Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Haflingerstute Heike 2011 (Gelesen: 4322 mal)
Themen Beschreibung: Tagebuch EMS
Wiescheiderfizzy
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01. September 2011 um 10:37
 
Wir haben uns am 10.August 2011 eine 22 Jahre alte Haflingerstute gekauft mit Hufrehevorgeschichte!

Stand VORHER 24 Std. auf Weide.
Übergewichtig. Genaues Gewicht muß ich noch bestimmen.
Schätzung TA 450 kg, unsere Stute ist allerdings ein kleiner Haflinger
zw.ca.1,30-1,35 Stockmass

JETZT ab Mittag max.5-6 Std. Weide, als Einstreu Stroh und zusätzlich 5kg Heu im Netz gefüttert.
Altes Brot, Möhren, Äpfel, Müsli und Leckerlies sind gestrichen!
1 Leckstein Salzkristall im Stall zur freien Verfügung.
Demnächst cdVet M...Mineral  geplant und vielleicht cdVet flüssiges Ergänzungsfuttermittel bei Rehe
Wird sonst in Paddockbox gehalten.

Sonst wäre aus organisatorischen Gründen nur noch die gleiche Weidezeit mit Fressbremse möglich, oder aber gar kein Weidegang, dann nur auf größeren Paddock.

Gearbeitet wird Sie zur Zeit tägl. 1 Std. an der Longe.
Nach den Ferien Mo, Mi, Fr,So 1Std. an der Longe oder Ausritt und Samstags mit meiner 8-jährigen Tochter in die Reitstunde.


Vor 1 Woche einen Happen aus einer Thujahecke gefressen.
Tierarzt Magenspülung und Infusion. "Gott sei Dank" keine Vergiftungserscheinungen!
Zur Darmsanierung bzw. Darmaufbau PlantaFerm P
Kosten: €526
Gestern Blutabnahme für großes Blutbild und Test auf Cushing usw.!
Kosten:???
Ergebnis: Warte drauf!!!

Röntgenbilder vom „alten“ TA ausgeliehen und zur Sichtung dem „neuen“ TA übergeben/ausgeliehen.

Fotos und Blutwerte folgen!

Sind 5 kg Heu OK?
Sind 5 mal 1 Std. leichte Arbeit zu wenig zum Abspecken?
Vorschläge wie wöchentliches Trainingsprogramm aussehen könnte?

Soll auch nicht zu einer Überbelastung führen!
Vielleicht langsam steigern!?

Was meint Ihr kann ich einem untrainierten Pony zumuten z.B. an der Longe?

LG
Wiescheiderfizzy
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Wiescheiderfizzy
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Antwort #1 - 01. September 2011 um 10:42
 
Hier ein Paar Bilder August 2011

...
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Wiescheiderfizzy
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Antwort #2 - 01. September 2011 um 10:49
 
Befund der Blutuntersuchung bekommen!
Profil ECS/EMS

Leber y-GT 22 U/l
Fettstoffwechsel Triglyzeride 0,25 mmol/l
Kohlenhydratstoffwechsel Glukose (NaF) 4,55 mmol/l
T4 gesamt 1,20 µg/dl
ACTH 50,1 pg/ml (+)
Insulin <2,00 (-)

TA sagt ist OK!
Was sagt Ihr?

Ich setze Sie jetzt weiter auf Diät und bewege Sie viel!

Wie ist das mit den Fressbremsen bei Euren Ponys?
Wie fest muß/sollte der "Korb" sitzen?
Hab Ihr jetzt einen in Ponygröße gekauft obwohl die Verkäuferin meinte ich soll den für Vollblut nehmen!
Unsere Heike hat aber einen sehr kleinen, zierlichen Kopf nicht typisch Haflinger!
Das Halfter passt in Ponygröße, nur der "Korb" scheint mir zu eng!?
Paßt zwar ums Maul, aber ich denke das Sie damit beim Kauen Probleme hat und das Maul dazu keine Bewegungsfreiheit hat. Ich befürchte aber die VB-Größe ist viel zu groß und ich müßte das Halfter erstmal kleiner nähen und den "Korb" unterfüttern damit Sie den nicht abstreifen kann!

Auch würde mich interessieren ob ein Pferd beim Training zwingend schwitzen sollte damit die Kilos purzeln? Zur Zeit gehen wir jeden Tag im Schritt ca. 1 Std. spazieren, da ist halt nichts mit Schwitzen!
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Wiescheiderfizzy
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Antwort #3 - 23. September 2011 um 06:39
 
Unserer Heike geht es gut!
Sie hat sich sehr gut bei uns eingewöhnt.
Ob allerdings die Pfunde purzeln kann ich schlecht sagen.
Fressbremse ist gekauft, hab ich Ihr schon mal probeweise übergezogen aber noch nicht mit auf der Weide gewesen. Ist aber mein Ziel.
Werde versuchen sie erstmal am Wochenende für 1 Std. damit auf die Weide zu tun.
Sie ist leider sehr gierig und ich hoffe sie rafft das mit der Fressbremse schnell und ohne das ich das Loch größer schneiden muß.
Ich denke das wird noch Probleme geben!
Zur Zeit wird sie alle 2 Tage leicht für 1 Std.gearbeitet  und geht für ca.5-6 Std auf die Weide.
Heute kommt der Hufpfleger/ Hufschuhfachberater um sich ihre Hufe anzuschauen.
Ich überlege ihr die Eisen abzunehmen und Hufschuhe zu kaufen!
Ihre Vorbesitzerin sagt aber das unsere Stute eine sehr weiche Hufqualität besitzt und das Probleme mit Ihrer Paddock - Box und dem Betonboden geben wird, wo Sie ja fast 20 Std am Tag drauf steht.
Eigentlich wollte ich Ihr die Hufschuhe nicht 24 Std. drauf lassen!?
Oder ich überlege den Paddock mit Rindenmulch aufzuschütten oder Matten(eig. zu teuer) auszulegen.

Was habt Ihr für Erfahrungen gemacht?

Liebe Grüße, Melanie

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Wiescheiderfizzy
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Antwort #4 - 02. Oktober 2011 um 10:16
 
Hallo zusammen,
Heike hat die Fressbremse gut angenommen!
Leider hat Sie sich ziemlich das Maul durch den Gebrauch des "Maulkorbs" aufgescheuert!
Geht halt im Moment länger auf die Weide, weil Sie weicher stehen soll als auf Ihrem
Beton-Paddock(22m²).
Da wir ja die Eisen runter genommen haben um auf Hufschuhe umzusteigen
und sich die Hufe erstmal erholen und regenerieren sollen.
Aber 10 Stunden Weidegang ist wohl mit Maulkorb auch nicht die Lösung?!

Haben Eure auch Wunde Stellen am Anfang gehabt?
Gewöhnt sich die Haut daran?
Oder soll ich auspolstern?

Besser wäre natürlich halben Tag auf Paddock mit weichem Boden, leider aber nur schwer umsetzbar!
Eigentlich nur einer mit Hackschnitzel vorhanden und vom Hufpfleger auch nicht für gut befunden !

LG, Melanie
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Wiescheiderfizzy
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Antwort #5 - 06. Oktober 2011 um 06:25
 
SOS!
Irgendwie gefällt mir unsere Stute nicht!
Sie geht so steif!
Werde heute morgen zu Ihr fahren und nach Symptomen schauen.
Gestern war Sie irgendwie nicht so lauffreudig wie sonst.
Muß dazu sagen, dass wir Ihr vor 2 Wochen die Eisen runter genommen haben um auf Hufschuhe umzusteigen! Hufpfleger kommt nächsten Mittwoch wieder.
Hoffe es liegt "nur" daran und ist keine Rehe! Traurig

Anbei Foto von Gestern!

...


LG Melanie
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Antwort #6 - 06. Oktober 2011 um 13:30
 
Hallo Ihr Lieben,

war heute Morgen bei unserer Stute.
Hab sie nach 3 Std. Weide runter genommen und beschlossen für dieses Jahr die Weidesaison zu beenden!

Sie hat sonst keinerlei Symptome, läuft halt nur sehr schlecht!
Ich denke es liegt an der Umstellung auf Barhuf!?

Leider ist der Boden Ihres 22m² Paddock aus Beton, muß mir irgendetwas einfallen lassen.

LG Melanie
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Wiescheiderfizzy
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Antwort #7 - 08. Oktober 2011 um 12:08
 
Ich bin jetzt dabei den Paddock mit Matten auszustatten!
Hab mir zum Testen eine Gummigranulatmatte bestellt (2x1,25).
Und Heikes Stall noch zusätzlich mit Spänen ausgestattet.
Von Ihren 20m² Stall sind 1/2 Fläche mit Stroh und 1/3 mit Späne ausgelegt.
Dann kommt n.W.noch die Matte dazu.
Dann kann Sie sich aussuchen wo Sie stehen möchte.

Raus auf Ihren 22m² größen Paddock mit dem Waschbetonboden geht Sie nur ungern,
aber wenn die Langeweile zu groß wird, geht sie auch da hin.
Da sollen dann die Matten drauf.

Ich gebe Ihr jetzt 1x am Tag 9 Tabl. Traumeel wegen der Hufsohle.

Sonst hätte ich noch Arnika Globulis von meiner Tochter da.
Wieviel Arnika gibt man einem Pferd? In welcher Potenz?

Für die Hufe gebe ich Ihr noch 10mg Biotin in Tablettenform von ALDI.

Und Huffitness !
Ist eine natürliche Kräutermischung für den Stoffwechsel und die Hufe. Huffitness fördert ernährungsbedingt durch wertvolle Kräuter, lebenswichtige Vitamine (u.a. B Vitamine, Biotin), sowie Mineralstoffe ein schnelles und gesundes Hufwachstum und gibt dem Pferd ein schönes und glänzendes Fell.  Huffitness enthält Kräuter die wichtig sind für Hufe und für den Stoffwechsel.

Zusammensetzung:
Brennnesselkraut, Birkenblatt, Löwenzahnkraut, Löwenzahnwurzel, Mariendistelkraut, Leinsamen, LBT-Hefe
Gehalt an natürlichen Inhaltsstoffen:
Rohprotein 18,1%, Rohfett 13,1%, Rohfaser 11,9%, Rohasche 6,9%

Fütterungsempfehlung:
Täglich 2 bis 3 Esslöffel über das Futter verabreichen.

Ab nächste Woche gibts dann noch das Micromineral Pferd dazu.
Zusammensetzung:
50% Algenkalk, 25% Bierhefe, 13% Algen, 12% Traubenkernextrakt

http://www.cdvet-shop.com/cdVet_Micromineral_Pferd_1000gr.html

Bin mir nur nicht sicher wieviel Raufutter Heu ich Ihr jetzt füttern soll???????????????????

Übergewichtig.
Schätzung TA 450 kg, unsere Stute ist allerdings ein kleiner Haflinger
zw.ca.1,30-1,35 Stockmass

Wieviel brauch sie bei leichter Arbeit ?
Sie soll ja noch abnehmen !?

!Hunger hat sie ja immer! Tut jedenfalls so!
Ich fütter schon aus engmaschigen Heunetz zur Beschäftigung!

Liebe Grüße, Melanie
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Wiescheiderfizzy
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Antwort #8 - 01. März 2012 um 08:56
 
Unserer Stute geht es gut!
Die Umstellung von Hufeisen auf Hufschuhe war ein voller Erfolg.
Sie litt in den letzten Wochen ein bischen unter Strahlfäule und der Hufpfleger (der alle 5 Wochen die Hufe bearbeitet) hat ein kleines Hufgeschwür entdeckt.
Aber alles im grünen Bereich!
Leider hat Sie nicht wie erhofft, Ihr Gewicht reduziert.
Klar bei dem kalten Wetter reiten wir nicht stundenlang durchs Gelände, sondern  wir kommen  in der Woche nur auf 2-3 mal 1 Std. Bewegung.
Jetzt im Frühjahr wird wieder auf 5 mal wöchendlich auf 1-2 Stunden gesteigert!
Und bevor Sie nicht abgenommen hat, geht es nicht wieder auf die Weide.
Heute kommt der TA wegen Tollwutimpfung und nimmt die Kotprobe zum Test auf Wurmbefall mit.
Vielleicht kommt noch ein Blutbild hinzu.
Werde Ihn mal zu einem Diätplan für unsere Stute befragen.

Liebe Grüße, Melanie
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Antwort #9 - 04. Juli 2016 um 13:18
 
am Samstag, den 04.06.2016 hatte ich bei unserer Stute "Heike" einen klammen Gang festgestellt. Sie lief vorsichtig und gehemmt.

Da ich ja um ihre Hufrehe-Vorgeschichte wusste, habe ich im Notdienst TA hinzugezogen.
Leider war unser Haustierarzt schon im Wochenende, so musste ich auf einen anderen TA ausweichen.

Es wurden u.a. Röntgenaufnahmen.

Befund:
Hufrehe Grad 1 – die leichte Hufrehe
(Im Stand wechselt das Pferd die Belastung der betroffenen Hufe durch Anheben und wieder Aufsetzen des Fußes. Eine Lahmheit ist nicht zu erkennen, dass Pferd läuft allerdings vorsichtig und gehemmt mit einem verspannten, klammen Gang. Durch die gestörte Durchblutung sind die Hufe eher kalt. Meist wird dieser Zustand der Rehe nicht erkannt, man spricht dann von einer „schleichenden“ Rehe, die sich über mehrere Monate hinwegziehen kann. Die Schübe werden übersehen, bis sie sich eines Tages deutlicher zeigen und das Pferd deutliche Anzeichen zeigt. Gerade die „schleichende“ Rehe kommt vermehrt bei Pferden mit Übergewicht, Insulinresistenz, EMS und Cushing vor.)

Behandlung TA:
-10 Tage Boxenruhe
-7 Tage 1x täglich Metacam 15 mg/ml oral

weitere Maßnahmen:
-in den ersten Tagen Kühlung der Vorderbeine mit Kühlbandagen
-Vorderhufe in Easyboot Cloud Therapieschuh mit Comfort Pad zur Dämpfung + Easycare Therapy Click System 10 Grad Erhöhung
(verändert den Abrollpunkt , eine Trachtenerhöhung wird erreicht und die tiefe Beugesehne entlastet)
-stark eingeschränkte Fütterung (kein Weidegang, nur gewässertes Heu, Stroh, Heucobs und unmelassierte Rübenschnitzel und versch. Kräuter)

Meine Vermutung:
Hufrehe vom Schmerzmittel
Unsere Stute hat am 19.05.2016 eine maschinelle Zahnsanierung durch unseren TA bekommen.
Sie hatte durch die scharfen Kanten die Wangenschleimhaut links lediert und entzündet.
Auf Grund der Schwere muss im September nochmal nachgearbeitet werden.
Nach der Behandlung wollte sie wegen der Schmerzen nicht fressen und hat nochmal Schmerzmittel gespritzt bekommen und noch weitere 3 Tage Equipalazone 1000mg/Beutel bekommen.
Leider hatten wir sie am Tag der Zahnsanierung auch noch geimpft (Tollwut und Tetanus).
Ich habe die Vermutung das war leider zuviel für ihren Stoffwechsel!
 
Meine Frage:
1) Wann soll eine erneute Röntgenaufnahme erfolgen?
2) Welche Blutuntersuchungen wären sinnvoll? (ich gehe von EMS aus)

Aktuell ist zu sagen:
Heike gefällt mir eigentlich ganz gut.

Mir ist nur aufgefallen, dass sich die weiße Linie bei beiden Vorderhufen verbreitert hat.
Sonst ist sie in meinen Augen aber schmerzfrei.

Unsicher macht mich nur der Kronenrand. Die Haare sind dort schwarz verfärbt und ein bischen, ich nenne es mal mockig.
Ob es eine Scheuerstelle ist und es an der Feuchtigkeit durch das Schwitzen im Schuh kommt?
Oder werden das vielleicht Hufabszesse?

Viele Grüße,
Melanie
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