Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Ich, Christina, und meine Stute Miss Maggy (Gelesen: 39765 mal)
Christina Uhl
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mein Zottel-Fleckvieh


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Zeige den Link zu diesem Beitrag Ich, Christina, und meine Stute Miss Maggy
10. Mai 2008 um 17:13
 
Hallo! Ich möchte mich und meine Miss Maggy kurz vorstellen. Ich bin Baujahr 72 und besitze seit 5 Jahren meine Paint Horse Stute die ich im Alter von 5 Jahren einem Schlachtpferdehändler abgekauft habe. Eine Ankaufsuntersuchung wurde durchgeführt, und bisher war mein Hottehü auch immer topgesund.
Von Beginn stand sie bis zum 1.4.08 in einem kleinen Privat- bzw. Pensionsstall mit eigener Box. Tagsüber war sie entweder auf einem Paddock (Betonboden) oder stundenweise auf einer Koppel (2. Schnitt) mit anderen Pferden. Gefüttert wurde Heu und im Winter noch Silage. Eingestreut war mit Stroh und Sägespäne. Da Maggy viel zu dick war, gabs kein Zusatzfutter nur Äpfel und Karotten. Maggy wurde regelmässig entwurmt, gegen Tetanus geimpft und der Hufschmied kam alle 8-9 Wochen zum ausschneiden (Maggy lief barhuf). Beim Reiten gabs nie Probleme, auch auf Schotter oder Teer lief sie nie fühlig. Anfang letzten Jahres hatte ich dann einen schweren Bandscheibenvorfall, und Maggy wurde fast nur noch longiert, oder wir machten Bodenarbeit aufm Sandplatz, reiten ging fast gar nicht mehr. Daraufhin stellten wir sie tagsüber zu drei anderen Pferden in einen Offenstall mit zwei grossen Paddocks, abends zum fressen und schlafen in ihre Box. Im November 2007 fing ich wieder an zu reiten, erst aufm Reitplatz, dann im Gelände (fast nur Schritt). Ich gewöhnte sie wieder ans Reitergewicht und eigentlich war alles gut. Dann gabs Probleme im Stall. Die Besitzer waren voll überfordert, in jedem "Loch" wurde ein Pferd untergebracht. Gemistet wurde nur noch mehr schlecht als recht, durchs Dach regnete es rein. Wochenlang war kein Sägemehl vorhanden, die Pferde durften nur noch stundenweise raus, und die "Turnierpferde" wurden bevorzugt etc.
Meine beste Freundin fing Januar 08 in einem anderen Stall hier im Ort an zu arbeiten, und als dort eine Box frei war, wechselte ich zum 1.4.08 in den neuen Stall, der auch eine Reithalle hat und dort dürfen die Pferde auf Wunsch den ganzen Tag raus und auch im Winter auf die Koppeln. Damit begann die ganze Misere.
Ich fing sogleich an mein Pferd angrasen zu lassen, da die Pferde dort ab Anfang Mai raus dürfen. Ich bin mit ihr spazierengegangen oder geritten und hab sie erst mal 5 Minuten, nach einigen Tagen 10 Minuten grasen lassen. Im laufe der nächsten drei Wochen wurde das Grasen auf ca. 45 Minuten gesteigert.
Seit April bin ich fast jeden Tag geritten, und durch die Bewegung hat Maggy auch an Gewicht verloren. Das Futter blieb gleich, nur bekam sie jetzt noch etwas Müsli für leichtfuttrige Pferde. Ende April kam der Hufschmied (der gleiche), der aber nur seine Assistenten schickte. Maggy wurde ausgeschnitten (Donnerstag), und am Freitag und Samstag lief sie zwar etwas fühliger wie sonst, aber lahmte nicht. Am Sonntag ritten wir zum Grillen: 2 Stunden im Schritt hin, 1 Stunde auf ner Koppel, 2 Stunden im Schritt zurück. Aufm Heimweg kurz vorm Stall lahmte sie vorne rechts. Bin abgestiegen und hab nen spitzen Stein entfernt und wir sind voll heim.
Am nächsten Tag tippte ich zunächst auf Muskelkater. Also ne Stunde spazierengegangen, nach ca. 10 Minuten war das lahmen fast weg. Am nächsten Tag hab ich in der Halle longiert, das lahmen war weg. Tags drauf durfte sie zum ersten Mal mit den anderen auf die Koppel (hohes Gras, nicht gemäht), für ca. 1 Stunde. Nächster Tag 2 Stunden Koppel und beim Reiten lahmte sie noch leicht aber nach 10 wars wieder weg. Ich dachte immer noch an Muskelkater oder eine Schulterzerrung. Auf der Koppel lahmte sie nicht. So ging das bis letzten Samstag. Am Sonntag lahmte sie so stark, das ich sie in der Box lies und am Monntag früh den Tierarzt rief. Der kam dann am Dienstag früh und seither bin ich nur noch am Heulen.
Der meinte erstmal sie laufe rehetypisch (Beugeprobe gemacht, Pferd im Schritt und Trab begutachtet etc.). Der TA ist der Chefarzt einer Pferdeklinik und auch Pferdepysiotherapeut, hat auch Pulsation festgestellt. Dann zwei Spritzen ins Fussgelenk, eine zum Betäuben und einmal Entzündungshemmer. Röntgenaufnahmen beider Vorderfüsse, Fuss in Polsterverband und ab in die Box.
Kein Kraftfutter mehr bis gestern und absolute Boxenruhe plus jeden Tag 20ml Phenybuzaton oral mit Plastikspritze. Maggy war echt am durchdrehen. Gestern war der TA nochmal da und hat mir die Röntgenbilder gezeigt. Leichte Rehe rechts, Hufbeinsenkung. Neuer Verband, diesmal Holzkeil drunter, vorne die Hufwand abgeraspelt. Weiter Medizin geben, Boxenruhe bis nächsten Donnerstag. Dann kommt ein Hufschmied der auf Spezialbeschläge spezialisiert ist. Laut TA soll der beide Vorderfüsse mit Kunststoffplatten versehen, wo geteerter Hanf drunter ist. Wenn sie dann lahmfrei laufen kann, kann ich in der Halle täglich max. 15 Minuten spazierengehen. Aber: die nächsten 4 Monate bis zur nächsten Röntgenaufnahme kein Koppelgang. Vermutung (!?) TA: Rehekombination aus zuviel wegschneiden vom Hufschmied und Überbelastung. Allerdings sehe er an der Aufnahme vom Fuss das das Pferd schon vorher angegriffen gewesen sei. Futterrehe kann nicht ausgeschlossen werden, und das Risiko, das es jetzt durch den Koppelgang schlechter wird, sei zu gross (hab mir schon überlegt ob ich nach dem Beschlag Maggy nen Maulkorb verpassen kann mit dem sie nicht fressen kann).
Werd noch Bilder von Maggy und die Röntgenbilder anfügen (ääähm wie geht das?).
Bin jetzt nur noch am Heulen, kann nich richtig schlafen geschweige denn Essen. Hinzu kommen noch die Schuldgefühle: zuviel geritten, falsch angrasen lassen, etc.
Es wäre toll von jemandem von Euch was zu hören, was mir weiterhilft oder das mir Mut macht. Sitze eh fast (berufsbedingt) den ganzen Tag vorm Rechner, und die ganzen Reheberichte im Internet verwirren mich auch immer mehr.
Grüsse ausm Schwabenland, Christina

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Christina Uhl
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Antwort #1 - 10. Mai 2008 um 17:35
 
Hallo Christina
gib mir eben etwas Zeit muß noch schnell was einkaufen und melde mich dann sofort wieder okay

ansonsten les doch mal die Infoblätter
http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?catselect=4711

was trifft denn da auf deine Maus
lg
Petra
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Christina Uhl
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mein Zottel-Fleckvieh


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Antwort #2 - 10. Mai 2008 um 17:45
 
Was meinst Du genau mit "was trifft denn da auf Deine Maus"? Laut TA ist es wahrscheinlich eine Kombi aus Beschlagsrehe und Belastungsrehe, Futterrehe durchs Gras kann aber nicht ausgeschlossen werden.
Hab mir ja schon alle möglichen Fachartikel etc. seit letzten Dienstag reingezogen, ich hab schon nen ganzen Ordner von Ausdrucken. Bin gerade beim studieren der STRASSER METHODE, aber das hört sich nicht so nach dem an was der TA mir sagte.
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Christina Uhl
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Haifa
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Antwort #3 - 10. Mai 2008 um 19:09
 
Hallo erst einmal! Und ich möchte dir sagen, dass ich sehr gut verstehen kann, dass du jetzt total "von der Rolle" bist. Ich würde dich gerne drücken.

Trotzdem bin ich der Meinung, dass du jetzt einfach mal das Denken: Was habe ich alles falsch gemacht? - einstellen solltest. Du hast die ga nze Sache ja schließlich nicht gewollt für dein Pferd.

Lies erst einmal unter dem Forumspunkt "Sofortmaßnahmen" bei Hufrehe nach und verhalte dich nach diesen Regeln.


Ich würde das Pferd in den ersten Wochen erst einmal so wenig wie möglich bewegen, damit das Geschehen am Hufbeinträger (der wird durch die Rehe geschädigt) sich beruhigen kann. Vielleicht kannst du sie in eine größere Box, eventuell mit einem kleinen Auslauf stellen, von wo sie andere Pferde sehen kann?

Petra meinte sicher damit: Was trifft denn auf deine Maus "zu".

Zur Weide: Die würde ich zunächst einmal komplett weglassen - auch nicht mit Maulkorb - denn die Gräser sind jetzt noch zu kurz und enthalten unheimlich viel Fructan.

Wenn du dich an die hier empfohlenen Fütterungsratschläge hälst, das Pferd nicht wieder auf de Weide stellst, sie medizinisch versorgen und die Hufe bearbeiten läßt, dann kannst du im Moment nicht viel falsch machen - brauchst also auch nicht so viel Angst zu haben.

Später melden sich hier sicher noch andere, die dir Ratschläge geben, was du unternehmen kannst, um dahinter zu kommen, woher die Rehe u.U. kommt.

Viele Grüße
Haifa
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Pony
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Antwort #4 - 10. Mai 2008 um 20:04
 
upps was vergessen

was trifft denn da auf Deine Maus zu.....

lg
Petra
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Tonne




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Antwort #5 - 10. Mai 2008 um 21:03
 
Hallo Christina,

von mir auch herzlich willkommen im Forum  Smiley, auch wenn der Anlass nicht so nett ist.

Ich kann aber Haifa nur zustimmen. In der Ruhe liegt die Kraft und Selbstvorwürfe bringen nix und sind sicher auch nicht berechtigt. Also bitte abstellen  Smiley (ich weiß, leichter gesagt, als getan!).

Haifa hat Dir ja auch schon den Link genannt, da findest Du einige Sachen, die Du nun erst einmal tun kannst. Wir haben vor allem festgestellt, daß die kohlenhydratarme Fütterung den Pferden in den Schüben sehr gut bekommt und ihnen hilft, schneller aus den Schüben rauszukommen. Das heißt, kein Getreide oder Getreideprodukte, keine Möhren, Äpfel o.ä., gewaschenes Heu ist sehr gut, möglichst keine Silage. Wenn man unbedingt etwas in den Trog tun möchte, dann sind unmelassierte Rübenschnitzel (Speedybeets oder Kwikbeets) sinnvoll.

Mach Dir keinen Kopf, Ihr schafft das. Ganz bestimmt. Ich drück Euch die Daumen.
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ronja-pony




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Antwort #6 - 10. Mai 2008 um 21:26
 
Hallo Christina,

herzlich willkommen auch von mir.

Den Satz von Haifa finde ich sehr schön,einfühlend und treffend.
Zitat:
Trotzdem bin ich der Meinung, dass du jetzt einfach mal das Denken: Was habe ich alles falsch gemacht? - einstellen solltest. Du hast die ganze Sache ja schließlich nicht gewollt für dein Pferd.


Genau diese Worte mußt Du Dir immer wieder selber vorsagen,okay !

Die wichtigsten Dinge und Tipps hast Du ja schon von den anderen bekommen.

Du schreibst:
Zitat:
Bin gerade beim studieren der STRASSER METHODE

ziehst Du diese Methode zur Hufbehandlung in Betracht ?

Wenn Du Fragen hast,immer her damit,okay!?

Und Kopf hoch, Ihr kriegt das wieder hin.
Es ist eine schlimme Zeit, das weiss ich, mache sowas in der Art auch mit meiner großen seit Dez. 2007 mit.
Nur nicht dem Mut verlieren. Zwinkernd

Liebe Grüße
Conny


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Christina Uhl
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mein Zottel-Fleckvieh


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Antwort #7 - 11. Mai 2008 um 00:26
 
Vielen Dank für die netten Antworten! Zum Thema Fütterung noch folgendes: Kraftfutter kriegt sie gar nich mehr, Heu wird eingeweicht. Allerdings meinte der TA das Möhren und Äpfel gut seien, da Radikalfänger.
Strasser Methode zieh ich eigentlich nicht in Betracht, da ich eigentlich mehr negatives wie positives im Internet gelesen habe, und auch ich die Möglichkeit der Strasser empfohlenen Haltung nicht habe und der nächtste Strasser Hufbearbeiter auch über 150km weg ist... Ich versuch mich halt grad so mit positivem Denken von Tag zu Tag zu hangeln und meinem Pferd bis Donnerstag erstmal die Langeweile zu nehmen. Mittlerweile gibts halt auch viele Leute in meinem Umfeld die mir konkret die Schuld zuschieben, das is nich so leicht für mich obwohl ich eigentlich so als tougher Mensch verschrieen bin...
So jetzt versuch ich mal ein bisschen Schlaf zu kriegen und bin morgen wieder online.
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Antwort #8 - 11. Mai 2008 um 11:32
 
Möchte noch was ergänzen zu dem was Haifa geschrieben hat: leider hab ich nicht die Möglichkeit sie in eine andere Box zu stellen, und nen Auslauf oder Paddock gibts auch nicht. Bis am Donnerstag der Schmied kommt, steht Maggy aber stundenweise in ner Box mit Ausguck nach draussen (die Boxenbesitzerin war so nett zu tauschen solange ihr Pferd auf der Koppel ist) und da kann sie die anderen sehen.
Bei der Sache mit dem Maulkorb dachte ich eher an eine Variante bei der sie gar nicht fressen kann, aber damit könnte sie dann wenigstens mit den anderen raus und müsste nich ständig in der Box sein.
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Antwort #9 - 11. Mai 2008 um 12:50
 
Hi

also als erstes sollte dein Pferd dieses Jahr keine Weide mehr bekommen!!!

Dann würde ich mich genaustens über die Hufbearbeitung schlau machen, bitte kein Stasser!!!!

welche Medikamente gibt dein TA...
zu Equipalazone siehe hier
http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1142122434

bitte keine  Möhren keine Äpfel...achte auf Kohlenhydratarme Ernährung
lg
Petra
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Silvia Gremmler
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Antwort #10 - 11. Mai 2008 um 14:38
 
Hallo Christina,
wir besitzen einen Araber/Paint.
Da diese Pferderasse sehr leichtfuttrig ist, neigen sie zum EMS.
Unseren Wallach halten wir sehr kurz mit Futter, trotzdem ist er recht rundlich.
Gras bekommt er, und die beiden Jungpferde zugeteilt ( leider müssen die Jungpferde bei uns das halt so mitmachen). Heu bekommen sie abends in ihrem Auslauf satt gefüttert. Im Winter waren die Pferde auf knapp 2 ha Weiden. Jetzt mußten wir die Weiden auf eine gewisse Größe känzeln, da das Gras jeden Tag  so massiv gewachsen ist, dass man zuschauen konnte. Zu groß ist die Gefahr einer Hufrehe, vor allem bei dem Araber/Paint!
Seit 1 Woche bekommen die Pferde täglich ihr Gras, Stück für Stück portioniert zugeteilt.
Lg, Silvia
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In Gedenken an Gipsy Dancer 14.04.1981- 14.09.2005
In Gedenken an Said 27.09.1978 - 06.10.1997
Gipsy Dancer ECS-Hufrehetagebuch

Shogun, Riva und Doncella
Denk immer an Dein Ziel, dann wirst Du es erreichen!!
 
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Antwort #11 - 11. Mai 2008 um 15:58
 
Also der TA hat uns nur Phenybuzaton-Gel verschrieben. Er hat letzten Dienstag ja auch Antibotikum gespritzt, seit letzten Mittwoch früh kriegt sie täglich 20ml von dem Gel mit ner Plastikspritze ins Maul. Ab morgen soll ich die Dosis auf 15ml täglich senken.
Wenn Äpfel und Karotten nicht gut für sie sind, warum sagt der TA mir dann das sies fressen darf ??? Verwirrung... Irgendwelche Vorschläge was ich ihr als Leckerlies sonst geben kann? TA meinte auch, das sie mit nem Maulkorb mit dem sie gar nix fressen kann, auf die Koppel zu den anderen darf weil sie sich bewegen soll wegen der Durchblutung. Scanne gerade die Röntgenbilder, kommen gleich...
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Christina Uhl
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Antwort #12 - 11. Mai 2008 um 16:08
 
zur Bewegung

auf der Koppel besteht die Gefahr das dein Pferd durch andere gejagt wird rumrennt und viel mehr Schaden im Huf passiert als dir lieb ist..
Länger ohne fressen ist nicht gut für den Magen (Magengeschwürr),

und die Fütterung....mit Äpfel und Möhren ist purres Gift für dein Pferd

Der Gesundheitszustand eines Hufrehe und EMS-Pferdes steht und fällt mit der Fütterung, darum bitte folgende Hinweise beachten:


Kohlehydratarme Fütterung, das heißt:

Die Fütterung ist mit unmelassierten Rübenschnitzeln, einem guten MF und natürlich gewaschenem(!) Heu ist gut und auch vollkommen ausreichend.

- Heu waschen (d.h. mindestens 1 Stunde im Wasser liegen lassen und danach das Wasser wegschütten!) - dadurch werden viele Kohlehydrate ausgewaschen!
Die Heumenge richtet sich nach dem zu erreichenden Ziel-Gewicht des Pferdes. Man geht von 1% bis 1,5% des Körpergewichtes aus. Der Erhaltungsbedarf läge dann bei ca. 2% des Körpergewichtes.

"Verbotene" Futtermittel sind:
- keinerlei Getreide, auch keine Getreideanteile, o.ä.
- keine Äpfel, Karotten, Bananen
- kein Brot
- keine Öle
- kein Gras

Achtung bei sämtlichen Mineralfutter auf die Inhaltstoffe - bitte ganz genau die Zusammensetzung überprüfen!!!
(Jegliche Zusätze wie Gluko..., Dextrose..., u.ä. sind zu vermeiden. Es handelt sich hier, vereinfacht gesagt, um Zuckerarten.)
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Antwort #13 - 11. Mai 2008 um 16:32
 
Ämmm wie kann ich denn die Bilder hier reinstellen?
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Antwort #14 - 11. Mai 2008 um 16:44
 
du lädst die Bilder am besten bei http://photobucket.com hoch

dann mußt du den URL link kopieren es gibt dort 4 unter dem Bild du nimmst den 2

dann auf dieses Bild beim Antworten klicken
oben in der Leiste zu finden im Antwortthread

...

und da zwischen den link setzen

sieht dann so aus nur zusammengeschrieben das img

[ i m g ]http://www.l i n k .d e/Foto2.jpg[ / i m g ]
 


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Antwort #15 - 11. Mai 2008 um 17:02
 
Nochmal ne Frage zu Deinem   Zitat:
Kohlehydratarme Fütterung, das heißt:

Die Fütterung ist mit unmelassierten Rübenschnitzeln, einem guten MF und natürlich gewaschenem(!) Heu ist gut und auch vollkommen ausreichend.


Was heisst bzw. bedeutet "einem guten MF" ?  Sorry für die vielen Fragen, ich muss mich da erst mal durchwurschteln.
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Antwort #16 - 11. Mai 2008 um 17:25
 
Hier noch Bilder von Maggy im Zeitraum Winter 2006 bis Ende Sommer 2007:

www.mumpl.com/pferdalt/index.html
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Christina Uhl
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Antwort #17 - 11. Mai 2008 um 18:23
 
Hi
also bitte spreche deinen TA mal auf das Metabolisches Syndrom an, denke das ist der Auslöser der Hufrehe bei euch...

schau bitte mal hier unter Speedy Beest oder Kwick Beets  und dem Speedy Balancer als MF
http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?board=2407

hier findest du ein paar Infos zu dieser Krankheit
http://www.hufreheforum.de/cgi-bin/yabb/YaBB.pl?num=1130674197

ich möchte dich bitten die Fütterung deines Pferdes genaustens zu Kontollieren denn damit kannst du ein schnelles gesund werden mit beeinflussen..
denn bei EMS ist das A und O die Fütterung

Weide ist erstmal gestrichen wenn du keinen neuen Schub auslösen möchtest....auch nicht mit Maulkorb...

lg
Petra
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In memory of Cosi!


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Antwort #18 - 11. Mai 2008 um 21:31
 
Huhu!
Von mir auch noch willkommen!
Ich stimme Petra voll und ganz zu, denke auch das bei euch EMS eine Rolle spielen könnte, vorallem dieser doch recht "stattliche" Mähnenkamm deutet darauf hin.
Achja MF ist die Abkürzung für Mineralfutter  Zwinkernd
Grüßle Steffi
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Das mir mein Pferd das liebste sei, sagst du oh Mensch sei Sünde.
Mein Pferd blieb mir im Sturme treu, du Mensch nicht mal im Winde!!!
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Antwort #19 - 12. Mai 2008 um 15:23
 
Also jetzt kriegt sie als Futter das gewaschene Heu, als Einstreu Sägespäne und Weizenstroh und sonst gar nix. Welches Mineralfutter empfehlt ihr mir?
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Christina Uhl
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