Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Fragen zu Fönix (Gelesen: 16767 mal)
Foenix
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Hufreheforum.de


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23. August 2009 um 22:27
 
Hallo zusammen!
Ich möchte mich kurz vorstellen: Mein Name ist Karin, Geb. 1962, ich wohne in der Schweiz, bin verheiratet und habe 2 Kinder.
Vor 3 Wochen wurde bei meinem Isi eine akute Hufrehe diagnostiziert. Leider musste ich gerade an jenem Tag für 2 Wochen weg und war beim Untersuch durch den TA nicht dabei. Dabei waren aber 2 Freunde aus dem gleichen Dorf, die beide auch Pferde haben und in der Folge meinen Fönix auch die ganze Zeit hindurch betreut haben, zusammen mit meinem Mann. Ich konnte unmöglich zurückkommen, so musste ich die Sache aus der Ferne mitverfolgen.
Sofortmassnahmen: Kühlen 5x täglich, weniger füttern (zu dick), Auslauf verkleinern, Entzündungshemmer, Schmerzmittel (beides eine Woche lang).
Es war nichts besonderes kurz vor dem Schub, ausser, dass ich einen ruhigen 2- Tagesritt unternahm. Reitdauer pro Tag ca. 4 Stunden, normalerweise gehe ich 1 1/2 bis 2 Stunden reiten, allerdings nicht täglich, aber so ca. 3 bis 4 x in der Woche. Er war also nicht untrainiert.
Zur Haltung: Offenstall mit Auslauf, bis zum Schub: nachts Weide, Heu 24 Stunden, ca. 1 Liter Hafer pro Tag, verteilt auf 2 Mahlzeiten, kaum Stroh. Jetzt: Weniger Heu, verteilt auf 3x pro Tag, eine kleine Handvoll Hafer, viel Stroh, keine Weide.
Der TA schickte mich erst letzten Do zum Röntgen: Beide Hufbeine haben sich gesenkt, das linke hat auch schon rotiert. Traurig
Diese Woche soll ich nun einen Rehebeschlag machen lassen, von Gips war nie die Rede.
Das Cushing wurde untersucht, ist aber negativ, vom Metabolischen Syndrom hat keiner was gesagt, das habe ich erst hier gelesen.

Hat jemand Erfahrung mit Eisen runter und ohne Eisen lassen, betreut durch einen Huforthopäden? Das wurde mir von einem sehr guten Ernährungsspezialisten (iWest) empfohlen. Nun bin ich ein wenig ratlos und verunsichert, denn das widerspricht dem TA ja völlig.

Herzlichen Dank allen, die mir mit Rat zur Seite stehen können!
Karin
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Pony
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Antwort #1 - 23. August 2009 um 22:39
 
Hallo und Willkommen im Forum

Foenix schrieb am 23. August 2009 um 22:27:
Zur Haltung: Offenstall mit Auslauf, bis zum Schub: nachts Weide, Heu 24 Stunden, ca. 1 Liter Hafer pro Tag, verteilt auf 2 Mahlzeiten, kaum Stroh. Jetzt: Weniger Heu, verteilt auf 3x pro Tag, eine kleine Handvoll Hafer, viel Stroh, keine Weide.

bitte nur Heu füttern und das gewaschen, bitte vorsichtig mit Stroh wegen Kolik Gefahr!!
alles andere weglassen auch die Weide


Der TA schickte mich erst letzten Do zum Röntgen: Beide Hufbeine haben sich gesenkt, das linke hat auch schon rotiert. Traurig
Diese Woche soll ich nun einen Rehebeschlag machen lassen, von Gips war nie die Rede.
Das Cushing wurde untersucht, ist aber negativ, vom Metabolischen Syndrom hat keiner was gesagt, das habe ich erst hier gelesen.
Wenn du Fotos hast stelle die bitte mal ein oder schicke sie mir per Mail dann mache ich das petra@hufrehe.org



Hat jemand Erfahrung mit Eisen runter und ohne Eisen lassen, betreut durch einen Huforthopäden? Das wurde mir von einem sehr guten Ernährungsspezialisten (iWest) empfohlen. Nun bin ich ein wenig ratlos und verunsichert, denn das widerspricht dem TA ja völlig.
es kommt immer auf das Pferd drauf an ob mit eisen oder ohne, am besten machst du mal Bilder von den Hufen dann können die Hufexperten mehr dazu sagen


Herzlichen Dank allen, die mir mit Rat zur Seite stehen können!
Karin


Kopf hoch das wird schon wieder bei fragen also immer her damit

hier auch mal was zum lesen für dich

http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1137478556

http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1174172058

und

http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1133291781
lg
Petra
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Antwort #2 - 23. August 2009 um 22:44
 
Hallo Karin,

herzlich willkommen hier im Forum.... auch wenn der Anlass dazu nicht so erfreulich ist.

Bekommt dein Pony jetzt noch Schmerzmittel / Entzündungshemmer ?

Hat es Hufpolsterverbände ?

Wie stark ist die Senkung und Rotation ? ist das auf beiden Hufen gleich?

Hast Du die Röntgenbilder ? Wenn ja kannst Du Sie einstellen (bzw per Mail schicken )

Bei einer Rotation die nicht zu extrem ist würde ich zu weiterer Barhufbearbeitung tendieren....bei Senkung zumindest vorübergehnder Beschlag mit Unterstützung des Hufbeins......aber das hängt von der Schwere des Falls ab.

Dann wären noch Fotos von den Hufen wichtig( von vorne,von der Seite und die Sohle)
und
ein Ganzkörperfoto von der Seite und die Augenpartie ohne Schopf.

Wurden schon Blutuntersuchungen gemacht ?

Ich würde auch in jeden Fall so wie Du deinen Isi beschreibst Insulin testen lassen.


Liebe Grüsse
Conny

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OsieW
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Tavli


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Antwort #3 - 23. August 2009 um 23:59
 
Liebe Karin,
auch von mir ein aufmunterndes Hallo.
Wie alt ist denn Dein Isi?
Bei meinem Pony wurde nach ca zwei Wochen ein entlastender Rehebeschlag gemacht.
Ich fand das gut, denn das Gewebe im Huf ist krank und eine zeitweise Unterstützung um weitere Absenkung zu vermeiden ist m.E. sinnvoll.
Was heißt denn Cushing negativ? Was für ein Test ist denn gemacht worden?
Blöd, wenn man nicht da ist, wenn sie krank werden.
Manchmal denke ich, das ist wie bei kleinen Kindern...

Gute Besserung!
Sie sind ja stark, die guten Isis! Zwinkernd
LG,
Osie
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Pony
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Antwort #4 - 24. August 2009 um 06:58
 
die Bilder sind vom 28./29. Juli 2009

...

...

...

...

...
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Pony
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Antwort #5 - 24. August 2009 um 07:03
 
Morgen

also die Hufe weisen deutliche Ringe auf und ich würde sagen das da alle 3 Monate leichte Schübe waren..

also bitte die Fütterung umstellen
nur Heu das bitte waschen...keine Weide und sonst nichts....kein Obst, Mineralfutter kein Hafer usw.....

lg
Petra
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Amadeus
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Antwort #6 - 24. August 2009 um 08:43
 
Hallo,

wollte nur eben kurz sagen, dass ich deinen Isländer mega hübsch finde! Durchgedreht

Das "Fachliche" haben die anderen dir ja schon geschrieben. Zwinkernd

Lg Mona
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Antwort #7 - 24. August 2009 um 09:31
 
Hallo Karin,
auch von mir noch herzlich Willkommen hier im Forum  Smiley
Du hast ja schon ganz viel Fragen bekommen und auch Links zum Lesen.
Dein Isi ist recht pummelig (nicht böse gemeint  Zwinkernd ) und darf gerne einige Kilos abnehmen. Die Fütterung hat Petra ja schon geschrieben.

Gruss Esther
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attilla
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Antwort #8 - 24. August 2009 um 09:40
 
Huhu Karin,  Smiley

auch von mir ein herzliches Willkommen.

Mit den ersten Infos bist Du ja schon gut versorgt. Bei weiteren Fragen - immer her damit.  Zwinkernd

LG Moni
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OsieW
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Tavli


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Antwort #9 - 24. August 2009 um 14:15
 
Hallo Karin,
auch ich bin sehr begeistert von der Ausstrahlung Deines Vierhufers!
Wohl fallen mir tränende Augen auf. Hat er das immer?
Hier ist ein link, wo Du über verschiedene Symptome lesen kannst, die
bei Cushingpferden vorkommen können:

http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1224688415
Viel Erfolg bei der Diagnosesuche
wünscht Dir
Osie
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Foenix
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Antwort #10 - 25. August 2009 um 01:28
 
Hallo Ihr lieben Mitstreiterinnen!

Ihr ahnt gar nicht, wie froh ich bin um eure Antworten... Denn so langsam beginnt in mir der Schock zu wirken und ich merke erst jetzt so richtig, wie weh mir das ganze tut.
Ja, der Fönix ist ein hübscher Kerl mit tollen 5 Gängen, einem einwandfreien Charakter und einem Gehwillen, wie er besser nicht sein könnte, dabei kann ihn sogar meine 11- jährige Tochter reiten. Er ist jetzt 18 Jahre alt und ich dachte, ich könne ihn noch manches Jahr reiten.

Morgen kommt nun der Schmied und wird ihm einen entsprechenden Beschlag machen, ich nehme jetzt mal an, der weiss, was er zu tun hat.

Mein TA hat heute am Telefon gemeint, Heu wässern bringe nichts. Ist das nicht so bekannt bei den Tierärzten? Bei mir ist das nur mit viel Aufwand möglich, gibt es Alternativen?
Bis jetzt bekam er Oekoheu, das ist ja auch besser als frühes Heu.
Das Kraftfutter und die Weide sind natürlich ganz gestrichen, auch Brot und Aepfel kriegt er gar nicht mehr.

Zu den tränenden Augen: Nein, die hat er nur, wenn er sein Fliegenkäppi immer wieder auszieht und ihn so die Fliegen tagsüber plagen können.

Der TA im Tierspital hat mir vom Cushingsyndrom erzählt und es gleich testen lassen mittels eines Blutuntersuches. Das kann nun ausgeschlossen werden.

Liebe Esther: Ja, er ist pummelig und ich werde ihn abnehmen lassen. Ich bin froh, dass hier ehrlich geschrieben wird, sonst könnte hier nicht geholfen werden. Das eigene Pferd ist ja immer das schönste, aber man darf die Augen vor den Tatsachen trotzdem nicht verschliessen.

Liebe(r) Osie und alle anderen: Danke für eure aufmunternden Worte! Ich schätze das sehr.

Herzlich Karin
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Ayra
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Antwort #11 - 25. August 2009 um 07:41
 
Hallo Karin,
ich möchte Dir auch ein bischen Mut zu sprechen....
Dein hübscher Isi wird schon wieder. Die Hufe sehen aber schon ganz schön rillig aus. Vielleicht hatte er mehrere leichte, schleichende Schübe trotz der vielen Bewegung, die Du ihm verschaffst.
Meine Shettystute habe ich erst dann aus der schmerzhaften Pfase des Reheschubs rausholen können, nachdem sie die ersten 3 Tag gewaschenes Heu bekam. Alle Schmerzmittel und Entzündungshemmer haben augenscheinlich nicht viel genutzt, wohl aber die Futterumstellung.  Ich bin also absolut überzeugt, dass das Heuwaschen hilft. Warum geht das denn bei Euch so schlecht?
Auf Fall wünsche ich erstmal Gute Besserung!
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Beste Grüße
Suse
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Aktueller Gesundheitszustand:
Shetty, gutes Fell, immer noch lockige Mähne,

das Pony wird gearbeitet: läuft nun wieder gerne und fleissig vor der Kutsche

ACTH Wert im Oktober 2009 von 124 darauf hin 0,5 mg- wg, des Schubs auf 0,75 mg gesteigert - ACTH-Test 9,04 (20 - 50 Laboklin) guter Zustand
bei 0,5 mg - ACTH-Wert 23,5 (TiHo Hannover >50 ) aber trotzdem noch Symptome, seit Mitte Oktober auf 0,625mg mit Besserung der Symptome, Mitte Dez. auf 0,6825 mg, dann auf 0,75 mg - Ergebnis> kühle Hufe, lustiges Pony, die Locken werden weniger... aktuell 1 mg mit einem ACTH-Wert von 16, seit 7/2012 1,25 mg, seit 4/2013 wieder auf 1 mg gesenkt, seit 6/2013 auf 0,75 mg

Fütterung: 4-5 kg altes Heu am Tag,  125 gr. Heucobs mit Chromhefe, Kräutern,  Vit E, Hagebutten 


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Antwort #12 - 25. August 2009 um 08:13
 
Hallo Karin,

von mir auch Herzlich Willkommen.
schliesse mich den anderen an: ein hübscher Isi !

Kannst du die Röntgenbilder einstellen?
Wegen dem Beschlag, weißt du was er genau machen will.
Und wenn er dann beschlagen ist, kannst du dann Bilder einstellen.
wenn ihr schon auf Cuhsing untersucht habt, hast du auch das genaue Ergebnis?
Ich würde noch auf EMS testen lassen.

LG
Manu
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An jenem Tag, der Dir gegeben, schenke Deinem Pferd Sonnenschein,
dann wird in Deinem ganzen Leben, kein Tag für Dich und Dein Pferd einsam sein.
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Amadeus
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Antwort #13 - 25. August 2009 um 08:44
 
Hallo Karin,

auch ich kann dir nur dazu raten, das Heu zu wässern.
Mein TA meinte damals auch, das wäre sinnlos, aber nur dadurch, dass ich angefangen habe, das Heu zu wässern, kam mein Pony aus den ständigen Hufreheschüben raus.

Lg Mona Smiley
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Tavli


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Antwort #14 - 25. August 2009 um 12:25
 
Liebe Karin,
es ist eine sehr doofe Zeit, wenn man zum ersten Mal damit konfrontiert wird, daß unsere lieben Freunde Alterserscheinungen zeigen.
Ich habe bei meinem Pony (jetzt 22) auch öfters gedacht:
Du hast mich so viele Jahre treu getragen, jetzt bin ich einfach mal dran und muß mich um Dein Wohl kümmern. Das ist ok so
Und auch gehen diese akuten Zeiten vorbei und wenn sich alles eingespielt hat, dann können unsere Kranken wieder ganz schön pfiffig sein (frag mal Tavli).
Auch wenn ich jetzt quengelig wirke:
Selbst wenn die Cushingwerte im Blut noch nicht bedenklich sind, kann es sein, daß Dein Süßer doch darunter leidet.
Bei meinem Pony waren die Werte erst nach Jahren richtig schlecht.
Denn man muß sich schon fragen: Warum hat das Pferd Hufrehe?
Der Stoffwechsel stimmt nicht, oder es sind Gifte im Körper (was ein auseinandergeratener Stoffwechsel natürlich auch bewirkt.)
Wie ist denn die Leber?
Alles Gute und halte uns auf dem Laufenden!
wünscht Dir und Deinem Roten
Osie
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Antwort #15 - 26. August 2009 um 15:27
 
Hallo alle!
Danke für den Zuspruch euch allen, ich merke, dass ich das echt brauche im Moment.

Gestern war der Hufschmied da, ich habe ihn kommen lassen, damit nicht noch mehr Zeit vergeht und war selbst nicht dabei. Nun hat er dem Pferd einen ganz normalen Beschlag verpasst, ich dachte abends, mich trifft der Schlag. Bevor ich ihn aber anrufe, wollte ich von euch wissen, ob das auch möglich ist, oder ob hier Fehler passiert sind.
Dann gibt es auch immer noch die Option, dass ich die Eisen ganz entfernen lasse und mit einem guten Huforthopäden zusammen arbeite, bis er später wieder beschlagen werden kann.
Ich bin einfach- einmal mehr- ziemlich verunsichert.

Bis später wieder
Karin
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madahn
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Antwort #16 - 26. August 2009 um 16:46
 
Hallo Karin,
das ist ja blöd. Hatte der Schmied denn Anweisung, einen Rehebeschlag drauf zu machen? Ich persönlich fänd einen normalen Beschlag nicht so gut, der hat dann doch bestimmt nur einen Aufzug an den Vorderhufen, oder? Dann ist die Zehe eingequetscht - diese sollte aber frei schweben...  Meine persönliche Einstellung geht eher zum Barhuf, weil da eine Nachbearbeitung in kürzeren Abständen möglich ist. Man kann immer mal wieder etwas nachraspeln, sodass das Ganze optimaler wird. Aber das muss von Pferd zu Pferd individuell entschieden werden.
Ich würde wohl an deiner Stelle der Huforthopäde mal draufschauen lassen und fragen, was dieser meint...

Gruss Esther
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Tavli


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Antwort #17 - 26. August 2009 um 23:37
 
Grusel!
Auf jeden Fall würde ich vermeiden, daß auf den Hufen noch weiter herumgehämmert wird.  Ärgerlich
Es gibt doch spezielle Krankenschuhe, mit denen man die Füße von unten abpolstern kann. Du findest hier im Forum bestimmt Hinweise darauf. Das Pferd wäre dann barhuf, aber doch abgestützt.
Uff!
Lg,
Osie
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Antwort #18 - 28. August 2009 um 23:03
 
Ein herzliches Hallo auch von mir! Ich habe selber auch einen Isländer der Hufrehe hat. Schön das es hier noch andere Isis gibt! Smiley Ich hoffe du findest hier die Antworten auf alle deine Fragen. Mir wurde schon gut geholfen. Liebste Grüße
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nach 3 Monaten Stationsaufenthalt (im Jahr 2011) wieder topfit; Diagnose EMS; schlank und sportlich zur Zeit

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Heu mehrmals am Tag, 1x tgl. Heucobs (von Agrobs, Protein Light) da sie zurzeit so dünn ist und nach getaner Arbeit 3-4 Hände Müsli (Marstall Vito) und 2 Hände Hafer, wenn das Immunsystem Unterstützung braucht gibt es Lapacho Tee übers Futter (500 ml am Tag), ansonsten ab und zu Leckerlies oder mal ne halbe Möhre, keine Weide mehr seit 2011.

wird das Pferd gearbeitet?:
fast täglich, meistens 6 Tage die Woche, viele und längere Ausritte, Doppellonge, normale Longenarbeit auch mit dem Kappzaum und Spaziergänge; alles wird überwiegend mit Hufschuhen gemacht, zur Zeit haben wir die Cavallo Trail, damit sind wir sehr zufrieden, ab und an klappt es auch ohne Hufschuhe super.
 
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Katharina.S.




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Antwort #19 - 29. August 2009 um 13:00
 
als grosser barhuffan bin ich natürlich der ansicht, dass die eisen runter müssen. aber das kommt auch immer auf das pferd an. ein ganz normaler beschlag scheint mir auf jeden fall nicht in ordnung zu sein, es gibt ja auch spezielle reheeisen, die dann die zehe freilassen oder eine platte haben. ich bin halt der meinung, dass die erschütterung beim nageln für einen huf der den verbund verloren hat, nur schädlich sein kann. aber das ist wie gesagt ansichtssache.
klär das mit deinem schmied, warum er solche eisen draufgemacht hat. such dir einen huforthopäden (nicht statiker!!). ein kompetenter wird dir auch nicht ausschliesslich zu barhuf raten, das ist einfach vom pferd abhängig. aber tun würd ich auf jeden fall so schnell wie möglich was. jede stunde kann zählen!
wenn du dich entscheidest die eisen abzunehmen, kannst du dir hier tips für gute hufverbände holen, um die übergangszeit zu erleichtern
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