Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Riff - mein Cushing-Oldie (Gelesen: 1490 mal)
silver
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Hufreheforum.de


Beiträge: 10
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09. Mai 2009 um 18:29
 
So, heute ist die Diagnose gesichtert! Mein Oldie hat ECS und das ist für mich ein guter Anlass hier ein Tagebuch zu eröffnen.

Aber mal von vorne:
Mein Oldie Riff - ein Arabermix - ist mittlerweile mind. 21 Jahre alt (eher älter) und genießt seine Pension auf der Koppel mit meinen anderen Pferden. Bis vor 1 Jahr (vor seinem ersten Reheschub) wurde er noch regelmäßig locker ausgeritten.

Zu seinen Vorerkrankungen:
Bei ihm wurde bereits vor Jahren (ich glaub mittlerweile 10) nach sehr langer Ursachenforschung eine Borrellioseinfektion festgestellt, welche recht erfolgreich mit Antibiotika therapiert wurde. Damals war Borrelliose beim Pferd noch eher unbekannt und ich hatte Glück, dass mein TA sein Blut einschickte um es auf alle möglichen Erreger zu testen. Nach der Infektion merkte man immer, dass er etwas steifer war und längere Zeit zum Aufwärmen brauchte, aber ansonsten hatte er keinerlei Nachwirkungen und Probleme.

Voriges Jahr, hatte er dann plötzlich einen Reheschub im August (er wurde gut angeweidet und hatte vorher noch keine Probleme)! Eine wirkliche Ursache konnte damals nicht wirklich gefunden werden, allerdings habe ich es dann doch aufs Fruktan und der TA auf die Borrelliose geschoben! Wir haben ihn entsprechend therapiert und ihn auf Diät gesetzt. Er hatte rechts vorne eine leichte Rotation, lief aber danach wieder lahmfrei.

Vor ungefähr 1 1/2 hatte er wieder einen Schub! Die Zeit würde ja passen, aber: Er stand wg. einer Sehnenverletzung in der Box und Paddock und kam daher nicht auf die Koppel. Begonnen hat es total untypisch mit einer leichten Schonhaltung rechts vorne, er war jedoch nicht druckempfindlich am Huf und es war auch keine Pulsation bemerkbar. Daher dachte ich, er hätte sich die Sehne wieder leicht gezerrt (er zeigte eine Empfindlichkeit im Bereich der tiefen Beugesehne. Am Freitag hatte er dann schon massive Pulsationen und die typische Rehehaltung. Wir haben dann natürlich sofort den TA gerufen. Er hat lange den Huf abgetastet, aber er war nicht empfindlich (komischerweise), jedoch konnte durch eine Leitungsanästhesie die Ursache für die Lahmheit bzw. die Schonhaltung im Huf liegt. Die Diagnose war daher gesichert und er hat dann gleich Entzündungshemmer gespritzt. Zusätzlich bekommt er Phenylbutazon 2 x 1, wird so oft wie möglich gekühlt, steht weich und hat Styrodur-Patschen an.

Natürlich kam mir dann auch gleich der Verdacht auf ECS, denn ich hatte kurz zuvor mit einem TA über dieses Thema diskutiert.
Riff hatte jedoch keine anderen typischen Symptome: er ist eher dünn gehalten, hat jedoch - im Nachhinein betrachtet - Fettpolster am Hals.

Tja, ich hab dann (nachdem ich einige Berichte hier im Forum gelesen habe) den TA informiert und einen Termin für den ACTH-Schnelltest vereinbart. Am Mittwoch war er dann da und hat das Blut dazu abgenommen.

Heute hat mich der TA informiert, dass der ACTH-Wert erhöht ist (55 komma irgendwas) und wir werden nächste Woche einschleichend mit der Pergolidtherapie beginnen.

Riff geht es mittlerweile von der Rehe her recht gut und ich bin nun guter Hoffnung!!! Zwinkernd
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silver
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Hufreheforum.de


Beiträge: 10
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Antwort #1 - 20. Mai 2009 um 19:05
 
So! Bin leider lange nicht dazu gekommen, zu schreiben.

Inzwischen gehts Riff besser. Er ist unter der Pergolidtherapie und wir pendeln gerade die richtige Erhaltungsdosis ein.

Begonnen hab ich mit 4 Tage 1/4 Tablette, dann 4 Tage 1/2 und dann 4 Tage ne 3/4. Die endgültige Dosis werde ich dann mit dem TA nochmal besprechen!
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Pony
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Beiträge: 1904

Langelsheim, Niedersachsen, Germany
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Antwort #2 - 12. Februar 2010 um 00:44
 
Hallo!

Ich komm einfach nicht dazu, ins Tagebuch zu schreiben.

Naja, mein Oldie hatte vor kurzem wieder einen schweren Schub, der aus dem Nichts kam, aber mittlerweile geht es ihm schon wieder ganz gut. Er bekommt eben seine Permax-Tabletten und beim kleinesten Anzeichen für eine Rehe gleich Metacam. Bei ihm sind die Reheschübe einfach extrem untypisch und sehr schwer zu erkennen und wenn, dann ist es schon recht spät!

lg silvia
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