wir haben vor zwei Wochen den Tierarzt gewechselt, da wir mit dem alten mehr als unzufrieden waren.
Unser alter Tierarzt hatte sich ja geweigert einen Cushing Test zu machen, er würde uns 100%ig versichern, dass es kein Cushing wäre.

Das erste was unser neuer Tierarzt fragte als er sich unser Pony angesehen hat: Wie behandelt ihr denn das ECS?
Nachdem wir ihm erklärt hatten, dass unser alter Tierarzt sich auch nach mehrmaligem Drängen von uns keinen Test machen wollte, da er meinte es wäre rausgeworfenes Geld, das Pony hätte kein Cushing, wurde sofort Blut abgenommen.

Die Ergebnisse waren erschreckend, Wert liegt bei 244!

Kendi bekommt also seit letztem Samstag Prascend, eine halbe Tablette pro Tag.

Ist es normal, dass er jetzt kaum Appetit hat?
Er frisst nur die Hälfte seiner Heuration (sonst frisst er immer alles leer), auch das Kraftfutter (abends 2 Hände voll Heucobs und 2 Hände voll Eggersmann Revital Cubes) mag er momentan nicht fressen. Das Stück Banane für die Tabletten frisst er, auch eine Möhre nimmt er an, aber sonst ist er gerade sehr mäkelig...
Wir waren schon froh, dass er heute abend 2 Hände voll Revital gefressen hat, ans Heu geht er zwar dran, aber mehr als halb leer macht er sein Netzt nicht mehr.
Zähne sind vor zwei Wochen frisch gemacht worden, daran kann es also eigentlich auch nicht liegen...
Er schwitzt auch bei der kleinsten Anstrengung ziemlich stark, das tut er sonst nicht.
Sonst ist er aber fit, er geht mit seiner Herde stundenweise raus auf die Koppel und tobt auch mit ihnen, nimmt seine Umgebung aufmerksam wahr etc. Nur der verringerte Appetit macht uns Sorgen, er hat schon abgenommen in der einen Woche.

Unser Tierarzt sagt es müsste sich in 10-14 Tagen wieder einpendeln, aber Sorgen machen wir uns trotzdem.

Vor allem ärgern wir uns gerade über uns selbst, dass wir unserem alten Tierarzt vertraut haben!


Seine Haltung sieht momentan so aus, dass er morgens sein Heu in seinem Paddock bekommt, mittags geht er raus auf die Weide mit Greenguard, abends geht es wieder rein in seinen Paddock und es gibt Kraftfutter und Heu. Wenn das Wetter zu schlecht wird, dann kommt er mit dem anderen Wallach zusammen runter in den Stall, aber so lange es trocken ist, bleiben sie auf der Weide (bzw er auf seinem Paddock mit Unterstand). Damit kommt er eigentlich sehr gut klar. Außer dem leichten Schub im Oktober letzten Jahres, sind wir glücklicherweise Rehefrei.

Seine "Schönwetter-Unterkunft", rechts der Unterstand von den anderen 3 Pferden.
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Nucki Nuss
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Antwort #38 - 16. November 2012 um 22:20
 
Hallo!
Es wäre gut gewesen, wenn das Medi eingeschlichen worden wäre (erst 1/4 Tablette).
Runter gehen würde ich jetzt aber auch nicht. Beobachte dein Pferd weiter und biete ihm weiter gutes Heu etc an.
Hoffentlich ist er in den nächsten wieder der alte! Wenn nicht, melde dich bitte nochmal
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Antwort #39 - 16. November 2012 um 22:48
 
Ich hatte den Tierarzt darauf angesprochen, dass man die Tabletten ja eigentlich einschleichen sollte, aber er hat gesagt sofort die volle Dosis.  hä?
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Antwort #40 - 17. November 2012 um 12:28
 
huhu,

ja leider empfehlen sehr viele tierärzte gleich die volle dosis bzw. eine doch recht höhere... unentschlossen da bleiben halt meist auch die unerwünschten nebenwirkungen nicht aus, wie z.b. bei euch der appetitmangel Griesgrämig
aber das pendelt sich wieder ein! ich würde jetzt auch nicht mehr reduzieren!

ich glaube auch nicht, dass die halbe tablette die volle dosis ist. wann nehmt ihr denn zur nächsten kontrolle wieder blut ab? in 4 oder 6 wochen?
falls ihr dann wieder erhöht würde ich nur um 1/8 bzw. höchstens 1/4 tablette erhöhen und nicht gleich wieder eine halbe Zwinkernd

mach dir keine sorgen! alles wird gut! Kuss

lg, sandra
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Kendi
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Antwort #41 - 09. Dezember 2012 um 11:12
 
Er verträgt die Tabletten jetzt eigentlich recht gut.
Frisst wieder normal und ist auch so ganz fit.

Aber: Ist das normal, dass sich der Urin unter der Pergolid Gabe orange/rötlich verfärbt?

Gestern ist mir das aufgefallen, als er in den frischen Schnee gemacht hatte. Habe sofort beim Tierarzt angerufen, die meinten es wäre möglich, dass das Pergolid den Urin verfärbt. Sicherheitshalber wollen wir am Montag mal eine Urinprobe hin bringen, nicht dass er doch eine Nierenentzündung oder sowas hat.
Er ist munter dabei und hat auch kein Fieber, ist auch nicht druckempfindlich im Bereich der Nieren.
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sandra80
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Antwort #42 - 09. Dezember 2012 um 12:01
 
hm also davon ist mir nichts bekannt.. unentschlossen aber vielleicht meldet sich ja noch jemand zu wort?

wenn er im nierenbereich auch etwas druckempfindlich ist, würde ich da eher auf ne entzündung o.ä. tippen unentschlossen
hast du ihn eingedeckt?
kannst du abschätzen, ob er genug trinkt?
urinprobe würde ich auf jedenf all machen lassen - wenn möglich so schnell es geht!

lg, sandra
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Kendi
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Antwort #43 - 09. Dezember 2012 um 12:39
 
Wie oben geschrieben ist er NICHT druckempfindlich im Bereich der Nieren.
Er hat auch KEIN Fieber und ist vom Verhalten her unauffällig, er frisst auch ganz normal, alles wie immer.

Ja, er hat eine Decke drauf, da es hier schneit ohne Ende und ich bei seinem Fell vermeiden möchte, dass er nass wird. Er bekommt ja dann die Cushing-typischen Locken und das Wasser läuft dann dazwischen und er wird nass bis auf die Haut. Deshalb trägt er bei Nässe immer eine Decke und jetzt sowieso um die Nieren warm zu halten.

Er trinkt 20-30 Liter pro Tag, also alles im normalen Bereich.

Das merkwürdige ist, dass er gestern nachmittag zwei mal normal gepinkelt hat (dem Schnee sei dank kann man das ja momentan etwas überwachen, er geht nämlich meistens in den Paddock zum pinkeln). Heute morgen war aber wieder ein rötliches dabei...  hä?

Urinprobe wird auf jeden Fall morgen untersucht. Hoffe nur es klappt, dass ich eine "abzapfen" kann. Normalerweise pinkelt er an der Hand auf Kommando, aber wenn er schon merkt dass wir irgendetwas vorhaben, dann macht er das bestimmt nicht...  Augenrollen
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sandra80
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Antwort #44 - 09. Dezember 2012 um 12:50
 
oh sorry, da hab ich was falsch gelesen unentschlossen

naja auf jeden fall solltet ihr dann aber mit der urinprobe auf der sicheren seite sein Smiley

viel glück!

lg, sandra
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lotts271
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Antwort #45 - 09. Dezember 2012 um 15:44
 
ich glaube dass es normal ist, aber sicher bin ich mir nicht ganz. was bekommt er denn zu Fressen, vielleicht hängts damit zusammen. Oder wenn die Niere Bilirubin ausscheidet, wirds glaub auch rötlich.
schau mal hier: http://www.med4you.at/laborbefunde/lbef3/lbef_bilirubin_im_harn.htm
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Yvonne
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Antwort #46 - 09. Dezember 2012 um 22:55
 
Ups, im Schnee odixidiert Urin und wird rot  Zwinkernd
Wenn der Urin also im Schnee rot war, dann mach dir keine Sorgen - wenn er rötlich rauskam, dann wars komisch. Aber evtl. hatte er auch einen Nierenstein der ihn gestört hat (wenns so rötlich aus der Harnröhre lief)
liebe Grüsse
Yvonne
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Antwort #47 - 16. März 2013 um 06:43
 
...

...

Alles liebe und gute
wünsch ich dir!
Karin


Ps. Währe schön wenn du dich mal wieder melden würdest!
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Es ist nicht wichtig WOHIN du im Leben gehst...
Was du machst...
Oder WAS du hast.
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Nucki Nuss
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Antwort #48 - 16. März 2013 um 08:37
 
Alles Gute auch von mir!
Genieße den sonnigen Tag!  Cool
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sandra80
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Antwort #49 - 16. März 2013 um 12:12
 
happy birthday to youuuuu!!!

Smiley Smiley Smiley

feier schön!

lg sandra

ps. wie gehts euch denn? würd mich über eine kurze nachricht sehr freuen Smiley
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lotts271
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Antwort #50 - 16. März 2013 um 12:29
 
Alles Gute auch von mir Durchgedreht
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Kendi
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Antwort #51 - 10. Mai 2013 um 22:30
 
Yvonne schrieb am 09. Dezember 2012 um 22:55:
Ups, im Schnee odixidiert Urin und wird rot  Zwinkernd
Wenn der Urin also im Schnee rot war, dann mach dir keine Sorgen - wenn er rötlich rauskam, dann wars komisch. Aber evtl. hatte er auch einen Nierenstein der ihn gestört hat (wenns so rötlich aus der Harnröhre lief)
liebe Grüsse
Yvonne



Ach herrje, ich habe gar keine Nachrichten bekommen, dass neue Antworten geschrieben wurden.  Traurig

Sorry!

Vielen lieben Dank, auch für die lieben Geburtstags-Glückwünsche!!!


Also, ich hatte damals eine Urinprobe genommen, die aber sowohl optisch als auch später im Analyse-Ergebnis absolut ok war. Yvonne, du lagst also genau richtig mit deiner Erklärung.
Schon komisch, das war mir sonst noch nie aufgefallen, erklärt aber auch, warum ich vor allem morgens rote Urinflecken im Schnee gefunden habe, hatte ja dann nachts einige Stunden Zeit um zu oxidieren, ohne dass ich den Fleck vorher gesehen hatte.  Augenrollen


Jaaa, also zu unserem Dicken:
Es ging ihm in der letzten Zeit eigentlich sehr gut, nur haben wir ein großes Problem nach dem Beschlagen.  unentschlossen
Beim vorletzten Beschlag ging er vorne links lahm, unsere Schmiedin kam 3 mal zum nachbessern, aber es dauerte fast 3 Wochen, bis er wieder normal laufen konnte. Wir hatten gedacht ok, kann ja mal passieren, vorher hat sie ja wirklich gute Arbeit gemacht.
Leider nach dem letzten Beschlag vor 1,5 Wochen Pony wieder stocklahm, dieses Mal vorne rechts.  unentschlossen
Schmiedin wieder da, 2mal nachgebessert, schlimmer als vorher.
Tierarzt war da und sagt, sie hat zu viel von der Sohle weg genommen, das Eisen ist ja verkehrt herum aufgenagelt (offene Seite zur Zehe hin) mit Strahlpolster und Platte drunter. Dadurch, dass die Sohle jetzt ziemlich dünn ist, drück ihn das Eisen beim Abrollen über die Zehe.

Ich habe ihm jetzt Traumeel gegeben, auf weichem Boden ist er wieder lahmfrei, aber Teer geht leider noch gar nicht.

Habe heute die Tel.Nr. von einem anderen Schmied von einer Bekannten bekommen. Er ist auch Huforthopäde und macht wohl überwiegend Kaltbeschlag und arbeitet viel mit Kunststoffbeschlägen, versucht aber die Pferde nach und nach auf Barhuf umzustellen.
Sie konnte mir allerdings nicht genau sagen, ob er auch Erfahrungen mit Rehepferden hat (ihre Stute hat Hufrolle und er hat ihr sehr geholfen).
Ich werde morgen mal versuchen, ihn zu erreichen und einen schnellstmöglichen Termin ausmachen, damit er sich die ganze Sache mal ansieht.
Es kann ja nicht sein, dass es unserem Pony nach dem Beschlagen schlechter geht als vorher! Eigentlich sollte er danach doch besser laufen können und nicht erst mal 3 Wochen lahm gehen.  weinend


Es gibt allerdings auch sehr gute Nachrichten:
Pony zieht Ende des Monats in einen neuen Stall um!!!
Hier wird gerade ein neuer Aktivstall gebaut, in dem auch einige Rehepferde sein werden. Die Pferde gehen alle zusammen (18 Stück) nur maximal 2-3 Stunden pro Tag auf die Wiese, eine Zeit die für ihn mit Maulkorb absolut ok ist (falls die Witterung starke Hufrehegefahr mitbringt, dann geht er nicht mit raus, sondern dann lege ich mir das so, dass er dann von mir in der Zeit geputzt, bewegt und betüdelt wird  Laut lachend ). Sonst sind die Pferde also im Aktivstall, der durch die Bewegungsanreize auch sehr gut für seine Arthrose sein dürfte, der Spat hat ihm nämlich im Winter etwas zu schaffen gemacht, da er sich nur auf dem Paddock nicht genug bewegt hat und die vereisten Wege Spaziergänge kaum möglich machten.
Da kommen wir zu einem weiteren Vorteil: Wir haben dort 2 kleine Reithallen und einen Roundpen, sodass ich ihn auch im Winter ordentlich bewegen kann.

Der Aktivstall wird erst im September fertig gestellt, aber die nächsten Monate wird er schon dort im Stall mit 5 anderen Rehepferden auf einem riesigen Sandauslauf mit großem Unterstand leben, auch hier maximal 2-3 Stunden Weide pro Tag und hier bekommen die Pferde auch wie jetzt bei uns Heu abgewogen aus engmaschigen Heunetzen.

Endlich hat der Dicke keine "Einzelhaft" mehr, sondern kann 24 Stunden mit seiner Herde zusammen sein.
Wir haben lange nach so etwas gesucht und sind überglücklich, dass so ein Stall jetzt bei uns in der Nähe gebaut wird.  Smiley
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Nucki Nuss
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Antwort #52 - 16. März 2015 um 08:04
 
Aaaaalles Liebe zum Geburtstag!!
Ich wünsche Dir einen tollen Tag Durchgedreht

Wie geht es euch denn?
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