Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Tagebuch Bjalla (Gelesen: 75607 mal)
Bjalla
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Antwort #260 - 02. Juli 2017 um 20:45
 
Bjalla wohnt jetzt alleine, weil Larry wegen seines Reheschubs in einer Krankenbox bleiben muss. Begeistert ist sie nicht davon, alleine zu sein. Aber sie hat immerhin im Zelt gelegen und geschlafen, obwohl sie nachts die anderen Pferde nicht sehen kann, wenn die nicht gerade auf ihrem Paddock unterwegs sind. Sie verhält sich normal, wirkt aber etwas traurig.

Weil ihr Mähnenkamm in letzter Zeit mehr wurde, ist die Trennung von Larry eine gute Gelegenheit, ihre Heuration zu reduzieren. Sie bekommt jetzt 7,5 kg Heu, also in etwa 2 % ihres Körpergewichtes.

Außerdem habe ich ihr Training wieder aufgenommen, weil die Verletzung am Bein gut zu verheilen scheint. Heute habe ich Bjalla gleich zweimal am Tag bewegt, weil ich wegen Larry sowieso da war. Außerdem freut sie sich, wenn sie in ihrer Einzelhaft etwas mehr Ansprache hat.

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Aktueller Gesundheitszustand:
Ataxie, 3. Reheschub innerhalb von 6 Jahren im Juni/Juli 2010, daraufhin Diagnose EMS, IR.
September 2015 Diagnose Cushing, ACTH: 257, Prascend 1 Tablette, später reduziert auf ¾ Tablette (ACTH: 6,2)
November 2016 Hufrehe/Huf zu kurz ausgeschnitten, Juli 2017 noch ein Reheschub (Bjalla ist aufgeschwemmt, wurde wegen des Schubs im November vermutlich zu lange geschont)


Haltung/Fütterung:
Bjalla lebt zusammen mit Larry/Shetty im Offenstall, Holzpellets als Einstreu. Gemeinsam bekommen sie 12 kg Heu und etwas Knabberstroh über 24 h verteilt aus engmaschigen Heunetzen, zusätzlich je 1 – 2 Handvoll Heucobs, kurweise Bierhefe ohne Treber/diverse Stoffwechselkräuter. Ab August 2017: N-Sulin als Ergänzungsfutter. Keine Weide.

Bewegung:
tägliche Bewegung (Longieren/Intervalltraining ganze Bahn, Equikinetik im Schritt, Spaziergänge)


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Antwort #261 - 05. Juli 2017 um 21:12
 
Ich habe schlechte Nachrichten  weinend

Bjalla kam mir gestern so merkwürdig vor und stolperte viel. Also fühlte ich, ob Pulsation vorhanden war. Sie hatte Pulsation.
Es war abends und ich wollte nicht hysterisch werden. Also wartete ich bis heute ab. Morgens war ich bei den Ponys und sie hatte Pulsation, auf einem Bein geringgradig, auf dem anderen mittelgradig. Die Schmiedin, die zufällig im Stall war, bestätigte meine Meinung, dass schnell gehandelt werden müsste. Der Tierarzt kam mittags. Er fand, dass Bjallas Sohlen extrem weich sind, eine mehr als die andere. Seiner Meinung nach kann es sein, dass sie dadurch eine Huflederhautentzündung bekommen hat. Wir hoffen, dass es keine Rehe ist. Auf die Zangenprobe reagierte sie nicht sehr empfindlich.

Der Tierarzt hat einen Aderlass gemacht. Bjalla bekommt Metacam und ASS. Außerdem haben wir Hufverbände über die beschlagenen Hufe gemacht und ein Extra-Polster unter den hinteren Bereich des Strahls gemacht, um diesen Bereich mehr zu belasten. Morgen kommt der Schmied. Der Tierarzt möchte, dass Bjalla wieder ihren Rehebeschlag mit Lederplatte und Wolle bekommt. Wenn es ihr morgen schlechter geht, soll ich auch noch egeln lassen. Der Tierarzt war aber optimistisch.

Bitte drückt uns die Daumen, dass es Bjalla diesmal wirklich schnell besser geht. Wenn ich nicht diesen tollen neuen Tierarzt und den lieben Hufschmied hätte, würde ich jetzt genau durchdrehen.

Nun steht Larry im kühlen Stall in seiner Notbox und Bjalla brütet im Zelt in der Hitze. Aber das lässt sich jetzt leider nicht ändern. Zum Glück habe ich Urlaub und genug Zeit für die Krankenpflege und seelische Aufrüstung meiner Ponys. Heute war ich von morgens bis abends im Stall.
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Antwort #262 - 07. Juli 2017 um 21:57
 
Gestern hatte Bjalla deutlich weniger Pulsation als am Tag zuvor. Mittags kam der Schmied und hat ihr den vom Tierarzt verordneten Beschlag verpasst. Das ließ sie sich auch gut gefallen. Beim Laufen sah man aber, dass sie Schmerzen hat. Dadurch dass die Verbände jetzt ab sind, kann ich nun wieder wunderbar kühlen.

Heute fand ich morgens, dass die Pulsation an einem Bein wieder mehr geworden ist. Wir haben auch eine schlimme Gewitternacht hinter uns. Wer weiß, ob sie sich da so allein in ihrem Zelt aufgeregt hat. Ich jedenfalls habe mir zu Hause Sorgen um sie und das Zelt gemacht, so hat es gestürmt, geblitzt, gedonnert und geschüttet.

Jedenfalls habe ich beschlossen, nichts unversucht zu lassen und sie heute noch egeln zu lassen. Acht Blutegel haben ihre Arbeit brav verrichtet. Abends fand ich die Pulsation wieder besser als morgens.

Bjalla bekommt weiterhin Metacam und zweimal täglich ASS. Außerdem kühle ich zweimal täglich mit Eis. Ich will unser Glück nicht herausfordern, doch ich will mal behaupten, Bjalla erholt sich diesmal schneller.

Ich verbringe weiterhin quasi den ganzen Tag im Stall. Abends falle ich meistens nur noch ins Bett. Aber ich bin ja froh, wenn es ihnen bald besser geht. Sand habe ich auch noch für den Auslauf bestellt und zwischendurch verteilt, damit sie es schön haben, wenn sie wieder auf den Auslauf dürfen. Was macht man nicht alles für die Puschel.
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Antwort #263 - 10. Juli 2017 um 20:30
 
Am Tag nach dem Egeln war die Pulsation besser. Gestern war sie an einem Bein wieder schlechter, heute an beiden Beinen deutlich schlechter.  weinend Das wird wohl nichts mit der schnellen Genesung.

Ich habe Bjallas Bewegungsradius weiter eingeschränkt. Sie bekommt weiterhin zweimal täglich ASS, einmal täglich Metacam. Außerdem kühle ich zweimal täglich. Der Tierarzt sagt, sie wird vermutlich einfach Zeit brauchen. Ich verliere allerdings langsam die Geduld, weil meine Nerven im Moment nicht gerade stabil sind.

In einigen Tagen werde ich die Blutegel, die im Winter an Bjallas Hufen gesaugt hatten, fragen, ob sie schon wieder Hunger haben. Wenn sie noch nicht trinken wollen, werde ich mir andere Blutegel besorgen. Inzwischen weiß ich ja, wie das Egeln bei Hufrehe funktioniert.

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Antwort #264 - 17. Juli 2017 um 22:31
 
Bjalla geht es viel besser. Links keine Pulsation, rechts nur noch minimal (nur von äußerst erfahrenen Personen überhaupt zu ertasten). Seit heute wohnt Larry wieder bei ihr. Sie freute sich sehr bei seiner Ankunft, ärgert ihn aber leider schon den ganzen Tag (ihr ist langweilig im Zelt, die Fliegen nerven und vor allem hat sie Hunger).

Die Tierärztin war zur Akupunktur da und diagnostizierte: sehr verspannter Rücken, Störung im Leber- und Gallenbereich, Ansammlung von Flüssigkeit und Probleme mit der Lymphe (was Bjalla schwammig und nach EMS aussehen lässt), Übersäuerung. Außerdem plagt sich Bjalla mit Blähungen und Kotwasser (was je nach Heuballen mal besser und mal schlechter ist).

Therapie: Heudiät, Basenpulver, Ostpreußenkräuter, Brennesseln, Lymphomyosot-Tropfen. Ggf. gegen Kotwasser Prosymbioflor.

Gegen die schlechte Laune: Ich will morgen versuchen, entweder mit Bautenschutzmatten oder Kunstrasen einen Weg zum Sandplatz auf dem Paddock zu bauen und auch unter den Baum Bautenschutzmatten zu legen, damit die Ponys wieder unter dem Baum fressen können und dabei mindestens mit den Vorderhufen einigermaßen weich stehen. Schließlich ist wieder Hitze angesagt, so dass sie sich dort im Schatten wohler fühlen als im Zelt.
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Antwort #265 - 21. Juli 2017 um 20:58
 
Ich habe den Ponys eine L-förmige Strandlandschaft gebaut, von der sie sehr begeistert sind. Später lässt sich das L durch ein weiteres L zum einem Mini-Paddock-Trail ergänzen.

Bjalla hat keine Pulsation mehr. Es geht ihr wieder gut. Metacam bekommt sie ab morgen nicht mehr. Außerdem werde ich ASS langsam ausschleichen.

Zusammen mit Larry bekommt sie pro Tag 12 kg Heu. Ansonsten nur die Kräuter zum Entwässern. Dazu momentan Lymphomposot plus Basenpulver.

Ich bin so erleichtert, dass Bjalla jetzt keine Schmerzen mehr hat. Nun soll sie sich noch zwei Wochen lang erholen. Dann fange ich langsam damit an, sie wieder zu bewegen. Es ist so schön, dass auch Larry jetzt wieder fit ist. Sie leben wieder sehr friedlich und glücklich zusammen. Bjallas schlechte Laune ist verflogen. Smiley
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Antwort #266 - 04. August 2017 um 22:01
 
Bjalla und Larry sind zufrieden und es geht ihnen gut. Allerdings hatte Bjalla zwischendurch Bauchweh. Colosan und Führen haben zum Glück geholfen. Wir haben beschlossen, dass das ein Zeichen dafür ist, dass sie wieder mehr Bewegung braucht.

Seit gestern machen wir fünfminütige Spaziergänge, die nächste Woche verlängert werden.

Laut Maßband wiegt Bjalla inzwischen 366 kg, hat also gut abgenommen. Bei beiden Ponys ist der Mähnenkamm schön weich. Ein gutes Zeichen. Smiley

Beide Ponys haaren wie verrückt. Man könnte meinen, der Winter steht schon vor der Tür.

Weil mein Heumanagement durch die reduzierte Heumenge nicht mehr zu meiner Zufriedenheit funktioniert (Heu ist zu schnell aufgefressen), bekommen die Ponys im Augenblick noch Knabberstroh. Ich arbeite gerade daran, eine Mittagsfütterung zu gewährleisten. Dazu will ich ein automatisches Tor bauen, das mittags einen vorher abgesperrten Paddockbereich öffnet, auf dem das Mittagsheu wartet. Ich hoffe, dass mir eine zuverlässige Konstruktion gelingt und werde berichten.
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Antwort #267 - 25. August 2017 um 08:40
 
Weil ich es verdächtig finde, dass in letzter Zeit beide Ponys so empfindlich sind und gleichzeitig Hufrehe hatten, habe ich eine Futterberatung machen lassen. Ich habe den Eindruck, dass ich mit Heu, Bierhefe und Kräutern alleine nicht mehr klarkomme. Ob das nun an der Heuzusammensetzung oder den vorbelasteten und inzwischen älteren Ponys liegt, weiß ich nicht - vielleicht an beidem.

Heumenge (2 kg pro 100 kg Lebendmasse) wie gehabt behalte ich bei. Damit nehmen sie nicht zu, sondern hatten sogar abgenommen, so dass es auch nicht zu viel sein kann.

Bjalla soll N-Sulin, MykoTox und Omega Balance Öl bekommen.
Ab Ende Oktober Nierenkräuter  für 3 Wochen und dann 2 Wochen MSM. Das ziehe ich jetzt durch und hoffe, damit stabilisiert sich der Stoffwechsel. Vor allem hoffe ich, dass Bjalla dadurch die Probleme mit dem Blähbauch und dem hin und wieder auftretenden Kotwasser verliert. Sie reagiert vor allem auf neue Heuballen und bestimmte Wetterlagen stark.

Momentan sind wir in der vorsichtigen Testphase, denn ich habe mir Futterproben bestellt. Bjalla testet gerade N-Sulin in Mini-Dosierung und frisst es in Heucobs. Ein Wunder! Hoffen wir, dass sie es mag. Jedenfalls schleiche ich es langsam ein, wärend ich das kräuterfreie Müsli von Agrobs parallel dazu ausschleiche. Dann muss es mir "nur" noch gelingen, auch MykoTox in ihrem Futter unterzubringen, ohne dass sie das Fressen einstellt.  Augenrollen

Leider hatte ich bei der Messung mit dem Gewichtsmaßband, von der ich geschrieben hatte, einen Messfehler. Mehrere Kontrollmessungen haben 378 kg ergeben. Wie auch immer, der Hals muss auf jeden Fall noch dünner werden. Lymphomyosot hat aber gut geholfen, so dass Bjalla nicht mehr aufgeschwemmt aussieht. Sie ist also auf einem guten Weg.
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Antwort #268 - 30. August 2017 um 13:00
 
Bis jetzt frisst sie ihr Futter *toitoitoi*  Laut lachend Allerdings schleiche ich noch ein. Man soll sein Glück nicht überstrapazieren.  Zwinkernd

Fürs Protokoll:
Bjalla macht jetzt Reha-Sport. Ich longiere täglich ganze Bahn abwechselnd 3 Minuten Schritt - 1 Minute Trab - 3 Minuten Schritt usw. / momentan auf jeder Hand 12 Minuten, so dass wir bei insgesamt 24 Minuten sind. Das macht sie gern, denn es ist nicht allzu anstrengend, wirkt sich aber sehr positiv auf ihre Gesamtkonstitution aus. Zwischendurch buckelt und hüpft sie mal   Smiley Der Plan ist, dass sie auf diese Weise jeden Tag mindestens 20 Minuten bewegt wird und sich langsam auf 40 Minuten steigert. Zwischendurch lege ich Tage mit Equikinetik (nur im Schritt) und Spaziergängen ein, damit es nicht zu langweilig wird.
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Antwort #269 - 19. September 2017 um 12:45
 
Heute mal zwei einigermaßen aktuelle Fotos. Sie sind nicht sonderlich schön, zeigen aber Bjallas momentane Figur.

...

...

Auf den Fotos ist nicht zu sehen, dass ihre Rippen sehr deutlich zu fühlen sind. Mich stört noch das Polster am Mähnenkamm. Außerdem finde ich, dass der Schmied die Hufe zu lang lässt. Aber wir haben diese Woche einen gemeinsamen Termin mit Schmied und Tierarzt, bei dem das diskutiert werden kann.
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Antwort #270 - 21. September 2017 um 13:03
 
Es ist vollbracht... der Termin mit Hufschmied und Tierarzt war durchweg positiv für alle Beteiligten.  Smiley

Die beiden Herren kannten sich vorher nicht, haben sich aber gleich gut verstanden und miteinander ausgetauscht. Der Schmied erklärte uns, warum er die Hufe so und nicht anders bearbeitet und beantwortete geduldig alle Fragen. Bjallas Vorderhufe sehen nämlich aus verschiedenen Blickwinkeln mitunter vollkommen anders und teilweise eigenartig aus, was auf mich etwas verwirrend wirkt. Sie steht zehen- und bodenweit, so dass auf der inneren Hufwand die meiste Last liegt und sie steiler ist als die äußere Wand. Deshalb bearbeitet der Schmied den Huf so, dass sie auf der äußeren Wand mehr Last aufnimmt, damit das Hufgelenk nicht ständig einseitig belastet wird. Hinzu kommt, dass Bjalla nicht mittig in der Hornkapsel steht, was bei manchen Pferden vorkommt. Dadurch entsteht optisch ein falscher Eindruck. Zu guter Letzt ist sie rechts steiler gefesselt als links, wodurch links die Zehe länger wirkt. Er gleicht das langsam an, was aber nur bis zu einem gewissen Grad geht. Geröntgt wurde nicht, denn das war nicht notwendig. Weiterhin zu erwähnen ist, dass die Beurteilung mancher Maßnahmen bei Bjalla nicht ganz einfach ist, weil sie durch die Ataxie eigenartig läuft.

Um Bjalla das Laufen zu erleichtern, hat der Schmied heute nochmals andere Eisen mitgebracht, die leichter als die vorherigen sind und vorne nicht so „eckig“. Dadurch konnte er die Hufform runder lassen als beim letzten Beschlag. Außerdem sind die Eisen etwas dünner und leichter, so dass Bjalla weniger Gewicht unter den Hufen hat. Sie hat weiterhin Lederplatten drunter, diesmal mit getränktem Hanf.

Der Tierarzt ist mit dem Schmied einer Meinung und sehr zufrieden mit seiner Hufbearbeitung und dem Beschlag. Er lobte ihn ausdrücklich, was den Schmied natürlich sehr freute. Nach dem Beschlag lief Bjalla besser als vorher. Außerdem sagte der Schmied, dass Bjallas Hufe sich gut entwickelt hätten, so dass inzwischen mehr Material da wäre, was ihm mehr Spielraum für Korrekturen gibt.

Meinen Auslauf und meine Haltung (die eine gewisse andere Einstellerin ständig kritisiert) bezeichnete der Tierarzt als Ponyparadies.

Tierarzt und Hufschmied waren sich einig, dass Bjalla langsam wieder geritten werden darf, im Schritt auf weichem Boden. Bjallas Reitbeteiligung (sie war auch dabei) will das erst auf dem Reitplatz testen und später 20 Minuten auf Wiesenwegen reiten. Ich mache inzwischen weiterhin Intervalltraining an der Hand mit Bjalla.

Blut zur Bestimmung des ACTH-Wertes wurde auch abgenommen. Der Tierarzt legte mir Corticosal ans Herz, um weniger Prascend geben zu müssen. Ich solle mal gucken, ob ich nicht eine Probepackung bekommen könnte – ich erzählte ihm nämlich von Bjallas extremer Mäkeligkeit beim Futter.

Alles in allem ein sehr positiver Termin, der uns allen viel gebracht hat. Wollen wir hoffen, dass der ACTH-Wert möglichst niedrig ist.

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Antwort #271 - 24. September 2017 um 12:50
 
Bjalla mit aktuellem Fellstatus und frisch beschlagen. Da ist nun keine Zehe mehr zu lang.

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November 2016 Hufrehe/Huf zu kurz ausgeschnitten, Juli 2017 noch ein Reheschub (Bjalla ist aufgeschwemmt, wurde wegen des Schubs im November vermutlich zu lange geschont)


Haltung/Fütterung:
Bjalla lebt zusammen mit Larry/Shetty im Offenstall, Holzpellets als Einstreu. Gemeinsam bekommen sie 12 kg Heu und etwas Knabberstroh über 24 h verteilt aus engmaschigen Heunetzen, zusätzlich je 1 – 2 Handvoll Heucobs, kurweise Bierhefe ohne Treber/diverse Stoffwechselkräuter. Ab August 2017: N-Sulin als Ergänzungsfutter. Keine Weide.

Bewegung:
tägliche Bewegung (Longieren/Intervalltraining ganze Bahn, Equikinetik im Schritt, Spaziergänge)


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Antwort #272 - 29. September 2017 um 10:31
 
Das Ergebnis des ACTH-Tests ist da.

Bjalla hat einen ACTH-Wert von 40, also noch im Referenzbereich für diese Jahreszeit.

Der Tierarzt sagt, das ist vollkommen in Ordnung und völlig unbedenklich.
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Antwort #273 - 16. Oktober 2017 um 08:42
 
Bjalla und Larry finden das warme Herbstwetter zwar schön, um in der Sonne zu dösen. Nur bewegen wollen sie sich möglichst nicht. Beim Spaziergang schleichen sie durch die Gegend... bergauf müssen sie mehrmals anhalten, um sich zu erholen.  Zwinkernd Das Fell ist bei beiden schon ganz schön dick, so dass das auch kein Wunder ist.

Ich habe übrigens mein automatisches Paddocktor fertig gebaut:
...

...

...

Es öffnet sich um 12:00 Uhr und gibt den Zugang zur Mittagsheuportion, dem Salzleckstein und Knabberästen frei.  Smiley
Abends schließe ich das Tor manuell.
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