Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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@ toni - Fragen zu TT (Tonis Tagebuch) (Gelesen: 75882 mal)
toni
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17. Januar 2011 um 18:33
 
Hi

Ich hoffe ich bin hier nun richtig zur Vorstellung. Ich habe mich hier angemeldet da ich ein Pony hier habe welches schon öffters reheschübe hatte. die ersten schübe waren immer nur im sommer und kamen eigentlich nur vor wenn er zu lange und zu viel auf der weide war. das konnte ich dann recht gut eingrenzen wenn ich ihn nur noch mit maulkorb auf die weide gelassen habe und extrem langsam angeweidet habe und die weiden wurden kaum gedüngt.
naja leider ist es seit letzten winter stark verändert. er hatte anfang/mitte dezember 2009 einen relativ heftigen schub. diesen habe ich mehr schlecht als recht in den griff bekommen. aber ab april war es dann doch langsam gut und er konnte wieder bewegt werden. aber leider kamen im jahr 2010 noch mehr schübe dazu. im sommer waren es noch mal zwei schübe kurz nacheinander. ich hatte ihn ende mai ganz langsam angeweidet und im juli kam dann doch ein schub der erst abglang und dann wieder aufflackerte. diese schübe ließen sich dann auch nur schwer behandeln aber im herbst war es dann wieder gut und das pony lief wieder gerne. und nu ist er seit anfang dezember wieder in einem schub aus dem wir nicht mehr rauskommen. er steht jetzt nur noch in einer gruppe im offenstall und sandpaddock. gefüttert wird heu und silage satt. anderes futter bekommt er eigentlich nicht, nur ein/zwei möhrchen zur besänftigung wenn die anderen etwas bekommen. und dazu zwei mineralbricks von eggersmann.

um mich jetzt mal etwas an die vorstellungsmail zu halten gehe ich nun  mal weiter in der reihenfolge in der mail vor:

-im sommer haben wir ein großes blutbild machen lassen. dies ergab keinerlei großen veränderungen auch wenn er gerade im schub steckte. habe das ergebniss auch noch hier, also wenn bestimmte werte gewünscht werden, kann ich nachschauen und dann hier posten. ansonsten gab es keine weiteren untersuchungen zur ursache. die ta vermutet eine allergie gegen irgendetwas aber leider können wir nicht herausfinden auf was.

- zur fütterung habe ich ja oben schon etwas geschrieben.

- röntgenbilder wurden bis jetzt noch nie gemacht. da unser ta das nicht mobil kann und in die klinik ist es eine relativ lange strecke.

- gearbeitet wird er wenn er denn fit ist ca. 2-3 mal die woche. dabei geht er 2 mal im unterricht mit (eine halbe stund ca mit kleinen kindern, also nichts großes) und ansonsten longiere ich ihn immer wieder mal zur korrektur. springen tut er seit den häufigeren reheschüben gar nicht mehr. kutsche fahren tun wir aus dem selben grund auch nicht mehr.

- bezüglich der auffälligkeiten vor den schüben ist mir erst gar nichts aufgefallen. als ich mich damit nun mal sehr intesiv auseinander gesetzt habe und ein paar sachen verglichen habe ist aufgefallen: den schub im winter 09 hatte er nach einer wurmkur mit equimax. und ansonsten kamen die schübe meist nach größeren wetterumschwüngen. entweder von kalt nach warm oder von warm nach kalt. auch hartgefrohrener boden macht ihm wohl extrem zu schaffen. andere gründe kann ich leider nicht finden.

aktuelle fotos der huffe habe ich leider nicht. im sommer habe ich welche gemacht aber ich habe keine ahnung wie ich die hier einstelle. aktuelle fotos kann ich aber auch machen, ist kein problem.

was ich vieleicht noch dazusagen muss: die behandlung des pony ist nicht besonders gut. ich hatte bis jetzt nur einen landta da und die hat leider nicht besonders viel erfahrung mit pferden bzw mit hufrehe. aber hier gibt es leider nur einen guten pferdeta aber der ist sehr teuer und wir müssen auch aufs geld achten. er ist aber in homöopathische behandlung. damit habe ich die ersten schübe (die vor dem winter 09) immer sehr gut und ohne ta in den griff bekommen. seit dem winter habe ich immer den ta mit zur unterstützung. aber er hat dann nur metacam verordnet bekommen und mehr nicht. beim letzten besuch hatte ich auf einen aderlass bestanden aber das hat leider nicht geklappt. war der ta zu doof zu (das pony hat sonst gute adern). leider war ich selber nicht anwesend und habe von der problematik mit dem doch nicht durchgeführten aderlass erst viel zu spät erfahren. das passiert mir ganz sicher auch nicht nocheinmal. auf grund noch einiger unstimmigkeiten (aber in anderen fällen) werde ich wohl doch wieder den ta wechseln und hoffen das es sich lohnt.

bezüglich cushing oder ems habe ich mit dem ta auch gesprochen und auch mit meiner thp gesprochen und keiner hält es für möglich da er wirklich danach aussieht.

nur zu den eigentlichen fragen: wie sieht denn die eigentliche akutbehandlung von rehe aus? denke nicht das nur metacam das richtige ist. alternativ habe ich nun seite mitte dezember aspirin selbstständig zugegeben aber wirklich eine verbesserung habe ich damit nicht erreicht.

und wie kann man auf cushing bzw. EMS testen? geht das auch im akuten schub?

Und wie lange darf ein schub dauern? leider hat sich die situation seit dem samstag schon wieder verschlechtert (es wurde auch wieder wärmer) und ich befürchte das schlimmste. Wann entscheidet ihr das es nicht mehr geht? das pony liegt nun viel aber an sich ist er sehr gut drauf, wiehert wenn ich komme und ist interessiert und wach bei der sache. deswegen mag ich diese richtung eigentlich noch gar nicht denken. heute ging es ihm wieder besser, aber dieses auf und ab hatten wir in letzter zeit schon öfters.

so, ist doch sehr lang geworden, ich hoffe das ich das wichtigste aufgeschrieben habe. macht mich bitte nicht zu sehr fertig wegen der behandlung. ich wusste es am anfang nicht besser und habe mich auf meine ta verlassen. hä?
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Ayra
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Antwort #1 - 17. Januar 2011 um 20:11
 
Hallo und herzlich Willkommen! Smiley
Fertig macht Dich hier keiner,  wir haben alle mal Fehler gemacht und keiner macht sie mit Absicht.
Wie ist denn seine Figur? Wie groß ist er? Hat er Fettpolster auf dem Mähnenkamm und re. und li. von der Schweifrübe? Hat er Augenbeulen...? Wie alt ist er eigentlich?

Was nun zu tun ist:
1. ab sofort nur noch 1 Std. gewässertes Heu, am besten aus einem engmaschigen Heunetz, davon gibt´s 1,5 % seines Ziel-Gewichts. Sonst bitte nichts mehr füttern. Das entlastet den Stoffwechsel, der aus dem Gleichgewicht gekommen ist.

2. Sollte er super weich stehen/liegen bzwl. könntest Du ihm Hufpolster aus Styrodur machen.

Dann würde Dich bitten die vorhandenen Blutbilder einzustellen. Kannst Du sie einscannen..?
Dann könnest Du sie, genau wie Fotos hier hochladen. Hier steht, wie das funktioniert: http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1266756820
Mach bitte auch Fotos von den Hufen, von vorne, von der Seite und von der Sohle.


Dann lies Dir bitte die Info-Blätter zu Cushing: http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1130675358
Auch wenn das Pony nicht nach Cushing aussieht, kann es Cushing haben...

Zu EMS liest Du mehr hier: http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1130674198

Man kann auch den Kombi-Test machen, auf EMS und ECS: http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1288076722


Zum Schluss würde ich Dich bitten Sarotti direkt mal anzurufen. Die Tel,Nr, steht ganz oben.

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bei 0,5 mg - ACTH-Wert 23,5 (TiHo Hannover >50 ) aber trotzdem noch Symptome, seit Mitte Oktober auf 0,625mg mit Besserung der Symptome, Mitte Dez. auf 0,6825 mg, dann auf 0,75 mg - Ergebnis> kühle Hufe, lustiges Pony, die Locken werden weniger... aktuell 1 mg mit einem ACTH-Wert von 16, seit 7/2012 1,25 mg, seit 4/2013 wieder auf 1 mg gesenkt, seit 6/2013 auf 0,75 mg

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Tavli


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Antwort #2 - 17. Januar 2011 um 23:10
 
Hallo Toni,
auch von mir ein herzliches Willkommen!
Das klingt wirklich sehr tragisch.
Welche Rasse ist er denn?
Vielleicht könntest Du ihn mit cat's claw behandeln, das hebt das Immunsystem.
Silage ist eher nicht gut bei Rehe.
Und absolute Ruhe braucht er. Er darf nicht laufen, Gar nicht.
So wenig Bewegung wie möglich tut ihm wohl, denke ich.
Die Ursache zu finden ist natürlich schwierig.
Wäre es möglich, ihm in diesem Jahr absolut keine Wiese zu geben?
Alles Gute für Euch
wünscht
Osie
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Antwort #3 - 18. Januar 2011 um 08:19
 
Hallo Toni und herzlich Willkommen!

Das hört sich wirklich nicht gut an mit deinem Vierbeiner.. aber wenn Du dich an die Tipps hier aus dem Forum hälst, sollte es deinem Schatz bald wieder besser gehen!

Um die Situation besser beurteilen zu können wären Fotos super, wie das geht, hat Dir Ayra ja schon geschrieben...

Außer gewaschenem Heu würde ich dem Pony gar nichts geben, so entlastest Du den Stoffwechsel und das ist wichtig bei Rehe.

Die Idee ihm Cats Claw zu geben, finde ich auch nicht schlecht. CC ist ein "Kraut" was das Immunsystem hebt, aber auch was Entzündungen entgegenwirkt. (Nicht wundern, wenn das Pony 1 bis 2 Tage ein wenig Durchfall hat, dass sind die beschriebenen Nebenwirkungen, die aber schnell wieder verschwinden)

Ansonsten brauchst Du jetzt - wie Du sicher schon weißt - gute Nerven und Durchhaltevermögen!

Wie gesagt, Fotos wären super!

LG und Gute Besserung

Miriam
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toni
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Antwort #4 - 18. Januar 2011 um 14:22
 
hi ihr,

oh je, das alter und die größe hatte ich gestern total vergessen. er ist jetzt 15 jahre alt und seit ca. 8 jahren kämpfen wir mit rehe (aber erst immer nur im sommer und zu viel weide). sein stockmaß ist 128 cm.

zum aussehen. im moment finde ich ihn nicht sehr übergewichtig. an sich finde ich ihn gerade gut vom gewicht. sonst neigt er gerne mal zum übergewicht mit hängebauch. deutlich sichtbare fettpolster hat er keine und auch der kopf/augenpartie unterscheidet sich nicht groß von unseren anderen pferden.

heute morgen ging es ihm mal wieder etwas besser. habe ihn aber trotzdem jetzt von den anderen getrennt und er steht duch einen zaun abgegrenzt auf einem sandpaddock. habe ihm dort auch gewaschenes heu (über nacht) hingelegt aber da geht er nur sehr schlecht ran. kenne die problematik allerdings schon aus dem sommer. dort wollte er das nasse heu auch nur schlecht fressen. ansonsten wird er jetzt erst mal nichts bekommen.
in den stall kann ich ihn im moment aus zwei gründen nicht stellen. zum einen ist die eine box die ich zur zeit noch habe von einem anderen pferd mit sehnenproblemen besetzt und zum anderen geht es ihm immer schlechter wenn ich ihn dort reinstelle da er keinen kontakt mehr zu den anderen hat. er kann sie zwar sehen aber die anderen sind halt draußen und er nicht. jetzt steht er neben den anderen auf der weide und ich hoffe das er das verkraftet. er ist halt immer lieber bei den anderen. wenn es gar nicht geht muss ich überlegen ihm seine kleine freundin dazuzustellen aber die wird sich bedanken.
zur bewegung: ich habe ihn so draußen gelassen da er sich da wohl gefühlt hat. er ist rangmäßig irgendwo im mittelfeld und die anderen haben ihn immer in ruhe gelassen bzw manchmal haben sie ihn alle bedauert, das war immer ein sehr nettes bild. ansonsten habe ich ihn so laufen lassen wie er wollte. er hat viel gelegen in den letzten tagen und sich nur zum futter bzw wasser bewegt. manchmal ist er mit den anderen über die weide gelaufen aber eher selten. aber bewegen wird er sich sicher weiterhin. er hasst es ganz fürchterlich wenn er in seinen eigenen äppeln steht. deswegen geht er immer in die letzte ecke um dort sein geschäft zu machen.

zu den bildern. ich werde gleich mal welche machen und dann schauen ob ich sie morgen hochladen kann. das wetter hier ist aber sehr mäßig, deswegen weiß ich nicht ob die wirklich aussagekräftig werden.

nochmal zu den merkblättern. an sich könnte es beides sein (ECS odder EMS). teilsymptome passen schon irgendwie zu ihm. es haben halt bis jetzt alle gesagt das es wohl eher unwarscheinlich ist.

wie ist das mit diesem doppeltest wo beide krankheiten untersucht werden, ist der aussagekräftig bzw. wie bekannt ist der schon? muss ich meine´m ta wieder mal erklären was er machen soll oder dürfte der etwas bekannter sein? so lange auf dem markt ist der ja noch nicht. und sind die ergebnisse sicher positiv bzw. negativ oder können auch oft falsche ergebnisse rauskommen? und wir wohnen etwas von gießen entfernt, also dürfte es ein paar tage dauern bis die proben dort im labor sind.
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di78
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Antwort #5 - 18. Januar 2011 um 23:52
 
hallo,
du musst es dem ta bestimmt erklären Zwinkernd
aber in dem link von oben steht ja alles wichtige drin. sprech dich also vorher mit dem ta ab, da er die röhrchen ja bestellen muss, ist bestimmt ne anleitung dabei Zwinkernd, so das dann nichts schiefgehen sollte und die werte aussagekräftig sind. damit hättest du die wichtigsten werte erst mal schnell abgeklärt und weißt vielleicht schon mehr.
gut das er jetzt abgetrennt steht und gewaschenes heu bekommt. wenn er hunger kriegt ißt er es schon. ist aber kein gras ehr auf dem auslauf, oder? wäre sehr wichtig. wenn der boden nicht weich ist solltest du hufverbände machen. z.b. so: http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1130677918.
ansonsten im akuten schub hufe kühlen hilft auch.

lg und gute besserung
dina
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Antwort #6 - 19. Januar 2011 um 07:35
 
di78 schrieb am 18. Januar 2011 um 23:52:
ist bestimmt ne anleitung dabei Zwinkernd,


Das kann ich bestätigen... Smiley
Und ich musste bisher auch jedem TA erklären, wo er die Röhrchen bestellen kann.
Einer berichtete mir stolz von der Gebrauchsanweisung, nach der er ja vorgehen könne...
Und das hat dann auch geklappt. Ich wohne auf dem platten Land in Ostfriesland und auch hier war es möglich den Test zu machen und die Proben wohlbehalten und vor allem gekühlt ins Labor zu kriegen  Zwinkernd

toni schrieb am 18. Januar 2011 um 14:22:
nochmal zu den merkblättern. an sich könnte es beides sein (ECS odder EMS). teilsymptome passen schon irgendwie zu ihm. es haben halt bis jetzt alle gesagt das es wohl eher unwarscheinlich ist.


Bei meinem Pony gab es auch nicht die Mengen an Symptomen, aber als Besitzer und guter Beobachter sieht man viel mehr als ein TA, der mal eben so drüber schaut.
Vom Fell her rein äusserlich war nix zu sehen.
Ich wünsche Dir viel Erfolg beim Test und ein gutes, also negatives, Ergebnis!
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toni
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Antwort #7 - 31. Januar 2011 um 13:03
 
so ich wollte mich auch noch mal wieder melden. Meinem pony ging es mit gewaschenem Heu und abgetrennten Paddok wieder recht gut. Leider sind dann die temperaturen wieder stark unter den Nullpunkt gefallen und mir ist das Heu eingefrohren und der Boden tut ihm auch überhaupt nicht gut. Also habe ich ihn nun doch wieder in den Stall geholt. Und er hat 2 tage lang ungewaschenes Heu bekommen. Aber er verträgt das leider nicht gut. Ob es jetzt wirklich das Heu oder die tiefen temperaturen sind oder die fehlende Bewegung, ich weiß es nicht. Aber heu waschen ist leider im Moment nicht möglich. ich habe keinen frostfreien Ort wo ich das machen könnte. Habe ihr sonst vieleicht noch eine Idee? Ich habe ihm nun seit gestern abend Silage gegeben. Ist sicherlich nicht das beste aber mein heu ist glaube ich qualitätsmäßig einfach zu gut. Die Silage (oder eher heulage) machen wir selber. Das Gras ist fast ungedüngt (nur mit Gülle gedüngt) und relativ spät geschnitten. Auch ist die Weide schon relativ alt, also ist das gras auch recht grobstängelig und nicht so weich.

zum thema hufpolster: ich habe schon einige versuche durch. letztes jahr habe ich mit styropor und pappe gepolster aber das hat nicht wirklich geholfen. als das ganze dann dieses jahr wieder losging als der boden gefrohren war habe ich vom TA den tipp mit der styrodurplatte bekommen. wie ich das machen sollte habe ich schon länger recherchiert. habe da damals auch sehr interessante links hier gefunden und das dieses jahr dann also so versucht. wirklich gut geklappt hat das auch nicht, also habe ich mir hufschuhe besorgt (habe nun welche von dallmer) und die dann mit der plattgetretenen styrodurplatte gepolstert. das hat auch recht gut geklappt. aber leider habe ich die zehe nie wirklich frei bekommen. ich polstere zwar immer nur den hinteren teil des hufs aber er tritt das ganze dann immer keilförmig nach unten.
jetzt habe ich noch mal versucht das ganze etwas anders unter den huf zu kleben (also nur die styrodurplatte, ohne hufschuh) aber leider hat der das ganze auch extrem schnell verlohren. nun habe ich mit meinem nachbarn gesprochen und nun versuche ich gerade die styrodurplatte unter die hufschuhe zu kleben. morgen früh weiß ich ob das ganze so klappt, weil dann der kleber ausgehärtet ist. hoffe es geht so weil im moment mag er kaum laufen (es sei denn er will wirklich wo hin, dann kann er sehr flott werden, weil blödsinn machen kann er schon wieder).

noch mal zum bluttest, bringt es mir zu zeit wirklich etwas zu wissen was er hat? könnte ich dann mit medikamenten auch die rehe in den griff bekommen? oder währe das dann nur zu meiner beruhigung und helfen kann ich ihm dann trotzdem nicht?

ach ja, seit ich ihn in den stall geholt habe nimmt er an gewicht ab und wird langsam doch etwas dünn. ich habe es nun auch endlich geschafft bilder zu machen und werde gleich versuchen die hochzuladen.
kann ich ihm vieleicht doch noch etwas zufüttern um das gewicht zumindest zu halten? heu hatte fast schon zur freien verfügung da er sein futter nicht ganz aufgefressen hat.
die ersten tage im stall hatte er auch immer etwas geschwitzt. habe ihm dann die decke abgenommen die er auf der weide immer getragen hat (war aber nur eine ungefütterte regendecke) und heute war er dann auch wieder trocken. das er anfängt zu schwitzen wenn er in den stall kommt habe ich zu beginn des reheschub im dezember auch festgestellt. das war dann für mich auch wieder ein grund ihn wieder rauszustellen da er damals auch alleine im stall stand, jetzt steht aber noch eine seiner weidefreunde neben ihm (ist auch krank, aber sehne nicht hufe).

wenn ich ihn mir so anschaue würde ich ihn am liebesten auch wieder rauslassen. er war noch nie ein stallpony und ihm geht es im stall auch nicht gut. auf seinem paddok ist er den ganzen tag immer noch etwas gelaufen wie er wollte. im stall würde ich ihm das auch gerne ermöglichen aber leider ist er dafür zu frech. er geht ohne zu zögern durch meine absperungen durch. kann halt auch nur mit strohband absperren und da steigt er dann durch die einzelnen litzen. habe auch schon versucht ihm beim misten freilauf zu gewähren aber dann geht er nur zum futter und bleibt da stehen, gehe ich aber weg dann fängt er an zu laufen. also versuche ich nun manchmal mit ihm spazieren zu gehen. nur vom stall bis zur straße (vieleicht 20 meter) und wenn er gut läuft etwas länger. aber wirklich gut ist das auch nicht. aber ich glaube er muss sich etwas bewegen, auf der weide ging es ihm ja immer besser als im stall ohne bewegung.

so das ist nu auch mal wieder ein langer text, vieleicht hat ja noch jemand einen tipp für ihn.
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Antwort #8 - 31. Januar 2011 um 13:19
 
Hallo Toni!

Also außer Heu würde ich deinem Pferd im Moment nichts geben. Fütterst du denn aus Heunetzen? Damit hätte dein Pferd zumindest etwas Beschäftigung, wenn er schon den ganzen Tag in der Box stehen muss...

Also ich würde an deiner Stelle sofort auf ECS und EMS testen lassen. Sollte dein Schatz wirklich ECS haben, dann kommt er nur mit Hilfe von Prascend aus dem Schub raus.

Sollte er EMS haben, dann MUSST du dich unbedingt an die entsprechende Fütterung halten.

Zu Silage kann ich jetzt  nicht viel sagen. Ich persönlich fütter KEINE Silage. Ich bin und war da schon immer ein Gegner davon. In meinen Augen ist das Kuhfutter, auch wenn die Heulage nicht annähernd so fett ist wie für die Kühe, ich bin da trotzdem vorsichtig.

Im Moment kannst du deinem Pferd nur helfen, indem du wirklich nur Heu fütterst. Am besten wäre echt gewaschenes Heu, aber das ist jetzt ja echt blöd bei den Temperaturen.

Und wenn du denkst, dass euer Heu "zu gut" ist, dann würde ich einfach weniger davon geben, dafür mit Stroh strecken und aus engmaschigen Heunetzen füttern.

Ich drück die Daumen, dass es deinem Pony sehr bald wieder besser geht!
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Antwort #9 - 31. Januar 2011 um 14:30
 
so, zum bilderhochladen bin ich scheinbar zu doof obwohl ich es genau so gemacht habe wie es hier http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1266756820 steht.

naja habe nun mal die bilder bei web hochgeladen. könnt ihr hier sehen https://fotoalbum.web.de/gast/samira127/Toni . wenn noch mehr bilder benötig werden einfach schreiben, dann mache ich die.
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Antwort #10 - 31. Januar 2011 um 14:36
 
@ nine  ich füttere das heu schon in heunetzen. und er steht auf stroh. also zum fressen währe immer etwas da. er frisst das heu auch nicht alles auf. meist bleibt immer ein rest übrig bis zur nächsten fütterung. allerdings auch erst seit er im stall ist. draußen wurde immer alles aufgefressen.
aber weniger füttern kann ich nicht, er wird schon immer dünner. als er noch draußen stand und nasses heu bekommen hat da war das gewicht super aber jetzt in den letzten tagen baut er ab.

zum thema silage. Also es gibt schon einen deutlichen unterschied zwischen kuhsilage und pferdesilage. die silage von den kühen ist deutlich nasser und das bekommen meine pferde auch nicht. das was ich füttere ist fast heu (da fehlen vieleicht ein paar stunden trocknung) und dann in folie gewickelt. also sehr trocken und sicherlich nicht mit kuhfutter zu vergleichen. ich füttere die silage auch nur im winter da sie sich im sommer nicht hält und im winter brauchen die pferde auch mehr energie wenn die nur draußen stehen. bei stallpferde ist das was anderes finde ich.
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Antwort #11 - 31. Januar 2011 um 16:45
 
Süßes Pony hast du da! Ich liebe Schecken  Durchgedreht

Aber ich finde ihn absolut nicht zu dünn. Ab den Nieren hat er schon noch ein paar Pölsterchen. Gut, das kann man jetzt mit dem Dicken Fell auch nicht so gut sehen. Aber abgemagert sieht er nicht aus.
Sind die Bilder denn aktuell? Also von jetzt, seit er im Stall steht und deiner Meinung nach abnimmt? Oder sind die von vorher?

Noch was zu Silage. Klar gibt es da einen Unterschied, keine Frage. Ich hab da etwas übertrieben  Zwinkernd Mein Pferd steht auch jeden Tag bei Wind und Wetter draußen und ich würde ihm NIE Silage oder Heulage füttern. Er ist und bleibt hufrehegefährdet und wenn dein Pferd grad im Schub ist...also ich würds nicht riskieren. Auch wenn es nur minimal mehr Energie haben sollte als Heu, das könnte das i-Tüpfelchen sein!

Sorry falls das blöd rüber gekommen ist, will dich auf keinen Fall angreifen. Ist nur  meine Meinung  Zwinkernd

Zu den Hufen werden sich sicherlich noch "Hufprofis" melden... Zwinkernd
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Janina Schwarzmaier  
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Antwort #12 - 31. Januar 2011 um 18:56
 
@ nine ja, ich muss auch sagen, auf den bildern kommt er sehr dick rüber. aber wenn man ihn anfasst dann hat man sofort die rippen zu spüren und auch im flankenbereich ist er eingefallen (wir sagen hier immer hungerkuhle dazu, ist halt so wenn die nur sehr wenig fressen. wenn wieder ordentlich futter da ist dann ist das da wieder gefüllt. denke ihr wisst wo ich meine). aber das fell tauscht bei ihm immer sehr schnell. er hat halt ponytypische wolle auf dem körper. meine anderen ponys sehen genau so aus.
und zu den polstern im nierenbereich. ja, dort ist es etwas dicker aber das fell steht dort auch hoch und er ist relativ verspannt dort. denke durch die ganze schonhaltung bekommt er langsam rückenprobleme, lege ihm nun schon teilweise meine back on track decke über und das genießt er sichtlich.

ach ja, die bilder sind aktuell, von heute morgen. heute abend sah er schon wieder besser aus aber glücklich ist er überhaupt nicht im stall. als ich den pferden draußen heute futter gegeben habe und er noch draußen rumlief ist er mir doch glatt auf die weide gefolgt obwohl im stall auch schon futter war und er das auch wusste. und er wollte gar nicht wieder mit zurück. ich glaube wenn das mit den hufschuhen morgen klappen sollte dann stelle ich ihn wieder stundenweise zu den anderen. die psyche ist ja auch immer ein großer faktor in der heilung und ihm ging es bis jetzt draußen immer besser als drinnen und das andere pferd drinnen hilft ihm da wohl weniger. schade, hatte gehofft das die sich gegenseitig die boxenhaft versüßen.

heute abend gab es dann heu und silage gemischt. ich denke ja das ihr hier recht habt aber es ging ihm heute deutlich besser als gestern und er hat halt seit gestern morgen nur silage bekommen. werde morgen mal sehen wie es ihm dann geht und dann weitersehen.
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Joy
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Antwort #13 - 01. Februar 2011 um 08:00
 
Hallo!
Ich habe mir anfangs auch immer Sorgen gemacht, dass Joy zu dünn wird. Sie ist zur Zeit echt ein wandelndes Gerippe. Aber meine TA sgat immer wieder (und ich finde da hat sie recht), etwas dünner macht bei Rehe gar nichts. Jedes Gramm Fett, was sie mitschleppen belastet die Hufe extra. Wenn es den Pferden ansonsten gut geht, macht es nix, wenn man ein paar Knochen sehen kann, auch wenn es nicht immer leicht ist, das auszuhalten. Man muss nur sehen, dass sie mit allem wichtigen versorgt werden, also am besten ein gutes, Rehe geeignetes Mineralfutter geben.
Ich finde dein Pony total knuffig, aber auf keinen Fall zu dünn. Auch wenn viel Fell drüber ist.
Liebe Grüße, Katrin
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toni
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Antwort #14 - 02. Februar 2011 um 20:23
 
@ joy  ein rehegeeignetes Mineralfutter, hast du da ein bestimmtes was ich auch im reheschub füttern kann?

nachdem ich nun 1,5 tage wieder heu zugegeben habe ging es ihm wieder deutlich schlechter. hängt das nun wirklich zusammen oder ist das ein zufall?
zur zeit ist er nachts fest in seiner box. tagüber hatte ich ihn gestern für ein paar stunden mit den anderen auf dem paddock. das fand er super und hat es sichtlich genossen wieder bei seiner freundin zu sein. als ich aber merkte das er nicht mehr kann habe ich ihn wieder in den stall geholt. heute lief er dann zusammen mit der großen stute vor den boxen auf dem pflaster (musste dafür aber alles heftig verstellen, aber was tut man nicht alles für seine ponys). sicherlich nicht das beste auf den harten steinen zu laufen aber die weide war heute sehr uneben gefrohren und da wollte ich ihn nicht rauslassen, zumal meine konstruktion von gestern mit den hufschuhen und den untergeklebten styrodurplatten hat leider nicht so gut gehalten, also muss ich mir noch mal was neues überlegen. also durfte er heute so wie er wollte auf den glatten pflastersteinen laufen. das hat er auch ordentlich gemacht und da ich ihn ja nicht gezwungen habe und auch die stute ihn kennt und sonst mit ihm auf der weide geht und auch jetzt im krankheitsfall nicht bedrängt denke ich das das auch nicht so schlimm ist.
oder mache ich damit wirklich etwas falsch? ich denke immer das durch die bewegung ja auch der hufmechanismus in den gang kommt und dadurch die durchblutung angeregt wird. oder ist durch die bewegung eher eine versschlimmerung der hufbeinsituation erreichbar? mein hufschmied meinte beim letzten mal das sich im huf warscheinlich noch nichts groß verschoben hat. dadrauf hoffe ich natürlcih, röntgenbilder gibt es nicht.
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toni
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Antwort #15 - 02. Februar 2011 um 20:25
 
ach ja, danke für die komplimente zu meinem pony. ich habe ihn schon seit dem absetzten. deswegen kenne ich ihn auch sehr gut und merke schnell wenn etwas nicht stimmt. leider bin ich nun aus ihn herausgewachsen und er geht nun immer wieder mit bei mir im unterricht. und die kinder lieben ihn, deswegen leiden hier alle weil es ihm so schlecht geht.
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Antwort #16 - 03. Februar 2011 um 08:17
 
Ich hab eine ganze Zeit lang Rehe Vital von Actom Horse gefüttert. Das ist mit Sicherheit ein super Mineralfutter für Rehepferde, wirklich alles drin und null Kohlehydrate. Joy fand das so lecker, dass sie es auch pur gefressen hat. Das ist natürlich praktisch, wenn man nichts anderes füttert. Ich hab aber auch von anderen gelesen, dass die Pferd es gar nicht mochten. Aber ich glaube, man bekommt bei Actom Horse auch Futterproben. Und eine sehr nette Futterberatung!
Leider ist es auch nicht ganz günstig. Aber während eines akuten Schubs lohnt es sich bestimmt.

Im akuten Schub sollten die Pferde schon möglichst weich stehen, damit sich der Druck auf die Hufsohle verteilt und somit das Hufbein gestützt wird. Auf hartem Boden trägt nur der Tragrand das Gewicht und das lose Hufbein kann weiter absinken oder rotieren.
Mein Schmied hat mal gesagt, jede Bewegung, die das Pferd freiwillig macht ist gut. Sie sollen aber nicht "müssen". Und wenn die ganze Herde über harten Boden trabt, dann "muss" Herdentier Pferd da auch mit, trotz Rehe-Schmerz. Also ich denke schon, dass sie eigentlich wissen, was ihnen gut tut, aber dass es manchmal eben auch Situationen gibt, in denen sie das vergessen.
Joy konnte im Sommer kaum laufen und lag fast den ganzen Tag. Um das Fohlen zu beschäftigen, hab ich ein Shetty dazu gestellt, da ist sie aufgesprungen und im Galopp auf das Shetty losgegangen. das war bestimmt auch nicht gut, aber aus ihrer Sicht unbedingt notwendig.
Es kann also sein, dass dein Pony auf den Pflastersteinen läuft, weil es ihm nichts ausmacht. Es kann aber auch sein, dass er darauf läuft, um näher bei der Stute zu sein oder die anderen zu sehen etc. Dann wäre es nicht so gut.
Rehe ist eine blöde, fiese Krankheit! Joy hat drei Monate nur in der Box gestanden, allerdings konnte sie durchs Fenster die andern sehen. Trotzdem war es für mich grausam, das auszuhalten. Sie tat mir so unendlich leid! Aber jeder Schritt auf die Stallgasse war eine riesen Quälerei. Wir haben ihr oft Weidenzweige zum Knabbern gebracht und sie viel betüdelt. Solche Zeiten sind ätzend, aber sie gehen vorbei!

Aber ohne Röntgenbilder ist es schwer, das alles abzuschätzen. Ich würde mir an deiner Stelle nochmal durch den Kopf gehen lassen, den TA zu wechseln. Im Endeffekt ist eine etwas teurere Rechnung vielleicht günstiger als viele billigere für eine Behandlung, die gar nicht hilft.
Der TA, der Joy in der Klinik behandelt hat (sehr reheerfahren) sagte, Phenylbutazon sei bei Rehe das Mittel der Wahl. Das ist Schmerzmittel und Entzündungshemmer in einem und hat Joy auch viel besser geholfen als Metacam. Aber das würde ich auch nur in Absprache mit einem TA geben, da es logischerweise auch Nebenwirkungen hat und z.B. die Magenschleimhaut angreifen kann.

Du hast es bestimmt geschrieben, aber ich weiß es nicht mehr, wie sieht es mit der Hufbearbeitung aus? Ich bin inzwischen überzeugte Rehebeschlag-Befürworterin und könnte mich sonst wo hin beißen, dass wir das bei Joy nicht früher gemacht haben. Ein Beschlag kann das Hufbein einfach besser unterstützen, das bekommt man barhuf so nicht hin.

Ich drücke euch ganz fest die Daumen, dass es aufwärts geht!
Liebe Grüße, Katrin
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Antwort #17 - 03. Februar 2011 um 10:03
 
hi joy,

schön das du mir so nett antwortest. irgendwie sind hier auf der seite sooo viele infos das ich da auch schon nicht mehr durchsteige.

habe das rehevital nun mal gegooglet und der preis ist für ein pony finde ich ok. ich würde mit einem 5 kg eimer fast 4 monate hinkommen und dann relativiert sich das ganze schon wieder.

bezüglich des herdentriebs, die strecke die die beiden laufen können ist nicht sehr groß und deswegen hat er nicht umbedingt den drang mit der großen mitzulaufen. zumal er schon immer eher der ruhige war und selbst als er mit allen auf der weide stand und die anfingen zu toben lief er nicht mit (er weiß schon sehr gut was geht und was nicht, ist ja leider nicht der erste schub den er hat). in der richtung habe ich also keine angst das er sich zuviel bewegt. er macht nur das von dem er weiß das er es auch will.
gott sei dank ist nun bei uns der boden aufgetaut und auch die wasserleitungen sind wieder frei, also gibt es ab heute wieder gewaschenes heu und er geht wieder nach draußen auf seinen paddok. denke das sich sein zustand dann wieder bessert. im stall wird er schon immer betüdelt (von mir und auch von den reitmädels) aber so ganz gut findet er das nicht. wenn er draußen ist ist er psychisch immer deutlich besser drauf. auch wenn er dann weiter weg ist (also nicht immer am laufweg bei der stallarbeit) und somit nicht alle 10 min oder so ansprache bekommt aber trotzdem ist er dort draußen besser zufrieden.
aber alles in allem kann ich hier sehr schnell agieren da ich meine pferde hinter dem haus habe und somit sofort sehe wenn es ihm schlechter geht. wenn ich also merke das es nicht geht dann verändere ich die situation für ihn.

zur hufbearbeitung: wir hatten überlegt ob wir vieleicht beschlagen sollten, aber mein schmied meinte das wir ihm damit im moment nicht so viel helfen können. er hat halt auch noch nie eisen gehabt und somit haben wir auch bedenke ob das dann so gut ist. zumal beim letzten schmiedebesuch sowieso nichts möglich war. mein schmied hat sich die hufen kurz anschauen können und das war es dann auch schon obwohl ich vorher extra schon schmerzmittel gegeben habe, aber er konnte an dem tag kaum stehen. kleine sachen mache ich selber an den hufen, also ich sehe immer zu das die hufen gut geraspelt sind und versuche die zehe soweit wie möglich frei zu bekommen. leider klappt das im moment aufgrund der schmerzen kaum und ich glaube auch nicht das dann das eisenaufnageln wirklich schön ist. aber ansonsten bin ich mit dem schmied super zufrieden. er scheint auch von der rehehufbearbeitung etwas zu verstehen, auch wenn ich am anfang sehr skeptisch war aber nun klappt es mit ihm und den pony super. ich habe nämlich auch noch hufbilder vom sommer und dort sahen die hufe bei weitem nicht so gut aus wie jetzt. bei interesse kann ich die auch gerne noch in das webalbum einfügen.

ach ja, zur behandlung: was gebt ihr euren ponys den immer im akuten (bzw. nun ist es ja schon chronisch) schub? mein TA hat nur metacam gegeben und mehr nicht. habe das auch eine ganze zeit gegeben aber geholfen hat es nur wenig. habe es nun abgesetzt und er bekommt homöopathische mittel. eine ganze zeitlange habe ich auch aspirin ( 2x2 tbl. tgl) gegeben. aber auch da habe ich kaum eine wirkung gemerkt. die globuli die er bekommt helfen gut also mache ich damit weiter? oder kann ich noch was anderes machen? einen anderen TA den ich noch vertraunen würde habe ich hier leider nicht wirklich mehr. hatte vor drei wochen noch einen anderen hier (wegen der sehenstute) und der war so extrem kurz angebunden das ich nicht mal mehr nach dem pony fragen konnte. und der ist der einzigste hier der auf pferde spezialisiert ist. ansonsten bleibt nur klinik und da komme ich nicht hin wegen den schmerzen. also versuche ich nun mir so viel wie möglich anzueignen und dann meinen TA damit zu konfrontieren, nach dem motto, mach das und das und das.........
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Maedchen
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Antwort #18 - 03. Februar 2011 um 10:37
 
Katrin hat die absolut richtige Antwort gegeben. Kann ich nur bestätigen und unterstützen.

LG
Renate
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lotts271
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Antwort #19 - 03. Februar 2011 um 11:48
 
Hallo,
habe grad hier elesen und muss sagen Joy hat schon super geantwortet!
ich finde dein Pony super knuffig. Auch wenn er ein mega-plüschtier ist: zu dünn ist der nicht! Ich würde auf alle Fälle nur Heu und wenn möglich gewaschen füttern. Menge: ca. 1,5% des Körpersollgewichtes. Ansonsten auf alle Fälle weich stellen. Vielleicht kannst Du ja Verbände, wie der TA sie machen würde, selber machen, da das mit den Styrodur-Platten nicht gefunzt hat: Hier mal ne kleine Anleitung: man braucht Rollenwatte, Mullbinde, selbstklebende Binde und Teerband. Watte abwickeln, so dass man 3 lagig um den Fuß wickeln kann. Dann muss man so wickeln, dass ca. die Häfte über den Huf steht. Polster also einen gr. Wattebauch in der Fesselbeuge nicht vergessen. Dann mit Mullbinde fixieren, oben anfangen zu wickeln, zuerst relativ locker!. Überstehende Watte am Huf umklappen (als Sohle sozusagen). AM Huf mit der Mullbinde kreuzartig wickeln. Dann selbsklebende Binde genauso drüber, dannach dick Teerband als Sohle und um den unteren Teil wickeln.
Kühlen der Hufe ist auch ganz gut! ich hab die verbände so lange es ging drauf gelassen und am Tag des Wechseln gekühlt!
Bewegung: erst wenn er gut ohne Schmerzmittel laufen kann und auch will! Ja Bewegung ist für die Durchblutung gut, aber wenn die Hufbeinaufhängung zerstört ist, dann kommt es eher zu einer senkung und/oder rotation des Hufbeines.
Ihr müsst unbedingt den Grund der Rehe finden, alos erstmal Blutbild: Test auf EMS und ECS und Leberwerte! Hier habt ja schon ein gr. Blutbild gemacht. Kannst mal die Werte hier einstellen, bitte!
Medikamente: metacam ist ok, meiner hat Finadyne bekommen. Das ist wohl noch besser, da laut TA dies auch ein Toxinfänger ist! Rehe wird meist durch Endotoxine ausgelöst. ASS 500 mg (2x2 ist ok denke ich) ist gut, damit das Blut verdünnt wird und die Durchblutung im Huf besser stattfinden kann. Bei einer Rehe werden die kleinen Kapillargefäße im Huf geschädigt und dadurch kommt es zur Unterversorung der Lederhaut und dadurch zur Ablösung des Hufbeins. Mal ganz laienhaft ausgedrückt.
In der akut zeit hat meiner noch Heparin gespritzt bekommen, auch als Blutverdünner.
Ansonsten in der akut Phase hilft ein Aderlass sehr gut, würde ich aber echt nur von TAs machen lassen, dies blicken!
Des Weiteren: RÖ-bilder wären eigentlich sehr von Vorteil. Das Pony hat auf alle Fälle Einblutungen (Rosa Stellen im Wandhorn), zumindest ist das meinem so! Eigentlich sollte man den Schweregrad der Rehe rausfinden und auch nach den RÖ-bilder die Hufe bearbeiten!
Was für Globulis bekommt denn das Pferdchen?
So das erstmal, ich werde es weiter verfolgen und so weit es geht helfen! LG J.
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