Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Hufrehe-Tagebuch Joy (Gelesen: 54656 mal)
Themen Beschreibung: hartnäckige Rehe bei WB Stute mit Fohlen
Joy
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24. Juni 2010 um 23:37
 
Wollte das Tagebuch nur schon mal einrichten, um den Inhalt kümmere ich mich später. Oder weiß jemand, wie ich die unter "Vorstellung neuer User" bereits geschriebenen Einträge hier her bekomme?
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Antwort #1 - 26. Juni 2010 um 10:10
 
Was für ein Stress!!!
Gestern war der THP da.
Gleichzeitig kam auch der HS, weil wieder ein Polster ab war. Er sagt, die Sohle ist schon ein bisschen fester. Sehr gut!
Während der ganzen Aktion fiel uns auf, dass Djordy ständig versucht zu äppeln und nicht kann. Also auch noch TA angerufen.
Die TA kam, Djody nahm reiss aus, obwohl man ihn sonst immer eher weg jagen muss, weil er so nervt.
Der THP hat versucht Blutegel anzusetzen und die TA und ich haben das Fohlen gejagt, was Joy natürlich nicht gerade zum stillstehen veranlasst hat. Was für ein Chaos!
Djordy hatte Sand gefressen und musste steinharte Äppel rausquetschen. Zum Glück hat er es mit zwei Einläufen dann doch geschafft. Jetzt hat er Durchfall, aber zumindest kommt so alles raus... Ansonsten ist er munter.
Der arme THP ist bei der ganzen Aktion ein bisschen unter gegangen. Aber ich hatte das Gefühl, dass Joy nach den Blutegeln wieder ein kleines bisschen besser lief, er hat mir Blutegel da gelassen, vielleicht trau ich mich da mal selber ran.
Ansonsten hat er eine Bioresonanzanalyse gemacht, die Ergebnisse bekomme ich heute.

Djordy hat mir mit seinem Sandgefresse klar gemacht, dass er sich langweilt. Das hab ich vorher vor lauter Sorge um Joy völlig verdrängt, aber ein Pferdekind muss ja was sehen von der Welt. Da Joy äußerst ungnädig wird, wenn er sich mit anderen Pferden beschäftigt, will ich ihr den Stress nicht antun, ihn mit einem anderen Pferd auf Tour zu schicken.
Also hat mein Mann sie heute morgen sicherheitshalber festgehalten, als sie gefrühstückt hat und ich habe mit Djordy einen Ausflug gemacht. Wahnsinn was für ein Vertrauen Joy hat. Er durfte ganz schön weit weg, auch außer Sichtweite. Er ist in den Stall marschiert, hat seine Geburtsbox besichtigt, die Heuballen angeknabbert und war richtig glücklich. Ich hätte ihn bestimmt nicht wieder in den Paddock bekommen. Aber nach 15 Minuten hat Mama einmal gebrummelt, da ging es aufeinmal gar nicht schnell genug.
Wahnsinn, der Kerl ist gerade mal 6 Wochen alt und macht Spaziergänge wie ein großer.
Wir werden das jetzt immer machen, wenn Joy ihr Futter bekommt, also drei mal am Tag. Irgendwann schaffen wir es bestimmt auch mal bis zur Koppel.
Den Sand werden wir erstmal mit einer Schicht Holzhackschnitzel bedecken. Wer denkt denn schon an sowas?!? Der kleine hätte mit seinem Hodensackbruch (sieht übrigens gut aus) jeder Zeit ein Koliknotfall werden können. Und dann kriegt der Dussel Kolik, weil er Sand frisst....

Hat jemand Ideen, womit ich ihn sonst noch beschäftigen könnte?
Wollte jetzt erstmal eine alte Abschwitzdecke rein hängen, sowas ist ja auch immer beliebt.

Joy geht es soweit ganz gut, laufen geht etwas besser, aber immer noch beschwerlich. Sie glänzt auch wieder, nur auf der Kruppe ist sie etwas schuppig.
Sie hat ihre alte Liebe neu entdeckt, der Wallach mit dem sie sonst immer zusammen stand. Er ist nicht so ein Fohlenliebhaber und muß ja auch noch auf die andere tragende Stute aufpassen, deshalb habe ich ihn bis jetzt nicht zu Joy gestellt. Aber gestern ist er ausgebüchst und stand dann bei Joy und wollte gar nicht wieder weg. Er steht jetzt den halben Tag Im Paddock vor der Halle. Ihn ganz dazu stellen traue ich mich noch nicht. Er kann auch ein Stinkstiefel sein, nicht dass er anfängt, Joy oder den kleinen zu scheuchen...
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Antwort #2 - 30. Juni 2010 um 10:16
 
Mal ein kurzer Bericht von Montag.
Es kam wieder der Chef persönlich zum Röntgen. Er war etwas kurz angebunden und leicht vorwurfsvoll.

Der linke Huf ist weiterhin gut, keine Rotation, viel Sohle. Um diesen Huf hatte der HS sich ja große Sorgen gemacht, da sie da das Hufgeschwür hat. Er hatte Angst, dass da das Hufbein durchkommen könnte. Das ist zum Glück erst mal ausgeschlossen.

Rechts ist es sehr schlimm, starke Rotation (die Gradzahl konnte der TA leider nicht ausmessen, aber für mich als Laie sieht es so aus, als stünde das Hufbein fast senkrecht), bis zur Hufwand sind es fast 4cm, die Sohle hat noch ca 8mm.

Ich lasse mir die Bilder vom TA schicken, dann stelle ich sie hier rein.

Für den TA wären die Röntgenbilder schon wieder Grund genug fürs Einschläfern gewesen. War ich froh, als der HS endlich kam und ich meine Meinung nicht mehr alleine vertreten mußte! Als der HS sagte, solange noch Sohle unter dem Hufbein sei, hätte er noch Hoffnung das hinzubekommen, hat der TA bestimmt innerlich die Augen verdreht.

Immerhin haben wir dann unter beide Hufe die Polster wieder dran bekommen, was beim ersten mal schon mit Betäubung und Sedierung sehr schwierig war.
Einen Beschlag will der HS erst machen,wenn die Sohle etwas fester und dicker ist.

Immerhin läuft sie weiterhin nicht schlechter, verteilt ihre Äppel schön in der ganzen Halle, ist also schon freiwillig ein bisschen unterwegs.

Was mir die TA nicht wirklich erklären konnte, ist da jetzt noch die Rehe aktiv, also akut, oder sind das die Folgen der Rehe?
Kann es wirklich sein, dass sie von 2 mal einem 10l Eimer gras einen neuen Schub bekommen hat?
Vielleicht fiel das nur zeitlich blöd mit dem Hufgeschwür zusammen, denn da wußte sie ja bestimmt nicht welchen Huf sie nun entlasten sollte, den schlimmeren Rehehuf oder das Hufgeschwür. Denn Pulsation war immer nur links.

Djordy hat weiterhin Sandverbot, er fängt an, Sand zu fressen, sobald er im Paddock ist. Aber ich habe ihm gezeigt wie man grast, das klappt schon. Vielleicht vergisst er den Sand dann irgendwann. Der Blödmann wird ein Dunkelfuchs! Eigentlich wollte ich ihn verkaufen, aber ich fürchte, mit der Farbe kann ich das gar nicht. Absoluter Traum, richtig dunkel, fast schwarz, wie sein Vater! Und dann noch das, was wir in seinem kurzen Leben bis jetzt zusammen erlebt und durchgemacht haben, das schweißt ja schon zusammen. Mal gucken, er ist ja noch klein, ein bisschen Zeit zum überlegen habe ich ja noch.
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Antwort #3 - 30. Juni 2010 um 17:33
 
Zum Rehe Vital (Futterzusatz) kann ich bis jetzt nur sagen, dass sie es problemlos akzeptiert hat. Ich finde selbst, dass es sehr gut riecht.
Ich werde noch mal testen, ob sie es auch pur frißt. Sie bekommt ja für ein Rehepferd recht viel zu fressen (spezielles Rehefutter), da sie so dünn ist und ja auch das Fohlen versorgen muss, da kann man es ganz gut untermischen. Aber für andere Rehekandidaten wäre es bestimmt interessant, ob das Futter auch so gefressen wird.

An den Hufen sieht man noch nichts, aber ich denke, das braucht auch ein bisschen Zeit. Sie bekommt das Futter ja erst seit knapp einer Woche. Die Vorderhufe sehe ich ja nur selten, wenn sie mal ein Polster verloren hat, sonst sind sie ja eingepackt. Aber an den Hinterhufen sieht man auch deutlich, wann es mit der Rehe losging...

An sonsten sieht sie gut aus, das Fell glänzt und sie rosst wie noch nie. Wenn Manganmangel sich auch auf die Fruchtbarkeit auswirkt, haben wir dieses Problem schon mal behoben. (Beim ersten Fohlen hat es tatsächlich sehr lange gedauert, bis sie tragend war. Sie hat auch nie besonders auffällig gerosst, oft war die Rosse nur auf dem Ultraschall zu sehen.)
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Antwort #4 - 02. Juli 2010 um 10:14
 
Also, Joy findet das Rehe Vital auch pur superlecker! Ich denke, man könnte es ohne Probleme auch an Pferde füttern, die nichts anderes bekommen.

Es geht ihr unverändert. Ich bin ja immer schon froh, wenn es nicht schlimmer wird, nach den Röntgenbildern hab ich echt Angst um den rechten Huf. Zum Glück ist der linke nicht so betroffen, so kann sie den rechten schön entlasten.
Nachdem der Schmied letztes mal die Polster wieder untergeklebt hat, war beim rechten Huf über dem Kronrand alles ziemlich geschwollen, aber das ist jetzt weg.

Hab gestern versucht, Blutegel zu setzen, aber ich hatte nicht genug Ruhe, Vielleicht schaffe ich es heute. Ich hatte das Gefühl, die haben ihr gut getan.
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Antwort #5 - 03. Juli 2010 um 19:26
 
Joy hat mal wieder pünktlich zum WE ihr Polster verloren. Ich habe die Chance genutzt und den Huf fotografiert.
Es ist der rechte, wo das Hufbein so doll rotiert ist.
Irgendwie wächst das Horn vom Kronrand sehr merkwürdig, es sieht "knubbelig" oder wellig aus, als ob es sich übereinander falten würde. Bei den anderen Hufen ist das Horn schon ca 2cm gewachsen, bei diesem mal gerade etwa 1cm. An den anderen Hufen wächst es auch glatt nach, nur ein bisschen zurück versetzt und etwas rauh und porös.
Aber an dem rechten ist nichts glatt, alles wellig und übereinander. Es war schwierig zu fotografieren, ich hoffe man erkennt trotzdem, was ich meine.
An diesem Huf war der Kronrand lange Zeit geschwollen, auch in so länglichen "Knubbeln". Ob das daher kommt?
Ich mache mir natürlich ein bisschen Sorgen, dass sie ausschuhen könnte. Offene Stellen hatte sie aber nie. Auf den Bildern sind leichte Blutspuren zu sehen, die kommen aber definitiv von den Blutegeln.
Ich würde mich sehr freuen, wenn jemand etwas zu den bildern sagen könnte! Mir ist das ein bisschen unheimlich!
http://www.meine-haustiere.de/uploader/bild.php/1320,joykronrandYYCFH.jpg
http://www.meine-haustiere.de/uploader/bild.php/1321,joyhufrechtsDNWHB.jpg
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Antwort #6 - 06. Juli 2010 um 08:20
 
Hallo!
Mal ein kurzer Zwischenbericht von meiner Süßen.
Wir haben gestern das rechte Polster wieder angeklebt. Der Schmied war ganz zufrieden. Die Sohle ist um einiges fester, man kann sie schon kaum noch mit dem Finger eindrücken.

Sie scharrt beim Fressen neuerdings wieder abwechselnd mit beiden Hufen. Das hat mich sehr berürt, denn das hat sie früher ständig gemacht und es gehörte irgendwie zu ihr. Sie hat auch immer alles mit den Hufen untersucht und überall draufgetreten. Dass sie jetzt wieder scharren kann war für mich irgendwie ein Zeichen, dass sie ein Stückchen Lebensqualität zurück gewonnen hat.
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Antwort #7 - 08. Juli 2010 um 09:47
 
Endlich, Joy und Djordy haben ihren Paddock wieder, mit neuem Belag. Bitte Daumen drücken, dass Djordy keine Holzschnitzel frisst!
http://www.meine-haustiere.de/uploader/bild.php/1457,paddockO08OD.jpg
Wieder ein Stückchen mehr Lebensqualität für die beiden. Zumindest frische Luft und was zum Gucken für Djordy.

Ich hatte ein bisschen Bedenken, dass die Holzschnitzel zu hart sind für Joy. Aber der HS meinte, wir können es ruhig versuchen. Sie ist ja auch gut eingepackt.
Joy war richtig aufgekratzt als sie raus durfte. Große Augen, schicker Kragen... Dieses Pferd sieht sogar dünn und krank noch gut aus! Sie läuft gut auf dem Boden, rein, raus, rein, raus... Hoffentlich hat sie sich nicht übernommen. Auf jeden Fall gefällt es ihr gut. Und Djordy kann endlich wieder auf seinem Lieblingsplatz in der Sonne schlafen!

Wenn ich mir vorstelle, dass sie beinahe nicht mehr gelebt hätte, wird mir ganz anders. Klar, es ist alles beschwerlich und für den Kleinen alles andere als ideal, aber lebensmüde sieht sie überhaupt nicht aus.
Nochmals Danke an alle, die mich hier unterstützt haben, dem Tierarzt zu widersprechen. Alleine Wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen!

In der TA-Praxis scheint ein kleiner Streit über uns ausgebrochen zu sein. Chef ist für einschläfern, die TA, die uns immer betreut nicht. Eine andere TA, die neulich Notdienst hatte, sagte Joy sei eins der meist und heißest diskutierten Themen in der Praxis.

Das Rehe Vital schmeckt ihr weiterhin sehr gut. Es riecht so  lecker, dass ich auch gerne mal naschen würde!
Joy glänzt und sieht gut aus, der kleine wächst und gedeiht, Joys Sohle wird langsam etwas fester. Welchen Einfluss da genau das Rehe Vital hat, kann ich natürlich nicht sicher sagen, aber es scheint ihr schon gut zu tun. Ich bin gespannt, ob man bald was an der Hornqualität sieht.

Zur Zeit sieht alles soweit ganz gut aus, toi, toi, toi!
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Antwort #8 - 10. Juli 2010 um 08:20
 
Im Moment geht es Joy super, sie läuft viel und recht gut. Selbst das Umdrehen schafft sie mittlerweile auf ziemlich engem Raum. Sonst mußte sie einmal um den ganzen Paddock laufen, wenn sie wieder rein wollte. Gestern hat sie sich einfach umgedreht, ohne ihr Gewicht großartig nach hinten zu verlagern.
Sie ist auch wieder sehr doll rossig, ob das irgendwie damit zusammen hängt? Irgendwelche Hormone oder geringeres Schmerzempfinden?

Irgendwas scheint sich bei ihr aber wirklich geändert zu haben, so deutlich rossig war sie noch nie. Und das ist jetzt schon das zweite mal nacheinander. Vielleicht lag es wirklich am Mangan- und Zinkmangel und sie ist jetzt einfach besser versorgt.
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Antwort #9 - 16. Juli 2010 um 12:47
 
Der erste Eimer Rehe Vital ist alle. Ich denke schon, dass es Joy gut tut. Sie glänzt, ihre Mähne wird wieder voller, sie rosst wie noch nie und es geht in kleinen Schritten voran. Und es gab keine Rückschritte mehr!!!
Ich bilde mir ein, dass das Horn an den Hinterhufen etwas glatter nachwächst, aber das braucht wohl noch ein bisschen, bis man das richtig sieht.
Ich habe auch das Gefühl, dass sie ein bisschen zugenommen hat und nicht mehr ganz so sehr nach wandelndem Gerippe aussieht.

Der HS ist auch ganz zufrieden. Die Sohle wird immer fester. Joy ist inzwischen so viel unterwegs, dass sie den letzten Verband richtig durchgelatscht hat. Wir haben ihr nun Hufschuhe drüber gezogen, damit das ganze besser hält und der Schmied nicht so oft hier antanzen muss. Damit hat sie nun ganz schöne "Klumpfüsse" und musste sich ans Laufen erstmal wieder gewöhnen. Aber inzwischen gehts und sie läuft viel herum.
Mit viel Kraft kann ich sogar den rechten Huf hochnehmen. Wenn ich ihn einmal oben habe, ist es gar kein Problem mehr, dann kann sie eine ganze Weile so stehen.
Den linken schaffe ich nicht, da braucht es dann schon die Autorität eines starken HS!
Hinten ist kein Problem, war es auch noch nie.
Wenn die Bremsen sie nerven kann sie sich auf beiden Seiten (natürlich nicht gleichzeitig) mit den Hinterhufen am Hals kratzen, so beweglich ist sie also.

Djordy ist schon ganz schön gewachsen, das fällt einem erst so richtig auf, seit unser anderes Fohlen da ist. Es ist übrigens eine Stute. Wäre ja auch zu schön gewesen, mal zwei gleichgeschlechtliche Fohlen zu haben. Das Glück hatten wir noch nie. So muss ich für Djordy nach dem Absetzen wohl einen Platz in einer Hengstherde suchen. Da wird sich sein Leben aber ganz schön verändern!
Ein paar Vorteile hat es aber doch, wie er jetzt aufwächst (immer das positive sehen!). Er ist extrem menschenbezogen, super halfterführig und mit allem vertraut. Meine Tochter kann mit dem Dreirad um ihn rum düsen, Trampolin hüpfen, im Planschbecken planschen, egal! Und er ist so süß dabei, total schmusig, beisst überhaupt nicht (was ich von vielen Hengstfohlen kenne) und begrüßt einen immer mit einem lauten Wiehern. Ein ganz feiner Kerl!
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Antwort #10 - 26. Juli 2010 um 08:10
 
Na toll, da habe ich mich vor kurzem noch gefreut, dass es keine Rückschritte gab...
Die Hufschuhe, die wir über die Verbände gezogen haben, haben sich immer etwas verdreht, so dass der Verschluß an der Außenseite des Hufes lag. Da sie damit normal lief, haben wir sie eben so laufen lassen.
Gestern kam sie mir etwas komisch vor, also hab ich mal unter den Hufschuh geschaut. Sch... 5cm vor dem Ballen ist an der Innenseite des Hufs das ganze Horn matschig. Am Kronrand konnte ich es mit dem Finger weg wischen, der Strahl ist glaube ich auch betroffen. Ich wollte den Verband nicht abnehmen, da ich ihn alleine nicht wieder dran bekomme. Und wenn die Sohle auch wieder so aufgeweicht ist, will ich sie nicht ohne Verband stehen lassen. Heute Nachmittag haben wir ja einen Offiziellen Schmiedtermin, zum Glück.
Drückt uns bloß die Daumen, dass es nicht die Sohle betrifft! Den Stahl kriegen wir bestimmt in den Griff, aber wenn die Sohle wieder aufweicht...
Seit der Hufschuh ab ist, läuft sie deutlich schlechter. Aber sie will trotzdem nicht in der Halle bleiben, wo es so schön weich ist, sondern steht draußen auf den Holzschnitzeln.

Hat jemand Erfahrungen mit der Tierklinik in Wahlstedt? Ich hatte dort per email angefragt wegen Djordys leistenbruch-OP. Es kamen sehr viele Fragen bezüglich der Rehe zurück, der Arzt (Dr. Kampmann) schien recht kompetent, er war wohl zu einer Rehetagung in Berlin. Er meinte, mehr könne er zur Zeit für Joy auch nicht tun, aber wenn ich den kleinen dort operieren lasse, würde er nochmal einen Insulin-Test machen (weiß nicht mehr genau wie der hieß, aber da darf sie dann 12std vorher nix fressen und bekommt dann eine bestimmte Menge Kraftfutter(!?!)), um der Ursache auf den Grund zu gehen. Aber das müssten wir dann noch mal genau beprechen, wenn es soweit ist.
Ich werde meine beiden dort wohl hinbringen, wenn der Schmied Joy für transportfähig hält. Ich habe das Gefühl, dass auch Joy dort in guten Händen ist.

Hier noch mal ein Bild von meinem kleinen, gerupften Hünchen. Die dunklen Stellen sehen immer aus wie Haut, das ist aber das Dunkelfuchsfell, was jetzt durchkommt. Wunderschöne Farbe!!!
Eigentlich brauchen wir gar nicht spazieren gehen, er will eh nur kuscheln. Inzwischen sind hier alle Djordy-infiziert, ich finde ständig meine Reiter-Mädels bei ihm. Und dass, obwohl unser anderes Fohlen eine super süße Palomino-Prinzessin ist... Djordy hat einfach eine einnehmende Art!
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Antwort #11 - 26. Juli 2010 um 23:50
 
Puh, Glück gehabt, so schlimm war es nicht. Die Sohle ist immer noch schön fest. Der Schmied meinte, dass der Huf unter den Schuhen schwitzt und die obere Hornschicht aufweicht.

Jetzt sind alle Hufe schön geraspelt und sehen gleich viel mehr nach Hufen aus. Mit dem was nachwächst war der HS auch ganz zufrieden. Aber am rechten Huf ist nur halb so viel nachgewachsen wie am linken. Der wird noch lange unser Sorgenkind bleiben.

Jetzt nach dem Raspeln sieht man auch nur eine Rinne, also tatsächlich nur ein Schub, sagt der HS.

Es war natürlich ganz schön anstrengend für Joy, als der linke Huf bearbeitet wurde und sie so lange auf dem rechten stehen musste. Aber mit vielen Pausen haben wir auch das überstanden. Wenn man bedenkt, dass das vor knapp zwei Monaten nicht mal mit Betäubung und Sedierung so gut ging...

Das Hufgeschwür links ist auch wieder zu. Ich hab es heute zum ersten mal gesehen, da ich sonst so damit beschäftigt war, Joy abzulenken. Aber heute stand sie gut und ich konnte gucken. Ganz schön groß und wohl ziemlich genau unter dem Hufbein, aber es ist alles wieder zu, es brauchte kein Desinfektionspad mit rein.

Der Schmied hat auch keine Bedenken, was den Transport angeht. Also werde ich mich morgen um einen Termin in der Klinik kümmern. Es macht ja keinen Sinn, das noch länger aufzuschieben.

Djordy hat seine Füße unter mittelschwerem Protest auch gemacht bekommen, sieht gleich ganz anders aus. So können wir uns in der Klinik sehen lassen.

Habt ihr noch Tips, wie ich Joy den Transport so angenehm wie möglich machen kann? Wollte auf jeden Fall schön dick Späne in den Hänger streuen.

Ich hoffe ja auch, dass sie dann vom Hänger nicht so weit über harten Boden laufen muss. Vielleicht ziehe ich ihr für die Fahrt zumindest über den rechten einen Hufschuh mit zwei Filzeinlagen, dann ist der wenigstens etwas gepolstert.
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Antwort #12 - 28. Juli 2010 um 11:16
 
So, nun habe ich endlich die Röntgenbilder angefordert. Das lag aber an mir, nicht am Tierarzt, dass es so lange gedauert hat.
Aber der Doc in der Klinik wollte die natürlich auch gerne sehen.

Also, erstmal die Bilder vom 16.4.2010, ein Monat vor der Geburt. Da waren die Trachten noch sehr hoch.

Links
...

rechts
...

Und vom 28.6. 2010

links
...

rechts
...

Jetzt bin ich gespannt, was ihr dazu sagt!

Der Schmiedbesuch vorgestern hat sie ganz schön mitgenommen, gestern lief sie nicht so schön. Vielleicht lag es auch daran, dass sie so lange auf dem rechten stehen musste?! Sie ist auch ein paar Mal gehüpft, das war für den Huf bestimmt auch nicht so gut. Und es wurde wieder etwas von den Trachten weg genommen, vielleicht war es auch ein bisschen die Umstellung. Heute morgen ging es auf jeden Fall wieder etwas besser.

Ich warte noch auf einen Rückruf der Klinik wegen eines Termins...
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Antwort #13 - 06. August 2010 um 08:14
 
Hallo!
Wollte mich auch mal wieder melden.
Am 12.8. werden die beiden vom Hol- und Bringservice der Klinik abgeholt. Und am Freitag, den 13. wird der kleine operiert. Was für ein Datum!

Aber um die OP mache ich mir eigentlich keine Sorgen, das wird schon klappen. Hoffe nur, dass Joy alles gut übersteht, die Fahrt und auch die Zeit, wo sie den Lütten weg holen. Ich habe drum gebeten, dass sie sie sedieren und dass jemand bei ihr bleibt. Toben in der Box wäre jetzt bestimmt nicht so förderlich.

Irgendwas ist auch komisch zur Zeit. Sie läuft viel herum und neulich hat sie mit dem linken Bein in der Luft gescharrt, als ich mit Futter kam, richtig hoch, aus der Schulter heraus. Sie belastet den rechten Huf also schon freiwillig. Aber sie stellt ihn auch sehr oft in eine Schonhaltung, wobei sie ihn immer leicht seitlich wegstellt.
Wenn sie ihn beim Laufen aufsetzt, sieht es aus, als würde der Huf vor und zurück kippeln. Das hatte sie auch als die Trachten noch so hoch waren. Vielleicht ist das Polster dieses mal etwas zu dick geraten und sie steht zu steil. Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall muss der HS sich das noch mal angucken. Vor der Klinik müssen wir sie eh noch mal neu wickeln, ist schon alles ganz zerfledert.

Mit Entsetzen habe ich in Hellenas Tagebuch gelesen. Ist es wirklich so, dass eine Schwellung am Kronrand zum Ausschuhen führt? Ich frage, weil Joy auch so eine Schwellung hatte, man sieht sie sogar sehr gut auf dem Röntgenbild vom rechten Huf im April. Der TA fand das nicht so schlimm, aber mein damaliger HS war ganz entsetzt, als ich ihm von der Schwellung erzählt habe.
Es hat lange gedauert, aber inzwischen ist die Schwellung weg. Aber könnte sie vielleicht der Grund gewesen sein, weshalb dieser Huf bis jetzt so wenig nachgewachsen ist? Es ist ja nur etwa 1cm in fast 6 Monaten gewachsen.

An den Hinterhufen sind es schon etwa 4 oder 5cm. Und es ist eindeutig nur eine Rille, also nur ein Schub. Es war also kein neuer Schub, als es ihr im Juni so schlecht ging, sondern das Hufgeschwür. Um ein Haar wäre sie wegen eines Hufgeschwürs eingeschläfert worden!
Nochmal Danke an alle hier, die das verhindert haben. Ich kann es gar nicht oft genug sagen!!!

So, noch ein paar aktuelle Bilder

Mein kleiner Großer
...

Hier sieht man ganz gut, dass sie den rechten Huf schont. Unsere Jungs haben ein Zelt aufgebaut, Fernsehen für Joy und Djordy. Das ist das schöne, sie sind immer mittendrin und haben ständig was zum gucken. Wenigstens das!
...

Und noch eins von den Hinterhufen. Man sieht die eine Rille ganz gut. Bald ist sie unten angekommen, na ja, gut, sie ist auf halber Strecke. Beim rechten Vorderhuf wird das aber noch ganz schön lange dauern...
...
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Antwort #14 - 18. August 2010 um 22:41
 
Ich hab so was geahnt...

Djordy ist erfolgreich operiert. Er konnte sogar Hengst bleiben. Sie haben die schonenste variante gewählt, jetzt müssen wir erstmal gucken, ob es hält. Wenn nicht muss er noch mal unters Messer. Aber der Arzt ist guter Dinge.

Letzten Freitag (13.8.) habe ich das letzte mal mit ihm telefoniert. Er hat von Joy neue Röntgenbilder gemacht und riet mir dringend dazu, ihr Gipse anlegen zu lassen (von ihm natürlich). Ich war davon nicht sehr überzeugt, zumal er auch die Trachten höher stellen wollte, was ja bei Joy schon zu Beginn der Rehe so nach hinten los ging.
Wir sind dann so verblieben, dass er das auf jeden Fall noch mal mit meinem Schmied bespricht.

Wir haben das Thema dann ja auch hier im Forum diskutiert, da war auch eher die Meinung, lieber nicht zu gipsen.

Ich hab schon gegrübelt, ob es ein gutes oder schlechtes Zeichen ist, dass sich so lange niemand von der Klinik meldet. Heute (18.8.) rief er dann an.
Djordy geht es soweit gut, die beiden können Freitag nach hause kommen, müssen dann aber erstmal in der Box bleiben, logisch wegen Djordys Naht. Dann gabs auch noch ein dickes Lob für seine gute Erziehung, das ging runter wie Öl!

Wahrscheinlich um gute Stimmung zu machen, denn dann kamen wir auf Joy zu sprechen. Er findet, sie läuft besser, was mich natürlich gefreut hat. Er sagte dann, sie hätten ihr ja auch Gipse gemacht. Ich: "Hä? Wie jetzt? Gipse?!?" Er: "Wieso? War das verboten?" Ich hab ihn dann nochmal dran erinnert, dass er das mit meinem Schmied beprechen wollte. Den habe er leider nicht erreicht.

Da fällt mir echt nix mehr zu ein!!! Das ist oberdreist! Wenn er so überzeugt von seinen Gipsen ist, dann hätte er gerne versuchen können, mich von den Vorzügen zu überzeugen und das ganze ein bisschen anschaulicher erklären sollen, vielleicht hätte ich das ja sogar verstanden. Aber einen so zu übergehen, das ist echt der Hammer!

Wenn sich da irgendwas verschlechtert, dann dreh ich ihm den Hals um! Eigentlich müsste er dann ja wirklich den Kopf dafür hinhalten.
Aber ich bete und hoffe jetzt erstmal, dass er keinen größeren Schaden angerichtet hat und dass Joy zumindest genauso gesund und munter zurück kommt, wie sie losgefahren ist.
Mir graut schon vor dem Weg vom Hänger zur Box, da muss sie dann ja auf den harten Gipsen über den harten Beton...
Ich mache 1000 Kreuze, wenn sie in der Box ist!!! Und 100000 wenn der Schmied sie angesehen und keine größeren Schäden gefunden hat!!!

Bitte weiter Daumen drücken!
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Antwort #15 - 19. August 2010 um 22:14
 
Weiter geht das Klinik-Drama...

Der Arzt bestand ständig darauf, dass nach den Gipsen ein Klebebeschlag gemacht wird, nageln hält er bei Joy für unmöglich.
Er hat es auch tatsächlich geschafft, meinen Schmied anzurufen (vorher hat er es mit Sicherheit gar nicht versucht) und ihm zu erklären, wie so ein Beschlag seiner Meinung nach auszusehen habe. Er möchte Kunststoffschalen aufkleben und dann ein Rock´n Roller Eisen dran schrauben.
Der Schmied meinte, er habe so etwas noch nie gemacht, ob sie das nicht in der Klinik einmal machen könnten, damit er sich das hier ansehen kann. Daraufhin bekam er die nette Einladung, er könne ja auch dazu kommen und sich das anschauen, wie es geht. An sich ja ne nette Idee, aber das wären 150km zu fahren (eine Tour), welcher Hufschmied hat denn ganz spontan so viel Zeit übrig?

Ich habe lange hin und her überlegt und schließlich entschieden, dass sie tatsächlich in der Klinik beschlagen werden soll. Dort haben sie zumindest die Möglichkeit, während der Arbeit am Huf immer wieder Röntgenbilder zu machen. Jetzt ist er nämlich der Meinung, die Trachten müssten runter (letzten Freitag wollte er sie mit den Gipsen ja unbedingt höher stellen) und da können sie halt immer gut kontrollieren, wie weit sie gehen können.

Auf jeden Fall haben sich die Gipse ja echt gelohnt, die waren dann bestimmt 5 Tage drauf... Mein Schmied meint (und eigentlich hat er recht), ich sollte die Gipse nicht bezahlen, die hat ja gar keiner in Auftrag gegeben. Das sag ich aber erst, wenn Joy wieder hier ist, nicht dass sie sie nicht rausrücken!
Über dieses Rock´n Roller Eisen habe ich sehr verschiedene Meinungen gefunden. Hat jemand Erfahrungen damit? Meine Erfahrung bis jetzt: es ist sch... teuer!!!

Hoffentlich habe ich nix falsches entschieden, mir ist schon ganz schlecht!
Das schlimmste ist, das ich sie nicht sehen und mich selbst von ihrem Zustand überzeugen kann. Aber das ist einfach zu weit weg, ich kann hier nicht den ganzen Tag weg. Der Arzt will sie dann auch noch gerne bis Montag da behalten, um zu gucken, wie es ihr mit dem Beschlag geht. Hoffentlich wird das keine never ending storry da!

Ich bin heilfroh, wenn ich sie wieder hier habe und wir unser Ding machen können!!!
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Antwort #16 - 21. August 2010 um 11:10
 
So ganz verkehrt scheint das nicht zu sein, was sie da mit dem Beschlag vor hatten.

Der Arzt hat sogar von sich aus angerufen, um mich zu informieren, was sie gemacht haben. Sollte sich da doch noch eine Zusammenarbeit entwickeln?

Ich hätte Röntgengerät werden sollen! Ich habe Joy eine Liste mit in die Klinik gegeben, was sie alles machen und untersuchen sollen (Blutbild, Röntgenbilder, etc). Unter anderem habe ich darum gebeten, den rechten Huf von vorne zu röntgen, weil ich irgendwie das Gefühl hatte, das Hufbein sei auch seitlich gekippt. Und siehe da, der Schmied hatte das gleiche Gefühl, was dann durch eine Röntgenaufnahme bestätigt wurde. Sie haben das so gut es geht korrigiert, ganz ans Ideal sind sie noch nicht gekommen, aber das wäre auf einmal vielleicht auch ein bisschen doll.

Ich hatte den Arzt vorher gefragt, ob es Sinn machen würde, erstmal nur den schlimmeren Huf zu beschlagen. Das fand er aber ganz unmöglich, man beschlage immer beide Hufe, nur einen beschlagen, das habe er noch nie gehört. Dann rief er mich hinterher an und sagte, sie hätten erstmal nur den rechten beschlagen... Da musste ich innerlich ja doch ein bisschen grinsen!
Links hatte sie so viel Blut unter der Sohle, das haben sie geöffnet und erstmal desinfizierende Verbände gemacht. Beschlagen wollen sie dann Montag, das heißt sie kommen auch erst Dienstag... Never ending storry!

Aber langsam bessert sich mein Gefühl etwas. Ahnung haben die wohl schon und wenn ich dann immer schön informiert und vor allem vorher gefragt werde, ist das schon ok.
Bin gespannt, wie Joy jetzt mit der neuen Hufsituation zurecht kommt.
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Antwort #17 - 25. August 2010 um 08:05
 
Juhu!!!!!
Sie sind da! Bin ich froh!
Joy lief super vom Hänger in die Box, aber sie hat auch Medikamente mitbekommen, schätze mal, sie steht unter Schmerzmitteln. Andererseits, so gut lief sie seit Beginn der Rehe nicht mehr, auch nicht mit Schmerzmitteln. Sie lief eigentlich ganz normalen Schritt, was für ein schöner Anblick!
Ich muss heute noch mal mit dem Arzt telefonieren, was sie da jetzt genau an Medis bekommt, hab nur einen Zettel mit der Dosierung bekommen, aber keine Beipackzettel. Bei dem einen weiß ich gar nicht, wofür das ist.

Die Hufe würde ich fast nicht wieder erkennen, sehen ganz anders aus. Ich muss heute nochmal in Ruhe gucken, gestern musste ich arbeiten und hatte kaum Zeit.
Ich konnte auf die Schnelle gar nicht sagen, was da jetzt Huf ist und was Kleber. Den rechten haben sie auf jeden Fall ordentlich verändert, der sieht "verdreht" aus, aber das muss wohl so, weil ja auch das Hufbein "verdreht" ist.

Der Beschlag sieht exotisch aus. Wenn es daher kommt, dass sie so gut läuft, könnte ich mich damit anfreunden. Aber es sieht nicht nach Rehebeschlag aus, der Strahl ist frei. Frage mich, wie man so das Hufbein unterstützen soll? Hm, bin gespannt, was mein Schmied dazu sagt. Hoffe er kommt bald gucken.

Djordy sieht spitzenmäßig aus! Habe ein grupftes Füchschen in die Klinik geschickt und bekomme einen perfekten Dunkelfuchs zurück... Ich muss ständig hingucken, so schick!  Die müssen ihn da richtig oft geputzt haben. Er war bestimmt der Liebling da, er hat ja auch so eine tolle Art. Hier verschwinden ja auch regelmäßig die Mädels in seiner Box... Vom Wesen hat er sich zum Glück nicht verändert, es war ja bestimmt nicht alles angenehm da für ihn. Eine Bekannte konnte ihr Pferd nach dem Kastrieren gar nicht mehr anfassen. Aber bei ihm geht Kraulen vor!

Nun stehen sie wieder in Joys alter Box, da waren sie seit fast drei Monaten nicht mehr, weil Joy den Weg von der Halle bis dahin nicht geschafft hätte. Aber noch darf Djordy ja nicht in der Halle toben, bis alles gut verheilt ist. Ich finde es auch ganz schön, so hat Djordy zumindest durchs Gitter Kontakt zu den anderen, auch zum Fohlen. Da hat er auch gleich ganz große Augen bekommen. Aber Prinzessin Pachoucha hält erstmal nicht so viel vom kennen lernen. Kommt betsimmt noch. Für Joy ist es natürlich auch toll, sie steht wieder mitten in ihrer alten Herde. Das hat ihr bestimmt gefehlt.

So weit ist also erstmal alles gut. Wie gut es wirklich ist, zeigt sich meiner Meinung nach aber erst wirklich, wenn Joy ohne Schmerzmittel ist.
Ich mache nachher Fotos und werde dann weiter berichten.
Bis dann! Liebe Grüße, Katrin
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Antwort #18 - 31. August 2010 um 08:19
 
So, jetzt aber!

Erstmal zu den Medikamenten. Joy bekam Flunidol (Flunixin), was scheinbar eine enorme Wirkung hatte, denn damit lief sie ganz normal.
Dann bekommt sie noch Equipulmin, wobei ich das eher bei Husten kenne. Habe ganz vergessen, den Arzt danach zu fragen. Denn Husten hat eigentlich Djordy... Nicht dass sie das vertauscht haben.

Ich hatte ein sehr langes und ausführliches Telefonat mit dem Doc. Ein Tag vor seinem Urlaub hatte er scheinbar gute Laune! Er sagte, der Insulintest war unauffällig. Aber er hat einen ACTH-Wert von 88 (normal bis 50) gemessen. Er meinte, es gäbe ja noch den Test, wo man Kortison spritzt (Name vergessen), das würde er bei Joy aber nicht empfehlen, wegen der Rehe. Er riet mir, das mit meinem TA zu besprechen und einfach mal zu testen, ob es ihr mit Pergolid besser geht. Ich will das gerne testen und habe für heute nachmittag den TA bestellt. Allerdings wird es bestimmt schwierig, zu gucken, ob es ihr damit besser geht, da sie ja außer Rehe gar keine Cushing-Symptome hat. Mal gucken, was mein TA sagt.

Er meint, ich soll ihr dringend Schmerzmittel und Entzündungshemmer geben, ansonsten wäre das für ihn tierschutzrelevant. Also habe ich mit schlechtem Gewissen meine Flasche Hippopalazon aus der Versenkung geholt. Es hat aber nicht die selbe Wirkung wie das Flunidol, trotzdem geht es ihr damit natürlich besser als ohne. Gebe ihr morgens und abends 8ml.

Da Djordy voller Energie in der Box tobt, die Naht aber erst noch richtig heilen soll und er noch nicht frei in der Halle laufen darf, riet mir der Doc, ihn "kontrolliert an der Hand zu bewegen". Dank seiner guten Erziehung sei das ja ohne Probleme möglich. Joy sollten wir auf jeden Fall mit nehmen, Bewegung sei gut für die Durchblutung de Hufe.
Auf meine Frage, wie das mit den Bodenverhältnissen sei, wir müssen ja zumindest ein Stück über harten Boden, sagte er: "Am besten nur auf englischem Rasen!" (so kurz vor dem Urlaub hat er wohl Humor entdeckt) Er meinte, wenn wir über harten Boden müssen, um auf weichen zu kommen, dann bleibt uns wohl nichts anderes übrig.

Der Beschlag soll den Huf zum Kippeln bringen, damit das Pferd ständig die Muskeln benutzt und so die Durchblutung angekurbelt wird. Nach meiner Beobachtung funktioniert das aber nur auf hartem Boden, er meint, das funktioniere auch in weicher Einstreu.
Das Hufbein werde durch die Klebemasse unterstützt, man sieht das auch auf den Röntgenbildern, da ist etwas bis exact kurz vor der Hufbeinspitze.
Von der Zehenwand konnten sie nicht so viel wegnehmen, wie er sich das gewünscht hätte, da sonst nicht genug Klebefläche übrig geblieben wäre. Ihre Sohle sei übersäht mit kleinen, suppenden Stellen, die das Kleben zusätzlich erschwerten.

Der rechte Huf sieht wirklich deformiert aus, ich glaube, die seitliche Rotation ist hier das Hauptproblem. Das sieht man jetzt auch deutlich am Huf. Dann wäre narürlich Nageln wirklich schwierig, man nagelt ja eher hinten bei Rehe, aber das Hauptproblem sitzt bei ihr dann ja an der Hufinnenseite und nicht vorne...

Mal gucken, wie lange der Kleber hält. Der Vorteil dieses Beschlags ist für Joy sicher, dass die Sohle geschlossen ist. So schafft sie es tatsächlich ein Stück über den Schotter.
Also haben wir uns auf den Weg zum Reitplatz gemacht. Joy lahmte deutlich, war aber trotzdem interessiert. Djordy fand das alles oberspannend, wir haben ja Bereiche des Hofes betreten, die er noch nie gesehen hat. Dafür war er echt brav.

Leider kam mein Mann auf die Idee, seinen Falken genau in der selben Zeit fliegen zu lassen. Der fand uns auch sehr interessant und sauste die ganze Zeit dicht über uns hinweg. Grund für Djordy, auf meinen Fuß zu hüpfen. Aua! Ich schrie also nach meinem Mann, der kam und es folgte erstmal eine Diskussion, wer mehr Rechte auf dem Hof habe, die Pferde oder der Falke. Man sollte sich, wenn man mit einem jungen Pferd unterwegs ist IMMER auf dieses konzentrieren! Ich tat das in der Situation natürlich nicht, Djordy kam an mir vorbei geschossen, so weit wie es der Strick erlaubte und knallte mir seine Hinterhufe gegen Arm und Oberkörper. AUA!!!
Nach einer grauenvollen Nacht bin ich gestern doch zum Arzt, Rippe gebrochen. Joys Fohlen sind echt gefährlich! Von ihrer ersten Tochter habe ich eine fette Narbe am Bein, weil sie mich um- und übergerannt hat.
Aber trotzdem, dafür, dass Djordy seit zwei Wochen in der Box steht und den Reitplatz noch nie gesehen hat, war er wirklich brav. Ein feiner und sehr hübscher Kerl! Und hinterher war er viel ausgeglichener in der Box.
Joy hat das gut mitgemacht, hatte aber nach ein paar Runden keine Lust mehr, so dass wir sie auch nicht weiter gezwungen haben. Sie wird schon wissen, was sie sich zumuten kann.
Mein Mann hat wenigstens ein schlechtes Gewissen und nimmt mir sämtliche Arbeiten ab. Bleibt ihm ja auch ncihts anderes übrig...

So hier noch Bilder von Joy und Djordy-Dunkelfuchs.
http://www.meine-haustiere.de/uploader/bild.php/2491,210810016ZGSST.jpg
http://www.meine-haustiere.de/uploader/bild.php/2492,210810017CMQJ1.jpg

Joys Hufe
http://www.meine-haustiere.de/uploader/bild.php/2493,210810001LQK85.jpg
http://www.meine-haustiere.de/uploader/bild.php/2494,2108100027IEJA.jpg
http://www.meine-haustiere.de/uploader/bild.http://www.meine-haustiere.de/upload...

Und der Beschlag von unten
http://www.meine-haustiere.de/uploader/bild.php/2497,2108100088Z0Q4.jpg

Liebe Grüße, Katrin
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Antwort #19 - 01. September 2010 um 08:14
 
Meine Tierärztin hat sich gestern richtig viel Zeit genommen, den Bericht aus der Klinik gelesen und sich alles angehört.

Sie hat Joy lange nicht mehr gesehen und meinte, sie sieht viel besser aus, nicht mehr ganz so dünn.

Das Equipulmin war wirklich für Joy, es weitet die Bronchien, aber auch die Blutendgefäße.

Den ACTH-Wert von 88 fand sie auch blöd, nichts halbes und nichts ganzes. Sie will mir aber ein Rezept für Pergolid schicken. Ein Versuch wäre es wert, allerdings meinte sie, dass das Fohlen davon Durchfall bekommen könnte.
Ich muss bei den Cushing-Experten hier im Forum noch mal nachfragen!

Bei der Gelegenheit habe ich unserer älteren Shetty-Dame auch gleich Blut abnehmen lassen. Die sieht mir nämlich tatsächlich rein äußerlich nach Cushing aus. Allerdings hat sie keine Rehe oder sonstige Beschwerden, aber so weit muss es ja auch nicht kommen.

Djordys Naht sieht gut aus, damit war sie ganz zufrieden.
Manchmal ist man echt betreibsblind! Ich habe ihr die Rippenbrech-Aktion erzählt. Sie hält auch nichts davon, Rehepferde an der Hand zu bewegen, wenn dann sollten sie sich selbst frei bewegen. Sie meinte aber, unser Paddock vor der Halle wäre ja auch nicht viel größer als eine Box, da könnten die beiden doch hin. Dann hätten sie wenigstens frische Luft und Abwechslung. Super Idee, wieso bin ich da nicht selbst drauf gekommen???
Haben sie auch gleich da hin gebracht und ich konnte endlich mal gründlich misten! Das ist mit zwei Schmusebacken in der Box nämlich ziemlich unmöglich.

Das war der aktuelle Stand der Dinge.
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