Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Kendi, 20jähriger Reitpony Wallach (Gelesen: 15670 mal)
Kendi
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22. September 2011 um 13:09
 
Hallo!

Ich habe mich bei euch angemeldet weil auch wir seit 4 Wochen ein Rehepony übernommen haben.

Er heißt Kendi und ist ein 20jähriger Reitpony-Wallach.
Wir haben uns vorher bereits 16 Jahre lang bei seinem Vorbesitzer um ihn gekümmert und als er vor 4 Wochen zum Schlachter gebracht werden sollte (nur weil sie keine Verwendung mehr für ihn hatten und ihnen ein Rehepony zu viel Arbeit machte) haben wir ihn übernommen.
Der Vorbesitzer hat ihn immer auf fetten Weiden zusammen mit Kendi's Vollschwester (die absolut Rehefrei ist) gehalten. Er hat ihm zwar meistens kleine Stücke der Weide abgesteckt, aber es war trotzdem meistens zu viel.

Kendi hatte schon vor langer Zeit den ersten Reheschub (das genaue Jahr weiss ich leider nicht mehr) und bekam dann eigentlich jedes Jahr mindestens ein mal im Frühjahr einen Schub, manchmal auch noch einen zweiten im Herbst.
Dieses Jahr (er stand dieses Jahr bei dem Sohn seines Vorbesitzers) ist er bis jetzt durch magere Weiden etc. Schubfrei geblieben.

Bei uns steht er jetzt bei einer Freundin von mir mit 3 anderen Pferden zusammen, ganzjährig auf der Weide bzw im Winter Offenstall. Ich weiss das diese Haltung für ihn nicht optimal ist, aber wir finden hier leider keinen anderen Platz für ihn. Er hat zusätzlich auch Arthrose und Spat, daher kann ich ihn einfach nicht in einen Pensionsstall hier bei uns stellen wo er maximal 3-4 Stunden pro Tag raus kommt und sonst den ganzen Tag in der Box steht, denn er muss sich frei bewegen können sonst wird seine Arthrose wieder schlimmer. Reiten kann ich ihn so gut wie gar nicht mehr wegen der Arthrose, spazieren gehen funktioniert nicht da er extrem an den anderen klebt und so sowohl mich als auch sich selbst mit dem Theater das er dann macht wenn er zu den anderen zurück will gefährdet (er steigt, tritt, etc.).

Er steht hier jetzt auf recht kargen Wiesen mit den 3 anderen Pferden. Am Montag wurden sie auf eine neue Weide mit mehr Gras umgestellt, ich habe versucht ihn mit Fressbremse laufen zu lassen, leider kommt er damit überhaupt nicht zurecht, er frisst damit gar nichts und trinkt damit auch nicht. Ich habe ihn jetzt also auf ein separat abgetrenntes Stück auf der Wiese gestellt und füttere ihm Heu. Ich hoffe das morgen der Greenguard ankommt den ich bestellt habe und er damit evtl. besser zurecht kommt.

Ich habe vor ihn von morgens bis zum späten Nachmittag mit Greenguard mit den Anderen auf die große Wiese zu lassen und ihn dann abends mit Heu in sein separates Stück zu stellen bis zum nächsten Morgen.


Also wäre die tägliche Fütterung:
- ca. 6-8 Stunden Weide mit Fressbremse (wo er so gut wie gar nichts frisst)
- ca. 7 kg Heu
- 3 Mineralbricks von Eggersmann
- ab und zu mal eine kleine Möhre oder ein Leckerlie
- eine halbe Banane täglich um die homöopatischen Tabletten zu verabreichen (Harpagophytum (Potenz aus rechtl. Gründen entfernt) gegen Arthrose und Spat)

Kendi ist ca. 1,50 m groß, Gewicht weiss ich leider nicht genau, schätze ihn auf 400 kg (?)


Kendi hat seit ein paar Jahren Probleme mit einem verzögerten Fellwechsel (dieses Jahr war es ganz schlimm, er hatte im Sommer noch sehr viel Winterfell), daher vermuten wir ECS... Weitere Symptome bei ihm sind: ständige Augenentzündung, häufiges Gähnen, Trägheit, steifer Gang (wobei wir da denken das es vom Spat kommt), ...

Der Vorbseitzer hat nie etwas untersuchen lassen, nur symptomatisch die Hufrehe behandelt wenn diese auftrat.
Bis jetzt haben wir auch noch nichts untersuchen lassen, da er in den 4 Wochen schon genug Stress hatte mit der Integration in die neue Herde, etc.
Für nächste Woche werden wir aber einen Termin mit der Tierärztin vereinbaren.
Ich möchte ihn gerne auf ECS testen lassen, habe aber sehr große Angst, weil ich gehört habe das dafür Cortison gespritzt werden muss und das ja auch Rehe auslösen könnte...

Hoffe auf ein paar Tipps von euch wie wir Kendi so gut wie möglich helfen könnten.

Hier mal ein paar Bilder von dem Dicken.

von der Seite
...

...

...

...

und noch vom Kopf
...
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Danni-Bär
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Antwort #1 - 22. September 2011 um 13:18
 
Hallo und Herzlich Willkommen bei uns!

finde ich super, dass ihr den Süßen übernommen habt  Smiley

Das er bisher jedes Jahr 1-2 Schübe hatte, ist natürlich nicht schön... Die Lösung mit stundenweise Wiese mit Fressbremse und den Rest im abgesteckten Paddock finde ich super! Das bekommt ihr hin.

Bei seinem Alter kann man durchaus an Cushing denken - ich finde, er sieht auch ein wenig so aus. Das würde ich auf jeden Fall schnellstmöglich testen lassen.

Auf den Bilder sehen die Hufe noch relativ lang aus. Kannst Du davon bitte nochmal Bilder machen? Am besten Kamera ganz nach unten parallel zum Boden halten!
Wenn ich es richtig verstehe, wurde nie etwas hinsichtlich der Reheursache untersucht udn auch keine Röntgenbilder gemacht?

ICh drück auf jeden Fall die Daumen, dass das mit dem Greenguard klappt!!!

Wenn Du Fragen hast, immer her damit, okay?!

LG Kerstin
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sandra80
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Antwort #2 - 22. September 2011 um 13:34
 
hallo und herzlich willkommen auch von mir  Smiley

ich finde es toll, dass du so ein großes herz hast und ein krankes pony, welches eigentlich ja auch nicht mehr reitbar ist, aufgenommen hast!  Kuss
er wird es dir bestimmt sehr danken!

wenn es wirklich nicht anders geht, und er mit auf die weide muss, dann ist es schon toll, dass du dich nach einer geeigneten fressbremse umschaust! ich bin überzeugt davon, dass er mit dem greenguard gut zurecht kommen wird, man hört ja nur gutes!

wie wäre es denn, wenn du seine portionen heu wässern würdest? d.h. mind. 1 stunde das heu in wasser legen. das würde ihm sicherlich etwas durch den schub helfen!

wurden denn schon mal röntgenbilder gemacht? wenn du sagst, dass es nicht sein 1. reheschub ist, dann kann es vielleicht auch nicht so gut im inneren aussehen....

ich drücke euch auf jeden fall alle daumen, dass ihr den richtigen weg findet!

lg, sandra
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Ayra
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Antwort #3 - 22. September 2011 um 13:52
 
Hallo und ganz herzlich Willkommen !  Smiley
Ich finde Euren Haltungsplan auch gut. Bei ihm könnte man leicht an ECS denken, also gut, dass ihr testen möchtet. Es gibt da 2 Arten zu testen. Einmal den Dexasupressionstest, bei dem Cortison gespritzt wird und zum anderen den einfachen ACTH-Test, für den nur Blut abgenommen werden muss.
Ich würde dir letzteren ACTH Test empfehlen. Er ist auch um einiges kostengünstiger als der Dexa-Test, für den 3 mal Blut abgenommen werden muss.
Evtl. würde ich sogar den Kombi-Test auf EMS und ECS machen, wenn ihr schon dabei seid. Das wird dann insgesamt um 20 oder 30 Euro teurer, aber dann weißt Du auch, wie es um seinen Insulinhaushalt bestellt ist. Für beides gibt es imprägnierte Röhrchen. Das Blut muss dann innerhalb von einer halben Std. in der Praxis zum Zentrifugieren sein.

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bei 0,5 mg - ACTH-Wert 23,5 (TiHo Hannover >50 ) aber trotzdem noch Symptome, seit Mitte Oktober auf 0,625mg mit Besserung der Symptome, Mitte Dez. auf 0,6825 mg, dann auf 0,75 mg - Ergebnis> kühle Hufe, lustiges Pony, die Locken werden weniger... aktuell 1 mg mit einem ACTH-Wert von 16, seit 7/2012 1,25 mg, seit 4/2013 wieder auf 1 mg gesenkt, seit 6/2013 auf 0,75 mg

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Antwort #4 - 22. September 2011 um 15:17
 
Herzlich Willkommen auch von mir,

Tipps bzgl ECS-Test hast Du ja schon bekommen...

Mein EMS-Wallach steht auch im Offenstall, wir haben es so gelöst, dass die Pferde im Sommer getrennt werden. Zum einen die stoffwechselgeschädigten (meiner und eine ECS-Stute) und die anderen.. Die Stoffwechselgeschädigten gehen nur tagsüber auf eine Magerwiese und kommen abends auf den Paddock, die anderen bleiben draußen. Vielleicht findet sich noch ein Pony, was deinem Gesellschfaft leistet? Wäre vielleicht noch ne Idee..

Bzgl. der Hufe muss ich Kerstin Recht geben, auf dem ersten Foto sehen die sehr lang aus und auch ein wenig schnabelig.. kann natürlich auch am Foto liegen... Stell doch einfach ein paar Huffotos ein, dann können wir besser gucken  Zwinkernd

LG
Miriam
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di78
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Antwort #5 - 22. September 2011 um 19:20
 
hallo und willkommen auch von mir
..und super von dir das du den kleinen mann aufgenommen hast.
ich würde auch den einfachen acth test machen.
aber ganz wichtig ist deinen ta vorher darauf anzusprechen (und auch darauf zu bestehen, da viele tas meinen zu dieser jahreszeit wäre der nicht aussagekräftig, aber meißt ist er das eben doch!!! die tas haben nur nicht genug wissen /erfahrung damit Zwinkernd) damit er sich darauf vorbereiten kann (oder nochmal nachlesen Zwinkernd)
zur haltung: ich wäre sehr vorsichtig mit der wiese bei der vorgeschichte und vor allem grad um diese jahreszeit jetzt. und ich denke auch das er es mit dem greengard sehr schnell lernt doch ordentlich gras abzubekommen Zwinkernd. also vorsichtig sein und gut beobachten.
ich würde aber schauen das ich die zeit auf der weide so kurz wie möglich halte (wenns sich nicht ganz vermeiden läßt). wenn er aber dauerhaft dort stehen bleiben soll würde ich wirklich überlegen ob es nicht möglich wäre einen festen paddock auf den wiesen einzurichten wo er halt sein heu fressen kann wenn die anderen grasen.
lg dina
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Kendi
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Antwort #6 - 22. September 2011 um 23:08
 
Danke schon mal für die ganzen Antworten.

Leider versteht Kendi nicht das er mit dem Maulkorb fressen kann, er stand heute wieder stundenlang auf der Weide und hat in der Gegend rum geschaut... Aber wenigstens hat er sich mit den anderen Pferden ein bisschen bewegt, es bekommt ihm nicht wenn er mit seiner Arthrose so wenig Bewegung hat.

Ok, dann werde ich unsere Tierärztin um den ACTH Test bitten.

Momentan geht es ihm soweit gut, die Hufe waren heute morgen etwas warm, aber keine Pulsation, heute nachmitttag war alles wieder normal.

Könnt ihr mir sagen ob die Fütterung soweit ok ist?
Sind 7kg Heu ausreichend? Soll ich ihm evtl. noch Heucobs dazu geben? Wie mache ich das im Winter, sollte ich ihm Kraftfutter geben, wenn ja welches?


Hier ein Bild von heute Nachmittag von seinen Hufen.
Die Hufe wurden vor 4,5 Wochen erst gekürzt, aber die wachsen bei ihm seit seinem ersten Reheschub wie verrückt. Nächste Woche bekommt er die Hufe wieder gekürzt. Unser Schmied sagt das er nicht noch mehr weg nehmen kann vom Huf, er kürzt schon so weit wie möglich...  Traurig

...
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Danni-Bär
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Antwort #7 - 23. September 2011 um 09:03
 
Hm, wenn er kein Gras frisst, ist das aktuell schonmal gut. Bitte behalte das im Auge. Wie lange steht er denn dann mit Mauli auf der Wiese? Ich würde das dann lieber 2x am Tag für 2-3 Stunden oder so machen, wenn das möglich ist. Sonst wird seine Karenzzeit für Futter und Wasser zu lang...

7 kg Heu finde ich persönlich evtl. etwas wenig. Mein Pony ist 1,36 m groß und bekommt ca. 6-7 kg Heu am Tag... Wie sieht er denn aktuell Figurtechnisch aus? Welches der Bilder ist am aktuellsten? Kraftfutter würde ich nicht geben. Wenn er zu dünn ist, kann man mit Heucops, unmelassierten Rübenschnitzeln oder SES auffüttern.

Was die Hufe angeht - ganz ehrliche Meinung - die sehen furchtbar aus  unentschlossen Die Zehe sieht mir noch viel zu lang aus und schnabelt nach vorne, die Trachten sind auch sehr lang. Ich bin allerdings kein Hufmensch.... Vielleicht sagen die Experten noch etwas dazu und können Deinem Schmied Tipps geben. Die gute Hufbearbeitung ist das A und O und leider kennen sich da viel zu wenige Schmiede gut mit aus... Ich habe letztens mal ein schönes Beispiel gesehen, wieviel möglich ist bei einem Termin - ich schau mal, ob ich das finde...

VG Kerstin
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Danni-Bär
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Antwort #8 - 23. September 2011 um 09:07
 
Hier, ich hab´s gefunden - S 8 in der Mitte:

http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1283889026/150#150

Schreib Elu doch einfach direkt mal per PN an, ob sie Dir noch Tipps für den Schmiedetermin geben kann!!!
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Antwort #9 - 23. September 2011 um 09:15
 
Hallo und herzlich willkommen auch von mir!

Du hast ja schon viele Tipps bekommen und ich find es auch super, dass du den Süßen übernommen hast.  Smiley
7kg Heu und Weide finde ich mehr als ausreichend. Er schaut auf den Fotos gut aus.  Zwinkernd Vom Prinzip geht man davon aus, dass 2% des Körpergewichts an Heu ausreichend sind zum Erhalt.

Was mich interessieren würde, wie wurde denn der Spat diagnostiziert und wie wurde mit der Diagnose gearbeitet? Hab selber nen Spat-Pony. Wenn meine Süße nen akuten Schub hatte, dann war sie teilweise stocklahm. Wenn ich dazu noch Rehe und Arthrose rechnen... puh...

Hast du versucht ihm den Mauli begreiflich zu machen? Ich musste meiner Dicken am Anfang immer was durch das Loch stecken. Irgendwann hat sie dann begriffen wie es geht. Sie frisst wenig, aber dafür ist sie gut beschäftigt und vor allem in Bewegung.  Zwinkernd

Ich kenn das schnelle wachsen des Hufes durch Rehe auch.... Warum hat er eigentlich Eisen? Ist es ein orthopädischer Beschlag oder ein normaler? Er wird doch nicht mehr geritten oder hab ich das falsch verstanden?

LG
Danni
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Kendi
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Antwort #10 - 23. September 2011 um 11:54
 
@Danni-Bär: Da kommt ich bin nicht berechtigt diesen Bereich zu sehen...

@HanniAlisha
Er trägt vorne Eisen da seine Hufe durch die Hufrehe so geschädigt sind das sie sobald die Eisen runter sind extrem ausbrechen, hinten geht er barfuß... Außerdem wird er noch ab und zu kleine Runden im Gelände geritten. Bei dem Vorbesitzer ging der teilweise noch Tagesritte mit weil er immer der Meinung war das Kendi doch gar nichts hätte und kerngesund wäre, aber das tun wir ihm nicht mehr an.
Ich habe auch mit 2% vom Körpergewicht gerechnet, er bekommt also bei ca. 400 kg Gewicht 7-8 kg Heu pro Tag.
Er hat in den paar Tagen mit dem Heu auch schon wieder zugenommen, also ist es evtl. schon zu viel...  hä?
Den Spat hat damals der Tierarzt diagnostiziert, Röntgenbilder wurden aber wohl keine gemacht. Kendi hat so keine großen Probleme damit, ist zwar manchmal etwas steif aber sonst äußert sich der Spat nur beim Hufe auskratzen, da krampft er wenn ich den Huf wieder runter lasse. Aber mit den homöopatischen Tabletten ist es schon um einiges besser geworden.
Ja, habe ihm versucht zu erklären wie die Fressbremse funktioniert, habe ihm immer wieder Gras durch das Loch gesteckt, aber er versteht das Prinzip leider nicht...  Augenrollen


Zu seinen Hufen:
Er hat sein Leben lang schon so lange Trachten etc. Unser Schmied sagt er kann vorne nicht noch mehr weg nehmen, vor allem auch nicht direkt auf ein mal. Kendi fühlt sich sowieso schon nach dem Schmiedbesuch ein paar Tage unwohl, es tut ihm weh wenn der Schmied versucht die Stellung seines Hufes so radikal zu verändern, er geht dann teilweise fast lahm.  Traurig
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Zoey
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Antwort #11 - 23. September 2011 um 12:02
 
Hm,

wenn ich mir die Hufe so ansehe, bin ich mir da nicht sicher ob er wirklich nur 1 -2 mal pro Jahr einen Reheschub hatte. Ich finde das sieht eher nach einer schleichenden Rehe aus...
Ich würde mal die Hufe röntgen lassen, damit der Schmied sie richtig bearbeiten kann.
Ich glaube auch das die Zehe zu lang ist... aber da kann dir Elu bestimmt mehr dazu sagen Smiley
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Kendi
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Antwort #12 - 23. September 2011 um 13:14
 
Was ist eine schleichende Rehe?

Meinst du wegen den vielen Ringen im Huf? Das hat seine Schwester auch, genau wie ihr 1,5 Jahre altes Fohlen, aber die hatten beide noch nie Hufrehe. Das kommt durch die ständig wechselnden Weiden, er wurde bei seinem Vorbesitzer ca alle 10 Tage auf eine andere Weide gestellt, sobald die eine abgefressen war, kam er auf die nächste fette Weide. Da aber jede von der Gräserzusammenstellung, Standort, etc. anders war, war das sozusagen jedes Mal ein Futterwechsel.
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Kendi
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Antwort #13 - 23. September 2011 um 13:23
 
Mal eine ganz blöde Frage:
Wenn es bei Kendi Cushing sein sollte, wurde dann dadurch die Hufrehe ausgelöst?
Heißt das wenn wir das Cushing behandeln, dann bekommt er auch keine Hufrehe mehr?  hä?
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Antwort #14 - 23. September 2011 um 13:28
 
Hi, gibt keine blöden Fragen...

Schau mal hier, da ist beschrieben was im Pferd passiert und warum es bei EMS und ECS zu Reheschüben kommen kann...

http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1305812176

Wenn dein Pferd Cushing hat und es behandelt wird (hier ist die Dosierung manchmal etwas schwierig, aber funktioniert  Zwinkernd ) sollte dein Kendi keine Reheschübe mehr haben...

LG
Miriam
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Antwort #15 - 23. September 2011 um 13:40
 
Hallo!

Das schlimme an den Ringen ist, dass sie hinten an den Trachten weiter auseinanderstehen als vorn an der Zehenseite. Das deutet (lt. meinem Hufschmied) darauf hin, dass das Hufbein rotiert ist. Hast du mal beim Schmied beobachtet, wie Kendis weiße Linie ausschaut? Sie müßte eigentlich verbreitert sein.
Ist der Huf gesund und das Hufbein in der richtigen Position, wachsen die Ringe parallel zum Kronrand, das sind dann nur noch "Futterringe" (bei Weidewechsel oder Futterumstellung).

Aber am besten, du fragst einen Hufexperten hier aus dem Forum dazu.

LG, Tanja
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1-2x pro Woche: Longieren, Spazieren o. Ausritt
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Kendi
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Antwort #16 - 24. September 2011 um 15:33
 
Kann mir evtl. jemand ein paar Tipps geben wie ich ihn dazu bringen kann mit Maulkorb zu fressen?
Ich habe schon alles versucht, habe Ewigkeiten neben ihm gehockt und habe ihm Gras ganz tief am Boden durch die Schlitze gesteckt, habe ihm das Gras am Boden festgehalten so das er es selbst abbeißen musste, aber er versteht es einfach nicht...  Traurig

Bei dem Greenguard hat er doch so viele Schlitze wo er eigentlich genug Gras durch fressen könnte, aber er versteht das Prinzip einfach nicht... Oder was ich auch vermute: Es ist dem Dicken einfach zu anstrengend!
Er kommt jetzt ein bis zwei mal täglich mit Greenguard zu den anderen, jeweils für 2-3 Stunden. Wenn ich ihn dann in seinen Paddock stelle geht er aber auch nicht direkt an sein Heu, dabei müsste er doch dann Hunger haben wenn er so lange nichts gefressen hat... Er ist dann pampig und steht da rum und guckt in Richtung grünes Gras. Irgendwann geht er dann zwar Heu fressen wenn ich weg bin, aber glücklich ist er mit der Lösung nicht...  unentschlossen
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di78
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Antwort #17 - 24. September 2011 um 18:45
 
hallo,
hab geduld bei dem maulkorb und auch der geänderten haltung. du wirst sehen wenn du das noch ne woche genau so durchziehst, denkt der kleine es ist nie anders gewesen Zwinkernd. pferde sind gewohnheitstiere, es dauert nur etwas, aber je konsequenter und immer mit dem gleichen ablauf du das durchziehst je schneller ist er wieder zufrieden mit seiner situation. wenn er genug heu zu fressen hat brauch er doch erst mal nicht unbedingt gras zusätzlich, grad jetzt wos kälter und das gras gefährlicher wird ist es besser er frißt davon möglichst wenig. 2-3 stunden fresspause sind noch ok und du schreibst ja selbst wenn er hunger hätte würde ers zumindest versuchen gras zu fressen.
also nur geduld das wird.
lg dina
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Antwort #18 - 26. September 2011 um 07:20
 
Danni-Bär schrieb am 23. September 2011 um 09:03:
Hm, wenn er kein Gras frisst, ist das aktuell schonmal gut. Bitte behalte das im Auge. Wie lange steht er denn dann mit Mauli auf der Wiese? Ich würde das dann lieber 2x am Tag für 2-3 Stunden oder so machen, wenn das möglich ist. Sonst wird seine Karenzzeit für Futter und Wasser zu lang...



Hallo!

Also diese Idee finde ich als den am best gewähltesten übelsten Kompromis und würde ich mit
einem harten Gesichtsausdruck auch vorschlagen.

Ich ziehe meinen Hut und verbeuge mich, das Du solch ein Pony in Deine Obhut genommen hast. Das bedeutet ein Ponyleben lang sehr viel verantwortungsbewusste Arbeit und leider auch ein höherer finanzieller Aufwand als wie bei einem gesunden Pferd, sowie immer wieder die Selbstkontrolle über sich und seine Gefühle und die nüchterne Entscheidung betreffend der Lebensqualität des Tieres, was täglich auf Dich angewiesen ist (noch mehr als es ein gesundes Tier braucht).

Also von meiner Erfahrung her kann ich berichten, was ich so seit vielen Jahren draußen mit erlebe. es gibt eigentlich keine einseitig gefahrene Schiene bei Rehepferde. Man muss alles auf das einzelne Tier individuell abstimmen.

Da haben Dir schon viele hier sehr wichtige Tips gegeben, die nicht nur lebensnotwendig für das Pony sind, sondern für Dich überhaupt die Grundlage für eine gute Zukunft Deines Ponys bedeuten.

Ohne den EMS/Cushingtest tapst Du im Dunkeln. Das sollte unbedingt abgeklärt werden.
Genauso brauchst Du für einen guten Start ein paar aussagekräftige Röntgenbilder, wo - am besten - Kronenrand, Zehenwandverlauf und Strahlspitze markiert ist. Davon ein Seitenbild und eine Frontalaufnahme.

Diese Röntgenbilder sollten möglichst zeitnah zum nächsten Huftermin passieren. Mit solchen bildern kann der Hufmensch sehr genau die Lage des Hufbeines im Innern ermitteln und auch dessen Zustand erkennen (ob der Knochen noch komplett vorhanden ist, ob die Hufbeinspitze verbogen oder schon gar aufgelöst ist, ob schon bedingt durch die lange Zeit bestehenden schlechten Hufe sich schon Arthrosen - und vor allem wo sie sitzen - existieren usw.).

Die Hufe sind so nicht in Ordnung. Panikwachstum kann durch neue Reheschübe entstehen, kann aber auch durch die nicht korrekte Hufform resultieren (oder beides).
Bevor man eine adäquate Hufkorrektur nach Röntgenbildern anstrebt, wird der Zustand der tiefen Beugesehne mittels eines sog. Strecktestes gemacht. Das ist für das Pferd gar nicht schlimm. Das Bein wird nach vorn herausgezogen und dann die Zehe des Hufes angezogen. Daran erkennt der Hufmensch, ob noch Spielraum für die Korrektur vorhanden ist oder ob sich der Beugemuskel schon zu stark zurück gebildet hat, das man hier Kompromisse suchen muss...

Das Pony wird mit aller wahrscheinlichkeit einen Rehebeschlag brauchen. Also ein Beschlag, der dann den korrigierten Hufen angepasst ist und mit einer hohen Wahrscheinlichkeit einen Steg mit Polster hat, das der Huf die Möglichkeit bekommt in Ruhe gesund durchwachsen zu können. So, wie die Hufe auf den Bildern aussehen, kann man nur spekulieren. Es ist durchaus möglich, das das Pony mit solchen Schlappen keine neuen Reheschübe im Sinne von EMS oder Cushing hat, sondern es sich um mechanische Geschichten handelt, weil die Hufe einfach nicht ausheilen können...

Um all das abklären zu können, braucht man einen guten Tierarzt und einen superguten Hufmenschen. Sonst wirst Du Deinem Tier nicht richtig helfen können.

Hm... ich bin da seit längerer Zeit radikaler und muss dazu schreiben, das ich bei solchen Fällen grundlegend Weidegang verbiete. Bei mir wäre das Pony nicht mehr auf der Weide und ehrlich gesagt, stößt es mir dann bitter auf, denn man kann als Pferdebesitzer vieles möglich machen und gewisse Dinge, die einem Rehepferd schaden, abstellen. Man möchte es oft nur aus unerfindlichen Gründen nicht. Ich selbst hatte 1996 auch ein Rehepferd und kenne genau diese Problematik von mir selbst. Man muss sich immer bewusst machen, das alle Kompromisse unter Umständen dazu beitragen, das es einem Pferd weiterhin schlecht geht (weil man weiss im Grunde, was ein Rehepferd braucht und was nicht) oder gar daran verenden wird.
Die harte Konsequenz, die man bei der Haltung eines Rehepferdes aufbauen muss, beginnt nicht beim Tier, sondern beim Menschen. Und das muss man lernen, sonst werden immer wieder Probleme und Folgeschäden auftauchen und letztendlich viele Tränen, Kraft und Schmerzen als Tribut fordern...
Gleichermaßen ist es wichtig, das man den notwendigen Mumm besitzt, seinen Fachleuten vorort auch einmal die Stirn bieten zu können. Das sind auch nur Menschen, die manchmal automatisiert handeln und ihre Selbstkritik vergessen. Ein Rehepferd zu therapieren ist mal nicht eben einen Schnupfen zu behandeln oder von Hufseite aus ein Hufgeschwür ausheilen zu lassen, sondern erfordert emenses fachliches Wissen, was vielen fehlt...

Demnach bedeutet es für Dich eine gute Grundlage zu schaffen, auf der Du und Deine Fachleute aufbauen können. Wie das funktioniert, hast Du ja jetzt viele Tips und Anregungen bekommen.

Ich drücke die Daumen, das Ihr es schafft!

Alles Gute und Kraft!

Elu
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Zeige den Link zu diesem Beitrag Re: Kendi, 20jähriger Reitpony Wallach
Antwort #19 - 11. Oktober 2011 um 08:07
 
Hallo,

gibt es etwas Neues bei Euch? Wie gehts dem kleinen Mann?

LG
Miriam
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