Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Tagebuch Rahja, Melissa und Sunna (Gelesen: 7593 mal)
rahja
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15. November 2008 um 16:46
 
Habe oft darüber nachgedacht auch ein Tagebuch zu führen.
Nun werde ich den Gedanken umsetzen und darüber berichten wie wir schon so viele Jahre mit der Rehe leben und welche Probleme wir damit hatten und haben.
Ich habe drei Ponies davon 2 Rehekandidaten
Rahja, 22 und seit mindestens 12 - 15 Jahre hatte Sie keinen akuten Reheschub mehr.
Melissa (Lissy genannt) 17 Jahre alt  ist erst seit 2 Jahren in unserem Besitz. Wir haben Sie geschenkt bekommen weil Sie wegen einem akuten Reheschub eingeschläfert werden sollte.
Dann gibt es noch Sunna 7 Jahre alt. Bisher noch keine Rehe (klopf auf Holz).
Meine beiden alten Damen haben jeweils vorne rechts und links aufgrund der Rehe eine Hufbeinabsenkung aber da scheine ich mir als einzige Gedanken zu machen. Beide  sind der Meinung Rennpferde zu sein und genießen ihr Leben in vollen Zügen. Besonders bemerkenswert ist dabei die Entwicklung von Lissy. Lissy mußte ihr Leben als Schulpferd ertragen und als sie nicht mehr konnte und wollte wurde sie von einem Reitschulbetrieb in einen anderen verkauft dort kam noch der Reheschub dazu und das war ihr Todesurteil (da sie wirtschaftlich nicht mehr tragbar war). Sie hatte nur Glück das meine Lebensgefährtin viel auf diesem Hof war und die TA der Meinung war, man könnte Lissy wieder hinkriegen und es wäre eine Schande das Pferd einschläfern zu lassen. Also rief meine Liebste mich an ob wir uns noch ein 3.tes Pferd leisten können, ich sagte "Nein" und meine Freundin meinte nur:" Wunderbar sobald Lissy transportfähig ist holen wir sie ab". Seitdem gehört sie uns und ich bin glücklich das wir sie haben. Als sie zu uns kam waren ihre Augen stumpf wenn sie Kinder sah reagierte sie panisch und wäre am liebsten verschwunden. Nach jetzt fast 2 Jahren ist sie wieder ein unglaublich freundliches und leistungsbereites Pony. Versucht nicht mehr zu beißen wenn sie den Sattel aufgelegt bekommt und beißt nur noch in die Trense weil es nicht schnell genug geht. Dazu muss man wissen das sich sich vorher geweigert hat das Maul zu öffnen wenn sie die Trense nur gesehen hat. Wir sorgen auch dafür daß keine Kinder  mehr in ihre Nähe kommen und sie soll in Ruhe ihren Lebensabend bei uns verbringen.
Interessant ist vielleicht wie die Damen untergebracht und versorgt werden.
Das werde ich bei meinem nächsten Eintrag beschreiben.

Lissy
...

Sunna
...

Rahja die mich seit seit über 20 Jahren begleitet und der ich nie das zurückgeben kann was sie mir gegeben hat.
...
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rahja
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Antwort #1 - 15. November 2008 um 19:55
 
Vielen Dank das Ihr mir die Fotos rüber gezogen habt. Leider habe ich überhaupt kein Talent für das Fotografieren. Meine Mäuse sehen in Natur viel schöner aus. In meiner Umgebung zucken schon alle zusammen wenn ich den Fotoapparat raushole und verstecken die Pferde Zwinkernd

So jetzt aber zurück zum Thema

Meine Pferde sind in verschiedenen Ställen untergebracht
Meine "Alten" sind in einem kleinen Privatstall (der nicht gewerbsmäßig arbeitet) untergebracht. Ziel dieses Stalls ist es, die Pferde möglichst pferdegerecht zu versorgen und ein gutes Klima für die Reiter zu ermöglichen. Zur Zeit stehen dort 13 Pferde, es sind drei Herden, meine beiden und ein Wallach stehen jetzt zusammen. Vorher waren die beiden in einer Zwangsehe miteinander verbunden. Auf meinen Wunsch und weil es sich glücklicherweise so ergab haben wir einen Wallach dazugestellt. Meine Damen waren vom Sozialverhalten etwas auffällig und haben nicht ein einziges Mal miteinander Fellpflege betrieben. Da dies aber eigentlich zum Wohlfühl-Paket dazugehört haben wir uns gedacht da muss ein Kerl her der sich um Rahja und Lissy kümmert. Die anderen waren zwar etwas skeptisch und haben gleich festgehalten, dass sollte der Wallach für Unruhe sorgen wird er sofort wieder aus der Herde genommen. Ich war mir allerdings sicher dass es keine Probleme geben würde. Also gesagt , getan und nun sieht man ihn fliessig die eine und dann die andere Stute betüddeln. Kein Streit, es wird gemeinsam aus den Raufen gefressen usw. Ich denke wir haben wirklich Glück mit dem Kerlchen. Sie wirken alle 3 sehr zufrieden. Der Paddock auf dem sie stehen ist recht groß und ist drainagiert. Es gibt einen Unterstand und eine Weide die direkt an das Paddock grenzt.
Der Wallach kommt täglich für mehrere Stunden auf die Weide.
Rahja darf für 2 - 3 Stunden auf die Weide auch im Sommer und Frühjahr. Das Anweiden dauert sehr lange, da in sehr kleinen Schritten angeweidet wird.
Lissy darf nur mit Freßbremse für eine halbe Stunde bis 3/4 Stunde auf die Weide. Es wird ganzjährig Heu gefüttert. Stroh wird bei uns überhaupt nicht gefüttert, da eine der anderen Stuten vor Jahren nach einer Kolik operiert werden mußte und wenn Sie zuviel Stroh frißt muss der TA sofort gerufen werden weil sie darauf wieder mit Kolik reagiert. Kraftfutter bekommen meine Pferde überhaupt nicht. Mineralsticks, Salzleckstein, täglich 1 - 2 Möhren oder Äpfel und gelegentlich eine Banane mehr gibt es nicht.
Hintergrund:
a.) Reherisiko
b.) Übergewicht (aus persönlicher Erfahrung weiß ich welche Folgen Übergewicht mit sich bringt)
c.) Außerdem müssen meine Pferde wenig arbeiten und daher sehe ich keine Veranlassung unnötig Futter in sie hinein zu stopfen. (Lissy und Rahja sehen das natürlich anders)

Das was dort im Stall geleistet wird, konnte mir bisher kein kommerzieller Stall bieten. meine Pferde werden dort optimal betreut ob es um das Eindecken, füttern oder was auch immer geht. Ich werde sofort informiert wenn es meinen Pferden nicht gut geht und wenn es Ihnen besonders gut geht. Endlich ein Stall bei dem ich nicht zusammenzucke wenn ich die Rufnummer auf meinem Telefon sehe.
Es wird nicht ohne Rücksprache geändert oder verändert. Es ist schon ein wenig unheimlich und ich kann mein Glück mitunter kaum fassen.

Wir haben dort in der 2. Herde eine Stute mit Cushing , das dies erkannt wurde, haben wir dem Hufreheforum zu verdanken. Auf der Suche nach neuen Erkenntnissen über Rehe bin ich über die Symptome bei Cushing - Pferden gestolpert. Die Pferdebesitzerin hat sofort reagiert und die Stute sieht seit sie mit Pergolid behandelt wird deutlich besser aus und ist auch viel besser drauf. An dieser Stelle vielen Dank an Euch.

Rahja hat ihre Hufrehe mir zu verdanken.
Sie hat vor ca.  15 Jahren  2 schwere Reheschübe hintereinander gehabt.
Hintergrund:
Ich habe Rahja seit ihrer Geburt und ihre Mutter gehörte mir auch schon leider war ich mit 2 Pferden völlig überfordert. Also habe ich Rahja einer Freundin zum Reiten zur Verfügung gestellt. Besagte Freundin hat Rahja ausgebildet und eine Saison ist sie jedes Wochenende mit ihr auf Turnieren gewesen. nach der Turniersaison sollte Rahja runter trainiert werden und dann in die Winterpause gehen. Ich habe mich nicht darüber gewundert, das mein Pferd sich nicht einfangen ließ und auch sonst etwas sonderbar war aber das war ein Nebenkriegsplatz. Na ja auf jeden Fall die saison war zu Ende und Rahja wurde von einem Tag auf den anderen auf die fette Herbstweide gestellt und plötzlich war sie stocklahm und konnte kaum einen Fuß vor den anderen setzen. Unglücklicherweise hatte die damalige Stallbesitzerin den TA gewchselt und ich natürlich auch ( ist die Stallbesi in die eine Richtung gelaufen bin ich hinterher wenn sie dann in die andere Richtung gerannt ist bin ich mitgelaufen, war so etwas wie ein Pferdeguru für mich). Also ich auch den neuen TA gerufen und der konnte mir nicht sagen was mein Pferd hat. Sie stand dann in der Box, hat Schmerzmittel bekommen und das war es dann auch. Nachdem sie nicht mehr gelahmt hat durfte sie auf die Weide zurück. Er wollte mir noch ein paar Kräuter verkaufen und ich habe dankend verzichtet. Also das Pferd zurück auf die Weide und ich glaube es hat keine Woche gedauert und das Pferd wieder stocklahm und noch schlimmer als vorher. Grauenvoller Anblick!! weinend Diesmal war ich schlauer und habe meinen alten TA geholt schließlich hatte ich ja keinen Streit mit ihm und war auch immer zufrieden. Die Diagnosestellung hat keine 10 Minuten gedauert und lautete Hufrehe.
Röntgenbilder haben auch die Hufbeinabsenkung bestätigt.
Bis zu diesem Zeitpunkt wußte ich nicht das es diese Krankheit bei Pferden überhaupt gibt. Von diesem Zeitpunkt an sind Rahja und ich durch ungeahnte Höhen und Tiefen gegangen.
Wäre ich verantwortungsbewußter gewesen und meine RB kontrolliert wäre uns sicherlich einiges erspart geblieben. Aber ich habe es nicht getan und kann jetzt nur das Beste daraus machen.

Ständig habe ich Angst, das sie nochmal einen akuten Schub bekommt und ich bin mir auch im Klaren darüber, das der Weidegang auch Russisch Roulette darstellt. Aber nachdem ich sie über mehrere Jahre ohne Weidegang gehalten habe und sie zum Schluß in jeden Kunstrasen gebissen hätte habe ich langsam wieder den Weidegang aufgebaut. Aber über die 3 Stunden Weidegang täglich gehe ich nicht hinaus.
Demnächst mehr  Smiley
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Antwort #2 - 16. November 2008 um 11:38
 
Rahja und Melissa stehen in unmittelbarer Nähe des Sachsenwaldes und Sunna habe ich in die Lüneburger Heide gestellt. Ich habe sie getrennt da Sunna sich wie eine Halbstarke benimmt und sich permanent kloppt wenn sie zu wenig Platz hat.Ich wollte auf diese Art verhindern, dass sie meine Alten dauernd vermöbelt. Der Stall und die Auslaufflächen sowie Weide sind in dem Stall riesengroß und genau richtig für meine Krawallnudel. Inzwischen hat sie dort ihren Platz gefunden und ist ziemlich ranghoch. Sunna wird demnächst wieder geritten. Sie mußte sehr lange Pause machen da sie sich bei einer Prügelei das Sprunggelenk (hinten rechts) zerschlagen hat. Als wir nach der Prügelei in der Tierklinik ankamen war kein Tropfen Gelenkflüssigkeit mehr vorhanden und das Gelenk war ziemlich angeschlagen. Wir hatten Glück das die Verletzung schnell erkannt wurde, meine TA sofort zur Stelle war und richtig diagnostiziert wurde.
Sunna landete auch sofort auf dem OP-Tisch. Nun ja als ich sie dann in den neuen Stall brachte hat sie das aber nicht daran gehindert sich ständig zu kloppen. Warum ich überhaupt den Stall gewechselt habe und sie dieser gefährlichen Situation ausgesetzt habe werde ich in einem meiner nächsten Beiträge erläutern
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Antwort #3 - 16. November 2008 um 15:20
 
Wir mußten den Stall verlassen, da die Stallbesi und ich sehr unterschiedliche Auffassungen von der Pferdehaltung hatten. das war nicht immer so, sie fing als kleiner familiärer Betrieb an und wurde zum kommerziellen Stall der aus meiner Sicht nur noch profitorientiert gearbeitet hat. Ich habe kein Problem damit, das sie davon leben wollte und mußte aber wenn professionell dann auch richtig. Sunna steht jetzt auch in einem relativ großen kommerziellen Stall aber dort wird investiert, die Futterqualität ist sehr gut und regelmäßige Kontrollen gehören in den Leistungsumfang und gegen Aufpreis ist auch eine individuellere Versorgung möglich. Dort wackeln keine Zäune, die Anlagen sind in einem gepflegten Zustand und die Gesamtanlage ist sehr sauber. Die Stallordnung ist nicht aufgebläht oder unmenschlich. Und die Betreiber sind Mensch und Tierfreund geblieben und sehr hilfsbereit obwohl sie schon über ein Jahrzehnt den Hof betreiben. Auch der Preis ist angemessen und nicht überzogen.
Auf jeden Fall hatte ich ein Problem einen Stall für die 3 zu bekommen. Die Pflege für Rahja und Lissy ist sehr aufwendig da Rahja auch noch zusätzlich ein Ekzemer ist.  Das ich die beiden in dem kleinen Privatstall unterbringen konnte war ein Glücksfall, ich hätte schon eher dort hingehen können, hatte das aber vorerst aus beruflichen Gründen nicht wahrnehmen können und als ich dann endlich soweit war war kein Platz mehr frei.  Ärgerlich Aber es gibt ja keine Zufälle! Das Schicksal hat uns noch einmal die Möglichkeit gegeben dort hinzugehen und ich habe sofort zugeschlagen. Seitdem sind Rahja und Lissy dort. Ein weiteres Problem, das ich mit Rahja habe ist ihr Sozialverhalten in dem alten Stall hatte die Stallbesi (ohne Rücksprache mit mir) versucht Rahja in die Herde zu stellen. Ich weiß nicht mehr wieviel mich die Behandlungen danach durch die TA gekostet haben. Sie mußte vorher schon längere Zeit separat stehen wegen einer unerklärlichen Lahmheit (auch die Tierklinik konnte damals die Ursache nicht finden, es hieß das ist wohl ein Spätschaden wegen der Rehe!!). Zu ihrer sonderbaren Lahmheit werde ich später noch schreiben was es war. Es war auf jeden Fall nicht möglich sie in eine andere Herde oder mit mehr als 2 weiteren Pferden zusammen zu stellen ohne das sie völlig hysterisch reagierte. Nackte Angst stand in ihren Augen wenn andere Pferde auf sie zu kamen oder sie ist sofort zum Angriff übergegangen. Grauenvoll, wenn ich nur daran denke. Dabei wurde sie die ersten 10 Jahre immer in großen Herdenverbänden gehalten. Aber dann sind wir zu oft umgezogen und das ist zu viel für sie gewesen.
Aber jetzt in dem neuen Stall ist sie deutlich ruhiger und angstfrei und ich ahne erst jetzt was ich ihr mit dem letzten Stall angetan habe. Was sie da wohl so verrückt gemacht hat erzähle ich ein anderes Mal.
Wir mußten so oft umziehen weil die Versorgung nicht meinen Vorstellungen und/oder ihren Krankheiten entsprach oder ich paßte dort nicht in den Stall. Schließlich verbringe ich dort meine Freizeit und wenn ich 90% der Leute nicht so toll finde ist es besser zu gehen. Das immer mal jemand dabei ist mit dem ich nicht die gleiche Wellenlänge habe ist ja normal aber wenn man der Meinung ist man würde am liebsten ne Bombe in das Reiterstübchen schmeißen sollte man besser gehen.Ich bin auch nicht ganz pflegeleicht und bin bei Rahja sowieso ganz komisch. Sie mein Heiligtum, auch wenn ich nicht weiß wie oft ich sie schon in Dosen zurück nach Island schicken wollte.  Augenrollen
Nun denn eigentlich wollte ich doch erzählen warum Sunna in den anderen Stall gekommen ist.
1.) Große Herdenverbände
2.) Super Ausreitgelände
3.) Ich wollte schon immer in die Heide
4.) Der Stall hat einen sehr guten Ruf
5.) Die Reitanlage
6.) Und da ich aus dem anderen Stall sowieso weg wollte und sie dort auf sehr engem Raum leben mußte war der Stall die Alternative. In dem alten Stall haben die Pferde aufgrund der beengten Platzverhältnisse kaum eine Möglichkeit auszuweichen oder sich zurückzuziehen. Dies hat meines Erachtens auch dazugeführt dass  Sunna bei jeder Keilerei dabei war. Wobei das meine subjektive Meinung darstellt.
Sunna hat sich in dem neuen Stall die ersten 2 - 3 Monate mit jeder Stute dort gekloppt und ich habe jeden Tag damit gerechnet das wieder so was schreckliches passieren kann. Der TA dort war auch Dauergast. Spülen, Antibiotika, Spülen. War Super aber das wäre mir auch in jedem anderen Stall ebenso passiert vielleicht nicht in dem Umfang. Aber wer weiß das schon.
Ich denke das war es für heute mal sehen wann ich wieder Gelegenheit das Schreiben fortzuführen
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Antwort #4 - 16. November 2008 um 19:26
 
Ach, zur Fütterung wollte ich noch sagen, das Rahja und Melissa mehrere kleine Portionen Heu über den Tag verteilt bekommen. Melissa ist auch noch "Heustauballergiker" so das bis vor kurzem die 3 gewaschenes Heu bekamen. Im Moment wird das Heu nicht gewaschen wegen der nächtlichen Aussentemperaturen. Sie wird jedoch genau kontrolliert und bewegt um beim geringsten Hustenansatz sofort reagieren zu können aber wie die Lösung dann aussehen soll wissen wir nicht. Ich bin mir nicht sicher ob die extremen Hustenanfälle im vergangenen Jahr auf die sehr schlechte Futterqualität zurückzuführen ist. Sie hatte teilweise schon eine Rinne ausgebildet beim Atmen. Das Heu wurde dort angeblich auch gewaschen aber bei Stichproben war es dann doch nicht gewaschen. Auch einer der Gründe warum ich dort weg bin. Seit sie im neuen Stall ist, hat sie keinen Husten mehr und auch noch keine Kolik (klopf 3x mal auf Holz) keine tränenden Augen und was sie sonst noch alles hatte.
Im neuen Stall wird das Heu in der Heukammer aufgeschüttelt, durcheinandergewürfelt und dann portionsweise vorbereitet. Lissy hat mir häufig Sorgen bereitet mit ihrer Kolikanfälligkeit, alle 3 - 4 Monate brauchte ich meine TA weil Lissy wieder eine Kolik hatte. Unglaublich aber ich fing schon an mich daran zu gewöhnen. Bei Ihrer letzten Kolik mußte sie dann auch in die Klinik und wieder hatten wir Glück das nicht operiert werden mußte. Ich bin ziemlich unbedarft wegen der Koliken gewesen, da meine anderen Pferde nie Probleme damit hatten. Rahja hat in 22 Jahren eine einzige Kolik gehabt und Sunna in 3 Jahren eine. Bin auch nicht mißtrauisch geworden da es immer an Tagen mit erhöhter Kolikgefahr passierte.
Lissy  kam von dem alten Stall in die Klinik und dann nicht wieder dorthin zurück. Ich bin noch immer ziemlich enttäuscht von der damaligen Stallbesi. Die Kündigungsfrist dort war ungewöhnlich lang (3 Monate) und ich hatte seit der Kündigung mehrere Freunde darum gebeten auf meine Pferde aufzupassen. Mein Vertrauen zu ihr hatte hatte sich in Mißtrauen gewandelt. Aus gutem Grund, am letzten Tag (Sunna habe ich schon eher dort weg geholt und die anderen beiden konnte ich nicht holen da die Plätze noch nicht frei waren) rief mich meine RB an ob ich nicht noch nach Rahja schauen könnte. Meine RB ist schlimmer als die Polizei und ich glaube er würde Rahja am liebsten in Watte packen und ist sehr besorgt um ihr Wohlbefinden. Und achtet auf alles mögliche und unmögliche. Wahnsinn! Also ich noch zum Stall und dachte was soll denn noch am letzten Abend großartig passieren? Ich kam an, Rahja stand in der Box und kein Futter. Ich also nachgefragt wo das Futter ist oder ob ich sie füttern soll. Wie dem auch sei plötzlich wollte sich die Stallbesi auf den Heimweg machen und hätte ich nicht nochmal nachgehakt wäre Rahja ohne Futter über Nacht in der Box geblieben. Zumal dort nur morgens und abends gefüttert wurde. Sie haben es einfach vergessen mein Pferd zu füttern wobei ich nicht weiß was schlimmer war, das Heu oder keines!

Mit Rahjas Mutter Sappho (qualvoll verstorben) hatte ich auch mal so ein "nettes" Erlebnis. Ich wollte als junge Frau nie ein Pferd haben aber das Schicksal geht schon manchmal sonderbare Wege. Also ich wurde plötzlich und unerwartet Ponybesitzerin und Sappho  (hieß ursprünglich Natascha, völlig unpassend für eine isabellfarbene Stute ) befand sich in einem erbärmlichen Zustand, auf den Rippen konnte man Klavier spielen und der TA hat sich geweigert sie zu impfen mit dem Kommentar:"Wenn ich die Nadel setze kommt die auf der anderen Seite wieder raus und er fragte wo wir bloß immer solche Tiere finden!! Also Sappho mußte unbedingt zulegen, leider war die finanzielle Situation der Stallbesitzer ziemlich desolat und als ich eines Tages ankam hatten alle Pferde kein Futter in den Boxen. Auf meine Frage:"Warum haben die Pferde kein Futter?" Bekam ich als Antwort:"Die Pferde haben heute ihren Diättag!" Ich glaube viel mehr muß ich dazu nicht sagen. 3 Tage später habe ich Sappho abgeholt.
Wir sind dann vor über 20 Jahren in einem Isi-Stall gelandet. Seitdem bin ich ein Islandpferd-Anhänger.
Sappho war übrigens ein Wald- und Wiesen Pony ohne Papiere und kam einem Welsh am nächsten.
Rahja ist ein Mix und war nicht geplant. Sie ist übrigens ein Dezemberfohlen.   hä?
Der Isi-Hengst brach aus und von 10 Zuchtstuten und Sappho mußte ausgerechnet Sappho beglückt werden. Damals war ich mir sicher das sie bestimmt nicht aufgenommen hat aber Pustekuchen im Dezember war Rahja da. Es gibt auch noch einen Halbbruder zu Rahja den ich aber damals verkaufen mußte, mein persönlich dunkelstes Kapitel. Ich hoffe immer noch ob es noch jemand gibt der mir sagen kann wo er geblieben ist. Ich hatte ihn mit Schutzvertrag an eine Familie verkauft und mich dann nicht mehr gekümmert. Als mir bewußt wurde was ich getan habe, konnte ich meinen Fehler nicht korrigieren. Keine Unterlagen mehr und den Stall habe ich nicht wieder gefunden.
Vielleicht hier nochmal eine kleine Beschreibung:
Er wird nicht größer als 1,20 - 1,30 m geworden sein, er war besonders auffällig wegen seiner Farbe "Cremello"  und seiner 2 blauen Augen. Wenn ich an ihn denke packt mich das schlechte gewissen und ich würde so gerne wissen was aus ihm geworden ist. Ob er noch lebt und ob es ihm gut geht. 

Ich weiß vieles was ich schreibe hat mit dem Hufrehe - Tagebuch nicht viel zu tun aber vielleicht verhindern meine Berichte eine Wiederholung meiner "Schandtaten."


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Antwort #5 - 03. Dezember 2008 um 20:35
 
Es gibt eigentlich wenig zu der Hufrehe meiner beiden alten Tanten zu schreiben. Viele Dinge mache ich ohne darüber nachzudenken, weil ich es schon immer so gemacht habe. Da ich keine weitere Reheschübe bei Lissy und Rahja verzeichnen mußte kann es nicht so verkehrt gewesen sein bzw. wir haben wohl auch viel Glück. Lissy wurde damals kurz nachdem wir sie bekommen haben auf EMS untersucht, da sie so sonderbare Polster auf der Kruppe und im Brustbereich hatte die wir uns nicht erklären konnten und gleichzeitig konnte man ihre Rippen sehen. Werde demnächst ein Bild reinstellen auf dem die Polster zu sehen sind. Wir fanden das ziemlich komisch aber das EMS-Untersuchungsergebnis war negativ. Wobei ich nicht mehr weiß was die TA genau untersucht hat. Werde sie nochmal fragen! Nachdem der Reheschub verklungen war ging sie völlig merkwürdig. Sie machte immer so kleine Mäuseschritte und holte überhaupt nicht weit aus. Sowas hatte ich in dieser Form vorher noch nie gesehen. Auch bei anderen Rehepferden ist mir dies noch nicht aufgefallen. Unsere Mutmaßung geht in eine ganz andere Richtung die Polster und die kleine Schritte hatten in diesem Zusammenhang nichts mit der Rehe oder EMS zu tun. Nun denn, sie läuft inzwischen wieder völlig normal und auch die Hufstellung konnte inzwischen korrigiert werden.
Lissy und Rahja werden ganzjährig beschlagen, beim nächsten Beschlag wird Lissy nur vorne beschlagen, Eisen mit Grip und V-Stiften drauf. Rahja bekommt einen Rundum- Beschlag ebenfalls mit Grip und V-Stiften. Rahja ist seit über 10 Jahren nicht mehr ohne Eisen gelaufen und ich bin mir nicht sicher ob es eine gute Idee wäre sie jetzt ohne Eisen laufen zu lassen.
Dabei fällt mir ein Rahja`s unerklärliche Lahmheit (fast 2 Jahre haben  wir damit rumgedoktert) war letztlich wohl auf eine ganz "simple Sache" zurückzuführen. Aber vielleicht vorweg die ganze Geschichte.
Nichts Böses ahnend kam ich zum Stall und mein Pferd kam mir auf 3 Beinen entgegen, ich also sofort meine TA gerufen. Rahja wurde sofort separiert (ich hasse Extra-Paddock-Bau), bekam Schmerzmittel und was weiß ich noch alles. Beugeproben bis zum Abwinken, Röntgen alles was vor Ort gemacht werden konnte wurde gemacht. Die Lahmheit wurde besser aber hielt sich hartnäckig. Irgendwann sagte meine TA das hat alles keinen Sinn ab in die Tierklinik mit ihr, dort soll noch eine Sintigraphie (keine Ahnung wie man das richtig schreibt) gemacht nochmal röntgen und so weiter. Also wir dorthin aber auch dort konnte man nicht genau sagen was sie eigentlich hat und warum sie lahmt. Es wurde der Verdacht geäußert, es könne ein Spätschaden von Ihrer Rehe sein. Ich habe da schon nicht mehr hingehört da ich immer noch nicht wußte was ich jetzt mit Rahja machen soll. Wir also wieder frustriert ab nach Hause, haben dann den Stall gewechselt damit sie in eine kleine Herde kommt, Boxenhaltung nachts rein tagsüber auf den Paddock und stundenweise Weide. Die Lahmheit konnte man dann nur noch sehen wenn man Rahja gekannt ganz genau hingesehen hat und wußte wie taktklar und sauber sie eigentlich läuft. TA meinte dann ich solle mit dem Reiten aufhören und sie in Rente schicken. Also habe ich Rahja brav in den Ruhestand geschickt. Meine Maus stand danach entweder mit hängenden Ohren im Paddock oder rannte mit sich selbst um die Wette und war übelst gelaunt. Diese Situation gefiel mir überhaupt nicht, Rahja war nicht mal 20 Jahre alt und hat immer Spaß gehabt wenn sie was tun durfte. Also habe ich mir eine Ostheopatin geholt die dann sagte: "Reiten und Bewegung braucht Rahja. Wenn sie Schmerzen hat wird sie es zeigen". Inzwischen waren schon 1,5 Jahre vergangen. Die Aussage passte mir natürlich viel besser in mein Konzept. Weil ich aber beruflich bedingt überhaupt keine Zeit für Rahja hatte, habe ich eine RB gesucht und Glück gehabt. Rahja lief, hatte Spaß und die Welt war in Ordnung. Natürlich hatte ich ein schlechtes Gewissen weil ich gegen die Ansage meiner TA verstoßen hatte. Dann kam der Anruf den ich nicht haben wollte und vor dem ich Angst hatte. Sven (Meine RB) rief an und sagte:" Rahja läuft irgendwie wie komisch, schau Dir das mal an." Ich also hin, Rahja aus dem Paddock gezerrt, Longe rausgekramt und ab ins Round-Pen.  Schritt nicht wirklich gut, Trab noch deutlich schlechter (Lahmheit war auch mit geschlossenen Augen nicht zu übersehen), Galopp wenn es nicht so traurig gewesen wäre hätte ich lachen müssen. Sie galoppierte nicht sondern hoppelte ganz eigentümlich. Nun stand ich da, dachte an die mahnenden Worte meiner TA und wünschte mir, das der Erdboden sich öffnet und mich und Rahja auf der Stelle verschlingt. Dann fiel mir ein, das eine Bekannte von mir vor einiger Zeit eine spezialisierte TA und Chiropraktikerin für ihr Pferd auf dem Hof gehabt hatte. Also rief ich die an. Sie kam auch relativ schnell ließ Rahja laufen, untersuchte sie und meinte dann nur:"Es wundert mich, das sie überhaupt noch läuft". (am schlimmsten war dabei, das dies nur nüchtern ohne Vorwurf und ganz sachlich ausgesprochen wurde. Die TA ist absolut nett und empfehlenswert). Nachdem sie Rahja über mehrere Stunden untersucht und behandelt hat, mir jede Frage ausführlich beantwortet und ihre Behandlung erläutert hat wurde ein 2.ter Termin vereinbart. Nach dem 1.ten Termin lief Rahja kurzfristig schlechter, das hatte Sie mir aber angekündigt das dies passieren kann. Aber dann ging es ganz schnell bergauf. Nach dem 2.ten Besuch wurde es noch besser und Bewegungen bei denen Rahja mir sonst den Krieg erklärt hat machte sie wieder mit. Mit anderen Worten Rahja lief so gut wie schon lange nicht mehr. Rahja lahmte zwar vorne rechts aber die Ursache der Lahmheit kam von hinten rechts und über diverse Blockaden, andere Problem und  diverse Umwege bis noch vorne rechts. Ich lasse die spezialisierte TA jetzt einmal jährlich zur "Vorsorgeuntersuchung" kommen und alles andere weiterhin über meine bisherige TA. Damit fahre ich jetzt sehr gut und ich habe das subjektive Gefühl meine Damen werden optimal versorgt. Melissa soll noch auf Cushing untersucht werden, da es uns bei dem letzten Klinikbesuch empfohlen wurde. (Da stand sie aber schon auf dem Anhänger und wir wollten gerade los grrrr). Was habe ich mich darüber geärgert, da sie eh schon in der Klinik war und wir das schön hätten mitmachen lassen können.
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Antwort #6 - 08. Dezember 2008 um 18:28
 
Endlich habe ich mich dazu aufraffen können den Kontakt zu einer Bereiterin aufzunehmen damit Sunna wieder in Schwung kommt. Ich reite Sie bereits seit 1,5 Jahren nicht mehr und das wird sich jetzt hoffentlich ändern. Wir haben nächste Woche Dienstag ein Vorgespräch und wenn alles meinen Vorstellungen entspricht werden wir im Januar starten. Zur Erinnerung: Ich habe sie lange nicht reiten können wegen ihrer Verletzung (zerdeppertes Sprunggelenk hinten rechts). Warum ich nicht bis zum Frühjahr warte? Ganz einfach, ich will sie im Frühjahr selber reiten und endlich das Ausreitgelände erforschen. Parallel muß Rahja mich wieder durch die Gegend schleppen und ich werde wohl ein paar Kilos abspecken müssen um auch Lissy mal reiten zu können. Meine TA meint, dass ich für Lissy und auch Rahja ein paar Kilos zu viel mit mir rumschleppe (muß ihr recht geben  Schockiert/Erstaunt)
Leider muß ich zugeben, das ich ein wenig neidisch auf meine RB bin, er kriegt nach jedem Ausritt mit Rahja das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht. Ich erkenne meine Maus kaum wieder sie geht in letzter Zeit unglaublich vorsichtig mit ihm um. Trotzdem stelle ich mir die Frage wann sie wohl ohne ihn zurückkommt oder er mal wieder blaue Knie hat. Nein sie buckelt nicht! Aber ihre Helikoptersprünge sind legendär und ihr Galopp ist grauenvoll. Keine Ahnung was sie im Galopp macht, von unten sieht alles super gut aus und wenn man oben drauf sitzt hat man das Gefühl das man jeden Moment im hohen Bogen runterfliegt. Es ist unbeschreiblich und nicht zu erklären, das muß man erlebt haben. Na ja nicht das im Bogen runterfliegen  Zwinkernd
Wie dem auch sei, ich werde sie in Zukunft verstärkt wieder selber reiten.
Vermisse das Reiten sehr ebenso die unbeschwerte Zeit mit dem Pferd und die Ruhe.
Ich verbringe viel zu wenig Zeit mit den Pferden und habe das Gefühl das uns die Zeit davonrast. Es wird sich wirklich liebevoll um meine Pferde gekümmert. Aber ich kümmere mich nicht wirklich um sie . Ich habe manchmal Angst, das sie plötzlich nicht mehr da ist und ich mir zuwenig Zeit für sie genommen habe. Ich finde immer Gründe warum ich jetzt nicht hinfahren kann und wenn ich es dann doch geschafft habe merke ich wie mir meine Pferde fehlen und wie gut sie mir tun. Ist doch bescheuert!! Und meine Hauptausrede lautet:"Ich bin so kaputt und geschafft vom Job." Habe zur Zeit gerade Urlaub vielleicht fällt es mir deswegen auch auf. War wohl die letzten Tage zu viel bei den Pferden oder eine fette Winterdepression lauert mir auf.
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Antwort #7 - 08. Dezember 2008 um 18:58
 
So, nachfolgend ein Foto von Lissy. Wie sie vor Ihrer Diät aussah. Besonderes Augenmerk ist auf Ihren Mähnenkamm (das ist nicht die Mähne die so hoch steht!!!)und ihr Hinterteil zu richten.

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Antwort #8 - 08. Dezember 2008 um 19:19
 
Und das ist Lissy nach dem Klinikaufenthalt (rechts), das im Schlafanzug ist Rahja. Leider ist sie ein Ekzemer.
Auf dem Bild ist Lissy ein wenig zu schmal

...
[URL=http://g.imageshack.us/img508/ichhabedichsoverwissttk5.jpg/1/][IMG]http://img50
g145.imageshack.
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Antwort #9 - 08. Dezember 2008 um 19:24
 
Das ist Lissy vor dem Klinikaufenhalt im Frühjahr

...
[URL=http://g.imageshack.us/img145/sdcxyzdl1.jpg/1/][IMG]http://img145.imageshack.

Der Hals ist wieder ein Hals und sie kann den Kopf auch wieder bewegen
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Antwort #10 - 08. Dezember 2008 um 19:26
 
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Lissy wenn sie müde ist und pennt
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rahja
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Antwort #11 - 09. Dezember 2008 um 18:41
 
Es ist jedes mal aufs Neue ein wunderschöner Anblick wenn die Stallbesi das Tor zur Weide aufmacht und Rahja mit Vollgas über die Weide rast und den Wallach und Lissy einfach und mühelos abhängt. Mir wird dann immer ganz warm ums Herz, genieße den Augenblick und bin froh das wir nie den Kampf aufgegeben haben. Diese Lebensfreude, wie sie es genießen die Weide hochzubrettern.
Auch dieser Wallach wie er die Damen betüddelt, es ist eine wahre Pracht.
Neulich mußte ich schmunzeln (auch wenn das gemein ist), Lissy darf doch nur mit Freßbremse auf die Weide, leider war das Stück ziemlich runtergefressen und sie konnte nicht wirklich mit der Freßbremse das Gras aufnehmen. Nachdem sie sich 10 Minunten abgerackert hatte kam sie ziemlich entnervt zum Stall zurück ging an die Raufe, kam sauer aus dem Stall zurück, blubberte uns vorwurfsvoll an und nörgelte solange bis sie endlich ihr Heu bekam. Es war wirklich beeindruckend wie dieses Pferd meckern und nörgeln kann.
Sie findet die Freßbremse nicht wirklich toll und kommt auch sofort wenn sie mitkriegt das Heu angeschleppt wird. Gott sei Dank ist Lissy nicht so schlau wie Rahja. Bei Rahja müßte die Freßbremse theoretisch an den Kopf angetackert werden, sie hat bisher noch jede Freßbremse wieder ausgezogen und wenn man das nicht mit eigenen Augen gesehen hat wie sie es anstellt glaubt es auch kein Mensch. Je nachdem welches Fabrikat angelegt wird zieht sie es mit Ihren Hinterhufen über die Ohren wieder ab  oder sie legt sich hin scheuert sich solange den Kopf über den Boden bis sie es mitsamt des Halfters wieder ab hat. Sie ist so geschickt, das sie innerhalb von max. 2 Minuten das Halfter mit Greenguard oder die anderen Modelle wieder ausgezogen hat. Das war natürlich als sie noch mit Freßbremse raus sollte ein echtes Problem.
Noch schlimmer war es als sie damals nach Ihrem Reheschub überhaupt nicht mehr auf die Weide durfte. Ich weiß nicht mehr wie oft sie aus Ihrem Paddock ausgebrochen ist. Mehrmals die Woche stand ich heulend auf der Weide und versuchte das Biest einzufangen. teilweise sind wir mit 4 Leuten los um sie einzufangen.
Der Paddock war eigentlich ein Hochsicherheitstrakt, da dort früher der Deckhengst vom Hof stand. Den Hammer den sie mal gebracht hat, da stand sie auf einem mit E-Zaun eingezäunten Paddock,  sie stand in der Mitte von dem Paddock starrte auf die Weide und fing an zu zittern, ich bekam einen Riesenschreck da ich dachte sie hat sonstwas, dann raste der Satansbraten los. Nein, sie stoppte nicht vor dem Zaun und sie sprang auch nicht drüber, sie rannte einfach durch den Zaun. Sie hatte nicht mal größere Verletzungen davon getragen.
Bei dem Hochsicherheitstrakt habe ich nie wirklich rausgefunden wie sie da immer ausgebrochen ist. Es war ein Alptraum und versucht mal einen Stall zu finden wenn ihr die Ausbrecherkönigin im Schlepptau habt. Einmal mußte ich mit einem Bolzenschneider das Vorhängeschloß von der Kuhweide knacken, da Rahja irgendwann festgestellt hat man kann auch unter den Zäunen durchrollen nur zurück ging das nie. Ärgerlich
Dank Ihrer Art sich alles vom Kopf streifen zu können stand sie schon völlig blind auf der Weide weil sie versucht hat sich das Kopfteil von der Ekzemdecke auszuziehen leider hat sie nicht gewußt das die Decke daran befestigt war. Aber es ist nichts passiert und sie stand völlig ruhig auf der Weide bis sie befreit wurde. Das Kopfteil bekommt sie jetzt auch nicht mehr angezogen.
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Antwort #12 - 17. Dezember 2008 um 20:26
 
Gestern war der Hufschmied da und huftechnisch ist bei den alten Tanten alles in Ordnung.
Dafür hat Rahja jetzt ganz sonderbare Gnubbel unter der Haut fühlt sich komisch an. Mal sehen was meine TA dazu sagt. Wird sich die Knötchen/Gnubbel mal genau anschauen. Irgendwie gefällt mir Rahja im Moment auch nicht so richtig. Ich kann nicht genau sagen was mir nicht gefällt aber irgenwie... Ich weiß auch nicht. Als ob sie nur zu 90% da ist. Aber das kennt ihr sicherlich, man kann nicht genau sagen was los ist aber irgendwas stimmt nicht. Vielleicht irritieren mich auch einfach nur diese Knötchen. Wahrscheinlich mach ich mich nur selber wieder verrückt und es ist nichts.
unentschlossen
Und Sunna hat sich nen Pilz eingefangen/gezüchtet, ist ja auch die genau die richtige Jahreszeit dafür  Ärgerlich aber wenigstens muß sie sich nicht mehr mit dem Sommerekzem rumquälen  
Wenigstens ist Lissy topfit und läuft zur Höchstform auf Smiley
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Antwort #13 - 20. Dezember 2008 um 20:03
 
So, meine TA war da und wird nach Weihnachten die Knötchen entfernen und einschicken. Besonders einer der Knötchen vielmehr Knoten gefiel ihr nicht wirklich. Bei der Untersuchung haben wir noch mehr Gnubbel gefunden aber die sind anders. Die sind in der Haut und nicht darunter. Kann ich nicht wirklich beschreiben. Ansonsten findet sie, das Rahja einen guten Eindruck macht. Sie kennt sie auch schon seit Jahren und vielleicht sehe ich nur Gespenster. Meine RB findet nicht, das Rahja anders ist als sonst.
Zusätzlich wurde ihr noch Blut abgezapft um ein Blutbild zu veranlassen. Außerdem wird Rahja nach Weihnachten auf Cushing untersucht um das auf jeden Fall auszuschließen (so der Plan).
Ich weiß das meiste von dem was ich hier so schreibe hat nichts mehr mit der Hufrehe zu tun. Und ich froh das ich nicht über akute Rehe schreiben muß. Ich hoffe Ihr seht mir das nach!
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Antwort #14 - 21. Dezember 2008 um 19:28
 
Nun mal zu Sunna,

die Eule wird ab Januar wieder arbeiten müssen. Am 2. Januar wird mit dem Beritt begonnen. Freu
Dann werde ich sehen ob sie auch unter Belastung vernünftig läuft. Werde demnächst nochmal ein Röntgenbild vom Sprunggelnk machen lassen.
Und ich bin so gespannt wie es mit der Ausbilderin funktioniert. Vom Gefühl her denke ich, das ich eine sehr gute Wahl getroffen habe. Endlich eine Islandpferdeausbilderin die nicht nur auf den Tölt schaut. Ich habe andere Prioritäten als den Tölt und ich weiß, das Sunna tölten kann. Das langt mir zum jetzigen Zeitpunkt.
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Antwort #15 - 25. Dezember 2008 um 17:13
 
Habe am Dienstag noch mit meiner TA wegen des Blutbildes telefoniert und bis auf einen Wert ist alles im grünen Bereich. Diesmal ist es Zinkmangel. Gott sei Dank!
Nächste Woche werden wir prüfen ob die Anzahl der Mineralsticks erhöht werden kann oder ob sie ein Zusatzfutter bekommen wird.
Dieser Wert sollte im grünen Bereich sein bevor die Ekzemsaison wieder beginnt.
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Antwort #16 - 30. Dezember 2008 um 20:36
 
Heute war meine TA da und hat Rahja alle Knoten am Hals rausoperiert.
Ich weiß jetzt auch wieder warum ich nie TA werden wollte!! In 10 Tagen werden wir die Ergebnisse haben. Ich habe Angst vor dem Ergebnis und hoffe das es nichts schlimmes sein wird.
Werde nachher nochmal zu Rahja fahren und schauen ob es ihr gut geht. Sie steht über Nacht jetzt in der Notbox, weil der Wallach immer an ihrer Wunde rumschlecken wollte. Wobei man sagen muß von unserer "Notbox" kann so manches Boxenpferd nur träumen. Die Box ist in den Offenstall integriert worden und ist riesengroß zumindest für ein so ein kleines Pferdchen. Wurde extra so konzipiert das auch ein Großpferd darin Platz hat.
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Antwort #17 - 02. Januar 2009 um 19:37
 
Rahja geht es gut, die erwartete Schwellung hielt sich bisher in Grenzen und nach 2 Tagen Boxenhaft haben wir sie wieder in die Freiheit entlassen. Wobei sie überwiegend nachts in der Box bleiben mußte, tagsüber durfte sie raus. Meine TA hat vorsichtshalber auch noch am 01.01.09 einen Kontrollbesuch durchgeführt.

Am OP-Tag hat Rahja noch Kreislaufprobleme bekommen aber mit ein paar Runden Schritt hat die Stallbesi es wieder in den Griff bekommen. Sie hatte sofort meine TA angerufen als sie Rahja zitternd in der Box vorfand. Ich war natürlich schon weg.
Meine Stallbesi ist eine Wucht, was sie so leistet ist nicht in Worte zufassen und wie sie meine alten Tanten pflegt und betüddelt ist unbeschreiblich. Und ich fühle mich dort unglaublich wohl und hoffe das es so bleibt und wir dort in Ruhe alt werden können.
Am 09.01 werden die Fäden gezogen und vermutlich liegt dann auch das Ergebnis der Gewebeproben vor und auch das Ergebnis von dem Cushing-Test.

Sylvester ist uns noch ein kleines Mißgeschick mit Lissy passiert, wir haben vergessen das Weidetor zu schließen  Traurig und irgendwann zwischen 21.00 Uhr und 0:00 Uhr hat Lissy festgestellt das sie freien Zugang zur Weide hatte und hat diesen auch genutzt. Als ich sie ohne Freßbremse auf der Weide sah bin ich fast in Ohnmacht gefallen. Dabei war ich um 21:00 Uhr noch auf dem Paddock um nach Rahja zu schauen aber ich habe es nicht gesehen das die Weide offen war und Lissy stand zu dem Zeitpunkt auch noch brav auf dem Paddock.

Heute fiel der Startschuß für Sunna`s Beritt. Lief sehr gut und die Ausbilderin gefällt mir. Klare und deutliche Ansagen ohne grob zu werden. Hatte das Glück sie noch auf einem weiteren Pferd arbeiten zu sehen. Bin wirklich zufrieden, ihr Umgang mit den Pferden entspricht meinen Vorstellungen. Und ich glaube auch, das es so bleibt bin in diesem Punkt sehr zuversichtlich.
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Antwort #18 - 09. Januar 2009 um 18:09
 
Die Ungewissheit hat ein Ende. Die Fäden wurden heute gezogen und Rahjas Knoten waren "harmlos",  habe wie immer die Begriffe und Erläuterungen meiner TA schon wieder vergessen, für mich zählt nur das mein Pferdchen bis auf den Zinkmangel gesund ist.
Bei den Knoten handelte es sich um verkapselte "Entzündungen".
Das spannende an der Sache ist das es Rahja seit der OP deutlich besser geht, sie ist jetzt wieder zu 100% meine Rahja. Die Knoten müssen ihr Allgemeinbefinden irgendwie doch gestört haben.
Ich hatte Rahja auch gleich mit auf Cushing und EMS untersuchen lassen und juhu  Durchgedreht darüber brauche ich mir bei Rahja zur Zeit keine weiteren Gedanken machen.
Jetzt muss nur noch Lissy auf Cushing untersucht werden, dann sind wir komplett im grünen Bereich (klar Hufrehegefahr besteht ja immer). EMS hatte ich bei Ihr gleich testen lassen als sie zu uns kam.

Ich bin so froh, diese Ungewißheit zermürbt einen doch.
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Antwort #19 - 13. Januar 2009 um 19:34
 
Diese Wetterumschwünge sind eine Katastrophe. Gestern hatte Lissy eine Kolik. Nachdem wir nun fast 7 Monate Ruhe hatten, war der Wetterumschwung mit dem heftigen Temperaturanstieg für Lissy zu heftig. GSD haben wir das sehr zeitnah bemerkt und nach den Spritzen und den 4 Std. Wartezeit + 2 Stunden Beobachtung war auch alles in Ordnung. Trotzdem wurde  vorsichtshalber nachts nochmal zur Kontrolle hingefahren. Wir haben ja noch 2 Pferdchen die sehr Kolik anfällig sind und gestern war so ein  Wetter. Blöd war nur das Lissy in der Notbox das Strohmehl für einen besonderen Leckerbissen betrachtet hat. Normalerweise fressen die Pferde das Strohmehl nicht aber da nichts anderes da war meinte Lissy das ist auch lecker. Zumindest besser als nichts fressen zu dürfen. Also mußte spätabends nochmal alles geändert werden.Vor dem Aufstehen wurde wieder kontrolliert und beim Anfüttern ebenfalls.
Jetzt ist wieder alles schön bis auf meinen Zeitplan der komplett aus dem Ruder gelaufen ist.
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