Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Tagebuch Bjalla (Gelesen: 77365 mal)
Bjalla
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Antwort #260 - 02. Juli 2017 um 20:45
 
Bjalla wohnt jetzt alleine, weil Larry wegen seines Reheschubs in einer Krankenbox bleiben muss. Begeistert ist sie nicht davon, alleine zu sein. Aber sie hat immerhin im Zelt gelegen und geschlafen, obwohl sie nachts die anderen Pferde nicht sehen kann, wenn die nicht gerade auf ihrem Paddock unterwegs sind. Sie verhält sich normal, wirkt aber etwas traurig.

Weil ihr Mähnenkamm in letzter Zeit mehr wurde, ist die Trennung von Larry eine gute Gelegenheit, ihre Heuration zu reduzieren. Sie bekommt jetzt 7,5 kg Heu, also in etwa 2 % ihres Körpergewichtes.

Außerdem habe ich ihr Training wieder aufgenommen, weil die Verletzung am Bein gut zu verheilen scheint. Heute habe ich Bjalla gleich zweimal am Tag bewegt, weil ich wegen Larry sowieso da war. Außerdem freut sie sich, wenn sie in ihrer Einzelhaft etwas mehr Ansprache hat.

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Aktueller Gesundheitszustand:
Ataxie, 3. Reheschub innerhalb von 6 Jahren im Juni/Juli 2010, daraufhin Diagnose EMS, IR.
September 2015 Diagnose Cushing, ACTH: 257, Prascend 1 Tablette, später reduziert auf ¾ Tablette (ACTH: 6,2)
November 2016 Hufrehe/Huf zu kurz ausgeschnitten, Juli 2017 noch ein Reheschub (Bjalla ist aufgeschwemmt, wurde wegen des Schubs im November vermutlich zu lange geschont)


Haltung/Fütterung:
Bjalla lebt zusammen mit Larry/Shetty im Offenstall, Holzpellets als Einstreu. Gemeinsam bekommen sie 12 kg Heu und etwas Knabberstroh über 24 h verteilt aus engmaschigen Heunetzen, zusätzlich je 1 – 2 Handvoll Heucobs, kurweise Bierhefe ohne Treber/diverse Stoffwechselkräuter. Ab August 2017: N-Sulin als Ergänzungsfutter. Keine Weide.

Bewegung:
tägliche Bewegung (Longieren/Intervalltraining ganze Bahn, Equikinetik im Schritt, Spaziergänge)


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Antwort #261 - 05. Juli 2017 um 21:12
 
Ich habe schlechte Nachrichten  weinend

Bjalla kam mir gestern so merkwürdig vor und stolperte viel. Also fühlte ich, ob Pulsation vorhanden war. Sie hatte Pulsation.
Es war abends und ich wollte nicht hysterisch werden. Also wartete ich bis heute ab. Morgens war ich bei den Ponys und sie hatte Pulsation, auf einem Bein geringgradig, auf dem anderen mittelgradig. Die Schmiedin, die zufällig im Stall war, bestätigte meine Meinung, dass schnell gehandelt werden müsste. Der Tierarzt kam mittags. Er fand, dass Bjallas Sohlen extrem weich sind, eine mehr als die andere. Seiner Meinung nach kann es sein, dass sie dadurch eine Huflederhautentzündung bekommen hat. Wir hoffen, dass es keine Rehe ist. Auf die Zangenprobe reagierte sie nicht sehr empfindlich.

Der Tierarzt hat einen Aderlass gemacht. Bjalla bekommt Metacam und ASS. Außerdem haben wir Hufverbände über die beschlagenen Hufe gemacht und ein Extra-Polster unter den hinteren Bereich des Strahls gemacht, um diesen Bereich mehr zu belasten. Morgen kommt der Schmied. Der Tierarzt möchte, dass Bjalla wieder ihren Rehebeschlag mit Lederplatte und Wolle bekommt. Wenn es ihr morgen schlechter geht, soll ich auch noch egeln lassen. Der Tierarzt war aber optimistisch.

Bitte drückt uns die Daumen, dass es Bjalla diesmal wirklich schnell besser geht. Wenn ich nicht diesen tollen neuen Tierarzt und den lieben Hufschmied hätte, würde ich jetzt genau durchdrehen.

Nun steht Larry im kühlen Stall in seiner Notbox und Bjalla brütet im Zelt in der Hitze. Aber das lässt sich jetzt leider nicht ändern. Zum Glück habe ich Urlaub und genug Zeit für die Krankenpflege und seelische Aufrüstung meiner Ponys. Heute war ich von morgens bis abends im Stall.
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Antwort #262 - 07. Juli 2017 um 21:57
 
Gestern hatte Bjalla deutlich weniger Pulsation als am Tag zuvor. Mittags kam der Schmied und hat ihr den vom Tierarzt verordneten Beschlag verpasst. Das ließ sie sich auch gut gefallen. Beim Laufen sah man aber, dass sie Schmerzen hat. Dadurch dass die Verbände jetzt ab sind, kann ich nun wieder wunderbar kühlen.

Heute fand ich morgens, dass die Pulsation an einem Bein wieder mehr geworden ist. Wir haben auch eine schlimme Gewitternacht hinter uns. Wer weiß, ob sie sich da so allein in ihrem Zelt aufgeregt hat. Ich jedenfalls habe mir zu Hause Sorgen um sie und das Zelt gemacht, so hat es gestürmt, geblitzt, gedonnert und geschüttet.

Jedenfalls habe ich beschlossen, nichts unversucht zu lassen und sie heute noch egeln zu lassen. Acht Blutegel haben ihre Arbeit brav verrichtet. Abends fand ich die Pulsation wieder besser als morgens.

Bjalla bekommt weiterhin Metacam und zweimal täglich ASS. Außerdem kühle ich zweimal täglich mit Eis. Ich will unser Glück nicht herausfordern, doch ich will mal behaupten, Bjalla erholt sich diesmal schneller.

Ich verbringe weiterhin quasi den ganzen Tag im Stall. Abends falle ich meistens nur noch ins Bett. Aber ich bin ja froh, wenn es ihnen bald besser geht. Sand habe ich auch noch für den Auslauf bestellt und zwischendurch verteilt, damit sie es schön haben, wenn sie wieder auf den Auslauf dürfen. Was macht man nicht alles für die Puschel.
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Antwort #263 - 10. Juli 2017 um 20:30
 
Am Tag nach dem Egeln war die Pulsation besser. Gestern war sie an einem Bein wieder schlechter, heute an beiden Beinen deutlich schlechter.  weinend Das wird wohl nichts mit der schnellen Genesung.

Ich habe Bjallas Bewegungsradius weiter eingeschränkt. Sie bekommt weiterhin zweimal täglich ASS, einmal täglich Metacam. Außerdem kühle ich zweimal täglich. Der Tierarzt sagt, sie wird vermutlich einfach Zeit brauchen. Ich verliere allerdings langsam die Geduld, weil meine Nerven im Moment nicht gerade stabil sind.

In einigen Tagen werde ich die Blutegel, die im Winter an Bjallas Hufen gesaugt hatten, fragen, ob sie schon wieder Hunger haben. Wenn sie noch nicht trinken wollen, werde ich mir andere Blutegel besorgen. Inzwischen weiß ich ja, wie das Egeln bei Hufrehe funktioniert.

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Antwort #264 - 17. Juli 2017 um 22:31
 
Bjalla geht es viel besser. Links keine Pulsation, rechts nur noch minimal (nur von äußerst erfahrenen Personen überhaupt zu ertasten). Seit heute wohnt Larry wieder bei ihr. Sie freute sich sehr bei seiner Ankunft, ärgert ihn aber leider schon den ganzen Tag (ihr ist langweilig im Zelt, die Fliegen nerven und vor allem hat sie Hunger).

Die Tierärztin war zur Akupunktur da und diagnostizierte: sehr verspannter Rücken, Störung im Leber- und Gallenbereich, Ansammlung von Flüssigkeit und Probleme mit der Lymphe (was Bjalla schwammig und nach EMS aussehen lässt), Übersäuerung. Außerdem plagt sich Bjalla mit Blähungen und Kotwasser (was je nach Heuballen mal besser und mal schlechter ist).

Therapie: Heudiät, Basenpulver, Ostpreußenkräuter, Brennesseln, Lymphomyosot-Tropfen. Ggf. gegen Kotwasser Prosymbioflor.

Gegen die schlechte Laune: Ich will morgen versuchen, entweder mit Bautenschutzmatten oder Kunstrasen einen Weg zum Sandplatz auf dem Paddock zu bauen und auch unter den Baum Bautenschutzmatten zu legen, damit die Ponys wieder unter dem Baum fressen können und dabei mindestens mit den Vorderhufen einigermaßen weich stehen. Schließlich ist wieder Hitze angesagt, so dass sie sich dort im Schatten wohler fühlen als im Zelt.
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Antwort #265 - 21. Juli 2017 um 20:58
 
Ich habe den Ponys eine L-förmige Strandlandschaft gebaut, von der sie sehr begeistert sind. Später lässt sich das L durch ein weiteres L zum einem Mini-Paddock-Trail ergänzen.

Bjalla hat keine Pulsation mehr. Es geht ihr wieder gut. Metacam bekommt sie ab morgen nicht mehr. Außerdem werde ich ASS langsam ausschleichen.

Zusammen mit Larry bekommt sie pro Tag 12 kg Heu. Ansonsten nur die Kräuter zum Entwässern. Dazu momentan Lymphomposot plus Basenpulver.

Ich bin so erleichtert, dass Bjalla jetzt keine Schmerzen mehr hat. Nun soll sie sich noch zwei Wochen lang erholen. Dann fange ich langsam damit an, sie wieder zu bewegen. Es ist so schön, dass auch Larry jetzt wieder fit ist. Sie leben wieder sehr friedlich und glücklich zusammen. Bjallas schlechte Laune ist verflogen. Smiley
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Antwort #266 - 04. August 2017 um 22:01
 
Bjalla und Larry sind zufrieden und es geht ihnen gut. Allerdings hatte Bjalla zwischendurch Bauchweh. Colosan und Führen haben zum Glück geholfen. Wir haben beschlossen, dass das ein Zeichen dafür ist, dass sie wieder mehr Bewegung braucht.

Seit gestern machen wir fünfminütige Spaziergänge, die nächste Woche verlängert werden.

Laut Maßband wiegt Bjalla inzwischen 366 kg, hat also gut abgenommen. Bei beiden Ponys ist der Mähnenkamm schön weich. Ein gutes Zeichen. Smiley

Beide Ponys haaren wie verrückt. Man könnte meinen, der Winter steht schon vor der Tür.

Weil mein Heumanagement durch die reduzierte Heumenge nicht mehr zu meiner Zufriedenheit funktioniert (Heu ist zu schnell aufgefressen), bekommen die Ponys im Augenblick noch Knabberstroh. Ich arbeite gerade daran, eine Mittagsfütterung zu gewährleisten. Dazu will ich ein automatisches Tor bauen, das mittags einen vorher abgesperrten Paddockbereich öffnet, auf dem das Mittagsheu wartet. Ich hoffe, dass mir eine zuverlässige Konstruktion gelingt und werde berichten.
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Antwort #267 - 25. August 2017 um 08:40
 
Weil ich es verdächtig finde, dass in letzter Zeit beide Ponys so empfindlich sind und gleichzeitig Hufrehe hatten, habe ich eine Futterberatung machen lassen. Ich habe den Eindruck, dass ich mit Heu, Bierhefe und Kräutern alleine nicht mehr klarkomme. Ob das nun an der Heuzusammensetzung oder den vorbelasteten und inzwischen älteren Ponys liegt, weiß ich nicht - vielleicht an beidem.

Heumenge (2 kg pro 100 kg Lebendmasse) wie gehabt behalte ich bei. Damit nehmen sie nicht zu, sondern hatten sogar abgenommen, so dass es auch nicht zu viel sein kann.

Bjalla soll N-Sulin, MykoTox und Omega Balance Öl bekommen.
Ab Ende Oktober Nierenkräuter  für 3 Wochen und dann 2 Wochen MSM. Das ziehe ich jetzt durch und hoffe, damit stabilisiert sich der Stoffwechsel. Vor allem hoffe ich, dass Bjalla dadurch die Probleme mit dem Blähbauch und dem hin und wieder auftretenden Kotwasser verliert. Sie reagiert vor allem auf neue Heuballen und bestimmte Wetterlagen stark.

Momentan sind wir in der vorsichtigen Testphase, denn ich habe mir Futterproben bestellt. Bjalla testet gerade N-Sulin in Mini-Dosierung und frisst es in Heucobs. Ein Wunder! Hoffen wir, dass sie es mag. Jedenfalls schleiche ich es langsam ein, wärend ich das kräuterfreie Müsli von Agrobs parallel dazu ausschleiche. Dann muss es mir "nur" noch gelingen, auch MykoTox in ihrem Futter unterzubringen, ohne dass sie das Fressen einstellt.  Augenrollen

Leider hatte ich bei der Messung mit dem Gewichtsmaßband, von der ich geschrieben hatte, einen Messfehler. Mehrere Kontrollmessungen haben 378 kg ergeben. Wie auch immer, der Hals muss auf jeden Fall noch dünner werden. Lymphomyosot hat aber gut geholfen, so dass Bjalla nicht mehr aufgeschwemmt aussieht. Sie ist also auf einem guten Weg.
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Antwort #268 - 30. August 2017 um 13:00
 
Bis jetzt frisst sie ihr Futter *toitoitoi*  Laut lachend Allerdings schleiche ich noch ein. Man soll sein Glück nicht überstrapazieren.  Zwinkernd

Fürs Protokoll:
Bjalla macht jetzt Reha-Sport. Ich longiere täglich ganze Bahn abwechselnd 3 Minuten Schritt - 1 Minute Trab - 3 Minuten Schritt usw. / momentan auf jeder Hand 12 Minuten, so dass wir bei insgesamt 24 Minuten sind. Das macht sie gern, denn es ist nicht allzu anstrengend, wirkt sich aber sehr positiv auf ihre Gesamtkonstitution aus. Zwischendurch buckelt und hüpft sie mal   Smiley Der Plan ist, dass sie auf diese Weise jeden Tag mindestens 20 Minuten bewegt wird und sich langsam auf 40 Minuten steigert. Zwischendurch lege ich Tage mit Equikinetik (nur im Schritt) und Spaziergängen ein, damit es nicht zu langweilig wird.
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Antwort #269 - 19. September 2017 um 12:45
 
Heute mal zwei einigermaßen aktuelle Fotos. Sie sind nicht sonderlich schön, zeigen aber Bjallas momentane Figur.

...

...

Auf den Fotos ist nicht zu sehen, dass ihre Rippen sehr deutlich zu fühlen sind. Mich stört noch das Polster am Mähnenkamm. Außerdem finde ich, dass der Schmied die Hufe zu lang lässt. Aber wir haben diese Woche einen gemeinsamen Termin mit Schmied und Tierarzt, bei dem das diskutiert werden kann.
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Antwort #270 - 21. September 2017 um 13:03
 
Es ist vollbracht... der Termin mit Hufschmied und Tierarzt war durchweg positiv für alle Beteiligten.  Smiley

Die beiden Herren kannten sich vorher nicht, haben sich aber gleich gut verstanden und miteinander ausgetauscht. Der Schmied erklärte uns, warum er die Hufe so und nicht anders bearbeitet und beantwortete geduldig alle Fragen. Bjallas Vorderhufe sehen nämlich aus verschiedenen Blickwinkeln mitunter vollkommen anders und teilweise eigenartig aus, was auf mich etwas verwirrend wirkt. Sie steht zehen- und bodenweit, so dass auf der inneren Hufwand die meiste Last liegt und sie steiler ist als die äußere Wand. Deshalb bearbeitet der Schmied den Huf so, dass sie auf der äußeren Wand mehr Last aufnimmt, damit das Hufgelenk nicht ständig einseitig belastet wird. Hinzu kommt, dass Bjalla nicht mittig in der Hornkapsel steht, was bei manchen Pferden vorkommt. Dadurch entsteht optisch ein falscher Eindruck. Zu guter Letzt ist sie rechts steiler gefesselt als links, wodurch links die Zehe länger wirkt. Er gleicht das langsam an, was aber nur bis zu einem gewissen Grad geht. Geröntgt wurde nicht, denn das war nicht notwendig. Weiterhin zu erwähnen ist, dass die Beurteilung mancher Maßnahmen bei Bjalla nicht ganz einfach ist, weil sie durch die Ataxie eigenartig läuft.

Um Bjalla das Laufen zu erleichtern, hat der Schmied heute nochmals andere Eisen mitgebracht, die leichter als die vorherigen sind und vorne nicht so „eckig“. Dadurch konnte er die Hufform runder lassen als beim letzten Beschlag. Außerdem sind die Eisen etwas dünner und leichter, so dass Bjalla weniger Gewicht unter den Hufen hat. Sie hat weiterhin Lederplatten drunter, diesmal mit getränktem Hanf.

Der Tierarzt ist mit dem Schmied einer Meinung und sehr zufrieden mit seiner Hufbearbeitung und dem Beschlag. Er lobte ihn ausdrücklich, was den Schmied natürlich sehr freute. Nach dem Beschlag lief Bjalla besser als vorher. Außerdem sagte der Schmied, dass Bjallas Hufe sich gut entwickelt hätten, so dass inzwischen mehr Material da wäre, was ihm mehr Spielraum für Korrekturen gibt.

Meinen Auslauf und meine Haltung (die eine gewisse andere Einstellerin ständig kritisiert) bezeichnete der Tierarzt als Ponyparadies.

Tierarzt und Hufschmied waren sich einig, dass Bjalla langsam wieder geritten werden darf, im Schritt auf weichem Boden. Bjallas Reitbeteiligung (sie war auch dabei) will das erst auf dem Reitplatz testen und später 20 Minuten auf Wiesenwegen reiten. Ich mache inzwischen weiterhin Intervalltraining an der Hand mit Bjalla.

Blut zur Bestimmung des ACTH-Wertes wurde auch abgenommen. Der Tierarzt legte mir Corticosal ans Herz, um weniger Prascend geben zu müssen. Ich solle mal gucken, ob ich nicht eine Probepackung bekommen könnte – ich erzählte ihm nämlich von Bjallas extremer Mäkeligkeit beim Futter.

Alles in allem ein sehr positiver Termin, der uns allen viel gebracht hat. Wollen wir hoffen, dass der ACTH-Wert möglichst niedrig ist.

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Antwort #271 - 24. September 2017 um 12:50
 
Bjalla mit aktuellem Fellstatus und frisch beschlagen. Da ist nun keine Zehe mehr zu lang.

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November 2016 Hufrehe/Huf zu kurz ausgeschnitten, Juli 2017 noch ein Reheschub (Bjalla ist aufgeschwemmt, wurde wegen des Schubs im November vermutlich zu lange geschont)


Haltung/Fütterung:
Bjalla lebt zusammen mit Larry/Shetty im Offenstall, Holzpellets als Einstreu. Gemeinsam bekommen sie 12 kg Heu und etwas Knabberstroh über 24 h verteilt aus engmaschigen Heunetzen, zusätzlich je 1 – 2 Handvoll Heucobs, kurweise Bierhefe ohne Treber/diverse Stoffwechselkräuter. Ab August 2017: N-Sulin als Ergänzungsfutter. Keine Weide.

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Antwort #272 - 29. September 2017 um 10:31
 
Das Ergebnis des ACTH-Tests ist da.

Bjalla hat einen ACTH-Wert von 40, also noch im Referenzbereich für diese Jahreszeit.

Der Tierarzt sagt, das ist vollkommen in Ordnung und völlig unbedenklich.
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Antwort #273 - 16. Oktober 2017 um 08:42
 
Bjalla und Larry finden das warme Herbstwetter zwar schön, um in der Sonne zu dösen. Nur bewegen wollen sie sich möglichst nicht. Beim Spaziergang schleichen sie durch die Gegend... bergauf müssen sie mehrmals anhalten, um sich zu erholen.  Zwinkernd Das Fell ist bei beiden schon ganz schön dick, so dass das auch kein Wunder ist.

Ich habe übrigens mein automatisches Paddocktor fertig gebaut:
...

...

...

Es öffnet sich um 12:00 Uhr und gibt den Zugang zur Mittagsheuportion, dem Salzleckstein und Knabberästen frei.  Smiley
Abends schließe ich das Tor manuell.
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Antwort #274 - 10. November 2017 um 14:23
 
Wir brauchten schon wieder den Tierarzt Traurig

Bjalla lief in letzter Zeit etwas schief und steif. Beim Schmiedtermin vor einer Woche fiel auf, dass sie Schwierigkeiten hatte, den rechten Vorderhuf länger zu geben und nur bei diesem Huf mit Schaukeln begann (auch schon bei der Hufbearbeitung, nicht erst beim Aufnageln).

Vorgestern ist meine Reitbeteiligung im Schritt ausgeritten, mit Larry als Handpferd. Er regte sich unterwegs wegen eines Traktors, der mit Anhänger hinter den Ponys fuhr, so sehr auf, dass er Bjalla aus dem Gleichgewicht und ins Rutschen brachte.

Gestern wollte Bjalla den rechten Vorderhuf nicht mehr geben - alle anderen gab sie brav. Wenn Bjalla einen Huf nicht gibt, dann tut ihr etwas weh. Pulsation hatte sie nicht.

Aufgrund der Sache mit dem Schmied und Larrys Gezerre vermutete ich irgendwelche osteopathisch behandelbare Problematiken, rief aber vorsorglich den Tierarzt zum Abklären anderer Ursachen.

Meine Reitbeteiligung war so lieb, den Tierarzttermin zu übernehmen, weil ich arbeiten musste. Inzwischen war das linke Bein warm und dicker. Der Tierarzt fühlte heute Pulsation, aber nur innen. Nach der Beugeprobe lahmte Bjalla. Im Trab ist sie eindeutig lahm. Vor die Wahl gestellt, erstmal nur Entzündungshemmer zu geben oder das Hufeisen (Eisen mit Lederplatte und Hanfpolster) zu entfernen, um Huf und Bein genauer zu untersuchen, entschied ich mich für die zweite Variante, weil ich weiß, wie hart im Nehmen Bjalla ist und ich nichts verschlafen wollte.

Eine klare Diagnose gibt es aber trotzdem nicht. Die Hufsohle ist (wie sowieso bekannt) weich, innen reagiert sie auf die Zange. Auf dem Röntgenbild ist nichts zu sehen, auch nicht Richtung Rehe. Der Tierarzt sagt, es könnte sich um eine Prellung oder Lederhautentzündung handeln. Wir haben uns entschieden, das Eisen unten zu lassen und einen weichen Verband anzubringen. Der Tierarzt wollte einen wasserresistenten Verband machen, damit Bjalla nicht eingesperrt werden muss.

Bitte drückt uns die Daumen, dass es Bjalla schnell wieder gut geht. Mir ist es ein Rätsel, was da passiert sein kann.
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Antwort #275 - 12. November 2017 um 18:59
 
Update: Es ist natürlich nichts besser!  Traurig

Am Freitag konnte ich leider nicht mehr zu Bjalla fahren. Aber meine Reitbeteiligung hat mir Bericht erstattet.

Der Tierarzt hat nur das Eisen am betroffenen Bein entfernt und einen Verband gemacht, der allen Naturgewalten standhalten kann. Laut Reitbeteiligung lief Bjalla nach den ganzen Untersuchungen und mit dem Verband schlechter als mit dem Eisen. Nach dem Abdrücken, der Beugeprobe etc. an sich auch kein Wunder. Außerdem sagte sie, dass Bjalla nach der Beugeprobe kaum laufen konnte, 2 Minuten später aber nicht mehr lamte.

Ich erinnere mich allerdings, dass vor über 10 Jahren schon einmal ein Tierarzt bei Bjalla Beugeproben machte und sie aufgrund der dabei gezeigten Lahmheiten am liebsten in eine Klinik einweisen wollte, um sie am ganzen Körper zu röntgen.
Von daher weiß ich nicht, wie aussagekräftig diese Beugeprobe ist. Damals half eine gute osteopathische Behandlung.

Das Röntgenbild zeigte ein wunderschönes Gelenk, frei von Arthrose. Irgendwelche Anzeichen für Hufgeschwüre waren auch nicht auf dem Bild zu sehen. Die Nägel waren vom Schmied gut gesetzt und haben auch nicht gedrückt. Die Sehne ist klar und der Tierarzt meint, an der Sehne könne es nicht liegen.

Samstags war ich morgens am Stall, um nach Bjalla zu sehen. Sie entlastete den Huf alle 30 Sekunden kurz - trotz Metacam für 400 kg. Und sie lahmte deutlich im Schritt. Ich hatte kein gutes Gefühl dabei, wollte der Angelegenheit aber eine Chance geben. Immerhin war Bjalla im Schritt auf ihrem Paddock - wenn auch lahmend - recht flott unterwegs.

Heute ließ sich als Besserung feststellen, dass sie immerhin den Huf nicht mehr ständig entlastete. Morgens stand sie sogar in ihrer Lieblingsecke und entlastete den Hinterhuf der gleichen Seite.
Nachdem sie 1,5 h in dieser Ecke gestanden hatte, lief sie los... und ich dachte, ich drehe durch. Sie schlich über den Paddock und lahmte stark. Einige Minuten später trat sie den Rückweg zur Lieblingsecke an und lahmte zwar immer noch, lief aber wesentlich besser. Ich fürchte, es kommt erschwerend hinzu, dass sie bei der Kälte (Schneeregen und Wind) steif wird, wenn sie länger steht und außerdem verspannt, weil sie den Huf entlastet. Sie trägt jetzt ihre (allerdings ungefütterte) Regendecke.

Als ich sie abends zum Füttern vom Paddock holte , lief sie lahm, aber relativ zügig. Ihre Heucobs mit Mineralfutter will sie nicht so richtig fressen. Vielleicht hat sie Magenschmerzen vom Medikament? Auf dem Rückweg vom Putzplatz zum Paddock konnte sie während der ersten Schritte mit dem kranken Bein kaum auftreten, dann lief sie sich wieder ein, auch wenn sie trotzdem deutlich lahmte.

Pulsation habe ich weder heute noch gestern gefühlt. Vielleicht stelle ich mich auch nur dumm an, aber es ist auf keinen Fall Pulsation wie bei einer Rehe zu fühlen. Ich fühle nämlich gar nichts.
Meiner Meinung nach ist das Bein nicht dick.

Ich weiß nicht, was ich von der ganzen Sache halten soll. Zwischendurch habe ich immer wieder überlegt, ob ich den Tierarzt anrufe. Dann habe ich entschieden, bis Montag zu warten, um dem Metacam die Chance zu geben, etwas zu wirken.

Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, was ich jetzt machen soll. Ich hoffe, der Tierarzt hat morgen eine gute Idee oder kann mich beruhigen, dass Bjalla einfach Zeit braucht.
Es macht mich nervös, dass ich jetzt auch noch für einige Tage verreisen muss. Zwar habe ich eine super Reitbeteiligung und einen guten Tierarzt... trotzdem wäre ich lieber da. Ich werde noch verrückt! Meine Nerven sind so langsam am Ende. Und ich mache mir Sorgen um mein zähes Pony, das einen guten Grund haben muss, wenn es so heftig lahmt  weinend
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Antwort #276 - 13. November 2017 um 09:34
 
Der Tierarzt hat gesagt, ich soll heute und morgen weiter Metacam in der hohen Dosierung geben. Morgen soll ich ihn abends anrufen.

Bis dahin hoffen wir, dass es doch noch besser wird. Wenn nicht, will er weitere Untersuchungen durchführen. Am Gelenk war auf dem Röntgenbild nichts zu sehen, aber er sagt, es ist ist eigenartig, dass es nicht wenigstens etwas besser wird.

Es ist so schlimm, dass ich am Mittwoch verreisen muss und schlecht erreichbar sein werde. Ich hoffe so sehr, dass sich bis dahin eine Besserung ergibt.
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Antwort #277 - 13. November 2017 um 16:19
 
Die Osteopathin kann erst am 15. Dezember. Den Termin habe ich trotzdem vereinbart.
Die Akupunktur-Tierärztin ist bis Jahresende ausgebucht, hat mir aber eine Osteopathin/Akupunkteurin in der Nähe empfohlen. Nach Meinung der Akupunktur-Tierärztin kann es sich durchaus um ein osteopathisch zu behebendes Problem handeln. Sie kann sich gut vorstellen, dass Bjalla grundsätzlich Beugeproben nicht verträgt und deshalb danach lahmt. Da sie Bjalla schon lange kennt, macht mir das etwas Mut.

Nun habe ich also mit der Praxis der empfohlenen Osteopathin gesprochen und hoffe auf einen schnellen Rückruf und Termin. Immerhin habe ich die Dringlichkeit deutlich zum Ausdruck gebracht. Denn ich glaube nicht, dass Bjallas anderer Huf es dauerhaft verträgt, wenn er ihr ganzes Gewicht tragen muss.

Inzwischen gebe ich weiter Metacam und spreche morgen wieder mit dem Tierarzt.
Falls ich bis dahin keinen Nervenzusammenbruch habe.
Ich bin so froh, dass Bjallas Reitbeteiligung, der liebe Engel, die Termine übernehmen will, wenn ich nicht da bin.

Ach, und Hypericum soll ich Bjalla geben. Das ist gut bei gereizten Nerven.
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Antwort #278 - 14. November 2017 um 21:31
 
Heute ist viel passiert und ich habe erledigt, was vor der Reise zu erledigen ging.

Nachdem Bjalla gestern Abend ganz schrecklich lief, lief sie heute vergleichsweise besser - jedoch deutlich lahm.

Wir hatten Glück, denn ich habe eine gute Osteopathin gefunden, die heute notfallmäßig kommen konnte.  Smiley
Diagnose: Kiefer links blockiert, 4. Halswirbel blockiert, linke Schulter blockiert, linkes Vorderfußwurzelgelenk mit Blockade, linke Hüfte blockiert und schief, rechtes Sprunggelenk entzündet und blockiert. Da das mit Sicherheit nicht erst seit gestern ist, wundert es mich, dass Bjalla bis jetzt überhaupt so gut gelaufen ist. Ein Zeichen dafür, wie hart im Nehmen sie tatsächlich ist.

Behandelt wurde Bjalla mit Osteopathie und Akupunktur. Danach stand sie gerade und belastete die Hufe im Stand gleich.

Die Osteopathin stellte außerdem fest, dass der Magen total verkrampft war, was sie auf das Metacam zurückführt. Außerdem hatte Bjalla wieder Kotwasser. Sie sagte, diese Empfindlichkeit von Magen und Darm sei eine häufige Nebenwirkung von Prascend. Metacam sollen wir absetzen.

Statt dessen gibt es drei Tage lang Traumeel plus homöopathische Mittel für die Lymphe und den Magen. Danach drei Tage lang nur Traumeel, danach drei Tage lang Nux vomica. Außerdem wird sie mir chinesische Kräuter zuschicken. Die soll Bjalla drei Wochen lang morgens und abends bekommen.

Abends war der Tierarzt da, freute sich über die gelungene Behandlung der Osteopathin, befand aber, dass Bjalla trotzdem deutlich lahmt. Er untersuchte den Huf nochmals, drückt mit der Zange ab und stellte fest, dass sie rund um ein Nagelloch an der inneren Zehe Schmerzen hat. Weil Bjallas Sohle so dünn und weich ist, wollte er aber nicht auf Verdacht einen Angussverband machen. Deshalb hat er eine Leitungsanästhesie gemacht, um herauszufinden, ob die Lahmheit jetzt nur noch vom Huf kommt. Das Ergebnis war eindeutig der Huf. Also bekommt Bjalla jetzt für zwei Tage einen Rivanolverband. Am Donnerstag kommt er wieder, um den Verband zu entfernen und den Huf zu untersuchen. Es könnte sich um ein Hufgeschwür oder eine Entzündung, die durch dieses Nagelloch in den Huf kam, handeln. Das Loch sitzt außerdem nicht in der weißen Linie, sondern innen daneben, so dass es sein kann, dass der Nagel gedrückt hatte.

Meine Reitbeteiligung war auch dabei und wird nun für die nächsten Tage zusammen mit dem Tierarzt übernehmen. Ich weiß, dass Bjalla bei beiden in den besten Händen ist. Mehr kann ich jetzt nicht tun.

Am Montag will die Osteopathin Rückmeldung. Sie muss auf jeden Fall wiederkommen.
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Antwort #279 - 20. November 2017 um 09:04
 
Während meiner Abwesenheit hatte Bjalla vier Tage lang einen Angussverband. Am Donnerstag war sie im Trab nicht mehr lahm, hatte allerdings Anlaufschwierigkeiten, wenn sie gestanden hatte. Pulsation war so gut wie weg (sie hatte im Stand die ganze Zeit keine Pulsation, sondern immer nur, wenn sie ein Stück gelaufen war - da wurde also beim Laufen etwas gereizt). Auf den Druck der Hufzange reagierte sie nur noch ganz wenig, so dass der Tierarzt eigentlich dachte, Anfang dieser Woche könnte sie wieder beschlagen werden.

Am Freitag tobte sie auf dem Auslauf herum, weil meine Reitbeteiligung ihr den Weg zum Heukorb versperrt hatte und sie sich darüber aufregte. Nachdem der Weg wieder offen war, trabte und galoppierte sie über den Auslauf und sprang sogar über den Balken.  Augenrollen

Als ich am Samstag von meiner Reise zurück war, humpelte mir Bjalla leider wieder entgegen.  Ärgerlich Ich fragte mich ernsthaft, wo Tierarzt und Reitbeteiligung während meiner Abwesenheit eine Verbesserung gesehen hatten. Von dem Toben am Vortag wusste ich ja noch nichts. Seit dem Wochenende lahmt Bjalla also wieder, wobei ich den Eindruck habe, sie läuft sich ein und lahmt dann kaum noch. Ich werde heute mit der Osteopathin telefonieren, was sie dazu sagt.

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