Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Goldino - Tagebuch (Gelesen: 17422 mal)
Goldino
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Goldino


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31. Oktober 2010 um 16:43
 
Goldino, 18-jähriger Sachsen-Anhaltiner Wallach ist seit 2,5 Jahren Mitglied unserer Familie. Er war unser nicht geplanter Ostergeschenk 2008. Eigentlich wollten wir aus Zeit- und Erfahrungsmangel nie eigenes Pferd haben.
Die Vorbesitzer wollten ihn angeblich zum Abdecker bringen, weil sie sich seinen Unterhalt nicht mehr leisten konnten bzw. wollten. Er sollte nach Angaben unserer damaligen Reitlehrerin und des Vorbesitzers völlig unproblematisch und gesund sein, Arbeit mit Kindern gewohnt, vorbildliches Schulpferd und, und, und… Nur Superlativen. Nach der Zusage der Reitlehrerin, dass sie ihn uns (völligen Anfängern) „zu Recht“ macht, entschlossen wir uns, ihn vor dem Abdecker zu retten und kauften ihn ab.
Ehrlich gesagt gab es danach durchaus Momente in denen wir es etwas bereut haben… Goldino war kein Anfängerpferd, auf piepsige Kinderstimmen und sehr viele andere Sachen reagierte er panisch. Seine Angst schlug zum Teil in Aggression über. Der Anblick einer Gerte oder Peitsche ließ ihn zittern und fast zusammenbrechen. Reiten mit Gerte ist bis heute tabu… Also insgesamt stimmte so einiges mit ihm nicht… Er wurde mein bester Lehrer und ich musste schnell lernen, da wir befürchteten, dass er umgehend bei Abdecker landet, falls wir ihn verkaufen sollten. Als Anfängerpferd war er eindeutig nicht geeignet und erfahrener ambitionierter Reiter würde mit Sicherheit etwas anderes suchen… Und die besagte Reitlehrerin? Ließ uns im Stich. Andere munkelten hinterher, dass sie Vermittlungsgebühr von den Vorbesitzern kassierte und sich danach nicht traute, mit dem Pferd zu arbeiten...
Wie gesagt, Goldino wurde mein Lehrer und konnte dabei selbst das Vertrauen in den Menschen wieder gewinnen. Mittlerweile ist er ein wirklich passables Pferdchen geworden, das nur bessere Reiter als uns bräuchte. Daran arbeiten unsere Bereiterin und wir aber noch Zwinkernd.

Haltung:
Goldino steht Mai bis September auf der Weide und Oktober bis April im Stall auf Strohmatratze, Boxenhaltung mit 6-Std. Gruppenauslauf auf Sandkoppel mit Graswurzeln und Eichenbaum.

Fütterung:
In der Weidesaison wird kaum zugefüttert, nur wenige Mineralleckerlis. In der Stallsaison bekommt er Heulage + Kraftfutter / Hafer (halbe Schaufel) + 2 kg Möhren.

Gesundheitsprobleme:
Die Aussage der Vorbesitzer, dass er absolut gesund ist, konnten wir mittlerweile wiederlegen. Eine leichte Heustauballergie und Photovoltaik Headshaking haben wir schon festgestellt.

Verdauung:
Goldino kam zu uns mit dicker Wolle und kugelrund.

...

Verdauungsprobleme nahmen wir nicht wahr und TÄ wurden auch keine festgestellt. Blutbild unauffällig. Keine Koliken. Weidesaison 2008 verlief unproblematisch. Beim Anweiden 2009 wurde er an Maulkorb gewöhnt, um den eindeutigen Rundungen durch Gras entgegen zu wirken.
Im September 2009 hatte er Sandkoliken und bekam darauf nach Flohsamenkur (4 Wochen) 2 kg Möhren täglich bis zum Anweiden im Mai 2010. Dadurch konnten wir die Sandkoliken gut im Griff behalten. Über Winter wurde auch abgenommen. Bild am 25.03.2010:

...

Nach der Umstellung auf Weide im Mai 2010 folgten extreme Durchfälle (Kuhfladen) mit Kotwasser, die über 6 Wochen trotz TÄ Behandlung und Maulkorb anhielten. Da er kein Heu aufnehmen wollte, gaben wir ihm ab Juni 2010 täglich 2-3 Handvoll Wiesencobs light.
Nach ca. 8 Wochen wurden die Äppel besser… Die damalige Stoffwechselproblembelastung ist derzeit seinen Hufen ganz deutlich an Querrillen abzulesen.
Zum September 2010 wurde er vorzeitig eingestallt, da die Durchfälle zurückkehrten. Die Möhrenfütterung (2kg täglich) nahmen wir wieder auf, um den Sandkoliken vorzubeugen. Keine Kolikanzeichen.

Gewicht:
Goldino wurde im August 2010 gewogen: 578 kg bei 161 cm Widerristhöhe und BCS mit 5,8 Punkten. Übergewicht wurde nicht festgestellt.

Hufe:
Die Hufe wiesen im Frühjahr 2008 viele Windrisse auf.

  ...
  
Unser Barhufpfleger konnte sie bis auf wenige in Griff kriegen. Mit seiner Arbeit waren wir nach unseren Laienkenntnissen zufrieden. Es kamen zwar manchmal leichte Einblutungen im Kronenbereich. Aber das Gesamtbild war gut. Und gute Hufbearbeiter wachsen bei uns nicht auf den Bäumen  Traurig
In den 2,5 Jahren hatte Goldino 3-mal Hufgeschwür, wobei er erst bei dem dritten (Herbst 2009) Lahmheiten zeigte. Nach einer Woche war der Geschwür soweit abgeheilt, dass wir wieder reiten konnten. Daraus lernten wir, dass Goldino Schmerzsymptomatik sehr spät eindeutig anzeigt.
Im April 2010 verließ uns unser Barhufpfleger. Nach seiner letzten Behandlung zeigten sich starke Einblutungen im Kronenbereich aller Hufe
   
...

und Strahlpilz, den wir dann mit Borax behandelten. Die nachfolgende Bearbeitung durch einen Hufschmied führte zu einer fast 2-wöchigen extremen Überempfindlichkeit der Hufsohle. Goldino hat insgesamt eine weiche, unruhige und empfindliche Sohle, die auf das Ausschneiden durch den Hufschmied gar nicht gut zu sprechen kam.
Im Juli 2010 bekam er vorn Hufschue.
August 2010 erfolgte erste Hufbehandlung durch neue Huforthopädin. Sie stellte unruhige weiche Sohle und Hufstrahlpilz fest, ansonsten aber keine Auffälligkeiten.
Hufe nach der Bearbeitung:   

...   ...  ...   ...
       
Gegen den Pilz behandeln wir die Hufsohle und den Strahl mit einer 40% Propolislösung (zuerst täglich, dann wöchentlich).

Diagnose:
Vor einer Woche, am 23.10.2010 erfolgte die dritte Bearbeitung und da fiel die Diagnose „Hufreheähnlicher Zustand“ aufgrund nachfolgender Symptome:
-      Gelb verfärbte Sohle mit Einblutungen,
-      Vorstellige Haltung der Vorderbeine.
Übrige Rehesymptome fehlten, dafür aber angespannter Bauch ohne Koliksymptomatik. Die Hinterbeine werden normal gehalten, so dass seine Stellung an ein Schaukelpferd erinnert.

Sofortmaßnahmen:
Als Sofortmaßnahmen wurden nach Absprache mit HU und TÄ getroffen:

-      Umstellung auf Heudiät,
-      Abstellen von Kraftfutter, Haffer, Mören, Wiesencobs, sonstiges,
-      Umstellung auf EMS / Cushin Mineralfutter (halbe Ration),
-      Homöopatische Tropfen für Verdauung,
-      Flohsamenkur vorbeugend wegen möglicher Sandkoliken.

Da er völlig lahmfrei und schmerzunempfindlich ist, reiten und arbeiten wir ganz normal (das heißt 1 Stunden reiten bzw. 30-40 Minuten longieren, auf Schritt, Trab und kurz Galopp verteilt. 

Soviel zu unseren aktuellen Lage. Über Entwicklung werden wir nachberichten.
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Hufrehe Tagebuch Goldino

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Fütterung (seit 01.02.2013): Heulage (ca. 12 kg) + Equi Guard + eingeweichte Heucobs oder Masch (2 Kaffeebecher voll im trockenem Zustand) + Salvana Mineral (1 Messbecher) + Leckerlies: etwa 3 Möhren, 1-2 Woche 1 Apfel, ab und zu 1 trockenes Brötchen.
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Antwort #1 - 31. Oktober 2010 um 22:27
 
Heute haben wir Wellness, viele Bilder und leichte Bodenarbeit gemacht.
Wir wurden mit lautem Wiehern begrüsst und es bricht einem das Herz, unseren Beitrag dazu, d.h. Möhren in die Krippe, sofort! nicht leisten zu dürfen... Goldino ist nicht mehr so frustriert, wie am Anfang der Umstellung, aber die Tatsache, dass er als Einziger im Stall keine Körner bekommt, macht ihn immer noch gnatschig  Ärgerlich.
Er bleibt aber erstmal beim leckeren Heu. Heute haben wir nachgewogen und stellten fest, dass er zu viel davon bekommt. Statt ca. 7 kg wohl an die 9 kg. Ich werde aber den Stallbetreiber zu einer Reduzierung nicht bewegen können. Er drehte schon auf meine vorsichtige Andeutung durch... Also lasse ich es lieber. So frisst Goldino zumindest weniger Stroh. Er muss ja ständig kauen  unentschlossen...
Somit haben wir aber eine Erklärung, warum er trotz der Diät nicht abnimmt  Cool.
Ansonsten geht es ihm gut. Die Stellung hat sich verbessert. Mir wäre sie bis vor kurzem gar nicht verdächtig vorgekommen...

...   ...

Weiterhin keine Lahmheit. Heute sogar Vortraben auf dem Hof (asphaltiert). Wir haben ausprobiert, ob er das überhaupt macht. Und positiv, allerdings mit Hufschuhen vorne.

Im übrigen saubere Gänge an der Longe, viel Schritt, etwas Trab und kleine Galoppansätze. Seitengänge, Schulter herein, Wendungen. Alles unproblematisch...
Nun ganz aktuelle Bilder:

Vorhand links:Vorhand links:

... ...  ...

Vorhand rechts

...  ...  ...

Hinterhand rechts

...  ...   ...

Hinterhand links

...  ... 

Spuren der Belastung beim Anweiden 2010

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Antwort #2 - 05. November 2010 um 10:51
 
Hallo,
bei uns gibt es nicht viel Neues, oder doch?
Das Vorstellen der Vorhand hat deutlich abgenommen. Soweit so gut. Wir zerbrechen uns immer noch den Kopf über mögliche Ursachen. Nach der Analyse der Symptomatik erscheint uns am ehesten EMS in Frage zu kommen. Nun habe ich gelesen, wie umfangreich und vor allem stressbehaftet der entsprechende Bluttest ist... Dem gegenüber steht die Tatsache, dass es wohl bis auf die strenge Diät keine Medikamente gegen EMS gibt. Da wir derzeit sowieso die Diät machen, warum sollen wir dann dem Armen Goldino die stressige Blutprobenentnahme zumuten??? Man o man... die Entscheidung ist nicht leicht, aber derzeit tendieren wir eher gegen den Test... Ob das das Richtige ist?

Wir haben immer noch keine Lahmheit.
Dafür ist die Temperatur auf 37,4 gefallen.
Vor der Futterumstellung war 38,5 seine normale Körpertemperatur. Nun fragen wir uns, ob die davor zu hoch war, oder die Senkung jetzt eher ein Warnsignal sein soll. Beide Werte sind noch im Normbereich. Aber die aktuelle Senkung ist schon auffällig... Das werden wir auf jeden Fall im Auge behalten.

Manchmal frage ich mich, ob wir uns vielleicht unbegründet verrückt machen? Die Unsicherheit ist groß und zerfrist einen schon sehr...

Bin schon auf die Messergebnisse heute abend gespannt.
Grüße                        
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Antwort #3 - 06. November 2010 um 16:29
 
Gestern haben wir ein leichtes Reitprogram absolviert.
Die vorstellige Haltung der Vorhand ist weg.
Goldino ist weiterhin auf strenger Heudiät, die er mit jeder Menge Stroh ergänzt. Da eine Umstellung auf Späne nicht möglich ist, müssen wir damit leider leben.

Heute wollten wir einen schönen langen Spaziergang mit unseren Hunden machen . Leider fand bei uns in den Wäldern Treibjagd statt. Und genieselt hat es auch mehr oder weniger stark. Also gab es zuerst Welness und Hufpflege (ordenlitch mit Wasser gereinigt, getrocknet und Tripolis aufgetagen), dann war longieren angesagt.

Als wir um 10 Uhr ankamen, waren die Pferde draußen auf der Koppel. Goldino stand etwas abseits von dem Rest und war äußerst gelangweilt. Leider nutzt er die Bewegungsmöglichkeit nicht wirklich. Das trifft auch auf den Rest der Grueppe zu. Sie sind ziemlich homogen. Große Streitigkeite gibt es nicht, die Rangordnung ist geregelt. Diese Ruhe und damit auch wenige Bisse, Tritte sind vorteilhaft. Dafür herrscht aber wenig Leben auf deren Koppel. Eher faules Herumstehen.

Momentan achten wir sehr auf Goldinos Körpertemperatur. Wie ich schon berichtet habe, hatte er früher 38,5° normal, nun ist sie um über 1° gesunken. Die Ursache ist uns rätselhaft, dürfte wohl durch die Futterumstellung bedingt sein. Gestern abend hatte er 37,4°.
Heute morgen, nach dem Holen von der Weide habe ich nur 36,8°C gemessen . Etwa 3/4 Stunde später, nach dem Putzen pp. waren es 37,4°C. Es bewegt sich noch im Grenzbereich, na ja bis auf die 36,8°... Wir hoffen, dass es nicht Alarmzeichen ist.
Ansonsten macht Goldino einen guten Eindruck. Er nimmt langsam ab. Der Bauch erinnert jedoch immer noch eher an einen Weidebauch und die Rippen sind nur zur Erahnen. Also Einiges kann und muss noch runter.Weiterhin keine Lahmheit.

Heute fiel uns auf, dass Goldino ziemlich oft Wasser lassen muss. In 4 Stunden 3 mal.
Im Sommer muss er sich normalerweise nach dem Arbeiten und manchmal auch mitten drin erleichtern. Im Winter kam das eigentlich nicht vor. Und so oft wie heute haben wir es bisher noch nie beobachtet.
Nun fragen wir uns, ob das ein Zeichen für Blasenentzündung oder Zucker sein kann? Sicherlich. Aber vielleicht doch nur eine Ausnahme. Mal schauen, wie es sich entwickelt...

Nachfolgend paar brandaktuelle Bilder:

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Antwort #4 - 08. November 2010 um 11:44
 
Habe heute morgen mal wieder mit der TÄ telefoniert.
Sie sieht die Temperatursenkung nicht als besorgniserregend, sondern eher eine Begleiterscheinung der Futterumstellung (Diät), da weniger Energie zugeführt wird. Es ist für mich schlüssig. Also weiter beobachten.
Auf den Verdacht EMS / ECS schloss sie zuerst spontann ECS aus. Er sehe nicht wie ein Cushing Pferd aus. Nach meinem Einwand, dass die Fellprobleme im Anfangsstadium nicht vorkommen müssen erklärte sie doch einen ACTH Test für möglicherweise sinnvoll. EMS schliesst sie mangels entsprechender Fettpolster ebenfalls aus.
Woher kommen dann die Probleme mit der Sohle? Und sollten wir Röntgen lassen, obwohl wir keine Lahmheit haben? Fragen über Fragen...
Nun soll am 29.11.2010 der ACTH Test laufen.
Mal schauen, wie er heute abend drauf sein wird. Heute ist Beritt dran. Wir wollen, dass die Bereiterinmal fühlt, ob sich sein Gang verändert hat. Rein äöußerlich konnte sie zumindest nichts feststellen.
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Antwort #5 - 14. November 2010 um 14:55
 
Was für eine Woche...

Voller Höhen und Tiefen. Am Montag saß unsere Bereiterin auf Goldino und es lief blendend. Man könnte fast sagen, seine beste Vorstellung bisher. Ich hatte zwar bischen Sorgen, weil die ganzen Stops und Rollbacks... Er hatte aber sichtlich Spaß daran. Ich hatte das Gefühl, ihn grinsen zu sehen  Laut lachend. Wenn der Boden dem angepasst wäre, hätte er Slids abgelegt, die eines Turnier würdig wären. So sich auf die Hinterhand setzen und wenden habe ich ihn jedenfalls noch nie gesehen. Sogar die Bereiterin war am Staunen und konnte sich vor lauter Lob kaum einfinden. Sie kennt ihn am Besten. Immerhin hat Sie ihn aus dem verrittenen Zustand wieder zu einem Reitpferd gemacht und dann auf Western umgestellt.

Am 09.11.2010, Dienstag habe ich selbst geritten und die Superlativen haben sich fortgesetzt.
Am Mittwoch hatte er Pause, da ich keine Zeit hatte.

Am Donnerstag passierte es dann. Ich war nicht dabei, meine Freundin sagte mir aber, dass er auf wohl auf einen Stein in der Reitsunde getreten sein musste, da sie ein Wegknicken spürte.

Am Freitag bin ich selbst geritten. Es war ganz anders. An Galoppieren war nicht zu denken, auf Galopphilfe rannte er auf und davon. Ich habe es erst dem Tag zuvor zugerechnet, da er für Sitzschulung ausgebunden an der Longe ohne Paraden galoppierte. Und das funktioniert bei ihm nicht wirklich. Links geht noch eingermaßen, rechts legt er sich sofort auf die Schulter, wenn man ihn da nicht unterstützt...
Nach dem Reiten am Freitag entlastete er plötzlich das Hinterbein rechts. Das verwunderte mich, weil zuvor sauber und ohne Auffälligkeiten (bis auf die Galoppierunlust) ging. Er ist nur einmal uwischendurch  auf der rechten Hand eingeknickt. Dem folgten aber saubere Gänge und nichts Auffälliges. Bis zum Schluss, inklusive des Abreitens. Und dann das Entlasten. Erst da erfuhr ich von dem Einknicken am Donnersteg. Und da kam schnell ein und ein zusammen. Mein erster Gedanke war, nicht schon wieder Hufgeschwür!
Aber vielleicht doch nur ein Stein. Im Huf war nichts eingeklemmt. Und kurze Zeit später, im Stall stand er wieder normal.

Gestern morgen bin ich dann früh in den Stall. Kein Entlasten, kein Lahmen. Sicherheitshalber habe ich ihn in der Halle antraben lassen. Und da war es schon wieder. Kein Lahmen, aber sichtbarer Steifheit und schonen. Also haben wir sofort TÄ hinzugezogen, eine Spezialistin für Hufrehe und Arthrose. Sie wurde uns von unserer eigenen TÄ empfohlen, die eigentlich auf Zähne spezialisiert ist.
Die Zangenprobe ergab eine allgemein überempfindliche Sohle, ohne punktuell Schwerpunkt. Also bekam er Schmerzmittel gesptritzt, einen weichen Hufverband und Stallarrest. Hufrehe schloss die TÄ kategorisch aus. Aufgrund der allgemeinen Überempfindlichkeit, wurde zuerst meine Vermutung auf Hufgeschwür nicht bestätigt. Die Ursache kann auch in einem Steintritt liegen.
Da gerade bei uns ein Pferd mit Hufgeschwür im Stall ist, stehen sie nun beide. Es trifft sich gut, weil alleine kann keiner von denen im Stall gelassen werden. So ist aber Ruhe.

Goldino scheint sich über den Zwangsarrest nicht zu beklagen. Heute morgen war er völlig ruhig in seiner Box und hat sich fleißig über sein Heu her gemacht. Meine Hoffnung, dass der Spuck vorüber ist, hat sich leider schnell zerstreut. Die Schmerzen scheinen zugenommen zu haben. In der Box auf der Matratze stand er zwar scheinbar normal, aber schon in der Stallgasse entlastete er sofort. Das Belasten des Beins beim Hufe heben war ihm deutlich unangenehm, wenn er auch es brav tat.
Er folgte mir dann in die Halle, aber das Unbehagen war ihm deutlich anzumerken. Also rein in die Halle, wälzen und alles abschnüpern lassen. Dann folgte sehnsüchtiger Blick zu den Pferden, die das trockene Wetter auf den Paddocks genießen durften und wieder rein in den Stall.
Der Verband hält noch. Morgen kommt die TÄ. Da bin ich aber gespannt. Da wir am Mittwoch verreisen, ist es denkbar ungünstiger Zeitpunkt  unentschlossen...

Nebenbei haben wir doch Sand in den Äppeln festgestellt, also nochmal 1 Woche Flohsamenkur. zum Glück haben wir bisher keine Kolikanzeichen... Und die Flohsamen frisst er mittlerweile sogar. Na ja, nicht wirklich begeistert. Aber alles was sie ihm schmackhaft machen würde, ist nicht mehr erluabt  weinend
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Antwort #6 - 15. November 2010 um 21:33
 
Heute war wieder die TÄ. Zangenprobe verlief diesmal nur in dr Nähe der Eckstrebe innen positiv. Dazu deutlich Verspannung in der Lendenwirbelsäule rechts. Diese dürfte durch die Entlastung und Spannung infolge des Schmerzen bedingt sein. Zum Glück ist Goldino lahmfrei. Die Bewegung ist eindeutig besser. Heute wurde ihm Blut abgenommenZ zuerst sollen die normalen Werte inkl. Leber pp. untersucht werden. Am Mittwoch soll dann ggf. Röntgen folgen.
Der Verband wurde um den Huf erneuert und weiterhin Stallarrest. Aber immerhin sollen wir uns nun bewegen (Halle), wenn auch erst noch im Schritt.
Cushing wurde kategorisch ausgeschlossen. Der AZCH Test soll nun erst erfolgen, wenn andere Blutwerte in diese Richtung erhöht sein sollten.
Ansonsten müssen wir uns vielleicht mit dem Gedanken anfreuden, dass seine Hufsohle einfach dünn ist...
Nun warten wir bis Mittwoch und schauen weiter.
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Antwort #7 - 17. November 2010 um 06:04
 
Gestern abend hat der Jungen eigentlich einen guten Eindruvk gemacht, stand zwar immer noch etwas entlastend, aber nicht durchgehend. Er hat übrigens weiter abgenommen und wenn es so weiter geht, werden wir uns doch Gedanke über das Zufüttern machen müssen...
Also erst Wellness, Massage der Kruppe und paar Touches entlang des Rückens. Dann enrsprechend der Anweisung der TÄ (wir sollten ihn im Schritt reitend bewegen), Reitkissen rauf und ab in die Halle. Sattel habe ich wegen des Gewichtes (Western) weggelassen und wir wollten ja uns nur ein bischen bewegen. Durch den Hof auf dem harten Boden (asphaltiert) ging er erstaunlich flott. Man merkte ihm den Arbeitswillen an. Leider setzte sich der Arbeitswille, angespornt durch volle Halle auch dort fort. So hat er das Tempo, auch wenn nur im Schritt doch etwas übertrieben. Also folgtr kurze Zeit später doch Steifheit in der rechten Hinterhand. So bin ich wieder abgestiegen und habe doch nur geführt. Das ging einigermaßen. Danach entlastete er aber wieder mehr  unentschlossen.
Gleich folgte Röntgen und ich hoffe, dass die Blutergebnisse vorliegen.
Bisher hatten wir noch nicht mal bei Hufgeschwür so lange Zeit Beschwerden und vor allem hat er sich noch nie so stark dadurch in der Kruppe bzw. Lende versteift....

Nun warten wir ab, was heute bringt  Traurig...
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Antwort #8 - 24. November 2010 um 17:24
 
Habe mich paar Tage nicht gemeldet. Dabei waren es Tage voller auf und ab.

17.11.2010
Röntgenbilder gemacht. Alle Hufe + sämtliche Gelenke des rechten Beines + Rücken.
Verband kam ab, Schritt und Trab über den Hof unauffällig.
Eigentlich sollte er wieder raus dürfen. Da sein Kumpel aber noch im Stall stehen bleiben sollte, ließen wir ihn auch noch bis Sonntag drin.

18.11.2010
Sämtliche Röntgenbilder und Blutwerte (inkl. Glukose) unauffällig. Keine Rehe, Cushing oder EMS. Wohl "nur" eine Prellung.

21.11.2010
Seit dem 16.11.2010 haben wir nicht viel gemacht, weil wir nicht da waren. Am 21.11.2010 machte Goldino eigentlich einen sehr guten Eindruck. Stand zwar noch etwas entlastend, aber begrüßte mit laustarkem Wiehern und drängte aus seiner Box raus. Über den Hof trabte er voller Übereifer an der Hand und war kaum zu bremsen. Allerdings merkte man, dass ihn eine in der Zwischenzeit in den Stall eingezogene Stute aus seiner Ruhe gebracht hatte. So war er auch in der Halle etwas aufgeregt und wir ließen ihn sein Tempo selbst wählen, allerdings nur Schritt und etwas Trab. Keine Lahmheit festzustellen.

22.11.2010
Heute ging es endlich mal wieder mit den anderen Pferden stundenweise raus auf den Matschpaddock.
Um 12 Uhr holten wir ihn rein, zwecks Abschlusskontrolle.
Auf dem harten Boden keine Auffälligkeiten.
Dafür in der Halle: Lahm! Und wie! Bereits im Schritt ganz deutlich, im Trab auf der rechten Hand lief er sich ein, auf der linken Hand überdeutliche Lahmheit.
Also wieder Verband drauf und etwas ratlose Tierärztin.
Diagnose: Es muss aus dem Rücken, vermutlich Lendenwirbelbereich kommen.
Für den 24.11.2010 haben wir einen Termin mit unserer Physioterapeutin / Ostheopatin gemacht.
Während wir noch im Stall waren, verschlechterte sich Goldinos Zustand massivst. Bald stand er nur noch auf drei Beinen. An eine minimale Belastung der rechten Hinterhand war nicht mal zu denken. Beim Putzen des rechten Vorderhufes stand er auf 2 Beinen. Also riefen wir erneut die TÄ und baten, dass sie ihm wenigstens Schmerzmittel spritzt, damit wir nicht auch noch eine Kolik haben.

Um 18 Uhr kam sie dann, sidierte, es half jedoch nicht besonders viel. Stattdessen: Starke Pulsation rechts und deutliche Schmerzreaktion an der gesamten Sohle.
Daraufhin hat sie den Huf im Eckstrebenberech beidseitig bis zum Leben aufgeschnitten, kein Eiter, nut Blut rausgeflossen.
Ratlose TÄ, die anbot ihren Chef hinzuzurufen, der eine 30-jährige Erfahrung im Bereich Beine, Hufe pp. hat.

Der kam um 20 Uhr, nahm Verband ab, drückte auf die Sohle mit den Händen und fällte die Diagnose: Bluterguss unter der Hufsohle. Antibiotika wurden gespritzt, neuer Verband (trocken, nur mit Desifizierungsmittel im Bereich der Löcher) und Boxenruhe.

Goldino ging es bis zum späten Abend  sehr schlecht.

Den Ostheopatietermin haben wir vorerst abgesagt.

24.11.2010
Erneuter TA-Besuch. Lahmfreiheit im Schritt und Trab auf dem harten Boden. Auf dem weichen Boden weiterhin starke Lahmheit. Wenigstens jedoch belastet er wieder im Stehen.

Nun hofen wir, dass die Diagnose richtig ist  unentschlossen und sind gespannt, wie lange sich die weit aufgeschnittene  Ärgerlich Sohle erholen wird...
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Antwort #9 - 28. November 2010 um 21:24
 
26.11.2010
Erneuter TA-Besuch. Verbandwechsel. Lahmfrei im Schritt auf hartem, Lahmheit auf weichem Boden.

27.11.2010
Weiterhin starke Schonhaltung, aber es scheint etwas besser zu sein.

28.11.2010
Nach langen Tagen des Eingesperrtsein in der Box ist Hotti ziemlich frustriert und immer ungeduldiger. Heute waren endlich 15 Minuten Schritt in der Halle gestattet. Nach dem Betreten der Halle machte er zuerst Freudesprünge, wälzte sich dann und ich war heilfroh, dass ich ihn beruhigen konnte... Das Stehen in der Box macht ihn fertig, es ist nicht seine Welt. Der Paddock ist aber eine gefrorene harte Kraterlandschft. Morgen muss ich aber trotzdem abklären, ob es nicht besser wäre, ihn doch mit rauszulassen.
Ich hoffe, dass die von ihm gezeigte Aufregung auf eine Besserung deutet und er dadurch morgen nicht schon wieder voll lahm steht. Heute war er zuerst steif, es wurde aber besser.
Mal schauen, was morgen bringen wird...

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Antwort #10 - 29. November 2010 um 20:34
 
29.11.2010
Goldino musste heute alleine im Stall bleiben und war gar nicht erbaut darüber  Ärgerlich...
Ich habe daher fast den ganzen Tag im Stall verbracht. Er stand immer noch entlastend, aber bei Bewegung zeigt er keine Lahmheit mehr. In der Halle mal wieder das gleiche Bild: Sofort Wälzen und dann Gas geben. Das Problem ist, dass ich ihn vom Wälzen nicht abhalten will. Dafür muss ich ihn aber abmachen, da es mir am Strick zu gefährlich erscheint. zum Glück lässt er sich ziemlich schnell beruhigen...
An der Hand und bei seinen kleinen "Durchbrechern" kein Lahmen zu sehen. Dafür aber stampfte er mehrmals kräftigs mit der betroffenen rechten Hinterhand und knickte darauf hinten rechts aus der Hüfte heraus weg. Das war zum Glück nur kurzfristig. Könnte jedoch doch auf Probleme im Rückenbereich deuten, oder?? Vor allem zusammen mit dem für ihn bisher nicht bekannten Wälzen. Bisher musste man ihn zum Wälzen eher lange überreden. Vorsorglich habe ich Termin bei der Osteopathin gemacht. Leider hat sie er in einer Woche freien Termin  Traurig

TA war erneut da, Verbandwechsel. Die Hufsohle ist erwartungsgemäß noch nicht zu. Von dem Loch im Außenbereich hat sich bis zum Hufstrahl ein Riss gebildet. GRR... ich könnte ...  Ärgerlich

Für das Stampfen hatte der TA keine Erklärung. Milben sollen es angeblich nicht sein. Er vermutet eher, dass ihn der Verband, warum auch immer, genervt hat.
Na ja, von einem TA erwarte ich eigentlich etwas professionelle Aussage...

Leider bekam Goldino bis Freitag vorläufig Hausverbot. Seine Nachbarin wird ebenfalls drin bleiben, um ihm diese Tortur etwas zu erleichtern...

Am Freitag folgt nächster TA-Besuch.

Ich stelle nachfolgend die Röntgenbilder ein:



...    ...     ...    ...




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Antwort #11 - 03. Dezember 2010 um 21:00
 
Hallo,

dem Hotti und damit auch uns geht es zunehmend in ganz kleinen Schritten besser.
Aus der TA-Rechnung erfuhren wir heute die Diagnose: Huflederhautentzündung!  Schockiert/Erstaunt Das hört sich etwas anders als Bluterguss an. Zumindest für uns...

Heute war der TA zur voeläufigen Abschlussuntersuchung da. Verband ist nun ab. Keine Lahmheit auf hartem Untergrund, keine Druckempfindlichkeit der Sohle. Zu den letzten Terminen, nachdem die Sohle (für mein Verständnis) durch eine Mitarbeiterin der Praxis sehr weit ausgeschnitten wurde kommt nur noch der Chef persönlich. Da mag man sich denken, was man will...

Die Löcher sind nun mit einer ganz dünnen Hornschicht bedeckt, aber aufgrund der Verletzungegefahr ist Goldino weiterhin zur Boxhaft gezwungen. Es soll noch 3-4 Wochen dauern, bis sie sich tatsächlich geschlossen haben. Er leidet unter der Haft und wir mit mit ihm.   weinend

Immerhin steht noch ein Pferd mit ihm Stall.

Wir fragen uns ständig, ob das ganze tatsächlich erforderlich war... Wäre es mit Aufgussverbänden vielleicht schon längst alles vorbei? Ohne, dass der Huf noch zusätzlich geschwächt wurde  Traurig

Für die Zukunft empfahl der TA zuerst spontan Beschlag. Das revidierte er jedoch, als er hörte, dass Goldino seit mindestens 5 Jahren barhuf steht. Und da stand er, der Spezialist und konnte uns keine Empfehlung geben...  Ärgerlich

Gestern war Goldinos "Haus"TÄ da. Eine Zahnbehandlung steht uns demnänchst auch noch ins Haus. Es ist nichts gravierendes, aber soll manl wieder begradigt werden.

Nach der aktuellen TA-Rechnung und dem am Montag anstehenden Osteopathie-Termin fragen wir uns langsam, woher das ganze Geld nehmen...

Hoffentlich sind wir wenigstens wirklich auf dem Weg der Besserung.
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Antwort #12 - 15. Dezember 2010 um 22:11
 
15.12.2010
Nach paar Tagen wird Zeit mal wieder zu berichten. Goldino hat sich gut erholt.
Die Ostheopatin stellte eingeklemmten Nerv im Lendenbereich rechts und Verspannung hinter dem Widerrist. Beides konnte sie beheben und meinte, dass dieses alleine nicht zu der starken Lahmheit führen konnte. Sie vermutete, dass die Hufsohlenverletzung und der eingeklemmter Nerv von unglücklicher Bewegung auf dem Auslauf herrührten und wahrscheinlich zusammen einhergingen.
Nach der Behandlung gehts Goldino aber eindeutig besser. Er muss mal wieder zum Wälzen rgelrecht überredet werden  Cool.

Gestern war die HO da und gab Entwarnung. Die Sohle hat sich erholt, die Löcher sind zwar noch nicht vollständig, aber doch schon gut nachgewachsen.

Der Bodenzustand des Auslaufs rief aber auch bei ihr Sorgenfalten hervor. Es ist nun mal eine Kraterlandschaft. trotzdem entschlossen wir uns, Goldino nach 4 Wochen endlich aus der Boxenhaft zu entlassen und ihn wieder paar Stunden täglich frische Luft mit seinen Stallgenossen schnappen lassen...
So durfte er heute nach langer Zeit wieder mit raus.
Leider ging es trotz der ganz fest gedrückter Daumen nicht gut. unentschlossen In der Strahlfurche unterhalb der Eckstrebe hat er sich die Sohle aufgeratscht. Wie auch immer das nun passiert ist. Wohl auf einem der Krater abgerutscht...  weinend

Und nun steht er wieder mit Hufverband und "Hausarrest" in der Box. Zum Glück verbleiben aufgrund des uns bevorstehenden heftigen Schneefalls noch weitere Pferde im Stall.

Dabei fingen wir gerade mit dem Muskelaufbau- und Rehatraining an.
Trotzdem könnte ich heulen und zeitgleich mit den Zähnen knirschen...  Traurig
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Antwort #13 - 20. Januar 2011 um 13:32
 
Ups.... wie die Zeit vergeht... da wird nun wirklich Zeit mal wieder von der Front  Zwinkernd zu berichten.

Goldino gehts derzeit sehr gut. Aber immer der Reihe nach.

Nach dem letzten Rückschlag erholte sich der Huf zum Glück sehr schnell und wir entschlossen uns, den Stall zu wechseln. Der Umzug führte nicht weit, da wir auf demselben Gelände bleiben konnten, für Goldino hieß es jedoch, sich in eine neue Herde zu inrgrieren. Da er in seinem bisherigen Verband wirklich glücklich war, hat uns der Gedanke den Kopf zerbrochen. Letztendlich jedoch war uns wichtiger, dass er endlich wieder raus darf.
So zogen wir noch vor Weihnachten um und nun hat er sogar einen kleinen gepflasterten Paddock (bzw. eher eine Terrasse), der sich übrigens schon gut bewährt hat Smiley. Die Auslauffläche ist hier deutlich ebener und in besserem Zustand.
Goldjunge hat sich schnell in die neue Herde intergriert und wird meistens in Ruhe gelassen. Also rund herum nur Gutes zu berichten. Unser Aufbautraining konnten wir fortsetzen und mittlerweile reiten wir auch wieder.

Zwischendurch hatten wir einen Beweis, dass seine Probleme durch den Stoffwechsel bedingt sind. Wir merkten, dass er auf einmal träger wurde, wollte nicht mehr angaloppieren und am liebsten nur die Beine hinterher schlaifen. Es brauchte 3 Tage, bis er plötzlich wieder auf 3 Beinen stand. Wie der Zufall es will, verriet uns darauf der Stallbetreiber, dass er entgegen unserer Vorgabe mal wieder seit paar Tagen Kraftfutter und Hafer unserem Jungen gibt. Da brauchten wir uns den Kopf über die Ursache nicht mehr zu zerbrechen. Das Zufüttern und die Lahmheit lagen so dicht beieinander, dass da einfach eine Kausalität gegeben sein muss.
Mit der Entwicklung konfrontiert machte der Stallbetreiber einen betroffenen Eindruck und wir hoffen, dass er diesmal kappiert hat, dass unsere Vorgaben berechtigt sind  Ärgerlich.

Auf jeden Fall gab es darauhin erneute Umstellung auf Heu und absolute Diät über 1 Woche. Nun geben wir wieder über den Tag verteilt 3 Handvoll Rehe-Futter + Mineralien.

Zum Glück erholte sich Goldi sehr schnell und war nach 3 Tagen wieder einsatzfähig. Nun können wir wieder reiten. Die Hufe, bis auf hinten links sind schön kalt.

Wir beobachten die Entwicklung aber stets mit argwöhnischem Blick und hoffen, dass falsch verstandene Tierliebe unseren Goldjungen nicht schadet  Traurig...

Ich wollte paar aktuelle Bilder reinsetzen, aber der Uploader gehts irgendwie nicht unentschlossen
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Antwort #14 - 05. April 2011 um 18:31
 
Wie die Zeit vergeht... uns geht es momentann im Bezug auf Hufe gut. Zum Glück hat Goldi unsere 5-wöchige Abwesenheit gut und ohne Verlertzung überstanden. Der Stallbetreiberhält sich gegen entsprechendes Entgeld an unsere Vorgaben. Dafür hat Goldi jedoch drastisch abgenommen und jegliche Muskulatur verloren. Nun sind wir bei Wiederaufbau. An das reiten ist momentann noch gar nicht zu denken. Dafür fehlt einfach der Rücken. Bin mal gespannt, wie lange das dauern wird...
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Antwort #15 - 13. April 2011 um 22:16
 
...und schon wieder Tage vergangen... Wir machen langsam Fortschritte. Zumindest arbeiten wir hart an dem Muskelaufbau, der leider nicht wirklich sichtlich voran geht. Uns ist aber bewußt, dass es keine Frage von Tagen, sondern von Wochen oder sogar Monaten sein wird...
Das Arbeiten besteht aus täglichem Longieren, ca. 45 Minuten (alle Gangarten, Trab / Schritt, Galopp / Schritt / Galopp Übergänge, Seitengänge, Antraben aus dem Rückwärtsrichten, Stangenarbeit), das etwa 2 mal die Woche von leichtem Reiten abgelöst wird. Dazu noch 1-2 mal die Woche 1-2 stundige Spaziergänge mit Hügel.
Sonst wüsste ich nicht, was wir noch effektives machen könnten.

Seit 2 Tagen füttern wir unmelassierte Rübenschnitzel (200 gr) dazu.
Goldinos Rippen sieht man immer noch ziemlich deutlich.
Angesichts der Tatsache, dass insgesamt die Fütterung deutlich erhöht wurde, würden wir erwaten, dass Goldino bereits mehr zugenommen hätte.... Sicherheitshalber werden wir großen Blutcheck machen lassen.

Nun steht die Anweidezeit vor uns und die Entscheidung, ob wir es wagen können und sollen, Goldino auf die Weide rauszulassen. Es ist die Weidezeit, die ihn wirklich glücklich macht. Aber ständig mit Maulkorb herumlaufen? Und die Gefahr, dass Maulkorb doch abrutscht. Also Sicherheit und unglückliches Pferd oder glückliches Pferd und die Gefahr, dass Maulkorb nicht hält und erneut Stoffwechselprobleme aufkommen? Mit den möglichen Folgen, die vielleicht diesmal noch schlimmer ausfallen... oder doch nicht? machen wir und zu viele Gedanke und zu viele Sorgen, statt den Hotti einfach ein Pferd sein zu lassen? Fragen über Fragen und schwere Entscheidung...
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Antwort #16 - 15. April 2011 um 21:10
 
Wir entschlossen uns, Goldino vorerst nicht auf die Weide rauszulassen. Es ist nun beabsichtigt, dass er 8 Std. täglich auf einen Paddock rauskommt und ansonsten im Stall (Box + Einzelauslauf) verbleibt. Mal schauen, vielleicht werden wir ihn später doch noch auf die Weide rauslassen können.

Goldino sieht von Tag zu Tag besser aus. Gerippe füllt sich. Allerdings hat er immer noch Hängebauch, von sichtbaren Rippen umhüllt. Die Bauchmuskeln wollen nicht so wirklich anspringen. Wir arbeiten aber daran...

Heute hat sich leider Headshaking wieder bemerkbar gemacht  Traurig.  Draußen reiten? Keine Chance. Heute sind wir in die Halle geflüchtet. Beim nächsten Mal müssen wir wohl die Kopfschutzmaske aufsetzen  unentschlossen.

Am Donnerstag kommt die TÄ`in. Mal schauen was der Blutcheck ergibt. Rein äußerlich scheinen wir allgemein auf dem richtigen Weg zu sein.
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Antwort #17 - 06. Mai 2011 um 08:05
 
Nun haben wir die Blutergebnisse vorliegen. Die Werte sollen laut TÄ´in optimal sein. Dabei haben wir auch Zähne checken und für gut befinden lassen. Ostheopatisch hat er auch nichts. Das hört sich schon mal sehr gut an  Smiley.
Seit März bekommt Goldino Kieselgur. Die erhoffte sichtliche Besserung und Erleichterung beim Fellwechsel haben wir zwar nicht beobachtet. Dafür soll sich jedoch der Zustand der Hufe (laut der HO) stark verbessert haben. Ist Euch solche positive Wirkung von Kieselgur auf hufe bekannt?
Nun bleibt noch weiterhin der Muskelaufbau und aufpäppeln.

Seit dem 01.05.2011 steht Goldino, wie geplant, 6 Stunden täglich (08-14 Uhr) auf einer kleinen Magerweide. Das bisschen Gras in Verbindung mit Regen hat den Stoffwechsel etwas aus der Bahn gebracht, aber noch haben wir keinen Durchfall und derzeit wieder Trockenheit. Die Nächte sind nur noch sooooooooooooo kalt *brrrrrrrrrrr*. Das wird sicherlich auch die Fruktanproduktion fördern. Aber momentan geht’s gut.

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Antwort #18 - 17. Mai 2011 um 22:48
 
Da unser Biotin afgebraucht ist, haben wir Goldino auf Bierhefe umgestellt. Das hört sich doch interessanter als Biotin an und wir versuchen es einfach. Da wir für den Muskelaufbau auch noch Aminosäuren brauchen könnte es doppelten Nutzen haben...
Nun endlich mal wieder aktuelle Bilder von Goldino. Zuerst die Hufe:

vorn links

...   ...   ...   ...   ...   

hinten links

...   ...   ...   ...   ...   

hinten rechts

... ... ... ...

vorn rechts

... ... ...

... irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Hufe sich viel mehr einrollen. Früher hatten wir das Problem nicht. Jetzt auf beiden Hufen vorn  Schockiert/Erstaunt Laut der Huforthopädin ist das Folge der Mehrbelastung außen. Müsste sie aber durch ihre Bearbeitung nicht dem entgegen wirken?

Und nun Goldino in voller Pracht... na ja... bis zur Pracht fehlt noch einiges  unentschlossen. Und auch habe ich das Gefühl, dass wir in den letzten 6 Wochen nicht wirklich viel erreicht haben. Vielleicht sollten wir doch zusätzlich Aminosäuren (sprich Equiplast o.ä.) nehmen?? Auf den Bildern sieht er jedenfalls immer noch ziemlich eingefallen aus. So erscheint er uns täglich nicht. Ich befrüchte, dass wir möglicherweise das Auge für die Realität verloren haben... Was meint Ihr denn??

Unsere beide Sättel passen nicht. Der Rücken fehlt einfach  unentschlossen. Die Sättel liegen auf dem Widerrist  Traurig. Hat Jemand da eine Idee? Vor allem für den Westernsattel? Bei dem Dressursattel könnten wir mit kleinerem Kopfeisen versuchen... Das geht bei Western leider nicht.

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Antwort #19 - 21. Mai 2011 um 15:36
 
Hatte mal wieder Fotoapparat mit im Stall Smiley


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