Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Fragen zu Danni-Bär / Hufrehe (Gelesen: 111279 mal)
Danni-Bär
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03. Juni 2009 um 22:49
 
Hallo Zusammen,
wie kommt man ans Hufreheforum? Richtig...
letzte Woche fing es an - Danni, mein 22 Jahre alter Araber-Reitpony Wallach, fing an zu lahmen... ERstmal ein paar Tage abgewartet. Der Schmied war ein paar Tage später da und danach ging gar nichts mehr  Traurig
also kam der TA (erstes Mal letzten Freitag). Sie kam direkt mit der Zange und der kleine war sehr druckempfindlich, hatte Pulsation auf beiden Vorderbeinen und ging auch sehr kurz. Diagnose: Verdacht auf Hufrehe  Schockiert/Erstaunt
Hätte ich NIE IM LEBEN mit gerechnet!!!!! ER steht jetzt seit fast 15 Jahren im Offenstall, im Sommer freier Zugang zur Wiese (wobei wir sehr vorsichtig sind mit Angrasen und auch im Sommer nur alle paar Tage 1 m weiterstecken), im Winter Heu...
Behandlung über´s WE war morgens und abends Heparin spritzen, abends SChmerzmittel und Hufe mit Watte und SChuhen eingepackt und mit Jod-Wasser-Gemisch angegossen. Und Heudiät und Grasverbot...
Samstag haben wir das mit Maulkorb gut hinbekommen, Sonntag hat er sich das Teil ausgezogen, seitdem ist er tagsüber in Paddockhaft...
TA war Sonntag nochmal da und war sehr zufrieden!!!  Smiley
Seitdem sind die Füße trocken eingepackt, SChmerzmittel was runtergesetzt... Heute hat er samt Schuhen auf dem Paddock wahre Bocksprünge hingelegt, es geht ihm schein´s zu gut!!!
Morgen kommt sie wieder und will Röntgenbilder machen - ich in total aufgeregt und habe ungefähr 1.000 Fragen an Euch!!!!
Was kommt in etwa auf mich zu, wenn die Röntgenbilder morgen die Befürchtung bestätigen?
Was haltet ihr von Rehe-Futtermitteln? Habe schon von bestes-futter ein paar Produkte gesehen (sind die nur bei EMS geeignet??) und von natural horse care gibt es ein Rehe akut... Was haltet ihr von solchen Präparaten?
Ich hoffe, ich habe euch nciht erschlagen - war auch nciht sicher, in welches Forum der beitrag gehört, aber ich freue mich über jede Antwort!!!
LG Kerstin und der Danni-Bär
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Antwort #1 - 03. Juni 2009 um 22:52
 
Herzlich Willkommen! Fragen sind kein Problem, aber ein Bild deines Pferdes wäre hilfreich. Bei dem Alter des Pferdes sollte man natürich auch an Cushing denken.....also: Hast Du ein Bild für uns?
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Wo kämen wir denn dahin wenn alle nur sagen würden "Wo kämen wir denn dahin", und keiner ginge um zu sehen wohin wir kämen wenn wir gingen ?
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Danni-Bär
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Antwort #2 - 03. Juni 2009 um 22:57
 
Hey, das nenn ich eine schnelle Antwort Smiley
Braucht ihr ganz aktuelle Fotos? Ich schau mal gleich nach, was ich auf dem Rechner habe...
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Benjamin


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Antwort #3 - 03. Juni 2009 um 22:58
 

Hi Danibär,

ich denke, mit Heu kannst Du Dein Pferd erstmal ganz gut am Leben erhalten. Mit Krippenfutter kann man keine Rehe bekämpfen.

Wie schon von Jumanji geschrieben wäre aufgrund des Alters auch bei mir Cushing der erste Gedanke. Zumal Du das Pferd so lange kennst und ich daher mal positiv denke, dass Du nicht nach 15 Jahren anfängst auf einmal grobe Fütterungsfehler zu machen. Wobei allerdings Cushing ein Pferd auch dahingehend anfällig macht, dass es dann auf Kohlehydrate sensibler reagiert wird (Fruktan aus Gras, Getreidesträke aus Krippenfutter). Das nennt man dann Insulinresistenz (oder Metabolisches Syndrom).

so, wer erschlägt hier wen  Zwinkernd Immer munter bleiben, ihr packt das schon!

LG Anne
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Antwort #4 - 03. Juni 2009 um 23:00
 
Hallo und willkommen im Forum

Ich habe erstmal ein paar Fragen an Dich

wie wird dein Pferd gehalten ? (z. B. Weide,wenn ja wie lange, Offenstall, Paddockbox, Pensionsstall mit Weidegang) 
Wurde schon einmal irgendetwas untersucht hinsichtlich der Ursache? z. B. großes Blutbild ? wenn ja, was hat dieses ergeben ?   
wie wird Dein Pony/Pferd gefüttert (bitte ganz genau aufführen - auch Leckerlies Äpfel, Möhren etc.)   
Sind schon einmal Röntgenbilder von den betroffenen Hufen angefertigt worden ?   
wie und wie oft wird gearbeitet mit dem Pferd  ? 
war etwas auffälliges kurz vor den Schüben (Impfung, Wurmkur, Schmied, neues Heu anderer Ballen oder neuer Lieferant)   
   
Wenn Du Fotos für uns hättest von Deinem Pferd/Pony - möglichst von der Seite, die Augenpartie (ohne Schopf) und am besten auch noch von den Hufen, wäre dies sehr hilfreich für uns. 

Mit all diesen Informationen kann man sich einfach schon eine Vorstellung des Problems machen und evtl. schneller mit Rat und Tat zur Seite stehn.

lg
Petra
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Danni-Bär
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Antwort #5 - 03. Juni 2009 um 23:15
 
Hallo Ihr Lieben,
erstmal tausend Dank für die schnellen Anworten - ich bin so froh, dass ich mich angemeldet habe!!!
Nun zu euren Fragen:
Das Pony steht seit über 15 Jahren im Offenstall (Unterstand mit angrenzendem Paddock). Im Sommer 24 h freier Zugang zur Wiese, die allerdings nur alle paar Tage 1 m weitergesteckt wird... Ein Blutbild oder Röntgenbilder sind noch nicht gemacht worden, das steht morgen an, bis jetzt war nur akute Behandlung angesagt..
An Futter hat er bekommen (bis zur Diagnose): Morgens frisst er bei den großen ein paar Maul voll Hafer mit Pellets mit (nicht viel, er steckt mal die Nase rein, während die fressen). Im Sommer freier Zugang zur Wiese, im Winter freier Zugang zu Heu. Der Unterstand ist mit STroh eingestreut.
Abends an Zusatzfutter ein paar Hand voll Marstall Senior. Im Winter bekamen sie noch zusätzlcih abends Möhren mit Leinöl, seit ca. 2 Monaten nicht mehr... Ein paar Leckerlies und trocken Brot. An der Fütterung wurden seit Jahren nichts verändert...
Bewegt wird er ca. 4-6 x die Woche (vom Spaziergang bis zur Kinderstunde).
EINE BEsonderheit gab es allerdings, die mir auch nciht aus dem Kopf geht: Vor ca. 2 Wochen hatte er Schaum vor dem Maul und wollte nciht fressen. Der TA war da und hat Haken auf den Zähnen diagnostiziert. ER hat akute Schmerzbehandlung gemacht und innerhalb von wenigen Stunden war er wieder fit. ER hat inzwischen die Zähne geraspelt bekommen und das Problem ist nciht wieder aufgetaucht, ist mir aber auch im Kopf geblieben...
Ein paar TAge nach der ersten Lahmheit war der SChmied da - ab da ging er richtig lahm...
Ich hoffe, die Antworten reichen erstmal aus, ansonsten FRAGT - ich bin so froh, dass ihr sofort helfen wollt!!!
Das mit den Fotos probier ich mal, hab vorgestern ein paar gemacht (die Hufe sind allerdings noch eingepackt).
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Antwort #6 - 03. Juni 2009 um 23:28
 
So, anbei ein Foto von Montag mit eingepackten Füßen...

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Antwort #7 - 03. Juni 2009 um 23:30
 
Augenparty ohne Schopf hab ich gerade nicht, aber wie wär´s mit einem Auge? Zwinkernd Auch von Montag...

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Benjamin


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Antwort #8 - 03. Juni 2009 um 23:42
 
der ist aber schick! wobei er für meinen Geschmack schon etwas schlanker sein könnte.  Zwinkernd

wenn der TA morgen kommt hak mal nach, ob der sich mit der Bestimmung des Hormons
ACTH
auskennt wegen Verdacht auf Cushing (Alter des Pferdes PLUS Hufrehe reicht schon für einen ernsthaften Verdacht). Sonst kann er sich an der Tierärztlichen Hochschcule Hannover bei Prof. Bollwein kundig machen. Kostet auch nur 50 Euro der Test und dann hast Du was in der Hand und nichts versäumt.

LG
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Tavli


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Antwort #9 - 03. Juni 2009 um 23:44
 
Auch ein frohes Hallo von mir, auch wenn der Anlaß nicht so rosig ist!
Wenn Dein Pferd Hufrehe hat, dann ist verständlich, daß, nachdem der Schmied an den Füßen gewerkelt hat, die Schmerzen noch zunehmen.
Stell Dir vor, Du hast einen blauen Fingernagel und dann klopft Dir noch jemand drauf...
So ähnlich muß es sich für die armen Kranken anfühlen.

Schaum vorm Maul finde ich, klingt irgendwie in der Tat bedenklich.
Ist es möglich, daß er irgendetwas Giftiges gefressen hat?
Auch von Vergiftungen kann man Hufrehe bekommen.
Wichtig ist, daß Dein vierbeiniger Freund jetzt viel Ruhe hat, auch wenn es ihm schon wieder besser geht.
Ein entzündeter Hufapparat ist extrem labil.
Gute Besserung!
wünscht
Osie
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Danni-Bär
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Antwort #10 - 03. Juni 2009 um 23:57
 
Hm, ich dachte bei Cushing immer an "locken" und Fellprobleme, die hat er gar nicht... Aber auf einen Bluttest wollte ich sie morgen auf jeden Fall ansprechen! Und Bilder wollte sie morgen auch machen...
Ich will unbedingt wissen, was es genau ist, damit auch die Behandlung 100% stimmt...
Das mit den Zähnen war wirklich merkwürdig, aber mein TA meinte, bei Vergiftung käme auch Schaum aus der Nase. ER meinte, das wäre nur übermäßige Speichelproduktion, da er aufgrund kleiner offener STellen im Maul (wegen der haken) nicht schlucken wollte... Danach war auch Ruhe, aber auch dieses Thema werde ich morgen nochmal ansprechen.
Das der Schmied die Sache verschlimmert hat, ist vollkommen klar - frische Nägel im entzündeten Huf  Traurig
Ich werde morgen berichten, was sich ergeben hat...

Bis dahin,
LG Kerstin und der Danni-Bär

PS Das er Ruhe braucht, scheint er ganz anders zu sehen, vorhin hat er auf dem Paddock gebockt und ein paar wirklich flotte Trabrunden gedreht - ich muss unbedingt das Schmerzmittel absetzen,,, Augenrollen
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Antwort #11 - 04. Juni 2009 um 07:29
 
Guten Morgen, von mir auch Herzlich Willkommen.

Ne bei Cushing ist das haar nicht immer Lockig es gibt noch viele andere Anzeichen. Und die Krankeit ist ein schleichender Prozess. Um so früher die Erkannt wird umso besser.
Hier lies dir das mal durch:
http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1130675357

LG
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Sind wir nicht alle ein
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Antwort #12 - 04. Juni 2009 um 12:54
 
Hallo und ein verspätetes, aber nicht minder herzliches Willkommen auch von mir!

Zum Thema Cushing: Leider ist es Tatsache immer noch so, dass selbst in Lehrveranstaltungen an den tierärztlichen Hochschulen als allererstes wenn es zum Cushing kommt, ein Foto gezeigt wird von einem gelocktem Pony....
Nun denn, meiner hatte auch keine Locken  Zwinkernd

Ich drücke dir die Daumen dass ihr ein eindeutiges Testergebniss bekommt. Zur Fütterung und Bewegung hast du ja schon einige Tips bekommen. Wenn er unter Schmerzmitteln rumtobt ist es nicht wirklich gut. Der Hufapparat ist labil und sollte geschont werden.

Also, viel Erfolg und Glück für  heute!

LG Angie
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Antwort #13 - 04. Juni 2009 um 12:57
 
wenn all diese Symptome zu sehen sind, leidet das Tier schon länger an der Krankheit....leider
lg
Petra

ich bin heute immer mehr der Meinung, erkrankt ein Pferd an Hufrehe sollte auf jeden Fall EMS und ECS untersucht werden in den USA ist das schon gang und gebe
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Danni-Bär
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Antwort #14 - 04. Juni 2009 um 13:44
 
Pony schrieb am 04. Juni 2009 um 12:57:
wenn all diese Symptome zu sehen sind, leidet das Tier schon länger an der Krankheit....leider
lg
Petra

ich bin heute immer mehr der Meinung, erkrankt ein Pferd an Hufrehe sollte auf jeden Fall EMS und ECS untersucht werden in den USA ist das schon gang und gebe


Dann habe ich noch Hoffnung, denn bis auf die -noch unbestätigte Rehe - passt kein Symptom...
Ich will auf jeden Fall ein ERgebnis - wie auch immer es ausfällt! Ich hoffe, sie kann die Tests durchführen - ich werde berichten...

LG und nochmal tausend Dank für eure Antworten - ihr seid großartig  Smiley
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Antwort #15 - 04. Juni 2009 um 15:08
 
Wenn meine TÄ Schmerzmittel bei Rehe verschreibt, dann ist auch IMMER "Vetranquil" mit im Gespräch. Das Mittel stellt die Tiere ruhig, daß sie sich von alleine nicht so viel bewegen. Die Schmerzmittel selber, z.B. "Metacam" helfen ja auch, die Entzündung einzudämmen, also haben sie auch ihren Sinn.  Das Beruhigungsmittel schmeckt den Tieren sehr gut und es macht sie nicht latschig, sondern einfach ruhig.
Das ist vielleicht im Moment zu wünschen.

Hier findest Du mögliche Erscheinungen bei Cushingpatienten:
http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1224688415

Grüßli,
Osie
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Benjamin


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Antwort #16 - 04. Juni 2009 um 18:41
 

Hi!

Wie wars denn mit dem TA? hoffe es wurde wegen Cushing-Verdacht nicht gleich abgewunken? Mein Cushi hat übrigens auch keine Locken  Zwinkernd

die offenen Stellen im Maul würde ich nochmal kontrollieren lassen, ob sie weg sind. Haken sind natürlich eine plausible Erklärung. Allerdings neigen Cushing-Pferde auch zu empfindlichen Maulschleimhäuten und könen dort von kleinen Pickelchen bis zu Geschwüren alles mögliche veranstalten.

LG Anne
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Antwort #17 - 04. Juni 2009 um 20:50
 
Hallo Zusammen,

ich komme gerade aus dem Stall! So ist der kleine fit und frech wie immer...

TA hat Röntgenbilder gemacht und bereits ausgewertet! Ich war echt beeindruckt, eine halbe stunde nachdem sie vom Hof gefahren ist, kam der Anruf! Links vorne Rotation 3,6%, rechts vorne 4%. Ist das viel? Was heißt das genau????

Pulsation ist links ganz weg, rechts noch leicht zu spüren. Er läuft fast klar, tickt noch leicht rechts...

Anfang der Woche soll ein Rehebeschlag drauf.

Die offenen Stellen im Maul sind weg, die Zähne sind ja geraspelt worden. Sie sah da auch keinen Zusammenhang. Cushing würde sie ausschließen, eine Probe muss ihrer Meinung nach morgens genommen werden, um ein richtiges ERgebnis zu bekommen... Blut hat sie abgenommen, das ERgebnis kommt am Montag.

Was heißen die ERgebnisse genau für mich? Ich hoffe, ihr könnt mir Antworten geben, bin nach wie vor echt ein wenig verwirrt von der unerwarteten Diagnose...

LG Kerstin und der Danni-Bär
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Antwort #18 - 05. Juni 2009 um 10:58
 
Hallo Kerstin,
auch von mir noch herzlich Willkommen hier im Forum  Smiley
Ich finde 3,6% und 4% schon nicht wenig. Wenn er im Paddock so rumtobt würde ich die Schmerzmittel reduzieren. Der Huf braucht ca 1 Jahr, um einmal durchzuwachsen, und dass der Hufapparat sich wieder festigt. Mit guter regelmässiger Bearbeitung sollte das zu machen sein!
In diesem Link findest du eine gute Erklärung zu Rotation und was es bedeutet:
http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1131655605

Für dieses Jahr auf jeden Fall keine Weide mehr, nur Paddock. So wie du das schon richtig machst, erstmal nur Heu. Bewegung nur so viel auf dem Paddock wie er anbietet. Nach einiger Zeit kann man mit kleinen Spaziergängen anfangen. Man kann auch kleine Aufgaben für den Kopf machen oder Bodenarbeit, die die Hufe nicht belastet, dass er sich nicht langweilt.

Ich finde es heftig, dass die TÄ immer gleich so abwinken! Ich würde auf den ACTH-Test bestehen! Schliesslich bist du der Kunde (und zahlst das ja auch). Das Blut muss nicht unbedingt morgens abgenommen werden. Mit den Spezialröhrchen aus Hannover muss das Blut auch nur abzentrifugiert werden, aber nicht mehr eingefroren. Das ist also auch nicht so kompliziert. Drücke dir die Daumen, dass das klappt!

Gruss Esther
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Tavli


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Antwort #19 - 05. Juni 2009 um 11:36
 
Hallo Kerstin,
hast Du ein Foto von Deinem Vierfüßer?
Bei meinem Pony hat übrigens auch mal ein TA gesagt, daß er kein Cushing hat - da waren die Werte aber schon an der Grenze, das wußte der TA nur nicht.
Bei Ärzten sollte man immer bedenken, daß wir die Kunden sind, und wir letztlich auch bestimmen, wonach er schauen soll.
Mein Schmied sagte mal, bezgl. der Größe, die ein Paddock für ein Rehepferd im akuten Stadium haben soll:
So groß, daß es sich gerade darin aufhalten kann...
RUHE ist unbedingt wichtig!!
Ich habe mit vorsichtigem Reiten ein halbes Jahr nach der Rehe angefangen.
Grüßli,
Osie
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