Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Gletta's Tagebuch (Gelesen: 26748 mal)
Kerstin79
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23. Oktober 2010 um 23:49
 
So, will jetzt auch endlich mal ein Tagebuch beginnen.
Gletta ist eine 10 jährige Islandstute, die schon als ich sie kaufte stark übergewichtig war. Seitdem hatte sie zwar wieder etwas abgenommen, war aber immer noch viel zu dick und hat auch Fettdepots an Hals, Schulter und Kruppe. Vor knapp 2 Monaten hatte sie ihren ersten akuten Reheschub, ich vermute aber im Nachhinein, dass sie schon seit längerem immer wieder schleichende Schübe hat.

Den aktuellen Stand bis heute steht in meinem ersten Thread:
http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1284197611

Hier ein Foto von kurz nach dem Schub:

...

Ich denke das Fett am Hals sieht man gut, das Fett an der Kruppe sieht man auf dem Foto schlecht, weil die Perspektive etwas verzerrt ist. Ich finde, auch Augenbeulen kann man erkennen.

Vergleichsphotos zu machen ist aktuell schwierig, da sie immer längeres Winterfell bekommt. Ich werds aber mal versuche, ich denke aber man wird auf den aktuellen Fotos ausser Fell nicht viel erkennen.
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Antwort #1 - 23. Oktober 2010 um 23:57
 
Auf EMS ist noch nicht getestet worden, aber ich denke die Symptome sind so eindeutig, dass ich eigentlich schon überzeugt bin, dass sie EMS hat.
Inzwischen darf Gletta ja wieder im Schritt auf weichem Boden bewegt werden. Ich bin noch etwas ängstlich zu viel zu machen, denke aber dass Bewegung extrem wichtig für sie ist, um den Stoffwechsel anzukurbeln.

Gestern waren wir ca. 35 Minuten spazieren, heute haben wir eine 45 Minuten Runde gedreht. Sie läuft gleichbleibend gut, egal welcher Belag und würde von sich aus auch auf hartem Boden laufen.

Was mir immer auffällt, ist dass ihre Hufe in der Box meist etwas warm sind (aber nur lauwarm, nicht heiß), meist sind sie wenn dann im oberen Bereich warm und unten an der Zehe kalt. Wenn die Hufe vor dem Spazieren gehen warm sind, dann sind sie aber jedes Mal nach dem Spaziergang kalt (und zwar wirklich kalt). Ist das typisch? Gut oder schlecht? Es wundert mich etwas dass die Hufe vom Laufen kühl werden.

Die Situation mit der Doppelbox gefällt mir zunehmend weniger. Griesgrämig Es ist einfach zu eng und ich hab das Gefühl sie hat da eher zuwenig Ruhe.
Eine kurzfristige andere Lösung ist aber nicht in Sicht. Werde aber in den nächsten Tagen mal wegen einer Matschkoppel anfragen.
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Antwort #2 - 24. Oktober 2010 um 16:42
 
Heute war ich vormittags 20-25 Minuten mit Gletta in der Halle unterwegs und nachmittags nochmal 30 Minuten spazieren. Die Bewegung scheint ihr weiterhin gut zu tun  Smiley

Das Rumlaufen in der Halle ohne interessante Aufgaben (außer Anhalten und wieder antreten) findet sie inzwischen  ziemlich öde. Ich glaube da muss ich mir mehr einfallen lassen, ich habe an Fahren vom Boden aus gedacht, dass sollte ja ein guter Einstieg in "Arbeit" sein.
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Antwort #3 - 29. Oktober 2010 um 20:14
 
Heute hatte ich ein Wildpferd, das nicht ruhig im Schritt geführt werden wollte, sondern zwischendrin mehrmals auf dem Sandplatz rumbockte. Ich denke ich muss dem Pony auf jeden Fall mehr das Gefühl geben etwas zu "arbeiten", ich hoffe das hilft etwas.


Hier ein aktuelles Foto (der tolle Gesichtsausdruck kommt vom Kauen). Ich finde es immer schwierig das gewicht auf Fotos zu beurteilen, sie  hat aber definitiv an Schulter und Kruppe gut Fettpölsterchen verloren, die meisten Fettpolster sind jetzt noch am Hals. Die sind auch total ungleichmäßig verteilt, an der rechten Seite hat sie eine Fettbeule, die sie auf der anderen Seite nicht hat und am Halsansatz ist eine "Delle" im Mähnenkamm.
Bin mal gespannt was sich da die kommenden Monate noch tut.
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Antwort #4 - 01. November 2010 um 16:59
 
Gletta gehts weiterhin gut, die letzten beiden Tage waren wir jeweils ca. 50 Minuten spazieren.

Gestern hat sie blöderweise einen kurzen Stunt auf dem Asphaltweg hingelegt, da ein Pferd auf der Weide neben dem Weg wild rumgaloppiert ist, da dachte sie sie muss auch gleich mal den Asphaltweg hochtraben  Ärgerlich

Morgen wird sie neu beschlagen, der 1. Rehebeschlag sollte eigentlich nach 6 Wochen erneuert werden, da nach 6 Wochen allerdings so gut wie nichts nachgewachsen war (vermutlich durch die komplette Boxenruhe?) , wurde das nochmal um 2 Wochen verlängert. Nach dem Beschlagen sollen wir laut Tierarzt nochmal 1 Woche etwas vorsichtiger sein. Ich hoffe sie steckt das lange auf 3 Beine stehen und beschlagen werden gut weg.
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Antwort #5 - 05. November 2010 um 14:53
 
Gletta hat am Dienstag einen neuen Beschlag bekommen, dieses Mal einen NBS-Beschlag ohne Kunststoffpolster zwischen Eisen und Huf. Der Hufschmied meinte das Polster würde ihrem Huf nicht so gut tun, da der Strahl darunter zu weich geworden sei und der NBS-Beschlag sollte ausreichend sein. Ich bin jedenfalls auch ganz froh, ihre Hufsohle wieder sehen zu können beim Auskratzen, ich finde das etwas beunruhigend wochenlang gar nicht zu sehen was sich unter so einem Polster tut.

Sie läuft genauso gut wie vorher, also denke ich das passt Smiley

Der Schmied meinte allerdings an ihrem einen Hinterbein (Sprunggelenk) sei eine leichte Schwellung, das müsste man im Auge behalten. Ich konnte heute nicht wirklich etwas ertasten, ich werde den Tierarzt beim nächsten Besuch aber danach fragen.

Ich habe weiterhin das Gefühl dass ihr das lange Stehen in der Doppelbox nicht so gut tut, aber fütterungs- und Untergrundtechnisch ist das aktuell noch die einzige möglich Lösung unentschlossen
Ich hoffe innerhalb der nächsten 4 - 12 Wochen können wir an der Haltung was Grundlegendes verbessern. Den Matschpaddock haben wir noch nicht eingeweiht, wegen der Grasreste und weil da am Zaun erst noch was repariert werden muss. Sie mal ne halbe Stunde in den Roundpen zu stellen, finde ich da vorerst sicherer. Da frisst sie allerdings auch die ganze Zeit die Grasreste drumrum, was allerdings mengenmäßig irrelevant zu sein scheint.

Am Sonntag werde ich sie mal filmen lassen und würd mich über ein paar Meinungen zum Gangbild freuen. Wenn man da die ganze Zeit so drauf guckt, wird man ganz betriebsblind.

Heute haben wir zur Auflockerung beim Schritt führen ein paar Stellungsübungen im Stand am Kappzaum gemacht (Kopf senken, Stellung nach links und rechts, leichte Halsbiegung nach links und rechts). Das hat sie super gemacht und ich muss sagen, dass macht sie viel besser als früher (da hatte sie nach rechts immer eine Tendenz sich zu verwerfen und war generell sehr unbeweglich). Ich hab das Gefühl da war wohl das ganze Fett am Hals doch stark im Weg  Augenrollen

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Antwort #6 - 06. November 2010 um 18:58
 
Mal ein Gewichtsvergleich...

so sah Gletta im Oktober 2008 aus, als ich sie gekauft habe...leider sagten bei ihr halt immer alle Leute, sie sei halt so veranlagt und schon immer so gewesen...

...

Ein aktuelles Bild von letzter Woche, ich finde sie ist vergleichsweise schon richtig "schmalbrüstig" Zwinkernd Früher waren ihre Hinterbeine immer halb so weit auseinander wie die Vorderbeine... :

...

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Antwort #7 - 12. November 2010 um 19:48
 
Meine Mutter hat den Schmied vor ein paar Tagen auf dem Hof getroffen und das schlechtere Laufen auf Asphalt erwähnt, er hat nochmal nach Pulsation gefühlt und gemeint es wäre alles ok und das Laufen auf Asphalt sollte innerhalb der nächsten 2 Wochen besser wären.
Ich habs seit letzter Woche nicht mehr getestet, morgen und übermorgen werd ich mal schauen.

Heute wars immer noch total stürmisch und Gletta dementsprechend nervös, wir sind trotzdem mit nur wenigen Hüpfern in der Halle spazieren gelaufen. Blöderweise hat sie sich auf dem Rückweg zur Box natürlich wieder ausgerechnet auf Asphalt erschreckt und ist seitwärts hüpfend zur Box getänzelt.

Jetzt sollte Gletta allerding glaub langsam aufhören abzunehmen, man fühlt die Rippen jetzt schon ohne signifikanten Druck. Ich denke dünner sollte sie über den Winter nicht werden.
Ich hoffe wir kriegen das hin, ihr Boxengefährte nimmt komischerweise mit der jetzigen Heuration eher zu. Hätte nicht gedacht, dass ich das Problem bekommen würde  Augenrollen

Ich hab ihr jetzt auch zum Testen mal unmelassierte Rübenschnitzel bestellt, falls ich über den Winter etwas mehr zufüttern muss und ich denke da ist es mit den Rüschnies sicherer als mit Heucobs. Ich hoffe sie mag die auch.
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Antwort #8 - 14. November 2010 um 22:35
 
Heute war es völlig windstill und hatte gefühlte 20 Grad  Augenrollen , Gletta war sehr ausgeglichen, aber auch sehr träge.
Ein bisschen Schritt führen und damit sie das Gefühl hat, etwas "gearbeitet" zu haben, dann noch 2 Runden pro Hand mit Cavecon in "klassischer Handarbeits"führung mit etwas Genickstellung und konzentrierten Ganzen Paraden.

Dann hab ich sie noch zum Testen etwas den Asphaltweg runtergeführt, sie läuft auf Asphalt bergab immer noch ungern und langsam, aber das Lahmen vorne rechts von letzter Woche konnte ich nicht mehr erkennen. Ich finde sie macht aber kürzere Schritte als auf weichem Boden.
Mit Kies und hartem steindurchsetztem Lehm hat sie weiterhin keine Probleme.
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Antwort #9 - 19. November 2010 um 22:46
 
Gletta gehts weiterhin soweit gut. Die Haltung ist allerdings immer noch suboptimal, kaum Auslauf und sie mag auch eine Stute in der Nachbarbox nicht und ist dauernd am Rumstreiten. Haltung wird sich aber in absehbares Zeit bessern, solange müssen wir halt noch durchhalten. Gewichtstechnisch ist sie gleich geblieben, die Rippen sind gut fühlbar und es sind nur noch minimale Fettpolster an Hals und Kruppe da. Ich denke wenn sie so bleibt ist es in Ordnung.

Mental ist sie je nach Tageszeit entweder total brav, kooperativ und etwas träge oder aber aufmüpfig und "wild".
Heut waren wir auf der Ovalbahn auf relativ hartem Boden spazieren, da lief Gletta gut und dann haben wir in der Halle noch etwas "Handarbeit" mit Trense gemacht, auch wenn wir da außer großen Linien nichts tun, tut ihr das denke ich sehr gut, da sie Kopfarbeit leisten muss und ich sie animieren kann ihre Hinterhand im Schritt etwas mehr unter den Körper zu setzen. Beim normalen Führen schlurft sie immer so auf der Vorhand rum.

Zur Ovalbahn hin müssen wir einen kurzen sehr steilen Lehmweg runter, den ging sie heut schon um Einiges besser als vor 2 Wochen, ich denke also es wird langsam mit den Eisen ohne Polster.  Smiley
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Antwort #10 - 21. November 2010 um 22:39
 
Gestern war meine Rb 1h mit Gletta spazieren, heute hatte ich Unterricht in Fahren vom Boden/Doppellonge auf großen Linien (natürilch nur im Schritt). Da ich da noch weitgehend mit der Handhabung von Leinen und Peitsche beschäftigt war, musste Gletta natürlich nicht so viel "arbeiten", aber wir haben es schon geschafft, dass sie sich immer wieder schön dehnt und gut mit der Hinterhand untertritt. Ich hatte ich das Gefühl die konzentrierte "Arbeit" tut ihr richtig gut.
Nach der Stunde ist sie viel flotter und energischer über den Asphalt auf dem Hof gelaufen wie sonst, vielleicht kommt das zögerliche Gehen auf Asphalt doch eher von Steifheit von dem vielen in der Box rumstehen. Ich denke jedenfalls ich muss mich trauen sie im Schritt etwas intensiver/flotter zu bewegen. Ich hatte das Gefühl heut ist ihr Kreislauf mal etwas in Schwung gekommen, was ihrem Stoffwechsel sicher auch gut tut.
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Antwort #11 - 26. November 2010 um 16:27
 
Diese Woche ist Gletta lauffreudig und etwas "wild".
Gewichtstechnisch scheint sie zu stagnieren, die beiden Pferde in der Box bekommen aktuell glaube ich auch etwas mehr Heu. Ich denke ihr jetziges Gewicht ist für den Winter aber sowieso ok.

Bei Glettas rechtem Vorderhuf ist mir jetzt schon 2x um die Mittagszeit aufgefallen, dass der Huf im Bereich der Reherille (wo auch glaube ich so vernarbtes Horn oberhalb ist) wärmer ist als der linke Vorderhuf. Er ist nicht stark warm, aber in dem Bereich halt wärmer als der Linke. Bis vor 2-3 Wochen waren oftmals beide Hufe in dem Bereich vor dem Bewegen noch etwas warm.
Nach der Bewegung sind immer beide Hufe komplett kühl.

Muss ich mir da Sorgen machen oder ist es nicht ungewöhnlich dass es am "schlimmeren" Huf da noch etwas länger solche "Symptome" gibt? Bisher war die Huftemperatur auch immer schwankend, aber halt bei beiden Hufen gleich. Der Linke ist jetzt halt aber eigentlich immer komplett kalt.

Morgen werden die Pferde entwurmt. Im Dezember sollte Gletta geimpft werden, ich werde denn Tierarzt kommende Woche anrufen um einen Termin zu vereinbaren, wichtiger als das Impfen ist mir natürlich die Huf-Kontrolle. Ich möchte vor dem nächsten Hufschmied-Termin auch gern nochmal seine Meinung zu aktuellen Beschlag einholen.

Inzwischen scheint sie mit dem polsterlosen Beschlag auf hartem Boden wieder gut zurechtzukommen, allerdings hat es jetzt Schnee und es hat heute natürlich prompt aufgestollt. Ich denke nicht dass man unter die NBS-Eisen Hufgrips machen kann...irgendwelche Ideen/Erfahrungen wie man so einem Beschlag über den Winter kommt?! Ich möchte ja auch bei Schnee mit Gletta spazieren gehen können.

Werde den Schmied auch nochmal deswegen befragen.
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Antwort #12 - 27. November 2010 um 17:23
 
Grrr, das Wetter grad macht mich echt fertig.
Es ist alles verschneit, holprig und gefroren. Das Positive ist, dass Gletta überhaupt nicht mehr fühlig oder eierig läuft und mit dem NBS Beschlag wohl auch tatsächlich sehr guten Halt auf Schnee/Eis hat, egal auf welchem Boden. Da heute überhaupt nichts frei war (Schulbetrieb) habe ich versucht mit ihr spazieren zu gehen, das ging leider gar nicht gut, weil das Pony die ganze Zeit losrennen, erschrecken und ins Gras springen wollte, so hat sie heut alles veranstaltet was sie mit ihrem Hufen mit Sicherheit nicht tun sollte, auf Asphalt tölten, im Kreis hüpfen und ähnlichen Blödsinn.
Nachmittags bin ich im Schritt noch ein paar Runden um die Ovalbahn gelaufen und hab sie dann in meiner Verzweiflung in der Halle ein paar Runden traben lassen, damit sie ihre Energie mal etwas abbaut. Ich denke wenn sie sich in der Halle auf weichem Boden mal etwas austobt ist das immer noch besser als wenn sie im Gelände auf dem vereisten Boden total rumspinnt. Im Schritt ist sie grad halt immer entweder total gelangweilt oder angespannt und aufgedreht.

Matschkoppel haben wir grad auch keine mehr, weil die vorhandene für die Schulpferde gebraucht wird und die neue erst noch angelegt werden muss. Wobei es da grad sowieso extrem matschig/holprig wäre, was vermutlich auch nicht gut für die Hufe wäre.

Kommende Woche ist der Schmied auf dem Hof, da werd ich meine Mutter bitten, dass sie ihn Gletta's "schlechten" rechten Vorderhuf vorsichtshalber nochmal anschauen lässt.

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Antwort #13 - 28. November 2010 um 17:25
 
Gletta scheint ihre Eskapaden und die Wurmkur von gestern gut überstanden zu haben. Komischerweise war heute zum ersten Mal seit Tagen der rechte Vorderhuf nicht wärmer als der Linke.
Etwas Schritt musste heut natürlich trotzdem sein, also hab ich meine nicht vorhandene Doppellongen-Handhabung geübt. Da muss Gletta nicht viel machen, ist aber fleißiger im Schritt als beim Rumführen.
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Antwort #14 - 03. Dezember 2010 um 15:25
 
Letzte Woche hat mir Gletta etwas Sorgen gemacht, da ihr rechter und ab und zu auch ihr linker Vorderhuf doch etwas wärmer waren als die letzten Wochen (vor allem nachdem man sie aus der Box holt, nach der Bewegung ist es besser). Am Mittwoch war dann der Helfer vom Hufschmied sowieso da und hat ihren Strahl ausgeschabt(der war so bröselig und komisch). Am Donnerstag hatte sie dann laut meiner Rb ziemlich warme Hufe (beide). Heute wollte der Tierarzt eigentlich sowieso kommen (zum Impfen und die Hufe kontrollieren), allerdings musste er wegen dem Schnee viele Termine verschieben und kommt erst kommende Woche. Heute bin ich dann recht besorgt zum Hof gefahren, sie hatte aber einen völlig kalten linken Huf und einen nur an der Reherille minimal warmen rechten Huf. Nach Schritt in der Halle war die leichte Wärme fast ganz weg. Allerdings ist inzwischen der Hallenboden teilweise gefroren  Augenrollen
Deswegen hab ich mir danach mal den verschneiten Platz und Roundpen angeschaut und festgestellt, dass der Schnee grade total weich und fluffig ist und gar nicht aufstollt. Gletta lief mit Begeisterung darin, deswegen hab ich sie für 45 Minuten in den Roundpen gestellt. Als ich sie rausholte ist sie auf dem Schneeboden draussen begeistert losgetrabt, ich hab sie die 20 Meter zum Weg dann traben lassen.
Werde sie solange der Schnee so toll ist draußen bewegen, da sie darin super läuft und es wirklich schön weich ist.

Heut gefielen mir ihre Hufe und ihr Allgemeinzustanz jedenfalls wieder recht gut und da kommende Woche der Tierarzt und die Woche drauf der Hufschmied kommt, denke ich mal dass sie dann gut versorgt sein wird.

Ihr Hufe ist in dieser Beschlagsperiode finde ich recht stark gewachsen, über der Reherille (sieht man vor allem rechts, links kaum) ist etwas schlechtes Horn (wie ein Wulst) und darüber inzwischen ca. 1 cm neues Horn das gut aussieht.
Muss mal Fotos machen, aber grad ist immer alles so kalt und verschneit...
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Antwort #15 - 05. Dezember 2010 um 15:22
 
Dieses Wochenende gings Gletta super  Smiley
Der Tiefschnee gefällt ihr super und tut denke ich auch ihren Hufen gut. Sie war jetzt die letzten Tage mit Pferdegesellschaft für ein Stündchen im Roundpen (als Winterkoppelersatz), was ihr sichtlich gefallen hat und wir haben fleißig Bodenarbeit im Schritt gemacht.
20 Meter Trab im weichen Schnee mussten auch sein.
Dieses WE hat sie mir seit ihrer Erkrankung am Besten gefallen.
Sie rutscht auch mit den NBS-Eisen überhaupt nicht, selbst den steilen glatten Schneeweg bergab zum Platz läuft sie inzwischen problemlos. Da laufen viele der anderen gesunden Pferde auf dem Hof viel schlechter.
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Antwort #16 - 05. Dezember 2010 um 15:28
 
Hier noch ein Bild: (da sieht sie immer noch ganz schön EMS-moppelig aus, aber man spürt die Rippen und die Schulterblätter deutlich und ich denke die letzten Polster auf dem Po und am Hals kriegt man erst mit mehr Bewegung weg...)

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Antwort #17 - 24. Dezember 2010 um 16:03
 
Mal ein Update, war viel los die letzten Wochen.
Gletta wurde vor etwas über einer Woche erneut beschlagen, diesmal nach 6 Wochen, aber diesmal sind ihre Hufe ja auch viel mehr gewachsen als in der 1. Beschlagsperiode nach dem Schub. Ich würde sagen, die Reherille ist jetzt ca. 1/3 des Hufes runtergewachsen. Dieses Mal lief sie nach dem Beschlagen gleich genauso gut wie vorher.

Mit dem Tierarzt und dem Schmied wurde besprochen, dass vor dem nächsten Beschlagen Röntgenbilder gemacht werden.

Die größten Neuigkeiten, wir sind umgezogen, Gletta bewohnt jetzt an einem anderen Stall mit 2 anderen Isis (dem Schecken auf dem Foto oben, gehört meiner Mutter und noch der einer vorherigen Miteinstellerin) einen Offenstall mit Sandpaddock (aktuell Schneepaddock) und direkt angeschlossen einem Stück Koppel ohne Gras. Weidezugang ist direkt daneben, wenn dann die anderen beiden auf der Weide sind (wird auch nicht sooo lang sein, da die eh auch leichtfuttrig sind und die Pferde auf dem Paddock ja auch genug Platz zum bewegen haben), kann sie daneben auf dem Paddock stehen und hat immer Kontakt. #

Jetzt hoffe ich mal, dass sie mit dem Paddockboden gut zurechtkommt (vor allem wenn es jetzt dann wieder friert), aber bisher hat ihr die Bewegung draussen auch auf gefrorenem Boden immer gut getan, warme Hufe hatte sie immer nur wenn man sie aus der Box geholt hat. Ich denke knapp 4 Monate nach dem Reheschub sollte das schon gehen.

Wegen der Fütterung müssen wir mal schauen, aktuell haben sie eine Heuraufe mit einem Heuballen, wo ein Heunetz drüber gespannt ist. Falls sie davon trotz Netz dicker wird, müssen wir ein engmaschigeres Heunetz drüber machen oder sie ein paar Stunden am Tag abtrennen, damit sie nicht immer ans Heu kann. Aber die letzten 3 Wochen stand sie in der Box auf Stroh und hat die ganze Zeit davon gefressen (dem alten Stallbesitzer gingen die Späne aus und er hat sie plötzlich einfach umgestellt...) und wurde auch nicht dicker. Von dem her bin ich da mal noch nicht so besorgt.

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Antwort #18 - 22. Januar 2011 um 16:13
 
Die leichte Pulsation die Gletta die letzten Wochen hatte ist komplett verschwunden.  Smiley

Bin mir echt unschlüssig wovon die jetzt kam. Eis und Schnee auf dem Paddock oder zuviel Heu? Sooo toll ist der Paddockboden jetzt auch grad nicht. Andererseits haben sie jetzt zwar nicht mehr die ganze Zeit die Heuraufe zur Verfügung, aber die Heumenge die sie gefüttert kriegen (in einer Raufe mit Fressgitter im Stall) ist eigentlich auch so groß, dass so gut wie keine Fresspausen vorhanden sind und die Menge die sie da auf einmal fressen kommt mir auch ungefähr gleich vor.
Vllt. war der letzte Ballen etwas zu nährstoffreich?

Naja, mal schauen wie's sich entwickelt.

Heut kam mir Gletta beim Bewegen im Schritt auf dem Platz etwas sehr unausgelastet vorgekommen und nachdem sie sich einmal losgerissten ist und über die noch vereiste Platzmitte galoppiert ist  Augenrollen hab ich sie auf dem einzigen Weg am Hof der grad noch weich ist 2x kurz ein paar Meter traben lassen. Irgendwo muss die aufgestaute Energie ab und zu auch mal hin.
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Antwort #19 - 28. Januar 2011 um 20:43
 
Gletta hat heute neue Eisen bekommen (wieder NBS-Beschlag),
das Beschlagen macht ihr anscheinend keine Mühe oder Schwierigkeiten, sie war ganz entspannt. Pulsation hab ich während und nach der Bearbeitung auch mal gefühlt, war nichts zu finden.

Ich hab dem Schmied von dem starken Aufstollproblem als es so extrem geschneit hatte erzählt und er meinte er kann unter die NBS-Eisen (im Zehenbereich abgeschnittene) Hufgrips machen, kann aber nicht versprechen ob die auch was bringen. Versuchen kann mans ja mal,  vielleicht hilfts ein bisschen. Wobei ich ja stark hoffe, dass es nicht nochmal so viel schneit  Augenrollen

Ansonsten warte ich auf weicheren Boden, damit wir wieder mehr bewegen können.

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