Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Tagebuch Amigo (Gelesen: 38677 mal)
Irene
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Antwort #140 - 23. Januar 2018 um 10:07
 
Gestern wars komisch unentschlossen
Pony stand vor der Box und hob dann mehrmals hintereinander (4-5x) den rechten Vorderhuf kurz an. So als ob ihm das Auftreten irgendwie unangenehm war. Dann hatte er seine Position gefunden und konnte dann hinten entlasten (also normale Ruhestellung mit angewinkeltem Huf).
Auch hatte er - zumindest meines Erachtens nach - das typische Schmerzgesicht und kaute auch immer mal.   Traurig Traurig

Das verunsichert mich alles sehr...  Traurig


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cheyenne
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Antwort #141 - 23. Januar 2018 um 19:05
 
Ich kenn das von meinem Bub, er hat Spat und Arthrose, wenn die am aktivieren ist macht er das auch. Also ob er "testen" will, welche Position ihm angenehm ist. Er bekommt dann Teufelskralle als Kur, damit kommen wir gut zurecht. Ist die "heiße" Phase vorbei, ist alles wieder normal. lg Cheyenne
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Das mir mein Pferd das Liebste ist...sagst Du oh Mensch sei Sünde...mein Pferd blieb auch im Sturm mir treu...Du Mensch nicht mal im Winde..
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Irene
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Antwort #142 - 24. Januar 2018 um 08:08
 
Spat und Arthrose sind ja auch so Dinge, die man nicht braucht  unentschlossen
Allerdings hatten wir den rechten Huf ja geröntgt und von den Knochen her steht er super da. Ein Befund wäre mir fast noch "lieber" gewesen, als dieses Rätselraten, was wir nun betreiben müssen  Lippen versiegelt unentschlossen


Die Osteo hatte uns gestern übrigens versetzt  Ärgerlich
Hoffentlich klappt es morgen mit einem Termin...

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Antwort #143 - 25. Januar 2018 um 10:35
 
Gestern waren wir wieder unsere Runde spazieren und Pony braucht eine Weile, bis er sich eingelaufen hat. Das kurze Bergab-Stück lief er in kurzen Schritten, die ersten 10min auf dem Asphaltweg insgesamt auch recht langsam. Dann gings ein Stück bergauf, das war ok und nach ca. einer Viertelstunde hatte er dann ein normales Schritt-Tempo drauf. Als wir dann auf einen ziemlich vermatschten Feldweg abbogen, lief er munter und fleißig voran und machte auch mal wieder einen Freudenhüpfer  hä?
Klingt doch irgendwie sehr nach Arthrose.
Vielleicht sitzen die Probleme auch weiter höher? Karpalgelenk? Schulter?  unentschlossen
Auch hab ich das Gefühl, das er bei Wind etwas empfindlich geworden ist. Wo er sonst immer gerne draußen stand und sich den Wind um die Nase hat wehen lassen, steht er jetzt eigentlich nur in der Box. Dafür hab ich ihm eine leicht gefütterte Regendecke bestellt. Habe zwar etwas Bedenken ob es ihm damit nicht zu warm wird, weil er ja einen dicken Pelz hat und es manchmal recht mild ist (gestern Abend hatten wir gegen halb neun noch 12°), aber testen werde ich es auf jeden Fall....
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Antwort #144 - 26. Januar 2018 um 10:31
 
Die Osteo/ TÄ war gestern da.

Kurzum: die Behandlung hat mir sehr gut gefallen.
Pony war trotz untrainiertem Zustand relativ locker, bzw. ließ sich schnell locker machen, außer dem ersten Halswirbel. Der saß fest und sie brauchte einige Zeit zum lösen.

Bzgl. Huf/ Bein: wegen dem nicht belasten-wollen und langer Aufwärmphase tippt sie auch auf Arthrose im Angangsstadium, was im Röntgen (noch) nicht zu erkennen ist. Dafür sollte ich in einem halben/ einem Jahr evtl. nochmal röntgen lassen. Es könne sein, das er da gerade ein Entzündung entwickelt.
Zwecks Wärme soll er gerne eingedeckt und auch das Hufgelenk warm gehalten werden, also BoT-Gamasche drauf oder mit dicker Unterlage einbandagieren. Nicht unbedingt dauerhaft, aber zumindest um auszutesten, ob ihm die Wärme gut tut.
Auch soll ich weiterhin dafür sorgen das er beweget wird, da er im Prinzip ja den ganzen Tag nur rumsteht und keine Bewegungsanreize hat. (Sie hat im Prinzip meine Befürchtungen bestätigt – das er sich kaum bewegt und im Prinzip kaputt steht).
Lockerungsübungen hatte sie mir auch noch gezeigt.

Das kam sie auf das Thema Schmerzmittel... sollte ich ggf. mal über einen etwas längeren Zeitraum (2-3 Wochen) geben, um zu schauen wie er darauf anspricht. Wenn er nicht darauf reagieren sollte, könne man das bekannte Programm auffahren. Sprich: Leitungsanästhesie, Ultraschall, Röntgen,...
Und: um die restliche Zeit so angenehm wie möglich zu gestalten (das klang in dem Moment schon echt fies), dürfe man auch gerne über eine dauerhafte Schmerzmittelgabe nachdenken. Das sei in einem Fall wie unserem völlig legitim und würde sie auch befürworten.
Davon werde ich vorerst allerdings absehen.
Für den Schmied-Termin nächste Woche hat sie mir jedenfalls etwas Schmerzmittel da gelassen, was ich ihm 2, 3 Tage vorher geben soll.

Zum Abschluss sollte ich Pony noch im Schritt vorführen und traben lassen (hatten wir aufgrund des Regenschutts nicht vorab gemacht).
Pony tickte in den ersten Trab-Tritten links vorne leicht, lief sich dann aber schnell ein. Sobald er auf eine Unebenheit aufgetreten war, wurde es hakelig und er tickte in dem Moment dann kurz. Laut der TÄ solle man aber bedenken, das Pony nicht aufgewärmt, bzw. der Boden auch  sehr uneben (voller Schlaglöcher) war.
Sie sprach sogar davon, das man ihn irgendwann ruhig wieder im Schritt reiten könne  Schockiert/Erstaunt Den Gedanken schieb ich aber mal gaaaanz weit weg...


Mein Fazit:
Die Behandlung hat ihm sicherlich gut getan.  Das es auf Arthrose hinauslaufen könnte, hatte ich mir ja bereits selbst zusammen gereimt, von daher bin ich nicht wirklich schlauer. Vielleicht herrscht in meinem Kopf momentan aber auch einfach nur zu viel Chaos  unentschlossen


Pony wird nun eingedeckt, ich werde ihn weiter bewegen wie bisher und die Lockerungsübungen mit ihm machen.
Die neu bestellte Decke passt natürlich nicht, so muss er momentan grad mit seiner alten Vorlieb nehmen  Augenrollen Zwei neue zur Auswahl sind aber bereits bestellt. Ein nerviges Thema, weil man jetzt mitten in der Saison natürlich kaum mehr was Vernünftiges und vor allem passendes  bekommt.
Die BoT-Gamaschen hatte ich letztes Jahr verkauft, da sie bei den Sehnenschäden nicht unbedingt förderlich waren. Jetzt könnte ich sie gebrauchen  Augenrollen
Wie man´s macht ist es verkehrt... Durchgedreht

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Irene
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Antwort #145 - 05. Februar 2018 um 10:04
 
Es bleibt ein ständiges Auf und Ab... Traurig
Nachdem Pony die letzten Tage wirklich toll lief, endlich wieder einen gut gelaunten und motivierten Eindruck machte und Spaß an den Spaziergängen hatte, gabs gestern dann wieder ein Tief.


Wir wollten spazieren gehen. Es war bestes Pony-Wetter... arschkalt, windig und es schneite... Pony war einfach nur gut drauf, gespitzte Ohren, aufgeweckter Blick, stapfte motiviert los,.... Wir kamen ungefähr 100 Meter weit, als Pony lustig wurde und übermütig buckeln musste. Dabei hat er sich anscheinend vertreten, jedenfalls verzog er regelrecht das Gesicht als er wieder aufsetzte. Die ersten 2,3  Schritte ging er rechts vorne richtig klamm, dann tickte er „nur“ noch, aber Gesicht und Ohren sprachen Bände...  Traurig
Sind dann umgedreht und zum Stall zurück. Hab ihm direkt Schmerzmittel gegeben und kurz darauf humpelte Pony stocklahm durchs Paddock... weinend
Es war nichts warm oder geschwollen, gar nichts. Es war völlig unergründlich wo es herkam  unentschlossen


Nach einer kurzen Nacht und mindestens 32145 mehr oder weniger schlimmen Gedanken war ich heute morgen dann schon früh am Stall.
Pony machte einen relativ „guten“ Eindruck, kein Schmerzgesicht o.ä.. Er scheint sich auch normal bewegt zu haben, jedenfalls lagen die Äppel wie immer verteilt im Paddock. Gelegen hatte er wohl auch, weil die Decke voller Späne war.
Ich hatte dann eine kleine Proberunde mit ihm durchs Paddock gedreht und er lief zumindest besser als gestern. Immerhin  unentschlossen Erstes kurzes durchatmen, aber die Nerven liegen trotzdem blank  Traurig
Werde später auf jeden Fall mit der TÄ telefonieren....
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Antwort #146 - 08. Februar 2018 um 13:41
 
Am 06.02. hatten wir TA-Termin, aber Pony war inzwischen lahmfrei und die TÄ umsonst da  hä? *peinlich*
Als sie kam wollte ich Pony grad vom Paddock einsammeln und da sah sie schon, wie er munter hinter mir her spazierte. Also noch einmal auf dem Paddock hoch und runter gelaufen, Wendungen geschaut,... alles gut. Ich sollte ihn dann trotzdem nochmal vorm Stall vortraben, aber auch da lief er gut  hä? Auf dem glatten Boden sogar besser als ich  Augenrollen
Weitere Untersuchungen ersparten wir dem Pony dann, um durch Beugeproben keine weiteren Schmerzen zu provozieren.  Sie meinte, dass ich das Schmerzmittel wieder absetzen und mich direkt melden solle falls er wieder lahmt, dann käme sie für eine Leitungsanästhesie. Auch soll ich ruhig weiterhin mit ihm spazieren gehen. Das hatten wir dann auch noch gemacht und waren eine kleine Runde ums Feld marschiert, aber Pony wirkte nicht wirklich glücklich. Er war wieder recht langsam unterwegs und hatte die ganze Zeit seinen Kummerblick drauf. Auch als er sich am Stall zum dösen in seine Ecke verzog brauchte er wieder einen Moment, bis er eine geeignete Ruheposition gefunden hatte und trat mehrmals hintereinander mit dem rechten Vorderbein auf. Er bekam dann sicherheitshalber nochmal eine dreiviertel Dosis Schmerzmittel.


07.02.
Pony machte einen relativ guten Eindruck, kein Kummerblick, kein Lahmen. Da ich aber nicht spazieren gehen wollte, damit er danach ggf. wieder mit seinem Kummerblick im Paddock steht und ich mir Vorwürfe mache, ob die Bewegung vielleicht doch nicht so gut ist, stand also nur tüddeln und in der Halle wälzen lassen auf dem Programm. Soviel zur Theorie...  Augenrollen
Wir gingen also zur Halle, er wälzte sich 2, 3x genüsslich, stand dann einen Moment mittendrin, als draußen plötzlich Chaos ausbrach und die Herde im angrenzenden Laufstall tobte. Das nahm Pony gleich mal als Anlass wild buckelnd quer durch die Halle zu galöppeln  Schockiert/Erstaunt Schockiert/Erstaunt Mir war fast das Herz in die Hose gerutscht...  Schockiert/Erstaunt Das hat er in den ganzen letzten Wochen nicht gemacht, nicht EIN EINZIGES Mal! Egal was passierte, Pony blieb IMMER ruhig! Nur jetzt wo es akut ist, da muss der gnädige Herr natürlich lustig werden!  Ärgerlich Ärgerlich
Dann kam er in meine Richtung, um sich kurz vor mir blitzschnell umzudrehen, wild auszukeilen und mir den Dreck direkt ins Gesicht zu brettern  Griesgrämig Na danke. So viel dann zum armen kranken Pony  Griesgrämig
Hab ihn mir dann gepackt und bin eine Runde im Schritt durch die Halle, aber er lief normal, soweit ich das mit Reithallensand in den Augen erkennen konnte  Augenrollen
Vor der ganzen Aktion hatte ich ihm wohlweißlich nochmal eine halbe Dosis Schmerzmittel gegeben. Ob das was gebracht hat... wer weiß  Augenrollen
Mal schauen wie er heut nachmittag läuft...  unentschlossen
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Antwort #147 - 13. Februar 2018 um 10:22
 
Vorgestern musste das Pferd meiner Stallkollegin, Schnucks bester Freund, eingeschläfert werden  weinend weinend
Bei ihm wurde vor einiger Zeit ein Plattenephitelkarzinom am Schlauch festgestellt, was sich binnen kürzester Zeit auch veränderte. Am Sonntag war es unaufhörlich am bluten. Der Tierarzt war Gott sei dank recht schnell da. Er sagte es gäbe nur zwei Möglichkeiten-- sedieren und durch abbinden irgendwie versuchen die Blutung zu stoppen oder erlösen.  weinend
Das Ganze ging dann sehr schnell. Zu schnell um es realisieren zu können. Irgendwie ist es noch gar nicht richtig bei mir angekommen Traurig
Seitdem ist Schnuck alleine im Stall und ruft permanent nach seinem Freund weinend Er steht die ganze Zeit am Zaun und schaut zu den anderen Pferden. Aber die Laufstallherde ist im Prinzip zu weit weg und den Wallach im Nachbarstall sieht er eigentlich nur, wenn der sich im Paddock aufhält  Traurig
Ich hoffe, das er das alles einigermaßen verkraftet  Traurig
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Antwort #148 - 14. Februar 2018 um 09:04
 
Das ist ja schrecklich. Ich sehe gerade selbst bei Larry, wie es ist, wenn ein Pferd trauert. Falls es dich irgendwie tröstet, es wird mit jedem Tag etwas besser.

Kann denn nicht ein anderes Pferd zeitweilig so untergebracht werden, damit Amigo nicht alleine bleibt und immer jemanden sieht?
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Bjallas EMS-Tagebuch

Fragen zu Bjalla


Aktueller Gesundheitszustand:
Ataxie, 3. Reheschub innerhalb von 6 Jahren im Juni/Juli 2010, daraufhin Diagnose EMS, IR.
September 2015 Diagnose Cushing, ACTH: 257, Prascend 1 Tablette, später reduziert auf ¾ Tablette (ACTH: 6,2)
November 2016 Hufrehe/Huf zu kurz ausgeschnitten, Juli 2017 noch ein Reheschub (Bjalla ist aufgeschwemmt, wurde wegen des Schubs im November vermutlich zu lange geschont)


Haltung/Fütterung:
Bjalla lebt zusammen mit Larry/Shetty im Offenstall, Holzpellets als Einstreu. Gemeinsam bekommen sie 12 kg Heu und etwas Knabberstroh über 24 h verteilt aus engmaschigen Heunetzen, zusätzlich je 1 – 2 Handvoll Heucobs, kurweise Bierhefe ohne Treber/diverse Stoffwechselkräuter. Ab August 2017: N-Sulin als Ergänzungsfutter. Keine Weide.

Bewegung:
tägliche Bewegung (Longieren/Intervalltraining ganze Bahn, Equikinetik im Schritt, Spaziergänge)


Larry - Bjallas neuer Freund
 
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Antwort #149 - 14. Februar 2018 um 13:44
 
Ja du bekommst es momentan ja leider auch hautnah mit  weinend
Das Leben ist manchmal echt ein scheiß Spiel  weinend


Bzgl. eines neuen Stallkollegen habe ich bereits eine Möglichkeit ins Auge gefasst.  Eine Bekannte, die selbst ein Ex-Rehe-Pony besitzt, hatte angefragt, ob man sich nicht zusammen tun möchte. Das würde von der Haltung her sehr gut zu meinem passen. (Ist ja eh schon selten genug, so jemanden zu finden unentschlossen)
Einerseits möchte ich erst noch abwarten bis meine Stallkollegin da war, weil sie ja auch noch ihre ganzen Sachen am Stall hat. Ich möchte sie nicht vor vollendete Tatsachen stellen. Andererseits werde ich aber auch relativ zeitnah mit dem SB sprechen müssen, bevor mir jemand Fremdes zugeteilt wird. Und ich wäre natürlich froh, wenn Schnuck nicht allzu lange alleine bleiben müsste. Mal schauen wie ich das am besten angehe...  unentschlossen
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Antwort #150 - 27. Februar 2018 um 12:53
 
Mal wieder updaten...

Die letzten Tage lief Schnuck bei den Spaziergängen klar und munter voran. Gestern war ich nur kurz mit ihm zum wälzen in der Halle und als wir da noch ein paar Runden drehten, ging er etwas unklar. Später im Paddock tickte er dann leicht.
Ich weiß nicht ob ihm die Kälte zusetzte (gestern war´s besonders fies mit eisigem Wind), ob er sich im Paddock auf dem steinharten Boden ggf. nochmal vertreten hat oder ob es einfach Tagesform abhängig ist, das er mal mehr oder mal weniger tickt. Aber im Prinzip weiß ich ja nicht mal, wo das Problem überhaupt liegt  unentschlossen
Jedenfalls hoffe ich sehr, dass das Wetter bzw. die Böden bald besser werden. Wenn ich das knackig-kalte plus Sonnenschein auch total toll finde  Smiley aber für kranke Ponybeine sind die Böden einfach nur gruselig Augenrollen


Mit dem Alleinsein hat Pony sich inzwischen einigermaßen abgefunden. Glücklich ist er nicht, aber er macht das beste draus, wandert den ganzen Tags durchs Paddock (er hat ja jetzt den kompletten Auslauf für sich alleine) und freut sich, wenn ich ihn abends betüddel.

Aber in Sachen Stallpartner gibt es Neuigkeiten.
Hier nur kurz und knapp.... Nachdem sich der geplante Einzug des Rehe-Pferdes letztendlich doch zerschlagen hat, wird kommendes Wochenende ein anderes Pferd bei uns einziehen. Ein netter Warmblut-Wallach, der futtertechnisch allerdings so rein gar nicht zu uns passt... er ist schwerfuttrig und damit sind die üblichen Probleme natürlich mal wieder vorprogrammiert  Traurig
Naja, ich versuche mich damit abzufinden.... unentschlossen
Stichwort: Resignation
  Augenrollen  Traurig

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Antwort #151 - 14. März 2018 um 13:23
 
Mit dem beginnenden Frühlingswetter und den weicheren Böden hatte ich ja gehofft, das Pony nun endlich wieder besser läuft, aber es gab weiterhin ein tägliches Auf und Ab... einen Tag lahmte er, am nächsten lief er wie am Schnürchen unentschlossen  Schlussendlich musste dann doch wieder der TA ran.

Gestern war er zur Leitungsanästhesie da und entgegen seiner ersten Vermutung, dass uns das Hufgelenk Probleme bereitet, kam er nun zu dem Entschluss, dass der Bereich tiefe Beugesehne/ Schleimbeutel (Hufrolle) betroffen ist. Genaueres ergebe aber nur ein MRT.
Da wir schon so lange dran rumdoktern, haben wir uns dazu entschlossen Kortison in den Bereich zu spritzen, um die Entzündung in den Griff zu bekommen. Nebenwirkung: die Sehne könne dadurch verkalken. Nicht schön, aber habe ich eine Wahl??  Traurig Traurig Der TA meinte, eine einmalige Gabe sollte eigentlich ausreichen. „Eigentlich“...  Augenrollen
Jetzt hat Pony erstmal eine Woche Pause und dann sollen wir nochmal sprechen.


Ich hoffe hoffe hoffe.... Traurig Traurig
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Antwort #152 - 29. März 2018 um 10:01
 
Gestern war der TA zur Kontrolle da.
Seine Aussage beim vortraben war „Sche...., der müsste besser laufen“  Traurig
Pony lief zwar auch besser als vorher, aber er war eben immer noch deutlich am ticken. Wenn einfach „nur“ der Schleimbeutel entzündet wäre, hätte es nach dem Kortison gut sein müssen.
Noch bevor er mir irgendwelche Behandlungsmethoden aufzählen konnte, sagte ich ihm, das ich mich bereits bei der Klinik über ein MRT erkundigt habe. Es bringt ja nichts jetzt irgendwelche Behandlungen anzufangen, wenn wir gar nicht genau wissen womit wir es zu tun haben und wie groß der Schaden wirklich ist.
Er war etwas überrascht das ich mich tatsächlich dazu entschlossen habe, aber er stimmte mir natürlich zu.

Der Termin ist nächste Woche. Und ich hab jetzt schon Angst  Traurig Traurig


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Antwort #153 - 12. April 2018 um 14:30
 
04.04.
Wir waren zum MRT in der Klinik.
Eine Freundin holte uns morgens ab, Pony ließ sich gut verladen, stand nach 10 Minuten im Hänger und war während der 1,5 Stunden Fahrt auch recht brav. In der Klinik angekommen mussten wir noch gute 20min warten, dann gings in den Behandlungsraum. Pony bekam seine Sedierung, wir noch eine ausführliche Erklärung, dann hieß es... warten. Die Untersuchung dauerte etwas über 2 Stunden.
Als Schnuck raus kam machte er eigentlich einen relativ fitten Eindruck. Die Hinterbeine schlappten die ersten Meter noch leicht, aber dann ging es eigentlich. Dachten wir...  Augenrollenaber wir dachten naiverweise ja auch, das man ein noch halb-sediertes Pferd gut verladen könnte. Pustekuchen.... wir hatten dann nochmal gute 2,5 Stunden gebraucht bis Pony im Hänger stand. Er wollte nicht und konnte nicht. Ab und zu schafften wir es mit ihm bis zur Rampe, aber dann stand er da wie angewurzelt und machte keinen einen Schritt mehr. Nichts zu machen. Unglaublich....  hä? Traurig Mit Hilfe von einem netten Pärchen, dessen Pferd auch zur Untersuchung da war, und einer weiteren Helferin von der Klinik und zwei Longen, hieften wir Schnuck dann in den Hänger.
Nachdem wir uns dann noch durch den Feierabendverkehr gewühlt hatten, waren wir dann abends völlig fertig, aber zumindest an einem Stück am Stall angekommen.
Nach der Aktion hätte wohl jeder einen Schnaps gebraucht. Selbst Pony war so fertig, das er kaum was gefressen hatte und nur noch schlafen wollte.


05.04.
Da mein Haus-TA ausgerechnet dann seinen freien Tag hatte und ich auf glühenden Kohlen saß, rief ich wegen der Ergebnisse in der Klinik an.
Pony hat eine Läsion am äußeren Seitenband am Hufgelenk.

Kein wirklicher Schaden in Form von einem Loch oder Riss, aber das Band hat durch ein Trauma (vertreten o.ä.) etwas abbekommen. Das Ganze war wohl relativ schwierig festzustellen... Das MRT musste vom Hufgelenk bis zur Zehe ausgeweitet werden und man kam im Prinzip durch ein Ausschlussverfahren darauf.
Die Klinik äußerte sich auch recht vorsichtig bzgl. der Prognosen... Bänderschäden könnten recht heimtückisch sein, wobei man unseren Fall etwas positiver einschätzen würde.

Am nächsten Tag meldete sich mein Haus-TA und der äußerte sich dagegen schon weniger optimistisch... Er  sehe das ganze sehr kritisch, meinte das Bänderschäden mind. ein Jahr, eher noch länger ausheilen müssen, eine hohe Rückfallquote und/oder meist einen unschönen Ausgang haben. Ich solle Pony am besten in der Box lassen und möglichst nicht bewegen.
Als ich ihm sagte, das man mir durchaus zu mäßiger Bewegung geraten habe (so lange Pony lahmfrei ist), klang er noch weniger begeistert... „dafür hätten wir schon viel zu lange mit der Geschichte zu tun“ Traurig
Das hatte erstmal gesessen. Allerdings fielen mir dann aber auch sämtliche Situationen ein, die das Ganze immer wieder entfacht hatten... einmal beim Spaziergang an der Hand gebuckelt – Pony lahm. Im Paddock herum gehüpft – Pony lahm. Der Einzug unseres neuen Stallnachbarn, Pony wieder gehüpft – Pony lahm usw. Natürlich waren die Hüpfer nicht gesundheitsfördernd, aber immerhin war Pony immer „nur“ kurzweilig lahm bzw. hatte er immer gut auf die Schmerzmittelgabe (meist nur in halber Dosis) angeschlagen. Von daher sehe ich das nicht sooo negativ. Glaube ich... unentschlossen



Gestern rief mich mein TA nochmal an, weil er sich nochmal mit dem Klinik-Chef in Verbindung gesetzt hatte.
Der scheint auch dafür zu sein, das Pony mind. 2 Monate ruhig gehalten (am besten aufgestallt) wird. Außerdem meinte er, das Eisen mit verbreiterten Schenkeln eine Option sind und er möchte nochmal Kortison spritzen.
Er fragte dann wie Pony sich verhält, ob er überwiegend ruhig im Paddock ist. Hm ja... abgesehen von seiner wilden Buckel-Einlage vor zwei Tagen ist er eigentlich relativ ruhig  Augenrollen
Fand der TA nicht so prickelnd. Ich hingegen stelle mir die Frage, ob Boxenhaltung mit Drehungen auf engstem Raum plus Frust die bessere Alternative ist  Lippen versiegelt
So lange Pony weiterhin so gut drauf und „fit“ ist wie in den letzten Tagen, werde ich ihn wohl ganz normal auf seinem Paddock lassen. Die Spaziergänge haben wir aufs Minimum reduziert und gehen abends nur eine kleine Runde um den Hof oder zum wälzen in die Halle, aber darauf besteht Herr Pony auch. Und die Hüpferei  vorgestern scheint er bisher auch gut weggesteckt zu haben *schnellaufHolzklopfen*  Augenrollen


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Antwort #154 - 17. April 2018 um 10:35
 
Letzten Freitag wollte der TA nochmal kommen und Kortison nachspritzen. Den Termin hatte ich aber abgesagt, weil ich plötzlich Angst vor den Nebenwirkungen bekommen hatte. Der TA sagte beim ersten mal ja bereits, das man das Kortison höchstens nur noch ein weiteres mal nachspritzen solle und wies mich auf die Nebenwirkungen hin: die Sehnen können verkalken  Traurig
Meine THP riet mir hinsichtlich der bevorstehenden Weidesaison auch davon ab und meinte, ich solle lieber nochmal Blutegel ansetzen. Am besten mehrfach hintereinander. Ok, das sollte also mein Plan werden...

Als ob Pony das gehört hätte, lief er Freitag abend glatt etwas schlechter  Augenrollen Er tickte oder lahmte nicht, aber er wirkte steif und man merkte ihm an, das er sich unwohl fühlte. Samstag war auch eher so mittelprächtig, Sonntag wieder besser, gestern wirkte er auch relativ steif, war aber sonst gut drauf.

Als ich heut morgen zum Stall kam, lag er noch in der Box. Als er dann aufstand und in Richtung Paddock ging war er deutlich lahm  Traurig, lief sich dann nach ein paar Metern ein. Immerhin.  unentschlossen
Also doch lieber Kortison?
Ich bin hin- und hergerissen.... unentschlossen unentschlossen
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Tagebuch Amigo *Sehnen- und Lungenpatient*


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...und nun inhalieren wir auch täglich...
 
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Irene
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Antwort #155 - 03. Juli 2018 um 17:03
 
Uns gibt’s auch noch  Smiley

Die letzten Wochen mal im Schnelldurchlauf...


Nachdem ich mich gegens Cortison entschieden hatte, durften die Egeln ran. In April/ Mai hatte ich die Bänderzerrung rechts vorne insgesamt 5x im wöchentlichen Rhythmus geegelt. Pony war die ersten beiden Male super brav, wurde dann aber immer unkooperativer, bis er irgendwann so dermaßen die Nase voll hatte und sich am Bein nicht mal mehr anfassen ließ. Die letzten beiden Egel hab ich dann am linken Vorderbein (alter Sehnenschaden am Karpalgelenk) angesetzt, in der Hoffnung dem Pony was Gutes zu tun. Prompt bekam ich am Folgetag morgens eine Nachricht von der SB, das Amigo lahmt. Also auf dem Arbeitsweg schnell in Richtung Stall abgebogen und zum Pony gefahren... Pony lahmte rechts vorne, die Egel-Stelle (links) war relativ warm und etwas angelaufen, also gab´s ne großzügige Heilerde-Packung auf beide Beine. Bis zum Abend hin normalisierte sich alles und Pony lief wieder. Gott sei Dank...

Irgendwie stellte sich nach den ganzen Egeleien aber keine SO große Verbesserung ein. Einige Tage lief er verhältnismäßig gut, andere wieder nicht. Mal war er gut drauf, mal wollte er zB beim Hufeauskratzen das Bein überhaupt nicht belasten. Vielleicht hatte ich mir zu viel erhofft. Vielleicht war (bzw. bin) ich einfach zu ungeduldig. Keine Ahnung, aber es gab immer wieder Momente wo ich  zweifelte, ob das jemals wieder wird.  Permanent war ich am grübeln, ob wir nicht doch besser nochmal Cortison.... oder Zweitmeinung einholen... oder Schmerzmittel über längeren Zeitraum... oder oder oder... Teils war es echt zum verzweifeln und der Frust sehr groß.


Als ob das nicht reichte fing er Anfang Juni an zu husten. Zu dem Zeitpunkt hatte  ich mal einen schlechteren Heuballen erwischt, dazu auch noch ne Hitzewelle, weshalb ich das Heu nur für abends wässern konnte. Weil er aber einen für ihn untypischen trockenen Husten hatte und die Nase nicht schnodderte, dachte ich an Pollen. Vor allem weil er auch vermehrt hustete, wenn er auf der Weide war oder ich ihn gerade rein holte. Oder war´s doch der ganze Staub auf Paddock und Weide wegen der Trockenheit? Plus die mangelnde Bewegung wegen seinem Bein? Wahrscheinlich von allem ein bisschen etwas, zumindest wurde es trotz täglichem Inhalieren nicht besser, also kam die TÄ... 
Außer einem leichten Kratzen war beim abhören nichts auffällig, die Atemfrequenz normal (12 Atemzüge/ Minute, die lägen bei einem Allergiker/COPDler normalerweise bei ca. 20). TÄ verordnete Bronchienerweiterer und Schleimlöser für 10 Tage zum Inhalieren, danach sollten die Mittel ausgeschlichen werden. Gut, haben wir gemacht.... von einer leichten Verbesserung konnte man aber auch erst während des Ausschleichens sprechen. Das war irgendwann letzte Woche.

Da kam auch meine THP/ Osteo (am 27.06.), die sich das Pony komplett vornahm. Der Schnuck fand´s toll und reagierte auch prompt auf ihre Behandlung. Tja und dann lagen am nächsten Tag gelbe Schnodderbrocken im Paddock *würg*
Sicherheitshalber telefonierte ich nochmal mit der TÄ und sie meinte, das ich das Wochenende noch abwarten soll und wenn´s dann nicht besser wird, wir zusätzlich mit Cortison inhalieren sollten.
Also hoffte ich natürlich inständig das es besser wird, damit wir ums Cortison herum kommen, aber Pony hustete letzten Donnerstag und Freitag noch schlimmer als vorher. Wieder großer Frust. Allerdings wurden da grad die Felder rund um unsere Offenställe gemäht und alles versank im Staub. Samstag, als die Felder ab waren, hustet Pony nur 2x kurz auf der Weide und gab sonst keinen Ton von sich. Sonntag hatte er einen kurzen Hustenanfall nach dem Weidegang und gestern gabs 2 kleine Hüsterchen auf der Weide. Ansonsten kein Hustenanfall, kein Schnodder. Schön... vielleicht endlich mal ein Lichtblick...

Inhaliert wird nun weiterhin täglich mit NaCl bzw. alle 3 Tage mit den Medikamenten und das Heu gibt’s morgens und abends mittlerweile lose vom Boden aus, damit der Schnodder ablaufen kann. Pony läuft auch jetzt mal seit ner Weile gut (also das bisschen was er sich auf Paddock und Weide halt eben bewegt) und vom Kopf her ist er eh gut drauf.
Mal schnell ein Stoßgebet zum Himmel schicken, das es nun endlich wieder bergauf geht.... 


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