Hufrehe, Cushing, EMS ? ... was jetzt ???

 
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Mein Pferd ist an Hufrehe erkrankt und wie kann ich ihm jetzt helfen ???
 
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Hexe - Sommerekzem - Gladiator Plus (Gelesen: 25179 mal)
Elia
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09. Mai 2008 um 23:58
 
ich fang hier einfach mal Hexentier's Tagebuch an.
SE plötzlich auftretend vor 3 Jahren.
Haltung Offenstall mit Weidegang.
Diverse Mittel seitdem ausporbiert, zum Schmieren, eingeben, sprühenn. Nix hilft dauerhaft.
Seit dem letzen Sommer gute Erfolge mit Allergo Vital - jedoch nach Änderung der Inhaltstoffe wird's nicht mehr gefressen.
Derzeit kein Weidegang nur Paddock
Verstärkte Symptome seit E April / Anfang Mai 08. Blutig gescheuerte Mähnenkamm und einige Stellen am Kopf und am Schopf. Schweif noch o.k. aber schon abgeschrubbelt.  
Zum Schmieren verwende ich derzeit Ekzoderm Lotion mit gutem Erfog. Zur Wundpflege: Simsalabim

08.05.08 erste Gabe von Gladiator 20 ml (mit KwikBeets und MF)

09.05.08 zweite Gabe Gladiator - ob ich es mir einbilde oder es wirklich so ist ??? Das Scheuern ist nicht mehr so extrem, sie hält sich auch in den Abendstunden im Paddock auf, ist gut unterwegs und schaut zufrieden.
Hexe rosst ( 1. Rosse seit 2 Jahren) 

Falls Erfahrungen mit dem Gladiator und SE jemand hat - bitte um Info. Vielen Dank
LG
Elia
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Nero
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Antwort #1 - 10. Mai 2008 um 09:28
 
Hi,

mein Pony ist auch starker Ekzemer. Letzen SOmmer hat sie sich trotz Decke blutig  gescheuert.

Seit September 2007 wird sie nun klass. homöopathisch Behandelt. Bis jetzt zeigt sie nur ganz leichten Juckreiz (vor einen Jahr war sie um diese Zeit schon heftig am scheuern) und ist auch noch nit eingedeckt.
Zudem wasche ich sie ca. alle drei Tage mit der Seife gegen SOmmerekzem und Mauke und schmiere sie tärl mit einem Apfelessig Wasser gemisch (gegen den Juckreiz) und Sonnencreme (für die trockene Haut) ein.  Bis jetzt bin ich super zufrieden mit dem Ergebnis.
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madahn
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Antwort #2 - 10. Mai 2008 um 10:41
 
Hallo Elia,
ich hatte Gladiator im Herbst gegeben, kann daher also nicht den direkten Zusammenhang sehen. Aber mein Island-Mix ist seit fast 20 Jahren Exemer, abgescheuerte und blutige Schweif und Mähne sind mir gut bekannt... Hicki begann oft schon Ende März/Anfang April mit dem Scheuern. Nun wurde er als Cushi "entlarft". Seit Februar bekommt er Pergolide. Und: er hat noch nicht einen einzigen Scheuerversuch gemacht!!!

Gruss ESther
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in Gedenken an Hicki


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Aktueller Gesundheitszustand: Figur okay aber kaum noch Rückenmuskulatur, geht lahm wegen Arthrose/Exostose in beiden Karpalgelenken
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Elia
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Antwort #3 - 10. Mai 2008 um 23:42
 
3. Tag Gladiator - Verhalten unverändert - Scheuern und Schubbern ist noch vorhanden. Heute war es extrem Warm - kaum Wind. Die Pferde etwas müde. Zudem wurde ja auch heute Morgen geimpft.
Schaun wir mal wie es Morgen so wird.

Hi Nero,
welche Seife verwendest Du? Würde mich wirklich interessieren...!
Mit Apfelessig Wasser hatte ich keine guten Erfahrungen - es lockte nur noch mehr Fliegen und Mücken an. Zudem wars Hexe doch sehr unangehm auf der Haut.
Sonnencreme habe ich bisher noch nicht ausprobiert - aber auf die aufgeschubberte, greízte Haut Sonnencreme auftragen ? Reizt das nicht noch mehr?

Hallo Esther,
ja, es ist immer schlimm, wenn man nur zusehen kann wie sich die Pferde blutig scheuern, teilweise am Kopf verletzen aufgrund des unsagbaren Juckreizes. grausig!

Ich drück Euch jedenfalls die Daumen, dass das Ekzem nicht wieder auftaucht!
Auch wenn die Diagnonse Cushing auch nicht so toll ist...aber hauptsache ist, Lösung gefunden und hoffentlich SE-mäßig dauerhaft!

LG
Elia
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Antwort #4 - 11. Mai 2008 um 09:25
 
Hallo, ich habe bei Sommerekzem super gute Erfahrungen mit "Neobalistol" gemacht. Man bekommt es in der Apotheke. Nimmt sofort den Juckreiz. Es ist sparsam in der Anwendung und hält lange. Die Pferde bekommen keinen Sonnenbrand davon und man kann es auch bei tragenden Stuten verwenden.

LG
Marion
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Elia
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Antwort #5 - 14. Mai 2008 um 00:39
 
6. Tag Gladiator - das Schrubbeln hat nicht zurgenommen - vielleicht im Vergleich des Zeitraums des letzten Jahres nicht ganz so arg.
Nachdem das Simsalabin nun fast alle ist, hab ich auch (danke der Erinnerung an Marion) Balistol zur Pflege und Wundversorgung, Krusten etc. verwendet. Scheint zu helfen. Die Krusten lassen sich leicht lösen und die Haut bleibt geschmeidig.

Was mir noch auffällt, die Schuppenbildung hält sich im Rahmen (derzeit). Die Mähne / der Mähnendamm schuppt kaum noch eigentlich fasst gar nicht (die Jahre zuvor war ganz arg schlimm).

Hexe ist gut unterwegs, läuft viel, läßt sich gern von ihrer Tochter animieren zum Wettlauf - alles prima.

Zur Zeit bin ich gut zufrieden mit dem Gladiator - ich hoffe dass wir den Sommer und Hebst gut überstehen.
LG
Elia
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Nero
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Antwort #6 - 15. Mai 2008 um 21:08
 
Hi,

die Seife heist "Seife gegen Sommerekzem und Mauke" von Blickfangwohlgefühl.

Lilly scheurt mittlerweile wieder so stark das ich sie vor ein paar Tagen eingedeckt habe.
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lindaglinda
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Antwort #7 - 15. Mai 2008 um 21:56
 
kurze zwischenfrage:

ich kenne wenig leute, die ekzemer haben - aber die, die welche haben, lassen ihre pferde im sommer in der box. manche können nachts raus, andere gar nicht.

stehen euch keine boxen zur verfügung? oder gibt es in der umgebung keine ställe, die boxenhaltung anbieten?
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Nero
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Antwort #8 - 16. Mai 2008 um 09:55
 
Hallo,

mir steht eine Box zu Verfügung, aber ehrlich gesagt finde ich es nicht gut die Pferde den ganzen Sommer weg zu sperren. Zumindestens meine Sute würde dabei total durchdrehen, da sie ausm Offenstall kommt.

Zum Thema die Pferde nachts rausstellen. Die Hauptzeit wo die Kribbelmücken raus kommen ist in der Dämmerung, sprich morgens und abends. Deshalb finde ich es unlogisch die Pferde Nachts raus zu stellen. Seiden man stellt sie so um 22 Uhr raus und holt sie um 5 Uhr wieder rein. Deshalb kommen bei uns die Ekzemer nach der Fütterung morgens raus und spätestens je nach Wetter abends um 5 wieder rein.

Ich denke es gibt andere Behandlungsmethoden als Boxenhaft. Wenn es garn icht anders geht für einen gewissen Zeitraum finde ich das ok, aber für ganze leben, ich weiß nicht. Dann müsste ich meine von April bis November nur in der Box lassen.
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Pony
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Antwort #9 - 16. Mai 2008 um 10:12
 
also wir sind die Jahre sehr gut mit einer Ekzemerdecke gefahren....
ein zufriedenes Pony ohne Juckreiz was raus konnte wie es wollte..

lg
Petra
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lindaglinda
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Antwort #10 - 16. Mai 2008 um 11:56
 
Nero schrieb am 16. Mai 2008 um 09:55:
Hallo,

mir steht eine Box zu Verfügung, aber ehrlich gesagt finde ich es nicht gut die Pferde den ganzen Sommer weg zu sperren.


naja gut, wenn aufgescheuerte und blutige stellen fürs pferd besser und schöner sind, dann will ich nichts gesagt haben.

ich bin dann auch wieder weg.
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Nero
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Antwort #11 - 16. Mai 2008 um 17:53
 
So habe ich das ja nicht gemeint.

Aber es gibt schon Behandlungsmethoden die ich als besser empfinde, wei z.B. eindecken, klassische Homöopathie oder die Komplettpakete der Firma B.....
*aus Rechtlichen Gründen entfernt Admin.

Mein Pony wird wie schon geschrieben homöopathisch behandelt und trägt zusätzlich im Moment noch eine Decke. Damit werden wir den SOmmer ganz gut überstehen.
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mambo
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Antwort #12 - 16. Mai 2008 um 19:10
 
was du im anschluss an die gladiator-kur ausprobieren kannst, ist eine entsäuerung deines pferdes. es wurde festgestellt, das viele ekzemer übersäuert sind und nach beendigung der kur, die mindestens 1/4 jahr gemacht werden sollte, gar keine oder kaum noch stellen vorhanden waren.

abgesehen von der tatsache, das generell viele pferde übersäuert sind, ist es auch relativ kostengünstig.

hast du, wenn du dein pferd mit den fingerkuppen massierst, eine schicht auf den kuppen, die nicht sofort wieder weg geht, wenn du sie abrubbelst? das "kann" ein anzeichen sein.

unsere pferde sind nicht wirklich ekzemer, aber wir haben immer ein kriebelmückenproblem gehabt. dadurch war meist die schweifrübe aufgeschubbert. früher auch die mähne in geringem maße.
durch das entsäuern und die regelmäßige gabe von effektiven mikroorganismen ist das völlig weg.
und nachdem ich von frühjahr bis ende oktober den paddock 2 - 3 x mit den EM´s einsprühe, haben wir deutlich weniger der kriebelmücken.
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fanni
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Antwort #13 - 16. Mai 2008 um 22:40
 
Und wie entsäuert man die Pferde? hä?

LG
Katja
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mambo
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Antwort #14 - 16. Mai 2008 um 23:14
 
man kann sich entweder ein pulver in der apotheke zusammen stellen lassen, oder von bullrich´s vital tabletten geben. ich nehme die bullrich´s. normal gebe ich 1 x täglich 9 tabletten ins futter und löse sie mit etwas wasser auf. 180 stück kosten bei uns in der müller drogerie 5,45.

emir bekommt auf anraten des TA´s nun auch wieder die Tabletten. bei ihm gebe ich jetzt wegen der stärkeren übersäuerung durch die schmerzen 2 x täglich 9 tabletten, bis sich die lage normalisiert hat. sonst 1 x täglich.
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Elia
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Antwort #15 - 17. Mai 2008 um 01:23
 
Unsere Pferde leben auch in einem Offenstall mit ca. 7000 m2 Paddock und einem Laufstall von ca. 72 m2. Hexe kann sich jederzeit in den schattigen Laufstall zurückziehen. Sie jedoch in eine Box zu sperren würde eher kontraproduktiv auf sie wirken. Von der Herde getrennt? Ich glaub, da würde sie kpl. ausrasten....Stress begünstigt auch das SE.
Also derzeitiger Stand:
9. Tag Gladiator (fallls ich mich nicht verrechnet habe *g*) : das Schubbern ist noch immer da, nicht weniger nicht mehr. Die betroffenen Stellen behandle ich mit Balistol. Es bildet sich kein Schorf, die Haut bleibt geschmeidig. Kaum Schuppenbildung. Hexe hat weiterhin ihre Mähne (zwar etwas zerstruwwelt) und der Schweif ist auch noch fast o.k.
Wenn wir es so über den Sommer bringen, wäre ich zufrieden.

@Mambo - thanx für die Info zur Entsäuerung. Hatte auch schon letztes Jahr darüber "nachgedacht" es aber dann doch verworfen, da das AllergoVital gut angesprochen hat. Jetzt haben wir hier jedoch die Situation, dass Hexe dass Allergo ja nicht mehr fressen mag (geänderte Inhaltstoffe/Geruch/Geschmack) Daher der Versuch mit dem Gladiatior. Würde schon gerne das Bullrichs geben...aber erst nach der Kur? oder schon währenddessen? und wie lange?
Kannst Du was dazu sagen? Oder vielleicht jemand anderes?

Lieben Dank Euch jedenfalls...
LG
Elia
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Antwort #16 - 17. Mai 2008 um 09:35
 
Ich habe mal ne ganz doofe Frage. Woher kommt das dass die Pferde übersäuert sind?

Nach diesem "Test" mit dem drüber streichen, ist mein Pony auch übersäuert. Bekommt man die Bulrichs vital in jedem Drogeroemarkt?
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mambo
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Antwort #17 - 17. Mai 2008 um 10:56
 
ob man die bullrichs vital in jedem drogerie-markt bekommt, kann ich nicht beantworten.

übersäuerung kann durch vierlei faktoren auftreten und ist auch beim mensch weit verbreitet.
Z.B. durch stress ( der auch in form von starken schmerzen ausgelöst werden kann ), bewegungsmangel, falsche ernährung ( müsli´s mit hohem zuckeranteil. zu viel junges gras etc ).
ich habe in einer facharbeit etwas dazu zusammen gefasst, was ich mal kurz einfüge:

Übersäuerung
Nachfolgend wird in Kurzform das Zusammenspiel der Organe in Bezug auf den Säure-Basen-Haushalt beschrieben.
Im Magen wird aus Kochsalz Salzsäure und Natriumkarbonat gebildet. Das im Magen freigesetzte Natriumbikarbonat geht ins Blut über und wird von den basophilen Organen (Leber, Bauspeicheldrüse, Galle, Dünndarm) aufgenommen. Die Lunge gibt überschüssige Säure in Form von Kohlensäure an die Außenluft ab.
Die Niere filtert das Bikarbonat zurück und gibt Säure ab. Bei zu starker Übersäuerung wird diese Funktion eingeschränkt.
Wird nun im Körper mehr Säure gebildet, als ausgeschieden, so wird die über-schüssige Säure im Bindegewebe eingelagert. Es können große Mengen eingelagert werden, ohne dass vorerst Krankheitserscheinungen auftreten. Im Blut bleibt der PH-Wert weitgehend konstant. Abweichungen werden erst in Notsituationen (akute Azidose) festgestellt.
Kreuzverschlag und Hufrehe sind nur ein paar der Erkrankungen, bei denen die Übersäuerung eine große Rolle spielt. Die Hauptursachen sind Mangel an Basen und Basenbildnern, sowie ein „zuviel“ an Säurebildnern in der Nahrung. Hinzu kommen Nahrungsverwertungsstörungen und unzureichende Resorption und gestörte Ausscheidung. Folgende Ursachen wurden in der Literatur aufgezählt:
▪      Chronische Darmgärungen
▪      Fehlleistungen endokriner Drüsen, (Bauchspeicheldrüse)
▪      Nierenfunktionsstörungen
▪      Chronisches Eiweißangebot( zu viel Kraftfutter, zu wenig Bewegung)
▪      Akutes Eiweißüberangebot (abrupter Wechsel von Trocken- auf Grünfutter)
▪      Hunger (Körper greift seine Eiweißdepots an und wird zum Fleischfresser)
▪      Körperliche Schwerarbeit (Erschöpfung der Elektrolytreserven)
▪      Sauerstoffmangel (Herz- und Lungeninsuffizienz, Dämpfigkeit, schlecht belüftete Ställe )
▪      Lokaler Sauerstoffmangel durch Durchblutungsstörungen ( zumeist durch mangelnde Bewegung an Stehtagen)
▪      Starke elektrische und magnetische Wechselfelder ( wirkt der Stromreiz länger, werden die Pferde sauer)
Der Organismus hat zwei Möglichkeiten, sich mit sauren Valenzen auseinanderzusetzen. Er lagert sie im mesenchymalen Bindegewebe ab, oder versucht, sie über Notventile loszuwerden. Akute Azidosen lassen sich in respiratorische und metabolische Azidosen einteilen. Bei den respiratorischen Azidosen kann CO2 durch Hypoventilation nicht abgeatmet werden und es kommt unter anderem zum Lungenemphysem, Pneumonien, Vergiftungen etc.
Metabolische Azidosen hingegen entstehen durch vermehrte Produktion oder verminderten Abbau von Säuren oder auch durch Bikarbonatverluste durch den Darm. Die Folge ist z.B. Diabetes Mellitus beim Kleintier, Myositis, Schock, Sauerstoffmangel, Trauma, Niereninsuffizienz, sowie Bikarbonatverluste über den Darm bei Diarrhöe.
Zu den Symptomen gehören feuchtkalte Hautoberfläche, Dehydration, Tachykardie, Polyurie, Muskelschwäche bis Festliegen, sowie lokale Säurekatastrophen, wie Hufrehe und die Equine Rhabdomyolysis. Lokale Gelenkentzündungen gehören vielfach auch dazu. Schulmedizinisch kennt man die Azidose in der Regel als Folgeerscheinung einer anderen hochakuten Erkrankung, jedoch nicht als Grundzustand, als krankhafte Basiskondition, auf der sich die verschiedenen Krankheiten entwickeln.
Sympathikotonie als Allgemeinsymptom
Das vegetative Nervensystem steuert alle unbewussten Lebensvorgänge und ist aufgeteilt in das sympathische und parasympathische Nervensystem. Der Sympathikus ist für Flucht, Kampf und Angriff zuständig. Überwiegt die Funktion des Sympathikus, so werden Atmung, Herz  und Blutgefässe aktionsbereit gemacht und Darmtätigkeit, Verdauungstrakt und Blase gehemmt. Der Parasympathikus hingegen ist zuständig für Energiegewinnung und Erholung. Atmung  und Herz-Kreislauf werden auf Sparflamme gesetzt, Darmtätigkeit steigt und die Verdauungsdrüsen arbeiten vermehrt. Kommt es nun zu einer chronischen Übersäuerung, spricht man von der Sympathikotonie, der Verschiebung des Säure-Basen-Gleichgewichts. Sie ist ein Konditionsmerkmal und Ursache bzw. begleitendes Symptom zahlreicher Krankheitsbilder. Sie bedingt eine spastische Engstellung der Arterien mit Kreislaufstörungen und hypotonen Zustandsbildern. Dies bedingt eine erhöhte Entzündungsbereitschaft bei gleichzeitiger Minderung der lymphatischen Abwehr, erhöhte Muskelunruhe und Krampfbereitschaft. Letztlich ist jede Entzündung die biologische Antwort auf eine Übersäuerung. Auch chronische und rezidivierende Entzündungen beruhen auf einer Azidose. Bei fast jedem Leberschaden ist ein Basendefizit mitbeteiligt. Wird dieser beseitigt, kann die Leber als massiv Basen verbrauchendes Organ sich schneller regenerieren.


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Antwort #18 - 17. Mai 2008 um 18:07
 
Danke Moni für den "Entsäuerungstipp" Smiley

Hauptbestandteil von Bullrich´s Vital ist Natriumhydrogencarbonat 48%
Wäre es auch ok, wenn man gleich Natron gibt?
Mineralstoffe bekommt fanni sowieso.

LG
Katja
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Antwort #19 - 17. Mai 2008 um 18:12
 
hallo katja!

das geht auch, aber die verwertbarkeit ist eine andere. daher gebe ich es so.
ich schaue gleich mal, wo ich den text dazu finde,warum man die kombi geben soll. wenn ich ihn finde, setze ich einen link. dann kannst du selbst nochmal nachlesen.

mich würde sehrinteresseiren, wenn du die kur machst, wie deine erfahrungen sind.die notierst du hier doch sicherlich, oder?
wichtig dabei ist nur, das du auch wirklich 3 monate am stück die kur machst und nicht nach ein paar wochen abbrichst. es dauert wirklich die zeit, bis der körper sich umstellt.
vilefach wird leider bereits nach ein paar wochenabgebrochen. aber dann kann man noch keine änderung erwarten.
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