Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Tagebuch Bjalla (Gelesen: 78377 mal)
Bjalla
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10. Juli 2010 um 22:10
 
Bjalla ist eine 15jähre Islandpferdestute, die Ende Juni 2010 leider ihre dritte Hufrehe innerhalb von sechs Jahren bekam.

Näheres zu ihrer Geschichte unter meiner Vorstellung:
http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1277982030

Nachdem Bjalla wegen der erforderlichen Diät im alten Stall nicht bleiben konnte (dort kommen alle Pferde tagsüber auf die Weide), bin ich mit ihr vor einer Woche in einen Stall umgezogen, der auch Auslauf ohne Weide bietet. Innerhalb der letzten Tage haben wir ihre Zeiten auf dem Auslauf langsam von halbtags bis ganztags gesteigert. Vor dem Umzug war bereits an manchen Tagen keine, an anderen Tagen nur noch leichte Pulsation fühlbar, nach dem Umzug war überhaupt keine Pulsation mehr feststellbar. Smiley Offensichtlich bekommt ihr die - wenn auch geringfügige - Bewegung sehr gut. Sie hat bisher allerdings noch an allen vier Hufen Hufverbände.

Alle Medikamente habe ich langsam ausgeschlichen, nur Ledum bekommt sie noch. Die Brennessel-Birkenblätter-Kur machen wir noch einige Zeit weiter zur Entgiftung. Mit den effektiven Mikroorganismen haben wir scheinbar eine Beruhigung des Darms erreicht. Denn Bjalla hatte seit Jahren auffällige Blähungen, die nicht in den Griff zu bekommen waren - jetzt sind sie weg!

Mit der Diät kommen wir gut voran. Bjalla bekommt täglich 5 kg Heu, verteilt auf morgens in der Box, tagsüber auf dem Auslauf im Heunetz, abends in der Box. Nachts steht sie auf Stroh, so dass sie dann auch knabbern kann.

Momentan versuche ich, sie an engmaschige Heunetze zu gewöhnen. Auf dem Auslauf bekommt sie das Heu halb aus einem engmaschigen und halb aus einem normalen Heunetz. Gibt man ihr das Heu nur im engmaschigen Heunetz, frisst sie tagsüber fast nichts. Also versuche ich, sie langsam daran zu gewöhnen und immer weniger Heu in das normale Heunetz zu tun.  Das Heu aus dem jetzigen Rundballen ist  allerdings wegen seiner sehr harten Konsistenz denkbar ungeeignet zum Üben, weil es sehr schwer aus den Maschen zu zupfen ist. Ich hoffe auf den nächsten Ballen... 

Morgens und abends bekommt Bjalla seit einigen Tagen gewaschenes Heu, was sie überhaupt nicht mag und teilweise liegen lässt. Darum habe ich in der Box bisher nicht aus Heunetzen gefüttert, um die Schwierigkeit nicht noch zu erhöhen. Wenn sie statt Heu nur noch Stroh fressen würde, wäre das dauerhaft auch keine Lösung. Sobald sie gut aus dem engmaschigen Heunetz fressen kann, soll sie ihre Abendportion auch daraus bekommen.

In Sachen Mineral-/Ergänzungsfutter habe ich mich trotz des Preises erst einmal für Formula4Feet entschieden. Es scheint Bjalla gut zu schmecken und kann wegen seiner Pelletform gut alleine verfüttert werden, was bei pulvriger Konsistenz nicht möglich ist. Bisher hatte die alleinige Gabe von Mineralfutter bei Bjalla immer ausgereicht. Ändern kann ich das Konzept später immer noch, falls nötig.

Eine Bezugsquelle für Chromhefe zu einem zivilen Preis habe ich inzwischen auch gefunden. Ich werde die Chromhefe voraussichtlich erst im August bekommen und berichten, was sie bewirkt.

Nächste Woche werde ich vorsorglich einen Cushing-Test machen lassen, um Cushing "hoffentlich" ausschließen zu können oder mich darauf einzustellen.

Hier zum Vergleich zwei Bilder. Ich finde, Bjalla hat schon etwas abgenommen. Was man auf diesen Bildern nicht sehen kann: Der Bauch ist wesentlich dünner geworden, was am fehlenden Blähbauch liegt.

Bjalla am 27.06.2010
...

Bjalla am 10.07.201
...

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Ataxie, 3. Reheschub innerhalb von 6 Jahren im Juni/Juli 2010, daraufhin Diagnose EMS, IR.
September 2015 Diagnose Cushing, ACTH: 257, Prascend 1 Tablette, später reduziert auf ¾ Tablette (ACTH: 6,2)
November 2016 Hufrehe/Huf zu kurz ausgeschnitten, Juli 2017 noch ein Reheschub (Bjalla ist aufgeschwemmt, wurde wegen des Schubs im November vermutlich zu lange geschont)


Haltung/Fütterung:
Bjalla lebt zusammen mit Larry/Shetty im Offenstall, Holzpellets als Einstreu. Gemeinsam bekommen sie 12 kg Heu und etwas Knabberstroh über 24 h verteilt aus engmaschigen Heunetzen, zusätzlich je 1 – 2 Handvoll Heucobs, kurweise Bierhefe ohne Treber/diverse Stoffwechselkräuter. Ab August 2017: N-Sulin als Ergänzungsfutter. Keine Weide.

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tägliche Bewegung (Longieren/Intervalltraining ganze Bahn, Equikinetik im Schritt, Spaziergänge)


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Antwort #1 - 13. Juli 2010 um 11:53
 
13.07.2010
Heute war die Tierärztin zur Blutabnahme für den Cushing-Test da und hat leider deutliche Pulsation an beiden Vorderbeinen festgestellt  Griesgrämig - obwohl die Pulsation seit über einer Woche weg war. Das hatte ich täglich kontrolliert. Sie sagte auch, dass Bjalla noch zu schlecht läuft. Ich konnte leider heute nicht dabei sein, so dass ich es nicht selbst gesehen habe.

Wir haben nun einen Termin vereinbart, um doch noch zu röntgen. Mir wird ganz schlecht, wenn ich an das evtl. Ergebnis denke.

Einziger Lichblick: Die Tierärztin hat bestätigt, dass Bjalla schon sehr gut abgenommen hat. Immerhin!
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Antwort #2 - 15. Juli 2010 um 20:57
 
15.07.2010
Heute haben wir Bjalla nach Gießen in die Uniklinik gebracht, weil es ihr wieder schlechter ging und ich nicht den Eindruck hatte, durch meine Tierärztin gut betreut zu sein.

An der Klinik wurden wir von einer sehr netten und kompetenten Ärztin betreut. Sie stellte fest, dass Bjalla an drei Hufen leichte Pulsation und an einem Huf mittlere Pulsation hatte. Die Röntgenbilder, vor deren Ergebnis ich mich so gefürchtet hatte, fielen recht positiv aus.  Durchgedreht Im Grunde genommen, ist nur an einem Huf eine leichte Rotation des Hufbeins feststellbar, die anderen drei Hufe sind so gut wie nicht verändert. Bei dem schlechteren Huf sieht man im Zehenbereich kleine Lufteinschlüsse in der weißen Linie. Allerdings sieht man auf den Bildern auch, dass sie eine sehr dünne Sohle hat.

Weil die Ärztin gerade eine Doktorarbeit über Hufrehe schreibt, insbesondere bei Isländern, wurden noch zusätzliche Röntgenbilder von unten und von vorne gemacht, die ich aber bisher nicht gesehen habe und auch nicht bezahlen muss. Ich denke, es schadet nicht, wenn Bjalla im Rahmen dieser Doktorarbeit besonders gut betreut wird. Schockiert/Erstaunt

Auf den Röntenbildern sieht man gut, dass die Zehe jeweils zu lang war, was die anwesende Schmiedin gleich korrigierte. Bjalla bekommt nun Rehegipse und dazu Metacam, Heparin sowie ein Beruhigungsmittel, damit sie müde wird und mehr liegt.

Die Röntgenbilder werde ich nachliefern, sobald ich die CD von der Ärztin erhalten habe.

Bjalla wird voraussichtlich eine Woche in der Klinik bleiben müssen. Sobald sie schmerzfrei läuft, wird sie in eine andere Abteilung verlegt, wo ein großes Blutbild gemacht werden soll, weil ihre Lymphknoten so extrem geschwollen sind. Außerdem werde ich sie dort auf Methabolisches Syndrom und Cushing untersuchen lassen.

Ich bin sehr froh, dass ich die Entscheidung getroffen habe, sie in die Klinik zu bringen. Sie hat sich zwar furchtbar aufgeregt, aber dort wird sie rund um die Uhr von kompetenten Leuten betreut und alle notwendigen Untersuchungen können gemacht werden. Für mich ist das eine große Erleichterung, denn ich weiß jetzt, dass ich nicht mehr befürchten muss, etwas Notwendiges unterlassen zu haben. Hoffen wir, dass die Blutuntersuchungen später auch keine Katastrophen ans Licht bringen.
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Antwort #3 - 18. Juli 2010 um 16:41
 
Hier habe ich nun die Röntgenbilder:

vorne links
...
vorne rechts
...

Die Röntgenbilder der hinteren Hufe habe ich nicht eingestellt, weil darauf keine Veränderungen zu sehen sind.
Wenn man sich vorne rechts die zu lange Zehle wegdenkt, ist es auch nicht mehr so schlimm.

Wenn Bjalla mindestens zwei Tage schmerzfrei laufen kann und keine Medikamente mehr bekommt, werden die Blutuntersuchungen bezügl. Metabolischem Syndrom und Cushing gemacht.  Sollte sie an EMS leiden, kann sie vielleicht an einer Studie teilnehmen, wodurch sie ein halbes Jahr lang im Heimatstall regelmäßig untersucht werden würde. Die Ärztin, die diese Studie betreut, wird für mich die ideale Ansprechpartnerin in Sachen Haltungsbedingungen und Fütterung sein. Sie hat bereits gelobt, dass ich Bjalla zuletzt nur mit gewaschenem Heu gefüttert hatte.
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Antwort #4 - 21. Juli 2010 um 08:06
 
Heute habe ich den Befund des ACTH-Tests von meiner Tierärztin erhalten:

ACTH 17,9 pg/ml  Durchgedreht
Normalwert: ACTH-Werte über 50 pg/ml (Pferd) bzw. über 27 pg/ml (Ponys) sind bezüglich der Cushing-Diagnostik als verdächtig einzustufen.

Ich traue diesem Wert aber erst, wenn der Test aus der Uniklinik auch unauffällig ist.
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Antwort #5 - 27. Juli 2010 um 08:40
 
Hurra, Bjalla ist seit gestern wieder zu Hause! Laut lachend

Sie hat in der Klinik sehr gut abgenommen und wiegt jetzt 405 kg. Der Bauch hat inzwischen Idealmaße, für das Fettpolster am Hals werden wir aber länger brauchen. Geringgradige Pulsation ist ab und zu noch da, doch der Rest ist in Ordnung. Keine warmen Hufe, kein Wendeschmerz. Ergebnisse der Blutuntersuchungen sind noch nicht da, weil die Tests erst gestern gemacht wurden.

Bjalla wurden weitere 10 Tage Boxenruhe mit Ausgang auf einem kleinen Auslauf verordnet. Wenn alles gut läuft, darf ich danach täglich fünf Minuten auf weichem Boden mit ihr laufen, was dann im Wochenrhythmus jeweils um fünf Minuten zu steigern ist.

Ihre Box habe ich zu 2/3 mit weichen Pferdestallmatten ausgelegt, für die man keine Einstreu benötigt. Das restliche Drittel ist mit Spänen eingestreut – als „Klo-Ecke“.

Sie darf täglich 4 – 5 kg Heu bekommen, in warmem Wasser eine halbe Stunde lang gewaschen. Außerdem darf sie wenig Stroh zum Knabbern bekommen. Beides füttere ich aus engmaschigen Heunetzen, so dass sie möglichst lange damit beschäftigt ist.

Jetzt hoffe ich, dass es weiterhin gut aufwärts geht! Der Arzt war jedenfalls optimistisch.
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Antwort #6 - 29. Juli 2010 um 10:14
 
Gestern kam der Anruf aus der Klinik mit dem Ergebnis der Blutuntersuchungen: Bjalla hat definitiv EMS. weinend

Daher werden wir nun an der Studie der Uniklinik zu EMS teilnehmen. Ich denke, davon wird Bjalla auf jeden Fall profitieren - und die EMS-Pferde, für die es durch die Studie irgendwann ein Medikament geben wird, in Zukunft auch.

Die Boxenruhe mit kleinem Auslauf musste leider in ausschließliche Boxenruhe geändert werden. Das dumme Pony benahm sich auf ihrem engen Auslauf wie beim Rodeo. Nicht gut für die Hufrehe! Nun diätet sie wütend in ihrer Box vor sich hin. Mir graust schon vor den 5-Minuten-Spaziergängen mit Rodeopony!
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Antwort #7 - 04. August 2010 um 16:23
 
Bjalla geht es weiterhin gut. Seit einigen Tagen ist sie wenigstens stundenweise auf ihrem kleinen Auslauf.

Ich kämpfe inzwischen mit dem Problem, einen wirklich guten Hufschmied zu finden, dem man ein Rehepferd anvertrauen kann.  Griesgrämig Mittlerweile ist die Liste der mir von Klinik und Hufschmieden empfohlenen Kollegen lang. Leider sind die guten Schmiede aber wie immer ausgebucht. Dass in den Ferien auch viele Schmiede Urlaub machen, hilft ebenfalls nicht weiter. Jetzt habe ich wieder zwei neue Namen, einer davon spezialisiert auf Hufrehe. Drückt mir Daumen, dass es endlich klappt! So langsam läuft mir die Zeit davon...
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Antwort #8 - 15. August 2010 um 11:34
 
Bjalla darf nun jeden Tag 10 Minuten im Schritt geführt werden. Manchmal hüpft sie dabei leider mit allen Vieren gleichzeitig in die Höhe. Aber das lässt sich nicht verhindern.

Abgenommen hat sie schon sehr gut. Ich bin stolz auf uns. Zwinkernd Hier der Vergleich:
...
27.06.2010

...
14.08.2010

Das Fettpolster am Hals ist natürlich am hartnäckigsten. Aber ich denke, das bekomme ich besser in den Griff, sobald ich Bjalla mehr bewegen darf.

Hier noch ein Bild von Bjalla auf ihrem Auslauf. Wir haben dieses kleine Stück für sie abgeteilt, weil wir sie jetzt noch nicht in die Gruppe integrieren können.
...

Einen Hufschmied habe ich übrigens auch gefunden. Er wurde mir von einem sehr guten - leider ausgebuchten - Schmied wärmstens empfohlen. Am 30. August haben wir einen Termin. Dann werde ich sehen, ob er wirklich so gut ist.

Momentan sehen Bjallas Hufe so aus (Beschlag der Uniklinik Gießen):
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Antwort #9 - 25. August 2010 um 21:22
 
Heute war unsere Spezial-Tierärztin für Akupunktur da. Sie hat mir bestätigt, dass Bjalla schon gut abgenommen hat und wieder gut läuft. Allerdings sagte sie mir, 4 - 4,5 kg gewaschenes Heu seien für Bjalla pro Tag zum Abnehmen ausreichend. Stroh sei nicht nötig.  hä?

Weil Bjalla aber jetzt schon zwischendurch ausgesprochen unleidlich wird und neuerdings nach Menschen schnappt, wenn sie Hunger hat, habe ich mich zu einem Kompromiss durchgerungen und gebe ihr ab jetzt zu 4 kg gewaschenem Heu 1 kg Stroh pro Tag (also 1 kg weniger als bisher), damit sie weiter abnimmt. Irgendwann hat sie ja hoffentlich ihr Zielgewicht erreicht und darf etwas mehr bekommen.

Mit Akupunktur behandelt wurde Bjalla heute nur leicht, und zwar zur Wärmeausleitung aus den Hufen sowie zur Ankurbelung von Leber und Niere. In 6 - 8 Wochen steht dann der nächste Termin an.

Empfohlen hat mir die Ärztin außerdem, Bjalla eine Woche lang zuckerfreien Löwenzahnsaft und danach eine Woche lang zuckerfreien Artischockensaft ins Futter zu geben. Das soll die Leber sanft unterstützen. Für Mariendistelsamen sei es jetzt noch zu früh.

Sie hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass Bjalla frühestens im Dezember wieder entwurmt und auch erstmal nicht geimpft werden dürfe, um den Körper nicht unnötig zu belasten. Zur Wurmkur solle sie in Zukunft immer direkt Nux Vomica bekommen, um einen evtl. durch die Wurmkur ausgelösten Reheschub zu verhindern.

Bjalla geht es weiterhin gut. Wenn ich nicht wüsste, dass sie EMS hat und vor kurzem einen Reheschub, würde ich denken, das Pferd erfreut sich bester Gesundheit. Aber ich will es lieber nicht beschreien. Zwinkernd
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Antwort #10 - 30. August 2010 um 15:02
 
Heute war unser neuer Hufschmied da. Ich denke, da habe ich eine gute Wahl getroffen. Er ist sehr nett und macht einen wirklich kompetenten Eindruck. Die Röntgenbilder hat er sich gut angesehen und anschließend den Beschlag aus der Klinik sorgfältig nachgebaut, wobei er Bjalla etwas steiler stellte. Noch steiler dürfe sie dann aber nicht stehen, meinte er.

Außerdem haben wir überlegt, beim nächsten Beschlag das Polster über dem Strahl durch einen Steg mit Polster zu ersetzen, weil die jetzige Konstruktion wohl nicht so haltbar ist, wenn ein Pferd viel draußen ist. Das ist Bjalla ja nun wieder, wenn auch nur auf dem Auslauf. Es wäre sehr ärgerlich, wenn sie bei einem unserer immer länger werdenden Spaziergänge die teuren Polster verlieren würde.

Auch sein Umgang mit Bjalla war vorbildlich. Fragen beantwortete er geduldig und klar. Er hat selbst ein Pferd und geht damit auf Turniere. Ich bin sicher, er versteht viel von seiner Arbeit. Was will man mehr! Smiley



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Antwort #11 - 06. September 2010 um 09:43
 
Mit Schrecken habe ich gestern Bjalla dabei beobachtet, wie sie genüsslich ihren eigenen Pferdeäpfel-Haufen verspeiste. Nun ist mir klar, warum manche ihrer Äpfelhaufen seit einiger Zeit so zerrupft aussahen, wenn ich abends den Auslauf sauber gemacht habe. Anhand der zerfledderten Äpfelhaufen würde ich rekonstruieren, sie macht das schon seit einigen Wochen, wurde nur noch nie dabei erwischt. unentschlossen

Jetzt frage ich mich natürlich, tut sie das aus Hunger, Langeweile oder hat sie womöglich einem Mineralstoffmangel?! Wenn es sich um einen Mineralstoffmangel etc. handeln sollte, muss der aber erst nach der Klinik aufgetreten sein, denn dort war ihr Blutbild noch in Ordnung.

Hattet ihr bei euren Pferden schon einmal Probleme mit dem Fressen von Pferdeäpfeln?

Nächste Woche habe ich einen Termin mit einer Ärztin aus der Uniklinik Gießen. Sie will Bjalla Blut abnehmen, um zu testen, ob sie die Einschlusskriterien für die EMS-Studie noch erfüllt und daran teilnehmen kann. Vielleicht sollte ich vorsichtshalber bei dieser Gelegenheit doch noch einmal ein großes Blutbild machen lassen? Ich werde die Ärztin fragen. Zwischenzeitlich will ich die Dosis des Formula4Feet an Bjallas tatsächliches Gewicht anpassen. Das kann zumindest nicht schaden.

Ich hoffe nicht, dass das arme Tier diese Angewohnheit aus Hunger entwickelt hat und fühle mich schon ganz grausam…
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Aktueller Gesundheitszustand:
Ataxie, 3. Reheschub innerhalb von 6 Jahren im Juni/Juli 2010, daraufhin Diagnose EMS, IR.
September 2015 Diagnose Cushing, ACTH: 257, Prascend 1 Tablette, später reduziert auf ¾ Tablette (ACTH: 6,2)
November 2016 Hufrehe/Huf zu kurz ausgeschnitten, Juli 2017 noch ein Reheschub (Bjalla ist aufgeschwemmt, wurde wegen des Schubs im November vermutlich zu lange geschont)


Haltung/Fütterung:
Bjalla lebt zusammen mit Larry/Shetty im Offenstall, Holzpellets als Einstreu. Gemeinsam bekommen sie 12 kg Heu und etwas Knabberstroh über 24 h verteilt aus engmaschigen Heunetzen, zusätzlich je 1 – 2 Handvoll Heucobs, kurweise Bierhefe ohne Treber/diverse Stoffwechselkräuter. Ab August 2017: N-Sulin als Ergänzungsfutter. Keine Weide.

Bewegung:
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Antwort #12 - 07. September 2010 um 10:22
 
Durch einen Hinweis von Pony (vielen Dank Zwinkernd ) habe ich noch einmal mit der Uniklinik gesprochen und herausgefunden, dass sie tatsächlich Metformin testen möchten. Das werde ich Bjalla auf keinen Fall geben, so dass ich die Teilnahme an der Studie abgesagt habe.

Zum Kotfressen sagte man mir, ich solle erst einmal die Mineralfutterdosis auf die vom Hersteller angegebene Menge erhöhen. Es könne sich um einen Mineralmangel, Hunger oder Langeweile handeln. Ich werde Bjalla weiter beobachten.
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Antwort #13 - 14. September 2010 um 09:15
 
Es sieht ganz so aus, als ob Bjalla das Kotfressen wieder eingestellt hat. Die Erhöhung der Mineralfutterdosis hat scheinbar gewirkt.

Laut Gewichtsmaßband wiegt Bjalla nun 374 kg. Also hat sie seit ihrer Rückkehr aus der Klinik noch 30 kg abgenommen. Nachdem sie in der Klinik gewogen worden war, hatte ich sie sofort auch mit dem Maßband vermessen und damit das gleiche Gewicht wie mit der Waage herausbekommen. Man kann sich also scheinbar einigermaßen auf das Maßband verlassen. Am Körper sollte Bjalla nun aber nicht mehr abnehmen, sonst wird sie zu dünn. Jetzt muss noch das Kammfett weniger werden. An der dicksten Stelle ist es 7 cm dick, habe ich gestern gemessen Smiley.

Nachdem ich nicht an der Studie teilnehmen werde, habe ich mich auf Anraten meiner Tierärztin noch einmal intensiver mit dem Thema Chromhefe beschäftigt und beschlossen, es damit zu versuchen. Ich denke, dass die Chromhefe in der Zeit, in der ich Bjalla noch nicht reiten darf, eine gute Unterstützung sein kann. Furias Tagebuch hat mir in dieser Hinsicht Mut gemacht.
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Antwort #14 - 22. September 2010 um 21:55
 
Bjalla geht es weiterhin gut. Sie sieht sehr gut aus und produziert fleißig Winterfell. Am Wochenende hatte ich Besuch von Freundinnen, die mir beide bestätigten, dass Bjalla schmal geworden ist. Wir laufen inzwischen 35 Minuten täglich, in letzter Zeit nicht mehr ganz so rasant, weil Bjalla mit dem dicken Fell der Altweibersommer offensichtlich zu warm ist.

Meine Chromhefebestellung kann man unter dem Thema "Pleiten, Pech und Pannen" vermerken. Ich hoffe, dass die Chromhefe zumindest innerhalb des nächsten Monats endlich bei mir ankommt. Von evtl. Resultaten werde ich berichten.

Ansonsten ist dieser Tag einer der schrecklichsten meines Lebens. Ich musste meine arme alte Katze einschläfern lassen und bin furchtbar traurig  weinend  weinend weinend weinend weinendZwar weiß ich, dass die Entscheidung richtig war, denn sie war sehr krank und wollte sterben, doch 18 Jahre gemeinsames Leben schweißen zusammen und machen den Abschied schwer. Nun habe ich keine Tiere mehr außer Bjalla, die hoffentlich auch lange leben wird.
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Antwort #15 - 01. Oktober 2010 um 08:45
 
Dollys Chromhefepaket ist angekommen.  Smiley Vielen, vielen Dank, liebe Dolly!!!!!!!!!!!!

So habe ich also gestern das Formula4Feet zu Klebezwecken mit einem kleinen Schluck Wasser versehen und die erste Chromhefeportion untergerührt. Was soll ich sagen: Bjalla wollte ihr Futter daraufhin natürlich NICHT fressen! Das wundert mich überhaupt nicht, weil sie schon immer extrem schwierig ihr Futter betreffend war. Ich war ja schon froh, etwas gefunden zu haben, das sie nicht gleich angewidert ausspuckt, um sich anschließend pikiert abzuwenden - ihr übliches Verfahren.

Nun werde ich mich also durch Dollys Tipp mit dem Zimt und allerlei andere Ratschläge aus dem Forum bezüglich "Futteraufwertung" arbeiten und hoffen, dass ich die Chromhefe am Ende nicht mit der Spritze ins Maul geben muss. Vielleicht habe ich aber auch Glück und Bjalla hat das Futter über Nacht gefressen, nach dem Motto "Der Hunger treibt's rein".  Manchmal überwindet sie sich nämlich dazu, wenn man sich nichts anmerken lässt und kein Theater um das Futter macht. Smiley
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Antwort #16 - 02. Oktober 2010 um 01:12
 
Mein Pony ist eine Heldin! Smiley

Diesmal mussten wir unseren Abendspaziergang in der Dunkelheit machen, was Bjalla absolut nicht gewöhnt ist. Ich hatte sie mit Leuchbandagen und Lämpchen ausgestattet, damit uns beim mehrmaligen Überqueren der Straße niemand über den Haufen fahren würde. Und wem begegnen wir irgendwo zwischen den Feldern? Einer Horde Kinder mit Fackeln, die mit ihrem Betreuer unterwegs waren und ein Lied BRÜLLTEN. Es ging nämlich scheinbar darum, so laut und so ausdauernd wie möglich zu singen. Dann liefen die auch noch hinter uns her. Mein armes Pony!

Ich gab mir große Mühe, dieses Szenario für absolut alltäglich zu halten, zumindest so zu tun. Das überzeugte Bjalla scheinbar, denn sie lief brav neben mir her, wenn auch ziemlich nervös. Bei diesem Krach hätte ich mir niemals Gehör verschaffen und kurz um Ruhe bitten können. Man hätte mich nicht gehört. Griesgrämig Glücklicherweise hat Bjalla bei dem Trubel wenigstens die Jungbullenherde übersehen, über die sie sich am Abend voher noch schrecklich aufgeregt hatte als sie wild auf und zu galoppierte.

Übrigens hatte Bjalla das Futter mit der Chromhefe über Nacht gefressen. Hat wohl doch nicht ganz so ekelhaft geschmeckt. Zwinkernd
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Antwort #17 - 07. Oktober 2010 um 10:12
 
Bjalla ist bei dem warmen Wetter ganz schlapp unter ihrem dicken Puschelfell. Sie hat keine Lust auf lange Spaziergänge. Also schiebe ich zwischendurch immer mal einen Tag ein, an dem ich kürzer mit ihr gehe und dafür noch ein kleines Bjalla-Bespaßungsprogramm auf unserem wunderschönen neuen Reitplatz einlege. Etwas Abwechsung kann ja nicht schaden!

Die Chromhefe-Versuchsreihe zeigt übrigens zu meiner Überraschung schon erste Erfolge. Seit Bjalla Diät macht, nimmt sie zwar sehr gut ab, die Beulen über den Augen wurden aber nur SEHR langsam kleiner und stagnierten irgendwann. Seit sie Chromhefe bekommt, schwinden die Beulen wesentlich schneller. Das kann Zufall sein oder andere Gründe haben, es fällt aber auffällig mit der Chromhefegabe zusammen. Da freue ich mich sehr  Augenrollen
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Antwort #18 - 20. Oktober 2010 um 10:39
 
Bjalla geht es sehr gut. Sie wird ständig wegen ihrer guten Figur gelobt. Smiley Wenn ich mal wieder mehr Zeit habe – ist bei mir momentan Mangelware – werde ich aktuelle Bilder einstellen. Sogar der Speck am Hals geht jetzt gut zurück. Bei der letzten Messung hatte sie nur noch 5 cm Kammfett.

Momentan kämpfe ich aber mit Bjallas Heumanagement. Normalerweise teile ich mir diese Aufgabe mit einer Freundin. Die ist allerdings diese Woche nicht da und ihre Vertretung ist etwas unzuverlässig. Einmal musste die arme Bjalla den ganzen Tag von nur 1 kg Heu leben – bis ich abends kam, um sie zu retten.   SmileyNachdem das einige mitbekommen hatten, achteten mehrere Personen darauf. Effekt davon war, dass sie an einem anderen Tag doppelt Heu bekam. Jetzt habe ich ein Mädchen engagiert, das meine Anweisungen wesentlich besser versteht als zwei erwachsene Männer. Ich bin trotzdem froh, wenn meine Freundin wieder da ist.

Unsere Spaziergänge dauern inzwischen bis zu einer Stunde. Seit es dauernd kalt und regnerisch ist, läuft Bjalla dabei wieder zur Hochform auf. Wenn es nach ihr ginge, dann dürfte sie durch die Gegend sausen und nicht gesittet spazieren. Ich bin mir sicher, dass wir im Dorf mittlerweile für Gesprächsstoff sorgen: Jeden Abend läuft eine komische Frau mit Stirnlampe mit ihren Pony, das mit allerlei reflektierenden Bändern ausgestattet ist, rund ums Dorf. Zwischendurch streitet sie sich noch mit dem „armen“ Pony, das herumhopst und bockt. Was soll man davon halten? Laut lachend
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Antwort #19 - 25. Oktober 2010 um 09:30
 
Wieder gute Neuigkeiten von mir:
Am Freitag war die Tierärztin zur Akupunktur da und hat uns sehr gelobt. Sie hat mir bestätigt, dass Bjalla inzwischen ihre Idealfigur erreicht habe und wieder etwas mehr Heu bekommen dürfe. Bjalla liefe sehr gut und habe viel Energie. Auch bestätigte sie mir, dass unsere Abendspaziergänge und die Chromhefe sehr gut für Bjalla seien. Ich hätte alles richtig gemacht. Das spornt doch an, nicht in meinen Bemühungen nachzulassen.

Also habe ich Bjallas Heuration erst einmal um 1 kg erhöht. Nun hoffe ich nur, dass mich in der dunklen Jahreszeit nicht die Energie verlässt und ich anfange, die Spaziergänge zu vernachlässigen. Es erfordert schon eine Menge Disziplin, jeden Abend in der Dunkelheit ums Dorf zu laufen, ganz besonders bei schlechtem Wetter…

Sobald endlich der Zaun um unseren neuen Reitplatz fertig ist, wollen wir dort Bjalla mit den beiden Haflingern meiner Freundin zusammenstellen. Da können sie laufen, ohne sich zu verletzten und die Rangfolge ausdiskutieren. Danach sollen sie tagsüber zusammen auf dem Auslauf stehen. Bisher ist ein Teil des Auslaufs für Bjalla abgetrennt, weil ich vermeiden wollte, dass sie in Rangkämpfe verwickelt wird, während die Hufe noch nicht stabil genug sind. Aber Schmied und Tierärztin haben mir bestätigt, dass sie jetzt bereit für eine Zusammenführung ist. Das freut mich sehr für sie. Dann hat sie endlich wieder direkten Kontakt zu anderen Pferden, die sie bisher nur auf der anderen Seite des Zaunes sehen durfte.
Eine Heuportion wird sie dann zwar ungewaschen bekommen. Doch ich denke, das wird sie verkraften. Dann bekommt sie morgens 1 kg gewaschenes Heu und 1 kg Stroh in der Box, tagsüber 2 kg ungewaschenes Heu auf dem Auslauf, abends 2 kg gewaschenes Heu und 1 kg Stroh in der Box. Mal sehen, wie das funktioniert.


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