Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Kennt ihr das? LaminitisEx - Früherkennung Hufrehe (Gelesen: 15434 mal)
mambo
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Antwort #20 - 22. September 2009 um 12:02
 
wenn ich zb ein rehegefährdestes pferd habe, kann ich den verlauf verfolgen. ich kann zudem schauen, ob ich immer ein gleiches bild an allen 4 hufen habe.
eine rehe ist zudem nicht immer gleich ein infarkt.wenn man rechtzeitig reagiert, kann man das schlimmste verhindern und hat es "nur" mit einer entzündung zu tun.

ich jedenfalls bin sehr interessiert daran, was sich in dem bereich auf dem markt tut Zwinkernd
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Toshi
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Tosh


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Antwort #21 - 22. September 2009 um 13:00
 
ein gesunder Huf eines Pferdes hat keinesfalls ein Verteilungsmuster, wie es bei einer Rehe vorkommt, die sog "Zungenbildung" fand man nur bei Rehepferden und DARUM geht es mir, natürlich ist der Huf mal mehr mal weniger durchblutet, keine Frage, hängt ja auch von der Außentemp ab Smiley konnte ich ja selbst feststellen und nachmessen Smiley
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Akka
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Antwort #22 - 23. September 2009 um 21:39
 
Hallo!
So, ich habe jetzt mal die Dunkelfelddiagnostik ergoogelt.
Das ist ja nichts, was man mal schnell zuhause machen kann!
Und ich nehme an, wenn man das täglich machen ließe, gäbe es weitaus höhere Kosten als die Anschaffung eines eines Infrarotthermometers. Ist also nicht zu vergleichen.

Ich bin auch der Meinung, wer einmal ein Rehepferd hatte, ist nach dem ersten Schub sehr sensibel!
Mir geht es da zumindest so:
Ich achte immer auf dei Fütterung, auch wenn meine 24 Stunden auf die Weide kann, zumindest im Sommer und im Winter. Im Herbst ist sie draußen, aber auf einer abgegrasten Magerkoppel, auf der auch nichts nachwächst.
Es gibt bei mir momentan, da September, auch wenns noch nicht so kalt ist wie im letzten Jahr, täglich Variationen:
Ich überlege mir: Gehe ich auf den Platz, oder besser lange ins Gelände, gibt es Brennsesseln und etwas gemähtes Gras statt Heu mittags, gehen wir ne halbe Stunde im Bach Wasserwaten...
Auf den Maulkorb und auf engmaschige Heuneutze verzichte ich auch, da beides meiner Meinung nach, zumindest bei meiner Stute, sich negativ auf den gesamten Körper auswirkt. Sie beansprucht bei beidem total ihre Sehnen, auch wenn sie damit keine Probleme hat, will ich das nicht fördern.

Zu dem laminitisEX habe ich ja schon viel geschrieben, ich denke auch, Erfahrungswerte in jedem Zustand sind unabdingbar, aber ist es bei der Dunkelfelddiagnostik denn anders?



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disa
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Antwort #23 - 24. September 2009 um 12:15
 
Im Dunkelfeld siehst Du viel, vor allem liegt die Stärke in der Frühdiagnostik. Ehe viele Dinge manifest werden, z.B. in Form schlechter Leberwerte, Durchblutungshindernissen, Nierenproblemen usw., kann man das im Dunkelfeld bis zu 1,5 Jahre vorher sehen. Und genau da setzt die Prophylaxe an. Ich muss dabei mitnichten einmal pro Woche ein DF-Blutbild machen. Habe ich einmal den Status erfasst, kann ich erst mal aktiv werden, so das gefragt ist. Meistens merkt man schon am Verhalten der Pferde, dass sich etwas verbesssert hat. Und wenn der Mensch unbedingt noch mal gucken will, reicht das auch nach einem halben Jahr. Beispiel ganz aktueller Art dazu: Ich habe von einer Stute, die von der Besitzerin in Rente geschickt worden ist, weil sie so schlecht und unwillig lief, mal so ein DF-Blutbild gemacht. Danach war klar: Es gibt massive Duchblutungsprobleme. Nun bekommt das Pferd seit ca. 6 Wochen passende Mittel - und ist gestern schon am Strick derart herumgetobt, dass kaum noch ein Halten möglich war. Mir sagt das, dass die Durchblutungshindernisse zu einem großen Teil abgebaut sind. Das reicht erst mal.
Hier geht es um eine möglichst ganzheitliche Diagnostik, die weit über die Hufe allein hinaussieht. Betrachte ich bei Rehepferden nur die Füße, verpenne ich mitunter buchstäblich die Chance, Früherkennung zu betreiben. Hufrehe durch Nierenprobleme sind weitaus häufiger, als ich noch bis vor 2 Jahren geahnt habe. Aber heute klingelt bei mir die Alarmglocke, wenn ich ein Robustpferd mit wenig Winterfell im Regen stehen sehe und mir der Besitzer auch noch sagt, dass das Pferd wenig säuft. Das reicht mir, um vorsichtshalber mal zu sehen, wie es denn den Nieren, der Leber und dem Immunsystem geht. All das kann man im DF sehen, ohne großes Labortheater mit dauernd wechselnden Referenzwerten.
Klar braucht man auch im DF Referenzbilder. Diese habe ich inzwischen gesammelt. Wenn ich das noch richtig sehe, mangelt es bisher nur noch an Bildern von Kolik-Pferden im akuten Zustand.  Zwinkernd Aber von Rehepferden habe ich jede Menge Bilder: unter Medikamenten wie Finadyne, Phenylbutariem, Pergolid usw. Daneben gibt es eine Galerie mit Bildern und Filmen von lebenden, gesunden, toten bzw. absterbenden Zellen des Immunsystems. Über ein normales Blutbild kann man so etwas nicht sehen. Dabei werden Blutproben präpariert: getrocknet, gefärbt usw. Im DF wird lebendes Blut untersucht, oft über Stunden und Tage hinweg immer mal wieder. So sind Veränderungen erkennbar, die ebenfalls wichtige Hinweise zur Diagnostik geben. es macht eben einen Unterschied, ob das Immunssystem beim ersten Hinschauen schon turbulent unterwegs ist oder ob erst Stunden oder gar Tage vergehen müssen, bis sich ganz langsam und vorsichtig mal jemand vom Immunsystem blicken lässt. Insofern lassen sich diese Verfahren nicht vergleichen, da die Rahmenbedingungen völlig unterschiedlich sind.

Vorschlag dazu: Ich habe ja eh die Absicht, im November zum Treffen zu fahren. Mein Angebot: Ich bringe mal das Laptop mit und kann Interessenten dann zeigen, wie solche Bilder aussehen, wie sie interpretiert werden - und eben auch, wie typische Rehe-Bilder aussehen.
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Antwort #24 - 27. August 2012 um 11:11
 
Gibt es eigentlich etwas Neues auf dem Gebiet der Thermographie oder der Dunkelfeldiagnostik?
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Toshi
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Tosh


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Antwort #25 - 05. September 2012 um 18:18
 
Es gibt eine Dissertation über Thermografie am Huf aus 2004, weiß nicht, ob die hier schon mal eingestellt wurde.
Ich selbst konnte am eigenen Rehepferd die Veränderungen feststellen, grade wieder aktuell im Schub, Bilder sind in meinem Tagebuch.

http://www.diss.fu-berlin.de/diss/receive/FUDISS_thesis_000000001369
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