Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
Das Notfall Telefon betreut Sarotti (Christina Staab) Tel.: 09373-99180
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Fragen zu Maedchen ihrer Flora (Gelesen: 2238 mal)
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Beiträge: 1902

Langelsheim, Niedersachsen, Germany
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26. Juli 2010 um 13:03
 
Hi
es wäre eigentlich Nett gewesen wenn Du dich in der Zeit wo Du hier angemeldet bist einmal Vorgestellt hättest

jetzt in deinem Tagebuch steht ja auch nicht mehr als ein Hinweis dein Buch zu kaufen...schade
wurde das denn mal im lauf der 5 Jahre aktualisiert denn die Infos zu Hufrehe sind ja schon in der Zeit ein wenig weiter gekommen

lg
Petra
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Ayra
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Beiträge: 6597

Hesel, Niedersachsen, Germany
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Antwort #1 - 26. Juli 2010 um 13:14
 
Warum hast Du denn das Tagebuch erst geschrieben, als Deine Flora nicht mehr war? Konntest Du da denn noch alles so genau aufschreiben...?

Wir tun hier ja im Prinzip genau dasselbe, nur eben zeitnah um einander zu helfen und uns gegenseitig beraten zu können.
Übrigens finde ich eigentlich nahezu jedes Pferd oder Pony hier im Forum auf seine ganz eigene Art und Weise aussergewöhnlich und die Geschichten hier oft sehr bewegend...
Ich fände es aber sehr schön, wenn Du Deine Erfahrungen bei uns mit einbringen möchtest um damit anderen Pferden und Ponys zu helfen, einfach so..... Zwinkernd
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Beste Grüße
Suse
Tagebuch
 
fragen zum Tagebuch

Aktueller Gesundheitszustand:
Shetty, gutes Fell, immer noch lockige Mähne,

das Pony wird gearbeitet: läuft nun wieder gerne und fleissig vor der Kutsche

ACTH Wert im Oktober 2009 von 124 darauf hin 0,5 mg- wg, des Schubs auf 0,75 mg gesteigert - ACTH-Test 9,04 (20 - 50 Laboklin) guter Zustand
bei 0,5 mg - ACTH-Wert 23,5 (TiHo Hannover >50 ) aber trotzdem noch Symptome, seit Mitte Oktober auf 0,625mg mit Besserung der Symptome, Mitte Dez. auf 0,6825 mg, dann auf 0,75 mg - Ergebnis> kühle Hufe, lustiges Pony, die Locken werden weniger... aktuell 1 mg mit einem ACTH-Wert von 16, seit 7/2012 1,25 mg, seit 4/2013 wieder auf 1 mg gesenkt, seit 6/2013 auf 0,75 mg

Fütterung: 4-5 kg altes Heu am Tag,  125 gr. Heucobs mit Chromhefe, Kräutern,  Vit E, Hagebutten 


...
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Maedchen
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Hufreheforum.de


Beiträge: 680

Neu-Ulm, Bayern, Germany
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Antwort #2 - 26. Juli 2010 um 15:03
 
Hallo Petra,

tut mir leid, dass ich mich bisher noch nicht vorgestellt habe. Das hole ich hiermit nach:

ich heiße Renate, war 28 Jahre lang als Medizinisch-technische Assistentin in der medizinischen Forschung tätig und bin seit 11 Jahren Tierheilpraktikerin für Pferde. Ich habe mich hier im Hufreheforum angemeldet, weil ich seit gut 15 Jahren Erfahrung im Umgang und der Therapie mit Hufrehepferden habe.
Leider war meine geliebte Flora auch ein Hufrehepferd. Ich durfte sie 10 Jahre bei mir haben.
Vor 5 Jahren musste sie eingeschläfert werden, weil eine sehr tückisch beginnende und von den TÄ nicht erkannte Hufrehe (trotz meines dringlichen Hinweises darauf) einen katastrophalen Verlauf nahm. Ein Jahr zog sich das Leiden hin, vieles wurde gemacht und sehr vieles wurde falsch gemacht oder nicht erkannt.
Das Buch biete ich nicht nur zum Verkauf an, um etwas daran zu verdienen (das tut man bei so einem Buch sowieso nicht), sondern um Hufrehepferde-Besitzern aufzuzeigen, dass das Leben mit einem Rehepferd, das viele Höhen und viele Tiefen mit sich bringt, meist eine ganz besonders innige Beziehung zwischen Pferd und Mensch entstehen lässt. Es zeigt aber auch, wie komplex und kompliziert die Krankheit Hufrehe ist und dass die meisten damit konfrontierten Menschen damit vollkommen überfordert sind und nur noch Hilflosigkeit empfinden. Diese Krankheit ist eine absolute Herausforderung an den Pferdebesitzer, an TÄ an den Hufschmied und nicht zuletzt an das Pferd selbst.
Die heilkundlichen Maßnahmen und tierärztlichen Therapien, sowie Vorgehensweisen des Hufschmieds sind sehr vielseitig und variabel und um dabei die erfolgversprechendste Vorgehensweise zu finden, ist, je nach Schweregrad der Rehe, oft sehr schwierig. Dazu kommt leider auch die häufige Unkenntnis der TÄ in der Behandlung von Rehepferden.
Wenn ich noch weiterschreibe, brauche ich wieder einige Monate, nämlich genauso lange, wie ich gebraucht habe, um das Buch, das ich meiner Flora gewidmet habe, zu schreiben.
Ich wollte ihr eine Andenken schaffen, von der ersten Sekunde bis zur letzten unseres Zusammenseins.
Ich habe die ganzen Jahre über Tagebuch geführt und auch Kleinigkeiten festgehalten, so dass es mir nicht schwer fiel, das ganze in einem erzählerischen Werk zusammenzufassen.
Noch heute habe ich Daten im Kopf, was wann passiert, vorgefallen oder wir zusammen erlebt haben.........

Ich hoffe, dass ich hier im Forum Hilfe einbringen kann.

LG
Renate
Für Interessierte: www.pferde-hp.de
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