Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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fragen zu Gletta (Gelesen: 35723 mal)
Kerstin79
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11. September 2010 um 11:36
 
So, ich bin auch neu hier. Mein Islandpony hat ein vermutlich durch EMS verursachten Hufreheschub (laut Tierarzt und Hufschmied noch "rechtzeitig" bemerkt, wobei es sich vermutlicg durch schleichende Schübe angekündigt hat, die nicht bemerkt wurden Griesgrämig ).
Bemerkt wurde es weil sie vorne rechts plötzlich stark gelahmt hat. Die ersten Tage stand sie als Notfallprogramm mit Frog Support in einer Spänebox und hat Entzündungshemmer bekommen (Phenylbutariem). Sie scheint den zum Glück gut zu vertragen, obwohl mich das was ich im Forum darüber gelesen hat, auch etwas verunsichert hat. Allerdings hätte sie vermutlich schon negativ reagiert oder es hätte keine Verbesserung gegeben wenn sie das nicht vertragen würde???

Dann bekam sie einen Rehebeschlag (NBS-Beschlag mit so Einlagen).

Sie soll jetzt laut Tierarzt auf jeden Fall noch 5 Wochen Boxenruhe (auf Spänen) halten. Sie teilt sich jetzt eine recht große Doppelbox mit einem anderen Islandwallach. Einzelbox wurde die ersten Tage versucht, dass ging nur ganz am Anfang gut wo es ihr recht schlecht ging, danach fing sie an trotz akutem Schub in der Box ununterbrochen schwitzend im Kreis zu rennen und hat ständig versucht die Wand niederzureißen oder hat mit den Hinterbeinen nach dem Pferd in der Nachbarbox ausgeschlagen. Am Morgen bevor der Hufschmied zum Glück kam, hat sie die Boxenpanels niedergerannt, ihren Frog Support verloren und ist auf dem Paddock rumgelaufen (Weidezugang war zum glück zu!)

Deswegen jetzt die Doppelbox, ist denke ich auf jeden Fall besser, auch wenn es die Diät etwas schwieriger macht.
Evtl. können wir die beiden Pferde beim Fressen trennen, wenn es gar nicht klappt. bisher hat sie sowieso weniger Appetit als der Wallach, wobei er mir heute morgen schon ansteigend vorkam.

Tagsüber gehts ihr augenscheinlich schon wieder recht gut, sie steht mit entspannten Muskeln in der Box, bewegt sich etwas, normales Verhalten halt. Abends geht es ihr meist etwas schlechter, sie versucht öfters noch etwas die Vorhand zu entlasten und spannt die Unterhals/Brust/Schulter Muskeln an. War gestern abend aber schon besser als am Vorabend. Ich vermute, dass es davon kommt, dass sie sich tagsüber wenn sie sich besser fühlt etwas mehr belastet als gut wäre?! Liegen tut sie nicht besonders viel.


Was mich aktuell etwas verunsichert, laut Tierarzt soll sie nur Heu fressen (klar), dazu eine Kräutermischung (von der Tierklinik des Tierarztes) zur Anregung des Stoffwechsels, die soll ich unter eine Handvoll
Heucobs mischen, damit sie die Kräuter frisst. Die sollen dabei helfen dass sie ihre EMS Fettpolster verliert.
Das verunsichert mich nachdem ich etwas im Forum gelesen habe etwas, wären da unmelassierte Rübenschnitzel (z.B. Speedi Beets) als Träger besser? Und wie sieht es mit dem Speedi Balancer aus, wäre das eine Alternative, oder ist der eher dafür gedacht, wenn es dem Pferd schon wieder besser geht.

Der Tierarzt hat wohl recht viel Erfahrung mit Cushing/EMS/Hufrehe und arbeitet sehr eng mit dem Hufschmied zusammen (er war auch an dem Tag als sie den Rehebeschlag bekommen hat da und hat mit dem Schmied geredet). So gesehen hab ich bei ihm bisher eigentlich ein gutes Gefühl, aber das mit den Heucobs und Kräutern verunsichert mich doch etwas.
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anni-baldur
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Antwort #1 - 11. September 2010 um 12:44
 
Hallo!
Erstens: Super, dass du dich hier im Forum schon selbstständig etwas eingelesen hast! Smiley
Zweitens: Wie duc vielleicht hier gelesen hast, sind die Cracks des Forums dieses WE auf dem Wendelinustreffen beisammen, deswegen wunder dich bitte nicht, wenn du noch nicht so viele Reaktionen bekommst.

Schleichende Schübe sind wirklich mies, die kann man schnell übersehen.

Wenn sie Phenylbutazon verträgt, kannste das wohl weiter geben. Viele Pferde vertragen es gut.
Eventuell könntest du mit deinem TA besprechen, noch ein Mittel zum Schleimhautschutz (Butazon kann auf den Magen schlagen) zu geben z.B. Sucralfat

Dass sie im akuten Schub beschlagen wurde, wundert mich etwas. Wurden vorher Röntgenbilder gemacht?
Die sind echt wichtig, um zu sehen, ob das Hufbein seine Lage verändert hat (auch bei dem anderen Vorderhuf) und dann die Hufbearbeitung anzupassen. Außerdem kannst du dann ein Jahr später kontrollieren, wie weit sich der Huf gebessert hat.
War sie vorher barhuf?

Die Doppelbox ist doch eine gute Lösung. Als Isi steht sie normalerweise vermutlich mit anderen im Offenstall und so ein sozialer Entzug in der Einzelbox wäre dann natürlich mega stressig für deine Maus.

Dass es abends etwas schlechter ist liegt vermutlich wirklich daran, dass sie da den ganzen Tag auf den Beinen war.

Ich würde den TA unbedingt nach der Zusammensetzung der Kräutermischung fragen! Blind vertrauen würde ich keinem Human- oder Veterinärmediziner mehr. Und dann kannst du die Kräuter ja hier im Forum mal suchen, ob und was dazu steht.
Anstelle der Heucobs (die würde ich wenn überhaupt nur noch eingeweicht füttern. Unser Senior hatte früher mal ne Schlundverstopfung von trockenen) solltest du dir die unmelassierten Rüschnis besorgen. Die kannst du nämlich bedenkenlos geben. Auch in den folgenden Monaten.
Den Balancer kannst du sofort füttern, der hilft wohl auch beim abnehmen.
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am 29.03.13 - Wert 34,2.
Dosis beträgt 1,5mg Prascend

Fütterung
3-3,5 kg Hartog Compact Gras (Nährwert: 12% Zucker und Stärke), Himalaya-Salz-Leckstein, ggf. ein paar getrocknete Hagebutten als Leckerchen

                                                                                            
 
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Ayra
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Antwort #2 - 11. September 2010 um 12:47
 
Hallo und herzlich Willkommen! Smiley
Das klingt alles so, als ob Du von Deinem TA ganz gut betreut wirst.
Hast Du Dir schon die EMS-Infos durchgelesen..?
Die findest Du hier: http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1130674198
Wie alt ist Dein Pony denn...? Evtl. solltest Du auch bei Cushing nachlesen: http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1130675358
Gerade bei so schleichenden Schüben muss man unbedingt Ursachenforschung betreiben.

Ich finde es gut, wie Du Dein Pony aktuell hälst. Wenn es sich wohler und stressfreier in der Doppelbox fühlt, dann ist das die richtige Wahl. Späne sind super. Du könntest das Heu noch 1 Std. wässern und am besten aus engmaschigen Heunetzen füttern. Das verlängert die Fresszeiten und beschäftigt. Das Wässern wäscht überflüssige Kohlehydrate aus und entlastet so den Stoffwechsel.
Ich weiß nicht, was für Kräuter dein TA empfiehlt.
Die Kwik beets oder Speedi beets sind auf jeden Fall gut und der Balancer regt den Stoffwechsel und so den Abbau der Fettpolster an. Ausserdem machen die beets gut satt, behaupten meine Shettys... Zwinkernd

Bewegen sollte sich Dein Pony so wenig wie möglich. Wenn es zu "lustig" ist, dann besprech mit Deinem TA mal eine Reduzierung des Schmerzmittels. Das Pony soll schon spüren, dass es nicht so arg belasten darf.. als Selbstschutz.

Magst Du mal Fotos einstellen...? Hat sie denn die typischen Augenbeulen..?
Gibt es schon ein Blutbild, Röntgenbilder...?
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ACTH Wert im Oktober 2009 von 124 darauf hin 0,5 mg- wg, des Schubs auf 0,75 mg gesteigert - ACTH-Test 9,04 (20 - 50 Laboklin) guter Zustand
bei 0,5 mg - ACTH-Wert 23,5 (TiHo Hannover >50 ) aber trotzdem noch Symptome, seit Mitte Oktober auf 0,625mg mit Besserung der Symptome, Mitte Dez. auf 0,6825 mg, dann auf 0,75 mg - Ergebnis> kühle Hufe, lustiges Pony, die Locken werden weniger... aktuell 1 mg mit einem ACTH-Wert von 16, seit 7/2012 1,25 mg, seit 4/2013 wieder auf 1 mg gesenkt, seit 6/2013 auf 0,75 mg

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Antwort #3 - 11. September 2010 um 12:52
 

P.S.
Wie wurde EMS eigentlich diagnostiziert?

Wieviel wiegt denn deine Maus? Sie sollte 1-1,5% des Zielkörpergewichts an Heu bekommen (also wenn sie 350Kg wiegen sollte, 3,5kg- 5kg Heu)

Schön wäre es, wenn du ein Tagebuch anlegen würdest. Am besten mit Fotos Smiley
Liebe Grüße!
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Kerstin79
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Antwort #4 - 11. September 2010 um 15:18
 

Das mit dem Heu wässern wird hier sehr schwierig, da ich Einsteller bin und der SB alles an Mehraufwand kategorisch ablehnt.

Beim Blutbild war Glukose stark erhöht (ca. das doppelte als der normale Höchstwert glaube ich), dann schlechte Muskelwerte, wobei der Tierarzt meinte das kommt vom verkrampften Stehen und der falschen Belastungen. Leber und Nierenwerte waren soweit in Ordnung. Das genaue Blutbild kann ich mal noch einscannen.

100% diagnostiziert wurde EMS noch nicht, aber der Tierarzt tippt halt stark drauf  weil sie tatsächlich solche typischen Fettpolster an der Kruppe und am Hals und Mähnenkamm hat. Sie ist 10 Jahre alt, Cushing ist dann vermutlich eher unwahrscheinlich? Bilder liefere ich noch nach, muss ich erst machen.

Dass mit dem recht schnellen Beschlagen kam mir auch etwas komisch vor, allerdings war sie vorher schon beschlagen und ihre Eisen waren in der Woche schon 8 Wochen drauf. Der Hufschmied meinte am Telefon er macht den Rehebeschlag nur wenn keine Pulsation da ist und sie nicht mehr empfindlich auf die Hufzange reagiert. Es scheint ihr mit dem Beschlag jetzt jedenfalls besser zu gehen als vorher, allerdings weiss ich natürilch nicht wieviel davon noch von dem Schmerzmittel kommt. Zumindest gefällt sie mir bisher von Tag zu Tag etwas besser.

Die Heucobs kriegt sie sowieso eingeweicht. In der Kräutermischung sind laut Aufschrift Klette, Klebkraut, Brennessel, Mariendistel glaube ich, und nochmal 1 Kraut (muss ich nochmal nachschauen). Zu denen hab ich jetzt auf Anhieb nichts negatives gefunden (höchstens geteilte Meinungen zu Brennessel). Ich denke dann würde es Sinn machen auf Speedi-Beets und -Balancer umzusteigen und ggfs. die Kräutermischung noch dazu zu geben?

Seit sie ihren Kumpel hat, bewegt sie sich in der Box eigentlich nicht mehr viel Smiley und liegt auch ab und zu mal. Sie bleibt auch ruhig wenn er mal ne Weile nicht da ist.
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Ayra
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Antwort #5 - 11. September 2010 um 21:38
 
Es wäre gut, wenn Du trotzdem einen Weg finden würdest das Heu zu wässern. Vielleicht könntest Du die Netze wässern und abtropfen lassen, so dass der SB sie nur noch hinhängen muss...?
Das  wäre gerade bei EMS wichtig und der hohe Glucosewert weißt ja darauf schon hin.
Cushing kommt auch bei jüngeren Pferde vor, wenn auch nicht so häufig.
Bei EMS hilft der Balancer besonders gut beim Abnehmen. Ich würde es mit den Beets und dem Balancer versuchen. Die Kräuter sind nicht schlecht, aber ob die so eine Wirkung haben wie der Balancer glaube ich persönlich nicht.
Schön, dass sie sich mit ihrem Kumpel jetzt erstmal wohl fühlt..... Smiley
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Suse
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Kerstin79
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Antwort #6 - 11. Oktober 2010 um 17:59
 
Ich habs leider immer noch nicht geschafft, ein Tagebuch anzufangen oder Bilder einzustellen   Augenrollen , will aber wenigstens mal wieder ein Update machen.

Das Pony stand bis heute immer noch in der Späne-Doppelbox, rausholen nur zum Kräuter füttern und etwas putzen/betüddeln. Ihr Gesamtbild wurde auch immer besser, sie hat weiter abgenommen und läuft immer besser. Ich sehe beim Führen aus der Box keinen Unterschied mehr zwischen dem Stückchen auf Asphalt und dem Stückchen mit etwas weicherem Lehmboden (am Anfang lief sie auf dem Asphalt deutlich vorsichtiger). Ihre Hufe waren zuletzt immer kühl. Pulsation hab ich auch keine gespürt, da bin ich mir aber immer nicht sicher ob das nicht daran liegt, dass ich die richtige Stelle sowieso nicht finde.

Die letzten 2 Wochen war sie aber in der Box kaum mehr zu ertragen, sie ist total genervt und zickt ständig die Pferde in den umliegenden Boxen an. Sie hatte schon mehrere Bißwunden und ich denke es muss sich auf jeden Fall was ändern, sonst nimmt sie noch die box auseinander.

Der Tierarzt hat heute aber auch keine Pulsation mehr festgestellt und war sehr zufrieden mit ihr. Er meint sie darf jetzt im Schritt auf weichem Boden wieder bewegt werden. Ich nehme an dass ist nach 5 einhalb Wochen in Ordnung?
Sie bewegt sich von sich auch sehr willig auf allen Böden. Ich hoffe dass sie dann auch etwas weniger in der Box rumtobt.

Mein Hauptproblem aktuell ist die Frage, wie ich sie über den Winter halten soll. Mein Stall hat leider nur entweder einen großen Laufstall mit vielen Pferden und direktem Zugang zu Matschkoppel/Winterkoppe (da stand sie früher). Der ist zwar nicht immer offen, aber kontrollieren kann man den Zugang nicht.
Die andere Alternative ist Box, aber das ist dann im Winter auch ausschließlich Box, es gibt aktuell keine Matschkoppel/sonstige Paddocks/Winterkoppel.
Ich kann sie jetzt höchstens mal ein Stündchen in den Roundpen stellen (als Auslauf-Ersatz), aber das geht natürlich auch nur kurz, weil den Leute ja auch benutzen wollen.

Ein Stallwechsel ist evtl. in Zukunft möglich, aber wohl frühestens in 3-4 Monaten.

Den ganzen Winter Doppelbox find ich jetzt nicht wirklich akzeptabel, vor allem da die jetzt auch nicht grad besonders groß ist Griesgrämig Ob wir den Sb dazu kriegen, doch eine Matschkoppel zu machen, weiss ich nicht.

Laufstall stell ich mir aber auch schwierig vor. Ich denke dass mit der Heumenge dürfte sogar noch gehen, vor allem wenn sie sich dann auch wieder mehr bewegen darf, bisher hat sie über den Winter nämlich sowieso immer etwas abgenommen.
Aber wie sieht es denn mit den Gras(resten) im Winter auf den Koppeln aus, sind die auch noch gefährlich?!
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madahn
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Antwort #7 - 11. Oktober 2010 um 21:13
 
Hallo Kerstin,
ich freue mich, dass es deiner Maus schon so viel besser geht  Smiley  Ja, Spaziergänge tun ihr bestimmt gut - und sie sieht mal was anderes  Zwinkernd  Ich würde vorsichtig mit ein paar Minuten anfangen. Falls sie doch recht stürmisch ist, evtl mit dem TA absprechen, ob du für den Anfang etwas Vetranquil-Granulat geben kannst - also sie ganz leicht sedierst. Denn wenn sie gleich so rumtobt, wäre das ja auch nicht gut für die Hufe.

Das ist immer eine schwierige Sache, wenn man das Pferd untergestellt hat, man muss immer Kompromisse machen, sich den Gegebenheiten anpassen. So würde ich natürlich sagen, lieber nicht mit zu den anderen. Zum einen, da sie evtl zu viel Bewegung bekommt (wegen der Hufe), wenn die Herde auch mal läuft, zum anderen, wegen des Grases. Allerdings ist den ganzen Winter nur in der Box natürlich auch doof, da kann ich dich schon gut verstehen! Vielleicht ist es ja möglich, dass du ein Matschpaddock bekommst, das wäre natürlich toll. Ansonsten musst du es einfach ausprobieren, wie es geht, wenn sie mit der Herde läuft...

Gruss Esther
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Antwort #8 - 19. Oktober 2010 um 18:34
 
Nach etwas nachdenken bin ich zum Ergebnis gekommen, dass mir der Laufstall diesen Winter auf jeden Fall noch zu gefährlich ist, erstens wegen dem Gras wenn Winterweide und 2. wegen der Matschkoppel die oft wirklich sehr zermatscht ist, dann zufriert und die Ponies dürfen dann trotzdem auf diese Buckelpiste...ich denke das Risiko muss man nicht eingehen, dann lieber diesen einen Winter anders rumkriegen und mittel- bis langfristig an einer Haltungsoptimierung arbeiten.

Werde jetzt mal schauen ob es möglich ist über den Winter eine größere (evtl. Paddockbox) zu bekommen oder eine eigene Matsch- bzw. Winterkoppel (falls Winterkoppel dann halt nur begrenzte Zeit und mit Maulkorb), wo man das Pony individuell drauf stellen kann.

Die ersten Spaziergänge gingen eigentlich gut, sie wollte auf einem Wiesenweg nur einem ansatzweise kurz durchstarten und ist einmal erschrocken, allerdings ohne Hüpfer. Ich denke sie spürt schon noch selbst, dass ihr das nicht gut tun würde, da sie immer wenn sie erschrickt kurz anstalten macht einen Hüpfer zu machen, aber dann doch nur zusammenzuckt.

Wegen der Bewegung im Schritt hab ich aber trotzdem noch ne Frage, Spazieren gehen geradeaus im Gelände ist sicher das Beste, allerdings hab ich selbst nur 3 x die Woche dafür Zeit (1x kann ich zusätzlich noch, aber erst abends wenns schon komplett dunkel ist). Die restlichen 3x die Woche haben meine Mutter und meine Rb Zeit, die trauen sich aber nicht mit ihr ins Gelände zu gehen (meine Rb ist erst 13 und meine Mutter etwas ängstlich). Da wird also in der Regel wenn dann nur Bewegung in der Reithalle möglich sein. Der Boden ist da super, aber kommen halt unweigerlich auch wenn man nur ganze Bahn/große Bögen geht ein paar Kurven. Ich denke aber es ist bei EMS immer noch besser sie da ruhig und kontrolliert im Schritt etwas zu bewegen als sie gar nicht zu bewegen, oder? (keine engen Wendungen ist klar) Sie bewegt sich dort freudig. Wendeschmerz hatte sie schon 2-3 Wochen nach dem Schub nicht mehr.




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Antwort #9 - 19. Oktober 2010 um 23:47
 
Hallo Kerstin,
ich drücke dir die Daumen, dass du eine gute Lösung finden kannst.

Es sollte kein Problem sein, auch in der Halle zu führen. Wenn man ganze Bahn geht, dann sind das ja keine engen Kreise. Mit engen Kreisen ist sowas wie Longieren gemeint. Super, dass dein Isi so gute Fortschritte macht  Durchgedreht

Gruss Esther
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Antwort #10 - 24. Oktober 2010 um 16:51
 
Hallo Kerstin,

schön, dass du jetzt auch ein Tagebuch hast!  Durchgedreht Deine Isimaus sieht richtig klasse aus und es freut mich, dass es im Moment so gut vorwärts geht! Weiter so!

LG Tanja
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Kerstin79
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Antwort #11 - 24. Oktober 2010 um 16:58
 
Hab da mal noch ne Frage, während und nach dem Reheschub war Glettas Kronrand an den Vorderhufen etwas angeschwollen.

Das ist zwar jetzt wieder besser, allerdings ist der Kronrand etwas bröselig dort wo es vorher geschwollen war. Muss man sich darüber Gedanken machen? 
Wir waren allerdings die letzten Tage auch beim Spazierengehen immer auf matschigen/nassen Wegen unterwegs, bei dem Wetter grade.

Wie wichtig ist es eigentlich, dass sie beim Spazierengehen immer auf weichen Wegen läuft? Der Tierarzt meinte halt sie soll Schritt auf weichem Boden gehen, allerdings findet sie das Spazierengehen auf dem Grasstreifen ganz blöde, weil sie das Gras halt zu gerne fressen würde. Da wird sie zwischendurch immer wieder richtig stinkig. Im Wald gehts ja gut, aber um dorthinzukommen muss man halt schon 10-15 Minuten zurücklegen.
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Antwort #12 - 26. Oktober 2010 um 09:14
 
Hallo Kerstin,

ich mach mal einen Gegenbesuch  Zwinkernd.

Schickes Pony  Smiley

Schleichende Schübe sind echt blöd  Traurig.
Aber gut das ihr das jetzt im Griff habt.

Gibts du den Balancer zum Abnehmen, der hat uns super geholfen  Zwinkernd.

Ich bin am Anfang auch meist auf weichen Böden spazieren gewesen. Wenn sie aber keine Probleme mit harten Böden hat, würde ich auch da spazieren gehen, halt langsam steigern.

Grüßle Manu  Smiley
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Antwort #13 - 26. Oktober 2010 um 10:25
 
Hallo Kerstin,
was ist das für Boden, auf dem du dann gehst? Ich denke glatter Asphalt sollte nicht so das Problem sein, Schotter u.ä. würde ich aber wohl noch meiden. Evtl einfach mal ausprobieren, was Gletta dazu meint. wenn sie da auch gut geht und hinterher keine Schmerzen zeigt, dann sollte das ok sein. Der ständige Kampf mit dem Pony ist ja auch für beide Seiten doof. Kann ich gut verstehen, dass du das vermeiden möchtest.

Gruss Esther
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Antwort #14 - 29. Oktober 2010 um 20:07
 
Die meisten Wege zum Wald hin sind aus glattem Asphalt.
Ich glaube ich muss Gletta sowieso auf Asphalt zum Wald spazieren führen, da sie jetzt langsam recht wild wird. Auf Grasboden macht sie jetzt öfters Ansätze loszustürmen, dann doch lieber gesittet auf dem Asphalt bis zum Wald denke ich...
Sie läuft auf Asphalt völlig normal und auch genauso schnell wie auf weicherem Boden.
Inzwischen gibt sie auch wieder beide Vorderhufe normal. (anfangs hatte sie die immer ungern gegeben/versucht sie wegzuziehen).

Heute wollte ich sie auf dem Sandplatz führen, da ist sie mehrmals bockend rumgehüpft und auch einmal losgetrabt, war gar nicht so einfach sie wieder durchzuparieren  Augenrollen

Den Balancer bekommt sie aktuell nicht, sie bekommt einen Kräutermix zur Stoffwechselunterstützung vom Tierarzt (aktuell unter eine Handvoll aufgeweiche Heucobs gemischt). Mein Tierarzt meinte falls sie nicht weiter abnimmt, muss man statt der Kräuter "was Spezielles" füttern, leider konnte ich bei dem Termin selber nicht dabei sein und meine Mutter hat nicht gefragt, was er damit meint, würde mich aber schon interessieren was er da gemeint hat (werde beim nächsten Termin fragen).

Allerdings muss ich sagen, dass sie bisher wirklich gut und stetig abgenommen hat, weswegen ich bisher keinen Grund sehe etwas zu verändern (außer evtl. statt Heucobs auf unmelassierte Rübenschnitzel umzusteigen).

Im Moment ist das größte Problem die aufgestaute Energie.
Am Dienstag wird sie neu beschlagen, ich hoffe sehr ,dass sie das gut verkraftet.

Dafür haben wir jetzt einen Winterauslauf, den wir zumindest stundenweise nutzen können...
Dazu hab ich auch noch eine Frage, hier ist ein Foto von dem Winterauslauf. Muss man sich da wegen dem bisschen Gras das noch außenrum wächst Sorgen machen oder kann sie da unbedenklich ohne Maulkorb drauf??? (den hinteren schlauchförmigen Teil kann man auch absperren, da sind aktuell noch etwas mehr Grasreste als vorne).

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Antwort #15 - 30. Oktober 2010 um 21:35
 
Hallo Kerstin,
ich sehe schon einen sehr deutlich Fortschritt beim Abnehmen!!!  Laut lachend  Das ist doch klasse!!!

Hm, ich denke, dass die Grasreste im Laufe der nächsten Zeit "vermatschen" werden. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, dann könntest du die Grasreste entfernen (umgraben o.ä.). Ich würde es aber erstmal so probieren  Zwinkernd

Gruss Esther
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Antwort #16 - 02. November 2010 um 09:21
 
Hallo Kerstin,
also wenn Gletta schon so gut läuft und ihr so lange unterwegs seid, dann sollte sie auch das neu Beschlagen gut wegstecken können  Zwinkernd

Hm, eigentlich denke ich eher, wenn das Pferd ruhig steht, dass die Hufe dann schneller wachsen. Rehehufe wachsen eh meist schneller nach. Es gibt da aber auch andere Pferde, wo es langsamer geht, kann ich mich auch an andere Pferde hier im Forum erinnern.

Gruss Esther
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Kerstin79
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Antwort #17 - 05. November 2010 um 15:06
 
Beschlagen scheint gut geklappt zu haben Smiley

Ich hatte halt gedacht, dass beim Stehen der Hufmechanismus nicht angeregt wird und deshalb die Hufe wenig gewachsen sind. Normalerweise wachsen Glettas Hufe eher schnell, deswegen hatte ich mich gewundert, dass sich jetzt eher wenig getan hatte. Mal schauen wies diesmal wird, wenn sie die ganze Zeit etwas bewegt wird. In 6 Wochen muss wieder kontrolliert werden.
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Bjalla
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Antwort #18 - 08. November 2010 um 10:08
 
Hallo Namensvetterin,

Kompliment! Den Abnehmerfolg sieht man deutlich. Smiley Hübsch ist sie, deine Gletta.

Zum Hufwachstum kann ich dir sagen, dass bei Bjalla seit der Rehe die Hufe auch nur langsam wachsen. Der Schmied hat deshalb schon die Beschlagsintervalle verlängert. Er sagte mir, dass die Hufe oft sehr schnell wachsen, wenn ein Entzündungsprozess im Huf ist. Von daher wäre langsames Wachstum in diesem Fall eher positiv zu werten.

LG
Kerstin
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Bjalla ist am 10. Februar 2018 gestorben. Ihre Krankengeschichte:
Ataxie, 3. Reheschub innerhalb von 6 Jahren im Juni/Juli 2010, daraufhin Diagnose EMS, IR.
September 2015 Diagnose Cushing, ACTH: 257, Prascend 1 Tablette, später reduziert auf ¾ Tablette (ACTH: 6,2)
November 2016 Hufrehe/Huf zu kurz ausgeschnitten, Juli 2017 noch ein Reheschub (Bjalla ist aufgeschwemmt, wurde wegen des Schubs im November vermutlich zu lange geschont)
Bjalla lebte zusammen mit Larry/Shetty im Offenstall, Holzpellets als Einstreu. Gemeinsam bekamen sie 12 kg Heu über 24 h verteilt aus engmaschigen Heunetzen, zusätzlich je 1 – 2 Handvoll Heucobs, kurweise Bierhefe ohne Treber/diverse Stoffwechselkräuter. Ab August 2017: N-Sulin als Ergänzungsfutter. Keine Weide.
tägliche Bewegung (Longieren/Intervalltraining ganze Bahn, Equikinetik im Schritt, Spaziergänge)


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Antwort #19 - 08. November 2010 um 11:47
 
Das ist wirklich ein eindeutiger Unterschied! Ja, ist schon der Hammer, was den Pferden auf einmal alles möglich ist, wenn das Fett weg ist  Zwinkernd  Das war bei meinem auch so. Ich denke, so sehr viel mehr sollte sie aber nicht abnehmen. Wie sind die Rippen zu fühlen?

Gruss Esther
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