Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Tagebuch Joschi (Gelesen: 36774 mal)
Sam
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02. Februar 2011 um 13:06
 
Joschi`s EMS Geschichte:

Joschi wurde 1989 geboren und ich bekam ihn 1993; er war damals gerade 4 Jahre alt.

Die ersten 7 Jahre, in denen er dann bei mir war, stand er bei meiner Freundin in einer großen Herde ganzjährig auf sehr großen (aber leider auch zu fetten) Weiden. 
In dieser Zeit brauchte er nie einen Tierarzt...

Im Mai 2000
bekam er dann einen heftigen Reheschub und der damilige TA machte ihm einen Aderlass, gab ihm alles an Medikamenten, was sein Programm so hergab... Aber das Wichtigste, nämlich wie man so ein Pferd auf Diät setzt, konnte er mir nicht sagen...  Und damals hatten wir kein Internet oder sonstige Möglichkeiten, sich über die Krankheit zu informieren.
Als er dann 2 mal innerhalb von 3 Monaten jeweils 1 Woche in der Klinik war, bekam er einen Rehebeschlag mit Kautschuk als Trachtenerhöhung und Polster. Der Schmied der Klinik empfahl mir dann ein Buch über Hufrehe...

Die beste Hilfe und Rettung war allerdings meine Huforthopädin, die mir dann meine neue Tierärztin nach den Klinikaufenthalten empfahl...
Dann ging es endlich wieder bergauf.... 

Es stellte sich heraus, dass Joschi kein Gras mehr vertrug  und wohl da schon EMS hatte. Deshalb gab es von da an nur noch Heu, Mineralfutter und zur Saison ein paar Möhren.
Damit war er über 10 Jahre schubfrei und ich konnte ihn als Barhufer im Gelände reiten Durchgedreht   

Bis zum 09.Oktober 2010...

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Reiten heißt nicht, vor Publikum nach Erfolgen haschen;    

                                                                                                                                                                
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Antwort #1 - 02. Februar 2011 um 13:26
 
Am 09.Oktober 2010
lief Joschi nachmittags plötzlich auf 3 Beinen, die Tierärztin, die ihn nun schon seit über 10 Jahren kennt, diagnostizierte ein Hufabszess und verordnete Sauerkrautpackungen...
Allerdings war es Samstagabend und ich hatte nicht grade soviel Sauerkraut zur Hand... und machte deshalb erstmal einen Rivanol-Anguss.
Da ich in der gleichen Nacht ins Krankenhaus musste und ich die darauf folgenden Wochen zusätzlich selbst auch gesundheitliche Probleme hatte, reduzierte ich dummerweise auch nicht gleich sein Futter...

Das Hufabszess wollte trotz ständiger Sauerkrautwickel einfach nicht aufbrechen und aufschneiden ging nicht, weil man es nicht genau lokalisieren konnte...
Als wir dann ein Röntgenbild machten, zeigte sich dann endlich, dass der Abzess sich in der Abheilung befand.

Dann merkte ich aber, dass er auch auf dem gesunden Huf Pulsation hatte und beriet mich sofort mit meiner Tierärztin.
Er bekam dann sofort nur noch (weniger) Heu, Kühlung und ASS....

Zusätzlich bekam er noch von einer THP eine Kräutermischung für Rehepferde...
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Antwort #2 - 02. Februar 2011 um 13:43
 
... So hatte Joschi viele Wochen "Pampers"-Verbände mit integrierten Gel-Kühl-Kommpressen an den Vorderhufen...

Irgendwann während dieser Zeit habe ich mich hier im Forum angemeldet und war froh, hier viele Informationen, Tipps und Hilfe zu finden.

... Da mir einige hier auch zum ACTH- Test rieten und ich selber auch schon den Verdacht auf ECS hatte, machte meine Tierärztin dann vor Weihnachten ein großes Blutbild und den ACTH-Test.
Cushing bestätigte sich demnach nicht und auch seine Cortisol-, Leber- und aneren Werte waren erstaunlicherweise richtig gut.
Wenn es auch kein 100% tiger Cushing - Ausschluss ist... , hab ich mich über die tollen Blutergebnisse richtig gefreut!

Anfang Januar 2011 kam dann endlich das langersehnte Ballancer-Pulver und die Speedy Beets.
Und ich finde, seine Beulen über den Augen sind in den wenigen Wochen schon gut zurück gegangen und er hat auch schon einige Kilos verloren (auch wenn man es auf den Fotos aus "Fragen zu EMS-Tagebüchern - Fragen zu Joschi" nicht so gut erkennen kann...., aber ich kann mittlerweile seine Rippen wieder fühlen, sein Hals ist nicht mehr so hart und er kriegt ganz langsam wieder eine Halslinie...)
 
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Antwort #3 - 10. Februar 2011 um 12:52
 
Im Moment gehts Joschi gut...

Seine Hufe sind kalt und er läuft auf weichem Boden schon wieder richtig flott im Vergleich zu dem harten gefrorenem Boden in den letzten Wochen.
In dieser Frost-Zeit waren die Hufe auch meist in der Innenseite der Hufwand leicht warm.
Haben vorgestern wieder mit leichter Bodenarbeit und etwas Spazierengehen angefangen.
Allerdings nur auf Wiese und weichem Boden, da ich mich wegen seiner Hufe noch nicht auf Teer oder zum Teil etwas geschotterten Waldwege traue...
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Antwort #4 - 16. Februar 2011 um 11:42
 
Mir ist gerade mal aufgefallen, dass ich noch gar nicht geschrieben habe, wie und wo er gehalten wird...
Dann hole ich das jetzt mal noch nach...

Also nachdem Joschi die ersten 7 Jahre ja bei meiner Freundin (Pferdewirtschaftsmeisterin) stand, steht er seit ca. 11 Jahren direkt hinter unserem Wohnhaus.
Dort haben wir damals extra einen Stall mit daran grenzendem großen Auslauf gebaut, so dass die Pferde zu jeder Zeit rein und raus können, wie sie möchten.
Eine große Weide umgibt den Stall mit Platz, unser Haus und das meiner Schwiegereltern.

Da die Weide von Joschi und der kleinen Lisa ja leider nicht mehr als solche genutzt werden darf, kann ich von dieser mein jährliches Heu für meine 2 Lieben ernten.
Ich lasse mein Heu immer etwa 4 Wochen, nachdem die Bauern ihr Heu für die Kühe gemacht haben, machen.
Das ist zwar nicht so schmackhaft, aber für Joschi hat sich das als optimales Heu bewehrt. 

Leider stellte ich nach meiner 10jährigen gut bewehrten Heu -Mineralf. mit gelegentl. Möhren - Fütterung aufgrund einer schlimmen Gastritis bei klein Lisa die Fütterung etwas um. Sie konnte letzten Winter wochenlang nur Heucobs fressen und da für sie auch Äpfel, Möhren usw. nun tabu waren und Joschi die Cobs auch vermeintlich vertrug...., bekam er davon natürlich auch was ab (anstatt Möhren...).
Leider eine falsche Entscheidung..., wie sich dann ein paar Monate später rausstellte...
Ich hab mich nach all den rehefreien Jahren wohl auch schon zu sicher gefühlt....

Jetzt kriegt er NUR noch ABGEWOGENES HEU aus 4,5 cm maschigen Heunetzen in 3 Rationen und morgens und abends Ballancer mit ganz wenig Speedy Beets....

Vorgestern waren Joschi`s Hufe vorne mittags wieder leicht warm (an der Innenseite der Hufwand).
Finde so jetzt keine direkte Erklärung dafür..., gebe dann mal dem Wetter die Schuld... es war für die Jahreszeit mit ca. 11 Grad mit einem Mal sehr frühlingshaft.

Gestern waren seine Hufe dann wieder kalt... , und ich finde seine Beulen über den Augen und seine Fettpolster sind auch noch mehr zurück gegangen. Smiley

Manchmal kommt er mir allerdings etwas schlapp oder müde vor und bei der leichten Bodenarbeit knickt er manchmal im Schritt vorne etwas ein...
Ein paar Std. später hüpft er dann wiederum mit der Kleinen über den Platz...
Aber er wird immerhin bald schon 22 Jahre..., viel zu schnell sind 18 Jahre vergangen...   

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Antwort #5 - 17. Februar 2011 um 12:31
 
Bin jetzt eine Weile immer nur auf dem Platz auf weichem Boden mit Joschi spazieren gegangen oder hab mit ihm leichte Bodenarbeit gemacht.
Gestern mittag bin ich das erste Mal mit ihm und der kleinen Lisa und Hund Benji nochmal ein kleines Stück Richtung Waldweg gegangen.

Joschi war so "verrückt" und wäre am liebsten los gerannt...
Da hat man nix von seinem Seniorenalter bemerkt... Laut lachend
Ich bin dann auch nicht so weit gegangen, da ich auf dem härteren Boden und seinem unruhigen Gehibbel es dann nicht übertreiben wollte...
Mal sehen, wie es heute ist...

Die Hufe sind zeitweise aber immer wieder mal warm... allerdings das Wetter wird auch immer wärmer..., ob`s daran liegt???   
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Antwort #6 - 24. Februar 2011 um 10:41
 
Joschi hat immer wieder mal zwischendurch etwas wärmere Hufe (immer die Innenseite der Hufwand in Richtung Kronrand).
Habe den Eindruck, dass er nachts ziemlich viel an dem Leckstein leckt, da die Fresspause leider nachts ja schon lange ist bis morgens.
Ob das auch eine Rolle spielen könnte....?
Und dann auch die extremen Wetterwechsel...?

Seit vorgestern hatten wir wieder nachts richtig kalte Frosttemperaturen und der Boden war wieder mal buckelig-hart gefroren ...
Erstmal wieder Pause mit unserer leichten Arbeit...  unentschlossen

Aber hab heute morgen gedacht..., sein Durst und das übermäßige Urinlassen, das Schwitzen... , die Fettpolster und seine Figur, ...ist alles besser geworden... Smiley

Freu mich, dass er sich so erholt hat. Müssen das jetzt eigentlich nur noch schaffen, dass seine Hufe konstant kalt bleiben...
Könnte mir vorstellen, dass er unsere gemütlichen Ausritte mit klein Lisa und Farmcollie Benji auch vermisst (so wie ich ...)
Hoffe, dass wir da auch wieder hin kommen...
Will mir neue Hufschuhe für ihn kaufen..., sobald die Hufpflegerin nochmal kommt.
 
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Antwort #7 - 02. März 2011 um 12:45
 
Das Wetter wird endlich besser und Joschi läuft gut z.Zt..
Gestern ist er wie ein Rodeo-Pferd über den Platz gehüpft... Durchgedreht
Tut so gut, ihn wieder so zu sehen ...

Er verliert jetzt tüchtig sein Winterfell und ich bin sehr gespannt, wie seine Figur darunter aussieht ...
Ich denke, da wird man erst richtig den Erfolg der strengen Diät sehen.
Obwohl ich jetzt auch schon große Veränderungen sehe und fühle, im Vergleich zum Dezember...  Smiley

Ich bin sehr froh, in dieses Forum gegangen zu sein...
An dieser Stelle mal:
Danke für die guten Tipps, Infos und den Erfahrungsaustausch.  Zwinkernd 
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Antwort #8 - 10. März 2011 um 10:49
 
Seit gestern kommt Joschi mir wieder öfters entgegen galoppiert... Smiley
...trotz des festen Bodens.

Der Platz ist leider nicht so lang, dass er sich im Galopp mal strecken könnte.
Würde ihn gerne auf der Weide mit Maulkorb nochmal laufen lassen, da er auch bei den Spaziergängen meistens immer etwas zappelig ist und am liebsten los rennen will.

Ich hab aber schon etwas Bammel, dass er sich verletzen könnte, da seine Muskeln ja seit Oktober vermtl. ziemlich abgebaut haben und er auch bei der Bodenarbeit hin und wieder vorne leicht einknickt.
Mal sehen...   

Habe vor etwa 1 Woche seine 3 Heu-Rationen noch auf eine 4. Ration (4.30 Uhr) aufgeteilt, so dass die Fresspause dann nachts nicht mehr so lange ist.
Seitdem äppelt er auch wieder nachts öfters. 
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Antwort #9 - 16. März 2011 um 10:45
 
Seitdem Joschi jetzt in letzter Zeit so gut gelaufen ist und ich das Gefühl hatte, dass er auch wieder was tun will, hab ich mich nach wochenlanger leichter Arbeit und Spaziergängen gestern das erste Mal (seit September `10) wieder drauf gesetzt.
Bin mit ihm ca. 10 min. auf dem Platz im Schritt geritten ... War das ein schönes Gefühl... Durchgedreht  Durchgedreht  Durchgedreht
War mir jetzt die ganzen Monate nicht sicher, ob er sich mit seinen 22 Jahren überhaupt nochmal soweit erholt, dass ich ihn wieder stundenweise im Gelände reiten kann... 
Meine Hoffnung ist seit gestern diesbezüglich auf jeden Fall wieder gewachsen... Smiley    

Am Montag kommt die Hufpflegerin und er kriegt dann gleich auch neue Hufschuhe angepasst...
Bin sehr gespannt, wie er damit geht...
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Antwort #10 - 23. März 2011 um 11:57
 
Am Montag war die Hufpflegerin da und wir haben Joschi neue Hufschuhe (Easy boots) angepasst...

Und gestern bin ich das erste Mal mit den Hufschuhen 20 min außerhalb von Platz und Weide mit ihm geritten... 
Hab mich so gefreut, wie der mit den Schuhen im Schritt maschiert ist... Echt toll... Als hätte er die Schuhe schon immer und nie was an den Hufen gehabt Durchgedreht Durchgedreht Durchgedreht
Bin gespannt, wie sich die E boots weiter bewehren...

Hatte mit damals vor fast 11 Jahren nach seinem ersten Schub von der Huforthopädin die Dalmer Clog anpassen lassen..., damit ist Joschi nicht so schön gelaufen und hab sie dann auch nicht mehr benutzt.

Freu mich schon auf die nächsten Tage...  Smiley
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Antwort #11 - 30. März 2011 um 11:59
 
Bin jetzt seit letzter Woche Dienstag wieder fast täglich mit Joschi, Pony und Hund im Schritt bis in den Wald und zurück... Smiley
Mit den Hufschuhen geht er prima...

Hin und wieder hat Joschi zwar Tage, wo er etwas "müde u. schlapp" geht, als wenn er Blei an den Beinen hätte...,
es dann aber vorkommt, dass er 1-2 Std. später auf dem Platz hüpft und läuft, als wäre er noch ein junger Hecht  ...
Allerdings hat er diese "schlechteren" Tage schon seit ein paar Jahren beim Reiten.

Und er hat seit ein paar Jahren eine Art Heuschnupfen und scheint auf Pollen vermehrt zu reagieren... Letztes Jahr hatte ich das mit homöopath. Mitteln ganz gut im Griff. Mal sehen, wie es dieses Jahr ist...   
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Antwort #12 - 14. April 2011 um 11:11
 
Joschi´s müden und etwas wackligen Phasen scheinen wohl doch auch mit dem Kreislauf zu tun haben...
Es ist immer wieder sehr deutlich zu sehen, dass er an wärmeren Tagen mehr Probleme damit hat und sobald das Wetter wieder kühl ist, geht es ihm deutlich besser und er hat dann auch wieder ein ganz anderes Tempo im Schritt (schneller dürfen ja noch nicht).

Er bekommt jetzt seit ca. 4 Tagen Crataegutt Tropfen. Kann jetzt noch nicht genau sagen, ob sie helfen, da sich das Wetter auch genau in dieser Zeit von einem Tag auf den anderen Tag von 22 auf 6 Grad geändert hat.
Und gestern ist Joschi bei dem kühlen Wetter auch im Vergleich zu den warmen Tagen richtig gut gegangen.

Ansonsten gehts ihm aber soweit gut... und seine Figur wird auch immer besser... Zwinkernd

Mit den Hufschuhen bin ich sehr zufrieden... War eine gute Entscheidung...  Smiley   
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Antwort #13 - 17. April 2011 um 12:35
 
Reiten im Moment wirklich täglich unsere halbe bis Stunde ins Gelände... Gehen seit den wärmeren Temperaturen erst so gegen 19 Uhr.

Die Crataegutt kriegt er seit ein paar Tagen jetzt morgens und mittags...

Seit vorgestern gehen wir auch wieder eine ganze Runde  Durchgedreht in ca. 45 min. .
Gestern ist er (für seine Verhältnisse) toll gegangen... und kaum eingeknickt  Smiley 
So könnte es bleiben........... oder noch schöner wäre natürlich,... noch besser werden....  Zwinkernd

Aber freue mich natürlich auch, dass wir wieder da sind, wo wir sind... 
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Antwort #14 - 19. April 2011 um 12:57
 
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Antwort #15 - 19. April 2011 um 13:30
 
Das ging aber schnell...  Smiley

Dankeschön Petra

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Reiten heißt, der Dialog mit dem Pferd in der Abgeschiedenheit und die Bemühungen um gegenseitiges Sich verstehen und um Vollkommenheit...
(unbekannt)
Die Seele eines Pferdes äußert sich nur denjenigen, die sie suchen. 
(Gustav Rau)
 
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Sam
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Antwort #16 - 03. Mai 2011 um 11:12
 
Insgesamt gehts Joschi gut...

Reiten oder gehen fast täglich unserere Runde...
Seit den Cataegutt Tropfen knickt er hinten im Vergleich zu vorher nur noch selten ein...
Allerdings hab ich doch noch immer das Gefühl, dass die Gelenke ihm auch etwas zu schaffen machen ...

Er hatte zwar noch nie einen weichen Gang, aber  grade jetzt bei den trockenen harten Wegen ist das für ihn schon anstrengender (kenne das von mir selber auch)..., wegen der harten Wege führe ich ihn auch öfter...

Und noch immer ist kein Regen in Sicht... unentschlossen 
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Antwort #17 - 06. Mai 2011 um 13:07
 
Hab noch nie so sehnsüchtig auf Regen gewartet...., dieser  blöde harte Boden Griesgrämig

Joschi ist vorgestern zwar für seine Verhältnisse gut gegangen, aber gestern dafür wieder weniger..., und ich bin sicher, etwas weicherer Boden würde schon helfen... Und das Gras würde sich über Regen SEHR freuen...

Hin und wieder waren in den letzen Wochen 15 km weiter Schauern, nur wir haben keinen Tropfen abgekriegt. Hab langsam Bedenken, dass das dieses Jahr mit dem Heu ein Problem werden könnte, wenn nicht bald Wasser in den Boden kommt... Ärgerlich
Der Aussenplatz ist auch knochenhart... Auf dem kleineren hab ich Hobelspäne, da gehts noch einigermaßen. 

Hab eben beeindruckende Fotos von einer Pferdebesitzerin gesehen, die ihren Lieben einen großen "Pool" gebaut hat...(sieht aus wie ein etwas weniger tiefer Weiher mit Betonplatte und Rheinsand als Bodengrund) und was für ein Spaß die Pferde darin haben...
Sowas hätte ich auch gerne!!! Da könnte Joschi schön seine Füße und Beine darin kühlen...
Das geht mir gar nicht mehr aus dem Kopf.... 
Mal vorsichtig meinen Mann fragen Augenrollen    

   
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Antwort #18 - 11. Mai 2011 um 11:26
 
Gestern abend hatten wir endlich mal ein paar Stunden Gewitter-Regen... das hat der Natur (und meiner Heuwiese) gut getan... Allerdings bräuchte meine Wiese noch einiges an Wasser....
Der Boden ist leider wieder viel zu schnell trocken...

Joschi hatte gestern abend leichte Pulsation hinten, als ich aus dem Stall kam (hatte auch hinten schon lange nicht mehr kontrolliert, da er ja bisher immer eher vorne Probleme hatte)... Da war mir schon übel im Magen...., weil ich dann immer gleich so ein Degavue` habe... unentschlossen
Habe da den harten Boden im Verdacht und war wegen des Bodens auch schon ca. 5 Tage nicht mehr reiten / spazieren...

Heute morgen war die Pulsation hinten nur noch minimal...
Er hat sich wieder so unter den Bauch getreten...,ähnlich wie letztes Jahr im August, als er die Maden im Schlauch hatte... Zunge Zunge Zunge
Und heute morgen hatte er dann auch wieder ein paar ganz winzige Maden im Schlauch... Zunge Zunge Zunge

Hab dann direkt mit Seifenlauge und anschließend Rivanol gespült.
Hab mich gefragt..., ob der Stress bzw. das furchtbare Jucken der Maden auch die Pulsation auslösen könnten???

Hoffe dann mal, das sich alles wieder beruhigt und wir noch mehr Regen kriegen...


   
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Antwort #19 - 12. Mai 2011 um 10:39
 
Joschi verwirrt mich grade ein wenig mit seiner " Pulsation "...

Gestern über Tag wieder kaum was gemerkt.... Auch die Hufpflegerin, die gesten nochmal da war, hat nix gemerkt...
und gestern abend hab ich wieder deutlich was gefühlt, sogar minimal auch vorne...
Heute morgen wieder nix... (zum Glück)
Trotzdem ist das alles etwas seltsam...

Hab ihm vorsichtshalber die Ass etwas erhöht... und mal den unteren härten Platz zugemacht... mal sehen, ob sich da was ändert???
Denn auf dem harten Boden ist er ja jetzt seit Wochen drauf gelaufen..., deshalb weiß ich nicht, ob die Pulsation, die ich da schonmal fühle wirklich vom Boden kommt....

Andererseits  kann es vom Futter ja auch nicht sein...  daran hat sich nix verändert...
Will aber bald auch nochmal den ACTH-Test wiederholen lassen... um nicht irgendwas zu übersehen...
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