Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Gletta's Tagebuch (Gelesen: 25261 mal)
Kerstin79
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Antwort #20 - 06. Februar 2011 um 15:05
 
Hrmpf, eigentlich geht es Gletta sehr gut, allerdings war die letzten 2 Tage vorne rechts wieder eine (leichte) Pulsation zu spüren. Bin etwas ratlos von was das kommen kann, Heumenge ist eher sparsam grade (Gletta hat die letzten 2 Wochen sogar nochmal etwas abgenommen), Paddock ist weich. Das einzige was die letzten 2 Tage war, ist halt dieser gruselige Wetterwechsel von Frost zu +9 Grad mit extremem Sturm die letzten 2 Tage. Durch den Sturm hatten die Ponies die letzten beiden Tagen kaum Einstreu, weil die unter der Stalltür nach draußen geweht wurde (der Sandpaddock war aber natürlich weich). Das ist aber seit heute wieder normal. Das mit dem Puls irritiert mich schon etwas. Er kommt halt immer mal wieder. Wenn ich dann nen Kontrolltermin mit dem Tierarzt vereinbare ist es bis der da ist, wieder verschwunden (war jetzt schon 2x so...)

Laufen tut sie super, hab mir jetzt auch nochmal von 2 Reitlehrerinnen bestätigen lassen, dass sie absolut klar läuft.

Figurtechnisch gefällt mir Gletta grad ganz gut. So schlank wie grade war sie seit ich sie kenne (2007) noch nie.
Das Kammfett ist wieder weniger geworden, ein Restchen ist aber denke ich schon noch da.

Hier mal ein Foto von heute:
...

Wir haben mit dem Stallbesi vereinbart, die portionierte Heufütterung beizubehalten, damit haben sie von 18:00 bis morgens durchgehend Heu (die Abendportion ist großzügig), nachmittags ist eine Fresspause von wenigen Stunden (die Morgenportion ist kleiner). Evtl. werden wir dafür noch 1 engmaschiges Heunetz anbieten. Wobei ich das Gefühl habe, dass eine kurze Fresspause den Ponies ganz gut tut, mit der Heuraufe hatten sie nämlich einen ganz schönen Heubauch.
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Antwort #21 - 12. Februar 2011 um 16:14
 
Heute hat mir Gletta zuerst gar nicht gefallen, sie war verschwitzt, das ganze Pferd kam mir sehr warm vor und ihre Hufe (allerdings alle) waren zum ersten Mal seit Wochen untypisch warm. Außerdem sah sie schlapp aus.

Nach einer mittleren Panikattacke meinerseits (ok es hat 10 Grad Plus und Sonne und ich bin bei dem Wetter grad selbst total schlapp, aber man weiss ja trotzdem nicht ob es "nur" daran liegt) sind wir dann einfach mal mit beiden Pferden spazieren gegangen, da war sie dann ganz gelassen, ist normal gelaufen und hatte auch auf Asphalt keinerlei Tendenz zum weichen Randstreifen zu wollen. Bergauf war sie aber recht kurzatmig.

Danach haben wir noch den neuen überdachten Roundpen (eigentlich ein altes Silo) besichtigt und darin ein paar Gehorsamsübungen gemacht, darin wollte Gletta dann plötzlich von sich aus traben. Also hab ich sie kurz auf den Reitplatz gelassen, wo sie dann ganz schön rumgedüst ist und schlagartig überhaupt nicht mehr schlapp war. Danach sah sie rundum zufrieden aus, normal fit und die Hufe waren auch wieder kühl.

Ich vermute mal ihr Kreislauf war von dem in der Hitze rumstehen ziemlich im Eimer. Ich hab jedenfalls beschlossen unter diesen Umständen mehr Bewegung (inkl. etwas Trab) zu riskieren, weil ich das Gefühl habe dass sie das braucht.
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Antwort #22 - 13. Februar 2011 um 15:08
 
Heut sah Gletta munter aus und hatte auch nicht so geschwitzt Smiley Heute hatte es auch zumindest ein kühles Lüftchen.

Wir waren wieder spazieren und dann noch kurz auf dem Reitplatz. Ich hab sie auch ein paar Schritte traben lassen. Wenn es beim Spazieren gehen steil bergauf geht, ist Gletta ziemlich kurzatmig. Naja, ich hoffe mit zunehmender Kondition wird das besser.
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Antwort #23 - 18. Februar 2011 um 17:49
 
Puh, Gletta gehts langsam zu gut  Augenrollen

Nachdem sie als es so warm war, doch recht gut händelbar war, hab ich heute auch nicht mit großen Problemen gerechnet. Wir sind mit einem ruhigen Begleitpferd losgegangen.da es Gletta sehr gut ging und Hufe und Pulsationtechnisch alles ok war, bin ich heute auf dem Wiesenweg mal drauf gesessen, mit dem Ergebnis dass wir im Stechschritt über die Wiese gesaust sind und den anderen Isi weit hinter uns gelassen haben. Später gings dann weiterhin in schnellem Schritt über Wald und Wiesenwege, das ging solange gut bis eine andere Reitergruppe ein paar hundert Meter weiter vorbeiritt, was Gletta zum Anlass nahm buckelnd und trabend auf der Wiese rumzurennen. Nachdem ich dachte die anderen Pferde sind weit genug weg sind wir den Weg Richtung Stall (steil bergauf), nach der Hälfte ist Gletta im Galopp los und bis zum Ende der Steigung galoppiert. Oben sahen wir dann von weitem die anderen Pferde galoppieren, das hatte sie wohl doch mitgekriegt.
Naja, schlußendlich hab ichs dann geschafft sie noch gesittet den restlichen Weg heim zu Stall zu führen und es hat sich dann auch wieder eingekriegt.

Nachdem wir wieder heil am Stall waren, waren ihre Hufe zum Glück kühl und Pulsation auch ok. Gletta sah sehr zufrieden aus  Augenrollen

Ich bin mir nicht ganz sicher wie ich dafür sorgen soll, dass Gletta ihren Bewegungsdrang in vernünftigem Maße ausleben kann. Unser Reitplatz ist halt recht klein (15x30), zum längere Zeit Laufen lassen ist das nicht grad optimal, sind halt doch viele Wendungen. Bis jetzt hab ich sie da nur mal so 2-3 Minuten toben lassen.

Der Roundpen ist erst recht ein kleiner Kreis, allerdings ist dafür der Boden da wirklich sehr weich und relativ tief, wenn sie darin kurz läuft, strengt sie sich wenigstens an.

Wiesenwege im Gelände sind theoretisch optimal dafür, aber wenn ich direkt mit ihr ins Gelände losmarschiere kanns halt immer sein, sie wird so aufgedreht wie heute.

Hiiilfe. Wobei das zumindest mal ein "schönes" Problem ist, im Vergleich zu den letzten Monaten.

Morgen werde ich eine Bodenarbeitsstunde mit Gletta nehmen, ich hoffe mal das wird sie mindestens mal kopfmäßig etwas auslasten.
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Antwort #24 - 03. März 2011 um 23:36
 
Gletta gehts immer noch gut. Bewegungstechnisch macht sie mir immer noch ab und zu zu viel Blödsinn, aber naja.

Seit ein paar Tagen haben unsre Ponies Liegematten innen im Stall statt Strohhäcksel als Einstreu (nur außen rum sind immer noch Strohhäcksel). Heute hatte Gletta richtig kühle Hufe als ich sie aus dem Stall geholt habe (sonst waren sie vor der Bewegung ja fast immer lauwarm). Bin mal gespannt ob das jetzt vermehrt so ist, wenn ja, kamen die warmen Hufe wohl eher vom im warmen Einstreu rumstehen als von irgendwelchen Stoffwechselvorgängen.

Für die "Weidesaison" hab ich bei einer Miteinstallerin mal vorsichtig angefragt, ob Gletta eventuell mit einem Begleiter auf eine kleine weitgehend grasfrei Magerkoppel könnte. Die gute Nachricht ist, dass die Wahrscheinlichkeit dass das klappen würde, wohl recht groß ist. Die schlechte, dass ich mir halt unsicher bin, ob da nicht doch trotzdem zu viel Gras wächst. Aber das wird sich sowieso erst in den nächsten Wochen zeigen. Aktuell sieht es für mich so aus, als ob die Grasnarbe auf der Koppel im Winter weitgehend zerstört wurde, aber vllt täuscht das auch. Wenn dann würde die Koppel eh nur bis maximal Ende August nutzbar sein, da da 2 Obstbäume drauf wachsen. Mal schauen. Die Koppel wäre halt groß genug, dass Gletta auch mal rennen kann, außerdem hätte sie einen Kumpel. Wäre schöner als die Option alleine auf dem Sandpaddock zu bleiben.
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Antwort #25 - 05. März 2011 um 16:59
 
Heute hatte ich eine super Bodenarbeitsstunde, Gletta hats auch super gefallen. Sie war trotz der Wärme wieder sehr lauffreudig, bei dem Sturz gestern scheint sie sich zum Glück definitiv nichts getan zu haben. Gletta hat im Vergleich zu früher einen richtig guten Schritt bekommen, sie tritt jetzt über die Spur der Vorderhuf , das hat sie früher nie gemacht, da ist sie immer total rumgeschlurft. Ich wüsste gerne ob das nur von ihrer schlankeren Figur oder vom NBS-Beschlag oder von ihrem besseren Allgemeinzustand kommt. Vermutlich eine kombination von allem. Ich hoffe wir bekommen langfristig ihren Rücken auch wieder besser hin. Der hängt seit ihrer Schulpferdezeit schon so runter.

Das mit der Magerkoppel haben wir jetzt so vereinbart, dass wir Gletta einfach mal kurz zum Testen mitdraufstellen wenn der andere Isi alleine drauf ist (jetzt grad hat er doch nochmal ein paar Shetties als Gesellschaft, so dass das doch nicht so dringend ist) . Im Sommer kommt der andere Isi dann den ganzen Tag drauf und wir stellen Gletta dann nur zeitweise dazu. Die andere Besi stört es zum Glück nicht, wenn ihr Isi nur zeitweise Gesellschaft hat. Im sommer sind ja auch die Weiden daneben besetzt und er ist nicht ganz alleine. Den Stallbesi hab ich auch schon wegen der Koppel gefragt. Jetzt bin ich recht erleichtert, weil so haben wir doch mehr Möglichkeiten die Weidezeit zu managen.

Pulsation ist immer noch weg Smiley
Aktuell sind mir aber die Fresspausen etwas zu lang, seit die Großpferde vom Stall nebendran auch keine Heulage mehr bekommen fressen die unsren Ponies nämlich über den Zaun Heu aus der Heuraufe weg (die hängt an der Trennwand)  Augenrollen Seitdem hab ich das Gefühl unsre Ponies schlingen mehr.
Da ich die Fresszeit verlängern will, aber nicht die Menge, hatte ich an zusätzliche Heunetze gedacht, aber unsre Ponies sind halt beschlagen und dann muss man die so hoch hängen und dann ist die Fresshaltung schon wieder so doof.

Ich hab deswegen überlegt mir für draussen diesen kleinen Eckheutrog zu kaufen und darin 1x täglich zusätzlich selbst zu füttern:

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=380268690915

Wenn sie daraus zu schnell fressen (was ich vermute), könnte man ja das Heu im Heunetz unter das Gitter tun. Außerdem wärs ja praktisch wenn man doch unbedingt mal Heu waschen muss. Und theoretisch könnte ich das Gletta auch auf die Magerkoppel stellen.
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Antwort #26 - 06. März 2011 um 16:25
 
Heute waren wir ca 30 Minuten mit beiden Pferden spazieren und dann durfte Gletta noch 5 Minuten auf dem Platz Freiarbeit machen. Beim steil bergauf klettern schnauft sie jetzt auch nicht mehr wie eine Dampflokomotive. Sie ist fast den ganzen Berg auf Asphalt flott bergauf gestiefelt, so langsam hat sie wohl wieder etwas Kondition.  Smiley
Hufe waren in Ordnung und keine Pulsation mehr.

Der Best Friend Maulkorb in Größe Großpferd passt tatsächlich. Ich hab ihr ein paar Grashalme von unten durchgesteckt, das fand sie großartig.
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Antwort #27 - 12. März 2011 um 16:36
 
Gletta gehts weiterhin gut. Heute hatte es hier über 15 Grad und Sonne, ich bin fast verschmachtet. Heute war auch das erste Mal seit Wochen am Fesselkopf wieder ein ganz leichter Puls zu fühlen, aber da das vor einigen Wochen als es so untypisch extrem warm war, auch so war, denke ich nicht dass das besorgniserregend ist.

Das einzige was mir an Glettas Allgemeinzustand noch nicht so gut gefällt, ist dass ich finde dass sie immer noch leichte "metabolische Augenringe" unter den Augen hat.

Dafür scheint sie viel besser durch den Fellwechsel zu kommen als die letzten Jahre, da hatte sie immer so mattes stumpfes Fell beim Wechsel vom Winter zum Sommerfell.

Heute haben wir in der Bodenarbeitsstunde mit Schulterherein an der Hand angefangen, das hat erstaunlich gut geklappt.
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Antwort #28 - 26. März 2011 um 17:27
 
Gletta hat gestern neue Eisen bekommen. Die Reherille ist jetzt etwas mehr als die Hälfte runtergewachsen. Vorne rechts ist die weiße Linie noch deutlich verbreitert. Dafür haben die Vorderhufe wieder beide eine deutliche Sohlenwölbung. Gletta hat wieder NBS-Eisen und die Zehe wurde wieder etwas geraspelt.
Der Hufschmied fand die Hufe von den Pferden allerdings sehr trocken (er meinte die Sohle und der Strahl seien ja dermaßen hart...).

Wir haben jetzt den unteren Teil des Paddocks wieder aufgemacht, der war uns ja im Winter so extrem vermascht. Da wachsen allerdings immer noch so 8einhalb Grashalme zwischen dem Lehm durch (so wie die Pferde den Winter über den Boden vermatscht haben, hätt ich nicht gedacht, dass da tatsächlich noch Grasnarbenreste übrigbleiben, aber ein paar wenige haben tatsächlich überlebt...). Naja, ich hab jetzt mal beschlossen, dass diese paar abgefressene Hälmchenreste einfach gehen müssen, weil sonst kann ich Gletta eigentlich auf dem Sandpaddock auch gar nicht stehen lassen, denn am Rand des Paddocks wächst ja auch etwas Gras. Immerhin bewegen die Ponies sich auf dem größeren Paddock deutlich mehr, auf dem oberen Teil sind sie immer nur rumgestanden, der ist so quadratisch und es gibt nicht viel zu sehen. Vom unteren Teil kann man das Hofgeschehen beobachten, dann laufen sie zumindest immer runter wenn sich was tut.

Kommende Woche kommt der Tierarzt zum Zähne raspeln, das ist jetzt nämlich schon 2 Jahre (!) her (er hätte grad kommen sollen, als Gletta die Rehe bekam und danach wollte ich ihr das natürlich nicht gleich zumuten). Jetzt wirds aber unbedingt mal Zeit! Ich hoffe sie verwertet das Futter danach nicht wieder besser Zunge

Figurtechnisch hab ich den Eindruck sie hat am Hals noch etwas Fettpolster verloren Smiley Der Hals gefällt mir jetzt gut. An der Kruppe sind wahrscheinlich noch ein paar Polster. Bin mal gespannt wie Glettas Figur im Sommerfell aussieht, da wird es wenigstens einfacher Veränderungen zu bemerken.

Morgen werd ich einen neuen Versuch mit dem Blutzuckermessgerät starten  Augenrollen
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Antwort #29 - 27. März 2011 um 15:21
 
Hier mal zwei Bilder vom unteren Teil des Paddocks:
...
...

Und mal wieder ein Figurbild von Gletta (im Halbschlaf)
...
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Antwort #30 - 01. April 2011 um 13:54
 
Gletta hat heute ihre Zähne geraspelt bekommen und wurde gegen Tollwut/Tetanus geimpft. Sie scheint die Sedierung gut überstanden zu haben.

Der Tierarzt findet sie immer noch ein bisschen zu dick, hmpf  unentschlossen Sonst war er aber sehr zufrieden mit ihr.

Wenn er das nächste Mal kommt, werden wir mal ein Kontrollblutbild machen.
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Antwort #31 - 10. April 2011 um 14:33
 
Gletta gehts gut. Allerdings war sie die letzten Tage etwas schlapp, was aber vermutlich am Wetter liegt (20 Grad und Sonne und das schon seit Tagen).
Wir haben uns trotzdem fleißig bewegt und Bodenarbeit gemacht, Schritt und etwas Trab.

Heute hab ich Gletta mal testweise 20 Minuten auf die kleine Magerkoppel gestellt, mit dem Shetty und dem anderen Isi. Das war total harmonisch  Smiley Ich denke sie da dazu zu stellen, solange die anderen auf der Weide sind, ist mit Abstand die beste Lösung. Allerdings bin ich mir noch unschlüssig ob ich ihr trotzdem nen Maulkorb aufsetze, zumindest im Mai. Es ist zwar zum Glück kaum was gewachsen und das bisschen fressen die anderen beiden immer gleich wieder auf, aber etwas mehr als auf ihrem normalen Paddock ist es natürlich schon. Naja, ich werde es wenn die Weidesaison richtig anfängt einfach gut beobachten. Falls doch Maulkorb, werd ich aber glaub die ASS Fressbremse bestellen, weil ich beim Probeaufsetzen  des Best Friend bei dem warmen trockenen Wetter das Gefühl  hatte, sie kann nicht richtig atmen.
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Antwort #32 - 17. April 2011 um 12:54
 
Immer noch alles in Ordnung. Glettas Figur gefällt mir gut, der Hals ist fast Fettpolster-frei.

Evtl. möchte ich in der nächsten Zeit mal eine Osteopathin kommen lassen, denn Gletta hat rechts am Halsansatz nämlich  schon seit Jahren eine "Verdickung" (hatte sie schon bevor ich sie gekauft habe). Bis jetzt konnte mir noch nie jemand sagen was das ist, der Tierarzt tippte auf "mal nen Schlag bekommen", Osteopathen meinte könnte auch Wassereinlagerung oder Fett sein. Da die Fettpolster (die definitiv oben drüber waren) jetzt aber so gut wie ganz verschwunden sind und ich schon das Gefühl habe, dass die Verdickung immer noch da ist und da auch festes Gewebe zu spüren ist, will ich jetzt nochmal versuchen abzuklären ob das vielleicht doch eine Muskelverhärtung/Verklebung ist. Ein lokal begrenztes rechteckiges EMS-Fettpolster an nur einer Halsseite kann ich mir nämlich nicht so recht vorstellen.  Gletta hat nämlich auch Probleme sich korrekt nach rechts zu stellen und zu biegen, da verwirft sie sich meist.

Gestern waren wir spazieren und ansonsten machen wir fleißig Bodenarbeit. Beim Spazieren gehen gewöhne ich sie langsam wieder an den Sattel und die Trense, damit ich irgendwann dann mal stückchenweise im Schritt reiten kann.
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Antwort #33 - 22. April 2011 um 16:01
 
Gletta gehts weiterhin gut. Bei den heißen und staubtrockenen Temperaturen (26! Grad wars heute) komm ich mir grad vor wie in der Sahara. Heut hab ich deswegen den Roundpenboden (überdacht) gewässert und mit Gletta darin etwas Bodenarbeit gemacht. Dann waren wir noch 20 Minuten spazieren. Gletta ist trotz der Hitze und noch verhältnismäßig dickem Fell aber nicht schlapp.

Heute hatte ich sie 20 Minuten mit Kumpel auf ihrem Diätpaddock. Sie frisst zwar natürlich die ganze Zeit die Grasrestchen dort, aber ich hoffe einfach mal diese Minimengen gehen. Hufe und Pulsation waren jedenfalls unverändert danach.

Während der Weidesaison ist unser Plan jetzt:
- morgens und abends bekommen die Pferde normal Heu
- nach dem "Frühstück" kommen Glettas Stallpartner auf die Weide (erstmal ne halbe Stunde, dann gesteigert auf maximal 3 Stunden), Gletta kommt solange mit 2 anderen auf die Diätkoppel. Ich hoffe mal das wird sie gut vertragen.

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Antwort #34 - 25. April 2011 um 15:29
 
Heute hatte Gletta viel Bewegung, erst 30 Minuten Schritt auf dem Platz, später noch 35 Minuten spazieren gehen. Außerdem ist sie mir wild im Galopp auf dem Platz rumgedüst, das war natürlich nicht geplant, aber neben dem Platz wurde ein neues Heulager gebaut. Das hatte sie die ganze Zeit kalt gelassen, aber seit es jetzt ganz fertig ist, ist es plötzlich ein gaaaanz furchtbar gefährliches neues Gebäude (vielleicht liegts auch an dem knallroten Dach, das die letzten Tage drauf gekommen ist).
Aber ihre Hufe/Pulsation waren trotzdem die ganze Zeit unauffällig.

Heute haben wir Kotproben von den Pferden gesammelt, um eine Analyse für die baldige Wurmkur machen zu lassen. Mal schauen was dabei rauskommt.
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Antwort #35 - 07. Mai 2011 um 00:19
 
Gletta gehts prinzipiell gut, bis auf 2 "Abers"...

erstens mal sind ihre Hufe in dieser Beschlagsperiode echt stark gewachsen (im Winter sind sie fast gar nicht gewachsen!) und jetzt schon sehr lang und der Schmied kommt erst am 20. Mai. Jetzt hatten wir die ganze Zeit ne Beschlagsperiode von 6 Wochen und das war immer fast zu kurz, jetzt haben wir auf 8 Wochen verlängert und jetzt ist das zu lang. Typisch...

Zweitens muss das 3. Pferd in unsrem Stall grad auf Spänen stehen statt auf Strohhäckseln und seitdem hat Gletta echt abgenommen.  Jetzt ist sie echt schon einen Ticken zu dünn bzw. vermutlich grad noch optimal, aber weiter abnehmen darf sie auch nicht. Werd ihr nachmittags erstmal noch 2-3 Stunden ein Heunetz (evtl. mit etwas Stroh zum länger Kauen) hinhängen (bisher hatten wir nachmittags nur einen kleinen gewaschenen Heusnack nach dem Reiten gefüttert, aber jetzt braucht sie definitiv mehr).
Abgesehen von der Heumenge fehlt ihr seitdem auch etwas die Energie für die "Arbeit"...würdet ihr für die Energie etwas mehr unmelassierte Rüschnies füttern oder lieber nur mehr Heu??????

Naja, auf der positiven Seite sind jetzt definitiv alle Fettpolster weg und der Rehering ist jetzt schon bald 2/3 runtergewachsen  Smiley .
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Antwort #36 - 08. Mai 2011 um 14:06
 
Gletta gehts huftechnisch immer noch prächtig. Ich hab jetzt meine Bodenarbeitstrainerin nochmal gefragt, obs reicht wenn der Hufschmied am 20. kommt, weil die Hufe ja recht stark gewachsen sind, aber sie meinte die knapp 2 Wochen gehts noch.

Pulsation ist komplett verschwunden und Gletta läuft tipp top über alle harten Böden (was auch gut ist, weil alle Wege bei dem trockenen Wetter grad hart sind, selbst die Waldwege). Die einzigen weichen Wege sind Wiesenwege, aber ehrlichgesagt mag ich darauf mit Gletta nicht spazierengehen, jetzt wo alle auf der Weide stehen, das frustriert sie schon ganz schön und dann noch auf dem Gras rumlaufen zu müssen findet sie nicht lustig.´

Eigentlich wollten wir Gletta ja auf die kleine Magerkoppel stellen wenn die anderen beiden auf der Weide sind. Allerdings braucht Gletta grad deutlich mehr Heu als die anderen beiden, gemeinsam Fressen können die also nicht mehr die ganze Zeit (sonst kriegt sie nicht genug ab). Sie hat die letzten 2 Wochen echt nochmal abgenommen, weil die in der Gruppe insgesamt weniger Heu kriegen. Wir haben dann jetzt die letzten Tage täglich ca 1 - 1,5 Kilo extra gefüttert und so hält sie ihre Figur und wirkt wieder einigermaßen zufrieden.
Naja, jedenfalls wird sie dann wohl in der Box Heu fressen solange unser anderer Wallach auf der Weide ist. mit einem Heunetz und evtl. etwas Stroh drunter kriegt man das locker auf die 2-3 Stunden gestreckt. Ich glaub das gefällt ihr eh besser als ne Magerkoppel wo nichts wächst.

Ich kann das immer nicht so gut einschätzen, aber ich glaube Glettas EMS Polster sind jetzt tatsächlich komplett weg! Gestern hat mich sogar jemand darauf angesprochen dass man an ihrem dünnen Hals sieht dass sie abgenommen hat.
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Antwort #37 - 14. Mai 2011 um 16:24
 
Gletta gehts super. Aktuell kriegen die wohl wieder etwas mehr Heu, so dass wir kaum was zufüttern müssen. Ich kann das immer nicht ganz nachvollziehen, weil die eigentlich jeden Tag von der gleichen Person gefüttert werden und warum die dann manchmal mittags schon wieder total Hunger haben und manchmal nicht mal alles aufgefressen haben, ist mir nicht wirklich klar  Augenrollen

Heute war unser einer Wallach das erste Mal auf der Weide  und Gletta hatte solange Heu und war auf dem Paddock nebendran. Das hat sie nicht besonders aufgeregt/frustriert.  Smiley

Ich werd sie jetzt glaub auch nicht auf die kleine Magerkoppel stellen, weil da hat sie eigentlich wenig von, da nagt sie bloß die ganze Zeit an dem kurzen Knibbelgras rum und wirklich größer als der Paddock ist die Koppel auch nicht.
Lieber lass ich sie im Sommer bei "unbedenklichem" Wetter mal 15 Minuten mit Maulkorb auf die Wiese zum Rennen oder etwas an der Hand mit Maulkorb grasen. Wenn sie auf der Knibbelgraskoppel steht würd ich mich nicht trauen sie zusätzlich etwas grasen zu lassen, weil ich die Menge da nicht einschätzen kann.

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Antwort #38 - 27. Mai 2011 um 12:32
 
Gletta gehts gut!

Diese Woche war nochmal Versorgungsgroßoffensive, Mittwoch Hufschmied und heute Impfen.
Der Hufschmied war mit Glettas Gewicht sehr zufrieden und meinte sie sieht gut aus Smiley
Die Hufe gefallen mir nach der Bearbeitung auch wirklich gut, vorher waren sie ja viel zu lang geworden, ich glaube diesmal werde ich vorsichtshalber einen Termin in 7 Wochen ausmachen, weil die 8 Wochen diesmal waren etwas zu lang (sind auch 8einhalb geworden, weil der Hufschmied krank war).
Die Reherille ist jetzt gut 2/3 runtergewachsen, Rehe ist 9 Monate her. So langsam werde ich im Gelände mal ab und zu im Schritt draufsitzen und wenn die Hufe 3/4 runtergewachsen sind werde ich die Bewegungsintensität vom Boden aus nochmal steigern.

Heute hatte Gletta dann gegen Ende der morgendlichen Heumahlzeit komplett kühle Hufe und keinerlei Puls (Puls war jetzt eh schon lange keiner mehr da, aber warme Hufe hatte Gletta schon oft noch --> alle anderen Pferde aber auch, vermutlich lags eher an der Sonne und dem warmen Wetter).

Der Tierarzt fand Gletta wie immer, doch noch zu dick. Er hebt beim Impfen/Blutab halt immer ihren Kopf ganz hoch, so dass der Hals gestaucht ist, und stellt dann fest dass sie am Hals noch Rest-Fettpolster hat, aber das Problem ist, dass Gletta wenn sie grad abnimmt überall total deutlich abnimmt, aber an den Restpolsterchen am Hals ändert sich am Wenigsten. Ihr Hals ist aber insgesamt trotzdem schon deutlich dünner geworden. An der Kruppe sieht man dann Knochen und beim Bewegen sieht man schon die letzten Rippen und an der Schulter sind auch keinerlei Polsterchen mehr.

Da ich ja ihren Gesamtzustand im Blick habe und immer Hufe und Puls kontrolliere, sehe ich ja dass die Entwicklung kontinuierlich in die richtige Richtung geht, deswegen mach ich mir wegen der Restpolster am Hals grad nicht so die Gedanken.
Die gehen mit gesteigerter Bewegung wenn Gletta belastbarer ist, bestimmt auch noch weg.
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Antwort #39 - 10. Juni 2011 um 15:27
 
Muss hier auch mal wieder aktualisieren. Heute wurde Blut für ein EMS/Cushing Profil abgenommen, den Grund dafür hatte ich ja in meinem anderen Thema geschrieben.

Seit die Pferde wieder auf Stroh stehen sieht Gletta wieder etwas "runder" aus. Deswegen kriegt sie in der Zeit wo die anderen beiden auf der Weide sind jetzt ein engmaschiges Netz und kein weitmaschiges mehr. Da kriegt sie bisher nicht viel raus, aber es scheint ihr Spaß zu machen  Smiley

Glettas Hufe sind jetzt grad wirklich unauffällig, seit es kühler ist und viel regnet, sind ihre Hufe fast immer komplett kalt. Da lag die gelegentliche Wärme wohl tatsächlich an der Sonne/Hitze.
Pulsation ist auch weg, bzw. manchmal ist noch so eine Ahnung von Puls spürbar aber ich vermute das kann sogar "normal" sein. Ich weiss ja nicht wie es bei ihr vor der Rehe war.

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