Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Tagebuch von Knutschi - EMS - (Gelesen: 11518 mal)
sonnysteps
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16. Januar 2011 um 12:11
 
Hallo !

Dann will ich hier auch mal ein Tagebuch von meinem Dicken anlegen:

Mein Quarter Wallach ist jetzt 11 Jahre alt, gekauft habe ich ihn als er 2 war. Bis er 5 wurde war alles super, er wurde regelmäßig geritten, auch auf Turnieren und freute sich seines Lebens. Damals stand er das ganze Jahr in einer Herde mit 6 weiteren Pferden, im Sommer auf wirklich großen Weiden (Mischbeweidung) und im Winter im Offenstall mit ein wenig Matschwiese und Heu satt.

2004 dann hatte er seinen ersten "leichten" Reheschub. Der TA hat mit Heparin und Finadyne 3 Tage behandelt, mein Pony wurde vom Hufschmied kurz gestellt und kurz darauf lief er schon wieder wirklich gut.
Zeitgleich mit diesem Schub hat er überall im Fell weiße Punkte bekommen, das habe ich dann nochmal vom TA untersuchen lassen, auch mit Blutbild. Er meinte das seien Pigmentstörungen und im BB sei nichts auffällig. Die Röntgebilder von den Hufen die gemacht wurden waren auch ohne Befund.

Nach dem ersten Schub durfte mein Pony dann nur noch ein paar Stunden mit auf die Wiese (3-4 Stunden, Empfehlung TA) und es ging ihm wieder gut. Hatte ihn auch wieder antrainiert und normal geritten, allerdings keine Turniere mehr.


Zwischenzeitlich sind wir auch in einen neuen Stall gezogen (vor ca 3 Jahren). Dort steht mein Dicker in einem Offenstall mit einem Criollo Wallach und einer Shettystute.
Die Punkte wurden irgendwie immer mehr und größer (an der Fütterung hatte sich nicht wirklich was geändert, seit dem ersten Schub bekam er schon kein Kraftfutter mehr, braucht so ein Freizeitpferd ja auch nicht wirklich), aber sonst ging es ihm gut.

Er durfte weiterhin bis zu 4 Stunden mit auf die Wiese und bekam sonst nur Heu.
Anfang 2010 musste ein neuer Sattel her, leider ließ sich so schnell kein passender finden und so ließ ich einen machen, das dauerte rund ein halbes Jahr. In diesem halben Jahr wurde er aufgrund des fehlenden Sattels weniger bewegt und genau im Juni 2010 bekam er den nächsten Reheschub! Schock!  Schockiert/Erstaunt

TA, Hufschmied, Röntgen, Heparin, Finadyne, Rehebeschlag das volle Programm. Damals hatte man es auf den Weidegang geschoben. Ein BB wurde zwar gemacht war laut TA allerdings unauffällig, bis auf die Eosinophilen Gr. die stark erhöht waren (wir sollten dann sofort entwurmen) und das Selen das zu niedrig war. Cortisol wurde nachgefordert und war zu niedrig (1,8 Referenz 2,9 - 9,1).
Die Röntgenbilder zeigten eine leichte bis mittlere Rotation des Hufbeins. Der TA meinte durch eine entsprechende Stellung der Hufe sei mein Pferd weiter ohne Einschränkung zu reiten (freizeitmäßig).
Pony wurde für zu dick befunden.

Also durfte mein Pony gar nicht mehr auf die Wiese, die Hufe wurden gekühlt, der Beschlagsintervall auf 6 Wochen gekürzt und bald ging es wieder aufwärts. Ich konnte auch schon wieder ein bisschen reiten (Schritt im Gelände, immer noch ohne Sattel) Ende September/ Anfang Oktober.
Pony war immer noch zu dick und bekam einen harten fetten Mähnenkamm und Fettplacken hinter den Schultern.

Dann im Oktober (2. Woche) der nächste Reheschub!  Schockiert/Erstaunt
Wieder das volle Programm: TA mit Finadyne, Heparin und Röntgen und der Hufschmied musste die Füße ganz kurz rasieren und wieder Rehebeschlag.
Beim Röntgen konnte zum Glück keine weitere Rotation festgestellt werden. Smiley

Also alles wieder von vorne...(zwischenzeitlich war mein Sattel fertig geworden Smiley...)

Ein BB wurde auch hier wieder gemacht, was laut TA wieder unauffällig war. Diesmal wurde der Schub auf zu lange Zehen geschoben ( Smiley.
Hatte den TA auch nochmal auf die weißen Flecken meines Hottis angesprochen, das seien immer noch Pigmentstörungen....(ist allerdings ein anderer TA als beim aller ersten Reheschub!)
Pony immer noch zu dick (TA hat aber auch leider keine Anweisungen zur Futterumstellung o.ä. gegeben, Pony bekam ja nur Heu...), Fettplacken am Schweifansatz kamen hinzu.

Na gut, Pony wurde wieder antrainiert, ich achtete wie ein Schießhund auf seine Füße ... eine leichte Grundwärme wollte irgendwie nicht verschwinden... habe den TA darauf angesprochen, der meinte das komme von den Durchblutungsstörungen und das da Bewegung hilft (war auch so). Also bin ich mit meinem Dicken getigert...es wurde wieder und ich kam mal dazu meinen neuen Sattel auszuprobieren... Smiley ...natürlich nur in Maßen!

Dann bekam er Anfang dieser Woche den nächsten Schub !  Smiley Verzweiflung!!!

Jetzt konnte es weder von Wiese, noch von zu langen Hufen oder sonst was kommen!
Das sah diesmal auch der TA so und ließ Insulin und ACTH bestimmen.
Die Behandlung diesmal waren 3x Aderlass, Heparin + Finadyne und Phenylbutazon-Gel anstatt wie sonst Equipalazone.

Habe mich zu Beginn des Schubs entschlossen selbst Nachforschungen anzustellen und bin dabei auf dieses Forum gestoßen. Hier habe ich die Sache mit der Diät her (gewaschenes, rationiertes Heu).

Seit Mittwoch diese Woche bekommt mein Pony also 1,5% seines Zielgewichtes (denn er ist eindeutig zu dick) an gewaschenem (1 Stunde eingeweicht) Heu im Heunetz.

Gestern kam das Ergebnis :
Insulin bei 68 (Grenze sollte laut Labor 26 sein)
ACTH 10 (laut Labor im Referenzbereich)

Habe das BB leider noch nicht vorliegen...
Aber es soll Magnesiummangel vorliegen und ein Leberwert ist leicht erhöht...


Pony hatte zwischenzeitlich an den Rippen ein wenig abgenommen, aber der Fettkamm am Hals blieb und er blieb hart, ebenso wie die Placken hinter der Schulter und am Schweifansatz. Neu hinzugekommen waren Fettplacken am Widerrist...

Diagnose TA : EMS
Behandlung: Da hat man sich noch nicht geäußert .....

Werde weiter Diäten und mir den Speedi Balancer besorgen. Sobald es wieder geht wird das dicke Pony wieder bewegt (spazieren).
Werden auch noch mal Röntgen.....

Ich werde in den nächsten Tagen aktuelle Bilder von meinem Sorgenkind einstellen und auch die Röntgenbilder versuchen hochzuladen.
Smiley
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sonnysteps
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Antwort #1 - 19. Januar 2011 um 09:51
 
So...

gestern war der Hufschmied da, dazu mussten wir leider das Schmerzmittel verdoppeln, da meinem Pony die Füße leider immer noch so weh taten, dass er mehr lag als alles andere.

Beim Nageln selbst war´s aber gar nicht so schlimm (Gott sei Dank).
Der HS hat die Eisen "falsch herum" draufgenagelt, damit die Zehe vorn schön schwebt und zusätzlich ein Polster unter den Strahl gebastelt (werde auch davon Fotos einstellen...).

Damit lief das Pony direkt nach den Beschlagen schon besser.  Durchgedreht

Werde mich am Wochenende dem Hochladen und Einstellen von Bildern widmen.... Zwinkernd
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Antwort #2 - 23. Januar 2011 um 20:09
 
So,
dem Pony geht es ansich schon etwas besser.
Ich bilde mir auch ein, dass bereits nach einer Woche Diät das Fettpolster am Mähnenkamm weicher geworden ist.....

Er schaut wieder etwas frecher aus der Wäsche und läuft auch besser mit dem Rehebeschlag.
Leider kühlen die Hufe nicht so richtig ab, sie sind eher manchmal mehr und manchmal weniger warm bzw. kühl. Nach ein paar Schritten (zum Waschplatz, Hufe kühlen...) sind sie dann fast kalt, bis auf den Kronrand.

Das Blutbild ist auch angekommen:
Mein Pony hat Magnesiummangel, die Eosinophilen sind stark erhöht und ein Leberwert ist leicht erhöht.
Der TA hat sich dazu noch nicht geäußert, werde mal eine THP darauf ansetzen.....

So und hier die Bilder :

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Hoffe ich habs richtig gemacht......
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Antwort #3 - 28. Januar 2011 um 21:19
 
So mal wieder ein Eintrag :

Die Hufe sind leider immernoch "Wechselwarm".
Vor 2 Tagen hatten wir ein Meeting mit dem TA, dem ich das auch geschildert hatte. Er meinte warme Hufe würden auf eine erhöhte Durchblutung hinweisen und das wäre in diesem Fall gut....als ich dann gefragt hatte warum die Hufe dann nach Bewegung (was ja eigentlich auch die Durchblutung anregen müsste) kälter sind, konnte er keine Antwort geben.....
Nicht wirklich zufriedenstellend... hä?

Mit Schmerzmittel läuft das Pony jetzt relativ gut, auf weichem Boden schon gut. Er wird auch wieder lauffreudiger und wollte heute schon von alleine traben (hab ihn aber nicht gelassen...). Wir tigern jetzt jeden Tag ein paar Minuten durch den weichen Hallensand, es scheint ihm zu helfen.

Durch das kalte Wetter ist es gerade ein bisschen schwierig bei uns Heu einzuweichen, heute mussten wir trocken füttern. Ich hoffe das gibt keine Probleme..... unentschlossen

Suche noch fieberhaft nach einer Lösung .......

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Antwort #4 - 07. Februar 2011 um 21:40
 
So mal wieder eine neue Episode aus dem Leben des Knutschi:

Das Knutschetier kriegt jetzt endlich sein Balancer und Ingwer. Damit geht es ihm schon wieder echt gut.
Ich führe ihn jetzt jeden Tag ca 5 min länger (mittlerweile sind wir schon bei einer halben Stunde  Laut lachend) im weichen Hallenboden.
Im Schritt läuft er jetzt schon richtig klar und es ist keine Lahmheit mehr zu sehen. Leider ist er mir am Sonntag an der Hand herumgesprungen und hat gebockt wie ein junger Gott......kurz drauf hatten wir den Salat: Er hat hinten links wieder gelahmt (das hat er jetzt von seiner Raserei.... Ärgerlich)
Das wird aber got sei Dank auch zusehends wieder besser, heute läuft er im Schritt schon wieder normal.

wir können dank der gestiegenen Temperaturen auch wieder Heu einweichen, was mein Gewissen enorm entlastet.
Ich war ganz erstaunt, dass meinem dicken Knutschviech der Wetterwechsel offenbar gar nichts ausgemacht hat!
Hatte schon Angst, aber alle anderen Ponys waren die Tage echt schlapp nur meins hüpfte quietschvergnügt durch seinen Sandpaddock Smiley.

Er hat auch schon etwas abgenommen (habe ich mir durch eine unparteiische Jury - die Hofbetreiber - bestätigen lassen  Zwinkernd), zugegeben es sind noch keine Modelmaße, aber es wird....

Was aber immer noch nicht besser ist, sind die "wechselwarmen" Hufe....nach ein paar Metern in der Halle sind sie, bis auf den Kronrand kalt. Vorher aber schon gut warm.... ich hoffe das wird noch.
War das bei euch auch so?

Das MiFu und den Ingwer in das Pony reinzukriegen war gar nicht so einfach......
Erst haben wir es auf Rat einer TA mit einem geriebenen Apfel versucht und das Pulver einfach untergemischt, das hat dem verwöhnten Knutsch natürlich nicht gemundet (ein Wunder! Es gibt was das das Tier nicht frisst! Zwinkernd ), dann mit halben, ausgehöhlten Äpfeln....er war der Meinung, dass es diese Variante auch nicht besser macht.
Vor ein paar Tagen dann....die Erleuchtung!
Alte Wurmkurspritzen! Fein säuberlich eingeweicht und ausgewaschen, gefüllt mit MiFu Ingwer Pampe (welch eine Köstlichkeit!  Smiley ) ....funktioniert tadelos. Er versucht es nicht mal auszuspucken, will sogar immer noch die Spritzen ausnuckeln....blödes Pony, als ob das jetzt was anderes wäre!

Mittlerweile kann man sogar die ein oder andere Fresspause (Heu) beobachten, das ist doch hoffentlich ein gutes Zeichen?!


Alles in allem bin ich mit seiner Entwicklung derzeit echt zufrieden (man sollte ja für jeden Schritt dankbar sein...)

So, vorerst gibt´s nichts neues aus der Welt der dicken Quarter. Hoffe ich kann beim nächsten Mal schon wieder eine Verbesserung berichten.

P.S. : Neue Bilder gibt es auch demnächst  Zwinkernd

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Antwort #5 - 01. Mai 2011 um 13:48
 
so, nach langer Abstinenz gibt es Neues vom Quarter zu berichten:

Wir sind aus Haltungsorganisatorischen Gründen im März vom Offenstall (neue Mitbewohner und Weidegang im Sommer ohne die Möglichkeit der Abrgenzung) in eine Paddockbox umgezogen.
Das klappte wunderbar!! Laut lachend
Mittlerweile hat Pony all seine Fettpölsterchen verloren (der Schmied meinte auf den Rippen könne man mittlerweile Klavier spielen ... Zwinkernd ) und sieht richtig gut aus! Er läuft auch schon wieder richtig klasse und die Hufe entwickeln sich laut HUfschmied hervorragend (die poröse Wand als Überbleibsel der verbreiterten weißen Linie) wächst von oben wieder prächtig und vor allem stabil nach. Einziger Wehrmutstropfen: beim letzten Besuch beim Hufeklemptner konnte man die Druckstellen vom Hufbein im Horn auf der Sohle sehen, welche zwischenzeitlich zum Glück verheilt bzw. herausgewachsen sind.
Da hat mein Pony auch schon keinen Rehebschlag mehr drauf gekriegt! War deshalb ein wenig skeptisch, doch er läuft super und fühlt sich wohl! Keine Pulsation, keine klammen Gänge...nix! (Auf Holz klopf)
Die Fütterung ist weiterhin ausschließlich Heu (2 x gewaschen und abgewogen aus dem Heunetz und 1 x trocken eine kleine Portion auf dem Paddock) sowie Balancer (momentan noch Kurmäßig mit ein wenig Ingwer versetzt). Sowie wieder viel Bewegung ( wenn möglich jeden Tag, höchstens 1 Tag Pause in der Woche min. 1 Stunde spazieren gehen).
Er hat sich wirklich gut gemacht (dank der vielen Hilfe und der guten Tips aus diesem Forum  Zwinkernd ) und ist aufgeweckter als zuvor.
Zwischendurch hatten wir noch ein Hufgeschwür hinten links, welches aber mit relativ wenig Aufwand und Zeit hervorragend vorübergegangen ist.
Es gibt nur ein Manko: In der Weidezeit steht Pony allein (zwar mit Sicht- und Schnupperkontakt) auf dem Sandpaddock.
Versuche nochmal aktuelle Fotos hochzuladen....

Bis dahin viele Grüße!  Smiley
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Antwort #6 - 01. Mai 2011 um 14:01
 
uch..wo sind die Bilder? ...Versuch Nr 2 ....

So viellecht jetzt: ...


...
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Antwort #7 - 04. Mai 2011 um 20:52
 
Heute hat das Pony
Geburtstag
!!!
Smiley


Er wird 12 Jahre alt.....*snif* sie werden so schnell erwachsen...

Anlässlich dieses Festtages gab es einen halben Apfel und einen dicken, feuchten Schmatzer auf die knutschige Fellnase (das Nahrungsmittel wurde begrüßt, zweiteres lediglich missbiligend hingenommen  Zwinkernd )

Ansonsten gehts dem dicken Tier prächtig.
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Antwort #8 - 30. April 2012 um 10:27
 
Nach seeeeeehr langer Funkstille mal wieder ein Eintrag im Tagebuch fällig *beschämt guck*

Das Pony hat sein Idealgewicht (mal mehr mal weniger) gefunden und auch gehalten. Die letzte Pferdewaage ergab 506kg .... natürlich alles Muskeln und Samenstränge Zwinkernd
Es geht ihm gut und er ist zum Glück fidel.

Bedingt durch einen Stallwechsel vor 2 Tagen (der sich als seeehr blöde Idee entpuppte) gerade aber auch ein wenig gestresst.

Im alten Stall gab es immer wieder Probleme Geldtechnischer Natur und da ich bisher leider immer noch nicht im Lotto gewonnen habe, habe ich mich zu einem Umzug durchgerungen.
Leider hält man sich dort nicht an vorher vereinbartes so dass ich die Gesundheit meines Pferdes aktuell mit Argusaugen überwache und leider dennoch gefährdet sehe. Fazit: Der nächste Umzug rückt in greifbare Nähe .......ggf auf die eigene Anlage. Denn nach zahlreichen Enttäuschungen und der scheinbar endlosen Suche nach einem Stall der in der Lage ist auf die Bedürfnisse eines EMSlers einzugehen (obwohl weitere Rehepferde am Stall sind! Wie kann man die denn noch auf die Wiese stellen????!!!!) rückt diese Vorstellung in realistisch greifbare Nähe.

Zum derzeitigen Gesundheitszustand meines Hottis kann ich nur sagen: Hoffentlich bleibt es so!

Noch guter Dinge, bis bald!
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Antwort #9 - 28. September 2012 um 20:20
 
Endlich mal wieder in der Gegend, berichte ich Neues vom Quarter-Knutsch.
Im "neuen" Stall hat man sich derweil berappelt und Absprachen funktionieren tadellos. Natürlich gibt es auch hier wieder den ein oder anderen Punkt der nicht ganz so glorreich ist, doch alles in allem kann ich derzeit behaupten ganz zufrieden zu sein.
Das Pony steht in einem Laufstall mit Paddock und Kumpels rechts und links. Leider steht derzeit niemand direkt bei ihm , da die anderen ja alle auf die Wiese dürfen. Aber der Winter rückt ja in greifbare Nähe und somit auch mehr Körperkontakt  Smiley

Vermutlich verursacht durch den Umzug hatte das dicke Pony erstaunlich viel abgenommen (Fütterung zu der Zeit trockenes Heu, rationiert), was selbst nach Erhöhung der Heutmenge auf "Normal-Pferd" nicht wieder hin zu biegen war. Also Speedi Beets her - gefüttert - Pony wurde wieder ein bisschen runder. Aber nachdem der Zwerg ja tagtaäglich zur Arbeit verdammt ist, hielt das nicht lange.
Fazit: Sojaschrot....was soll ich sagen ....es funktioniert! Laut lachend

Aktuell bekommt er jeden Tag eine handvoll Speedi Beets, 2 Esslöffel Balancer wegen der Mineralversorgung und 3 Esslöffel Sojaschrot, sowie 2 Mal tägl. ca  5 kg trockenes Heu.....und dem Knutsche-Tier gehts prächtig!

Laut Hufschmied ist von den heftigen Reheschüben kaum noch was zu sehen, die Hufe sind, was Form und Hornqualität angeht richtig super.

Heute war dann auch der TA da zur Routinemäßigen Kontrolle...einmal Gesamtuntersuchung und BB inkl. Insulin ...der Standart eben....auch er meinte alles Tutti, nur ein bisschen mehr auf den Rippen dürft er haben.... Smiley

Ergebnisse kriegen wir nächste Woche, versuchs mal aktuell mitzuteilen....

Geritten oder in irgendeiner anderen Form bewegt, wird der Knutsch fast täglich...im Moment fehlen uns ein paar Muskeln da er so abgebaut hatte ...wir arbeiten dran Zwinkernd


Also, alles in allem ...alles gut ander Quarter-Front !
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Antwort #10 - 29. September 2012 um 07:40
 
Ergänzend zu meinem gestrigen Eintrag muss ich natürlich noch sagen: Die Suche nach einem eigenen Stall geht selbstverständlich weiter!!!

Denn ich glaube der "normale Pensionsstall" der der Versorgung eines EMSlers oder allgemein einem Rehepferd wirklich rundum gerecht wird (werden kann), der muss noch erfunden werden....
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Antwort #11 - 09. Oktober 2012 um 12:12
 
Hallöle,

schnelle Meldung in der Mittagspause.....die Ergebnisse vom BB sind da. Leider liegen die aktuell noch beim TA und ich konnte noch nicht rein schauen, auch das Insulin fehlt noch aber.....laut TA soweit alles ok bis auf SELEN....(erster Gedanke ....ach Mist...).
Mein Pony habe einen absoluten Mangel, leider nannte er keine Zahlen....aber nun soll ich ein Selen-Präperat zufüttern....frage ist nur welches? hä?

Hier hatte ich auf eure Erfahrungswerte gehofft .... Zwinkernd

Da das Pony sowie so auf Bierhefe o.T. ungestellt werden sollte (anstatt Balancer) hatte ich auch schon überlegt: Ist da nich auch ne Menge Selen drin und wäre das niht eine Alternative zu einem Selen-Präperat?

Was meint ihr?

Danke und LG
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Antwort #12 - 12. Oktober 2012 um 12:28
 
So , heute nochmal mit dem TA telefoniert der Insulinwert ist da .....und trommelwirbel ......er ist normal !!!!  Durchgedreht bin schlichtweg begeistert...

Jetzt haben wir nur das Problem mit dem Selen ....nachdem ich hier den Tip von Esther bekommen hab das Sonnenblumenkerne da Abhilfe schaffen können den Mangel auszugleichen, denke ich werde ich Bierhefe o.T. + Sonnenblumenkerne ausprobieren. Mein TA hatte dazu gemeint das nur das vielleicht nicht ausreicht den doch (nach seiner Aussage, habe das Blutbild noch nicht vorliegen) sehr massiven Mangel auszugleichen. Er riet dann zum Spritzen. Ein Selen + E Präperat 2 x im Abstand von 14 Tagen, Kosten mit Anfahrt ca 50€.
Da allerdings habe ich Bedenken, dass das Selen dann "hochgespritzt" wird auf Quasi Normalwert und das Füttern von Bierhefe (und Sonnenblumenkernen, die ich dann laut TA noch dauerhaft füttern sollte) einen Überschuss herbeiführt.... Was meint ihr?

Alternativ gäbe es da noch Selen 100 + E Tabletten für 8.90€ / 60 Stück aus der Apotheke. Da sind pro Tablette 100mcg Natriumselenit drin ....das ginge laut TA auch, hieße aber ich müsste 10 Tabletten pro Tag füttern und das 4 Wochen lang und da ist Milchzucker der Trägerstoff....

Bin noch etwas ratlos aber gleichermaßen erleichtet über den Insulinwert.

Was meint ihr denn zu den Möglichkeiten?

Danke und LG aus dem Westerwald
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Antwort #13 - 20. November 2012 um 07:08
 
So, nach längerer Abstinenz mal wieder ein Status Bericht....

Was das EMS angeht ...alles super...aber ......

Am Sonntag hatte mein Pony die erste KOLIK seines Lebens!!!!

Ziemlich hefttige Krampf / Gas Kolik....2 Mal TA da und 36 Stunden kein Schlaf .....Ursache? Zunächst unbekannt.....

wurde erstmal auf den heftigen Wetterwechsel geschoben...aber ich kenn mein Pony ....so empfindlich ist er nich!

Hab den TA ne Kotprobe machen lassen und mich auch gleichzeitig gefragt warum er das nicht schon bei der letzten Untersuchung mit BB gemacht hat. Da hatte ich ihn ja zum großen Chek-Up gerufen weils Pony immer dünner geworden ist...wäre doch eigentlich das normalste der Welt direkt ne Kotprobe zu nehmen?

Hätte uns einiges erspart denn: Das Ergebnis war positiv !!!

Würmer!

Daher das Abmagern, die Kolik....

Warum hat er das nicht direkt in Betracht gezogen?

Ich beginne eine Abneigung gegen diesen TA zu entwickeln... Ärgerlich

Vor allem nachdem ich mir, mit dieser Diagnose im Hintergrund, noch einmal das BB anschaute ...die Eosinophilen waren erhöht!

Als TA müsste man diesen Wert doch als eindeutiges Anzeichen für Wurmbefall direkt deuten können?

Leider greift hier wieder der Ausspruch mit der verschütteten Milch.....

Gott sei Dank geht es dem Pony besser und wir wissen woran es lag, heute bekommt er dann die große Wurmkur (Equimax) und in 14 Tagen, wenn der komplette Bestand entwurmt wird noch mal eine kleine.

Dann lass ich noch mal eine Kotprobe machen, wohl aber von einem anderen TA...

Meine Nerven....

Hatte jemand von euch auch schon mal sowas?
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Antwort #14 - 21. November 2012 um 15:59
 
Wo ich gerade mal wieder hier bin:

Mein Pony hatte vor seiner Kolik jeden Abend (geht bei mir leider nur Abends) ca 2 Handvoll Speedi Beets, 5-6 Esslöffel Bierhefe und 5 Esslöffel Sojaextraktionsschrott zu fessen bekommen. Dazu noch 2-3 Esslöffel Sonnenblumenkerne.

Er wurde fast jeden Tag mind. 1 Stunde bewegt (geritten, Bodenarbeit).

Würdet ihr nach der Kolik irgendetwas anders machen/ austauschen/ weglassen/ ersetzen?

Ist gerade, aufgrund der doch schon etwas länger andauernden Verwurmung, etwas schwer einzuschätzen wie er die Fütterung ohne die blinden Passagiere verwertet hätte....

Bin für jede Antwort und Anregung dankbar!

Die große Wurmkur (Equimax) hat er gestern Nachmittag bekommen und sowohl die Nacht als auch bis jetzt, alles gut vertragen und überstanden.

Bis Samstag bleibt er noch in der Späne Box, da wir seinen Laufstall erst am Samstag leer machen können (dazu brauchts nen Hoftrack). Hier bekommt er morgens und abends ca 3 kg Heu und einen Arm voll Stroh, da er ja ab Samstag dann auch wieder auf Stroh steht.
Und noch 2 Mal am Tag Nux Vomica (Potenz aus rechtlichen Gründen entfernt).

Da das die erste Kolik unseres Lebens ist, bin ich für jeden Hinweis dankbar wie es meinem Pony schnell wieder gut geht und nach Möglichkeit auch so bleibt.
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Antwort #15 - 25. November 2012 um 16:57
 
Da bin ich.....

Nachdem sich der Gesundheitszustand meines Ponys über die Woche wiedr gebessert hatte ....um nicht zu sagen gut war....wollten wir ihn gestern (Samstag) wiedr in seinen Laufstall auf Stroh stellen, das OK des TAs hatten wir.....wie man schon an der Formulierung merkt ist das in die Hose gegangen ...

Das Pony stand vielleicht eine Stunde auf Stroh und fraß auch einiges davon und fing wieder an aufzublähen und zu schwitzen.....Pony raus und laufen, laufen, laufen......*danke an den Menschen, der die Fürhmschine erfunden hat* ...da haben wir ihn dann nämlich reingepackt nachdem er vom Kreislauf ja stabil war....

Es war Gott sei Dank bei weitem nicht so schlimm wie letzte Woche Sonntag....hätte es aber werden können, hätte ich es nicht so schnell bemerkt.....

Abends war er wieder ok und bekam etwas nasses Heu ausdem Netz, nachdem er dann jetzt endgültig in eine Späne-Paddock Box umgezogen ist.

Heute Vormittag war ich eigentlich recht zuversichtlich als ich zum Stall fuhr (wieder auf die Formulierung achten...) da stand mein Pony wieder aufgebläht da....nicht so schlimm wie gestern, aber eben schon wieder am Anfang.
Also Pony wieder in die Führmaschine und TA angerufen...einen anderen....der kam dann auch recht bald.
Diagnose: Blinddarm....aufgegast und fest drin....könnte noch die Nachwirkung vom Stroh gestern sein.....da es ca 12 Stunden dauern würde, bis die Nahrung im Blinddarm ankommt.
Also Buscopan oral (spritzen aufgrund imensen Widerstandes leider nicht möglich ...meine Kampfsau  Zwinkernd) wieder Führmaschine und 2 Stunden nix fressen. Dann etwas nasses Heu und heute Abend größere Portion nasses Heu.

Der TA segnete auch meine Fütterung ab und riet aber am Besten, aufgrund seines eher mageren Allgemeinzustandes und aufgrund der gerade lädierten Verdauung, zu nahe zu ständigem Heuzugang.

Also gibts jetzt pro Tag 9 - 10 kg nasses Heu im Netz auf 3 Portionen.
Mehr wären besser, ist aber leider nicht machbar. Bin schon froh dass drei umzusetzen sind...

Fahre gleich nochmal rüber um nach ihm zu sehen...meine Nerven....

Der TA meinte es könnte sein, dass sich Sand im Blinddarm abgelagert hat, weil meiner so ein Erdferkel ist und alles mit Stumpf, Stiel und Erde frisst. Nachwirkungen von der Wurmkur sollten es eigentlich nicht mehr sein, wobei ich mir noch gedacht habe, da Kotprobe positiv und bisher keine Würmer in den Äppeln...sich vielleicht auch die Würmer dort knubbeln könnten?

In beiden Fällen sind ja Flohsamenschalen nicht verkehrt, daher sind die schon organisiert....

Stroh ist erstmal zu meiden und morgen gibts das Ergebnis der zweiten Kotprobe vom neuen TA ...

Wenn einer die Lottozahlen von Mittwoch kennt..... Zunge


Ich hoffe das wird wieder .....

LG an alle



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Antwort #16 - 27. November 2012 um 12:22
 
Hallo Zusammen,

das Ergebnis der Kotprobe kriegen wir leider doch erst am Donnerstag...ich hoffe bis dahin passiert nichts .....

gestern schaute er schon munterer aus der Wäsche, aber Bauchweh hat er noch immer, das merkt man vor allem am zögerlichen und steifen Gang...er will die Bauchmuskeln nicht anspannen....

Die Flohsamenschalen kommen auch erst am Donnerstag....ich fürchte ich werde keine ruhige Minute haben, bevor er die nicht bekommen und auch vertragen hat....


Mein Pony sieht im Moment furchtbar aus, abgemagert und gleichzeitig aufgebläht ....von der Seite würde man meinen er habe einen Weidebauch....

Seit letzter Woche Sonntag habe ich auch 6 kg abgenommen...das ist das einzige was ich dieser Situation derzeit abgewinnen kann.

Sobald die FS-Schalen da sind wird er die bekommen, ich werde dann noch mit meinem neuen TA abklären wie lange und dann gibts 2 x Jahr ne Kur....damit sowas nicht mehr passiert....

Daumen drück
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sonnysteps
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Antwort #17 - 28. November 2012 um 06:56
 
So, ein kurzes Status Update:

Da mein Bauchgefühl mich einfach nicht in Ruhe gelassen hat, haben wir gestern in der Apotheke noch 250g Flohsamenschalen besorgt...

Völlig fasziniert hab ich die Dinger dann man eingeweicht....ich glaube ich habe es mit de Wasser etwas zu gut gemeint ...(1,7L auf vielleicht 20g) vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste...dazu auch ziemlich wässrige Speedi Beets...

während der "Trollrotz" (liebevoll von einer Stallkollegin so getauft) also vor sich hin quoll, habe ich mein Pony ein wenig bewegt. Er kam mir wieder so schlapp vor...

Da der TA ohnehin am Stall war (iim Moment ist echt der Wurm drin) wegen einer Quarter Stute mit Pusteln am ganzen Körper, Fieber, Kreislaufkolläpsen und Muskelzucken (hat von euch jemand so was schon mal gehört?)...habe ich ihn auch auf mein Knutschetier nochmal draufschauen lassen.

Jetzt dreht mein Viech schon ab, wenn der Doc nur mit dem Stetoskop an ihn ran will... Smiley

Nachdem der TA ihn aber dann doch berühren durfte, stellte der fest : Darmgeräusche gut, Kreislauf prima.

Schnell noch mein Fütterungsvorhaben abgeklärt (Kommentar des TA dazu: Immer rin damit!) und dann sollte diese suppige Matsche ins Pony...

Es war wirklich Suppe, auch mit den Rüschnis drin....aber wer´s glaubt oder nich...das Ponytier hat die ganze blaue Schüssel (mit Rüschnis nun gut und gerne 2,3L "Suppe") leergeschlürft....und fand das wohl ganz prima, denn danach wurde noch genüsslich jeder Rest aufgeschlabbert.

Naja, was in SEINER blauen Schüssel ist kann ja nur super sein  Laut lachend


Danach gabs noch 10 Minuten Spaziergang, damit sich auch direkt alles schön verteilt.

Also erstmal glücklich dass die erste Fuhre im Pony drin ist. Am Stall habe ich dann mindestens 10 Leuten die Order gegeben mein Hoppa heute über den Tag ganz genau im Auge zu behalten.

Wenn alles gut geht, bekommt er heute Abend die nächste Suppe. Diesmal aber glaube ich mit etwas mehr Schalen und etwas weniger Wasser Zwinkernd

Wegen des nassen Heus sagte mein TA wäre es im Zweifel immer besser nasses Heu zu füttern. Ich denke ich werde das auch noch 1-2 Tage so beibehalten und dann wieder umsteigen.

Bezüglich der Flohsamenschalen hatte ich mich in den letzten Tagen durch verschiedenste Medizinische Fachportale, Berichte und Foren gelesen und bin dabei auch auf Aussagen wegen der Dauergabe gestoßen:

Offenbar würde sich bei der Dauergabe der FS-Schalen eine Resistenz entwickeln und es bestünde wohl nach längerer Gabe auch die Gefahr, dass der Darm verklebt.... muss noch mal schauen dass ich diesen Bericht noch mal finde.

Sobald ich kann werde ich wieder hier berichten wie sich mein Knutschtier weiter entwickelt.

Euch allen erstmal ganz vielen lieben Dank! Smiley
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sonnysteps
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Antwort #18 - 30. November 2012 um 07:14
 
Morgen ihr Lieben,


Tag 2 und 3 in Phase "FS-Schalen"....

gestern war das erste Mal dass mein Pony seine Suppe nicht essen wollte .....war von der Konsistenz her auch eher matschig und nicht so flüssig....heute also wieder mehr Wasser... Zunge

Gestern war auch das Ergebnis der Kotprobe da: 0,16% Sand in den Äppeln....keine Ahnung wie das zu deuten ist, denn leider war mein TA gestern auf Schulung...hoffe ich erreiche ihn heute.

Überlegt habe ich mir aber folgendes: Bei der Rektaluntersuchung sagte er, dass im Blinddarm was fest ist ..ergo "muss" da ja was sein was da nicht rein gehört, oder?
Nehmen wir mal an es ist Sand, aber es ist nur wenig Sand in den Äppeln (ich geh jetzt einfach mal davon aus dass 0,16% wenig ist), dann würde das bedeuten, dass men Pony den Sand nicht ausscheidet, was ja wiederum nicht gut ist. Allerdings ist die Kotprobe vor der Behandlung mit den FS-Schalen entnommen worden.....

Hinzu kommt, dass er noch immer diesen Blähbauch hat, beim ausatmern den Bauch "einzieht" und nicht wirklich laufen mag. Ich lass ihn jeden Tag ein paar Runden an der Longe traben...so ein zuckeltrab, und dabei merkt man ganz deutlich dass er nicht untertreten will, also seine Bauchmuskeln nicht benutzen möchte. Außerdem atmen er nach diesen paar Runden recht schwer.....

Heute haben wir auf trockenes Heu umgestellt, auf Esthers Idee hin, dass nasses Heu auch blähen kann.

Und mir schwirren immer noch Würmer im Kopf rum, die machen auch einen Blähbauch.....

Ich weiß einfach nicht mehr weiter.... weinend


...


Das ist er diesen Sommer...da hab ich ihn ein paar Minuten Gras mümmeln lassen nach dem reiten (Hoffe das hochladen hat auch geklappt)


...


mna sieht schon wie dünn er da ist, aber kein Blähbauch...

...


das Bild ist von vorgestern

...

das hier auch

und mit dem letzten habe ich versucht einzufangen wie eingefallen er an den Flanken ist

...

ich finde man sieht hier recht gut wie der Hüftknochen vorsteht....das Bild ist nach der ersten Kolik entstanden...

Ein Bild des Jammers, oder? Was meint ihr dazu?

LG
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Antwort #19 - 30. November 2012 um 19:50
 
Hallo Leute,

heute wieder mal mit einem Hilferuf....

Abgesehen davon, dass mein Pony seine Suppe heute gänzlich verschmäht hat, habe ich heute Mittag nochmal mit meinem NEUEN TA telefoniert und ihm geschildert wie es um mein Knutschtier steht.

Sein Kommentar: Solange er frisst und äppelt kann´s so schlimm nicht sein (in Kürze)


Daher wende ich mich (mal wieder) vertrauensvoll an euch.
Ihr seit so ziemlich mein letzter Strohhalm.

Pony zeigt seit der letzten leichten Kolik am Sonntag folgende "Symptome":

- aufgeblähter Bauch der nach mehr Bewegung etwas besser wird, dann fällt er an den Flanken wieder mehr ein
- Bauchziehen beim ausatmen
- Schlappheit wenn es um Bewegung geht, heißt er ist alles andere als lauffreudig, dängelt eher vor sich hin
- wenn ich ihn dann doch mal zu mehr Bewegung kriege, in diesem Fall ein paar (5-10) Runden Trab, fängt er bereits an zu schwitzen und atmet schneller und flacher (pumpt klingt fast übertrieben)
- er mag nicht untertreten im Trab
- die Tage hat er wieder weniger geäppelt als direkt nach dem ersten Mal Flohsamenschalen
- man sieht seine Rippen durch das Winterfell, der Hüftknochen steht hervor und er ist rechts und links neben dem Widerrist wie "eingedrückt" bevor es sich Richtung Schulter wieder "ausbeult", meine auch an der Schulter wieder einen leichten Placken entdeckt zu haben
- an manchen Tagen ist der ein oder andere (immer Wechselnd) Huf etwas warm, aber ohne Puls
- er pupst auffallend viel
- beim Laufen hält er hin und wieder den Schweif schief nach rechts
- Hals und Hintehand sind schmal bis ziemlich dünn, der Rumpf wirkt mächtig dagegen

Habt ihr eine Idee, einen Hinweis, sowas schon Mal gesehen/ gelesen / gehört ? Bin verzweifelt .....

Futter sieht im Momnt so aus:

ca 50g Speedi Beets vermengt mit 40g Flohsamenschalen (seperat aufgeweicht) und 3 x Tag ca 4 kg Heu im Netz

Dazu wird er von mir jeden Tag min. 30 Min (es sind eher 45) in der Halle bewegt, die meiste Zeit (versuchter) fleißiger Schritt hin und wieder Trabphasen.

Was mache ich bloß falsch? Hab ich irgendwas übersehen? An irgendwas noch nicht gedacht? Was kann ich noch tun damit ich mein Pferd zurück bekomme?

Habe das alles auch meinem NEUEN TA geschildert und auch nochmal gefragt ob, aufgrund des Blähbauches nicht doch eine 2. Wurmkur angeraten wäre. Und was die Kotprobe mit 0,16% Sandgehalt denn nun zu sagen hat.

Er meninteeine zweite Wurmkur wäre unsinnig und der Sandgehalt kann bedeuten, dass entweder gar kein (wenig) Sand im Pferd ist und das gar nicht der Auslöser war oder, dass er ihn nicht ausscheidet. Soll weiter FS-Schalen füttern. Den Blähbauch hat er gar nicht angeschnitten. Zum Bauchziehen meinte er, es könnte auch ein Atemproblem sein, wobei mein Pony vor 6 Wochen noch von meinem alten TA abgehört und für gut befunden wurde.

Ich hab wirklich keine Ahnung was ich noch machen soll und bin für jeden Hinweis dankbar!
Smiley
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