Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Tagebuch Ebonie, tragende Welsh B Stute (Gelesen: 33329 mal)
felis
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Ebonie


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02. November 2009 um 22:10
 
Dann will ich mal:
Ebonie ist eine 18 Jährige Welsh B Stute, im 6. Monat tragend.

Hier ist sie (31.10. 09 2. Tag mit Rehe)
...

...

30.10.2009
Das Unheil begann vergangenen Freitag - schon morgens kam sie mir auf der Weide nicht entgegen. Da hab ich mir noch nichts bei gedacht, da ich die ganze Baggage schlafend angetroffen hatte und nur die Kleinen sich aufrappelten um am Zaun guten Morgen zu sagen.
Nachdem sie aber beim Abendbesuch auch wieder nicht kommen wollte war ich alarmiert, holte sie von der Weide und stellte auf dem Pflaster vorm Haus eine massive Lahmheit an beiden Hinterfüßen?! insbesondere mit starkwm Wendeschmerz fest.

Habe das Pony dann auf Verdacht erstmal im Offenstall eingesperrt.

31.10.2009
Am nächsten Morgen kam der TA prüfte mit der Hufzange ab und bestätigte meine Befürchtugen. Ein Reheschub der schwerpunktmäßig die beiden Hinterhufe betrifft.

Sie bekam Entzündungshemmer (Metafam oder so ähnlich - muss nochmal nachschaun wie das Zeug heißt) sowie Heparin gespritzt. Die Hinterhufe wurden in Polsterverbände eingepackt und ich bekam den Auftrag die Verbände zu wässsernzum kühlen der Hufe. Außerdem Diät - nur Heu.

1.11.09
Die massive Medikation scheint zu helfen. Nachdem Ebo in der 1. Nacht nichtmal ihre Miniportion Heu verputzt hat, war heute morgen alles weg und sie läuft freiwillig in (tief mit Leinstreu eingestreuten) Offenstall herum.

2.11.09
Heute wieder TA-Besuch. TA entnahm Blut für ein großes Blutbild. Habe mich mit ihm über Cushingtest unterhalten. Es sagte, der zuverlässigste Test fordert ein Anspritzen mit Cortison und das sollte man mit Rücksicht auf ihre Trächtigkeit und den akuten Reheschub jetzt auf gar keinen Fall machen.
Da Ebo immer noch relativ gut drauf ist, werden wir das Schmerzmittel jetzt runterdosieren. Die Hufverbände sollen noch bis übermorgen drauf bleiben. Wenndas alles gut klappt, darf sie auch wieder raus in den Paddock, muss aber weiter Diät halten.
Edit: der TA mutmaßt aufgrund der Wetterlage in den letzten Tagen, dass Fruktan der Auslöser gewesen sein könnte.
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Ebonie


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Antwort #1 - 03. November 2009 um 22:38
 
3.11.09
Die verringerte Metacam-Dosis scheint der Ponynase nix auszumachen. Die Vorderhufe sind kühl. Die Hinterhufe stecken immer noch im Polsterverband und werden gewässert - erstmal noch bis Donnerstag (nächster TA-Besuch).

Außerdem wollte ich mal noch ein paar Infos zur Vorgeschichte nachtragen.

Vor 5 Jahren hatte Ebonie schon einemal einen, höchstwahrscheinlich  durch Cortisongaben infolge einer hartnäckigen Hustenerkrankung ausgelösten Reheschub, der so unauffällig war, dass wir ihn gar nicht bemerkt haben. Dass sie überhaupt einen hatte, fiel erst auf, als sie sich ein Hufgeschwür zuzog, durch Eintreten von irgendwas in die verbreiterte weiße Linie.  
Wenn ich mich richtig entsinne, war unser Hufschmied (der übrigends auch bei euch in der Liste steht) der erste, der sagte, dass sie einen Reheschub gehabt haben muss.
Sie bekam damals einen Polsterbeschlag und wurde als das Hufgeschwür abgeheilt war, ganz normal weiter geritten.
Irgendwelche Diätempfehlungen oder sonstiges bekam ich damals nicht (akut schien damals ohnehin nichts mehr feststellbar zu sein und es wurde auch nix medikamentös speziell behandelt).
In den Jahren seither hatte Ebonie 2 Fohlen bzw. wurde in den fohlenfreien Zeiten regelmäßig geritten (ca. 3 mal wöchentlich - dressurmäßig und Gelände)
Nach 3 Beschlagsperioden hatte sich die weiße Linie so weit nornmalisiert, dass sie seither auch wieder barhuf gelaufen ist.
Mit den Fohlen bzw. hochträchtig war sie Sommers jeweils 24 h auf der Weide. Im Winter bekam sie Heu, Mineralfutter und je nach Trächtigkeitsfortschritt und Figur Hafer. (Meistens habe ich die Wintermonate genutzt, um den im Sommer angefressenen Weidebauch abzuspecken - Mein damaliger Tierarzt meinte, das wäre "normal" und in freier Wildbahn ja auchso.)
Das ging - wie gesagt, 5 Jahre lang gut, bis letzte Woche eben.  Griesgrämig

Wohnen tun unsere Ponys im Winter im Offenstall hinter unserem Haus mit Sand-Kiesauslauf und im Sommer auf unseren Weiden.
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Antwort #2 - 05. November 2009 um 20:48
 
5.11.09
Heute haben wir die Hufverbände abgemacht. Die Hufe sind nicht warm. Aber laufen tut sie jetzt etwas eiriger als mit Verbänden.
Ich hab mal versucht, die Pulsation zu fühlen, aber ich kriegs nicht hin. Kann gar nix ertasten, aber da sie noch nicht umgefallen ist, kann sie ja nicht tot sein  Zwinkernd
Kann mri jemadn verraten, obs eine deppensicher Metohde gibt, herauszufinden wie man das etrtasten muss?

Da ich hier gelesen habe, dass man bei Verdacht auf EMS lieber auch das Mineralfutter weglassen sollte, hab ich das auch mal gemacht und ihr zum Trost einen Himalaya-Leckstein spendiert. Und eine Federwaage hab ich mir jetzt auch gekauft, damit ich besser portionieren kann.
Außerdem sind heute die engmaschigen Heunetze in der Post gewesen.  Dann ist sie mit ihren Miniportionen Heu wenigstens etwas länger beschäftigt - hoffe ich.
Auf die Ergebnisse vom großen Blutbild warte ich immer noch.

Heute abend hat mir jemand erzählt, dass sie auch eine Stute mit Verdacht auf EMS hatte, die sie einschläfern lassen mussten, weil sie es nicht auf die Reihe gektiegt haben, sie von der Weide zu nehmen.  Griesgrämig

Ich hab mal in alten Bildern gestöbert:
Hier sieht sie für mein Dafürhalten noch normal aus (Juli 2006)
...
Und hier hat sie bereits die Fettpolster (September 200/)
...

Was meinen die EMS-Spezialisten? Sollte ich das Tagebuch in die EMS-Ecke umlegen?

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Antwort #3 - 06. November 2009 um 21:40
 
6.11.09
Heute morgen als ich in den Stall kam hab ich mich erstmal etwas erschrocken. Der weiße Hinterhuf von Ebonie ist nämlich ziemlich blutunterlaufen.  Schockiert/Erstaunt. Bei Lampenlicht fällt das gar nicht so auf.
Aber sie läuft zum Glück nicht schlechter als gestern.
Die Vorderfüße sind kalt. Die beiden Hinterhufe sind am Kronrand noch leicht warm.
Würdet ihr da weitere Kühlmaßnahmen empfehlen? Wenn ja welche? Hinterfüße in Eimer findet sie nämlich doof und versucht dauernd, sie wieder rauszuziehen.

Mit dem TA hab ich auch telefoniert. Das große Blutbild ist da und völlig unauffällig. Außer Kalium alle Werte im Normbereich und Kalium ist bei uns in der Gegend immer erhöht - das liegt an den Böden, sagt der TA. Das spricht für die Fructan-Theorie meines TA.
Morgen darf Ebonie auf den Paddock, nachdem die die Steine abgesammelt habe.
Sie kriegt erstmal weiter Metacam in niedriger Dosis (für 250 kg).
Laut Wiegeschein von vor 7 Jahren wog sie damals 360 kg. Im Moment vermutlich mehr, weil sie definitiv zu fett ist. *schäm*
Mittels Federwaage bin ich jetzt auch in der Lage, ihre Heuportionen exakt zu portionieren. Ich gebe ihr derzeit 2 mal täglich 2 kg. Ich hoffe das passt. Jedenfalls ist nach einer Woche Diät der Speckwulst am Mähnenkamm nicht mehr ganz so hart, kommt mir jedenfalls so vor.

Und da ja ein Unglück selten allein kommt hat mein Wallach sich jetzt auch noch Husten zugelegt.
Und unserer Arthrose-Pferdeoma hat auch einen Schub und lahmt. *seufz* Beim nächsten Besuch werd ich meinen TA fragen, ab wann er Mengenrabatt gibt.
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Antwort #4 - 07. November 2009 um 19:52
 
7.11.
Nachdem wir heute 2,5 Stunden im Schweiße unseres Angesichts den über Sommer leerstehenden Sandpaddock entgrast haben (Momente im Leben, wo man sich fragt, warum man unbedingt Selbstversorger werden wollte)
Durfte die Ponynase raus - und war so glücklich, dass sie zu unserer Überraschung einen Freudenbuckler hingelegt hat. Reife Leistung für ein Pony, das vor einer Woche keinen Schritt freiwillig laufen wollte. *freu*  Smiley
Heute morgen hat sie mir noch eine Dusche beschert, als sie mit dem Hinterhuf protestierend gegen den Eimer trat ...
Aber dadurch, dass sie nun ihre Kreise durch den feuchten Sand zieht, entschärft sich auch das Kühlproblem.
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Antwort #5 - 11. November 2009 um 22:10
 
Gestern hat Ebo die letzte Dosis Metacam gekriegt. Jetzt ist sie medikamentenfrei. Befinden bislang unverändert ok. *Auf Holz Klopf*

Die Diät scheint auch anzuschlagen. Schlank ist sie zwar nach nicht mal 2 wochen noch nicht, aber sie wirkt wenigstens nicht mehr ganz so aufgeschwemmt hab ich den Eindruck.
Wenn es am Wochenende mal nicht regnet mach ich mal Fotos. Heute morgern wars zwar trocken, aber sie hatte gerade ein Schlammbad genommen unsd sah aus wie ein (glückliches) Schwein.  Laut lachend Da hab ichdann auf Bilder verzichtet. Und Abends seh ich die Ponys um diese Jahreszeit ja leider nur im Dunkeln.  weinend
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Antwort #6 - 14. November 2009 um 19:59
 
14.11.09
Eben ist es mir zum ersten Mal gelungen, bei Ebo Pulsation zu fühlen. An den beiden Hinterbeinen deutlich, an einem Vorderbein ein bischen und am anderen nicht.  unentschlossen
Ist es möglich, dass man einfach nix fühlt,wenns ihr gut geht und sich jetzt die Lage an den Hinterfüßen, die ja auch vom Schub vor 14 Tagen stärker betroffen waren, wieder verschlechtert?
Was würdet ihr tun? auf Verdacht wieder Metacam rein? Ich hab ja noch welches da.
Besonders lahm schien sie eigentlich nicht zu sein. War sehr anhänglich und ist mir auf Schritt und Tritt durch den Paddock gefolgt, als ich abgeäppelt habe.
Fütterungsmäßig hab ich auch nix verändert. Sie ist jetzt seit 14 Tagen auf 4 kg Heu pur. Könnte höchstens sein, dass sie irgendwie einen Apfel vom Apfelbaum neben dem Paddock erwischt hat, obwohl sie da nach normalen Maßstäben nicht rankommen sollte.
Ratlose Grüße
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Antwort #7 - 15. November 2009 um 21:58
 
15.11.09
Situation unverändert. Hufe Kühl, Pony lahmt nicht , leicht Pulsation zu fühlen.
Heute haben wir 5 to Sand auf dem steinigen hinteren Teil des Paddocls verteilt, dier Bisher provisorisch mit E Zaun abgetrennt war. Ebo fands prima, sie hat sich sofort in den Sand geworfen und ausgiebig gewälzt.  Laut lachend
Außerem ist sie jetzt wieder mit der ganzen Familie vereint. Wir haben für die restlichen Ponys die Weidesaison ebenfalls beendet.
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Antwort #8 - 16. November 2009 um 22:17
 
16.11.09
Heute ist mir aufgefallen, dass nach 17 Tagen Diät die EMS-artigen Fettpolster beim Pony - insbesondere hinter der Schulter noch deutlicher hervortreten, als zu Beginn der Diät, obohl es mir inzwischen schon wieder gelingt, die Rippen zumindest zu ertasten, was Anfangs nicht der Fall war. Sie war wirklich viel zu fett. *Schäm*
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Antwort #9 - 19. November 2009 um 21:57
 
Für kommenden diesntag habe ichmit dem TA einen Röntgentermin ausgemacht. Die Hinterhufe gefallen mir gar nicht, sehen irgendwie etwasabgeplattet aus.  GriesgrämigJedenfalls muss der hufschmied irgednwie ran. Zu lang sind die hufesowieso. wären anfang Nov. fällig gewesen, aber mitten in den akuten Schub rien haben wir natürlich nix gemacht.

Hat jemand eien Tipp, wie man das verfressene Monsterausbtremst? Ich habe zuwar jetzt alle Ponies heumäßig auf diät gesetzt, aber nur Ebo steht unentwegt an den Netzen und futtert. Die beiden kleinen machen auch was anderes und unsere Pony-Oma Dixie (Arthrose im Endstadium) hat gerade das Fressen weitestgehend eingestellt.  weinend Jedenfalls hat sie heute das Kraftfutter ganz verschmäht - nur etwas Heu gegessen. Außerdem hat sie deutlichen Wendeschmerz. Wohl mal wieder ein Schub.  weinend
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Antwort #10 - 24. November 2009 um 21:54
 
24.11.2009
Neues von der Front:
Die Röntgenbilder sind da.. Mein TA meint: geringgradige Rotation an allen 4 Hufen, die mit Hufbearbeitung in den Griff zu kriegen sein sollte.

Ich stelle die Bilder mal hier ein. Was meint ihr denn dazu?
Hinten links:
...

Hinten rechts:
...

Vorne links:
...

Vorne rechts:
...

Die Hufe sind insgesamt zu lang - das ist mir bewusst, aber der Termin wäre Anfang November fällig gewesen - mtten im akuten Schub. Deswegen haben wirs bis jetzt rausgezögert. Der Ponydame gehts gut. sie ist nach wie vor auf dem weichen Boden des Paddocks lahmfrei. Und hatte auch keine heißen Füßer mehr in letzter Zeit. *yauf Holz klopf*
Außerdem hab ich - um mal eine guter Nachricht nachzuschieben kürzlich die ersten Fohlenbewegungen gesehen. Sie ist jetzt im 7. Monat.

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Antwort #11 - 29. November 2009 um 22:22
 
Bevor morgen der Hufschmied kommt, hab ich heute mal noch den "Originalzustand" von Ebos Füßen dokumentiert. Ich hoffe, diesmal hab ichs mit der Bildgröße besser hingekriegt:
(Edit - sorry - weider zu groß)
Vorne links
...
...

Vorne rechts
...
...

Hinten links
...

Hinten rechts
...
...

Und damit es nicht nur Füüße zu sehen gibt hier das dazugehörige Pony. Ich finde ja, sie hat schon ein bischen abgenommen. Aber sie ist natrülich immer noch zu fett.  weinend
...

...

Ich bin ehrlich gesagt  erschrocken, als ich die Füße mal unverschlammt gesehen habe (und mit dem ganzen hier angelesenen Wissen beguckt habe). Haltet ihr es für möglich, dass Ebo vor einger Zeit schon einen unerkannten Schub hatte?  Traurig


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Antwort #12 - 29. November 2009 um 23:03
 
Ich schiebe mal noch ein Detail von der Kruppe nach.
Fettplacken? Ich glaube schon, oder was meint ihr?
...
Und das ist die Augenpartie:
(Irgendwie sehen die Beulen live größer aus als auf dem Foto.)

...

Die 2 da sind übrigends Ebonie goldene Töchter, mit denen sie zusammen lebt.  Zwinkernd
...
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Antwort #13 - 30. November 2009 um 11:39
 
30.11.09
Hufschmied war daund hat Ebos Zehen so weit verkürzt, wei es vertretbar war. Sie bleibt erstmal barhauf und nur auf weichem Boden.
Der Schmied meinte. Sie hat vor ungefähr 2 Monaten angefangen, sich in dne schub einzuschleichen, nach den Ringen am Huf zu schließen.
Wir werden jetzt mit kurzen Bearbeitungsdintervallen weiter machen (alle 6-7 Wochen).
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Antwort #14 - 06. Dezember 2009 um 21:24
 
Die Diät zeigt Früchte. Ebos Rippen sind jetzt wieder tastbar.
Die Beulen über den Augen sind ganz weich geworden. Die Placken hinter den Schultern sind kleiner. Allerdings beginnt der Speckhals zu kippen.  unentschlossen Sieht nicht so doll aus.
Das Fettpolster-Muster sieht mir doch sehr nach EMS-Pferd aus.
Im Moment wird sie ohnehin wie eins gefüttert.
Nur wie ich das bei Frost mit dem nassen Heu managen soll, weiß ich nicht. (Problematik der Eigenregiehaltung. Son Luxus wie warm Wasser am Stall haben witr natürlich nicht. Noch ist es ja zum Glück ziemlich warm.
Ich muss mich wohl in das Thema EMS-Tests nochmal vertiefen und sie ggfs. nochmal speziell darauf untersuchen lassen.
Eignetlich wollte ich dieses WE ja mal Fotos machen, aber es war die ganze zeit so grau und regnerisch, dass ich es dann doch gelassen habe.
Ebo ist guter Dinge. die hufe sind kühl (Pulsation - wie immer -) nicht zu fühlen.
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Antwort #15 - 11. Dezember 2009 um 13:25
 
11.12.09
Nach längerem Suchen ist es mir  gelungen einen Lieferanten in meiner Nähe aufzutreiben, der mir das Glucogard besorgen konnte.(Danke nochmal für die Links Nicki)  Gestern hab ichs dann endlich gekriegt. Eno frisst es auch ohne irgendwelche Beimischungen direkt aus der Hand (sie ist eben doch Typ verfressenes Monster  Zwinkernd
Damit wäre dann die leidige Mineralfutrterfrage erstmal gelöst.

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Antwort #16 - 14. Dezember 2009 um 14:33
 
14.12.2009
Mist! Wir hatten ordentlich Nachtfrost und der Paddockboden ist  durchsetzt mit chunchigen Eisklumpen. Ebo läuft darüber wie auf Eiern. Habe panisch Hufe und Pulsation gefühlt aber zum Glück waren die Füße kalt. Ist wohl einfach nur unangenehm auf dem buckligen Boden.
Außerdem musste ich das Heu heute erstmals trocken füttern. Mal sehen wie sich das auswirkt.

Edit: Heute Abend wars zum Glück wieder aufgetaut und Ebo wieder munter genug um ihre Tochter im Trab mit angelgeten Ohren durch den Paddock zuschreuchen. Futterneidisches Monster!  Zwinkernd
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Antwort #17 - 15. Dezember 2009 um 21:09
 
15.12.09
Gut dass ich gestern Abend den aufgetauten Paddock noch mit dem Rechen geglättet habe. Heut morgen war wieder alles stein und bein. Aber dadurch, dass es nicht mehr so bucklig ist läuft Ebo einigermaßen drüber. Hufe sind nach wie vor kalt und ohne Pulsation. Das trockene Heu hat auch bislang keine Komplikationen verursacht, wahrscheinlich nimmt sie nur jetzt langsamer ab. Andererseits braucht sie bei der Kälte ja auch mehr Energie und da ich ohnehin sehr spät gemähtes Heu habe, dürfte es insgesamt nicht so kritisch sein. *hoff*
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Antwort #18 - 20. Dezember 2009 um 19:08
 
20.12.09
Gestern bin ich mal dazu gekommen ein paar Fotos zu machen. Quslität der ausbeute leider mäßig, da die Ponies es viel zu spannend fanden, weas ich da mache und mir keine Ruhe ließen. Zwinkernd

Erstmal einer von Ebos Hinterfüßen:
...

Die Vorderhufe

...

Und die ganze schon ziemlich schwangere Auster bei ihrer Lieblingsbeschäftigung: futtern.

...

Hat jemand mal einen Tipp, wie ich verhindere, dass dieBilder immer so riesig werden? Bei mir sehen sie immer ganz klein aus?
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Antwort #19 - 30. Dezember 2009 um 19:03
 
30.12.2009
Gestern hab ich es dann doch gewagt und den Ponys die Winterwurmkur verpasst.
Völlig problemlos. *Schweiß von der Stin wisch*
Ebo ist munter und guter Dinge. Als ich heute die Hufe kontrollierte (kühl und ohne Pulsation) ging sie direkt mal ins Kompliment und als ich meinete nee das ist nicht gwollt, zog sie das andere Vorderbein auch noch ein und ging auf die Knie.
Da konnte ich mir das Grinsen natürlich nicht verkneifen. Zu ihrer großen Enttäuschung bin ich hart geblieben und hab ihr kein Leckeli gegeben, nur einen Krauler zwischen den Ohren.
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