Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Tagebuch von Tinkerstute Bounty (Gelesen: 26660 mal)
Paula-Lu
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19. Dezember 2008 um 22:53
 
Nachdem ich bereits in meinem Vorstellungsthread einiges geschrieben habe, und ich gefragt wurde, ob ich nicht Lust hätte ein Tagebuch zu eröffnen, tue ich dies hiermit.

Bounty ist im Mai 2002 geboren. Im Frühjahr 2004 hab ich sie kennengelernt, als ich meinen Mérens-Wallach einige Kilometer entfernt auf eine Gemeinschaftssommerweide gestellt habe. Mein Mérens Danseur ist ein sehr kritischer Zeitgenosse, was Pferdegesellschaft angeht, d. h. wenn ihm ein Pferd nicht symphatisch ist, hat es schlechte Karten. Er ist sehr dominant, will überall der Chef sein und hat es scheinbar auch nötig den Chef raushängen zu lassen.

Zwischen Bounty und ihm muss es Liebe auf den ersten Blick gewesen sein. Wie Dick und Doof hingen sie ständig zusammen. Da ich eh auf der Suche nach einem Kollegen für Danseur war, hab ich zugeschlagen, als Bountys Besitzerin mir sagte, dass sie sie verkaufen will.

Seitdem ist sie also bei uns. Mir ist relativ bald aufgefallen, dass sie immer irgendwie fettiges Fell hatte (und hat) und ihre Haare immer einen Tick länger als bei Danseur waren. Da das aber von Anfang an so war (glaub ich zumindest), hab ich halt gedacht das gehört so. Auch ihre gemütliche fast schon phlegmatische Art hab ich als „normal“ hingenommen. Vielleicht ist sie ja von Natur aus so, vielleicht ist das Cushing schuld, keine Ahnung.

Im Sommer 2007 sind Bounty und Danseur umgezogen von der Rheinebene zu meinem Lebensgefährten in den Hochschwarzwald. Ich selber bin ihnen im Winter 2007 gefolgt. Die beiden waren den ganzen Sommer (wie auch die Jahre zuvor) ständig auf der Koppel, also Tag und Nacht. Im Winter standen und stehen sie hier oben auch im Offenstall mit großem Paddock.


Laut Schmied muss Bounty im Frühjahr 2008 einen ersten Reheschub gehabt haben. Leider hab ich mir weiter keine Gedanken darüber gemacht, weil er sagte, sei wohl nicht schlimm gewesen, man sähe es nur an der verbreiterten weißen Linie. Sommer 2008 waren sie wieder durchgehend auf der Koppel einige Kilometer entfernt vom Hof. Allerdings auf einer die nie gedüngt wird und auf der viel überständiges altes Gras stand.

Im Oktober kamen sie nach Hause und auf die umliegenden Weiden, wo zuvor entweder Heu gemacht wurde oder die Kühe grasten. Anfang November haben wir noch mal die Weide gewechselt, 4. Schnitt, junges, immer gut gedüngtes Gras. Ich DEPP! Hab mir in meiner Ahnungslosigkeit (die Rehe vom Frühjahr hatte ich schon total vergessen)  überhaupt nichts dabei gedacht, bis mir irgendwann auffiel, dass Bounty fast nicht mehr lief.

Und so fing es an. Die Fortsetzung bis heute steht in meinem anderen Thread.

Ich mach dann hier einfach weiter mit dem was ab heute passiert. OK?
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Antwort #1 - 20. Dezember 2008 um 21:57
 
Von der Tierärztin habe ich natürlich nichts mehr gehört. Hab auch nicht wirklich damit gerechnet, dass sie am Samstag auftaucht und mir das Pergolid vorbeibringt.

Hab mir heute mal ein bißchen Zeit genommen und Bounty ne Weile beobachtet. Sie läuft viiiieeeel viel besser als letzte Woche. Ihr Gang ist noch etwas staksig, aber um Welten besser.
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Antwort #2 - 21. Dezember 2008 um 20:53
 
Oh je, meine Pferde haben heute einen Ausflug gemacht.

Heute mittag klingelte das Telefon. War unsere Nachbarin (guter halber Kilometer entfernt) dran und sagte sie hätte Besuch von unseren Pferden.

Wie das passieren konnte? Der Paddock grenzt an die Stallwand und vom Dach des Stalles ist eine Ladung Schnee bzw. Eis runtergedonnert und voll auf das Stromband drauf. Dabei hats irgendwie den Torgriff rausgerissen und die Pferde hatten freie Bahn. Dumm gelaufen!

Ich hoffe bloß, dass das bei Bounty keine Nachwirkungen hat. Hatte auf dem Heimweg das Gefühl, als würde sie nimmer wirklich gern laufen. Aber heimtragen konnte ich sie schlecht....

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Antwort #3 - 22. Dezember 2008 um 22:47
 
Bounty scheint ihr Ausflug (bis jetzt) nicht geschadet zu haben. Sie läuft immer noch "gut". Hoffe das bleibt so.

Heute Nachmittag war die TÄ da und hat mir Pergolid gebracht. 1 mg-Tabletten. Wollt sie nicht gleich vor den Kopf stoßen, indem ich sage ich besorg die Dinger woanders, deshalb hab ich jetzt halt mal ne Packung genommen. S

Sie meinte ich soll gleich mit 1 Tablette pro Tag beginnen. Als ich sie fragte wegen dem Einschleichen, meinte sie, das sei nicht nötig. Das machen sie nie. Wenn ich merke, dass sie es nicht verträgt, soll ich die Dosis reduzieren.

Ich hab mich aber nicht getraut Bounty eine ganze Tablette zu geben und hab die Tabl. (mehr schlecht als recht) geviertelt. Wielange soll ich ihr nur 1/4 geben? Oder war das jetzt ganz falsch? Dachte wenn ich die 0,25er Tabletten von Silvi hab, kann ich Bounty erst mal von denen geben, bis ich bei 1 mg angelangt bin. Muss ich die Dosis überhaupt auf 1 mg steigern?

Ist es jetzt richtig hier im Tagebuch zu fragen? Ich kopier den letzten Absatz mal in den Fragethread rüber, falls er hier falsch ist.
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Antwort #4 - 29. Dezember 2008 um 21:41
 
Bounty geht es unverändert gut (?). Sie läuft recht vorsichtig, was aber bestimmt davon kommt, dass es stellenweise total glatt ist. Bei uns hats ja permanent Minusgrade und im Paddock ist alles total zusammengefroren.

Wir sind jetzt beim Einschleichen vom Pergolid bei 0,5 mg angelangt.

Ansonsten bin ich momentan nicht so ganz bei der Sache, weil meine Hündin gestorben ist.
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Antwort #5 - 04. Januar 2009 um 21:37
 
Mittlerweile sind wir bei 1,0 mg Pergolid angelangt. Bounty läuft immer noch unverändert. "Dank" der besch....senen" Bodenverhältnisse kann man überhaupt nicht beurteilen, ob sich etwas verändert. Weder zum positiven noch zum negativen.

Auch mein fitter Merens läuft ganz vorsichtig, weil durchs Festtrampeln der Boden mittlerweile fast überall glatt ist.

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Antwort #6 - 07. Januar 2009 um 20:19
 
Tja, langsam bekomme ich ein Problem. Mein herzallerliebstes Pferdle mag seine Tablette nicht mehr fressen. Hab sie bisher immer in einem Stückchen Brot, Apfel oder Birne versteckt, aber es wird von Tag zu Tag schwieriger, dass sie es frisst. Schmeckt die Tablette so schrecklich?

Wenn ich ihr ein Stückchen Brot ohne Tablette hinhalte will sie es sofort fressen, sobald die Tablette drin ist, weigert sie sich. Ich bin nicht sicher, ob sie die letzten beiden Tage die ganze Tablette geschluckt hat, weil sie mehr rumsabbert und ausspuckt als auffrisst.

Hat hier jemand einen Rat für mich, wie ich das Ding zu 100 % ins Pferd bekomme?
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Antwort #7 - 10. Januar 2009 um 21:29
 
Sodele, heute war der Schmied da. Er ist sehr zufrieden mit Bounty. Er findet es klasse, wie sie auf dem harten vereisten Boden läuft. Wenn sie da schon so gut läuft, dann sind wir auf dem richtigen Weg, hat er gemeint.

Er hat sie ausgeschnitten und die Eisen frisch draufgenagelt, allerdings ohne die Gummiplatte mit Silikonfüllung. Sei nicht mehr nötig meinte er. Nächster Termin ist in fünf Wochen.

Ansonsten geht es Bounty gut. Sie haut jedesmal ab, wenn ich komme, anscheinend bringt sie mich nur noch mit übelschmeckenden Medis in Verbindung  Griesgrämig

Heute Abend ist mir aufgefallen, dass an der Heuraufe mehrere  zerkaute "Heuröllchen" liegen. Die sind bestimmt von ihr? Irgendwo hab ich doch gelesen, dass manche Pferde das machen, wenn sie Pergolid kriegen...?


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Antwort #8 - 27. Februar 2009 um 21:32
 
So, endlich mal wieder.

Aber es gibt auch fast nichts Neues zu berichten. Bounty läuft unverändert gut, soweit man das beurteilen kann (alles buckelig gefroren).

Die einzige Neuigkeit ist, dass sie sich gestern ein Eisen abgetreten hat und morgen der Schmied das andere auch noch wegmachen will. Wobei ich nicht weiß, ob das nicht zu früh ist. Wäre doch bestimmt besser, das andere nochmal draufzunageln?! Mal gucken, was er morgen spricht.

Pergolid kriegt sie jetzt täglich ihre 1 mg. Ich bemerke aber überhaupt keine Veränderung bei ihr. Anfangs hat sie "Heuröllchen" gemacht, aber ich hab jetzt schon länger keine mehr gefunden. Sie ist genauso trantütig und gemütlich wie vorher auch. Abgenommen hat sie meiner Ansicht nach auch noch nicht, wobei ich auch sagen muss, dass ich das Heu nicht rationiere. Bei uns war es bis gestern so dermaßen kalt, dass ich es einfach nicht fertig bringe, den Pferden das Heu zu rationieren.

Irgendwann vor Tagen hab ich Bilder gemacht, aber die muss ich erst mal aufn PC laden.
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Antwort #9 - 05. März 2009 um 13:57
 
Mann, wie die Zeit vergeht....

Also, Schmied war letzten Samstag da und hat das Eisen nochmal draufgemacht. Wendungen lief sie ohne Eisen sehr "eirig" und deshalb haben wir pro Eisen entschieden. Als der Beschlag wieder komplett war ging das Wenden auch wieder viel besser.

Ansonsten nichts Neues von uns. Es schneit mal wieder....
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Antwort #10 - 08. April 2009 um 14:34
 
Hurra, der Schnee schmilzt endlich.....liegen zwar immer noch fast 20 cm, aber immerhin.

Nachdem schon wieder schwuppdiwupp ein paar Wochen vergangen sind....heute war wieder Schmiedtermin. Er hat Bounty die Eisen runter gemacht und sie bleibt jetzt erst mal barhuf. Mal gucken, wie es sich entwickelt. Am rechten Huf hat sich eine doppelte Sohle (?) gebildet, d.h. beim Ausschneiden wurde es an der Sohle plötzlich so siffig und die Sohle ist fast von allein weggegangen. Die Feuchtigkeit sei Wundflüssigkeit meinte der Schmied und ich müsse jetzt aufpassen, dass da kein Dreck bzw. Mist reinkommt.

Gelaufen ist sie nach dem Abnehmen der Eisen ganz gut. Mal gucken, was die Zukunft bringt.


Dieses Bild ist vom Januar:

...

Dieses vom März:

URL=http://img522.imageshack.us/my.php?image=dscn21830045.jpg]...[/URL]
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Antwort #11 - 08. April 2009 um 15:06
 
Also jetzt  blick ich dann gleich gar nimmer durch.

Eben war ein neuer Tierarzt da wegen unseren Rindern. Hab mit ihm gesprochen und es hat sich herausgestellt, dass er auch Pferde behandelt.

Er hat gesagt um ein eindeutiges Ergebnis ob Cushing oder nicht zu bekommen, muss 3 x Blut abgenommen werden. Einmal gegen Abend, anschließend wird Cortison gespritzt, dann am nächsten Morgen und dann nochmal, ich glaub am nächsten Tag mittags. Das Ding heißt irgendwas bla bla bla Stimmulations-Test.

Mit dem einmaligen Blutabnehmen, was bei Bounty gemacht wurde, könne man kein eindeutiges Ergebnis bekommen, sagt er.

Und nun? Bin ich total verwirrt  hä? hä?
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Antwort #12 - 16. April 2009 um 21:14
 
Ich hab den Eindruck Bounty läuft wieder etwas schlechter. Nicht dass sie lahmt, aber sie geht so klamm. Im Vergleich zu meinem Merens sind ihre Hufe wärmer und ich kann den Puls oberhalb vom der Fesselkopf fühlen. Beim Meri finde ich ihn nicht. Bin heute zig Mal zwischen beiden Pferden hin und hergelaufen und hab gefühlt und geguckt, und bin mal wieder total verunsichert.

Hat sie einen neuen Reheschub? Ich weiß grad nicht so wirklich, was ich tun soll. Vom Verhalten her ist sie wie immer, hab nicht den Eindruck, dass sie Schmerzen hat. Liegen tut sie auch nicht mehr als sonst. Voll doof, morgen bin ich den ganzen Tag unterwegs und dann ist wieder Wochenende....wegen Tierarzt meine ich.

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Antwort #13 - 28. April 2009 um 20:48
 
Bounty läuft wieder wesentlich besser. Ich glaub das kam von der Umstellung auf barhuf.

Heute war der neue Tierarzt da und hat mit dem Dexamethason-Test angefangen. Morgen früh kommt er wieder. Bin mal gespannt, was dabei rauskommt.

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Antwort #14 - 05. Mai 2009 um 10:38
 
Habe heute den lang ersehnten Anruf vom Tierarzt bekommen.

Bounty ist Cushing negativ. Ich soll das Pergolid ausschleichen und in ca. nem halben Jahr nochmal testen. Und nun? Bin ich total verwirrt.

Als ich ihn fragte, was denn von dem ACTH-Test im Dezember zu halten sei, meinte er, obwohl der positiv ausgefallen ist, wäre das nur ein Verdacht auf Cushing (steht auch unter dem Test drunter: ACTH-Werte über...bla bla bla.....sind bezüglich der Cushing-Diagnostik als verdächtig einzustufen). Nachzuweisen sei Cushing mit dem Dexamethason-Suppressions-Test.

Die Frage ist jetzt halt nur, ist sie negativ, weil sie Pergolid bekommen hat, oder wäre sie sowieso negativ? Diese Frage konnte er mir auch nicht wirklich beantworten  hä? und deswegen soll ich auch in ca. 6 Monaten nochmal nachtesten.

Ich soll jetzt schauen, dass sie abnimmt  Augenrollen und sie so wenig wie möglich Gras fressen lassen  Griesgrämig Griesgrämig Keine Ahnung, wie ich das schaffen soll, bei den Widerständen, gegen die ich hier ankämpfen muss....

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Antwort #15 - 07. Mai 2009 um 15:10
 
Heute war der Schmied da. Hatte ich gar nicht geschrieben, dass der TA letzte Woche meinte, ich solle Bounty wieder beschlagen lassen. Und da sie ja immer wieder mal schlecht lief, hab ich gedacht ich ruf ihn mal. Und jetzt war er da.

Bounty hat wieder Eisen und der Schmied meinte, so wie die Hufe aussehen, hatte sie wieder einen Reheschub. Ich könnt ko.....was soll ich denn machen?

Hab jetzt mit Fütterung aus der großen Raufe aufgehört und gebe den beiden morgens und abends ihre Ration Heu. Wobei ich die ideale Menge noch nicht gefunden habe.

Das Pergolid werde ich jetzt langsam ausschleichen. Macht ja keinen Sinn, ich muss doch irgendwann mal wissen was Sache ist. Wielange muss sie ohne Pergolid sein, damit der Dexamethason-Suppressions-Test aussagekräftig ist?

Dass sie dieses Jahr irgendwann mal aufs Gras kommt, hab ich mir schon so gut wie aus dem Kopf geschlagen. Weiß zwar noch nicht, wie ich das hier bei den verbohrten Herren auf dem Hof durchsetzen werde, aber irgendwie werd ichs schon schaffen. Für die Pferde tuts mir in der Seele weh, aber nutzt ja nix.
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Antwort #16 - 27. Mai 2009 um 09:38
 
Bounty hat sich ein Eisen schon wieder abgerissen. Ist echt zum heulen.... aber sie läuft ganz gut.

Pergolid ist ausgeschlichen und nach Anweiden im 10 Minuten Rhytmus dürfen die beiden jetzt stundenweise auf die Koppel. Bis jetzt kann ich nicht feststellen, dass es Bounty schadet.
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Antwort #17 - 27. Juli 2009 um 10:21
 
Nachdem nun schon wieder genau zwei Monate rum sind (wahnsinn wie die Zeit vergeht), ein kleines Update.

Bounty bekommt kein Pergolid mehr und steht seit, hm... bestimmt 4 Wochen 24 Stunden auf der Weide. Allerdings Portionsweide. Die beiden bekommen jeden Tag ein Stück "frisches" Gras dazu. Wobei frisch das falsche Wort ist. Das Gras ist mittlerweile Heu am Stängel.

Es geht ihr supergut, sie läuft barfuß, nachdem sie wieder beide Eisen verloren hatte und ich denke ich lass sie jetzt auch barfuß, solange sie nicht auf hartem Boden rumlaufen muss.

Irgendwann demnächst werde ich wohl nochmal den Dexa.-Suppr.-Test machen lassen. Mal gucken, was dann rauskommt.
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Antwort #18 - 18. September 2009 um 08:51
 
Bei uns gibt es nichts Neues.

Bounty geht es nach wie vor gut. Sie steht jetzt immer auf den Weiden, auf denen vorher die Kühe waren und wo es nicht mehr viel zu holen gibt.

Den Test habe ich noch nicht wieder machen lassen, ich scheue ehrlich gesagt die Kosten....

Ansonsten alles im grünen Bereich.
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Antwort #19 - 09. Oktober 2009 um 14:36
 
So, zweiter Dexamethason-Suppressionstest ist abgeschlossen. Jetzt warten wir aufs Ergebnis.....
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