Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Woody's Tagebuch (Gelesen: 12159 mal)
christl
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Woody


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05. Oktober 2009 um 13:48
 
Nun eröffne ich auch endlich ein Tagebuch.

Hier geht's um mein Pflegepferd Woody, das bei mir im Haus seinen Stall und hinterm Haus seine Weide hat.

Hier nochmal seine Daten zur Übersicht.

Name:   Woody
Alter:    14 Jahre
Geschlecht:  männlich (Wallach)
Rasse:   Haflinger
Stockmaß:  1,54 cm

--- 

1. Seit wann hat das Pferd Hufrehe Symptome (so weit bekannt)? 
Anscheinend hatte er letztes Jahr schon einen Schub. Wobei da nur ein Hufgeschwür behandelt wurde. Seit Anfang September 2009 wieder akut.


2. Wann wurde Hufrehe diagnostiziert?  22.09.2009

3. Mit welcher Untersuchung wurde es festgestellt (bei Verdachtsbehandlung bitte extra vermerken!)? 
Röntgenuntersuchung

4. Welche Symptome hatte das Pferd VOR der Behandlung? 
Lahmte sehr stark. Wollte so gut wie nicht mehr laufen. Nur unter Zwang.

5. Seit wann wird behandelt? 
Seit Anfang September Homöophatisch und Akupunktur. Hufverband, da zusätzlich ein Hufgeschwür vermutet wird.

6. Mit welchem Medikament? 
Traumeel, Nux Vomica

7. Gab/gibt es Nebenwirkungen, Erstverschlimmerungen etc. durch das Medikament? Wenn ja welche? Waren diese anhaltend? 
Er scheuert sich sehr stark. Teilweise kahl und blutig. Mittlerweile viel besser.

8. Was hat sich seit der Behandlung verbessert? Wie lange nach Behandlungbeginn wurden die ersten Verbesserungen bemerkt? 
Das Traumeel (i.M) hat sehr schnell geholfen. Der Hufverband hat ihm auch sehr gut getan, da er dadurch auch etwas gepolstert wurde. Durch die Diät geht's ihm im Moment super gut.

9. Wo gibt es jetzt noch Probleme? 
Aufscheuern. Ist aber schon besser.

10. Gab es Probleme bei der Diagnosestellung und der Therapieanweisung durch den Tierarzt? 
Keine Probleme mehr.

11. Wurde ein Blutbild gemacht, und zeigte das Abweichungen?
Es wurde kein Blutbild gemacht

--- 

12. Wie wird das Pferd gehalten? 
Bis September 24h Koppel. Seit er lahmt (Anfang September) in der Box. Am Anfang stundenweise raus (abgefressener Graspaddock). Langsam wieder gesteigert. Mittlerweile 24h auf abgefressenem Graspaddock (mittlerweile eher Staub- bald Matschkoppel).

13. Wie wird es gefüttert? 
Seit Anfang Dezember mit Heu. Besitzer gibt ihm zusätzlich wieder geschnittenes Gras, das vorher ca. einen Tag liegt.

14. Darf es auf die Weide (wenn ja: seit wann wieder, wie lange, was für eine Weide?)? 
Noch nicht. Wird mit Fressbremse ab nächster Woche stundenweise raus gelassen.

15. Kann das Pferd geritten bzw. bewegt werden?
Bewegt ja, geritten nein. Da es ihm aber im Moment so gut geht und er auch sehr brav ist, werde ich langsam anfangen ihn mehr zu bewegen um evtl. demnächst eine Reitstunde auf ihm zu nehmen.


Sonst noch zu sagen:

Am nächsten Sonntag bekommt Woody eine Freundin. Juhuuu!!!!  Laut lachend

Der Besitzer ist im Moment sehr kooperativ und gibt sich wirklich Mühe alles richtig zu machen.

Woody bekommt die nächsten drei Wochen eine Darmsanierung zur Entgiftung.



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christl
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Antwort #1 - 06. Oktober 2009 um 08:41
 
Habe gestern Bodenarbeit mit Woody gemacht und bin total überwältigt wie brav er im Moment ist. Macht mich schon etwas stutzig.

Gibt es Herbstdepressionen bei Pferden?  unentschlossen

So kenne ich meinen Woody nämlich nicht. Schmerzen scheint er aber keine zu haben.

Vielleicht tut ihm die Diät und die Behandlung an sich einfach gut und er war nur so spinnig, weil ihm die Hufe weh taten?!  hä?

Wär ja schön. So kann man nämlich wirklich was mit ihm anfangen und vielleicht nächstes Jahr sogar reiten. Wenn die Haflingerstute am Sonntag kommt wird er hoffentlich noch ausgeglichener.
Die Besitzerin der Haflingerstute hat übrigens einen Round Pen in der Nähe. Ca. 5 Min zu Fuß.
Das ist doch die optimale Trainingsumgebung!
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Antwort #2 - 06. Oktober 2009 um 13:30
 
Das muss ich jetzt einfach auch loswerden:

Gestern war auch ein 11-Jähriges Mädel da, das beim Besitzer gefragt hat, ob es bei Woody eine Reitbeteiligung machen kann.
Er hat ja gesagt, sie könne mit ihm spazieren gehen, ihn longieren und ihn reiten.
Angeblich hat sie ihn, als ich im Urlaub war ein paar mal (!!!) longiert und war mit ihm spazieren.

Ich war total schockiert. Ich arbeite nun schon seit letzten Dezember mit ihm und hab mich noch nicht getraut mit ihm auf's Gelände zu gehen, geschweige denn ihn zu reiten weil er manchmal total spinnt  und sie macht das nach zwei Tagen!!! Mal vom gesundheitlichen ganz abgesehen. Ich schone ihn und mache nichts damit es ihm gut geht und der Besitzer lässt einfach eine 11 Jährige machen was sie will. Er hätte zu ihr gesagt Woody wäre brav und sie könne alles machen. Von wegen! Hab mit ihm schon ganz andere Sachen erlebt. Ein Reitpony für ein Kind ist er mal definitiv nicht.

Sie hat mir erzählt er wäre zwei Mal fast durchgegangen und an der Longe hätte er sich losgerissen und wäre durch den Elektrozaun gerannt. Wie kann der Besitzer sowas verantworten?? Er hat sich auch sicher nicht im Schritt losgerissen. Soviel zum schonen bei Hufrehe.

Mal ganz davon abgesehen, dass ich die Art und Weise mir gegenüber nicht gut fand. Ich hab schließlich 9 Monate Vorarbeit geleistet. Hab es nicht mal vom Besitzer selbst erfahren sondern von der Besitzerin von der neuen Haflingerstute.  Ärgerlich
Hab dem Mädchen gesagt, sie solle nur Bodenarbeit machen und ihn putzen. Mehr im Moment nicht. Bin mal gespannt, ob sie das will. Sie wollte sicher ein Pferd zum reiten.

Oh Mann. Da hat man echt nur Ärger. Wenn er mir nicht so am Herzen liegen würde...
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Antwort #3 - 09. Oktober 2009 um 08:30
 
Es gibt viel Neues. Oh Mann war das schon wieder eine anstrengende Woche. Meine Urlaubsnachwirkungen sind völlig dahin. Aber es gibt neue Erkenntnisse.

06.10.09

Woody hat das erste Mal in seinem Leben, und er ist schon 14, die Zähne abgeschliffen bekommen. Er wurde leicht sediert. War leider nicht dabei, bin aber froh, dass der Besitzer im Moment etwas mehr dahinter steht.

07.11.09

Woody's Besitzer hat mich gebeten die Fütterung mit Darmsarnierung und die Medikamentengabe zu übernehemen.  Laut lachend
Gott sei Dank! Dann hab ich wenigstens die Kontrolle darüber, dass er nichts falsches bekommt.

Doch leider habe ich (oder zum Glück!!) entdeckt, dass der Stall (und an diesem Abend auch ich) voller kleiner Krabbeltiere war. Das war echt furchtbar und mich juckt's bei dem Gedanken immernoch. Die Tierchen waren 0,5 bis 1 mm groß und krabbelten ziemlich schnell herum. Nach einer heißen Dusche mit Essig als Shampoo waren sie an mir weg. Doch sobald man etwas vom Stall anfasst krabbeln sie wieder an einem herum. Und es juckt fürchterlich.
Das also sind Woody's Scheuerstellen. Nichts Sommerekzem!!!

Woody hat Milben!!!

Ich hab mich dann schlau gemacht und im internet recherchiert, was das für Viecher sind (zum Glück keine Läuse!!!).
Es sind Vogelmilben (Dermanyssus gallinae).
Die kommen vom Hühnerstall, der in Woody's Stall integriert ist.
Also sind auch die Hühner voller Milben.
Hab natürlich sofort die THP angerufen, die hat bei Großtierarzt (für Woody), beim Kleintierarzt (für meinen Hund Ocho) und ich beim Hausarzt (für mich) angerufen. Heute rufe ich noch bei einem Tierarzt für Nutztiere an (für die Hühner).
Jetzt muss ein Rundumschlag im Stall geschehen. Also alles raus, mit dem Dampfstrahler den groben Dreck entfernen, alles zu, Chemiebombe rein (hat mich 47 Euro gekostet), 12 Stunden nicht betreten. Hühner behandeln, Woody behandeln und alle drei Tag nicht in den Stall lassen.
Oh Mann, und am Sonntag soll die Stute kommen.

Der Besitzer meinte übrigens zu der Sache "Ach, da kalkt man den Stall neu, dann sind sie weg. Milben hat man immer."

Was soll man dazu sagen?! Die Hühner sind seit dem Frühjahr kahl gerupft und er meinte nur, das wäre die Mauser. Hab mich dann auch darüber informiert und bei der Mauser legen die Hühner keine Eier. Die Hühner haben aber massiv Eier gelegt. Also nix Mauser. Milben!!!

Ich muss jetzt natürlich höllisch aufpassen, dass ich im Stall so gut wie nichts anfasse und meine Klamotten sofort ausziehe, nachdem ich im Stall war. Sonst hab ich die Viecher in meiner Wohnung. Und heiß baden. Das tötet die, die an mir sitzen ab. ABer das fällt mir nicht schwer.  Zwinkernd

09.10.'09

Woody will nicht über das gepflasterte Stück vor dem Stall laufen. Trotz Futter im Stall. Kommt dann doch und lahmt leicht.
Im Notizbuch der Reitbeteiligung steht, dass sie gestern eine "Belastungsprobe" gemacht hat. Ich werd echt noch verrückt. Wie kann eine 11 Jährige an einem Hufrehekranken Pferd eine Belastungsprobe machen?!
Ich habe ihr Anfang der Woche gesagt, sie dürfe nur Bodenarbeit im Schritt machen und max. zwei Runden im Trab.

Heut Abend hole ich das Shampoo gegen Milben für Woody. Ist zwar auch pure Chemie aber der Tierarzt und die THP meinen es müsse jetzt halt mal sein.

Die Haflingerstute steht etwas entfernt im Ort. Wir werden Woody dann erst mal, wenn der Besitzer mitspielt, zu ihr stellen bis der Stall sauber ist.
Die Besitzerin der Stute will sich sicher nicht in nen verseuchten Stall stellen und Woody bekommt nicht gleich wieder neue.

Gott sei Dank weiß ich jetzt warum er sich schubbert und kann was dagegen machen.
Mit der Reitbeteiligung muss ich ein ernstes Wörtchen reden.
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Antwort #4 - 11. Oktober 2009 um 19:10
 
Das Wochenende war nun fast anstrengender als die Woche. Komme gerade von der Augenklinik. Aber da muss ich etwas ausholen um das zu erklären.

Der Besitzer von Hühnern und Pferd war total dagegen, dass etwas chemisches in den Stall kommt. OK, das musste ich akzeptieren. Obwohl er von allen Seiten gesagt bekam, dass das ein massives Problem ist. Lieber einmal richtig als ständig ein bisschen. Aber, wie gesagt, das muss ich akzeptieren.

Habe gestern den kompletten Stall ausgeräumt, abgedampft und gekalkt. Die erste Stunde war der Besitzer dabei. Dann hab ich ihn den Rest vom Tag nicht mehr gesehen.
Zum Glück kamen dann die neue RB und die Besitzerin der neuen Stute und haben mir geholfen.
Das war echt eine sau Arbeit. Von 09.00 Uhr bis 17.00 Uhr.
Blöderweise ist mir ein Spritzer Kalk ins Auge. Hab natürlich sofort das Auge ausgespült und eigentlich gedacht, dass es nicht so schlimm ist. Aber das hat heute morgen ganz anders ausgesehen.

Heut morgen hab ich mir erstmal Augetropfen in der Apotheke gekauft. Der Apotheker meinte aber ich solle gleich zum Arzt.
Das wollte ich aber nicht, weil ich Woody noch, bevor die neue Stute kam, mit Wellcare behandeln wollte, gegen die Milben. Sonst hat die sie ja auch gleich.
Das hab ich dann auch getan und wir haben die beiden zusammengeführt.

Es war Liebe auf den ersten Blick.   Smiley
Nicht nur mir sind die Tränen gekommen. Es war toll. Der Besitzer von Woody war nicht dabei. Wollte er auch nicht.

Bilder folgen.

Danach bin ich zum ärztlichen Bereitschaftsdienst und der hat mir nen riesen Ansch... gegeben, dass ich nicht gestern gekommen bin und mich gleich in die Augenklinik geschickt.

Meine Hornhaut ist, Gott sei Dank, in Ordnung aber meine Bindehaut hat ordentlich was abbekommen und ich hab ziemliche Schmerzen.

Naja, mit vielen Tropfen wird das wieder.

Woody und Blanka sind auf jeden Fall das Dream Team!! Da kann man über so manches drüber hinweg sehen.
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Antwort #5 - 13. Oktober 2009 um 10:23
 
Woody besteigt Blanka. Sie ist im Moment aber auch rossig. Ansonsten klappt es super. Außer, dass Woody mich nicht mehr beachtet.  weinend

Aber das wird sicher auch wieder.

Zu der Darmsanierung, die ich im Moment mache:

Er bekommt folgendes:

Hefe (10 Tageskur max. 1 Würfel/Tag)
Kräutermischung (750g - 1000g)
Mineralpallets (80g)
Knoblauchflocken gegen Parasiten (50g, glaub ich)
Schüßlersalz Nr. 1 (10 Stk.)
Schüßlersalz Nr. 11 (10 Stk.)
Heu

Habe auch Mash bekommen, was ich ihm 2-3 mal die Woche geben soll. Getrau mich aber nicht, da Pony (Petra) meinte, dass es für ein Hufrehepferd nicht geeignet sei.


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Antwort #6 - 14. Oktober 2009 um 08:15
 
Hab gestern beim putzen zum ersten Mal Woody's Rippen gespürt.

Er hat echt schon toll abgenommen.  Smiley
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Antwort #7 - 15. Oktober 2009 um 13:13
 
Die abgegraste Weide, auf die die zwei drauf dürfen ist leider nur noch Matsch. Der Bereich vor dem Stall ist mit Rasensteinen gepflastert.
Der Besitzer findet es überflüssig, an der Matschkoppel was zu ändern (Sand, oder sonstigen Streu). Wenn es zu schlimm wird, müssen die beide eben vor den Stall auf das gepflasterte Stück gesperrt werden. Sie sinken aber schon bis über den Huf in den Matsch ein. Beim nächsten Regen wird's ja noch viel schlimmer.

Jetzt meine Frage: Schadet die Matschkoppel wegen der ständigen kalten Feuchtigkeit den Hufen?

Auf den harten Pflastersteinen zu stehen ist doch sicher auch nicht gut, oder? Und das den ganzen Winter über?!  hä?
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Antwort #8 - 19. Oktober 2009 um 11:19
 
Woody scheucht Blanka auf der ganzen Matschkoppel rum. Vor allem wenn ich komme. Sie darf nicht in meine Nähe.

Er ist im Moment auch nicht wirklich lieb. Schnappt ständig mit den Lippen, sobald ich ihn anfasse. Also berühren geht echt fast nicht.
Obwohl er sich wirklich freut wenn ich da bin. Aber es ist sehr nervig.

Bin ziemlich unzufrieden, wie das grad läuft.  Traurig

Die Haut wird auch nicht wirklich besser. Der Schweif ist an der Rübe schon teilweise verfilzt vom scheuern. Obwohl ich ihn ja mit Wellcare behandelt habe. Weiß jetzt auch nicht, ob ich es nochmal machen soll. Hatte 200 ml benutzt (wie im Beipackzettel beschrieben) und das Gefühl, dass es zu wenig war. Am Hals scheuert er auch ziemlich.

Zum Glück scheint er wenigstens mit den Hufen keine Probleme zu haben.
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Antwort #9 - 22. Oktober 2009 um 07:52
 
Haben das Heu erhöht, weil wir (Besitzerin von Blanka und ich) denken, dass Woody einfach nur hunger hat und deshalb so unausstehlich ist.
Blanka kommt nachts in die Box, weil Woody sie nicht rein lässt. Dann hat sie wenigsetns nachts ihre Ruhe.
Morgens gibt's dann die Mineralien und draußen Heu.

Ist begrenzter Weidengang für Woody noch zu früh? Blanka's Besitzerin würde sie gerne auf die Koppel lassen.

Woody hat vereiterte Augen.
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Antwort #10 - 25. Oktober 2009 um 17:42
 
Heute haben wir einen Spaziergang zum Round Pen mit Blanka gemacht. Hat super funktioniert. Auf dem Round Pen haben wir dann etwas Bodenarbeit gemacht. Muss lernen mich noch besser durchzusetzen.
Sieht aus als hätte er zur Zeit keinerlei Probleme mit den Hufen. Gott sei Dank!

Bin echt im Zwiespalt, weil meine THP erneut gesagt hat, er könne auf jeden Fall, bis zu vier Stunden (ohne Fressbremse) auf die Weide und ich solle ihr vertrauen. Bin aber einfach vorsichtig. Es schadet nichts, wenn er erstmal nur mit Fressbremse raus darf. Das ist dann halt ein Kompromiss.

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Antwort #11 - 05. Januar 2010 um 13:21
 
Da ich so lange nichts mehr von mir hören ließ, hier ein kleines Update:

Woody geht's blendend! Blanka und er verstehen sich immer besser und von Hufrehe ist im Moment keine Spur. Er hat auch tolles Fell und scheuert sich nicht mehr.
Ich kümmere mich immer noch jeden morgen und abend um ihn und Blanka. Die Besitzerin von Blanka kommt gegen Mittag.
Wir sind mittlerweile ein sehr eingespieltes Team und es macht Spaß einen verbündeten zu haben.  Zwinkernd

Zu fressen bekommt Woody Heu und Stroh. Mittlerweile darf er ohne Fressbremse auf die Koppel, da eh nichts abzufressen ist.
Sein Mineralfutter (Mikrovital) und Schüssler Salze bekommt er auch noch jeden Tag.

Ich melde mich wieder wenn es etwas neues gibt!

Viele, liebe Grüße,

Christl

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Antwort #12 - 13. April 2010 um 08:04
 
Es gibt traurige Nachrichten.
Woody steht wieder alleine. Die Besitzerin von Blanka hat diese verkauft.  weinend
Die ersten Tage waren furchtbar. Woody hat wirklich gelitten. Mittlerweile geht's einigermaßen. Aber es ist für uns beide sehr anstrengend. Für mich, weil ich wieder alles alleine machen muss und es mir in der Seele weh tut, dass er so alleine ist und für ihn, weil er den ganzen Tag auf mich wartet.  weinend

Gott sei Dank ist der Besitzer nun endlich so weit ihn her zu geben. Obwohl er es damit nicht eilig hat. Warum auch, er hat ja weder Arbeit noch Kosten mit ihm.
Ich hatte angefragt, was er für Woody möchte, wenn ich ihn kaufe und er meinte 800€. Da fehlen mir echt die Worte. Seit Dezember 2008 kümmere ich mich schon um ihn (jeden Tag mindestens morgens und abends), er hatte einen Reheschub, Sommerekzem und ist sehr schwierig im Umgang und er möchte noch so viel Geld für ihn. Den käuft doch niemand außer ich. Wer will denn so ein Pferd?! Da fehlen mir echt die Worte.  Lippen versiegelt
Aber er ist halt ein Geschäftsmann und denkt sich wahrscheinlich, dass er vom Schlachter genauso viel bekommt.

Was würdet ihr denn tun? Ich möchte unbedingt nochmal mit dem Tierarzt sprechen, denn die Röntgenbilder habe ich immer noch nicht zu Gesicht bekommen (er ist aber seit letztem Jahr beschwerdefrei) und möchte ihn von einem Trainer begutachten lassen.
Wenn ich ihn kaufen würde, würde ich ihn in eine Haltergemeinschaft stellen, damit er Gesellschaft hat und ich mir die Arbeit mit anderen teilen kann. Es ist nur schwierig, da in der Diätgruppe zur Zeit kein Platz frei ist.

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Antwort #13 - 29. April 2010 um 07:55
 
Woody gehört seit gestern mir! Der Besitzer hat ihn mir geschenkt!  Durchgedreht
Er meinte er möchte doch nur, dass es dem Tier gut gehe und bei dem was ich alles schon gemacht hätte, würde es ihm bei mir am besten gehen! Unglaublich! Bin total platt!

Ich werde ihn so schnell wie möglich in einen Pensionsstall (VP) stellen, die ihn Rehegerecht unterbringen können. D.h. Laufstallhaltung in einer Gruppe von sieben Wallachen und über Nacht auf die Weide. Nachts bekommt er dann die Fressbremse auf. Ansonsten nur Heu und Stroh, wie bisher.
Dort habe ich auch die Möglichkeit ihn besser zu bewegen, weil sie dort ne Reithalle haben. Aber schaut selbst:
www.hof-zebas.de

Liebe Grüße,
Christl mit Woody
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Antwort #14 - 19. Mai 2010 um 07:51
 
Endlich!!
Seit gestern steht Woody in seinem neuen Zuhause! (majoky.de/hofzebas/)
Das Verladen hat ganz gut geklappt. Er war aber sehr verschwitzt, als wir ankamen.
Im Hof Zebas kam er erst mal in die Eingewöhnungsbox direkt bei seinen neuen Kumpels.
Hier ein paar Bilder.

Vorher (September 2009)
...
Nachher (Mai 2010)
...

Im neuen Zuhause:
...
...
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Antwort #15 - 21. Mai 2010 um 14:54
 
Gestern hat sich eine Huforthopädin an dem neuen Hof Woodys Hufe und sein Gangbild angeschaut.

Seine Hufe brechen leider am Rand stark aus. Obwohl der Schmied am 4.5.10 das letzte Mal da war.

Sie meinte, dass er seine linke Vorderhand kaum belastet. In ihren Augen (hätte sie es nicht von uns gewusst) sieht man auf den ersten Blick nicht, dass er Hufrehe hat. Sie hätte eher auf Hufrolle getippt (Oh Gooottt, nicht das auch noch!!!!  Schockiert/Erstaunt ) weil er spitz läuft und nicht abrollt wie es ein Rehepferd eher tun würde (????).
Sie tippte auch eher nicht auf eine Futterrehe sondern, wenn überhaupt auf eine Belastungsrehe von der Fehlbelastung wegen der Schulter.
Sie meinte die Fehlbelastung könne von der nicht vorhandenen Hufpflege und der mangelnden Bewegung kommen.
Sie hat nun um die Röntgenbilder gebeten. Leider hat der TA diese bei dem letzten Besuch vergessen mitzubringen.  Augenrollen
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Antwort #16 - 28. Mai 2010 um 07:38
 
Habe nun endlich die Röntgenbilder bekommen. Vielleicht kann jemand was dazu sagen?
Vorne links:
...
Vorne links Detail:
...
Vorne rechts:
...
Vorne rechts Detail:
...
Damals (nach dem Beschlag):
...
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Woody


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Antwort #17 - 28. Mai 2010 um 23:45
 
Woody hat wieder einen Reheschub.  weinend

Ich war gestern leider nicht im Stall. Die Stallbesitzerin meinte, er wäre gestern schon sehr schlecht gelaufen. Bin total erschrocken als ich ihn sah. Er wollte sich nicht mehr bewegen. Sein linkes Vorderbein entlastet er komplett und stellt es nach vorne.
Vermutlich ist die Ursache eine Kombination aus vielen Dingen. Die Umsellung von weichem Matsch auf Rasengittersteine, viel mehr Bewegung, durch die Gruppe, mehr Weidegang mit Fressbremse. Kurze, steile Hufe.
Leider ist meine THP in Urlaub. DIe THP des Hofes, die gleichzeitig die Hufbearbeiterin ist, war aber da und meinte, 20g getrocknete Weidenrinde reichen aus zur Schmerzlinderung.
Jetzt hab ich ein total schlechtes Gefühl, weil ich denke, er sollte doch ein richtiges Schmerzmittel bekommen.
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christl
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Woody


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Antwort #18 - 01. Juni 2010 um 07:37
 
Hier mal vorher nachher Huffotos:

Kurz nach dem Umzug in den neuen Stall:
...
...
Nach der Bearbeitung und seinem zweiten Schub:
...
Sie sind nass, weil ich sie vorher gekühlt habe.

Die Tierärztin war gestern da. Woody lief schon wieder viel besser. Sie meinte ich hätte mit meiner Erstbehandlung alles richtig gemacht. Er braucht aber so schnell wie möglich einen guten Rehebeschlag, weil sie bedenken hat, dass das Hufbein durchbricht. Die Hufe sind nämlich total kurz und abgelaufen. Viel Platz kann da nach unten nicht mehr sein. Sieht man an den Röntgen- und Hufbildern vom September. Da war der Huf noch viel länger. Wenn man jetzt den Zentimeter abzieht, müsste laut Röntgenbild das Hufbein schon fast unten sein.  Schockiert/Erstaunt
Blut hat sie genommen. Er bekommt auch Insulin und Glukose getestet. Er hat vorher gute 12 Stunden gefastet (fand er gar nicht witzig).
Traumeel soll ich die nächsten Tage auch noch weiter spritzen.
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Woody


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Antwort #19 - 02. Juni 2010 um 18:33
 
Woody hat nun Beschläge auf allen vier Hufen. Er hat Hufeisen falsch herum aufgenagelt mit einer Kunststoffplatte darunter und einer Gipsmasse (Knetmasse, die mit einer Flüssigkeit gemischt wurde und dann ausgehärtet ist) im Trachtenbereich.
Er lief sofort besser. Gut ist aber was anderes. Ich fand es schlimmer als vorgestern, da war er aber auch den ganzen Tag auf dem Sandplatz. Gestern hab ich ihn nicht gesehen aber meine Schwester meinte auch, dass er nicht so gut lief.
Leider halten die Nägel kaum. Der Schmied konnte sie fast nicht einschlagen, weil einfach nicht viel da ist zum einschlagen. Jetzt hoffen wir aber, dass er die Eisen so lange wie möglich behält.
Ich habe auf jeden Fall das Gefühl, dass ich in guten Händen bin. Der Hufschmied war 2,5 Stunden beschäftigt (eine halbe Stunde Vorbesprechung und zwei Stunden Hufe machen).
Jetzt muss ich einfach Geduld haben. Was nicht gerade eine meiner Stärken ist.
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