Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Allopurinol (Gelesen: 12499 mal)
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20. Oktober 2010 um 21:34
 
http://depatisnet.dpma.de/DepatisNet/depatisnet?window=1&space=main&content=tref...

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DE 102008034739 A1
Anmeldeland:DE
Anmeldenummer:102008034739
Anmeldedatum:24.07.2008
Veröffentlichungsdatum:28.01.2010
Hauptklasse:A61K 31/52(2006.01,A)
Doppelstrichklasse:A61P 5/00(2006.01,A)
Doppelstrichklasse:A61P 5/08(2006.01,A)
Doppelstrichklasse:A61P 5/38(2006.01,A)
MCD-Hauptklasse:A61K 31/519(2010.01,C)
MCD-Hauptklasse:A61K 31/52(2006.01,A)
MCD-Doppelstrichklasse:A61P 5/00(2006.01,A)
MCD-Doppelstrichklasse:A61P 5/08(2006.01,A)
MCD-Doppelstrichklasse:A61P 5/38(2006.01,A)
ECLA:A61K 31/52
Anmelder:Bachmann, Vincent, 82441 Ohlstadt, DE
[EN]Preparation, useful for the treatment of equine Cushing's syndrome, comprises
allopurinol
[DE]Arzneimittelzubereitung zur Behandlung von equinem Cushing-Syndrom
[EN]
Preparation comprises allopurinol. - ACTIVITY : Endocrine-Gen. No biological data given. - MECHANISM OF ACTION : None given.
[DE]
Arzneimittelzubereitung, enthaltend ein aus der Humanmedizin zur Behandlung von Gicht bekanntes Allopurinol zur medikamentösen Behandlung
von equinem Chushing-Syndrom (ECS).
Seite 1 --- ()
Seite 2 --- ()
[0001] Die Erfindung betrifft eine Arzneimittelzubereitung zur Behandlung von equinem Cushing-Syndrom.
[0002] Das equine Cushing-Syndrom (ECS) ist eine vermutlich durch einen Tumor der Adenohypophyse ausgelöste Überfunktion der
Nebennierenrinde bei Pferden. Bei der Erkrankung handelt es sich um eine Hormonstörung, die dem Cushing-Syndrom beim Menschen entspricht.
[0003] Als Ursache eines ECS wird ein Adenom der Adenohypophyse, d. h. eines Teils der Hirnanhangdrüse, vermutet. Diese reguliert
die Produktion von Cortisol in der Nebennierenrinde, wodurch das Cortisol-Gehalt im Blut erhöht ist. Aufgrund der recht unterschiedlichen
Erscheinungsbilder der Erkrankung kommen jedoch auch andere Möglichkeiten, beispielsweise altersbedingte Dopamin-Unempfindlichkeit in Betracht.
Dopamin spielt bei der Steuerung des Teils der Hirnanhangdrüse eine Rolle, welche die Nebennierenrinde steuert.
[0004] Es ist auffällig, dass überwiegend sehr leichtfutterige Pferderassen unter den erkrankten Pferden zu finden sind. Es wird daher vermutet, dass
es sich beim ECS um eine Wohlstandskrankheit handelt, die großenteils übergewichtige und unterbeschäftigte Pferde im höheren Alter befällt.
[0005] Die Symptome eines ECS sind häufig sehr unspezifisch und werden oft irrtümlich für Alterserscheinungen gehalten. Üblicherweise wird auf
ECS geschlossen, wenn zwei bis drei der im Folgenden aufgeführten Symptome aufeinander treffen und andere Krankheiten ausgeschlossen werden
können. Diese Symptome sind: Haarkleidveränderungen; dickes, langes Winterfell, verzögerter, sich überlagernder Fellwechsel, wobei oft alte Haare
zurückbleiben; langes Fell im Sommer, oft Löckchenbildung, langer wuscheliger Kötenbehang; übermäßiger Durst begleitet mit häufigem Wasserlassen;
Abmagerung auch bei gutem Fressverhalten hoher Futtergaben; Muskelrückbildung, vor allem am Rücken (Hängerücken), mitunter begleitet von
Fettpolstern an Bauch und Mähnenkamm; Hufprobleme (Hufabszesse, Huflederhautentzündung, Hufrehe mit untypischem Erscheinungsbild und
auch zu ganz untypischen Jahreszeiten. Diese Rehe kann zur Hufbeinrotation oder – senkung führen, ist aber möglicherweise für das
Pferd zeitweise fast schmerzfrei und zeigt daher auch nicht die typische Rehestellung); Sehnenentzündungen; Herz-Kreislaufprobleme bis zum
gelegentlichen Umfallen; Stoffwechselstörungen mit kreuzverschlagähnlichen Symptomen; häufige und hartnäckige Infekte, nicht behandelbare
Durchfälle/Kotwasser; Knochenprobleme, Osteoporose; Lethargie; Futterverweigerung, bei abnehmender Schutzschicht der Magenschleimhaut und
verstärkter Magensäureproduktion mit Gefahr von Magengeschwüren; seltsames Schwitzen ohne ersichtlichen Grund; Mauke, Pilzbefall; Schlechtes
Kauen, Heu kann oft nicht mehr zerkleinert werden; Ödeme über den Augen; im Stehen lassen betroffene Pferde oft den Kopf hängen.
[0006] Nach derzeitigem Stand der Veterinärmedizin ist diese Krankheit nicht heilbar, wobei jedoch bei Pergolidbehandlung die meisten Cushing-
Patienten noch ein jahrelanges beschwerdefreies Leben haben können. Je früher die Therapie begonnen wird, desto eher bilden sich die Symptome
zurück. Der Zustand des Tieres kann sich innerhalb einiger Wochen bis Monate nach Beginn der Pergolid-Behandlung dramatisch verbessern.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Arzneimittelzubereitung anzugeben, welche die bisher nicht mögliche Heilung des ECS bei
Pferden ermöglicht.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Arzneimittelzubereitung enthaltend aus der Humanmedizin zur Behandlung von Gicht
bekanntes Allopurinol gelöst, indem diese zur medikamentösen Behandlung von equinem Cushing-Syndrom verwendet wird. Es hat sich im
Rahmen der im Zusammenhang mit vorliegender Erfindung angestellten Forschungen gezeigt, dass durch den Wirkstoff Allopurinol, welcher in der
Humanmedizin zur Behandlung von Gicht eingesetzt wird, bereits nach kürzester Zeit eine Heilung des equinen Cushing-Syndroms möglich ist. Durch
den Wirkstoff Allopurinol wird überraschend die Nebennierenrinde stabilisiert, so dass sich der Cortisolgehalt im Blut auf Normalwerte einstellen kann.
[0009] Bei einer bevorzugten Ausführungsform handelt es sich bei der erfindungsgemäßen Arzneimittelzubereitung um eine subkutan, intravenös
oder intramuskulär zu verabreichende Zubereitung.
[0010] Die Arzneimittelzubereitung wird bevorzugt in einer Dosierung verabreicht, welche dem Allopurinol-Gehalt einer handelsüblichen Allopurinol-
Tablette je 70 kg Körpergewicht des Pferdes entspricht.
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[1] Arzneimittelzubereitung enthaltend aus der Humanmedizin zur Behandlung von Gicht bekanntes Allopurinol zur medikamentösen Behandlung von
equinem Cushing-Syndrom (ECS).
[2] Arzneimittelzubereitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich um eine subkutan, intravenös oder intramuskulär zu
verabreichende Arzneimittelzubereitung handelt.
[3] Arzneimittelzubereitung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Arzneimittelzubereitung in einer Dosierung verabreicht wird,
welche dem Allopurinol-Gehalt einer handelsüblichen Allopurinol-Tablette je 70 kg Körpergewicht entspricht.
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Antwort #1 - 20. Oktober 2010 um 21:52
 
http://www.sumobrain.com/patents/wipo/Preparation-treatment-equine-laminitis/WO2...

  PREPARATION FOR THE TREATMENT OF EQUINE LAMINITIS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/154898
Kind Code:
A2
Abstract:
Disclosed is the use of active substances known from human medicine for treating gout in order to pharmaceutically treat equine laminitis, especially the use of a preparation containing at least allopurinol and/or hydrocortisone and/or powdered opium and/or prednisolone and/or prednisone.
Inventors:
BACHMANN, Vincent (Breitenweg 14, Ohlstadt, , 82441, DE)
LANG, Ingo (Boehringer Ingelheim GmbH, CD PatentsBinger Strasse 173, Ingelheim am Rhein, 55216, DE)
Application Number:
DE2008/000979
Publication Date:
December 24, 2008
Filing Date:
June 16, 2008
Export Citation:
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Assignee:
BOEHRINGER INGELHEIM VETMEDICA GMBH (Binger Strasse 173, Ingelheim am Rhein, , 55216, DE)
BACHMANN, Vincent (Breitenweg 14, Ohlstadt, , 82441, DE)
LANG, Ingo (Boehringer Ingelheim GmbH, CD PatentsBinger Strasse 173, Ingelheim am Rhein, 55216, DE)
International Classes:
A61K31/519; A61K31/573; A61K45/06; A61K36/66; A61P17/00; A61P17/02; A61P29/00;
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Claims:

PATENTANSPRüCHE

1. Arzneimittelzubereitung enthaltend einen aus der Humanmedizin zur Behandlung von Gicht bekannten Wirkstoff zur medikamentösen Behandlung von Hufrehe, Hufrehe- assozierter Entzündung und/oder Hufrehe-assoziiertem Schmerz bei Equiden.

2. Arzneimittelzubereitung nach Anspruch 1., dadurch gekennzeichnet, dass die Arzneimittelzubereitung mindestens Allopurinol und/oder Cortisol und/oder Opiumpulver und/oder Prednisolon und/oder Prednison als Wirkstoff entällt.

3. Arzneimittelzubereitung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass es sich um ein orale, subkutan, intravenös oder intramuskulär zu verabreichende Arzneimittelzubereitung handelt.

4. ärzneimittelzubereitung nach einem der Ansprüche 1 bio'3, dadurch gekennzeichnet dass sich bei den Equiden um Pferde handelt.

5. Arzneimittelzubereitung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet dass die Arzneimittelzubereitung Allopurinol enthält.

6. Arzneimittelzubereitung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet dass die Arzneimittelzubereitung in einer Dosierung von 1 bis 50 mg/kg Körpergewicht Equide verabreicht wird.

7. Arzneimittelzubereitung nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet dass die Arzneimittelzubereitung für 1 bis 10 Tage verabreicht wird.

8. Verwendung einer Arzneimittelzubereitung nach einem der Ansprüche 1 bis 7 zur Behandlung von Hufrehe, Hufreheassoziiertem Schmerz und/oder Hufrehe-assozierter Entzündung in Equiden.

9. Verfahren zur Behandlung von Hufrehe, Hufrehe-assoziiertem

Schmerz und/oder Hufrehe-assozierter Entzündung in Equiden enthaltend die Verabreichung einer Arzneimittelzubereitung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7.

Description:

Zubereitung zur Behandlung von Hufrehe bei Equiden.

Die Erfindung betrifft eine Zubereitung zur Behandlung der Hufrehe, Hufrehe-assoziertem Schmerz und/oder Hufreheassoziierter Entzündung bei Equiden und insbesondere Pferden.

Die Hufrehe oder Laminitis ist eine, insbesondere bei Pferden, auftretende Krankheit und bezeichnet eine aseptische, d.h. nicht durch Infektionserreger bedingte Entzündung der Huflederhaut, wobei sich die Hufkapsei von der Lederhaut ablösen kann. Die akute Hufrehe ist ein Notfall und bedarf der sofortigen Behandlung, wobei es in Extremfällen zum sogenannten „Ausschuhen" kommen kann. Eine chronische Hufrehe kann zu einer Hufbeinrotation führen.

Die Ursachen der Hufrehe sind vielartig und teilweise lediglich spekulativ erforscht. Grundsätzlich lassen sich die Ursachen in zwei Gruppen, nämlich als mechanisch traumatische und toxisch-chemische Ursachen zusammenfassen. Sämtlichen Ursachen der Hufrehe ist gemeinsam, dass sie zu einer Störung der Mikrozirkulation des Blutes im Bereich der Huflederhaut führen. Bei den mechanisch traumatischen Hufrehen entsteht die Belastungsrehe durch überbelastung des Hufes und wird vor allem durch langes Laufen auf harten Böden ausgelöst oder durch überbelastung eines Hufs, beispielsweise nach Ruhigstellung des gegenüberliegenden Beins. Auch lange Stallphasen können aufgrund der dadurch ausgelösten Störung der Blutzirkulation zu einer Rehe führen. Bei den toxisch-chemischen Ursachen ist die Futterrehe die am weitesten verbreitete Hufrehe und wird durch falsche Fütterung oder durch Aufnahme von Giftpflanzen verursacht. Hierbei werden Stoffwechselstörungen

Giftpflanzen verursacht. Hierbei werden Stoffwechselstörungen hervorgerufen, die zu einer explosionsartigen Vermehrung der Streptokokken im Dickdarm und zu einer massiven Freisetzung von Milchsäure führen können. Diese wiederum versucht ein Massensterben der rohfaserverdauenden Bakterien und eine Freisetzung von Endotoxinen, was zu einer übersäuerung im gesamten Organismus führt.

Beim Auftreten von Hufrehe kommt es pathogenetisch zu einer Entzündung im Huf, bei der es zu einer lokalen Durchblutungsstörung mit Austritt von Gewebeflüssigkeit und Blutkörperchen als festen Bestandteilen aus den Blutgefäßen der Lederhaut- plättchen kommt. Dieser Flüssigkeitsaustritt verursacht durch die fehlende Ausdehnungsmöglichkeit im Huf hochgradige Schmerzen, wobei darüber hinaus durch den Flüssigkeitsaustritt der Ablösungsprozess der reißverschlussartig ineinander greifenden Lederhautplättchen auf der Innenseite von den Oberhautplättchen auf der Außenseite fördert.

Wegen der nicht vollständig in der Forschung geklärten Ursachen hat man sich bei der Behandlung, abgesehen von den unterstützenden Maßnahmen eines Hufschmieds, bisher damit geholfen, dass im Vordergrund zunächst eine Schmerztherapie steht, wobei beispielsweise AC-Promacin, Heparin, Gingko biloba und nicht-steroidale Antiphlogistika wie beispielsweise Acetylsalicylsäure eingesetzt werden. Begleitend werden vielfach entgiftende und nierenanregende Substanzen sowie homöopathische Mittel verabreicht.

Darüber hinaus sind verschiedene homöopathische und teilweise umstrittene heilpraktische Behandlungsverfahren bekannt, wie beispielsweise Aderlass und Blutegeltherapie.

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass es bisher keinerlei wirklich wirksame Mittel zur erfolgreichen Behandlung von Hufrehe gibt.

Die vorliegende Erfindung beruht auf der Beobachtung, dass es zwischen der menschlichen Krankheit der Gicht und der Hufrehe bei Equiden klinisch starke Gemeinsamkeiten und ähnlichkeiten gibt. Sowohl bei der Hufrehe als auch bei der Gicht kann der Auslöser aus der Nebennierenrinde und Gonaden stammen. Bei beiden Krankheiten kann interessanterweise beobachtet werden , dass es sich sowohl beim Menschen als auch beim Pferd um eine sehr komplexe Stoffwechselstörung handelt. Dennoch gibt es pathogenetisch bedeutsame Unterschiede zwischen Gicht und Hufrehe.

Ferner stützt sich die vorliegende Erfindung auf Behandlungserfolge, die durch die erfindungsgemäße Verwendung der nachfolgend beschriebenen Zubereitungen/ Arzneimittelzubereitungen erzielt wurden.

Die im Rahmen der vorliegenden Erfindung durchgeführten Forschungen haben ergeben, dass eine Mischung aus der Humanmedizin bekannten Medikamenten mit höchster Effizienz geeignet ist, die gefährliche Erkrankung der Hufrehe bei Equiden zu bekämpfen.

Die Erfindung besteht daher in der Verwendung von aus der Humanmedizin zur Behandlung von Gicht bekannten Stoffen zur medikamentösen Behandlung von Hufrehe bei Equiden, insbesondere zur Behandlung von Pferden.

Insbesondere ist hierzu die Verwendung einer mindestens Allopurinol und/oder Cortisol und/oder Opiumpulver und/oder Prednisolon und/oder Prednison enthaltenden Zubereitung geeignet.

Folglich betrifft die vorliegende Erfindung die Verwendung einer mindestens Allopurinol und/oder Cortisol und/oder Opiumpulver und/oder Prednisolon und/oder Prednison enthaltenden Zubereitung zur Behandlung der Hufrehe bei Equiden. Neben der Verwendung von den oben erwähnten Einzelsubstanzen, bzw. ArzneimittelZubereitungen der jeweiligen Einzelsubstanzen betrifft die vorliegende Erfindung insbesondere die erfindungsgemäße Verwendung von Arzneimittelzubereitungen aus: Allopurinol und Cortisol; Allopurinol und Opiumpulver; Allopurinol und Prednisolon; Allopurinol und Prednison; Cortisol und Opiumpulver; Cortisol und Prednisolon; Cortisol und Prednison; Opiumpulver und Prednisolon; Opiumpulver und Prednison; Prednisolon und Prednison; Allopurinol, Cortisol und Opiumpulver; Allopurinol, Cortisol und Prednisolon; Allopurinol, Cortisol und Prednison; Allopurinol, Opiumpulver und Prednisolon; Allopurinol, Opiumpulver und Prednison; Allopurinol, Prednisolon und Prednison; Cortisol, Opiumpulver und Prednisolon; Cortisol, Prednisolon und Prednison; Opiumpulver, Prednisolon und Prednison.

Durch diese Zubereitung wird eine antiphlogistische, antiallergische, antirheumatische und immunsuppressive Wirkung erzielt, so dass sich die Triglyceridsynthese bei Equiden im normalen Bereich stabilisieren kann.

Die Dosierung der aus der Humanmedizin bekannten Stoffe wird entsprechend einer Hochrechnung auf das jeweilige Körpergewicht des betroffenen Equiden hochgerechnet.

Nach einer bevorzugten Ausführungsform betrifft die vorliegende Erfindung die Verwendung von einer Allopurinol enthaltenden Zubereitung zur Behandlung der Hufrehe bei Equiden, insbesondere bei Pferden.

Allopurinol unterbindet den Abbau von Purin zu Harnsäure durch Hemmung des Enzyms Xanthinoxidase und wird daher auch als ürikostatikum bezeichnet. Es bewirkt ein Absinken des Harnsäurespiegels im Blut, wodurch Ablagerungen von Harnsäure im Gewebe abgebaut werden können und deren Neubildung erschwert wird. Die vermehrt anfallenden Vorstufen der Harnsäure (Xanthine) können über die Niere ausgeschieden werden (Ref. http://de.wikipedia.org/wiki/Allopurinol und http://www.vetpharm.uzh.ch/wir/00000031/5300 F. htm) . Aufgrund dieses Wirkungsmechanismus wird Allopurinol zur Behandlung der Gicht beim Menschen eingesetzt.

Auch beim Pferd ist die Anwendung von Allopurinol beschrieben, und zwar zur Prävention von Reperfusionsschäden bei Kolik (Allen, 1993) . Diese Indikation unterscheidet sich jedoch grundlegend von Hufrehe . Der postulierte Wirkungsmechanismus zur Prävention des Reperfusionsschäden beruht auf dem Abfangen von reaktiven SauerStoffradikalen. Xanthinoxidase katalysiert die Umwandlung von Hypoxanthin zu Xanthin und schließlich Harnsäure. Bei dieser Reaktion werden Sauerstoffradikale frei, die direkte cytotoxische Effekte haben. Dies wird somit durch Allopurinol und den aktiven Metaboliten Oxypurinol verhindert (zitiert in Mills et al., 1995).

Gicht beim Menschen ist eine Ablagerung von Harnsäurekristallen in Gelenken. Wie oben erwähnt stellt die Hufrehe beim Pferd eine aseptische Entzündung der Huflederhaut . Es ist daher unerwartet und überraschend, dass Allopurinol sowie andere zur Behandlung von Gicht eingesetzten Arzneimittel eine Wirkung bei Hufrehe zeigen.

Die Pharmakokinetik von Allopurinol beim Pferd ist beschrieben (Mills et al., 1995). Allopurinol wird rasch zum aktiven Metaboliten Oxypurinol umgewandelt. Die Eliminationshalbwert-

szeit von Allopurinol beträgt 0.09 h, die von Oxypurinol 1.09 h. Die Bioverfügbarkeit von Allopurinol nach oraler Gabe ist gering (14.3 %) . Dennoch ist auch nach oraler Gabe von Allopurinol beim Pferd Wirkstoff systemisch hinreichend verfügbar, weil die Summe der Flächen unter den Konzentrations- Zeit-Kurven von Allopurinol und Oxypurinol gleich der von intravenös verabreichtem Allopurinol ist. Dies weist auf einen hohen Grad der Resorption von Allopurinol mit anschließender Metabolisierung zu Oxypurinol hin.

Ein weiterer Effekt der vorliegenden Erfindung betrifft die überraschende Erkenntnis, dass die Verabreichung von Allpuri- nol bei an Hufrehe erkrankten Equiden, insbesondere Pferden, zu einer schnellen Schmerzlinderung sowie zu einem Rückgang der mit der Hufrehe-assozierten Entzündung führt. Folglich betrifft die vorliegende Erfindung nach einem weiteren Aspekt die Verwendung von Allopurinol zur Behandlung von Hufrehe- assoziiertem Schmerz, insbesondere bei Equiden, wie etwa bei Pferden. Ferner betrifft die vorliegende Erfindung die Verwendung von Allopurinol zur Behandlung von Hufrehe- assoziierter Entzündung, insbesondere bei Equiden, wie etwa beim Pferd.

Allopurinol und/oder Cortisol und/oder Opiumpulver und/oder Prednisolon und/oder Prednison enthaltenden Zubereitungen lassen sich sowohl oral, als auch subkutan, intravenös oder intramuskulär verabreichen. Die bevorzugten Darreichungsformen sind hierbei die orale oder intravenöse Darreichung. Folglich betrifft die vorliegende Erfindung nach einem weiteren Aspekt orale, intravenöse, subkutane oder intramuskuläre Zubereitungen von Allopurinol und/oder Cortisol und/oder Opiumpulver und/oder Prednisolon und/oder Prednison zur Behandlung von Hufrehe bei Equiden, vorzugsweise bei Pferden. Besonders bevorzugt sind entsprechende Allopurinol-

enthaltende Zubereitungen. Die entsprechenden orale, intravenöse, subkutane oder intramuskuläre Zubereitungen können nach einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung auch zur Behandlung von Hufrehe-assoziierten Entzündungen und/oder Schmerzen verwendet werden.

Allopurinol eignet sich insbesondere bei oraler oder intravenöser Verwendung in einer Dosis von 1 bis 50 mg/Kg, vorzugsweise in einer Dosis von 2 bis 20 mg/kg, weiter bevorzugt in einer Dosis von 5 mg/kg kg Körpergewicht Equide. Folglich betrifft die vorliegende Erfindung nach einem weiteren Aspekt die Verwendung einer Allopurinol-haltigen Zubereitung zur Behandlung von Hufrehe, Hufrehe-assoziirter Entzündung und/oder Hufrehe-assoziiertem Schmerz bei Equiden in einer Dosierung von 1 bis 50 mg/Kg Körpergewicht Equide. Nach einem weiteren Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung eine Allopurinol- haltige Zubereitung zur Behandlung von Hufrehe, Hufreheassoziierter Entzündung und/oder Hufrehe-assoziiertem Schmerz bei Equiden, hergestellt in einer Dosierung von 1 bis 50 mg Allopurinol pro Kg Körpergewicht Equide. Vorzugsweise sind entsprechende Allopurinol-haltigen Zubereitungen hergestellt zur oralen, subkutanen, intravenösen oder intramuskulären Verabreichung. Bei der hier erwähnten Dosierung handelt es sich vorzugsweise um die zu verabreichende Tagesdosierung.

Die Dauer der Behandlung bemisst sich nach dem Krankheitsverlauf. Im allgemeinen erscheint eine Behandlungsdauer von 1 bis 10 Tagen wirksam. Vorzugsweise ist die Behandlung auf 2 bis 7 Tage, weiter bevorzugt auf 3 bis 4 Tage begrenzt, vorzugsweise in der oben erwähnten Dosierung. Folglich betrifft die vorliegende Erfindung nach einem weiteren Aspekt die Verwendung von Zubereitungen von Allopurinol und/oder Cortisol und/oder Opiumpulver und/oder Prednisolon und/oder Prednison zur Behandlung von Hufrehe, Hufrehe-assoziiertem Schmerz oder

Hufrehe-assozierter Entzündung bei Equiden, wobei die entsprechende (n) Zubereitung (en) für 1 bis 10 Tage, vorzugsweise 2 bis 7 Tage, weiter bevorzugt 3 bis 4 Tage in einer der oben erwähnten Dosierung verabreicht wird.

Im Folgenden werden die der Erfindung zugrundeliegenden Erkenntnisse an Hand Beispielen in Form von Behandlungsberichten und von vergleichenden Blutuntersuchungen bei Pferden und Menschen belegt.

BEISPIEL 1

Behandlung von an Hufrehe erkrankten Pferden mit Allopurinol

(1 bis 50 mg/Kg Körpergewicht)

Nach vorliegenden Beschreibung von mehreren Anwendungen hat die orale Verabreichung von Allopurinol bei Pferden mit akuter Hufrehe folgende Effekte: Schmerz und Entzündung gehen nach dreitägiger Behandlung zurück. Auch die bestehende Lahmheit wird schwächer. Der Appetit der Pferde nimmt wieder zu. Damit gibt es auch positive Effekte auf den Allgemeinzustand. Insgesamt ist der Zustand der Pferde so verbessert, dass sie etwa eine Woche nach Behandlungsbeginn mit einem orthopädischen Hufbeschlag versorgt werden können. Die Behandlung mit Allopurinol ermöglichst diese Behandlung erst, da Pferde mit akutem Schmerz kaum beschlagen werden können.

BEISPIEL 2

Vergleichende Blutuntersuchungen

Huf

- Störungen im distalen Bewegungsapparat

- zelluläre Untersuchung / Plättchen

- Toxikologie

- Urologie

- neurologisches System

- Fructan / Inhalt, chemischer Aufbau / Biologie

- Gicht / Vergleich mit Nebennierenrinde (Aktivität)

- A. C. T. H.

- Pigmente

- Blutkreislauf

- Hypothalamus / Zwischenhirn

- Mikrozirkulation

- Entwicklung von Toxinen beim Stoffwechsel / (Allgemein)

- metabolische änderungen

- Stress / Schocksituationen

- Einfluss von den Toxinen auf den Blutkreislauf / dick, dünn usw. (Bewertung)

- Bauelemente / änderungen

Blutbild / ACTH

- Glucocorticoiden

- Cortisol / Corticotropin

- Lipoproteine Fettstoffwechsel + Eiweiss

- Pigmentierung (en) (Elemente ppm) Natriumurat

- Globinurie

- Myoglobinurie / Urin

- Kohlenhydratstoffwechsel Stoffwechsel Ionisierung

- Elektrolyten (in Anzahl) + (Vergleich)

- Kalium ± + Natrium + Nitrat

- T. Lymphozyten

- Hämolyten / Leukozyten

- Globulis / .R Mega Tetra Plasmaspiegel

. W

Blutzuckerspiegel / Glucose Kristallisierung Aldosteron / Mineralcorticoid Progesteronspiegel Albumin / Cholesterin Purinnitrat

Fixierende Elemente Nicht fixierende Elemente Bräunung der Haut Mikrozirkulation Dermis, Epidermis

Hufrehe Pferd I

Anmerkung:

1) Allgemeiner Hinweis: Bei Vollbuteinsendung bitte beachten: GIu- cose wird aus Vollblut nicht mehr durchgeführt. Fruktosamin-, Kalium-, LDH-, Phosphat- und CPK-Werte sind bei längerer Vollbutla- gerung falsch erhöht.

2) Erythrozyten Hämatokrit Vollblut: 8.0 - 12.0 T/l 35 - 50% Warmblut: 6.5 - 9.0 T/l 33 - 45% Kaltblut: 6.0 - 9.0 T/l 32 - 44% Pony: 5.5 - 8.5 T/l 30 - 40%

Hufrehe Pferd II

atypische Zellen 0 0

Anisocytose 0 negativ

Polychromasie 0 negativ

Insulin 67.0 ++ 7 - 51 uü/ml 3)

ACTH 62.6 pg/ml 4)

Das Material kam gefroren im Labor an.

Anmerkung:

1) Erythrozyten Hämatokrit Vollblut: 8.0 - 12.0 T/l 35 - 50% Warmblut: 6.5 - 9.0 T/l 33 - 45% Kaltblut: 6.0 - 9.0 T/l 32 - 44% Pony: 5.5 - 8.5 T/l 30 - 40%

2) Basophilenwerte bis 200/ul werden in der Literatur noch als physiologisch angesehen.

3) Partnerlabor

4) Referenzbereich: Pferd: 6,5-30,8 pg/ml Pony: 4,9-13,6 pg/ml Werte über 50 pg/ml sind als verdächtig einzustufen.

Hufrehe Pferd III

Es muß darauf hingewiesen werden, daß in Fällen in denen sich Kalium im Huf b ereits kritallisiert hat, im Blutbild keine kritischen Kalium-Werte feststellbar sind, da Kalium nicht in die Blutbahn zurück gelangt. Der Tierarzt kann in solchen Fällen keine Rückschlüsse aus den Kaliumwerten im Blutbild ziehen.

Referenzen:

Allen DG, Pringle JK & Smith D:

Handbook ofVeterinary Drugs.

JB Lippincott Company, Philadelphia (USA); 678 pp, 1993

ISBN: 0-397-51265-1

Mills PC 1 Dunnett M & Smith NC:

The pharmacokinetics of oral and intravenous allopurinol and intravenous oxypurinol in the horse. J Vet Pharmacol Ther 18(6): 451-456, 1995




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Antwort #2 - 20. Oktober 2010 um 22:06
 
Zusammensetzung:

Allopurinol
     Wirkstoff      300 mg
Cellulose, mikrokristalline
     Hilfsstoff      +
Copovidon
     Hilfsstoff      +
Crospovidon
     Hilfsstoff      +
Hypromellose
     Hilfsstoff      +
Lactose-1-Wasser
     Hilfsstoff      +
Magnesium stearat
     Hilfsstoff      +
Maisstärke
     Hilfsstoff      +
Maisstärke, vorverkleistert
     Hilfsstoff      +
Siliciumdioxid, gefällt
     Hilfsstoff      +
Siliciumdioxid, hochdisperses
     Hilfsstoff      +
Talkum
     Hilfsstoff      +


Anwendung:

    * Unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit nach einer Mahlzeit einnehmen.


Gesamtdosis:

    * Erwachsene:
    * 1 Tablette täglich (300 mg Allopurinol)
    * Die Menge kann auf täglich 2-2,5 Tabletten gesteigert werden.
    * Zur besseren Verträglichkeit sollten nicht mehr als 1 Tablette auf einmal eingnommen werden.

      Bei eingeschränkter Nierenfunktion:
    * Aufgrund des hohen Wirkstoffgehaltes ist das Arzneimittel bei eingeschränkter Nierenfunktion ungeeignet.
    * Bei Blutwäsche kann im Anschluss 1 Tablette (300 mg Allopurinol) eingenommen werden.


Anwendungsgebiet:

    * Gicht
    * Nierenschädigungen und Nierensteine durch vermehrte Harnsäure im Blut


Kontraindikation:

    * Gegen alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, dann müssen Sie das Medikament sofort absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.
    * Aufgrund des hohen Wirkstoffgehaltes ist das Arzneimittel für Kinder und bei eingeschränkter Nierenfunktion ungeeignet.

      Eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung ist erforderlich bei:
    * Eingeschränkter Nierenfunktion
    * Blutbildungsstörungen


Patientenhinweis:

    * Die Dauer der Einnahme richtet sich nach der Grunderkrankung und wird vom Arzt festgelegt.


Schwangerschaft:

    * Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!
    * Das Arzneimittel sollte in Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden.


sonstige Hinweise:

    * Durch Schwindel oder Benommenheit kann die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt sein.
    * Be Gefäßentzündung mit Hautveränderungen und Leberbeteiligung muss das Arzneimittel sofort abgesetzt werden und der Arzt aufgesucht werden.

Datum der Produktinformation: 19.10.2010
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Langelsheim, Niedersachsen, Germany
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Antwort #3 - 20. Oktober 2010 um 22:30
 
http://www.patent-de.com/20090115/DE102007028095A1.html

Dokumentenidentifikation      DE102007028095A1 15.01.2009
Titel      Zubereitung zur Behandlung von Hufrehe bei Equiden
Anmelder      Bachmann, Vincent, 82441 Ohlstadt, DE
Vertreter      Patent- und Rechtsanwälte Hansmann + Vogeser, 82319 Starnberg
DE-Anmeldedatum      19.06.2007
DE-Aktenzeichen      102007028095
Offenlegungstag      15.01.2009
Veröffentlichungstag im Patentblatt      15.01.2009
IPC-Hauptklasse      A61K 31/573  (2006.01)  A,  F,  I,  20070619,  B,  H,  DE
Zusammenfassung      Verwendung von aus der Humanmedizin zur Behandlung von Gicht bekannten Wirkstoffen zur medikamentösen Behandlung von Hufrehe bei Equiden, insbesondere Verwendung einer mindestens Allopurinol und/oder Cortisol und/oder Opiumpulver und/oder Prednisolon und/oder Prednison enthaltenden Zubereitung.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Zubereitung zur Behandlung der Hufrehe bei Equiden und insbesondere Pferden.

Die Hufrehe oder Laminitis ist eine, insbesondere bei Pferden, auftretende Krankheit und bezeichnet eine aseptische, d. h. nicht durch Infektionserreger bedingte Entzündung der Huflederhaut, wobei sich die Hufkapsel von der Lederhaut ablöst. Die akute Hufrehe ist ein Notfall und bedarf der sofortigen Behandlung, wobei es in Extremfällen zum sogenannten „Ausschuhen" kommen kann. Eine chronische Hufrehe kann zu einer Hufbeinrotation führen.

Die Ursachen der Hufrehe sind vielartig und teilweise lediglich spekulativ erforscht. Grundsätzlich lassen sich die Ursachen in zwei Gruppen, nämlich als mechanisch traumatische und toxisch-chemische Ursachen zusammenfassen. Sämtlichen Ursachen der Hufrehe ist gemeinsam, dass sie zu einer Störung der Mikrozirkulation des Blutes im Bereich der Huflederhaut führen. Bei den mechanisch traumatischen Hufrehen entsteht die Belastungsrehe durch Überbelastung des Hufes und wird vor allem durch langes Laufen auf harten Böden ausgelöst oder durch Überbelastung eines Hufs, beispielsweise nach Ruhigstellung des gegenüberliegenden Beins. Auch lange Stallphasen können aufgrund der dadurch ausgelösten Störung der Blutzirkulation zu einer Rehe führen. Bei den toxisch-chemischen Ursachen ist die Futterrehe die am weitesten verbreitete Hufrehe und wird durch falsche Fütterung oder durch Aufnahme von Giftpflanzen verursacht. Hierbei werden Stoffwechselstörungen hervorgerufen, die zu einer explosionsartigen Vermehrung der Streptokokken im Dickdarm und zu einer massiven Freisetzung von Milchsäure führen können. Diese wiederum versucht ein Massensterben der rohfaserverdauenden Bakterien und eine Freisetzung von Endotoxinen, was zu einer Übersäuerung im gesamten Organismus führt.

Beim Auftreten von Hufrehe kommt es parthogenetisch zu einer Entzündung im Huf, bei der es zu einer lokalen Durchblutungsstörung mit Austritt von Gewebeflüssigkeit und Blutkörperchen als festen Bestandteilen aus den Blutgefäßen der Lederhautplättchen kommt. Dieser Flüssigkeitsaustritt verursacht durch die fehlende Ausdehnungsmöglichkeit im Huf hochgradige Schmerzen, wobei darüber hinaus durch den Flüssigkeitsaustritt der Ablösungsprozess der reißverschlussartig ineinander greifenden Lederhautplättchen auf der Innenseite von den Oberhautplättchen auf der Außenseite fördert.

Wegen der nicht vollständig in der Forschung geklärten Ursachen hat man sich bei der Behandlung, abgesehen von den unterstützenden Maßnahmen eines Hufschmieds, bisher damit geholfen, dass im Vordergrund zunächst eine Schmerztherapie steht, wobei beispielsweise AC-Promacin, Heparin, Gingko biloba und Acethylsalicylsäure eingesetzt werden. Begleitend werden vielfach entgiftende und nierenanregende Substanzen sowie homöopathische Mittel verabreicht.

Darüber hinaus sind verschiedene homöopathische und teilweise umstrittene heilpraktische Behandlungsverfahren bekannt, wie beispielsweise Aderlass und Blutegeltherapie.

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass es bisher keinerlei wirklich wirksame Mittel zur erfolgreichen Behandlung von Hufrehe gibt.

Die vorliegende Erfindung beruht auf der durch entsprechende vergleichende Untersuchungen belegten Erkenntnis, dass es zwischen der menschlichen Krankheit der Gicht und der Hufrehe bei Equiden starke Gemeinsamkeiten und Ähnlichkeiten gibt, indem sowohl bei der Hufrehe als auch bei der Gicht der Auslöser aus der Nebennierenrinde und Gonaden stammt und sich aus vier Gruppen zusammensetzt, nämlich Gestagen, Östrogen, Artrogen und Corticosteroide. Diese Gruppen bilden Steroidhormone, wobei bei beiden Krankheiten interessanterweise beobachtet werden kann, dass es sich sowohl beim Menschen als auch beim Pferd um eine sehr komplexe Fettstoffwechselstörung handelt.

Die im Rahmen der vorliegenden Erfindung durchgeführten Forschungen haben ergeben, dass eine Mischung aus aus der Humanmedlzin bekannten Medikamenten mit höchster Effizienz geeignet ist, die gefährliche Erkrankung der Hufrehe bei Equiden zu bekämpfen.

Die Erfindung besteht daher in der Verwendung von aus der Humanmedizin zur Behandlung von Gicht bekannten Stoffen zur medikamentösen Behandlung von Hufrehe bei Equiden.

Insbesondere ist hierzu die Verwendung einer mindestens Allopurinol und/oder Cortisol und/oder Opiumpulver und/oder Prednisolon und/oder Prednison enthaltenden Zubereitung geeignet.

Durch diese Zubereitung wird eine antifloristische, antiallergische, antirheumatische und immunsuppressive Wirkung erzielt, so dass sich die Triglyceridsynthese bei Equiden im normalen Bereich stabilisieren kann.

Die Dosierung der aus der Humanmedizin bekannten Stoffe wird entsprechend einer Hochrechnung auf das jeweilige Körpergewicht des betroffenen Equiden hochgerechnet.

Im Folgenden werden die der Erfindung zugrundeliegenden Erkenntnisse an Hand von vergleichenden Blutuntersuchungen bei Pferden und Menschen belegt.
Huf

    * – Störungen im hauptdistalen Bewegungsapparat
    * – zelluläre Untersuchung/Distalis/Plättchen
    * – Toxikologie
    * – Urologie
    * – neurologisches System/Distalenbereich
    * – Fructan/Inhalt, chemischer Aufbau/Biologie
    * – Gicht/Vergleich mit Nebennierenrinde (Aktivität)
    * – A. C. T. H.
    * – Pigmente
    * – Blutkreislauf
    * – Hypothalamus/Zwischenhirn
    * – Mikrozirkulation
    * – Entwicklung von Toxinen beim Stoffwechsel/(Allgemein)
    * – metabolische Änderungen
    * – Stress/Schocksituationen
    * – Einfluss von den Toxinen auf den Blutkreislauf/dick, dünn usw. (Bewertung)
    * – Bauelemente/Änderungen

Blutbild/ACTH

    * – Glucocorticoiden
    * – Cortisol/Corticotropin
    * – Lipidenprotiden Fettstoffwechsel + Eiweiss
    * – Pigmentierung(en) (Elemente ppm) Natriumurat
    * – Globinurie
    * – Myoglobinurie/Urin
    * – Kohlenhydratstoffwechsel

Stoffwechsel Ionisterung

    * – Elektrolyten (in Anzahl) + (Vergleich)
    * – Kalium ± + Natrium + Nitrat
    * – T. Lymphozyten
    * – Hämolyten/Leukozyten
    * –
    * – Blutzuckerspiegel/Glucose

Kristallisierung

    * – Aldosteron/Mineralcorticoid
    * – Progesteronspiegel
    * – Albumin/Cholesterin
    * – Purinnitrat

    * Fixierende Elemente
    * Nicht fixierende Elemente
    * Bräunung der Haut
    * Mikrozirkulation
    * Dermis, Epidermis

Hufrehe Pferd I Untersuchung Ergebnis Sign Normalwert Maßeinheit Anm Niere: 1) Harnstoff-N 15 10–20 mg/dl Kreatinin 1.28 <2.0 mg/dl Gesamteiweiß 6.7 5.5–7.5 g/dl Natrium 148 125–150 mmol/l Chlorid 103 95–105 mmol/l Kalium 4.4 2.8–4.5 mmol/l anorg. Phosphat 0.83 0.7–1.5 mmol/l Leber: Gesamt-Bilirubin 1.52 0.5–3.1 mg/dl ALT (GPT) 16 6–45 U/l Alk. Phosphatase 133 <338 U/l y-GT 21 <30 U/l AST (GOT) 408 75–600 U/l GLDH 2.8 <12 U/l Albumin im Serum 3.53 2.5–4.5 g/dl Pankreas: Glucose 89 50–94 mg/dl a-Amylase <10 <780 U/l Cholesterin 107 70–180 mg/dl Muskel: CK 215 <260 U/l LDH 470 + <400 U/l Calcium 3.31 2.3–3.4 mmol/l Magnesium 0.67 – 0.7–0.9 mmol/l Triglyceride gesamt 53 + <50 mg/dl Blutbild: Leukozyten 7.9 5–10 G/l Erythrocyten 7.71 6.0–12.0 T/l 2) Hämoglobin 13.0 11–17 g/dl Hämatokrit 33 30–50 % MCV 43 37–55 fl HbE 17 13–19 pg MCHC 39 + 31–36 g/dl Thrombocyten 1 19 90–300 G/l Differential-Blutbild: Basophile Gr. 0 0–2 % Eosinophile Gr. 0 0–4 % Stabkernige 0 0–6 % Segmentkernige 77 + 45–70 % Lymphocyten 18 – 20–45 % Monocyten 4 0–5 % Basophile Gr. (absolut) 0 0–150 /ul Eosinophile Gr. (absolut) 16 – 40–350 /ul Stabkernige (absolut) 0 0–600 /ul Segmentkernige (absolut) 6411 3000–7000 /ul Lymphocyten (absolut) 1448 – 1500–4000 /ul Monocyten (absolut) 272 40–400 /ul atypische Zellen 0 0 Anisocytose 0 negativ Polychromasie 0 negativ
Anmerkung:

    * 1) Allgemeiner Hinweis: Bei Vollbuteinsendung bitte beachten: Glucose wird aus Vollblut nicht mehr durchgeführt. Fruktosamin-, Kalium-, LDH-, Phosphat- und CPK-Werte sind bei längerer Vollbutlagerung falsch erhöht.
    * 2) Erythrozyten Hämatokrit Vollblut: 8.0–12.0 T/l 35–50% Warmblut: 6.5–9.0 T/l 33–45% Kaltblut: 6.0–9.0 T/l 32–44% Pony: 5.5–8.5 T/l 30–40%

Hufrehe Pferd II Untersuchung Ergebnis Sign Normalwert Maßeinheit Anm Großer Check up Niere: Harnstoff-N 15.6 10–20 mg/dl Kreatinin 1.3 <2.0 mg/dl Gesamteiweiß 7.0 5.5–7.5 g/dl Natrium 140 125–150 mmol/l Kalium 4.6 + 2.8–4.5 mmol/l anorg. Phosphat 0.9 0.7–1.5 mmol/l Leber: Gesamt-Bilirubin 1.21 0.5–3.5 mg/dl ALT (GPT) 14.2 2–15 U/l Alk. Phosphatase 211 <450 U/l y-GT 50 + <30 U/l AST (GOT) 417.0 75–600 U/l GLDH 24 + <12 U/l Albumin im Serum 3.00 2.5–4.4 g/dl Pankreas: Glucose 100 + 50–94 mg/dl a-Amylase <10 <400 U/l Cholesterin 85 70–180 mg/dl Muskel: CK 206 <260 U/l LDH 561 + <400 U/l Calcium 3.19 2.3–3.4 mmol/l Magnesium 0.63 0.7–0.9 mmol/l Triglyceride gesamt 68 + <50 mg/dl Blutbild: Leukozyten 6.6 5–10 G/l Erythrocyten 6.60 6.0–12.0 T/l 1) Hämoglobin 10.6 – 11–17 g/dl Hämatokrit 33 30–50 % MCV 49 37–55 fl HbE 16 13–19 pg MCHC 32 31–36 g/dl Thrombocyten 98.9 90–300 G/l Differential-Blutbild: Basophile Gr. 1 0–2 % Eosinophile Gr. 0 0–4 % Segmentkernige 50 45–70 % Lymphocyten 41 20–45 % Monocyten 8 + 0–5 % Basophile Gr. (absolut) 66 /ul 2) Eosinophile Gr. (absolut) 26 –– 40–350 /ul Segmentkernige (absolut) 3316 3000–7000 /ul Lymphocyten (absolut) 2665 1500–4000 /ul Monocyten (absolut) 491 ++ 40–400 /ul atypische Zellen 0 0 Anisocytose 0 negativ Polychromasie 0 negativ Insulin 67.0 ++ 7–51 uU/ml 3) ACTH 62.6 pg/ml 4)

Das Material kam gefroren im Labor an.
Anmerkung:

    * 1) Erythrozyten Hämatokrit Vollblut: 8.0–12.0 T/l 35–50% Warmblut: 6.5–9.0 T/l 33–45% Kaltblut: 6.0–9.0 T/l 32–44% Pony: 5.5–8.5 T/l 30–40%
    * 2) Basophilenwerte bis 200/ul werden in der Literatur noch als physiologisch angesehen.
    * 3) Partnerlabor
    * 4) Referenzbereich: Pferd: 6,5–30,8 pg/ml Pony: 4,9–13,6 pg/ml Werte über 50 pg/ml sind als verdächtig einzustufen.

Hufrehe Pferd III

Mensch (Gicht)

weiblich

II Analyse Bezeichnung Ergebniswert +/– Einheit Ergebnistext Normbereich HS Harnsäure 24,9 ++ mg/dl 2.3–6.1 HAST Harnstoff 273 + mg/dl 10–50 KREA Kreatinin 3,4 + mg/dl bis 1.1 GLU Glucose/Serum 176 + mg/dl 60–110 HBA1C HbA1c 6,0 % 4.1–6.2 PHOS anorg. Phosphat 4,3 mg/dl 2.6–4.5 CRP CRP quantitativ 64,2 ++ mg/l bis 5.0 BBK Blutbild klein LEUKO Leukozyten 24,4 ++ /nl 4.0–10.5 ERY Erythrozyten 4,3 Mio/ul 3.5–5.4 HB Haemoglobin 13,40 g/dl 12.0–16.0 HK Haematokrit 0,37 l/l 0.36–0.46 MCV MCV 87 fl 81–99
Mensch (Gicht)

männlich

III HS Harnsäure 10,4 + mg/dl 3.6–8.2 KREA Kreatinin 1,7 + mg/dl bis 1.3 GLU Glucose/Serum 93 mg/dl 60–110 CHOL Cholesterin a 159 mg/dl bis 200... TRIG Triglyceride 105 mg/dl bis 200... HDL HDL-Cholesterin 43 mg/dl ab 40... LDL LDL-Cholesterin 101 mg/dl bis 160... LDLHDL Art-Sider-Index 2,4 kA bis 4.0 HBA1C HbA1c 7,8 + % 4.1–6.2 K Kalium 4,4 mmol/l 3.6–5.5 BBK Blutbild klein LEUKO Leukozyten 6,9 /nl 4.0–10.5 ERY Erythrozyten 4,6 Mio/ul 4.0–5.7 HB Haemoglobin 13,5 g/dl 12.6–17.4 HK Haematokrit 0,39 l/l 0.39–0.52
Mensch (Gicht)

weiblich

IV HS Harnsäure 8,5 + mg/dl 3.6–8.2 KREA Kreatinin 1,0 mg/dl bis 1.3 GLU Glucose/Serum 76 mg/dl 60–110 CHOL Cholesterin 194 mg/dl bis 200... TRIG Triglyceride 249 + mg/dl bis 200... HDL HDL Cholesterin 34 – mg/dl ab 40... LDL LDL-Cholesterin 120 mg/dl bis 160... LDLHDL Art-Sider-Index 3,5 kA bis 4.0 K Kalium 4,2 mmol/l 3.6–5.5 BBK Blutbild klein LEUKO Leukozyten 9,7 /nl 4.0–10.5 ERY Erythrozyten 4,9 Mio/ul 4.0–5.7 HB Haemoglobin 15,0 g/dl 12.6–17.4 HK Haematokrit 0,44 l/l 0.39–0.52
Mensch (Gicht)

männlich

V HS Harnsäure 8,2 mg/dl 3.6–8.2 KREA Kreatinin 1,1 mg/dl bis 1.3 GLU Glucose/Serum 35 – mg/dl 60–110 CHOL Cholesterin 299 + mg/dl bis 200 TRIG Triglyceride 329 + mg/dl bis 200 HDL HDL-Cholesterin 45 mg/dl ab 30... LDL LDL-Cholesterin 197 ++ mg/dl Zielwerte für Risiko... LDLHDL Art-Sider-Index 4,4 + kA bis 4.0 K Kalium 6,6 ++ mmol/l 3.6–5.5 TSH TSH basal 2,06 uU/ml 0.30–4,50 BBK Blutbild klein M0713A Praxisprofil 1 80713
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Antwort #4 - 21. Oktober 2010 um 00:12
 
http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader.htm?wir/00000031/5300_03.htm?wir/00000031/53...

hui, da haust du uns aber was um die Ohren  Augenrollen

Bin einmal durch, und weiß nocht nicht so recht was dazu zu sagen. Im ersten Augenblick aufgefallen ist mir die Beisetzung von prednisolon? Predni ist doch ein Cortisonpräp, oder?

Bei Reptilien wird allopurinol bei gicht angewendet, beim Pferd bisher nur bei Koliken.

aber das soll heilen? Die NNR wird doch ständig weiter von der anhangdrüse bedrängt......zumindest habe ich es so aufgefasst dass das Allopurinol die Niere zu mehr Stärke bringt bzw regenerieren hilft.

Puh, eindeutig zu spät für so hartes fachzeugs  Schockiert/Erstaunt
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Tine Pepunkt 572156393  
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Antwort #5 - 21. Oktober 2010 um 00:14
 
warum soll es Dir besser gehen als mir
ja das C stört uns auch ein wenig
lg
Petra
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Antwort #6 - 21. Oktober 2010 um 00:19
 
Lässt sich aber nicht wirklich was finden ausser diese Patentanmeldung. Auf dieses Allopurinol würde ich erstmal nicht so viel setzen glaube ich....

LG
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Tine Pepunkt 572156393  
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madahn
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Antwort #7 - 22. Oktober 2010 um 22:48
 
Hab mich da nun auch durchgelesen... Die Beigabe von Cortisol ist mir auch negativ aufgefallen. Das ist doch contraproduktiv... Hatte ähnliche Gedanken wie Angie - mit den Fallbeispielen der behandelten Pferde kann ich gar nichts anfangen, ich finde das sagt so, wie es da steht, gar nichts aus...

Hm, wäre ja toll, wenn es heilbar wäre, ich bin aber auch erstmal skeptisch!

Gruss Esther
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Antwort #8 - 28. Oktober 2010 um 05:48
 
wenn es dann so helfen soll wie angedacht und auch bei 'ECS
frage ich mich warum Boehringer die ihre Finger mit im Spiel haben das nicht auf den Markt bringt....

scheint zu günstig zu sein?? mit ca 15 Euro

auch findet man rein garkeine weiteren Infos zu dem Hufschmied
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lg
Petra

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Danni-Bär
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Antwort #9 - 28. Oktober 2010 um 08:53
 
Puh, habe mich da auch mal durchgewühlt...
Schon merkwürdig alles - etwas undurchsichtig... Die Fallbeispiele finde ich auch wenig aussagekräftig - das Cortisol  unentschlossen

Ist schon auch merkwürdig, dass man da so gar nix weiter zu findet, oder?

Bin ja mal gespannt, ob da was rauskommt...
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Antwort #10 - 12. November 2010 um 14:56
 
Ich kenne das Medikament aus der Humanmedizin,dort wird es zur Senkung des Harnsäurespiegels verwendet(z.b.bei Gicht)
lG Nicole
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Pony
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Antwort #11 - 24. August 2011 um 09:47
 
hat eigentlich jemand mal wieder was davon gehört ??
lg
Petra
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lotts271
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Antwort #12 - 26. August 2011 um 14:17
 
Ich habe davon noch nie was gehört und finde es absolut zu riskant v.a. wg. dem Kortison! Also ich wäre für Finger weg!

LG jenny
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22Pferdchen
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Antwort #13 - 10. Juli 2012 um 23:44
 
Gibt es eigentlich etwas Neues?

Ist doch komisch, dass sich die ganzen Jahre nichts bahnbrechendes zur Heilung in der Forschung ergeben hat, außer dass es nun Prascend auf dem Markt als Pferdemedikament gibt, oder?
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Tadi77
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I Love my Horse Fenrir


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Antwort #14 - 06. Dezember 2013 um 21:53
 
Hallo,
da uns vor drei Tagen nun ein Hufreheschub (woher auch immer) heimgesucht hat, wollte ich zu dem Thema "Allopurinol" auch mal kurz was posten:

mein Fjord bekommt das Medikament seit heute. Mir wurde das Medikament von einer Tierärztin empfohlen, die schon vielen Pferden bei einer akuten Rehe damit geholfen hat. Er bekommt jetzt eine 7-Tage-Kur und ich hoffe sehr, dass ich danach eine Besserung merken kann... ich werde berichten. Zugelassen für Pferde ist es noch nicht, steht aber anscheinend kurz davor. Muss noch mal ein bißchen googlen.
Laut meiner Tierärztin sind die Pferde sehr schnell wieder schmerzfrei, ich bin gespannt.

Gruß,
Tadi

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