Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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fragen zu Fipsy (Gelesen: 14382 mal)
Bayfast
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01. Juni 2010 um 01:08
 
Ich habe seit meiner Kindheit mit Pferden zu tun, allerdings fand ich als 16-jähriger nach längerer Krankheit nicht mehr zur Reiterei zurück. Ende der 40-iger habe ich mit einigen Wochen Intensiv-Unterricht wieder mit dem Reiten begonnen und mir nach einem Jahr ein eigenes Pferd zugelegt (Trakehner-Wallach, 2006 verstorben)    

Heute, inzwischen 58 Jahre, betreibe ich mit meiner 16-jährigen Enkelin, um deren Pferd es hier auch geht, einen eigenen Privatstall. 

Unsere kleine Herde besteht aus einem 6-jährigen Vollblutaraber-Wallach, einer 11-jährigen polnischen Warmblutstute,  einem 4-jährigen Shetty-Wallach und der Patientin, einer 12-jährigen Tinker-Sstute

Wir haben im Außenbereich 3 ha Grünland mit einer L-förmigen Feldscheune,  diese ist in Futterlager und Offenstall geteilt. Der Offenstall  hat etwa 120 qm, davor ein eben so großer Paddock, der momentan auf 750 qm erweitert wird.

Der Rest des Grundstückes ist hälftig geteilt. Eine Hälfte dient bis zum ersten Schnitt der Heugewinnung, danach der Weide, die andere ist am Trieb entlang in Umtriebsweiden zu je 1200 qm aufgeteilt. 

Die Weide wird täglich abgeäpfelt. Die Pferde werden alle drei Monate entwurmt.

Unsere Pferde haben uneingeschränkten Zugang zum Heu. Das Heu liegt allerdings unter einem, mit Gewichten gespannten Container-Netz in einer 1,50 m x 3 m großen Holzkiste. So müssen sie sich das Heu herauszupfen, was die Fresszeiten ganz schön verlängert und m.E. zu einer guten, magenfreundlichen Einspeichelung führen dürfte.

Das Wasserbecken ist auf der anderen Seite des Grundstückes über einen Trieb zu erreichen (ungefähr 250  m Distanz) und wird im Winter beheizt.

Neben Heu füttern wir während der Wintermonate Hafer  nach Leistung, die Patientin bekommt wegen Ihrer Neigung zu Übergewicht nur enrgiearmes Müsli, eigentlich nur, damit sie den anderen beim Fressen nicht zusehen muss.

Am 20. April begann das Anweiden in 30-Minuten-Schritten, Steigerung alle drei Tage. Sonnenschein und Temperatur wurde lehrbuchmäßig berücksichtigt, also bei entsprechender Wetterlage die Weidezeit auch schon mal gekürzt oder in einzelnen Tagesabschnitten aufgeteilt. Die Steigerung erfolgte relativ schnell, allerdings stehen auf dem Grünland keine fruktanreichen Grassorten außer vereinzelnden Wiesenschwingeln. Weidelgräser haben wir überhaupt nicht (wahrscheinlich wegen unserer harten nordbayerischen Winter). Wir haben viel Knaulgras, Wiesenlieschgraß, Wiesenfuchsschwanz und Wiesenrispe. Eigentlich eine ideale Mischung, wären da nicht auch noch einige vekrautete stellen mit Kräutern ohne Futterwert, die auch stehen gelassen werden und Löwenzahn ohne Ende. Kleeanteil liegt unter 5 %.

Das Grundstück haben wir im September 2009 bezogen und versuchen jetzt halt die Gebäude und die Flächen so herzurichten, dass weitgehend argerechte Haltung möglich wird.

Die Pferde haben wir in dieser Zeit sträflich vernachlässigt, also selten mit ihnen gearbeitet. Meine polnische Warmblut-Stute Djana  hat dabei als einzige profitiert, weil sie einen Sehnenschaden auskurieren konnte,  die anderen machten halt Weideurlaub.

So, jetzt aber zu unserer Patientin Fipsy.

Vergangene Woche kam sie mehrmals von der Weide zur zurück und legte sich im den Offenstall auf die Seite. Sie war aber nicht apathisch und reagierte schnell auf Reize.

Wir dachten, es läge vielleicht am spontan wärmer werdenden Wetter, zumal unsere anderen Pferde auch relativ müde waren. Vor drei Tagen fiel dann auf, dass das Sie oft mit den Vorderhufen scharrte. Irgendwann stand Sie dann wieder mal auf und zitterte im Bereich der Hinterhand, gerade so als würde sie frieren. Das Scharren wurde schlimmer, Hufe gab sie auch nicht mehr (war sonst keinerlei Problem).

Eine halbe Stunde später war der Tierarzt da. Er stellte est, dass keine Darmgeräusche da waren und vermutete eine Kolik. Die Rektaluntersuchung war ohne Befund. Er verabreichte etwas gegen die Schmerzen und ein Medikament für die Darmtätigkeit. Für den TA war nichts mehr zu tun und er empfahl Einlieferung in die Tierklinik, sollten die Symptome nach nachlassender Medikamentenwirkung  wieder auftreten.

Drei Stunden später begann Fipsy wieder zu zittern,  Darmgeräusche konnte ich auch fast keine feststellen. Geäpfelt hatte sie zu diesem Zeitpunkt seit wahrscheinlich 5 oder 6 Stunden nicht mehr.

Also Transport in die Pferdeklinik der Uni Leipzig (200 km). Nach halber Strecke ein hoffnungsvoller Blick in den Hänger, immer noch kein Stuhlgang.

Ankunft in der Klinik und sofortige Untersuchung. Keine Darmgeräusche, leicht erhöhter Eiweisspiegel im Blut, glegentliches Scharren, ansonsten unauffällig, wach und interessiert.

Wir haben Fipsy zur diagnostischen Abklärung da gelassen.

1.. Tag in der Klinik: Fipsy hat etwas geäpfelt, leichter Durchfall, wenig gefressen. Appetitmangel vielleicht Hinweis auf Magenprobleme, eventuell Gastroskopie.

2.. Tag in der Klinik: Fipsy fraß etwas mehr, fast normal. Stuhgang O.K. Hufe leicht erwärmt, Pulsation an den Fesseln, also Rehverdacht - vielleicht im Zusammenhang mit einer Dickdarmentzündung -   wenn auch untypisch, insbesondere keine Entlastungshaltung, unauffälliger Gang. Vorsorglich Einleitung der Rehebehandlung mit Entzündungshemmer und Schmerzmittel.

3. Tag in der Klinik: Fipsy fraß normal und hatte auch normalen Stuhlgang, von Endoskopie wude erst einmal abgesehen.

Wegen ihres Übergewichts von ca 50 kg sollte noch EMS geklärt werden, dann kann Fipsy (am vierten Tag, also morgen) wieder nach Hause.

Meine Fragen an euch:

Schulmedizinisch eindeutige Befunde gibt es nicht.

- Kann die Appetitlosigkeit in der Klinik nicht ganz einfach psychsich bedingt sein? Fipsy's Freundin, die polnische Warmblutstute Djana frisst auch kaum mehr was, seit Fipsy weg ist. Sie steht stundenlang am Stalleingang und wartet anscheinend darauf, dass Fipsy wieder reinkommt.

- Es kann sein, dass Fipsy an ihrem letzten Tag im Stall exzessiv Löwenzahn gefessen hat. Die Stile enthalten Taraxacain. was bei hohem Konsum  Vergiftungen mit Magen-Darmstörungen hervorrufen kann. (Habe beim Googlen nur Hinweise, aber nichts aussagekräftiges gefunden)

Außerdem enthält Löwenzahn Inulin. Diese Substanz senkt den PH-Wert im Darm, was ja auch das große Bekteriensterben wie bei der Futterrehe auslösen könnte.

Vielleicht weiß ja jemand  was darüber und kennt ein paar Fundstellen.

       

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Bayfast
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Antwort #1 - 01. Juni 2010 um 01:19
 
Bayfast schrieb am 01. Juni 2010 um 01:08:
Ich habe seit meiner Kindheit mit Pferden zu tun, allerdings fand ich als 16-jähriger nach längerer Krankheit nicht mehr zur Reiterei zurück. Ende der 40-iger habe ich mit einigen Wochen Intensiv-Unterricht wieder mit dem Reiten begonnen und mir nach einem Jahr ein eigenes Pferd zugelegt (Trakehner-Wallach, 2006 verstorben)    

Heute, inzwischen 58 Jahre, betreibe ich mit meiner 16-jährigen Enkelin, um deren Pferd es hier auch geht, einen eigenen Privatstall. 

Unsere kleine Herde besteht aus einem 6-jährigen Vollblutaraber-Wallach, einer 11-jährigen polnischen Warmblutstute,  einem 4-jährigen Shetty-Wallach und der Patientin, einer 12-jährigen Tinker-Stute, allesamt Barhufgänger mit Hufversorgung nach Pete Ramey.

Wir haben im Außenbereich 3 ha Grünland mit einer L-förmigen Feldscheune,  diese ist in Futterlager und Offenstall geteilt. Der Offenstall  hat etwa 120 qm, davor ein eben so großer Paddock, der momentan auf 750 qm erweitert wird.

Der Rest des Grundstückes ist hälftig geteilt. Eine Hälfte dient bis zum ersten Schnitt der Heugewinnung, danach der Weide, die andere ist am Trieb entlang in Umtriebsweiden zu je 1200 qm aufgeteilt. 

Die Weide wird täglich abgeäpfelt. Die Pferde werden alle drei Monate entwurmt.

Unsere Pferde haben uneingeschränkten Zugang zum Heu. Das Heu liegt allerdings unter einem, mit Gewichten gespannten Container-Netz in einer 1,50 m x 3 m großen Holzkiste. So müssen sie sich das Heu herauszupfen, was die Fresszeiten ganz schön verlängert und m.E. zu einer guten, magenfreundlichen Einspeichelung führen dürfte.

Das Wasserbecken ist auf der anderen Seite des Grundstückes über einen Trieb zu erreichen (ungefähr 250  m Distanz) und wird im Winter beheizt.

Neben Heu füttern wir während der Wintermonate Hafer  nach Leistung, die Patientin bekommt wegen Ihrer Neigung zu Übergewicht nur enrgiearmes Müsli, eigentlich nur, damit sie den anderen beim Fressen nicht zusehen muss.

Am 20. April begann das Anweiden in 30-Minuten-Schritten, Steigerung alle drei Tage. Sonnenschein und Temperatur wurde lehrbuchmäßig berücksichtigt, also bei entsprechender Wetterlage die Weidezeit auch schon mal gekürzt oder in einzelnen Tagesabschnitten aufgeteilt. Die Steigerung erfolgte relativ schnell, allerdings stehen auf dem Grünland keine fruktanreichen Grassorten außer vereinzelnden Wiesenschwingeln. Weidelgräser haben wir überhaupt nicht (wahrscheinlich wegen unserer harten nordbayerischen Winter). Wir haben viel Knaulgras, Wiesenlieschgraß, Wiesenfuchsschwanz und Wiesenrispe. Eigentlich eine ideale Mischung, währen da nicht auch noch einige vekrautete stellen mit Kräutern ohne Futterwert, die auch stehen gelassen werden und Löwenzahn ohne Ende. Kleeanteil liegt unter 5 %.

Das Grundstück haben wir im September 2009 bezogen und versuchen jetzt halt die Gebäude und die Flächen so herzurichten, dass weitgehend argerechte Haltung möglich wird.

Die Pferde haben wir in dieser Zeit sträflich vernachlässigt, also selten mit ihnen gearbeitet. Meine polnische Warmblut-Stute Djana  hat dabei als einzige profitiert, weil sie einen Sehnenschaden auskurieren konnte,  die anderen machten halt Weideurlaub.

So, jetzt aber zu unserer Patientin Fipsy.

Vergangene Woche kam sie mehrmals von der Weide zur zurück und legte sich im den Offenstall auf die Seite. Sie war aber nicht apathisch und reagierte schnell auf Reize.

Wir dachten, es läge vielleicht am spontan wärmer werdenden Wetter, zumal unsere anderen Pferde auch relativ müde waren. Vor drei Tagen fiel dann auf, dass das Sie oft mit den Vorderhufen scharrte. Irgendwann stand Sie dann wieder mal auf und zitterte im Bereich der Hinterhand, gerade so als würde sie frieren. Das Scharren wurde schlimmer, Hufe gab sie auch nicht mehr (war sonst keinerlei Problem).

Eine halbe Stunde später war der Tierarzt da. Er stellte est, dass keine Darmgeräusche da waren und vermutete eine Kolik. Die Rektaluntersuchung war ohne Befund. Er verabreichte etwas gegen die Schmerzen und ein Medikament für die Darmtätigkeit. Für den TA war nichts mehr zu tun und er empfahl Einlieferung in die Tierklinik, sollten die Symptome nach nachlassender Medikamentenwirkung  wieder auftreten.

Drei Stunden später begann Fipsy wieder zu zittern,  Darmgeräusche konnte ich auch fast keine feststellen. Geäpfelt hatte sie zu diesem Zeitpunkt seit wahrscheinlich 5 oder 6 Stunden nicht mehr.

Also Transport in die Pferdeklinik der Uni Leipzig (200 km). Nach halber Strecke ein hoffnungsvoller Blick in den Hänger, immer noch kein Stuhlgang.

Ankunft in der Klinik und sofortige Untersuchung. Keine Darmgeräusche, leicht erhöhter Eiweisspiegel im Blut, glegentliches Scharren, ansonsten unauffällig, wach und interessiert.

Wir haben Fipsy zur diagnostischen Abklärung da gelassen.

1.. Tag in der Klinik: Fipsy hat etwas geäpfelt, leichter Durchfall, wenig gefressen. Appetitmangel vielleicht Hinweis auf Magenprobleme, eventuell Gastroskopie.

2.. Tag in der Klinik: Fipsy fraß etwas mehr, fast normal. Stuhgang O.K. Hufe leicht erwärmt, Pulsation an den Fesseln, also Rehverdacht - vielleicht im Zusammenhang mit einer Dickdarmentzündung -   wenn auch untypisch, insbesondere keine Entlastungshaltung, unauffälliger Gang. Vorsorglich Einleitung der Rehebehandlung mit Entzündungshemmer und Schmerzmittel.

3. Tag in der Klinik: Fipsy fraß normal und hatte auch normalen Stuhlgang, von Endoskopie wude erst einmal abgesehen.

Wegen ihres Übergewichts von ca 50 kg sollte noch EMS geklärt werden, dann kann Fipsy (am vierten Tag, also morgen) wieder nach Hause.

Meine Fragen an euch:

Schulmedizinisch eindeutige Befunde gibt es nicht.

- Kann die Appetitlosigkeit in der Klinik nicht ganz einfach psychsich bedingt sein? Fipsy's Freundin, die polnische Warmblutstute Djana frisst auch kaum mehr was, seit Fipsy weg ist. Sie steht stundenlang am Stalleingang und wartet anscheinend darauf, dass Fipsy wieder reinkommt.

- Es kann sein, dass Fipsy an ihrem letzten Tag im Stall exzessiv Löwenzahn gefessen hat. Die Stile enthalten Taraxacain. was bei hohem Konsum  Vergiftungen mit Magen-Darmstörungen hervorrufen kann. (Habe beim Googlen nur Hinweise, aber nichts aussagekräftiges gefunden)

Außerdem enthält Löwenzahn Inulin. Diese Substanz senkt den PH-Wert im Darm, was ja auch das große Bekteriensterben wie bei der Futterrehe auslösen könnte.

Vielleicht weiß ja jemand  was darüber und kennt ein paar Fundstellen.

       


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Pony
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Antwort #2 - 01. Juni 2010 um 01:32
 
Hallo und Willkommen im Forum

geb bitte mal oben überm Forum unter
"suchen" Inulin ein,
da finden sich einige Infos dazu

das kein Apetitt da war denke ich schon kann an der Trennung liegen zumal es ja besser wurde

und könntest du bitte folgende fragen noch beantworten

Wurde schon einmal irgendetwas untersucht hinsichtlich der Ursache? z. B. großes Blutbild ? wenn ja, was hat dieses ergeben ?   

wie wird Dein Pferd gefüttert (bitte ganz genau aufführen - auch Leckerlies Äpfel, Möhren etc.)   

Sind schon einmal Röntgenbilder von den betroffenen Hufen angefertigt worden ?   

war etwas auffälliges kurz vor den Schüben (Impfung, Wurmkur, Schmied, neues Heu anderer Ballen oder neuer Lieferant)   
   
Wenn Du Fotos für uns hättest von Deinem Pferd
- möglichst von der Seite,
- die Augenpartie (ohne Schopf)
und am besten auch noch von den Hufen, wäre dies sehr hilfreich für uns. 

Mit all diesen Informationen kann man sich einfach schon eine Vorstellung des Problems machen und evtl. schneller mit Rat und Tat zur Seite stehn.

lg
Petra
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Pony
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Antwort #3 - 01. Juni 2010 um 01:39
 
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Tavli


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Antwort #4 - 01. Juni 2010 um 22:53
 
Hallo  und Willkommen auch von mir.
Was Du über Eure Pferdehaltung erzählst, hört sich ja wunderbar an!
Da scheinen Pferde in den richtigen Händen zu sein!

Du hast erzählt, daß alle Pferde etwas müde waren. Könnte das nicht ein Hinweis darauf sein, daß sie alle etwas gegessen haben, das ihnen nicht gut tut?
Hoffentlich hat sie es jetzt überstanden.
Ligrüs,
Osie
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Bayfast
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Antwort #5 - 02. Juni 2010 um 19:39
 
Erst einmal Danke für euere Rückmeldungen.

Fipsy ist wieder zuhause, wir haben sie gestern abgeholt.  Bleibende Schäden soll sie nicht haben. Es war wohl ein Dickdarmproblem mit der Folge einer Kolik und eines leichten Reheschubs, der aber im Anfangsstadium aufgefangen werden konnte.

Im Zuge der Unteruchungen wurde auch auf EMS getestet und eine leicht verzögerte Insulinreaktion festgestellt.

Auf die Einzelheiten komme ich noch zurück. Ich werde auch die Bilder und die Befunde hochladen.  Nachdem, was ich hier im Forum sonst noch gesehen habe, hat Fipsy anscheinend schon deutlich sichtbare Anzeichen von EMS. Bin gespannt, was die Experten zu den Bildern sagen werden.

Ich muss aber erst mal runter kommen und meine Gedanken ordnen.. Die letzten Tage waren ganz schön stressig, habe auch kaum geschlafen. 

Mit einer Botschaft möchte ich aber nicht warten:

Scheut euch nicht, euer Pferd in die Klinik zu bringen, wenn die Entwicklung außer Kontrolle geraten könnte.


Ichkann verstehen, dass man Hemmungen hat sein Pferd in der Klinik abzuliefern, zumal man ja auch keine Ahnung von den Kosten hat.

Mein erstes Pferd ist vielleicht auch deshalb gestorben, weil ich zusammen mit der örtlichen Tierärztin zu lange herumgedoktert habe.

Als ich dieses Mal den Verdacht hatte, dass etwas außer Kontrolle gerät, habe ich Fipsy sofort verladen und bin in Richtung Klinik (immerhin 180 km) losgefahren, nur um keine Zeit zu verlieren. Auf der Fahrt hatte ich ja immer noch Zeit über die Klinikeinweisung nachzudenken. 

Fipsy war von Samstagabend bis Dienstag in der Klinik. In dieser Zeit wurden alle notwendigen Untersuchungen gemacht. (Blutbild/Stoffwechsel, Parasiten, Hufrehe, EMS etc.)  Zudem stand sie ununterbrochen unter Aufsicht.

Auch der beste niedergelassene Tierarzt hätte diese Leistung so nicht erbringen können, schon wegen der langen Kommunikationswege zwischen ihm, den Laboren und dem Patienten.

Bei Fipsy konnte z. B: wegen der beginnenden Rehe sofort gehandelt werden. Größerer Schaden wurde dadurch verhindert. Sie ist jetzt praktisch wieder gesund.

Kosten: 618,00 Euro, freilich ein Haufen Geld, aber weniger, als befürchtet.

Was hätte aber letztlich eine Rehe-Behandlung nach Ausbruch der Krankheit gekostet?

(Muss mal sehen, ob ich hier im Forum was über die Kosten finde, sonst starte ich morgen mal eine Umfrage.)

Bis dahin,

Gerhard 

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madahn
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Antwort #6 - 02. Juni 2010 um 22:06
 
Hallo Gerhard,
auch von mir herzlich Willkommen hier im Forum  Smiley
Vielen Dank für deinen Bericht. Ich freue mich mit, dass es Fipsy wieder so gut geht! Ich bin auch ganz begeistert darüber, wie ihr eure Pferde haltet. Das klingt echt toll.

OsieW schrieb am 01. Juni 2010 um 22:53:
Du hast erzählt, daß alle Pferde etwas müde waren. Könnte das nicht ein Hinweis darauf sein, daß sie alle etwas gegessen haben, das ihnen nicht gut tut?

Das war auch mein erster Gedanke, als ich das las. Ich denke, dass es Fipsy nur deshalb schlechter ging, weil ihr Stoffwechsel durch das evtl EMS schon vorgeschädigt ist. SUper, dass ihr so schnell reagiert habt!

Der Insulinwert ist erhöht, wenn ich das richtig verstanden habe. Ich bin schon gespannt auf die Ergebnisse. Danke, dass du die hier einstellen magst.

Gruss Esther

P.S. Ich habe mal deiner Überschrift ein "EMS?" angehängt, da das ja im Raum steht. Vielleicht magst du auch gleich für Fipsy ein Tagebuch unter der EMS-Rubrik anlegen?
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Aktueller Gesundheitszustand: Figur okay aber kaum noch Rückenmuskulatur, geht lahm wegen Arthrose/Exostose in beiden Karpalgelenken
Fütterung: 2x täglich: 200g HorseLux Senior, 100g Lucerne Alfa Omega; über Nacht auf Gras, ca 6kg Heu auf 2-3 Mahlzeiten verteilt
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Antwort #7 - 02. Juni 2010 um 22:58
 
Hallo Osie, hallo Esther!

Ich habe mir auch schon überlegt, ob unsere Pferde auf der Weide irgendwelche Giftpflanzen gefressen haben könnten.

Ich kann das natürlich nicht ausschließen, habe andererseits aber auch keine Anhaltspunkte dafür.

Nach Teilnahme an einem Seminar über Grünlandwirtschaft für Pferdehalter vor einem Monat habe gleich damit begonnen den Pflanzenbestand zu erfassen. Das Ergebnis war eigentlich nicht ungünstig. Ab und zu Scharfer Hahnenfuß, die Pflanzen kann man aber an zwei Händen abzählen und werden sowieso nicht gefressen. Sonst nichts, was bedenklich wäre.

Im zuletzt genützten Weideabschnitt war halt viel Löwenzahn. Das mag an daran liegen, dass der Verpächter des Grundstückes unter diesem Abschnitt vor einiger Zeit Erdwärme-Heizungsschlangen im Boden verlegt hat. Als das Grundstück wieder zugeschüttet wurde hatte man wahrscheinlich wenig Wert auf die Wiederaufbereitung des Bodens gelegt. Die Bodenanalyse vor zwei Wochen war auch mehr als mäßig. Da gibt es noch was zu tun.

Auf diesem Weideabschnitt hatte ich etwa 60 - 70 % Löwenzahnanteil. Pony hat mir ja dazu einige Links gegeben (Danke!), die ich noch durcharbeiten muss.

Der Löwenzahnanteil ist schon bedenklich. Ich bin heute aber nochmal auf der Weide gewesen und habe festgestellt, dass die Gräser rausgefressen und überproportional viele Löwenzahnpflanzen einfach nur umgetreten sind.

Anscheinend sind meine Pferde in dieser Beziehung schlauer als ich.

Das mit dem Löwenzahn werde ich aber noch klären.

..... und ja, Esther, ich werde in Form eines EMS-Tagebuches weiter schreiben. In diesem Teil des Forums sollte ich mich ja eigentlich nur vorstellen.

Falls sich jemand für die Bilder und Befunde interessiert, ich werde sie dort veröffentlichen.

Bis dahin,

Gerhard





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Antwort #8 - 07. Juni 2010 um 00:18
 
Hallo Gerhard,
finde ich toll, dass du gleich ein Tagebuch angelegt hast  Laut lachend
Ohja, Bilder und Befunde fänd ich echt gut. Den Fotos nach zu urteilen kann die hübsche Dame gerne ein paar Kilos werfen  Zwinkernd  Am Hals, an der Schulter und auch auf der Kruppe ist sie doch recht kräftig - auch wenn die Tinker allgemein etwas kräftiger sind... Aber da seit ihr ja dran. Das ist gut  Smiley

Gruss Esther
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Antwort #9 - 08. Juni 2010 um 00:15
 
Hallo Esther,

danke für die Rückmeldung.

Ich glaube dir schon was du wegen des Gewichtes schreibst. Gar keine Frage.

Das Problem ist nur - ich selbst kann es nicht sehen . Irgendwie habe ich da eine Wahrnehmungsstörung. Wenn ich mir Fipsy so ansehe kommt sie mir eigentlich ganz normal vor. (Das geht mir aber in Bezug auf mich genau so - passt auch nicht.)

Für die Erfolgsmessung muss ich mir also noch was ausdenken. Eine Waage habe ich nicht zur Verfügung. Der Sattelgurt hängt auch seit Jahren im gleichen Loch. Das Schätzungsschema hier im Forum bringt mich also nicht wirklich weiter.

Rippen kann ich fühlen, da irre ich mich sicher nicht.

Kommen die Kuhlen über den Augen wieder? Das wäre vielleicht ein Kriterium.

Hat sonst noch jemand eine Idee?

Gerhard
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Antwort #10 - 08. Juni 2010 um 07:45
 
Hallo Gerhard,

diese Art von Gewichtsproblemen kenne ich... Bei meinem Hotte rätsel ich auch immer, ob er eventuell doch ein paar Gramm zugenommen hat.
Ich habe eben schon zu einem anderen Tagebuch geschrieben, dass bei uns einmal im Jahr die Pferdewaage vorbeikommt. Schau doch mal unter http://www.die-pferdewaage.de/content/view/17/34/ , vielleicht kannst du dich mit ein paar anderen Pferdebesitzern zusammen tun??

Die Beulen über den Augen sind sicherlich immer ein Zeichen dafür, dass der Vierbeiner zu dick ist.. Aber auch hier rätsel ich teilweise, ob da nicht doch ein paar Beulen sind und nerve meine "Stallkollegen".

Ich habe mich - aufgrund der Nerverei - dazu entschlossen mein Pferd folgendermaßen zu beurteilen:
- Bauchumfang (wenn man von vorne und von hinten schaut)
- Rippen - Wenn ich ihn laufen lasse, kann ich die Rippen sehen (Bei Wendungen etc.)?
Alles andere beurteile ich natürlich auch, aber die zwei "Faktoren" zählen für mich am meisten  Zwinkernd

Ich weiß zwar nicht, ob dass das gelbe vom Ei ist, aber ich hab mich dazu entschieden.. damit ich nicht alle verrückt mache  Smiley

Liebe Grüße
Miriam
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Antwort #11 - 08. Juni 2010 um 12:37
 
Hi  Smiley

Also, ich habe so ein Gewichtsmaßband zu Hause (gibts bei Kraemer oder Loesdau)  -  das funktioniert ganz super gut!

Oder man rechnet das auf diese Weise recht einfach und stimmig aus:

...

Die "Augenbeulen" sind für mich persönlich immer ein Warnsignal!
Sobald meine Angel auch nur Ansätze davon hat werden Gegenmaßnahmen getroffen (Futter reduziert u. Bewegung hoch gefahren).
In der Zeit mit der schlimmen Rehe waren diese Beulen ganz extrem und in der Zeit, wo sie schlank und rank wurde entstanden dort wieder ganz schöne Kulen.
Ich bin mir ganz sicher, daß es da einen Zusammenhang gibt.
Daher bin ich bei Beulen über den Augen immer sehr wachgerüttelt!

LG
Claudia
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Antwort #12 - 08. Juni 2010 um 19:26
 
Hi Gerhard,

vor gerade mal 10 Tagen wurde beginnende Rehe udn verzögerte Insulinreaktion diagnotiziert - und jetzt kommt Fipsy schon wieder 45 Minuten oder 2 mal 30 Minuten auf die Weide?? Mit wäre das viiel zu riskant  unentschlossen

LG Anne
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Antwort #13 - 09. Juni 2010 um 06:06
 
asci72 schrieb am 08. Juni 2010 um 19:26:
vor gerade mal 10 Tagen wurde beginnende Rehe udn verzögerte Insulinreaktion diagnotiziert - und jetzt kommt Fipsy schon wieder 45 Minuten oder 2 mal 30 Minuten auf die Weide?? Mit wäre das viiel zu riskant  unentschlossen

Stimmt, kann mich da nur 100%-ig anschließen.

LG
Claudia
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Antwort #14 - 10. Juni 2010 um 01:03
 
Hallo an alle und vielen Dank für die engagierten Rückmeldungen.

Anscheinend kann ich nicht auf die einzelnen Kommentare anworten, deshalb hier zusammenfassend:

Die mobile Pferdewaage kannte ich bisher nicht. Muss mal recherchieren, ob es so was hier in Nordbayern gibt. Das wäre natürlich die genaueste Möglichkeit.

Die "Gewichtseinschätzung" nach obigem Schema  habe ich schon hier im Forum gesehen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob mir die wirklich weiter hilft. Der Umfang wird ja in Höhe des Sattelgurtes gemessen. Da kann sich aber nicht viel geändert haben, denn das hätten wir beim Satteln gemerkt.   

Entweder hatte sie schon immer diese Figur, oder sie legt ihre Pfunde an anderen Stellen an. Das ist beim Menschen ja auch unterschiedlich.

Das brisanteste Thema ist aber wohl die Frage:"Weide oder nicht?"
Ich habe mir die Entscheidung bestimmt nicht leicht gemacht, wobei folgende Überlegungen eine Rolle gespielt haben.

-  Nach ärztlicher Darstellung hatte Fipsy eine Dickdarmentzündung 
   und  Koliksymptome und als Folge davon vielleicht den Anflug
   einer Rehe, d. h. keine Futterrehe.

Fruktan scheint also nicht das Problem gewesen zu sein, aber dennoch:

-  Auf der aktuellen Weide stehen nur fruktanarme Gräser.
-  Weidezeiten werden auf Tageszeiten und Wetterverhältnisse    
   gelegt, die niedrige Fruktankonzentrationen erwarten lassen.
-  Neben Weidegras bekommt Fipsy Heu von fruktanarmen Gräsern,
   die bei der Ernte bereits leicht überständig waren (letztes 
   August-Drittel) und darüber hinaus nach einer warmen Nacht an
   einem bewölkten Morgen gemäht wurde. 

- Gewichtsabnahme soll langsam und nicht mittels drastischer
   Diätmaßnahmen erfolgen. Schnelle Fettmobilisierung soll nach 
   ärztlicher Auskunft in Bezug auf den Insulinstoffwechsel sogar 
   kontraproduktiv sein. Ich kann im Moment aber nicht erklären
   warum das so ist.

   Deshalb setze ich auf Gewichtsabnahme durch vermehrte 
   Bewegung. Dadurch können nach meiner menschlichen Erfahrung 
   übrigens auch die meisten Stoffwechselprobleme behoben werden.

-  Es gibt ja wahrscheinlich auch beim Pferd eine 
   psychosomatische  Komponente und ich möchte Fipsy während
   der Weidezeiten ungern von der Herde trennen.

- Die Huftemperaturen an den Seitenwänden messe ich jetzt   
  während der Weidesaison täglich und bei allen Pferden in der 
  Hoffnung Fehlentwicklungen rechtzeitig erkennen und Schäden 
  verhindern zu können. Das ist keine große Sache, ich muss ja
  sowieso jeden Huf täglich zum Auskratzen in die Hand nehmen.

Lasst es mich wissen, wenn ich falsch liege. Viele von Euch denken ja schon wesentlich länger über das Thema nach.

 
Und noch eine Frage: Hatten Euere Rehe-Pferde vor dem Schub ausreichende Bewegung?

Gerhard
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Antwort #15 - 10. Juni 2010 um 08:04
 
Hallo Gerhard  Smiley

zuerst zu Deiner Frage:

Meine Stute hatte leider nicht genügend Bewegung vor dem Reheschub  Traurig
Das war mit Sicherheit ein Faktor, der das Faß zum Überlaufen brachte.
Aber - dadurch, daß EMS/IR-Pferde ja Probleme mit Kohlenhydraten haben werden bei "falscher Fütterung" (Ihr wisst da ja schon Bescheid) Fettdepots an ungewöhnlichen Stellen angelegt. Diese Fettdepots sind leider nicht einfach nur Fett, sondern sind hormonell aktiv und wirken sich absolut negativ für unsere Pferde aus.
Daher auch meine Bedenken mit Weidegang.  Man kann nämlich leider nicht in die Pferde rein gucken und wenn da irgendwo Fettansammlungen sind, welche "selbständig" hormonell aktiv sind, dann kannst Du mit Weide so aufpassen, wie Du willst, Du hast keine Kontrolle über das, was im Körper passiert!

Dann, im Prinzip ist es eigentlich egal wodurch die Rehe ausgelöst wurde.....  Einmal Rehe immer rehegefärdet!
Der Darm braucht ca. 1 Jahr um sich zu regenerieren  -  genauso wie die Hufe, die einmal komplett durchgewachsen sein sollten, damit sie wieder ganz normal belastbar sind.

Das ist ein kleiner Teufelskreis bei EMS. Da gilt es wirklich mit Fingerspitzengefühl einen Mittelweg zwischen Bewegung und Schonung  und ein gutes Konzept bezüglich der Fütterung zu finden.
Oft nicht gerade leicht  -  ich kenne das aus eigener Erfahrung!!!
(Du kannst ja gerne mal in das Tagebuch meiner Stute Angel gucken. Link unten im Anhang)

Ganz ehrlich  -  und bitte nicht bös sein  -  ich würde es mir dieses Jahr nicht mehr trauen meinem Pferd auch nur 3 Halme Gras zu geben...!

Und, kein Gras bedeutet nicht gleich "drastische Gewichtsabnahme"  Zwinkernd
Eine radikale Diät mit schneller Gewichtsreduktion führt zu Hyperlipidämie (der Körper versucht an Energie zu kommen indem er die Fettdepots auflöst - somit steigen die Blutfette sprunghaft an und Leber und Nieren kommen nicht mehr mit der Verarbeitung nach und können kollabieren...)

Möglichkeit wäre evtl. noch ein Maulkorb, damit Fipsy mit den anderen auf die Koppel kann. Dann aber einen, durch den sie möglichst nichts erwischt an Gras.
Aber da frag ich mich persönlich dann immer, ob es nicht angenehmer für das Pferd ist ohne Maulkorb zu sein und nur Sichtkontakt zu den anderen zu haben (sofern das möglich ist.).

So, das erstmal von mir  Zwinkernd

VLG
Claudia
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Antwort #16 - 10. Juni 2010 um 19:50
 
Bayfast schrieb am 10. Juni 2010 um 01:03:
-  Nach ärztlicher Darstellung hatte Fipsy eine Dickdarmentzündung und  Koliksymptome und als Folge davon vielleicht den Anflug einer Rehe, d. h. keine Futterrehe.


Hi Gerhard,

auch wenn ein Überschuss an Kohlehydraten vielleicht nicht der Auslöser war, so liegt doch anscheinend ein Problem mit dem Darm vor - also auch mit der Darmflora? Insofern kann auch ich nur laienhaft Dickdarmentzündung und Futterrehe (= in diesem Fall Absterben der guten Darmflora gemeint) in einen Topf werfen. Das ist der Gedanke, der mich vorsichtig machen würde.

Was das Fruktan angeht bist Du ja schon ganz gut belesen. Allerdings spielen beim Fruktangehalt von Gras immer so viele Faktoren zusammen, Grasart, Wetterlage und Tageszeit sind ja auch nur Teile des Ganzen. Deswegen geht mir persönlich eine Einschränkung des Weidegangs immer vor aller Fruktan-Rechnerei  Zwinkernd

Und neben der Darmflora kommt bei Fipsy noch das Problem mit dem Insulinstoffwechsel dazu, was Hufrehe auch ohne den Umweg über den Darm auslösen kann (das wäre dann quasi Überfütterungsrehe durch Überbelastung des Stoffwechsels).

soweit meine Gedanken dazu.

LG Anne
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Antwort #17 - 13. Juni 2010 um 21:01
 
Hallo Claudia, Hallo Anne!

Danke für euere Antworten. Ich gehe jetzt erst einmal auf Nummer sicher und versuche das Ganze nochmal zu verarbeiten.

Fragen hätte ich aber noch an euch und zwar:

Wie muss ich mir die hormonelle Wirksamkeit der Fettdepots vorstellen.

Ein Jahr für die Regeneration des Darmes, wo kann ich da noch mehr finden?  Ist ja eine lange Zeit. Außerdem würde ich gerne wissen,was in der Krankheitsphase und in der Regenerationsphase genau passiert. 

Bin für jede Fundstelle dankbar.

Verstehe ich euch richtig? EMS ist ein irreversibel?

Jetzt wäre bald die nächste Entwurmung fällig. Wie steht es damit?


Die Befunde von der Klinik habe ich immer übrigens noch nicht. Werde morgen monieren und hoffe sie bald reinstellen zu können.   

Liebe Grüße und vielen, vielen Dank

Gerhard
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Antwort #18 - 13. Juni 2010 um 21:33
 
Bayfast schrieb am 13. Juni 2010 um 21:01:
Wie muss ich mir die hormonelle Wirksamkeit der Fettdepots vorstellen.


lies mal hier oder gib einfach "Adipokine" bei Google ein
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=44822


LG
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Antwort #19 - 13. Juni 2010 um 21:35
 
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Antwort #20 - 14. Juni 2010 um 06:04
 
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Antwort #21 - 16. Juni 2010 um 06:05
 
Hi Gerhard,

m.M. nach bedeutet das schon, daß sich beim "Stoffwechsel was tut".  Aber man darf bitte nicht vergessen:  Ein EMS-Pferd ist und bleibt ein EMS-Pferd!  Mit Glück und Verstand bekommt man die Blutwerte wieder in die Norm und alles funktioniert gewünscht, aaaaaaber die Anlage zur Stoffwechselentgleisung bleibt auf jeden Fall bestehen und bei nicht absolut korrekter Fütterung und Haltung (incl. Bewegung) kann das jederzeit wieder "aus dem Ruder laufen".

Ich hab mich auch gefreut, wie ein Schneekönig, als meine Angel wieder Kulen über den Augen bekam  Zwinkernd

Ach, was ich noch fragen wollte:  Was heißt "sie wurde ganz schön rangenommen bei der Bodenarbeit"?

LG
Claudia
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Antwort #22 - 16. Juni 2010 um 07:35
 
Augenbeulen bedeuten m.E., dass der Stoffwechsel gerade Schwerstarbeit leistet. Das kann mit kohlehydratreichem Futter zusammenhängen, aber m.M. auch mit schnellem Abnehmen, wenn die Leber nämlich mehr zu tun kriegt. Auf jeden Fall sehe ich die Augenbeulen immer als sicheres Zeichen, dass was nicht stimmt. Auch, wenn sie erst so ganz leicht fühlbar und noch nicht wirklich sichtbar sind.
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Beste Grüße
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Shetty, gutes Fell, immer noch lockige Mähne,

das Pony wird gearbeitet: läuft nun wieder gerne und fleissig vor der Kutsche

ACTH Wert im Oktober 2009 von 124 darauf hin 0,5 mg- wg, des Schubs auf 0,75 mg gesteigert - ACTH-Test 9,04 (20 - 50 Laboklin) guter Zustand
bei 0,5 mg - ACTH-Wert 23,5 (TiHo Hannover >50 ) aber trotzdem noch Symptome, seit Mitte Oktober auf 0,625mg mit Besserung der Symptome, Mitte Dez. auf 0,6825 mg, dann auf 0,75 mg - Ergebnis> kühle Hufe, lustiges Pony, die Locken werden weniger... aktuell 1 mg mit einem ACTH-Wert von 16, seit 7/2012 1,25 mg, seit 4/2013 wieder auf 1 mg gesenkt, seit 6/2013 auf 0,75 mg

Fütterung: 4-5 kg altes Heu am Tag,  125 gr. Heucobs mit Chromhefe, Kräutern,  Vit E, Hagebutten 


...
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Antwort #23 - 16. Juni 2010 um 08:02
 
Danke für euere Rückmeldungen.

Ganz schön rangenommen heißt, es war anstrengend.

Ich unterscheide zwei Varianten der Bodenarbeit. Entweder geht es umk die Verbesserung der Fähigkeiten (Weichen, rückwärts, Seitengänge, Geitnergassen etc.), oder es geht  schwerpunktmäßig um Gymnastizierung und Konditionsaufbau, also viel Bewegung an der Longe.

Ich bin zwar ein Gegner der zweiten Variante, weil das Pferd bei so einem Stumpfsinn verblödet, kann Fipsy aber auch nicht reiten, bin zu schwer für sie. Zum Spazieren hatte ich keine Lust. Christina war gestern auch nicht da. Deswegen Bodenarbeit in dieser Form.   

Viele Grüße

Gerhard
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Antwort #24 - 21. Juni 2010 um 00:48
 
Hallo Gerhard

Hier ein super Link über Stoffwechselkrankheiten, insbesondere über das Metabolische Syndrom und dabei die Wirkung von Blutzucker und Insulin.

Es sind mehrere Seiten, einfach unten auf die Pfeile klicken und die nächsten Seiten auch anschauen.

Inhalt:

Stoffwechselkrankheiten
Metabolisches Syndrom
Cushing
Weide und Fruktane
Kohlenhydrate
- und alles schön erklärt, wie die Verbindung zur Hufrehe entsteht.

http://www.equivetinfo.de/html/stoffwechselerkrankungen.html

les dir das mal in Ruhe durch, das sollte dir vielleicht einiges erklären....

lg
Petra

ach der ist auch gut
http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1150782125/0#0
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Antwort #25 - 21. Juni 2010 um 08:05
 
*grins*

den hab ich weiter oben doch schon eingestellt gehabt...

Kuss Kuss Kuss

LG
Claudia
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Antwort #26 - 22. Juni 2010 um 00:16
 
Danke für die Rückmeldung.

Dank des qualifizierten Forums habe ich den EMS-Mechanismus inzwischen schon begriffen.

Bei Fipsy wurde anscheinend der Nachweis für EMS nicht erbracht.
Die Rede war von leicht verzögerter Insulinreaktion. Um diese Diagnose im individuellen Fall zu definieren bräuchte ich halt die Befunde. Ich vermute vorerst, dass Glukose und Insulin nicht erhöht waren.

Demnach würde sich Fipsy noch in einem - hoffentlich umkehrbaren - Vorstadium befinden.  Da sollte es ausreichen, langfristig ein ausgeglichenes Verhältnis von Nahrungaufnahme und Energieverbrauch zu erreichen. Mittelfristiges Ziel ist natürlich die Gewichtsabnahme.   

Beide Ziele sind m. E. durch Ausdauertraining und Futtermittelauswahl zu erreichen, wobei das Training vorrangig sein sollte.

Aus meiner persönlichen Erfahrung weiß ich, dass Ernährungspläne ab einem gewissen Grad der Fitness verzichtbar sind. Die Blutwerte normalisieren sich auf jeden Fall.

Deshalb setze ich bei Fipsy auf Bewegung, zumal Bewegungsapparat und Hufe in Ordnung und symptomfrei sind.

Einschränkend muss ich aber sagen, dass ich für eine abschließende Meinungsbildung die Befunde der Klinik bräuchte. Ich weiß nicht, wie die Diagnose der "Hauch einer Rehe" zustande kam.

Die Vorderhufe sollen wärmer als die Hinterhufe gewesen sein, zudem Pulsation. Behandlung erfolgte prophylaktisch, Symptome waren nach einem Tag wieder verschwunden. Keine Ahnung wie der Temperaturunterschied ermittelt wurde und wie sich die Temperaturen im Huf verteilten, ob Druckschmerz oder Zehenfußung festgestellt wurde. Einzig die typische Ausgleichshaltung wurde ausdrücklich verneint.

Sofern die Klinikbefunde keine Überraschungen enthalten, werde ich wohl die Diät vernachlässigen und Bewegung forcieren. 

Ich hänge halt in der Luft, weil die Befunde nicht kommen. Werde mogen wieder in der Klinik anrufen.

Viele Grüße,

Gerhard 

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Antwort #27 - 29. Juli 2010 um 17:08
 
Hallo Gerhard,
ja, jetzt in der Sommerzeit ist man halt viel, viel draussen, kommt spät in die Wohnung... Das kenne ich auch  Zwinkernd

Ich finde die Hufe sehen gut aus. Ich bin kein Hufexperte, aber ich sehe auch keine Anzeichen von Reherillen. Das ist doch super. Die EMS-Diagnose ist zwar nicht schön, aber mit konsequenter Fütterung sollte Fipsy ein (fast) normales Pferdeleben haben können  Laut lachend  Und so, wie ihr es jetzt macht, scheint sie es ja gut zu vertragen. Also, dann man weiter so  Durchgedreht

Gruss Esther
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Antwort #28 - 14. Januar 2011 um 22:35
 
Hallo Gerhard,
das ist toll, dass es Fipsy so gut geht  Durchgedreht  Dann wünsche ich euch ein gesundes Jahr 2011!

Gruss Esther
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Antwort #29 - 11. März 2011 um 07:52
 
...

... wünscht Dir
Claudia   Smiley
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Antwort #30 - 07. November 2011 um 12:55
 
Hallo Gerhard,
freue mich von euch zu hören. Macht weiter so  Durchgedreht

Gruss Esther
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Antwort #31 - 12. März 2012 um 08:55
 
Alles Gute nachträglich zum Geburtstag!!!
Ich hoffe Du hattest einen schönen Tag?!!

Wie geht es Euch denn inzwischen? Habt Ihr den Winter gut überstanden? Augenrollen
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Bayfast
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Antwort #32 - 13. März 2012 um 20:26
 

Danke für die guten Wünsche - und ich hatte einen guten Tag, war überwiegend bei den Pferden.

Fipsy geht es gut, sie hatte zwischenzeitlich keine Probleme mehr.

Momentan mangelt es wieder mal an Bewegung. Da müsse wir dringend was tun. Trotzdem, der Trend ist in jeder Hinsicht positiv.

Viele Grüße,

Gerhard
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Antwort #33 - 19. April 2012 um 07:08
 
huhu,

schön zu hören, dass alles in ordnung ist  Smiley

jetzt kommen ja die längeren und wärmeren tage, da fällt die beschäftigung für die pferde doch schon etwas leichter und unkomplizierter aus  Zwinkernd

lg, sandra
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Antwort #34 - 22. April 2012 um 20:53
 
Hallo Gerhard,
hab schon öfter gelesen, dass einige Pferde sehr lange brauchen, bis sich da so richtig was getan hat. Aber solange ihr keine Reheprobleme habt ist ja alles paletti  Smiley

Du hast nicht zufällig aktuelle Bilder?  Zwinkernd

Gruss Esther
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Antwort #35 - 11. März 2013 um 06:33
 
...

...

Alles Liebe und Gute zum Geburtstag!
Karin


Alles gut bei euch? Lang nichts mehr gehört!
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Es ist nicht wichtig WOHIN du im Leben gehst...
Was du machst...
Oder WAS du hast.
Es kommt darauf an, wen du an deiner Seite hast.


Aktuelle Fütterung Myra : Heu unbegrenzt, 100 gr Rüschis, 100gr Agrobs Wiesenflakes, 1 große Handvoll Luzernestängel pur, Bockshornkleesamen
Das Pony ist voll belastbar.


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Antwort #36 - 11. März 2013 um 08:18
 
happy birthday to youuuuuu!!!

Smiley Smiley Smiley

feier schön!

lg sandra

ps: wie gehts euch denn? lange nix mehr gehört... unentschlossen
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Nucki Nuss
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Antwort #37 - 11. März 2014 um 08:26
 
Lieber Gerhard,

alles, alles Liebe und Gute zu Deinem Geburtstag! Genieße den tollen Tag  Cool

Wie geht es Fibsy denn? Eine Nachricht wäre super Smiley
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Antwort #38 - 11. März 2014 um 20:21
 
Auch von mir alles Gute zum Geburtstag  Laut lachend

Ja, wie geht's euch? Hoffe, alles okay bei euch.

Gruss Esther
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