Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Gletta's Tagebuch (Gelesen: 25286 mal)
Kerstin79
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23. Oktober 2010 um 23:49
 
So, will jetzt auch endlich mal ein Tagebuch beginnen.
Gletta ist eine 10 jährige Islandstute, die schon als ich sie kaufte stark übergewichtig war. Seitdem hatte sie zwar wieder etwas abgenommen, war aber immer noch viel zu dick und hat auch Fettdepots an Hals, Schulter und Kruppe. Vor knapp 2 Monaten hatte sie ihren ersten akuten Reheschub, ich vermute aber im Nachhinein, dass sie schon seit längerem immer wieder schleichende Schübe hat.

Den aktuellen Stand bis heute steht in meinem ersten Thread:
http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1284197611

Hier ein Foto von kurz nach dem Schub:

...

Ich denke das Fett am Hals sieht man gut, das Fett an der Kruppe sieht man auf dem Foto schlecht, weil die Perspektive etwas verzerrt ist. Ich finde, auch Augenbeulen kann man erkennen.

Vergleichsphotos zu machen ist aktuell schwierig, da sie immer längeres Winterfell bekommt. Ich werds aber mal versuche, ich denke aber man wird auf den aktuellen Fotos ausser Fell nicht viel erkennen.
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Antwort #1 - 23. Oktober 2010 um 23:57
 
Auf EMS ist noch nicht getestet worden, aber ich denke die Symptome sind so eindeutig, dass ich eigentlich schon überzeugt bin, dass sie EMS hat.
Inzwischen darf Gletta ja wieder im Schritt auf weichem Boden bewegt werden. Ich bin noch etwas ängstlich zu viel zu machen, denke aber dass Bewegung extrem wichtig für sie ist, um den Stoffwechsel anzukurbeln.

Gestern waren wir ca. 35 Minuten spazieren, heute haben wir eine 45 Minuten Runde gedreht. Sie läuft gleichbleibend gut, egal welcher Belag und würde von sich aus auch auf hartem Boden laufen.

Was mir immer auffällt, ist dass ihre Hufe in der Box meist etwas warm sind (aber nur lauwarm, nicht heiß), meist sind sie wenn dann im oberen Bereich warm und unten an der Zehe kalt. Wenn die Hufe vor dem Spazieren gehen warm sind, dann sind sie aber jedes Mal nach dem Spaziergang kalt (und zwar wirklich kalt). Ist das typisch? Gut oder schlecht? Es wundert mich etwas dass die Hufe vom Laufen kühl werden.

Die Situation mit der Doppelbox gefällt mir zunehmend weniger. Griesgrämig Es ist einfach zu eng und ich hab das Gefühl sie hat da eher zuwenig Ruhe.
Eine kurzfristige andere Lösung ist aber nicht in Sicht. Werde aber in den nächsten Tagen mal wegen einer Matschkoppel anfragen.
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Antwort #2 - 24. Oktober 2010 um 16:42
 
Heute war ich vormittags 20-25 Minuten mit Gletta in der Halle unterwegs und nachmittags nochmal 30 Minuten spazieren. Die Bewegung scheint ihr weiterhin gut zu tun  Smiley

Das Rumlaufen in der Halle ohne interessante Aufgaben (außer Anhalten und wieder antreten) findet sie inzwischen  ziemlich öde. Ich glaube da muss ich mir mehr einfallen lassen, ich habe an Fahren vom Boden aus gedacht, dass sollte ja ein guter Einstieg in "Arbeit" sein.
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Antwort #3 - 29. Oktober 2010 um 20:14
 
Heute hatte ich ein Wildpferd, das nicht ruhig im Schritt geführt werden wollte, sondern zwischendrin mehrmals auf dem Sandplatz rumbockte. Ich denke ich muss dem Pony auf jeden Fall mehr das Gefühl geben etwas zu "arbeiten", ich hoffe das hilft etwas.


Hier ein aktuelles Foto (der tolle Gesichtsausdruck kommt vom Kauen). Ich finde es immer schwierig das gewicht auf Fotos zu beurteilen, sie  hat aber definitiv an Schulter und Kruppe gut Fettpölsterchen verloren, die meisten Fettpolster sind jetzt noch am Hals. Die sind auch total ungleichmäßig verteilt, an der rechten Seite hat sie eine Fettbeule, die sie auf der anderen Seite nicht hat und am Halsansatz ist eine "Delle" im Mähnenkamm.
Bin mal gespannt was sich da die kommenden Monate noch tut.
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Antwort #4 - 01. November 2010 um 16:59
 
Gletta gehts weiterhin gut, die letzten beiden Tage waren wir jeweils ca. 50 Minuten spazieren.

Gestern hat sie blöderweise einen kurzen Stunt auf dem Asphaltweg hingelegt, da ein Pferd auf der Weide neben dem Weg wild rumgaloppiert ist, da dachte sie sie muss auch gleich mal den Asphaltweg hochtraben  Ärgerlich

Morgen wird sie neu beschlagen, der 1. Rehebeschlag sollte eigentlich nach 6 Wochen erneuert werden, da nach 6 Wochen allerdings so gut wie nichts nachgewachsen war (vermutlich durch die komplette Boxenruhe?) , wurde das nochmal um 2 Wochen verlängert. Nach dem Beschlagen sollen wir laut Tierarzt nochmal 1 Woche etwas vorsichtiger sein. Ich hoffe sie steckt das lange auf 3 Beine stehen und beschlagen werden gut weg.
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Antwort #5 - 05. November 2010 um 14:53
 
Gletta hat am Dienstag einen neuen Beschlag bekommen, dieses Mal einen NBS-Beschlag ohne Kunststoffpolster zwischen Eisen und Huf. Der Hufschmied meinte das Polster würde ihrem Huf nicht so gut tun, da der Strahl darunter zu weich geworden sei und der NBS-Beschlag sollte ausreichend sein. Ich bin jedenfalls auch ganz froh, ihre Hufsohle wieder sehen zu können beim Auskratzen, ich finde das etwas beunruhigend wochenlang gar nicht zu sehen was sich unter so einem Polster tut.

Sie läuft genauso gut wie vorher, also denke ich das passt Smiley

Der Schmied meinte allerdings an ihrem einen Hinterbein (Sprunggelenk) sei eine leichte Schwellung, das müsste man im Auge behalten. Ich konnte heute nicht wirklich etwas ertasten, ich werde den Tierarzt beim nächsten Besuch aber danach fragen.

Ich habe weiterhin das Gefühl dass ihr das lange Stehen in der Doppelbox nicht so gut tut, aber fütterungs- und Untergrundtechnisch ist das aktuell noch die einzige möglich Lösung unentschlossen
Ich hoffe innerhalb der nächsten 4 - 12 Wochen können wir an der Haltung was Grundlegendes verbessern. Den Matschpaddock haben wir noch nicht eingeweiht, wegen der Grasreste und weil da am Zaun erst noch was repariert werden muss. Sie mal ne halbe Stunde in den Roundpen zu stellen, finde ich da vorerst sicherer. Da frisst sie allerdings auch die ganze Zeit die Grasreste drumrum, was allerdings mengenmäßig irrelevant zu sein scheint.

Am Sonntag werde ich sie mal filmen lassen und würd mich über ein paar Meinungen zum Gangbild freuen. Wenn man da die ganze Zeit so drauf guckt, wird man ganz betriebsblind.

Heute haben wir zur Auflockerung beim Schritt führen ein paar Stellungsübungen im Stand am Kappzaum gemacht (Kopf senken, Stellung nach links und rechts, leichte Halsbiegung nach links und rechts). Das hat sie super gemacht und ich muss sagen, dass macht sie viel besser als früher (da hatte sie nach rechts immer eine Tendenz sich zu verwerfen und war generell sehr unbeweglich). Ich hab das Gefühl da war wohl das ganze Fett am Hals doch stark im Weg  Augenrollen

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Antwort #6 - 06. November 2010 um 18:58
 
Mal ein Gewichtsvergleich...

so sah Gletta im Oktober 2008 aus, als ich sie gekauft habe...leider sagten bei ihr halt immer alle Leute, sie sei halt so veranlagt und schon immer so gewesen...

...

Ein aktuelles Bild von letzter Woche, ich finde sie ist vergleichsweise schon richtig "schmalbrüstig" Zwinkernd Früher waren ihre Hinterbeine immer halb so weit auseinander wie die Vorderbeine... :

...

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Antwort #7 - 12. November 2010 um 19:48
 
Meine Mutter hat den Schmied vor ein paar Tagen auf dem Hof getroffen und das schlechtere Laufen auf Asphalt erwähnt, er hat nochmal nach Pulsation gefühlt und gemeint es wäre alles ok und das Laufen auf Asphalt sollte innerhalb der nächsten 2 Wochen besser wären.
Ich habs seit letzter Woche nicht mehr getestet, morgen und übermorgen werd ich mal schauen.

Heute wars immer noch total stürmisch und Gletta dementsprechend nervös, wir sind trotzdem mit nur wenigen Hüpfern in der Halle spazieren gelaufen. Blöderweise hat sie sich auf dem Rückweg zur Box natürlich wieder ausgerechnet auf Asphalt erschreckt und ist seitwärts hüpfend zur Box getänzelt.

Jetzt sollte Gletta allerding glaub langsam aufhören abzunehmen, man fühlt die Rippen jetzt schon ohne signifikanten Druck. Ich denke dünner sollte sie über den Winter nicht werden.
Ich hoffe wir kriegen das hin, ihr Boxengefährte nimmt komischerweise mit der jetzigen Heuration eher zu. Hätte nicht gedacht, dass ich das Problem bekommen würde  Augenrollen

Ich hab ihr jetzt auch zum Testen mal unmelassierte Rübenschnitzel bestellt, falls ich über den Winter etwas mehr zufüttern muss und ich denke da ist es mit den Rüschnies sicherer als mit Heucobs. Ich hoffe sie mag die auch.
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Antwort #8 - 14. November 2010 um 22:35
 
Heute war es völlig windstill und hatte gefühlte 20 Grad  Augenrollen , Gletta war sehr ausgeglichen, aber auch sehr träge.
Ein bisschen Schritt führen und damit sie das Gefühl hat, etwas "gearbeitet" zu haben, dann noch 2 Runden pro Hand mit Cavecon in "klassischer Handarbeits"führung mit etwas Genickstellung und konzentrierten Ganzen Paraden.

Dann hab ich sie noch zum Testen etwas den Asphaltweg runtergeführt, sie läuft auf Asphalt bergab immer noch ungern und langsam, aber das Lahmen vorne rechts von letzter Woche konnte ich nicht mehr erkennen. Ich finde sie macht aber kürzere Schritte als auf weichem Boden.
Mit Kies und hartem steindurchsetztem Lehm hat sie weiterhin keine Probleme.
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Antwort #9 - 19. November 2010 um 22:46
 
Gletta gehts weiterhin soweit gut. Die Haltung ist allerdings immer noch suboptimal, kaum Auslauf und sie mag auch eine Stute in der Nachbarbox nicht und ist dauernd am Rumstreiten. Haltung wird sich aber in absehbares Zeit bessern, solange müssen wir halt noch durchhalten. Gewichtstechnisch ist sie gleich geblieben, die Rippen sind gut fühlbar und es sind nur noch minimale Fettpolster an Hals und Kruppe da. Ich denke wenn sie so bleibt ist es in Ordnung.

Mental ist sie je nach Tageszeit entweder total brav, kooperativ und etwas träge oder aber aufmüpfig und "wild".
Heut waren wir auf der Ovalbahn auf relativ hartem Boden spazieren, da lief Gletta gut und dann haben wir in der Halle noch etwas "Handarbeit" mit Trense gemacht, auch wenn wir da außer großen Linien nichts tun, tut ihr das denke ich sehr gut, da sie Kopfarbeit leisten muss und ich sie animieren kann ihre Hinterhand im Schritt etwas mehr unter den Körper zu setzen. Beim normalen Führen schlurft sie immer so auf der Vorhand rum.

Zur Ovalbahn hin müssen wir einen kurzen sehr steilen Lehmweg runter, den ging sie heut schon um Einiges besser als vor 2 Wochen, ich denke also es wird langsam mit den Eisen ohne Polster.  Smiley
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Antwort #10 - 21. November 2010 um 22:39
 
Gestern war meine Rb 1h mit Gletta spazieren, heute hatte ich Unterricht in Fahren vom Boden/Doppellonge auf großen Linien (natürilch nur im Schritt). Da ich da noch weitgehend mit der Handhabung von Leinen und Peitsche beschäftigt war, musste Gletta natürlich nicht so viel "arbeiten", aber wir haben es schon geschafft, dass sie sich immer wieder schön dehnt und gut mit der Hinterhand untertritt. Ich hatte ich das Gefühl die konzentrierte "Arbeit" tut ihr richtig gut.
Nach der Stunde ist sie viel flotter und energischer über den Asphalt auf dem Hof gelaufen wie sonst, vielleicht kommt das zögerliche Gehen auf Asphalt doch eher von Steifheit von dem vielen in der Box rumstehen. Ich denke jedenfalls ich muss mich trauen sie im Schritt etwas intensiver/flotter zu bewegen. Ich hatte das Gefühl heut ist ihr Kreislauf mal etwas in Schwung gekommen, was ihrem Stoffwechsel sicher auch gut tut.
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Antwort #11 - 26. November 2010 um 16:27
 
Diese Woche ist Gletta lauffreudig und etwas "wild".
Gewichtstechnisch scheint sie zu stagnieren, die beiden Pferde in der Box bekommen aktuell glaube ich auch etwas mehr Heu. Ich denke ihr jetziges Gewicht ist für den Winter aber sowieso ok.

Bei Glettas rechtem Vorderhuf ist mir jetzt schon 2x um die Mittagszeit aufgefallen, dass der Huf im Bereich der Reherille (wo auch glaube ich so vernarbtes Horn oberhalb ist) wärmer ist als der linke Vorderhuf. Er ist nicht stark warm, aber in dem Bereich halt wärmer als der Linke. Bis vor 2-3 Wochen waren oftmals beide Hufe in dem Bereich vor dem Bewegen noch etwas warm.
Nach der Bewegung sind immer beide Hufe komplett kühl.

Muss ich mir da Sorgen machen oder ist es nicht ungewöhnlich dass es am "schlimmeren" Huf da noch etwas länger solche "Symptome" gibt? Bisher war die Huftemperatur auch immer schwankend, aber halt bei beiden Hufen gleich. Der Linke ist jetzt halt aber eigentlich immer komplett kalt.

Morgen werden die Pferde entwurmt. Im Dezember sollte Gletta geimpft werden, ich werde denn Tierarzt kommende Woche anrufen um einen Termin zu vereinbaren, wichtiger als das Impfen ist mir natürlich die Huf-Kontrolle. Ich möchte vor dem nächsten Hufschmied-Termin auch gern nochmal seine Meinung zu aktuellen Beschlag einholen.

Inzwischen scheint sie mit dem polsterlosen Beschlag auf hartem Boden wieder gut zurechtzukommen, allerdings hat es jetzt Schnee und es hat heute natürlich prompt aufgestollt. Ich denke nicht dass man unter die NBS-Eisen Hufgrips machen kann...irgendwelche Ideen/Erfahrungen wie man so einem Beschlag über den Winter kommt?! Ich möchte ja auch bei Schnee mit Gletta spazieren gehen können.

Werde den Schmied auch nochmal deswegen befragen.
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Antwort #12 - 27. November 2010 um 17:23
 
Grrr, das Wetter grad macht mich echt fertig.
Es ist alles verschneit, holprig und gefroren. Das Positive ist, dass Gletta überhaupt nicht mehr fühlig oder eierig läuft und mit dem NBS Beschlag wohl auch tatsächlich sehr guten Halt auf Schnee/Eis hat, egal auf welchem Boden. Da heute überhaupt nichts frei war (Schulbetrieb) habe ich versucht mit ihr spazieren zu gehen, das ging leider gar nicht gut, weil das Pony die ganze Zeit losrennen, erschrecken und ins Gras springen wollte, so hat sie heut alles veranstaltet was sie mit ihrem Hufen mit Sicherheit nicht tun sollte, auf Asphalt tölten, im Kreis hüpfen und ähnlichen Blödsinn.
Nachmittags bin ich im Schritt noch ein paar Runden um die Ovalbahn gelaufen und hab sie dann in meiner Verzweiflung in der Halle ein paar Runden traben lassen, damit sie ihre Energie mal etwas abbaut. Ich denke wenn sie sich in der Halle auf weichem Boden mal etwas austobt ist das immer noch besser als wenn sie im Gelände auf dem vereisten Boden total rumspinnt. Im Schritt ist sie grad halt immer entweder total gelangweilt oder angespannt und aufgedreht.

Matschkoppel haben wir grad auch keine mehr, weil die vorhandene für die Schulpferde gebraucht wird und die neue erst noch angelegt werden muss. Wobei es da grad sowieso extrem matschig/holprig wäre, was vermutlich auch nicht gut für die Hufe wäre.

Kommende Woche ist der Schmied auf dem Hof, da werd ich meine Mutter bitten, dass sie ihn Gletta's "schlechten" rechten Vorderhuf vorsichtshalber nochmal anschauen lässt.

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Antwort #13 - 28. November 2010 um 17:25
 
Gletta scheint ihre Eskapaden und die Wurmkur von gestern gut überstanden zu haben. Komischerweise war heute zum ersten Mal seit Tagen der rechte Vorderhuf nicht wärmer als der Linke.
Etwas Schritt musste heut natürlich trotzdem sein, also hab ich meine nicht vorhandene Doppellongen-Handhabung geübt. Da muss Gletta nicht viel machen, ist aber fleißiger im Schritt als beim Rumführen.
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Antwort #14 - 03. Dezember 2010 um 15:25
 
Letzte Woche hat mir Gletta etwas Sorgen gemacht, da ihr rechter und ab und zu auch ihr linker Vorderhuf doch etwas wärmer waren als die letzten Wochen (vor allem nachdem man sie aus der Box holt, nach der Bewegung ist es besser). Am Mittwoch war dann der Helfer vom Hufschmied sowieso da und hat ihren Strahl ausgeschabt(der war so bröselig und komisch). Am Donnerstag hatte sie dann laut meiner Rb ziemlich warme Hufe (beide). Heute wollte der Tierarzt eigentlich sowieso kommen (zum Impfen und die Hufe kontrollieren), allerdings musste er wegen dem Schnee viele Termine verschieben und kommt erst kommende Woche. Heute bin ich dann recht besorgt zum Hof gefahren, sie hatte aber einen völlig kalten linken Huf und einen nur an der Reherille minimal warmen rechten Huf. Nach Schritt in der Halle war die leichte Wärme fast ganz weg. Allerdings ist inzwischen der Hallenboden teilweise gefroren  Augenrollen
Deswegen hab ich mir danach mal den verschneiten Platz und Roundpen angeschaut und festgestellt, dass der Schnee grade total weich und fluffig ist und gar nicht aufstollt. Gletta lief mit Begeisterung darin, deswegen hab ich sie für 45 Minuten in den Roundpen gestellt. Als ich sie rausholte ist sie auf dem Schneeboden draussen begeistert losgetrabt, ich hab sie die 20 Meter zum Weg dann traben lassen.
Werde sie solange der Schnee so toll ist draußen bewegen, da sie darin super läuft und es wirklich schön weich ist.

Heut gefielen mir ihre Hufe und ihr Allgemeinzustanz jedenfalls wieder recht gut und da kommende Woche der Tierarzt und die Woche drauf der Hufschmied kommt, denke ich mal dass sie dann gut versorgt sein wird.

Ihr Hufe ist in dieser Beschlagsperiode finde ich recht stark gewachsen, über der Reherille (sieht man vor allem rechts, links kaum) ist etwas schlechtes Horn (wie ein Wulst) und darüber inzwischen ca. 1 cm neues Horn das gut aussieht.
Muss mal Fotos machen, aber grad ist immer alles so kalt und verschneit...
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Antwort #15 - 05. Dezember 2010 um 15:22
 
Dieses Wochenende gings Gletta super  Smiley
Der Tiefschnee gefällt ihr super und tut denke ich auch ihren Hufen gut. Sie war jetzt die letzten Tage mit Pferdegesellschaft für ein Stündchen im Roundpen (als Winterkoppelersatz), was ihr sichtlich gefallen hat und wir haben fleißig Bodenarbeit im Schritt gemacht.
20 Meter Trab im weichen Schnee mussten auch sein.
Dieses WE hat sie mir seit ihrer Erkrankung am Besten gefallen.
Sie rutscht auch mit den NBS-Eisen überhaupt nicht, selbst den steilen glatten Schneeweg bergab zum Platz läuft sie inzwischen problemlos. Da laufen viele der anderen gesunden Pferde auf dem Hof viel schlechter.
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Antwort #16 - 05. Dezember 2010 um 15:28
 
Hier noch ein Bild: (da sieht sie immer noch ganz schön EMS-moppelig aus, aber man spürt die Rippen und die Schulterblätter deutlich und ich denke die letzten Polster auf dem Po und am Hals kriegt man erst mit mehr Bewegung weg...)

...
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Antwort #17 - 24. Dezember 2010 um 16:03
 
Mal ein Update, war viel los die letzten Wochen.
Gletta wurde vor etwas über einer Woche erneut beschlagen, diesmal nach 6 Wochen, aber diesmal sind ihre Hufe ja auch viel mehr gewachsen als in der 1. Beschlagsperiode nach dem Schub. Ich würde sagen, die Reherille ist jetzt ca. 1/3 des Hufes runtergewachsen. Dieses Mal lief sie nach dem Beschlagen gleich genauso gut wie vorher.

Mit dem Tierarzt und dem Schmied wurde besprochen, dass vor dem nächsten Beschlagen Röntgenbilder gemacht werden.

Die größten Neuigkeiten, wir sind umgezogen, Gletta bewohnt jetzt an einem anderen Stall mit 2 anderen Isis (dem Schecken auf dem Foto oben, gehört meiner Mutter und noch der einer vorherigen Miteinstellerin) einen Offenstall mit Sandpaddock (aktuell Schneepaddock) und direkt angeschlossen einem Stück Koppel ohne Gras. Weidezugang ist direkt daneben, wenn dann die anderen beiden auf der Weide sind (wird auch nicht sooo lang sein, da die eh auch leichtfuttrig sind und die Pferde auf dem Paddock ja auch genug Platz zum bewegen haben), kann sie daneben auf dem Paddock stehen und hat immer Kontakt. #

Jetzt hoffe ich mal, dass sie mit dem Paddockboden gut zurechtkommt (vor allem wenn es jetzt dann wieder friert), aber bisher hat ihr die Bewegung draussen auch auf gefrorenem Boden immer gut getan, warme Hufe hatte sie immer nur wenn man sie aus der Box geholt hat. Ich denke knapp 4 Monate nach dem Reheschub sollte das schon gehen.

Wegen der Fütterung müssen wir mal schauen, aktuell haben sie eine Heuraufe mit einem Heuballen, wo ein Heunetz drüber gespannt ist. Falls sie davon trotz Netz dicker wird, müssen wir ein engmaschigeres Heunetz drüber machen oder sie ein paar Stunden am Tag abtrennen, damit sie nicht immer ans Heu kann. Aber die letzten 3 Wochen stand sie in der Box auf Stroh und hat die ganze Zeit davon gefressen (dem alten Stallbesitzer gingen die Späne aus und er hat sie plötzlich einfach umgestellt...) und wurde auch nicht dicker. Von dem her bin ich da mal noch nicht so besorgt.

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Antwort #18 - 22. Januar 2011 um 16:13
 
Die leichte Pulsation die Gletta die letzten Wochen hatte ist komplett verschwunden.  Smiley

Bin mir echt unschlüssig wovon die jetzt kam. Eis und Schnee auf dem Paddock oder zuviel Heu? Sooo toll ist der Paddockboden jetzt auch grad nicht. Andererseits haben sie jetzt zwar nicht mehr die ganze Zeit die Heuraufe zur Verfügung, aber die Heumenge die sie gefüttert kriegen (in einer Raufe mit Fressgitter im Stall) ist eigentlich auch so groß, dass so gut wie keine Fresspausen vorhanden sind und die Menge die sie da auf einmal fressen kommt mir auch ungefähr gleich vor.
Vllt. war der letzte Ballen etwas zu nährstoffreich?

Naja, mal schauen wie's sich entwickelt.

Heut kam mir Gletta beim Bewegen im Schritt auf dem Platz etwas sehr unausgelastet vorgekommen und nachdem sie sich einmal losgerissten ist und über die noch vereiste Platzmitte galoppiert ist  Augenrollen hab ich sie auf dem einzigen Weg am Hof der grad noch weich ist 2x kurz ein paar Meter traben lassen. Irgendwo muss die aufgestaute Energie ab und zu auch mal hin.
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Antwort #19 - 28. Januar 2011 um 20:43
 
Gletta hat heute neue Eisen bekommen (wieder NBS-Beschlag),
das Beschlagen macht ihr anscheinend keine Mühe oder Schwierigkeiten, sie war ganz entspannt. Pulsation hab ich während und nach der Bearbeitung auch mal gefühlt, war nichts zu finden.

Ich hab dem Schmied von dem starken Aufstollproblem als es so extrem geschneit hatte erzählt und er meinte er kann unter die NBS-Eisen (im Zehenbereich abgeschnittene) Hufgrips machen, kann aber nicht versprechen ob die auch was bringen. Versuchen kann mans ja mal,  vielleicht hilfts ein bisschen. Wobei ich ja stark hoffe, dass es nicht nochmal so viel schneit  Augenrollen

Ansonsten warte ich auf weicheren Boden, damit wir wieder mehr bewegen können.

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Antwort #20 - 06. Februar 2011 um 15:05
 
Hrmpf, eigentlich geht es Gletta sehr gut, allerdings war die letzten 2 Tage vorne rechts wieder eine (leichte) Pulsation zu spüren. Bin etwas ratlos von was das kommen kann, Heumenge ist eher sparsam grade (Gletta hat die letzten 2 Wochen sogar nochmal etwas abgenommen), Paddock ist weich. Das einzige was die letzten 2 Tage war, ist halt dieser gruselige Wetterwechsel von Frost zu +9 Grad mit extremem Sturm die letzten 2 Tage. Durch den Sturm hatten die Ponies die letzten beiden Tagen kaum Einstreu, weil die unter der Stalltür nach draußen geweht wurde (der Sandpaddock war aber natürlich weich). Das ist aber seit heute wieder normal. Das mit dem Puls irritiert mich schon etwas. Er kommt halt immer mal wieder. Wenn ich dann nen Kontrolltermin mit dem Tierarzt vereinbare ist es bis der da ist, wieder verschwunden (war jetzt schon 2x so...)

Laufen tut sie super, hab mir jetzt auch nochmal von 2 Reitlehrerinnen bestätigen lassen, dass sie absolut klar läuft.

Figurtechnisch gefällt mir Gletta grad ganz gut. So schlank wie grade war sie seit ich sie kenne (2007) noch nie.
Das Kammfett ist wieder weniger geworden, ein Restchen ist aber denke ich schon noch da.

Hier mal ein Foto von heute:
...

Wir haben mit dem Stallbesi vereinbart, die portionierte Heufütterung beizubehalten, damit haben sie von 18:00 bis morgens durchgehend Heu (die Abendportion ist großzügig), nachmittags ist eine Fresspause von wenigen Stunden (die Morgenportion ist kleiner). Evtl. werden wir dafür noch 1 engmaschiges Heunetz anbieten. Wobei ich das Gefühl habe, dass eine kurze Fresspause den Ponies ganz gut tut, mit der Heuraufe hatten sie nämlich einen ganz schönen Heubauch.
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Antwort #21 - 12. Februar 2011 um 16:14
 
Heute hat mir Gletta zuerst gar nicht gefallen, sie war verschwitzt, das ganze Pferd kam mir sehr warm vor und ihre Hufe (allerdings alle) waren zum ersten Mal seit Wochen untypisch warm. Außerdem sah sie schlapp aus.

Nach einer mittleren Panikattacke meinerseits (ok es hat 10 Grad Plus und Sonne und ich bin bei dem Wetter grad selbst total schlapp, aber man weiss ja trotzdem nicht ob es "nur" daran liegt) sind wir dann einfach mal mit beiden Pferden spazieren gegangen, da war sie dann ganz gelassen, ist normal gelaufen und hatte auch auf Asphalt keinerlei Tendenz zum weichen Randstreifen zu wollen. Bergauf war sie aber recht kurzatmig.

Danach haben wir noch den neuen überdachten Roundpen (eigentlich ein altes Silo) besichtigt und darin ein paar Gehorsamsübungen gemacht, darin wollte Gletta dann plötzlich von sich aus traben. Also hab ich sie kurz auf den Reitplatz gelassen, wo sie dann ganz schön rumgedüst ist und schlagartig überhaupt nicht mehr schlapp war. Danach sah sie rundum zufrieden aus, normal fit und die Hufe waren auch wieder kühl.

Ich vermute mal ihr Kreislauf war von dem in der Hitze rumstehen ziemlich im Eimer. Ich hab jedenfalls beschlossen unter diesen Umständen mehr Bewegung (inkl. etwas Trab) zu riskieren, weil ich das Gefühl habe dass sie das braucht.
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Antwort #22 - 13. Februar 2011 um 15:08
 
Heut sah Gletta munter aus und hatte auch nicht so geschwitzt Smiley Heute hatte es auch zumindest ein kühles Lüftchen.

Wir waren wieder spazieren und dann noch kurz auf dem Reitplatz. Ich hab sie auch ein paar Schritte traben lassen. Wenn es beim Spazieren gehen steil bergauf geht, ist Gletta ziemlich kurzatmig. Naja, ich hoffe mit zunehmender Kondition wird das besser.
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Antwort #23 - 18. Februar 2011 um 17:49
 
Puh, Gletta gehts langsam zu gut  Augenrollen

Nachdem sie als es so warm war, doch recht gut händelbar war, hab ich heute auch nicht mit großen Problemen gerechnet. Wir sind mit einem ruhigen Begleitpferd losgegangen.da es Gletta sehr gut ging und Hufe und Pulsationtechnisch alles ok war, bin ich heute auf dem Wiesenweg mal drauf gesessen, mit dem Ergebnis dass wir im Stechschritt über die Wiese gesaust sind und den anderen Isi weit hinter uns gelassen haben. Später gings dann weiterhin in schnellem Schritt über Wald und Wiesenwege, das ging solange gut bis eine andere Reitergruppe ein paar hundert Meter weiter vorbeiritt, was Gletta zum Anlass nahm buckelnd und trabend auf der Wiese rumzurennen. Nachdem ich dachte die anderen Pferde sind weit genug weg sind wir den Weg Richtung Stall (steil bergauf), nach der Hälfte ist Gletta im Galopp los und bis zum Ende der Steigung galoppiert. Oben sahen wir dann von weitem die anderen Pferde galoppieren, das hatte sie wohl doch mitgekriegt.
Naja, schlußendlich hab ichs dann geschafft sie noch gesittet den restlichen Weg heim zu Stall zu führen und es hat sich dann auch wieder eingekriegt.

Nachdem wir wieder heil am Stall waren, waren ihre Hufe zum Glück kühl und Pulsation auch ok. Gletta sah sehr zufrieden aus  Augenrollen

Ich bin mir nicht ganz sicher wie ich dafür sorgen soll, dass Gletta ihren Bewegungsdrang in vernünftigem Maße ausleben kann. Unser Reitplatz ist halt recht klein (15x30), zum längere Zeit Laufen lassen ist das nicht grad optimal, sind halt doch viele Wendungen. Bis jetzt hab ich sie da nur mal so 2-3 Minuten toben lassen.

Der Roundpen ist erst recht ein kleiner Kreis, allerdings ist dafür der Boden da wirklich sehr weich und relativ tief, wenn sie darin kurz läuft, strengt sie sich wenigstens an.

Wiesenwege im Gelände sind theoretisch optimal dafür, aber wenn ich direkt mit ihr ins Gelände losmarschiere kanns halt immer sein, sie wird so aufgedreht wie heute.

Hiiilfe. Wobei das zumindest mal ein "schönes" Problem ist, im Vergleich zu den letzten Monaten.

Morgen werde ich eine Bodenarbeitsstunde mit Gletta nehmen, ich hoffe mal das wird sie mindestens mal kopfmäßig etwas auslasten.
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Antwort #24 - 03. März 2011 um 23:36
 
Gletta gehts immer noch gut. Bewegungstechnisch macht sie mir immer noch ab und zu zu viel Blödsinn, aber naja.

Seit ein paar Tagen haben unsre Ponies Liegematten innen im Stall statt Strohhäcksel als Einstreu (nur außen rum sind immer noch Strohhäcksel). Heute hatte Gletta richtig kühle Hufe als ich sie aus dem Stall geholt habe (sonst waren sie vor der Bewegung ja fast immer lauwarm). Bin mal gespannt ob das jetzt vermehrt so ist, wenn ja, kamen die warmen Hufe wohl eher vom im warmen Einstreu rumstehen als von irgendwelchen Stoffwechselvorgängen.

Für die "Weidesaison" hab ich bei einer Miteinstallerin mal vorsichtig angefragt, ob Gletta eventuell mit einem Begleiter auf eine kleine weitgehend grasfrei Magerkoppel könnte. Die gute Nachricht ist, dass die Wahrscheinlichkeit dass das klappen würde, wohl recht groß ist. Die schlechte, dass ich mir halt unsicher bin, ob da nicht doch trotzdem zu viel Gras wächst. Aber das wird sich sowieso erst in den nächsten Wochen zeigen. Aktuell sieht es für mich so aus, als ob die Grasnarbe auf der Koppel im Winter weitgehend zerstört wurde, aber vllt täuscht das auch. Wenn dann würde die Koppel eh nur bis maximal Ende August nutzbar sein, da da 2 Obstbäume drauf wachsen. Mal schauen. Die Koppel wäre halt groß genug, dass Gletta auch mal rennen kann, außerdem hätte sie einen Kumpel. Wäre schöner als die Option alleine auf dem Sandpaddock zu bleiben.
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Antwort #25 - 05. März 2011 um 16:59
 
Heute hatte ich eine super Bodenarbeitsstunde, Gletta hats auch super gefallen. Sie war trotz der Wärme wieder sehr lauffreudig, bei dem Sturz gestern scheint sie sich zum Glück definitiv nichts getan zu haben. Gletta hat im Vergleich zu früher einen richtig guten Schritt bekommen, sie tritt jetzt über die Spur der Vorderhuf , das hat sie früher nie gemacht, da ist sie immer total rumgeschlurft. Ich wüsste gerne ob das nur von ihrer schlankeren Figur oder vom NBS-Beschlag oder von ihrem besseren Allgemeinzustand kommt. Vermutlich eine kombination von allem. Ich hoffe wir bekommen langfristig ihren Rücken auch wieder besser hin. Der hängt seit ihrer Schulpferdezeit schon so runter.

Das mit der Magerkoppel haben wir jetzt so vereinbart, dass wir Gletta einfach mal kurz zum Testen mitdraufstellen wenn der andere Isi alleine drauf ist (jetzt grad hat er doch nochmal ein paar Shetties als Gesellschaft, so dass das doch nicht so dringend ist) . Im Sommer kommt der andere Isi dann den ganzen Tag drauf und wir stellen Gletta dann nur zeitweise dazu. Die andere Besi stört es zum Glück nicht, wenn ihr Isi nur zeitweise Gesellschaft hat. Im sommer sind ja auch die Weiden daneben besetzt und er ist nicht ganz alleine. Den Stallbesi hab ich auch schon wegen der Koppel gefragt. Jetzt bin ich recht erleichtert, weil so haben wir doch mehr Möglichkeiten die Weidezeit zu managen.

Pulsation ist immer noch weg Smiley
Aktuell sind mir aber die Fresspausen etwas zu lang, seit die Großpferde vom Stall nebendran auch keine Heulage mehr bekommen fressen die unsren Ponies nämlich über den Zaun Heu aus der Heuraufe weg (die hängt an der Trennwand)  Augenrollen Seitdem hab ich das Gefühl unsre Ponies schlingen mehr.
Da ich die Fresszeit verlängern will, aber nicht die Menge, hatte ich an zusätzliche Heunetze gedacht, aber unsre Ponies sind halt beschlagen und dann muss man die so hoch hängen und dann ist die Fresshaltung schon wieder so doof.

Ich hab deswegen überlegt mir für draussen diesen kleinen Eckheutrog zu kaufen und darin 1x täglich zusätzlich selbst zu füttern:

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=380268690915

Wenn sie daraus zu schnell fressen (was ich vermute), könnte man ja das Heu im Heunetz unter das Gitter tun. Außerdem wärs ja praktisch wenn man doch unbedingt mal Heu waschen muss. Und theoretisch könnte ich das Gletta auch auf die Magerkoppel stellen.
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Antwort #26 - 06. März 2011 um 16:25
 
Heute waren wir ca 30 Minuten mit beiden Pferden spazieren und dann durfte Gletta noch 5 Minuten auf dem Platz Freiarbeit machen. Beim steil bergauf klettern schnauft sie jetzt auch nicht mehr wie eine Dampflokomotive. Sie ist fast den ganzen Berg auf Asphalt flott bergauf gestiefelt, so langsam hat sie wohl wieder etwas Kondition.  Smiley
Hufe waren in Ordnung und keine Pulsation mehr.

Der Best Friend Maulkorb in Größe Großpferd passt tatsächlich. Ich hab ihr ein paar Grashalme von unten durchgesteckt, das fand sie großartig.
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Antwort #27 - 12. März 2011 um 16:36
 
Gletta gehts weiterhin gut. Heute hatte es hier über 15 Grad und Sonne, ich bin fast verschmachtet. Heute war auch das erste Mal seit Wochen am Fesselkopf wieder ein ganz leichter Puls zu fühlen, aber da das vor einigen Wochen als es so untypisch extrem warm war, auch so war, denke ich nicht dass das besorgniserregend ist.

Das einzige was mir an Glettas Allgemeinzustand noch nicht so gut gefällt, ist dass ich finde dass sie immer noch leichte "metabolische Augenringe" unter den Augen hat.

Dafür scheint sie viel besser durch den Fellwechsel zu kommen als die letzten Jahre, da hatte sie immer so mattes stumpfes Fell beim Wechsel vom Winter zum Sommerfell.

Heute haben wir in der Bodenarbeitsstunde mit Schulterherein an der Hand angefangen, das hat erstaunlich gut geklappt.
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Antwort #28 - 26. März 2011 um 17:27
 
Gletta hat gestern neue Eisen bekommen. Die Reherille ist jetzt etwas mehr als die Hälfte runtergewachsen. Vorne rechts ist die weiße Linie noch deutlich verbreitert. Dafür haben die Vorderhufe wieder beide eine deutliche Sohlenwölbung. Gletta hat wieder NBS-Eisen und die Zehe wurde wieder etwas geraspelt.
Der Hufschmied fand die Hufe von den Pferden allerdings sehr trocken (er meinte die Sohle und der Strahl seien ja dermaßen hart...).

Wir haben jetzt den unteren Teil des Paddocks wieder aufgemacht, der war uns ja im Winter so extrem vermascht. Da wachsen allerdings immer noch so 8einhalb Grashalme zwischen dem Lehm durch (so wie die Pferde den Winter über den Boden vermatscht haben, hätt ich nicht gedacht, dass da tatsächlich noch Grasnarbenreste übrigbleiben, aber ein paar wenige haben tatsächlich überlebt...). Naja, ich hab jetzt mal beschlossen, dass diese paar abgefressene Hälmchenreste einfach gehen müssen, weil sonst kann ich Gletta eigentlich auf dem Sandpaddock auch gar nicht stehen lassen, denn am Rand des Paddocks wächst ja auch etwas Gras. Immerhin bewegen die Ponies sich auf dem größeren Paddock deutlich mehr, auf dem oberen Teil sind sie immer nur rumgestanden, der ist so quadratisch und es gibt nicht viel zu sehen. Vom unteren Teil kann man das Hofgeschehen beobachten, dann laufen sie zumindest immer runter wenn sich was tut.

Kommende Woche kommt der Tierarzt zum Zähne raspeln, das ist jetzt nämlich schon 2 Jahre (!) her (er hätte grad kommen sollen, als Gletta die Rehe bekam und danach wollte ich ihr das natürlich nicht gleich zumuten). Jetzt wirds aber unbedingt mal Zeit! Ich hoffe sie verwertet das Futter danach nicht wieder besser Zunge

Figurtechnisch hab ich den Eindruck sie hat am Hals noch etwas Fettpolster verloren Smiley Der Hals gefällt mir jetzt gut. An der Kruppe sind wahrscheinlich noch ein paar Polster. Bin mal gespannt wie Glettas Figur im Sommerfell aussieht, da wird es wenigstens einfacher Veränderungen zu bemerken.

Morgen werd ich einen neuen Versuch mit dem Blutzuckermessgerät starten  Augenrollen
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Antwort #29 - 27. März 2011 um 15:21
 
Hier mal zwei Bilder vom unteren Teil des Paddocks:
...
...

Und mal wieder ein Figurbild von Gletta (im Halbschlaf)
...
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Antwort #30 - 01. April 2011 um 13:54
 
Gletta hat heute ihre Zähne geraspelt bekommen und wurde gegen Tollwut/Tetanus geimpft. Sie scheint die Sedierung gut überstanden zu haben.

Der Tierarzt findet sie immer noch ein bisschen zu dick, hmpf  unentschlossen Sonst war er aber sehr zufrieden mit ihr.

Wenn er das nächste Mal kommt, werden wir mal ein Kontrollblutbild machen.
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Antwort #31 - 10. April 2011 um 14:33
 
Gletta gehts gut. Allerdings war sie die letzten Tage etwas schlapp, was aber vermutlich am Wetter liegt (20 Grad und Sonne und das schon seit Tagen).
Wir haben uns trotzdem fleißig bewegt und Bodenarbeit gemacht, Schritt und etwas Trab.

Heute hab ich Gletta mal testweise 20 Minuten auf die kleine Magerkoppel gestellt, mit dem Shetty und dem anderen Isi. Das war total harmonisch  Smiley Ich denke sie da dazu zu stellen, solange die anderen auf der Weide sind, ist mit Abstand die beste Lösung. Allerdings bin ich mir noch unschlüssig ob ich ihr trotzdem nen Maulkorb aufsetze, zumindest im Mai. Es ist zwar zum Glück kaum was gewachsen und das bisschen fressen die anderen beiden immer gleich wieder auf, aber etwas mehr als auf ihrem normalen Paddock ist es natürlich schon. Naja, ich werde es wenn die Weidesaison richtig anfängt einfach gut beobachten. Falls doch Maulkorb, werd ich aber glaub die ASS Fressbremse bestellen, weil ich beim Probeaufsetzen  des Best Friend bei dem warmen trockenen Wetter das Gefühl  hatte, sie kann nicht richtig atmen.
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Antwort #32 - 17. April 2011 um 12:54
 
Immer noch alles in Ordnung. Glettas Figur gefällt mir gut, der Hals ist fast Fettpolster-frei.

Evtl. möchte ich in der nächsten Zeit mal eine Osteopathin kommen lassen, denn Gletta hat rechts am Halsansatz nämlich  schon seit Jahren eine "Verdickung" (hatte sie schon bevor ich sie gekauft habe). Bis jetzt konnte mir noch nie jemand sagen was das ist, der Tierarzt tippte auf "mal nen Schlag bekommen", Osteopathen meinte könnte auch Wassereinlagerung oder Fett sein. Da die Fettpolster (die definitiv oben drüber waren) jetzt aber so gut wie ganz verschwunden sind und ich schon das Gefühl habe, dass die Verdickung immer noch da ist und da auch festes Gewebe zu spüren ist, will ich jetzt nochmal versuchen abzuklären ob das vielleicht doch eine Muskelverhärtung/Verklebung ist. Ein lokal begrenztes rechteckiges EMS-Fettpolster an nur einer Halsseite kann ich mir nämlich nicht so recht vorstellen.  Gletta hat nämlich auch Probleme sich korrekt nach rechts zu stellen und zu biegen, da verwirft sie sich meist.

Gestern waren wir spazieren und ansonsten machen wir fleißig Bodenarbeit. Beim Spazieren gehen gewöhne ich sie langsam wieder an den Sattel und die Trense, damit ich irgendwann dann mal stückchenweise im Schritt reiten kann.
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Antwort #33 - 22. April 2011 um 16:01
 
Gletta gehts weiterhin gut. Bei den heißen und staubtrockenen Temperaturen (26! Grad wars heute) komm ich mir grad vor wie in der Sahara. Heut hab ich deswegen den Roundpenboden (überdacht) gewässert und mit Gletta darin etwas Bodenarbeit gemacht. Dann waren wir noch 20 Minuten spazieren. Gletta ist trotz der Hitze und noch verhältnismäßig dickem Fell aber nicht schlapp.

Heute hatte ich sie 20 Minuten mit Kumpel auf ihrem Diätpaddock. Sie frisst zwar natürlich die ganze Zeit die Grasrestchen dort, aber ich hoffe einfach mal diese Minimengen gehen. Hufe und Pulsation waren jedenfalls unverändert danach.

Während der Weidesaison ist unser Plan jetzt:
- morgens und abends bekommen die Pferde normal Heu
- nach dem "Frühstück" kommen Glettas Stallpartner auf die Weide (erstmal ne halbe Stunde, dann gesteigert auf maximal 3 Stunden), Gletta kommt solange mit 2 anderen auf die Diätkoppel. Ich hoffe mal das wird sie gut vertragen.

...
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Antwort #34 - 25. April 2011 um 15:29
 
Heute hatte Gletta viel Bewegung, erst 30 Minuten Schritt auf dem Platz, später noch 35 Minuten spazieren gehen. Außerdem ist sie mir wild im Galopp auf dem Platz rumgedüst, das war natürlich nicht geplant, aber neben dem Platz wurde ein neues Heulager gebaut. Das hatte sie die ganze Zeit kalt gelassen, aber seit es jetzt ganz fertig ist, ist es plötzlich ein gaaaanz furchtbar gefährliches neues Gebäude (vielleicht liegts auch an dem knallroten Dach, das die letzten Tage drauf gekommen ist).
Aber ihre Hufe/Pulsation waren trotzdem die ganze Zeit unauffällig.

Heute haben wir Kotproben von den Pferden gesammelt, um eine Analyse für die baldige Wurmkur machen zu lassen. Mal schauen was dabei rauskommt.
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Antwort #35 - 07. Mai 2011 um 00:19
 
Gletta gehts prinzipiell gut, bis auf 2 "Abers"...

erstens mal sind ihre Hufe in dieser Beschlagsperiode echt stark gewachsen (im Winter sind sie fast gar nicht gewachsen!) und jetzt schon sehr lang und der Schmied kommt erst am 20. Mai. Jetzt hatten wir die ganze Zeit ne Beschlagsperiode von 6 Wochen und das war immer fast zu kurz, jetzt haben wir auf 8 Wochen verlängert und jetzt ist das zu lang. Typisch...

Zweitens muss das 3. Pferd in unsrem Stall grad auf Spänen stehen statt auf Strohhäckseln und seitdem hat Gletta echt abgenommen.  Jetzt ist sie echt schon einen Ticken zu dünn bzw. vermutlich grad noch optimal, aber weiter abnehmen darf sie auch nicht. Werd ihr nachmittags erstmal noch 2-3 Stunden ein Heunetz (evtl. mit etwas Stroh zum länger Kauen) hinhängen (bisher hatten wir nachmittags nur einen kleinen gewaschenen Heusnack nach dem Reiten gefüttert, aber jetzt braucht sie definitiv mehr).
Abgesehen von der Heumenge fehlt ihr seitdem auch etwas die Energie für die "Arbeit"...würdet ihr für die Energie etwas mehr unmelassierte Rüschnies füttern oder lieber nur mehr Heu??????

Naja, auf der positiven Seite sind jetzt definitiv alle Fettpolster weg und der Rehering ist jetzt schon bald 2/3 runtergewachsen  Smiley .
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Antwort #36 - 08. Mai 2011 um 14:06
 
Gletta gehts huftechnisch immer noch prächtig. Ich hab jetzt meine Bodenarbeitstrainerin nochmal gefragt, obs reicht wenn der Hufschmied am 20. kommt, weil die Hufe ja recht stark gewachsen sind, aber sie meinte die knapp 2 Wochen gehts noch.

Pulsation ist komplett verschwunden und Gletta läuft tipp top über alle harten Böden (was auch gut ist, weil alle Wege bei dem trockenen Wetter grad hart sind, selbst die Waldwege). Die einzigen weichen Wege sind Wiesenwege, aber ehrlichgesagt mag ich darauf mit Gletta nicht spazierengehen, jetzt wo alle auf der Weide stehen, das frustriert sie schon ganz schön und dann noch auf dem Gras rumlaufen zu müssen findet sie nicht lustig.´

Eigentlich wollten wir Gletta ja auf die kleine Magerkoppel stellen wenn die anderen beiden auf der Weide sind. Allerdings braucht Gletta grad deutlich mehr Heu als die anderen beiden, gemeinsam Fressen können die also nicht mehr die ganze Zeit (sonst kriegt sie nicht genug ab). Sie hat die letzten 2 Wochen echt nochmal abgenommen, weil die in der Gruppe insgesamt weniger Heu kriegen. Wir haben dann jetzt die letzten Tage täglich ca 1 - 1,5 Kilo extra gefüttert und so hält sie ihre Figur und wirkt wieder einigermaßen zufrieden.
Naja, jedenfalls wird sie dann wohl in der Box Heu fressen solange unser anderer Wallach auf der Weide ist. mit einem Heunetz und evtl. etwas Stroh drunter kriegt man das locker auf die 2-3 Stunden gestreckt. Ich glaub das gefällt ihr eh besser als ne Magerkoppel wo nichts wächst.

Ich kann das immer nicht so gut einschätzen, aber ich glaube Glettas EMS Polster sind jetzt tatsächlich komplett weg! Gestern hat mich sogar jemand darauf angesprochen dass man an ihrem dünnen Hals sieht dass sie abgenommen hat.
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Antwort #37 - 14. Mai 2011 um 16:24
 
Gletta gehts super. Aktuell kriegen die wohl wieder etwas mehr Heu, so dass wir kaum was zufüttern müssen. Ich kann das immer nicht ganz nachvollziehen, weil die eigentlich jeden Tag von der gleichen Person gefüttert werden und warum die dann manchmal mittags schon wieder total Hunger haben und manchmal nicht mal alles aufgefressen haben, ist mir nicht wirklich klar  Augenrollen

Heute war unser einer Wallach das erste Mal auf der Weide  und Gletta hatte solange Heu und war auf dem Paddock nebendran. Das hat sie nicht besonders aufgeregt/frustriert.  Smiley

Ich werd sie jetzt glaub auch nicht auf die kleine Magerkoppel stellen, weil da hat sie eigentlich wenig von, da nagt sie bloß die ganze Zeit an dem kurzen Knibbelgras rum und wirklich größer als der Paddock ist die Koppel auch nicht.
Lieber lass ich sie im Sommer bei "unbedenklichem" Wetter mal 15 Minuten mit Maulkorb auf die Wiese zum Rennen oder etwas an der Hand mit Maulkorb grasen. Wenn sie auf der Knibbelgraskoppel steht würd ich mich nicht trauen sie zusätzlich etwas grasen zu lassen, weil ich die Menge da nicht einschätzen kann.

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Antwort #38 - 27. Mai 2011 um 12:32
 
Gletta gehts gut!

Diese Woche war nochmal Versorgungsgroßoffensive, Mittwoch Hufschmied und heute Impfen.
Der Hufschmied war mit Glettas Gewicht sehr zufrieden und meinte sie sieht gut aus Smiley
Die Hufe gefallen mir nach der Bearbeitung auch wirklich gut, vorher waren sie ja viel zu lang geworden, ich glaube diesmal werde ich vorsichtshalber einen Termin in 7 Wochen ausmachen, weil die 8 Wochen diesmal waren etwas zu lang (sind auch 8einhalb geworden, weil der Hufschmied krank war).
Die Reherille ist jetzt gut 2/3 runtergewachsen, Rehe ist 9 Monate her. So langsam werde ich im Gelände mal ab und zu im Schritt draufsitzen und wenn die Hufe 3/4 runtergewachsen sind werde ich die Bewegungsintensität vom Boden aus nochmal steigern.

Heute hatte Gletta dann gegen Ende der morgendlichen Heumahlzeit komplett kühle Hufe und keinerlei Puls (Puls war jetzt eh schon lange keiner mehr da, aber warme Hufe hatte Gletta schon oft noch --> alle anderen Pferde aber auch, vermutlich lags eher an der Sonne und dem warmen Wetter).

Der Tierarzt fand Gletta wie immer, doch noch zu dick. Er hebt beim Impfen/Blutab halt immer ihren Kopf ganz hoch, so dass der Hals gestaucht ist, und stellt dann fest dass sie am Hals noch Rest-Fettpolster hat, aber das Problem ist, dass Gletta wenn sie grad abnimmt überall total deutlich abnimmt, aber an den Restpolsterchen am Hals ändert sich am Wenigsten. Ihr Hals ist aber insgesamt trotzdem schon deutlich dünner geworden. An der Kruppe sieht man dann Knochen und beim Bewegen sieht man schon die letzten Rippen und an der Schulter sind auch keinerlei Polsterchen mehr.

Da ich ja ihren Gesamtzustand im Blick habe und immer Hufe und Puls kontrolliere, sehe ich ja dass die Entwicklung kontinuierlich in die richtige Richtung geht, deswegen mach ich mir wegen der Restpolster am Hals grad nicht so die Gedanken.
Die gehen mit gesteigerter Bewegung wenn Gletta belastbarer ist, bestimmt auch noch weg.
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Antwort #39 - 10. Juni 2011 um 15:27
 
Muss hier auch mal wieder aktualisieren. Heute wurde Blut für ein EMS/Cushing Profil abgenommen, den Grund dafür hatte ich ja in meinem anderen Thema geschrieben.

Seit die Pferde wieder auf Stroh stehen sieht Gletta wieder etwas "runder" aus. Deswegen kriegt sie in der Zeit wo die anderen beiden auf der Weide sind jetzt ein engmaschiges Netz und kein weitmaschiges mehr. Da kriegt sie bisher nicht viel raus, aber es scheint ihr Spaß zu machen  Smiley

Glettas Hufe sind jetzt grad wirklich unauffällig, seit es kühler ist und viel regnet, sind ihre Hufe fast immer komplett kalt. Da lag die gelegentliche Wärme wohl tatsächlich an der Sonne/Hitze.
Pulsation ist auch weg, bzw. manchmal ist noch so eine Ahnung von Puls spürbar aber ich vermute das kann sogar "normal" sein. Ich weiss ja nicht wie es bei ihr vor der Rehe war.

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Antwort #40 - 19. Juni 2011 um 18:05
 
Gletta gehts gut. Jetzt hat sie fast immer total kalte Hufe. Und gar keine Pulsation. Mir ist aufgefallen, dass ihr Fesselkopf sich jetzt anders anfühlt (seit es so abgekühlt hat), er ist jetzt ganz klar definiert und wirkt schmaler. Bisher hatte er sich im Vergleich immer etwas weich und schwammig angefühlt hatte. Ob da die ganze Zeit etwas angelaufen war?! Wenn dann war das aber schon die ganze Zeit so, seit ich Pulsation fühle.

Wir haben die Bewegung nochmal gesteigert und inzwischen reite ich auch etwas (Rehe ist 9 einhalb Monate her).

Sie frisst auch leider schon furchtbar schnell aus ihrem 4x4cm Heunetz. Das kriegt sie immer solange die anderen beiden auf der Weide sind (maximal 2 Stunden). Dabei hatte ich das bestellt, weil ich dachte 3x3 wäre ZU eng.
Naja, wenn sie zu viel rauskriegt, werd ich erstmal mit Stroh mischen, dann ist sie damit beschäftigt, das rauszusortieren  Zwinkernd Aber irgendwann muss ein engeres her, dass seh ich schon  Augenrollen
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Antwort #41 - 03. Juli 2011 um 14:23
 
Gletta gehts weiterhin super. Ich reite jetzt wieder etwas Schritt. Bei der Bodenarbeit machen wir Schritt und Trab.  Die Rehe ist jetzt ziemlich exakt 10 Monate her und ich würd sagen der Huf braucht vermutlich auch noch ziemlich genau 2 Monate bis er ganz runter gewachsen ist (ich bin mal gespannt wie die Hufeisen halten wenn der "Rehebereich" ganz unten ist?!). Das dürfte dann ja nicht grad tolles Horn sein?

Die letzte Woche hat Gletta wieder etwas abgenommen, nachdem ich davor eher das Gefühl hatte sie legt eher wieder etwas zu.
Es gibt jetzt grad wieder eher grobes Heu (mit viel holzigen Stengeln drin), davon hat sie das letzte Mal auch gleich abgenommen. Wobei das ja sicher eigentlich das optimale Heu ist. Aber da die anderen beiden ja tagsüber 2-3 Stunden auf der Weide sind, ist es nicht schwierig ihre Futtermenge anzupassen. Wenn sie eher am Zunehmen ist, kriegt sie in der Zeit nur ein engmaschiges Heunetz. Wenn sie grad eher dünn ist, kriegt sie etwas offenes Heu und ein Heunetz.
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Antwort #42 - 09. Juli 2011 um 18:06
 
Das Tagebuch kann öffentlich bleiben.
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Antwort #43 - 14. August 2011 um 17:37
 
Hui, ich hab ja schon lang nichts mehr geschrieben.

Gibt aber auch nichts "Besonderes", Gletta gehts gut. Ihre Hufe sind jetzt so ziemlich genau 1x durchgewachsen, wir reiten im Gelände Schritt und auf weichem Boden auch schon etwas Trab. Bei der Bodenarbeit wird sie eigentlich schon wieder richtig "gearbeitet".

Ihr Gewicht ist grad ziemlich konstant und die EMS Fettpolster sind glaub ich so gut wie weg.
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Antwort #44 - 13. November 2011 um 16:02
 
Endlich mal wieder ein Update...

Gletta's Rehe ist 14 Monate her  Smiley

Aktuell gehts ihr super. Im September hatte ich das Gefühl  ihr gehts stoffwechselmäßig nicht so optimal, da fand ich ihren Hals wieder etwas angeschwollen, sie war fürchterlich verfressen und sie gefiel mir einfach nicht sooo gut. Ich hab den Verdacht, dass es der Wechsel von altem auf neues Heu in Kombination mit dem "ich muss mir unbedingt Winterspeck anfressen" Zeitraum war (zu der Jahreszeit steigt ja der Insulinspiegel sowieso etwas an und genau in dem Monat hatte sie ja letztes Jahr auch die Hufrehe). Nächstes Jahr werde ich da noch etwas vorsichtiger füttern, das scheint auch ohne Gras eine "gefährliche" Zeit zu sein. Inzwischen ist sie aber wieder super drauf, fettpolsterfrei und auch nicht mehr verfressen.

Wir haben auch Kontrollröntgenbilder gemacht, dabei kam raus, dass Gletta gar keine Schäden von der Rehe zurückbehalten hat  Smiley , weder Senkung noch Rotation. Die Hufbearbeitung ist generell aber noch nicht 100% optimal, die Zehe ist etwas zu lang und die Trachten müssen langfristig vermutlich etwas gekürzt werden. Ich habe auch den Schmied gewechselt, da der bisherige nie so richtig Verbesserungen erreicht hat (er war auch grundsätzlichder Meinung, dass er sowieso keine Röntgenbilder braucht um zu bearbeiten). Der neue Schmied geht da doch sehr viel überlegter und gezielter vor.

Da Gletta ja soweit Hufgesund ist, reiten wir auch wieder ganz "normal"  in allen Gangarten.
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Antwort #45 - 27. August 2012 um 15:34
 
Hui, ich hab ja schon ewig nichts mehr ins Tagebuch geschrieben.

Gletta geht's aktuell sehr gut.
Im Frühjahr hatte sie leider einen leichten Rehe-Rückfall, nachdem sie die Wurmkur leider überhaupt nicht vertragen hat (Ivomec)  Schockiert/Erstaunt Aber das hatte sogar auch etwas Gutes, denn auf Empfehlung des Tierarztes bekam ich einen neuen Hufschmied und nachdem ich die letzten Jahre ja nie so richtig zufrieden mit der Hufbearbeitung war, habe ich mit ihm jetzt endlich einen Hufschmied gefunden, der Gletta auch auf Asphalt richtig gut zum Laufen gebracht hat und der ihre Hufe so langsam mal in eine brauchbare Form bringt. Früher hatte sie ja auch öfters noch etwas spürbaren Puls oder einen schwammigen Fesselkopf, das ist mit dem neuen Schmied jetzt auch endlich ganz weg, was ja dafür spricht dass die Bearbeitung früher absolut nicht optimal war.

Sie hat jetzt hinten keine Eisen mehr (unnötig) und vorne zehenoffene Öllövs (das sind Eisen mit einer Kunststoffummantelung). Außerdem bearbeiten wir spätestens alle 6 Wochen.

Fütterungstechnisch kriegt sie ca. 6 kg Heu aus engmaschigen Netzen plus etwas Stroh, ein paar KwikBeets zur Belohnung, kurweise mit Prefounda und als Mineralfutter aktuell Atcom Allergo Vital (wobei das nicht so toll zu schmecken scheint, evtl. steige ich doch wieder auf Formula4Feet um).
Von der Figur her ist sie eher minimal zu schlank, in der Bewegung sieht man die Rippen (wobei das ja früher durchaus als normal galt). Aber wenn man versucht was "anzufüttern" wird immer bloß ihr Hals wieder dick.
Deswegen bleibt sie so, der restliche Körper sieht eigentlich auch nicht zu schlank aus.

Ach ja, Cushing hab ich routinemäßig dieses Jahr auch nochmal kontrollieren lassen, aber der Wert war wieder sehr niedrig (11). Ich lasse aber trotzdem künftig jedes Jahr 1x testen.
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Antwort #46 - 06. Mai 2013 um 23:26
 
Ich hab hier ja schon lange nichts mehr geschrieben.
Ich hab mir jetzt vorgenommen jeden Monat ein Standbild von Gletta zu machen, um ihren Fellwechsel und ihr Gewicht vergleichbar zu dokumentieren. Die letzten Jahre hab ich das nur sehr sporadisch gemacht, aber dann bringt das nicht wirklich viel.

Hier nun also das erste Bild: Mai 2013

...

Wie findet ihr Ihre Figur?

Gletta gefällt mir grad prinzipiell sehr gut, mit dem Fellwechsel ist sie im Vergleich zu den anderen Isländern auf dem Hof schon ziemlich weit. Diese restlichen Zotteln am Bauch, die man auf dem Foto sieht, sind inzwischen auch weg. Das Einzige was mir aktuell nicht gefällt, ist dass sie immer noch so "puffige" Augen hat, also so geschwollene Augenringe. Und manchmal tränen die Augen leicht, vor allem das Rechte. Außerdem frag ich mich immer ob diese rötlichen Farbveränderungen was Negatives zu bedeuten haben (eigentlich ist Gletta ja ein Rappe...im Sommer wird sie auch ganz schwarz). Allerdings haben das viele andere Rappen, die ich kenne auch...

Demnächst steht auch wieder das jährliche Blutbild an, evtl. lass ich auch gleich ACTH mittesten.
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Antwort #47 - 20. Juni 2013 um 23:37
 
Gletta geht's weiterhin sehr gut.

Sie bekommt zu Fressen: tagsüber trockenes Heu im Heunetz in der Gruppe, abends 1 Portion gewaschenes Heu und etwas Knabberstroh, eine kleine Handvoll Kwikbeets mit Chromhefe und Farriers Formula Double Concentrate.

Diese Woche habe ich ein großes Blutbild machen lassen und das war deutlich besser als die letzten Jahre, zum ersten Mal einwandfreie Leberwerte, Glukose in der Norm und Trygliceride nur ganz minimal erhöht. In den letzten Jahren hatten wir sonst immer leicht erhöhte Leberwerte, erhöhte Glukose und deutlicher erhöhte Trygliceride.

Insulin und ACTH hab ich aktuell nicht überprüfen lassen. Beim ACTH Test hatte meine Tierärztin in letzter Zeit laut eigener Aussage einige falsch negativ Fälle im Kundenkreis, obwohl sie alles genauso macht wie vom Labor vorgegeben (bei einem Pferd mit sehr deutlichen Symptomen haben sie und noch ein anderer Tierarzt getrennt voneinander einen ACTH Test gemacht, der Wert kam ganz niedrig raus und als das Pferd wegen was anderem in der Klinik war, wurde dort eindeutig Cushing diagnostiziert). Jedenfall traut die Tierärztin dem ACTH Test deswegen nicht mehr so. Wir behalten Gletta jetzt einfach mal im Auge bezüglich Cushing Symptomen.
Ich schreib jetzt auch ein Fellwechseltagebuch, damit ich das von Jahr zu vergleichen kann.

Bewegungstechnisch machen wir viel Langzügel und leichtes Reiten.
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Antwort #48 - 21. Juni 2013 um 12:37
 
Monatliches Fellwechsel- und Gewichtskontrollbild, Juni 2013:

...
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Antwort #49 - 06. August 2013 um 11:23
 
Gletta geht's weiterhin sehr gut, so langsam bekommt sie sogar wieder ein paar Muskeln.

...

Fütterungstechnisch gibt's Heu, 1/3 davon gewaschen, der Rest trocken, sowie ein paar KwikBeets mit Chromhefe und Farriers Formula Double Concentrate.

Außerdem versuche ich grad noch eine Flohsamenschalenkur zu machen, aber sie frisst die total ungern, mindestens jeden 2. Tag muss ich die wegschütten  Ärgerlich
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Antwort #50 - 23. September 2013 um 14:12
 
Gletta geht's weiterhin gut und die Fütterung ist unverändert.
Die Flohsamenschalenkur-Versuche hab ich dann ehrlichgesagt einfach abgebrochen  Augenrollen Eine Zeitlang hatte ich es ja in sie reingekriegt.

Gletta ist jetzt schon wieder ganz schön puschelig. Stoffwechseltechnisch zeigt sie grad keine Auffälligkeiten, die sie sonst im Herbst manchmal hatte, weder komisches Schwitzen, noch einen geschwollenen Hals, noch "aufgedunsenes Aussehen". Von dem her läufts bisher sehr gut. Etwas Angst hab ich vor dem Winter, wenn es so kalt ist dass man nicht gescheit Heu waschen kann. Aber ich will auf jeden Fall immer waschen wenn es sich irgendwie einrichten lässt.

Neulich gabs einen neuen Sattel: 

...
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Antwort #51 - 29. Mai 2014 um 23:04
 
Auch mal wieder ein Lebenszeichen.

Gletta geht es super!  Smiley Sie hatte jetzt schon seit September letzten Jahres praktisch nie mehr einen spürbaren Puls am Fesselkopf, das ist sehr beruhigend und entspannend.

Dieses Jahr darf sie stundenweise die Matschkoppel einer Miteinstellerin mitbenutzen, die ist zwar auch nicht sehr groß, aber größer als unser Paddock und da kann sie ein bisschen an Grasresten rumknabbern und so tun als wäre sie auf der "Weide". Das tut ihr sehr gut und die Grasreste dort machen ihr nichts aus. Leider geht das nur bis zum Spätsommer weil auf der Weide ein Riesenbirnenbaum drauf steht und wenn da die Birnen runterfallen, muss man das abtrennen, dann bleibt nur ein Minipaddock. Aber im Winter und Frühjahr ist es eine nette Koppel.

...

Ihr Fellwechsel ist auch super verlaufen dieses Jahr, sie steht schon fast im Sommerfell da:

...

Wir reiten ganz normal im Schritt und Trab und ab und an teste ich Galopp an:

...

Meine Flohsamenschalen Kuren sind ja immer gescheitert, weil sie den Glibber gar nicht fressen wollte, jetzt hab ich dieses Jahr mal "Sand-Ex" von Lexa ausprobiert und darauf ist Gletta total verrückt  hä? Da sind die Flohsamenschalen ja in Pulverform und irgendwas von den anderen Inhaltsstoffen muss wohl total gut schmecken. Ist aber als Kompromiss ok für mich, ich find das Futter von den Inhaltsstoffen ok für ein EMS Pferd (besteht ja aus Bentonit, Flohsamenschalen und ein paar Kräutern) und das frisst sie wenigstens. Ich mische das Pulver immer unter  aufgeweichte Kwik Beets und hoffe mal das wirkt dann auch.

Ansonsten ist die Fütterung unverändert, sie kriegt nachts gewaschenes Heu & etwas Knabberstroh, tagsüber trockenes Heu aus Netzen (insgesamt so ca. 6 Kilo Heu, plus 0-5 bis 1 Kilo Stroh) und ne Handvoll Kwikbeets mit Farriers Formula.
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Antwort #52 - 30. Dezember 2015 um 19:34
 
Puh, ich war ja schon lange nicht mehr hier.Dem Pony geht es aber auch unverändert, da gibt es gar nicht viel zu berichten.

Wir haben den Stall gewechselt und die Ponies haben jetzt einen etwas größeren Offenstall zu zweit und für den Reiter eine schöne luftige Reithalle und einen großen Reitplatz.
Außerdem ist das Heu am neuen Stall doch um Einiges reheverträglicher, so dass ich kein Heu mehr waschen muss.

Das mit der Halle finde ich klasse, denn durch die größeren Maße und den guten Boden können wir auch mehr Galopp üben. Außerdem habe ich (ohne Reiter) auch mit Cavalettiarbeit angefangen. 

Hier ein paar  Eindrücke vom Pony in Bewegung:

https://www.youtube.com/watch?v=7IARiKzOHXg

Und noch ein paar Bilder aus dem letzten Jahr (auf die Weide darf sie natürlich weiterhin nicht wirklich, nur während der Weidesaison ein paar Minuten mit Maulkorb zum Wälzen und "so tun als ob" während ich miste. Da freut sie sich immer sehr drüber und kommt dann aber auch ganz bereitwillig wieder rein.

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