Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Phönix mit Hufrehe (Gelesen: 20000 mal)
mambo
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Zeige den Link zu diesem Beitrag Phönix mit Hufrehe
29. Mai 2011 um 12:28
 
Halloan alle!

Ich hätte mir niemals träumen lassen, dass ich hier ein Tagebuch für ein zweites Hufrehepferd anlegen muß.
Und ich bin nach wie vor ratlos, wie das passieren konnte.

Phönix ist das Pony unserer Tochter,welches 2005 einen schweren Hufbeinbruch hatte.Bilder dazu sind an anderer stelle schon im Forum.

Durch Emir´sHufrehe bedingt, sind die Pferde seit letztem Jahr nicht mehr auf der Weide gewesen. Und im letzten Jahr wegen Emir nur 1 Stunde pro Tag. Vielleicht in Ausnahmefällen ein paar mal knapp zwei. Aber niemals länger.
Phönix ist allerdings ein Problemfall,da er ständig alle Zäune überwindet und wir im letzten Jahr regelmäßig Anrufe aus dem Stall bekamen, dass er wieder auf der Weide stehen würde.Manchmal wohl die ganze Nacht. Die Zäune standen unter Strom und es gab 3 Litzen.Kein Mensch wusste, wie er da rauf kam.Seit es 5 Litzen gibt ( seit letztem Jahr )  kam es nicht mehr vor.
In diesem Jahr hat er an der Hand gegrast, aber auch nie lange.

Auch haben wir bei Weidegang dabei natürlich auf die Uhrzeit geachtet und erst am frühen Abend die Pferde auf die Weide gebracht.
Zu unserer Herde muß man sagen, dass sie im Grunde nicht zusammen passt. Unsere Schimmel dürfen fressen, so viel sie mögen, wobei Dino noch mehrfach am Tag zugefüttert bekommt,weil man seine Rippen sieht. Er ist jetzt 27 und war schon immer ein eher knöchernes Pferd.
Und unsere Brownies ( Emir und Phönix ) sind immer eher zu dick.
Die 4 Pferde leben gemeinsam auf einem Paddock. Trennen ist nicht möglich.
Am 7. Mai waren wir mit Phönix und Mambo beim Horse Agility Verein übers Wochenende, um Zirsensik zu üben.
Die Pferde waren dort in Boxen unter gebracht und außerhalb  der Übungen ( die in der Halle waren ) auf dem Agility Platz. Dort wuchs nicht wirklich viel. Es gab einiges an Hahnenfuß, aber den fressen sie zu Haus bei uns nicht.Wenn wir sie beobachtet haben, fraßen sie auch nicht, sondern nutzen den Platz zur frreien Bewegung.
Bei dem Kurs wurden die Übungen mit Karotten unterstützt, die er so nicht bekommt, da er zu viel Gewicht hat.
Sonntag zeigte er dann an einem Huf eine Unregelmäßigkeit, die im Abends deutlich war.
In den Hänger verladen wollte er sich nicht lassen, und er stieg ständig, was wir so nicht kannten.
TA untersuchte ihn und sagte, er habe Pulsation an allen 4 Beinen und verschrieb Metacam für 1Woche.
Erlahmte nur sehr deutlich, bewegte sich dabei aber ziemlich schnell vorwärts und sah ganz anders aus,als wir Rehe bisher bei Pferden wahr genommen haben.
Die weiße Linie war deutlich erkennbar, aber der Huf war überfällig von der Verarbeitung her und es hatten sich große Hebel gebildet, so dass davon ausgegangen wurde, dass diese Hebel dafür verantwortlich waren.
Inzwischen hatte auch Hufschmied danach gesehen.
Lahmheit wurde nicht besser und nach einer Woche kam ein TA, der ein Hufgeschwür vermutete und beim schneiden eine Einblutung fand. Phönix sollte kein Metacam mehr bekommen und wurde auf Hufgeschwür behandelt. Huf wurde in Rivanol gestellt und zusätzlich bekam er Myristica, um das Geschwür zu ziehen. Jedesmal, wenn man an den Huf wollte, stieg er.
Bei der Hufbearbeitung bekam er Karotten, um still zu stehen. Ohne die stieg er ununterbrochen. Selbst mit Betäubung durch den TA beim ersten ausschneiden stieg er.
Hufbearbeiter fanden Eiter bei der Bearbeitung des Hufes. Also dachten wir, nun wäre alles gut. Er lahmte weiter deutlich. TA kam nochmal und riet,da er keinen Eiter mehr fand, zu röntgen.
Es ist der Huf betroffen, bei dem er den schweren Hufbeinbruch hatte. Wir ließen ihn voller Angst, dass etwas an der alten Bruchstelles ein könnte röntgen und trauten unseren Augen nicht,als das Bild kam.
Da der TA nur analoges Röntgen durchführen kann, ließen wir das Bild von einem anderen TA machen, den wir gut kennen,und der ein digitales Röntgengerät besitzt. Dieser hat dann auch den Grad der Rotation ins Bild gezeichnet. Ein noch vorhandenes Hufgschwür zeitgleich ist nach wie vor nicht unwahrscheinlich.
Die Bilder haben wir an Hufbearbeiter und behandelnden TA weiter geleitet, aber bisher noch niemand erreichen können.

Inzwischen sind die Pferde nur noch tagsüber für wenige Stunden zusammen auf dem Paddock.
Ansonsten sind die Brownies aufgestallt mit geringer Heumenge und die Schimmel gehen auf die Weide.

Laut dem TA,der das digitale Röntgen gemacht hat, soll die Rotation schon alt sein und die jetztige Lahmheit durch das Hufgeschwür,welches noch nicht richtig lokalisiert werden konnte.

Die Behandlung von Hufgeschwür und Hufrehe läuft etwas anders ab.

Wieso hat man so eine heftige Rotation dem Pony nicht angemerkt? Er hat nie gelahmt oder sonst etwas. Ich verstehe das nicht.
Brei Emir sah man immer sofort, wenn etwas nicht ok war.

Hoffe jetzt, bald Kontakt zu Hufbearbeiter und zu TA zu finden, um zu beratschlagen, wie es weitergehen soll.

Da wir im Leben nicht an Hufrehe gedacht haben und bei dem Röntgen der Bruch aus 2005 kontrolliert werden sollte,wurde auch keine Markierungen am Huf angebracht, auf die wir üblicherweise achten.

Hier ein Bild vom Hufbeinbruch aus 2005 und das aktuelle Bild.

[url]...

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Antwort #1 - 29. Mai 2011 um 13:57
 
Hier ein Bild 2 Wochen nach der OP, nachdem das abgebrochene Teil entfernt wurde.

[url]...

Uploaded with ImageShack.us[/url]

Und hier ein Bild 3 Jahre später:
[url]...

Uploaded with ImageShack.us
[/url]

Phönix war bis auf ein Hufgeschwür Ende 2007 an dem Huf immer lahmfrei und für uns unauffällig.
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Antwort #2 - 29. Mai 2011 um 20:17
 
Hier 2 aktuelle Bilder vom heutigen Tag.

[url]...[/url]

[url]...[/url]


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Antwort #3 - 31. Mai 2011 um 00:34
 
So, Heu wird nun seit 2 Tagen gewaschen. Und erstaunlicherweise sind sie ganz heiß drauf.
Von mittags bis zum Abend stehen die 4 Pferde zusammen. Dann gibt es nur ganz wenig Heu.Über Nacht stallen wir Emir und Phönix auf mit je gewaschenem Heunetz.
Ich bilde mir ein, eine leichte Abnahme erkennen zu können.
Das ganze wird nun konequent durchgezogen.Phönix hat seit 2 Tagen keine Pulsation mehr. Aber er lahmt nach wie vor. Das Hufgeschür scheint also noch vorhanden zu sein. Wobei ich dachte, dass er dabei eigentlich auch Pulsation haben sollte.

Wir überlegen nun, wie wir den Paddock in 2 Hälften trennen können, damit beide Parteien auch über Nacht mehr Bewegung haben können.
Tagsüber wollen wir sie nach Möglichkeit immer zusammen lassen, da Phönix und Dino und Mambo und Emir ein Paar sind.
Aber das würde das Futtermanegement nicht beeinträchtigen.
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Antwort #4 - 31. Mai 2011 um 23:48
 
So, Elu hat sich heute um Phönix gekümmert. Auch heute wieder keine Pulsation. Ich war nicht dabei, aber mir wurde gesagt, dass auch kein Eiter mehr kam.
Lahmen kommt scheinbar durch den riesigen Krater, der wegen dem Hufgeschwür geschnitten wurde.

Jetzt schauen wir, wie es weiter geht...
Er bekommt weiter die Medi´s, die Sarotti empfohlen hat. Sie meinte, das Hufgeschwür würde es auch gut finden. Und in 2 Tagen sollte man in jedem Fall Besserung erkennen können.
Diät funzt weiter prima.
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Antwort #5 - 01. Juni 2011 um 00:13
 
Hier die Vergrößerung 2 Wochen nach der OP:

[url]...

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Hier ein Bild 3 Monate nach dem Bruch.man kann gut erkennen, wie langsam aber sicher das fehlende Stück vom Körper nachproduziert wird.

[url]...

Hier nochmal im Kontrast  in der Vergrößerung:
[url]...

Uploaded with ImageShack.us[/URL[/ur]


Uploaded with
ImageShack.us

Ganz klar ist natürlich, dass diese Stelle niemals so gesund sein wird, wie vor dem Bruch.
Das Pferd sit so voller Lebensfreude. Und wenn Athrose kommt, müssen wir einen Weg finden.
Wichtig für uns ist, dass er schmerzfrei leben kann.
Und momentan sieht es danach aus, als könne man alles wieder (weitestgehend ) in den grünen Bereich bringen...
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Antwort #6 - 01. Juni 2011 um 20:27
 
Auch wieder null Pulsation spürbar und keine Medi´s, außer der Homöopathie.
Er war extrem gut drauf und wollte während er Paddockzeit ständig mit Mambo spielen.Dabei ist er ihm 2 x auf die Kruppe gestiegen. Erscheint Narrenfreiheit bei Mambo zu haben, da der sich alles hat gefallen lassen.
Ich hatte den Eindruck, er lief heute etwas besser.
Tierarzt ist guten Mutes und meint, er sieht es nicht dramatisch bei Phönix.
Er muß in jedem Fall abspecken. Irgendwie haben wir das  ( Ohne die Fotos ) nicht wahr genommen. Ich fand ihn nicht dünn, aber leider auch nicht dick.
Heunetze sind tierisch schwer,nachdem sie gewässert sind. Hab dann immer den eindruck, es ist ganz schön viel. Obwohl sie in trockenem Zustand grad mal die Hälfte vom Gewicht von vorher haben. Muß die Tage unbedingt mal wiegen.
In welchen Abständen lohnt es, Fotos zu machen, um Gewicht zu überprüfen? 2 Wochen??
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Antwort #7 - 02. Juni 2011 um 00:01
 
Könnte gerade an die Decke gehen.
Da der behandelnde TA kein digitales Röntgengerät hat, sind wir zu einem uns guten Bekannten gegangen.
Es sollten nur 2 Fotos gemacht werden und keine Untersuchung, da es ja einen behandelnden TA gibt. so war es abgesprochen!
Habe heute Rechnung bekommen. Es wurden 3 abgerechnet, weil der Assistent, der da war, noch eines machen wollte. Da es verwackelt war, sagte er, er berechnet es nicht.
Während er das Gerät aufgebaut hat, fragte er, wieso das Röntgen gemacht werden soll. Haben es ihm erklärt. Heute steht in der Rechnung Untersuchung drin. Hab ihn daraufhin angerufen und er sagte, er streiche es. Sein Chef schrieb mir nun, ich habe ihm aber die Vorgeschichte erzählt, und dafür müsse er das berechnen. Es wäre ja keine spezielle Untersuchung gemacht worden. Aber das verwackelte Bild, was wir auch nicht bekommen haben, dürfen wir abziehen. Gnädig!
Echt, was eine Unverschämtheit!

Genau der hat mir vor Jahren mal Blutwerte in Rechnung gestellt, die nicht auszuwerten waren, weil die Röhrchen einen Schlag hatten. Damals sagte er,  er müsse mir das berechnen, weil es schließlich auch nicht sein Fehler war.

Wieder was fürs Leben gelernt und die Adressliste verkleinert:-)

So, das musste mal kurz raus. Hab die Mail eben bekommen und mein Adrenalin ist noch ganz oben!
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Antwort #8 - 03. Juni 2011 um 17:57
 
Heute absolut keine Pulsation. Nach wie vor deutliches nicken,  wobei es weniger ausschaut, als gestern.
Wenn es vom Hufgeschwür kommt, müsste es doch längst gut sein.
Kann der Krater im Huf so lange Probleme bereiten?
Wenn es bis Montag nicht besser ist, dann doch wieder TA anrufen.
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Antwort #9 - 03. Juni 2011 um 18:05
 
Da Elu meint, dass die Gradzahl so nicht stimmt ( schon wegen fehlender Markierungen ), hier nochmal das Original-Bild.

[url]...

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Antwort #10 - 04. Juni 2011 um 20:45
 
Heute war ein Horrortag auf der ganzen Linie.
Als wir im Stall ankamen und Phönix auf den Paddock ließen, kam er uns mit 3 Beinen entgegen.
Das merkwürdige daran ist,  dass er alle 4 Beine gleich stark belastet. Aber wenn er einen Schritt gehen wollte, hebt er den ganzen Oberkörper an und macht eine Bewegung, wie beim Aufwärtsgalopp. Ich weiß nicht, wie ich das besser beschreiben kann.

In jedem Fall sofort TA gerufen. Der kam dann ca 1 std. später. In der Zwischenzeit sollten wir kühlen.
Und er fand eben auch merkwürdig, dass er voll belastet.

Elu meinte, es könne am Keil liegen, den sie drunter gemacht hat und wir sollten Keil wegnehmen. Aber TA wollte Keil unbedingt lassen.
Jetzt bekommt er Schmerzmittel und Montag schaut Elu.

Es hört nicht auf mit unserer Pechsträhne.

Positiv ist,dass der TA voll zufrieden mit Emir ist. Er bewegt sich flüssig über den Paddock.
Bei Drehbewegungen sind man noch etwas.aber das wäre auch komisch, wenn es so schnell gut wäre. Wobei das eigentlich nicht in Phönix Tagebuch gehört:-)

Jetzt hoffen wir, am Montag einen Schritt weiter zu sein.
Hoffen immer noch, dass das vermutete Hufgeschwür da noch irgendwo wütet. Denn genauso ist er gegangen.

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Antwort #11 - 05. Juni 2011 um 18:16
 
Heute trat er wieder beim gehen mit dem Huf auf. Er lahmt stark, aber er geht wenigstens nicht in die Luft. Allerdings hat er auch Schmerzmittel bekommen.
Bin jetzt gespannt auf Termin morgen mit Elu, was sie dazu sagt.
Wenn es ein Hufgeschwür gibt, dann hoffe ich, dass es endlich auf geht. so lange hat sich das noch nie gezogen...

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Antwort #12 - 07. Juni 2011 um 03:22
 
Bin wirklich erschüttert.
Agrajag und Elu waren heute bei Phönix.
Ich habe es wirklich nicht gesehen, dass er viel zu dick geworden ist.
Jetzt ist komplettes umdenken angesagt.
Wir haben damit ja bereits begonnen. Aber nun kann es nur funktionieren, wenn wir uns zu 100 % daran halten.
Manchmal braucht es scheinbar eine Schlag mit dem Hammer auf den Kopf....
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Antwort #13 - 10. Juni 2011 um 00:25
 
Zustand unverändert. Er lahmt nach wie vor stark und bekommt nur Homöopathie.
Bin hin- und hergerissen. Sollte er nicht wenigstens ein bisschen Schmerzmittel bekommen?
Der eine sagt nein, der andere sagt ja...

Paddockabtrennung muß ich etwas verschieben, da selbst heute Punktion Knie und Cortison rein. Osteochondrosis dissecans:-(
Kümmere mich so schnelles geht darum.In der Zwischenzeitlich stallen wir Mambo auf, während Phönix frei läuft. Phönix will ständig mit Mambo trotz extremer Lahmheit spielen.

Ich versteh das nicht.
Emir ist da ganz anders. Er schont, wie es notwendig ist.

Hoffentlich ist bei Land bei uns in Sicht:-(
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Antwort #14 - 12. Juni 2011 um 20:52
 
Bei Phönix ist noch keinerlei Besserung in Sicht.  Zwischen drin lief er richtig schlecht. Als wir nachschauten, sahen wir, dass er sich den Keil, der mit einem Hufverband befestigt wurde, abgetreten hatte. Der saß sozusagen unter der Hufbeinspitze.
Verband neu gemacht und das Teil befestigt.
Heute hatte er es wieder herunter getreten, obwohl ich den Verband gut über die Ballen gezogen hatte.
Da der Hufschuh etwas zu groß ist,scheint es dadurch immer ab zu gehen.
Mental ist er gut drauf. Habe heute Foto gemacht.kann aber nicht wirklich erkennen, dass er abgenommen hat. Heu bekommt er gewässert und rationiert.
Aber vielleicht könnt ihr ja was erkennen.
Stelle die Bilder nachher rein.
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Antwort #15 - 12. Juni 2011 um 21:22
 
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Er ist zur Zeit noch ca. 3 Stunden auf dem großen Paddock.

Rest aufgestallt in seiner Hütte mit Paddock.

Heumenge sind 2 Netze, wie man sie abgebildet sieht. Die haben wir 2 Minuten vorher aufgehängt.

Nächste Woche versuchen wir, wenn es mit meinem Knie geht, den Paddock in 2 Hälften zu teilen.
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Antwort #16 - 12. Juni 2011 um 21:34
 
Hab egerade noch Fotos gefunden vom Huftermin Anfang der Woche, als Elu mit agrajag den Huf bearbeitet haben.

Vorne sieht man den Krater, der wegen des Verdachtes auf Hufgeschwür entstanden ist.

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Antwort #17 - 13. Juni 2011 um 23:56
 
Heute war ein schwieriger Tag.

Phönix hat sich ziemlich in seiner Box aufgeregt, weil ein anderes Pferd auf einem Nachbarpaddock tierisch Stress gemacht hat. 
Beruhigen stellte sich schwierig dar.
Also haben wir einen kleinen Bereich vor seinem Paddock abgesteckt und Dino zu ihm gelassen, damit er nicht allein stand.
Nun ist Dino aber rangniedriger.
Zuerst hat er ihn geschickt, dann aber wurde er ruhiger.
Keine Ahnung, was das noch werden soll. Wir sind ja auch nicht immer da.

Lahmheit wird nicht besser:-(
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Antwort #18 - 15. Juni 2011 um 00:57
 
Heute hatten wir den Eindruck, als würde er minimal besser laufen. Nicht super, aber ein klitzekleines besser.

Verband überprüft, Keil sitzt noch an der Stelle, wo er sitzen soll...

Allerdings bringt er uns zur Verzweiflung. Er läuft regelmäßig mit Geschwindigkeit. Das kennen wir von Emir nicht. Wenn der Schmerzen hatte, hat er geschont.

Erst hat er in seinem kleinen Paddock Radau gemacht. Dann haben wir ihn in den verkleinerten Paddock gebracht und er ist dort gerast und gebuckelt. Man hatte den Eindruck, er muss sich bewegen.
Von aussen gab es keinen Anlass. Also wieder zurück in den kleinen Paddock, wo er ca 20 Stunden am Tag ist.

Ich habe mal eine Frage an euch und hoffe, es liest jemand und es gibt Feedback.

Haben sich eure Hufrehepferde auch mit Geschwindigkeit bewegt und stark dabei gelahmt?

Er wälzt sich, springt auf und rast wie ein gestörter los. Danach ist dann Ruhe. Nur nicht gut fürs Hufbein.
Leider macht er es ja auch in seinem kleinen Bereich.
Sind wirklich am verzweifeln Traurig
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Antwort #19 - 16. Juni 2011 um 02:01
 
hallo!

ich hatte ein paar fragen gestellt und würde mich wirklich freuen, wenn mal jemand dazu antwortet.

oder hat bisher noch nie jemand ein rehepferd gehabt, was sich so verhalten hat?

ich verstehe absolut nicht, wieso der sich so bewegt / bewegen kann, wenn er schmerzende hufe hat.
das macht doch kein normales pferd, oder doch?

heute war er ruhig. wobei wir allesamt adrenalin hatten, weil wir befürchtet haben, aber den nachbarpaddocks könne es rund gehen.
wobei er ja auch von sich aus ab und an plötzlich los rast.

heute hat er in seinem paddock kurz panik gehabt und dann auch emir angesteckt.

am ende der weide hat ein fahrzeug gebrannt. und als der adac mit blinklicht kam, muß er es erst übersehen haben.
war aber nur kurz.

insgesamt hatte man den eindruck, als würde es heute minimal besser gehen.

rippen sieht man leider noch nicht.aber wenn ich mit der hand drüber fasse, kann ich sie jetzt besser spüren, als zu beginn der diät.
mähnenkamm ist noch mächtig. macht aber lockereren eindruck.

hoffentlich gibt das teil nicht.
ein kipphals reicht uns. wobei emir ihn bereits mit 4 jahren in spanien vordem kauf hatte.

Wenn der Schmutz der Welt entfernt ist, wird das Herz rein.
Wenn Bitternis entfernt ist, wird Freude entstehen -
So wie das Wasser, wenn die Wellen entfernt sind, von selbst zur Ruhe findet.
Wie ein Spiegel, vom Schmutz befreit, von selbst strahlt.
Entfernst Du Verunreinigungen, dann wird Deine Klarheit von selbst leuchten.
So brauchst Du auch keine Lebensfreude suchen – entferne nur die Quellen der Bitternis,
dann wird Freude von selbst entstehen.

wie gesagt, würde mich sehr über antworten freuen:-)
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